{"id":4217,"date":"2009-09-25T09:21:51","date_gmt":"2009-09-25T07:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4217"},"modified":"2009-09-25T09:22:12","modified_gmt":"2009-09-25T07:22:12","slug":"hinweise-des-tages-984","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4217","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4217#h01\">Thomas Fricke &ndash; Denken wie Angela, Frank und Peer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h02\">G20-Aktion in Frankfurt: Attac legt Kapital an die Kette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h03\">Betriebsklima senkt Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h04\">Ex-Bahn-Chef Mehdorn geht zu Morgan Stanley<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h05\">DGB-Buntenbach zu den Modellrechnungen des MEA: Rentenversicherung bleibt auch in Krise stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h06\">Konzern redet Gewinne der Berliner S-Bahn klein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h07\">Umstrittener S-Bahn-Aufkl&auml;rer: Was wusste Ex-DB-Regio-Vorstand Homburg &uuml;ber das Chaos? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h08\">Telefon&uuml;berwachung: Der Staat h&ouml;rt mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h09\">&ldquo;Kungelei &ndash; das Volk wird beiseitegeschoben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h10\">Deutsche Verm&ouml;gensberatung AG spendet f&uuml;r Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h11\">So geht Lobby: Das Gesch&auml;ft mit der Schweinegrippe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h12\">Gewagtes Spiel des M&auml;rklin-Investors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h13\">Bertelsmann in R&uuml;sselsheim: 1200 Euro t&auml;glich pro Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h14\">Die Rentner und ihre Nebenjobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h15\">Nochmals Internes Strategiepapier: Atomlobby plante Wahlkampf minuti&ouml;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h16\">Angela Merkel und die Medien: Kanzlerin Hasenfu&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h17\">Politisch-&auml;sthetisches Grauen vor der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h18\">Die Wahl der Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h19\">Der wagemutige Journalist, der sich in die H&ouml;hle der Linkspartei wagte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h20\">Gysi und seine Einsch&uuml;chterungsversuche &ndash; Erg&auml;nzung zum Hinweis Nr. 18 von gestern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h21\">Begabtenf&ouml;rderung: Wer hat, dem wird gegeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h22\">WAZ Mediengruppe und ZDF beschlie&szlig;en Online-Kooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h23\">Schweden senkt die Steuern: Weniger soll mehr sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h24\">Das Allerletzte: Bundessozialgericht pr&uuml;ft, ob Bohlen K&uuml;nstler ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4217&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a> <\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Denken wie Angela, Frank und Peer<\/strong><br>\nVielleicht ist es ja gar kein Zufall, dass so viele g&auml;ngige Talkshowmeinungen zur Krise auch von Kanzlerin oder Finanzminister stammen k&ouml;nnten (und stammen): dass Banker die B&ouml;sen sind (nicht Finanzminister, die jahrelang dereguliert haben); oder Notenbanker; oder dass das Gl&uuml;ck der Welt an schrumpfenden Boni h&auml;ngt (nicht daran, dass eine Gro&szlig;e Koalition schneller auf &uuml;berh&ouml;hte Bankengewinne reagiert); oder dass die Amis unverantwortlich sind, was prima davon ablenkt, dass die Deutschen mit absurd hohen Export&uuml;bersch&uuml;ssen und Wachstumsparasitentum ebenso zur Krise beigetragen haben &ndash; und es mangels Einsicht bei n&auml;chster Gelegenheit wieder tun. Es waren ja weder Banker noch Amis, die unsere Mehrwertsteuer um drei Punkte angehoben, die Binnenkonjunktur grotesk deprimiert und die Konjunktur damit noch absurder vom Wohl und Wehe im Rest der Welt abh&auml;ngig gemacht haben. Jetzt stehen die Deutschen trotzdem mit drastisch gestiegenen Staatsschulden da &ndash; bei stark gefallener Wirtschaftsleistung.