{"id":42188,"date":"2018-02-01T12:43:12","date_gmt":"2018-02-01T11:43:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42188"},"modified":"2018-02-03T10:40:24","modified_gmt":"2018-02-03T09:40:24","slug":"verstaatlichung-von-toll-collect-und-was-wird-aus-den-milliardenforderungen-an-die-telekom-und-daimler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42188","title":{"rendered":"Verstaatlichung von Toll Collect \u2013 und was wird aus den Milliardenforderungen an die Telekom und Daimler?"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" style=\"border:1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180201-tollcollect_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Wie das Handelsblatt vorgestern exklusiv <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/my\/politik\/deutschland\/lkw-maut-toll-collect-wird-verstaatlicht\/20902976.html\">vermeldete<\/a>, plant der Bund offenbar eine Verstaatlichung des LKW-Maut-Betreibers Toll Collect. Dies sei angeblich n&ouml;tig, um die in diesem Jahr anstehende Neuausschreibung der Mauterhebung durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen &ndash; denn aufgrund der zahlreichen Pannen bei der Einf&uuml;hrung der Maut stehen der Bund und die Toll-Collect-Gesellschafter seit sage und schreibe 13 Jahren in einem Rechtsstreit. Es geht um mehr als sieben Milliarden Euro und es wirkt nicht eben so, als sei der Bund besonders erpicht darauf, dieses Geld mit Nachdruck einzutreiben. Eine Verstaatlichung &ndash; auch nur f&uuml;r wenige Tage &ndash; w&uuml;rde die M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine &bdquo;elegante&ldquo; L&ouml;sung bieten. Denn dann bes&auml;&szlig;e der Bund ja die Forderungen gegen sich selbst und k&ouml;nnte sie fallen lassen. Das w&auml;re rechtlich sauber, aber ein moralischer Offenbarungseid. Es ist ja nicht so, dass die Toll-Collect-Betreiber das Geld nicht h&auml;tten. Erst heute vermeldet Anteilseigner Daimler einen <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/rekordabsatz-2017-daimler-macht-trotz-dieselkrise-zehn-milliarden-euro-gewinn\/20914880.html\">Rekordgewinn<\/a> in H&ouml;he von 10 Milliarden Euro. Die Umverteilung von Steuergeldern in Konzernkassen kann also munter weitergehen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1122\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-42188-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=42188-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180202_Verstaatlichung_von_Toll_Collect_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die deutsche LKW-Maut ein einziges Desaster zu nennen, w&auml;re bereits eine ma&szlig;lose Untertreibung. Von Anfang an ging es dem Bund dabei im Kern nicht um die Mauteinnahmen, sondern darum, zwei &bdquo;deutschen Musterkonzernen&ldquo; ein neues Gesch&auml;ftsfeld zu er&ouml;ffnen. Die Telekom und Daimler, die mit jeweils 45% am deutschen LKW-Maut-Betreiber Toll Collect beteiligt sind, vergaben jedoch sogar diese Steilvorlage und sorgten durch eine Reihung von Pleiten, Pech und Pannen schon lange vor dem Gro&szlig;flughafen-Projekt BER f&uuml;r ein Musterbeispiel der Inkompetenz deutscher Gro&szlig;konzerne. <\/p><p>Wer eine LKW-Maut erheben will, der kann dies recht einfach und effektiv mit verschiedenen Techniken verwirklichen. Die &Ouml;sterreicher nutzen ein System, das im wesentlichen Mikrowellen zur Datenerfassung nutzt, damit preiswert im Unterhalt ist, und seit vielen Jahren weitestgehend reibungslos funktioniert. Die Schweizer nutzen vor allem simple Tachodaten. Auch ihr System ist einfach, preiswert und funktioniert. Deutschlands Premiumkonzerne w&auml;ren jedoch nicht Deutschlands Premiumkonzerne, wenn sie sich mit solchen Low-Tech-L&ouml;sungen zufriedeng&auml;ben. F&uuml;r Deutschland sollte stattdessen eine echte High-Tech-L&ouml;sung her, bei der die f&auml;llige Mautzahlung &uuml;ber ein kompliziertes satellitengest&uuml;tztes Erfassungssystem ermittelt wird. Dummerweise hatten Daimler und die Telekom zum Zeitpunkt der Ausschreibung aber gar kein Know-how f&uuml;r ein derartiges System und so kam es, wie es kommen musste. Anstatt am 31. August 2003 ging das System erst am 1. Januar 2006 mit vollem Leistungsumfang in Betrieb und selbst danach sorgte es noch durch technische Pannen bei allen Beteiligten f&uuml;r blanke Wut.