{"id":4221,"date":"2009-09-25T15:53:20","date_gmt":"2009-09-25T13:53:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4221"},"modified":"2009-09-26T12:24:36","modified_gmt":"2009-09-26T10:24:36","slug":"hinweise-des-tages-2-109","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4221","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4221#h01\">G-20-Gipfel in Pittsburgh: Grunds&auml;tzliche Einigung bei Begrenzung der Manager-Verg&uuml;tungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h02\">Gro&szlig;e Teile des US-Rettungspakts f&uuml;r Banken werden vermutlich nicht zur&uuml;ckgezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h03\">DGB: Exit-Strategie w&auml;re f&uuml;r Deutschland verh&auml;ngnisvoll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h04\">St&auml;dten fehlen Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h05\">Abwrackpr&auml;mie: Staat nimmt rund zwei Milliarden Euro ein <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h06\">Verbraucherstimmung gut, Umsatz mies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h07\">Angestellte in Gottes Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h08\">Verfassungsschutz soll zur Polizei werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h09\">Gesetz zu Internetsperren: BKA in voller Fahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h10\">Nochmals: Westerwelle: F&uuml;nfzig Prozent der Bev&ouml;lkerung tragen 94 % der Steuerlast<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h11\">Rezension: Richard Wilkinson und Kate Pickett, &bdquo;The Spirit Level. Why More Equal Societies Almost Always Do Better&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h12\">Ex-SPD-Minister Clement wirbt f&uuml;r FDP-Westerwelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h13\">Privatschulen f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h14\">Steinmeier soll Fraktionsvorsitz &uuml;bernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h15\">Der wirkliche Grund f&uuml;r das Wahlergebnis der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h16\">Tipps und Tricks zur Bundestagswahl 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h17\">Zu guter Letzt: Wenn`s Dich st&ouml;rt, dann geh doch w&auml;hlen<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4221&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G-20-Gipfel in Pittsburgh: Grunds&auml;tzliche Einigung bei Begrenzung der Manager-Verg&uuml;tungen<\/strong><br>\nDie Vertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder haben bei ihrem Gipfel in Pittsburgh erste Vereinbarungen erzielt. Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck sagte, man habe sich auf eine Regulierung der Bonuszahlungen f&uuml;r Bankmanager geeinigt. In der Schlusserkl&auml;rung werde es allein sechs Punkte geben, die sich mit diesem Thema befassten. US-Finanzminister Geithner erl&auml;uterte, jedes Land solle bis Ende des Jahres eigene Regeln f&uuml;r die Entlohnung der Banker aufstellen, die anschlie&szlig;end von einem internationalen Gremium &uuml;berwacht werden sollten. Bei den Beratungen geht es auch um strengere Eigenkapitalvorschriften f&uuml;r Banken und die Konjunkturhilfen der einzelnen Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/200909251100\/1\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einmal abgesehen davon, dass die Bonuszahlungen vielfach einfach nur unanst&auml;ndig sind, so sind sie gewiss nicht die entscheidende Ursache f&uuml;r die Finanzkrise. Diese Einigung ist blo&szlig;er Populismus. Und was ist eigentlich mit den Managergeh&auml;ltern?