{"id":42313,"date":"2018-02-08T08:40:31","date_gmt":"2018-02-08T07:40:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313"},"modified":"2018-02-08T08:40:31","modified_gmt":"2018-02-08T07:40:31","slug":"hinweise-des-tages-3055","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h01\">GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h02\">Deutschlands Kaiser ohne Kleider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h03\">&ldquo;Arme Familien wurden reicher gerechnet, als sie sind&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h04\">Lufthansa und Verdi einigen sich in Tarifstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h05\">Tarifabschluss in der Metallbranche: Nur Gewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h06\">Sachgrundlose Befristung: Arbeiten in der Warteschleife<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h07\">Ein Au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Erfolg der Linken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h08\">Der Westen t&ouml;tet im Orient 329 Menschen. Jeden Tag. Seit 27 Jahren.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h09\">&raquo;Dein Hammerleben&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h10\">Die Brexit-Verlierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h11\">Jetzt w&auml;re ein &ouml;konomischer Antifaschismus gefragt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h12\">GroKo streicht das Lobbyregister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h13\">Ein Sieg der Seeheimer und Seehofers aller Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h14\">Links Ramelow \/ rechts H&ouml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42313#h15\">Zu guter Letzt: Martin Schulz wird Minister f&uuml;r Verarsche, Wortbruch und W&auml;hlerbetrug<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=posturl&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>GroKo<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Koalition ohne Zukunft: Faule Kompromisse statt Politik f&uuml;r die Mehrheit<\/strong><br>\nIn Anlehnung an Kurt Tucholsky k&ouml;nnte man sagen, dass es ein Irrtum ist, dass die Regierung Probleme l&ouml;st. Stattdessen werden die gro&szlig;en Probleme von einer gelangweilten Koalition liegen gelassen.<br>\nDer Koalitionsvertrag stellt die Weichen auf Weiter-So. Wachsende soziale Ungleichheit, Ausbreitung von Alters- und Kinderarmut, Versch&auml;rfung des Wohnungs- und Pflegenotstands werden die Folge sein. Unsichere Besch&auml;ftigung und Niedrigl&ouml;hne werden weiter das Leben von Millionen Menschen pr&auml;gen, die Zerst&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen geht ungebremst weiter. Dieser Vertrag wird die soziale Spaltung zwischen Armen und Reichen, zwischen West und Ost weiter vertiefen.<br>\nH&ouml;here Steuern f&uuml;r Superreiche und Konzerne wird es nicht geben. Damit fehlt das Geld, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, die Versorgung von Kranken und Hilfsbed&uuml;rftigen zu verbessern, um die &ouml;ffentliche Verwaltung sowie das Bildungs- und Verkehrswesen auf Vordermann zu bringen. Eine Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen gibt es ebenso wenig. Die halbherzigen Reformen bei der Rente, der Pflege und im Gesundheitswesen reichen nicht, um massenhafte Altersarmut und eine Versch&auml;rfung des Pflegenotstands zu verhindern. Die Politik der sozialen Spaltung wird auch auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt: Es geht weiter so mit unsicheren und schlecht bezahlten Arbeitsverh&auml;ltnissen, mit Leiharbeit, sachgrundlosen Befristungen und einem erpresserischen Hartz IV-Regime.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/koalition-ohne-zukunft-faule-kompromisse-statt-politik-fuer-die-mehrheit\/%20\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Was Union und SPD vereinbart haben<\/strong><br>\n13 Tage wurde diskutiert und gestritten &ndash; nun sind auch die letzten Punkte f&uuml;r den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD gekl&auml;rt. Ein &Uuml;berblick &uuml;ber den Fahrplan der GroKo-Partner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/union-spd-ergebnisse-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Mutloses Weiter so&rdquo;: Parit&auml;tischer sieht in Koalitionsvertrag entt&auml;uschendes St&uuml;ckwerk<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband zeigt sich entt&auml;uscht vom Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD und kritisiert den vorliegenden Koalitionsvertrag als &bdquo;St&uuml;ckwerk&ldquo; und &bdquo;mutloses Weiter so&ldquo;. Die gro&szlig;en sozialen Aufgaben werden nach Ansicht des Verbands nicht gel&ouml;st, vielmehr w&uuml;rde sich die gesellschaftliche Spaltung durch verschiedene Ma&szlig;nahmen und vor allem Unterlassungen noch vertiefen. Grundproblem sei wie schon bei dem letzten Koalitionsvertrag der Gro&szlig;en Koalition, dass zwar wichtige Themen benannt w&uuml;rden, aber mangels Mut zu einer solidarischen Steuer- und Finanzpolitik gro&szlig;e Reformen ausblieben und selbst gute Ans&auml;tze hoffnungslos unterfinanziert