{"id":4253,"date":"2009-10-09T16:31:21","date_gmt":"2009-10-09T14:31:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4253"},"modified":"2009-10-09T16:32:04","modified_gmt":"2009-10-09T14:32:04","slug":"hinweise-des-tages-2-111","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4253","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Friedensnobelpreis f&uuml;r Obama, Export, Kommunalfinanzen, Opel, Atomlobby, Lafontaine, SPD und Berlusconi. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Wie die Jury den Nobelpreis f&uuml;r Obama begr&uuml;ndet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Obama in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Deutsche Ausfuhren im August 2009: &ndash; 20,0% zum August 2008<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Dramatischer Einnahmen-Einbruch in Kommunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ratschl&auml;ge vom Klempner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Opelaner mit Magna einig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Gabriels Solarpolitik hinterl&auml;sst Milliarden-Schuldenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Schwarz-Gelb sagt Atomausstieg ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">G&ouml;tz Werner: &ldquo;Das B&uuml;rgergeld hilft, neu zu denken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">DJV-Studie zu nicht festangestellten Journalisten: Freie arbeiten mehr f&uuml;r weniger Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Interview mit dem Kl&auml;ger gegen den Hartz IV-Eckregelsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Urteil des Verfassungsgerichts Berlin &uuml;ber die Frage der Zul&auml;ssigkeit des Volksbegehrens &bdquo;Schluss mit Geheimvertr&auml;gen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">&bdquo;Lafontaine schmei&szlig;t wieder mal hin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Freispruch f&uuml;r Ex-Cap-Anamur-Chef Bierdel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">FRONTEX &ndash; Europas Grenzw&auml;chter-Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Nochmals: Schwarz-Gelb schraubt an Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Ramelow: &ldquo;SPD-Chef Matschie l&uuml;gt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Hermann Scheer: Schluss mit der Basta-SPD!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Bertelsmann: Eine ehrenwerte Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Berlusconi: Ich werde mich im Fernsehen verteidigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Der Einheimische kehrt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4253&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie die Jury den Nobelpreis f&uuml;r Obama begr&uuml;ndet<\/strong><br>\nDiplomatie, internationale Zusammenarbeit, Kampf gegen Atomwaffen: Das norwegische Nobel-Komitee hat Barack Obama den Friedensnobelpreis verliehen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Begr&uuml;ndung der Jury.<br>\n&ldquo;Das norwegische Nobel-Komitee hat beschlossen, den Friedensnobelpreis 2009 an Pr&auml;sident Barack Obama zu vergeben f&uuml;r seine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Bem&uuml;hungen zur St&auml;rkung der internationalen Diplomatie und zur Zusammenarbeit zwischen den V&ouml;lkern. Das Komitee hat dabei besonderes Augenmerk auf Obamas Vision und seine Arbeit f&uuml;r eine Welt ohne Atomwaffen gelegt.<br>\nAls US-Pr&auml;sident hat Obama ein neues Klima in der internationalen Politik geschaffen. Multilaterale Diplomatie ist wieder ins Zentrum ger&uuml;ckt, ein Schwerpunkt ist dabei die Rolle, die die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Dialog und Verhandlungen werden als vorrangiges Mittel angesehen, um selbst die kompliziertesten internationalen Konflikte zu l&ouml;sen. Die Vision einer atomwaffenfreien Welt hat den Verhandlungen &uuml;ber Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle kr&auml;ftige Impulse verschafft. Dank Obamas Initiative spielen die USA nun eine konstruktivere Rolle, um dem massiven Klimawandel zu begegnen, mit dem die Welt sich konfrontiert sieht. Demokratie und Menschenrechte gewinnen an St&auml;rke.