{"id":42351,"date":"2018-02-11T11:30:59","date_gmt":"2018-02-11T10:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42351"},"modified":"2018-02-12T17:08:09","modified_gmt":"2018-02-12T16:08:09","slug":"nachtrag-zum-gedenken-an-stalingrad-die-darstellung-russland-und-seines-praesidenten-in-westlichen-medien-und-reaktionen-unserer-leser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42351","title":{"rendered":"Nachtrag zum Gedenken an Stalingrad, zur Darstellung Russlands und seines Pr\u00e4sidenten in westlichen Medien und Reaktionen unserer Leser."},"content":{"rendered":"<p>Die Debatte zu diesem Themenkomplex rei&szlig;t nicht ab.  Wieder erreichten uns zahlreiche Zuschriften unter Anderem zwei aus Russland.  Teilweise sind die Briefe sehr umfangreich, aber vielleicht genau das Richtige zum Wochenende.  Durch alle Briefe zieht sich der Wunsch, die Politiker aller Couleur sollten sich mehr um Ausgleich und Kommunikation bem&uuml;hen, anstatt bequem ins S&auml;belrasseln einzustimmen.  Sicher w&auml;re es gut, auch auf der Ebene der V&ouml;lker mehr Informationen zu suchen, und vielleicht den Urlaub, wenn das Budget es gestattet, am Schwarzen Meer oder in Kaliningrad zu verbringen; oder die Fussball-WM ist ein Anlass&hellip; Die wiedergegebenen Leserbriefe zeigen, dass es auch eine andere Sichtweise der Dinge gibt, als die der sogenannten Leitmedien. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nLeserbriefe zum Thema Stalingrad und Russland:<\/p><ol>\n<li>Voller Verzweiflung lese ich, in Deutschland soll ein NATO- Hauptquartier aufgebaut werden. Im Jahr 1938 geboren, habe ich den Zweiten Weltkrieg mit den Grausamkeiten live erlebt. Sind wir denn alle verr&uuml;ckt geworden uns eine milit&auml;rische Auseinandersetzung mit Russland aufdr&auml;ngen zu lassen im Interesse der R&uuml;stungsindustrie und des MIK (milit&auml;risch- industrieller Komplex) der USA. Die angeh&auml;uften Waffen m&uuml;ssen ihren Zweck erf&uuml;llen. Aber bitte auf europ&auml;ischem Boden, vorzugsweise gegen die Russen, und nicht im eigenen Land, dem Boden der USA.\n<p>Haben wir nichts aus dem Irakkrieg gelernt, und nichts daraus, dass die NATO l&auml;ngst keine Verteidigungsarmee mehr ist und dass Kriegsanl&auml;sse einfach erlogen werden?<\/p>\n<p>Nicht einmal das ist n&ouml;tig mit der Anma&szlig;ung pr&auml;ventiver Milit&auml;rschl&auml;ge, wenn sich die USA  auch nur schief angesehen f&uuml;hlen.<\/p>\n<p>Ich bin in der DDR gro&szlig; geworden und Russen, die ich kennenlernte, sind normale nette Menschen wie wir und das Land ist wie jedes andere Land auch.<\/p>\n<p>Was glauben wir eigentlich, wer die Antwort der Russen zu sp&uuml;ren bekommt? Vielleicht zuerst B&uuml;chel mit seinen amerikanischen Atomraketen. Was soll aus unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln werden? Ich bin stinkw&uuml;tend und todtraurig. Wohin mit der Wut?<\/p>\n<p>Dr. Gisela Schmidt<\/p><\/li>\n<li>Betr.: Karl-Wilhelm Lange,\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42290\">Der Brief des Regierungspr&auml;sidenten i.R. Herrn Lange<\/a> hat mir ein bisschen &ldquo;Frieden&rdquo; gebracht, da ich die ganzen Tage nicht damit fertig wurde, dass die furchtbaren Leiden der Soldaten des Krieges so schm&auml;hlich negiert, wenn nicht weggeputzt wurden. Betroffen war ich, da mir dies unendliche Leiden von meinem Schwiegervater geschildert worden waren. Er war einer der wenigen &Uuml;berlebenden dieses sinnlosen Krieges. Er war einer der wenigen, die nicht nur mit den Albtr&auml;umen fertig werden mu&szlig;ten. Er war auch einer der wenigen, die im &ldquo;freien&rdquo; Westen mit einem Schauprozess bestraft wurden, weil die hiesigen &ldquo;Freunde&rdquo; wu&szlig;ten, wie das so als Strafgefangener im Arbeitslager zu sein hatte.<\/p>\n<p>Er hat mit viel Hochachtung f&uuml;r die Russische Seite von den Menschen dort gesprochen. Seine &ldquo;Freunde&rdquo; hier hatten seine Frau und seinen 2j&auml;hrigen Sohn ins KZ bef&ouml;rdert. Die Folgen dieser fr&uuml;hkindlichen Einkerkerung sind bis heute auszuhalten.