{"id":42203,"date":"2018-02-02T08:13:35","date_gmt":"2018-02-02T07:13:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203"},"modified":"2018-02-02T08:13:35","modified_gmt":"2018-02-02T07:13:35","slug":"hinweise-des-tages-3051","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h01\">Arme sind auch Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h02\">Armutspolitische Augenwischerei: Parit&auml;tischer kritisiert rentenpolitische Pl&auml;ne von Union und SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h03\">Koalitionsvertrag: CDU, CSU und SPD sollen &Ouml;PP stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h04\">Geschlossene Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h05\">Prek&auml;re Besch&auml;ftigung trotz guter Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h06\">Air Berlin &ndash; Insolvenz mit Ansage: Die Zeche zahlen die Mitarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h07\">911 Millionen Euro mehr als im Bundeshaushalt 2017 veranschlagt: &ldquo;SGB II-Verwaltungskosten&rdquo; (Bundesanteil)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h08\">Deutsche Waffenexporte in die T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h09\">K&auml;mpfe in Afghanistan: Meldungen, die es kaum noch in westliche Medien schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h10\">Druck plus Profit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h11\">GEW: &bdquo;Schlupfl&ouml;cher im Befristungsrecht schlie&szlig;en!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h12\">Bundesl&auml;nder im Politikunterricht-Vergleich: &ldquo;Eine Kultur der Missachtung der politischen Bildung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h13\">&Uuml;berwachungsstaat am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h14\">Qualit&auml;tsbericht vorgelegt: Massive M&auml;ngel in der Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42203#h15\">Zu guter Letzt: Mission Accomblished<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arme sind auch Menschen<\/strong><br>\nEntwertung, Ohnmacht, Dem&uuml;tigung, Entw&uuml;rdigung, Verbitterung, Schuld und Scham: Das sind Kategorien der Subjektivit&auml;t, ohne die Armut und Ungleichheit in ihren Auswirkungen nicht zu verstehen und Gegenstrategien nicht zu entwickeln sind. Dass es in Deutschland Armut gibt, wird nicht mehr geleugnet. Der Armuts-Reichtums-Bericht der Bundesregierung wie auch die Kinderarmutsstudie der Bertelsmann-Stiftung (Oktober 2017) pr&auml;sentieren Daten &uuml;ber wachsende Kinderarmut als Dauerzustand; sogar Mainstream-Medien greifen sie auf. Die wichtigsten Informationen zur sozialen Lage hat k&uuml;rzlich der Armutsforscher Christoph Butterwegge zusammengefasst (Ossietzky 21\/17 und 22\/17). Solche Studien mit alarmierenden Ergebnissen erscheinen inzwischen seit Jahrzehnten; sie sorgen allenfalls kurz f&uuml;r Erregung, man hat sich an den Zustand gew&ouml;hnt. Die Politik beschwichtigt und geht zur Tagesordnung, also zur Wirtschaftsf&ouml;rderung &uuml;ber. Warum ging keine der letzten Bundesregierungen, keine der Regierungsparteien die katastrophalen Verh&auml;ltnisse an, die inzwischen Generationen von Kindern und Jugendlichen massiv benachteiligen? Weil f&uuml;r eine effektive Ver&auml;nderung die neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie aufgegeben werden m&uuml;sste. Da eine erfolgversprechende Gegenstrategie von den Verantwortlichen nicht einmal zur Diskussion gestellt wird, muss man annehmen: Die staatlichen Statistiken dienen nicht als Basis f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Armut, sondern als Abschreckung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schattenblick.de\/infopool\/medien\/altern\/ossie987.html\">Georg Rammer auf Schattenblick<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Armutspolitische Augenwischerei: Parit&auml;tischer kritisiert rentenpolitische Pl&auml;ne von Union und SPD <\/strong><br>\nAls &bdquo;Augenwischerei&ldquo; und &bdquo;armutspolitisch wirkungslos&ldquo; kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband das rentenpolitische Gesamtkonzept, auf das sich Union und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen verst&auml;ndigt haben. Die geplante &bdquo;Grundrente&ldquo; sei lediglich eine &bdquo;Sozialhilfe plus&ldquo; f&uuml;r einige wenige, der Gro&szlig;teil der von Armut im Alter betroffenen Menschen gehe leer aus.