{"id":42615,"date":"2018-02-27T08:18:22","date_gmt":"2018-02-27T07:18:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615"},"modified":"2018-02-27T08:18:22","modified_gmt":"2018-02-27T07:18:22","slug":"hinweise-des-tages-3068","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h01\">Arme und Ausl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h02\">Sahra Wagenknecht bezeichnet Kritik an Essener Tafel als Heuchelei &ndash; und hat Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h03\">Auf der Seite der Guten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h04\">Neue Gesichter, alte Leier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h05\">Ich setze auf Millionen Menschen, die fr&uuml;her SPD gew&auml;hlt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h06\">Arbeitslose in Deutschland am ehesten arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h07\">So beliebt ist die Rente mit 63<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h08\">Jens Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h09\">Man kennt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h10\">Merkels Massaker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h11\">Das &ldquo;gelungene Sparprogramm&rdquo; in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h12\">Die Menschen ernst nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h13\">Danke, Bologna!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h14\">Sprachrohre f&uuml;r die AfD-Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h15\">Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger &auml;u&szlig;erst sich zu unserer Kritik &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h16\">Zu guter Letzt: Zur&uuml;ck aus der Winterpause &ndash; live und bissig, wie eh und je!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Arme und Ausl&auml;nder<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlingspolitik der Gro&szlig;en Koalition versagt. Wer die Menschen ins Land holt, muss sich auch um sie k&uuml;mmern. Stattdessen streiten sich in Essen die &Auml;rmsten der Armen um ein St&uuml;ck Brot. Da freut sich die AfD.<br>\nAm 23. Februar befasste sich die &ldquo;Tagesschau&rdquo; unter anderem mit dem Staatshaushalt des vergangenen Jahres. Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Deutschland erzielt Milliarden-&Uuml;berschuss&rdquo;, hie&szlig; es, dass Deutschland einen Rekord&uuml;berschuss in H&ouml;he von 36,6 Milliarden Euro erzielt habe. Wegen der guten Konjunktur, der hohen Besch&auml;ftigung und der daraus resultierenden hohen Steuereinnahmen. Es sei der vierte &Uuml;berschuss in Folge. Direkt danach meldete die &ldquo;Tagesschau&rdquo;, dass die Entscheidung der Essener Tafel, vorerst keine Migranten als Bed&uuml;rftige mehr aufzunehmen, auf Kritik gesto&szlig;en sei.<br>\nDiese Kritik ist reine Heuchelei. Der Verantwortliche der Essener Tafel hat eine falsche Entscheidung getroffen. Doch eine Schande ist der Vorgang vor allem f&uuml;r Angela Merkel und die SPD. Merkel ist mit ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik gescheitert und die SPD mit ihrer Sozialpolitik.<br>\nDa steht also in Essen dieser Tafel-Chef und versucht, die Folgen dieser verfehlten Politik aufzufangen. Das hinterl&auml;sst Spuren in seiner Sprache. Syrer und Russlanddeutsche h&auml;tten ein &ldquo;Nehmer-Gen&rdquo;, hat er dem SPIEGEL gesagt, es fehle an einer &ldquo;Anstellkultur&rdquo;. Solche Worte sorgen f&uuml;r Emp&ouml;rung in den vornehmen B&uuml;ros. Katarina Barley, gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Sozialministerin der SPD, hat gleich geschimpft, die Entscheidung des Tafelbetreibers f&ouml;rdere Vorurteile und Ausgrenzung.