<br>\nEs kommt nur sehr selten vor, dass eine einzelne Person es in dem Ma&szlig;e wie Obama schafft, die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich zu ziehen und den Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben. Sein Verst&auml;ndnis von Diplomatie gr&uuml;ndet sich auf der &Uuml;berzeugung, dass diejenigen, die in der Welt den Ton angeben, dies auf der Grundlage von Werten und Ma&szlig;st&auml;ben tun, die der Gro&szlig;teil der Erdbev&ouml;lkerung teilt.<br>\nSeit 108 Jahren bem&uuml;ht sich das norwegische Nobel-Komitee darum, eben diese Art der internationalen Politik und diese Ma&szlig;st&auml;be zu f&ouml;rdern, f&uuml;r die Obama nun als weltweit gr&ouml;&szlig;ter F&uuml;rsprecher steht. Das Komitee macht sich Obamas Aufruf zu eigen, dass &lsquo;nun die Zeit f&uuml;r uns alle gekommen ist, unseren Teil der Verantwortung zu &uuml;bernehmen, um eine globale Antwort auf globale Herausforderungen zu finden&rsquo;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-654188,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei aller immer noch vorhandener Hoffnung auf und Sympathie f&uuml;r Obama, was hat er, der noch nicht einmal ein Jahr im Amt ist, bisher an Taten vollbracht, die einen Friedensnobelpreis verdient h&auml;tten? Die R&uuml;ckkehr der USA in die UN? Die Ausweitung der Truppen in Afghanistan? Die &bdquo;Vision&ldquo; einer Welt ohne Atomwaffen, die bisher vor allem L&auml;nder ohne Atomwaffen, davon abhalten will? Obama ist viel in der Welt herumgereist und hat durchaus bemerkenswerte Reden gehalten. Sind aber Reden schon nobelpreisw&uuml;rdig? Was ist mit den Kriegen im Irak und in Afghanistan? Was ist mit Guantanamo? So viele Fragen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obama in Gefahr<\/strong><br>\nIm Ovalen B&uuml;ro h&auml;ngt der Haussegen schief. Nicht nur wegen des Olymia-Schlamassels in Kopenhagen und der gescheiterten Bewerbung von Chicago. Guant&aacute;namo wird nun doch nicht im Januar geschlossen. Stanley McChrystal, der kommandierende General in Afghanistan, macht Druck mit Eskalationskonzepten. Vor dem Klimagipfel im Dezember wird es in den USA kein neues Klimaschutzgesetz geben. Die Gesundheitsreform ger&auml;t zur Bonanza f&uuml;r die Versicherungsindustrie. Und die Arbeitslosenquote stieg im September auf fast zehn Prozent. Barack Obama f&auml;hrt neben der Erfolgsspur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/41\/usa-wirtschaftskrise-gesundheitsreform\/print\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Traurige und Erschreckende am Scheitern Barak Obamas ist f&uuml;r uns in Europa, dass von den amerikanischen Verh&auml;ltnissen Signale ausgehen. Lange Zeit galten die USA vielen Politikern und Wissenschaftlern, bei letzteren leider noch st&auml;rker, als das &ldquo;Gelobte Land&rsquo;, in dem die freie Marktwirtschaft vorgelebt wurde. Liberalisierung, Privatisierung&nbsp; wurden immer vor dem Hintergrund des amerikanischen Vorbilds diskutiert und umgesetzt. Selbst bei den Gewerkschaften, Teilen der Sozialdemokratie und arbeitnehmernahen&nbsp; Wissenschaftlern wurden die Erfolge am Arbeitsmarkt ernsthaft diskutiert, so dass sich Linke in Fragen der Makro&ouml;konomie (Geld- und Fiskalpolitik) und Wirtschaftsliberale bei der Mikro&ouml;konomie (hire and fire) in&nbsp; der Bewertung des amerikanischen Arbeitsmarktes trafen. Heute hat das amerikanische Vorbild nicht nur aufgrund des Versagens des angels&auml;chsischen Finanzsystems&nbsp; etliche Kratzer abgekommen. Die zunehmende Ungleichheit und Armut sowie die heruntergekommene Infrastruktur lassen Vergleiche mit L&auml;ndern der Dritten Welt zu. Und die Meldungen von den explodierenden Arbeitslosenzahlen werden