{"id":42372,"date":"2018-02-12T08:30:14","date_gmt":"2018-02-12T07:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372"},"modified":"2018-02-12T11:11:32","modified_gmt":"2018-02-12T10:11:32","slug":"hinweise-des-tages-3057","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h01\">Fortgesetzte V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che gegen&uuml;ber Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h02\">Warnung vor Putin &ndash; Poroschenko fordert Zustimmung der SPD zur GroKo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h03\">Und dann gehst du, Kevin, in Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h04\">Das Versprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h05\">Ein sehr teures K&uuml;hlhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h06\">Thomas Fazi and William Mitchell &ndash; The EU cannot be democratised &ndash; here&rsquo;s why<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h07\">Die Altstadt wird zum Sperrgebiet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h08\">GroKo-Rentenpolitik tritt auf der Stelle und versagt im Kampf gegen Altersarmut!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h09\">Soziologe Volker Busch-Geertsema&rdquo; Wir brauchen kleine, bezahlbare Mietwohnungen!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h10\">Kinder unter drei Jahren: Es fehlen 300.000 Betreuungspl&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h11\">Kostendruck im Krankenhaus &ndash; Aufstand der Pfleger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h12\">Der Absturz des Martin Schulz &ndash; Ikarus aus W&uuml;rselen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42372#h13\">Putins r&auml;tselhafte &ldquo;Weltuntergangsmaschine&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fortgesetzte V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che gegen&uuml;ber Syrien<\/strong><br>\nW&auml;hrend der letzten Woche wurden Integrit&auml;t und Selbstbestimmungsrecht des syrischen Staates durch zwei Ereignisse nachhaltig tangiert:<br>\nUS-Luftstreitkr&auml;fte attackierten arabische Milizen, die mit den regul&auml;ren syrischen Streitkr&auml;ften verb&uuml;ndet sind.<br>\nIsrael bombardierte &ndash; zum wiederholten Mal &ndash; milit&auml;rische Einrichtungen auf syrischem Gebiet.<br>\nWerden westliche Politiker gefragt, ob hier gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en wurde, dann halten sie sich meist bedeckt, weichen aus oder verweisen auf Interpretationsspielr&auml;ume. Dabei hei&szlig;t es im Artikel 2 der UN-Charta unzweideutig, dass UN-Mitglieder &ldquo;in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabh&auml;ngigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt&rdquo; zu unterlassen haben.<br>\nAllein der UN-Sicherheitsrat kann gem&auml;&szlig; Artikel 42 zu einem Einsatz milit&auml;rischer Gewalt autorisieren, &ldquo;um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fortgesetzte-Voelkerrechtsbrueche-gegenueber-Syrien-3965277.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Empfehlenswert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Spannungen zwischen Syrien und Israel eskalieren<\/strong><br>\nMit israelischen Luftangriffen auf Stellungen in Syrien und dem Abschuss eines israelischen Kampfflugzeugs durch die syrische Flugabwehr haben sich die Spannungen im Nahen Osten wieder versch&auml;rft. Russland nannte die Angriffe Israels inakzeptabel, da russische Soldaten gef&auml;hrdet worden seien.<br>\nDie Eskalation zwischen Syrien und Israel wird von Kommentatoren als Wendepunkt wahrgenommen. Seit in Syrien das Assad-Regime wieder die Oberhand hat und vom Iran und Russland unterst&uuml;tzt wird, haben sich die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse ge&auml;ndert, kommentiert die israelische Zeitung &ldquo;Haaretz&rdquo;. Israels Premier Benjamin Netanjahu warnt seit Monaten vor der wachsenden Bedrohung durch Syrien, weil der Iran Syrien milit&auml;risch unterst&uuml;tzt. Die Ereignisse gestern wertet er als Beleg daf&uuml;r:<br>\n&ldquo;Das zeigt, dass unsere Warnungen zu 100 Prozent zutreffend waren. Israel macht Iran und seinen syrischen Verb&uuml;ndeten verantwortlich f&uuml;r die Eskalation. Wir werden weiterhin alles tun, was notwendig ist, um