{"id":42413,"date":"2018-02-14T09:06:32","date_gmt":"2018-02-14T08:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42413"},"modified":"2019-03-02T10:17:01","modified_gmt":"2019-03-02T09:17:01","slug":"koalitionsvertrag-kein-aufbruch-keine-dynamik-kein-zusammenhalt-sondern-merkantilismus-von-heiner-flassbeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42413","title":{"rendered":"Koalitionsvertrag: Kein Aufbruch, keine Dynamik, kein Zusammenhalt, sondern Merkantilismus. Von Heiner Flassbeck."},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Der Koalitionsvertrag besteht aus vielen Worten, besitzt aber wenig Inhalt. Er h&auml;lt genau das nicht, was er verspricht, sondern ist ein Programm zur versch&auml;rften Fortsetzung des deutschen Merkantilismus.&ldquo; &ndash; Dieser Hinweis auf den merkantilistischen Charakter der Wirtschaftspolitik der wahrscheinlichen Koalition ist ausgesprochen wichtig. Es folgt der Text des Beitrags von Heiner Flassbeck in Makroskop. Danke f&uuml;r die &Uuml;berlassung. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer Koalitionsvertrag zwischen CDU\/CSU und SPD beeindruckt schon durch sein schieres Volumen (<a href=\"https:\/\/www.cdu.de\/system\/tdf\/media\/dokumente\/koalitionsvertrag_2018.pdf?fil\">hier<\/a> kann man ihn anschauen). Bei fast zweihundert Seiten kann man sicher sein, dass sich viele SPD-Mitglieder sagen, wo so viel Arbeit unserer besten Leute drin steckt, das kann ja nicht alles falsch sein. Liest man dann noch die wohlklingende Pr&auml;ambel sorgf&auml;ltig, ist man eigentlich fest davon &uuml;berzeugt, dass es sich bei dem Vertrag um ein Werk handelt, bei dem die sozialdemokratische Handschrift offensichtlich und stark ist.<\/p><p>Auch der sch&ouml;ne und nicht einmal falsche Satz, den derzeit wirklich jeder sozialdemokratische Mandatstr&auml;ger in jedes verf&uuml;gbare Mikrophon sagt, dass es n&auml;mlich gelungen sei, an ganz vielen Stellen die konkrete Lage der Menschen in Deutschland zu verbessern, d&uuml;rfte seine Wirkung nicht verfehlen. Folglich werden die Mitglieder der SPD in den n&auml;chsten Tagen der gro&szlig;en Koalition zustimmen, wenn es nur gelingt, die Berliner Chaostage schnell vergessen zu machen. Doch ein Urteil &uuml;ber den Koalitionsvertrag, das man auf den Satz von den vielen kleinen Verbesserungen st&uuml;tzt, ist am Ende dennoch ein krasses Fehlurteil. <\/p><p>In der Tat geht es in Deutschland und Europa, wie die &Uuml;berschriften des Vertrages es richtig ausdr&uuml;cken, um Aufbruch, um Dynamik und um Zusammenhalt. Doch bei allen drei Sachverhalten bietet der Vertrag weniger als Nichts. Liest man dann noch etwas genauer, erkennt man schnell, dass der Vertrag den Geist des Ewiggestrigen atmet. Insbesondere beim Zusammenhalt und bei Europa, wo sich die Sozialdemokraten Aufbruch und Erneuerung besonders dick auf die Fahnen geschrieben haben, kann man nicht umhin, den Vertrag als Mogelpackung zu bezeichnen.<\/p><p><strong>Warum ist er so dick?<\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst muss man feststellen, dass die Dicke dieses Vertrages kein Ausweis von G&uuml;te und Gr&uuml;ndlichkeit, sondern von schierer Phantasielosigkeit ist. Ein solch dickes Werk entsteht n&auml;mlich dadurch, dass die amtierende Regierung alle Ressorts (und in den Ressorts alle Referate) bittet, auf der Basis der bisherigen Arbeit Fortschreibungen f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre zu machen, die, wo es angebracht ist, auch die Wahlprogramme der an der Regierung zu beteiligenden Parteien ber&uuml;cksichtigen. Daraufhin setzen sich unz&auml;hlige Beamte in unz&auml;hligen Referaten hin und schreiben das auf, was sie angesichts der politischen Lage in ihrem jeweiligen Bereich f&uuml;r sinnvoll und m&ouml;glich halten. Daraus entsteht dann ein dickes Konvolut, das die Parteien wieder auseinanderpfl&uuml;cken und in Sachbereiche einteilen, bevor sie sich daran machen, die S&auml;tze anzuschauen und noch einmal zu &uuml;berpr&uuml;fen, was zu ihrer Programmatik passt und was nicht. <\/p><p>Schon dieses Verfahren bringt genau