{"id":42588,"date":"2018-02-26T08:12:31","date_gmt":"2018-02-26T07:12:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588"},"modified":"2018-02-26T12:02:39","modified_gmt":"2018-02-26T11:02:39","slug":"hinweise-des-tages-3067","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h01\">Ausgemerkelt &ndash; Jens is waiting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h02\">GroKo spricht sich f&uuml;r Atomwaffen in Deutschland aus &ndash; Russland als Vorwand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h03\">The last thing Germany &ndash; and Europe &ndash; needs is a grand coalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h04\">Im Dialog: Alfred Schier mit Oskar Lafontaine vom 23.02.18<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h05\">Christliche Hardlinerin wird CDU-Generalsekret&auml;rin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h06\">&bdquo;Verr&uuml;ckte f&uuml;hren Blinde&ldquo;: Krieg gegen Russland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h07\">Die Groko muss die Rente st&auml;rken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h08\">Faire Steuern &ndash; 3sat Sendung im Wirtschaftsmagazin makro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h09\">Plattformkapitalismus: Selbst die Financial Times ruft schon nach der Hand des Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h10\">Zahl der Leiharbeiter steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h11\">Zahlreiche R&uuml;stungsgenehmigungen vor Y&uuml;cel-Freilassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h12\">Trumps Ex-Berater soll europ&auml;ische Politiker bezahlt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h13\">Katar fordert Sicherheitspakt f&uuml;r den Nahen Osten nach Vorbild der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h14\">Plakatk&uuml;nstler Klaus Staeck: &ldquo;Ich kann ungerechte Verh&auml;ltnisse nicht ertragen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h15\">&Ouml;sterreichs rechte Regierung bringt &Uuml;berwachungspaket im Eilverfahren durchs Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h16\">G20: Polizei agierte wie ein Medienakteur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h17\">Michael Mair &ndash; The UK&rsquo;s University Strike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h18\">Willy Wimmer zum Tod von Valentin Falin: &ldquo;Im alttestamentarischen Sinne ein Seher&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spahn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ausgemerkelt &ndash; Jens is waiting<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Kanzlerin mit der GroKo ihren letzten Strohhalm festh&auml;lt, wird bereits gnadenlos ein Nachfolger aufgebaut<br>\nWas haben unsere Medien der Kanzlerin nicht alles durchgehen lassen, ohne auch nur eine Sekunde b&ouml;se Worte zu verlieren? In Merkels Regierungszeit wurden unvorstellbare Geldmengen aus dem &ouml;ffentlichen Topf in die Tresore &ldquo;systemrelevanter&rdquo; Banken umgebettet, um so dann durch eine &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; dem Staat dauerhaft ernsthafte Gestaltungsm&ouml;glichkeiten zu entziehen.<br>\nDann das entsetzliche Chaos der Fl&uuml;chtlingskrise. Die beiden K&ouml;niginnen der deutschen Medienlandschaft, Liz Mohn vom Bertelsmann-Konglomerat sowie Friede Springer vom gleichnamigen Medienimperium, hielten ihre Fittiche immer sch&uuml;tzend &uuml;ber ihre Duzfreundin Angela.<br>\nDoch nun gibt es kein Halten mehr. &Uuml;ber Frau Merkel regnet jetzt eine mediale Hasskampagne (Neuauflage der gro&szlig;en Koalition: &ldquo;Eine Horrorvorstellung. Die politische Zombie-Apokalypse&rdquo;), die schon fast Mitleid mit der Ausgesto&szlig;enen aufkommen l&auml;sst. Dabei hatte die Kanzlerin in letzter Zeit durchaus vern&uuml;nftige Ma&szlig;nahmen ergriffen (&ldquo;Merkel muss weg!&rdquo; Ja, wirklich? Vorsicht!).<br>\nSie hatte Deutschland in das momentan mit Abstand bedeutendste Wirtschaftsvorhaben auf diesem Globus, n&auml;mlich das Seidenstra&szlig;enprojekt, eingebracht &ndash; und zwar gegen massive Pressionen der US-Regierung. Ihre Regierung hat gerade beschlossen, sich durch ein eigenes Satelliten-&Uuml;berwachungssystem von den USA unabh&auml;ngig zu machen, eine sp&auml;te Konsequenz aus den Snowden-Enth&uuml;llungen. Und als Heilmittel gegen die verheerenden Folgen des Autowahns erw&auml;gt die Regierung Merkel jetzt sogar, den lange ignorierten Nulltarif im &ouml;ffentlichen Nahverkehr einzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ausgemerkelt-Jens-is-waiting-3975098.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun wird der Pharmalobbyist Spahn erst einmal Gesundheitsminister. Die Korken werden bei den  Pharma- und Krankenhauskonzernen knallen, f&uuml;r die Krankenpfleger und Assistenz&auml;rzte bleibt nur abgestandenes Tafelwasser. Und die Patienten? Na f&uuml;r die interessiert sich im Big Business doch schon lange niemand mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Mit Spahn wird gar nichts passieren in der Pflege&ldquo;<\/strong><br>\nMerkels Entscheidung f&uuml;r Jens Spahn als Gesundheitsminister schl&auml;gt hohe Wellen. Die Jusos toben &ndash; und mit ihnen der wohl ber&uuml;hmteste Pflege-Azubi Deutschlands.<br>\n Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will in einer m&ouml;glichen Gro&szlig;en Koalition (GroKo) Jens Spahn zum Gesundheitsminister machen. Die Entscheidung, &uuml;ber die mehrere Medien &uuml;bereinstimmend berichten, bewegt am Sonntag das politische Deutschland.