unsere Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit zu verteidigen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Die USA, Israels Verb&uuml;ndeter, betonten ihre so w&ouml;rtlich &ldquo;starke Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israels souver&auml;nes Recht, sich selbst zu verteidigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nahost-die-spannungen-zwischen-syrien-und-israel-eskalieren.1766.de.html?dram:article_id=410519\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Israels Botschafter Issacharoff &ndash; &ldquo;Unsere Antwort wird hart sein&rdquo;<\/strong><br>\nIsraels Botschafter Issacharoff wirft dem Iran eine Destabilisierung des Nahen Ostens vor. Israel werde seine Sicherheitsinteressen mit harten Antworten sch&uuml;tzen, sagt er im tagesschau.de-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/israel-571.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Ein geradezu kafkaeskes Interview, man muss sich die Augen reiben. Issacharoff ist der Botschafter Israels in Berlin. Den Hauptgrund f&uuml;r die instabile Lage im Nahen Osten sieht Issacharoff unter anderem darin, dass der Iran sich eingemischt habe. Die v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffe der USA auf Syrien bleiben unerw&auml;hnt. Die Besatzung des Iraks, die Bombardierung Libyens sowie der t&auml;gliche Bruch des V&ouml;lkerrechts und der Genfer Konvention durch die USA, deren Verb&uuml;ndeter Israel ist: kein Thema, das hat mit der Instabilit&auml;t der Region scheinbar nichts zu tun. Ein Friedensvertrag mit den Pal&auml;stinensern scheitert nach Issacharoff an deren mangelnder Gespr&auml;chsbereitschaft (sic!). Die illegalen Siedlungen im Westjordanland sind laut Issacharoff auch kein Hindernis f&uuml;r eine Auss&ouml;hnung. Und an den deutsch-israelischen Beziehungen freut ihn am meisten, dass Deutschland U-Boote nach Israel liefert und Israel im Gegenzug Drohnen anbieten kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warnung vor Putin &ndash; Poroschenko fordert Zustimmung der SPD zur GroKo<\/strong><br>\nAuch im Ausland blickt man mit Sorge auf die z&auml;he Regierungsbildung in Berlin. Der ukrainische Pr&auml;sident Poroschenko fordert ein Ja der SPD-Basis zum B&uuml;ndnis mit der Union. Andernfalls freue sich Putin.<br>\nJetzt h&auml;ngt es an der SPD-Basis. Nach dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen entscheiden die Mitglieder, ob die Sozialdemokraten erneut ein B&uuml;ndnis mit CDU und CSU eingehen. Gibt es wieder eine Gro&szlig;e Koalition oder muss am Ende gar erneut gew&auml;hlt werden? Anfang M&auml;rz soll das feststehen &ndash; klar, dass auch das Ausland mit Spannung auf die Entwicklungen in Berlin blickt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-petro-poroschenko-fordert-von-spd-mitgliedern-votum-fuer-grosse-koalition-a-1192963.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Und dann gehst du, Kevin, in Rente<\/strong><br>\nTrotz des Verzichts von Martin Schulz auf das Amt des Au&szlig;enministers will Juso-Vorsitzender Kevin K&uuml;hnert an seiner Kampagne gegen die gro&szlig;e Koalition festhalten.<br>\nBei einem Auftritt in Leipzig erntet er viel Zustimmung.<br>\nKritik kommt aus den Reihen altgedienter SPD-Mitglieder, die an die Entstehung der &Auml;ra Kohl erinnern.<br>\n(&hellip;)<br>\nK&uuml;hnert rei&szlig;t mit &ndash; aber er kann nicht alle im Publikum mit seiner &ldquo;No-Groko-Kampagne&rdquo; &uuml;berzeugen. Hinten in der letzten Reihe meldet sich ein &auml;lterer Herr. Manfred Werske, seit 50 Jahren SPD-Mitglied. &ldquo;Damals haben wir heftig gegen Helmut Schmidt demonstriert &ndash; und uns wurde gesagt: &lsquo;Wenn ihr den st&uuml;rzt, dann werden die Schwarzen sehr lange regieren.'&rdquo; Der junge Manfred Werske konnte das damals nicht glauben, dann kamen 16 Jahre Helmut Kohl. Der &auml;ltere Manfred Werske hat daraus seine Lehren gezogen: &ldquo;Wenn wir jetzt nicht in diese Koalition gehen, dann verschwinden wir f&uuml;r 25 Jahre. Und dann gehst du, Kevin, in Rente.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spd-und-dann-gehst-du-kevin-in-rente-1.3861649\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Hardy Koch:<\/strong> In dieser Geschichte gibt es zwei Fehler. 