{"id":42449,"date":"2018-02-16T08:40:05","date_gmt":"2018-02-16T07:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449"},"modified":"2018-02-16T08:40:05","modified_gmt":"2018-02-16T07:40:05","slug":"hinweise-des-tages-3061","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h01\">Zwei Minuten NATO-Propaganda in der Tagesschau: Der Dilettantismus der ARD. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h02\">Die Emanzipation der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h03\">Die Renten-GroKo w&auml;re eine Koalition gegen die Rentner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h04\">Pflegealltag in deutschen Kliniken: &ldquo;Es regiert der Wahnsinn&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h05\">Von der Teilprivatisierung der Rente zu &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h06\">Frank Bsirske fordert Mindestlohn von zehn Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h07\">Schulden beim Jobcenter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h08\">Deutschland ist kein Vorbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h09\">Zehn Jahre Finanzkrise: Attac k&uuml;ndigt europaweite Aktionen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h10\">Immer erdr&uuml;ckendere Beweise zu Maidan-Scharfsch&uuml;tzen-Einsatz im Februar 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h11\">Die alte Tante und der reiche Russe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h12\">Die SPD braucht die Re-Sozialdemokratisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h13\">Politisches Klima: Es droht die Stunde der Populisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h14\">Das Letzte: &ldquo;Martin Schulz war ein historischer Irrtum&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zwei Minuten NATO-Propaganda in der Tagesschau: Der Dilettantismus der ARD.<\/strong><br>\nIn ihrem Bericht zum Ausbau von Logistik-Infrastruktur der NATO in Europa machte sich die Tagesschau zum Propagandist des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses. Ohne widersprechende Meinung und mit falschen und irref&uuml;hrenden Zahlen wurde als Nachrichten getarnt zwei Minuten lang tendenzi&ouml;s das NATO-Narrativ kolportiert.<br>\nGestern Abend berichtete Jan Hofer in der Tagesschau dar&uuml;ber, dass die NATO ihre &bdquo;Logistik verbessern&ldquo; wolle und daf&uuml;r eines von zwei neuen NATO-Hauptquartieren in Deutschland bauen werde, was laut NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg der schnelleren Verlegung von Kriegsmaterial und Truppen Richtung Osten diene. Hofer erw&auml;hnt richtig, dass es in j&uuml;ngster Vergangenheit bereits zu Truppenverlegungen nach Osteuropa kam. Was er jedoch als &bdquo;mehr Truppen&ldquo; euphemisiert, ist der gr&ouml;&szlig;te Truppenaufmarsch der NATO seit Ende des Kalten Kriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-02-15\/zwei-minuten-nato-propaganda-in-der-tagesschau\/\">Justice Now<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschland will &bdquo;Military Schengen&ldquo; f&uuml;r die NATO organisieren (m. Nachtrag)<\/strong><br>\nF&uuml;rs Archiv: Erwartungsgem&auml;&szlig; hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen heute der NATO angeboten, ein Logistik-Kommando f&uuml;r die Allianz in Deutschland aufzustellen. Das neue Kommando, bei dem Deutschland als Rahmennation auftritt, soll die Bewegung von Truppen und Material in ganz Europa f&uuml;r die Allianz organisieren.<br>\nDie Ministerin erl&auml;uterte das am (heutigen) Mittwoch am Rande des NATO-Verteidigungsministertreffens in Br&uuml;ssel und gebrauchte dabei auch den Begriff Military Schengen, den der fr&uuml;here Kommandeur der US-Armee in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, gepr&auml;gt hatte (auch wenn Hodges sp&auml;ter diesen Begriff nicht mehr verwendete, weil Schengen als Bewegungsraum ohne Grenzen eine EU-Einrichtung ist&hellip;)<br>\nAus dem Audio-Statement der Ministerin, das das Verteidigungsministerium in Berlin ver&ouml;ffentlichte (Die Tonqualit&auml;t bitte ich zu entschuldigen).