{"id":42229,"date":"2018-02-02T16:30:57","date_gmt":"2018-02-02T15:30:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229"},"modified":"2018-02-02T16:30:57","modified_gmt":"2018-02-02T15:30:57","slug":"hinweise-des-tages-ii-331","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h01\">Manipulation in der Marktforschung: Wie Umfragen gef&auml;lscht und Kunden betrogen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h02\">Reiche leben l&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h03\">Blowback: How ISIS Was Created by the U.S. Invasion of Iraq<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h04\">Darauf haben sich Union und SPD bisher geeinigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h05\">Tihange 1 gef&auml;hrlicher als bislang bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h06\">Bericht: GroKo erw&auml;gt Entlastung der Verlage bei Sozialabgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h07\">Zivilgesellschaft fordert &ouml;ffentliche Konzernberichte um aggressive Steuervermeidung zu beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h08\">Die INSM schie&szlig;t mit beleidigtem reichen Baby aus vollen Rohren gegen die Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h09\">Vorsto&szlig; aus den L&auml;ndern: Steuergelder f&uuml;r abgasarme Diesel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h10\">Das EU-R&uuml;stungsprogramm: Subventionen f&uuml;r die EU-R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h11\">Nebeneink&uuml;nfte des FDP-Chefs: Christian Lindner verdient mindestens 38.500 Euro nebenher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h12\">Regime Shopping unter dem Schutz des Europarechts: Das Polbud-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h13\">N&uuml;tzliche Milizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h14\">Niedersachsen-GroKo im Vorbeugungswahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h15\">Die Verdammung des Luiz In&aacute;cio Lula da Silva<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h16\">Chefredakteurin Tanit Koch verl&auml;sst die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42229#h17\">Ukraine: Journalisten fliehen ins Ausland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Manipulation in der Marktforschung: Wie Umfragen gef&auml;lscht und Kunden betrogen werden<\/strong><br>\nMarktforscher sollen herausfinden, was die Deutschen denken. Doch die Branche hat nach SPIEGEL-Informationen massive Probleme mit der Qualit&auml;t ihrer Daten. Manipulierte Umfragen sind keine Ausnahme.<br>\n&ldquo;Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gef&auml;lscht hast.&rdquo; Es ist nicht klar, wer diesen Satz gesagt hat, sicher ist dagegen, dass er auch f&uuml;r Umfragen gilt.<br>\nInterne Dokumente verschiedener Marktforschungsunternehmen, die dem SPIEGEL zugespielt wurden, belegen, dass die scheinbar exakte Welt von Statistiken und &ldquo;repr&auml;sentativen&rdquo; Umfragen mitunter nicht mehr ist als eine sorgsam konstruierte Kulisse. Bildlich gesprochen: Die Fassade t&auml;uscht ein solides Geb&auml;ude vor, die Fenster aber sind nur aufgemalt, das Dach nicht vorhanden und die Treppen enden im Nichts.<br>\nEin SPIEGEL-Team hat Zehntausende E-Mails, Frageb&ouml;gen, Anweisungen f&uuml;r Interviewer, Quotenpl&auml;ne und Datens&auml;tze ausgewertet, hat mit Menschen gesprochen, die fr&uuml;her in Unternehmen der Marktforschung t&auml;tig waren oder es noch sind. Die internen Dokumente umfassen etwa 600 Studien und bilden einen Zeitraum von zehn Jahren ab. Sie reichen bis in den Herbst 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/manipulation-in-der-marktforschung-wie-umfragen-gefaelscht-werden-a-1190711.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein sehr interessanter Artikel. Manchmal findet sogar das blinde Huhn aus Hamburg ein Korn. Ich hatte neben des Studiums auch mal in der Markt- und Meinungsforschung in einem sehr namhaften Institut gearbeitet und kann die Vorw&uuml;rfe zum Teil best&auml;tigen. Ein gro&szlig;es praktisches Problem sind in der Tat zu starke Einschr&auml;nkungen der Zielgruppe. Nur macht es sich der SPIEGEL hier etwas zu leicht, wenn er den Auftraggebern die Schuld in die Schuhe schiebt. Wenn die Institute derartige Auftr&auml;ge annehmen und gleichzeitig ihren nach Umsatz bezahlten Interviewern keine substanziellen Boni bezahlen wollen oder k&ouml;nnen, sind Frust und Schummeleien nat&uuml;rlich vorprogrammiert. Am Ende sind dies alles keine methodischen, sondern &ouml;konomische