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Gisela Kellenter<\/p><\/li>\n<li>Liebes NDS-Team,\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42258\">der o.g. genannte Artikel<\/a> ist ein weiteres erschreckendes Dokument f&uuml;r den krankhaften Irrsinn, neben der milit&auml;rischen auch eine geistige Mobilmachung gegen Russland zu betreiben. Mit welch bleibender G&uuml;ltigkeit trifft hier Reinhard Mey&rsquo;s &ldquo;<a href=\"https:\/\/youtu.be\/8Lz_qPvKCsg\">Narrenschiff<\/a>&rdquo; diesen behandlungsbed&uuml;rftigen Wahnsinn der elit&auml;ren Herrschaft (wenn auch dieses Lied noch einem anderen Hintergrund gewidmet war).<\/p>\n<p>Das Thema &ldquo;Der b&ouml;se Russe&rdquo; ist uns leider auch ich in einem ganz anderen und unpolitischen Zusammenhang begegnet: Das Theater Ulm bietet regelm&auml;&szlig;ig zum Jahresende in seinem Spielplan (bisher) sehr erfolgreich Inszenierungen f&uuml;r Kinder. Familien, Kulturvereine und Schulen besuchen von Oktober bis Anfang Januar die Vorstellungen, die h&auml;ufig ausverkauft sind. Im vergangenen Jahr stand Schneewittchen auf dem Programm. Leider verlie&szlig;en wir die Vorstellung dieses Mal sehr betroffen. Besonders auffallend war die Figur der b&ouml;sen Stiefmutter: Osteurop&auml;ischen Akzent, h&auml;ufig gebrauchte sie das wohl f&uuml;r viele als russisch erkennbare Wort &ldquo;njet&rdquo; und weitere slawisch klingende Begriffe. Das B&ouml;se kommt aus Russland, diese Assoziation zu wecken konnte gut gelingen. Eine&rdquo;Figur wie aus der Zeit des Kalten Krieges&rdquo;, so urteilte die Augsburger Allgemeine vom 18.10.2017. Im Gegensatz dazu der rettende Prinz, auch er wurde f&uuml;r unser Verst&auml;ndnis sehr manipulativ subtil ins Spiel gebracht: Ein edler arabischer W&uuml;stensohn, mit angenehmer Sprache, einer, mit dem man sich gerne einl&auml;sst. Auch hier findet sich, wenn man will, ein Pendant im so wichtigen westlichen Verb&uuml;ndeten Saudi-Arabien, der einem so angenehm sympathisch nahe gebracht wird. Wer k&ouml;nnte es sich erlauben, eine derart aufrichtige Gestalt in Frage zu stellen.<\/p>\n<p>Man muss freilich nicht, doch man kann auf dem Hintergrund der politisch agierten Hetze gegen Russland hier ein weiteres Instrument finden, assoziativ die emotionale Stimmungsmache f&uuml;r die ausgew&auml;hlten Verb&uuml;ndeten und gegen die ernannten Feinde zu begleiten.<\/p>\n<p>In der Hoffnung, dass wir miteinander das &ldquo;Narrenschiff&rdquo; noch rechtzeitig auf einen Kurs vorbei am Riff bringen k&ouml;nnen gr&uuml;&szlig;e ich Sie herzlich. Und gro&szlig;en Dank f&uuml;r Ihre so wertvolle Arbeit.<\/p>\n<p>J&ouml;rg-Peter Brandt&nbsp;<\/p><\/li>\n<li>Ich habe mich entschieden, doch etwas zu schreiben und kurz meine Meinung &auml;u&szlig;ern.\n<p>Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise verfolge ich dieses Thema, versuche mir ein Bild &uuml;ber die Ereignisse in der Ukraine und auch &uuml;ber die ver&auml;nderten Verh&auml;ltnisse zwischen Russland und Europa\/Amerika in den letzten vier Jahre zu schaffen. Ich habe Verwandte in der Ukraine.&nbsp; Zu diesem Zeitpunkt (Februar 2014) war ich noch in Tadschikistan, bin dort geboren und habe dort gelebt und gearbeitet, sagte ich einmal zu meinen Kollegen aus der Ukraine, die zusammen mit mir bei einer deutschen Organisation der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet haben, dass ich nicht begreife, wie sich Ukrainer so benehmen k&ouml;nnen. Verstehen sie nun wirklich nicht, was sie tun? Sie zerst&ouml;ren doch ihr eigenes Land&hellip;<\/p>\n<p>Ich habe den B&uuml;rgerkrieg in Tadschikistan erlebt. Ich kann ihn mir mehr oder weniger mit der Suche nach &bdquo;Identit&auml;t&ldquo; oder Nationalismus der Tadschiken, eventuell auch mit anderer Religion erkl&auml;ren. Ich bin selbst Russin, meine Gro&szlig;eltern von v&auml;terlicher Seite kommen aus Sibirien, die von m&uuml;tterlicher Seite aus Stavropol. Meine Eltern wurden Ende 40-er Jahre in Tadschikistan geboren. Bis zu meinem 12en Geburtstag war ich ein gl&uuml;ckliches Kind, danach brach der Krieg aus. Im Jahre 2014 verlie&szlig; meine Familie Duschanbe (Hauptstand Tadschikistans) und ging nach Moskau. <\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte Ihnen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LKwiTVytq6k&amp;index=12&amp;list=PLj2WS8QrhcyCJe1ZUG9n8_kglat5XMQrl\">einen Link schicken<\/a>.