{"id":42394,"date":"2018-02-13T08:28:04","date_gmt":"2018-02-13T07:28:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394"},"modified":"2018-02-13T08:28:04","modified_gmt":"2018-02-13T07:28:04","slug":"hinweise-des-tages-3058","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h01\">Bitte keine GruselKo!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h02\">Die SPD hat den Kampf um die Sprache verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h03\">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Kriegsministerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h04\">Der Aufr&uuml;stungsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h05\">Mit der Entfesselung der Finanzm&auml;rkte vor 50 Jahren begann der lange Weg in die gegenw&auml;rtige Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h06\">Das Scheitern der Neuen Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h07\">Gegen die Wand gefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h08\">EuGH-Urteil zum Sozialbetrug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h09\">Wenn Kranksein Luxus ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h10\">Trump legt 1,5-Billionen-Dollar-Plan vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h11\">Anti-Russia Think Tanks in US: Who Funds Them?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h12\">Partei muss sich dringend erneuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h13\">Und noch eine Schul-GmbH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h14\">Doppelkopf &ndash; Am Tisch mit Rainer Werning, &ldquo;Korea-Kundschafter&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h15\">Tribunal gegen Verleumder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42394#h16\">Das Letzte &ndash; 10 Millionen reichen nicht: Daimler-Chef will h&ouml;here Bonuszahlung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bitte keine GruselKo!<\/strong><br>\nDie Verwirrungen der SPD sind der letzte Beweis: diese Koalition hat fertig, bevor sie begann. Genossen, ihr seid unsere letzte Hoffnung: Bewahrt uns vor diesem &Uuml;bel! Deutschland braucht Neuwahlen &ndash; ohne Merkel.<br>\nNicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Manchmal wohnt da nur das Grauen. Erst sprengt sich die Jamaika-Gruppe in die Luft. Jetzt zerfetzt es die SPD. Der Weg zu Angela Merkels viertem Kabinett ist nicht mit Rosen bestreut, sondern mit Minen best&uuml;ckt. Wer das immer noch alles f&uuml;r einen Zufall h&auml;lt, dem ist nicht zu helfen. Man m&ouml;chte fast sagen: auf dieser Regierung liegt ein Fluch.<br>\nDie GroKo findet nicht zusammen, weil sie nicht zusammengeh&ouml;rt. Merkel versucht auf Biegen und Brechen, im Amt zu bleiben. Aber es splittert und kracht, dass uns die Ohren dr&ouml;hnen. Warum? Weil die beiden fr&uuml;heren Volksparteien SPD und CDU mit ungeheurer Gewalt in das Korsett einer neuen deutschen Einheitspartei gezwungen werden. Diese Zerst&ouml;rung des Parteiensystems ist keineswegs unab&auml;nderlich. Sie ist eine bewusste Entscheidung der handelnden Personen.<br>\nEs findet ja derzeit eine groteske Verkehrung der Verh&auml;ltnisse statt. Alles r&auml;tselt, wie kann Merkel im Amt gehalten werden? Aber SPD und Medien und W&auml;hler haben nicht die Aufgabe, das politische &Uuml;berleben der Ersten Dame zu gew&auml;hrleisten. Man muss immer wieder daran erinnern: das Desaster, das wir erleben, ist Merkels Desaster. Sie ist die Kanzlerin.<br>\nIhre Aufgabe ist es, eine Regierung zu bilden. Weder der leichtfertige Herr Lindner noch die schwerm&uuml;tigen Sozialdemokraten tragen die Verantwortung. Die Verantwortung hat Name und Anschrift: Angela Merkel, Willy-Brandt-Stra&szlig;e 1, 10557 Berlin.<br>\nDemokratische Politik ist kein Mysterienspiel. Wenn es Merkel nicht gelingt, eine regierungsf&auml;hige Mehrheit zu finden, dann soll sie mit einer Minderheit regieren oder verzichten. Beides w&auml;re f&uuml;r dieses Land kein Problem. Die Stabilit&auml;t der Institutionen wird von den panischen GroKo-K&auml;mpfern absichtsvoll kleingeredet. Wenn sie uns doch nur mit ihren Appellen an staatsb&uuml;rgerliche, publizistische und sonstige &ldquo;Verantwortung&rdquo; verschonen w&uuml;rden! Wer Angela Merkel wegkantet, macht dem schlimmeren Jens Spahn den Weg frei? Wenn Deutschland nicht schnell eine Regierung bekommt, bleibt Europa f&uuml;hrungslos? Mit dieser elenden Sachzwanglogik tarnt sich politische Phantasielosigkeit und macht allem Neuen schon im Entstehen den Garaus.<br>\nDie beste L&ouml;sung w&auml;ren jetzt Neuwahlen &ndash; ohne Angela Merkel. Sie b&ouml;ten SPD und Union die Chance f&uuml;r die dringend notwendige Z&auml;sur, die R&uuml;ckbesinnung auf die eigene Identit&auml;t. Alle Beobachter sind sich darin einig, dass vor allem die SPD eine solche R&uuml;ckbesinnung dringend braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-genossen-stoppt-die-gruselko-kolumne-a-1193041.