Probleme. Die Problematik reicht &uuml;brigens durchaus in den politischen Bereich hinein. Wir hatten damals sogar bei der Sonntagsfrage Probleme, da zur Represenativit&auml;t kurz vor Toresschluss immer noch Antworten von j&uuml;ngeren Frauen aus dem Nordosten fehlten. Doch die waren nun einmal ohnehin selten und noch seltener um 21.00 telefonisch zu erreichen. Da machten die &bdquo;&Uuml;berwacher&ldquo; (Supervisoren) im Call-Center schon mal hin und wieder kurz vor Schluss eine demonstrative gemeinsame Zigarettenpause und aus dem Renter aus K&ouml;ln wurde im Statistikanhang schnell eine 22j&auml;hrige Dame aus Schwerin. &bdquo;Am Ende gl&auml;ttet das ohnehin der Algorithmus&ldquo; hie&szlig; es dann aus der Zentrale. Nun ja, das wirft die Frage auf, was der Algorithmus sonst noch so alles &bdquo;gl&auml;ttet&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reiche leben l&auml;nger<\/strong><br>\nBei der Lebenserwartung gibt es eine Kluft zwischen den sozialen Schichten, die immer gr&ouml;&szlig;er wird.<br>\nVor dem Tod sind nicht alle gleich: M&auml;nner sterben im Schnitt fr&uuml;her als Frauen, Raucher fr&uuml;her als Nichtraucher und Sporthasser fr&uuml;her als Athleten. Dass auch die wirtschaftliche Situation eine Rolle spielt, zeigt eine Studie von Peter Haan, Daniel Kemptner und Holger L&uuml;then. Die &Ouml;konomen vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) k&ouml;nnen nachweisen, dass Reiche deutlich &auml;lter werden als Arme &ndash; und damit auch deutlich l&auml;nger Rente beziehen. Die soziale Unwucht hat &uuml;ber die Generationen zugenommen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180202-hdt-03-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nDie Analyse der DIW-Forscher basiert auf Daten der Rentenversicherung, die sich auf westdeutsche M&auml;nner der Jahrg&auml;nge 1926 bis 1949 beziehen. Diese Daten lassen einen klaren Zusammenhang erkennen zwischen dem Einkommen vor der Rente und der Lebenserwartung im Alter von 65 Jahren: Am meisten Zeit bis zum Tod bleibt dem reichsten Zehntel, am wenigsten dem &auml;rmsten. Die Differenz betr&auml;gt bei den 1926 bis 1928 Geborenen vier Jahre, bei den 1947 bis 1949 Geborenen sieben Jahre. Der Grund: Die Lebenserwartung hat sich am oberen Ende der Einkommensskala um vier Jahre verl&auml;ngert, am unteren Ende nur um ein Jahr. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Witwen: Diejenigen, die mit den reichsten M&auml;nnern verheiratet waren, werden am &auml;ltesten. Auch hier ist die Kluft &uuml;ber die Jahre gewachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112627_112638.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blowback: How ISIS Was Created by the U.S. Invasion of Iraq<\/strong><br>\n&ldquo;Your brother created ISIS,&rdquo; college student Ivy Ziedrich told a startled Jeb Bush after a town hall meeting in Reno, Nevada, in May 2015. The then-Republican presidential hopeful tried to defend his elder sibling, former President George W. Bush, by blaming the rise of the Islamic State on Barack Obama, &ldquo;because Americans pulled back&rdquo; from Iraq in 2011.<br>\nIt sounds a bit conspiratorial, right? Calling Dubya the creator of ISIS? The reality, however, is that Ziedrich&rsquo;s accusation wasn&rsquo;t far off the mark.<br>\nHad it not been for Bush&rsquo;s catastrophic decision to invade and occupy Iraq in 2003, in defiance of international law, the world&rsquo;s most feared terrorist group would not exist today. ISIS is blowback. (&hellip;)<br>\nTo be clear, then, ISIS is blowback from the U.S. invasion and occupation of Iraq. And don&rsquo;t just take my word for it. Listen to David Kilcullen, a former adviser to both Gen. David Petraeus and former Secretary of State Condoleezza Rice, considered to be one of the world&rsquo;s leading counter-insurgency experts. &ldquo;We have to recognize that a lot of the problem is of our own making,&rdquo; Kilcullen told Channel 4 News in March 2016. &ldquo;There, undeniably, would be no ISIS if we hadn&rsquo;t invaded Iraq.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2018\/01\/29\/isis-iraq-war-islamic-state-blowback\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Darauf haben sich Union und SPD bisher geeinigt<\/strong><br>\nNoch laufen die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD. Aber einiges, was im Fall einer neuen gro&szlig;en Koalition kommen w&uuml;rde, ist schon bekannt. Manches steht im Sondierungspapier, anderes kam w&auml;hrend der Verhandlungen dazu. Ein &Uuml;berblick: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/darauf-haben-sich-union-und-spd-bisher-geeinigt-15428850.