<br>\nDie &bdquo;Einigung&ldquo;, dass man sich nicht auf eine einheitliche Regelung f&uuml;r die Bonuszahlungen einigen konnte, sondern dass jedes Land seine eigenen Regeln aufstellen darf, wird gar nichts bewirken. Im Gegenteil, das wird zu einem Wettlauf nach oben kommen. Das Land mit den gro&szlig;z&uuml;gigsten Regelungen wird die Me&szlig;latte bestimmen. Man kennt doch die Argumente: Wenn wir nicht mindestens so gro&szlig;z&uuml;gig sind, wie das gro&szlig;z&uuml;gigste Land, dann wandern die Manager doch einfach ab. Das hat zwar noch nie gestimmt, aber diese Argumentation hat sich noch immer durchgesetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Teile des US-Rettungspakts f&uuml;r Banken werden vermutlich nicht zur&uuml;ckgezahlt<\/strong><br>\nDas 700-Milliarden-Dollar-Bankenrettungsprogramm TARP, das noch von der Bush-Regierung stammt, sollte den Zusammenbrauch des Finanzsystems verhindern. Wie Neil Barofsky, der als Generalinspekteur von TARP fungiert, vor dem Finanzausschuss des Senats[1] erst einmal noch verhalten sagte, sei es &ldquo;unklar&rdquo;, ob die Regierung ihr Ziel erreiche, die R&uuml;ckzahlung der gew&auml;hrten Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Steuerzahler &ldquo;zu maximieren&rdquo;.<br>\nZwar h&auml;tten einige Banken, die TARP-Gelder erhalten haben, diese mit Zinsen zur&uuml;ckgezahlt, so gibt[2] ABC das schriftliche Statement wieder, &ldquo;aber es ist extrem unwahrscheinlich, dass der Steuerzahler mit der vollst&auml;ndigen R&uuml;ckzahlung rechnen kann&rdquo;. So werde es f&uuml;r das auf 50 Milliarden Dollar belaufende Programm zur Unterst&uuml;tzung der Kreditzahler keine direkte R&uuml;ckzahlung geben. Auch f&uuml;r die Milliarden, die die Autokonzerne oder die AIG &ndash; die US-Version der Hypo Real Estate &ndash; erhalten hat, bestehe gro&szlig;e Unsicherheit.<br>\nNach Gene L. Dodaro vom Government Accountability Office sind von den 363 Milliarden ausgegebenen TARP-Geldern bis 31. August etwas 80 Milliarden zur&uuml;ckgeflossen, darunter 7 Milliarden an Zinsen. Auch Dodaro erkl&auml;rte, es g&auml;be viele Probleme, bem&auml;ngelt wurde auch von ihm die fehlende Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/145871\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>DGB: Exit-Strategie w&auml;re f&uuml;r Deutschland verh&auml;ngnisvoll<\/strong><br>\nEs ist zu bef&uuml;rchten, dass die gr&ouml;&szlig;te Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise den Arbeitsmarkt voraussichtlich ab Winter in ihren Sog zieht, sagte Matecki und verwies auf die j&uuml;ngsten OECD-Prognose, die allein f&uuml;r Deutschland 1,8 Mio. zus&auml;tzliche Arbeitslose f&uuml;r 2010 ausweist. &bdquo;Diese Entwicklung hat massive Folgen f&uuml;r den weiteren Verlauf der Konjunktur. In allen OECD-Staaten wird der private Konsum sinken, weil die Arbeitslosigkeit steigt und der Druck auf ArbeitnehmerInnen w&auml;chst, Lohnk&uuml;rzungen und Arbeitszeitverl&auml;ngerungen hinzunehmen&ldquo;, konstatierte Matecki. Somit wachse die Gefahr eines weltweiten Lohn- und Preisdumpings, und die krisenbedingte Schw&auml;che der Absatzm&auml;rkte k&ouml;nne dadurch chronisch werden.<br>\n&bdquo;Um die weltweite Nachfragel&uuml;cke abzumildern, braucht es rasch weitere konjunkturpolitische Impulse der OECD-Staaten, denn sonst droht die Verstetigung der Rezession oder eine Kombination aus Stagnation und Deflation&ldquo;, unterstrich Matecki. Insofern sei es zum jetzigen Zeitpunkt v&ouml;llig abwegig, &uuml;ber eine so genannte Exit-Strategie &ndash; also Ausgabenk&uuml;rzungen und Ausstieg aus Konjunkturprogrammen &ndash; zu debattieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/09\/23_matecki_pittsburgh_konjunkturprogramm\/\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>St&auml;dten fehlen Milliarden<\/strong><br>\nDas Gewerbesteueraufkommen von St&auml;dten und Gemeinden brach im zweiten Quartal um 21,9 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahresquartal ein&hellip;Allein im Fr&uuml;hjahr zahlten die Betriebe 2,5 Mrd. Euro weniger Gewerbesteuer. Besonders getroffen wurde im zweiten Quartal das Land Bremen, wo &uuml;ber 40 Prozent der Vorjahreseinnahmen fehlten.