{"id":42499,"date":"2018-02-20T08:23:00","date_gmt":"2018-02-20T07:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499"},"modified":"2018-02-20T08:23:00","modified_gmt":"2018-02-20T07:23:00","slug":"hinweise-des-tages-3063","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h01\">Now Mattis admits there was no evidence Assad using poison gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h02\">Der Wille zum Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h03\">Merkelismus bis zuletzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h04\">Metamorphose der Andrea Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h05\">Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Ich vermisse jede Sensibilit&auml;t&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h06\">Die Geister selbst gerufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h07\">Von Donald Trump lernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h08\">Bundesbank warnt vor Folgen der schwarzen Null<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h09\">Kapitalismus &ndash; G&ouml;rlitz bald nur noch eine unbedeutende &ldquo;Randnotiz&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h10\">Das Weltwirtschaftsforum l&auml;sst eine totalit&auml;re Horrorvision wahr werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h11\">Pflegeversicherung &ndash; Eine teure Angelegenheit und eine mehr als problematische Lastenverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h12\">Ex-CIA-Direktor: USA mischen sich regelm&auml;&szlig;ig in fremde Wahlen ein, aber f&uuml;r guten Zweck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h13\">Bundeswehr fehlen Zelte und Kleidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h14\">Fleisch ist sein Gem&uuml;se<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h15\">Google wird Partner der TU M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h16\">Doktor Gniffke bitte klagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42499#h17\">Deniz Y&uuml;cel: Der Preis der Freiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Now Mattis admits there was no evidence Assad using poison gas<\/strong><br>\nLost in the hyper-politicized hullabaloo surrounding the Nunes Memorandum and the Steele Dossier was the striking statement by Secretary of Defense James Mattis that the U.S. has &ldquo;no evidence&rdquo; that the Syrian government used the banned nerve agent Sarin against its own people.<br>\nThis assertion flies in the face of the White House (NSC) Memorandum which was rapidly produced and declassified to justify an American Tomahawk missile strike against the Shayrat airbase in Syria.<br>\nMattis offered no temporal qualifications, which means that both the 2017 event in Khan Sheikhoun and the 2013 tragedy in Ghouta are unsolved cases in the eyes of the Defense Department and Defense Intelligence Agency.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.newsweek.com\/now-mattis-admits-there-was-no-evidence-assad-using-poison-gas-his-people-801542\">Newsweek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Seltsam. In den deutschen Medien ist davon mal wieder nichts zu lesen &ndash; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/krieg-in-syrien-helfer-werfen-assad-regime-wieder-einsatz-von-giftgas-vor\/20930364.html\">im Gegenteil<\/a>. Dabei st&uuml;tzt sich der Newsweek-Artikel <a href=\"https:\/\/apnews.com\/bd533182b7f244a4b771c73a0b601ec5\">auf eine AP-Meldung<\/a> und das gesicherte Zitat eines US-Verteidigungsminister. Es gibt als sogar aus vorgeschoben professioneller Zur&uuml;ckhaltung &uuml;berhaupt keinen Grund, diese Nachricht nicht zu bringen. Dies ist ein weiterer eklatanter Fall von kollektiver Arbeitsverweigerung durch die deutschen Medien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Wille zum Krieg<\/strong><br>\nAppelle zu einer gr&ouml;&szlig;eren Kriegsbereitschaft &ldquo;Europas&rdquo; und zu entschlossener EU-&ldquo;Machtprojektion in die Welt&rdquo; haben die gestern zu Ende gegangene M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz gepr&auml;gt. Zur derzeit kr&auml;ftig verst&auml;rkten Aufr&uuml;stung m&uuml;sse in der EU &ldquo;der gemeinsame Wille&rdquo; hinzukommen, das eigene &ldquo;milit&auml;rische Gewicht auch tats&auml;chlich einzusetzen&rdquo;, forderte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel verlangte, man d&uuml;rfe bei der eigenen &ldquo;Machtprojektion&rdquo; k&uuml;nftig &ldquo;auf das Milit&auml;rische &hellip; nicht &hellip; verzichten&rdquo;. Gegenw&auml;rtig komme man dabei zwar noch nicht ohne die Mitwirkung der NATO respektive der US-Streitkr&auml;fte aus; doch wolle man mit Washington &ldquo;auf Augenh&ouml;he &hellip; kooperieren&rdquo; &ndash; und &ldquo;nicht im Gefolgschaftsverband&rdquo;. Laut der franz&ouml;sischen Verteidigungsministerin ist die EU in der Lage, in absehbarer Zeit so stark aufzur&uuml;sten, dass Unterst&uuml;tzung durch die USA nicht mehr n&ouml;tig ist. Gabriel beschimpft Russland und China, mit denen sich der Westen heute in &ldquo;Systemkonkurrenz&rdquo; befinde, als &ldquo;Autokratien&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7536\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Thema verfehlt &ndash; M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz wird &uuml;berfl&uuml;ssig<\/strong><br>\nDiese M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz war eine einzige Entt&auml;uschung. Die Veranstalter sonnen sich gerne im Glanz der Gro&szlig;en, doch die machten sich diesmal rar. Weder US-Pr&auml;sident Donald Trump noch sein russischer Amtskollege Wladimir Putin oder Chinas Xi Jinping hatten einen Auftritt. Und wenn man die Debatten ansieht, die diesmal die Tage f&uuml;llten, bleibt nur ein Fazit: Es gab mehrere Themenverfehlungen. Vieles war nach hinten gerichtet, nicht nach vorne. In dieser Form hat sich die Konferenz &uuml;berlebt. Nur ein Beispiel: Die westlichen Staaten registrieren besorgt, wie kr&auml;ftig China seine Streitkr&auml;fte aufr&uuml;stet. Die Nato-Staaten rechtfertigen ihre Truppenstationierungen im Baltikum damit, dass Russland in der Ostukraine einen Konflikt vom Zaun gebrochen habe. Und doch sind das einseitige Blickwinkel. Der starke Mann im Raum sind die USA, deren Verteidigungsetat mehr als doppelt so hoch ist wie der von Peking und Moskau zusammen. Und Trump will weiter aufr&uuml;sten, atomar wie konventionell. Schlie&szlig;lich: das sich beschleunigende atomare Wettr&uuml;sten. In M&uuml;nchen wurde dies vielfach beklagt, es wurde wieder mit dem Finger gezeigt. Doch auch die Europ&auml;er haben bisher keinen Vorsto&szlig; gemacht f&uuml;r eine neue atomare Abr&uuml;stungsrunde. Es macht einen fassungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.7250803\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Merkelismus bis zuletzt<\/strong><br>\nDie Kanzlerin setzt ihre gef&auml;hrliche Ideologie weiter durch, unger&uuml;hrt von den realen Problemen. F&uuml;r vier Jahre kann das reichen<br>\nSo geht die aufgeregte Version in etwa: Da einigen sich die Politiker endlich auf eine Koalition, die nach fast einem halben Jahr der F&uuml;hrungslosigkeit das Land wieder mit einer &bdquo;stabilen Regierung&ldquo; versorgen wird &ndash; vorausgesetzt, die b&ouml;sen Jusos machen bei der SPD-Mitgliederbefragung nicht alles kaputt. Und was folgt auf die Einigung der zwei immer noch sogenannten Volksparteien? Chaos! In der SPD sowieso, aber auch bei den Christdemokraten melden sich die Kritiker. Durch viele Medien geistert wieder das d&uuml;stere Wort von der &bdquo;Merkeld&auml;mmerung&ldquo;, und Begriffe wie &bdquo;Neuwahl&ldquo; oder &bdquo;Minderheitsregierung&ldquo; werden meist nur als Synonyme f&uuml;r den Weltuntergang verwendet.<br>\nNun ist es nicht so, dass es in Deutschland keinen Grund g&auml;be, sich Sorgen zu machen. Aber so, wie sie derzeit l&auml;uft, geht die Debatte an den realen Problemen des Landes &ndash; Armut mitten im Reichtum, Klimawandel, r&uuml;ckst&auml;ndige Infrastruktur, Wohnungsknappheit, Enttabuisierung rassistischen Denkens, Erosion des hergebrachten Parteiensystems &ndash; weit vorbei. Von den Kriegen und Krisen der Welt, dem internationalen Terrorismus, der humanit&auml;ren Katastrophe von Flucht und Vertreibung ganz zu schweigen.<br>\nEs war von Anfang an ein Markenzeichen des Merkelismus, dass sie den Deutschen versprach, ihnen all diese Krisen und Risiken vom Hals zu halten. Wenn die CDU-Vorsitzende ihrer Partei eine gewisse Modernisierung zumutete oder gar soziale Zugest&auml;ndnisse an die SPD &ndash; Mindestlohn, Familienpolitik, Wehrpflicht, Atomkraft &ndash;, dann entsprang dies den Notwendigkeiten der Mehrheitsgewinnung zwecks Machterhalt oder Anpassung des Unionsprofils an ohnehin vorhandene gesellschaftliche Ver&auml;nderungen. Aber der ideologische Kern blieb immer unangetastet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/merkelismus-bis-zuletzt\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Und die SPD spielt wieder einmal die beflissene Helferin f&uuml;r Merkel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Metamorphose der Andrea Nahles<\/strong><br>\nDie designierte SPD-Vorsitzende hat von ihren einstigen innerparteilichen Feinden viel gelernt<br>\nDer Dienstag h&auml;tte besser laufen k&ouml;nnen f&uuml;r Andrea Nahles. Zwar wurde die SPD-Fraktionsvorsitzende von Pr&auml;sidium und Vorstand einstimmig als neue Parteichefin nominiert, aber sie darf nicht sofort ihren neuen Spitzenposten &uuml;bernehmen. Mit heiserer Stimme verk&uuml;ndete Nahles am Abend vor den wartenden Journalisten im Atrium des Willy-Brandt-Hauses, dass die breite Unterst&uuml;tzung der Parteigremien f&uuml;r ihre Kandidatur f&uuml;r sie eine &raquo;gro&szlig;e Ehre&laquo;, aber auch &raquo;eine Verpflichtung&laquo; sei. Zudem dankte sie dem zur&uuml;ckgetretenen Vorsitzenden Martin Schulz daf&uuml;r, dass er den Weg &raquo;f&uuml;r einen Neuanfang freigemacht&laquo; habe.<br>\nNeuer kommissarischer Parteichef ist der Hamburger B&uuml;rgermeister Olaf Scholz, der auch als neuer Finanzminister im Gespr&auml;ch ist, wenn die SPD-Basis in den kommenden Wochen dem Koalitionsvertrag mit der Union zustimmen sollte. Scholz will das Amt auf dem Parteitag am 22. April in Wiesbaden abgeben. Dort sollen die Delegierten Nahles als Vorsitzende w&auml;hlen. Scholz sei der dienst&auml;lteste der sechs stellvertretenden Parteivorsitzenden, erkl&auml;rte Generalsekret&auml;r Lars Klingbeil die Entscheidung.