<br>\nDer 37-j&auml;hrige Spahn gilt als geschicktester Merkel-Kritiker und Vertreter der Jungkonservativen in der CDU. Nach sechs Jahren als gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion und zweieinhalb Jahren als parlamentarischer Finanz-Staatssekret&auml;r unter Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) l&auml;sst ihn die Kanzlerin nun in die erste Reihe vorr&uuml;cken.<br>\n&bdquo;Kannst du deinen Feind nicht besiegen, mache ihn zum Minister&ldquo;, ist noch einer der n&uuml;chternsten Kommentare in den Sozialen Medien zur Spahn-Berufung. Der potenzielle GroKo-Partner SPD kann sich die eine oder andere Spitze nicht sparen. Sicher werde die SPD jetzt Juso-Chef Kevin K&uuml;hnert oder einen andere GroKo-Kritiker zum Regierungsmitglied machen, schreibt der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco B&uuml;low bei Twitter mit Augenzwinkern. K&uuml;hnert gilt innerhalb der SPD als sch&auml;rfster Kritiker einer Gro&szlig;en Koalition und f&uuml;hrt mit seinen Jusos die &bdquo;NoGroKo&ldquo;-Kampagne an.<br>\nDen wohl ber&uuml;hmtesten Pflege-Auszubildenden Deutschlands erregt die Entscheidung f&uuml;r Spahn als Gesundheitsminister sehr. Alexander Jorde wurde der breiten &Ouml;ffentlichkeit bekannt, als er vor der Bundestagswahl in der ARD-Wahlarena gegen&uuml;ber Kanzlerin Merkel die Missst&auml;nde in der Pflege anprangerte (hier zum Video bei Youtube).<br>\nJorde, offenbar SPD-Mitglied, nimmt einen Tweet von Juso-Chef K&uuml;hnert als Anlass, die Entscheidung zu kritisieren: &bdquo;Sp&auml;testens mit der Entscheidung f&uuml;r Jens Spahn als Gesundheitsminister dr&uuml;cke ich beide Daumen f&uuml;r NoGroKo. War lange unentschlossen, aber irgendwann ist Schluss. Mit Spahn wird gar nichts passieren in der Pflege.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/reaktionen-auf-gesundheitsminister-mit-spahn-wird-gar-nichts-passieren-in-der-pflege\/21001938.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wer noch einen Grund gegen die GroKo brauchte &ndash; hier ist ein ganz gro&szlig;er. Der Mann, der sich schon gegen k&uuml;nstliche H&uuml;ftgelenke f&uuml;r alte Menschen ausgesprochen hat und auch sonst <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article1871403\/Der-Aufstand-der-Alten-in-der-CDU.html\">jede Rentenerh&ouml;hung ablehnt<\/a>, ein neoliberaler Zyniker als Gesundheitsminister &ndash; das darf nicht wahr sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kanzlerin holt Kontrahenten Spahn ins Kabinett<\/strong><br>\nCDU-Chefin Merkel macht Jens Spahn zum Gesundheitsminister. Damit integriert sie ihren sch&auml;rfsten Kritiker. Ursula von der Leyen soll Verteidigungsministerin bleiben und Julia Kl&ouml;ckner neue Landwirtschaftsministerin werden.<br>\nCDU-Chefin Angela Merkel will ihren Finanzstaatssekret&auml;r und Kontrahenten Jens Spahn (CDU) zum neuen Gesundheitsminister machen. Falls die SPD-Mitglieder per Votum f&uuml;r eine neue Gro&szlig;e Koalition (GroKo) stimmen, wird die Kanzlerin damit einen ihrer profiliertesten konservativen Kritiker in ihr Kabinett holen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Vorab hatte die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung &uuml;ber die Entscheidung berichtet. Offiziell will die Kanzlerin am Sonntag den F&uuml;hrungsgremien der Partei ihre Liste f&uuml;r die Ministerposten der CDU vorlegen.<br>\nJens Spahn bekommt nach sechs Jahren als gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion und zweieinhalb Jahren als parlamentarischer Finanz-Staatssekret&auml;r damit einen Posten im Kabinett.<br>\nIhm wurde nachgesagt, im Hintergrund an einem baldigen Ende von Merkels Kanzlerschaft sowie an einer konservativen Wende der CDU zu arbeiten. Vor etwa einem Jahr forderte der 37-J&auml;hrige ein Sondergesetz f&uuml;r Muslime. Beim Besuch des Wiener Opernballs suchte er die N&auml;he zu &Ouml;sterreichs jungkonservativem Kanzler Sebastian Kurz, der f&uuml;r einen harten Fl&uuml;chtlingskurs steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/groko-jens-spahn-soll-gesundheitsminister-werden-a-1195277.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Spahn ist als harter Neoliberaler bekannt, da darf man gespannt sein was hier in der Gesundheitspolitik noch auf uns zukommt. Wie der Leser richtig anmerkt, die SPD wollte die B&uuml;rgervesicherung und stattdessen wird ein Neoliberaler Gesundheitsminister. Da kann ich nur sagen: Bravo, ein voller Erfolg. Die SPD-F&uuml;hrung lebt dennoch weiter in der Illusion die B&uuml;rger w&uuml;rden das nicht reflektieren. Ein weiterer Wegstein auf den Weg in den Untergang.<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r Spahn ist das nat&uuml;rlich ein Sprungbrett f&uuml;r h&ouml;here Aufgaben. Allein deswegen muss er sich in dieser Position profilieren. Das bedeutet nichts Gutes f&uuml;r die Patienten und die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Man darf auch gespannt sein wann es, dem Beispiel &Ouml;sterreichs folgend, mit Spahn die erste Koalition zwischen CDU und AfD geben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>GroKo spricht sich f&uuml;r Atomwaffen in Deutschland aus &ndash; Russland als Vorwand<\/strong><br>\n&bdquo;Dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten &ndash; Atomwaffen abziehen&ldquo; hat die Linksfraktion im Bundestag gefordert. Russland wurde dabei u.a. sowohl von Seiten der Union sowie der FDP mehrmals als Aggressor dargestellt. Das wiederum wurde als Vorwand genutzt, um dem Verbotsvertrag nicht zuzustimmen.<br>\nIn ihrem Antrag wirft die Linksfraktion der Bundesregierung vor, sich zwar au&szlig;enpolitisch zu einer Welt ohne Atomwaffen zu bekennen, &bdquo;jedoch w&auml;hrend des gesamten Prozesses der Ausarbeitung des Vertrags keinerlei Anstrengungen&ldquo; unternommen zu haben, diesen zu unterst&uuml;tzen. &bdquo;Sie hat die Vertragsverhandlungen boykottiert und in der entscheidenden Abstimmung in der UN-Vollversammlung dem Vertrag ihre Zustimmung verweigert&ldquo;, bem&auml;ngelt die Linksfraktion.