{"id":4206,"date":"2009-09-21T09:03:55","date_gmt":"2009-09-21T07:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4206"},"modified":"2009-09-21T09:03:56","modified_gmt":"2009-09-21T07:03:56","slug":"hinweise-des-tages-980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4206","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4206#h01\">William Black: &bdquo;Geithner hat als Regulator versagt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h02\">Die Geretteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h03\">Frankfurter Finanzprofessor: &ldquo;Zerschlagt die Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h04\">&ldquo;Ein Jahr nach Lehman &ndash; Zocken ohne Ende?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h05\">SPD: Schwarz-gelbe &Uuml;berhang-Mehrheit w&auml;re illegitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h06\">Streit um &Uuml;berhangmandate: Eine Kraftprobe mit schwachen Genossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h07\">DGAP-Media: &lsquo;Stallorder&rsquo; gegen FREIE W&Auml;HLER und PIRATEN durch auflagenst&auml;rksten Zeitungsverlag Schleswig-Holsteins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h08\">Ein weiteres &bdquo;Meisterst&uuml;ck&ldquo; in Sachen Medienkampagne gegen DIE LINKE: Ausgrenzung der LINKEN in der Rheinischen Post<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h09\">Positive Effekte durch Versicherungspflicht f&uuml;r Selbstst&auml;ndige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h10\">Arbeitsrecht l&auml;sst Rauswurf nach Bagatellklau zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h11\">Keine Mehrheit f&uuml;r Leiharbeiter-Novelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h12\">Leihweiser Missbrauch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h13\">Datenbank Atypische Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h14\">Gro&szlig;e Koalition: So war&rsquo;s! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h15\">Wohlstand f&uuml;r alle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h16\">Joseph Stiglitz &ndash; Das Ma&szlig; des Gl&uuml;cks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h17\">Albrecht M&uuml;ller: Die Katzen sind aus dem Sack<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h18\">SPIEGEL unterzeichnet Unterlassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h19\">Das Gegenteil von Gl&uuml;ck? Eine Lange Nacht &uuml;ber die Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h20\">&raquo;Al-Qaida setzt sich selbst unter Zugzwang&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4206&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>William Black: &bdquo;Geithner hat als Regulator versagt&ldquo;<\/strong><br>\nDie Stimuli sind gut, mehr davon w&auml;ren noch besser. Es gab sie aber in Japan ebenso, wie die Nullzinspolitik. Das ist ein Instrument, das den gro&szlig;en Banken zwar zu garantierten Einkommen verhilft, aber es bringt der breiten Wirtschaft nichts. Aus diesem Grund bin ich nicht optimistisch in Bezug auf die konjunkturelle Entwicklung. &hellip;<br>\nDie Finanzbranche hat im Kern die Funktion, die produktivsten Unternehmen mit Kapital zu versorgen. Daf&uuml;r ist sie nicht nur viel zu gro&szlig;, sondern in der Vergangenheit hat sie gerade das Gegenteil gemacht. Deswegen m&uuml;ssen die Anreizstrukturen angepasst werden. &hellip;<br>\nEs ist pure Ironie, wenn man tiefe Zinsen einerseits verantwortlich f&uuml;r die Probleme machen kann und dann mit extremster Geldpolitik auf die Krise reagiert! Die moralischen Risiken haben gleichzeitig unheimliche Ausma&szlig;e angenommen. Finanzminister Timothy Geithner benutzte in den vergangenen Monaten in Reden wiederholt der Begriff &bdquo;staatliche Kapitalgarantien&ldquo; in Bezug auf die favorisierten gro&szlig;en Banken. Er sagt damit nichts anderes als: &bdquo;Macht weiter mit den Betr&uuml;gereien, wir, die Steuerzahler, holen die Kartoffeln schon aus dem Feuer, wenn es schief geht.