<br>\nIn der SPD waren juristische Bedenken gegen die urspr&uuml;nglichen Pl&auml;ne der SPD-Spitze ge&auml;u&szlig;ert worden, Nahles sofort kommissarisch zu inthronisieren. Mehrere Landesverb&auml;nde rebellierten dagegen. Die Argumente lauteten, dass Nahles nicht einmal Mitglied des Parteivorstands sei und eine vorzeitige &Uuml;bernahme des Parteivorsitzes durch sie nicht in der Satzung vorgesehen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1079507.spd-in-der-krise-metamorphose-der-andrea-nahles.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Ich vermisse jede Sensibilit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nUnion und SPD loben ihren Koalitionsvertrag. Nat&uuml;rlich. Doch wie gut ist er tats&auml;chlich? Der K&ouml;lner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge hat sich die Koalitionsvereinbarungen zur Sozialpolitik etwas genauer angesehen. Unser Redakteur Joachim Zinsen sprach mit ihm.<br>\n Herr Butterwegge, sind die Koalitionsvereinbarungen geeignet, die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland einzud&auml;mmen?<br>\nButterwegge: Nein, im Entwurf des Koalitionsvertrages vermisse ich jede Sensibilit&auml;t f&uuml;r das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, die wachsende soziale Ungleichheit. Das l&auml;sst sich an folgenden Zahlen ablesen: W&auml;hrend die Modebegriffe &bdquo;digital&ldquo; und &bdquo;Digitalisierung&ldquo; in dem Dokument nicht weniger als 298 Mal vorkommen, taucht das Wort &bdquo;Armut&ldquo; nur elf Mal auf und der Begriff &bdquo;Reichtum&ldquo; &uuml;berhaupt nicht. Zwar ist in dem Papier an zentraler Stelle der Wille bekundet, den sozialen Zusammenhalt zu st&auml;rken. Doch wer das ernst meint, muss Teile des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten umverteilen. Genau dem aber verweigern sich Union und SPD. Sie schlie&szlig;en Steuererh&ouml;hungen aus und schaffen den Solidarit&auml;tszuschlag ab.<br>\nAber der Solidarit&auml;tszuschlag soll laut Union und SPD doch zun&auml;chst nur f&uuml;r kleine und mittlere Einkommensbezieher entfallen.<br>\nButterwegge: Da werden die Menschen hinter die Fichte gef&uuml;hrt. Wer als Alleinstehender monatlich nicht mehr als 1500 Euro brutto verdient, muss den Soli gar nicht zahlen. Das gleiche gilt f&uuml;r eine vierk&ouml;pfige Familie mit einem Bruttoeinkommen von 4070 Euro. Der Solidarit&auml;tszuschlag trifft vor allem Besserverdienende, gro&szlig;e Kapitalgesellschaften und alle, die Kapitalertr&auml;ge versteuern m&uuml;ssen. Nur sie werden durch die Koalitionspl&auml;ne entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/armutsforscher-butterwegge-ich-vermisse-jede-sensibilitaet-1.1832633\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Geister selbst gerufen<\/strong><br>\nEine der wichtigsten Lehren aus der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts war die Erkenntnis, dass Menschen, deren Existenz bedroht ist, sich radikalen Ideen, die L&ouml;sungen f&uuml;r ihre Probleme anzubieten scheinen, leichter zuwenden. So sind Hitler und der Faschismus kaum denkbar ohne den Hintergrund der Weltwirtschaftskrise und der damit einhergehenden Massenarbeitslosigkeit, des Abstiegs des Kleinb&uuml;rgertums und des radikalen Sparkurses der deutschen Reichsregierung. In der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs war man sich des fragilen Gleichgewichts der sozialen Welt sehr bewusst, und auch die b&uuml;rgerlichen Parteien verfolgten nicht zuletzt angesichts der Blockkonfrontation eine Politik des sozialen Ausgleichs.<br>\nDiese reichte in Deutschland bis in die 1990er Jahre hinein. Es war die SPD, die dann 2005 mit der Agenda 2010 und der Einf&uuml;hrung von Hartz IV den Konsens einer mehr oder weniger befriedenden und den Kapitalismus z&auml;hmenden Sozialpolitik aufgab. In den angels&auml;chsischen L&auml;ndern hatte der Neoliberalismus bereits in den 1980er Jahren seinen Siegeszug angetreten. Hartz IV bewirkte, was man in den 1970er Jahren noch f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten h&auml;tte: die R&uuml;ckkehr der nackten Angst vor dem sozialen Absturz.<br>\nLangzeitarbeitslose fanden sich nun nach nur einem Jahr auf Sozialhilfeniveau wieder, garniert mit Entrechtungen und einem Strafkatalog, der bis zum v&ouml;lligen Entzug der Existenzgrundlage reicht. Die Armenhaus-Ideologie des 18. Jahrhunderts kehrte als das M&auml;rchen vom &raquo;Fordern und F&ouml;rdern&laquo; im 21. Jahrhundert zur&uuml;ck.<br>\nDoch jetzt r&auml;cht sich die Abkehr vom Konsens des gesellschaftlichen Zusammenhangs. &raquo;Diejenigen, die die Reformen verantwortet haben, m&uuml;ssten eingestehen, dass die entsichernde Individualisierung von gro&szlig;en sozialen Risiken ein Irrweg war.