{"id":42562,"date":"2018-02-25T09:30:01","date_gmt":"2018-02-25T08:30:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562"},"modified":"2018-02-23T14:12:19","modified_gmt":"2018-02-23T13:12:19","slug":"hinweise-der-woche-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h01\">Now Mattis admits there was no evidence Assad using poison gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h02\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h03\">Putin und die Chance f&uuml;r Frieden in Nah- und Mittelost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h04\">Linke, vereinigt euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h05\">Die gef&auml;hrliche Illusion des Grundeinkommens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h06\">Mein Reich komme: 25 Jahre Tafeln in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h07\">Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Ich vermisse jede Sensibilit&auml;t&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h08\">Studie: Extreme Minderheit verantwortlich f&uuml;r Gro&szlig;teil von Hasskommentaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h09\">Offene Grenzen f&uuml;r alle &ndash; das ist weltfremd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562#h10\">&bdquo;EU zieht vor Kiew den Schwanz ein&ldquo;: Willy Wimmer zu Schie&szlig;befehl f&uuml;r Maidan-Massaker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Now Mattis admits there was no evidence Assad using poison gas<\/strong><br>\nLost in the hyper-politicized hullabaloo surrounding the Nunes Memorandum and the Steele Dossier was the striking statement by Secretary of Defense James Mattis that the U.S. has &ldquo;no evidence&rdquo; that the Syrian government used the banned nerve agent Sarin against its own people.<br>\nThis assertion flies in the face of the White House (NSC) Memorandum which was rapidly produced and declassified to justify an American Tomahawk missile strike against the Shayrat airbase in Syria.<br>\nMattis offered no temporal qualifications, which means that both the 2017 event in Khan Sheikhoun and the 2013 tragedy in Ghouta are unsolved cases in the eyes of the Defense Department and Defense Intelligence Agency.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.newsweek.com\/now-mattis-admits-there-was-no-evidence-assad-using-poison-gas-his-people-801542\">Newsweek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Seltsam. In den deutschen Medien ist davon mal wieder nichts zu lesen &ndash; im Gegenteil. Dabei st&uuml;tzt sich der Newsweek-Artikel auf eine AP-Meldung und das gesicherte Zitat eines US-Verteidigungsminister. Es gibt als sogar aus vorgeschoben professioneller Zur&uuml;ckhaltung &uuml;berhaupt keinen Grund, diese Nachricht nicht zu bringen. Dies ist ein weiterer eklatanter Fall von kollektiver Arbeitsverweigerung durch die deutschen Medien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Welt am Abgrund<\/strong><br>\nBei der sogenannten Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen wurde deutlich: Die konkurrierenden kapitalistischen Bl&ouml;cke steuern auf einen gr&ouml;&szlig;eren Krieg zu.<br>\nEigentlich hatte der nur kommissarisch amtierende Bundesau&szlig;enminister Sigmar Gabriel seinen Auftritt bei der sogenannten M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz schon abgesagt. Schlie&szlig;lich sollte er seinen Posten an Martin Schulz abgeben. Der musste allerdings auf Druck der Partei wenige Stunden nach der Ank&uuml;ndigung seines k&uuml;nftigen Postens wieder einen R&uuml;ckzieher machen.