<\/p>\n<p>Ebenfalls am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte das Ministerium dazu einen Erkl&auml;rtext, unter anderem:<\/p>\n<blockquote><p>\nDas Unterst&uuml;tzungskommando soll den Transport von Material und Personal sowie deren Schutz koordinieren. Zudem ist vorgesehen, dass milit&auml;rische Verb&auml;nde trainiert und aufeinander abgestimmt werden sollen. Bislang existiert in der NATONorth Atlantic Treaty Organization ein derartiges Kommando nicht. Das Kommando wird in Deutschland aufgebaut und im Fall einer &Uuml;bung oder im Einsatz der NATONorth Atlantic Treaty Organization unterstellt. (&hellip;)<br>\nDas neue Kommando soll den Schutz der Truppen sicherstellen und zusammen mit der NATONorth Atlantic Treaty Organization die Leistungen f&uuml;r alle NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partner koordinieren. Bereits auf dem Weg in das Einsatzgebiet und deutlich im Voraus k&ouml;nnen Planungen zentralisiert und die Aufgaben zum Schutz harmonisiert werden.<br>\nDieser Schutz umfasst Bedrohungen aus allen Dimensionen. So kann zum Beispiel der Hafenumschlag in einer Host Nation durch Ressourcen eines anderen NATONorth Atlantic Treaty Organization Mitgliedslandes gesch&uuml;tzt werden.<br>\nDie Verantwortung erstreckt sich auf den Verantwortungsbereich des SACEURs und reicht von Gr&ouml;nland bis nach Afrika, Europa und dessen Randmeere. (&hellip;)<br>\nDas Kommando soll multinational aufgestellt werden und alle Arten von milit&auml;rischen Dimensionen (Land, Luft, See) abdecken. Wo genau das Kommando in Deutschland beheimatet sein wird, ist Bestandteil laufender Planungen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/augengeradeaus.net\/2018\/02\/deutschland-will-military-schengen-fuer-die-nato-organisieren\/#more-29493\">Augen geradeaus!<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Milit&auml;rische Schengen-Zone bedeutet uneingeschr&auml;nkte Bewegungsfreiheit f&uuml;r US-Milit&auml;r<\/strong><br>\n&bdquo;Die Forderung von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach einer milit&auml;rischen &sbquo;Schengen-Zone&lsquo; bedeutet nicht weniger als eine komplette milit&auml;rische Souver&auml;nit&auml;tsaufgabe Deutschlands, da den USA damit erlaubt w&uuml;rde, ihr Milit&auml;r ohne jegliche Zustimmung auf deutschem Hoheitsgebiet und dem anderer Teilnehmerstaaten zu verlegen. Das ist v&ouml;llig inakzeptabel. Von der Leyens gestrige Zusage, ein neues NATO Logistik-Kommando im Raum K&ouml;ln\/Bonn aufzubauen, ist dabei nur ein erster kostspieliger Schritt auf diesem gef&auml;hrlichen Kurs&ldquo;, erkl&auml;rt Alexander S. Neu, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Obmann im Verteidigungsausschuss, mit Blick auf das NATO-Verteidigungsminister-Treffen in Br&uuml;ssel. Neu weiter:<br>\n&bdquo;Eine entsprechende Bedrohungslage, die einen solchen Schritt rechtfertigen w&uuml;rde, ist auf absehbare Zeit &uuml;berhaupt nicht gegeben. Die NATO verf&uuml;gt mit fast einer Billion US-Dollar &uuml;ber einen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Milit&auml;retat, der mehr als zw&ouml;lfmal so hoch ist wie der der Russischen F&ouml;deration &ndash; wegen welcher dieser ganze Zinnober &uuml;berhaupt betrieben wird.<br>\nDie NATO-Verteidigungsminister hatten nun in Br&uuml;ssel zwei Tage Zeit, sich in ihren vorgeschobenen &Auml;ngsten gegenseitig zu best&auml;rken und Pl&auml;ne f&uuml;r milit&auml;rische Aufr&uuml;stung zu schmieden. Diese westliche von Machtanspr&uuml;chen getriebene Sichtweise werden sie nun auch als einzig richtige Herangehensweise auf der internationalen B&uuml;hne der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz am Wochenende pr&auml;sentieren.<br>\nDIE LINKE lehnt eine Militarisierung der Welt &ndash; egal ob &uuml;ber Aufstockung der NATO oder alternativ &uuml;ber den Ausbau der milit&auml;rischen F&auml;higkeiten der EU oder der Militarisierung anderer Staaten &ndash; strikt ab. Stattdessen fordern wir die Aufl&ouml;sung der NATO und ihre Ersetzung durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands. Am Wochenende stehen wir in M&uuml;nchen an der Seite der NATO-Gegnerinnen und -Gegner sowie der Friedensbewegung und unterst&uuml;tzen die Proteste gegen diese (Un-)Sicherheitskonferenz.