&laquo; Dieses Fazit der Agenda 2010 und darin Hartz IV ziehen Sigrid Betzelt, Soziologieprofessorin in Berlin, und Ingo Bode, Professor f&uuml;r Sozialpolitik in Kassel. In ihrer Studie &uuml;ber &raquo;Angst im Sozialstaat &ndash; Hintergr&uuml;nde und Konsequenzen&laquo;, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (Wiso direkt 38\/2017) ver&ouml;ffentlicht wurde, gehen sie dem Zusammenhang von politisch verursachten &Auml;ngsten in der Bev&ouml;lkerung und dem Anstieg von Aggressionen gegen Minderheiten und dem Aufstieg des Rechtspopulismus nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1079840.rechtspopulismus-die-geister-selbst-gerufen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vielleicht sollte die SPD-F&uuml;hrung doch einmal die Publikationen der eigenen Partei-Stiftung lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von Donald Trump lernen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump beschenkte zu Weihnachten Superreiche und die Wall Street: Senkung der Einkommensteuer insbesondere f&uuml;r die reichsten zehn Prozent, faktische Abschaffung der Erbschaftsteuer sowie massive K&uuml;rzungen der Unternehmenssteuern.<br>\nDazu kommt eine reduzierte Einmalsteuer von acht bis 15,5 Prozent statt 35 Prozent auf Bundesebene f&uuml;r die knapp drei Billionen Dollar an unversteuerten Auslandsgewinnen, die Apple und Co. dank EU-Steueroasen wie Irland oder den Niederlanden und Nullsteuerl&auml;ndern wie Bermuda angeh&auml;uft haben.<br>\nErgebnis: Kursspr&uuml;nge an der B&ouml;rse in Erwartung heftiger Gewinnaussch&uuml;ttungen, bis zu zwei Billionen Dollar Steuerausf&auml;lle &uuml;ber zehn Jahre beim Staat und internationaler &bdquo;Steuerkrieg&ldquo;.<br>\nDoch die Reform ist nicht so schlicht wie mancher Tweet von Donald Trump, denn &bdquo;America First&ldquo; bedeutet auch: unkonventionelle Mittel gegen Gewinnverschiebung durch US-Konzerne und Investitionspeitsche durch zeitlich befristete Abschreibungsregeln.<br>\nSo bekommen die US-Steuerbeh&ouml;rden neue Waffen gegen die Verschiebung von Gewinnen durch US-Konzerne an die Hand, zum Beispiel eine Kopie der deutschen Zinsschranke, die die Gewinnverschiebung durch Zahlung fiktiver Kreditzinsen an Konzernt&ouml;chter in Steueroasen einschr&auml;nkt.<br>\nZudem werden &Uuml;berweisungen an verbundene Unternehmen im Ausland, die besonders oft f&uuml;r das konzerninterne Verschieben von Gewinnen genutzt werden, unter bestimmten Voraussetzungen mit einer Quellensteuer von zehn Prozent belegt. Damit fallen Steuern auf konzerninterne Finanzstr&ouml;me bereits an, bevor diese aus den USA abflie&szlig;en und im Zielland wom&ouml;glich &uuml;berhaupt nicht besteuert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/us-steuerpolitik-von-donald-trump-lernen-a-1450873,0#artpager-1450873-0\">Fabio de Masi in der FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesbank warnt vor Folgen der schwarzen Null<\/strong><br>\nUnion und SPD haben sich auf einen ausgeglichenen Haushalt geeinigt. Sch&ouml;n und gut, sagt die Bundesbank. Doch allzu viel Sparsamkeit k&ouml;nnte in der Zukunft unangenehme Nebenwirkungen haben.<br>\nDie Bundesbank bef&uuml;rwortet das Festhalten an der schwarzen Null im Koalitionsvertrag von Union und SPD &ndash; warnt aber zugleich vor m&ouml;glichen Sp&auml;tfolgen. Es sei zwar zu begr&uuml;&szlig;en, dass es beim Ziel ausgeglichener Haushalte bleibe und solide Staatsfinanzen somit weiterhin ein hohes Gewicht erhielten, hei&szlig;t es in ihrem vorgelegten Monatsbericht. Der angestrebte Verzicht auf eine Nettokreditaufnahme k&ouml;nne allerdings auch Probleme mit sich bringen.<br>\nDie Politik der schwarzen Null lasse es zu, haushaltsbelastende Projekte vor&uuml;bergehend mit konjunkturellen &Uuml;bersch&uuml;ssen und R&uuml;cklagen zu finanzieren. &ldquo;So kann es zu einer prozyklischen und nach Abbau der R&uuml;cklagen erratischen Haushaltspolitik kommen&rdquo;, warnen die Bundesbank-Volkswirte.<br>\nUnion und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts vereinbart. Auch der als neuer Finanzminister gehandelte kommissarische SPD-Vorsitzende Olaf Scholz hatte wiederholt erkl&auml;rt, dass seine Partei in einer gro&szlig;en Koalition daran festhalten werde. Ver.di-Chef Frank Bsirske forderte die k&uuml;nftige Bundesregierung dagegen j&uuml;ngst auf, die Politik strenger Haushaltsdisziplin aufzugeben.<br>\nEs sei aus seiner Sicht dringend notwendig, die Investitionsstaus im Bildungssektor, dem Wohnungsbau oder der Infrastruktur zu beseitigen. Auch der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, hatte erkl&auml;rt, eine neue gro&szlig;e Koalition komme nicht umhin, die schwarze Null aufzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/bundesbank-warnt-vor-folgen-der-schwarzen-null-a-1194262.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Erstaunlich, dass die Bundesbank hier zarte Kritik an der neoliberalen Austerit&auml;tspolitik &auml;u&szlig;ert, die sie bisher immer selbst mit Vehemenz vertreten hat. Fast &uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass der designierte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dagegen bedingungslos am Dogma der schwarzen Null festhalten will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kapitalismus &ndash; G&ouml;rlitz bald nur noch eine unbedeutende &ldquo;Randnotiz&rdquo;?