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zurecht schreibt die &ldquo;FAZ&rdquo;, dass mancher Inhalt der Koalitionsvereinbarungen bereits im Sondierungspapier stehe. Aber hatte die SPD-Spitze nicht versprochen, nun &ndash; in den Koalitionsverhandlungen &ndash; wolle sie mit den Unionsvertretern verhandeln? War das behauptet worden, lediglich um die Mehrheit der Delegierten auf dem SPD-Parteitag zu erhalten? Dieser Eindruck kann entstehen.<\/em><br>\n<em>Im &Uuml;brigen sind die Ergebnisse offenbar vielfach lediglich Absichtserkl&auml;rungen: Viel ist von &ldquo;soll&rdquo; die Rede; wenig Konkretes ist scheinbar vereinbart worden.<\/em><br>\n<em>Wer profitiert von solchen Ergebnissen &ndash; die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung (vor allem die Arbeitnehmerschaft) oder das Spitzenpersonal der SPD (Aussicht auf Posten).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tihange 1 gef&auml;hrlicher als bislang bekannt<\/strong><br>\nSeit Jahren gilt der marode belgische Atomreaktor Tihange 2 unweit der deutschen Grenze als Risikofaktor. Nun h&auml;ufen sich nach WDR-Informationen im Reaktor Tihange 1 sogenannte Vorl&auml;uferereignisse.<br>\nViele Katastrophen k&uuml;ndigen sich an, haben Vorl&auml;ufer, die auf das drohende Unheil hinweisen. Das gilt auch f&uuml;r die Atomkraft. Hier sprechen die Techniker von &ldquo;Precursors&rdquo; &ndash; zu Deutsch Vorboten: &ldquo;Ich erinnere daran, dass Tschernobyl einen Vorl&auml;ufer hatte, nur nicht beachtet wurde. Tschernobyl h&auml;tte nicht stattfinden k&ouml;nnen und nicht stattfinden d&uuml;rfen, wenn man sachgerecht Untersuchungen durchgef&uuml;hrt h&auml;tte, also eine Precursor-Analyse&rdquo;, sagt Manfred Mertins, langj&auml;hriger Mitarbeiter der Gesellschaft f&uuml;r Reaktorsicherheit, GRS.<br>\nPrecursor-Analysen sind also enorm wichtig. Die GRS selbst spricht von &ldquo;Vorboten f&uuml;r Sch&auml;den im Reaktorkern&rdquo;. In vielen L&auml;ndern werden sie seit Jahren systematisch erfasst. Dem WDR liegt nun ein Schreiben der Br&uuml;sseler Atomaufsicht vor, in dem erstmals Zahlen &uuml;ber Precursor-Ereignisse in belgischen Atomkraftwerken genannt werden. Demnach gab es hier zwischen 2013 und 2015 insgesamt 14 Precursor-F&auml;lle &ndash; davon mehr als die H&auml;lfte in dem Reaktor Tihange 1.<br>\nAtomexperte Mertins ist alarmiert: &ldquo;Precursor kann man schon als einen Indikator f&uuml;r den Sicherheitszustand der Anlage einstufen. Die Anzahl der Precursor zeigt, dass wir hier gegen&uuml;ber anderen Anlagen in Belgien eine deutliche H&auml;ufung haben, so dass man schon allein aus diesem Indikator heraus feststellen kann, dass die Sicherheit der Anlage Probleme aufweist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tihange-sicherheit-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Andrej Hunko zur neuen Precursor-Analyse beim Atomkraftwerk Tihange<\/strong><br>\nLaut Medienberichten liegt der belgischen Atomaufsicht (FANC) ein Bericht vor, der eine deutliche H&auml;ufung von so genannten &bdquo;Precursor&ldquo;-F&auml;llen im Atomreaktor Tihange-1 belegt. Dazu erkl&auml;rt der Europapolitische Sprecher Andrej Hunko der Bundestagsfraktion Die LINKE, und Abgeordneter aus dem Wahlkreis Aachen, Andrej Hunko:<br>\n&bdquo;Diese besonderen St&ouml;rf&auml;lle gelten als Vorboten f&uuml;r Sch&auml;den im Reaktorkern. Erneut best&auml;tigt sich die Gefahr durch die belgischen Tihange-Reaktoren. Wir brauchen endlich eine europ&auml;ische Koordination gegen Pannenreaktoren wie Tihange und Doel. Das deutsche Bundesumweltministerium unter Barba-ra Hendricks hat bis heute nicht gehandelt, obwohl ein entsprechendes Rechtsgutachten vorliegt.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss endlich daf&uuml;r sorgen, dass keine Brennelemente aus dem deutschen Lin-gen an die belgischen Pannenreaktoren geliefert werden. Sie bedrohen die Gesundheit von Millionen Menschen in Belgien, den Niederlanden und in Deutschland, insbesondere NRW und die Grenzregion um Aachen w&auml;ren bei einem Atomunfall direkt betroffen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung tr&auml;gt eine Mitverantwortung am Weiterbetrieb der Pannenreaktoren, weil sie die Lieferungen nicht stoppt. Nach Artikel 3 des Atomgesetzes k&ouml;nnte die Bundesregierung noch heu-te per Verf&uuml;gung den Export der Brennelemente untersagen und so Druck auf die belgische Regierung aus&uuml;ben, die Reaktoren abzuschalten.