&ldquo; Das ist Verlustsozialisierung zu Gunsten der Reichen und die Pervertierung kapitalistischer Prinzipien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3\/Doc~E2B72A33D9AA34B9499326026D20B25A1~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die FAZ scheint ja wirklich entschlossen, den Ursachen der Krise nachzugehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Geretteten<\/strong><br>\nF&uuml;r die Sanierung der Pleitebank HRE flie&szlig;en zweistellige Milliardensummen aus Steuergeldern. Aber die Regierung h&auml;lt die Namen der Kreditgeber geheim, die auf Staatskosten freigekauft wurden. Die B&uuml;rger m&uuml;ssen zahlen, aber f&uuml;r wen, das sollen sie nicht wissen. Wir dokumentieren die Liste der Geretteten &ndash; die bisher keinen Cent zur Rettung beitragen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Finanzen-Hypo-Real-Estate-Finanzkrise-Bankenkrise%3Bart130,2898376\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frankfurter Finanzprofessor: &ldquo;Zerschlagt die Deutsche Bank<\/strong><br>\n&ldquo;Was lehrt die Krise noch mit Blick auf den deutschen Bankenmarkt?<br>\nDie wichtigste Erkenntnis lautet: Das diversifizierte deutsche Bankensystem mit seinen ber&uuml;hmten drei S&auml;ulen, den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sparkassen, den genossenschaftlichen Volksbanken und den privaten Banken hat seinen Krisenresistenz unter Beweis gestellt. Das ist ein gro&szlig;er Vorteil.<br>\nWoran machen Sie das fest?<br>\nAn der Kreditvergabe. Wir sehen, dass die Sparkassen und Genossen, die so gut wie nicht vom Treiben am Kapitalmarkt abh&auml;ngen, weiter Kredite vergeben. Die Gefahr einer Kreditklemme w&auml;re viel gr&ouml;&szlig;er, wenn es in Deutschland nur private Banken g&auml;be.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/doku_und_debatte\/1947354_Frankfurter-Finanzprofessor-Zerschlagt-die-Deutsche-Bank.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Ein Jahr nach Lehman &ndash; Zocken ohne Ende?&rdquo;<\/strong><br>\nAnke Pl&auml;ttner diskutiert in der PHOENIX-RUNDE mit Sahra Wagenknecht (DIE LINKE), Dirk M&uuml;ller (B&ouml;rsenmakler), Antoinette Hunziker (Ex-Chefin der Schweizer B&ouml;rse) und Martin W. H&uuml;fner (Ex-Chefvolkswirt HypoVereinsbank).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/sixcms\/detail.php?id=264426&amp;template=d_ph_videostream_popup&amp;format=4&amp;transfer=2\">Phoenix<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.L.:<\/strong> Hier einmal eine Debatte ohne Krawall und P&ouml;beleien. N&uuml;chtern, sachlich, kompetent, schlicht sehenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>SPD: Schwarz-gelbe &Uuml;berhang-Mehrheit w&auml;re illegitim<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten warnen Kanzlerin Merkel davor, auf Basis m&ouml;glicher &Uuml;berhangmandate nach der Wahl eine Regierung zu bilden. Erreiche Schwarz-Gelb nur mit diesen Mandaten eine Mehrheit, sei diese &ldquo;illegitim&rdquo;.<br>\nIm vergangenen Jahr bem&auml;ngelte Karlsruhe eine Klausel im Wahlrecht, die dazu f&uuml;hren kann, dass eine Partei durch &Uuml;berhangmandate trotz Stimmverlusten einen zus&auml;tzlichen Abgeordnetensitz erh&auml;lt. Die Richter gaben dem Bundestag jedoch bis Juni 2011 Zeit, dies zu &auml;ndern. Seitdem wurde mehrfach die Forderung laut, das Wahlrecht schon f&uuml;r die Bundestagswahl 2009 zu &auml;ndern. Daf&uuml;r fand sich in der laufenden Legislatur aber keine Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/28\/0,3672,7897788,00.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> An wem scheiterte Mitte des Jahres eine &Auml;nderung der Regelung, die nun eine schwarz-gelbe Regierung wahrscheinlicher macht? Siehe hierzu noch einmal unser Hinweis 16 vom 30.6.2009:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Streit um &Uuml;berhangmandate: Eine Kraftprobe mit schwachen Genossen<\/strong><br>\nLange haben sie das Problem verschlafen, nun reagieren die Genossen panisch: Bleibt die jetzige Regelung zu den &Uuml;berhangmandaten bestehen, wird die Union bei den Bundestagswahlen &uuml;berm&auml;&szlig;ig profitieren. Es sieht so aus, als habe die SPD nicht einmal mehr bei einer existenziellen Frage die Kraft, der CDU Paroli zu bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"?p=4030#h16\">STERN<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>DGAP-Media: &lsquo;Stallorder&rsquo; gegen FREIE W&Auml;HLER und PIRATEN durch auflagenst&auml;rksten Zeitungsverlag Schleswig-Holsteins<\/strong><br>\nEine &lsquo;Stallorder&rsquo; der Chefredaktion verhindert, dass s&auml;mtliche dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) geh&ouml;renden 14 Tageszeitungen &uuml;ber die FREIEN W&Auml;HLER und die PIRATENPARTEI berichten d&uuml;rfen. Dies kam dadurch ans Licht, dass der Spitzenkandidat der FREIEN W&Auml;HLER, Helmut Andresen, zu einem Pressegespr&auml;ch erst ein- und dann wieder ausgeladen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ad-hoc-news.de\/\/dgap-media-stallorder-gegen-freie-waehler-und--\/de\/Unternehmensnachrichten\/20526869\">trading-house.net Aktiengesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein weiteres &bdquo;Meisterst&uuml;ck&ldquo; in Sachen Medienkampagne gegen DIE LINKE: Ausgrenzung der LINKEN in der Rheinischen Post<\/strong><br>\nDie Redaktion der Rheinischen Post muss lange &uuml;berlegt haben, bis ihr ein Weg einfiel, wie man die LINKE weiter ausgrenzen kann. In ihrer Mittwoch-Ausgabe erkl&auml;rte sie nun, sie stelle &bdquo;jene Kandidaten in den beiden D&uuml;sseldorfer Wahlkreisen vor, deren Parteien 2005 bei den Erststimmen mehr als f&uuml;nf Prozent geholt haben&ldquo;. Dass diese Regel keinen anderen Zweck erf&uuml;llt, als die LINKE auszugrenzen, zeigte sich allerdings bereits einen Tag sp&auml;ter. In der Donnerstag-Ausgabe der Rheinischen Post fand sich ein Portrait des FDP-Bundestagskandidaten im D&uuml;sseldorfer S&uuml;den, obwohl das Erststimmenergebnis 2005 der FDP dort nur bei 4,4% gelegen hatte. DIE LINKE hingegen hatte 2005 im Wahlkreis D&uuml;sseldorf-S&uuml;d mit 4,9% der Erststimmen ein besseres Ergebnis erreicht. Das erfahren die Leserinnen und Leser der Rheinischen Post allerdings nicht<br>\nOffensichtlich steht  bei der Rheinischen Post nicht die Information der Leserinnen und Leser im Vordergrund, sondern die politische Ausrichtung der KandidatInnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lwi2009.wordpress.com\/2009\/09\/19\/ausgrenzung-der-linken-in-der-rheinischen-post\/\">LWI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Positive Effekte durch Versicherungspflicht f&uuml;r Selbstst&auml;ndige<\/strong><br>\nGutachten: Die Einbeziehung von Unternehmern ohne obligatorische Altersvorsorge in die Rentenversicherung h&auml;tte zahlreiche Vorteile.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Selbststaendige-Versicherungspflicht-lohnt-sich.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsrecht l&auml;sst Rauswurf nach Bagatellklau zu<\/strong><br>\nDie Aufsehen erregenden F&auml;lle &ndash; unter anderem der der Supermarkt-Kassiererin &laquo;Emmely&raquo; &ndash; sollten allen Arbeitnehmern eines klargemacht haben: Es ist egal, ob man am Arbeitsplatz goldene L&ouml;ffel klaut oder einen 50-Cent-Stift.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/1467202.html\">Netzeitung<\/a>\n<p><em>Na immerhin:<\/em><br>\n<strong>&laquo;Br&ouml;tchen-Prozess&raquo;: B&auml;cker darf weiterarbeiten<\/strong><br>\nDie fristlose K&uuml;ndigung eines B&auml;ckers im westf&auml;lischen Bergkamen wegen eines angeblichen Aufstrich-Diebstahls ist auch in zweiter Instanz abgewiesen worden. Selbst wenn der 26- J&auml;hrige sein Br&ouml;tchen nur aus Hunger mit dem Belag bestrichen h&auml;tte, w&auml;re eine fristlose K&uuml;ndigung unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm am Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeitsrecht\/ticker\/ticker.php?script=\/arbeitsrecht\/ticker\/wScripts\/nachricht_anzeigen.ws&amp;ID=1190363137&amp;navid=1\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine Mehrheit f&uuml;r Leiharbeiter-Novelle<\/strong><br>\nEin Vorsto&szlig; der SPD-gef&uuml;hrten L&auml;nder Rheinland- Pfalz und Bremen f&uuml;r eine Gleichstellung von Leiharbeitern mit den Stammbelegschaften hat im Bundesrat nicht die notwendige Unterst&uuml;tzung gefunden. Der Antrag wurde am Freitag abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeitsrecht\/ticker\/ticker.php?script=\/arbeitsrecht\/ticker\/wScripts\/nachricht_anzeigen.ws&amp;ID=1190330369&amp;navid=1\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Leihweiser Missbrauch<\/strong><br>\nDie Leiharbeit in Deutschland treibt bizarre Bl&uuml;ten &ndash; selbst Auszubildende werden jetzt schon als Leiharbeitnehmer\/innen