1. Fehler: Helmut Schmidt ist nicht von den SPD Mitgliedern gest&uuml;rzt worden. 2. Fehler: In der SPD von heute gibt es niemanden mit dem Format eines Helmut Schmidt (oder Willy Brandt). Wen will man denn da st&uuml;rzen? Diese billige Dolchsto&szlig;legende soll die SPD Mitglieder an der Basis vor der GroKo Entscheidung einsch&uuml;chtern. Ein billiges Man&ouml;ver.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die &bdquo;Erneuerung der SPD&ldquo; kann &uuml;ber eine programmatische Erneuerung geschehen. Und das geht nur durch eine Abkehr von der neoliberalen Politik die die SPD &uuml;bernommen hat. Durch eine Abkehr von Hartz IV und Agenda 2010. Die jetzige Parteif&uuml;hrung ist dazu leider nicht bereit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die S&uuml;ddeutsche reduziert das gesamte Thema wir &uuml;blich auf einen personellen Zweikampf. Leider &bdquo;vergisst&ldquo; man jedoch, auch einmal auf die Themen einzugehen. So f&uuml;rchterlich progressiv sind <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42012\">die programmatischen Vorstellungen von Kevin K&uuml;hnert und seinen Jusos n&auml;mlich auch nicht<\/a>.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Versprechen<\/strong><br>\nEs ist schon erstaunlich, wie locker &uuml;ber ein angebliches Versprechen von Martin Schulz an Sigmar Gabriel hinweg gegangen wird. Bitte mal sortieren. Es wird behauptet und das best&auml;tigt Gabriel ja durch sein Interview in den Funke Medien indirekt selbst, dass Schulz ihm f&uuml;r den Fall einer Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition versprochen habe, den Posten des Au&szlig;enministers behalten zu d&uuml;rfen. Nur wann dieses Versprechen abgegeben worden sein soll, haben die Kollegen offenbar nicht herausgefunden.<br>\nDoch der Zeitpunkt w&auml;re f&uuml;r die Beweisf&uuml;hrung schon interessant. Sollte dieses Versprechen n&auml;mlich in dem Moment abgegeben worden sein, als Schulz Spitzenkandidat und sp&auml;ter Parteichef wurde, w&auml;re neben der Aussage von Thomas Oppermann unmittelbar nach der Wahl im Handelsblatt &uuml;ber eine theoretische GroKo auch durch Gabriel best&auml;tigt, dass es im Wahlkampf nie um etwas anderes ging, als um die Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition und zwar als Juniorpartner. Das ist doch der eigentliche Skandal. Und daran sind ja wohl sehr viel mehr Genossen beteiligt wie nat&uuml;rlich auch die Spitzenfunktion&auml;re auf Seiten der Union.<br>\nNur scheinen diese Absprachen im Hintergrund heute niemanden sonderlich zu interessieren, sie gelten mehr oder weniger als ein offenes Geheimnis und als nicht weiter beachtenswert. Nur ist &uuml;ber diese eigentlich bekannten Vorg&auml;nge im letzten Jahr nie berichtet worden. Im Gegenteil. Die Medien wie auch die SPD-Mitglieder &uuml;bernahmen am 24. September einfach die Behauptungen von Schulz und der Parteif&uuml;hrung, die ja immer noch im Amt ist, wonach die GroKo Schuld an der Wahlniederlage und Jamaika das erkl&auml;rte Ziel von Angela Merkel gewesen sei.<br>\nNun beklagen sich genau diese Leute aus den eigenen Reihen &uuml;ber den schrecklich schlechten Hauptdarsteller dieses Schmierentheaters. Sein Verhalten schade der Glaubw&uuml;rdigkeit der Partei, so ist zu h&ouml;ren. Man h&auml;tte den W&auml;hlern den Zickzackkurs des scheidenden Vorsitzenden nicht mehr l&auml;nger vermitteln k&ouml;nnen. Das hei&szlig;t, andere Dinge wie den Koalitionsvertrag dagegen schon. Diesem Papier dichtet die Parteif&uuml;hrung nach wie vor eine sozialdemokratische Handschrift an. Doch da ist keine. Versprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/180209kurz-notiert-das-versprechen\">Tau Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und wie verh&auml;lt sich Frau Nahles, derzeit Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion? Sie macht offenbar alles mit &ndash; vor allem in (auch partei-internen, nicht-&ouml;ffentlichen) Hintergrundgespr&auml;chen des sogenannten SPD-Spitzenpersonals: Herr Schulz r&auml;umt zu ihren Gunsten den Posten des Bundesvorsitzenden der SPD, den sie scheinbar gerne &uuml;bernehmen m&ouml;chte. Sie erkl&auml;rt auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Herrn Schulz auch, dass dieser ein guter Au&szlig;enminister sein werde.