<\/p><p>Warum hat der Bund &uuml;berhaupt einem derart &uuml;berambitionierten Projekt den Zuschlag gegeben? Der Grund daf&uuml;r liegt wohl darin, dass die Politik den beiden &bdquo;Premiumkonzernen&ldquo; Daimler und Telekom auf Steuerzahlerkosten ein neues Gesch&auml;ftsfeld er&ouml;ffnen wollte. Nicht umsonst war in den ersten Jahren von Toll Collect eigentlich nie von einer effizienten Erhebung der Maut, sondern stets nur von den &bdquo;Exportchancen&ldquo; des Systems und den tollen &bdquo;Zusatzdiensten&ldquo; die Rede, die das eigentliche Alleinstellungsmerkmal des High-Tech-Systems sein sollten. Bis heute ist kein einziger Spediteur bekannt, der je einen dieser Zusatzdienste gebucht h&auml;tte und international konnte lediglich eine abgespeckte Version an Belgien verkauft werden, w&auml;hrend das Low-Tech-System aus &Ouml;sterreich weltweit eine Ausschreibung nach der anderen gewinnt. <\/p><p>Ein Desaster mit Ansage. W&auml;ren da nicht auch noch die Kosten. Da das Maut-System erst 28 Monate sp&auml;ter voll einsatzf&auml;hig war, fielen in der Anfangsphase nat&uuml;rlich hohe Einnahmeausf&auml;lle an, die eigentlich vom Betreiberkonsortium ausgeglichen werden m&uuml;ssen. Es geht um 5,6 Milliarden Euro, zu denen mittlerweile noch rund zwei Milliarden Euro Verzugszinsen addiert werden m&uuml;ssen. Der Bund hatte sich jedoch vom Betreiberkonsortium einen 17.000 Seiten starken Vertrag unterschieben lassen, der dazu f&uuml;hrte, dass die Frage, wer, wann, wie viel Konventionalstrafe an den Bund zahlen muss, fast eine eigene Wissenschaft wurde, die bis heute Heerscharen von Spitzenanw&auml;lten auf beiden Seiten besch&auml;ftigt. Die Frage der Konventionalstrafe wird auch nicht vor einem ordentlichen Gericht, sondern im Rahmen eines Schiedsverfahrens gekl&auml;rt. Solche au&szlig;ergerichtlichen Schlichtungen sind nicht selten und dauern in der Regel ein Jahr. Das Verfahren Bundesrepublik Deutschland gegen Toll Collect geht nun jedoch schon ins 14. Jahr und ist damit reif f&uuml;r das Guinness Buch der Rekorde. Alleine der Bund musste schon 200 Millionen Euro f&uuml;r Anw&auml;lte ausgeben; beim Konsortium d&uuml;rfte die Summe &auml;hnlich hoch sein.<\/p><p>Insider haben das Schiedsverfahren bereits als Konjunkturprogramm f&uuml;r die beteiligten Gro&szlig;kanzleien enttarnt, die daher auch gar kein Interesse daran h&auml;tten, den stetigen Zufluss von Manna zu beenden. Hinzu kommt, dass die &ndash; zum Nachteil der Steuerzahler &ndash; 2015 verl&auml;ngerten Betreibervertr&auml;ge in diesem Jahr endg&uuml;ltig auslaufen und ohnehin nichtig werden, da der Bund die LKW-Maut gerne auf 7,5-Tonner und s&auml;mtliche Bundesstra&szlig;en ausweiten w&uuml;rde &ndash; zwei nicht eben exotische Zusatzanforderungen, die das High-Tech-System aus dem Hause Daimler\/Telekom nicht erf&uuml;llt. Also muss neu ausgeschrieben werden.<\/p><p>Der Bund hatte, wenn er die Mauterhebung denn unbedingt wider dem gesunden Menschenverstand von privaten Akteuren durchf&uuml;hren lassen will, verschiedene Optionen:<\/p><ol>\n<li>Der Bund bel&auml;sst die Aufgabe der nun erweiterten Mautabrechnung bei der Toll Collect GmbH und schreibt die Anteile an der Toll Collect GmbH international aus.<\/li>\n<\/ol><p>Diese Option hat kaum eine Chance auf Erfolg, wenn der Bund parallel die Toll Collect GmbH auf mehr als sieben Milliarden Euro Konventionalstrafe verklagt. Rational betrachtet m&uuml;sste man also einen Schritt weiter gehen &hellip;<\/p><ol start=\"2\">\n<li>Der Bund schreibt die Mauterhebung komplett neu aus, l&auml;sst die Toll Collect GmbH in die Insolvenz gehen und verklagt deren Gesellschafter vor einem ordentlichen Gericht.<\/li>\n<\/ol><p>Diese Option w&auml;re f&uuml;r die Allgemeinheit nat&uuml;rlich die beste Option (wenn man mal von einer echten Verstaatlichung absieht). Ein ordentliches Gericht h&auml;tte dar&uuml;ber zu entscheiden, wer dem Bund wie viel Schadensersatz zu zahlen hat, die Leistungen k&ouml;nnten neu und diesmal angemessen ausgeschrieben werden und das gesamte Kapitel Toll Collect k&ouml;nnte endlich geschlossen werden.<\/p><p>Doch diese L&ouml;sung lehnen Daimler und die Telekom nat&uuml;rlich ab, da dies auch bedeuten w&uuml;rde, dass die beiden Konzerne zumindest f&uuml;r einen Teil der Sch&auml;den, die sie angerichtet haben, haften m&uuml;ssten. Nach dem Bericht des Handelsblatts hat der Bund daher einer Verstaatlichung der Toll Collect GmbH zugestimmt, die ihrerseits zwei Optionen bietet &hellip;<\/p><ol start=\"3\">\n<li>Der Bund &uuml;bernimmt die Toll Collect GmbH und schreibt die Mauterhebung an ein neues Unternehmen aus.