besch&auml;ftigt. Gewerkschafter und Betriebsr&auml;te fordern die &Auml;nderung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes. Ein Report aus der Praxis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/++skin++print\/2009\/ausgabe_08_09\/gesellschaft\/report\/seite-12\/A0\">verdi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Datenbank Atypische Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\n<strong>Landkarte der Leiharbeit: Neue WSI-Datenbank zeigt Daten f&uuml;r jeden Land- und Stadtkreis<\/strong><br>\nLeiharbeit ist in den kreisfreien St&auml;dten und Landkreisen Deutschlands sehr unterschiedlich verbreitet. In einigen l&auml;ndlichen Regionen gibt es sie kaum. In mehr als 30 St&auml;dten waren hingegen im Juni 2008 zwischen f&uuml;nf und zw&ouml;lf Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten davon betroffen. Damit spielte die Leiharbeit auf verschiedenen regionalen Arbeitsm&auml;rkten kurz vor der Wirtschaftskrise eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Rolle, als bundesweite Durchschnittszahlen vermuten lassen. Das macht eine neue Datenbank des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung deutlich, die am heutigen Donnerstag frei geschaltet wird.<br>\nAuf Basis der Besch&auml;ftigtenstatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) dokumentiert das WSI-Informationsportal erstmals f&uuml;r jeden der 429 Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik, wie viele Menschen in so genannten atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen stehen und wie sich die atypische Besch&auml;ftigung in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dazu weist die Datenbank, die im Internet abrufbar ist, neben der Leiharbeit auch den regionalen Umfang von Teilzeitbesch&auml;ftigung und Minijobs aus sowie die Zahl so genannter Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten). Die Daten zur Leiharbeit sind zus&auml;tzlich in einer interaktiven Deutschlandkarte aufbereitet (Links am Fu&szlig; dieser PM). Die Wissenschaftler arbeiten in der Datenbank mit den Juni-Werten, weil diese h&auml;ufig nahe am Jahresdurchschnitt liegen und daher f&uuml;r den mehrj&auml;hrigen Vergleich gut geeignet sind.<br>\nEnde Juni 2008, so die derzeit verf&uuml;gbaren Zahlen, gab es in Deutschland so viele Leiharbeiter wie nie zuvor: Gut 700.000 Menschen arbeiteten laut BA-Besch&auml;ftigtenstatistik bei Zeitarbeitsfirmen &ndash; 84 Prozent mehr als 2005. Doch trotz des Booms: Im bundesweiten Durchschnitt machten Zeitarbeiter auch vor Beginn der Wirtschaftskrise lediglich 2,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_96968.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition: So war&rsquo;s! <\/strong><br>\nArbeitslosigkeit gesenkt, Krise bek&auml;mpft, Familien gest&auml;rkt: Die Bilanz der Gro&szlig;en Koalition kann sich sehen lassen.<br>\nUm die Bilanz der Gro&szlig;en Koalition anschaulich zu machen, gen&uuml;gt es, sich noch einmal an das Jahr 2005 zu erinnern. Damals r&auml;tselte das Land, ob es seine besten Jahre endg&uuml;ltig hinter sich habe, die Parteien inszenierten einen echten Schicksalswahlkampf, und der Bundespr&auml;sident bet&auml;tigte sich als Botschafter des drohenden Untergangs. Es ist ein ziemlich fremdes Land, das da aus der Erinnerung aufsteigt. Vier Jahre sp&auml;ter lassen sich die Deutschen nicht einmal vom beispiellosen Einbruch der Wirtschaft, von exorbitanten Staatsschulden oder der Aussicht auf Massenentlassungen in Panik versetzen. Das mentale Krisenmanagement der Gro&szlig;en Koalition hat offenbar funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/39\/Rueckblick?page=all\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Unterst&uuml;tzers G.G.:<\/strong> Der ZEIT-Autor muss mit seiner Analyse richtig liegen: Merkel und Steinmeier haben das im &ldquo;Duell&rdquo; schlie&szlig;lich so gesagt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dieser Artikel in der Zeit ist eines der schlimmsten Manipulationswerke, die ich in letzter Zeit gelesen habe. NDS-Leser werden das selbst erkennen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wohlstand f&uuml;r alle?<\/strong><br>\nNein, die &raquo;soziale Markwirtschaft&laquo; kommt nicht von der FDP und von der CDU nur zum Teil. Die ist ganz anders entstanden &ndash; aber der erste Bundeswirtschaftsminister war ihr Taufpate.