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie auch bzw. erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42336\">Der gescheiterte Parteivorsitzende bestimmt seine\/n Nachfolger\/in. Eine wirklich tolle Regel<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein sehr teures K&uuml;hlhaus<\/strong><br>\nNordkorea reist nach S&uuml;dkorea, die USA sind beleidigt, und Russland wird gedem&uuml;tigt: Die Olympischen Kommerzspiele sind er&ouml;ffnet<br>\nP&uuml;nktlich zur Er&ouml;ffnung der XXIII. Olympischen Winterspiele in der s&uuml;dkoreanischen Stadt Pyeongchang haben die USA erkl&auml;rt, den Druck auf den Nachbarstaat Nordkorea weiter erh&ouml;hen zu wollen. Der nach Pyeongchang gereiste US-Vizepr&auml;sident Michael Pence sagte am Freitag, der s&uuml;dkoreanische Staatschef Moon Jae In stimme mit den USA &uuml;berein, dass es weitere Sanktionen gegen den schon isolierten Staat geben m&uuml;sse, sollte er an seinem milit&auml;rischen Atomprogramm festhalten. (&hellip;) Am Freitag verlie&szlig; er (Pence, Anm. WM) nach nur f&uuml;nf Minuten den Empfang, den S&uuml;dkoreas Pr&auml;sident Moon f&uuml;r die ausl&auml;ndischen Staatsg&auml;ste organisiert hatte, weil er mit den Nordkoreanern an einem gemeinsamen Tisch h&auml;tte sitzen sollen.<br>\n(&hellip;) Auch wenn jeder wei&szlig;, dass der moderne, durchkommerzialisierte Leitungssport ohne Doping in der einen oder anderen Form nicht denkbar ist: Allein Russland wird daf&uuml;r sanktioniert &ndash; aus rein politischen Gr&uuml;nden im Rahmen der antirussischen Kampagne westlicher Staaten. Doch 169 feierlich f&uuml;r &raquo;sauber&laquo; erkl&auml;rte russische Athleten d&uuml;rfen an den Winterspielen teilnehmen.<br>\nDer CAS will es sich nicht mit dem IOC verscherzen, das neben dem Fu&szlig;ballweltverband FIFA einer der r&uuml;cksichtslosesten Sportkonzerne der Welt ist. Schon im Vorfeld der Winterspiele hat das IOC als Organisator mit der Vergabe von Fernseh- und Marketingrechten rund f&uuml;nf Milliarden Euro verdient. Ausrichter S&uuml;dkorea bleibt auf den Kosten, die auf elf Milliarden Euro gesch&auml;tzt werden, ebenso sitzen wie auf seinen neuen Arenen, Pisten und Loipen, die ohne Winterspiele sinnlos sind. Trotzdem wurden f&uuml;r die neue alpine Skipiste 60.000 B&auml;ume gef&auml;llt, manche davon 500 Jahre alt. F&uuml;r das neue Eisschnellaufoval (Baukosten: 100 Millionen Euro) gab es den Vorschlag, es nach den Spielen in ein K&uuml;hlhaus f&uuml;r Fischfang umzuwandeln. Die Haupttrib&uuml;ne des neuen Olympiastadions soll nach nur vier Veranstaltungen (jeweils die Er&ouml;ffnungs- und Schlussfeiern der Olympischen und Paralympischen Spiele) in ein Museum umgewandelt werden. Der Rest wird &ndash; wie 1992 in Albertville &ndash; direkt wieder abgerissen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/326999.ein-sehr-teures-k%C3%BChlhaus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Thomas Fazi and William Mitchell &ndash; The EU cannot be democratised &ndash; here&rsquo;s why<\/strong><br>\nAs the EU&rsquo;s internal crisis increases with many citizens rebelling against what has become a neo-liberal project, European politicians are racing to strip national governments of all power to prevent any further democratic interventions. The centre-left still believes the EU is an institution for the good of Europe. They fail to ask the most important question: Whose Europe are we talking about?<br>\nPinpointing the moment at which the process of European integration took a turn for the worse is not an easy task. That is because the more nefarious (from a progressive perspective) aspects of that process are the result of seemingly non-nefarious decisions taken decades earlier. For the sake of simplicity, we can trace the beginning of Europe&rsquo;s turn to neoliberalism to the mid-1970s, when the so-called &lsquo;Keynesian&rsquo; regime, which had taken hold in the West after the war, was experiencing a full-blown crisis.