{"id":42580,"date":"2018-02-23T16:25:46","date_gmt":"2018-02-23T15:25:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580"},"modified":"2018-02-23T16:25:46","modified_gmt":"2018-02-23T15:25:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-334","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h01\">Der Milliarden-&Uuml;berschuss ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h02\">Abstiegs&auml;ngste bis weit in die Mittel- und Oberschicht verbreitet &ndash; Forscherin: Deutlich machen, dass Wandel der Arbeitswelt gestaltbar ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h03\">&Ouml;konom &uuml;ber EU-Haushaltsgipfel: &bdquo;Die EU muss Google &amp; Co besteuern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h04\">Klare Mehrheit f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer &ndash; kleine Elite dagegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h05\">Deutsche Au&szlig;enpolitik: Dahin, wo es wehtut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h06\">Selektives Comeback<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h07\">Winfried Wolf: &raquo;Stuttgart21 aufzugeben w&uuml;rde als Gesichtsverlust angesehen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h08\">Roland Koch soll f&uuml;r sein Intermezzo in der Wirtschaft zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h09\">Auch niedrige Stickstoffdioxid-Werte verursachen bis zu 8000 vorzeitige Todesf&auml;lle pro Jahr in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h10\">Progressive Heimatgef&uuml;hle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h11\">Jan Korte, DIE LINKE: Der verl&auml;ngerte Arm Erdogans in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h12\">Norwegischer Erfolgsrausch mit 6000 Asthma-Dosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h13\">Sporthelden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42580#h14\">Zu guter Letzt: Hauptverantwortlicher daf&uuml;r, dass SPD bei 15,5% steht, empfiehlt SPD Gro&szlig;e Koalition<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Milliarden-&Uuml;berschuss ist kein Erfolg, sondern ein Armutszeugnis<\/strong><br>\nDeutschland hat 2017 einen &Uuml;berschuss von 36,6 Milliarden Euro erzielt. Das klingt gut, zeugt aber nur von schlechter Politik.<br>\nDie schw&auml;bische Hausfrau ist das Leitbild der deutschen Finanzpolitik &ndash; mit ihrer schwarzen Null als unbestrittenem Ziel. Im letzten Jahr war die Null so tiefschwarz, dass man eigentlich nicht mehr umhin kann, sie einen &Uuml;berschuss zu nennen. Der Staat, einschlie&szlig;lich Sozialversicherungen, hat 1,1 Prozent der Wirtschaftsleistung weniger ausgegeben als eingenommen.<br>\nWas wie ein Erfolg daherkommt und weithin auch so kommentiert wird, ist schlechte Politik. Ja, es stimmt schon, dass die Staatsverschuldung geringer wird, und dass das f&uuml;r sich genommen eine gute Sache ist. Aber es wiegt bei Weitem nicht die Nachteile und vergebenen Chancen auf.<br>\nDie sparsame schw&auml;bische Hausfrau ist ein Segen, solange sie das macht, was sie gut kann: mit einem gegebenen Budget so haushalten, dass es reicht und f&uuml;r unvorhergesehene Ausgaben oder schlechte Zeiten eine gewisse Reserve da ist. Aber wenn sie nach diesem Prinzip auch das Regiment &uuml;ber den Familienbetrieb &uuml;bernimmt, dann wird es kritisch. Dann gibt es kein vorgegebenes Budget, sondern es muss investiert werden, damit sp&auml;ter die Einnahmen st&auml;rker flie&szlig;en.