&ldquo;<br>\nQuelle: Pressemeldung Andrej Hunko\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bericht: GroKo erw&auml;gt Entlastung der Verlage bei Sozialabgaben<\/strong><br>\nUnion und SPD erw&auml;gen, Verlage k&uuml;nftig in dreifacher Millionen-Summe bei den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen zu entlasten. Erwogen werde, dass die Unternehmen f&uuml;r Zeitungsaustr&auml;ger nicht mehr den Sozialversicherungssatz f&uuml;r geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse von 31,2 Prozent zahlen m&uuml;ssten, berichtete der &ldquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&rdquo; (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Teilnehmern der Koalitionsverhandlungen f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition. Statt dessen solle der reduzierte Satz von 14,7 Prozent zur Anwendung kommen, der f&uuml;r haushaltsnahe Dienstleistungen wie Putzfrauen gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/news-und-nachrichten.de\/artikel\/bericht-groko-erwaegt-entlastung-der-verlage-bei-sozialabgaben\/\">dts via News &amp; Nachrichten<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Macht der Presse &hellip;<\/strong><br>\nBereits in der letzten Groko haben CDU, CSU (Christlich-Soziale Union) und SPD f&uuml;r die Zeitungsverlage Ausnahmen beim Mindestlohn gemacht. Gekniffen waren die Zusteller. Jetzt scheint der n&auml;chste Deal in Planung zu sein. Den zust&auml;ndigen Lobbyisten braucht man auch nicht lange suchen. Man mu&szlig; wissen, dass die SPD &uuml;ber ihre Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft an &uuml;ber 40 Zeitungen beteiligt ist. Das hat schon mehr als ein &ldquo;Geschm&auml;ckle&rdquo;. Das riecht &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/posts\/1635843576507765\">Ulrich Schneider via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zivilgesellschaft fordert &ouml;ffentliche Konzernberichte um aggressive Steuervermeidung zu beenden<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Koalitionsverhandlungen fordern sieben zivilgesellschaftliche Organisationen (darunter Ver.di, Transparency International und Oxfam) von den Vorsitzenden von CDU\/CSU und SPD sich f&uuml;r  &ouml;ffentliche Berichterstattung von Konzernen  einzusetzen.<br>\nAggressive Steuervermeidung von Konzernen verursacht in den EU-Staaten gesch&auml;tzte Einnahmeverluste in H&ouml;he von 60 Mrd &euro;, davon allein 17 Mrd. &euro; in Deutschland. Entwicklungsl&auml;nder verlieren pro Jahr bis zu 200 Milliarden US-Dollar &ndash; das ist mehr als die j&auml;hrliche weltweite Entwicklungshilfe.<br>\n&bdquo;Wir fordern Sie daher auf, sich im Koalitionsvertrag f&uuml;r die &ouml;ffentliche Berichterstattung von Konzernen &uuml;ber die in den jeweiligen L&auml;ndern erzielten Gewinne, gezahlten Steuern und weitere Kennzahlen (public country-by-country report) auszusprechen und den von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag f&uuml;r eine europaweite Regelung zu unterst&uuml;tzen. Deutschland darf hier nicht, wie bisher geschehen, weiter blockieren.&ldquo;<br>\nDie &ouml;ffentliche l&auml;nderbezogene Berichterstattung w&uuml;rde den Anreiz f&uuml;r Konzerne drastisch erh&ouml;hen, ihre Steuern in den L&auml;ndern zu zahlen, wo sie ihre Gewinne tats&auml;chlich erwirtschaften. Es w&uuml;rden gleiche Wettbewerbsbedingungen f&uuml;r nur national t&auml;tige Unternehmen geschaffen werden. Und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnten sich endlich ein Urteil &uuml;ber den Beitrag eines Unternehmens zur Gesellschaft bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2018\/01\/zivilgesellschaft-fordert-offentliche.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die INSM schie&szlig;t mit beleidigtem reichen Baby aus vollen Rohren gegen die Grundrente<\/strong><br>\nEinen Nerv daf&uuml;r, warum in Deutschland die Stimmung kippt, das Misstrauen in die etablierten Parteien w&auml;chst und viele Ostdeutsche das Gef&uuml;hl haben, dass es ungerecht zugeht, hat man bei der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; nicht. Sie ist die Lobbyvereinigung der Superreichen in Deutschland. Und wenn sie das Gef&uuml;hl hat, soziale Politik mit einer Anzeigenkampagne aushebeln zu k&ouml;nnen, dann tut sie es auch.