<\/p>\n<p>Das ist ein kleiner Post von einem Blogger aus Donezk. Wenn Sie die &Uuml;bersetzung brauchen, kann ich gerne machen. Es handelt sich in diesem Video um die Chronologie einiger aber nicht allen Luftangriffen der ukrainischen Luftwaffe auf die St&auml;dte der Ostukraine in 2014 und seine pers&ouml;nlichen &Uuml;berlegungen dar&uuml;ber, was aus Menschen geworden ist, dass man bereit ist, auf die Stadt, wo deine Mutter lebt, zu schie&szlig;en. <\/p>\n<ul>\n<li>6:58 &ndash; 26. Mai 2014&nbsp;&nbsp;Donezk<\/li>\n<li>7:26 &ndash; 2. Juni 2014 Lugansk, Stadtzentrum<\/li>\n<li>8:40 &ndash; 2. Juli 2014 Umgebung Lugansk<\/li>\n<li>9:50 &ndash; 15. Juli 2014, Snezhnoe<\/li>\n<li>12:30 &ndash; 3. August 2014, Segres, Strand, 13 Tote, vor allem Kinder <\/li>\n<\/ul>\n<p>Vielleicht haben sie (Europ&auml;er) keine Ahnung &uuml;ber diese Ereignisse? Wenn aber europ&auml;ische Politiker dar&uuml;ber wissen (und sie m&uuml;ssen es eingeltlich wissen) und fortsetzten ukrainischer Regierung Unterst&uuml;tzung zu leisten, &bdquo;Revolution der W&uuml;rde&ldquo; zu verteidigen, heutige Anarchie in der Ukraine zu rechtfertigen, dann kann ich leider keine Worte mehr finden.<\/p>\n<p>Jeder wei&szlig;, dass Russland der Ostukraine hilft mit: Geld, Lebensmittel, Baumaterialen, Medikamente etc. und auch Waffen bestimmt. Jedem ist klar, dass da Milit&auml;rangeh&ouml;rige oder eher Milit&auml;rdienstleister vorhanden sind, genau so wie europ&auml;ische oder amerikanische in der Ukraine. &nbsp;Aber wenn ich sehe, wie die St&auml;dte in 2014 in der Ostukraine bombardiert wurden, dass viele Kinder und Frauen, also Zivilbev&ouml;lkerung dabei ums Leben kamen, habe ich auch Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass die Ostukraine auch mit Waffen unterst&uuml;tzt wird. Die Leute in DHR und LNR verteidigen ihr eigenes Land und Familien. Sie gehen nicht weiter nach Kiew oder sonst wohin. Es muss eine politische L&ouml;sung dieses Konfliktes gefunden werden.&nbsp;<\/p>\n<p>Was Krim angeht: ich kann die Vorgehensweise Russlands v&ouml;lkerrechtlich nicht bewerten. Ich kann aber aus meiner eigenen Perspektive sagen: Ich bin wie ich schon beschrieben habe, nicht in Russland, sondern in Tadschikischer SSR im 1979 geboren, nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden wir &ndash; Russen, Ukrainer, Juden, Koreaner, Deutsche etc.- aus dem Land vertrieben. Es gab Morde und Vergewaltigungen, auch in der Hauptstadt, obwohl wirkliche Auseinandersetzungen eher au&szlig;erhalb passierten. Genau so wie jetzt in der Ukraine wurden Russen gehasst. Ich habe selber einiges erlebt. Und wenn damals eine Chance g&auml;be sich in einem Referendum auszusprechen und sich damit an die Russische F&ouml;deration anschlie&szlig;en zu lassen, w&uuml;rde ich es tun. Auf der Krim spielt auch geopolitische Interesse Russlands gro&szlig;e Rolle, aber von dem Willen der Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfen wir auch nicht schweigen.<\/p>\n<p>Sie haben mich in Ihrer E-Mail gefragt, wie so ein Film (Putin vs. USA) auf mich in Moskau wirkt. Ehrlich gesagt, habe ich diesen Film noch nicht bis zur Ende sehen k&ouml;nnen. Aber allgemein, wie die Berichterstattung in Deutschland bzw. Amerika &uuml;ber Russland auf mich wirkt, kann ich schon sagen. Ich finde, es ist eine &uuml;berdimensionale Heuchelei, es grenzt schon an Idiotismus. <\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte mich f&uuml;r Ihre Arbeit bedanken. Es ist sehr wichtig, was Sie machen. Weiter so!<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en aus Moskau<\/p>\n<p>P.S.: Sorry f&uuml;r Fehler.<\/p>\n<p>Ich habe noch ein paar &Uuml;berlegungen, die eventuell f&uuml;r m&ouml;gliche Ver&ouml;ffentlichung wert sind.<\/p>\n<p><em>Wer ist f&uuml;r den Krieg in der Ostukraine verantwortlich? Wir alle.<\/em><\/p>\n<p><em>Ehemaliger Pr&auml;sident<\/em> der Ukraine, weil nur er als Staatsoberhaupt (mit anderen staatlichen Organen) f&uuml;r die Legitimation f&uuml;r die Niederschlagung der bewaffneten Aufstand verf&uuml;gte. Anscheinend war er nicht in der Lage die Gewaltmonopol des Staates zu verwenden, d.h. militarisierte Staatsstrukturen waren nicht mehr auf seiner Seite.