{"id":4244,"date":"2009-10-07T09:15:10","date_gmt":"2009-10-07T07:15:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4244"},"modified":"2009-10-07T09:15:11","modified_gmt":"2009-10-07T07:15:11","slug":"hinweise-des-tages-992","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4244","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4244#h01\">Liberale wollen Hartz IV ganz abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h02\">B&uuml;rgergeld als Mogelpackung: FDP will nur noch gesundheitliche Minimalversorgung f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h03\">Hartz IV soll durch Workfare ersetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h04\">Beschleunigt &ndash; aktiviert &ndash; zukunftsf&auml;hig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h05\">Kommentar zur Hypo Real Estate: Schweigt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h06\">Entlastung f&uuml;r`s Volk ? &ndash; Merkel steuert um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h07\">Nochmals: &ldquo;Die Wirtschaftsachse Berlin-Moskau&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h08\">FR, FTD, und ZDF werben wieder einmal f&uuml;r Versicherungsprodukte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h09\">Gesundheitspolitik: Die Krankmacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h10\">SoVD fordert: Keine weitere Privatisierung von Gesundheitsrisiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h11\">Bahn schr&ouml;pft ihre besten Kunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h12\">Neuer UNICEF-Bericht zum Kinderschutz: Millionen Kinder ohne Schutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h13\">&ldquo;In Deutschland hat der SPD noch lange nicht die letzte Stunde geschlagen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h14\">Th&uuml;ringen: SPD-Politiker wirft Matschie &ldquo;S&auml;uberung&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h15\">ver.di Analyse der Bundestagswahl und der Landtagswahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h16\">Attac-Demokratieumfrage 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h17\">Die dunkle Seite der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h18\">Chemieverband CEFIC wieder im EU-Lobbyregister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h19\">Post-Liberalisierung: Franzosen auf den Barrikaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h20\">Und wieder einmal Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h21\">Festung Europa: Wie die EU Fl&uuml;chtlinge mit allen Mitteln fernh&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h22\">Afghanistan: Die Bundeswehr als &bdquo;Vorreiterin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h23\">Milliarden aus NRW f&uuml;r amerikanische Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h24\">Institut der deutschen Wirtschaft: Reform der Lehrerbesch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h25\">Wilfried Schmickler: Tag des Lehrers<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4244&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Liberale wollen Hartz IV ganz abschaffen<\/strong><br>\nDie FDP will in den Koalitionsverhandlungen gleich dicke Bretter bohren. Hartz IV soll abgeschafft und durch ein leistungsfreundlicheres B&uuml;rgergeld ersetzt werden. In dem B&uuml;rgergeld w&uuml;rden alle Sozialleistungen zusammengefasst. Auch in der Union gibt es Bef&uuml;rworter eines solchen Modells &hellip;<br>\nDie Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgergelds h&auml;tte nach den Pl&auml;nen der FDP zur Folge, dass alle Sozialleistungen, die sich aus Steuern finanzieren, zusammengefasst werden. Dazu z&auml;hlt die Partei das Arbeitslosengeld II einschlie&szlig;lich der Leistungen f&uuml;r Wohnen und Heizung, das Sozialgeld, die Grundsicherung im Alter, die Sozialhilfe, den Kinderzuschlag und das Wohngeld. &bdquo;Die Leistungen werden beim B&uuml;rgergeld grunds&auml;tzlich pauschaliert gew&auml;hrt und von einer einzigen Beh&ouml;rde, dem Finanzamt, verwaltet&ldquo;, hei&szlig;t es im FDP-Wahlprogramm. Die Aufnahme einer eigenen Erwerbst&auml;tigkeit solle mit dem B&uuml;rgergeld &bdquo;st&auml;rker gef&ouml;rdert und anerkannt&ldquo; werden als bisher. Bei Ablehnung einer zumutbaren Arbeit soll das B&uuml;rgergeld gek&uuml;rzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/bundestagswahl\/article4745433\/Liberale-wollen-Hartz-IV-ganz-abschaffen.html;jsessionid=E480D5A85D83D487272A0969B5A5AF7E#vote_4747453\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> So landet dann das von Vielen so gepriesene Modell des bedingungslosen Grundeinkommens auf dem Boden nackter Tatsachen. Die bittere Realit&auml;t ist, die sozialen Sicherungssystem w&uuml;rden geschleift und alle Sozialleistungen auf ein Minimum gek&uuml;rzt und vom Finanzamt ausbezahlt. Das vorgeschlagene B&uuml;rgergeld w&uuml;rde 662 Euro im Monat betragen und Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter ersetzen. Miete, Heizkosten und Lebensunterhalt w&uuml;rden damit pauschal abgegolten. Im Gegenzug folgt dann noch das Workfare-Konzept. Wo bleibt eigentlich der Protest der Anh&auml;nger des bedingungslosen Grundeinkommens?