<br>\nMit ihrer ablehnenden Haltung zum neuen Atomwaffenverbotsvertrag sende die Bundesrepublik Deutschland ein &bdquo;falsches Signal, schadet ihrer abr&uuml;stungspolitischen Glaubw&uuml;rdigkeit und schw&auml;cht die Institution der Vereinten Nationen&ldquo;, hei&szlig;t es dort weiter. Die Bundesregierung werde deshalb aufgefordert, den Atomwaffenverbotsvertrag umgehend zu unterzeichnen. Au&szlig;erdem solle sie &bdquo;unverz&uuml;glich die Teilnahme der Bundesrepublik Deutschland an der nuklearen Teilhabe der Nato aufk&uuml;ndigen&ldquo; und Schritte zum Abzug der US-Atomwaffen vom Territorium der Bundesrepublik Deutschland einleiten. (&hellip;)<br>\nZum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stehe in einem Koalitionsvertrag &bdquo;explizit&ldquo; ein Bekenntnis zur atomaren Komponente der Nato, beklagte bei der Bundestagsdebatte &uuml;ber den UN-Atomwaffenverbot und den Abzug atomarer Waffen aus Deutschland der stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke, Tobias Pfl&uuml;ger. Ein Atomwaffenvertrag der Vereinten Nationen, der von der Friedensnobelpreistr&auml;gerin ICAN initiierte wurde, hat an der Position der sogenannten Volksparteien offenbar nichts &auml;ndern k&ouml;nnen.<br>\nIm Gegenteil: 2010 habe sich der Bundestag noch f&uuml;r den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland stark gemacht, bemerkte im Sputnik-Interview das ICAN-Vorstandsmitglied Martin Hinrichs und zeigte sich gleichzeitig entt&auml;uscht &uuml;ber die Haltung der SPD im Koalitionsvertrag zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag: &bdquo;Im Moment habe ich den Eindruck, dass sich leider die CDU mit ihrer Betonung, dass wir an der Aufr&uuml;stung teilhaben m&uuml;ssen, durchsetzt.<br>\nEs wird zum einen von der Vision einer atomfreien Welt geredet. Zum anderen scheint es nicht so wichtig zu sein, um sich tats&auml;chlich zu trauen, die Atomm&auml;chte unter Druck zu setzen. Wenn Au&szlig;enminister Gabriel so handeln w&uuml;rde wie er redet, w&uuml;rde Deutschland f&uuml;r die Abr&uuml;stung eine aktive Rolle spielen. Wenn wir immer nur darauf warten, bis die Atomm&auml;chte ihre Atomwaffen freiwillig abgeben, kommen wir nie weiter. Wir m&uuml;ssen Druck aus&uuml;ben und m&uuml;ssen mit einem guten Beispiel vorangehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180224319685914-russland-deutschland-atomwaffen\/%20\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The last thing Germany &ndash; and Europe &ndash; needs is a grand coalition<\/strong><br>\nA deal between Angela Merkel and the Social Democrats sounds appealing. But it would open the door to extremists<br>\nSunday 4 March will be a turning point for Europe. On the same day as an important general election in Italy we&rsquo;ll find out whether an internal referendum of German Social Democrat party members has produced a yes for the grand coalition government in Berlin, continuing its current partnership with Angela Merkel&rsquo;s Christian Democrats.<br>\nConventional wisdom says this would be a good result for Europe. I think the conventional wisdom is wrong. Like putting on a medical corset to alleviate a serious back condition then carrying on with your life just as before, a grand coalition would be good in the short term but bad in the long. You need to address the causes, not just the symptoms. And there is an alternative.<br>\nI spent two days in Berlin this week, and I&rsquo;ve never encountered less enthusiasm for a prospective new government. This is supposed to be a wedding, but it feels like a funeral. That is also what it could prove to be: the funeral of the SPD, one of Europe&rsquo;s oldest and most important parties of the centre left. In a shocking public opinion poll a few days ago, the far-right, nationalist-populist Alternative for Germany (AfD) scored 16%, half a point ahead of the Social Democrats. That may be a flash in the pan, but at 20.5%, the Social Democrats&rsquo; result in the last general election was already an all-time low.[&hellip;]<br>\nTo be sure, new elections now, after five months of unprecedented political muddle, might produce an even larger protest vote for the AfD. But there is a better alternative, which the chancellor and federal president could agree to try if the Social Democrat party membership votes no: a Merkel-led Christian Democrat minority government. Minority government would be an innovation in the history of the Federal Republic. But it has been done in many other democracies, and there&rsquo;s nothing in the German constitution that says you can&rsquo;t do it. Indeed, the very strong position that constitution deliberately gives to the chancellor might make it easier to sustain a minority government. The mainstream opposition parties, Free Democrats and Greens as well as Social Democrats, would surely offer support on the main, consensual thrust of European or security policy, as well as budget and confidence votes. Yes, the minority government would lose some parliamentary votes on other issues, but as the German historian Heinrich-August Winkler points out, that would actually increase the importance of parliamentary debates and the work of select committees. Would that be bad for a parliamentary democracy? Quite the reverse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2018\/feb\/23\/grand-coalition-germany-angela-merkel-social-democrats?CMP=share_btn_link\">Timothy Garton Ash im Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Dialog: Alfred Schier mit Oskar Lafontaine vom 23.02.18<\/strong><br>\n&ldquo;Linke, vereinigt euch!