das Gegenteil von Aufbruch zustande, weil es ja explizit &bdquo;piecemeal social engineering&ldquo; (K. R. Popper) ist, also das Vermeiden eines gro&szlig;en Wurfs zugunsten der Fortschreibung des Bisherigen. Wer wirklich Aufbruch und Dynamik will, h&auml;tte all die hunderte von Winzigkeiten, die in dem Vertrag drin stehen, zugunsten einer Idee oder einer politischen Vision geopfert, die sich auf wenigen Seiten aufschreiben l&auml;sst. <\/p><p>So aber lernt der erstaunte Leser, dass man &bdquo;bundeseinheitliche Regelungen f&uuml;r eine Zertifizierung von &#8232;Jagdmunition mit optimaler T&ouml;tungswirkung bei gleichzeitiger Bleiminimierung&ldquo; und einen Schie&szlig;&uuml;bungsnachweis f&uuml;r die J&auml;ger- und Falknerausbildung sowie -pr&uuml;fung schaffen&ldquo; will. Wie sch&ouml;n! Auch dass &bdquo;Einbr&uuml;che in Tierst&auml;lle als Straftatbestand&ldquo; effektiv zu ahnden sind, war bisher nicht auf unserer politischen Agenda. Wer das alles nicht wissen will, f&uuml;r den gen&uuml;gt es, sich mit den wenigen programmatischen S&auml;tzen zu begn&uuml;gen, die in der Pr&auml;ambel und in der Einf&uuml;hrung in die Europaproblematik stehen.<\/p><p><strong>Hehre Ziele &hellip;<\/strong><\/p><p>Dort aber findet man auf den ersten Blick beeindruckende S&auml;tze wie die folgenden:<\/p><blockquote><p>\nUnser Ziel ist ein nachhaltiges und inklusives Wachstum, dessen Ertr&auml;ge allen zugutekommen. Wir&nbsp;wollen die kreativen Potenziale in Deutschland mobilisieren und die Chancen der Digitalisierung nutzen. Deutschland braucht wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt,&#8232;an dem alle teilhaben. &#8232;<\/p>\n<p>Wir wollen, dass der Wohlstand bei allen Menschen ankommt. Das Wahlergebnis hat &#8232;gezeigt, dass viele Menschen unzufrieden und verunsichert sind. Daraus ziehen wir mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag und seiner Politik die entsprechenden &#8232;Schl&uuml;sse. Wir wollen sichern, was gut ist, aber gleichzeitig den Mut zur politischen Debatte, zu Erneuerung und f&uuml;r Ver&auml;nderung beweisen. &#8232;<\/p>\n<p>Die Soziale Marktwirtschaft, die auf Unternehmensverantwortung, Sozialpartnerschaft, Mitbestimmung und einer fairen Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands beruht, braucht eine Renaissance, gerade in Zeiten der Digitalisierung.&#8232;\n<\/p><\/blockquote><p>Man fragt sich nur, warum die neue GroKo an dieser zentralen Stelle kein Wort &uuml;ber die heute bestehende Ungleichheit verliert, und wie sie f&uuml;r die Zukunft die Teilhabe aller Menschen sicherstellen will, erf&auml;hrt man auch nicht. Wer jedoch bei gro&szlig;er akuter Ungleichheit so tut, als ginge es nur darum, die Ungleichheit nicht gr&ouml;&szlig;er werden zu lassen, wendet den gleichen Taschenspielertrick an, den man dauernd von deutschen Mainstream&ouml;konomen vorgef&uuml;hrt bekommt (vgl. meine Kritik daran <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/06\/ungleichheit-und-saekulare-stagnation\/?success=1\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/11\/hurra-wir-duerfen-ueberleben\/\">hier<\/a>).<\/p><p><strong>&hellip;. aber keine Taten <\/strong><\/p><p>Statt ehrlicherweise zu fragen, was die Umverteilung der vergangenen Jahre gebracht oder aber nicht gebracht hat (Investitionst&auml;tigkeit der Unternehmen ist hier das entscheidende Stichwort), beteuert man, f&uuml;r die Zukunft alles besser machen zu wollen und weitere Ungleichheit nicht mehr zulassen zu wollen. Auf diese Weise kann man sich vollst&auml;ndig vor der R&uuml;ckverteilung dr&uuml;cken, die angesichts der funktionslosen Umverteilung der vergangenen 20 Jahre unbedingt notwendig w&auml;re (siehe <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/12\/ungleichheit-und-die-nebelwerfer-des-neoliberalismus\/\">hier<\/a> einen Beitrag dazu). Die SPD macht sich dadurch in der gleichen Weise wie gro&szlig;e Teile des deutschen Journalismus zu einem <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/12\/ungleichheit-und-die-nebelwerfer-des-neoliberalismus\/\">Nebelwerfer des