<br>\nSPD-Politiker sollten bei diesem Thema besser schweigen<br>\nNun tr&auml;gt die SPD &ndash; mit einer Unterbrechung von vier Jahren &ndash; seit bald 20 Jahren Regierungsverantwortung in Deutschland. In dieser Zeit ist die Zahl der Tafeln von 220 auf 934 gestiegen. Sie unterst&uuml;tzen regelm&auml;&szlig;ig etwa 1,5 Millionen Menschen. Warum? Weil die staatlichen Leistungen f&uuml;r viele Arbeitslose, Rentner und Fl&uuml;chtlinge nicht ausreichen. Die SPD ist schuldig. Sie erfand erst die Agenda-Politik und besetzte dann jahrelang das Sozial- und Arbeitsministerium. SPD-Politiker sollten bei diesem Thema besser schweigen.<br>\nSchweigen sollte auch Angela Merkel &ndash; aber die redet ja ohnehin wenig.<br>\nIhre Fl&uuml;chtlingspolitik war eine Katastrophe. Wer zul&auml;sst, dass die Menschen ins Land kommen, der muss sich dann auch ausreichend um sie k&uuml;mmern, sie kleiden, sie ern&auml;hren, ihnen eine Zukunft er&ouml;ffnen, entweder durch Integration in Deutschland oder durch m&ouml;glichst schnelle R&uuml;ckf&uuml;hrung in ihre Herkunftsl&auml;nder. Merkels Regierung versagt sowohl bei der Versorgung als auch bei der Integration als auch bei der R&uuml;ckf&uuml;hrung. Und wenn in Berlin die Politik versagt, rangeln an der Tafel in Essen die &Auml;rmsten der Armen um einen Teller Suppe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.spiegel.de\/politik\/deutschland\/tafel-in-essen-arme-und-auslaender-kolumne-a-1195417.html\">Jakob Augstein auf SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Jakob Augstein ist hier wieder zu zustimmen. Man kann nicht &ldquo;Refugees Welcome&rdquo; propagieren und es sich dann in seiner kernsanierten 120 m&sup2; Altbauwohnung, in einem gentrifizierten Stadtviertel ohne Arme und Fl&uuml;chtlinge, gem&uuml;tlich machen, sich dort in seiner angeblichen kulturellen und intellektuellen &Uuml;berlegenheit sonnen und sich um die Fragen der Integration nicht weiter scheren, dann aber Menschen, die mit den Fl&uuml;chtlingen um knappe Ressourcen konkurrieren oder die eben diese Problematik offen ansprechen, als rassistisch diffamieren. So macht man, wie Jakob Augstein richtig feststellt, AfD-W&auml;hler.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Viele Probleme haben sich auch durch die Fl&uuml;chtlingskrise versch&auml;rft<\/strong><br>\nSie empfinde die Aufregung &uuml;ber den Aufnahmestopp von Ausl&auml;ndern bei der Essener Tafel als &uuml;ber alle Ma&szlig;en scheinheilig, sagte Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht im Dlf. Schuld an solchen Verteilungskonflikten sei in erster Linie die Bundesregierung: Die &Auml;rmsten m&uuml;ssten die Lasten der Zuwanderung tragen.<br>\nStephanie Rohde: Nur wer einen deutschen Pass hat, wird bei der Tafel in Essen neuaufgenommen, Nicht-Deutsche haben keine Chance mehr. Die Essener Tafel begr&uuml;ndet das damit, dass inzwischen 75 Prozent der Bed&uuml;rftigen Migranten seien. Gerade &auml;ltere Tafelnutzerinnen sowie alleinerziehende M&uuml;tter h&auml;tten sich von &ndash; Zitat &ndash; den vielen fremdsprachigen jungen M&auml;nnern abgeschreckt gef&uuml;hlt, das hat die Tafel-F&uuml;hrung in Essen erkl&auml;rt. Das allerdings k&ouml;nnen viele nicht nachvollziehen, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Dachverband der Tafeln haben sich bereits distanziert und auch von der Bundesregierung kommt Kritik. Sozialministerin Katarina Barley von der SPD sagt, Bed&uuml;rftigkeit muss das Ma&szlig; sein, nicht der Pass. Dar&uuml;ber habe ich vor dieser Sendung gesprochen mit Sahra Wagenknecht, sie ist Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag.<br>\nUnd meine erste Frage war: Frau Wagenknecht, Sie haben ja &ouml;fter daf&uuml;r pl&auml;diert, die Sorgen und N&ouml;te von Einheimischen nicht zu vernachl&auml;ssigen. Macht die Essener Tafel also alles richtig?<br>\nSahra Wagenknecht: Na, ich finde zumindest die Aufregung dar&uuml;ber &uuml;ber alle Ma&szlig;en scheinheilig. Weil, dass es Probleme an den Tafeln gibt, das wei&szlig; man seit Langem. Und zwar Probleme gibt es deshalb, weil nat&uuml;rlich jetzt sehr, sehr viel mehr Menschen auf diese Leistungen angewiesen sind, und es gibt auch an anderen Tafeln l&auml;ngst Rationierungen. Und was ich wirklich fatal finde, und ich finde, dar&uuml;ber sollte man in erster Linie sich aufregen und vor allen Dingen dar&uuml;ber nachdenken, wie man es &auml;ndert, dass &uuml;berhaupt in einem Land, was so reich ist wie Deutschland, ein Streit dar&uuml;ber entbrennen kann, wer jetzt Zugang zu abgelaufenen Lebensmitteln hat. Also das wirklich Ungeheuerliche ist doch, wie viele Menschen, &auml;ltere Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder eben auch Arbeitslose, Menschen mit sehr, sehr niedrigen L&ouml;hnen &uuml;berhaupt angewiesen darauf sind, solche Leistungen zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/linken-politikerin-wagenknecht-viele-probleme-haben-sich.694.de.html?dram:article_id=411581\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht bezeichnet Kritik an Essener Tafel als Heuchelei &ndash; und hat Recht<\/strong><br>\nDie Essener Tafel nimmt aus Kapazit&auml;tsgr&uuml;nden momentan keine nichtdeutschen Neumitglieder an. Daf&uuml;r hagelt es Kritik aus Presse und Politik. Die Fraktionschefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht hat diese Kritik nun als das eingeordnet, was sie ist: als Heuchelei.<br>\nNachdem die Essener Tafel, die Bed&uuml;rftige mit Lebensmitteln versorgt, vergangene Woche angek&uuml;ndigt hatte, wegen Erreichens der Kapazit&auml;tsgrenzen keine nichtdeutschen Neumitglieder mehr anzunehmen, wurde das von Teilen der Presse und der Politik scharf kritisiert, die Verantwortlichen wurden in die N&auml;he von Rassisten ger&uuml;ckt. Die Tafel begr&uuml;ndet den Schritt damit, dass &auml;ltere Kunden durch die Anwesenheit einer gro&szlig;en Zahl von wohl &uuml;berwiegend jungen M&auml;nnern mit Migrationshintergrund verunsichert worden seien.<br>\nDie Landesregierung Nordrhein-Westfalens und der Dachverband der Tafeln &auml;u&szlig;erten dazu ebenso Bedenken wie die Bundesregierung. Sozialministerin Katarina Barley (SPD) sagte, dass Bed&uuml;rftigkeit das Ma&szlig; sein m&uuml;sse, nicht der Pass. Die Fraktionschefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht hat diese Kritik nun als das eingeordnet, was sie ist: als Heuchelei und als Ablenkung von der eigenen Verantwortung daf&uuml;r, dass sich in Deutschland die Schw&auml;chsten um weggeworfene Lebensmittel streiten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/65789-sahra-wagenknecht-bezeichnet-kritik-an-essener-tafel-als-heuchelei-und-hat-recht\/\">RTDeutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: &raquo;Urs&auml;chlich ist eine v&ouml;llig verfehlte Sozialpolitik&laquo;<\/strong><br>\nDie Essener Tafel, die Lebensmittel an Bed&uuml;rftige ausgibt, will k&uuml;nftig nur noch Deutsche versorgen. Gespr&auml;ch mit Julia von Lindern<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328008.urs%C3%A4chlich-ist-eine-v%C3%B6llig-verfehlte-sozialpolitik.