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/militaerische-schengen-zone-bedeutet-uneingeschraenkte-bewegungsfreiheit-fuer-us-militaer\/\">die Linke im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Emanzipation der EU<\/strong><br>\nDer Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz fordert eine &ldquo;Emanzipation&rdquo; Deutschlands und der EU von den USA. Wie der altgediente Diplomat Wolfgang Ischinger erkl&auml;rt, sei die am heutigen Freitag beginnende Veranstaltung &ldquo;&uuml;ber Jahrzehnte im Kern eine deutsch-amerikanische Konferenz zum Nachdenken &uuml;ber den Ost-West-Konflikt&rdquo; gewesen. Dies habe sich aber inzwischen &ldquo;massiv gewandelt&rdquo;. In der Tat weichen einige Schwerpunktsetzungen des Konferenzprogramms von Grundlinien der US-Au&szlig;enpolitik ab, die unter anderem Iran auszugrenzen sucht. In M&uuml;nchen wird an diesem Wochenende &ndash; in direktem Widerspruch dazu &ndash; der iranische Au&szlig;enminister neben seinem saudi-arabischen Amtskollegen auftreten. Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt Ischinger nicht zuletzt vom Vorsitzenden des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestags, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), der erkl&auml;rt, die EU m&uuml;sse genug &ldquo;St&auml;rke entwickeln, auch mal einen Konflikt mit den USA auszutragen&rdquo;. Ischinger pl&auml;diert daher f&uuml;r den raschen Aufbau einer EU-Armee und f&uuml;r eine weitere Entmachtung kleinerer EU-Staaten in der Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7533\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Unterwerfung oder Emanzipation<\/strong><br>\nIn der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik geht es drunter und dr&uuml;ber. W&auml;hrend die T&uuml;rkei die USA in Syrien herausfordert und auch die EU provoziert, streiten Europ&auml;er und Amerikaner um die k&uuml;nftige Zusammenarbeit. Es habe zum Ausbau der EU-Verteidigung eine &ldquo;offene Diskussion&rdquo; (sprich: einen handfesten Streit) gegeben, sagte US-Verteidigungsminister Mattis  beim Treffen mit seinen Nato-Kollegen in Br&uuml;ssel. Die EU solle sich schriftlich zur Nato als Pfeiler der Verteidigung Europas bekennen, so Mattis. Die EU-Pl&auml;ne f&uuml;r eine gemeinsame Aufr&uuml;stung k&ouml;nnten die Nato schw&auml;chen und den Zugang von US-Unternehmen zum europ&auml;ischen R&uuml;stungsmarkt beschr&auml;nken, erkl&auml;rten Diplomaten den amerikanischen Vorsto&szlig;. Es geht also um R&uuml;stungs-Gesch&auml;fte &ndash; und nicht (nur) um Verteidigung. Die EU soll sich dem US-Kommando unterwerfen und den R&uuml;stungsmarkt f&uuml;r US-Konzerne offen halten. Doch dagegen regt sich Widerspruch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/unterwerfung-oder-emanzipation\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Renten-GroKo w&auml;re eine Koalition gegen die Rentner<\/strong><br>\nDie SPD-F&uuml;hrung ist stolz auf ihre Verhandlungsergebnisse zur Rente. CDU und CSU sind ebenfalls zufrieden.<br>\nDie Rentnerinnen und Rentner k&ouml;nnen es nicht sein. Die zuk&uuml;nftigen Rentnergenerationen sollten alarmiert sein. Ein paar Verbesserungskr&uuml;mel, die sich teilweise als vergiftet erweisen, k&ouml;nnen nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass die Schw&auml;chung der gesetzlichen Rentenversicherung weiter betrieben und der zunehmenden Altersverarmung nichts entgegengesetzt wird. Das wird an 6 zentralen Punkten deutlich: [&hellip;]<br>\nEine gar nicht so fiktive M&uuml;tterrenten-Story:<br>\nEine Renogehilfin arbeitet in einem Notarb&uuml;ro und steht kurz vor der Rente. Sie hat in ihrem Berufsleben ein branchen&uuml;blich geringes Gehalt bezogen und etliche Jahre nicht gearbeitet wegen Kindern, Pflege und Haushalt. Sie erwartet eine Rente von 600 &euro;, hat also Anspruch auf Grundsicherung von ca. 200 &euro;. Sie hat drei Kinder vor 1992 gro&szlig; gezogen und freut sich jetzt wegen der M&uuml;tterrente I und II auf ein Rentenplus von 186 &euro; (3 Kinder x 2 Entgeltpunkte x 31,03 &euro; &ndash; Anspruch auf einen Entgeltpunkt pro Kind hatte sie schon vor den M&uuml;tterrenten I und II).