\n<p>Es ist nachvollziehbar, wenn eine Regierung versucht, sich selbst bei gro&szlig;em Mist noch zu loben. Bedenklich ist, wenn alle das nachplappern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-denken-wie-angela-frank-und-peer\/50014875.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>G20-Aktion in Frankfurt: Attac legt Kapital an die Kette<\/strong><br>\nMit einer Aufsehen erregenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am heutigen Donnerstag in Frankfurt seiner Forderung Nachdruck verliehen, Banken und Kapitalm&auml;rkte zu schrumpfen und Reichtum umzuverteilen.\n<p>Als konkrete Ma&szlig;nahmen forderte Attac:<\/p>\n<ul>\n<li>die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer,<\/li>\n<li>ein entschlossenes Vorgehen gegen Steueroasen samt eines weltweiten automatischen Informationsaustausches,<\/li>\n<li>einen globalen Finanzmarkt-T&Uuml;V, der alle Finanzprodukte pr&uuml;ft und gegebenenfalls vom Markt nimmt sowie verhindert, dass Banken zu gro&szlig; und damit systemrelevant (&ldquo;too big to fail&rdquo;) werden,\n<\/li>\n<li>eine Weltreservew&auml;hrung, wie sie der Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz fordert, um internationale Handels- und Machtungleichgewichte zu verringern<\/li>\n<li>sowie eine globale Verm&ouml;gensabgabe von zwei Prozent f&uuml;r Superreiche.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Markus Henn von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Finanzm&auml;rkte:<\/p>\n<blockquote><p>Die Vorschl&auml;ge der G20 dagegen laufen im Wesentlichen darauf hinaus, weiterhin die marktliberale Medizin zu verabreichen, die krank gemacht hat. Die wenigen Ausnahmen &ndash; wie etwa das angebliche Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel f&uuml;r die Finanztransaktionssteuer &ndash; sind leicht als Lippenbekenntnisse wahlk&auml;mpfender Politiker zu erkennen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;comefrom=scan&amp;r=384043\">Attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Betriebsklima senkt Kosten<\/strong><br>\n42 Prozent der abh&auml;ngig und selbstst&auml;ndig Besch&auml;ftigten gibt an, in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten zweimal oder &ouml;fter krank zur Arbeit gegangen zu sein. Experten reden in diesem Zusammenhang von Pr&auml;sentismus. Zwei Drittel der Befragten tun dies vor allem aus Pflichtgef&uuml;hl und weil sonst Arbeit liegen bleibt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_97657.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wirklich unglaublich. Jahrelang werden nach allen Regeln der Lobbyistenkunst Sozialstaatsreformen, Wettbewerb und unternehmerisches Handeln in allen Lebens- und Arbeitslagen vorangetrieben und dann kommen hier Ratschl&auml;ge wie &bdquo;Ein &ldquo;gesunder&rdquo; Umgang mit Krankheit bei der Arbeit ist F&uuml;hrungssache.&ldquo; Wie der hier zitierte Senior Director der Bertelsmann Stiftung Stefan Empter an der Vorstufe der Hartz-Reformen beteiligt war und mitverantwortlich ist f&uuml;r Angst von Millionen Arbeitnehmer\/innen vor der Arbeitslosigkeit in Armut und Entrechtung, k&ouml;nnen Sie nochmals im Gastbeitrag von Helga Spindler nachlesen: &bdquo;War die Hartz-Reform auch ein Bertelsmann Projekt?&ldquo;<br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=4212\">Nachdenkseiten<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ex-Bahn-Chef Mehdorn geht zu Morgan Stanley<\/strong><br>\nHartmut Mehdorn heuert bei Morgan Stanley an. Der Ex-Chef der Deutsche Bahn wird nach Informationen von manager magazin Seniorberater bei der Investmentbank. Der 67-J&auml;hrige soll das Geldhaus vor allem bei Projekten in der Transportbranche unterst&uuml;tzen, bevorzugt in Asien und Amerika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/personalien\/0,2828,650893,00.html\">Mangagermagazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Da schlie&szlig;t sich der Kreis. Morgan Stanley ist eine der Banken, die den Bahn-B&ouml;rsengang ma&szlig;geblich begleiten sollte. Und wird geleitet von einem Wahlkampfhelfer von Angela Merkel von 2005. Das Engagement von Mehdorn ist auch ein Beleg daf&uuml;r, dass es mit der Bahnprivatisierung nach der Wahl weitergeht.<\/em><\/p>\n<p>Morgan Stanley ist sich nicht zu schade, jemanden unter Vertrag zu nehmen, dessen Bilanz bei der Bahn mehr als kl&auml;glich ist.