<br>\nDamit ist aber noch l&auml;ngst nicht entschieden, ob Gabriel im Amt bleibt, selbst wenn die SPD-Basis das B&uuml;ndnis mit der Union absegnet. Schlie&szlig;lich ist die innerparteiliche Konkurrenz gro&szlig;. Aber nach M&uuml;nchen ist Gabriel doch noch gefahren und hat mit seiner Vision der Weltlage, die man sonst eher aus den Reihen der deutschen Friedensbewegung kannte, die ja vor allem in den 1980er Jahren die Apokalypse beschworen hat, f&uuml;r Aufsehen gesorgt.<br>\nAuch Gabriel erkl&auml;rte in M&uuml;nchen, dass die Welt zu Beginn des Jahres 2018 am Abgrund stehe. Dabei verwies er auf den weiterhin ungel&ouml;sten Ukrainekonflikt und die Gefahr, dass sich rund um Syrien die unterschiedlichen Machtbl&ouml;cke auch milit&auml;risch in die Quere kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Welt-am-Abgrund-3972577.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Wille zum Krieg<\/strong><br>\nAppelle zu einer gr&ouml;&szlig;eren Kriegsbereitschaft &bdquo;Europas&ldquo; und zu entschlossener EU-&bdquo;Machtprojektion in die Welt&ldquo; haben die gestern zu Ende gegangene M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz gepr&auml;gt. Zur derzeit kr&auml;ftig verst&auml;rkten Aufr&uuml;stung m&uuml;sse in der EU &bdquo;der gemeinsame Wille&ldquo; hinzukommen, das eigene &bdquo;milit&auml;rische Gewicht auch tats&auml;chlich einzusetzen&ldquo;, forderte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel verlangte, man d&uuml;rfe bei der eigenen &bdquo;Machtprojektion&ldquo; k&uuml;nftig &bdquo;auf das Milit&auml;rische &hellip; nicht &hellip; verzichten&ldquo;. Gegenw&auml;rtig komme man dabei zwar noch nicht ohne die Mitwirkung der NATO respektive der US-Streitkr&auml;fte aus; doch wolle man mit Washington &bdquo;auf Augenh&ouml;he &hellip; kooperieren&ldquo; &ndash; und &bdquo;nicht im Gefolgschaftsverband&ldquo;. Laut der franz&ouml;sischen Verteidigungsministerin ist die EU in der Lage, in absehbarer Zeit so stark aufzur&uuml;sten, dass Unterst&uuml;tzung durch die USA nicht mehr n&ouml;tig ist. Gabriel beschimpft Russland und China, mit denen sich der Westen heute in &bdquo;Systemkonkurrenz&ldquo; befinde, als &bdquo;Autokratien&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7536\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine gef&auml;hrliche Situation<\/strong><br>\nBei der M&uuml;nchner &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo; beklagte der russische Au&szlig;enminister die aggressive Politik gegen&uuml;ber seinem Land und rief zu mehr Zusammenarbeit auf<br>\n(&hellip;) Man sollte meinen, dass die Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem anschlie&szlig;enden Zerfall des Kontinents in der Epoche der Konfrontation zweier Lager den V&ouml;lkern Europas f&uuml;r immer die &Uuml;berzeugung vermittelt haben, dass es zur Errichtung eines &raquo;gesamteurop&auml;ischen Hauses&laquo; ohne Trennlinien, ohne die Scheidung seiner Bewohner in &raquo;unsrige&laquo; und &raquo;Fremde&laquo;, keine Alternative gibt. Aber selbst das Integrationsprojekt Europ&auml;ische Union irgnoriert mittlerweile seine Wurzeln und vergisst das Bestreben seiner Gr&uuml;ndungsv&auml;ter, jegliche Konfrontationslogik, die den Kontinent nicht nur einmal in die Katastrophe gest&uuml;rzt hat, auszuschlie&szlig;en.<br>\n(&hellip;) Ungeachtet der uns in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gegebenen Zusagen ist die NATO nach Osten vorgedrungen. An unseren Grenzen werden Kampfeinheiten stationiert, und die Allianz erweitert ihre Infrastruktur. Planm&auml;&szlig;ig entwickelt sie das Theater milit&auml;rischer &Uuml;bungen. In Osteuropa wird von den USA ein Raketenabwehrsystem errichtet, das die strategische Stabilit&auml;t untergr&auml;bt. Es gibt zielgerichtete Propaganda, die darauf zielt, in den westlichen Gesellschaft ein feindselige Stimmung gegen&uuml;ber Russland zu sch&uuml;ren. Im politischen Establishment vieler L&auml;nder geh&ouml;rt es mittlerweile fast zum guten Ton, entweder schlecht &uuml;ber unser Land zu reden oder sich zumindest nicht positiv zu &auml;u&szlig;ern und zu schweigen.