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie an Scholz&lsquo; Bekenntnis zum neoliberalen Dogma zu sehen ist, wird Jakob Augstein auf eine R&uuml;ckbesinnung der SPD &bdquo;auf die eigene Identit&auml;t&ldquo; wohl vergebens hoffen und Kevin K&uuml;hnert ist leider auch nicht &bdquo;die letzte Hoffnung der deutschen Sozialdemokratie&ldquo;. Daf&uuml;r schafft es K&uuml;hnert nicht &uuml;ber den aktuellen politischen Tellerrand der SPD hinauszuschauen und daf&uuml;r ist sein politisches Programm viel zu d&uuml;rftig. Somit wird die Idee von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine f&uuml;r eine neue linke Bewegung immer reizvoller.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die SPD hat den Kampf um die Sprache verloren<\/strong><br>\n&ldquo;Subsidi&auml;rer Schutz&rdquo;, &ldquo;sachgrundlose Befristung&rdquo; oder &ldquo;Obergrenze&rdquo;: Sprachlich habe die SPD-Parteif&uuml;hrung vor der Rhetorik von CDU und CSU kapituliert, sagt der SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dre&szlig;ler. Er selbst k&ouml;nne dem Koalitionsvertrag nicht zustimmen.<br>\nDer SPD-Sozialpolitiker Rudolf Dre&szlig;ler hat der SPD-Parteif&uuml;hrung vorgeworfen, das Profil der Partei aufgegeben und sich &ldquo;von ihrer eigenen Basis&rdquo; entfremdet zu haben. Im Deutschlandfunk Kultur sprach sich Dre&szlig;ler daher f&uuml;r eine Ablehnung der mit der Union ausgehandelten Koalitionsvertrages aus.<br>\n&ldquo;Ich bin der Meinung, der sollte abgelehnt werden, damit die SPD nicht in diese Koalition einsteigt&rdquo;, sagte er. Seine Partei sei derzeit in einer Situation, die &ldquo;man volkst&uuml;mlich mit einem Super-GAU umschreibt&rdquo;.<br>\nF&uuml;r Dre&szlig;ler wird die Entfremdung von der SPD-Partei-Basis insbesondere dadurch deutlich, dass die Parteif&uuml;hrung Sprechweisen der Gegenseite &uuml;bernommen und damit den &ldquo;Kampf um die Sprache&rdquo; verloren habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/spd-sozialpolitiker-rudolf-dressler-die-spd-hat-den-kampf.1008.de.html?dram:article_id=410468\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Kriegsministerin<\/strong><br>\nUnsere Kriegsministerin Ursula von der Leyen ist auch als gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Amtsinhaberin unerm&uuml;dlich. Jetzt hat sie bei ihrem Irak-Besuch angek&uuml;ndigt, den bisherigen &bdquo;Ausbildungseinsatz der Bundeswehr im Nord-Irak zur Unterst&uuml;tzung der Kurden im Kampf gegen den IS&ldquo; auf das ganze Land auszudehnen.<br>\nWeil in einer verantwortungslosen Au&szlig;enpolitik mit L&uuml;genw&ouml;rtern operiert werden muss, hei&szlig;en die Kriegsminister &bdquo;Verteidigungsminister&ldquo;. Besonderseifrig waren in den letzten Jahrzehnten die Kriegsminister der USA, die in der ganzen Welt die Interessen der USA an Rohstoffen und Absatzm&auml;rkten &bdquo;verteidigen&ldquo; m&uuml;ssen. Diese Art von neuer Kolonialpolitik kostete in der Vergangenheit und kostet auch heute noch Millionen Menschen das Leben. Man denke nur an die &uuml;ber acht Millionen Menschen, die jedes Jahr an Hunger sterben, darunter knapp sechs Millionen Kinder, und an die 815 Millionen Menschen weltweit, die hungern m&uuml;ssen, weil die Staaten lieber Geld f&uuml;r Waffen und Kriege statt f&uuml;r Nahrungsmittel ausgeben. Bei dieser &bdquo;verantwortungsbewussten&ldquo; Politik will Ursula von der Leyen nicht zur&uuml;ckstehen. Der ehemalige UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, hat Recht: &bdquo;Die Welt-Landwirtschaft k&ouml;nnte problemlos 12 Milliarden Menschen ern&auml;hren. Das hei&szlig;t, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.&ldquo;<br>\nWir haben uns schon zu sehr daran gew&ouml;hnt, dass verantwortungslose deutsche Politiker in das Pulverfass des Nahen Ostens Waffen liefern und in den Kriegen um Rohstoffe und Einflusssph&auml;ren das Leben der Bundeswehrsoldaten aufs Spiel setzen. Verantwortliche Au&szlig;enpolitik hie&szlig;e heute, ein Willy-Brandt-Korps zur Bek&auml;mpfung von Hunger und Krankheit aufzustellen und in die Katastrophengebiete der Welt zu schicken, statt die Bundeswehr im Ausland einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1695207350540725\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Aufr&uuml;stungsvertrag<\/strong><br>\nW&auml;hrend die &Ouml;ffentlichkeit gebannt auf den Ringkampf von Martin Schulz und Sigmar Gabriel um das Amt des Au&szlig;enministers schaut, &uuml;ber den sich jetzt sicher ein Dritter freut, wird nahezu unbemerkt den SPD-Mitgliedern ein Koalitionsvertrag zur Abstimmung gestellt, der es in sich hat. Schulz und Gabriel haben in ihrem Duell eindrucksvoll die Haltbarkeit von Versprechen f&uuml;hrender Sozialdemokraten zur Schau gestellt. Gleiches gilt auch f&uuml;r die gesamte Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik. Man erinnert sich, wie heftig sowohl Schulz als auch Gabriel im Wahlkampf dagegen eintraten, die R&uuml;stungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erh&ouml;hen. Zu Recht wiesen sie darauf hin, dass dies eine Verdoppelung des deutschen Milit&auml;rhaushalts von derzeit 37 auf rund 75 Milliarden Euro im Jahr 2024 bedeuten w&uuml;rde. Der Kampf der SPD gegen das Zwei-Prozent-Ziel mutete aber schon damals wenig glaubw&uuml;rdig an &ndash; stellte sie doch mit Frank-Walter Steinmeier selbst den deutschen Au&szlig;enminister, der die Aufr&uuml;stungsverpflichtung bei der NATO mitgezeichnet hatte. Dazu bekennen sich Union und SPD im nun vorliegenden Koalitionsvertrag ohne Wenn und Aber.