<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>B&uuml;rgergeld als Mogelpackung: FDP will nur noch gesundheitliche Minimalversorgung f&uuml;r Arme<\/strong><br>\nWurde bei dem Umstieg von der Arbeitslosenhilfe auf Hartz-IV die bis dahin im Sozialhilfegesetz m&ouml;glichen Sonderleistungen bei Bedarf wie eine neue Waschmaschine oder ein neuer Wintermantel weggek&uuml;rzt, ist die Pauschalierung beim B&uuml;rgergeld der FDP etwa was die H&ouml;he des Mietanteils anbelangt, eine erneute K&uuml;rzung.<br>\nVor allem aber ist mit diesem B&uuml;rgergeld der Weg in die medizinische Versorgung von Langzeitarbeitslosen und bed&uuml;rftigen Rentnern nur noch auf Minimalniveau vorgegeben. Denn die FDP geht unbeirrbar den neoliberalen Weg der Privatisierung weiter und setzt bei den Krankenkassen auf die Privatversicherung. Der Arbeitgeberbeitrag der Krankenversicherung soll k&uuml;nftig als steuerpflichtiger Lohnanteil ausgezahlt werden und davon soll sich der Arbeitnehmer privat versichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31260\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hartz IV soll durch Workfare ersetzt werden<\/strong><br>\nDas Ziel der Bundesregierung: ihre Steuerausgaben f&uuml;r Langzeitarbeitlose massiv zu senken, ist &hellip; vollkommen verfehlt worden. Teils wurden die Einsparungen durch Umverteilung (statt Alhi nun Unterkunftskostenbeteiligung), teils durch massive Zunahme der Leistungsberechtigten und teilweise durch den Missbrauch als Lohnerg&auml;nzung wieder aufgehoben. Hinzu kamen die erheblichen zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r die neue Verwaltung, fehlerhafte Software (A2LL) und durch erhebliche Rechtsunsicherheit und ungeschulte Mitarbeiter verursachte massive Kosten f&uuml;r Klagen.<br>\nWorkfare soll&rsquo;s nun richten. Mit diesem System, in dem man aber &ldquo;F&ouml;rdern&rdquo; ganz streichen will, sollen nun diese Kosteneinsparungen erzielt werden. Grundvoraussetzung ist hierbei die Abschaffung des Sozialstaatsgebotes aus dem Grundgesetz. Die Grundsicherung f&uuml;r Erwerbsf&auml;hige Arbeitslose soll dann nur noch gezahlt werden, wenn Bed&uuml;rftige daf&uuml;r unentgeltlich dort arbeiten, wo das Amt sie hinschickt. Als Basis sollen die bisherigen 1&euro; Jobs dienen, wobei die Mehraufwandsentsch&auml;digung, die ihnen diesen Namen gab, Ersatzlos gestrichen und diese Jobs ohne Beschr&auml;nkungen &uuml;berall vergeben werden sollen &ndash; auch bzw. gerade in der Privatwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/0344e19ac30676501.php\">Gegen-Hartz.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Beschleunigt &ndash; aktiviert &ndash; zukunftsf&auml;hig?<\/strong><br>\nBeschleunigung, Flexibilisierung und Aktivierung sind zentrale Merkmale der Gegenwartsgesellschaft. Beschleunigung bezieht sich &uuml;bergreifend auf wirtschafts- und auf lebensweltliche Prozesse. Flexibilisierung ist zentrales Merkmal der Ver&auml;nderungen am Arbeitsmarkt, die ihrerseits flexible Anpassungserfordernisse hervorruft. Dabei gilt dann Aktivierung als Leitbild der Anpassung, insbesondere in der Sozialpolitik. Konsens besteht zudem darin, dass diese Tendenzen durch die anhaltende Wirtschaftskrise eher verst&auml;rkt werden.<br>\n&bdquo;Der heutige &hellip; Kapitalismus erzieht und schafft sich &hellip; die Wirtschaftssubjekte &hellip; deren er bedarf&ldquo;, schrieb Max Weber in der Protestantischen Ethik (Gesammelte Aufs&auml;tze zur Religionssoziologie I, T&uuml;bingen 1920, S. 37). Jedoch knirscht es im Geb&auml;lk des modernen Kapitalismus. Leitbilder wie Beschleunigung, Flexibilit&auml;t und Aktivierung erscheinen als Fassadenmakulatur, dargestellt in farbenpr&auml;chtigen Hochglanzbrosch&uuml;ren. Eine Sanierung br&uuml;chiger Fundamente ersetzen sie nicht.<br>\nDazu das Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen 10\/2009.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2009_10_editorial.pdf\">B&ouml;ckler [PDF &ndash; 88 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kommentar zur Hypo Real Estate: Schweigt!<\/strong><br>\nDie privaten Aktion&auml;re der Hypo Real Estate sollten besser schweigen. Was hei&szlig;t, der 5. Oktober 2009 sei f&uuml;r sie ein rabenschwarzer Tag? Das Gegenteil ist richtig. Es ist ein Tag der Geschenke. Und zwar von den Steuerzahlern an die Aktion&auml;re. Sie erhalten f&uuml;r eine Bank, die l&auml;ngst pleite w&auml;re, wenn sie nicht mit Steuermilliarden gerettet worden w&auml;re, auch noch Geld. Das ist der eigentliche Skandal am 5. Oktober 2009!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1994062_Kommentar-zur-Hypo-Real-Estate-Schweigt.