<br>\nDie Kommunen werden in der Krise von zwei Seiten in die Zange genommen. Sie m&uuml;ssen sinkende Einnahmen und zugleich steigende Ausgaben schultern. &bdquo;Die Sozialausgaben klettern 2009 voraussichtlich erstmals auf 40 Mrd. Euro, das sind 80 Prozent mehr als 1992&ldquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des St&auml;dtetags, Stephan Articus.<br>\nAngesichts der dramatischen Zahlen m&uuml;ssten besonders finanzschwache St&auml;dte bei den Sozialausgaben &bdquo;sp&uuml;rbar entlastet&ldquo; werden. Die neue Bundesregierung m&uuml;sse z&uuml;gig die Beteiligung des Bundes an den Unterkunftskosten f&uuml;r Langzeitarbeitslose erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/staedten-fehlen-milliarden;2460946\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Einbruch bei den Gewerbesteuern ist zwar gewaltig, dennoch sollte man das Minus von 2,5 Milliarden einmal in Relation zu den Betr&auml;gen der Rettung allein der HRE in H&ouml;he von &uuml;ber 100 Milliarden setzen. Ist der Verlust der kommunalen Eigenst&auml;ndigkeit der Kommunen nicht auch ein &bdquo;systemisches&ldquo; Risiko f&uuml;r das grundgesetzlich garantierte Recht auf kommunale Selbstverwaltung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Abwrackpr&auml;mie: Staat nimmt rund zwei Milliarden Euro ein <\/strong><br>\nDie Autok&auml;ufe mit Abwrackpr&auml;mie bringen dem Staat nach Berechnungen des Magazins &ldquo;auto motor und sport&rdquo; mehr Geld ein, als die Pr&auml;mie kostet. Wie die Zeitschrift am Donnerstag berichtete, stehen Ausgaben von 1,5 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen von 1,98 Milliarden Euro gegen&uuml;ber. Das Finanzministerium nannte das eine &ldquo;Milchm&auml;dchenrechnung&rdquo;, da den Steuereinnahmen durch Neuwagenk&auml;ufe Steuerausf&auml;lle gegen&uuml;berst&uuml;nden, weil die Autok&auml;ufer wegen des Autos auf andere Anschaffungen verzichten w&uuml;rden. Nach Angaben des Magazins wird der Staat allein &uuml;ber den Verkauf von Neu- und Jahreswagen rund 1,19 Milliarden Euro Mehrwertsteuer einnehmen. Dazu k&auml;men 790 Millionen Euro Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, die in die Kassen der Kommunen fl&ouml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/auto\/autowelt\/abwrackpraemie-staat-nimmt-rund-zwei-milliarden-euro-ein-657784.html\">stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn das Finanzministerium sagt, dass dem Kauf von Autos der Verzicht auf andere Anschaffungen gegengerechnet werden m&uuml;sse, so belegt das, dass die Abwrackpr&auml;mie ein reines Subventionsprogramm f&uuml;r die Automobilindustrie, aber kein wirkliches Konjunkturprogramm war, dass einen wirklichen Nachfrageimpuls gesetzt h&auml;tte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verbraucherstimmung gut, Umsatz mies<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Einbruch des Einzelhandelumsatzes weckt Zweifel an der tats&auml;chlichen Konsumbereitschaft der Deutschen &ndash; und an der Aussagekraft des GfK-Konsumklimabarometers.<br>\nIm Juni schrumpften die Erl&ouml;se der Einzelh&auml;ndler im Vergleich zum Mai um 1,8 Prozent, teilte das Statistikamt Destatis gestern mit. Seit Jahresanfang sank der Absatz bereits um fast drei Prozent. Eine schlechtere Bilanz f&uuml;r das erste Halbjahr hat es seit Beginn der Aufzeichnungen 1994 erst einmal gegeben.