<br>\nBei der Rentenberatung wird ihr die Freude genommen: Sie bekommt von den 186 &euro; keinen Cent, weil die voll mit dem Grundsicherungsbetrag verrechnet werden. Vollends aus dem H&auml;uschen ger&auml;t die Frau dann aber, als sie erf&auml;hrt, dass die Frau ihres Chefs, die auch drei Kinder vor 1992 gro&szlig; gezogen hat, sogar einen Anspruch auf 280 &euro; hat, obwohl sie in ihrem Leben keinen einzigen Cent in die Rentenversicherung eingezahlt hatte. Die Frau ihres Chefs erh&auml;lt nat&uuml;rlich keine Grundsicherung, weil das Haushaltseinkommen &uuml;ppig ist. Es kann also nichts verrechnet werden und sie erh&auml;lt auch tats&auml;chlich die 280 &euro; ausbezahlt.<br>\nNun versteht unsere Renogehilfin auch, was Olaf Scholz 2003 als SPD-Generalsekret&auml;r mit dem Satz meinte: Die Sozialdemokraten sollten den Begriff der Verteilungsgerechtigkeit durch das Wort Chancengerechtigkeit ersetzen. Sie bezahlt mit ihren Beitr&auml;gen die Rente der Frau ihres Chefs. F&uuml;r diese verordnete Gro&szlig;z&uuml;gigkeit geht sie daf&uuml;r leer aus. Das ist nun wirklich keine Verteilungsgerechtigkeit, aber sie h&auml;tte ja auch die Chance haben k&ouml;nnen, einen Notar zu ehelichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-renten-groko-waere-eine-koalition-gegen-die-rentner\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pflegealltag in deutschen Kliniken: &ldquo;Es regiert der Wahnsinn&rdquo;<\/strong><br>\nAuf vielen Klinikstationen fehlt es am N&ouml;tigsten. Zu wenige Pflegekr&auml;fte m&uuml;ssen sich um immer mehr Patienten k&uuml;mmern. Jetzt gibt eine Pflegerin Einblick in ein System, das f&uuml;r alle zur Gefahr wird. [&hellip;]<br>\nPflegekr&auml;fte wie Martens sind zum Kostenfaktor verkommen, Patienten zum Wirtschaftsgut, seit die Politik Krankenh&auml;user zum Sparen zwingen will. Das soll ein Gesundheitssystem retten, das im Jahr fast 350 Milliarden Euro kostet &ndash; ein Drittel mehr als vor zehn Jahren. Leid und Linderung m&uuml;ssen sich harten Effizienzkriterien unterwerfen. Das Resultat: Seit 1995 sparten Kliniken bundesweit 25.000 Pflegekr&auml;fte ein. Dabei gibt es mehr Patienten, vor allem mehr &auml;ltere. Ihre Krankheiten sind oft schwerer, ihr Pflegebedarf h&ouml;her.<br>\nDen Mangel m&uuml;ssen die Pfleger ertragen und die Patienten. &ldquo;Die Situation an unseren Kliniken ist vielfach bereits katastrophal. Die Folgen der fehlenden Pflegekr&auml;fte reichen bis hin zu schweren Komplikationen, k&ouml;nnen sogar bis zum Tod von Patienten f&uuml;hren&rdquo;, warnt Michael Simon, Professor f&uuml;r Gesundheitspolitik an der Hochschule Hannover.<br>\nAuf einer Intensivstation, wo Kranke um ihr Leben k&auml;mpfen, sollte jeder Pfleger maximal zwei Patienten betreuen, fordert die Fachgesellschaft. Bei Martens und ihren Kollegen sind es oft vier, manchmal sogar f&uuml;nf. So schaffen sie nur das N&ouml;tigste. Alltag in deutschen Krankenh&auml;usern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutschland-alltag-einer-klinikpflegerin-es-regiert-der-wahnsinn-a-1193264.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dies sind die Folgen des Neoliberalismus, nach dessen ideologischen Grunds&auml;tzen auch Einrichtungen der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge, wie Krankenh&auml;user, profitorientiert arbeiten m&uuml;ssen. Das Ersch&uuml;tternde daran ist, dass die gesellschaftszerst&ouml;renden Folgen der neoliberalen Ideologie sp&auml;testens seit der Finanzkrise von niemanden mehr &uuml;bersehen werden k&ouml;nnen, dennoch h&auml;lt die F&uuml;hrung der SPD verzweifelt daran fest. Dennoch versucht ein Emmanuel Macron in Frankreich die neoliberale Agenda durchzusetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von der Teilprivatisierung der Rente zu &Ouml;ffentlich-Privaten Partnerschaften<\/strong><br>\nRiester-Renten, Lebensversicherungen, Infrastruktur und &Ouml;ffentlich-Private Partnerschaften (&Ouml;PP) scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Tats&auml;chlich aber werden letztere genutzt, um kapitalmarktbasierte Altersvorsorge-Modelle zu st&uuml;tzen. [&hellip;]<br>\nDer jahrelange, teure Lobbyismus von Arbeitgebern und Finanzwirtschaft hatte sich ausgezahlt. Die Zeit, in der eine positive Lohnentwicklung in gleichem Umfang zu Rentenerh&ouml;hungen f&uuml;hrte, ist seit den Riester-Reformen 2001 vorbei. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte bleiben die Renten immer mehr hinter der Lohnentwicklung zur&uuml;ck, das Rentenniveau sinkt. Die Sicherung des Lebensstandards wird Geschichte, Altersarmut kehrt zur&uuml;ck.<br>\nAnzeichen dessen sind schon heute zu beobachten. Das Rentenniveau, das noch in den 1990er Jahren bei 53 Prozent und mehr lag, betrug 2015 nur noch 47,5 Prozent. Bis 2030 geht es voraussichtlich auf 43 Prozent und danach noch weiter zur&uuml;ck. Die Zahlbetr&auml;ge bei der Altersrente sanken von 2000 bis 2016 in Westdeutschland von 775 Euro auf 756 Euro, in Ostdeutschland von 936 Euro auf 872 Euro. Die Zahlbetr&auml;ge bei der Erwerbsminderungsrente sanken im gleichen Zeitraum in Westdeutschland von 785 Euro auf 647 Euro und in Ostdeutschland von 791 Euro auf 657 Euro (alle Zahlen inflationsbereinigt, Zugangsrenten, gerechnet in Preisen des Jahres 2010). Solche Betr&auml;ge sichern den Lebensstandard nicht mehr, und sie verhindern in immer weniger F&auml;llen Altersarmut. Das war auch schon in den fr&uuml;hen 2000er Jahren absehbar, und es war wohl durchaus erw&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2132%20\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frank Bsirske fordert Mindestlohn von zehn Euro<\/strong><br>\nDie SPD ben&ouml;tigt nach Ansicht von Verdi-Chef Frank Bsirske zur Steigerung ihrer Attraktivit&auml;t in der Bev&ouml;lkerung eine st&auml;rkere Profilierung. &bdquo;Die SPD braucht ein Profil, mit dem sich wieder mehr Menschen identifizieren k&ouml;nnen&ldquo;, sagte der Gewerkschafter den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).<br>\nVor einem Jahr h&auml;tten die Sozialdemokraten in Umfragen mehr als 32 Prozent erreicht, weil Martin Schulz als nominierter Kanzlerkandidat den Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit und Zusammenhalt zu erf&uuml;llen schien. &bdquo;Viele, die sich wegen der Agenda 2010 von der SPD abgewandt hatten, kehrten vor&uuml;bergehend zur&uuml;ck&ldquo;, so Bsirske. &bdquo;Das Potenzial ist also da. Man muss sich keine existenziellen Sorgen um die SPD machen.&ldquo;<br>\nAls ein Thema identifiziert Bsirske eine deutliche Anhebung des Mindestlohns: &bdquo;Ich w&uuml;rde es angesichts der g&uuml;nstigen Konjunkturlage und der Situation am Arbeitsmarkt begr&uuml;&szlig;en, wenn der Mindestlohn 2019 die Zehn-Euro-Marke knackt. Eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zehn Euro ist &ouml;konomisch sinnvoll und wird keine Branche in Deutschland &uuml;berfordern.&ldquo; Daher lohne es sich, f&uuml;r eine deutliche Anhebung des Mindestlohns zu streiten, und zwar &uuml;ber den Wert hinaus, der sich aus den Lohnsteigerungen der letzten zwei Jahre ergebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/verdi-chef-frank-bsirske-fordert-mindestlohn-von-zehn-euro\/20964678.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind 10 Euro Mindestlohn nicht zu wenig? Warum soll die Arbeitnehmerschaft in Deutschland weniger Mindestlohn erhalten als in <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/37401\/umfrage\/gesetzliche-mindestloehne-in-der-eu\/\">Luxemburg<\/a>? Wenn Deutschland nach Ansicht (und Willen?) der wohl k&uuml;nftigen schwarz-roten Bundesregierung F&uuml;hrungskraft in der EU sein soll &ndash; warum dann nicht in der H&ouml;he des Mindestlohns?<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens: W&auml;re nicht erst ein Mindestlohn von 12 Euro ein sicherer Schutz vor <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/mindestlohn-rauf-auf-12-euro\/\">Altersarmut<\/a>? Selbst Olaf Scholz hatte einen Mindestlohn in dieser H&ouml;he <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-spd-vize-will-mindestlohn-auf-12-euro-anheben-a-1176319.html\">gefordert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schulden beim Jobcenter<\/strong><br>\nWer in eine neue Wohnung zieht, muss bei seinem neuen Vermieter &uuml;blicherweise eine Kaution hinterlegen, die Sch&auml;den an der Wohnung oder Mietr&uuml;ckst&auml;nde abdecken soll. Bereits f&uuml;r Normalverdiener ohne R&uuml;cklagen ist es ein finanzieller Kraftakt, eine solche Kaution aufzubringen, kann diese doch bis zu drei Monatsmieten betragen. G&auml;nzlich unm&ouml;glich ist das aber vielen Hartz IV-Beziehern. Bislang &uuml;bernehmen die Jobcenter die Kaution oder die zu hinterlegenden Genossenschaftsanteile &ndash; allerdings lediglich als Darlehen. Das hei&szlig;t, die Betroffenen m&uuml;ssen die Kaution &uuml;ber ihren Regelsatz beim Amt abstottern, indem der ohne schmale Betrag um monatlich zehn Prozent gek&uuml;rzt wird.