<br>\n(&hellip;) Bedauerlicherweise halten die Versuche der EU an, die L&auml;nder in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Russland, sei es im Raum der Gemeinschaft Unabh&auml;ngiger Staaten (GUS) oder auf dem Balkan, vor die Wahl zwischen dem Westen oder dem Osten zu stellen. In der deutschen Tageszeitung Die Welt (6.2.2018) ist ein Artikel erschienen mit der &Uuml;berschrift &raquo;EU oder Putin &ndash; wer bekommt den Westbalkan?&laquo; Und das ist nicht der einzige Fall von Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung im Geiste einer Philosophie von Freund und Feind.<br>\n(&hellip;) Unserer Ansicht nach hat es die EU in den vergangenen Jahren nicht verstanden, die goldene Mitte im Verh&auml;ltnis unserer L&auml;nder zueinander herzustellen. In den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahmen die EU-Staaten gegen&uuml;ber Russland die Haltung eines Lehrers ein. Sie behandelten unser Land wie einen Sch&uuml;ler, der es n&ouml;tig habe, in Sachen westlicher Standards belehrt zu werden&hellip;.Russland hat seine Einstellung zur Zusammenarbeit mit der EU nicht ge&auml;ndert. Wir m&ouml;chten uns eng mit ihr verbunden sehen, basierend auf den grundlegenden Interessen ihrer Mitgliedsl&auml;nder.<br>\n(&hellip;) Es ist im Interesse Russlands und von gro&szlig;er Bedeutung, dass Russland, die EU, die USA und China bei der Schaffung einer Sicherheitsarchitektur zusammenarbeiten&hellip;. Es ist an der Zeit&hellip; gemeinsam an der Erneuerung eines Systems internationaler Beziehungen auf fairer Basis zu arbeiten, gest&uuml;tzt auf die zentrale koordinierende Rolle der Vereinten Nationen und deren Charta. Russland ist offen f&uuml;r eine gleichberechtigte und respektvolle, auf einem Interessenausgleich basierende Zusammenarbeit mit der EU, f&uuml;r ein gemeinsames Vorgehen bei der Suche nach effektiven Antworten auf die Herausforderungen der heutigen Zeit. Auf den gleichen Prinzipien sind wir bereit, unser Verh&auml;ltnis mit den USA und anderen L&auml;ndern zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327988.eine-gef%C3%A4hrliche-situation.html\"> Sergej W. Lawrow in der Jungen Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Eine eindeutige Rede von Lawrow: Russland reicht dem Westen erneut die Hand. Es wird endlich Zeit, sie zu ergreifen und mit Russland zusammen an einem Ende der Konfrontationen zu arbeiten. Die Nato ist auf dem falschen Dampfer.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putin und die Chance f&uuml;r Frieden in Nah- und Mittelost<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Vereinigten Staaten mit ihrer aus England und Frankreich bestehenden &bdquo;immerw&auml;hrenden Kriegsallianz&ldquo; haben sich weder um V&ouml;lkerrecht noch um Schutz des Kulturgutes aus f&uuml;nftausend Jahren geschert, als sie zwischen Kabul und Tripolis die Region heimsuchten. Bei Moskau war das anders, wie die Unterst&uuml;tzung Moskaus f&uuml;r die legitime syrische Regierung zeigte.<br>\nEigentlich ging es nach dem Putsch des Jahres 2014 in Kiew zugunsten Washington Schlag auf Schlag zugunsten russischer Handlungsf&auml;higkeit in Nah- und Mittelost. Iranische, israelische und saudische Staatsspitzen gaben und geben sich in Moskau die Klinke in die Hand. Pr&auml;sident Putin kann mit allen, obwohl und gerade weil er an der Seite einer legitimen Regierung in Damaskus steht. Zeit gewinnen, das ist immer eine diplomatische Maxime. Zeit f&uuml;r den Frieden zu gewinnen, bedeutet eines: dem russischen Pr&auml;sidenten die Daumen f&uuml;r eine Wiederwahl zu dr&uuml;cken.