selbst von Wirtschaftsbl&auml;ttern wie die FTD oder der wirtschaftsliberalen NZZ dadurch getoppt, dass anstelle der &uuml;blichen Arbeitslosenkonzeption U 3 die U 6-Daten&nbsp; ver&ouml;ffentlicht&nbsp; werden, womit die Arbeitslosenquote von 9, 8 auf&nbsp; 17 Prozent steigt. So wird man heute, wo wir auf &auml;hnliche Verh&auml;ltnisse zusteuern mit dem amerikanischen Vorbild nicht punkten k&ouml;nnen. Das amerikanische Signal ist heute ein ganz anderes. Hier wird gezeigt, wie der finanzindustrielle&nbsp; Komplex (Banken und Versicherungen) nicht nur &uuml;ber Think Tanks oder ihre Spendenpolitik, sondern durch die hemmungslose Instrumentalisierung der Medien und die direkte Mobilisierung der Bev&ouml;lkerung&nbsp; gegen eine gew&auml;hlte Regierung&nbsp; in &uuml;belster Weise agitiert&nbsp; &ndash; und zwar erfolgreich. Ich bin mir gewi&szlig;, dass diese M&ouml;glichkeiten auch in Europa speziell von Seiten des Finanzkapitals&nbsp; genau beobachtet werden. Das Niedermachen linker Positionen bei uns &uuml;berschreitet schon l&auml;ngst die Grenzen normaler Kritik und zeugt von einer zunehmenden Verrohung der Sitten bei der Durchsetzung von Interessen. Die Hetzkampagnen gegen Obama zeigen ein Potenzial der Einflussnahme auf, wogegen die Tiraden eines Berlusconi gegen eine kommunistische Justiz&nbsp; verblassen. Man darf gespannt sein wie sich die Situation in den USA entwickelt, wenn Obama seine bisherige Konsenspolitik verl&auml;sst und auf Konfrontationskurs geht. Und man darf ebenso gespannt sein, mit welchen Propagandaschlachten die Kostenbew&auml;ltigung der Krise bei uns begleitet wird. (Die Anmerkung wurde vor der Bekanntgabe der Entscheidung des Nobel-   Komitees verfasst.)<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Ausfuhren im August 2009: &ndash; 20,0% zum August 2008<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im August 2009 von Deutschland Waren im Wert von 60,4 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 52,2 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im August 2009 um 20,0% und die Einfuhren um 19,3% niedriger als im August 2008. Im Vormonatsvergleich war die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenl&auml;ufig: W&auml;hrend die Ausfuhren gegen&uuml;ber Juli 2009 um 1,8% sanken, nahmen die Einfuhren um 1,1% zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2009\/10\/PD09__384__51,templateId=renderPrint.psml\">Destatis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da haben doch unsere Optimisten nach dem Anstieg der Exporte im Juni um 6,4 Prozent und im Juli um 1,7 Prozent&nbsp; etwas zu fr&uuml;h einen Aufschwung herbei gejubelt. Jetzt erwartet der der Exportverband BGA f&uuml;r 2009 einen Umsatzr&uuml;ckgang von etwa 18 Prozent. Es w&auml;re das erste Minus seit 1993 und das gr&ouml;&szlig;te seit Bestehen der Bundesrepublik. die globale Rezession l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dramatischer Einnahmen-Einbruch in Kommunen<\/strong><br>\nDie Einnahmen der Kommunen brechen offenbar st&auml;rker ein als bislang erwartet. &ldquo;Die Lage ist dramatisch&rdquo;, sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen St&auml;dte- und Gemeindebundes (DStGB), Gerd Landsberg, in einem Interview mit der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. &ldquo;Unsere bisherige Prognose, dass die Einnahmen 2009 allein bundesweit bei der Gewerbesteuer um 14 Prozent sinken, wird wohl nicht zu halten sein. Es wird schlimmer kommen&rdquo;.