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Entlastung f&uuml;r`s Volk ? &ndash; Merkel steuert um<\/strong><br>\nCDU-Chefin entdeckt p&uuml;nktlich zu den Koalitionsverhandlungen Spielraum f&uuml;r Entlastungen. &ldquo;In diesem Jahr werden wir einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von etwa vier bis f&uuml;nf Prozent haben&rdquo;, sagte die Regierungschefin in einer Video-Botschaft zum 60. Gr&uuml;ndungstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Diese Einsch&auml;tzung ist deutlich zuversichtlicher als die Vorausschau vom Fr&uuml;hjahr, in der die Regierung ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um sechs Prozent bef&uuml;rchtet hatte&hellip;<br>\nDas vergleichsweise glimpfliche Szenario verschaffe der CDU-Chefin &uuml;berdies neue Spielr&auml;ume, auf die Entlastungsforderungen ihrer Regierungspartner zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1994306_Entlastungen-fuers-Volk-Merkel-steuert-um.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist schon ein merkw&uuml;rdiges Ph&auml;nomen, einen Einbruch des BIP &bdquo;nur&ldquo; um 4 bis 5 Prozent als Zeichen der Zuversicht zu werten. Aber es passt in das Schema der Propaganda f&uuml;r Steuersenkungen: &bdquo;Leistung muss sich wieder lohnen&ldquo; &ndash; nein, nicht etwa durch angemessene L&ouml;hne, sondern die n&auml;chste Lohnerh&ouml;hung zahlt der Staat durch Steuersenkungen. Damit dann etwa an der Rente, bei der Gesundheit und bei den Arbeitslosen wieder einmal kein anderer Weg bleibt als zu k&uuml;rzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"?p=4243#h30\">&ldquo;Die Wirtschaftsachse Berlin-Moskau&rdquo;<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung dazu von R.Z.:<\/strong> Zum Thema &ldquo;Die Wirtschaftsachse Berlin-Moskau&rdquo; muss ich eine kleine Kritik anbringen:<br>\nDie wahren Verlierer des Oper-Deals sind die Mitarbeiter und die Steuerzahler, und nicht GM!!!<br>\nErstmal, GM hat die Opel-Werke nicht verloren, sondern h&auml;lt weiterhin 35% der Anteile an Opel im eigenen Haus. Dazu kommt ein Vorzugsrecht f&uuml;r den R&uuml;ckkauf von Opel-Anteilen in der Zukunft. Der Deal geht so: GM verkauft wichtige Anteile an Opel an Magna und die mit ihr verbundene Sberbank.<br>\nMagna und Sberbank &uuml;bernehmen diese Anteile nur unter der Bedingung des Technologietransfers und der Gew&auml;hrung von Kapitel und umfangreichen Staatsb&uuml;rgschaften aus Deutschland! (1,5 Milliarden Kapitalhilfen, 4,5 Milliarden Euro B&uuml;rgschaften). F&uuml;r die Sberbank ist jeglicher Asset-Kauf nur ein durchlaufender Posten, der mit Gewinn verkauft werden soll! Das geht nat&uuml;rlich nur, wenn Opel saniert wird, was in der Management-Sprache nichts weiter hei&szlig;t als massenhafte Entlassungen bei der Belegschaft und Einsatz erw&auml;hnter B&uuml;rgschaften! Am Ende erh&auml;lt GM eine sanierte (und geschrumpfte) Firma Opel zur&uuml;ck, bezahlt vom deutschen Steuerzahler, Sberbank hat Gewinne gemacht, die russische Automobilindustrie erh&auml;lt die dringend notwendige Technologie. Wir haben nur Gewinner, mit Ausnahme der deutschen Steuerzahler und der Mitarbeiter.<br>\nDas haben sie mal wieder hervorragend hingekriegt!<br>\nNat&uuml;rlich hat der Opel-Deal auch eine strategische Komponente f&uuml;r die internationale Politik. Aber das ist ein anderes Thema!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>FR, FTD, und ZDF werben wieder einmal f&uuml;r Versicherungsprodukte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rentenl&uuml;cke droht: Nur das H&auml;uschen gilt als sicher<\/strong><br>\n42 Prozent der noch nicht in Rente oder Pension befindlichen Deutschen bezeichnen ihre bisherige Altersvorsorge als &ldquo;nicht ausreichend&rdquo;.<br>\nDiese Einsch&auml;tzung teilen auch Verbrauchersch&uuml;tzer und Wissenschaftler. Stephan K&uuml;hnlenz, Abteilungsleiter Finanzdienstleistungen bei Stiftung Warentest sagt: &ldquo;Die Rentenl&uuml;cke ist da.&rdquo; Bei aller Skepsis gegen&uuml;ber professionellen Finanzberatern gelte: &ldquo;Tun muss man trotzdem was.&rdquo; Sein Tipp: Nicht auf einen Berater alleine verlassen.<br>\nDer Mannheimer Finanzwirtschaftler Martin Weber warnt ebenfalls davor, die private Altersvorsorge zu vernachl&auml;ssigen. Mit der gesetzlichen Rente alleine lasse sich der heutige Lebensstandard nicht halten. F&uuml;r diese Erkenntnis brauche es nicht allzu viele Sachverst&auml;ndige, sagt der Hochschullehrer. Das zeige bereits ein Blick auf die demografische Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1996090_Rentenluecke-droht-Nur-das-Haeuschen-gilt-als-sicher.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Eine weitere Fehlleistung der FR. Wir wissen durchaus eine andere L&ouml;sung: Den Stopp jeglicher F&ouml;rderung privater Vorsorge, und die Erweiterung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rente.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krisenfolgen: Deutsche sparen sich private Altersvorsorge<\/strong><br>\nDie Politik mahnt, doch das Geld der B&uuml;rger sitzt nicht mehr so locker: In der Wirtschaftskrise schwindet laut einer Umfrage die Bereitschaft der B&uuml;rger, ihre Ersparnisse in die Altersabsicherung zu stecken. Wegen der Rezession k&uuml;ndigen sie sogar bereits laufende Vertr&auml;ge.