<br>\n&bdquo;Es sind keinerlei wesentliche Verbesserungen im Vergleich zum Sondierungspapier feststellbar. Union und SPD lassen jedes ernstzunehmende Engagement bei der Bek&auml;mpfung von Armut im Alter vermissen und bleiben die Antwort schuldig, wie sie der wachsenden Altersarmut in Deutschland entgegen wirken wollen&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nDie geplante &bdquo;Grundrente&ldquo; komme nur wenigen zu Gute und werde zu neuen Verwerfungen f&uuml;hren, warnt der Verband: Wer keine 35 Versicherungsjahre nachweisen k&ouml;nne oder eine Rente knapp &uuml;ber dem Grundsicherungsniveau habe, gehe leer aus. Auch die geplanten Verbesserungen bei der M&uuml;tterrente gingen ausgerechnet an den &Auml;rmsten vorbei, da die Leistungen voll auf die Sozialhilfe angerechnet werden.<br>\n&bdquo;Wer Altersarmut wirklich bek&auml;mpfen will, kommt um eine deutliche Erh&ouml;hung der Regelleistung f&uuml;r alle Altersgrundsicherungsbezieher nicht herum&ldquo;, erkl&auml;rt Schneider. Nach Berechnungen der Parit&auml;tischen Forschungsstelle m&uuml;ssten die Regels&auml;tze in der Altersgrundsicherung um fast 40 Prozent angehoben werden, um das Existenzminimum im Alter abzudecken und Armut zu verhindern. Dar&uuml;ber hinaus fordert der Verband gro&szlig;z&uuml;gige Freibetr&auml;ge auf Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Schlie&szlig;lich fordert der Verband, das Rentenniveau von 48 Prozent wieder auf 53 Prozent anzuheben. &bdquo;Was uns hier von Union und SPD als ausgewogenes Gesamtkonzept verkauft werden soll, geht an der Lebensrealit&auml;t der wachsenden Zahl an Menschen, deren Rente im Alter nicht zum Leben reicht, einfach vorbei&ldquo;, so Schneider.<br>\nMit gro&szlig;er Skepsis sieht der Verband zudem die geplante Beitragsdeckelung bis zum Jahr 2025. &bdquo;Wenn die Beitr&auml;ge in der Rentenversicherung gedeckelt und keine weiteren Steuermittel flie&szlig;en sollen, beraubt sich diese Koalition auf absehbare Zeit jedes rentenpolitischen Spielraums. Die R&uuml;cklagen w&uuml;rden aufgebraucht und ab 2025 wird es dann erst richtig hart. Die angek&uuml;ndigte Rentenkommission wird so letztlich nur noch Mangel moderieren k&ouml;nnen&ldquo;, warnt Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/armutspolitische-augenwischerei-paritaetischer-kritisiert-rentenpolitische-plaene-von-union-und-spd\/%20\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><strong>dazu: Union und SPD einigen sich bei der Rente<\/strong><br>\nMilliardenkosten, Millionen profitieren: Union und SPD haben sich auf ein Gesamtpaket bei der Rente verst&auml;ndigt. Im Fokus der Ma&szlig;nahmen steht die Altersarmut. Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen auf ein Rentenpaket geeinigt. Darin sehen die Parteien einen Meilenstein f&uuml;r Millionen Menschen in Deutschland. Zugleich r&auml;umten beide Seiten hohe Kosten ein. &ldquo;Dass das, was wir hier an Verbesserungen machen, weil es Millionen von Menschen betrifft, auch Milliardensummen kosten wird, kann ich prognostizieren&rdquo;, sagte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles, die f&uuml;r die Sozialdemokraten die Verhandlungen im Sozialen f&uuml;hrt. &ldquo;Daf&uuml;r kriegen die Leute auch was.&rdquo;<br>\nAllein die Kosten der Ausweitung der Rente f&uuml;r M&uuml;tter mit vor 1992 geborenen Kindern bezifferte die CSU-Politikerin Barbara Stamm mit 3,4 Milliarden Euro j&auml;hrlich. Nahles und die Sozial-Verhandlungsf&uuml;hrer der Union, Karl-Josef Laumann (CDU) und Stamm, betonten die Gemeinsamkeiten beim Rentenkurs. &ldquo;Wir haben heute ein wichtiges Ergebnis erzielt&rdquo;, sagte Nahles. Das Rentenpaket spiegelt in weiten Teilen die Vereinbarungen aus dem Sondierungspapier von Union und SPD wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/union-und-spd-einigen-sich-bei-der-rente-a-1190983.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Diese Koalitionsverhandlungen als groteskes Spektakel: da werden als Neuigkeiten und &ldquo;Verhandlungserfolge&rdquo; exakt dieselben Vereinbarungen pr&auml;sentiert, die schon vor Wochen bei den Sondierungsgespr&auml;chen vereinbart worden sind. Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs f&uuml;r subsidi&auml;r Gesch&uuml;tzte auf 1.000 pro Monat plus H&auml;rtefallregelung; Sofortprogramm in der Pflege mit 8.000 Pflegekr&auml;ften mehr und Allgemeing&uuml;ltigkeit der Tarifvertr&auml;ge; und Festschreibung des Rentenniveaus bis 2025 bei 48 Prozent, f&uuml;r die Zeit danach eine Rentenkommission. Es mag hier und da minimale Abweichungen geben, aber im Gro&szlig;en und Ganzen war das schon das Ergebnis der Sondierungen, von dem die Union in den Koalitionsverhandlungen nicht abweichen wollte und jetzt auch Recht bekommt. Wie die SPD so etwas als Fortschritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit (im Vergleich mit dem Sondierungsergebnis) gem&auml;&szlig; ihrem Leitantrag vom Bundesparteitag &bdquo;uml&uuml;gen&ldquo; will, ist mir schleierhaft. Und die Rentenfrage wird auf absurdeste Weise behandelt: die M&uuml;tterrente, die man als Sozialleistung nur begr&uuml;&szlig;en kann, soll systemwidrig nicht aus dem allgemeinen Steuertopf (&ldquo;allgemeingesellschaftliche Aufgabe&rdquo;) gezahlt werden, sondern aus Beitr&auml;gen; die Stabilisierung des Rentenniveaus dagegen, ebenfalls systemwidrig, nicht aus Beitr&auml;gen, sondern aus Steuermitteln. Vermutlich, um zum x-ten Mal und weiterhin die Arbeitgeberseite zu pampern. Und das wollen und Schulz, Nahles und Co. als Gro&szlig;tat verkaufen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag: CDU, CSU und SPD sollen &Ouml;PP stoppen<\/strong><br>\nDie Plattform gegen eine Bundesfernstra&szlig;engesellschaft fordert die Verhandlungsf&uuml;hrenden von CDU, CSU und SPD auf, &Ouml;PP im Autobahnbereich zu stoppen und keine neuen &Ouml;PP-Projekte mehr zu beginnen. Beides sollte im Koalitionsvertrag entsprechend verankert werden.<br>\nDazu Uwe Hiksch von den NaturFreunden Deutschland:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die NaturFreunde Deutschland lehnen &Ouml;PP im Autobahnbereich ab. Die Verkehrsinfrastruktur ist Teil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge und muss in &ouml;ffentlicher Hand bleiben. Mit der Klage der A1 mobil GmbH gegen den Bund haben wir einen weiteren Beleg: Die Mehrkosten bezahlen voraussichtlich wieder einmal die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Carl Wa&szlig;muth von Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand zu den Forderungen:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Bei der &Auml;nderung des Grundgesetzes letzten Sommer wurde seitens der Gro&szlig;en Koalition betont, man wolle keine Privatisierungen im Bereich der Autobahnen. Seither sehen wir, wie sch&auml;dlich &Ouml;PP sich gerade im Autobahnsektor entwickelt: Einige &Ouml;PP-Betreiber sind in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten und wollen, dass der Bund jetzt ihre Rendite sichert. Gleichzeitig hat &uuml;ber Forderungsverk&auml;ufe schon das Ausweiden begonnen. Wenn es am 18. Mai vor Gericht geht, wird nicht nur die drohende Pleite eines einzelnen &Ouml;PP-Projekts verhandelt: Das System &Ouml;PP ist bankrott und muss dauerhaft beendet werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/koalitionsvertrag-cdu-csu-und-spd-sollen-oepp-stoppen\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Geschlossene Gesellschaft<\/strong><br>\nOhne staatliche Hilfe w&auml;re die Weltwirtschaft in der j&uuml;ngsten Krise komplett zusammengebrochen. Trotzdem h&auml;ngt der &ouml;konomische Mainstream weiter am Dogma des unfehlbaren Markts. Denn die jahrzehntealten Netzwerke der Marktfundamentalisten sind stabil.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-01-small_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nWieso hat sich nach der Krise so wenig in der Wirtschaftswissenschaft ver&auml;ndert? Diese Frage beantworten Walter Otto &Ouml;tsch, Stephan P&uuml;hringer und Kathrin Hirte. Die Wissenschaftler von der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues beziehungsweise der Universit&auml;t Linz haben sich die Inhaber von &Ouml;konomie-Lehrst&uuml;hlen genauer angeschaut. Ihr Datensatz umfasst gut 780 Professoren &ndash; und wenige Professorinnen &ndash;, die zwischen 1954 und 1994 in der Bundesrepublik einen Lehrstuhl f&uuml;r Volkswirtschaftslehre innehatten. Die Suche nach Gemeinsamkeiten und Verbindungslinien f&ouml;rderte ein bis in die unmittelbare Nachkriegszeit zur&uuml;ckreichendes &bdquo;Netzwerk von Marktfundamentalisten&ldquo; zutage. Dabei handelte es sich h&auml;ufig um besonders &bdquo;einflussreiche&ldquo; Professoren. Sie haben viel publiziert, waren als politische Berater t&auml;tig und in den Medien pr&auml;sent &ndash; und hinterlie&szlig;en damit, so die Begrifflichkeit der von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Studie, einen tiefen &bdquo;performativen Fu&szlig;abdruck&ldquo;. Ein Kernergebnis der Untersuchung: Von den 28 &Ouml;konomen, die sich &bdquo;als besonders wirkm&auml;chtig herausgestellt haben, sind 15 beziehungsweise 54 Prozent &uuml;ber Netzwerke des deutschen Marktfundamentalismus miteinander verbunden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112627_112632.