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auf der Seite der Guten?<\/strong><br>\nEinen Beweis daf&uuml;r, dass der UN-Sicherheitsrat seiner Verantwortung nicht gerecht wird, hat es nicht mehr gebraucht. Das ist seit Jahren so. Bei der j&uuml;ngsten Syrien-Resolution war das nun nicht anders. Dass sich die Vetom&auml;chte nicht auf einen &uuml;berpr&uuml;fbaren 30-t&auml;gigen Waffenstillstand f&uuml;r die umk&auml;mpfte Region Ost-Ghuta verst&auml;ndigen k&ouml;nnen, ist eine himmelschreiende Schande. Komplizierter wird es allerdings beim Fingerzeigen auf den oder die Schuldigen. Hier nur Russland als &Uuml;belt&auml;ter zu identifizieren, w&auml;re jedenfalls eine grobe Vereinfachung. In Ost-Ghuta sterben unschuldige Zivilisten, darunter viele Kinder. Das ist grauenvoll. Doch es sollte auch nicht verschwiegen werden, dass sich (wie zuvor in Aleppo) unter den Zivilisten und in Krankenh&auml;usern islamistische K&auml;mpfer verschanzen, die etwa von den Saudis finanziert werden. In westlichen Hauptst&auml;dten wird ungern thematisiert, dass diese Dschihadisten nicht nur schreckliche Zeitgenossen sind, sondern auch Finanziers haben, die unsere Partner sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/1.7279227?searched=true\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em>Dazu ein Beitrag von Michael L&uuml;ders vor einem Jahr, der nichts an seiner Aktualit&auml;t eingeb&uuml;&szlig;t hat:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Krieg in Syrien und die blinden Flecken des Westens<\/strong><br>\nKriege werden erz&auml;hlt, nicht anders als Geschichten. Die jeweiligen Erz&auml;hlungen bestimmen das Bild in unseren K&ouml;pfen, unsere Sicht auf Konflikte. Wir wissen, oder wir glauben zu wissen, wer schuldig ist und wer nicht, wer die Guten sind und wer die B&ouml;sen. Im Falle Syriens ist die vorherrschende Sichtweise in etwa diese: Das verbrecherische Assad-Regime f&uuml;hrt Krieg gegen das eigene Volk, unterst&uuml;tzt von den nicht minder skrupellosen Machthabern in Moskau und Teheran. Die syrische Opposition, gerne als &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo; bezeichnet oder als &bdquo;das&ldquo; syrische Volk schlechthin wahrgenommen, befindet sich in einem verzweifelten Freiheitskampf, dem sich der Westen nicht verschlie&szlig;en kann. Andernfalls st&uuml;nde seine Glaubw&uuml;rdigkeit auf dem Spiel, w&uuml;rde er seine &bdquo;Werte&ldquo; aufgeben, ja verraten. L&auml;ngst h&auml;tten wenigstens die USA milit&auml;risch intervenieren sollen, im Namen der Freiheit!<br>\nLeider greift diese Rahmenerz&auml;hlung, das Narrativ hiesiger Politik wie auch der Medien, viel zu kurz. Die Verbrechen Assads sind offenkundig, die Enth&uuml;llungen von Amnesty International &uuml;ber massenhafte Hinrichtungen in den Foltergef&auml;ngnissen von Saydnaya sind daf&uuml;r nur der j&uuml;ngste Beleg.[1] Doch ersetzt die moralische Anklage nicht die politische Analyse. Die Berichterstattung &uuml;ber Syrien ersch&ouml;pft sich vielfach in der Darstellung menschlichen Leids als Ergebnis der Kriegsf&uuml;hrung Assads und seines russischen Verb&uuml;ndeten. Deren Verantwortung f&uuml;r Tod und Zerst&ouml;rung ist aber nur ein Teil der Geschichte. Die &uuml;brigen, die fehlenden Teile werden meist gar nicht erst erz&auml;hlt. &hellip;<br>\nIn Syrien geht es nicht um &bdquo;Werte&ldquo;, sondern um Interessen. Geopolitik ist dabei das Schl&uuml;sselwort. Sie