seien. [&hellip;]<br>\nGemessen an den tats&auml;chlichen Notwendigkeiten und den Wahlkampfversprechen seien auch die angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen im Bereich der Pflege viel zu wenig und nicht geeignet, den akuten Pflegenotstand zu beheben und die Dauerkrise in der Pflege zu heilen. Auch in der Gesundheitspolitik w&uuml;rden Probleme schlicht vertagt, kritisiert der Verband. Statt die Zwei-Klassen-Medizin durch den Koalitionsvertrag endlich abzuschaffen, werde lediglich eine unverbindliche Kommission ohne konkreten Auftrag und Ziel eingerichtet. &bdquo;Das ist Blendwerk und die Tinte nicht wert. Offensichtlich hat man sich auf gar nichts verst&auml;ndigen k&ouml;nnen&ldquo;, so Schneider. &bdquo;Hier wird Durchwurschteln zum Regierungsprinzip gemacht.&ldquo;<br>\nDie Koalitionsvereinbarungen zur Fl&uuml;chtlingspolitik kritisiert der Parit&auml;tische als &bdquo;menschenrechtliche Katastrophe und humanit&auml;ren Skandal&ldquo;.<br>\nDas Grundproblem des ganzen Vertrages schlie&szlig;lich sieht der Verband in dem Verzicht auf eine solidarische Steuer- und Finanzpolitik. &bdquo;Das Hauptmanko ist und bleibt die Unterfinanzierung all dessen, was n&ouml;tig w&auml;re. Dass Union und SPD auf Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r hohe Einkommen und gro&szlig;e Verm&ouml;gen verzichten wollen ist grob fahrl&auml;ssig&ldquo;, erkl&auml;rt Schneider. Eine deutliche Kurskorrektur in der Steuerpolitik sei die Voraussetzung f&uuml;r eine offensive Sozialpolitik, die alle mitnimmt und keinen zur&uuml;ckl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/mutloses-weiter-so-paritaetischer-sieht-in-koalitionsvertrag-enttaeuschendes-stueckwerk\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So sieht neuerdings sozialdemokratische Handschrift aus. Nicht das richtige gegen Armut tun.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: GroKo-Rentenpolitik tritt auf der Stelle und versagt im Kampf gegen Altersarmut!<\/strong><br>\nDas Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist aus Sicht der heutigen Rentnerinnen und Rentner und der jungen Generation entt&auml;uschend. Statt die vorhandenen finanziellen Spielr&auml;ume auszunutzen und im Kampf gegen Altersarmut vern&uuml;nftig einzusetzen, wird der Beitragssatz begrenzt und die Rentenkasse wird weiter geschr&ouml;pft. Echte Leistungsverbesserungen f&uuml;r heutige und zuk&uuml;nftige Rentnerinnen und Rentner sucht man vergebens.<br>\nNur sehr wenige M&uuml;tter mit drei und mehr Kindern und nur neue Rentnerinnen und Rentner unter 65 Jahren, die zu krank sind, um zu arbeiten (Erwerbsminderungsrenten), d&uuml;rfen auf bessere Renten hoffen. Alle anderen gehen leer aus. Das wird zu Unmut bei vielen Menschen f&uuml;hren. M&uuml;tter mit &ldquo;nur&rdquo; zwei Kindern, erwerbsgeminderte Rentnerinnen und Rentner, die ein Jahr &ldquo;zu fr&uuml;h&rdquo; krank wurden und arme Rentnerinnen und Rentner, die nur 33 Beitragsjahre erreichen. Sie alle gehen leer aus.<br>\nUnd es bleibt dabei, dass die besseren &ldquo;M&uuml;tterrenten&rdquo; nicht komplett aus Steuermitteln finanziert werden, sondern &uuml;berwiegend aus Beitragsmitteln. Damit gehen Jahr f&uuml;r Jahr rund zehn Milliarden Euro f&uuml;r ein h&ouml;heres Rentenniveau verloren. Die Stabilisierung des Rentenniveaus ist ein erster Schritt in die richtige Richtung und ein Erfolg f&uuml;r Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nde und DIE LINKE. Es w&auml;re aber dringend n&ouml;tig, das Rentenniveau von gut 48 Prozent auf 53 Prozent anzuheben. Das war das lebensstandardsichernde Niveau, bevor Schr&ouml;der, Fischer und Riester begannen, die gesetzliche Rente zu ruinieren. Zudem ist die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent in dieser Wahlperiode nur wei&szlig;e Salbe, weil es bis 2021 nach allen Prognosen sowieso nicht st&auml;rker sinken werden wird.<br>\nF&uuml;r sehr wenige &auml;ltere Menschen mit mindestens 35 Beitragsjahren wird eine etwas h&ouml;here Sozialhilfe im Alter eingef&uuml;hrt werden, aber die Rente wird nicht f&uuml;r alle armutsfest umgebaut werden. Das aber w&auml;re dringend n&ouml;tig.<br>\nDas hilft wenigen Betroffenen zu wenig und l&auml;sst viel zu viele Betroffene arm zur&uuml;ck! Das f&auml;lschlicherweise &ldquo;Grundrente&rdquo; genannte Konstrukt ist nur eine Grundsicherung plus, mehr nicht und leider nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. DIE LINKE lehnt Grundrenten ab, echte genauso wie falsche.<\/p>\n<p>Deshalb wird DIE LINKE weiter k&auml;mpfen<\/p>\n<ul>\n<li>f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro brutto, der vor Armut heute und im Alter sch&uuml;tzt,<\/li>\n<li>f&uuml;r eine Solidarische Mindestrente, die sicherstellt, dass niemand im Alter von weniger als 1050 Euro netto leben muss,<\/li>\n<li>f&uuml;r eine Abschaffung der Abschl&auml;ge bei Erwerbsminderungsrenten,<\/li>\n<li>f&uuml;r 93 Euro &ldquo;M&uuml;tterrente&rdquo; f&uuml;r jedes Kind und<\/li>\n<li>f&uuml;r ein Rentenniveau von 53 Prozent, also f&uuml;r eine Rentenerh&ouml;hung um zehn Prozent!