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Prek&auml;re Besch&auml;ftigung trotz guter Konjunktur<\/strong><br>\nDie Auftragsb&uuml;cher sind voll, die Wirtschaft w&auml;chst. Doch trotz robuster Konjunktur sind die Unternehmen nicht bereit, gute Arbeit und tariflich abgesicherte, unbefristete Arbeitspl&auml;tze zu schaffen. Nun ist es an der k&uuml;nftigen Regierung, den Niedriglohnsektor trockenzulegen, prek&auml;re Besch&auml;ftigung einzud&auml;mmen und sachgrundlose Befristung abzuschaffen, fordert der DGB-klartext.<br>\nDas Jahr 2018 f&auml;ngt gut an: Die Auftragsb&uuml;cher der Unternehmen sind prall gef&uuml;llt. Die Wirtschaft wird nach Prognosen der Bundesregierung um 2,4 Prozent wachsen und die Besch&auml;ftigung wird weiter zunehmen. Konjunktur gut, alles gut? Weit gefehlt!<br>\nDie Konjunktur kommt nicht &uuml;berall an, wo man sie erwarten w&uuml;rde. Es entstehen zwar neue sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze, aber Langzeitarbeitslose profitieren kaum vom Aufschwung. Zudem handelt es sich bei neu entstandenen Arbeitspl&auml;tzen &uuml;berwiegend um Leiharbeit, Teilzeit- und befristete Besch&auml;ftigung. Beispiel Amazon: Das Unternehmen ist bekannt daf&uuml;r, dass es kaum Steuern zahlt, Besch&auml;ftigte nicht nach Tarifvertrag der Einzelhandelsbranche bezahlt und Gewerkschaften, Betriebsr&auml;te und Mitbestimmung bek&auml;mpft. Nun will Amazon in Garbsen bei Hannover ein neues Logistikzentrum er&ouml;ffnen und dort rund 700 Arbeitspl&auml;tze schaffen. Die Konjunktur wirkt, w&uuml;rde man sagen. Doch Amazon plant zuerst Leiharbeiter einzustellen und erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt sollen 80 Prozent der Belegschaft fest und mit einem Stundenlohn von 10 Euro brutto eingestellt werden.<br>\nDas Beispiel Amazon zeigt mehr als deutlich, was hierzulande schief l&auml;uft. Inzwischen arbeiten mehr als 40 Prozent der Besch&auml;ftigten in atypischer Besch&auml;ftigung, gleichbedeutend mit mehr als 22 Millionen Anstellungsverh&auml;ltnissen (siehe Abbildung). Jeder Vierte arbeitet im Niedriglohnsektor und muss mit einem monatlichen Einkommen in H&ouml;he von weniger als zwei Drittel des mittleren Einkommens (Median) auskommen. Noch unfassbarer ist, dass offensichtlich viele Unternehmen mit unterschiedlichen Tricks das Gesetz unterlaufen und den Besch&auml;ftigten nicht einmal den gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Dabei handelt es sich um kriminelle Unternehmen. Laut einer Studie des DIW erhalten 1,8 Millionen und laut WSI sogar 2,7 Millionen Besch&auml;ftigte, trotz Anspruch, nicht den gesetzlichen Mindestlohn.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-02-small_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++47c1623a-0755-11e8-8a09-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Air Berlin &ndash; Insolvenz mit Ansage: Die Zeche zahlen die Mitarbeiter<\/strong><br>\nDiese Woche bekommen hunderte Air Berlin Mitarbeiter ihre offizielle K&uuml;ndigung. Viele sind sich sicher, dass die Insolvenz der Fluglinie so vorbereitet wurde, dass die Aufk&auml;ufer die Mitarbeiter zu Niedrigl&ouml;hnen wieder einstellen k&ouml;nnen. MONITOR liegen jetzt Dokumente vor, die genau das nahelegen: Offenbar wurde die Pleite von langer Hand geplant, um die Rechte zum Schutz der Mitarbeiter gezielt zu umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-air-berlin--insolvenz-mit-ansage-die-zeche-zahlen-die-mitarbeiter-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>911 Millionen Euro mehr als im Bundeshaushalt 2017 veranschlagt: &ldquo;SGB II-Verwaltungskosten&rdquo; (Bundesanteil)<\/strong><br>\nIm Haushaltsjahr 2017 wurden vom Bund 911 Millionen Euro mehr f&uuml;r &bdquo;Verwaltungskosten f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (ohne den kommunalen Finanzierungsanteil) ausgegeben als die im Bundeshaushalt veranschlagten 4,436 Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nWie der zweite Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2018 aussehen wird, ist noch unbekannt. Im ersten Regierungsentwurf vom 28. Juni 2017 sind f&uuml;r die &bdquo;Verwaltungskosten f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (Bundesanteil) 4,555 Milliarden Euro veranschlagt (Soll), 793 Millionen Euro weniger als die Ist-Ausgaben in 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1038-911-millionen-euro-mehr-als-im-bundeshaushalt-2017-veranschlagt-sgb-ii-verwaltungskosten-bundesanteil.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Waffenexporte in die T&uuml;rkei<\/strong><br>\nBei ihrem Angriff auf die nordsyrische Region Afrin nutzt die t&uuml;rkische Armee auch Waffen aus Deutschland.<br>\nIn den Medien wurden die Kampfpanzer Leopard2A4 sehr h&auml;ufig erw&auml;hnt: 2005 genehmigte die Bundesregierung den Export von rund 350 Leopard2A4-Panzern der deutschen R&uuml;stungsfirma Kraus-Maffei-Wegmann an die T&uuml;rkei. Deutschland k&uuml;mmert sich seitdem um die optimale Funktionsf&auml;higkeit der Panzer. Noch im Januar 2017 wurden Ersatzteile f&uuml;r diese geliefert, obwohl t&uuml;rkische Streitkr&auml;fte schon 2015 und 2016 Panzer gegen die kurdische Minderheit &ndash; auch Zivilist_innen &ndash; in der T&uuml;rkei einsetzten. Dabei kamen mindestens 2.000 Menschen ums Leben und mehr als 30 St&auml;dte wurden zerst&ouml;rt. Die Leopard2A4-Panzer werden nun auch im Angriffskrieg gegen Afrin verwendet. Dies ist m&ouml;glich, weil die Bundesregierung die Nutzung nicht wie bei vorherigen Panzerverk&auml;ufen auf Eins&auml;tze beschr&auml;nkte, die der kollektiven Verteidigung dienen. Eine sp&auml;tere Nutzung der Panzer f&uuml;r Angriffskriege oder Inlandseins&auml;tze wurde dadurch von Anfang an zumindest geduldet. Angaben des Forschungsinstituts Bonn International Center for Conversion (BICC) zufolge entstammen von den knapp 2.500 Kampfpanzern des t&uuml;rkischen Heeres mehr als 720 deutscher Produktion.<br>\nDoch damit nicht genug: Um zuk&uuml;nftig unabh&auml;ngiger von den Regierungen anderer NATO-Staaten agieren zu k&ouml;nnen, plant die t&uuml;rkische Regierung den Bau einer Panzerfabrik in der T&uuml;rkei unter Beteiligung von Rheinmetall. Der Prototyp des t&uuml;rkischen Kampfpanzers Altay sieht vor, diesen u.a. mit einem Dieselmotor des deutschen Unternehmens MTU aus Friedrichshafen und einer Glattrohrkanone von Rheinmetall auszustatten. Das Joint Venture RBSS, das aus Rheinmetall und dem t&uuml;rkischen Fahrzeughersteller BMC besteht, sieht die Herstellung von 1.000 dieser Panzer f&uuml;r die T&uuml;rkei vor. Auch eine Belieferung anderer Staaten, z.B. Qatar, ist vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/02\/01\/deutsche-waffenexporte-in-die-tuerkei\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: Operation Olivenzweig: Krieg gegen die Kurden &ndash; Made in Germany<\/strong><br>\nPanzer, Gewehre, Haubitzen &ndash; MONITOR-Recherchen zeigen: Beim Krieg der T&uuml;rkei gegen die Kurden in Nordsyrien sind weit mehr deutsche Waffen und Technologien im Einsatz als bislang bekannt. Ein v&ouml;lkerrechtswidriger Angriffskrieg eines NATO-Partners mit deutscher Unterst&uuml;tzung? Die Bundesregierung h&auml;lt an R&uuml;stungsexporten in die T&uuml;rkei grunds&auml;tzlich fest. Und das, obwohl die T&uuml;rkei bei ihrer Offensive von Milizen unterst&uuml;tzt wird, unter denen sich laut Experten auch islamistische und dschihadistische S&ouml;ldner befinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-operation-olivenzweig-krieg-gegen-die-kurden--made-in-germany-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>K&auml;mpfe in Afghanistan: Meldungen, die es kaum noch in westliche Medien schaffen<\/strong><br>\nDie Lage in Afghanistan wird immer brisanter: Die Zahl der Toten und Verletzten steigt, viele Regionen sind f&uuml;r unabh&auml;ngige Beobachter nicht mehr zug&auml;nglich. Die Lage zu ergr&uuml;nden wird immer schwieriger.<br>\nKabul, im Januar &ndash; vier gro&szlig;e Zwischenf&auml;lle ersch&uuml;ttern die afghanische Hauptstadt. Der bisher schlimmste Anschlag ereignet sich am Wochenende mitten in Kabuls schwer gesichertem Stadtzentrum. Mehr als hundert Menschen sterben, die meisten von ihnen Zivilisten. Eine ganze Stadt befindet sich im W&uuml;rgegriff des Terrors.