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>DGB-Buntenbach zu den Modellrechnungen des MEA: Rentenversicherung bleibt auch in Krise stark<\/strong><br>\nZu den Modellrechnungen des &bdquo;Mannheimer Forschungsinstituts &Ouml;konomie und Demographischer Wandel&ldquo; (MEA) &uuml;ber die Finanzentwicklung der Gesetzlichen Rentenversicherung sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Montag in Berlin:\n<blockquote><p>Trotz des zu bef&uuml;rchtenden Anstiegs der Arbeitslosigkeit bleibt die gesetzliche Rentenversicherung auch in der Krise stark. Die Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage hat sich bew&auml;hrt und wird die Krisenfolgen f&uuml;r mehrere Jahre auffangen k&ouml;nnen. Dies gilt selbst dann, wenn die Arbeitslosigkeit st&auml;rker steigen sollte als derzeit von der Bundesregierung angenommen. Solange der Bund zu seiner Verantwortung steht und die Bundeszusch&uuml;sse stabil h&auml;lt, steht keine Beitragssatzerh&ouml;hung an. Bis einschlie&szlig;lich August 2009 hat die Rentenversicherung eine Steigerung der Beitragseinnahmen von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Beitragseinnahmen und die zugrunde liegende Lohnsumme in diesem Jahr noch in den negativen Bereich rutschen werden. Vor diesem Hintergrund sind die Annahmen des MEA v&ouml;llig unsinnig. Es geht f&uuml;r 2009 von einem Einbruch bei den L&ouml;hnen von bis zu vier Prozent aus. Auch die Annahmen f&uuml;r die weitere Entwicklung in den Folgejahren sind reine Spekulation und voraussichtlich zu negativ gesetzt.<\/p>\n<p>Professor B&ouml;rsch-Supan, dessen Institut in der Grundfinanzierung zur H&auml;lfte vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft getragen wird, macht sich l&auml;cherlich, wenn er ausgerechnet die Finanzmarktkrise missbrauchen will, um die solidarische Alterssicherung in Deutschland schlecht zu machen. Offensichtlich hat B&ouml;rsch-Supan nichts aus dem Super-GAU an den internationalen Spekulationsm&auml;rkten gelernt. Die Finanzindustrie ist das Problem und nicht die L&ouml;sung f&uuml;r die Alterssicherung in Deutschland. Auch in Zukunft m&uuml;ssen Sicherheit und finanzielle Stabilit&auml;t oberste Priorit&auml;t in der Rentenpolitik haben. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen solidarischen Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Weder eine K&uuml;rzung der Bundeszusch&uuml;sse noch eine Senkung der Beitr&auml;ge w&auml;ren zu verantworten. Dies w&uuml;rde die Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage und damit die Verl&auml;sslichkeit der Rentenversicherung gef&auml;hrden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/pressemeldungen\/pmdb\/pressemeldung_single?pmid=3521\">DGB<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Gut gekontert. Bisher wurde das Problem Versicherungslobbyismus von den Gewerkschaften leider eher &uuml;bersehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konzern redet Gewinne der Berliner S-Bahn klein<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn investiere viel Geld in die Berliner S-Bahn. Das hat Bahnchef R&uuml;diger Grube in den j&uuml;ngsten Skanalen stets zur Verteidigung des Mutterkonzerns angef&uuml;hrt. Doch die Darlehen zahlt die Berliner Tochter ohnehin zur&uuml;ck &ndash; und wirft trotzdem noch viel Geld ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/S-Bahn-Gewinne;art270,2908003?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umstrittener S-Bahn-Aufkl&auml;rer: Was wusste Ex-DB-Regio-Vorstand Homburg &uuml;ber das Chaos?<\/strong><br>\nBei der Bahn sucht man derzeit nach den Verantwortlichen f&uuml;r das Chaos bei der Berliner S-Bahn. Als Chefaufkl&auml;rer pr&auml;sentiert sich Bahn-Vorstand Ulrich Homburg. Doch Homburg ger&auml;t zunehmend selbst in die Kritik.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/klartext\/archiv\/klartext_vom_23_09\/umstrittener_s_bahn.html\">RBB Klartext (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/etc\/medialib\/rbb\/rbb\/klartext\/klartext_20090923_bahn.asx.format_0001.2.asx\">RBB Klartext (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Telefon&uuml;berwachung: Der Staat h&ouml;rt mit<\/strong><br>\nDie deutsche Justiz nutzt zunehmend das umstrittene Mittel der Telefon&uuml;berwachung &ndash; seit 2007 sind die Zahlen nach SZ-Informationen um elf Prozent gestiegen. Die Gr&uuml;nen schlagen Alarm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/159\/488554\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Datenschutzbeauftragter zur gestiegenen Zahl von Telefon&uuml;berwachungen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns Sorgen machen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bundesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz, Peter Schaar, will eine erneute &Uuml;berpr&uuml;fung von Telefon&uuml;berwachungen. Die im vergangenen Jahr beschlossene Begrenzung habe offenbar nicht gegriffen, sagte Schaar.