{"id":4249,"date":"2009-10-09T09:10:12","date_gmt":"2009-10-09T07:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4249"},"modified":"2009-10-09T09:10:13","modified_gmt":"2009-10-09T07:10:13","slug":"hinweise-des-tages-994","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4249","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Mit Lobby, List und Expertise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ohne h&ouml;here Steuern geht es nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Steuererh&ouml;hung? Steuersenkung? Oder Steuervereinfachung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Kindergeld soll steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Schwarz-Gelb schraubt an Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Atomenergie: Das M&auml;uschen schweigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Prominente Fachleute der CDU gegen Atomenergie und f&uuml;r dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren Energien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Die Regulierungsheulsusen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Raus aus der Firma, rein in die B&ouml;rse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Hartz IV: Sanktionen wenig treffsicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die Lage des Stellenmarkts wird trostloser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Ermittler decken Stundenl&ouml;hne von 1,50 Euro bei Friseuren auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Horst K&ouml;hler und die Ausbeuter <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">&Uuml;berwachung von Mitarbeitern: Streit um Schulden-Schn&uuml;ffelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Angestellte nach Br&ouml;tchen-Klau gefeuert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Staat auf Geisterfahrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Sch&auml;tzerkreis verdeutlicht Notwendigkeit einer umfassenden Finanzreform der GKV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Bed&uuml;rftige Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Alle Macht f&uuml;r Liz Mohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Sarrazinaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Bachelor und Beruf: Wer wenig erwartet, wird nicht entt&auml;uscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Eine Videoanalyse zur Meinungsmache in der Tagesschau vom 7.10.2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Berlusconi: Fast am Nullpunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">USA: Die Gesundheitslobby zahlte 380 Millionen Dollar, um der Gesundheitsreform die Giftz&auml;hne zu ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">FDP-Stiftung: F&uuml;nf Punkte f&uuml;r die Putschisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4249&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mit Lobby, List und Expertise<\/strong><br>\nMehr als 3000 Lobbyisten versuchen die schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen zu beeinflussen. Oft ist die Politik auf ihr Wissen angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2009-10\/lobbyisten-koalitionsverhandlungen?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ohne h&ouml;here Steuern geht es nicht<\/strong><br>\nDie k&uuml;nftige schwarz-gelbe Bundesregierung wird nach Ansicht der f&uuml;nf Wirtschaftsweisen mittelfristig wohl nicht um Steuererh&ouml;hungen herumkommen. Nur so k&ouml;nne der Haushalt dauerhaft saniert werden. &bdquo;Gegen Ende der neuen oder sp&auml;testens zu Beginn der darauffolgenden Legislaturperiode werden sich Steuererh&ouml;hungen schwerlich vermeiden lassen.&ldquo; Mit dieser Analyse meldeten sich die prominenten Berater der Regierung am Donnerstag &uuml;berraschend in den Koalitionsverhandlungen von Union und FDP zu Wort. Die &Ouml;konomen warnen Union und FDP vor Steuergeschenken. &bdquo;F&uuml;r nennenswerte Steuersenkungen besteht auf absehbare Zeit kein finanzieller Spielraum&ldquo;, schreiben Peter Bofinger, Wolfgang Franz, Christoph Schmidt, Beatrice Weder di Mauro und Wolfgang Wiegard. Die &Ouml;konomen wenden sich gegen das &bdquo;M&auml;rchen&ldquo;, dass niedrigere Steuern das Wachstum ankurbeln und sich damit die Geldprobleme der Regierung zum gro&szlig;en Teil von selbst l&ouml;sen. Ein h&ouml;heres Wachstum erleichtere die Sparaufgabe, k&ouml;nne sie aber keinesfalls l&ouml;sen. Die Wirtschaftsweisen f&uuml;rchten sogar ein noch gr&ouml;&szlig;eres Haushaltsloch in den kommenden Jahren. Ab 2011 k&ouml;nnte der Sanierungsbedarf um etwa ein Drittel h&ouml;her ausfallen als bisher bef&uuml;rchtet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,2919030?