<br>\nDie Daten widersprechen j&uuml;ngsten Umfragen der GfK-Marktforscher: Deren Konsumklimaindex steigt seit Monaten, wenn auch noch immer auf vergleichbar niedrigem Niveau. Erst vergangene Woche ver&ouml;ffentlichten die Experten den besten Wert seit Juni vergangenen Jahres.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:schlechter-konjunkturindikator-verbraucherstimmung-gut-umsatz-mies\/548889.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Angestellte in Gottes Hand<\/strong><br>\nZusammen sind die Kirchen nach dem Staat der zweitgr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber in Deutschland, doch Mitarbeiter in Di&ouml;zesen und Diakonie haben weniger Rechte als Kollegen in anderen Wirtschaftszweigen. Ein uneheliches Kind kann leicht zum K&uuml;ndigungsgrund werden.<br>\nBislang ist es nur die EU-Kommission, die sich des Themas angenommen hat: In einem Brief an die Bundesregierung kritisierte sie den Umgang mit den Kirchen-Angestellten als &ldquo;mangelhafte Umsetzung der europ&auml;ischen Gleichstellungsrichtlinie&rdquo;. Die Kirchen k&ouml;nnten &ldquo;bestimmte berufliche Anforderung allein aufgrund ihres Selbstbestimmungsrechts festlegen&rdquo;, bem&auml;ngelt die Kommission und verlangt zumindest eine &ldquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung&rdquo; &ndash; also staatliche Vorgaben, welche Kirchenregeln f&uuml;r Pflegekr&auml;fte und welche nur f&uuml;r Priester und Geistliche zul&auml;ssig sind.<br>\nTats&auml;chlich beneiden inzwischen auch die privaten Arbeitgeber die Kirchen wegen ihrer Sonderrechte &ndash; vor allem die Einschr&auml;nkung bei der betrieblichen Mitbestimmung weckt Begehrlichkeiten. So d&uuml;rfen die Arbeitnehmer im Dienst der Glaubensgemeinschaften keine Betriebsr&auml;te w&auml;hlen, sondern lediglich sogenannte &ldquo;kirchliche Mitarbeitervertreter&rdquo; &ndash; und die haben in etwa so viele Rechte wie Sch&uuml;lersprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,649991,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verfassungsschutz soll zur Polizei werden<\/strong><br>\nDas Bundesinnenministerium bereitet sich mit weitgehenden Forderungen zur inneren Sicherheit auf die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl vor: Der Verfassungsschutz soll zahlreiche neue Kompetenzen erhalten und zur allgemeinen Sicherheitsbeh&ouml;rde ausgebaut werden. Dies ergibt sich aus einem Konzept, das in dem von Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) gef&uuml;hrten Bundesinnenministerium ausgearbeitet worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/514\/488907\/text\/?page=19#readcomment\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit soll die historisch begr&uuml;ndete Trennung von Geheimpolizei (&bdquo;Gestapo&ldquo;) und Polizei wieder aufgehoben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesetz zu Internetsperren: BKA in voller Fahrt<\/strong><br>\nDas Gesetz zur Sperrung von Kinderpornoseiten ist noch nicht ausgefertigt. Trotzdem arbeitet das Bundeskriminalamt schon unter gro&szlig;er Geheimhaltung an den Details.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/41218\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nochmals: Westerwelle: F&uuml;nfzig Prozent der Bev&ouml;lkerung tragen 94 % der Steuerlast<\/strong>\n<ul>\n<li>70 % der Steuereinnahmen stammen aus der Entstehung und Verwendung  von Lohneinkommen<\/li>\n<li>20 % der Steuereinnahmen stammen aus Gewinnsteuern<\/li>\n<li>30 % der Bev&ouml;lkerung besitzen 90 % des Verm&ouml;gens in der BRD<\/li>\n<li>50 % der Bev&ouml;lkerung haben nix!