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1039133\/\">Deutschlandradio Kultur (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/09\/24\/drk_20090924_0651_12502824.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Kungelei &ndash; das Volk wird beiseitegeschoben&rdquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Verfassungsrichter Mahrenholz &uuml;ber verfassungswidrige Wahlen und den Machtwillen von Schwarz-Gelb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/140\/488535\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Verm&ouml;gensberatung AG spendet f&uuml;r Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nEin Finanzvertrieb betreibt politische Landschaftspflege.\n<p>Zwar ist noch immer nicht herausgekommen, von wem Dr. Kohl seine illegalen Parteispenden bekommen hat. Sein enger Freund und Parteifreund Dr. Reinfried Pohl jedoch, einer der reichsten M&auml;nner der Republik, hat ein gro&szlig;es Herz f&uuml;r die konservative Partei sowie deren liberale Koalitionsfavoriten. Ein Blick auf das Unternehmen einerseits und die Zur&uuml;ckhaltung der Bundesregierung bzgl. des Verbraucherschutzes andererseits hinterl&auml;sst einen schalen Beigeschmack und erinnert frappierend an Berlusconien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31182\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &bdquo;Landschaftspflege&ldquo; hat jedoch nicht nur negative Auswirkungen auf den Verbraucherschutz sondern sie erkl&auml;rt auch das Eintreten f&uuml;r die private Alters- und Gesundheitsvorsorge.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So geht Lobby: Das Gesch&auml;ft mit der Schweinegrippe<\/strong><br>\nAngst vor der Schweinegrippe. Ein Lehrst&uuml;ck dar&uuml;ber, wie die Pharmaindustrie mit einer solchen Angst die Politik vor sich hertreibt. Dr. med. Hermann Schulte-Sasse, Staatsrat im Bremer Senat f&uuml;r Gesundheit, erz&auml;hlt: &bdquo;F&uuml;r die Pharmaindustrie sind solche Momente, wie die, die wir jetzt gerade erleben, n&auml;mlich eine gro&szlig;e &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber die Bedrohung dieser Grippewelle, ein Geschenk des Himmels.&ldquo; Auch Dr. Angela Spelsberg, Transparency International, wei&szlig;: &bdquo;Wir kennen die Zusammensetzung der Expertenkommissionen in den zust&auml;ndigen Gremien bis in die WHO hinein und hier sitzen &uuml;berall Hersteller mit am Tisch.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,jhtmisb56k2w53bx~cm.asp\">ARD Plusminus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/3028722?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD Plusminus (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gewagtes Spiel des M&auml;rklin-Investors<\/strong><br>\nDie Insolvenz des Modellbahnherstellers M&auml;rklin hat Kingsbridge Capital selbst in Probleme gest&uuml;rzt. Nun versucht dessen Gr&uuml;nder Mathias Hink, an Geld zu kommen &ndash; mit allerlei Tricks und Finessen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:klage-gegen-berater-gewagtes-spiel-des-maerklin-investors\/50014575.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bertelsmann in R&uuml;sselsheim: 1200 Euro t&auml;glich pro Berater<\/strong><br>\nBei der Sitzung des B&uuml;ndnisses gegen Sozialabbau hat der stellvertretende Vorsitzende der Verdi-Vertrauensleute in der Stadtverwaltung, Gerhard Christ-Steinicke, den Widerstand von Gewerkschaft und Arbeitnehmervertretern in der Stadtverwaltung gegen das Einschalten von Fachleuten der Bertelsmann-Stiftung zur Behebung der R&uuml;sselsheimer Finanznot bekr&auml;ftigt und den Aufbau einer &ldquo;Struktur der Gegenwehr&rdquo; angek&uuml;ndigt. Christ-Steinicke erneuerte den Vorwurf, dass die vier Bertelsmann-Berater, &ldquo;die pro Tag und Person mit 1200 Euro verg&uuml;tet werden&rdquo;, die &Uuml;bernahme zentraler Aufgaben der Stadtverwaltung durch die Bertelsmanntochter &ldquo;Arvato&rdquo; vorbereiteten. &ldquo;Nach unserem