erkl&auml;rt, warum aus dem Aufstand eines Teils der syrischen Bev&ouml;lkerung gegen das Assad-Regime in k&uuml;rzester Zeit ein Stellvertreterkrieg werden konnte. Auf syrischem Boden k&auml;mpfen die USA und Russland, aber auch der Iran und Saudi-Arabien und nicht zuletzt die T&uuml;rkei um Macht und Einfluss. Die Hauptakteure allerdings sind seit 2012 Washington und Moskau. Ohne die massive Einmischung von au&szlig;en h&auml;tte dieser Krieg niemals die gr&ouml;&szlig;te Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung des indischen Subkontinents ausgel&ouml;st. Mindestens zehn Millionen Syrer sind auf der Flucht, rund eine Million haben in Europa Aufnahme gefunden, die meisten davon in Deutschland. Obwohl die Fl&uuml;chtlingszahlen in der T&uuml;rkei und den arabischen Nachbarl&auml;ndern Syriens deutlich h&ouml;her liegen, haben sie doch den hiesigen Rechtspopulismus erheblich gest&auml;rkt und die gesellschaftliche Polarisierung vorangetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/maerz\/der-krieg-in-syrien-und-die-blinden-flecken-des-westens\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neue Gesichter, alte Leier<\/strong><br>\nDas &Uuml;berf&auml;llige wird eintreten, und der Tag, an dem Angela Merkel nicht mehr Bundeskanzlerin ist, wird kommen. Ob mit der CDU-Vorsitzenden dann auch ihre Partei das Amt und dessen Macht verliert, ist offen. Fest steht hingegen, dass Merkel jetzt einen Plan hat. Der Vorwurf, sie organisiere keine Nachfolge, ist obsolet.<br>\nMit der 98,8-Prozent-Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers zur CDU-Generalsekret&auml;rin an diesem Montag, gleich nach dem nahezu einstimmigen Ja zum schwarz-roten Koalitionsvertrag, setzt der Parteitag Merkels Wunschnachfolgerin in die Spur.<br>\nUrsula von der Leyen bleibt Verteidigungsministerin und bekommt daf&uuml;r R&uuml;ckenwind durch das im Koalitionsvertrag verbriefte Ziel steigender Milit&auml;rausgaben, die von der NATO vorgesehenen zwei Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung fest im Blick.<br>\n&Uuml;bersteht die in der Truppe ungeliebte von der Leyen so noch eine Legislatur, d&uuml;rfte sie in einigen Jahren eine noch hei&szlig;ere Kandidatin f&uuml;r Schloss Bellevue werden, als sie das schon vor der Bundespr&auml;sidentschafts-Wahl 2017 gewesen war.<br>\nMit Anja Karliczek als Bildungs-, Julia Kl&ouml;ckner als Landwirtschafts- und Monika Gr&uuml;tters als Kulturstaatsministerin sowie Annette Widmann-Mauz als Staatsministerin f&uuml;r Migration, Fl&uuml;chtlinge und Integration im Kanzleramt wird, ganz nebenbei, eine Quotierung des Kabinetts nicht an Merkel und der CDU scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/neue-gesichter-alte-leier\">Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ich setze auf Millionen Menschen, die fr&uuml;her SPD gew&auml;hlt haben<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht, Fraktionschefin der Linken, pl&auml;diert im LVZ-Interview f&uuml;r die Gr&uuml;ndung einer neuen linken Sammlungsbewegung. Im Juni findet der Bundesparteitag der Linken in Leipzig statt. F&auml;llt dann der Startschuss?<br>\nIm Leipziger Felsenkeller hielt schon Rosa Luxemburg 1913 ber&uuml;hmte Reden. 105 Jahre sp&auml;ter sprach Linkspartei-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht am Donnerstagabend vor 1200 Zuh&ouml;rern &uuml;ber die linke Sammelbewegung, die sie ins Leben rufen will. Im Interview erkl&auml;rt sie, warum Deutschland eine solche Bewegung braucht, was sie von einer GroKo h&auml;lt und ob sie im Juni f&uuml;r den Bundesvorsitz ihrer Partei kandidiert.