&rdquo;, fordert Oskar Lafontaine in einem Namensbeitrag f&uuml;r die S&auml;chsische Zeitung und pl&auml;diert f&uuml;r eine linke Sammlungsbewegung. Nur mit einer Neuaufstellung der politischen Linken in Deutschland k&ouml;nne man &bdquo;der Sackgasse des Neoliberalismus&ldquo; entkommen, Sozialabbau und Umweltzerst&ouml;rung stoppen und eine Kehrtwende in der Au&szlig;enpolitik erreichen, so Lafontaine. Er verweist dabei auf Bernie Sanders in den USA, Jeremy Corbyn in Gro&szlig;britannien oder auch Jean-Luc M&eacute;lenchon in Frankreich. &ldquo;Im Dialog&rdquo; spricht Alfred Schier mit Oskar Lafontaine, dem Fraktionschef der Linken im saarl&auml;ndischen Landtag, &uuml;ber den Niedergang der europ&auml;ischen Linken, seine Idee einer linken Sammlungsbewegung und die Frage, wie schwer es ist, sich von der politischen Macht zu verabschieden. Oskar Lafontaine war Oberb&uuml;rgermeister von Saarbr&uuml;cken, Ministerpr&auml;sident des Saarlandes, Vorsitzender der SPD, Bundesfinanzminister, Co-Fraktionschef der Linken im Bundestag und Co-Parteivorsitzender der Partei Die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=df_qkPS4eEw&amp;version=3&amp;amp%3Bautohide=1\">phoenix via You Tube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Christliche Hardlinerin wird CDU-Generalsekret&auml;rin<\/strong><br>\nDie 55-j&auml;hrige Annegret Kramp-Karrenbauer ist bekannt f&uuml;r ihren leidenschaftlichen Einsatz im Dienste der Religion. Sie ist nicht nur Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), sondern demonstriert immer wieder ihre Fr&ouml;mmigkeit, wenn es um politische Inhalte geht.<br>\nSo ist es noch nicht lange her, als Kramp-Karrenbauer sich gegen die &Ouml;ffnung der Ehe f&uuml;r gleichgeschlechtliche Paare aussprach und diese indirekt mit Inzest und Polygamie verglich. Einen Grund zur Entschuldigung wollte sie auch nach heftigen Reaktionen nicht sehen. Vielmehr bekr&auml;ftigte sie ihr christliches Eheverst&auml;ndnis.<br>\nIhre Aussage reihte sich in eine lange Liste religi&ouml;ser Peinlichkeiten ein: Kurz nach dem Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift &ldquo;Charlie Hebdo&rdquo; sprach sie sich etwa gegen eine Streichung des sogenannten &ldquo;Blasphemie-Paragrafen&rdquo; (&sect; 166 StGB) aus. Denn dieser verdeutliche, dass Religion und die damit verbundenen Gef&uuml;hle der Menschen ein sch&uuml;tzenswertes Rechtsgut seien.<br>\nEbenso entschieden positionierte sie sich gegen die Aufhebung des Werbeverbots f&uuml;r Schwangerschaftsabbr&uuml;che (&sect; 219a StGB) und verteidigte die selbsternannten &ldquo;Lebenssch&uuml;tzer&rdquo; von &ldquo;Durchblick e.V.&rdquo;, die regelm&auml;&szlig;g Plastik-Embryonen versenden, um Abtreibungen anzuprangern. Verst&auml;ndnis f&uuml;r Kritik an der geschmacklosen Aktion hatte Kramp-Karrenbauer nicht. Im Gegenteil: &ldquo;In einer Gesellschaft l&auml;uft einiges schief, wenn sich die &Ouml;ffentlichkeit nicht mit 1.278 Abtreibungen allein im Saarland besch&auml;ftigt, sondern &uuml;ber eine Kampagne zum Thema aufregt&rdquo;, meinte die damalige Saarl&auml;ndische Familienministerin gegen&uuml;ber der evangelischen Nachrichtenagentur idea.<br>\nAls Retterin des christlichen Abendlandes inszenierte sich Kramp-Karrenbauer auch, indem sie sich gegen eine Entscheidung des Saarbr&uuml;cker Amtsgerichts wandte, Kreuze aus den Sitzungss&auml;len entfernen zu lassen: &ldquo;Das Kreuz verdeutlicht, dass der Mensch nicht das Ma&szlig; aller Dinge ist&rdquo;, so Kramp-Karrenbauer laut Saarl&auml;ndischem Rundfunk. Die NS-Justiz habe gezeigt, was es bedeute, wenn sich der Mensch zum absoluten Richter mache. &ldquo;Deswegen hat es f&uuml;r mich keinen Sinn, das Kreuz generell aus Gerichtss&auml;len zu verbannen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/christliche-hardlinerin-wird-cdu-generalsekretaerin-15299\">hpd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Verr&uuml;ckte f&uuml;hren Blinde&ldquo;: Krieg gegen Russland?<\/strong><br>\nAuf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz warnten namhafte Politiker vor einem Krieg mit Russland. Wir st&uuml;nden am Abgrund, hie&szlig; es. Schon vor Beginn erkl&auml;rte der Vorsitzende, Wolfgang Ischinger: &bdquo;Wir haben noch nie seit dem Ende der Sowjetunion eine so hohe Gefahr auch einer milit&auml;rischen Konfrontation von Gro&szlig;m&auml;chten gehabt.&ldquo; Verteidigungsministerin von der Leyen war sich mit US-Verteidigungsminister James Mattis im Zelebrieren der &bdquo;Abwehrbereitschaft&ldquo; gegen Russland einig. W&auml;hrend Mattis die deutsche F&uuml;hrungsrolle in Europa hervorhob, betonte von der Leyen die Bedeutung der NATO als &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; und den Willen der deutschen Regierung, weiter aufzur&uuml;sten. Im Deutschlandfunk hie&szlig; es am 18. Februar 2018: &bdquo;Gibt es also noch ein Zur&uuml;ck vom Abgrund? Am Ende musste Wolfgang Ischinger einr&auml;umen, dass das Fragezeichen dort wohl zurecht steht.&ldquo; Dementsprechend hat Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Regierungserkl&auml;rung am 22. Februar die deutsche Bev&ouml;lkerung zu einem Teilbereich der kriegerischen Ereignisse auf der Welt wissen lassen: &bdquo;Das, was wir im Augenblick sehen, die schrecklichen Ereignisse in Syrien, den Kampf eines Regimes nicht gegen Terroristen, sondern gegen seine eigene Bev&ouml;lkerung, die T&ouml;tung von Kindern, das Zerst&ouml;ren von Krankenh&auml;usern, das ist ein Massaker, das es zu verurteilen gilt und dem wir ein klares Nein entgegensetzen. Wir sind aber auch aufgefordert, zu versuchen, eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle dabei zu spielen, um ein solches Massaker beenden zu k&ouml;nnen. Darum m&uuml;ssen wir uns als Europ&auml;er bem&uuml;hen &hellip;&ldquo; Wir trauen unseren Ohren nicht: Will diese Frau Krieg?