<br>\nL&auml;sst die wildgewordene schw&auml;bische Hausfrau nur aus den laufenden Einnahmen finanzierte Investitionen zu, und besteht sie zus&auml;tzlich noch darauf, zu sparen, um die ererbten Schulden zu begleichen, dann sieht es schlecht aus f&uuml;r den Betrieb. In schlechten Zeiten wird gespart und nicht investiert. In guten Zeiten wird nur das N&ouml;tigste investiert und der &Uuml;berschuss f&uuml;r Schuldentilgung verwendet. So kann sich die Hausfrau jedes Jahr f&uuml;r ihre schwarze Null feiern, bis der Betrieb irgendwann wegen technischer Veraltung und R&uuml;ckst&auml;ndigkeit zumachen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-der-milliarden-ueberschuss-ist-kein-erfolg-sondern-ein-armutszeugnis\/20996648.html\">Norbert H&auml;ring im Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abstiegs&auml;ngste bis weit in die Mittel- und Oberschicht verbreitet &ndash; Forscherin: Deutlich machen, dass Wandel der Arbeitswelt gestaltbar ist<\/strong><br>\nAbstiegs&auml;ngste sind in Deutschland bis weit hinein in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Menschen mit geringem Einkommen und Arbeitsplatzsorgen sind am st&auml;rksten belastet. Doch auch etliche Besch&auml;ftigte, die ihren Job f&uuml;r sicher halten, sorgen sich um ihren Lebensstandard oder die Alterssicherung und erleben zunehmenden Druck und Kontrolle bei der Arbeit. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie.<br>\nNach dem starken Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr stellt sich die Frage: Wie l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass diese Partei so viele Stimmen gewinnen konnte? Eine Analyse der Soziologin Prof. Dr. Bettina Kohlrausch kommt zu dem Ergebnis: Die AfD profitiert von Verunsicherung in der Bev&ouml;lkerung. Vor allem weit verbreitete Abstiegs&auml;ngste spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie reichen weit in die Mittelschicht bis hin zu Besserverdienern. Bei vielen Menschen kommt ein Gef&uuml;hl des &bdquo;Ausgeliefertseins&ldquo; hinzu, vor allem am Arbeitsplatz. F&uuml;r ihre Untersuchung hat die Wissenschaftlerin der Universit&auml;t Paderborn eine von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Umfrage ausgewertet, durchgef&uuml;hrt Anfang 2017 vom Meinungsforschungsinstitut Policy Matters. Dabei wurden knapp 5000 Personen ab 18 Jahren zu ihren politischen Einstellungen, Werten sowie Sichtweisen auf die Arbeitswelt befragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/112132_112935.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Ouml;konom &uuml;ber EU-Haushaltsgipfel: &bdquo;Die EU muss Google &amp; Co besteuern&ldquo;<\/strong><br>\nDie EU verhandelt &uuml;ber ihren neuen Haushalt. &Ouml;konom David Rinaldi fordert eigene Einnahmen durch Steuern auf die Gewinne von Google oder Amazon.<br>\nDie EU steigt in die Verhandlungen &uuml;ber den neuen Haushaltsplan ab 2020 ein. Was halten Sie von den Vorschl&auml;gen von EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger?<br>\nDavid Rinaldi: Bisher liegt noch kein fertiger Entwurf vor, die EU-Kommission ist auf der Suche nach z&uuml;ndenden Ideen. Was Oettinger vorgeschlagen hat, l&auml;uft auf eine K&uuml;rzung aller Budgetposten hinaus, mit Ausnahme der Bildungs- und Forschungsprogramme Erasmus plus und Horizon 2020. Dadurch w&uuml;rde die vom EU-Budget eigentlich gewollte Umverteilung gestoppt und die wachsende Ungleichheit in den 28 EU-Staaten weiter verst&auml;rkt.<br>\nG&auml;be es Alternativen? Bisher hei&szlig;t es, der Brexit mache Einschnitte unvermeidlich.