<\/strong><br>\nG&ouml;rlitz, Leipzig, Berlin, Offenbach, Erfurt &ndash; Siemens muss f&uuml;r seine Pl&auml;ne zum Jobabbau im Kraftwerksgesch&auml;ft viel Kritik einstecken. Doch Konzern-Chef Joe Kaeser sieht kaum Alternativen. Der digitale Wandel werde noch zu erheblichen Verwerfungen auf Arbeitsm&auml;rkten und in Unternehmen f&uuml;hren, warnt er. Im Vergleich dazu seien die Ver&auml;nderungen in Siemens-Werken wie G&ouml;rlitz und Co dann nur noch eine unbedeutende &ldquo;Randnotiz&rdquo;.<br>\nDie Einschnitte im Kraftwerksgesch&auml;ft von Siemens sind aus Sicht von Konzernchef Joe Kaeser nur ein Vorgeschmack auf die Folgen des tiefgreifenden Wandels der Industrie. &ldquo;Das, was wir bei uns heute an Strukturver&auml;nderungen im fossilen Energieerzeugungsumfeld bew&auml;ltigen, das wird in f&uuml;nf bis zehn Jahren im Vergleich zu den Auswirkungen der industriellen Digitalisierung eher als Randnotiz gewertet werden m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Kaeser am Rande der Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen der Deutschen Presseagentur.<br>\nKaeser z&auml;hlt das Gesch&auml;ft mit gro&szlig;en fossilen Kraftwerken nicht mehr zum Kerngesch&auml;ft und will deshalb in der Kraftwerks- und der Antriebssparte weltweit 6900 Arbeitspl&auml;tze abbauen &ndash; mehr als die H&auml;lfte davon in Deutschland und &uuml;berwiegend in der Kraftwerksparte, die unter Nachfrageschw&auml;che leidet.<br>\nSiemens muss daf&uuml;r viel Kritik einstecken, zumal die Sparte zuletzt noch milliardenschwere Auftr&auml;ge zum Bau von Gas- und Dampfkraftwerken an Land ziehen konnte. Siemens gehe das Thema vorausschauender an als viele andere Unternehmen, verteidigt Kaeser seine Strategie. Mit anderen Worten: Andere Unternehmen k&ouml;nnten wom&ouml;glich noch ein b&ouml;ses Erwachen erleben. &hellip;<br>\nDie Pl&auml;ne des Konzern-Chefs bleiben gleichwohl umstritten. Sogar Vertreter des Kapitalseite warnten zuletzt davor, Kaeser solle bei der geplanten Schlie&szlig;ung von Werken nicht zu radikal vorgehen und unvermeidbaren Stellenabbau zumindest sozialvertr&auml;glich und im Konsens gestalten. Deutsche Ingenieurskunst und deutsche Wertarbeit seien auch k&uuml;nftig noch gefragt und h&auml;tten einen Namen zu verlieren, warnte etwa Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Union Investment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/industrie\/siemens-joe-kaeser-warnt-vor-grossen-verwerfungen-in-der-industrie-a-1194108.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Auswirkungen der industriellen Digitalisierung geht Siemens also vorausschauender und proaktiver an als viele andere Unternehmen in Deutschland, indem Siemens in der Kraftwerks- und der Antriebssparte weltweit 6900 Arbeitspl&auml;tze vernichtet. Um die betroffenen Menschen bzw. &bdquo;Randnotizen&ldquo; d&uuml;rfen sich dann selbstverst&auml;ndlich wieder die Allgemeinheit und der Steuerzahler k&uuml;mmern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Weltwirtschaftsforum l&auml;sst eine totalit&auml;re Horrorvision wahr werden<\/strong><br>\nDer Milliard&auml;rs- und Gro&szlig;konzerneclub Weltwirtschaftsforum hat sich mit staatlichem Segen f&uuml;r die Verbesserung der Kontrolle von Reisenden zust&auml;ndig erkl&auml;rt. Daf&uuml;r haben die Konzerne eine Serie von Workshops organisiert, an der die US-Homeland Security und andere staatliche Einrichtungen mitmachen durften, weil sie das Ergebnis ja sp&auml;ter umsetzen sollen. Heraus kam eine Horrorvision erzwungen-freiwilliger Total&uuml;berwachung durch uns selbst, die schon bald Wirklichkeit werden soll. (&hellip;) Und so soll es gehen Wir bef&uuml;llen selbst eine Datenbank mit Informationen &uuml;ber uns. Das soll unsere Reisehistorie sein, Bankdaten, Hotel&uuml;bernachtungen, Mietwagenbuchungen, Dokumente von Universit&auml;ten, &Auml;mtern etc. Wenn wir eine Grenze &uuml;berschreiten wollen, geben wir den Beh&ouml;rden freiwillig einen Zugang zu diesen Daten, damit sie sich vorab &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, dass wir harmlos sind. Mittels Gesichtserkennung und unserem (idealerweise) biometrisch mit uns verkn&uuml;pften Smartphone, k&ouml;nnen sie sich beim Grenz&uuml;bergang davon &uuml;berzeugen dass wir sind, wer wir behaupten zu sein. Wenn wir flei&szlig;ig genug beim digitale Belege sammeln und freigiebig genug mit diesen Daten waren, d&uuml;rfen wir zur Belohnung an den Schlangen der anderen Reisenden vorbeigehen, werden bevorzugt behandelt und minimal kontrolliert. Wenn sich allerdings Zweifel an den Absichten eines Reisenden auftun, kann der Grenzbeamte ihm, gest&uuml;tzt auf die &uuml;bermittelten Informationen, &bdquo;tiefgehender Fragen stellen, etwa um seine j&uuml;ngsten Aktivit&auml;ten besser zu verstehen&ldquo;. (&hellip;) Zwar haben US-Unternehmen und Beh&ouml;rden die Arbeitsgruppen dominiert. Den Testlauf machen jedoch demn&auml;chst die Grenzbeh&ouml;rden von Kanada und den Niederlanden. Reisende zwischen diesen beiden L&auml;ndern d&uuml;rfen bald schon mit dem Datensammeln