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/verrueckte-fuehren-blinde-krieg-gegen-russland\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Groko muss die Rente st&auml;rken<\/strong><br>\nDas Festhalten an dem von Kanzler Schr&ouml;der im Jahre 2001 eingef&uuml;hrten &bdquo;Drei-S&auml;ulen-Paradigma&ldquo; ignoriert zentrale Befunde der letzten Jahre. Erstens liegen die Lohnwachstumsraten seit Jahren &uuml;ber den Zinsen f&uuml;r risikolose Anleihen. Das hei&szlig;t: Das umlagefinanzierte Rentensystem ist f&uuml;r den Beitragszahler rentabler als die Zusatzvorsorge. Gutverdiener nutzen diese Tatsache bereits seit langem, indem sie freiwillige Rentenbeitr&auml;ge leisten. Sie wissen, dass sich diese Beitr&auml;ge sehr gut verzinsen. Die kapitalgedeckte Alterssicherung ist dagegen aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen immer unattraktiver. An dieser Tatsache &auml;ndert sich auch durch einen h&ouml;heren Aktienanteil an der privaten Altersvorsorge nichts, denn er f&uuml;hrt vor allem zu steigenden Risiken der Altersvorsorge. Die Menschen betreiben aber gerade deshalb Altersvorsorge, weil sie Einkommenssicherheit im Alter wollen. Altersvorsorge auf der Basis riskanter Anlageprodukte kann dies nicht gew&auml;hrleisten. Aus diesem Grund wurde in den letzten Jahren in L&auml;ndern, die &uuml;ber stark ausgebaute Zusatzsysteme verf&uuml;gen (etwa die Niederlande), das Mischungsverh&auml;ltnis der Alterssicherung wieder zugunsten der umlagefinanzierten Systeme zur&uuml;ck verschoben. [&hellip;]<br>\nDas Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz, das Anfang 2018 in Kraft getreten ist, soll mithilfe von mehr steuerlichen Anreizen die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge weiter f&ouml;rdern. F&uuml;r die meisten Menschen bringt dieses Gesetz aber keinen Vorteil, denn die neu eingef&uuml;hrte &bdquo;Zielrente&ldquo; beinhaltet keinerlei Leistungsgarantien. Und anders als gesetzliche Renten werden Betriebsrenten nicht regelm&auml;&szlig;ig an die Lohnentwicklung angepasst. Es ist paradox: Obwohl das staatliche Rentensystem lukrativ ist wie nie, wird es durch die j&uuml;ngste Reform weiter geschw&auml;cht, denn die eingef&uuml;hrten Freibetr&auml;ge f&uuml;r Betriebsrenten bei der Grundsicherung im Alter gelten nicht f&uuml;r gesetzliche Renten. Das unterminiert die Akzeptanz des staatlichen Rentensystems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/altersvorsorge-die-groko-muss-die-rente-staerken\/20979770.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Faire Steuern &ndash; 3sat Sendung im Wirtschaftsmagazin makro<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsmagazin makro des TV-Senders 3sat hat gestern abend eine halbst&uuml;ndige Sendung dem Thema Faire Steuern gewidmet. Ich hatte die Ehre &ndash; und Freude! &ndash; als Studiogast dabei zu sein. Der Aufmacher der Sendung geht so:<br>\n&ldquo;Mit seiner gro&szlig;en Steuerreform hat US-Pr&auml;sident Donald Trump den globalen Wettbewerb um die niedrigsten Steuers&auml;tze angefacht. Die USA werden damit zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Steuerparadiese der Welt.&rdquo; (&hellip;)<br>\nWer lieber liest &ndash; der Chat-Austausch mit ZuschauerInnen und mir ist hier abrufbar, das Vorabinterview ging so:<br>\n&ldquo;Die f&uuml;hlen sich hierzulande sicher&rdquo;<br>\nM&uuml;hsamer Kampf gegen Steuerparadiese<br>\nDie EU-Finanzminister haben sich auf ihrem Treffen diese Woche gegen unfairen Steuerwettbewerb ausgesprochen. Aber auch Deutschland m&uuml;sse sich bewegen, sagt Steuerexperte Markus Meinzer im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.<br>\nEs ist nicht so, dass nichts passiert sei beim Stopfen von Steuerschlupfl&ouml;chern. Es ist vielmehr so, dass weniger passiert ist als versprochen. Gerade die Deutschen tr&auml;ten im Hinblick auf die Transparenz von Konzernsteuern als Bremser auf, sagt Steuerexperte Markus Meinzer vom Tax Justice Network. Sein Vorschlag: Unternehmen sollten mit einer Gesamtkonzernsteuer generell dort Steuern zahlen, wo sie Gewinne machen. Das k&ouml;nnte beliebten Steuersparmodellen von Konzernen einen Riegel vorschieben. &ldquo;Die niedrig besteuerten bzw. nirgends besteuerten sogenannten &lsquo;wei&szlig;en Eink&uuml;nfte&rsquo; w&uuml;rden verschwinden&rdquo;, sagt Meinzer.<br>\nmakro: Zun&auml;chst weltweite Emp&ouml;rung nach der Ver&ouml;ffentlichung der Panama-Papers, aber gut anderthalb Jahre sp&auml;ter ging es mit den Paradise Papers munter weiter. Ist die Welt im Kampf gegen Steuerhinterziehung &uuml;berhaupt einen Schritt weitergekommen?<br>\nMarkus Meinzer: Ja, aber es wurde viel mehr vesprochen als bislang eingel&ouml;st und politisch umgesetzt wurde. Die Einsicht reift weiter, dass nur das Licht &ouml;ffentlicher Transparenz die Schattenwelt des Offshore-Finanzsystems ausleuchten kann. Beh&ouml;rden allein sind &uuml;berfordert und nicht selten politisch instrumentalisiert. Einige wichtige Reformen wurden schon angesto&szlig;en. Nachholbedarf besteht vor allem noch bei der Konzernbesteuerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2018\/02\/faire-steuern-3sat-sendung-im.