<\/li>\n<\/ol><p>Dies w&auml;re im Grund das altbekannte &bdquo;Bad-Bank-Modell&ldquo;, bei dem die Toll Collect GmbH als H&uuml;lle erhalten bliebe, an die der Bund zwar pro forma noch die Forderungen i.H.v mehr als sieben Milliarden Euro h&auml;tte, die er jedoch mangels wirtschaftlicher Basis des Schuldners abschreiben m&uuml;sste.<\/p><ol start=\"4\">\n<li>Der Bund &uuml;bernimmt die Toll Collect GmbH, gliedert die Forderungen in ein neues Unternehmen aus und schreibt dann die &bdquo;entschuldete&ldquo; Toll Collect GmbH neu aus<\/li>\n<\/ol><p>Diese Option ist wohl am wahrscheinlichsten und l&auml;uft ebenfalls de facto auf ein &bdquo;Bad-Bank-Modell&ldquo; hinaus. Nur, dass die Forderungen nun juristisch sauber in einer Abwicklungsanstalt geparkt werden, die rein theoretisch noch jahrzehntelang ihre millionenteuren Rechtsstreitigkeiten in Schiedsgerichtsverfahren er&ouml;rtern k&ouml;nnte. Bei diesem Modell k&ouml;nnten Daimler und die Telekom problemlos die &bdquo;entschuldete&ldquo; Toll Collect im Rahmen der neuen Ausschreibung &uuml;bernehmen. Und genau darauf l&auml;uft es offenbar auch hinaus &ndash; ein Konsortium aus Daimler, der Deutschen Telekom und Vinci, der Mutter des heutigen 10%-Gesellschafters Cofiroute, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Lkw-Maut-Mautbetreiber-Toll-Collect-soll-voruebergehend-verstaatlicht-werden-3955808.html\">geh&ouml;rt<\/a> zu den vier Konsortien, die vom Bund f&uuml;r die Endausscheidung der Neuausschreibung zugelassen wurden. <\/p><p>Auch wenn die meisten Details der Neuausschreibung und geplanten Verstaatlichung von Toll Collect noch unbekannt sind und man bis dato noch spekulieren muss, <strong>so stinkt die ganze Sache bereits jetzt zehn Meilen gegen den Wind nach einem riesigen Skandal. Es kann und darf doch nicht sein, dass der Bund freiwillig auf mehr als sieben Milliarden Euro verzichtet, die ihm nach eigenem Bekunden zustehen.<\/strong><\/p><p>Diese mehr als sieben Milliarden Euro sind nicht das Geld einiger weniger Politiker und politischer Beamter, die nun &uuml;ber die Zukunft von Toll Collect entscheiden. Sie geh&ouml;ren der Allgemeinheit und eine offene Debatte &uuml;ber das k&uuml;nftige Vorgehen w&auml;re zwingend n&ouml;tig &ndash; alleine schon aufgrund der gigantischen H&ouml;he der Forderungen, wir reden hier schlie&szlig;lich &uuml;ber einen Betrag, der fast 200 Euro Steuergeld pro Haushalt entspricht. Eine solche Debatte kann doch nicht hinter verschlossenen T&uuml;ren gef&uuml;hrt werden. Sie geh&ouml;rt in den Bundestag.<\/p><p>Ein wenig befremdlich ist auch die Gleichg&uuml;ltigkeit der meisten Medien. Man berichtet zwar unter Berufung auf das Handelsblatt kurz &uuml;ber die Pl&auml;ne <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/tollcollect-103.html\">zur Verstaatlichung<\/a>, spricht dabei jedoch weder die potentiellen Risiken f&uuml;r den Steuerzahler noch die Hintergr&uuml;nde an &hellip; von Kritik ist dabei ohnehin keine Spur. Je gr&ouml;&szlig;er der potentielle Schaden, desto leiser die Medien? <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/5c6902e5b481496181eadbe44e47301e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" style=\"border:1px solid #ccc;\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180201-tollcollect_.png\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Wie das Handelsblatt vorgestern exklusiv <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/my\/politik\/deutschland\/lkw-maut-toll-collect-wird-verstaatlicht\/20902976.html\">vermeldete<\/a>, plant der Bund offenbar eine Verstaatlichung des LKW-Maut-Betreibers Toll Collect. Dies sei angeblich n&ouml;tig, um die in diesem Jahr anstehende Neuausschreibung der Mauterhebung durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen &ndash; denn aufgrund der zahlreichen Pannen bei der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42188\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,131,73],"tags":[1502,1576,694,262,824,2131],"class_list":["post-42188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-oekonomie","category-verkehrspolitik","tag-daimlermercedes","tag-maut","tag-milliardengrab","tag-telekom","tag-toll-collect","tag-unternehmenssozialisierung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42188"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42243,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42188\/revisions\/42243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}