<br>\nDie westliche Schmach dabei ist, dass zwar die Vereinigten Staaten f&uuml;r jeden Krieg, aber keinesfalls f&uuml;r den Frieden zu haben sind. Vielleicht kann man beim derzeitigen Pr&auml;sidenten Trump eine Ausnahme machen und sollte vielleicht gerade das tun. Das Auftreten seines Sicherheits-Generalberaters, McMasters, in M&uuml;nchen hat allerdings deutlich gemacht, dass er von Pentagonisten eingemauert zu sein scheint. Wie anders ist das Bild, das der russische Pr&auml;sident Putin vermittelt. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/kommentare\/20180220319636487-putin-frieden-nah-mittelost-praesidentschaftswahlen-krieg-sicherheit-usa-israel-iran-ukraine-putsch\/\">Sputniknews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Linke, vereinigt euch!<\/strong><br>\nUm aus der Sackgasse des Neoliberalismus zu entkommen, m&uuml;ssen wir uns zusammentun. Sonst jubeln die Rechten.<br>\nBrauchen wir eine Sammlungsbewegung der politischen Linken? Ja, wenn wir wollen, dass der Sozialabbau gestoppt wird, L&ouml;hne und Renten wieder steigen, in der Au&szlig;enpolitik die Entspannungspolitik Willy Brandts wieder aufgenommen wird und die fortschreitende Zerst&ouml;rung unserer Umwelt und das Artensterben beendet werden. Lange Zeit haben wir auf eine Regierung von SPD, Gr&uuml;nen und Linken gesetzt. Aber eine solche Regierung wurde 2005 und 2013 von der SPD verhindert. Und die letzten Jahre haben gezeigt: Die SPD hat seit der Agenda 2010 und ihrer Zustimmung zu Aufr&uuml;stung und Interventionskriegen mit der Partei Willy Brandts kaum noch etwas gemein, und die Gr&uuml;nen sind schon lange keine gr&uuml;ne Partei mehr, weil sie im Gegensatz zu ihrer Gr&uuml;ndungszeit das umweltzerst&ouml;rende Wirtschaftssystem nicht mehr infrage stellen.<br>\nDie Bilanz der letzten Jahre kann man wie folgt zusammenfassen: Der Sozialstaat wurde abgebaut, ein gro&szlig;er Niedriglohnsektor ist entstanden, die Altersarmut w&auml;chst, die Renten wurden teilweise privatisiert, 40 Prozent der Bev&ouml;lkerung haben heute real weniger Kaufkraft als vor zwanzig Jahren, die Politik der guten Nachbarschaft in Europa wurde beendet, deutsche Truppen stehen an der russischen Grenze, trotz des Ausbaus der erneuerbaren Energien steigt der -Aussto&szlig;, und die j&uuml;ngsten Meldungen zum Artensterben sind beunruhigend. Die Linke in Deutschland konnte diese Entwicklung nicht verhindern, obwohl es nach allen Umfragen in der Bev&ouml;lkerung eine Mehrheit daf&uuml;r gibt, die oben genannten Ziele zu erreichen. Sie muss sich daher neu aufstellen.Aber wer geh&ouml;rt &uuml;berhaupt zur politischen Linken? Die Schaffung einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung, die es erm&ouml;glicht, den von der Bev&ouml;lkerung erarbeiteten Wohlstand gerecht zu verteilen, Kriege um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte zu verhindern und die Zerst&ouml;rung des Planeten zu stoppen, ist der archimedische Punkt f&uuml;r alle, die sich den Fehlentwicklungen der neoliberalen &Auml;ra entgegenstellen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/linke-vereinigt-euch-3882724.html\">Oskar Lafontaine in der S&auml;chsischen Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die gef&auml;hrliche Illusion des Grundeinkommens<\/strong><br>\nEs w&uuml;rde die Arbeitnehmer schw&auml;chen und zum Abbau des Wohlfahrtsstaates beitragen.