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Plattformkapitalismus: Selbst die Financial Times ruft schon nach der Hand des Staates<\/strong><br>\nBereits seit einiger Zeit wird auch in wirtschaftsliberalen Kreisen Sorge &uuml;ber den Daten- und Plattformkapitalismus &agrave; la Google und Facebook ge&auml;u&szlig;ert. Die gro&szlig;en Vier (Google, Amazon, Facebook und Apple) k&ouml;nnen aufgrund ihrer Marktmacht zunehmend au&szlig;erhalb der Regeln des Wettbewerbs spielen. Sogar in der Financial Times, dem Hausblatt der Londoner Bankerszene, wird nun schon laut &uuml;ber Alternativen zum kaum regulierten Oligopol der gro&szlig;en Plattformen nachgedacht. Kolumnist Tim Harford sprach sich zuletzt etwa aus, den eCommerce-Riesen Amazon in mehrere Teile aufzubrechen. (&hellip;)<br>\nDie Kolumnisten der Financial Times schlagen sich damit auf die Seite von linken britischen Politikern wie dem Ex-Labour-Chef Ed Miliband, der sich zuletzt in einem Interview f&uuml;r die Z&auml;hmung der &bdquo;Monopolmacht&ldquo; der Internetkonzerne aussprach. Auch das andere Leitmedium des britischen Wirtschaftsliberalismus, der Economist, rief im Vorjahr in einem Leitartikel zu mehr wettbewerbsrechtlichen Ma&szlig;nahmen gegen gro&szlig;e IT-Unternehmen auf. Ein Wermutstropfen f&uuml;r die neue Regulierungslust des britischen Establishment ist aber, dass Gro&szlig;britannien gerade dabei ist, aus der Europ&auml;ischen Union auszutreten, deren Wettbewerbsh&uuml;ter wohl am besten in der Lage sind, auf machtvolle Weise auch gegen gro&szlig;e Internetkonzerne vorzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/plattformkapitalismus-selbst-die-financial-times-ruft-schon-nach-hand-des-staates\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zahl der Leiharbeiter steigt<\/strong><br>\nVielen Unternehmen in Deutschland mangelt es an Fachkr&auml;ften. F&uuml;r einfache T&auml;tigkeiten stellen sie oft lieber Leiharbeiter ein. Die Zeitarbeitsbranche w&auml;chst schneller als bisher.<br>\nIn Deutschland steigt die Zahl der Leiharbeiter. Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) in N&uuml;rnberg zeigten f&uuml;r den Zeitraum vom Juli 2016 bis zum Juli des vergangenen Jahres eine leichte Zunahme um vier Prozent, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.<br>\nEnde Januar hatte die Agentur eine insgesamt weiter sehr hohe Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften in der Bundesrepublik gemeldet. Die gute Konjunktur und Auftragslage f&uuml;hrt in vielen Firmen aber bereits zu einem Mangel an Fachkr&auml;ften. Bei Leiharbeitsfirmen, die Besch&auml;ftigte an andere Betriebe auf Zeit abgeben, sei der Bedarf neben dem Handel, der Industrie sowie freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern besonders gro&szlig;.<br>\nEtwa jeder dritte der zum 31. Juli 2017 registrierten 1,13 Millionen Leiharbeitsvertr&auml;ge habe seit wenigstens eineinhalb Jahren bestanden, schreiben die Zeitungen des RND. Leih- oder Zeitarbeit ist jedoch umstritten. Denn die befristeten Vertr&auml;ge werden nach dem Abarbeiten von Auftragsspitzen oft nicht verl&auml;ngert und Leiharbeiter verdienen meist deutlich weniger. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund beklagt immer wieder, dass Unternehmen lieber auf Leiharbeiter zur&uuml;ckgreifen, anstatt ihnen Festanstellungen zu bieten.<br>\nAuf der anderen Seite bietet die Leiharbeit auch Chancen: &ldquo;Gerade f&uuml;r Menschen ohne Abschluss oder mit geringer Qualifikation kann die Zeitarbeit ein Einstieg in den Arbeitsmarkt sein&rdquo;, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur. Auch Asylbewerber h&auml;tten hier beispielsweise Perspektiven.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsmarkt-zahl-der-leiharbeiter-steigt-a-1195335.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ah &ndash; der Fachkr&auml;ftemangel! Die Unternehmen kriegen einfach keine Fachkr&auml;fte, die sie h&auml;nderingend suchen. Deshalb stellen die Firmen Leiharbeiter ein, also ungelernte, die weniger verdienen und die die Firmen ganz schnell feuern k&ouml;nnen. Weil das ja logisch ist&hellip; Der SPIEGEL druckt unger&uuml;hrt 1:1 Arbeitgeberl&uuml;gen ab und beschwert sich im Artikel nebendran <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/propaganda-und-desinformation-bitte-nicht-mehr-fake-news-sagen-a-1195020.html\">&uuml;ber &ldquo;Propaganda&rdquo;, &ldquo;Desinformation&rdquo; und &ldquo;Fake News&rdquo;<\/a> &ndash; touch&eacute;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zahlreiche R&uuml;stungsgenehmigungen vor Y&uuml;cel-Freilassung<\/strong><br>\nDer Bund hat in den vergangenen Wochen mehrere R&uuml;stungsexporte an die T&uuml;rkei genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-R&uuml;stungsexpertin Sevim Dagdelen hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.<br>\nDie 31 Genehmigungen stammen laut Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Matthias Machnig (SPD) aus einem Zeitraum von gut f&uuml;nf Wochen zwischen dem 18. Dezember und 24. Januar. Genaue Angaben &uuml;ber Art und Umfang der R&uuml;stungsg&uuml;ter macht die Bundesregierung nicht. Die einzelnen Positionen sind chiffriert.<br>\n2017 erteilte die Bundesregierung insgesamt 115 Genehmigungen f&uuml;r R&uuml;stungsexporte und sogenannte &bdquo;Dual-Use-Exporte&ldquo; in die T&uuml;rkei. Diese G&uuml;ter k&ouml;nnen sowohl milit&auml;risch als auch zivil eingesetzt werden. Bei den 31 j&uuml;ngsten Genehmigungen handelt es sich ausschlie&szlig;lich um R&uuml;stungsexporte.