Verst&auml;ndnis arbeiten die hier im eigenen Interesse&rdquo;, unterstrich er. Die Konsequenzen daraus m&uuml;ssten nicht nur die beim Magistrat der Stadt Besch&auml;ftigten in Form von Entlassungen, Lohndumping und Tarifflucht f&uuml;rchten, sondern in Form steigender Preise, Geb&uuml;hren und reduzierter Leistungen der &Ouml;ffentlichen Hand auch alle anderen B&uuml;rger dieser Stadt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.main-spitze.de\/region\/ruesselsheim\/print_7516208.htm\">Main-Spitze<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Arbeit im Alter: Was Rentner in Nebenjobs verdienen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nViele Deutsche arbeiten, obwohl sie schon l&auml;ngst in Rente sind. Nebenjobs erfreuen sich bei Ruhest&auml;ndlern einer immer gr&ouml;&szlig;eren Beliebtheit. Doch wie viel darf man als Rentner dazuverdienen? Welche Voraussetzungen sind erforderlich? Dieser Ratgeber hilft Ihnen bei dem Wiedereinstieg ins Berufsleben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/Altersvorsorge\/article4607284\/Was-Rentner-in-Nebenjobs-verdienen-koennen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Passend zum heutigen BILD-Aufmacher aus demselben Verlagshaus. Ganz nette Kommentare, z. B.<br>\n&ldquo;Der Hansi sagt:  Nebenjobs erfreuen sich bei Ruhest&auml;ndlern einer immer gr&ouml;&szlig;eren Beliebtheit.  Ich seh hier immer eine Oma in den M&uuml;lltonnen w&uuml;hlen. Zu stolz f&uuml;r Sozialhilfe und zu alt f&uuml;r einen &ldquo;beliebten&rdquo; Nebenjob nehme ich an.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>Und gleich noch zwei absolut widersprechende, v&ouml;llig absurde (&auml;ltere) Links dazu in derselben &ldquo;Zeitung&rdquo;:<\/p>\n<p><strong>Wirtschaftskrise: Immer mehr Rentner verlieren ihre Nebenjobs<\/strong><br>\nDeutschlands Rentner k&ouml;nnen sich nach der letzten Erh&ouml;hung ihrer Bez&uuml;ge nicht wirklich freuen. Das, was sie jetzt auf dem Papier an Rente mehr bekommen, k&ouml;nnte ihnen schon bald wieder fehlen. Nach den Aussagen von Sozialverb&auml;nden f&uuml;hren die Wirtschaftskrise und der Sparkurs vieler Firmen dazu, dass Ruhest&auml;ndlern gek&uuml;ndigt wird.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article3493874\/Immer-mehr-Rentner-verlieren-ihre-Nebenjobs.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>Wenn Rentner Jobs verlieren, ist das kein Skandal<\/strong><br>\nWegen der Wirtschaftskrise k&uuml;ndigen viele Unternehmen Ruhest&auml;ndlern ihren Minijob. Das ist f&uuml;r die Betroffenen sicher schmerzlich, ungeh&ouml;rig ist es jedoch nicht. Die Rente steigt in diesem Jahr deutlich st&auml;rker als die L&ouml;hne. Und die meisten Rentner arbeiten nicht deshalb, weil sie mehr Geld brauchen.<br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article3495423\/Wenn-Rentner-Jobs-verlieren-ist-das-kein-Skandal.html\">Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nochmals Internes Strategiepapier: Atomlobby plante Wahlkampf minuti&ouml;s<\/strong><br>\nIn den <a href=\"?p=4214#h12\">Hinweisen von gestern<\/a> hatten wir auf einen Bericht des Spiegels &uuml;ber dieses Strategiepapier hingewiesen. In der urspr&uuml;nglichen Version wurde die politische Zuordnung von Journalisten durch die Atomlobby ver&ouml;ffentlicht. Diese Liste wurde sp&auml;ter entfernt, weil einige der Betroffenen Bedenken erhoben.<br>\nDie Einsch&auml;tzung der Atomlobby scheint uns dennoch interessant zu sein:\n<ul>\n<li>&ldquo;FAZ&rdquo; Andreas Mihm schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;FAZ&rdquo; Konrad Mrusek schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo; Steffi Augter schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo; Andreas Wildhagen schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;Handelsblatt&rdquo; Klaus Stratmann schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;Handelsblatt&rdquo; Daniel Delhaes schwarz-gelb<\/li>\n<li>&ldquo;Welt&rdquo; Daniel Wetzel schwarz-gr&uuml;n<\/li>\n<li>SPIEGEL Wolfgang J. Reuter schwarz-rot<\/li>\n<li>SPIEGEL Frank Dohmen schwarz-rot<\/li>\n<li>&ldquo;FTD&rdquo; Timm Kr&auml;genow gelb-gr&uuml;n<\/li>\n<li>&ldquo;FTD&rdquo; Olaf Preu&szlig; gelb-gr&uuml;n<\/li>\n<li>SPIEGEL ONLINE Anselm Waldermann rot-gr&uuml;n<\/li>\n<li>&ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; Michael Bauchm&uuml;ller