<br>\n&ldquo;Jeden Tag haben wir Angst vor neuen Angriffen. Das Leben hier ist f&uuml;r alle Menschen einfach gef&auml;hrlich geworden. Es ist nicht mehr sicher in Afghanistan&rdquo;, sagt dieser Mann. Einige Einwohner zeigen Journalisten Zettel, auf die sie ihre wichtigsten Daten geschrieben haben und die sie jetzt immer bei sich tragen &ndash; f&uuml;r den Fall, dass auch sie zu Opfern des Krieges werden sollten. Jalal w&auml;re auch fast ein Opfer geworden. Er befand sich am Samstag in der Gegend, in der Taliban-Attent&auml;ter einen mit Sprengstoff gef&uuml;llten Krankenwagen in die Luft jagten.<br>\n&ldquo;Schauen Sie sich doch an, was bei uns gerade los ist. Die zust&auml;ndigen Minister sollten zur&uuml;cktreten, denn sie haben die Kontrolle &uuml;ber die Lage hier verloren. Was ist denn das f&uuml;r eine Regierung? Sie kann nicht mal die Hauptstadt sichern. Wie sollen wir uns dann noch &uuml;ber die Lage in den Provinzen wundern?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kaempfe-in-afghanistan-meldungen-die-es-kaum-noch-in.1773.de.html?dram:article_id=409692\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Druck plus Profit<\/strong><br>\nIn der Debatte um m&ouml;glicherweise drohende neue US-Russland-Sanktionen r&auml;t der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Wolfgang B&uuml;chele, vorerst zu Gelassenheit. Die Liste von 210 Spitzenvertretern der russischen Politik und Wirtschaft, die j&uuml;ngst vom US-Finanzministerium ver&ouml;ffentlicht wurde, werde ausdr&uuml;cklich nicht als Sanktionsliste klassifiziert, erkl&auml;rt B&uuml;chele; Washington habe klargestellt, dass es zur Zeit keine neuen Strafma&szlig;nahmen gegen Russland plane. Eine etwaige Versch&auml;rfung der Boykottma&szlig;nahmen tr&auml;fe die deutsche Wirtschaft zu einer Zeit, zu der ihr Russlandgesch&auml;ft erstmals seit 2012 wieder boomt und zu der wichtige Entscheidungen &uuml;ber Investitionen in Russland anstehen. Berlin hat bekr&auml;ftigt, dass es &ndash; ungeachtet der politisch-milit&auml;rischen Konfrontation mit Moskau &ndash; nicht mehr bereit ist, auf profitable Gesch&auml;fte mit Russland zu verzichten; Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel k&uuml;ndigt an, in dieser Frage in Opposition zu Washington zu gehen. Der Schritt ist Teil der j&uuml;ngsten Berliner Bem&uuml;hungen, sich als eigenst&auml;ndige Macht gegen&uuml;ber den USA zu profilieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7519\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Schlupfl&ouml;cher im Befristungsrecht schlie&szlig;en!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat CDU\/CSU und SPD aufgefordert, sich in ihren Verhandlungen zur Bildung einer Gro&szlig;en Koalition darauf zu verst&auml;ndigen, die sachgrundlose Befristung abzuschaffen. &bdquo;2016 hat der Bundestag die Anforderungen an eine Befristung von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen in der Wissenschaft versch&auml;rft: Zeitvertr&auml;ge sind nur noch zul&auml;ssig, wenn die Befristung zur F&ouml;rderung der Qualifizierung erfolgt oder es eine Drittmittelfinanzierung gibt. Hochschulen und Forschungseinrichtungen weichen daher mehr und mehr auf die Option der sachgrundlosen Befristung gem&auml;&szlig; Teilzeit- und Befristungsgesetz aus. Die neue Bundesregierung muss endlich alle Schlupfl&ouml;cher im Befristungsrecht schlie&szlig;en. Die Arbeitgeber m&uuml;ssen unbefristete Arbeitsvertr&auml;ge anbieten, wenn es keinen Befristungsgrund gibt. Es muss der Grundsatz &sbquo;Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben&lsquo; gelten&ldquo;, betonte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller.<br>\nDar&uuml;ber hinaus forderte der GEW-Vize von der neuen Bundesregierung, in die Grundfinanzierung der Hochschulen einzusteigen. &bdquo;W&auml;hrend die Grundhaushalte der Hochschulen stagnieren oder sogar der Rotstift angesetzt wird, geizen Bund und L&auml;nder nicht damit, Milliarden f&uuml;r befristete Sonderprogramme wie Exzellenzstrategie, Qualit&auml;tspakt Lehre oder den Hochschulpakt bereit zu stellen. Auch der L&ouml;wenanteil der Drittmittel, die die Hochschulen einwerben, kommt von der &ouml;ffentlichen Hand. Die mit der befristeten Finanzierung verbundene Unsicherheit geben die Hochschulen 1:1 in Form von Zeitvertr&auml;gen an ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiter. Damit muss Schluss sein! Der Bund muss endlich die schon vor vier Jahren in Kraft getretene Lockerung des Kooperationsverbots nutzen und sich auch auf Dauer und in der Fl&auml;che in der Hochschulfinanzierung engagieren&ldquo;, mahnte Keller.