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/groko-rentenpolitik-tritt-auf-der-stelle-und-versagt-im-kampf-gegen-altersarmut\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert, sachkundig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Frieden, Freiheit und Wohlstand&rdquo;<\/strong><br>\nEine F&uuml;lle an Propagandafloskeln, die Ank&uuml;ndigung umfangreicher Aufr&uuml;stungsma&szlig;nahmen und die Forderung nach einer auch milit&auml;risch eigenst&auml;ndigen Weltpolitik der EU durchziehen die Passagen des neuen Koalitionsvertrags zur deutschen Au&szlig;enpolitik. Wie es in dem Dokument hei&szlig;t, werde die Gro&szlig;e Koalition in ihrem Haushalt &ldquo;dem Zielkorridor der Vereinbarungen in der NATO folgen&rdquo;. Der erw&auml;hnte &ldquo;Zielkorridor&rdquo; sieht vor, dass alle NATO-Staaten ihre nationalen Wehretats auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausweiten. W&auml;hrend der Koalitionsvertrag irref&uuml;hrende Aussagen etwa zu k&uuml;nftigen deutschen R&uuml;stungsexporten trifft, fordert er eine st&auml;rkere Unabh&auml;ngigkeit der EU von den Vereinigten Staaten; die Union m&uuml;sse &ldquo;international eigenst&auml;ndiger und handlungsf&auml;higer werden&rdquo; &ndash; auch milit&auml;risch. Allerdings m&uuml;ssten Br&uuml;ssels bewaffnete Interventionen &ldquo;dem Prinzip eines Vorrangs des Politischen vor dem Milit&auml;rischen folgen&rdquo;. Entsch&auml;digungen f&uuml;r die Nachfahren der Opfer fr&uuml;herer Phasen der Berliner Expansion weist der Koalitionsvertrag implizit zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7526\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Erstaunlich progressiv<\/strong><br>\nWagen wir mal etwas Verr&uuml;cktes, n&auml;mlich ein Lob der Gro&szlig;en Koalition. Die Regierung in spe wirkt ja auf viele so aufregend wie lauwarmer Kamillentee. Puh, schon wieder eine Groko, wie langweilig und unambitioniert ist das denn, mit solchen Thesen l&auml;sst sich jedes Partygespr&auml;ch bestreiten. Doch das B&uuml;ndnis, das CDU, CSU und SPD eingehen wollen, ist erstaunlich progressiv. Diese Koalition setzt ein paar Priorit&auml;ten goldrichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Koalitionsvertrag\/!5483210\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Horst Seehofer soll &bdquo;Heimatminister&ldquo; werden und die taz findet dieses Ergebnis summa summarum &bdquo;erstaunlich progressiv&ldquo;. Daran kann man erkennen, wo die taz mittlerweile angekommen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschlands Kaiser ohne Kleider<\/strong><br>\nDeutschland ist Ungleichland. Die 45 reichsten Haushalte besitzen hier so viel wie 40 Millionen Menschen. Leistung lohnt sich nicht mehr. Es ist eben wie Kindergeburtstag: Wenn die Superreichen ein immer gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck vom wirtschaftlichen Kuchen wollen, m&uuml;ssen sie den anderen auf den Teller greifen. Explodierende Verm&ouml;gen und stagnierende L&ouml;hne sind siamesische Zwillinge.<br>\nGleichzeitig wird unsere Infrastruktur durch die schwarzen Nullen auf der Regierungsbank auf Verschlei&szlig; gefahren. Selbst der Internationale W&auml;hrungsfonds fordert Deutschland zur Besteuerung von Verm&ouml;gen, mehr Investitionen und eine St&auml;rkung der Binnennachfrage auf. Die explodierende Ungleichheit untergr&auml;bt &uuml;berdies die Demokratie, denn das gro&szlig;e Geld diktiert schon heute die Regierungspolitik. Ob Abgasbetrug oder Privatisierung der Renten: Au&szlig;er der LINKEN kassierten alle Parteien im Bundestag fette Spenden von A wie Autokonzernen bis V wie Versicherungskonzernen. Wir sind dementsprechend auch die einzige Partei, die Abgeordnetenbestechung strafbar machen und Konzernspenden an Parteien verbieten will.<br>\nDer Koalitionsvertrag wird zudem Europa weiter vor die Wand fahren. Denn die Schwarze Null bzw. die Investitionsl&uuml;cke zementiert die chronischen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands. Wenn wir immer mehr ans Ausland verkaufen &ndash; also exportieren &ndash; als von dort einkaufen, m&uuml;ssen unsere Handelspartner anschreiben bzw. Schulden machen. Der Euro hat so keine Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/groko-deutschlands-kaiser-ohne-kleider\/\">Fabio De Masi<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Exporte im Jahr 2017: + 6,3 % zum Jahr 2016<\/strong><br>\nIm Jahr 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 279,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 034,6 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Jahr 2017 um 6,3 % und die Importe um 8,3 % h&ouml;her als im Jahr 2016. Die Exporte und Importe &uuml;bertrafen im Jahr 2017 die bisherigen H&ouml;chstwerte vom Jahr 2016. Damals wurden Waren im Wert von 1 203,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 954,9 Milliarden Euro importiert. Die Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im Jahr 2017 mit einem &Uuml;berschuss von 244,9 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2016 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz mit 248,9 Milliarden Euro den bisherigen H&ouml;chstwert erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2018\/02\/PD18_039_51.html%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Arme Familien wurden reicher gerechnet, als sie sind&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bertelsmann-Stiftung meldet einen beachtlichen Befund: &ldquo;Viele Familien sind &auml;rmer als bislang gedacht&rdquo;, hei&szlig;t es in einer von der Stiftung finanzierten Studie. Wissenschaftler der Ruhr-Universit&auml;t-Bochum haben daf&uuml;r die bislang g&auml;ngige Berechnung der Armutsrisikoquote unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis: Das Verfahren untersch&auml;tzt, wie schwierig die finanzielle Lage von Haushalten mit Kindern ist. &ldquo;Arme Familien wurden reicher gerechnet, als sie tats&auml;chlich sind&rdquo;, hei&szlig;t es in der Studie.