<br>\nLinksparteichefin Katja Kipping h&auml;lt das Vorgehen der Jobcenter f&uuml;r rechtswidrig. Denn das Sozialgesetzbuch II, das die rechtlichen Rahmen f&uuml;r Hartz IV setzt, unterscheidet zwischen Lebenshaltungs- und Unterkunftsbedarfen. Beides ist streng getrennt. Vom monatlichen Regelsatz von 416 Euro sollen Arbeitslosen Lebensmittel und Kleidung kaufen sowie Geld zur&uuml;cklegen, um Sonderanschaffungen wie eine neue Waschmaschine zu stemmen. Zus&auml;tzlich &uuml;bernimmt das Amt die Wohnkosten &raquo;in angemessener H&ouml;he&laquo;. Die jetzige Regelung zwingt die Betroffenen aber, die Mietkaution, die eigentlich in den Bereich Unterkunftsbedarfe f&auml;llt, von ihrem Regelsatz zu bestreiten. &raquo;Hier wird das Existenzminimum gek&uuml;rzt&laquo;, beklagt Kipping.<br>\nDer Wissenschaftliche Dienst des Bundestages, den Kipping nun um ein Gutachten in der Sache bat, enth&auml;lt sich einer abschlie&szlig;enden Positionierung und verweist stattdessen auf ein anstehendes Urteil des Bundessozialgerichts. In dem Papier, das &raquo;neues deutschland&laquo; vorliegt, l&auml;sst der Dienst aber Zweifel an der derzeitigen Regelung erkennen. So schlie&szlig;t er sich nicht der Auffassung der Bundesregierung an, dass die Aufrechnung rechtm&auml;&szlig;ig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1079536.hartz-iv-schulden-beim-jobcenter.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Aufstocker &ndash; vom Aufschwung abgeh&auml;ngt?<\/strong><br>\nDie Zahl der Aufstocker geht weiterhin langsam zur&uuml;ck. Doch verabschieden sich nur Minijobber und Selbstst&auml;ndige aus dem Leistungsbezug. Die Gruppe der sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigten Bezieher von Hartz IV-Leistungen w&auml;chst dagegen wieder. An ihnen scheint der Aufschwung vorbeizugehen.<br>\nBis Mitte des Jahres 2010 war die Zahl der abh&auml;ngig Erwerbst&auml;tigen, die auf Grund zu geringer Einkommen auf zus&auml;tzliche Arbeitslosengeld II-Zahlungen angewiesen waren, auf 1,28 Millionen gestiegen. Danach wendete sich das Blatt. Jahr f&uuml;r Jahr ging die Zahl der Aufstocker ein wenig mehr zur&uuml;ck. Im Durchschnitt des Jahres 2016 lag sie dann bei knapp unter 1,09 Millionen ArbeitnehmerInnen. (&hellip;)<br>\nWie obige Graphik zeigt, sind im genannten Zeitraum aber eigentlich nur geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte (und die hier nicht ber&uuml;cksichtigten selbstst&auml;ndig Erwerbst&auml;tigen) aus dem Leistungsbezug gefallen. Bei den sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten hat sich an der Gesamtzahl wenig ge&auml;ndert, die Zahl der Erwerbst&auml;tigen mit einem Bruttomonatseinkommen von mehr als 1.200 Euro ist sogar von durchschnittlich 120.000 im Jahr 2010 auf 167.000 in 2016 angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.miese-jobs.de\/chroniken\/2018\/09-02-18\/\">miese Jobs<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland ist kein Vorbild<\/strong><br>\nDer Arbeitsmarkt entwickelt sich hierzulande besser als im gr&ouml;&szlig;ten Teil Europas. Doch andere L&auml;nder werden nicht auf die Beine kommen, indem sie Deutschlands Reformen nachahmen.<br>\nDeutschland geht es gut. Es hat seine Hausaufgaben in Sachen Arbeitsmarkt gemacht und gl&auml;nzt mit einer der niedrigsten Erwerbslosenquoten in Europa. Die schw&auml;chelnden Probleml&auml;nder S&uuml;deuropas sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Diese Erz&auml;hlung ist popul&auml;r, doch im Kern falsch, warnt der Wirtschaftsweise Peter Bofinger.