<br>\nEine der Genehmigungen tr&auml;gt den Code &bdquo;A0013&ldquo;. Das K&uuml;rzel steht f&uuml;r &bdquo;Spezialpanzer- oder Schutzausr&uuml;stung&ldquo;. Ob es sich dabei um die Genehmigung f&uuml;r die umstrittene Aufr&uuml;stung von 120 t&uuml;rkischen Panzern vom Typ M60 oder die Nachr&uuml;stung von Leopard-2-Kampfpanzern durch den deutschen R&uuml;stungskonzern Rheinmetall handelt, l&auml;sst das Ministerium offen. (&hellip;)<br>\nLinken-Expertin Dagdelen &uuml;bte an den Waffenlieferungen scharfe Kritik. &bdquo;Praktisch t&auml;glich genehmigt die Bundesregierung einen R&uuml;stungsexportantrag f&uuml;r den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan. W&auml;hrend die T&uuml;rkei unmittelbar den v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmarsch der t&uuml;rkischen Armee ins syrische Afrin vorbereitet hat, wurden innerhalb nur eines Monats 31 R&uuml;stungsexporte genehmigt. Das ist skandal&ouml;s&ldquo;, sagte die Vizefraktionschefin der Linken dem RND. Dagdelen hob den zeitlichen Zusammenhang mit der Freilassung der deutschen Journalistin Mesale Tolu am 18. Dezember hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Zahlreiche-Ruestungsgenehmigungen-vor-Yuecel-Freilassung\">Hannoversche Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Linken-Politikerin Dagdelen &auml;u&szlig;erte sehr fr&uuml;h nach der Freilassung von Herrn Y&uuml;cel die Vermutung, dass es <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42479#h15\">einen &bdquo;Deal&ldquo; gegeben haben k&ouml;nnte<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trumps Ex-Berater soll europ&auml;ische Politiker bezahlt haben<\/strong><br>\nDer (sic!) Anklagen beziehen sich auf die Zeit vor der Wahlkampft&auml;tigkeit von Manafort und Gates. Demnach sollen sie 2012 und 2013 mehr als zwei Millionen Dollar (1,63 Millionen Euro) an einflussreiche europ&auml;ische Politiker gezahlt haben, die nach Ende von deren Amtszeit als Lobbyisten angeheuert wurden. Diese als &ldquo;Hapsburg group&rdquo; bezeichneten Politiker h&auml;tten ihre verdeckte Lobbyarbeit auch in den USA zugunsten der damaligen ukrainischen Regierung unter dem moskaufreundlichen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch leisten sollen.<br>\nLeiter dieser Politikergruppe sei ein fr&uuml;herer europ&auml;ischer &ldquo;Chancellor&rdquo; (Kanzler) gewesen, der in der Anklageschrift nur als &ldquo;Politiker A&rdquo; bezeichnet werde. Kanzler hei&szlig;t in Deutschland und &Ouml;sterreich der Regierungschef, in Gro&szlig;britannien ist der &ldquo;Chancellor of the Exchequer&rdquo; der Finanzminister<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/213537731\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.F.:<\/strong> Hapsburg? Ist das nicht der Name des Schurken in &ldquo;Die nackte Kanone 2&frac12;&rdquo;? Ist Chancellor wohl der Deckname des Russland-Lobbyisten Gerhard Schr&ouml;der? Sieht Mueller selbst nicht aus wie der wiederauferstandene Leslie Nielsen? Wird hier gerade eine weitere Folge dieser &auml;u&szlig;erst erfolgreichen Slapstick-Kom&ouml;die gedreht? Oder handelt es sich bei dieser kruden Story um die gr&ouml;&szlig;te Zeitungsente, der die Massenmedien jemals aufgesessen sind? Wurde sie gar von russischen Hackern gefaket, um Robert Mueller aka Frank Drebin in der ganzen Welt der L&auml;cherlichkeit preiszugeben? Und ist Edward Snowden von den Russen gezwungen worden, ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie sie diese Geschichte den amerikanischen Geheimdiensten unterjubeln k&ouml;nnen? Wann wird Dr. Meinheimer, der nach einer Gesichtsoperation als Edward Snowden von den Russen nach Moskau verschleppt worden war, endlich wieder nach Hause in die USA zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Katar fordert Sicherheitspakt f&uuml;r den Nahen Osten nach Vorbild der EU<\/strong><br>\nZur &Uuml;berwindung von Feindschaften und dem Aufbau von Kooperation in der Region fordert Katar den Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur f&uuml;r den Nahen Osten. &bdquo;Wir k&ouml;nnen die Anstrengungen der Europ&auml;ischen Union widerspiegeln, ihre F&auml;higkeit, f&uuml;r den Wiederaufbau und den Wohlstand eine gemeinsame Basis zu finden&ldquo;, erkl&auml;rt der Emir des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-02-25\/katar-fordert-sicherheitspakt-fuer-den-nahen-osten-nach-vorbild-der-eu\/\">JusticeNow!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Plakatk&uuml;nstler Klaus Staeck: &ldquo;Ich kann ungerechte Verh&auml;ltnisse nicht ertragen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Grafiker und Verleger Klaus Staeck wird 80. Er findet sich nicht ab und mischt sich seit f&uuml;nf Jahrzehnten wortstark ein. Die Flucht aus der DDR hat den &ouml;ffentlichen Intellektuellen gepr&auml;gt. &ldquo;Wer die Unfreiheit erlebt hat, sch&auml;tzt die Freiheit, die Demokratie, ganz anders&rdquo;, sagte er im DLF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/plakatkuenstler-klaus-staeck-ich-kann-ungerechte.911.de.html?dram:article_id=411608\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Nachdem die gestalterischen Musen Klaus Staeck in den siebziger Jahren einige Male zur Seite standen, war es sp&auml;ter meiner Wahrnehmung nach still um ihn geworden. Als Gerhard Schr&ouml;der propagandistische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r seine Agenda 2010 ben&ouml;tigte, war der brave Parteisoldat Staeck dem Schr&ouml;der zu Diensten. Vieleicht erkl&auml;rt Staeck der &Ouml;ffentlichkeit einmal, wie sich sein Eintreten f&uuml;r Hartz IV mit seinem Credo, &ldquo;ungerechte Verh&auml;ltnisse nicht ertragen&rdquo; zu k&ouml;nnen, vertr&auml;gt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;sterreichs rechte Regierung bringt &Uuml;berwachungspaket im Eilverfahren durchs Parlament<\/strong><br>\nDie rechte Regierung aus konservativer &Ouml;VP und der Rechtsau&szlig;en-Partei FP&Ouml; in &Ouml;sterreich m&ouml;chte umstrittene Ma&szlig;nahmen zur &Uuml;berwachung im Internet im Eilverfahren bis zum Sommer durchs Parlament bringen. Der Gro&szlig;teil des sogenannten Sicherheitspakets soll schon am 1. Juni in Kraft treten, berichteten &ouml;sterreichische Medien heute. Das &Uuml;berwachungspaket war im Vorjahr noch im Parlament gescheitert. Die Rechtspopulisten, die urspr&uuml;nglich die Ma&szlig;nahmen als &bdquo;DDR 4.0&ldquo; bezeichneten, &auml;nderten dabei nach der Wahl im Oktober ihre Haltung. Nun stellte FP&Ouml;-Innenminister Herbert Kickl selbst das kaum ge&auml;nderte Gesetz vor dem &ouml;sterreichischen Kabinett vor.