<br>\nIn Zahlen hei&szlig;t das: Die Armutsrisikoquote von Eltern mit Kindern liegt laut Berechnung der Studienautoren knapp drei Prozentpunkte &uuml;ber den bisher ermittelten Werten, wie sie etwa f&uuml;r den Familienreport der Bundesregierung j&auml;hrlich kalkuliert werden. Nach dieser Berechnung sind 13 Prozent der Paare mit einem Kind armutsgef&auml;hrdet, 16 Prozent der Familien mit zwei Kindern und 18 Prozent jener mit drei Kindern. Besonders drastisch f&auml;llt der Unterschied bei Alleinerziehenden ins Gewicht: Die Armutsgef&auml;hrdungsquote liegt bei Ein-Eltern-Haushalten mit 68 Prozent rund 20 Prozent h&ouml;her als in der offiziellen Statistik. (&hellip;)<br>\nEine weitere Erkenntnis der Daten: Der Anteil der Haushalte mit Kindern an der Gesamtbev&ouml;lkerung schrumpft deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-familien-sind-laut-bertelsmann-studie-aermer-als-gedacht-a-1191987.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und darauf kommen die Macher der offiziellen Statistik von alleine nicht? Dazu bedurfte es der finanziellen Unterst&uuml;tzung einer Studie durch die Bertelsmann Stiftung? Ist die Wissenschaft in Deutschland schlechter als bislang angenommen?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Leben am Rande der Armut<\/strong><br>\nFamilien in Deutschland sind &auml;rmer als bislang angenommen &ndash; das ist das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie. Ein Grund: Viele Leistungen kommen gar nicht bei sozialhilfeabh&auml;ngigen Familien an. Aber wie sieht der Alltag von armen Familien aus? Eine Spurensuche in Berlin Hellersdorf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/familien-mit-geringem-einkommen-leben-am-rande-der-armut.1769.de.html?dram:article_id=410219%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lufthansa und Verdi einigen sich in Tarifstreit<\/strong><br>\nDie Bodenmitarbeiter der Lufthansa bekommen mehr Geld. Der derzeit letzte Tarifstreit der Fluggesellschaft ist somit vorbei. Bald laufen die n&auml;chsten Vertr&auml;ge aber schon aus.<br>\nDie Lufthansa hat sich mit der Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Tarifvertrag f&uuml;r die rund 28.000 besch&auml;ftigten Bodenmitarbeiter verst&auml;ndigt. Die Tariferh&ouml;hung belaufe sich auf sechs Prozent &uuml;ber eine Laufzeit von 33 Monaten, teilte die Lufthansa am Mittwoch mit. Die bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) organisierten Besch&auml;ftigten am Boden, der Lufthansa-Service Group (LSG) sowie von Lufthansa Systems, Technik und Cargo erhalten die Lohnerh&ouml;hungen in zwei Stufen: Ab dem 1. Februar steigen die Geh&auml;lter um drei Prozent, und ab dem 1. Mai 2019 um weitere drei Prozent. Die Konzerntarifkommission habe dem Ergebnis am Dienstagabend zugestimmt, teilte Verdi mit.<br>\nDie Airline hat jetzt mit allen Besch&auml;ftigtengruppen Tariffrieden geschlossen. Im vergangenen Jahr erst hatte die Lufthansa den jahrelangen, von vierzehn Streiks begleiteten Tarifstreit mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit beigelegt. Ein Teil der Tarifvertr&auml;ge mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo l&auml;uft allerdings Ende 2018 aus. Die Gewerkschaft kritisierte vor Kurzem, dass noch immer nicht alle Regelungen umgesetzt seien und warnte vor Streiks Anfang 2019.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-und-verdi-einigen-sich-in-tarifstreit-15436703.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und im dritten Jahr der Laufzeit des Tarifvertrags, 2020, gibt es &uuml;berhaupt keine Lohn- und Gehaltserh&ouml;hung. Das macht dann &uuml;ber die 33 Monate Laufzeit etwa 2,2 Prozent Lohnerh&ouml;hung pro Jahr, minimal &uuml;ber der Zielinflationsrate der EZB und auch nur ein minimaler Zuwachs an Reallohn. Armselig. Und das bei einer Fluggesellschaft, die auf dem R&uuml;cken der Mitarbeiter Quartal f&uuml;r Quartal neue Rekordgewinne <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-macht-rekordgewinn-a-1161033.html\">meldet<\/a> und konsequenterweise ihre Aktion&auml;re mit hohen Kursgewinnen und Dividenden <a href=\"http:\/\/www.boerse-online.de\/nachrichten\/aktien\/Lufthansa-Aktie-auf-17-Jahreshoch-Aussicht-auf-hoehere-Dividende-befluegelt-1005539627\">begl&uuml;ckt<\/a>. Vereine wie Verdi vertreten weder Mitglieder- noch volkswirtschaftliche Interessen. Verdi sollte Platz machen f&uuml;r eine richtige Gewerkschaft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tarifabschluss in der Metallbranche: Nur Gewinner<\/strong><br>\nEs war einer der h&auml;rtesten Tarifkonflikte der vergangenen Jahre &ndash; und am Ende sind alle Gewinner: IG Metall und Arbeitgeber haben einen Kompromiss gefunden, der als Blaupause f&uuml;r die Arbeitswelt der Zukunft dient.