<br>\nEs beginnt schon mit der Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Bofinger fragt: Was ist dran an der Geschichte, Deutschland, &bdquo;der kranke Mann Europas&ldquo;, sei seinerzeit &bdquo;auf wundersame Weise von Kanzler Schr&ouml;ders Agenda 2010 geheilt&ldquo; worden? Seine Antwort: ziemlich wenig. Zwar sei die Arbeitslosigkeit seit ihrem H&ouml;chststand im Jahr 2005 best&auml;ndig gesunken. Doch dies sei kaum mit der K&uuml;rzung der Arbeitslosenunterst&uuml;tzung und Deregulierung des Arbeitsmarkts zu erkl&auml;ren. Denn dabei w&uuml;rden die gro&szlig;en Linien der Wirtschaftsentwicklung v&ouml;llig ausgeblendet &ndash; n&auml;mlich dass der Arbeitsmarkt begann, sich von den gro&szlig;en Belastungen der Vorjahre zu erholen: der Abwicklung der DDR-Wirtschaft und der Integration von 2,8 Millionen Menschen aus der fr&uuml;heren Sowjetunion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112779_112785.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zehn Jahre Finanzkrise: Attac k&uuml;ndigt europaweite Aktionen an<\/strong><br>\nAm Samstag j&auml;hrt sich zum zehnten Mal die Verstaatlichung der britischen Gro&szlig;bank Northern Rock &ndash; eines der markantesten Ereignisse der globalen Finanzkrise 2007\/2008. Doch geschehen ist seither wenig, um die Finanzm&auml;rkte zu regulieren und Bankenrettungen auf Kosten der Allgemeinheit zu verhindern.<br>\n&ldquo;Von einschneidenden Reformen kann keine Rede sein&rdquo;, stellt Alfred Eibl vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. &ldquo;Dabei sind die wirksamen Rezepte bekannt: Banken m&uuml;ssen so geschrumpft werden, dass sie kein Systemrisiko, also nicht mehr &lsquo;too big to fail&rsquo; sind. Wir brauchen endlich ein Trennbankensystem, in dem das Kundengesch&auml;ft vom Handel auf den Finanzm&auml;rkten getrennt ist. Ein Finanz-T&Uuml;V muss dar&uuml;ber entscheiden, was auf den Finanzm&auml;rkten gehandelt werden darf &ndash; und die<br>\nFinanztransaktionssteuer muss endlich eingef&uuml;hrt werden.&rdquo;<br>\nWie weichgesp&uuml;lt die wenigen konkret beschlossenen Ma&szlig;nahmen sind, zeigt das im Dezember verabschiedete Abkommen Basel III, ein international abgestimmtes Reformwerk der Zentralbankgouverneure. Darin wurden drei Prozent als noch zul&auml;ssiger Wert f&uuml;r die Eigenmittelquote festgelegt. Alfred Eibl: &ldquo;Anders ausgedr&uuml;ckt: Wenn mehr als drei Prozent der gew&auml;hrten Kredite wegbrechen, ist die Bank pleite. Das ist l&auml;cherlich. Auf einer solch geringen Eigenkapitalbasis l&auml;sst sich kein stabiles Finanzsystem aufbauen. Dass die EU &uuml;ber vier Prozent diskutiert, macht den Kohl auch nicht fett.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/zehn-jahre-finanzkrise-attac-kuendigt-europaweite-aktionen-an\/%20\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer erdr&uuml;ckendere Beweise zu Maidan-Scharfsch&uuml;tzen-Einsatz im Februar 2014<\/strong><br>\nSchriftliche Zeugenaussagen von Scharfsch&uuml;tzen, Flugtickets und die Aussage eines georgischen Generals deuten auf Komplott gegen die damalige ukrainische Regierung<br>\nDie &uuml;berst&uuml;rzte Verhaftung und Abschiebung des ehemaligen georgischen Pr&auml;sidenten Michail Saakaschwili aus Kiew nach Warschau am Montag (Saakaschwili gibt nicht auf) hatte offenbar noch einen zweiten Grund. Der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko wollte nicht nur einen Widersacher loswerden. Am Dienstag sollte der ehemalige georgische Pr&auml;sident vor einem Kiewer Gericht als Zeuge zu den 100 Toten auf dem Maidan im Februar 2014 aussagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Immer-erdrueckendere-Beweise-zu-Maidan-Scharfschuetzen-Einsatz-im-Februar-2014-3970907.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die alte Tante und der reiche Russe<\/strong><br>\nEin russischer Milliard&auml;r f&uuml;ttert das NZZ-Filmfestival, aber von einer Beeinflussung will die NZZ nichts wissen.<br>\nAls die NZZ-Mediengruppe im August 2016 die Aktienmehrheit der &laquo;Z&uuml;rich Film Festival AG&raquo; &uuml;bernahm, warf die &laquo;Bilanz&raquo; medienpolitische Fragen zur journalistischen Unabh&auml;ngigkeit auf. Auch Seraina Rohrer, Leiterin der Solothurner Filmtage, sah die k&uuml;nstlerische Freiheit des &laquo;Z&uuml;rich Film Festival&raquo; (ZFF) gef&auml;hrdet und sie fragte gegen&uuml;ber SRF: &laquo;Wie glaubw&uuml;rdig ist die Festival-Berichterstattung der NZZ noch?