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/06543.pdf\">Claus Sch&auml;fer in WISO direkt Juli 2009 [PDF &ndash; 105 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rezension: Richard Wilkinson und Kate Pickett, &bdquo;The Spirit Level. Why More Equal Societies Almost Always Do Better&rdquo; <\/strong><br>\nJedenfalls ist angesichts der Daten der Schluss fast unausweichlich, dass nicht weiterer Reichtum, sondern eine Reduktion der Ungleichheit der K&ouml;nigsweg zu einer Verbesserung der sozialen, und &hellip; der nat&uuml;rlichen Umwelt ist. Mehr Gleichheit liegt demzufolge im Interesse aller, nicht nur der Armen, sie herzustellen, ist kein altruistisches Handeln &hellip;<br>\nDie neoliberale Richtung nimmt an, dass, ginge es den Reichen besser, es allen anderen auch besser gehe (wenn auch nur wenig). Mehr Reichtum an der Spitze bedeutet weniger Armut unten oder umgekehrt mehr Fernseher, Autos, Schulen und bessere Wasserversorgung. Diese Theorie kann nach den Befunden von Wilkinson und Pickett als widerlegt betrachtet werden. Sie betonen, dass die Vertreter dieser Theorie selbstverst&auml;ndlich nicht im Sinne hatten, die sozialen Probleme zu vergr&ouml;&szlig;ern. Sie nahmen nur irrt&uuml;mlich an, dass die materielle Ebene das Entscheidende sei und lie&szlig;en die spirituelle aus &hellip;<br>\nAusgepr&auml;gtere Hierarchien, wie sie durch gr&ouml;&szlig;ere Einkommensunterschiede sowohl erzeugt wie zum Ausdruck gebracht werden, f&uuml;hren zur Reduktion prosozialer, kooperativer Verhaltensweisen, besch&auml;digen den Gemeinsinn und treiben Menschen dazu, sich in der Stadt wie im Dschungel zu verhalten &hellip;<br>\nDemokratie und Rechtsstaat passen eher zum sozialen Erbe als zum Konkurrenzerbe, unsere gesellschaftlichen Institutionen zu mehr gesellschaftlicher Gleichheit als zu Status, Dominanz, Wettbewerb und Rivalit&auml;t &hellip;<br>\nGleichheit und Nachhaltigkeit geh&ouml;ren zusammen wie Nachhaltigkeit und Lebensqualit&auml;t. Anders gesagt, soziale und Umwelt-Nachhaltigkeit gehen zusammen. Auch und besonders in diesen Aspekten ist es klar, dass Klimakatastrophen und Umweltverschmutzung sich nicht in ihren Auswirkungen auf die Armen begrenzen lassen werden. Wie bei Lebenserwartung, Krankheit, Ausbildung verteilen sich die negativen Effekte der Ungleichheit &uuml;ber die ganze Gesellschaft und schlie&szlig;en tendenziell die &bdquo;Superreichen&ldquo; ein.<br>\nDer Autor Professor Dirk Fabricius hat uns diese Rezension zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/Sieben_auf_einen_Streich.pdf\">Rezension [PDF &ndash; 84 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-SPD-Minister Clement wirbt f&uuml;r FDP-Westerwelle<\/strong><br>\nIn einer Anzeige im Bonner &bdquo;General-Anzeiger&rdquo;, die heute erschienen ist, gibt Clement bekannt, am Sonntag f&uuml;r FDP-Chef Guido Westerwelle zu stimmen.<br>\nIn der Anzeige (eine Viertelseite) hei&szlig;t es: &bdquo;Deutschland muss nach meiner &Uuml;berzeugung wieder ein Land des Fortschritts werden. Daf&uuml;r unterst&uuml;tze ich bei dieser Wahl mit meiner Stimme Dr. Guido Westerwelle. Wolfgang Clement.&rdquo; Clement wohnt in Bonn, dort tritt Westerwelle als Direktkandidat an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/09\/25\/bundestagswahl-ex-spd-minister-clement\/wirbt-fuer-fdp-chef-guido-westerwelle.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eigentlich nichts Neues von Clement. Nach seinem Austritt aus der SPD bekennt Clement sich endlich auch &ouml;ffentlich wo er parteipolitisch steht. Jeder, der seine Politik verfolgt hat, h&auml;tte das schon l&auml;ngst wissen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Privatschulen f&uuml;r alle<\/strong><br>\nEltern misstrauen dem staatlichen Bildungssystem, Privatschulen boomen. Sie haben den Ruf, Eliteschmiede f&uuml;r die Oberschicht zu sein &ndash; doch das Klischee ist falsch.