Neoliberalismus<\/a>. <\/p><p>Dazu passt auch, dass man die entscheidende Fehlentwicklung, die unsere heutige Marktwirtschaft von der ber&uuml;hmten Sozialen Marktwirtschaft der ersten beiden Jahrzehnte der Bundesrepublik fundamental unterscheidet, nicht zur Kenntnis nimmt bzw. nehmen will. Man kann schlechthin nicht ernsthaft von einer Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft reden, wenn man verschweigt, dass heute die Unternehmen eine fundamental andere Rolle spielen als zu Zeiten des sogenannten Wirtschaftswunders. Heute sind die Unternehmen nicht nur die Gewinner der Umverteilung der vergangenen Jahrzehnte, sondern sie sind Netto-Sparer geworden. Sie sind damit zu einem Sektor der Volkswirtschaft geworden, der nicht wie in der Vergangenheit hilft, das entscheidende Problem jeder Wirtschaft zu l&ouml;sen, n&auml;mlich die Anregung der Investitionst&auml;tigkeit trotz des bremsenden Sparens. Nein, die Unternehmen insgesamt vergr&ouml;&szlig;ern das Sparproblem, womit unmittelbar klar ist, dass sie die Umverteilung zu ihren Gunsten nicht verdient haben. <\/p><p>Wer in dieser Situation, wie das die neue GroKo vor hat, strikt an der schwarzen Null festh&auml;lt, also an einem sparenden Staat, dem bleibt logischerweise nur eine einzige M&ouml;glichkeit, das Sparproblem zu l&ouml;sen. Man muss, um eine gefl&uuml;geltes Wort aus der SPD zu benutzen, Export&uuml;bersch&uuml;sse produzieren bis es quietscht. <\/p><p><strong>Merkantilismus als Programm<\/strong><\/p><p>Und in der Tat, wenn etwas diesen Koalitionsvertrag auszeichnet, dann ist es das Bekenntnis zur Fortsetzung des deutschen Merkantilismus ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. Das klingt dann so:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Auch in Zukunft wollen wir unsere internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit sichern. Deutschland braucht ein weltweit wettbewerbsf&auml;higes Steuer- und Abgabensystem. Offene M&auml;rkte und freier und fairer Handel sind Grundlagen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung, Protektionismus lehnen wir ab. Wir setzen uns im Rahmen der Welthandelsorganisation f&uuml;r ein regelbasiertes, multilaterales Handelssystem ein.&ldquo; &#8232;\n<\/p><\/blockquote><p>Oder so:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir wollen die Wettbewerbsf&auml;higkeit der EU und ihre Wachstumskr&auml;fte im Kontext der Globalisierung st&auml;rken, um zukunftsgerechte Arbeitspl&auml;tze in der EU zu sichern und neue zu schaffen: Das ist die Basis unseres k&uuml;nftigen Wohlstands.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wachstum und Besch&auml;ftigung gibt es in der Welt der Gro&szlig;koalition&auml;re nur &uuml;ber die Handelsschiene im Gefolge einer Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit. Das ist Merkantilismus pur (vgl. dazu den Beitrag <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/02\/der-kranke-mann-europas-wird-gesund-der-rest-bekommt-fieber\/\">hier<\/a> und das treffende Zitat des obersten Merkantilisten von 1664). So wundert es nicht, dass im Vertrag die Suche f&uuml;r das Wort &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; sage und schreibe 25 Ergebnisse erbringt. Deutschland betreibt Protektionismus in Form von Exportf&ouml;rderung durch Lohndumping und behauptet dreist, Protektionismus abzulehnen.<\/p><p>Dass man das merkantilistische deutsche Rezept auf ganz Europa &uuml;bertragen will, macht es ja nicht besser, sondern ist Ausdruck der intellektuellen Unf&auml;higkeit der gesamten politischen Spitze in Berlin, zu begreifen, dass europ&auml;ischer Merkantilismus keinen Gegenpart in der Welt findet und die USA darauf &ndash; zu Recht &ndash; mit massiver Begrenzung des Handels reagieren w&uuml;rden. <\/p><p>Das hei&szlig;t im Ergebnis nichts anderes, als dass Deutschland einerseits mit diesem europ&auml;ischen Merkantilismus die eigentlich notwendige Dynamik der Binnennachfrage abw&uuml;rgen wird und, trotz seiner langatmigen Bekenntnisse zu Europa, an der Politik des Exports von Arbeitslosigkeit in die europ&auml;ischen Nachbarstaaten und den Rest der Welt festhalten will. Bezeichnend daf&uuml;r ist, dass man &uuml;ber einhundert Mal f&uuml;ndig wird, wenn man das Wort &bdquo;Europa&ldquo; sucht, aber kein einziges Mal bei &bdquo;Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion&ldquo; oder &bdquo;EWU&ldquo;; kein einziges Mal findet man auch das Wort &bdquo;Ungleichgewicht&ldquo; oder &bdquo;Handelsungleichgewicht&ldquo;, kein einziges Mal &bdquo;Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse&ldquo;. <\/p><p><strong>Deutschland gegen Lohndumping der anderen!