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Medien<\/em>&nbsp;(und gleich die Oliganchen, weil sie besitzen die Medien) in der Ukraine, die das Volk zum Massenmeeting auf den Maidan mit dem Slogan &ldquo;f&uuml;r europ&auml;ische Integration und europ&auml;ische Werte&rdquo; riefen. Dabei haben genaue diese Medien &uuml;ber die Massaker an Spezialeinheit des Innenministeriums &ldquo;Berkut&rdquo; verschwiegen. Die Bev&ouml;lkerung wei&szlig; nach wie vor nicht, wer die Scharfsch&uuml;tzen waren, die beide Seiten der Demonstrationen beschossen haben. Die Intergration der Ukraine in die EU ist eine Fiktion, weder EU noch Ukraine waren bereit diese Integration durchzuf&uuml;hren. Europ&auml;ische Werte &ndash; was ist das eigentlich, worin unterscheiden sich europ&auml;ische Werte von den menschlichen Werten &uuml;berall in der Welt? Meines Erachtens ist es auch nur Demagogie und Manipulation.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Amerikanische und europ&auml;ische Politiker<\/em>, die auf dem Maidan pr&auml;sent waren und die sogenannte &ldquo;Revolution der W&uuml;rde&rdquo; untert&uuml;tzt haben. Erstens, was haben sie &uuml;berhaupt dort zu suchen? und Zweitens, was wurde aus der Vereinbarung zwischen Janukowitsch und der Opposition, wo deutsche, franz&ouml;siche und polnische Seite als Garanten deren auftraten?&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ausl&auml;ndische, vor allem amerikanische Geheimdienste<\/em>, die sich im Geheimdienstgeb&auml;ude in Kiew als Zuhause f&uuml;hlten und nach wie vor f&uuml;hlen. Zwei ukrainische Generale, die sich weigerten Geheimakten aus den Archiven den Ausl&auml;nder zu zeigen, sitzen jetzt im Gef&auml;ngnis: General-Major Alexander Tschschjogolew (&#1065;&#1105;&#1075;&#1086;&#1083;&#1077;&#1074;) und General Wladimir Bik. Hier mehr dar&uuml;ber:&nbsp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.politvyazni.in.ua\/\">&#1055;&#1086;&#1083;&#1080;&#1090;&#1079;&#1072;&#1082;&#1083;&#1102;&#1095;&#1077;&#1085;&#1085;&#1099;&#1077; &#1059;&#1082;&#1088;&#1072;&#1080;&#1085;&#1099;<\/a> |&nbsp; Internetseite des Zentrums f&uuml;r Meinungsfreiheit, wo sehr viele Materialen &uuml;ber politischen Gefangene in der Ukraine auch in Englisch vorhanden sind.<\/p>\n<p><em>Akteure aus Russland<\/em>, ob es Regierungskreise, Geheimdienste oder patriotische Kr&auml;fte waren, die sich auch in den Konflikt eingemischt haben.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Mainstreammedien in Amerika und Europa<\/em>, die nach wie vor blind wie Maulw&uuml;rfe sind und nicht zugeben wollen, dass es doch nicht so schmackhaft, bund, sch&ouml;n und sonnig auf den Maidan war und dass genau diese Ereignisse zu den Staatsstreich und sp&auml;ter zu den Krieg gef&uuml;rt haben.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Poroschenko, der heutige Pr&auml;sident<\/em>, der eingentlich nur gew&auml;hlt wurde (&uuml;brigens verfassungswidrig), weil er seiner Bev&ouml;lkerung versprochen hat, den Krieg zu beenden.&nbsp;<br>\nPr&auml;sident, der zur verfassungswidrigen Mobilisierung gerufen hat, obwohl der Krieg offiziell nicht erkl&auml;rt wurde, d.h. Tausende von Ukrainer sind im unerkl&auml;rten Krieg gestorben. Ukrainische Oligarchen, die Bataillons gegr&uuml;ndet haben und weiter finanziell unterst&uuml;tzen.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Menschen<\/em>, die sich manipulieren lassen und radikal handeln. <em>Menschen<\/em>, die hinwegsehen, solange es sie pers&ouml;nlich nicht betrifft.&nbsp;<\/p>\n<p>Mehrere Journalisten, Politiker und anderen &ouml;ffenlichen Personen wurden get&ouml;tet, sind auf dem Land geflohen oder sitzten im Gef&auml;ngnis: z.B. zwei Journalisten Vasilez und Timonin, die f&uuml;r&nbsp; die &ldquo;Informationsunterst&uuml;tzung der Terrororganisationen in Donbass&rdquo;, obwohl DNR und LNR bei nirgendeinem Gericht in der Ukraine oder internationall als Terroristen\/terroristische Organisationen erkl&auml;rt wurden, im September 2017 f&uuml;r 9 Jahre verurteilt worden, 4 Jahre sitzten sie schon im Gef&auml;ngnis.&nbsp;<\/p>\n<p>Bei allen oben genannten Kr&auml;ften, egal welchen Ausma&szlig; der Verantwortung sie tragen, muss man nach deren <strong>Zielen<\/strong> fragen. Dann wird einiges klarer.