<br>\nDieser neue Tarifvertrag markiert eine Z&auml;sur &ndash; nicht nur f&uuml;r die Metallbranche. Was die Verhandler von IG Metall und Arbeitgeber vereinbart haben, ist vorbildlich, ein Wegweiser f&uuml;r die Arbeitswelt der Zukunft.<br>\nGrob skizziert sieht diese Welt so aus: Ein Arbeitsleben wird nicht mehr gleichf&ouml;rmig verlaufen, sondern in Phasen unterschiedlicher Intensit&auml;t. Jahre, in denen man l&auml;nger als die normale Vollzeit arbeitet, werden sich mit Jahren abwechseln, in denen man k&uuml;rzertritt, um kleine Kinder oder pflegebed&uuml;rftige Eltern zu versorgen &ndash; oder einfach, um das Leben zu genie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/ig-metall-der-tarifstreit-in-der-metallbranche-kennt-nur-gewinner-kommentar-a-1192088.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin dein Fehler besteht.&rdquo; Die IG Metall hatte alle Tr&uuml;mpfe auf der Hand, hier noch mal aufgef&uuml;hrt, und sich mit einem Butterbrot abspeisen lassen &ndash; schlimmer noch, es geht wieder zur&uuml;ck in Richtung 40-Stunden-Woche. &ldquo;Den meisten Mitarbeitern wird das nur recht sein. Schlie&szlig;lich bedeute[t mehr Arbeiten] auch entsprechend h&ouml;here L&ouml;hne&rdquo; &ndash; und die h&ouml;heren L&ouml;hne f&uuml;r dieselbe Arbeitszeit, 6 Prozent auf ein Jahr w&auml;re locker drin gewesen, hat die Gewerkschaft ohne Grund nicht durchgesetzt. Daf&uuml;r wird jetzt die Pseudo-Sozialpartnerschaft gepflegt mit einer Arbeitgeberseite, die die Gewerkschaften noch nie geschont haben und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten keinen Cent hergeben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sachgrundlose Befristung: Arbeiten in der Warteschleife<\/strong><br>\nIn der Gastronomie, aber auch in anderen Branchen steigen Menschen mit befristeten Vertr&auml;gen in den Beruf ein. Was macht das mit einem? Zwei Betroffene berichten &uuml;ber Unsicherheit im Job und die Folgen f&uuml;r Privatleben, &uuml;bers Vertr&ouml;stetwerden und Selbstdisziplinierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/sachgrundlose-befristung-arbeiten-in-der-warteschleife.976.de.html?dram:article_id=410065\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Erfolg der Linken? <\/strong><br>\nJean-Luc M&eacute;lenchon und seine Bewegung La France Insoumise (LFI) haben bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen ein bemerkenswert gutes Ergebnis erzielt. Sollte es sich konsolidieren lassen, w&uuml;rde LFI auch im internationalen Vergleich st&auml;rkste linke Kraft in einem Land des kapitalistischen Zentrums werden.<br>\nDer Wahlzyklus 2017 offenbart einen tiefen Umbruch im politischen System Frankreichs. Der Kollaps der Sozialdemokratie, die schwere Niederlage der Konservativen und der erneute Stimmenzuwachs f&uuml;r Marine Le Pen reflektieren die &ouml;konomischen und politischen Krisen, die das Land seit l&auml;ngerem belasten. Hauptprofiteur der Instabilit&auml;t war Manuel Macron, dem es gelang, den Eindruck zu erwecken, die Probleme des Landes l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Mit seiner Bewegung La R&eacute;publique en marche etablierte er eine Art Gro&szlig;e Koalition.<br>\nLFI ist zur neuen hegemonialen Kraft der franz&ouml;sischen Linken geworden. Nach einem zehnj&auml;hrigen Suchprozess und Experimenten mit klassischen linken Sammlungsbewegungen vollzog M&eacute;lenchon 2016 den Bruch damit. &Auml;hnlich wie PODEMOS und Syriza trat LFI als neues Projekt und eigenst&auml;ndiger Akteur an. LFI versteht sich auch als Antwort auf die jahrzehntelange Krise linker Politik.<br>\nMit dem Bewegungskonzept versucht LFI die Konsequenz aus der immer geringeren Bereitschaft zu ziehen, sich in Parteien zu engagieren. Die Bewegung ist in Struktur und Verfahren B&uuml;rgerinitiativen und sozialen Bewegungen sehr &auml;hnlich. Wie bei diesen treten dabei Demokratieprobleme auf, sobald die Grenzen der Kleingruppe &uuml;berschritten werden. LFI hofft, diese Probleme im weiteren Prozess zu l&ouml;sen.<br>\nNeben klassisch linken Positionen in der Wirtschafts-, Sozial- und Au&szlig;enpolitik zeichnet sich das programmatische Profil dadurch aus, dass es mit &ouml;kosozialistischer Grundierung Klima- und Umweltpolitik ins Zentrum stellt. Dar&uuml;ber hinaus wird scharfe Kritik an der EU ge&uuml;bt und eine machtpolitische Strategie f&uuml;r den grundlegenden Wandel der Union und den Bruch mit dem neoliberalen Konstitutionalismus formuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/uploads\/media\/France_Insoumise_PeWa.pdf\">Rosa-Luxemburg-Stiftung via attac [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers V.A.:<\/strong> Ich halte diesen Beitrag f&uuml;r eine hervorragende Analyse zur LFi (La France Insoumise) und den M&ouml;glichkeiten der Linken in Frankreich, der ganz dringend auch in die Diskussion hier gebracht werden sollte. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Westen t&ouml;tet im Orient 329 Menschen. Jeden Tag. Seit 27 Jahren.<\/strong><br>\nDurch Krieg und genozidale Sanktionen t&ouml;tete der Westen im Irak, Afghanistan, Libyen, Somalia, Jemen und Pakistan in den letzten 27 Jahren 3.303.287 Menschen &ndash; im Schnitt 329 jeden Tag.<br>\nDas ist der deprimierendste Artikel, den ich je geschrieben habe. Als Naturwissenschaftler ist es meine Aufgabe, Dinge auszurechnen. An der Uni lernte ich, dies auf professionelle Weise zu tun. Doch die Reaktionskinetik enzymatischer Prozesse zu berechnen, ist das Eine &ndash; tote Menschen bis in den Himmel hochzuaddieren, das Andere. Dieser Text soll dazu beitragen, die Blasen, in denen wir leben, zum Platzen zu bringen. Er soll die fest zugekniffenen Augen f&uuml;r das Leid anderer Menschen &ouml;ffnen.<br>\nIm Iran-Irak-Krieg (Erster Golfkrieg) zwischen 1980 und 1988 war Saddam Hussein ein enger Verb&uuml;ndeter des Westens, auch noch als er mit Giftgas made in Germany Genozid an den Kurden im Nordirak durchf&uuml;hrte. Als er im Anschluss jedoch das &ouml;lreiche Kuwait &uuml;berfiel, wurde er zur Persona non grata und provozierte eine massive Bombenkampagne der USA, die in 43 Tagen insgesamt 110.000 Luftschl&auml;ge gegen den Irak flog und im gro&szlig;en Stile zivile Infrastruktur vernichtete: die Operation Desert Storm, der Zweite Golfkrieg. Im opferreichsten Einzelangriff der modernen Luftkriegsf&uuml;hrung warfen in der Nacht zum 13. Februar 1991 US-Tarnkappenbomber zwei lasergelenkte &lsquo;smart bombs&lsquo; auf einen Schutzbunker in Bagdad ab und t&ouml;teten 408 Zivilisten, die im Flammeninferno verbrannten.<br>\nDie US-Regierung weigerte sich, die Opferstatistiken des Golfkriegs zu recherchieren. &bdquo;Wir haben keine M&ouml;glichkeit, die genauen Opferzahlen zu ermitteln,&ldquo; erkl&auml;rte der damalige Verteidigungsminister Dick Cheney nach dem Krieg, &bdquo;wir werden es vielleicht nie erfahren.&ldquo; Die junge Bev&ouml;lkerungswissenschaftlerin Beth Osborne Daponte von der University of Chicago erarbeitete f&uuml;r die US-Zensusbeh&ouml;rde jedoch ebendiese Zahlen &ndash; und wurde f&uuml;r ihre Ergebnisse schlie&szlig;lich aus dem Staatsdienst gefeuert. In ihrer soliden wissenschaftlichen Studie wertete Daponte unter anderem Daten von UNICEF, dem US-Au&szlig;enministeriums und der Harvard University aus und kam zu dem Ergebnis, dass durch direkte und indirekte Kriegsfolgen des US-Bombardements 205.500 Menschen get&ouml;tet wurden, 74.000 Kinder darunter. Der UK Medical Educational Trust errechnete nahezu dieselbe Zahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-02-07\/der-westen-toetet-im-orient-329-menschen-jeden-tag-seit-27-jahren\/\">Justice Now<\/a>\n<p><strong>dazu: Krieg in Afghanistan: USA bombardieren, Taliban spotten<\/strong><br>\nDie Taliban sind st&auml;rker denn je &ndash; im 17. Jahr des Afghanistankriegs: Das US-Milit&auml;r redet die Lage sch&ouml;n, feiert sich f&uuml;r einen Bombenrekord und versch&auml;rft seinen Luftkrieg gegen die Islamisten.<br>\nDie US-Armee br&uuml;stet sich mit einem neuen Rekord: In dieser Woche hat ein B-52-Bomber der US Air Force 24 pr&auml;zisionsgelenkte Sprengk&ouml;rper auf Stellungen der Taliban in Afghanistan abgeworfen. Seit den F&uuml;nfzigerjahren sind die B-52 im Dienst, doch noch nie hat ein Langstreckenflieger so viele Bomben bei einer einzelnen Mission eingesetzt wie Anfang dieser Woche, meldet das Pentagon.<br>\nWas das US-Milit&auml;r als Rekord vermeldet, offenbart eigentlich nur das Scheitern der Afghanistan-Politik des Westens. Mehr als 16 Jahre nach dem Sturz der Taliban Ende 2001 sind die Islamisten st&auml;rker denn je. Sie kontrollieren 45 der 398 Distrikte Afghanistans, 117 Distrikte sind schwer umk&auml;mpft zwischen Taliban und Regierungstruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/taliban-weiter-so-in-afghanistan-aber-wohin-a-1192331.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Abschuss von Su-25 in Syrien: MANPADS f&uuml;r Terroristen vom US-Kongress selbst abgesegnet<\/strong><br>\nDas R&auml;tsel, wie Al-Kaida zu ihren hochmodernen, tragbaren Flugabwehrraketen (MANPADS) gekommen ist, mit denen Anfang der Woche sehr wahrscheinlich ein russischer Kampfjet &uuml;ber Idlib abgeschossen wurde, ist gel&ouml;st: Es geschah mit Genehmigung des US-Kongresses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/64813-syrien-manpads-fur-terroristen-us-kongress\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Dein Hammerleben&laquo;<\/strong><br>\nZurichtung zur gnadenlosen Selbstoptimierung in der Konkurrenzgesellschaft. &Uuml;ber Motivationstrainer und Ratgeber, die pausenlos erz&auml;hlen, &raquo;dass du es schaffen kannst&laquo;<br>\nDie neoliberale Gesellschaft schreibt die Schuld an sozialen und &ouml;konomischen Problemen &ndash; Stichwort &raquo;Selbstverantwortung&laquo; &ndash; gerne den betroffenen Menschen zu. Gleiches gilt mit positivem Vorzeichen f&uuml;r individuelle Verdienste und