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/download\/press\/pressmit_102009.pdf\">Sachverst&auml;ndigenrat [PDF &ndash; 256 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuererh&ouml;hung? Steuersenkung? Oder Steuervereinfachung? Das Beispiel Mehrwertsteuer &ndash; Eine Tagung der Stiftung Marktwirtschaft am 15. Oktober 2009 in Berlin<\/strong><br>\nEs bedarf keiner &uuml;bermenschlichen Prognosef&auml;higkeiten, um vorherzusagen, dass im Herbst eine rege Steuerdebatte einsetzen wird. Nach aller Erfahrung wie nach der absch&auml;tzbaren Lage der &ouml;ffentlichen Haushalte k&ouml;nnte dabei noch mehr &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen als &uuml;ber Steuersenkungen debattiert werden. Im Fall der Mehrwertsteuer haben gleich mehrere &Ouml;konomen schon w&auml;hrend des laufenden Bundestagswahlkampfes zum Teil drastische Erh&ouml;hungen vorgeschlagen. Die Stiftung Marktwirtschaft fragt nach, inwieweit das hehre Ziel der Steuervereinfachung dabei noch relevant ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/inhalte\/veranstaltungen\/veranstaltungshinweise\/detailansicht\/titel\/steuererhoehung-steuersenkung-oder-steuervereinfachung-das-beispiel-mehrwertsteuer-breine-t.html\">Stiftung Marktwirtschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/uploads\/media\/Einladung_MwStErhoehung_2009_10_15.pdf\">Stiftung Marktwirtschaft [PDF &ndash; 95 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.W.:<\/strong> Im Newsletter der Stiftung Marktwirtschaft wird u.a. Hans Eichel als Referent vorgestellt. Ein weiter Sozialdemokrat der sich f&uuml;r nichts zu schade ist!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.stiftung-marktwirtschaft.de\/inhalte\/stiftung\/team\/vorstand.html\">Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung Marktwirtschaft ist Bernd Raffelh&uuml;schen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kindergeld soll steigen<\/strong><br>\nUnion und FDP haben sich nach Angaben aus den eigenen Reihen darauf verst&auml;ndigt, den Kinderfreibetrag von 6024 Euro auf 8004 Euro anzuheben. Dies kostet rund drei Milliarden Euro. Sollte das Kindergeld auf 200 Euro steigen, k&auml;men nach Sch&auml;tzungen aus dem Bundesfinanzministerium Belastungen von sieben Milliarden Euro hinzu. Damit steckt Schwarz-Gelb in einem Dilemma. Ein h&ouml;heres Kindergeld ist extrem teuer. Ein Drehen nur am Freibetrag aber geht an der Masse vorbei. Nur wer als Alleinstehender mehr als 38800 Euro im Jahr (Verheiratete 74700 Euro) verdient, profitiert 2009 vom Kinderfreibetrag. Vier von f&uuml;nf Familien erhalten ausschlie&szlig;lich Kindergeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1999512_Koalitionsverhandlungen-Kindergeld-soll-steigen.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Berichterstattung der Medien erweckt den Eindruck, als sei die Erh&ouml;hung auch des Kindergeldes als eine gro&szlig;e sozialpolitische Tat von Schwarz-Gelb zu werten. Wirft man jedoch einen Blick auf die geplanten Entlastungsvolumina, dann zeigt sich ein deutlicher Schiefstand:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Spitzenverdiener: Hierbei handelt es sich um ein F&uuml;nftel der Familien. F&uuml;r diese wurde bereits ein Entlastungsvolumen beim Kinderfreibetrag in H&ouml;he von 3 Milliarden Euro vereinbart.<\/em><\/li>\n<li><em>Normal- und Geringverdiener: Hierbei handelt es sich um vier F&uuml;nftel der Familien. F&uuml;r diese wird die Entlastung beim Kindergeld maximal (abh&auml;ngig von der Haushaltslage) 7 Milliarden Euro betragen.