<br>\nJa, es gibt durchaus Alternativen. Die Budgetberatungen sind eine gute Gelegenheit f&uuml;r eine Neuausrichtung der EU-Politik. Ein Schwerpunkt sollte dabei auf Investitionen und Konvergenz liegen. Bisher wird die wirtschaftliche Ann&auml;herung nur durch die sogenannten Konvergenzkriterien im Stabilit&auml;tspakt f&uuml;r den Euro definiert, also durch Abbau der Defizite und eine &bdquo;Konsolidierung&ldquo; der natio&shy;nalen Finanzen. Echte Konvergenz, also wirtschaftliche Ann&auml;herung, l&auml;sst sich aber nur durch Investitionen in das Humankapital, Innovationen und h&ouml;here Produktivit&auml;t erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Oekonom-ueber-EU-Haushaltsgipfel\/!5484245\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Klare Mehrheit f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer &ndash; kleine Elite dagegen<\/strong><br>\nEine Ablehnung der Verm&ouml;genssteuer durch die breite Bev&ouml;lkerung w&auml;re auch paradox: Weil Verm&ouml;gen so stark bei einer sehr kleinen Gruppe konzentriert sind, w&auml;ren die meisten von Verm&ouml;genssteuern nicht betroffen und w&uuml;rden sogar potenziell profitieren &ndash; wieso sollten sie dann dagegen sein? Verm&ouml;genssteuern sind nicht nur gerecht, weil mit ihnen die Superreichen zur Finanzierung &ouml;ffentlicher Leistungen beitragen; mit Verm&ouml;genssteuern wird der Besitzstand belastet, Leistung aus Arbeit k&ouml;nnte im Gegenzug entlastet werden.<br>\nSogar aus einer individuellen, egoistischen Perspektive ist zu erwarten, dass die meisten Menschen f&uuml;r Verm&ouml;genssteuern sind: Weil sie selber keine zahlen w&uuml;rden, aber wegen der starken Konzentration an der Spitze der Verteilung dennoch relevante Beitr&auml;ge zum Steueraufkommen m&ouml;glich sind. Kennen also die Menschen die Fakten nicht? Sind sie von der Propaganda weniger Reicher so &uuml;berzeugt, dass sie sich die Argumentation zu eigen gemacht haben?<br>\nEs stellt sich heraus: Es gibt kein Paradoxon. Der Fehler liegt in der Einsch&auml;tzung der Mehrheitsmeinung. Tats&auml;chlich gibt es in &Ouml;sterreich solide Mehrheiten f&uuml;r eine Steuer auf hohe Verm&ouml;gen. Alle &ouml;ffentlich verf&uuml;gbaren Umfragen zeigen, dass eine absolute Mehrheit &ndash; in den meisten Umfragen sogar fast eine Supermehrheit von zwei Dritteln &ndash; Verm&ouml;genssteuern bef&uuml;rwortet. Diese Umfragewerte ziehen sich ohne klare Abweichungen durch alle Zeitungen und Meinungsforschungsinstitute. Die Menschen wissen anscheinend recht genau, wie ihre Interessenslage aussieht; sie identifizieren sich nicht f&auml;lschlicherweise mit den Reichen. (&hellip;)<br>\nAuch &uuml;ber Erbschaftssteuern wurde in den letzten Jahren diskutiert, wenn auch nicht so intensiv wie &uuml;ber eine Verm&ouml;genssteuer. Nicht zuletzt sind auch die gro&szlig;en Erbschaften &uuml;berwiegend bei wenigen sehr reichen Menschen konzentriert. Das zementiert die Ungleichheit &uuml;ber Generationen ein. Dennoch haben Erbschaftssteuern wegen des sensiblen Familien- und Todesthemas in der breiten Bev&ouml;lkerung weniger Zustimmung erhalten als eine Verm&ouml;gensabgabe. Die Meinungsumfragen sind bei diesem Thema somit weniger eindeutig. Zuletzt ver&ouml;ffentlichte aber das Profil im Juli 2017 eine Umfrage &ndash; zumindest hier ist eine absolute Mehrheit von 56 Prozent f&uuml;r eine Erbschaftssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/mehrheit-fuer-vermoegenssteuer\/#more-28177\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und in Deutschland? Sind die Forderung nach Verm&ouml;gens- und Erbschaftssteuern hierzulande nicht mehrheitsf&auml;hig?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Au&szlig;enpolitik: Dahin, wo es wehtut<\/strong><br>\nDie neue Gro&szlig;e Koalition k&uuml;mmert sich zu wenig um Au&szlig;enpolitik. Im Koalitionsvertrag geht sie fast unter. Dabei m&uuml;ssen wir viel mehr &uuml;ber Deutschlands internationale Rolle sprechen als bisher. Ein Gastbeitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/gastbeitrag-deutsche-aussenpolitik-dahin-wo-es-wehtut-a-1453444\">Omid Nouripour auf FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.J.:<\/strong> Es best&auml;tigt sich auch hier wieder einmal mehr, was aus der einstmals pazifistischen Bewegung innerhalb der Gr&uuml;nen wurde: Nichts. Herr Nouripour beklagt sich am Ende gar, dass unter der Bev&ouml;lkerung gem&auml;&szlig; irgendeiner Umfrage ..