<br>\nEinigen St&auml;dten seien die Einnahmen um mehr als 50 Prozent weggebrochen. F&uuml;r das kommende Jahr erwartet der DStGB laut Landsberg ein Defizit bei den Kommunen von 12,5 Milliarden Euro. &Auml;hnlich hoch soll der Fehlbetrag 2011 ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/nachrichten.t-online.de\/kommunalhaushalt-einnahmen-der-kommunen-brechen-massiv-ein\/id_20200992\/index\">T-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ratschl&auml;ge vom Klempner<\/strong><br>\nDie Koalitionsverhandlungen von Union und FDP hatten noch nicht begonnen, da setzte in den Medien ein alt bekanntes Rauschen ein. &bdquo;Wirtschaftsexperten&ldquo; lie&szlig;en ihre Ratschl&auml;ge in die &ouml;ffentliche Debatte tr&ouml;pfeln. Da forderte der Chef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, die R&uuml;cknahme der Rentengarantie. Da pl&auml;dierte Michael H&uuml;ther vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) f&uuml;r eine Agenda 2015, warnte vor Korrekturen an der rot-gr&uuml;nen Umbaupolitik und erkl&auml;rte die Rente mit 67 zur verteidigungsw&uuml;rdigen &bdquo;Vernunft&ldquo;. Da w&uuml;nschte sich Thomas Straubhaar vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut eine Mindestsicherung statt Mindestlohn und die &bdquo;Grundsanierung der Sozialsysteme&ldquo;. Da verlangte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, &bdquo;in drei Jahren muss der Staat wieder raus sein aus dem privaten Bankensektor&ldquo;. &ndash; Im Mittelalter tingelten Scharlatane von Hof zu Hof, sagten die Zukunft aus Tierinnereien voraus. Heute tingeln &bdquo;Wirtschaftsexperten&ldquo; durch die ver&ouml;ffentliche Meinung, prognostizieren konjunkturelle Entwicklungen und geben Ratschl&auml;ge, wie die Wirtschaft anzukurbeln sei. Dabei verfolgen sie meist das Interesse der Unternehmer. Das w&auml;re in einer pluralistischen Gesellschaft nicht weiter schlimm &ndash; dumm nur, dass sowohl die Politik als auch der W&auml;hler die Expertisen nur allzu oft f&uuml;r neutral und wissenschaftlich fundiert halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/41\/wirtschaft-wirtschaftsexperten-oekonomie-reformen\/print\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Opelaner mit Magna einig<\/strong><br>\n&bdquo;Die Besch&auml;ftigten von Opel haben sich nach Betriebsratsangaben mit dem Investor Magna auf einen Lohnverzicht geeinigt. Die Arbeiter in Europa verzichteten auf 265 Millionen Euro Lohn j&auml;hrlich, sagte der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, Armin Schild, dem ZDF. Etwa 175 Millionen Euro des Lohnverzichts tr&uuml;gen die deutschen Opel-Mitarbeiter. Im Gegenzug sollen die Besch&auml;ftigten mit zehn Prozent an Opel beteiligt werden. &ldquo;Das ist quasi so unterzeichnungsf&auml;hig. Was auf deutscher Ebene stattfindet, ist aus meiner Sicht durch&rdquo;, sagte Schild. Es gebe aber noch Probleme mit den Opel-Standorten in Belgien, Spanien und Gro&szlig;britannien.<br>\nDort m&uuml;sse die deutsche Vereinbarung noch nachvollzogen werden&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1995940_Arbeitnehmervertreter-Opelaner-mit-Magna-einig.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gabriels Solarpolitik hinterl&auml;sst Milliarden-Schuldenberg<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition ist abgew&auml;hlt, doch die B&uuml;rger tragen an einer teuren Erblast: Die Solaranlagen, die unter Umweltminister Gabriel installiert wurden, verursachen langfristig Kosten von 27 Milliarden Euro. Dabei ist der Nutzen minimal &ndash; die Sonne tr&auml;gt fast nichts zur Stromerzeugung bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,653993,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit einem v&ouml;llig unkritischen nachplappern einer Studie des kernenergiefreundlichen RWI st&uuml;tzt der Spiegel das Festhalten am Atomstrom und an den Sauriertechnologien der Energiemonopole. Auf die <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/3\/0,1872,7378371,00.html\">40 Milliarden<\/a> Subventionen und die Erblasten f&uuml;r den <a href=\"?p=3393\">Atomstrom<\/a> oder auf die Kohlesubventionen (allein von 1997 bis 2005 ergingen Hilfen von insgesamt umgerechnet rund 35 Milliarden Euro) wird nat&uuml;rlich nicht hingewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt gleichfalls im Spiegel:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwarz-Gelb sagt