<br>\nWarum halten Sie eine linke Volksbewegung notwendig?<br>\nMan kann sich mit der jetzigen politischen Situation nicht zufrieden geben. Es gibt in der Bev&ouml;lkerung Mehrheiten, die sich eine St&auml;rkung des sozialen Zusammenhalts w&uuml;nschen &ndash; mehr soziale Absicherung, Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Reiche, gute Renten, bessere Regelungen am Arbeitsmarkt. Zur Zeit vertritt diese Ziele aber allein die Linke. Damit haben sie keine Chance auf eine politische Mehrheit im Bundestag.<br>\nSchon gar nicht mit einer schw&auml;chelnden SPD?<br>\nDie SPD ist im steilen Fall, weil sie seit Jahren Politik gegen Arbeitnehmer und Rentner macht, also gegen ihre Kernw&auml;hlerschaft. F&uuml;r einen starken Sozialstaat und eine friedliche Au&szlig;enpolitik steht die SPD leider schon seit Langem nicht mehr. Deswegen braucht es eine neue Bewegung f&uuml;r soziale Gerechtigkeit. Ich will nicht zusehen, wie in diesem Land der soziale Zusammenhalt immer weiter zerst&ouml;rt wird.<br>\nSetzen Sie auf Abtr&uuml;nnige aus den Reihen der SPD?<br>\nIch setze auf die vielen Millionen Menschen, die fr&uuml;her mal SPD gew&auml;hlt haben. 1998 hatte die SPD &uuml;ber zehn Millionen W&auml;hler mehr als heute, gleichzeitig hat die Linke aber nur zwei Millionen W&auml;hler dazu gewonnen verglichen mit der damaligen PDS. Das hei&szlig;t, da sind &uuml;ber acht Millionen Menschen politisch heimatlos geworden.<br>\nOder zur AfD gegangen?<br>\nJa. Viele w&auml;hlen die AfD allerdings schlicht aus Wut und weil sie sich von der herrschenden Politik betrogen f&uuml;hlen. Nur verbessern sie ihre soziale Situation damit auch nicht. Weil die AfD in vielen Punkten ein &auml;hnliches neoliberales Programm vertritt wie die Bundesregierung: Rentenk&uuml;rzungen, Stillstand im &ouml;ffentlichen Wohnungsbau, Niedrigl&ouml;hne. Insofern ist die St&auml;rkung der AfD kein Druckmittel, um den Sozialstaat wieder herzustellen.<br>\nGeht es auch um die Gr&uuml;nen-W&auml;hler?<br>\nEs geht um alle, die sich ein sozialeres Land w&uuml;nschen. Keine Gesellschaft, in der das Geld regiert, in der Dynastien entstehen, in denen Milliardenverm&ouml;gen von einer Generation zur n&auml;chsten weitergegeben werden, w&auml;hrend gleichzeitig immer mehr Menschen einen Zweit- oder sogar Dritt-Job brauchen und trotzdem auf keinen gr&uuml;nen Zweig kommen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lvz.de\/Region\/Mitteldeutschland\/Leipzig-Startort-fuer-linke-Sammlungsbewegung-Das-haette-Charme\">Leipziger Volkszeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitslose in Deutschland am ehesten arm<\/strong><br>\nNirgendwo in der EU ist das Risiko so hoch wie in Deutschland, als Arbeitsloser in die Armut abzurutschen. In Frankreich und D&auml;nemark ist die Quote nur halb so hoch. Politiker fordern eine Ver&auml;nderung im Sozialsystem.<br>\nArbeitslose in Deutschland sind im EU-weiten Vergleich am st&auml;rksten von Armutbedroht. Nach Angaben des europ&auml;ischen Statistikamts Eurostat lag das Armutsrisiko hierzulande im Jahr 2016 bei 70,8 Prozent und damit so hoch wie in keinem anderen Land der Europ&auml;ischen Union. In der gesamten EU betrug das Armutsrisiko f&uuml;r Arbeitslose zwischen 16 und 64 Jahren im Schnitt 48,7 Prozent &ndash; im Jahr 2006 waren es noch 41,5 Prozent.