&rdquo; nur 38 Prozent bereit w&auml;ren, unsere Nachbarn im Falle eines russischen Angriffes zu verteidigen..&rdquo; und schlussfolgert: wir h&auml;tten da wohl &ldquo;&hellip;.ein unbestreitbares Defizit in der au&szlig;enpolitischen Debatte&rdquo;. Unverhohlener kann eine anti-russische Propaganda ja kaum noch daher kommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Artikel wird gebetsm&uuml;hlenartig einer verst&auml;rkten der oft zitierten gr&ouml;&szlig;eren &ldquo;au&szlig;enpolitischen Verantwortung&rdquo; Deutschlands das Wort geredet. Was dies genau bedeutet, beantwortet er jedoch nicht. Aber er folgert: &ldquo;Wir m&uuml;ssen den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern deutlich machen, dass was f&uuml;r den Erhalt von Deutschlands Sicherheit notwendig ist und wie deutsche Verantwortung in der Welt mit Leben gef&uuml;llt werden kann.&rdquo; <\/em><\/p>\n<p><em>Bleibt f&uuml;r mich die bittere Frage, wie viele Menschen in aller Welt bei einer drohenden Umsetzung dieser neuen Au&szlig;enpolitik Deutschlands ihr Leben werden lassen m&uuml;ssen, damit wir diese angebliche Verantwortung &ldquo;mit Leben f&uuml;llen k&ouml;nnen&rdquo;. Zynischer kann m.E. dieser Neu-Orwell-Sprech nicht mehr daher kommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Selektives Comeback<\/strong><br>\nDie Autoren westlicher Studien zum russischen Milit&auml;r geben sich seit 2014 in der Regel &raquo;&uuml;berrascht&laquo; von dem, was dieses zuletzt an &raquo;F&auml;higkeiten&laquo; demonstriert habe. Das kann stimmen, muss es aber nicht. Denn das Bild einer unangenehmen &Uuml;berraschung durch den potentiellen Hauptgegner kann nat&uuml;rlich auch dazu dienen, dessen besondere Gef&auml;hrlichkeit zu illustrieren. Sollte die Aussage aber stimmen, dann k&ouml;nnte sich Russlands Milit&auml;r als erstes Plus zugute halten: Es h&auml;lt dicht und konnte seine Modernisierung abgeschirmt von der Spionage des Gegners in Gang bringen.<br>\nAlle Aussagen &uuml;ber den realen Stand der Kampfkraft der russischen Armee sind also unter dem Vorbehalt zu betrachten, dass sie auf interessengeleiteten Ver&ouml;ffentlichungen beruhen &ndash; von beiden Seiten. Insbesondere tut man gut daran, die Vielzahl von Meldungen &uuml;ber angebliche neue Superwaffen, die sich im russischen Internet finden, mit einiger Vorsicht zur Kenntnis zu nehmen. Da kann auch viel Bluff dran sein. Denn mit 80 Milliarden Euro j&auml;hrlich gibt Russland nur einen Bruchteil dessen f&uuml;r sein Milit&auml;r aus, was die USA oder die NATO insgesamt f&uuml;r ihre Streitkr&auml;fte aufwenden. Wunder sind da unwahrscheinlich. Und auch wenn nach westlichen Studien 50 Prozent der russischen Spitzenforscher f&uuml;rs Milit&auml;r arbeiten, gilt die Innovationsf&auml;higkeit des russischen milit&auml;risch-industriellen Komplexes schon wegen Personalmangels als begrenzt. Mindestens 120.000 Spezialisten sind seit 1991 aus der Branche abgewandert, teils ins Ausland, teils in andere Berufe. Erkennbar ist aber eine Spezialisierung auf Defensivwaffen und Mittel der elektronischen Kriegf&uuml;hrung, um potentielle Angreifer zu desorientieren. Man will die Falle des umfassenden R&uuml;stungswettlaufs vermeiden, der die Sowjetunion in den wirtschaftlichen Ruin getrieben hat. Die erw&auml;hnten hurrapatriotischen Meldungen im russischen Internet wecken Zweifel, ob dies gelingt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327864.selektives-comeback.