<br>\nErfunden wurde der Begriff kurz vor Hitlers Ende im zerbombten Berlin. Sogar das Datum und die Gelegenheit lassen sich nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-19\/023.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz &ndash; Das Ma&szlig; des Gl&uuml;cks<\/strong><br>\nG&auml;ngige Kennzahlen wie das BIP messen zwar die Wirtschaftsleistung, sagen aber wenig &uuml;ber das Wohlergehen der Menschen aus. Ein neuer Indikator soll dies &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:gastkommentar-joseph-stiglitz-das-mass-des-gluecks\/50011664.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Albrecht M&uuml;ller: Die Katzen sind aus dem Sack<\/strong><br>\nDie Ank&uuml;ndigungen der Parteien werden so geschickt verpackt, dass wir kaum erkennen k&ouml;nnen, was wirklich gespielt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2009\/ausgabe_08_09\/gesellschaft\/meinung\/seite-15\/A0\">ver.di-PUBLIK<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>SPIEGEL unterzeichnet Unterlassung<\/strong><br>\nDiether Dehm: &bdquo;In der letzten Ausgabe behauptete der Spiegel, mein Mitarbeiter Klaus H&ouml;pcke h&auml;tte meinen Freund Peter Sodann in der DDR &raquo;f&uuml;r kurze Zeit ins Gef&auml;ngnis gebracht&laquo;. &hellip; Der Spiegel nutzte diese Unwahrheit, um kurz vor der Bundestagswahl erneut noch einmal in das sattsam bekannte antikommunistische Horn zu blasen, mich und meine Mitarbeiter in die N&auml;he von DDR-Unrecht zu r&uuml;cken, um die westdeutsche W&auml;hlerschaft fr&ouml;steln zu machen und von Rentenk&uuml;rzung und Afghanistan-Krieg abzulenken. Aber die Beweislage war so d&uuml;nn, dass sich der Spiegel, der ja ansonsten immer bis zum &auml;u&szlig;ersten klagt, bereits bei einer ersten Abmahnung sofort unterwerfen musste und die geforderte Unterlassung gestern abend unterzeichnet hat, nachdem Klaus H&ouml;pcke und ich dem Spiegel gerichtliche Schritte angedroht hatten. Damit wird der Spiegel die oben angef&uuml;hrte Falschbehauptung nicht wiederholen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lwi2009.wordpress.com\/2009\/09\/20\/spiegel-unterzeichnet-unterlassung\/\">LWI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Gegenteil von Gl&uuml;ck? Eine Lange Nacht &uuml;ber die Armut <\/strong><br>\nArmut &ndash; oftmals k&ouml;nnen Betroffene nicht einmal etwas daf&uuml;r, oder nicht allzu viel. Und dieses Schicksal trifft auch in europ&auml;ischen Wohlstandsl&auml;ndern immer mehr Menschen. Vor allem in Deutschland hat sich die Armutsforschung in den vergangenen Jahren boomhaft entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/langenacht\/1032431\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Eine Erwiderung auf die weit verbreitete Ansicht, heute ginge es armen Menschen in Deutschland besser als Facharbeitern vor vierzig Jahren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&raquo;Al-Qaida setzt sich selbst unter Zugzwang&laquo;<\/strong><br>\nAuch kritische Geheimdienstexperten nehmen die Videobotschaft ernst. Ein Truppenabzug aus Afghanistan k&ouml;nnte die Terrorgefahr bannen. Ein Gespr&auml;ch mit Erich Schmidt-Eenboom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/09-21\/052.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4206#h01\">William Black: &bdquo;Geithner hat als Regulator versagt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h02\">Die Geretteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h03\">Frankfurter Finanzprofessor: &ldquo;Zerschlagt die Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h04\">&ldquo;Ein Jahr nach Lehman &ndash; Zocken ohne Ende?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h05\">SPD: Schwarz-gelbe &Uuml;berhang-Mehrheit w&auml;re illegitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h06\">Streit um &Uuml;berhangmandate: Eine Kraftprobe mit schwachen Genossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4206#h07\">DGAP-Media: &lsquo;Stallorder&rsquo; gegen FREIE W&Auml;HLER<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4206\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4206\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}