beginnen, (&hellip;) Wenn das kanadisch-niederl&auml;ndische Pilotprogramm gut l&auml;uft, d&uuml;rfte der n&auml;chste Schritt sein, dass auch die US-Grenzer die freiwillige Selbst&uuml;berwachung zun&auml;chst mit Privilegien pr&auml;mieren und danach verlangen. Jedenfalls ist der Planung des Weltwirtschafsforums zufolge die gro&szlig;angelegte Nutzung ab 2019 geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/951-weltwirtschaftsforum\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pflegeversicherung &ndash; Eine teure Angelegenheit und eine mehr als problematische Lastenverteilung<\/strong><br>\nIn dem derzeit den SPD-Mitgliedern zur Zustimmung oder Ablehnung vorliegenden Entwurf eines Koalitionsvertrages vom 07.02.2018 findet man mit Blick auf die Altenpflege diese Versprechungen: &raquo;Wir werden die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege sofort und sp&uuml;rbar verbessern. Es werden Sofortma&szlig;nahmen f&uuml;r eine bessere Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhausbereich ergriffen und daf&uuml;r zus&auml;tzliche Stellen zielgerichtet gef&ouml;rdert. In der Altenpflege sollen die Sachleistungen kontinuierlich an die Personalentwicklung angepasst werden. In einem Sofortprogramm werden wir 8.000 neue Fachkraftstellen im Zusammenhang mit der medizinischen Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen schaffen. Der daf&uuml;r erforderliche finanzielle Mehraufwand soll durch eine Vollfinanzierung aus Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgen. Dem Sofortprogramm werden weitere Schritte folgen.&laquo;<br>\nDie &uuml;berwiegend kritische Diskussion hat sich vor allem aufgeh&auml;ngt an den bereits im Ergebnispapier der Sondierer vom 12.01.2018 vereinbarten 8.000 neuen Fachkraftstellen (f&uuml;r die &ldquo;medizinische Behandlungspflege&rdquo;, was mit der Absicht einer Kostenverlagerung auf die Krankenversicherung verstanden werden muss). Dazu bereits der Beitrag Umrisse einer GroKo neu. Teil 3: Gesundheitspolitik und Pflege vom 15. Januar 2018. Die Kritik entz&uuml;ndete sich zum einen an der Tatsache, dass die genannten 8.000 Stellen &ndash; wenn man sie denn &uuml;berhaupt besetzen k&ouml;nnte &ndash; angesichts von mehr als 13.000 Pflegeeinrichtungen nicht mehr als ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein w&auml;ren. Nun k&ouml;nnte man aber der GroKo in Gr&uuml;ndung zugute halten, dass sie ja auch noch mehr angek&uuml;ndigt hat, weiteres zus&auml;tzliches Personal und vor allem soll allen in der Altenpflege in Zukunft besser bezahlt werden. Unabh&auml;ngig davon, dass gerade die Pflege ein Lied davon singen kann, was es beutetet, wenn man im Raum der politischen Verbesserungsversprechungen am ausgestreckten langen Arm verhungert, stellt sich hier sofort eine ganz wichtige Frage &ndash; gesetzt den Fall, es k&auml;me zu dieser Aufwertung der Pflege: Was kostet das und vor allem &ndash; wer soll das bezahlen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2018\/02\/pflegeheime-und-die-investitionskosten.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-CIA-Direktor: USA mischen sich regelm&auml;&szlig;ig in fremde Wahlen ein, aber f&uuml;r guten Zweck<\/strong><br>\nIn einer Sendung des US-Nachrichtensenders FOX hat der ehemalige CIA-Direktor James Woolsey zugegeben, dass sich die USA in die Wahlen fremder L&auml;nder einmischen. Das t&auml;ten sie jedoch einzig und allein f&uuml;r &ldquo;die gute Sache&rdquo;.<br>\nLoch K. Johnson von der Universit&auml;t Georgia geht noch weiter. Die CIA h&auml;tte sich seit ihrer Gr&uuml;ndung unentwegt mit allen Mitteln in fremde Wahlen eingemischt. Der ehemalige CIA Beamte Philip Giraldi sagt, w&auml;hrend seiner Zeit in Europa h&auml;tte es kaum eine Wahl gegeben, in die sich die USA nicht eingemischt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/65424-ehemaliger-cia-direktor-gibt-zu-usa-mischen-sich-in-fremde-wahlen-ein\/\">RTDeutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Einmal abgesehen davon, dass die Erkenntnisse des Ermittlers Muller &uuml;ber den Zusammenhang von Wahlergebnissen und der T&auml;tigkeit von Bloggern ausgesprochen fraglich bis albern sind, hier wird mit Recht darauf hingewiesen, dass die USA sich &uuml;ber ihre Geheimdienste und Botschaften und &uuml;ber sonstige Einfl&uuml;sse wie etwa bei der Wahl zur Rettung von Jelzins Pr&auml;sidentschaft unentwegt in die Wahlen anderer V&ouml;lker eingemischt haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundeswehr fehlen Zelte und Kleidung<\/strong><br>\n&ldquo;Neben Problemen bei Panzern und Hubschraubern fehlt es der Bundeswehr offenbar auch an ausreichend Schutzwesten, Winterbekleidung und Zelten f&uuml;r ihren Einsatz bei der schnellen Eingreiftruppe der NATO. Dies berichtet die &ldquo;Rheinische Post&rdquo; unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Papier aus dem Bundesverteidigungsministerium.