<br>\nPrivatschulen in der Bundesrepublik boomen. Seit zwanzig Jahren steigen die Sch&uuml;lerzahlen kontinuierlich; im Schnitt kommen jede Woche zwei neue Bildungseinrichtungen dazu. Das Spektrum ist enorm: Manche Schulen sind streng christlich, andere geben sich antiautorit&auml;r, und viele wollen zumindest ein bisschen elit&auml;r sein. Bereits jeder neunte Gymnasiast besucht eine private Schule, und seit einigen Jahren steigen sogar die Angebote f&uuml;r die Erstkl&auml;ssler gleichm&auml;&szlig;ig. Offensichtlich w&auml;chst das Misstrauen der Eltern gegen&uuml;ber dem staatlichen Bildungssystem stetig.<br>\nTrotzdem sind Privatschulen kein Spiegel der Gesellschaft. Das Einkommen der Eltern mag nicht entscheidend sein &ndash; ihre Bildung ist es sehr wohl. Von den Eltern, die selbst Abitur haben, schicken mehr als zw&ouml;lf Prozent ihre Kinder auf eine Privatschule; diese Eltern haben den Boom der vergangenen Jahre ausgel&ouml;st. Ganz anders die Eltern mit Haupt- oder Realschul-Abschluss: Nur f&uuml;nf Prozent ihrer Kinder gehen nicht auf staatliche Schulen; daran hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig ge&auml;ndert.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/104\/487509\/text\/\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.339733.de\">DIW-Studie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Privatisierung staatlicher Einrichtungen l&auml;uft immer nach dem gleichen Muster ab: Zuerst wird das &ouml;ffentliche Angebot kaputt gespart, dann mies gemacht und danach private Angebote als die bessere L&ouml;sung propagiert. Zum Gl&uuml;ck gilt: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/0,1518,druck-639978,00.html\">&bdquo;Wissenschaftliche Belege, dass Privatsch&uuml;ler wirklich gebildeter sind als Sch&uuml;ler &ouml;ffentlicher Einrichtungen, lassen sich schwer finden.&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Steinmeier soll Fraktionsvorsitz &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nIn der SPD haben die Personalplanungen f&uuml;r die Zeit nach der Bundestagswahl begonnen. Sollte es nach der Bundestagswahl zu einer Neuauflage der gro&szlig;en Koalition kommen, soll SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier offenbar die Leitung der SPD-Fraktion &uuml;bernehmen.<br>\nSollte das Ergebnis nicht &bdquo;desastr&ouml;s&ldquo; ausfallen, w&uuml;rde die Wahl Steinmeiers zum Fraktionschef auch die Verhandlungen mit der CDU &uuml;ber eine Wiederauflage der gro&szlig;en Koalition erleichtern, hei&szlig;t es in SPD-Kreisen. Der Eindruck in der Partei sei, dass Steinmeier seine Sache w&auml;hrend des Wahlkampfes gut gemacht habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D6E6242947140018FC1DA8D5E0008C5\/Doc~ECF7AA83624F747FCB726276B9636F040~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die SPD ist offenbar lernunf&auml;hig oder es herrscht nur noch eine Todessehnsucht. Da f&auml;hrt man eine Niederlage nach der anderen ein und man setzt weiter auf das Personal, das in die Niederlagen gef&uuml;hrt hat. Ohne einen Austausch der gesamten F&uuml;hrungsmannschaft endet die SPD als Splitterpartei.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der wirkliche Grund f&uuml;r das Wahlergebnis der SPD<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.leipziger-montagsdemo.de\/informationen\/daten\/daten_02_spd\/TINA-There_Is_No_Alternative_II.htm\">Leipziger Montagsdemo<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tipps und Tricks zur Bundestagswahl 2009<\/strong><br>\nDa der Deutsche Bundestag das verfassungswidrige Wahlrecht vor der Bundestagswahl am 27.&nbsp;September 2009 nicht ge&auml;ndert hat, geben wir wieder Tipps zur Erfolgswertoptimierung Ihrer beiden Stimmen, auch wenn wir eigentlich gehofft haben, dies nie mehr tun zu m&uuml;ssen.