<br>\nMilitant wage pressure, rising costs, and increased international competition had caused a squeeze on profits, provoking the ire of capitalists. But, on a more fundamental level, the full employment regime &lsquo;threatened to provide the foundations for transcending capitalism&rsquo; itself: an increasingly militant working class had begun to link up with the new counterculture movements of the late 1960s, demanding a radical democratisation of society and the economy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/thomas-fazi-and-william-mitchell-the-eu-cannot-be-democratised-heres-why\">Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Altstadt wird zum Sperrgebiet<\/strong><br>\nRund um die Sicherheitskonferenz rechnet die Polizei mit 20 verschiedenen Protestkundgebungen in M&uuml;nchen.<br>\nAllein bei der Hauptdemonstration, zu der das &ldquo;Aktionsb&uuml;ndnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz&rdquo; am Samstag, 17. Februar, aufruft, haben die Veranstalter 4000 Teilnehmer angemeldet.<br>\n4000 Polizisten werden im Einsatz sein.<br>\nWerner Feiler betrachtet in diesen Tagen aufmerksam eine Reihe von Zahlen. Von ihnen h&auml;ngt nicht unwesentlich ab, wie der Polizeivizepr&auml;sident die Lage f&uuml;r die 54. M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz einstufen muss, die von Freitag, 16. Februar, bis Sonntag, 18. Februar, im Hotel Bayerischen Hof stattfindet. Mehr als 600 Konferenzteilnehmer werden es wohl sein, darunter allein neun Staatspr&auml;sidenten und 13 Regierungschefs, die hinter verschlossenen T&uuml;ren &uuml;ber die politische Weltlage beraten werden.<br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu wird ebenso erwartet wie die britische Premierministerin Theresa May, der russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow sowie US-Verteidigungsminister James Mattis. Auch UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres sowie Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg sollen kommen. Von deutscher Regierungsseite stehen bislang die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (beide CDU) und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) auf der Liste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/polizisten-im-einsatz-ein-hotel-wird-umzingelt-1.3861144\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>GroKo-Rentenpolitik tritt auf der Stelle und versagt im Kampf gegen Altersarmut!<\/strong><br>\nDas Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD ist aus Sicht der heutigen Rentnerinnen und Rentner und der jungen Generation entt&auml;uschend, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagfraktion DIE LINKE. Statt die vorhandenen finanziellen Spielr&auml;ume auszunutzen und im Kampf gegen Altersarmut vern&uuml;nftig einzusetzen, wird der Beitragssatz begrenzt und die Rentenkasse wird weiter geschr&ouml;pft. Echte Leistungsverbesserungen f&uuml;r heutige und zuk&uuml;nftige Rentnerinnen und Rentner sucht man vergebens.<br>\nNur sehr wenige M&uuml;tter mit drei und mehr Kindern und nur neue Rentnerinnen und Rentner unter 65 Jahren, die zu krank sind, um zu arbeiten, (Erwerbsminderungsrenten) d&uuml;rfen auf bessere Renten hoffen. Alle anderen gehen leer aus. Das wird zu Unmut bei vielen Menschen f&uuml;hren. M&uuml;tter mit &sbquo;nur&lsquo; zwei Kindern, erwerbsgeminderte Rentnerinnen und Rentner, die ein Jahr &sbquo;zu fr&uuml;h&lsquo; krank wurden und arme Rentnerinnen und Rentner, die nur 33 Beitragsjahre erreichen. Sie alle gehen leer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.matthias-w-birkwald.de\/article\/1707.vorlaeufige-bewertung-der-groko-ergebnisse-zur-rentenpolitik.html\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Soziologe Volker Busch-Geertsema&rdquo; Wir brauchen kleine, bezahlbare Mietwohnungen!&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschlandfunk Kultur: Sprechen wir doch mal &uuml;ber die verschiedenen Begriffe: Obdachlosigkeit, wohnungslos. Das ist ja nicht dasselbe. Wie viele Menschen sind denn jeweils betroffen?<br>\nVolker Busch-Geertsema: Ja, das ist immer ein bisschen schwierig, weil dieser Begriff der Obdachlosigkeit wird sehr unterschiedlich verwendet. Also, die St&auml;dte, die die Menschen unterbringen, nennen die Obdachlosen verr&uuml;ckterweise die, denen sie ein Dach &uuml;berm Kopf geben in ihren Obdachlosenunterk&uuml;nften. Das sind f&uuml;r sie die Obdachlosen.