<br>\nIm Bereich der beweglichen Unterbringung im Einsatz weise das Heer bis mindestens 2021 eine &ldquo;F&auml;higkeitsl&uuml;cke&rdquo; auf, zitierte die Zeitung aus einem internen Bericht des Heereskommandos. F&uuml;r den Zeitraum 2018 bis 2020 sei f&uuml;r den Einsatz im Rahmen der NATO-Speerspitze VJTF ein Bedarf von mehr als 10.000 &ldquo;Unterbringungseinheiten&rdquo; gefordert, es st&uuml;nden aber nur 2500 zur Verf&uuml;gung, die zudem f&uuml;r diesen Zweck gar nicht geeignet seien. Auch im Bereich der Schutzwesten und Winterbekleidung gebe es eine &ldquo;Ausstattungsl&uuml;cke&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bundeswehr-maengel-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat keines der Ausr&uuml;stungsprobleme der Bundeswehr in den Griff bekommen. Stattdessen tourt sie lieber von Konferenz zu Konferenz und fordert eine Ausweitung des internationalen Einsatzspektrums. Warum stellt eigentlich kein Journalist die offensichtliche Frage, ob von der Leyen &uuml;berhaupt noch haltbar ist?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fleisch ist sein Gem&uuml;se<\/strong><br>\nSigmar Gabriel redet derzeit viel &uuml;ber den Frieden und die Fleischfresser. Aber w&auml;hrend der Nochau&szlig;enminister den Philosoph des Alltags gibt, rollt der R&uuml;stungsrubel. Ein schlimmer Fall von GroKo-Heuchelei.<br>\nSigmar Gabriel macht sich Sorgen um seine Zukunft. Darf er sein Amt als Au&szlig;enminister behalten? Oder nimmt ihm seine Partei die Geschichte vom &ldquo;Mann mit den Haaren im Gesicht&rdquo; doch zu &uuml;bel? Wir erinnern uns, da ging es um Martin &ldquo;Von-100-auf-Null-in-nur-einem-Jahr&rdquo; Schulz, der Gabriel sein geliebtes Au&szlig;enamt streitig machte. Und da kann er dann ganz sch&ouml;n fies werden, der liebe Sigmar. Vielleicht erfinden die Genossen f&uuml;r ihn ein Ministerium der sch&ouml;nen Rede. Denn niemand liefert im Moment so kurzweilige Gedanken zum Auftanken wie der fr&uuml;here SPD-Chef und vielleicht bald ehemalige Au&szlig;enminister.<br>\nZentraler Begriff in Gabriels au&szlig;enphilosophischem Einmaleins ist das Wort vom &ldquo;Fleischfresser&rdquo;. Gabriel teilt die Welt in die Weisen und die Wilden. Die Weisen wissen, dass &ldquo;Krisen und Kriege (&hellip;) am Ende nicht milit&auml;risch, sondern zivil und diplomatisch beendet und &uuml;berwunden&rdquo; werden. Aber die Wilden folgen einer milit&auml;rischen Konfliktlogik, in der Gewalt am besten mit Gewalt pariert wird. Das d&uuml;rfe man nicht ignorieren: Denn &ldquo;in einer Welt voller Fleischfresser haben es Vegetarier sehr schwer&rdquo;. So hatte Gabriel es schon zu Jahresbeginn in einem SPIEGEL-Gespr&auml;ch gesagt und es seitdem mehrfach wiederholt, zuletzt vor ein paar Tagen in einer Rede auf der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz.<br>\nDie Macht des St&auml;rkeren<br>\nWenn ein so erfahrener Politiker sich in so kurzer Zeit so oft einer so markanten Terminologie bedient, muss man annehmen, dass er damit etwas bezweckt. Denn er wollte ja wohl nicht nur seine eigenen Di&auml;terfahrungen verarbeiten. Fleischfresser? Wenn man Gabriel beim Wort nimmt, muss man sagen: Die Evolutionsgeschichte r&auml;t zum Verzehr von Fleisch. Fleisch liefert viel Energie in kurzer Zeit. Nur so konnten die Gehirne wachsen. Und die gemeinsame Jagd war die Grundlage f&uuml;r Gesellschaft und Sprache. Dank also an die Fleischfresser<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-hat-seine-politische-wuerde-verloren-kolumne-a-1194244.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Google wird Partner der TU M&uuml;nchen<\/strong><br>\nDer amerikanische Tech-Konzern Alphabet (Google) unterst&uuml;tzt die Erforschung K&uuml;nstlicher Intelligenz und Robotik in M&uuml;nchen. Das Unternehmen stellt der Stiftung der Technischen Universit&auml;t eine Million Euro zur Verf&uuml;gung &ndash; mit dem Geld sollen vor allem Nachwuchswissenschaftler unterst&uuml;tzt werden. Google, das vor allem durch Werbung in seiner Suchmaschine Geld verdient, ist das erste au&szlig;ereurop&auml;ische Unternehmen, das ein sogenannter Exzellenzpartner der Universit&auml;t wird. Zudem werde Google in den n&auml;chsten drei Jahren ungef&auml;hr 250.000 Euro bereitstellen f&uuml;r eine Gr&uuml;nder-Initiative der TU.<br>\n&bdquo;Automation und Robotik sind wesentliche Elemente der vierten industriellen Revolution, die wir gerade durch den Fortschritt der k&uuml;nstlichen Intelligenz erleben&ldquo;, sagte der langj&auml;hrige Google-Vorstandsvorsitzende Eric Schmidt, der mittlerweile noch als technologischer Berater f&uuml;r die Mutter-Holding Alphabet arbeitet, in einer Mitteilung. Und er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Das Konzept der Industrie 4.0 wurde hier im Mutterland der Industrie, in Deutschland, entwickelt. Wir freuen uns, dass wir an diesem zentralen Thema im Rahmen unserer Partnerschaft mit der TU M&uuml;nchen gemeinsam arbeiten k&ouml;nnen.&ldquo; Schmidt selbst hielt am Freitagabend einen Vortrag an der TU.<br>\n&bdquo;Die Robotik und die Maschinenintelligenz werden alle Lebensbereiche grundlegend ver&auml;ndern&ldquo;, sagte Universit&auml;tspr&auml;sident Wolfgang Herrmann. &bdquo;Wir gl&uuml;cklich, k&uuml;nftig mit einem der innovativsten und vision&auml;rsten Unternehmen zusammenzuarbeiten.