Atomausstieg ab<\/strong><br>\nDie Laufzeitbefristung f&uuml;r deutsche Atomkraftwerke soll aufgehoben werden. Darauf haben sich offenbar Union und FDP verst&auml;ndigt. Der Weiterbetrieb der AKW soll allerdings an hohe Auflagen gebunden werden. Dabei geht es vor allem um die Sicherheitsstandards &auml;lterer Anlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,654071,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>G&ouml;tz Werner: &ldquo;Das B&uuml;rgergeld hilft, neu zu denken&rdquo;<\/strong><br>\nEin bedingungsloses Grundeinkommen w&auml;re das B&uuml;rgergeld noch nicht, aber es w&auml;re ein erster Schritt in diese Richtung. Wenn wir den Perspektivwechsel erst einmal vollzogen haben, dann werden sich die Einzelheiten auch noch auspendeln.<br>\nSie schlagen vor, das Grundeinkommen aus der Mehrwertsteuer zu finanzieren. Wie hoch m&uuml;sste sie dann sein?<br>\nWenn sie alle bisherigen Steuern und Beitr&auml;ge ersetzt, dann m&uuml;sste sie so hoch sein wie die Staatsquote.<br>\n50 Prozent?<br>\nSicher. Und trotzdem w&auml;ren wir ein Steuerparadies, weil niemand mehr Einkommensteuer bezahlt. Auch die Preise w&uuml;rden im Schnitt nicht steigen, weil die Lohnnebenkosten heute schon einkalkuliert sind. Es w&auml;re ein System, das Initiative nicht behindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/das-buergergeld-hilft-neu-zu-denken\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie kann man nur so naiv sein und das FDP-B&uuml;rgergeld als &bdquo;ersten Schritt&ldquo; in die Richtung eines BGE bezeichnen? Wie kann man nur auf die Mehrwertsteuer (von 50%) setzen, die alle die ihr Einkommen voll konsumieren m&uuml;ssen am h&auml;rtesten trifft und wo der &uuml;berwiegende Teil durch die Einkommensteuer gar nicht ber&uuml;hrt ist. G&ouml;tz Werner w&uuml;rde nat&uuml;rlich gut dabei fahren, wenn er keine Einkommensteuer mehr bezahlen m&uuml;sste.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DJV-Studie zu nicht festangestellten Journalisten: Freie arbeiten mehr f&uuml;r weniger Geld<\/strong><br>\n&bdquo;Der Deutsche Journalisten Verband hat eine Neuauflage seiner gro&szlig; angelegten Studie &ldquo;Arbeitsbedingungen freier Journalisten&rdquo; vorgestellt.<br>\nDaf&uuml;r wurden 2008 rund 2.000 freie Journalisten in Deutschland ausf&uuml;hrlich befragt und Vergleiche mit der entsprechenden Studie von 1998 gezogen.<br>\nDemnach hat sich die Situation der Freien vor allem bei Mehrfachverg&uuml;tungen und dem Urheberrecht deutlich verschlechtert. Nach wie vor arbeiten Freie im Schnitt l&auml;nger und werden schlechter bezahlt als festangestellte Kollegen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle1 : <a href=\"http:\/\/meedia.de\/nc\/details-topstory\/article\/freie--mehr-arbeiten-fr-weniger-geld_100023735.html?tx_ttnews[backPid]=23&amp;cHash=f8212f4c82\">Meedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/fileadmin\/DJV\/Infothek_NEU\/DJV-Umfragen\/Freienumfrage2008.pdf\">Die Studie beim Deutscher Journalisten-Verband e. V. [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Interview mit dem Kl&auml;ger gegen den Hartz IV-Eckregelsatz<\/strong><br>\nNachdem der einzige Kl&auml;ger gegen den grundgesetzwidrigen Hartz IV-Eckregelsatz (Beschlussvorlage vom Hessischen Landessozialgericht: L 6 AS 336\/07, Az BVerfG: 1 BvL 1\/09), dessen Klage am 20. Oktober &ndash; zusammen mit zwei weiteren, bei denen es jedoch nur um die Kinderregels&auml;tze geht &ndash; vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verhandelt wird, sich zum Schutze seiner Familie vor zunehmenden Verfolgungen und P&ouml;beleien aus der &Ouml;ffentlichkeit zur&uuml;ck gezogen hat, erhielt die Sprecherin der Wiesbadener B&uuml;rgerinitiative Hartz4-Plattform, Brigitte Vallenthin Gelegenheit f&uuml;r ein Exklusiv-Interview. Darin schildert der gelernte Journalist Hintergr&uuml;nde seines steinigen Rechtsweges, seiner pers&ouml;nlichen Beweggr&uuml;nde sowie seines mehr als 