<\/em><\/li>\n<li><em>W&uuml;rde den Normal- und Geringverdienern ein Entlastungvolumen analog zu den Spitzenverdienern zugestanden, dann w&uuml;rde sich dieses auf 12 Milliarden Euro (statt 7 Milliarden Euro) belaufen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Dar&uuml;ber hinaus stellt sich die Frage, ob f&uuml;r die Spitzenverdiener eine Entlastung &uuml;berhaupt gerechtfertigt erscheint. Man denke an die gerade aus rechtskonservativen und neoliberalen Kreisen immer wieder vorgetragenen Klagen &uuml;ber den angeblich ausufernden Sozialstaat. W&uuml;rden diese Kreise ihre eigenen Parolen Ernst nehmen, dann w&auml;re die daraus abzuleitende Konsequenz, die Sozialausgaben st&auml;rker an der tats&auml;chlichen Bed&uuml;rftigkeit der Menschen auszurichten. Schwarz-Gelb plant jedoch das genaue Gegenteil dessen: Wer als Spitzenverdiener schon heute viel hat, dem wird mehr gegeben als den Normal- und Geringverdienern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schwarz-Gelb schraubt an Hartz IV<\/strong><br>\nDie Arbeitsmarktexperten von Union und FDP haben sich darauf verst&auml;ndigt, m&ouml;glichst noch in diesem Jahr das Schonverm&ouml;gen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger deutlich anzuheben. Die Unterh&auml;ndler in der zust&auml;ndigen schwarz-gelben Koalitionsarbeitsgruppe einigten sich nach Informationen der FTD darauf, dass k&uuml;nftig die Freibetr&auml;ge f&uuml;r die Ersparnisse der Langzeitarbeitslosen zur Altersvorsorge in etwa verdreifacht werden sollen.<br>\nAuf eine konkrete Summe soll im geplanten Koalitionsvertrag verzichtet werden, um nicht den Widerwillen der Haushaltspolitiker zu provozieren. Die Union fordert, den bisherigen Freibetrag von 250 Euro pro Lebensjahr auf 700 Euro zu erh&ouml;hen, die FDP will auf 750 Euro gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:schonvermoegen-und-zuverdienste-schwarz-gelb-schraubt-an-hartz-iv\/50020871.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Ob die Erh&ouml;hung des Schonverm&ouml;gens im Falle der Arbeitslosigkeit (Hartz IV) den ehemals in Arbeit stehenden Gering- und Durchschnittsverdienern zu Gute kommt, darf zumindest kritisch hinterfragt werden. Die vom DIW publizierte Verteilung des Nettoverm&ouml;gens der Personen &uuml;ber 18 Jahren zeigt folgende Ergebnisse:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die unteren 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung verf&uuml;gen &uuml;ber keinerlei Nettoverm&ouml;gen (die unteren 10 Prozent sind sogar verschuldet).<\/em><\/li>\n<li><em>Auf die unteren 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung entfallen gerade einmal 1,6 Prozent des gesamten <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/fr\/top_news\/?em_cnt=1663126&amp;em_src=637818&amp;em_ivw=fr_topnews\">deutschen Nettoverm&ouml;gens<\/a>.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Es ist mehr als fraglich, ob sich innerhalb des Verm&ouml;gensanteils der unteren 50 Prozent der Bev&ouml;lkerung in H&ouml;he von 1,6 Prozent namhafte Geldbetr&auml;ge befinden, die von einer Erh&ouml;hung des Schonverm&ouml;gens profitieren w&uuml;rden. Die Erh&ouml;hung des Schonverm&ouml;gens scheint sich deutlich st&auml;rker zum Vorteil jener Langzeitarbeitslosen niederzuschlagen, die w&auml;hrend ihres Arbeitslebens zu den Besserverdienenden gez&auml;hlt haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das M&auml;uschen schweigt<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb hat den Energiekonzernen eine Laufzeitverl&auml;ngerung ihrer Atommeiler versprochen. Das Vorhaben ist schwieriger als gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/42\/Atomkraft?page=all&amp;print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Prominente Fachleute der CDU gegen Atomenergie und f&uuml;r dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren Energien<\/strong><br>\nDie wohl prominentesten Fachleute der CDU f&uuml;r Energie- und Umweltfragen, Ex-Atomminister Prof. Dr. Klaus T&ouml;pfer und Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge*, d&uuml;rften das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle derzeit gemeinsam mit der Atomindustrie auskungeln, wohl mit Abscheu beobachten. T&ouml;pfer und Troge haben sich wiederholt f&uuml;r einen schnellstm&ouml;glichen Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/960201667c\/prominente-fachleute-der-cdu-gegen-a.html\">Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges, &Auml;rzte in sozialer Verantwortung e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Regulierungsheulsusen<\/strong><br>\nKommentar H&auml;rtere Vorschriften f&uuml;r au&szlig;erb&ouml;rsliche Derivate ziehen f&uuml;r Unternehmen h&ouml;here Kosten nach sich. Richtig so. Ihr Jammern dar&uuml;ber kann man getrost ignorieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/derivate\/:kreditderivate-die-regulierungsheulsusen\/50020024.