Erfolge. In diesem Zusammenhang spielen (vermeintliche) Expertinnen und Experten f&uuml;r das allt&auml;gliche Leben eine nicht eben geringe Rolle. Es lohnt sich, sie genauer in den Blick zu nehmen: Was bedeutet es, wenn Menschen in einer solchen Gesellschaft Rat suchen &ndash; und andere ihn geben? (&hellip;)<br>\nDie Expertinnen und Experten wollen ja nur beraten, Tipps geben, unser Leben sch&ouml;ner und gl&uuml;cklicher machen. Wer k&ouml;nnte etwas dagegen haben? Genau darin aber liegt die Gefahr. Hier wird neoliberales, mithin sehr wohl politisches Gedankengut vermittelt, das oft selbst auf den zweiten Blick nicht als solches erkennbar ist. Genau in dieser subtilen Wirkm&auml;chtigkeit liegt die hartn&auml;ckige Best&auml;ndigkeit des Neoliberalismus: Marktextremismus, Vorstellungen von gerechter sozialer Ungleichheit und ein von Konkurrenz gepr&auml;gtes Menschenbild erscheinen als allt&auml;glich, normal und selbstverst&auml;ndlich. Wer politische Ver&auml;nderungen anstrebt, wird sich mit diesem Umstand auseinandersetzen m&uuml;ssen. Expertinnen und Experten f&uuml;r das allt&auml;gliche Leben im neoliberalen Kapitalismus wahlweise als absonderlich oder irrelevant abzutun, ist jedenfalls zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/326837.dein-hammerleben.html\">Patrick Schreiner in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Brexit-Verlierer<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel w&auml;chst die Furcht vor Spaltungen unter den EU-27 in den Verhandlungen um den EU-Austritt Gro&szlig;britanniens. Dies geht laut einem Bericht aus internen Unterlagen &uuml;ber die Debatte zwischen den EU-Mitgliedstaaten hervor. Demnach macht sich Berlin daf&uuml;r stark, die Festlegung der EU-Positionen zum k&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis gegen&uuml;ber dem Vereinigten K&ouml;nigreich m&ouml;glichst lange hinauszuz&ouml;gern, um taktische Vorteile f&uuml;r London in den Verhandlungen zu vermeiden. Tats&auml;chlich divergieren die Interessen der EU-27 in Bezug auf Gro&szlig;britannien stark. So macht die deutsche Automobilbranche massiv Druck, das Vereinigte K&ouml;nigreich in der Zollunion zu halten: Deutsche Kfz-Konzerne rechnen bei neuen Handelsschranken mit Verlusten von bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr. Die Staaten Ost- und S&uuml;dosteuropas legen hingegen gro&szlig;en Wert auf Freiz&uuml;gigkeit: So sorgen etwa B&uuml;rger Polens, die in Gro&szlig;britannien arbeiten, mit ihren R&uuml;ck&uuml;berweisungen f&uuml;r rund 1,5 Prozent des polnischen Bruttoinlandsprodukts; bei anderen L&auml;ndern liegt der Wert bei drei bis sechs Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7524\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jetzt w&auml;re ein &ouml;konomischer Antifaschismus gefragt<\/strong><br>\nAnfang des Jahres wird in der Bundesrepublik den Opfern des Faschismus gedacht. Im Fernsehen spricht man dann &uuml;ber Rassismus oder Antisemitismus &ndash; und Zeitungen erinnern an damals und lassen letzte Zeitzeugen berichten oder mahnen. Selbst der Bundestag h&auml;lt eine Gedenkstunde ab, bei der die AfD dieses Jahr &uuml;brigens nat&uuml;rlich keinen warmen Applaus absonderte. [&hellip;]<br>\nDieses Wachhalten der Erinnerung, das ist die gro&szlig;e Verantwortung, der sich die deutsche &Ouml;ffentlichkeit in den vergangenen Jahrzehnten ja durchaus angenommen hat. Selbst die Konservativen sind auf diese staatstragende Weise &hellip; nun ja, nennen wir es: antifaschistisch. Nat&uuml;rlich auch, weil dieser staatlich gef&ouml;rderte Antifaschismus eine nicht zu untersch&auml;tzende Angelegenheit ist, um sein Image zu wienern und als aufgekl&auml;rter Zeitgenosse eingestuft zu werden. Besonders jetzt, wo dem Konservatismus im Lande ein ultrarechter Fl&uuml;gel gewachsen ist. Das offizielle Holocaust-Andenken ist so eine Art Distinktion der Neocons: Wenn sie da beseelt bei der Sache sind und eine ernste und gravit&auml;tische Miene aufsetzen, sehen sie prompt weltoffener aus als all die Gauleiter da drau&szlig;en.<br>\nDoch dieser offizielle Antifaschismus ist eine wohlfeile Sache. Er kostet nichts und so bleibt es recht billig, an das Vernichtungstreiben der Nazis zu erinnern. Diese zw&ouml;lf Jahre unter Hitler werden so im Laufe der vergangenen Jahre immer mehr zu einem Unfall der Geschichte modifiziert. Zu einem pl&ouml;tzlich eingetretenen Szenario, das keiner erahnen oder vorhersehen konnte. Zu etwas dem deutschen Gem&uuml;t im eigentlichen Kern wesensfremden. Zu einer Erinnerung, die eben das ist: Ein Spot aus der Vergangenheit &ndash; aus und vorbei. Und unwiederholbar. [&hellip;]<br>\nSofern man das Augenmerk des Mainstream-Antifaschismus auf diese Zeitspanne lenkte, m&uuml;sste man &uuml;ber eine Sache dringend sprechen: &uuml;ber die Verteilungsfrage, die soziale Gerechtigkeit und &uuml;ber Geld. Guter Antifaschismus kostet etwas. Keine &Uuml;berwindung etwa, keine Imperative: Er kostet Ausgleichszahlungen, allgemeinvertr&auml;gliche Steuerbeitr&auml;ge, Lohnerh&ouml;hungen und gute Sozialgesetzgebung. Es stimmt, nicht alles was etwas kostet, muss nur deshalb besser sein. Aber in dieser Angelegenheit t&auml;uscht diese Lebensweisheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1078727.gedenken-an-den-holocaust-jetzt-waere-ein-oekonomischer-antifaschismus-gefragt.