<br>\nEtwa jeder sechste Berufst&auml;tige in Deutschland hat einer Studie zufolge wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise seine Altersvorsorge gek&uuml;rzt oder gek&uuml;ndigt. Zudem will gut jeder zweite B&uuml;rger seine private Vorsorge f&uuml;r den Ruhestand nicht weiter aufstocken.<br>\nDas geht aus einer Studie des Instituts f&uuml;r Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.<br>\nAus der Umfrage geht hervor, dass jeder dritte Berufst&auml;tige im Alter &uuml;ber keine Einnahmen aus privater Vorsorge verf&uuml;gt. Vor vier Jahren habe das nur jeder Vierte behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:krisenfolgen-deutsche-sparen-sich-private-altersvorsorge\/50019740.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> <a href=\"?p=2052\">Jedes Jahr aufs Neue<\/a> schafft die Postbank durch eine Allensbach-Umfrage einen Medien-Event und klagt &uuml;ber die mangelnde oder gar <a href=\"http:\/\/www.postbank.de\/postbank\/pr_dossier_altersvorsorge.html\">nachlassende Bereitschaft der Deutschen zur privaten Altersvorsorge<\/a> und f&uuml;r eine private Pflichtversicherung (<a href=\"?p=3337\">NDS-Hinweis Ziffer 3 v. 16.7.2008<\/a>). Jetzt muss die Finanzkrise als zus&auml;tzliches Argument herhalten: &ldquo;Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise kann jetzt eine langfristige Krise der Altersvorsorge in Deutschland werden&rdquo;, sagte Privatkundenvorstand Michael Meyer. Er pl&auml;dierte wie 40 Prozent der Deutschen f&uuml;r eine gesetzliche Pflicht zur privaten Altersvorsorge.<br>\nDass die Deutschen entweder nicht privat f&uuml;r ihr Alter vorsorgen k&ouml;nnen, weil sie daf&uuml;r kein Geld haben, dass das Misstrauen gegen eine kapitalgedeckte Altersvorsorge gerade wegen der Erfahrungen aus der Finanzkrise gr&ouml;&szlig;er geworden ist und dass inzwischen immer mehr Menschen erkennen, dass die Riester-Rente bestenfalls eine Subventionierung der Finanzwirtschaft ist, spielt nat&uuml;rlich bei der Ursachenanalyse, warum sich die Deutschen eine private Altersvorsorge sparen, keine Rolle. Dass die Bereitschaft gestiegen ist, in die eigenen vier W&auml;nde zu investieren, ist ein deutliches Indiz f&uuml;r das Misstrauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schauen Sie sich diesen Werbefilm des ZDF f&uuml;r die private Rente an:<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/857620?inPopup=true\">ZDF Heute Journal<\/a>\n<p><em>Einzig das Hamburger Abendblatt h&auml;lt dagegen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Renditen f&uuml;r Altersvorsorge im Sinkflug<\/strong><br>\nViele Vertr&auml;ge werfen nur noch drei Prozent Plus ab. Beschwerden bei Verbraucherzentrale nehmen massiv zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/wirtschaft\/article1215544\/Renditen-fuer-Altersvorsorge-im-Sinkflug.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik: Die Krankmacher<\/strong><br>\n&Auml;rzte und Krankenkassen pl&uuml;ndern den Gesundheitsfonds: Scheinerkrankungen breiten sich aus, Milliardenbetr&auml;ge werden mit Hilfe manipulierter Diagnosen falsch verteilt. Die neue Bundesregierung muss sich beeilen, das Problem in den Griff zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,653048,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wir verweisen erneut auf diesen <a href=\"?p=4162#h10\">Kommentar<\/a>: &bdquo;So etwas kommt halt dabei heraus, wenn man aufgrund ideologischer Verblendung versucht, Marktmechanismen auch dort einzurichten, wo sie einfach nicht hingeh&ouml;ren, und &hellip; &Auml;rzte zu unternehmerischem Denken erziehen will. Die Behandlungsweise hat nur vom Behandlungserfolg abh&auml;ngig zu sein und darf sich nicht auf den Verdienst des Arztes auswirken.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SoVD fordert: Keine weitere Privatisierung von Gesundheitsrisiken<\/strong><br>\nZu den gesundheitspolitischen Diskussionen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen erkl&auml;rt SoVD-Pr&auml;sident Adolf Bauer:<br>\nDer SoVD lehnt jede Ausweitung von Zusatzbeitr&auml;gen ab. Durch Zusatzbeitr&auml;ge wird das Kostenrisiko einseitig auf die Versicherten abgew&auml;lzt. Arbeitgeber werden aus ihrer Mitverantwortung entlassen. Gegenw&auml;rtig ist die M&ouml;glichkeit der Erhebung eines Zusatzbeitrags immerhin noch auf ein Prozent des Einkommens begrenzt. Alle Pl&auml;ne, diesen Mindestschutz vor &Uuml;berforderung abzuschaffen, sind ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Der SoVD fordert, dass der Gesundheitsfonds alle Ausgaben deckt. Die Beitragsparit&auml;t ist ein Grundprinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung. Der SoVD dr&auml;ngt deshalb auf eine R&uuml;ckkehr zur parit&auml;tischen Finanzierung, in der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beitr&auml;ge jeweils zur H&auml;lfte teilen. Sonder- und Zusatzbeitr&auml;ge m&uuml;ssen wieder abgeschafft werden. Der SoVD kritisiert die Vorschl&auml;ge, Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung auszubauen. Wahltarife f&uuml;hren zu einer nicht hinnehmbaren Privatisierung von Gesundheitsrisiken. Durch Wahltarife werden Versicherte von Leistungen ausgegrenzt. Der SoVD fordert: Die gesetzliche Krankenversicherung muss alle notwendigen medizinischen Leistungen f&uuml;r ihre Versicherten &uuml;bernehmen. Die Solidarit&auml;t in der gesetzlichen Krankenversicherung sollte gest&auml;rkt und nicht weiter abgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/43645\/1488502\/sovd_sozialverband_deutschland\">Presseportal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bahn schr&ouml;pft ihre besten Kunden<\/strong><br>\nTrotz gesunkener Energiekosten und einer Inflationsrate nahe Null steigen die Fahrpreise der Bahn zum dritten Mal in Jahresfolge. Im Fernverkehr erh&ouml;hen sie sich um 1,8 Prozent, im Nahverkehr klettern sie &uuml;berdurchschnittlich &ndash; auch andere Leistungen werden teurer. Mit der Preisanhebung will das Unternehmen seine zuletzt arg gebeutelten Kassen wieder auff&uuml;llen. Alleine auf 350 Mio. Euro bel&auml;uft sich laut Homburg der bislang absehbare Schaden, den m&auml;ngelbehaftete Radscheiben und Achsen an ICE-Fernz&uuml;gen bis 2011 verursacht haben werden. Weitere gut 100 Mio. Euro wird das S-Bahn-Chaos in Berlin nach Bahnangaben allein in diesem Jahr kosten, wo die dortige Bahntochter Bremsen schlecht gewartet hat und zudem ebenfalls die Radscheiben von Hunderten S-Bahn-Z&uuml;gen wegen M&auml;ngeln ausgetauscht werden m&uuml;ssen. Schlecht l&auml;uft auch das Schieneng&uuml;tergesch&auml;ft, das im ersten Halbjahr einen Verlust von 121 Mio. Euro auswies.<br>\nDurch die nun angek&uuml;ndigte &ldquo;Preisma&szlig;nahme&rdquo; erhofft sich die Bahn j&auml;hrliche Zusatzeinnahmen von 50 Mio. Euro im Personenverkehr, der 2008 mit einem Gewinn von 1,16 Mrd. Euro die Cashcow des Bahnkonzerns war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:erhoehung-der-ticketpreise-bahn-schroepft-ihre-besten-kunden\/50019636.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist immer das gleiche. Die einfachen Leut m&uuml;ssen die abgehobenen Projekte der Gro&szlig;kopferten ausbaden. B&ouml;rsengang, globaler Logistikkonzern, wir im ordin&auml;ren Personenverkehr zahlen die Zeche. Und im G&uuml;terverkehr r&auml;cht es sich, dass &uuml;ber Jahre hin vers&auml;umt wurde, eine attraktive Alternative zur Stra&szlig;e zu schaffen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Ob der Bahnchef nun Mehdorn oder Grube hei&szlig;t, spielt offenbar keine Rolle, wenn es um den Griff in die Taschen der Reisenden geht. Hinter der Erh&ouml;hung steckt nat&uuml;rlich auch der Weg der Bahn zu B&ouml;rse. Dazu muss man eben Rendite machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neuer UNICEF-Bericht zum Kinderschutz: Millionen Kinder ohne Schutz<\/strong><br>\nErste umfassende Bestandsaufnahme zu Kinderrechtsverletzungen weltweit:<br>\nSch&auml;tzungsweise 51 Millionen Kinder kamen allein 2007 zur Welt, ohne dass ihre Geburt registriert wurde. In einigen Weltregionen wie im s&uuml;dlichen Afrika werden zwei Drittel aller Kinder nicht registriert; in Somalia und Liberia sind es sogar nur f&uuml;nf Prozent. Ohne Geburtsurkunde haben Kinder kaum Aussichten auf einen Platz in der Schule und sind krimineller Ausbeutung schutzlos ausgeliefert.<br>\nMindestens eine Million Kinder sitzen in Gef&auml;ngnissen &ndash; mehr als die H&auml;lfte von ihnen ohne Gerichtsverfahren. Die gro&szlig;e Mehrheit dieser Kinder hat keine schweren Verbrechen begangen.<br>\nMehr als 18 Millionen Kinder wachsen in Familien auf, die aufgrund von Kriegen oder Naturkatastrophen aus ihrer Heimat vertrieben wurden.<br>\nIn mindestens 29 L&auml;ndern der Erde sind M&auml;dchen durch die Tradition der Genitalverst&uuml;mmelung bedroht.&nbsp;<br>\nJedes dritte M&auml;dchen in Entwicklungsl&auml;ndern wird als Kind verheiratet. In den L&auml;ndern Niger, Tschad und Mali liegt der Anteil der Kinderheiraten sogar bei &uuml;ber 70 Prozent, in Bangladesch, Guinea und der Zentralafrikanischen Republik sind es mehr als 60 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicef.de\/091006millionen_kind.html\">Unicef<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;In Deutschland hat der SPD noch lange nicht die letzte Stunde geschlagen&rdquo; <\/strong><br>\nMeint jedenfalls die Zeitung DIE WELT: &ldquo;Trotz ihrer Wahlniederlage und dem mageren Ergebnis von 23 Prozent geht die SPD vielleicht sogar einer rosigen Zukunft entgegen. Zwei Gr&uuml;nde sprechen daf&uuml;r: erstens die allgemeinen Mehrheitsverh&auml;ltnisse, zweitens die B&uuml;ndnisoptionen. Die SPD ist die einzige Partei im Bundestag, die mit allen anderen dort vertretenen Parteien Koalitionen schlie&szlig;en kann: mit der &lsquo;Linken&rsquo; genauso wie mit den Freien Demokraten, mit der Union genauso wie mit den Gr&uuml;nen. Die Vielfalt der Optionen wird sie &uuml;ber kurz oder lang nutzen &ndash; zum Leidwesen von CDU und CSU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/bundestagswahl\/article4742866\/Die-SPD-auf-dem-Weg-ins-Nichts-Auf-keinen-Fall.