&ldquo;<br>\nGoogle wiederum hat im Jahr 2016 ein Entwicklerzentrum in M&uuml;nchen er&ouml;ffnet, in dem mittlerweile eigenen Angaben zufolge mehr als 500 Angestellte arbeiten. &Uuml;berhaupt expandiert der im Silicon Valley beheimatete Konzern international derzeit stark; neue Forschungsst&auml;tten in Kanada, Frankreich und China sind die j&uuml;ngsten Beispiele. Au&szlig;erdem besch&auml;ftigt Google mittlerweile mehr als 2000 Mitarbeiter in Z&uuml;rich. Der Standort ist f&uuml;r das Unternehmen auch attraktiv wegen der N&auml;he zur Technischen Hochschule (ETH).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/google-wird-partner-der-tu-muenchen-15452421.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Exzellenzpartner der Universit&auml;t das ist wahrhaftig ein feiner Euphemismus. Das Google sich hier m&ouml;glicherweise Einfluss auf Wissenschaft und Forschung sichern will, darauf kommt niemand. Im Gegenteil, das Ganze wird bejubelt und entspricht dabei aber genau der neoliberalen Ideologie. Auch den deutschen Hochschulen fehlt es als &ouml;ffentlichen Bildungseinrichtungen, dank schwarzer Null und Schuldenbremse, massiv an Mitteln. Die sollen dann eben &uuml;ber Gelder privater Investoren beschafft werden. So werden die Hochschulen schleichend privatisiert. Das aktuellste und extremste Beispiel ist die Finanzierung von 20 Lehrst&uuml;hle ebenfalls an der TU M&uuml;nchen durch die Dieter-Schwarz-Stiftung des gleichnamigen Gr&uuml;nders von Lidl und Kaufland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Doktor Gniffke bitte klagen<\/strong><br>\nGanz langsam, f&uuml;r die Rechtsabteilung der &bdquo;TAGESSCHAU&ldquo; zum mitschreiben: Der Begriff &bdquo;prostituieren&ldquo; kommt aus dem Lateinischen und meint dort &bdquo;sich vorne hinstellen, sich &ouml;ffentlich preisgeben&ldquo;. Nat&uuml;rlich steht die &bdquo;Tagesschau&ldquo; mit ihren zehn Millionen Zuschauern t&auml;glich ganz weit vorne. Und mit ihrer j&uuml;ngsten Markschreierei &bdquo;Moskau nach Cyberattacke am Pranger&ldquo; gibt sie sich mal wieder in aller &Ouml;ffentlichkeit als journalistisch unqualifiziert und schwer russophob preis. Doch es gibt noch eine zweite Bedeutung des P-Wortes, die hier gemeint ist: &bdquo;Sein Talent in den Dienst einer unw&uuml;rdigen Sache stellen&ldquo;. Fraglos gibt es auch in der Mannschaft der Tagesschau talentierte Leute. Solche, die mal Ideale hatten und sie heute besser gut verbergen. Solche, die gerade mit ihrer Arbeit beginnen und noch wissen, was das ist: Journalistischer Ethos. Sie wissen vielleicht noch nicht, dass sie den besser schnell vergessen. Und stellen ihre Talente doch in den Dienst einer unw&uuml;rdigen Verbreitung von Schein-Nachrichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/doktor-gniffke-bitte-klagen\/\">Ulrich Gellermann. uaf KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deniz Y&uuml;cel: Der Preis der Freiheit<\/strong><br>\nDeal oder kein Deal? Das ist die Frage, seit Deniz Y&uuml;cel in Freiheit ist. Und so gro&szlig; die Freude &uuml;ber die Freilassung des aufrechten Kollegen ist, so sehr schmerzt die Einsicht, dass ausgerechnet er Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Gesch&auml;fts sein k&ouml;nnte, das sich Normalisierung der deutsch-t&uuml;rkischen Beziehungen nennt.<br>\nNein, vermutlich gibt es keinen Vertrag, der die Kosten seiner Freilassung schwarz auf wei&szlig; fixiert. So funktioniert das politische Gesch&auml;ft nicht. Aber wer meint, der Autokrat vom Bosporus h&auml;tte seine Geisel aus einer neu entdeckten Freude an der Menschlichkeit ziehen lassen, hat nichts von dem verstanden, was in der T&uuml;rkei immer noch furchtbarer Alltag ist. Muss man tats&auml;chlich daran erinnern, dass andere Journalisten ausgerechnet am Tag der Freilassung zu lebenslanger Haft verurteilt wurden? Dass die Presse- und Meinungsfreiheit in der T&uuml;rkei immer noch abgeschafft ist? Oder dass Y&uuml;cels Freilassung gerade ein Beweis f&uuml;r die fehlende Unabh&auml;ngigkeit der t&uuml;rkischen Justiz ist?<br>\nDarin liegt die Tragik dieses Falls: Dass es nicht in Y&uuml;cels Hand liegt, wof&uuml;r er missbraucht wird. Und dass es keines konkreten Deals mehr bedurfte, um seine Freilassung durchzusetzen. Der Verzicht der Bundesregierung, den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg der T&uuml;rkei gegen die Kurden in Syrien als solchen zu bezeichnen, konnte in Ankara schon mal als Vorleistung angerechnet werden. Die Aussicht auf neue R&uuml;stungsgesch&auml;fte ebenso. Und auch die neue harte Linie deutscher Sicherheitsbeh&ouml;rden gegen Anh&auml;nger der PKK in Deutschland d&uuml;rfte in der T&uuml;rkei mit Wohlwollen registriert worden sein.<br>\nNein, f&uuml;r die Freilassung Deniz Y&uuml;cels brauchte es keinen neuen Deal mehr. Den gibt es l&auml;ngst &ndash; auf Kosten der Kurden in Syrien und zulasten aller Oppositionellen, die vermutlich noch jahrelang in t&uuml;rkischen Gef&auml;ngnissen eingesperrt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1667618873277046\">Georg Restle via facebook<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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