&raquo;<br>\nFragen zur journalistischen Unabh&auml;ngigkeit der NZZ gibt es nicht nur in Bezug auf den Film-Journalismus, sondern auch im Hinblick auf einen jahrelangen Sponsor des ZFF, n&auml;mlich den russischen Multi-Milliard&auml;r Suleyman Kerimov beziehungsweise seiner &laquo;Suleyman Kerimov Foundation&raquo; (Kerimov-Stiftung) mit Sitz in Luzern.<br>\nSeit 2010 unterst&uuml;tzt die Kerimov-Stiftung das ZFF, beispielsweise im Jahr 2016 mit 500&lsquo;000 Dollar. Pr&auml;sidiert wird die Kerimov-Stiftung vom Luzerner Treuh&auml;nder Alexander Studhalter, dessen Bruder Philipp Studhalter Pr&auml;sident des FC Luzern ist und ebenfalls im Vorstand der Kerimov-Stiftung sitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Die-alte-Tante-und-der-reiche-Russe\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die SPD braucht die Re-Sozialdemokratisierung<\/strong><br>\nDie Sozialdesolaten Es waren keine anderen Parteien und keine Au&szlig;erirdischen, die uns die sachgrundlose Befristung und die Rentenk&uuml;rzung brachten. Es war eine Rot-Gr&uuml;ne Bundesregierung<br>\nNat&uuml;rlich ist es richtig, sich f&uuml;r die Abschaffung der Sachgrundlosen Befristung, armutssichere Einkommen und die Verbesserung des Rentenniveaus einzusetzen. Das Verlogene an der Argumentation der SPD ist, sich so zu verhalten, als ob sie mit der Demontage des Sozialstaates nichts zu tun h&auml;tte. Es waren SPD und B&uuml;ndnis-Gr&uuml;ne, die uns die Demontage des Sozialstaates und die Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten einbrockten. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz, das die Befristung von Arbeitsverh&auml;ltnissen und auch die Sachgrundlose Befristung regelt, trat zum 2001 in Kraft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martin-betzwieser\/die-spd-braucht-die-re-sozialdemokratisierung\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Politisches Klima: Es droht die Stunde der Populisten<\/strong><br>\nNeue Gesichter in die Politik &ndash; und dann wird alles besser? Nein, meint Monika Wagener. Auch wenn Kanzlerin und SPD-Spitzen an Zustimmung verlieren, Populisten mit ihren einfachen Antworten und Parolen helfen sicher nicht weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/neue-gesichter-in-der-politik-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wieder einmal so ein ausgemachter Quatsch von der ARD. So l&auml;sst die Bemerkung zu Andrea Nahles v&ouml;llig au&szlig;er Acht, dass manche Leute vielleicht auch davon negativ betroffen sein k&ouml;nnten, dass diese Frau inhaltlich nichts bietet. Dass sie zum Beispiel die gesetzliche Rente weiter ruiniert, statt sie zu retten. Die Journalisten gehen offenbar immer davon aus, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger so wenig wissen wie sie, so wenig Sachverstand h&auml;tten wie sie. Und dann kommen sie zu solchen Urteilen. Dann ist es der Populismus, der schuld ist an allem Elend. Aber da sei angemerkt: Wir leiden noch mehr unter total mittelm&auml;&szlig;igen Journalisten als unter mittelm&auml;&szlig;igen Politikern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Martin Schulz war ein historischer Irrtum&rdquo;<\/strong><br>\nIm SPD-F&uuml;hrungsstreit appellierte Klaus von Dohnanyi zu mehr Selbstbewusstsein seiner Partei. &ldquo;Die SPD muss nach vorne schauen und eine zukunftsorientierte Politik machen&rdquo;, sagte Hamburgs Ex-B&uuml;rgermeister im Dlf. Mit dem zur&uuml;ckgetretenen Vorsitzenden Martin Schulz geht er hart ins Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-martin-schulz-war-ein-historischer-irrtum.694.de.html?dram:article_id=410797%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In dem Interview kommt 27 Mal das Wort &ldquo;Fehler&rdquo; vor, aber nicht in Verbindung mit Angela Merkel. Da steht dann &ldquo;Frau Merkel ist wirklich gut&rdquo; oder &ldquo;erfolgreiche Regierung Merkel&rdquo; oder &ldquo;Frau Merkel ist eine gro&szlig;e Kanzlerin&rdquo;. Au&szlig;erdem pl&auml;diert Dohnanyi f&uuml;rs Deutschlandlied und das Zeigen der Nationalfahne auf Parteitagen. Er sollte Ehrenvorsitzender der CDU werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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