\n<ol type=\"A\">\n<li>In den Bundesl&auml;ndern ohne Chance bzw. Risiko auf &Uuml;berhangmandate (Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen):\n<ul>\n<li>Zweitstimme an die politisch pr&auml;ferierte Partei,<\/li>\n<li>Erststimme an einen der aussichtsreichen Direktkandidaten nach Vergleich mit dessen Landesliste (siehe Erststimme)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>In m&ouml;glichen &Uuml;berhangl&auml;ndern (insbesondere Sachsen und Baden-W&uuml;rttemberg f&uuml;r die CDU):\n<ul>\n<li>f&uuml;r Anh&auml;nger der &Uuml;berhangpartei bzw. deren gew&uuml;nschter Koalitionspartner:\n<ul>\n<li>Erststimme an &Uuml;berhangpartei (&Uuml;berhang st&uuml;tzen &ndash; siehe Erststimme<\/li>\n<li>Zweitstimme an gew&uuml;nschten Koalitionspartner (siehe Zweitstimme und negatives   Stimmgewicht)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>f&uuml;r Gegner der &Uuml;berhangpartei:\n<ul>\n<li>Erststimme an chancenreichsten Gegenkandidaten (&Uuml;berhang verhindern &ndash; siehe Erststimme)<\/li>\n<li>Zweitstimme an die politisch pr&auml;ferierte Partei<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde: Wenn Sie das Scheitern des m&ouml;glichen Koalitionspartners der von Ihnen politisch pr&auml;ferierten Partei an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde bef&uuml;rchten: m&ouml;glicherweise St&uuml;tzstimme an diese Partei (Hebeleffekt, siehe Zweitstimme)<\/li>\n<li>Grundmandatsklausel: Wenn Sie das Scheitern einer Partei an der Grundmandatsklausel bef&uuml;rchten (siehe Erststimme):\n<ul>\n<li>f&uuml;r Anh&auml;nger: Erststimme an diese Partei<\/li>\n<li>f&uuml;r Gegner: Erststimme an chancenreichsten Gegenkandidaten (siehe Erststimme)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/bundestag\/2009\/leitfaden.html\">wahlrecht.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wenn`s Dich st&ouml;rt, dann geh doch w&auml;hlen<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/thorsten-hild.bloggospace.de\/81036\/Wenn-s-Dich-stort-dann-geh-doch-wahlen\/\">Thorsten Hild<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/fareus.wordpress.com\/2009\/09\/06\/wilfried-schmickler-mitternachtsspitzen-vom-5-sep-09\/\">J&uuml;rgen Schmickler<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AZ90tw_0tT8\">YouTube &ndash; Volker Pispers: Aufwachen, Ihr Nichtw&auml;hler! Ihr k&ouml;nntet den 27.9.2009 zu einem unvergesslichen Wahlabend werden lassen.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4221#h01\">G-20-Gipfel in Pittsburgh: Grunds&auml;tzliche Einigung bei Begrenzung der Manager-Verg&uuml;tungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h02\">Gro&szlig;e Teile des US-Rettungspakts f&uuml;r Banken werden vermutlich nicht zur&uuml;ckgezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h03\">DGB: Exit-Strategie w&auml;re f&uuml;r Deutschland verh&auml;ngnisvoll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h04\">St&auml;dten fehlen Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h05\">Abwrackpr&auml;mie: Staat nimmt rund zwei Milliarden Euro ein <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h06\">Verbraucherstimmung gut, Umsatz mies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h07\">Angestellte in Gottes Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4221#h08\">Verfassungsschutz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4221\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4221","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4221","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4221"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4221\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4221"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4221"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4221"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}