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Raus aus der Firma, rein in die B&ouml;rse<\/strong><br>\nFinanzinvestoren wollen sich &uuml;ber den Verkauf an der B&ouml;rse zur&uuml;ckziehen \/ Grohe, Brenntag und Amadeus sind Kandidaten &hellip;<br>\nAuf den Aktienmarkt kommt eine Welle von B&ouml;rseng&auml;ngen zu. Denn Private-Equity-H&auml;user wollen bei Unternehmen wie dem Badarmaturenhersteller Grohe, dem Chemikalienh&auml;ndler Brenntag und dem Reise-Reservierungsveranstalter Amadeus aussteigen &ndash; und zwar &uuml;ber den Weg aufs B&ouml;rsenparkett. Sch&auml;tzungsweise 30 bis 35 Unternehmen w&uuml;rden im n&auml;chsten Jahr in Deutschland b&ouml;rsenreif, sch&auml;tzt Lars Stiewe, Direktor Aktienemissionen bei BNP Paribas. &bdquo;Die Aktienm&auml;rkte sind aktuell in besserer Verfassung als der Markt f&uuml;r Fusionen und &Uuml;bernahmen&ldquo;, erg&auml;nzt Dirk Notheis, Deutschlandchef von Morgan Stanley. Viele Private-Equity-H&auml;user bereiteten daher B&ouml;rseng&auml;nge ihrer Gesellschaften vor. Angesichts der hohen Liquidit&auml;t an der B&ouml;rse seien dort mitunter bessere Preise zu erzielen, als das bei einem klassischen Verkauf an einen strategischen K&auml;ufer oder an andere Finanzinvestoren m&ouml;glich sei, sagte Notheis dem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2918217\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das Spiel geht weiter, auch dank der &ouml;ffentlich bereitgestellten Liquidit&auml;t. Ohne die Hilfe der Steuerzahler und der Zentralbanken w&auml;ren die Kurse nicht so gestiegen, eher das Gegenteil. Und eine Reihe der Private Equity Gruppen w&auml;ren am Ende. Marktbereinigung k&ouml;nnte man das nennen. Wir n&auml;hren also zwangsweise den Fortgang des Casinobetriebs. Klar, dass sich der Merkel-Parteifreund Dr. Notheis &uuml;ber die &ouml;ffentliche F&ouml;rderung der Investmentbanker freut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV: Sanktionen wenig treffsicher<\/strong><br>\nGut drei Prozent aller Arbeitslosen im ALG-II-Bezug m&uuml;ssen Leistungsk&uuml;rzungen hinnehmen, weil sie Termine vers&auml;umt, zu wenig Bewerbungen geschrieben oder Jobs abgelehnt haben. Langzeitarbeitslosen kann das Arbeitslosengeld II (ALG II) ganz oder teilweise gestrichen werden, wenn sie ihre Mitwirkungspflichten verletzen. Der &Ouml;konom Ingmar Kumpmann vom Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) hat Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zur Sanktionspraxis der Grundsicherungsstellen ausgewertet. Sein Fazit: Es ergeben sich &ldquo;erhebliche Zweifel&rdquo;, ob ein treffsicheres Sanktionssystem &uuml;berhaupt realisierbar ist. St&auml;rkere Anreize zur Arbeitsaufnahme gingen von h&ouml;heren Hinzuverdienstgrenzen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_97623.html\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Lage des Stellenmarkts wird trostloser<\/strong><br>\nDie Krise am deutschen Arbeits- und Stellenmarkt spitzt sich zu. Zwar berichten viele Unternehmen davon, dass der freie Fall der Auftragseing&auml;nge aus den ersten Monaten des Jahres inzwischen verlangsamt oder gar gestoppt werden konnte. Und manche berichten seit Juni wieder von leicht steigenden Auftragseing&auml;ngen. Aber dass das Auftragsloch &ndash; das bei vielen Unternehmen hoch zweistellig ausgefallen ist &ndash; kurzfristig gestopft werden k&ouml;nnte, glaubt fast niemand mehr. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass erst in den Jahren 2013, 2014 oder bei manchen gar erst 2015 wieder jene Umsatzh&ouml;hen erreicht werden, wie man sie in den Jahren 2007 und 2008 verbuchen konnte. So lange kann man aber keine Leerkapazit&auml;ten vorhalten.