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Winfried Wolf: &raquo;Stuttgart21 aufzugeben w&uuml;rde als Gesichtsverlust angesehen&laquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Winfried Wolf zu den Hintergr&uuml;nden des Stuttgarter Bahnhofsprojekts &raquo;Stuttgart21&laquo; und zu den Chancen, es doch noch zu stoppen. Wolf ist Verkehrsexperte, Buchautor und Herausgeber der Zeitschrift &raquo;Lunapark21&laquo;.<br>\nDer Stuttgarter Bahnhof, ein Kopfbahnhof, soll in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Dagegen regt sich seit vielen Jahren energischer Widerstand. Was sind die Hauptkritikpunkte an diesem Projekt &raquo;Stuttgart21&laquo;?<br>\nWinfried Wolf: Mir erscheinen hier vier Aspekte entscheidend. Erstens der &raquo;Schr&auml;gbahnhof&laquo;: Der S21-Tiefbahnhof wird mit 15,1 Promille eine Gleisneigung haben, die beim Sechsfachen des &raquo;eigentlich&laquo; Erlaubten liegt. Die Spitze eines 430 Meter langen ICE wird um 6,1 Meter tiefer liegen als das Ende des Zugs. Das muss regelm&auml;&szlig;ig zu gef&auml;hrlichen, auch das Leben von Fahrg&auml;sten bedrohenden Wegrollvorg&auml;ngen f&uuml;hren. Zweitens ist S21 ein Fass ohne Boden: 1995 waren 4 Milliarden geplant, allerdings DM; 2011 waren es dann 4,5 Milliarden, nun jedoch Euro. Diese Summe wurde vom Bahnchef Grube pers&ouml;nlich als &raquo;Sollbruchstelle&laquo; bezeichnet &ndash; ab diesem Betrag werde S21 &raquo;unwirtschaftlich&laquo;. Seit Januar 2018 sind es bahnoffiziell 8,2 Milliarden Euro. Der Bundesrechnungshof geht von 9,5 Milliarden aus. Drittens ist es der Kapazit&auml;tsabbau: W&auml;hrend es bei der Elbphilharmonie und dem Berliner Flughafen BER am Ende mehr Kapazit&auml;ten (welcher Art, das sei hier dahingestellt) gibt, wird im Fall Stuttgart21 viel und immer mehr Geld daf&uuml;r ausgegeben, dass die Kapazit&auml;t eines bestehenden, seit 90 Jahren sehr gut funktionierenden Kopfbahnhofs um mehr als 30 Prozent verkleinert wird: von 16 Kopfbahngleisen auf acht Durchfahrgleise. Viertens schlie&szlig;lich ist die Problematik Gipskeuper wichtig: Von den 60 km langen S21-Tunnelbauten verlaufen 16,7 km im quellf&auml;higen Anhydrit (Gipskeuper). So gut wie alles spricht daf&uuml;r, dass es in diesen Tunnel w&auml;hrend der Bauzeit oder nach Fertigstellung zu unkontrollierbaren Quellvorg&auml;ngen kommt. Welche Folgen das haben kann, l&auml;sst sich im Breisgau studieren: Dort hebt sich in Folge von banalen Geothermie-Bohrungen, bei denen man versehentlich in Anhydrit-Bereiche geriet, seit einem Jahrzehnt der Boden unter dem kleinen St&auml;dtchen Staufen; seit 2007 um 60 Zentimeter. 200 H&auml;user sind betroffen, zwei H&auml;user mussten bereits abgerissen werden &ndash; darunter das Technische Rathaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2178\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Roland Koch soll f&uuml;r sein Intermezzo in der Wirtschaft zahlen<\/strong><br>\nEr war einer der sehr seltenen Quereinsteiger an die Spitze eines Konzerns, und er scheiterte am Ende grandios: Roland Koch, heute 59 Jahre alt, war mehr als zehn Jahre lang CDU-Ministerpr&auml;sident in Hessen &ndash; und wechselte dann nach seinem R&uuml;ckzug Ende 2011 in die Wirtschaft. Der Politiker und Jurist wurde Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger, blieb aber nur bis 2014. Dann schied er wieder aus, wegen Erfolglosigkeit. Bilfinger versank in der Krise.