<br>\nAlle Wahlkampfversprechen der SPD f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung erweisen sich als dreiste L&uuml;gen. Wie gewohnt wird das Unangenehme schonend verpackt: Lapidar hei&szlig;t es im Text, man wolle dem &raquo;Zielkorridor der Vereinbarungen der NATO folgen&laquo;. Union und SPD zeichnen damit f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stungsprogramm seit Ende des Zweiten Weltkriegs verantwortlich. Schmackhaft gemacht werden soll dies, indem man sich zugleich verpflichtet, die Mittel f&uuml;r die Entwicklungszusammenarbeit entsprechend zu erh&ouml;hen. Nach Jahren der schleichenden Militarisierung dieser Zusammenarbeit &ndash; etwa &uuml;ber die Finanzierung afrikanischer Truppen &ndash; ist aber nicht einmal davon auszugehen, dass die versprochene Kompensation &uuml;berwiegend f&uuml;r zivile Zwecke ausgegeben wird.<br>\nDie entscheidende Frage ist, was die deutsche Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik mit einer Verdoppelung der R&uuml;stungsausgaben bezweckt. Auch darauf gibt der Koalitionsvertrag eine klare Antwort. Der neue Feind Deutschlands soll Russland sein. Und Moskau will man eben nicht nur durch neue NATO-Hauptquartiere in Deutschland und die Stationierung deutscher Truppen an Russlands Grenze drangsalieren. Investiert wird in eine globale Kriegf&uuml;hrungsf&auml;higkeit der Bundeswehr, um Russland auch international auf den Schlachtfeldern herausfordern zu k&ouml;nnen. Die aktuelle Eskalation in Syrien jedenfalls zeichnet genau dieses Bild.<br>\nDer Koalitionsvertrag ist ein moralischer und politischer Offenbarungseid von Union und SPD. Dieser gigantische Aufr&uuml;stungsvertrag entlarvt jedes Gerede von sozialer Gerechtigkeit. Jeder Euro f&uuml;r die R&uuml;stung ist ein Euro weniger f&uuml;r Soziales. Wer f&uuml;r Frieden und Sozialstaat eintritt, kann nur mit Nein stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327104.der-aufr%C3%BCstungsvertrag.html\">Sevim Dagdelen in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit der Entfesselung der Finanzm&auml;rkte vor 50 Jahren begann der lange Weg in die gegenw&auml;rtige Krise<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit dem &Ouml;konomen Stephan Schulmeister &uuml;ber die Folgen von &ldquo;Finanzalchimie&rdquo; und &ldquo;Marktreligi&ouml;sit&auml;t&rdquo; und dar&uuml;ber, warum die aktuelle Wirtschaftspolitik einfach nicht funktionieren kann.<br>\nIn seiner Einsch&auml;tzung des aktuellen B&ouml;rsengeschehens skizziert der renommierte &ouml;sterreichische &Ouml;konom Stephan Schulmeister die historische Genese der heutigen Lage. Schulmeister, der sich dezidiert nicht als &ldquo;linker&rdquo; Denker versteht, ist ein energischer Gegner der neoliberalen Wirtschaftsordnung. Die Grundmuster dieser Ordnung sind viel tiefer im Denken von Politikern, Markteilnehmern und der Bev&ouml;lkerung verankert, als dies gemeinhin angenommen wird. Der Kampf gegen diese Grundmuster d&uuml;rfte ein langer und schwieriger werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mit-der-Entfesselung-der-Finanzmaerkte-vor-50-Jahren-begann-der-lange-Weg-in-die-gegenwaertige-Krise-3965253.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Scheitern der Neuen Linken<\/strong><br>\nDer zahlenm&auml;&szlig;ig gr&ouml;&szlig;ere Teil der Nachfolgegeneration der 1968er-Eltern hat sich mittlerweile weitgehend mit dem System arrangiert. Das Selbstverst&auml;ndnis dieser Postmaterialisten bzw. Multikulturalisten ist links-gr&uuml;n (was nicht zwangsl&auml;ufig Gr&uuml;nw&auml;hlen hei&szlig;t) und Elektronik-affin, also mit &ldquo;kalifornischer Ideologie&rdquo; aufgeladen.<br>\nDie Gesellschaft w&auml;re zwar grunds&auml;tzlich zu reformieren, aber dabei geht es nicht mehr um &ouml;konomische Ungleichheit, sondern in erster Linie um kulturellen Umbau und Umerziehung: bio-sauberes, fleischloses Essen, Handwerkliches z&auml;hlt, angelesene oder abgeschaute distinktionsf&auml;hige Kennerschaft, eigene Behaglichkeit, das Gruppengef&uuml;hl und vor allem das Respektiertwerden. &hellip;<br>\nDie weitgehende Abh&auml;ngigkeit vom links-gr&uuml;nen Gruppendenken (Vernetztsein als Lebensziel, das Gruppenparadoxon, also die Vernichtung der Individualit&auml;t durch die Gruppe, der Herdentrieb, wird dabei akzeptiert) ist &uuml;brigens eines der schweren Vers&auml;umnisse dieser Gro&szlig;gruppe. Meist &uuml;berbeh&uuml;tet aufgewachsen, viel Lob, kein Tadel, jede Kr&auml;nkung wurde ferngehalten, also ganz anders als die 68er-Eltern erzogen, mitunter nie erwachsen, geschweige denn fit f&uuml;r eine brutale Wettbewerbsgesellschaft geworden. Und ja klar, bei manchen &Auml;u&szlig;erungen von Multikulti- oder Gender-Exponent*innen lie&szlig;e sich, nach herk&ouml;mmlichen Ma&szlig;st&auml;ben, auch am Geisteszustand zweifeln.<br>\nAn die verwahrloste und fettgefressene Unterschicht will man nicht anstreifen, dazu w&auml;re sie ohnedies unbelehrbar und an ihrer Malaise selbst schuld (was &uuml;brigens eine sch&ouml;ne neoliberale Denkfigur abgibt). Jedoch Oberfl&auml;chliches, Kleingruppen-Fragen und mangelnde Gleichstellung werden gerne skandalisiert, etwa wenn es um die insgesamt 2 Prozent Nichtheterosexuelle (Der Berg krei&szlig;te und gebar eine Maus) geht oder die 7 Prozent Vegetarier und Veganer.