<br>\nDiese Entwicklung hat f&uuml;r viele Mitarbeiter schlimme Folgen. Es werden Arbeitspl&auml;tze abgebaut. Noch wird durch Kurzarbeit vieles &uuml;berbr&uuml;ckt. Das best&auml;tigte auch die N&uuml;rnberger Bundesagentur f&uuml;r Arbeit bei der Vorlage ihrer j&uuml;ngsten Zahlen in der vergangenen Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E1EF35AB952E64F7095906ACE5D46DE10~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ermittler decken Stundenl&ouml;hne von 1,50 Euro bei Friseuren auf<\/strong><br>\nDumpingl&ouml;hne gibt es nur in Ostdeutschland? Von wegen: Mitarbeiter des Zolls haben bei einer Razzia in nordrhein-westf&auml;lischen Friseursalons im Einzelfall Stundenl&ouml;hne von nur 1,50 Euro ermittelt. Den Verantwortlichen drohen jetzt Strafverfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-654069,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Horst K&ouml;hler und die Ausbeuter<\/strong><br>\nVor kurzem lobte Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler ausdr&uuml;cklich die Mitbestimmung von Arbeitnehmern. Nun besuchte er eine s&auml;chsische Firma, die ihre Mitarbeiter ausbeutet und einen Betriebsrat verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/bundespraesident-bei-warwick-horst-koehler-und-die-ausbeuter-1513438-print.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung von Mitarbeitern: Streit um Schulden-Schn&uuml;ffelei<\/strong><br>\nDatensch&uuml;tzer sind uneinig, ob Firmen Infos &uuml;ber Schulden ihrer Mitarbeiter einholen d&uuml;rfen. Gegen den Textildiscounter Kik wird ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/streit-um-schulden-schnueffelei\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Angestellte nach Br&ouml;tchen-Klau gefeuert<\/strong><br>\nEin neuer Streit um K&uuml;ndigungen wegen eines Bagatelldelikts besch&auml;ftigt die Justiz. Weil sie f&uuml;r G&auml;ste und den Chef bestimmte Br&ouml;tchen selbst gegessen haben, m&uuml;ssen zwei Sekret&auml;rinnen des Bauverbands Westfalen in Dortmund um ihren Job k&auml;mpfen. Nach dem ergebnislosen G&uuml;tetermin der einen Frau am Dienstag vor dem Arbeitsgericht Dortmund will nun auch ihre Kollegin vor Gericht ziehen. Der Prozess wird voraussichtlich am 24. November starten, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Die 59 und 51 Jahre alten Mitarbeiterinnen waren fristlos entlassen worden, nachdem sie beim Br&ouml;tchenschmieren f&uuml;r ein Firmen-B&uuml;ffet den eigenen Hunger gestillt hatten. Die Beschuldigten wollen an jenem 21. Juli ohne jedes Unrechtsbewusstsein gehandelt haben, als sie zu Br&ouml;tchen und Frikadelle griffen. In der Vergangenheit sei das in der Firma gang und g&auml;be gewesen, sagen sie. Vor dem Arbeitsgericht beteuerte die 59-j&auml;hrige Chefsekret&auml;rin, dass es in der Firma ausdr&uuml;cklich erlaubt gewesen sei, in Sitzungen &uuml;brig gebliebene Br&ouml;tchen anschlie&szlig;end zu essen. Selbst der fr&uuml;here Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer habe sich gelegentlich bedient.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/prozess-vor-arbeitsgericht-angestellte-nach-broetchen-klau-gefeuert-1513321.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung einer Nachdenkseiten-Leserin:<\/strong> Nat&uuml;rlich springt einem sofort das Alter der Sekret&auml;rinnen, von denen die eine sogar die Chefsekret&auml;rin war, ins Auge. Jetzt aber kommt der Hammer: <a href=\"http:\/\/www.bauverbaende.de\/wir-ueber-uns\/team.html\">Das ist die Homepage des Betriebes.<\/a> Schauen Sie sich mal das Bild der Chef-Sekret&auml;rin (?) ganz oben an. Zufall oder nicht, ein Schelm wer bitterb&ouml;ses dabei denkt &hellip;<br>\n[Diese Entdeckung steht unten in den Leserbriefen unter dem Artikel. Alte Sekret&auml;rin abserviert, jetzt hat der Chef eine junge h&uuml;bsche blonde und spart sich dadurch auch noch das teure Personal &hellip; Es ist nat&uuml;rlich nicht auszuschlie&szlig;en, dass die junge, blonde Sekret&auml;rin auch vorher schon da war und einfach besser arbeitet als die langj&auml;hrige Chefsekret&auml;rin. Ich pers&ouml;nlich glaube es aber nicht, sondern vermute stark, dass auch &auml;sthetische Gesichtspunkte eine Rolle bei der Bef&ouml;rderung gespielt haben.]<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Staat auf Geisterfahrt<\/strong><br>\nGutachten belegt: Durch Privatisierung von Bundesfernstra&szlig;en profitieren einmal mehr nur die Investoren. Der Steuerzahler bleibt auf der Strecke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-08\/010.