<br>\nMilliard&auml;re f&uuml;r das Grundeinkommen<br>\nDas BGE steht immer st&auml;rker in der Kritik. Aber der Hype, es weltweit in L&auml;ndern und St&auml;dten ausprobieren zu wollen, ist ungebrochen. Dass diese Entwicklung gegen&uuml;ber kritischen Stimmen immun zu sein scheint, ist bedenklich. Und die Tatsache, dass sich Radikale von beiden Enden des politischen Spektrums f&uuml;r das BGE stark machen, sollte eigentlich s&auml;mtliche Alarmglocken l&auml;uten lassen.<br>\nWie Daniel Zamora argumentiert, ist dies eine Idee, deren Zeit gekommen ist &ndash; aber nicht, weil sie gut oder praktikabel w&auml;re, sondern weil sie dem Zeitgeist entspricht. Er schreibt: &bdquo;W&auml;hrend die Politik nach rechts driftet und die sozialen Bewegungen in die Defensive geraten, ist das BGE auf dem Vormarsch &hellip; nicht als Alternative zum Neoliberalismus, sondern als eine Kapitulation vor ihm.&ldquo;<br>\nWir m&uuml;ssen, wie auch fast alle seiner Bef&uuml;rworter, davon ausgehen, dass ein solches Grundeinkommen nur sehr niedrig sein k&ouml;nnte&hellip;.Dies bedeutet, dass Menschen, die nicht arbeiten k&ouml;nnen, zus&auml;tzliche Zahlungen erhalten m&uuml;ssten&hellip;<br>\nWas das Grundeinkommen zu bieten h&auml;tte, w&auml;re lediglich eine geringf&uuml;gige Erh&ouml;hung der Grenze, oberhalb derer dann weitere &ndash; von Bedingungen abh&auml;ngige &ndash; Zuwendungen erforderlich w&auml;ren. Und sogar daf&uuml;r w&uuml;rden wir, um es bezahlen zu k&ouml;nnen, massive Steuererh&ouml;hungen ben&ouml;tigen. Kurz gesagt: &bdquo;Ein bezahlbares BGE w&uuml;rde nicht ausreichen und ein ausreichendes BGE w&auml;re nicht bezahlbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/die-gefaehrliche-illusion-des-grundeinkommens-2576\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mein Reich komme: 25 Jahre Tafeln in Deutschland<\/strong><br>\nFiktive Autobiografie eines moralischen Unternehmens &ndash; Teil 1<br>\nIrgendwann l&auml;sst sich jeder Promi eine Biographie schreiben. Aber soweit kommt es noch! Wer so viel gestemmt hat wie ich, der macht das selbst! Ehrenamtlich, versteht sich. Wer wie ich seit 25 Jahren existiert und nun endlich mitten in der Gesellschaft angekommen ist, der darf auch mal ein wenig zur&uuml;ckblicken und sich freuen. Blo&szlig; nostalgisch werden, das sollte nicht sein. Wer wie ich in diesen Tagen rundherum gefeiert wird, der darf sich auch selbst einmal an die vielen Herausforderungen erinnern, die mit der eigenen Arbeit verbunden sind.<br>\nIch sage nicht &bdquo;verbunden waren&ldquo;, ich sage &bdquo;sind&ldquo;. Weil das hier keinesfalls eine abschlie&szlig;ende Biografie ergeben wird, nach der nichts mehr kommt. T&uuml;rchen sollte man sich immer offenhalten. Und die n&auml;chsten 25 Jahre sind ein solches T&uuml;rchen. Es stimmt: Wann immer ich irgendwo &ouml;ffentlich auftrete und mich pr&auml;sentiere &ndash; auf Kirchentagen oder Podiumsdiskussionen &ndash; betone ich, dass es mich eigentlich gar nicht geben d&uuml;rfte, dass ich am liebsten &uuml;berfl&uuml;ssig sei, dass alles getan werden m&uuml;sse, damit ich endlich, ja endlich wirklich &uuml;berfl&uuml;ssig werde. Diesmal bestimmt.<br>\nAber wie schrecklich herzlos und wie brutal verachtend ist es, so &uuml;ber sich selbst reden zu m&uuml;ssen, nur weil das der sozialen Erw&uuml;nschtheit meiner Beobachter und Kommentatoren entspricht? Mit aller Macht str&auml;ube ich mich dagegen und unterdr&uuml;cke diesen existentiellen Juckreiz. Mir macht es fast nichts mehr aus, mir selbst zu widersprechen.<br>\nJe reifer ich werde und je mehr ich f&uuml;r meine Arbeit geehrt werde, desto seltener rede ich &uuml;berhaupt noch so. Nun, nach 25 Jahren, bin ich endlich soweit und kann es aussprechen: Ich bin da und ich will gebraucht werden! 