<br>\nKochs Intermezzo in der Wirtschaft wird ein Nachspiel haben: Bilfinger fordert Schadenersatz von dem ehemaligen Vorstandschef sowie von anderen Managern aus den Jahren 2006 bis 2015. Der Aufsichtsrat unter der F&uuml;hrung des langj&auml;hrigen Metro- und Daimler-Managers Eckhard Cordes wirft ihnen unter anderem vor, sogenannte Compliance-Managementsysteme, also Regeln f&uuml;r gute Unternehmensf&uuml;hrung, nicht ordnungsgem&auml;&szlig; eingef&uuml;hrt zu haben. Insgesamt geht es bei den Forderungen immerhin um rund hundert Millionen Euro. Koch sei sich keiner Schuld bewusst, sagt sein Sprecher dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bilfinger-roland-koch-schadensersatz-1.3876696\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auch niedrige Stickstoffdioxid-Werte verursachen bis zu 8000 vorzeitige Todesf&auml;lle pro Jahr in Deutschland<\/strong><br>\nIn einer Studie des Umweltbundesamtes, die dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ exklusiv vorliegt, wurde nach Angaben der Forscher erstmals fl&auml;chendeckend f&uuml;r Deutschland untersucht, welche gesundheitlichen Sch&auml;den durch Stickstoffdioxid verursacht werden k&ouml;nnen. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass auch sehr geringe NO2-Konzentrationen, wie in l&auml;ndlichen Gebieten, gravierende gesundheitliche Folgen haben k&ouml;nnen &ndash; und zwar auch weit unterhalb des g&uuml;ltigen Jahresmittel-Grenzwertes von 40 &micro;g \/ m&sup3; Luft.<br>\nLaut der Studie treten vorzeitige Todesf&auml;lle bereits ab einer l&auml;ngeren Stick&shy;stoffdioxid-Konzentration von rund 10 &micro;g \/ m&sup3; Luft auf. Dieser Wert wird jedoch in Deutschland selbst in l&auml;ndlichen Gebieten oft &uuml;berschritten.<br>\n6000 bis 8000 vorzeitige Todesf&auml;lle pro Jahr seien allein auf Herzkreislauferkrankungen zur&uuml;ck zu f&uuml;hren, die durch Stickstoffdioxid ausgel&ouml;st wurden. In verkehrsreichen Gegenden und Ballungszentren seien die gesundheitlichen Sch&auml;den durch NO2 noch deutlich gr&ouml;&szlig;er, betonen die Forscher. Nach Angaben der Forscher k&ouml;nnten noch weitere tausende vorzeitige Todesf&auml;lle hinzukommen, die durch andere Krankheiten entstehen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Schlaganf&auml;lle, Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD sowie auch Diabetes durch Stickstoffdioxid ausgel&ouml;st oder verschlimmert werden k&ouml;nnen. Allerdings ist bei diesen Erkrankungen der Zusammenhang mit Stickstoffdioxid nicht so stark durch Studien belegt, wie bei den Herzkreislauferkrankungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/unveroeffentlichte-studie-des-umweltbundesamtes-auch-niedrige-stickstoffdioxid-werte-verursachen-bis-zu-8000-vorzeitige-todesfaelle-pro-jahr-in-deutschland\/-\/id=1197424\/did=21207488\/nid=1197424\/1ak3uh3\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<p><strong>dazu: Hardware-Nachr&uuml;stungen an Dieselfahrzeugen sind wirksam<\/strong><br>\nDer ADAC W&uuml;rttemberg e.V. hat mit Unterst&uuml;tzung des baden-w&uuml;rttembergischen Verkehrsministeriums nachgewiesen, dass Hardware-Nachr&uuml;stungen an Euro-5-Dieselfahrzeugen nicht nur m&ouml;glich, sondern auch hochwirksam sind. Bis zu 70 Prozent (innerorts) beziehungsweise 90 Prozent (au&szlig;erorts) weniger Schadstoffaussto&szlig; lassen sich laut neuesten Messungen durch Nachr&uuml;stungen an solchen Fahrzeugen erreichen. F&uuml;r besonders belastete Gebiete wie das Stuttgarter Neckartor k&ouml;nnte dies eine Verbesserung der Luftqualit&auml;t um bis zu 25 Prozent mit sich bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.adac.de\/der-adac\/verein\/aktuelles\/hardware-nachruestungen\/\">ADAC<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Progressive Heimatgef&uuml;hle<\/strong><br>\nDen Heimatbegriff den Rechten zu &uuml;berlassen, d&uuml;rfen sich