rot-gr&uuml;n<\/li>\n<li>&ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; Cerstin Gammelin rot-gr&uuml;n<\/li>\n<li>&ldquo;FR&rdquo; Vera Gaserow gr&uuml;n<\/li>\n<li>&ldquo;taz&rdquo; Nick Reimer gr&uuml;n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: PRGS (&ldquo;Kommunikationskonzept Kernenergie&rdquo;)<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/board.3dl.am\/thread.php?threadid=305686&amp;threadview=1&amp;hilight=&amp;hilightuser=0\">board.3DL.AM<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Angela Merkel und die Medien: Kanzlerin Hasenfu&szlig;<\/strong><br>\nIm Wahlkampf meidet die Kanzlerin die Konfrontation. Das mag strategisch geschickt sein. F&uuml;r die Demokratie ist es sch&auml;dlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2009-09\/merkel-medien-konfrontation?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Politisch-&auml;sthetisches Grauen vor der Wahl<\/strong><br>\nDie Generalsekret&auml;re der Parteien f&uuml;hrten bei hartaberfair vor, warum den Politikern kein Vertrauen entgegengebracht werden sollte\n<p>Manchmal tut man sich als W&auml;hler und als Journalist grausame Dinge an. Beispielsweise wenn man sich vor den Fernseher setzt und wie gestern hartaberfair einschaltet. Eigentlich h&auml;tte man wissen k&ouml;nnen, dass mit den Generalsekret&auml;ren oder Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrern der im Bundestag vertretenen Parteien eine auch nur irgendwie anh&ouml;rbare und mit Argumenten versehene Diskussion nicht m&ouml;glich sein kann. Generalsekret&auml;re m&uuml;ssen nicht nur ihre eigenen Leute disziplinieren, sie sollen nach au&szlig;en m&ouml;glichst auch treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31193\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Wahl der Wahl<\/strong><br>\nPessimistische Bemerkungen &uuml;ber die so genannte Alternativlosigkeit in der Abschlu&szlig;phase des Bundestagswahlkampfes und die Richtungslosigkeit der Postdemokratie\n<p>Die eigene Verbl&ouml;dung wird uns indes langsam unheimlich. Es geschieht so vieles in der Demokratie, was uns Unbehagen, Angst bereitet. Und an allen Orten gibt es auch defensive Impulse, Widerstand, Einspruch. Aber vor der letzten Konsequenz, dies alles zusammen zu denken und es zu beschreiben nicht als Schw&auml;chen in einem System, sondern als schleichenden Systemwechsel, das Wechseln zu einem System, in dem die Banken systemrelevant sind und nicht die B&uuml;rger, dazu fehlt uns der Mut. Das w&uuml;rde vielleicht auf den vernichtenden Satz hinauslaufen: Das Projekt einer demokratischen Gesellschaft ist kurz davor zu scheitern.<\/p>\n<p>Nirgendwo als in Zeiten &bdquo;wichtiger&ldquo; Wahlen wird uns so sehr bewusst, wie mittendrin wir in diesem Scheitern sind. Verbl&uuml;ffend ist nicht, wovon in diesem Wahlkampf die Rede ist, verbl&uuml;ffend ist, wor&uuml;ber Parteien, Staat und Gesellschaft &uuml;bereingekommen sind, nicht zu reden. Wir scheinen uns damit abgefunden zu haben, dass wir &bdquo;Demokratie spielen&ldquo; m&uuml;ssen, damit niemand die Erosion des Systems bemerkt, wir selber am wenigsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/0939-postdemokratie-wahlkampf-parteien\">der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Der wagemutige Journalist, der sich in die H&ouml;hle der Linkspartei wagte<\/strong><br>\nSZ-Magazin &uuml;berrascht vor der Wahl mit Milieustudie zur Links-Partei\n<p>Seit die Bundeswehr wegen der Auslandseins&auml;tze wieder Tapferkeitsmedaillen verteilt, will auch der deutsche Journalist in der Heimat nicht zur&uuml;ckstehen. Dort mehren sich die F&auml;lle von Tapferkeit. Den Anfang machte der Journalist Jan Fleischhauer (&ldquo;Villenviertel-Jan&rdquo;) vom Spiegel mit seinem mutigen Bekenntnis, nicht mehr links, sondern konservativ zu sein. Ihm folgte diese Woche Tobias Haberl vom Magazin der &ldquo;S&uuml;ddeutschen&rdquo; nach. Unter dem Titel &ldquo;Mein Jahr in der Linkspartei&rdquo; schildert er auf sieben Seiten sein waghalsiges Experiment, f&uuml;r ein Jahr in die diese Partei einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31178\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Gysi und seine Einsch&uuml;chterungsversuche &ndash; Erg&auml;nzung zum <a href=\"?p=4214#h18\">Hinweis Nr. 18 von gestern<\/a><\/strong><br>\nGregor Gysi. Eigentlich m&ouml;chte sich der linke Fraktionsvorsitzende nur noch um seine Zukunft k&uuml;mmern. Stattdessen holt ihn immer wieder seine Vergangenheit ein. Der Spiegel hat nun neue Akten ausgegraben, die ihn als beflissenen Staatsmann der DDR zeigen. Das kann ihm nicht gefallen, so kurz vor der Wahl. Und so droht er und wehrt sich &ndash; wie immer, wenn Journalisten unliebsames &uuml;ber ihn berichten. Eine alte Fehde mit neuer Qualit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/archiv\/medien_politik\/gysi134.