<br>\nDas Hochjazzen von Minderheitsbefindlichkeiten, das Anklagen der &ldquo;gruppenorientierten Menschenfeindlichkeit&rdquo; und der ganze Hokuspokus um Respekt und Achtung der Gef&uuml;hle von postmaterialistischen Mittelschicht-Sensibelchen, auch wenn es um h&ouml;chstpers&ouml;nliche Ausdrucksformen wie die Sprache eines anderen Menschen geht (in der Art von &ldquo;Ich f&uuml;hle mich durch nichtgegenderte Sprache rassistisch verfolgt&rdquo;), hat nat&uuml;rlich die alten und harten Konflikte in der Gesellschaft: wie krass unterschiedliche Lebenschancen und Einkommen, die Ausbeutung am Arbeitsplatz, ebenso am Konsumg&uuml;termarkt, den totalit&auml;r werdenden &Uuml;berwachungsstaat und die Entwertung des Politischen in der &Ouml;ffentlichkeit, v&ouml;llig aus Denken, Verstehen und Sprache verloren.<br>\nDas nimmt nicht wunder, pr&auml;gt doch das Sein unerbittlich das Denken. Die heute links-gr&uuml;nen Kinder der alten 68er sind faktisch in der Mittelschicht aufw&auml;rts gelandet, h&auml;ufig formal sehr gut ausgebildet, verdienen ihren Lebensunterhalt oft als Lehrer, Sozialarbeiter, in der Kultur- oder Kreativindustrie (wie Werbung und Marketing heute hei&szlig;en) oder in den Medien, also in eher gesch&uuml;tzten, der rauen Arbeitswelt prima vista nicht so deftig ausgesetzten, daf&uuml;r das Selbstbewusstsein aufwertenden Bereichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Scheitern-der-Neuen-Linken-3964243.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gegen die Wand gefahren<\/strong><br>\nRund sieben Milliarden Euro haben Steuerfahnder in NRW von Steuerhinterziehern in die Finanzkassen zur&uuml;ckgeholt. Jetzt sind sie gegangen.<br>\nZufall? Oder zumindest absichtslose &Auml;hnlichkeit der Ereignisse? Zuerst der j&uuml;ngere Fall: Im Januar 2018 wurde bekannt, dass die nordrhein-westf&auml;lischen Finanzbeh&ouml;rden zwei ihrer profiliertesten Steuerfahnder im fast schon legend&auml;ren Wuppertaler Finanzamt verlieren. Sandra H&ouml;fer-Grosjean, 45, und Volker Radermacher, 49, wechselten in die Privatwirtschaft zur Kanzlei Deloitte Legal, die Gro&szlig;kunden in heiklen Steuersachen ber&auml;t. Nun k&ouml;nnte man meinen, dass es gutes Recht der beiden sei, aus pers&ouml;nlichen Motiven die Seiten zu wechseln.<br>\nZur Vorgeschichte: SPD-Finanzminister Norbert Walter Borjans, hatte H&ouml;fer-Grosjean, die der Beh&ouml;rde schon kommissarisch vorstand, zugesagt, sie k&ouml;nne Ende 2018 die Leitung der Beh&ouml;rde &uuml;bernehmen. Dann wurde im Sommer 2017 die rot-gr&uuml;ne Landesregierung im bev&ouml;lkerungsreichsten Bundesland abgew&auml;hlt, eine Koalition aus CDU\/FDP &uuml;bernahm die Regierung. Finanzminister wurde Lutz Lienenk&auml;mper, CDU. Und die Beh&ouml;rde bekam stattdessen einen neuen Chef. Die mit H&ouml;fer-Grosjean ausgemachten, beamtenrechtlich notwendigen Sondervereinbarungen wurden au&szlig;er Kraft gesetzt.<br>\nIn den Jahren zuvor hatten die Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen (NRW), allen voran das Wuppertaler &ldquo;dream team&rdquo;, immer wieder Schlagzeilen gemacht, vor allem mit dem Ankauf illegal angebotener CDs mit Daten von Steuerhinterziehern. Sie sp&uuml;rten Geld in der Schweiz, in Liechtenstein, Panama und anderswo in der Welt auf. Etwa 19 Millionen Euro wurden ausgegeben, rund 7 Milliarden Euro flossen durch Selbstanzeigen, Bu&szlig;gelder und Geldstrafen zur&uuml;ck in die Kassen von Bund und L&auml;ndern. Au&szlig;erdem reichten die Steuerfahnder ihre Erkenntnisse auch an andere europ&auml;ische L&auml;nder weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2018\/ausgabe-01\/gesellschaft\/politik\/seiten-10-11\/A3\">verdi publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie steht es im Koalitionsvertrag: &bdquo;Wir k&auml;mpfen gegen Steuerbetrug und Steuervermeidung: Gerechte Besteuerung von Internetkonzernen. Verhinderung von Steuerhinterziehung durch Schlie&szlig;ung von Steuerschlupfl&ouml;chern und Steueroasen.&ldquo; Wer es glaubt &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EuGH-Urteil zum Sozialbetrug<\/strong><br>\nUrteil des EU-Gerichtshofes erm&ouml;glicht Belgien, juristisch gegen Sozialbetrug in Bulgarien vorzugehen, auch wenn die bulgarischen Beh&ouml;rden am jeweiligen Verfahren nicht mitarbeiten wollen. Das Urteil ist auch wichtig f&uuml;r andere Verfahren in Sachen Sozialdumping im EU-Ausland. Hintergrund ist ein Verfahren in Belgien gegen Sozialbetrug im Bauwesen.<br>\nNach dem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofes (EuGH) ist es nationalen Gerichten in der EU erlaubt, im Falle von Sozialdumping und Sozialbetrug Bescheinigungen von Arbeitnehmern aus dem EU-Ausland abzulehnen, wenn es sich bei den jeweiligen Verfahren nachgewiesener Ma&szlig;en um bewiesene Straftaten handelt. Hintergrund dieses EuGH-Urteils ist ein in Belgien laufendes Verfahren gegen Sozialbetrug im Bauwesen.<br>\nVor einigen Jahren waren Sozialinspektoren in Belgien auf eine Baufirma gesto&szlig;en, die all ihre Auftr&auml;ge an Subunternehmen aus Bulgarien weitergab. Die bulgarischen Unternehmen detachierten ihre Bauarbeiter nach Belgien. Die Arbeiter verf&uuml;gten, wie es das Gesetz verlangt, &uuml;ber eine sogenannte bulgarische A1-Bescheinigung, die belegte, dass sie in ihrem Heimatland sozialversichert waren.