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jetzt, nach der Wahl und nachdem es Anzeichen gibt, dass die SPD ihr Tabu gegen&uuml;ber der Linkspartei zu lockern scheint, r&uuml;ckt auch die konservative Welt mit dieser banalen Erkenntnis heraus. Viele Sozialdemokraten haben bis heute nicht begriffen, dass sie sich mit ihrer Blockade gegen eine linke B&uuml;ndnisoption selbst eingemauert hatten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Th&uuml;ringen: SPD-Politiker wirft Matschie &ldquo;S&auml;uberung&rdquo; vor<\/strong><br>\nErfurts Oberb&uuml;rgermeister Andreas Bausewein sagt auf WELT ONLINE: &bdquo;Im Vorstand gab es im vergangenen Jahr eine S&auml;uberungsaktion. Damals wurden alle abgew&auml;hlt, die bei der Urwahl f&uuml;r den Gegenkandidaten Richard Dewes gestimmt haben &ndash; unabh&auml;ngig davon, was sie f&uuml;r Partei geleistet haben. Das war nicht gut f&uuml;r die innerparteiliche Demokratie.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article4743959\/SPD-Politiker-wirft-Matschie-Saeuberung-vor.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ver.di Analyse der Bundestagswahl und der Landtagswahlen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/091007_Ergebnisse_Bundestagswahl_Landtagswahlen.pdf\">ver.di Nachrichten aus der Politik [PDF &ndash; 1 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Attac-Demokratieumfrage 2009<\/strong><br>\nMit dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009 haben sich erneut deutliche Defizite der parlamentarischen Demokratie gezeigt. Die Wahl wurde letztlich durch die Nichtw&auml;hler als zahlenm&auml;&szlig;ig st&auml;rkste Gruppe entschieden. Die erneut stark gesunkene Wahlbeteiligung st&uuml;tzt diese These. Was der W&auml;hler letztlich will, kann dem Ergebnis nicht entnommen werden. Unser Fragenkatalog aus 12 Fragen, so sehen wir die Situation, kann vielleicht mehr Erkenntnis ans Licht bringen. Wir w&uuml;nschen uns eine hohe Teilnehmerzahl. Mit einer Laufzeit bis Ende Februar 2010 m&ouml;chten wir dem Rechnung tragen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern danken wir vorab f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung und hoffen auf eine weite Verbreitung im Internet. Das Ergebnis werden wir im M&auml;rz 2010 hier ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-medien.de\/downloads\/demoumfrage.pdf\">attac [PDF &ndash; 395 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die dunkle Seite der Macht<\/strong><br>\n&ldquo;In der Lobby-Szene herrscht Hochbetrieb&rdquo;, sagt Dietmar Jazbinsek, der die Lobby-Tour durch das Regierungsviertel moderiert. Jetzt nach der Bundestagswahl sind ihnen einige Kontakte weggebrochen und sie haben es teilweise mit neuen Politikern zu tun, deren Lebensl&auml;ufe noch nicht so bekannt sind. Er f&uuml;hrt uns durch Berlin-Mitte und erz&auml;hlt, wer hinter den Mauern im Regierungsviertel residiert: die Lobbys nat&uuml;rlich, die Abgesandten von Konzernen und Verb&auml;nden. Diese, so stellen wir das eine ums andere Mal wieder fest, haben mehr zu sagen, als die &Ouml;ffentlichkeit gemeinhin ahnt. Die F&uuml;hrung h&auml;lt an jedem zweiten Hauseingang. Vom Deutschen Brauer-Bund e. V. &uuml;ber den Verband der Chemischen Industrie bis zur R&uuml;stungslobby. An jeder unserer 15 Stationen wei&szlig; Dietmar Jazbinsek spannende und zugleich erschreckende Geschichten zu erz&auml;hlen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=tp&amp;dig=2009%2F10%2F06%2Fa0125&amp;cHash=bf8f3bc262\/&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Chemieverband CEFIC wieder im EU-Lobbyregister<\/strong><br>\nEr ist wieder da: Ende Juli wurde der Verband der Europ&auml;ischen chemischen Industrie (CEFIC) von der EU-Kommission f&uuml;r zwei Monate aus ihrem freiwilligen Lobbyregister gestrichen. CEFIC wurde damit f&uuml;r seine offensichtlich zu niedrigen Angaben &uuml;ber sein Lobbying-Budget &ldquo;bestraft&rdquo; und sollte sie korrigieren. Jetzt hat sich der Verband erneut registriert, und siehe da: Die gemeldeten Lobbyausgaben sind um das 80-fache gestiegen: Von 50.000 auf 4 Millionen Euro. Damit ist CEFIC jetzt der 6.-gr&ouml;&szlig;te Spender des Registers. (Vor sich die gro&szlig;en Lobbyagenturen, die Ums&auml;tze aus der Lobbyarbeit f&uuml;r ihre Kunden zwischen 5 und 8 Millionen Euro angeben.) Die neue Zahl klingt schon deutlich realistischer &ndash; immer noch handelt es sich allerdings um gerade zehn Prozent des Gesamtbudgets des Industrieverbandes. Ob diese Angabe richtig ist, dar&uuml;ber lassen sich nur Mutma&szlig;ungen anstellen. Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, wie wenig aussagekr&auml;ftig die Angaben im europ&auml;ischen Lobbyregister sind. Unter anderem, da es keinerlei Vorgaben macht, was als Lobbyausgaben anzugeben ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/10\/chemieverband-cefic-wieder-im-eu-lobbyregister\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Post-Liberalisierung: Franzosen auf den Barrikaden<\/strong><br>\nDie Liberalisierung des europ&auml;ischen Brief- und Paketverkehrs f&uuml;hrt in Frankreich zu einer politischen Kraftprobe. Eine Woche lang hatten die Franzosen jetzt Gelegenheit, in Bistros, Rath&auml;usern und Post&auml;mtern ihre Meinung zur Postreform kundzutun. Die Frage: &ldquo;Die Regierung will das Statut der Post &auml;ndern, um sie zu privatisieren. Sind Sie mit dem Vorhaben einverstanden?&rdquo;<br>\nNach ersten unbest&auml;tigten Angaben der Gewerkschaften und Linksparteien votierten 90 Prozent der Teilnehmer mit &ldquo;Nein&rdquo;. Wichtiger als dieses Resultat war die Beteiligung: Mehr als zwei Millionen Franzosen nahmen am inoffiziellen Referendum teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1993771_Post-Liberalisierung-Franzosen-auf-den-Barrikaden.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Und wieder einmal Sarrazin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>SPD-Politiker Edathy zu Sarrazin: &ldquo;Das ist Rassismus pur&rdquo;<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), hat dem Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin den R&uuml;cktritt nahe gelegt. &ldquo;Das ist Rassismus pur und eine Tonlage, die ich au&szlig;erhalb der NPD bisher nicht vernommen habe&rdquo;, sagte er dem &ldquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&rdquo; (Mittwoch-Ausgabe) zu Sarrazins Interview-&Auml;u&szlig;erungen. &ldquo;Das ist weder akzeptabel noch entschuldbar. Deshalb sollte Herr Sarrazin sein Vorstandsmandat bei der Bundesbank niederlegen. Anderenfalls sollte er aus dem Amt entfernt werden.&rdquo; Auch m&uuml;sse Sarrazins Mitgliedschaft in der SPD &uuml;berpr&uuml;ft werden. Sarrazin hatte mit einem Interview in der Zeitschrift &ldquo;Lettre International&rdquo; f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt. In dem f&uuml;nfseitigen Beitrag sagte das SPD-Mitglied unter anderem, eine gro&szlig;e Zahl von Arabern und T&uuml;rken in Berlin habe keine produktive Funktion, au&szlig;er f&uuml;r den Obst- und Gem&uuml;sehandel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/66749\/1488692\/koelner_stadt_anzeiger\">Presseportal<\/a><\/li>\n<li><strong>Franz Josef Wagner: &ldquo;Lieber Sarrazin, sind Sie verr&uuml;ckt? <\/strong><br>\n&hellip; &bdquo;Die Probleme der Hauptstadt sind komplex.&ldquo; Und dann h&auml;tten Sie etwas Vorgekautes sagen m&uuml;ssen, das schon durch viele M&auml;uler ging ..<br>\nSie haben Klartext gesprochen &ndash; aber Ihre Sprache ist nicht political correct &hellip;<br>\nF&uuml;r mich sind Sie ein wunderbarer R&uuml;pel. Hoffentlich &uuml;berleben Sie.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/post-von-wagner\/2009\/10\/05\/post-von-wagner.html\">BILD<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/10\/de-dicto.html\">de dicto ad sinistram<\/a>\n<p><em>Siehe dazu vor allem auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das w&uuml;rdevolle Leben eines Integrierten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/10\/das-wurdevolle-leben-eines-integrierten.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Festung Europa: Wie die EU Fl&uuml;chtlinge mit allen Mitteln fernh&auml;lt<\/strong><br>\nImmer mehr Fl&uuml;chtlinge ertrinken vor den Toren Europas. Viele dieser Menschen sterben, weil sie nach tagelanger Reise zur Umkehr gezwungen wurden. Dabei untersagt die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention die Zur&uuml;ckweisung von Fl&uuml;chtlingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=5304004\/pv=video\/gp1=5458046\/nid=233454\/hflq0k\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Afghanistan: Die Bundeswehr als &bdquo;Vorreiterin&ldquo;<\/strong><br>\nBerliner Regierungskreise ziehen zur Ausweitung des Krieges in Afghanistan eine weitere Aufstockung der deutschen Besatzungstruppen in Betracht. Dies berichtet der Deutschlandfunk. Demnach soll die Obergrenze der am Hindukusch operierenden deutschen Milit&auml;rs bei der Verl&auml;ngerung des Mandats, das in zehn Wochen abl&auml;uft, auf 7.000 erh&ouml;ht werden. Die Meldung wird offiziell nicht best&auml;tigt; Regierungspolitiker r&auml;umen jedoch &ouml;ffentlich Gespr&auml;che &uuml;ber eine betr&auml;chtliche Erh&ouml;hung der Truppenst&auml;rke ein. Erst vor wenigen Tagen hat die Bundeswehr den Probebetrieb des neuen Transportpanzers &ldquo;Boxer&rdquo; aufgenommen, der ab dem kommenden Jahr auch in Afghanistan eingesetzt werden kann und den Besatzern eine flexiblere Kriegf&uuml;hrung erm&ouml;glicht. Die Aufr&uuml;stungsbestrebungen gehen mit einer Eskalation der Spannungen auch im deutschen Besatzungsgebiet einher, die inzwischen selbst die afghanischen Parteig&auml;nger des Westens entzweien und das Land in totales Chaos zu st&uuml;rzen drohen. Die USA k&uuml;ndigen zus&auml;tzlich an, ihre Drohnenangriffe auf pakistanisches Territorium auszuweiten und eine weitere Stadt unter Beschuss zu nehmen: Quetta in der Provinz Belutschistan. Der zentralasiatische