<br>\nIm gemeinen Sprachgebrauch w&uuml;rde man ja eher sagen, die Obdachlosen sind die ohne Obdach und sie sind eine relativ kleine Teilgruppe der Wohnungslosen. Das sind Menschen, die eben keinen Mietvertrag haben, keine dauerhafte Wohnungsversorgung. Die k&ouml;nnen auch bei Freunden und Bekannten vor&uuml;bergehend Unterschlupf gesucht haben, die sogenannten Sofa-Hopper, oder sie sind in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. (&hellip;)<br>\nVolker Busch-Geertsema: Ja, zum einen ist es tats&auml;chlich ein stark st&auml;dtisches Ph&auml;nomen. Es ist nicht nur in den St&auml;dten, aber Sie haben nat&uuml;rlich die Boomtowns, so wie Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin, M&uuml;nchen. Da ist es besonders eng. Da sind die Wohnungsm&auml;rkte besonders eng. Da gibt es aber auch am ehesten Arbeit. Und Wohnungslose gehen da hin, wo es Arbeit gibt, aber auch wo es soziale Hilfen gibt. Das hei&szlig;t oft, wenn sie wohnungslos werden, gehen sie dann weg aus den l&auml;ndlichen Regionen. (&hellip;)<br>\nDeutschlandfunk Kultur: Was sagt das denn aus &uuml;ber uns als reiches Industrieland, wenn wir die letzten Jahre angucken? Die Arbeitslosigkeit sinkt. Die Wirtschaft w&auml;chst. Immer mehr Geld ist da. Aber offenbar steigt gleichzeitig die Obdachlosigkeit, die Wohnungslosigkeit im Vergleich mit den 90er Jahren. Wie passt das zusammen?<br>\nVolker Busch-Geertsema: Ich glaube, es fehlt noch oft am politischen Willen, Wohnungslosigkeit wirklich wirkungsvoll zu bek&auml;mpfen. Den Bereich der Notunterk&uuml;nfte und Sonderwohnformen auszubauen, ist nach meiner festen &Uuml;berzeugung der falsche Weg, vor dem man nur warnen kann. Das ist im Moment wieder aller Orten der Fall, dass das gemacht wird. Stattdessen muss zum einen die Pr&auml;vention verbessert werden, gerade im l&auml;ndlichen Bereich, aber auch in manchen St&auml;dten. Wohnungsverluste m&uuml;ssen wirkungsvoller verhindert werden. Die Barrieren beim Zugang zu dauerhaftem Wohnraum m&uuml;ssen gezielt beseitigt werden. (&hellip;)<br>\nDeutschlandfunk Kultur: Sie sagen, es braucht daf&uuml;r auch eine bundesweite Strategie. Jetzt haben wir ja einen frischen, neuen Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Was sehen Sie darin zum Thema Bauen und auch f&uuml;r die Wohnungslosen und Obdachlosen?<br>\nVolker Busch-Geertsema: Ja, also: Das erste, was bekannt geworden ist, war das Baukindergeld. Ich habe auch nichts dagegen, dass auch junge Familien bauen k&ouml;nnen, aber sozusagen diese Ausrichtung so stark immer auf Eigentumsbildung und auf Familienhaushalte geht an dem dr&auml;ngendsten Bedarf vorbei. Was wir brauchen, sind Kleinwohnungen, erschwingliche Kleinwohnungen. Und bei den Wohnungslosen brauchen wir dann auch noch einen privilegierten Zugang dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/soziologe-volker-busch-geertsema-wir-brauchen-kleine.990.de.html?dram:article_id=410387\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kinder unter drei Jahren: Es fehlen 300.000 Betreuungspl&auml;tze<\/strong><br>\nF&uuml;r die Betreuung von Kindern unter drei Jahren fehlen in Deutschland weiterhin 300.000 Pl&auml;tze. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Dabei gibt es gro&szlig;e Unterschiede zwischen Ost und West.<br>\nIn Deutschland fehlen einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln weiterhin fast 300.000 Betreuungspl&auml;tze f&uuml;r Kinder unter drei Jahren. Im vergangenen Jahr sei &ldquo;der Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sehr dynamisch vorangeschritten&rdquo;, hei&szlig;t es in der ver&ouml;ffentlichten Studie. Im M&auml;rz 2017 seien rund 42.000 Kinder unter drei Jahren mehr in Betreuung gewesen als noch im M&auml;rz 2016. &ldquo;Gleichzeitig ist aufgrund h&ouml;herer Geburtenzahlen und Zuwanderung allerdings auch die Kinderzahl deutlich gestiegen, sodass die Betreuungsl&uuml;cke nach wie vor bei rund 300.000 Pl&auml;tzen liegt&rdquo;, erkl&auml;rte das Institut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fehlende-kita-plaetze-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kostendruck im Krankenhaus &ndash; Aufstand der Pfleger<\/strong><br>\nAm heutigen Sonntag ist der Welttag der Kranken. Die Politik will den Kollaps in den Kliniken abwenden und eine Mindestzahl von Pflegekr&auml;ften vorschreiben. Das wird teuer. Doch l&auml;ngst begehren die &uuml;berlasteten Helfer auf.