<br>\nErmittlungen in Belgien ergaben allerdings, dass diese Unternehmen in Bulgarien keine Aktivit&auml;ten ausf&uuml;hrten. Diese Firmen waren lediglich dazu gegr&uuml;ndet worden, um das belgische Sozialsystem zu umgehen. Belgien beantragte denn auch bei den bulgarischen Beh&ouml;rden, diese A1-Bescheinigungen einzuziehen, doch dies wurde abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/deredactie.be\/cm\/vrtnieuws.deutsch\/EU\/1.3139722\">Flanderninfo.be<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Urteil d&uuml;rfte auch hierzulande bedeutsam sein. Wird Deutschland nun verst&auml;rkt gegen Sozialbetrug und Sozialdumping vorgehen? Was sagen eigentlich deutsche Unternehmen dazu &ndash; insbesondere jene, die solche Arbeitskr&auml;fte &uuml;bernommen (oder besser gesagt: ausgebeutet) haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn Kranksein Luxus ist<\/strong><br>\nRund 28 Millionen US-Amerikaner sind unterversichert oder haben keine Krankenversicherung. Eine &Auml;rzteorganisation bietet deshalb kostenlose medizinische Behandlung an. Wenn die sogenannten &ldquo;Null-Dollar-&Auml;rzte&rdquo; in die abgelegenen Gebiete kommen, stehen die Menschen schon ab Mitternacht Schlange.<br>\nSeit &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren bringt die &Auml;rzte-Organisation RAM kostenlose medizinische Hilfe dorthin, wo es sie kaum gibt und sie dringend ben&ouml;tigt wird. Mal bauen sie auf dem flachen Land wie aus dem Nichts eine kleine Zeltstadt auf. H&auml;ufig kommen sie mit ihrem mobilen Krankenhaus in &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden unter, wie dieses Mal in der Grundschule in dem kleinen Ort Warsaw.<br>\nZahn-OP unterm Basketballkorb: In der Sporthalle haben sich die Zahn&auml;rzte eingerichtet. Auf dem Spielfeld steht in vier Reihen: Zahnarztstuhl neben Zahnarztstuhl, die eher aussehen wie erweiterte Feldbetten. &Auml;rzte und Helfer in gr&uuml;n-blauen Medizinerkitteln wuseln herum. In der Luft liegt eine eigenartige Geruchsmischung aus muffeligen Turnschuhen und Desinfektionsmittel.<br>\nDr. Rick Rios tr&auml;gt einen Mundschutz. Er hat t&uuml;rkisfarbene Gummihandschuhe &uuml;bergezogen. Mit seinem Zeige- und Mittelfinger erkundet er den schmerzenden Backenzahn des Patienten vor ihm auf dem Stuhl. Seit dem Morgen haben bestimmt schon ein Dutzend Menschen auf Dr. Rios&lsquo; Stuhl gesessen. F&uuml;r seine Arbeit verlangt er kein Honorar.<br>\n&ldquo;Ich war mehrmals in Nicaragua im Einsatz. Verglichen mit einigen Orten, an denen ich war, ist diese kostenlose Klinik hier wirklich angenehm und ziemlich gut organisiert. Ich war mit einer anderen Organisation in Nicaragua. Aber die Idee ist dieselbe: Du bringst Instrumente und Material in die Ecken, wo es keine Zahn&auml;rzte gibt.&rdquo;<br>\nSo hat die Organisation Remote Area Medical in den 1980er Jahren auch begonnen. Mit Trips in Entwicklungsl&auml;nder, in Mittelamerika und Afrika. RAM entsendet noch immer &Auml;rzteteams in diese Gebiete. Doch ihr Schwerpunkt liegt mittlerweile in den USA. Hier werden sie derzeit mehr gebraucht, erkl&auml;rte einmal RAM-Gr&uuml;nder Stan Brock. Eine Bankrott-Erkl&auml;rung. &hellip;<br>\nSeit Jahren streiten amerikanische Politiker dar&uuml;ber, ob und wie das Gesundheitssystem in den USA neu aufgestellt werden kann. Rund 28 Millionen Amerikaner leben ohne Versicherungsschutz. Sehr viel mehr Menschen, so sch&auml;tzen Experten, sind nur unzureichend versichert. Das sind diejenigen, die vieles aus der eigenen Tasche bezahlen m&uuml;ssen. Man nennt sie hier die &ldquo;Unterversicherten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/us-gesundheitssystem-wenn-kranksein-luxus-ist.724.de.html?dram:article_id=410472\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trump legt 1,5-Billionen-Dollar-Plan vor<\/strong><br>\nDie Sanierung der maroden Infrastruktur geh&ouml;rte zu Donald Trumps zentralen Wahlversprechen. Nun hat der US-Pr&auml;sident einen Plan vorgelegt: Er umfasst 1,5 Billionen Dollar &ndash; und hat kaum Aussicht auf Umsetzung.<br>\nZuerst kam der Trommelwirbel via Twitter: &ldquo;Nachdem t&ouml;richterweise 7 Billionen im Nahen Osten ausgegeben wurden, ist es jetzt an der Zeit, mit Investitionen in UNSER Land zu beginnen!&rdquo;, schrieb Donald Trump. Kurz darauf legte der US-Pr&auml;sident seinen lange angek&uuml;ndigten Plan zur Sanierung der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten vor. Das Programm umfasst Investitionen von 1,5 Billionen Dollar (umgerechnet rund 1222 Milliarden Euro). Allerdings strebt die US-Regierung an, davon nur 200 Milliarden selbst beizusteuern. Die fehlende Summe in H&ouml;he von 1,3 Billionen soll von Bundesstaaten, Kommunen und dem Privatsektor investiert werden.<br>\nDas Wei&szlig;e Haus &uuml;bermittelte das Papier dem Kongress, der die Mittel wiederum bewilligen muss. Wegen absehbarer Widerst&auml;nde der Parlamentarier &ndash; vor allem bei den Demokraten &ndash; und knapper Kassen hat das Programm aber kaum Aussicht auf Erfolg. Eine teure Steuerreform und ein vergangene Woche nur mit M&uuml;he verabschiedeter Haushalt haben die bereits betr&auml;chtliche Verschuldung der USA nochmals erh&ouml;ht. Trumps Regierung will die notwendigen Mittel durch K&uuml;rzungen bei anderen Programmen aufbringen.