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sch&auml;tzerkreis verdeutlicht Notwendigkeit einer umfassenden Finanzreform der GKV<\/strong><br>\nDie Ergebnisse des Sch&auml;tzerkreises machen nach Ansicht des BPI deutlich, dass es dringend einer grundlegenden Finanzreform der GKV bedarf und kein Klein-Klein an Spargesetzen. Dieser regulatorische Flickenteppich, der immer mehr die Versorgung verschlechtert und die Unternehmen an den Rand der Leistungsf&auml;higkeit bringt, l&ouml;st die Probleme nicht. Denn die Probleme liegen eindeutig auf der Einnahmeseite. &bdquo;Seit Jahren wird f&uuml;r Gesundheit ein nahezu gleichbleibender Anteil am Bruttoinlandsprodukt ausgegeben. Ein Anteil von rund 10 Prozent, den die Gesellschaft auch bereit ist, f&uuml;r eine gute Versorgung auszugeben. Doch die Lohnabh&auml;ngigkeit des Beitragssatzes der GKV und der R&uuml;ckgang von sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen, bringt die Krankenkassen Jahr f&uuml;r Jahr in finanzielle Bedr&auml;ngnis. Hier muss die neue Regierung ansetzen!&ldquo; erkl&auml;rte Henning Fahrenkamp, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des BPI.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpi.de\/Default.aspx?tabindex=1&amp;tabid=491&amp;p=1&amp;tp_id=373&amp;name=pmNews&amp;control=ipopup\">Bundesverband der pharmazeutischen Industrie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Immerhin lesen wir hier &bdquo;Seit Jahren wird f&uuml;r Gesundheit ein nahezu gleich bleibender Anteil am Bruttoinlandsprodukt ausgegeben.&ldquo; Damit widerspricht ein Industrieverband den immer wieder vorgetragenen Behauptungen, die Gesundheitskosten w&uuml;rden explodieren. H&auml;ngt die finanzielle Bedr&auml;ngnis vieler Krankenkassen nicht auch mit teuren (&uuml;berteuerten) Produkten der pharmazeutischen Industrie zusammen. H&auml;tte hier nicht schon vor vielen Jahren eine Positivliste geholfen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Bed&uuml;rftige Pflege<\/strong><br>\nDie Heimbetreiber waren vorgewarnt. Seit Juli drohten ihren Einrichtungen nicht nur sch&auml;rfere und unangemeldete Kontrollen. Anders als fr&uuml;her w&uuml;rde nun auch die &Ouml;ffentlichkeit von den jeweiligen Pr&uuml;fergebnissen erfahren &ndash; per Internet und Aushang im Heim. Gleichwohl sind die erstmals vergebenen Pflegenoten alles andere als gl&auml;nzend ausgefallen. Jedem sechsten Pflegeheim in Deutschland wies der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in Sachen Medizin und Pflege mit dem neuen Pr&uuml;fverfahren teils schwerwiegende M&auml;ngel nach. Und was den Umgang mit Demenzkranken betrifft, die gut die H&auml;lfte aller Heimbewohner ausmachen, fiel das Ergebnis noch miserabler aus. 21 Prozent aller kontrollierten Einrichtungen landeten hier mit den Noten &bdquo;Ausreichend&ldquo; oder &bdquo;Mangelhaft&ldquo; im kritischen Bereich&hellip;Der M&uuml;nchner Pflegekritiker Claus Fussek kritisierte das neue Benotungssystem als wenig hilfreich. In der Branche tummelten sich bereits zahlreiche Berater, die Heimbetreiber &bdquo;darin unterweisen, wie sie f&uuml;r schlechte H&auml;user gute Noten bekommen&ldquo;, sagte er dem Tagesspiegel. Au&szlig;erdem n&uuml;tze es oft wenig, die teils schweren M&auml;ngel von Pflegeheimen zu kennen. &bdquo;Viele H&auml;user werden nicht geschlossen, weil keiner wei&szlig;, wohin mit den Bewohnern&ldquo;, sagte er. &bdquo;Und viele Heime sind auch deshalb so schlecht, weil gute Pflegekr&auml;fte auf dem Arbeitsmarkt kaum noch zu finden sind.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,2918987?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Einmal ganz abgesehen davon, dass die FDP die umlagefinanzierte gesetzliche Pflegeversicherung in ein kapitalgedecktes und pr&auml;mienfinanziertes Versicherungssystem umwandeln m&ouml;chte, hei&szlig;t es in einem Statement der Fraktion zum Pflege-Weiterentwicklungsgesetz: &ldquo;Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn f&uuml;r die Pflege ist eine klare Absage zu erteilen.&rdquo; Das wird nat&uuml;rlich die dringend gebrauchten qualifizierten Pflegekr&auml;fte in Scharen anlocken.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fdp-fraktion.de\/webcom\/show_libargs_neu.php?wc_c=540&amp;wc_id=85&amp;bis=\">FDP-Fraktion<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Alle Macht f&uuml;r Liz Mohn<\/strong><br>\nDie 68 Jahre alte Elisabeth (Liz) Mohn herrscht fortan mit neuer Machtf&uuml;lle &uuml;ber Europas gr&ouml;&szlig;ten Medienkonzern Bertelsmann. So hat es ihr Mann, der Patriarch Reinhard Mohn, bestimmt&hellip; Reinhard Mohns Testament liegt beim Nachlassrichter, ist also nicht &ouml;ffentlich. Im Namen von Liz Mohn gab jedoch der Aufsichtsratsvorsitzende von Bertelsmann, Gunter Thielen, gegen&uuml;ber dieser Zeitung erstmals Einblick