<br>\nin Aufstand der Pflegenden &uuml;berzieht Deutschland<br>\nIn Berlin haben sich die Spitzen von Union und SPD nach Jahren des Lavierens durchgerungen, eine Katastrophe zu verhindern. Eine Mindestzahl von Pflegekr&auml;ften wollen sie f&uuml;r einzelne Klinikstationen festlegen, sobald die neue Gro&szlig;e Koalition steht. Es sind teure Pflegeuntergrenzen. Doch eine Wahl gibt es nicht mehr f&uuml;r die Politik. Die Lage droht zu eskalieren.<br>\nEin nie dagewesener Kampfgeist hat Krankenh&auml;user in ganz Deutschland erfasst. Ausgehend von der Berliner Charit&eacute;, an der Pflegekr&auml;fte mit Streiks feste Personalschl&uuml;ssel durchgesetzt haben, begehrt das Personal an Kliniken in Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg, in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen auf: Augsburg, Dachau, T&uuml;bingen, Freiburg, Heidelberg und Ulm, Essen, D&uuml;sseldorf, Hannover. Mancher Krankenhausbetreiber versuchte, sich vor Gericht gegen Streiks zu wehren &ndash; und verlor.<br>\nIm Saarland breitet sich eine Protestwelle aus, wie sie deutsche Kliniken noch nicht gesehen haben. An allen 21 Krankenh&auml;usern streiken Pflegende, sie fordern mehr Personal, stellen Ultimaten und drohen mit Dienst nach Vorschrift: Pausen einhalten, keine &Uuml;berstunden, keiner springt in der Freizeit ein. Dann w&uuml;rde die Versorgung vollst&auml;ndig zusammenbrechen.<br>\n&ldquo;Bei mir und vielen anderen hat sich ein Schalter umgelegt. Wir haben den Mut gefunden, uns zu wehren&rdquo;, sagt Gerhart. &ldquo;Es muss sich jetzt etwas &auml;ndern. Sonst kippt alles.&rdquo; (&hellip;)<br>\nZusammengefasst: Sie sind ersch&ouml;pft und ausgelaugt &ndash; jetzt setzen sich bundesweit Pflegekr&auml;fte in Krankenh&auml;usern zur Wehr. Sie stellen ihren Arbeitgebern Ultimaten und streiken f&uuml;r mehr Pflegepersonal auf den Stationen. Jahrelang bauten die Kliniken Arztstellen auf und Pflegejobs ab. Nun l&auml;uft das Krankenhaussystem auf eine Katastrophe zu. Union und SPD versuchen sie noch abzuwenden: mit Untergrenzen f&uuml;r Pflegepersonal. Doch es wollen sich kaum mehr Menschen dem Klinikdruck aussetzen, es ist ein Teufelskreis entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutschland-pflegekraefte-in-krankenhaeusern-kaempfen-mit-streiks-fuer-mehr-personal-a-1191190.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Absturz des Martin Schulz &ndash; Ikarus aus W&uuml;rselen<\/strong><br>\nSelten hat es in der bundesdeutschen Politik solch dramatische Abst&uuml;rze gegeben wie den des Martin Schulz. Die SPD empfing ihn wie einen Messias, dann h&auml;uften sich die strategischen Fehler. Eine Chronik in f&uuml;nf Etappen.<br>\nVon Eckart Aretz, tagesschau.de<br>\nOb Martin Schulz sich in diesen Tagen gelegentlich an den sp&auml;ten Januar 2017 erinnert hat? Rauschhafte Tage waren das, f&uuml;r die SPD, f&uuml;r ihn, als er, von der &Ouml;ffentlichkeit kaum vorhergesehen, zum Kandidaten f&uuml;r den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur gek&uuml;rt wurde. Die R&uuml;ckeroberung des Kanzleramtes nach m&uuml;hseligen Jahren in der Gro&szlig;en Koalition &ndash; auf einmal schien vieles m&ouml;glich. Ein Jahr und 16 Tage sp&auml;ter ist nicht nur der Traum vom Kanzleramt ausgetr&auml;umt und der Parteivorsitz verloren. Nicht einmal ein Ministeramt bleibt Schulz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spd-schulz-gabriel-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Chronik einer absehbaren Bauchlandung. Die Nachdenkseiten haben von Anfang an gewarnt, dass eine Politik&auml;nderung der SPD F&uuml;hrungsspitze oberstes Gebot sei. Siehe hierzu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39547\">den Beitrag von Albrecht M&uuml;ller von 8. August 2017<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Putins r&auml;tselhafte &ldquo;Weltuntergangsmaschine&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Jahren kursieren Ger&uuml;chte &uuml;ber einen russischen Atom-Torpedo. Jetzt taucht das Unterwassergeschoss erstmals in einem &ouml;ffentlichen Regierungsdokument auf &ndash; in den USA.