10-j&auml;hrigen ehrenamtlichen sozialen Engagements mit fast unertr&auml;glicher Belastung ob der bedr&uuml;ckenden Schicksale der Hilfesuchenden. Auch sehr Pers&ouml;nliches berichtet er und nimmt Stellung zum entw&uuml;rdigenden Hartz IV-Alltag, zur verantwortlichen Politik sowie zur aktuellen schwarz-gelben Koalitions-Diskussion unter dem Motto B&uuml;rgergeld statt Hartz IV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hartz4-plattform.de\/\">Hartz4-Plattform<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urteil des Verfassungsgerichts Berlin &uuml;ber die Frage der Zul&auml;ssigkeit des Volksbegehrens &bdquo;Schluss mit Geheimvertr&auml;gen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Entscheidung des Senats von Berlin vom 4. M&auml;rz 2008 &uuml;ber die Unzul&auml;ssigkeit des Volksbegehrens &bdquo;Schluss mit Geheimvertr&auml;gen &ndash; Wir Berliner wollen unser Wasser zur&uuml;ck&ldquo; wird aufgehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin.de\/imperia\/md\/content\/senatsverwaltungen\/justiz\/gerichte\/verfassungsgerichtshof\/urteil_verfgh_63_08.pdf?start\">Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Urteil st&auml;rkt nicht die die Bedeutung von Volksbegehren, es st&uuml;tzt auch Forderungen nach einer Offenlegung der meist geheim gehaltenen Vertr&auml;ge mit den privaten Erwerbern &ouml;ffentlicher Betriebe der Daseinsvorsorge.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Lafontaine schmei&szlig;t wieder mal hin&ldquo;<\/strong><br>\nLinksparteichef Oskar Lafontaine will nicht mehr f&uuml;r den Vorsitz der Linken im Bundestag kandidieren.<br>\nDas erfuhr die Deutsche Presse- Agentur dpa aus Parteikreisen. Lafontaine wolle sich nun voll um die Landespartei im Saarland k&uuml;mmern. Sein Bundestagsmandat wolle er erst sp&auml;ter niederlegen, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=1101011&amp;kat=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Als sich der Th&uuml;ringer SPD-Spitzenkandidat Christoph Matschie entschloss, als Fraktionschef nach Erfurt zu gehen und deshalb sein Bundestagsmandat niederzulegen, als die Bundestags&shy;abgeordnete Tanja G&ouml;nner auf die weitere Aus&uuml;bung ihres Mandates verzichtete, da sie Sozialministerin in Stuttgart geworden war, als Der Abgeordnete Matthias Wissmann (CDU\/CSU) sein Mandat aufgab, und zum Automobil-Lobbyist wurde,  als Reinhard G&ouml;hner (CDU\/CSU) vom Bundestag in den Aufsichtsratsvorsitz der Paderborner Unternehmensberatung CentConsult wechselte, als Gerhard Schr&ouml;der sein Mandat niederlegte und sich Gazprom und sonstigen eintr&auml;glichen Gesch&auml;ften widmete, als der bayerische Ministerpr&auml;sident Edmund Stoiber und sein Innenminister G&uuml;nther Beckstein (beide CSU) auf ihre Mandate verzichteten und sich wieder der Landespolitik zuwandten, da w&auml;re niemand auf die Idee gekommen, zu schreiben, sie h&auml;tten &bdquo;hingeschmissen&ldquo;.<br>\nWenn aber Oskar Lafontaine Lafontaine als Spitzenkandidat der Linken auf Anhieb 21,3 Prozent erreicht und sich jetzt um die Regierungsbildung im Saarland k&uuml;mmern will, dann &bdquo;schmei&szlig;t  er mal wieder hin&ldquo;.<br>\nEs ist ein Beispiel daf&uuml;r, wie plumpe Vorurteile von den Medien st&auml;ndig wiederholt werden und wie die Kampagne gegen Lafontaine fortgesetzt wird &ndash; gerade auch durch ein Blatt, das eher &bdquo;sozialdemokratisch&ldquo; ausgerichtet ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Ganz im Sinne dieses Vernichtungsfeldzugs auch die S&uuml;ddeutsche Zeitung:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ende eines Rachefeldzuges<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/63\/490440\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung U.E.:<\/strong> Das ist nun wirklich die bemerkenswerteste Meinungsmache an diesem Artikel: Lafontaine ist schuld am Niedergang der SPD. Nicht Schr&ouml;der, nicht Steinmeier, nein, Lafontaine! Diese