<br>\nSo wie am Montag, 29. Januar. Da nahm sich diese Kampagnentruppe der Schwerreichen die Ideen der SPD zur Grundrente vor. &Auml;hnliche Kampagnen hat die INSM schon gegen den Mindestlohn gefahren (mit falschen Argumenten), gegen Erneuerbare Energien (mit falschen Argumenten) und die Steuerpl&auml;ne der SPD. Da verschickt man schon mal Voodoo-Puppen an PolitikerInnen und bl&auml;st sich in Anzeigenkampagnen als Vertreter von Gerechtigkeit auf. So auch beim Thema Grundrente. [&hellip;]<br>\nMan findet all die verschleierten Argumente der INSM, die keine sind &ndash; von &bdquo;Rentengeschenken&ldquo; bis zu den begnadeten Babyboomern. Dass die Angst l&auml;ngst auch bei den &bdquo;Babyboomern&ldquo; umgeht, im Alter &uuml;berhaupt keine existenzsichernde Rente zu bekommen, verschweigt er. Denn nicht alle 55j&auml;hrigen werden so &uuml;ppig alimentiert wie Hubertus Pellengahr. Im Gegenteil: Gerade die Babyboomer-Generation hat ab 1990 die Hauptlast der wirtschaftlichen Transformation getragen &ndash; gerade im Osten. Sie hat als erste all die neuen Instrumente der Niedriglohnpolitik und der prek&auml;ren Besch&auml;ftigung erlebt, die dazu f&uuml;hren, dass immer mehr Erwerbst&auml;tige nicht genug verdienen, um sich eine angemessene Rente zu sichern. Nicht Arbeit wird in Deutschland belohnt, sondern hohes Einkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2018\/01\/Die-INSM-schiesst-mit-beleidigtem-reichen-Baby-aus-vollen-Rohren-gegen-die-Grundrente-204128\">Leipziger Internet Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorsto&szlig; aus den L&auml;ndern: Steuergelder f&uuml;r abgasarme Diesel?<\/strong><br>\nNiedersachsen will mit Steuergeldern den Absatz von Dieselfahrzeugen ankurbeln &ndash; &uuml;ber eine Pr&auml;mie f&uuml;r Neuanschaffungen abgasarmer Fahrzeuge. Verbrauchersch&uuml;tzer &auml;u&szlig;ern Bedenken.<br>\nMehrere Autol&auml;nder wollen den Absatz von abgasarmen Diesel-Fahrzeugen in Deutschland mit Steuergeldern f&ouml;rdern. Nach Informationen von BR Recherche hat das Wirtschaftsministerium in Niedersachsen zu diesem Zweck ein entsprechendes Konzept erarbeitet, das von Bayern unterst&uuml;tzt wird.<br>\nWer in der Automobilbranche etwas zu sagen hat, ist am 2. August 2017 im Bundesverkehrsministerium in Berlin &ndash; beim sogenannten Dieselgipfel. Die Chefs von BMW, Daimler und VW, Harald Kr&uuml;ger, Dieter Zetsche und Matthias M&uuml;ller, sind da. Au&szlig;erdem dabei: Die Ministerpr&auml;sidenten der Autol&auml;nder Baden-W&uuml;rttemberg, Bayern und Niedersachsen, Winfried Kretschmann, Horst Seehofer und Stephan Weil sowie mehrere Bundesminister. Als der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Ergebnisse der mehrst&uuml;ndigen Beratungen vorstellt, wirkt er zufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/diesel-steuergeld-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.: Typisch Stephan Weil:<\/strong> Jetzt soll Papa Staat mit Steuermilliarden f&uuml;r VW (und Co.) die Kartoffeln aus dem Feuer holen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Jens Berger:<\/strong> So, so. Und wer soll dann festlegen, welcher Wagen &bdquo;abgasarm&ldquo; ist? Die Hersteller mit ihren manipulierten Testverfahren? Das KBA, das mit U-Booten der Automobilindustrie durchsetzt ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das EU-R&uuml;stungsprogramm: Subventionen f&uuml;r die EU-R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nWas verbirgt sich hinter dem EU-R&uuml;stungsprogramm?<br>\nHinter dem Kommissionsvorschlag, der vollst&auml;ndig als &bdquo;Europ&auml;isches Programm zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich zwecks F&ouml;rderung der Wettbewerbsf&auml;higkeit und der Innovation in der Verteidigungsindustrie der EU&ldquo; (EDIDP) betitelt ist, verbirgt sich nichts anderes als ein Subventionsprogramm f&uuml;r europ&auml;ische R&uuml;stungsunternehmen. Von 2019-2020 sollen aus Mitteln des EU-Haushalts &euro;500 Millionen f&uuml;r Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der R&uuml;stungsunternehmen bereitgestellt werden. Zug&auml;nglich soll diese F&ouml;rderung f&uuml;r Konsortien aus mehreren R&uuml;stungsunternehmen ans&auml;ssig in mindestens zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU sein. Die Gesamtkosten in diesen zwei Jahren sind mit &euro;2,59 Milliarden, finanziert von den Mitgliedsstaaten, aber deutlich h&ouml;her veranschlagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sabine-loesing.de\/de\/article\/651.das-eu-r%C3%BCstungsprogramm-subventionen-f%C3%BCr-die-eu-r%C3%BCstungsindustrie.html\">Sabine L&ouml;sing<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nebeneink&uuml;nfte des FDP-Chefs: Christian Lindner verdient mindestens 38.500 Euro nebenher<\/strong><br>\nMehrmals trat der FDP-Vorsitzende seit Oktober gegen gutes Honorar bei Banken und Consulting-Firmen auf &ndash; sogar w&auml;hrend der Jamaika-Sondierungen.