<br>\nSchon bei den Republikanern gibt es aber derzeit wenig Neigung, noch mehr Geld auszugeben, das man eigentlich nicht hat. Au&szlig;erdem stehen im November Kongresswahlen an. Die Demokraten d&uuml;rften vorher kaum bereit sein, zusammen mit den Republikanern ein solches Mammutprojekt zu stemmen. In der jetzigen Form sei der Plan nichts anderes als &ldquo;ein weiteres Geschenk an Konzerne und wohlhabende Bauentwickler auf Kosten der amerikanischen Arbeiter&rdquo;, kritisierten die Demokraten.<br>\nZudem bezeichnen sie die von der Trump-Regierung anvisierte Summe vom Bund als v&ouml;llig unzureichend. Demokratische Abgeordnete im Repr&auml;sentantenhaus forderten k&uuml;rzlich eine Billion Dollar vom Bund &uuml;ber zehn Jahre. Sie warfen Trump zudem vor, die Kosten auf die Bundesstaaten und Kommunen abw&auml;lzen zu wollen. Seine Regierung hat diese Pl&auml;ne als nicht bezahlbar zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-legt-infrastrukturplan-ueber-1-5-billionen-dollar-vor-a-1193132.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der ganze Plan ist so schlecht, er h&auml;tte auch von SPD, Union und FDP stammen k&ouml;nnen. Zuerst verschenken Trump und die Republikaner vollkommen ohne Sinn und Verstand mit der Steuerreform 1,5 Billionen Dollar alleine in den n&auml;chsten 10 Jahren an Reiche, Superreiche und Konzerne, nun will er auf der Basis die Infrastruktur mit &Ouml;PP-Projekten finanzieren, weil der Staat ja kein Geld mehr hat, wie die Republikaner anmerken. So schafft man Pseudo-Sachzw&auml;nge und behauptet dann in &uuml;blicher Republikaner-&ldquo;Logik&rdquo;, da&szlig; Private alles besser k&ouml;nnten als der Staat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anti-Russia Think Tanks in US: Who Funds Them?<\/strong><br>\nCountering Russia has become a lucrative industry in Washington. In recent years, the think tank business has exploded. But who funds these organizations, who works for them and what are the real agendas at play?<br>\nFrom the start, let&rsquo;s be clear, the term &ldquo;think tank&rdquo; essentially amounts to a more polite way of saying &ldquo;lobby group.&rdquo; Bar a few exceptions, they exist to serve &ndash; and promote &ndash; the agendas of their funders.<br>\nHowever, particularly in the United States, the field has become increasingly shady and disingenuous, with lobbyists being given faux academic titles like &ldquo;Senior Non-Resident Fellow&rdquo; and &ldquo;Junior Adjunct Fellow&rdquo; and the like. And this smokescreen usually serves to cloud the real goals of these operations.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.informationclearinghouse.info\/48755.htm\">Information Clearing House<\/a>\n<p><strong>dazu: American Think Tanks Are Hired Peddlers of Fake News<\/strong><br>\n[&hellip;] Having read Bryan MacDonald&rsquo;s article on Information Clearing House, &ldquo;Anti-Russia Think Tanks in US: Who Funds them?,&rdquo; I see that think tanks are essentially lobby groups for their donors. The policy analyses and reform schemes that they produce are tailored to support the material interests of donors. None of the studies are reliable as objective evidence. They are special pleading.<br>\nThink tanks, such as the American Enterprise Institute, Brookings Institution, and the Atlantic Council, speak for those who fund them. Increasingly, they speak for the military\/security complex, American hegemony, corporate interests, and Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2018\/02\/09\/american-think-tanks-hired-purveyors-fake-news\/\">Paul Craig Roberts<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Partei muss sich dringend erneuern<\/strong><br>\nParteivize Olaf Scholz hat eine dringende Erneuerung der SPD gefordert. Zu einem m&ouml;glichen Wechsel nach Berlin als Finanzminister wollte sich der derzeitige Hamburger B&uuml;rgermeister im Bericht aus Berlin nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\n&ldquo;Wir brauchen dringend eine Erneuerung der SPD&rdquo;, hat der SPD-Vize und derzeitige Hamburger B&uuml;rgermeister Olaf Scholz im Interview mit Thomas Baumann im Bericht aus Berlin erkl&auml;rt. Daf&uuml;r habe sich die SPD in diesem Jahr &ldquo;eine sehr sorgf&auml;ltige Diskussion&rdquo; vorgenommen.<br>\nScholz wollte nicht best&auml;tigen, dass er als Finanzminister und Vizekanzler nach Berlin wechseln werde. Es gelte, sich jetzt auf die Themen zu konzentrieren. Erst wenn die Mitglieder eine Entscheidung getroffen h&auml;tten, werde die F&uuml;hrung der SPD &uuml;ber die Ressortbesetzung entscheiden.<br>\nAuf Rufe aus seiner Partei, den SPD-Chef k&uuml;nftig durch eine Urwahl zu bestimmen, reagierte er ablehnend. Es gebe bereits &ldquo;ein gutes, bew&auml;hrtes Verfahren&rdquo; f&uuml;r diese wichtige Personalentscheidung, sagte Scholz. &ldquo;Das ist klassischerweise die Sache eines Parteitages.&rdquo;<br>\nZur Finanzpolitik sagte Scholz, die schwarze Null sei unverhandelbar. So stehe es im Koalitionsvertrag &ndash; auch wenn Deutschland derzeit wirtschaftlich sehr gut dastehe. &ldquo;Bei allen zus&auml;tzlichen W&uuml;nschen m&uuml;ssen wir uns genau anschauen, was wir uns leisten k&ouml;nnen und was nicht.