Linke nicht erlauben, meint Roberto J. De Lapuente [&hellip;]<br>\nDie Welt ist eine Summe von Heimaten. Von Gegenden, in denen sich die, die dort geboren wurden oder sp&auml;ter dazukamen, im Alltag bewegen. Eine linke Definition darf freilich nicht dem konservativen Idyll auf dem Leim gehen, wonach Heimat der Ort ist, wo man sich gl&uuml;cklich f&uuml;hlt. Es ist der Ort, an dem man die globale Gesamtheit auf eine &Uuml;bersichtlichkeit schrumpft, die man im progressiven Kampf ben&ouml;tigt. Heimat ist nicht, wo alle eine Sprache sprechen, sondern wo alle sich auf einen Konsens zwecks Zusammenlebens einigen m&uuml;ssen.<br>\nGerade mit dem Anschwellen neoliberalen Einflusses und mit der Trivialisierung neoliberaler Theoreme im Alltag w&auml;re eine linke Definition notwendiger denn je gewesen. Denn in der neoliberalen Vorstellung ist der Mensch ein heimatloses, d. h. ein nicht sesshaftes Wesen, ruhelos und ohne Basis. Ein Entwurzelter, dem man Flexibilit&auml;t und Mobilit&auml;t geradezu aufdr&auml;ngen muss. Orts- und Stadtwechsel: Das sei doch menschliche Normalit&auml;t. Die meisten Menschen empfinden das allerdings nicht so; sie erkranken an dieser Ruhelosigkeit, wollen einen sicheren Hafen. Heimat kann also auch was anderes als Nationalstaat sein: n&auml;mlich Sozialstaat, der Garant daf&uuml;r, sich als Mensch nicht plumpen Marktmechanismen unterordnen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1080200.linker-heimatbegriff-progressive-heimatgefuehle.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jan Korte, DIE LINKE: Der verl&auml;ngerte Arm Erdogans in Deutschland<\/strong><br>\nIn der Bundesrepublik herrscht Presse- und Meinungsfreiheit, und das ist gut so. Die Repression gegen Oppositionelle und Journalisten in der T&uuml;rkei sollte uns daran erinnern, wie wichtig es ist, das Grundgesetz und die darin verbrieften Rechte jeden Tag zu verteidigen. Wer die Pressefreiheit relativiert und meint, per Bundestagsbeschluss einzelne Journalisten r&uuml;gen und kritisieren zu k&ouml;nnen, macht sich zum verl&auml;ngerten Arm Erdogans in Deutschland und legt Hand an unsere Verfassung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Pjo--cMaqe0\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet die emotionale Rede von Cem &Ouml;zdemir quer durch alle Medien aufgegriffen und zitiert wird. Inhaltlich war die Rede von Jan Korte um L&auml;ngen besser.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Norwegischer Erfolgsrausch mit 6000 Asthma-Dosen<\/strong>\n<ul>\n<li>Bereits vor dem Ende der Olympischen Spiele von Pyeongchang hat das norwegische Team seinen Medaillenrekord von Lillehammer und Sotschi &uuml;berboten.<\/li>\n<li>Allerdings haben die Norweger f&uuml;r 121 Sportler 6000 Asthma-Dosen mit nach S&uuml;dkorea gebracht.<\/li>\n<li>Das muss nicht verboten sein, unumstritten ist der fl&auml;chendeckende Gebrauch von Asthma-Mitteln im Ausdauersport aber auch nicht. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Tats&auml;chlich sind Asthmamittel im internationalen Spitzensport weit verbreitet, ihre Benutzung ist mit medizinischer Ausnahmegenehmigung erlaubt, aber trotzdem nicht unumstritten. Bei Marit Bj&ouml;rgen f&auml;llt einem eine Szene von Vancouver 2010 ein. &ldquo;Marit wei&szlig; genau, dass sie ohne ihre Hilfsmittel nicht viel zu bieten h&auml;tte&rdquo;, sagte die Polin Justyna Kowalczyk, das erregte Aufsehen: Im Gegensatz zu Bj&ouml;rgen hatte sie selbst schon mal eine Sperre erhalten wegen des Wirkstofffs Glukokortikosteroid, angeblich in einem Schmerzmittel enthalten.