<br>\n&bdquo;Das Verteilen des Wohlstands ist nicht das letzte verbliebene politische Problem. Die Bedingungen des Erwirtschaftens m&uuml;ssen wieder debattiert werden.&ldquo; Mit diesem Satz von FDP-Chef Christian Lindner warb die D&uuml;sseldorfer Unternehmensberatung Baker Tilly online in der Einladung f&uuml;r einen Abendempfang am 4. Dezember 2017 in M&uuml;nchen, kurz nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen. Hauptredner des Abends zum Thema &bdquo;Agenda 2030 f&uuml;r Deutschland&ldquo; &ndash; Christian Lindner. Das Honorar: eine Summe zwischen 3500 und 7000 Euro.<br>\nDas geht aus den Angaben Lindners zu seinen Nebeneink&uuml;nften seit der Bundestagswahl hervor, die der Bundestag am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte. Insgesamt hat Lindner, der die FDP-Fraktion im Bundestag f&uuml;hrt, bei sieben Terminen seit der Konstituierung des neuen Bundestags am 24. Oktober mindestens 38.500 Euro erwirtschaftet. Da nach den Regularien des Bundestags die Eink&uuml;nfte nicht exakt, sondern in Spannen angegeben werden m&uuml;ssen, k&ouml;nnen es maximal auch etwas mehr als 80.000 Euro gewesen sein. Diese Spannen liegen in der Stufe 2 zwischen 3500 bis 7000 Euro und in der Stufe 3 zwischen 7000 und 15.000 Euro. Diese Stufen hat Lindner angegeben.<br>\nAlle Bundestagsmitglieder mussten zum 24. Januar ihre Nebent&auml;tigkeiten samt Eink&uuml;nften melden. Die Ver&ouml;ffentlichung der Daten auf der Webseite des Bundestags zieht sich allerdings hin, es fehlen noch viele Abgeordnete. Der Chef der Freien Demokraten lie&szlig; nur mitteilen, dass er wie zuvor als Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen nun als Mitglied des Bundestages alle Bestimmungen zur Transparenz von Nebeneink&uuml;nften vollumf&auml;nglich erf&uuml;lle. Was Lindner an Honoraren vor dem Eintritt in den Bundestag eingenommen hat und welche Ertr&auml;ge er aus Nebent&auml;tigkeiten in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 hatte, ist vorerst nicht bekannt, weil er diese dem Bundestag nicht melden musste. Abgeordnete d&uuml;rfen neben dem Mandat entgeltlich t&auml;tig sein, m&uuml;ssen diese Eink&uuml;nfte aber j&auml;hrlich angeben. Sie sind in der H&ouml;he nicht begrenzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nebeneinkuenfte-des-fdp-chefs-christian-lindner-verdient-mindestens-38-500-euro-nebenher\/20912664.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Regime Shopping unter dem Schutz des Europarechts: Das Polbud-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/strong><br>\nDie Gefahr f&uuml;r die Beteiligungsrechte der Besch&auml;ftigten ist offensichtlich: Unternehmen k&ouml;nnen sich aus mitbestimmten Rechtsformen nunmehr unter dem Schutz des Europarechts friktionsfrei &bdquo;hinausverlagern&ldquo;. Der Punkt ist nun nicht, dass wir erwarten sollten, dass der mitbestimmte Aufsichtsrat durch Polbud in K&uuml;rze aus der deutschen Unternehmenslandschaft verschwindet. Wie Maximilian Waclawczyk und ich hier gezeigt haben, finden sich in den Unternehmen beteiligungsfreundlichere Haltungen als in den Industrie- und Arbeitgeberverb&auml;nden. Als BDI und BDA vor 10-15 Jahren eine Kampagne zur Einschr&auml;nkung der Unternehmensmitbestimmung fuhren, verweigerten die Gro&szlig;unternehmen ihren Verb&auml;nden glatt die Gefolgschaft.<br>\nIn Sicherheit sollten wir uns gleichwohl nicht wiegen. Denn je nach Sektor und Unternehmensgr&ouml;&szlig;en finden wir recht unterschiedliche Konstellationen vor. Banken und Versicherungen etwa k&ouml;nnten in der Tat versucht sein, sich ihrer mitbestimmten Aufsichtsr&auml;te unter Berufung auf Polbud zu entledigen. Und allgemein sind gezielte &bdquo;Hinausverlagerungen&ldquo; nunmehr vermehrt dort zu bef&uuml;rchten, wo Unternehmen die &Uuml;berschreitung der mitbestimmungsrelevanten Schwellen erstmals bevorsteht (ein schon bei anderen Umgehungsm&ouml;glichkeiten h&auml;ufig beobachtetes Ph&auml;nomen).