<\/p>\n<p>Was allerdings die Hoffnung bringt ist, dass sich jetzt mehr und mehr Menschen in der Ukraine im Fernsehen und Internet &ouml;ffentlich au&szlig;ern und versuchen, konstruktiv und objektiv &uuml;ber die Ereignisse zu reden. Es finden sogar Livedisskussionen im Youtube statt, wo ehemalige und heutige Soldaten von beiden Seiten miteinander reden &ndash; sozusagen von unten organisierte Friedensbewegungen. Es gibt sehr viele Menschen aus der ganzen Welt, die ostukrainische Bev&ouml;lkerung mit Medikamenten, Lebensmittel oder Geld unterst&uuml;tzen.&nbsp;<\/p>\n<p>Wie bricht der B&uuml;rgerkrieg aus? In jedem Land gibt es Unzufriedene. Zuerst m&uuml;ssen diese Unzufriedene im Inland, aber &ouml;ffters aus Ausland, unterst&uuml;tzt werden: medial, finanziell, ideologisch etc. Erst dann, wenn diese Gruppe stark genug wird und eine Gefahrt f&uuml;r die Macht darstellt, finden sich andere Kr&auml;fte, im Inland, aber &ouml;ffters im Ausland, die die Gegenseite mediall, finanziell, ideologisch etc. unterst&uuml;tzen. Wenn klar wird, dass diese beide (manchmal auch mehrere) Kr&auml;fte nicht in der Lage sind, politische L&ouml;sung zu finden und Kompromiss einzugehen, kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen.&nbsp;<\/p>\n<p>F&uuml;r mich ist eins eindeutig, zwei slawische V&ouml;lker (eigentlich kann man sie als ein Volk betrachten) wurden gegeneinander aufgehetzt. Ich habe Verwandte sowie in der Ukraine als auch in Wei&szlig;russland. Es gibt Millionen solche Familien wie meine. Wem n&uuml;tzt das? Wei&szlig; ich nicht. Traurig und tragisch ist das alles.&nbsp;<\/p>\n<p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en aus Moskau<\/p>\n<p><em>(Der Name unserer Leserin aus Moskau ist der Redaktion bekannt, sie bat aber, diesen nicht zu ver&ouml;ffentlichen. Dieser Bitte sind wir aus f&uuml;r uns verst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden nachgekommen. Anm. Moritz M&uuml;ller)<\/em><\/p><\/li>\n<li>Friedliche und fr&ouml;hliche Gr&uuml;&szlig;e von den 75 Jahr Feiern der Beendigung der Schlacht von Stalingrad. Leider wurde dieser Gedenktag in Deutschland weitgehend totgeschwiegen bzw. verf&auml;lscht.\n<p>ICH feiere und freue mich hier mit den Russen, da auch unser Land heute ohne diesen Sieg nicht das h&auml;tte werden k&ouml;nnen, was es ist.<\/p>\n<p>&#1057;&#1087;&#1072;&#1089;&#1080;&#1073;&#1086; &#1079;&#1072; &#1101;&#1090;&#1091; &#1087;&#1086;&#1073;&#1077;&#1076;&#1091;! Danke f&uuml;r diesen Sieg!<\/p>\n<p>Leider fand sich aus Deutschland kein Staatsgast, kein Regierungs-Politiker ein, der bereit war, den &uuml;ber 20 Millionen sowjetischen Opfern des deutschen Vernichtungskrieges zu gedenken. Es begann schon rund 1 Woche zuvor damit, dass die Bundesregierung jedes Stalingrad- und Opfer-Gedenken verweigerte, dass sie sogar die Nazi-Verbrechen und den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der LINKEN als nur in Einzelf&auml;llen verbrecherisch relativiert: keine einzige eigene Gedenkveranstaltung oder Teilnahme an russischen Feierlichkeiten!<\/p>\n<p>sevimdagdelen.de &ndash; <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/sieg-bei-stalingrad-kein-deutsches-thema\/\">Sieg bei Stalingrad &ndash; kein deutsches Thema<\/a><\/p>\n<p>Ich f&uuml;rchte, diese Regierung w&uuml;rde heute selbst den Holocaust verleugnen, wenn die Opfer nur Russen gewesen w&auml;ren. <\/p>\n<p>Immerhin vier Linke-Bundestagsangeordnete Heike H&auml;nsel, Zaklin Nastic, Alexander Neu und Stefan Liebich sowie eine Sozialdemokratin, Barbara Ludwig, wollten der Toten von Stalingrad gedenken und w&uuml;rdigten den Anlass: <\/p>\n<p>Dietmar Bartsch: &ldquo;Denn es war kein &bdquo;normaler&ldquo; Krieg, es war ein deutscher Angriffs- und Vernichtungskrieg, der alle bis dahin gekannten Rechts- und Zivilisationsstandards au&szlig;er Kraft setzte, der ca. 27 Millionen Tote in der Sowjetunion forderte. Auch deswegen ist eine Delegation der Linksfraktion zum 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee nach Wolgograd gereist, um an den &ouml;rtlichen Feierlichkeiten teilzunehmen.&rdquo;<\/p>\n<p>Dietmar Bartsch: <a href=\"https:\/\/www.dietmar-bartsch.de\/2018\/02\/02\/stalingrad-gedenken-und-verpflichtung\/\">Stalingrad: Gedenken und Verpflichtung<\/a><\/p>\n<p>kn-online.de &ndash; <a href=\"http:\/\/www.kn-online.de\/Nachrichten\/Politik\/Beim-75.