25 Jahre sind mir nicht genug! Es gibt keinen Grund aufzuh&ouml;ren. Ich will geliebt und unterst&uuml;tzt werden. Ich bin einfach zu gerne in dieser Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mein-Reich-komme-25-Jahre-Tafeln-in-Deutschland-3973388.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Ein launig geschriebener Artikel von Stefan Selke zu einem bitteren Thema. Schon seit vielen Jahren legt Prof. Selke immer wieder den Finger in diese Wunde, indem er auf die Absurdit&auml;t der Notwendigkeit der Tafeln hinweist &ndash; u.a. in seinem Buch &bdquo;Schamland &ndash; Die Armut mitten unter uns&ldquo; (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18334\">Rezension auf den NDS<\/a>). Ja, es ist f&uuml;r die bis zu 1,8 Mio. Armen, die ihre Nahrungsmittel teilweise oder vollst&auml;ndig von den deutschlandweit fast 1.000 Tafeln erhalten, sehr h&auml;ufig (&uuml;ber-)lebensnotwendig, dass es die Tafeln &uuml;berhaupt gibt. Und dennoch: Schon allein durch die Notwendigkeit ihrer Existenz zeigt sich, dass die angebliche &bdquo;Soziale Marktwirtschaft&ldquo; und der &bdquo;Sozialstaat&ldquo; nicht mehr als hohle Floskeln sind. Vom &bdquo;Uns-geht-es-gut&ldquo;- und &bdquo;Ein-Land-in-dem-wir-gut-und-gerne-leben&ldquo;-Neusprech will ich da erst gar nicht anfangen. Und mehr noch: Immer wieder werden Arme, die die viel zu niedrig bemessene Grundsicherung kritisieren, von den Sozialleistungstr&auml;gern damit abgespeist, dass sie sich &bdquo;ja etwas bei der Tafel holen k&ouml;nnen, wenn es nicht reicht&ldquo;. Vgl. dazu die Studie &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26257\">Was der Mensch braucht<\/a>&ldquo;. Dass die Politik seit vielen Jahren konsequent das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verletzt und ignoriert, ist im Kern genommen Grundlage des Gesch&auml;ftsmodells der Tafeln.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt kein richtiges Leben im falschen.&ldquo; (Minima Moralia, Theodor Adorno)\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Ich vermisse jede Sensibilit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nUnion und SPD loben ihren Koalitionsvertrag. Nat&uuml;rlich. Doch wie gut ist er tats&auml;chlich? Der K&ouml;lner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge hat sich die Koalitionsvereinbarungen zur Sozialpolitik etwas genauer angesehen. Unser Redakteur Joachim Zinsen sprach mit ihm.<br>\nHerr Butterwegge, sind die Koalitionsvereinbarungen geeignet, die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland einzud&auml;mmen?<br>\nButterwegge: Nein, im Entwurf des Koalitionsvertrages vermisse ich jede Sensibilit&auml;t f&uuml;r das Kardinalproblem unserer Gesellschaft, die wachsende soziale Ungleichheit. Das l&auml;sst sich an folgenden Zahlen ablesen: W&auml;hrend die Modebegriffe &bdquo;digital&ldquo; und &bdquo;Digitalisierung&ldquo; in dem Dokument nicht weniger als 298 Mal vorkommen, taucht das Wort &bdquo;Armut&ldquo; nur elf Mal auf und der Begriff &bdquo;Reichtum&ldquo; &uuml;berhaupt nicht. Zwar ist in dem Papier an zentraler Stelle der Wille bekundet, den sozialen Zusammenhalt zu st&auml;rken. Doch wer das ernst meint, muss Teile des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten umverteilen. Genau dem aber verweigern sich Union und SPD. Sie schlie&szlig;en Steuererh&ouml;hungen aus und schaffen den Solidarit&auml;tszuschlag ab.<br>\nAber der Solidarit&auml;tszuschlag soll laut Union und SPD doch zun&auml;chst nur f&uuml;r kleine und mittlere Einkommensbezieher entfallen.