&rdquo; F&uuml;r ihn sei wichtig, dass Spielr&auml;ume f&uuml;r sozialen Wohnungsbau, Kitas oder Ganztags-Schulbau genutzt werden. Der Parteivize hatte bei den Koalitionsverhandlungen die Arbeitsgruppe &ldquo;Finanzen und Steuern&rdquo; geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/scholz-165.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie meint Bilderberger Scholz das? Soll die SPD noch neoliberaler werden? Wo Scholz steht, zeigt sein Statement zur neoliberalen Austerit&auml;tspolitik: Die schwarze Null ist unverhandelbar. Die SPD bleibt weiter der neoliberalen Ideologie verhaftet. Damit ist ihr politisches Schicksal vorgezeichnet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Und noch eine Schul-GmbH<\/strong><br>\nDer Berliner Senat setzt auf das gescheiterte Finanzierungsmuster &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (&Ouml;PP) und will hunderte Schulen in eine GmbH stecken.<br>\nTausende marode Schulgeb&auml;ude gammeln im &ldquo;Bildungsland Deutschland&rdquo; seit Jahren vor sich hin. Vor allem in den &auml;rmeren Stadtteilen sieht es aus wie in einem Entwicklungsland: kaputte Toiletten, undichtes Dach, abgeplatzte Flurw&auml;nde, unbenutzbare Turnhalle. Und, oh wie &uuml;berraschend: Jetzt werden mehr Babys geboren und Migranten haben auch Kinder. Es m&uuml;ssen also auch neue Schulen gebaut werden.<br>\nDa schienen einige Politiker endlich etwas begriffen zu haben. 2016 schrieben SPD, Linke und Gr&uuml;ne in Berlin in ihren Koalitionsvertrag: Wir starten die Berliner Schulbau-Offensive. In den n&auml;chsten zehn Jahren, bis 2026, sollen 5,5 Milliarden Euro in Sanierung, Erweiterung und Neubau von Schulen gesteckt werden. Sch&uuml;ler, Eltern, Lehrer und Lehrerinnen freuten sich. Endlich tut sich was!<br>\nDoch der Berliner Senat will tricksen, intransparent und teuer. Die Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOGOWE GmbH soll eine Tochter-GmbH gr&uuml;nden. Die soll in Erbpacht die 798 Berliner Schulen &uuml;bernehmen, zumindest die Schulen, die saniert und neu gebaut werden. Diese Schul-GmbH soll auf dem Kapitalmarkt Kredite aufnehmen. Sie bietet ja mit den Geb&auml;uden, Grundst&uuml;cken und Schulh&ouml;fen<br>\nDie Schul-GmbH soll private Investoren einschalten. Und zwar nach dem Modell &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (&Ouml;PP). Dabei vergibt der Investor als Generalunternehmer alle Aufgaben an Subunternehmer: f&uuml;r Bau und Sanierung, aber auch den Betrieb, also die Hausmeister, die Reinigungskr&auml;fte, Gr&uuml;npflege, Sicherheit, Energiemanagement, Reparaturen &ndash; und das f&uuml;r 20 bis 30 Jahre. Die Berliner Schulbezirke, denen die Schulen geh&ouml;ren, m&uuml;ssen dann an die Schul-GmbH Miete zahlen.<br>\nDamit befolgt der Senat vorauseilend die von der Bundesregierung durchgedr&uuml;ckte Politik der sogenannten Schuldenbremse. Danach d&uuml;rfen auch Bundesl&auml;nder und Kommunen ab 2020 keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Hinzukam 2017 eine weitere Grundgesetz&auml;nderung: Autobahnen und Bundesstra&szlig;en werden einer Verkehrs-GmbH &uuml;bereignet; die kann f&uuml;r Sanierung, Bau und Betrieb Investoren nach dem &Ouml;PP-Modell beauftragen &ndash; ohne Beteiligung des Bundestages. Gleichzeitig hat sich der Zentralstaat den Durchgriff auf den Schulbau in den Kommunen zugeschanzt. Die staatliche, aber auch privatrechtliche Beratungsagentur Partner&shy;schaften Deutschland GmbH soll die Kommunen zu &Ouml;PP-Projekten dr&auml;ngen.<br>\nDer Berliner Senat verdr&auml;ngt die bisherigen Erfahrungen mit &Ouml;PP. Nach diesem Modell laufen seit Anfang der 2.000er Jahre zahlreiche Projekte mit Autobahnen, Messehallen, Schwimmb&auml;dern und auch Schulen. &Uuml;blich sind die Nachforderungen der Investoren: Die anfangs vereinbarte Miete reicht leider nicht, behaupten sie. Bundesrechnungshof und Landesrechnungsh&ouml;fe haben immer wieder Kritik ge&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2018\/ausgabe-01\/gewerkschaft\/brennpunkt\/seite-3\/A0\">Werner R&uuml;gemer in verdi publik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man beachte, dass es eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition ist, die hier im Grunde neoliberale Politik betreibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Doppelkopf &ndash; Am Tisch mit Rainer Werning, &ldquo;Korea-Kundschafter&rdquo;<\/strong><br>\nDer Publizist und Politologe Rainer Werning ist einer der wenigen ausgewiesenen Korea-Kenner in Deutschland, er hat den S&uuml;den und den Norden immer wieder besucht und tiefe Einblicke in Geschichte und Gegenwart dieses unbekannten Landes gewonnen.<br>\nAsien ist ein beliebtes Reiseziel f&uuml;r Westeurop&auml;er. Wir lieben Thailand, Vietnam, die Philippinen, und Kambodscha wird gerade vom Tourismus als Reiseland entdeckt. Von S&uuml;dkorea allerdings tr&auml;umen die allerwenigsten.<br>\nS&uuml;dkorea hat sich als Reiseland noch nicht etabliert, und wenn man etwas aus dieser Region h&ouml;rt, dann doch eher negatives. &Uuml;ber Spannungen mit dem Norden, &uuml;ber Kriegsangst. Jetzt finden zum zweiten Mal Olympische Spiele in S&uuml;dkorea statt und die Welt schaut auf Pyeongchang &ndash; nicht zu verwechseln mit Pj&ouml;ngjang, der Hauptstadt Nordkroeas.