<br>\nAbschlie&szlig;end betonte der GEW-Sprecher, dass der Grundsatz &bdquo;Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben&ldquo; selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r alle Bildungsbereiche gelte. &bdquo;Wer gute Bildung fordert, muss sich auch f&uuml;r faire Besch&auml;ftigungsbedingungen in Bildungseinrichtungen einsetzen. Zeitvertr&auml;ge unterminieren die Kontinuit&auml;t und Qualit&auml;t der Bildung. Das gilt an Kitas, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen ebenso wie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Deshalb hat die sachgrundlose Befristung nichts im Arbeitsrecht verloren&ldquo;, sagte Keller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/neuigkeiten\/gew-schlupfloecher-im-befristungsrecht-schliessen\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesl&auml;nder im Politikunterricht-Vergleich: &ldquo;Eine Kultur der Missachtung der politischen Bildung&rdquo;<\/strong><br>\nEine Studie zeigt: Der Politikunterricht an Schulen wird in den Bundesl&auml;ndern vollkommen unterschiedlich gewichtet und gestaltet. In vielen L&auml;ndern sei politische Bildung nicht hinreichend im Unterricht verankert, sagte Studienautor Reinhold Hedtke im Dlf. So seien etwa in Bayern viel zu wenige Stunden im Lehrplan vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundeslaender-im-politikunterricht-vergleich-eine-kultur.680.de.html?dram:article_id=409753\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;berwachungsstaat am Pranger<\/strong><br>\nStirbt Freiheit mit Sicherheit? &ndash; Diese Frage stand als Motto &uuml;ber einer Diskussion am Dienstag abend in Frankfurt am Main. Um die Gefahren des Ausbaus des &Uuml;berwachungsstaats zu diskutieren, hatte die Gruppe &raquo;Datensch&uuml;tzer Rhein-Main&laquo; dazu eingeladen. Zu den G&auml;sten auf dem Podium geh&ouml;rte die fr&uuml;here Bundesjustizministerin Herta D&auml;ubler-Gmelin.<br>\nIn den vergangenen Jahren seien zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht worden, die unbescholtene B&uuml;rger zum Ziel der T&auml;tigkeit von Sicherheitsbeh&ouml;rden und Geheimdiensten gemacht h&auml;tten, er&ouml;ffnete Uli Breuer von den Datensch&uuml;tzern die Debatte. Sie w&uuml;rden zu Opfern unzul&auml;ssiger Video&uuml;berwachung im &ouml;ffentlichen Raum. Es drohe die weitgehende Aufhebung des Brief- und Telekommunikationsgeheimnisses; optische und akustische Wohnraum&uuml;berwachung, die Ortung von Mobilfunkger&auml;ten bis zum Hacken privater Rechner seien l&auml;ngst Alltag. Die geplante Onlinedurchsuchung mit einem Staats- bzw. dem &raquo;Hessen-Trojaner&laquo; auf Landesebene gleiche einem &raquo;Einbruch&laquo;, sagte Breuer. Er kritisierte auch das am 1. Oktober 2017 in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Dieses verleihe privaten Unternehmen wie Facebook und Twitter enorme Macht, Zensur auszu&uuml;ben.<br>\nD&auml;ubler-Gmelin f&uuml;rchtet die &raquo;Aufhebung der Balance zwischen Freiheit und Sicherheit&laquo;. Das Sicherheitsbed&uuml;rfnis von B&uuml;rgern werde derzeit populistisch instrumentalisiert, sagte die fr&uuml;here SPD-Politikerin. Dabei werde nicht gefragt, ob ein Gesetz &raquo;notwendig oder verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ist&laquo;. Das Beispiel von Anis Amri, der im Dezember 2016 einen Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz ver&uuml;bt hat, zeige, dass &Uuml;berwachung allein nicht weiterhelfe. Vielmehr, so D&auml;ubler-Gmelin, gelte es, &raquo;den Grundrechtsschutz durch Verfahren aufzuwerten, um anst&auml;ndige B&uuml;rger davor zu sch&uuml;tzen, ins Visier des Staates zu geraten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/326452.%C3%BCberwachungsstaat-am-pranger.