<br>\nEs war einer dieser angeblichen Zuf&auml;lle, an deren Zuf&auml;lligkeit kaum jemand glaubt. Am 9. November 2015 hielt der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin eine eher langweilige Rede vor Gener&auml;len, es ging um Russlands R&uuml;stungsindustrie und die Raketenabwehr der USA. Scheinbar zuf&auml;llig schwenkte die TV-Kamera auf einen Zettel mit technischen Zeichnungen eines russischen Torpedos.<br>\nWas dort zu lesen war, schockierte westliche Experten: Das Unterwassergeschoss namens &ldquo;Status-6&rdquo; sollte &ldquo;wichtige Teile der gegnerischen Wirtschaft in einem K&uuml;stengebiet besch&auml;digen&rdquo; und &ldquo;ausgedehnte Bereiche radioaktiver Kontamination schaffen, die auf lange Sicht milit&auml;risch, wirtschaftlich und f&uuml;r andere Aktivit&auml;ten unbenutzbar w&auml;ren&rdquo;. Die Aufregung im Westen war gro&szlig;. Schnell war die Rede von einer &ldquo;Weltuntergangsmaschine&rdquo;, die mit einer Sprengkraft von 100 Megatonnen TNT 500 Meter hohe Tsunamis ausl&ouml;sen, Hunderttausende t&ouml;ten und dank einer Kobalt-H&uuml;lle riesige K&uuml;stengebiete f&uuml;r Jahrhunderte verstrahlen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-nukleardoktrin-bestaetigt-atom-torpedo-russlands-a-1191566.html\">Spiegel online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers David Meuer:<\/strong> Was unterscheidet dieses ehemalige Nachrichtenmagazin noch von der Bild?<\/em><\/p>\n<p><em>Alleine schon die &Uuml;berschrift l&auml;sst einem die Haare zu Berge stehen. Und im Text wird dann die Phantasterei von atomaren Bedrohungen durch andere Atomm&auml;chte, zur Rechtfertigung der neuen US-Nukleardoktrin als &bdquo;Beweis&ldquo; f&uuml;r die Existenz dieser &bdquo;Weltuntergangsmaschine&ldquo; angef&uuml;hrt. Es ist nicht mal mehr zum schmunzeln. Nur noch traurig&hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Sterben f&uuml;r Putin &ndash; wie Russlands Soldaten sich f&uuml;r den Ruhm des Kreml-Herren opfern<\/strong><br>\nRusslands Soldaten lassen sich nicht gefangen nehmen. Wie die Vorbilder aus dem Zweiten Weltkrieg opfern sie sich &ndash; und ersparen es Putin, die bittere Wahrheit des Krieges einzugestehen. Statt Tr&auml;nen und Leiden gibt es Heroismus und Orden.<br>\nSeit 2014 f&uuml;hrt Russland einen Krieg in Syrien &ndash; mit Bomben, Hubschraubern, Cruise Missiles, thermobarischen Sprengk&ouml;pfen und und und. Einerseits ist der Einsatz ein voller Erfolg aus Moskaus Sicht. Zu Beginn war Machthaber Assad in schwerer Bedr&auml;ngnis &ndash; wenn auch nicht schon besiegt, wie manche seiner Gegner frohlockten &ndash; heute sitzt er fest im Sattel. Die USA mussten die Lektion lernen, dass der scheinbar so einfache Regime-Wechsel zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, sobald Moskau dazwischenfunkt.<br>\nZum Jubeln gibt es im Kreml jedoch keinen Grund. Eine auch nur irgendwie friedliche L&ouml;sung ist nicht in Sicht. Wie der 30-j&auml;hrige Krieg schleppt sich der syrische Krieg von Jahr zu Jahr. Ist ein Gegner besiegt, erhebt sich der n&auml;chste.<br>\nDie Verluste des Kreml<br>\nMoskau muss auch Verluste hinnehmen. Verluste, die typisch f&uuml;r die geheimniskr&auml;merische Welt Wladimir Putins geschickt verborgen werden. Sie werden nicht plump geleugnet, das w&uuml;rde nur die Angeh&ouml;rigen aufbringen &ndash; sie werden &ouml;ffentlich einfach kaum thematisiert. In der Bev&ouml;lkerung ist der Wiederaufstieg Russlands zur Weltmacht durchaus popul&auml;r, Tote werden jedoch kritisch aufgenommen. Zu nahe ist die Erinnerung an den ersten Tschetschenienkrieg, in dem Tausende von jungen Soldaten mit ihren Leben f&uuml;r die Unf&auml;higkeit der milit&auml;rischen F&uuml;hrung unter Boris Jelzin bezahlen mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/sterben-fuer-putin---wie-russlands-soldaten-sich-fuer-den-ruhm-des-kreml-herren-opfern-7857586.html?utm_campaign=Feed%3A+%24%7Bstern%7D+%28%24%7Bstern.de-News%7D%29&amp;utm_medium=%24%7Blink%7D&amp;utm_source=twitter\">Stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Der Artikel des Stern haut in die gleiche Kerbe wie der von Spiegel online und ist auf gleich traurigem Niveau.. Qualit&auml;tsjournalismus pur!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42372"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42380,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42372\/revisions\/42380"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}