in die wichtigsten Nachfolgeregelungen Reinhard Mohns. Danach soll Liz Mohn bis zum Alter von 75 Jahren Vorsitzende der Bertelsmann-Verwaltungsgesellschaft (BVG) und Sprecherin der Familie bleiben. Die BVG ist die eigentliche Machtzentrale des Konzerns. Liz Mohn hat ein Vetorecht bei der BVG und kann damit alle Entscheidungen blockieren. Sie darf selbst bestimmen, wer ihr in sieben Jahren nachfolgt. Entgegen anderslautender Vermutungen ist noch nicht ausgemacht, dass ihre Tochter Brigitte eines Tages das Zepter in der Hand halten wird. Vielmehr scheint auch ihr Bruder Christoph Mohn eine Chance zu haben: Er &uuml;bernimmt die Sitze seines Vaters in der BVG und im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E8353056443F8497F9E4DFF588E759278~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Sarrazinaten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sarrazin im Wortlaut<\/strong><br>\nDie Zeitschrift Lettre International ver&ouml;ffentlichte in ihrer Herbst-Ausgabe zu Berlin 20 Jahre nach dem Mauerfall ein Interview mit dem Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin. Die Thesen sorgen f&uuml;r Emp&ouml;rung. Die Berliner Staatsanwaltschaft pr&uuml;ft, ob ein Anfangsverdacht wegen Volksverhetzung vorliegt. FR-online.de dokumentiert Ausz&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1997981_Dokumentation-Sarrazin-im-Wortlaut.html\">Frankfurter Rundschau<\/a> <em>(9. Oktober 2009, 9:07 Uhr: Der Beitrag ist bei FR nicht mehr verf&uuml;gbar)<\/em><\/li>\n<li><strong>Ex-BDI-Pr&auml;sident Olaf Henkel nimmt Bundesbankvorstand Sarrazin in Schutz<\/strong><br>\n&ldquo;Ich muss niemanden anerkennen, der ( &hellip; ) st&auml;ndig neue kleine Kopftuchm&auml;dchen produziert&rdquo; &ndash; unter anderem diese verk&uuml;rzte Interview-&Auml;u&szlig;erung im &ldquo;Lettre International&rdquo; von Thilo Sarrazin, im Vorstand der Bundesbank, sorgt f&uuml;r Aufregung. Nicht bei Olaf Henkel. Sarrazin habe differenziert auf ein Problem hingewiesen &ndash; und werde jetzt einem &ldquo;Vernichtungsfeldzug&rdquo; ausgesetzt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1045960\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2009\/10\/05\/dlf_20091005_1222_66c29c06.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast, mp3)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MG:<\/strong> Das abgrundtief traurige ist, dass Hans Olaf Henkel und Sarrazin und ein Grosser Teil unsere &ldquo;Elite&rdquo; genauso denkt. Sarrazin spricht nur aus was die alle denken, und die &ldquo;Noblen&rdquo; k&ouml;nnen wie HOH es im Interview tat seinen DRECK in wohlfeilere Worte verpacken. Schaun Sie sich das <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/hartaberfair\/gaestebuch\/index.php5?buch=1003\">G&auml;stebuch von hart-aber fair<\/a> einmal an, es liest sich wie Redebeitr&auml;ge auf einem NPD Parteitag. Diese Hans Olaf Henkels und Sarrazins n&auml;hren den braunen Boden- und wie fruchtbar der immer noch ist, und wie sehr sie sich sehnen nach F&uuml;hrern die aussprechen was sie denken. Und wie sie alle sagen, aber der Mann ist doch gebildet und sogar bei der Bundesbank, wenn der das sagt dann stimmt das doch &hellip; Geschichte wiederholt sich &ndash; nur in anderer Form &ndash; nicht die dummen Glatzk&ouml;pfe sollten uns Angst machen &ndash; sondern die HOH&acute;s.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ausl&auml;nderbeauftragte John &uuml;ber Sarrazin: &ldquo;Das ist Stammtisch-Talk&rdquo;<\/strong><br>\nJe niedertr&auml;chtiger ich auf Schwache einschlage, desto h&ouml;her steige ich auf &ndash; so denkt Bundesbanker Sarrazin, bef&uuml;rchtet Berlins Ausl&auml;nderbeauftragte, Barbara John. Und: Sowas sei in der deutschen Elite durchaus &uuml;blich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1998205&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Bachelor und Beruf: Wer wenig erwartet, wird nicht entt&auml;uscht<\/strong><br>\nGute Nachricht f&uuml;r Bachelor-Studenten: In den Arbeitsmarkt f&auml;deln sie sich fast problemlos ein, zeigt eine neue Absolventenstudie. Allerdings studieren die meisten weiter, nur ein Viertel der Absolventen wagt sofort den Schritt in den Beruf &ndash; mit Abstrichen bei Gehalt und Jobsicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,druck-653950,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mission accomplished. Schmalspurstudieng&auml;nge etabliert, die Einsteigergeh&auml;lter gesenkt, die Arbeitsbedingungen und die Anspruchsniveau ebenso. Die n&auml;chste Lohnsenkungsrunde ist eingel&auml;utet worden &ndash; ein voller Erfolg also.