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Qualit&auml;tsbericht vorgelegt: Massive M&auml;ngel in der Pflege<\/strong><br>\n8000 neue Stellen planen die GroKo-Verhandler bei der Pflege. Allenfalls ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Denn schon jetzt gibt es viele M&auml;ngel in der Pflege. Das zeigt der aktuelle Pflege-Qualit&auml;tsbericht.<br>\nEs ist nicht viel, was die GroKo-Verhandler da planen: 8000 neue Fachkraftstellen in Pflegeheimen als Sofortprogramm. Bessere Bezahlung durch fl&auml;chendeckende Tarifvertr&auml;ge, ein Qualifizierungsprogramm gegen den Personalnotstand. Nach einer Pflegeoffensive, wie sie noch im Wahlkampf vollmundig angek&uuml;ndigt wurde, klingt das nicht. Dabei ist der Handlungsbedarf gro&szlig;. Bereits jetzt gibt es deutliche M&auml;ngel in der Pflege, wie der 5. Pflege-Qualit&auml;tsbericht des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbands offenlegt. Zwar werden in der Mehrzahl der Pflegeheime und ambulanten Pflegedienste die Standards eingehalten, doch die Zahl der Vers&auml;umnisse ist dennoch gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflege-qualitaetsbericht-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: SPD und Union einigen sich auf 8000 zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nIn den Koalitionsgespr&auml;chen haben sich SPD und Union auf Verbesserungen in der Pflege geeinigt. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Malu Dreyer k&uuml;ndigt ein Sofortprogramm an, mit dem 8000 zus&auml;tzliche Pflegekr&auml;fte eingestellt werden sollen. Die damit verbundenen Kosten w&uuml;rden &bdquo;nicht zu Lasten der Pflegebed&uuml;rftigen&ldquo; gehen, so Dreyer. Ferner sieht die Einigung fl&auml;chendeckende Tarifvertr&auml;ge in der Pflegebranche vor. (&hellip;)<br>\nNach den Gespr&auml;chen mit der Union zeigt sich die stellvertretende SPD-Chefin Malu Dreyer zufrieden. &bdquo;In einer konzertierten Aktion f&uuml;r die Pflege sorgen wir f&uuml;r mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Wir st&auml;rken die Ausbildung, wir machen die R&uuml;ckkehr von Teilzeit in Vollzeit attraktiver und schaffen das Schulgeld in allen Gesundheitsberufen ab.&ldquo;<br>\n&bdquo;Sehr gute Fortschritte&ldquo; in der Pflege sieht auch Boris Velter, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG). Es sei trotz sehr unterschiedlicher Positionen zwischen SPD und Union gelungen, sp&uuml;rbare Verbesserungen f&uuml;r die Menschen zu erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/spd-union-einigen-8000-zusaetzliche-pflegekraefte\">vorw&auml;rts<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So stellen sich Spitzenpersonen der wohl k&uuml;nftigen Koalition &ldquo;Verbesserungen&rdquo; im Bereich Pflege vor &ndash; ernsthaft? Zu bef&uuml;rchten ist, dass dieser &ldquo;Erfolg&rdquo; auf Kosten der Betroffenen geht. Offenbar hat insbesondere die SPD-Spitze jeden Bezug zu den &ldquo;kleinen Leuten&rdquo; verloren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Mission Accomplished<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Mission Accomplished. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/SPD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#SPD<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/FWw93p2p8g\">pic.twitter.com\/FWw93p2p8g<\/a><\/p>\n<p>&mdash; quer vom BR (@BR_quer) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BR_quer\/status\/959089733753364482?ref_src=twsrc%5Etfw\">1. Februar 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BR_quer\/status\/959089733753364482\">quer vom BR via Twitter<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: SPD rutscht auf 18 Prozent ab<\/strong><br>\nEs sind keine guten Nachrichten f&uuml;r die SPD: In der aktuellen Sonntagsfrage von Infratest dimap f&uuml;r den ARD-DeutschlandTrend landet die Partei mit 18 Prozent auf Rekordtief. Das sind drei Punkte weniger als im letzten Deutschlandtrend f&uuml;r die tagesthemen Anfang Januar. Die Union kommt unver&auml;ndert auf 33 Prozent. AfD und FDP verbessern sich jeweils um einen Punkt und landen bei 14 bzw. 10 Prozent. Die Linke steigt um zwei Punkte auf 11 Prozent; die Gr&uuml;nen sind stabil bei 11 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend-1109.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42203"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42206,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42203\/revisions\/42206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}