-Gedenktag-des-Endes-der-Schlacht-von-Stalingrad-bleibt-Deutschland-traditionell-fern\">Deutschland verzichtet auf Gedenken<\/a><\/p>\n<p>In unseren <strong>Leitmedien<\/strong> fehlte leider ebenfalls jede Erinnerung an bzw. W&uuml;rdigung der sowjetischen Opfer des rassenideologischen Vernichtungskrieges. In der Berichterstattung wird so getan, als h&auml;tte sich Stalingrad &ldquo;ereignet&rdquo;, als h&auml;tte es stattgefunden wie eine Naturkatastrophe. Es wird verleugnet, dass Deutschland das Leid nach Russland brachte, um die &ldquo;j&uuml;disch-bolschewistischen Untermenschen&rdquo; zu vernichten oder zu versklaven. Und ich frage mich, wieso die heutige Bundesrepublik keine Verpflichtung gegen&uuml;ber Russland zu haben glaubt. Ich lebe im ehemaligen Stalingrad und bin immer wieder ber&uuml;hrt, wie vers&ouml;hnlich und ohne jeden Groll und Hass die Menschen in dem Opferland Russland mit mir als Deutschen umgehen. Stattdessen h&ouml;re ich aus dem T&auml;terland Deutschland st&auml;ndig Groll und Hass gegen Russland.<\/p>\n<p>Schlimm genug, aber anscheinend noch nicht ausreichend: Statt Opfergedenken gab es bei ARD, ZDF, SPON &amp; Co. wieder nur anti-russische Stereotypen und <strong>propagandistische Angriffe &uuml;ber angeblich zunehmenden Nationalismus und Militarismus, &uuml;ber angeblich fehlendes Opfergedenken.<\/strong><\/p>\n<p>Tagesschau: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/russland-309.html\">Milit&auml;rparade zum Gedenken an Stalingrad<\/a><\/p>\n<p>Da wird ernsthaft gefragt, warum Russland diesen Jahrestag begeht, und S&ouml;nke Neitzel, Historisches Institut der Universit&auml;t Potsdam, hetzt und verf&auml;lscht ohne Ende. Von martialischen Milit&auml;rparaden ist die Rede, und da wird ernsthaft thematisiert, warum die Verbrechens Stalins (!) in Russland nicht aufgearbeitet werden. <\/p>\n<p>Kein anst&auml;ndiger Mensch sollte am Tag der Befreiung von Auschwitz den Holocaust, die Verbrechen der Nazis, mit denen Netanjahus an den Pal&auml;stinensern relativieren! <\/p>\n<p>Kein anst&auml;ndiger Mensch sollte am Tag der Beendigung der Schlacht von Stalingrad, die Nazi-Verbrechen, den deutschen Vernichtungsfeldzug gegen die j&uuml;disch-bolschewistischen Untermenschen mit &uuml;ber 20 Millionen Todesopfern, mit Stalins Verbrechen relativieren!<\/p>\n<p>F&uuml;r die Opfer stalinistischer, sowjetischer Verbrechen gibt es in RUSSLAND einen anderen, eigenen Tag und speziellen Ort des Gedenkens.<\/p>\n<p>MOZ: <a href=\"https:\/\/www.moz.de\/artikel-ansicht\/dg\/0\/1\/1614866\/\">Russland erinnert an die Stalin-Opfer<\/a><\/p>\n<p>SPIEGEL: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/stalingrad-wladimir-putin-und-der-kampf-um-die-erinnerung-a-1191221.html\">75 Jahre Stalingrad &ndash; Kampf um die Erinnerung<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Je weiter der Sieg zur&uuml;ckliegt, desto m&auml;chtiger scheinen die Paraden. Kampfjets donnern &uuml;ber den &ldquo;Platz der gefallenen K&auml;mpfer&rdquo;. &hellip; &ldquo;Wir zeigen, was wir k&ouml;nnen&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Unter Pr&auml;sident Wladimir Putin ist das staatliche Gedenken immer milit&auml;rischer geworden. <\/p>\n<p>Veteran Aleksander Kolotuschkin, 91 Jahre, h&auml;tte gern, dass seine Stadt f&uuml;r immer Stalingrad hie&szlig;e, nicht nur an Tagen des Sieges.<\/p>\n<p>&hellip;. Vernichtung von Hunderttausenden Menschen in den Gulags<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wenn eine Staatsmacht nichts vorweisen kann&rdquo;, sagt Galina Boldyrewa, Politikerin der oppositionellen Jabloko-Partei, &ldquo;dann nimmt sie den Sieg, um zu zeigen, wie gro&szlig;artig die Lage ist. Den Sieg an sich kann ja keiner bezweifeln.