Botschaft wird in den Leser regelrecht hineingepr&uuml;gelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Freispruch f&uuml;r Ex-Cap-Anamur-Chef Bierdel<\/strong><br>\nDer Fall viel Publizit&auml;t erhalten &ndash; und hat das auch verdient. Dass die Anklage kl&auml;glich zusammengebrochen ist, geh&ouml;rt zu den Gl&uuml;cksf&auml;llen in Italien. Um die Justiz im Berlusconi-Land ist es n&auml;mlich nicht immer gut bestellt. Im Folgenden die Meldung &uuml;ber den Freispruch sowie einen Hintergrundartikel und einen Kommentar zu dem Vorgang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/fb5\/frieden\/themen\/Migration\/capanamur2.html\">AG Friedensforschung an der Uni Kassel<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>FRONTEX &ndash; Europas Grenzw&auml;chter-Armee<\/strong><br>\n&raquo;Wir schicken keine Menschen auf hoher See zur&uuml;ck&rdquo;, emp&ouml;rt sich Michal Parzyszek. Er ist Sprecher der Europ&auml;ischen Grenzagentur &ndash; kurz FRONTEX genannt. &raquo;Wer in Not ist und Fl&uuml;chtling ist, hat einen Anspruch auf Aufnahme, und wer auf hoher See ist, wird nicht zur&uuml;ckgeschickt, sondern es gelten die Regeln der Genfer Konvention.&laquo; Das sagte Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU), als er von Report Mainz zu Abfangman&ouml;vern im Rahmen der FRONTEX-Operation &raquo;Hera 2008&laquo; gefragt wurde. Davon, dass allein bei dieser Operation, die parallel zur Operation &raquo;Nautilus 2008&laquo; lief, 5969 Menschen auf See abgefangen und nach Afrika zur&uuml;ckgeschickt worden sind, wisse er nichts&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/fb5\/frieden\/themen\/Europa\/frontex4.html\">AG Friedensforschung an der Uni Kassel aus Neues Deutschland vom 7. Oktober 2009<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Festung Europa: Wie die EU Fl&uuml;chtlinge mit allen Mitteln fernh&auml;lt<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=5304004\/in8nri\/index.html\">Das Sendemanuskript von ARD\/SWR, &bdquo;Report Mainz&ldquo; vom 05.10.2009, 21:45 Uhr<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/did=5304010\/pv=video\/gp1=5457978\/nid=233454\/uzz9xf\/index.html\">Das Videopodcast<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"?p=4249#h05\">Schwarz-Gelb schraubt an Hartz IV<\/a><\/strong><br>\nUnsere Leserin E.W. fragt uns: Warum beteiligen Sie sich an diesen Falschdarstellungen?<br>\nHartz IV = SGB II + (Teile des SGB III) + SGB XII. Es sollen aber nur die Schonverm&ouml;gen im SGB II erh&ouml;ht werden. Dies ist das Perfide. Hartz IV = ein Kleinverm&ouml;genvernichtungsprogramm.<br>\nSiehe dazu eine Argumentation der <a href=\"upload\/pdf\/091009_Vermoegenseinsatz1_SGB_II_SGB_XII_2007.pdf\">&bdquo;Tribunal gegen Armut und Elend&ldquo; [PDF &ndash; 80 KB]<\/a>.<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ramelow: &ldquo;SPD-Chef Matschie l&uuml;gt&rdquo;<\/strong><br>\nWarum scheiterte Rot-Rot-Gr&uuml;n in Th&uuml;ringen? Bodo Ramelow l&auml;sst in sein Protokoll blicken &ndash; und widerlegt die Begr&uuml;ndung des SPD-Chefs Matschie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/940\/490318\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hermann Scheer: Schluss mit der Basta-SPD!<\/strong><br>\nTr&uuml;mmerfeld SPD &ndash; nach dem 23-Prozent-Debakel m&uuml;ssen Konsequenzen gezogen werden, schreibt SPD-Vorstand Hermann Scheer in einem Gastbeitrag f&uuml;r stern.de: Schluss mit dem Gemauschel, Schluss mit den Basta-Ansagen, Schluss mit der Angst vor linker Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/gastbeitrag-schluss-mit-der-basta-spd-1512817.