Fl&auml;chenbrand, der schon innerhalb der afghanischen Grenzen l&auml;ngst nicht mehr zu kontrollieren ist, weitet sich aus. Parallelen zur fr&uuml;heren Kriegf&uuml;hrung in Vietnam, Kambodscha und Laos sind offenkundig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57634?PHPSESSID=9mhljkeme465dcesoa70hgjfi0\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Milliarden aus NRW f&uuml;r amerikanische Studenten<\/strong><br>\nDie NRW.Bank soll den Mittelstand in Nordrhein-Westfalen f&ouml;rdern, hei&szlig;t es. Sie soll anders als die WestLB nicht Milliarden verzocken. Sie soll staatlich bleiben und unter dem Einfluss der Regierung Gutes f&uuml;r die Menschen in Nordrhein-Westfalen tun. Warum aber finanziert die Bank dann mit vier Milliarden Euro US-Studenten und nicht deutsche Lehrbegierige oder zumindest unsere Unis? Warum macht sie Cross-Border-Gesch&auml;fte und warum muss das Landesbauverm&ouml;gen von 18,7 Mrd Euro in die Bank gepumpt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/milliarden-aus-nrw-fur-amerikanische-studenten\/\">ruhrbarone<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Institut der deutschen Wirtschaft: Reform der Lehrerbesch&auml;ftigung<\/strong><br>\nDie neue Publikation &ldquo;Reform der Lehrerbesch&auml;ftigung: Effizienzpotenziale leistungsgerechter Arbeitsbedingungen&rdquo; aus der Reihe&nbsp;Beitr&auml;ge zur Ordnungspolitik aus dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln besch&auml;ftigt sich mit der Besoldung und den Tarifgeh&auml;ltern von Lehrerinnen und Lehrern.<br>\nDeutsche Lehrer werden im internationalen Vergleich mit am besten bezahlt. Allgemein hohe Lehrerverg&uuml;tungen allein garantieren aber noch keine gute Unterrichtsqualit&auml;t. Im Gegenteil: Staaten wie die Niederlande oder Finnland zeigen, dass es viel st&auml;rker auf die Struktur der Besoldung ankommt und auf die entsprechenden Leistungsanreize. Doch danach sucht man an deutschen Schulen vergeblich. Weder das Besoldungs- noch das Tarifrecht honorieren Lehrerinnen und Lehrer daf&uuml;r, wenn sie sich &uuml;berdurchschnittlich engagieren, zus&auml;tzliche Verantwortung und erschwerte Bedingungen in Kauf nehmen oder einfach gute Leistungen im Klassenzimmer erbringen. Das Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln schl&auml;gt vor, die Besoldungen und Tarifgeh&auml;lter von Lehrkr&auml;ften in ein leistungsgerechtes Verg&uuml;tungssystem mit Zulagen und Leistungspr&auml;mien zu &uuml;berf&uuml;hren. W&auml;hrend Leistungspr&auml;mien unterm Strich f&uuml;r eine bessere Unterrichtsqualit&auml;t sorgen, honorieren Zulagen das besondere Engagement von Lehrkr&auml;ften etwa als Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer&nbsp;oder Leiter einer Schul-AG.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iwkoeln.de\/tabID\/2343\/ItemID\/22695\/language\/de-DE\/Default.aspx\">Institut der deutschen Wirtschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Aus welcher Kompetenz begr&uuml;ndet eigentlich das Institut der deutschen Wirtschaft ein Urteil zur Reform der Lehrerbesoldung? Ist die Schule eine Fabrik, deren Output man messen oder gar in Geld ausdr&uuml;cken kann? Woran misst sich eine p&auml;dagogische Leistung? Ist die F&ouml;rderung der jeweils unterschiedlichen F&auml;higkeiten der einzelnen Sch&uuml;ler ein &ldquo;besonderes Engagement&ldquo;? Wer stellt das Engagement fest? Ist das Eingehen auf die pers&ouml;nlichen Probleme von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler eine Leistung, die man in Geld ausdr&uuml;cken kann? Die entscheidende Frage bleibt, wer entscheidet &uuml;ber die &bdquo;Leistungsanreize&ldquo;? Der &bdquo;Chef&ldquo; alias der Leiter der Schule? Nichts gegen die Belohnung besonderer Leistungen, aber die Ratschl&auml;ge der &bdquo;Studie&ldquo; sind eine Kopfgeburt der Betriebswirte des IW. Und nat&uuml;rlich soll das ganze ein Nullsummenspiel bleiben, d.h. bezahlt werden soll das ganze von den Berufseinsteigern.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Wilfried Schmickler: Tag des Lehrers<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_schmickler_20091005_1125.mp3\">WDR-H&ouml;rfunk [Podcast \/ MP3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ol>\n<li><a href=\"?p=4244#h01\">Liberale wollen Hartz IV ganz abschaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h02\">B&uuml;rgergeld als Mogelpackung: FDP will nur noch gesundheitliche Minimalversorgung f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h03\">Hartz IV soll durch Workfare ersetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h04\">Beschleunigt &ndash; aktiviert &ndash; zukunftsf&auml;hig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h05\">Kommentar zur Hypo Real Estate: Schweigt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4244#h06\">Entlastung f&uuml;r`s Volk ? &ndash; Merkel steuert<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4244\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4244\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}