<br>\nDie Pl&auml;ne der Regierung r&auml;umen den Beh&ouml;rden umfassende neue M&ouml;glichkeiten ein, wie die nun ver&ouml;ffentlichte Erl&auml;uterung zum Gesetzentwurf zeigt. Der Bundestrojaner macht die &Uuml;berwachung von jeglicher Kommunikation am Handy und anderen Ger&auml;ten m&ouml;glich. Er soll bei allen Straftaten mit mehrj&auml;hrigem Strafrahmen zum Einsatz kommen, nicht nur beim Verdacht terroristischer Handlungen. Auch wird als Ersatz f&uuml;r die vom &ouml;sterreichischen Verfassungsgerichtshof 2014 untersagte Vorratsdatenspeicherung die M&ouml;glichkeit zum &bdquo;Quick-freeze&ldquo; geschaffen. Dabei k&ouml;nnen s&auml;mtliche Kommunikationsdaten Einzelner f&uuml;r bis zu 12 Monate gespeichert werden, wenn in einem Fall ein Anfangsverdacht besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/oesterreichs-rechte-regierung-bringt-ueberwachungspaket-im-eilverfahren-durchs-parlament\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Abstimmungen im Eilverfahren &ndash;auch im Bundestag nicht unbekannt- ist ein Angriff auf die Demokratie!<\/em><\/p>\n<p><em>Ansonsten: heute &Ouml;sterreich, morgen Deutschland und &uuml;bermorgen in der EU.  Als Grund muss in der Regel die Terrorismusbek&auml;mpfung herhalten. In Wahrheit dreht sich doch aber alles um die &Uuml;berwachung der Bev&ouml;lkerung und das Eind&auml;mmen und der Abbau von Grund- und Demokratierechten! Orwells GROSSER BRUDER &bdquo;feiert&ldquo; Auferstehung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>G20: Polizei agierte wie ein Medienakteur<\/strong><br>\nOb Gipfeltreffen oder Atomm&uuml;lltransporte: Dass Journalisten bei so genannten Gro&szlig;lagen durch die Polizei an der Arbeit gehindert werden, ist schon lange Gegenstand von Kritik und Beschwerden der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di gegen&uuml;ber staatlichen Stellen. Der G20-Gipfel in Hamburg war allerdings ein Einschnitt, belegte die Podiumsdiskussion &bdquo;Hier gilt die Pressefreiheit &ndash; nicht&ldquo; am 21. Februar im Hamburger Gewerkschaftshaus. Denn die Polizei wurde zum eigenen Medienakteur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mmm.verdi.de\/beruf\/g20-polizei-agierte-wie-ein-medienakteur-48639\">verdi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Michael Mair &ndash; The UK&rsquo;s University Strike<\/strong><br>\nThe neo-liberal crusade continues. This time it is once again the public sector that is under attack: academics and adminstrators at British universities. We can only wish those striking success an offer our support and solidarity.<br>\nOn Monday, a strike involving university staff across the UK enters its second week. As it does so, it is becoming clear that Universities UK (UUK), the university employers&rsquo; body which precipitated the dispute, has significantly misread the mood of its staff, its students, the political parties and the wider public. Instead of support ebbing away, support for the industrial action is increasing. Students have turned out in numbers to join staff on the picket-lines. And, perhaps because they have been struck by the unified front that has been presented, reports from around the UK suggest significant numbers of staff who were not in the UCU have joined the union on the picket-line and added further weight to the industrial action. While there has been support from the centre\/left-leaning media and the Labour party, including Jeremy Corbyn, more surprising has been the hostility of newspapers on the right to the UUK stance, for instance, the Times. That the Conservative Minister for Universities, Science, Research and Innovation, Sam Gyimah, has called UUK to rejoin negotiations with &ldquo;no preconditions&rdquo; suggests UUK&rsquo;s stance is becoming increasingly untenable.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/michael-mair-the-uks-university-strike\">Brave New Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Willy Wimmer zum Tod von Valentin Falin: &ldquo;Im alttestamentarischen Sinne ein Seher&rdquo;<\/strong><br>\nAm Donnerstag starb der bekannte sowjetische Diplomat und Autor Valentin Falin im Alter von 91 Jahren in Moskau. Falin war von 1971 bis 1978 Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik Deutschland. Er spielte auch eine bedeutende Rolle beim Aushandeln des Moskauer Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion im Jahr 1970. Nach dem Ende seiner Botschaftert&auml;tigkeit wechselte er in die sowjetische Innenpolitik und wurde Berater des sp&auml;teren Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow.<br>\nFalin stand Gorbatschow dabei unter anderem in den Verhandlungen mit dem damaligen Kanzler Helmut Kohl zur deutschen Wiedervereinigung zur Seite. Er hatte bereits Mitte der 1980er Jahre Gorbatschow zu dessen politischer und &ouml;konomischer Reformpolitik ermuntert und sagte fr&uuml;h einen m&ouml;glichen Zusammenbruch der DDR voraus. Nach dem Ende der Sowjetunion lehrte Falin bis 2000 am Institut f&uuml;r Friedensforschung der Universit&auml;t Hamburg, zuletzt war er am Staatlichen Moskauer Institut f&uuml;r Internationale Beziehungen (MGIMO) t&auml;tig.<br>\nDer ehemalige Parlamentarische Staatssekret&auml;r und langj&auml;hrige Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer hat anl&auml;sslich des Todes Valentin Falins ein Schreiben an RT Deutsch gerichtet, das wir auf diesem Wege dokumentieren:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/65688-willy-wimmer-zum-tod-von\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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