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Eine ehrenwerte Gesellschaft<\/strong><br>\nAuch nach dem Tod ihres Gr&uuml;nders Reinhard Mohn bleibt der Medienkonzern der Bertelsmann Stiftung die treibende Kraft bei der &Ouml;konomisierung der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/datenbank\/freitag\/2009\/41\/public-private-partnership-bertelsmann-stiftung\/print\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> De mortuis nihil nisi bene. Aber der Tote geht und die Stiftung bleibt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Marburger Universit&auml;tsbund ehrt Liz Mohn<\/strong><br>\nAls die pr&auml;gende Pers&ouml;nlichkeit der Bertelsmann-Stiftung habe sie zusammen mit ihrem Mann Reinhard Mohn die Schwerpunkte der Stiftung gelegt: Dazu geh&ouml;rten zahlreiche Initiativen zur Unternehmenskultur, internationale Kulturdialoge zur besseren kulturellen Verst&auml;ndigung gerade auch &uuml;ber weltanschauliche Barrieren hinaus, Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die F&ouml;rderung der Gesundheitserziehung. Besonders erw&auml;hnte der Laudator auch das &bdquo;Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung&ldquo; (eine Tochter der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz), das mit hoher Qualit&auml;t alle deutschen Hochschulen analysiere und Studiensituation, wissenschaftliche Ver&ouml;ffentlichungen, Laborausstattung etc. untersuche und vergleiche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-marburg.de\/aktuelles\/news\/2009b\/0821z\">Philipps-Universit&auml;t Marburg<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eines unter vielen Beispielen, wie unkritisch die Universit&auml;ten mit der Bertelsmann Stiftung und speziell mit dem Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE)umgehen.<br>\nDazu: Der st&auml;rkste Motor beim Zerst&ouml;rungswerk &ndash; die Bertelsmann Stiftung, in <a href=\"?page_id=4080\">&ldquo;Meinungsmache&rdquo;<\/a>.<br>\nSiehe auch: <a href=\"?p=3726\">Das Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung und die Hochschulreformen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Ich werde mich im Fernsehen verteidigen<\/strong><br>\nBerlusconi kocht vor Wut: &laquo;Der Staatspr&auml;sident ist so links wie alle Richter&raquo;, wettert ein beleidigter italienische Ministerpr&auml;sident. Die Aufhebung der Immunit&auml;t beunruhigt den Premier wohl mehr als er nach nach aussen zugibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/berlusconi_italien_immunitaet_lodo_alfano_1.3822838.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat d&uuml;rfte nur das Ego Berlusconis verletzt&nbsp; sein. Faktisch hat er eigentlich nichts zu bef&uuml;rchten. Sowohl im Fall Mills (Korruption) als auch im Prozess um Gesch&auml;fte US-Filmrechte (Steuerhinterziehung)&nbsp;kann er auf eine Verj&auml;hrung in ein bis zwei Jahren hoffen. Solange l&auml;&szlig;t sich in Italien ein Prozess locker hinausz&ouml;gern. Allerdings ist ein dritter Proze&szlig; zu den Gesch&auml;ften mit US-Filmrechten anh&auml;ngig, diesmal f&uuml;r die Zeit nach 2003, aber Berlusconi und seinen Verb&uuml;ndeten wird schon etwas einfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Der Einheimische kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn der Berichterstattung aktueller Stunde, in der man sich den &ldquo;T&uuml;rken und Arabern&rdquo; widmet, um diese nichtintegrierten &ldquo;Kopftuchm&auml;dchen-Produzenten&rdquo;, die &uuml;berallem auch noch &ldquo;&ouml;konomisch nutzlos&rdquo; sind, dreht sich alles um den Zwiespalt zwischen Migranten und Einheimischen. M&ouml;glicherweise vertreten die Medien die Ansicht, man d&uuml;rfe in diesem speziellen und berechtigt emotionalen Falle, nicht mehr vom Deutschen sprechen, m&uuml;sse den verbalen furor teutonicus an die Leine nehmen. Das ist der Augenblick des Einheimischen, der Deutsche wird einheimisiert, wird dem ausl&auml;ndischen Mitmenschen in solcher Weise gegen&uuml;bergestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/10\/de-auditu.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Friedensnobelpreis f&uuml;r Obama, Export, Kommunalfinanzen, Opel, Atomlobby, Lafontaine, SPD und Berlusconi. 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