<br>\nEs gibt sportliche Ann&auml;herungen zwischen den beiden verfeindeten Koreas, das mindert das Unbehagen einiger Sportler und Offiziellen, f&uuml;r die friedlichen Spiele in ein Krisengebiet zu reisen. Aber ist es &uuml;berhaupt eins? Wie sehen die sch&ouml;nen Seiten S&uuml;dkoreas aus? Wie ist das Lebensgef&uuml;hl? Worin ist die jahrzehntelange Feindschaft begr&uuml;ndet? Und wie gro&szlig; ist tats&auml;chlich die Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden und eine eventuelle Wiedervereinigung bei den Menschen auf beiden Seiten des 38ten Breitengrads?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hr2.de\/gespraech\/doppelkopf\/doppelkopf--am-tisch-mit-rainer-werning-korea-kundschafter,id-doppelkopf-454.html\">HR 2n<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?s=rainer+werning&amp;Submit.x=0&amp;Submit.y=0\">Rainer Werning berichtet regelm&auml;&szlig;ig<\/a> f&uuml;r die NachDenkSeiten zum Thema Ostasien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tribunal gegen Verleumder<\/strong><br>\nIn Berlin fand eine Konferenz &uuml;ber diffamierende Antisemitismusvorw&uuml;rfe statt<br>\nWegen bef&uuml;rchteter Provokationen fanden die Vorbereitungen unter gleichsam klandestinen Bedingungen statt, wurde der Veranstaltungsort erst wenige Tage vor Beginn bekanntgegeben. Dennoch war die nach einem Gedicht von Erich Fried &raquo;Zur Zeit der Verleumder&laquo; &uuml;bertitelte Konferenz, die am Samstag mit rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im &raquo;Tiyatrom&laquo;, einem t&uuml;rkischen Schauspielhaus in Berlin-Kreuzberg, stattfand (siehe jW vom 7.2.), bereits seit etlichen Wochen &raquo;&uuml;berbucht&laquo;. Die Journalistin Susann Witt-Stahl, die die Tagung im Namen des Veranstalters Projekt Kritische Aufkl&auml;rung (PKA) er&ouml;ffnete, wies darauf hin, dass mehr als die doppelte Menge an Karten h&auml;tte verkauft werden k&ouml;nnen. Am Einlass herrschte Geschiebe und Gedr&auml;nge, viele Interessierte mussten abgewiesen werden. Keine Frage also: Das Bed&uuml;rfnis, sich mit dem Konferenzthema &raquo;Instrumentalisierung von Juden, Judentum und der j&uuml;dischen Katastrophe&laquo;, der Shoah, auseinanderzusetzen, ist gro&szlig;.<br>\nUnmittelbaren Ansto&szlig; f&uuml;r die Veranstaltung gab ein Vorfall im &shy;Juni vergangenen Jahres: Im Rahmen &raquo;antideutscher&laquo; Proteste gegen eine Konferenz des Koordinationskreises Pal&auml;stina-Israel (Kopi) in Frankfurt am Main war vor allem ein Referent, der in Tel Aviv lehrende Historiker und Soziologe Moshe Zuckermann, zum Ziel heftiger Attacken geworden (jW berichtete). Jutta Ditfurth verstieg sich im Rahmen dieser Auseinandersetzung sogar zu der Aussage, der als Kind von Holocaust&uuml;berlebenden in Israel geborene Zuckermann habe &raquo;sich den antizionistischen Antisemit*innen angeschlossen&laquo;. Gemeinsam mit CDU-B&uuml;rgermeister Peter Becker und Aktivisten aus dem antinationalen Spektrum machte die Publizistin und Kommunalpolitikerin gegen die Kopi-Veranstaltung mobil &ndash; ein, wie die PKA-Konferenz zeigte, charakteristischer Fall von B&uuml;ndnispolitik, wenn es gegen israelkritische Juden geht. Witt-Stahl, die Zuckermann als &raquo;Ehrengast und Hauptredner&laquo; begr&uuml;&szlig;te, unterstrich, dass &raquo;wir in einer Hochzeit der Verleumder&laquo; lebten, Zeugen eines &raquo;Triumphmarschs der Qu&auml;lgeister durch die deutschen Institutionen&laquo; seien. Angriffe deutscher Staatsb&uuml;rger gegen unliebsame Juden seien &raquo;gef&auml;hrlich an der Grenze zur Schuldumkehr&laquo; und dienten vor allem einem politischen Zweck: der Legitimierung der neoliberalen Offensive und mit ihr einhergehender imperialistischer Kriege. Die PKA-Konferenz stehe f&uuml;r eine &raquo;notwendige Intervention&laquo; auf marxistischer Basis: &raquo;Es ist h&ouml;chste Zeit anzugreifen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327084.tribunal-gegen-verleumder.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; 10 Millionen reichen nicht: Daimler-Chef will h&ouml;here Bonuszahlung<\/strong><br>\nDen Chef des deutschen Autokonzerns Daimler Dieter Zetsche st&ouml;rt die Gehaltsdeckelung von 10 Millionen Euro f&uuml;r Top-Managern. Aus Umsatz und Gewinn des letzten Jahres w&uuml;rde sich ein Bonus im zweistelligen Millionenbereich f&uuml;r Zetsche ergeben. Wegen der Deckelung muss er sich mit 8 Mio. Euro zufrieden geben.<br>\n7,6 Millionen Euro wurden dem Daimler-Manager Dieter Zetsche im Vorjahr &uuml;berwiesen. Dieses Jahr verdient der Konzern-Chef noch besser, sein Gehalt hat offenbar die Gehaltsgrenze des Konzerns von 10 Millionen Euro erreicht, wie die &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; (FAS) berichtet. Ohne den Deckel w&uuml;rde Zetsche dank eines Rekord-Jahres f&uuml;r Daimler auf einen Jahresgehalt kommen, der deutlich im zweistelligen Bereich liegt. Dass er den Bonus jetzt nicht in voller H&ouml;he ausbezahlt bekommt, st&ouml;rt den deutschen Top-Manager.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/daimler-bonus-10-mio\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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