<\/strong><\/p><p>Das alles k&ouml;nnte man noch als die &uuml;bliche deutsche Handelsideologie abtun, aber dann kommt eine Aussage, die in aller Klarheit zeigt, wie skrupellos und vollkommen kaltbl&uuml;tig hier rein deutsche Unternehmenspolitik exekutiert wird:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir wollen einen Rahmen f&uuml;r Mindestlohnregelungen sowie f&uuml;r nationale Grundsicherungssysteme in den EU-Staaten entwickeln. Wer konsequent gegen Lohndumping und soziale Ungleichheiten in wirtschaftlich schw&auml;cheren L&auml;ndern in Europa k&auml;mpft, sichert auch den Sozialstaat und die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das schl&auml;gt wirklich dem Fass den Boden aus. Deutschland, der gr&ouml;&szlig;te Lohndumper des Jahrhunderts, ma&szlig;t sich an, gegen soziale Ungleichheit in wirtschaftlich schw&auml;cheren L&auml;ndern und deren &bdquo;Lohndumping&ldquo; vorzugehen. Und das, um den Sozialstaat in Deutschland zu sichern! Wohlgemerkt, Lohndumping in &auml;rmeren L&auml;ndern hei&szlig;t nicht, dass in diesen L&auml;ndern wie in Deutschland die L&ouml;hne hinter der Produktivit&auml;t zur&uuml;ckbleiben, sondern nur, dass die L&ouml;hne niedrig sind wegen der dort nun einmal niedrigen Produktivit&auml;t. Diese S&auml;tze findet &uuml;brigens offenbar auch der deutsche Gewerkschaftsbund gut, dessen Chef den SPD-Mitgliedern &ouml;ffentlich Zustimmung empfohlen hat.<\/p><p>Dieser Vertrag richtet Schaden an. Selbst wenn er mit vielen kleinen Ma&szlig;nahmen die Lage der Menschen in Deutschland verbessert, kann doch kein Zweifel daran bestehen, dass die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik in Europa in gro&szlig;em Ma&szlig;e Schaden anrichten wird, dessen politische Auswirkungen fr&uuml;her oder sp&auml;ter auf Deutschland zur&uuml;ckfallen. Die SPD hat bisher schon fast jede Glaubw&uuml;rdigkeit in Sachen Ungleichheit, sozialen Zusammenhalt und bei der Wirtschaftspolitik eingeb&uuml;&szlig;t. Wenn sie diesen Vertrag unterschreibt, wird sich ihr Abw&auml;rtstrend fortsetzen und bei den n&auml;chsten Wahlen wird die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde in Sichtweite kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Der Koalitionsvertrag besteht aus vielen Worten, besitzt aber wenig Inhalt. Er h&auml;lt genau das nicht, was er verspricht, sondern ist ein Programm zur versch&auml;rften Fortsetzung des deutschen Merkantilismus.&ldquo; &ndash; Dieser Hinweis auf den merkantilistischen Charakter der Wirtschaftspolitik der wahrscheinlichen Koalition ist ausgesprochen wichtig. Es folgt der Text des Beitrags von Heiner Flassbeck in Makroskop. Danke<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42413\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,188,123,157,30],"tags":[290,1260,499,2052,2174,1895,528,687,291,402],"class_list":["post-42413","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-bundesregierung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-wettbewerbsfaehigkeit","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-binnennachfrage","tag-groko","tag-handelsbilanz","tag-investitionen","tag-protektionismus","tag-schwarze-null","tag-soziale-marktwirtschaft","tag-ungleichheit","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wachstum"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42413"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49718,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42413\/revisions\/49718"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}