<br>\nDas Hauptproblem besteht aber in dem unverantwortlichen Eingriff in das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen Kapital und Arbeit, den der EuGH hier vorgenommen hat. Man versetze sich in die Lage der Arbeitnehmerbank eines Aufsichtsrats, in dem gerade eine f&uuml;r die Besch&auml;ftigten wichtige Entscheidung ansteht, eine Versch&auml;rfung des unternehmensinternen Standortwettbewerbs etwa oder die Bestellung eines umstrittenen Personalvorstands. Dank des EuGH haben sich die Machtressourcen, die sich nunmehr gegen die Arbeitnehmerbank einsetzen lassen, vergr&ouml;&szlig;ert. Polbud bedeutet nichts anderes, als dass die Kapitalvertreter im Aufsichtsrat jederzeit mit dem Rechtsformenwechsel drohen k&ouml;nnen, um die Arbeitnehmervertreter gef&uuml;gig zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/regime-shopping-unter-dem-schutz-des-europarechts-das-polbud-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>N&uuml;tzliche Milizen<\/strong><br>\nDie EU profitiert bei Ma&szlig;nahmen zur Fl&uuml;chtlingsabwehr in Ostafrika vom Einsatz sudanesischer Milizen, mit deren m&ouml;rderischen Aktivit&auml;ten sie vor Jahren die Unterst&uuml;tzung einer Klage gegen den sudanesischen Pr&auml;sidenten vor dem Internationalen Strafgerichtshof begr&uuml;ndete. Dabei handelt es sich um die einstige Janjaweed-Miliz, die schwerster Verbrechen im B&uuml;rgerkrieg in Darfur beschuldigt wurde und heute als Rapid Support Forces an der sudanesischen Grenze Jagd auf Fl&uuml;chtlinge macht. Beihilfe bei der &ldquo;Aufnahme&rdquo; festgenommener Fl&uuml;chtlinge will laut Berichten die deutsche Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) leisten. Die EU stellt sogar dreistellige Millionensummen f&uuml;r die Fl&uuml;chtlingsabwehr im Sudan zur Verf&uuml;gung &ndash; obwohl die sudanesischen Repressionsapparate f&uuml;r ihren brutalen Umgang mit Migranten ber&uuml;chtigt sind. Die Kooperation bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr ist eingebunden in eine allgemeine Wiederann&auml;herung zwischen den westlichen M&auml;chten und Khartum, die unter anderem geheimdienstliche Zusammenarbeit umfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7521\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Niedersachsen-GroKo im Vorbeugungswahn<\/strong><br>\nVerst&ouml;&szlig;e gegen Meldeauflagen der Polizei sollen als Straftaten verfolgt werden, Predictive Policing soll in Form vorbeugender Freiheitsbeschr&auml;nkungen massiv erweitert werden<br>\nNach dem unr&uuml;hmlichen Abtritt der rot\/gr&uuml;nen Landesregierung, vorgezogenen Neuwahlen und einer erstaunlich schnellen Einigung der bis dahin in Niedersachsen in vorgeblich tiefer Abneigung zueinander stehenden Roten und Schwarzen, lie&szlig; die GroKo vor allem im Spannungsfeld von Freiheit und Sicherheit schon nichts Gutes f&uuml;r die Seite der Freiheit erwarten. Dass hier trotz hochemotionaler Schauk&auml;mpfe auf dem Schlachtfeld der Inneren Sicherheit in vormaligen parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen und teils kruder Wahlkampfrhetorik zusammen ging, was doch offenbar zusammen geh&ouml;rt, zeigte sich in geradezu erschreckender Weise bereits im &ldquo;Grundsatz-Kapitel Inneres&rdquo; des rot-schwarzen Koalitionsvertrags, der mit einem totalit&auml;ren Anspruch die geradezu irre Forderung erhob, dass &ldquo;alle Menschen sich zu jeder Zeit an jedem Ort sicher f&uuml;hlen&rdquo; m&uuml;ssen.<br>\nWas das in konkreter Ausgestaltung bedeutet, zeigt sich jetzt in der in Windeseile auf den Weg gebrachten Neuregelung der so genannten Gefahrenabwehr. In geheimer Mission &ndash; jedenfalls unter beharrlicher Aussparung einer kritischen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; liegt jetzt ein im Wesentlichen aus dem Innenressort stammender Entwurf (Reformgesetz zur &Auml;nderung des Nieders&auml;chsischen Gesetzes &uuml;ber die &ouml;ffentliche Sicherheit und Ordnung und anderer Gesetze) vor, der angesichts einer vom Wahlausgang marginalisierten kritischen Opposition im Parlament sicher schnell und unproblematisch als Gesetz verabschiedet werden wird. Im Sinne von Verabschieden von B&uuml;rgerrechten soll das k&uuml;nftige Gesetz dann auch gleich mal zutreffend &ldquo;Nieders&auml;chsisches Polizeigesetz (NPOG)&rdquo; hei&szlig;en, weil es vor allem der Ausweitung polizeilicher Befugnisse ins Abstrakte dient und ihrer mutma&szlig;enden Verdachtssch&ouml;pfung T&uuml;r und Tor &ouml;ffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Niedersachsen-GroKo-im-Vorbeugungswahn-3957725.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Verdammung des Luiz In&aacute;cio Lula da Silva<\/strong><br>\nNach der Best&auml;tigung und Versch&auml;rfung der Erstverurteilung des ehemaligen brasilianischen Pr&auml;sidenten (2003  &ndash; 2011) am 24. Januar geriet Wall Street in Verz&uuml;ckung: Die Aktien des von der fragw&uuml;rdigen Regierung Temer zur v&ouml;lligen Privatisierung und Verschleuderung an US- und EU-Interessenten bestimmten brasilianischen Volkseigentums legten drastisch zu: 8,63% bzw. 11,55% im Falle der &Ouml;l- und Energieriesen Petrobras und Eletrobras.