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>GroKo streicht das Lobbyregister<\/strong><br>\nIn ihrem Wahlprogramm hatte die SPD ein verbindliches Lobbyregister versprochen, doch in den Koalitionsverhandlungen konnte sie es in der Schlussphase nicht durchsetzen. Dabei war die Union in den letzten Monaten von ihrer Blockadehaltung abger&uuml;ckt. \n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180208-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180208-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Die SPD ist damit gescheitert, ein verpflichtendes Lobbyregister im Koalitionsvertrag zu verankern. In der Schlussrunde von Dienstag auf Mittwoch opferten die Sozialdemokraten ihre Forderung nach einem Lobbyregister. Der Punkt, der in einem vorherigen Entwurf noch aufgef&uuml;hrt war, flog aus dem Koalitionsvertrag.<br>\nWie wir aus Verhandlungskreisen erfahren haben, geh&ouml;rte das Lobbyregister am Dienstag zu den wenigen strittigen Punkten. Der Textvorschlag der SPD entsprach dabei fast w&ouml;rtlich der Formulierung aus den Jamaika-Sondierungen:<br>\n&ldquo;Wir wollen mit einem verpflichtenden Lobby-Register Transparenz schaffen ohne wirksames Regierungshandeln oder die freie Aus&uuml;bung des parlamentarischen Mandats einzuschr&auml;nken.&rdquo;  (Stand 05.02.2018)<br>\nZum Vergleich die Jamaika-Formulierung:<br>\n&ldquo;Wir wollen ein verpflichtendes Lobbyregister betreffend die Interessenvertretung gegen&uuml;ber Parlament und Regierung einf&uuml;hren und damit Transparenz schaffen, ohne wirksames Regierungshandeln oder die freie Aus&uuml;bung des parlamentarischen Mandats einzuschr&auml;nken.&rdquo; (Quelle)<br>\nW&auml;hrend die Gr&uuml;nen der Union bei den Jamaika-Verhandlungen eine Zustimmung zum Lobbyregister abringen konnten, gelang dies der SPD bei den Koalitionsverhandlungen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2018-02-07\/groko-verhindert-lobbyregister\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Sieg der Seeheimer und Seehofers aller Parteien<\/strong><br>\n&Uuml;ber mehrere Tage wurden die Gespr&auml;che f&uuml;r eine neue Regierung aus den Unionsparteien und der SPD so inszeniert, als ginge es dabei um entscheidende Weichenstellungen und ein Gro&szlig;teil der Medien spielte mit. Statt kritischer Aufkl&auml;rung &uuml;bten sie sich in Mystifizierungen aller Art.<br>\nDas beginnt schon damit, dass immer noch die Falschbehauptung von der &ldquo;gro&szlig;en Koalition&rdquo; durch die Medien geistert, dabei hat sich hier nur ein B&uuml;rgerblock aus Konservativen und Sozialdemokraten getroffen, der rechnerisch noch eine Parlamentsmehrheit hat. Selbst die w&auml;re nach den j&uuml;ngsten Umfragen gef&auml;hrdet. Das hat sicherlich mit zur jetzigen Einigung beigetragen.<br>\nDoch im Grunde war schon lange klar, dass an inhaltlichen Fragen die Zusammenarbeit nicht scheitern wird. Da wird jede Seite kreativ auslegen, dass sie das Beste f&uuml;r ihre Klientel rausgeholt hat und der Rest wandert in Aussch&uuml;sse, wie es bei strittigen Themen im Gesundheitswesen geschehen ist. Doch eine B&uuml;rgerversicherung stand sowieso nicht zur Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-Sieg-der-Seeheimer-und-Seehofers-aller-Parteien-3962746.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Links Ramelow \/ rechts H&ouml;cke<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180208-hdt-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180208-hdt-02-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Offenbar die kommende Wirklichkeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Martin Schulz wird Minister f&uuml;r Verarsche, Wortbruch und W&auml;hlerbetrug<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Nach z&auml;hen Verhandlungen zur Gro&szlig;en Koalition werden nun erste Details zur Postenvergabe bekannt. SPD-Chef Schulz konnte sich das prestigetr&auml;chtige Ministerium f&uuml;r Verarsche, Wortbruch und W&auml;hlerbetrug sichern. Damit sind die drei Ressorts erstmals in einem Superministerium vereint.<br>\nGanz &uuml;berraschend ist die Personalie nicht. Zwar hatte Martin Schulz nach der Bundestagswahl noch mit klaren Worten mehrfach ausgeschlossen, in eine Gro&szlig;e Koalition einzutreten oder gar Minister in einer Regierung Merkel zu werden. Doch genau das war offenbar die beste Bewerbung.<br>\n&ldquo;Mit dieser verwegenen Taktik hat sich Schulz gekonnt als hei&szlig;ester Anw&auml;rter f&uuml;r das Amt ins Rennen gebracht&rdquo;, erkl&auml;rt Politologin Beate Schwenn.<br>\nDen Parteivorsitz will Schulz im Gegenzug abgeben, um sich in den n&auml;chsten vier Jahren ganz auf seine neue Aufgabe im Wortbruch-Ministerium konzentrieren zu k&ouml;nnen. Unklar ist, ob ihm das noch irgendjemand glaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/02\/martin-schulz-minister.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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