<br>\nAls Bj&ouml;rgen vor einem Jahr in Lahti zur erfolgreichsten WM-Langl&auml;uferin aufstieg, widmete sie eine Medaille ihrer Teamkollegin Therese Johaug, die derzeit wegen einer Dopingsperre fehlt: Im Oktober 2016 war sie auf das Steroid Clostebol positiv getestet worden, das in einer Lippen-Creme enthalten war, mit recht auff&auml;lligem Hinweis auf der Verpackung. Das war ein bemerkenswertes Bekenntnis zu einer Kollegin, die zumindest fahrl&auml;ssig mit verbotenen Substanzen umgeht. Auch Martin Johnsrud Sundby, der neben dem Teamsprint-Gold in Pyeongchang im Skiathlon Silber und Gold mit der Staffel gewonnen hat, war schon einmal mit einer zweimonatigen Sperre belegt worden. Er hatte die Obergrenze f&uuml;r ein Asthmamittel &uuml;berschritten und musste im Sommer 2016 zwei Monate pausieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/olympia-norwegischer-erfolgsrausch-mit-asthma-dosen-1.3876914\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Ja, Norwegen ist auf der &bdquo;guten&ldquo; und Russland auf der &bdquo;schlechten&ldquo; Seite oder hat hier die Pharma-Industrie ihre Finger im Spiel?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sporthelden<\/strong><br>\nDie deutschen Siege bei den Olympischen Winterspielen im s&uuml;dkoreanischen Pyeongchang gehen zum Gro&szlig;teil auf das Konto von Soldaten der Bundeswehr. Nimmt man die Medaillengewinne von Angeh&ouml;rigen der Bundespolizei und des Zolls hinzu, wird deutlich, dass die BRD ohne die &ldquo;Spitzensportf&ouml;rderung&rdquo; ihrer Repressionsapparate bei internationalen Wettbewerben nahezu chancenlos w&auml;re. Allein die deutschen Streitkr&auml;fte wenden nach eigenen Angaben j&auml;hrlich zweistellige Millionenbetr&auml;ge f&uuml;r die Ausbildung und das Training ihrer Athleten auf. Zur Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, man wolle &ldquo;Chancengleichheit gegen&uuml;ber Sportlern anderer Staaten&rdquo; herstellen. Verwiesen wird zudem auf den propagandistischen Aspekt der milit&auml;rischen Sportf&ouml;rderung: &ldquo;Sportsoldaten&rdquo; w&uuml;rden weltweit nicht nur als &ldquo;Repr&auml;sentanten&rdquo; und &ldquo;Botschafter&rdquo; Deutschlands wahrgenommen, sondern dienten vielen Jugendlichen als &ldquo;Vorbilder&rdquo; und motivierten sie, eine &ldquo;Karriere&rdquo; bei der Truppe anzustreben, erkl&auml;rt die Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7541\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Hauptverantwortlicher daf&uuml;r, dass SPD bei 15,5% steht, empfiehlt SPD Gro&szlig;e Koalition<\/strong><br>\nM&uuml;nchen (dpo) &ndash; Gerhard Schr&ouml;der, der Hauptverantwortliche daf&uuml;r, dass die SPD in zwei Jahrzehnten von &uuml;ber 40 auf 15,5 Prozentpunkte gefallen ist, macht heute bei einer Veranstaltung in M&uuml;nchen deutlich, was seine Partei als n&auml;chstes tun soll: eine Koalition mit CDU und CSU eingehen.<br>\nEr hoffe, dass sich die &ldquo;kollektive Vernunft engagierter Mitglieder durchsetzt&rdquo;, so der Ex-Kanzler, dessen Amtszeit der Beginn des Abstiegs der SPD war, in einer Rede bei der Wirtschaftsveranstaltung &ldquo;Best Brands 2018&rdquo;.<br>\n&ldquo;Auch diejenigen, die nie SPD gew&auml;hlt haben, m&uuml;ssen sehen, dass Deutschlands Stabilit&auml;t auch von einer starken Sozialdemokratie abh&auml;ngt&rdquo;, so der ehemalige Politiker weiter, dem es seinerzeit mithilfe der Einf&uuml;hrung der Hartz-Gesetze und zahlreicher weiterer Reformen des Arbeitsmarktes zulasten der Arbeitnehmer gelang, die beispiellose St&auml;rkung der Sozialdemokratie von 40,9 (Bundestagswahl 1998) auf aktuell 15,5 Prozent (INSA-Umfrage vom 16.-19.2.2018) einzuleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/02\/gerhard-schroeder.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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