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Eine Videoanalyse zur Meinungsmache in der Tagesschau vom 7.10.2009<\/strong><br>\nvon Felix Ehlert, Student der Politik- und Filmwissenschaften und Freund der NachDenkSeiten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tagesschau.blogsport.de\/2009\/10\/08\/zur-sendung-vom-0710\/\">tagesschau blogsport<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Sehr gut gemacht. Respekt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Fast am Nullpunkt<\/strong><br>\nDer eine oder andere mag sich schon mal fragen, warum Silvio Berlusconi so lange scheinbar hemmungslos Italiens politisches Ansehen auf den Nullpunkt bringen durfte. Dabei ist es so einfach: Er ist nicht trotz ma&szlig;loser Raffgier, dubioser Sexaff&auml;ren oder skandal&ouml;ser Gesetzesinitiativen an der Macht &ndash; sondern gerade deswegen. Der Gedanke des Gemeinwohls hat in Italien nie eine Rolle gespielt, der Staat war von jeher verhasst. Berlusconi wiederum hat es geschafft, den Eindruck zu erwecken, er repr&auml;sentiere nicht diesen Staat, sondern triumphiere &uuml;ber ihn. Er, der im Grunde ganz normale Mann des Volkes, der es nach oben geschafft hat. Daf&uuml;r ist ihm Italiens Bewunderung gewiss. Wer wollte nicht so auftrumpfen wie er? Selbst die gecken- und gockelhaftesten Auftritte haben ihm bis heute nicht geschadet. Woanders w&auml;re nach einem Urteil wie dem der r&ouml;mischen Verfassungsrichter ein R&uuml;cktritt f&auml;llig. Berlusconi, diese Verk&ouml;rperung des Eigennutzes, wird aber einen Teufel tun &ndash; und selbst einen baldigen Urnengang w&uuml;rde er wohl gleich wieder locker gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/index_aktuelles_politik_meinung_artikel.php?id=2126108&amp;\">Nordwest-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>USA: Die Gesundheitslobby zahlte 380 Millionen Dollar, um der Gesundheitsreform die Giftz&auml;hne zu ziehen<\/strong><br>\nDas Verschwinden der staatlichen Konkurrenz hat sich die Gesundheitsindustrie nach Informationen des Guardian 380 Millionen US-Dollar kosten lassen. So hoch waren die Kosten f&uuml;r Lobbying-Firmen, Werbekampagnen und direkte Zuwendungen f&uuml;r Kongressmitglieder. Die h&ouml;chste Zuwendung, n&auml;mlich 1,5 Millionen US-Dollar f&uuml;r seinen politischen Fond, ging an Max Baucus, demokratischer Senator aus Montana und Vorsitzender des Finanz-Ausschusses.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/fs\/1254310896311\/Mit-Millionen-gegen-die-Giftzaehne\">Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>F&uuml;nf Punkte f&uuml;r die Putschisten<\/strong><br>\nDie Friedrich-Naumann-Stiftung setzt ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das honduranische Putschregime mit einem neuen Vermittlungsversuch fort. W&auml;hrend sich die Mutterpartei der Stiftung, die FDP, auf die Regierungs&uuml;bernahme in Berlin vorbereitet, hat der Stiftungsvorsitzende Wolfgang Gerhardt vergangene Woche einen &ldquo;F&uuml;nf-Punkte-Plan&rdquo; nach Tegucigalpa &uuml;bermittelt. Der Plan richtet sich nicht nur an den gest&uuml;rzten Pr&auml;sidenten Manuel Zelaya, sondern auch an den Anf&uuml;hrer des Putschregimes, Roberto Micheletti. Die in dem Plan enthaltenen Vorschl&auml;ge geben den Forderungen der Putschisten in zentralen Punkten nach, die zuvor weltweit &uuml;bereinstimmend als nicht verhandelbar verworfen worden waren. Damit setzt die FDP-nahe Stiftung die Versuche fort, die globale Ablehnung des Staatsstreichs aufzuweichen und die Isolierung der Putschisten aufzubrechen. Zugleich sucht sie, Berlin eine m&ouml;glichst starke Stellung zu verschaffen. &ldquo;Europa&rdquo; solle &ldquo;als ehrlicher Makler&rdquo; auftreten, erkl&auml;rt ein Politiker der FDP &uuml;ber den Versuch der Stiftung, sich eine Einfluss versprechende &ldquo;Mittler&rdquo;-Rolle in Honduras zu verschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57641\/print?PHPSESSID=tfhl4s7esugplgmm2k0jlatn74\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4249"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4249\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}