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Handelsblatt: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/75-jahrestag-wie-russland-die-schlacht-um-stalingrad-heute-ausnutzt\/20922734.html\">Wie Russland die Schlacht um Stalingrad heute ausnutzt<\/a><\/p>\n<p>derstandard.at &ndash; <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000073466079\/Rueckkehr-nach-Stalingrad-nach-75-Jahren\">R&uuml;ckkehr nach Stalingrad nach 75 Jahren<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Je weiter der Sieg zur&uuml;ckliegt, desto gr&ouml;&szlig;er und pomp&ouml;ser werden die Paraden&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Das zeigt zwei Tendenzen an: Erstens gibt es in der j&uuml;ngeren Vergangenheit wenig zu feiern f&uuml;r die Russen. Zweitens deuten sie auf die zunehmende Militarisierung der russischen Gesellschaft hin.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn Frankreich den Sturm auf die Bastille j&auml;hrlich mit einer ebenso gro&szlig;en Milit&auml;rparade begeht, ist es f&uuml;r die deutschen Medien was? Folklore? Wenn Russland seinen milit&auml;rischen Sieg bei Stalingrad, im 2. Weltkrieg AUCH mit einer Milit&auml;rparade begeht, ist es f&uuml;r die deutschen Medien zunehmender Nationalismus und Militarismus!<\/p>\n<p>Die ganze Woche &uuml;ber gab es <strong>mehr als 200 verschiede Veranstaltungen zum 75-j&auml;hrigen Jubil&auml;um<\/strong> des Sieges in der Schlacht von Stalingrad, neben der Milit&auml;rparade Konzerte, eine Lasershows, ein Feuerwerk, Lesungen von Gedichten und Briefen &uuml;ber den Krieg, interaktive Ausstellungen, Videoinstallationen, Kranz- und Blumenniederlegungen, Veteranen-Ehrungen, Empf&auml;nge, &hellip; auch der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin kam. Auf dem Mamajew-H&uuml;gel legte er einen Kranz an der Ewigen Flamme nieder und Blumen am Grab von Veteranen, traf sich mit Sch&uuml;lern. Dann besuchte der Pr&auml;sident ein Gala-Konzert. Hier gratulierte er den Veteranen zum Sieg und besuchte noch das interaktive Historische Museum. An der angeblich so zentralen und wichtigen Milit&auml;rparade nahm Putin &uuml;brigens NICHT teil. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180209-Besmertni-polk.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180209-Besmertni-polk-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Der Vorwurf deutscher Medien &uuml;ber angeblich zunehmenden russischen Militarismus hat erkennbar System und wird j&auml;hrlich immer wieder propagandistisch und verf&auml;lschend erneuert. W&auml;hrend in Wolgograd am Tag des Sieges aber kaum 20.000 Menschen die Milit&auml;rparade besuchen, sind es immer 100-200.000 Menschen, die am sog. Besmertni Polk teilnehmen oder zusehen, einer russischen Graswurzelbewegung, bei der Familien die Bilder ihrer Vorfahren friedlich und singend durch die Stadt tragen, und so ihrer Opfer feierlich gedenken. In ganz Russland tun das mittlerweile 5-10 Millionen Menschen. Diese feierlichen und friedlichen Bilder werden in den deutschen Medien aber permanent versteckt, daf&uuml;r die der Milit&auml;rparaden ins Zentrum ger&uuml;ckt.<\/p>\n<p>Auf der Basis der eigenen, verengten Berichterstattung l&auml;sst sich dann sogar wie im Handelsblatt oder im Standard v&ouml;llig wirklichkeitsverleugnend behaupten: <\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die Opfer geraten bei den jetzigen Feierlichkeiten aber in den Hintergrund.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine unfassbare Groteske, wenn man sich das Veranstaltungsprogramm oder das Besuchsprogramm Putins anschaut, oder die Feierlichkeiten selbst erlebt hat.<\/p>\n<p>Es ist unfassbar das sich ausgerechnet Deutschland, dass sich jedem offiziellen Gedenkens an die &uuml;ber 20 Millionen sowjetischen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges verweigert, erhebt, um &uuml;ber fehlendes russisches Opfergedenkens zu klagen.<\/p>\n<p>Nawalny-M&auml;rchen<\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"ru\" dir=\"ltr\">&#1055;&#1091;&#1096;&#1082;&#1080;&#1085;&#1089;&#1082;&#1072;&#1103; &#1089; &#1074;&#1099;&#1089;&#1086;&#1090;&#1099; &#1087;&#1090;&#1080;&#1095;&#1100;&#1077;&#1075;&#1086; &#1087;&#1086;&#1083;&#1077;&#1090;&#1072;. &#1060;&#1086;&#1090;&#1086;: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/varlamov?ref_src=twsrc%5Etfw\">@varlamov<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/WpqmPDz8De\">https:\/\/t.co\/WpqmPDz8De<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/PEfypMvxNW\">pic.twitter.com\/PEfypMvxNW<\/a><\/p>\n<p>&mdash; &#1052;&#1041;&#1061; &#1052;&#1077;&#1076;&#1080;&#1072; (@MBKhMedia) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MBKhMedia\/status\/957600157335543809?ref_src=twsrc%5Etfw\">28. Januar 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Kaum eine Woche zuvor wurde von unseren Leitmedien mal wieder ausf&uuml;hrlich und zentral das Nawalny-M&auml;rchen hochgekocht: Russland verb&ouml;te friedliche Demonstrationen und verhafte harmlose Demonstranten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-Navalny-verkuendet-Wahlstreik-doch-weniger-als-frueher-folgen-ihm-3952785.html\">Tats&auml;chliche Hintergr&uuml;nde<\/a>.