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Ein mieses St&uuml;ck Propaganda. Es l&auml;sst Zapp leider in einem unangenehmen Licht erscheinen. Da fragt man sich verzweifelt: Brechen jetzt auch noch die letzten aufkl&auml;renden Formate weg?<\/em><\/p>\n<p>Schon die Sprache und Stimme der Autorin riecht nach Kampagnenjournalismus der &uuml;blen Art. Und das Zusammenspiel von Spiegel, Springers Welt und NDR. Achten Sie auf den Vertreter der &bdquo;Welt&ldquo;.<\/p>\n<p>&Auml;hnlich demagogisch, fast nur noch Kampagnen:<br>\n<a href=\"http:\/\/morgenmagazin.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/13\/0,1872,7898861,00.html\">ZDF-Morgenmagazin Archiv: Beitr&auml;ge 02.09.2009<\/a><br>\nWas ist los mit unseren Journalisten?<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Begabtenf&ouml;rderung: Wer hat, dem wird gegeben<\/strong><br>\nEine Studie analysiert erstmals, wer Begabtenstipendien bekommt. Auch hier zeigt sich: Die soziale Herkunft spielt eine gro&szlig;e Rolle.\n<p>Innerhalb von vier Jahren erh&ouml;hte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) die Ausgaben f&uuml;r die F&ouml;rderung begabter Studenten von rund 80 Millionen Euro j&auml;hrlich auf stattliche 132 Millionen &ndash; eine Steigerung um mehr als 60 Prozent.<\/p>\n<p>Erstmals untersuchten Forscher des angesehenen Hochschul-Informations-Systems (HIS) die soziale Herkunft der rund 20.000 Stipendiaten der Begabtenf&ouml;rderungswerke. Das Ergebnis: Die Stipendien bekommen vor allem die Kinder gut verdienender Akademiker. Arbeiterkinder schaffen es selten in den Kreis der Auserw&auml;hlten. Werden Bildung und Berufsstatus der Eltern ber&uuml;cksichtigt, hat demnach weniger als jeder zehnte Stipendiat in der Studienf&ouml;rderung eine, wie die Forscher sagen, &raquo;niedrige soziale Herkunft&laquo;, kommt also beispielsweise aus einer Arbeiterfamilie. Die Kinder beruflich erfolgreicher Akademiker Stipendiaten mit &raquo;hoher sozialer Herkunft&laquo; &ndash; machen dagegen mehr als die H&auml;lfte der Gef&ouml;rderten aus.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: In der Studentenschaft insgesamt werden nur 37 Prozent der Gruppe &raquo;hoher sozialer Herkunft&laquo; zugeordnet. Damit zeigen die neuen HIS-Zahlen sogar, dass die soziale Selektion bei der F&ouml;rderung von Begabten noch st&auml;rker greift als beim Hochschulzugang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/40\/C-Begabtenfoerderung?page=all\">Zeit.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>WAZ Mediengruppe und ZDF beschlie&szlig;en Online-Kooperation<\/strong><br>\nDie WAZ Mediengruppe und das ZDF haben eine Online-Partnerschaft geschlossen. WAZ-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bodo Hombach und ZDF-Intendant Markus Sch&auml;chter unterzeichneten heute in Essen eine entsprechende Vereinbarung. Ab sofort wird die WAZ Mediengruppe Videobeitr&auml;ge des ZDF auf dem Nachrichtenportal DerWesten.de einbinden.\n<p>ZDF-Intendant Markus Sch&auml;chter: &ldquo;Die Kooperation zeigt, wie die technische und inhaltliche Kompetenz zweier erfolgreicher Medienunternehmen in hervorragender Art und Weise zusammen gebracht werden kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7840\/1481527\/zdf\">Presseportal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da dr&auml;ngen die privaten Medienunternehmen zuerst &uuml;ber Br&uuml;ssel darauf, dass der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk neue Online-Angebote nur nach einem teuren und b&uuml;rokratischen Verfahren zul&auml;ssig sind und dass diese nach wenigen Tagen <a href=\"?p=3749\">wieder aus dem Netz genommen werden m&uuml;ssen<\/a> und jetzt h&auml;ngt sich der Oligopolist an das ZDF an, um sein Online-Angebot auf die Beine zu bringen. Der Geb&uuml;hrenzahler sponsert nun auch noch den WAZ-Konzern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Schweden senkt die Steuern: Weniger soll mehr