<br>\nButterwegge: Da werden die Menschen hinter die Fichte gef&uuml;hrt. Wer als Alleinstehender monatlich nicht mehr als 1500 Euro brutto verdient, muss den Soli gar nicht zahlen. Das gleiche gilt f&uuml;r eine vierk&ouml;pfige Familie mit einem Bruttoeinkommen von 4070 Euro. Der Solidarit&auml;tszuschlag trifft vor allem Besserverdienende, gro&szlig;e Kapitalgesellschaften und alle, die Kapitalertr&auml;ge versteuern m&uuml;ssen. Nur sie werden durch die Koalitionspl&auml;ne entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/armutsforscher-butterwegge-ich-vermisse-jede-sensibilitaet-1.1832633\">Aachener Nachrichten<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie: Extreme Minderheit verantwortlich f&uuml;r Gro&szlig;teil von Hasskommentaren<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Hass-Kommentare im Internet ist einer Analyse zufolge eine verschwindend kleine Minderheit der Nutzer verantwortlich. Das zeige eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung von hunderten Diskussionen in sozialen Netzwerken, die dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg vorliegt.<br>\nDanach geht die H&auml;lfte der Likes bei Hass-Kommentaren auf Facebook auf nur f&uuml;nf Prozent der Accounts zur&uuml;ck. In dieser lautstarken Minderheit gebe es au&szlig;erdem einen extrem aktiven Kern. So lassen sich der Analyse zufolge 25 Prozent der Likes auf nur ein Prozent der Profile zur&uuml;ckf&uuml;hren. Diese sehr aktiven Nutzer gingen oft gemeinsam vor, zumindest bei Diskussionen, in denen Hass-Inhalte eine Rolle spielen. Dagegen seien sie bei anderen Themen oft weitgehend passiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur\/studie-extreme-minderheit-verantwortlich-fuer-grossteil-von-hasskommentaren-29734998\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Offene Grenzen f&uuml;r alle &ndash; das ist weltfremd<\/strong><br>\nFOCUS: Frau Wagenknecht, angenommen, Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert schafft es, den Koalitionsvertrag der SPD mit der Union zu kippen &ndash; bekommt er dann von Ihnen eine Einladung zu der neuen linken Sammlungsbewegung, die Ihnen vorschwebt?<br>\nSahra Wagenknecht: Wenn er es schafft, eine neue Gro&szlig;e Koalition zu verhindern, dann w&uuml;rde das zeigen, dass noch Leben in der SPD ist. Ich dr&uuml;ck ihm die Daumen. Ich habe der SPD nie den Untergang gew&uuml;nscht.<br>\nAber f&uuml;r die gro&szlig;e linke Sammlungsbewegung, f&uuml;r die Sie werben, m&uuml;ssten Sie doch genau das hoffen. Wie soll die Bewegung entstehen, wenn nicht aus den Bruchst&uuml;cken von niedergehenden Parteien im linken Lager?<br>\nDie SPD arbeitet seit Jahren an ihrem Niedergang. Wer st&auml;ndig Politik gegen seine W&auml;hler macht, muss sich nicht wundern, dass sie ihm abhandenkommen. Als Martin Schulz nach der Wahl eine Erneuerung ank&uuml;ndigte, hatte ich eine vage Hoffnung, dass die SPD ihren Kurs korrigiert. Aber das hat sich ja auch zerschlagen. Wenn die SPD jetzt wirklich noch mal in eine GroKo geht, ist sie nicht mehr zu retten. Aber sie hinterl&auml;sst eine gro&szlig;e politische Leerstelle &ndash; und ich m&ouml;chte nicht, dass die von rechts gef&uuml;llt wird. Deshalb der Vorschlag einer neuen Sammlungsbewegung. Wir brauchen politische Mehrheiten, die den Zerfall des sozialen Zusammenhalts stoppen. Die Partei Die Linke allein schafft das nicht.<br>\nDie Idee liegt ja in der Luft: In vielen L&auml;ndern l&ouml;sen Bewegungen die traditionellen Parteien ab: ob der Grieche Alexis Tsipras mit seiner Allianz aller m&ouml;glichen Linken, ob Emmanuel Macron in Frankreich mit &bdquo;En Marche!&ldquo; oder Sebastian Kurz mit seiner &bdquo;Liste Sebastian Kurz&ldquo;. Wann kommt eine solche Bewegung in Deutschland?