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst einmal finde ich es schon sehr bemerkenswert, wenn landesweite Demonstrationen von insgesamt kaum mehr als 5.000-10.000 Russen es in die deutschen Hauptnachrichten und die Top-Schlagzeilen von SPON &amp; Co. schaffen.<\/p>\n<p>Was ist aber tats&auml;chlich in Moskau \/ Piter passiert? In 90 anderen St&auml;dten fanden die Demos wie gew&uuml;nscht statt.<\/p>\n<p>Nawalnys Antrag, mal wieder an der Tverskaya, Ecke Pushkin Monument demonstrieren zu wollen, wurde von der Stadtverwaltung nicht genehmigt: Und das aus gutem Grund: Eine 10-spurige Hauptverkehrstrasse, einen Kilometer vom Roten Platz entfernt, zu sperren bzw. die Fu&szlig;g&auml;nger mindestens umleiten zu m&uuml;ssen. F&uuml;r mich ist diese Entscheidung nicht nur absolut nachvollziehbar, sondern sogar geboten, da man wegen der 500-1.000 Menschen kaum eine Hauptverkehrsachse Moskaus sperren kann, wo jede Minute mehr Menschen passieren, als es &uuml;berhaupt Demonstranten gegeben hat. Und dennoch und trotz Verkehrsgef&auml;hrdung hat die Polizei diese Demonstration nicht einmal aufgel&ouml;st.<\/p>\n<p>Ort: <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Tverskaya+St,+Moskva,+Russland\/@55.7635137,37.6048032,17z\/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x46b54a471b93b34d:0x973b1f4e854a1105!8m2!3d55.7635107!4d37.6069919\">Tverskaya St, Moskva, Russland<\/a><\/p>\n<p>Die Stadtverwaltung hatte Nawalny 3 Alternativen angeboten, u.a. Sokolniki Park. Das hat Nawalny aber abgelehnt, sie waren ihm nicht zentral und wichtig genug. Also bestand er auf seinen zentralen Ort. Und rief mal wieder zu einer seiner, von ihm selbst bewusst so gewollten, nicht genehmigten Demos auf. Das letzte Mal lie&szlig; er auch auf der Tverskaja demonstrieren, als dort 1 Millionen Menschen den Nationalfeiertag festlich begingen, und sorgte so f&uuml;r die gew&uuml;nschten Propaganda-Bilder festgenommener Demonstranten. <\/p>\n<p>Unsere deutschen Leitmedien &uuml;berschlagen sich also wieder einmal, wenn &uuml;ber Russland verteilt in rund 100 Orten insgesamt 5.000-10.000 Menschen gegen Putin demonstrieren. Dabei schrecken sie wieder nicht davor zur&uuml;ck, von Demo-Verboten bzw. willk&uuml;rlichen Verhaftungen zu sprechen &ndash; weil das ohnehin in Deutschland niemand &uuml;berpr&uuml;fen kann. <\/p>\n<p>M.S.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Debatte zu diesem Themenkomplex rei&szlig;t nicht ab. Wieder erreichten uns zahlreiche Zuschriften unter Anderem zwei aus Russland. Teilweise sind die Briefe sehr umfangreich, aber vielleicht genau das Richtige zum Wochenende. Durch alle Briefe zieht sich der Wunsch, die Politiker aller Couleur sollten sich mehr um Ausgleich und Kommunikation bem&uuml;hen, anstatt bequem ins S&auml;belrasseln einzustimmen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42351\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[212,103,183,171,11],"tags":[1268,2104,1313,911,893,416,466,1283,915,663,259,260,966],"class_list":["post-42351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gedenktagejahrestage","category-leserbriefe","category-medienkritik","category-militaereinsaetzekriege","category-strategien-der-meinungsmache","tag-kalter-krieg","tag-kriegsopfer","tag-krim","tag-maidan","tag-militarisierung","tag-nationalsozialismus","tag-nato","tag-nawalny-alexej","tag-putin-wladimir","tag-putsch","tag-russland","tag-ukraine","tag-weltkrieg"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42351"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42362,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42351\/revisions\/42362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}