sein<\/strong><br>\nKann man Steuern senken und damit die Wirtschaft stimulieren? Nicht nur in Deutschland, auch in Schweden wird dar&uuml;ber wieder erregt diskutiert. Die b&uuml;rgerliche Regierung unter Ministerpr&auml;sident Fredrik Reinfeldt zeigt sich entschlossen, trotz oder gerade wegen der Krise ihre Politik fortzusetzen, die Steuern auf Arbeitseinkommen schrittweise zu senken. Drei Steuersenkungsphasen hat sie seit ihrem Wahlsieg &uuml;ber die Sozialdemokraten im Herbst 2006 schon eingel&auml;utet. Ihre Argumentation hat sich auch in der Rezession nicht ver&auml;ndert: Um mehr Menschen in Arbeit zu bringen, m&uuml;ssten zum einen die Unternehmer durch Steuererleichterungen zur Schaffung neuer Stellen bewegt und andererseits die Arbeitssuchenden durch K&uuml;rzungen der Sozialleistungen dazu gebracht werden, sich um die neuen Jobs auch zu bem&uuml;hen. Kurzum: Arbeit m&uuml;sse sich mehr lohnen, und deshalb m&uuml;ssten auch die Steuern f&uuml;r Erwerbst&auml;tige durch h&ouml;here Freibetr&auml;ge gesenkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0\/Doc~E5560A6886D464B67AA1F4B495BEB5EB3~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Also dieselbe Absurdit&auml;t wie in Deutschland: nachdem jede der drei Steuersenkungen zu einer h&ouml;heren Arbeitslosigkeit gef&uuml;hrt hat (von mehr Armut usw. ganz zu schweigen), dann muss &ndash; ideologiegem&auml;&szlig; &ndash; die vierte &ldquo;positiv&rdquo; wirken. Sch&ouml;n der Satz, &ldquo;Forschungsergebnisse und die Erfahrungen etlicher anderer Staaten h&auml;tten bewiesen, dass dies die wirkungsvollste Art sei, Arbeitspl&auml;tze zu schaffen. H&ouml;here Steuern auf Arbeit f&uuml;hrten zu geringerer Besch&auml;ftigung.&rdquo; Kann Reinfeldt Beispiele nennen? Mir fallen gerade keine ein. Einfach Unsinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Bundessozialgericht pr&uuml;ft, ob Bohlen K&uuml;nstler ist<\/strong><br>\nDie Frage, ob Dieter Bohlen ein K&uuml;nstler ist, wird in der n&auml;chsten Woche h&ouml;chstrichterlich gekl&auml;rt werden. Das Bundessozialgericht in Kassel will am 1. Oktober zumindest entscheiden, ob der Musiker und Produzent und die anderen Jury- Mitglieder der RTL-Show &laquo;Deutschland sucht den Superstar&raquo; zu Zahlungen an die K&uuml;nstlersozialkasse verpflichtet sind. Dabei geht es um Beitr&auml;ge von mehr als 173 000 Euro, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Bohlen und seine Kollegen hatten nach Angaben des Gerichts f&uuml;r die Arbeit bei RTL zwischen 2001 und 2005 etwa vier Millionen Euro erhalten. Die einzelnen Betr&auml;ge h&auml;tten allerdings zwischen 60 000 und 1,2 Millionen Euro pro Person und Staffel geschwankt. Die von der K&uuml;nstlersozialkasse als Teil der gesetzlichen Sozialversicherung geforderten Beitr&auml;ge wollte RTL jedoch nicht zahlen: Die Jurymitglieder seien Experten, keine K&uuml;nstler. In der Vorinstanz hatten die Richter den Juroren allerdings den Status als K&uuml;nstler zuerkannt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeitsrecht\/ticker\/ticker.php?ID=1192558593&amp;script=\/arbeitsrecht\/ticker\/wScripts\/nachricht_anzeigen.ws&amp;navid=1\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/juris.bundessozialgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bsg&amp;Art=tm&amp;Datum=2009&amp;nr=11146\">Bundessozialgericht<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL\/AM)<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4217#h01\">Thomas Fricke &ndash; Denken wie Angela, Frank und Peer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h02\">G20-Aktion in Frankfurt: Attac legt Kapital an die Kette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h03\">Betriebsklima senkt Kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h04\">Ex-Bahn-Chef Mehdorn geht zu Morgan Stanley<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h05\">DGB-Buntenbach zu den Modellrechnungen des MEA: Rentenversicherung bleibt auch in Krise stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h06\">Konzern redet Gewinne der Berliner S-Bahn klein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4217#h07\">Umstrittener<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4217\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4217","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4217\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}