<br>\nDie Bedingungen sind unterschiedlich, das Wahlrecht auch. Aber trotzdem brauchen wir auch in Deutschland eine Sammlung all der Kr&auml;fte, die Politik f&uuml;r die Mehrheit, f&uuml;r die Arbeitnehmer, f&uuml;r die Rentner, f&uuml;r kleine Selbst&auml;ndige machen wollen. In den letzten Jahrzehnten wurde vor allem Politik f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen, Banken und sehr Wohlhabende gemacht. In der Bev&ouml;lkerung gibt es Mehrheiten f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Multimillion&auml;re, f&uuml;r einen h&ouml;heren Mindestlohn, f&uuml;r einen Staat, der seine B&uuml;rger nicht dem globalisierten Finanzkapitalismus ausliefert, sondern sie vor Dumpingkonkurrenz sch&uuml;tzt. Aber diese Mehrheiten bilden sich politisch nicht ab, weil derzeit allein die Partei Die Linke solche Positionen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2713.offene-grenzen-f%C3%BCr-alle-das-ist-weltfremd.html\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;EU zieht vor Kiew den Schwanz ein&ldquo;: Willy Wimmer zu Schie&szlig;befehl f&uuml;r Maidan-Massaker<\/strong><br>\nDie mutma&szlig;lichen georgischen Scharfsch&uuml;tzen vom Maidan-Massaker, bei dem am 20. Februar 2014 in Kiew 53 Menschen get&ouml;tet wurden, haben ausgesagt, dass die Schie&szlig;befehle von heutigen Rada-Abgeordneten kamen. Sputnik spricht mit dem Ex-Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Willy Wimmer &uuml;ber die Rolle der EU beim Maidan-Massaker.<br>\nHerr Wimmer, wie bewerten Sie die Aussagen der mutma&szlig;lichen georgischen Scharfsch&uuml;tzen und die neuen Erkenntnisse zum Maidan-Massaker?<br>\nIch sehe das zun&auml;chst unter dem Gesichtspunkt: Wo ist denn eigentlich unsere EU-europ&auml;ische Verantwortung f&uuml;r die damalige Entwicklung? Wir haben zu den Ereignissen auf dem Maidan immer die Erinnerung an die Ereignisse in Peking auf dem Tian&rsquo;anmen-Platz hochgezogen. Damals in Peking hat der Westen und auch die europ&auml;ische Gemeinschaft alles getan, um eine Aufkl&auml;rung und internationale &Uuml;berpr&uuml;fung der Ereignisse durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen, damit man wei&szlig;, wer zu solchem verbrecherischen Tun f&auml;hig ist.<br>\nIm Zusammenhang mit einem europ&auml;ischen Ereignis der gleichen Kategorie wie Tian&rsquo;anmen, n&auml;mlich auf dem Maidan-Platz, hat EU-Europa den Schwanz eingezogen und kuscht vor einem skrupellosen Regime in Kiew. Vom ersten Tag der Maidan-Ereignisse an hat es durch abgeh&ouml;rte Telefonate Hinweise darauf gegeben, dass diejenigen, die den Putsch in Kiew durchgezogen haben, auch diejenigen waren, die die Verantwortung f&uuml;r dieses Massaker an ihren Fingern haben.<br>\nDeswegen m&uuml;sste das Europa der Europ&auml;ischen Union besch&auml;mt sein &uuml;ber seine r&uuml;ckgratlose, kriecherische Politik gegen&uuml;ber denen, die den Putsch in Kiew durchgezogen und das Maidan-Massaker zu verantworten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180216319572507-massaker-maidan-eu-ukraine-russland-georgien-saakaschwili-wimmer-scharfschuetzen-dokumente\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.G.:<\/strong> <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/sna-radio\/eu-kuscht-vor-kiew-willy-wimmer-zu-schiesbefehl-fur-maidan-massaker\">Hier<\/a> das ganze Interview zum Nachh&ouml;ren<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42449#h10\">Immer erdr&uuml;ckendere Beweise zu Maidan-Scharfsch&uuml;tzen-Einsatz im Februar 2014<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42562\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42562","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42562"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42562\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42564,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42562\/revisions\/42564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}