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/politik\/die-verdammung-des-luiz-in%C3%A1cio-lula-da-silva.html\">Seniora.org<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=lula-da-silva-luiz-inacio\">zahlreichen interessanten Artikel<\/a>, die Frederico F&uuml;llgraf f&uuml;r die NachDenkSeiten zum Thema geschrieben hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Chefredakteurin Tanit Koch verl&auml;sst die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung<\/strong><br>\nSie war die erste Frau an der Spitze der auflagenst&auml;rksten Zeitung Deutschlands. Nun verl&auml;sst Tanit Koch nach nur zwei Jahren als Chefredakteurin das Blatt. &ldquo;Bild&rdquo; f&uuml;hrt nun komplett Julian Reichelt.<br>\nDie Chefredakteurin der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, Tanit Koch, verl&auml;sst das Blatt Ende Februar. Das gab der Axel Springer Verlag, in dem die Zeitung erscheint, am Freitag in Berlin bekannt. Koch hatte erst vor zwei Jahren die Nachfolge des langj&auml;hrigen &ldquo;Bild&rdquo;-Chefredakteurs Kai Diekmann angetreten.<br>\nDie 40 Jahre alte Journalistin war die erste Frau an der Spitze des Boulevardblatts. Sie wird &ldquo;auf eigenen Wunsch aus dem Verlag ausscheiden&rdquo;, so die Springer-Pressemitteilung. &ldquo;Innerhalb eines Jahrzehnts hat sie es von der Volont&auml;rin an die Spitze von Europas gr&ouml;&szlig;ter Tageszeitung geschafft&rdquo;, so Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner. Sie habe Gro&szlig;artiges f&uuml;r &ldquo;Bild&rdquo; geleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/bild-chefredakteurin-tanit-koch-verlaesst-die-zeitung-julian-reichelt-uebernimmt-a-1191054.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun hat der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34657\">Chef-Troll<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37795\">Fake-Journalist<\/a> Juilan &bdquo;The Gun&ldquo; Reichelt auch offiziell das Sagen bei Deutschlands schlimmster Zeitung. Da findet zusammen, was zusammen geh&ouml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ukraine: Journalisten fliehen ins Ausland<\/strong><br>\nRegierungskritisches Internetportal Strana.ua: &ldquo;Man will uns vernichten&rdquo;. Chefredakteur Guschwa beantragt Asyl in &Ouml;sterreich. Gegen Ruslan Kotsaba l&auml;uft Verfahren wegen Landesverrat<br>\nEin Land in Europa aus dem bekannte Journalisten fliehen, aus Angst vor langen Gef&auml;ngnisstrafen und der Gewalt ultranationalistischer Mord-Kommandos. Nein, die Rede ist nicht von der T&uuml;rkei, sondern von der Ukraine. Am 31. Januar wurde bekannt, dass sich der Chefredakteur des popul&auml;rsten regierungskritischen Internet-Portals strana.ua, Igor Guschwa, nach Wien abgesetzt hat, um dort politisches Asyl zu beantragen. Guschwa verlie&szlig; die Ukraine auf legalem Weg, wie er selbst mitteilte, unmittelbar nach dem Auslaufen einer Strafe, nach der er die Ukraine nicht verlassen durfte.<br>\nIn der EU befindet sich bereits seit der bekannte ukrainische Journalist Anatoli Shari, der seit dem Regierungssturz in der Ukraine den regierungskritischen Video-Kanal SuperSharij mit 1,3 Millionen Abonnenten aufgebaut hat.<br>\nDie Redaktion von Gaseta.ua erkl&auml;rte in einem Offenen Brief an den ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko, Chefredakteur Igor Guschwa werde das Internet-Portal vom Ausland aus weiter leiten. Strana.ua sei seit seiner Gr&uuml;ndung vor zwei Jahren einem &ldquo;au&szlig;erordentlichen Druck&rdquo; ausgesetzt. Gegen den Chefredakteur habe man &ldquo;f&uuml;nf fabrizierte Strafverfahren&rdquo; eingeleitet. Die Journalisten von Strana.ua seien auf ihrer Arbeitsstelle und zuhause &ldquo;ungesetzlichen Durchsuchungen&rdquo; ausgesetzt.<br>\nVon Gruppen, welche die Regierung kontrolliere, bekomme man &ldquo;st&auml;ndig Gewaltdrohungen&rdquo;. Das Ziel sei es, &ldquo;uns zu &auml;ngstigen&rdquo; und wenn das nicht gelinge, &ldquo;uns zu vernichten&rdquo;. Offenbar bereite sich der Pr&auml;sident auf die Wahlen in einem Jahr vor. &ldquo;Und auch wir bereiten uns vor&rdquo;, schreiben die Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Journalisten-fliehen-ins-Ausland-3959149.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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