<br>\nDas Land mit dem zweith&ouml;chsten Armutsrisiko war 2016 Litauen, allerdings mit deutlichem Abstand zu Deutschland und einem Anteil von 60,5 Prozent. Es folgten Lettland mit 55,8 Prozent, Bulgarien mit 54,9 Prozent, Estland mit 54,8 Prozent, Tschechien mit 52,3 Prozent, Rum&auml;nien mit 51,4 Prozent und Schweden mit 50,3 Prozent. Am geringsten war das Armutsrisiko in Finnland und Zypern mit jeweils 37,3 Prozent, Frankreichmit 38,4 und D&auml;nemark mit 38,6 Prozent.<br>\nLinken-Chefin Katja Kipping nannte die Zahlen eine &ldquo;schallende Ohrfeige f&uuml;r CDU, CSU und SPD&rdquo;. Die Gro&szlig;e Koalition habe &ldquo;die katastrophale Situation zu verantworten&rdquo; und &ldquo;offenbar kein Interesse, daran etwas zu &auml;ndern&rdquo;.<br>\nKipping bekr&auml;ftigte die Forderungen der Linken nach einem Mindestarbeitslosengeld sowie einer sanktionsfreien Mindestsicherung in H&ouml;he von derzeit 1050 Euro netto, um Einkommensarmut bei Erwerbslosen abzuschaffen.<br>\nDie Gr&uuml;nen werteten die deutsche Spitzenposition bei der Armutsrisikoquote als &ldquo;traurigen Beleg f&uuml;r die Unzul&auml;nglichkeiten unseres Sozialleistungssystems&rdquo;. &ldquo;Wir m&uuml;ssen den Zugang zur Arbeitslosenversicherung f&uuml;r alle Menschen verbessern, auch f&uuml;r Kurzzeitbesch&auml;ftigte, Selbstst&auml;ndige und anderweitig nicht Abgesicherte&rdquo;, forderten die Arbeitsmarkt- und Sozialexperten Wolfgang Strengmann-Kuhn und Sven Lehmann. Zudem m&uuml;ssten der Regelsatz der Grundsicherung erh&ouml;ht und die Sanktionen abgeschafft werden, forderten die Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordneten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-eu-weit-hoechstes-armutsrisiko-bei-arbeitslosigkeit-a-1195535.html%20\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da&szlig; sich die Gr&uuml;nen, die mit Hartz IV, Niedriglohnpolitik und Leiharbeit diese Situation vorangetrieben haben und ihre eigene &ldquo;Reform&rdquo;politik bis heute f&uuml;r richtig halten, &uuml;berhaupt einen kritischen Kommentar zutrauen (&ldquo;haltet den Dieb&rdquo;), ist unglaublich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>So beliebt ist die Rente mit 63<\/strong><br>\nDie abschlagsfreie Rente ab 63 erfreut sich wachsender Beliebtheit. Hunderttausende haben das Angebot bereits genutzt, die Zahl der Neuantr&auml;ge steigt weiter. Das bringt hohe Kosten mit sich.<br>\nIn den ersten drei Jahren seit Einf&uuml;hrung der Rente ab 63 sind insgesamt 650.000 Menschen abschlagsfrei vorzeitig in Rente gegangen. Mit 400.000 Rentenzug&auml;ngen der M&auml;nner lagen diese deutlich vor den Frauen mit 250.000 Zug&auml;ngen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Markus Kurth hervorgeht. Die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; berichtete zuerst dar&uuml;ber.<br>\nSeit Juli 2014 kann man nach mindestens 45 Jahren Einzahlung in die Rentenkasse schon mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 steigt diese Altersgrenze f&uuml;r die abschlagsfreie Rente wieder schrittweise um zwei Monate pro Geburtsjahr an. F&uuml;r alle 1964 oder sp&auml;ter Geborenen liegt sie wieder wie bislang bei 65 Jahren.<br>\nIm ersten Jahr der Neuregelung gab es laut der Regierungsantwort gut 151.000 Rentenzug&auml;nge in der Kategorie &ldquo;Besonders langj&auml;hrige Versicherte&rdquo;, 2015 waren es gut 274.000 und 2016 noch einmal mehr als 225.000. In diese Statistik fallen auch abschlagfreie Rentenzug&auml;nge nach fr&uuml;herem Recht; die Zahlen sind so nicht alleine, aber doch zum allergr&ouml;&szlig;ten Teil der Rente mit 63 zuzurechnen. 2017 gab es gut 253.500 Neuantr&auml;ge f&uuml;r die abschlagsfreie Fr&uuml;hrente.<br>\nDie Rente mit 63 hat offenbar auch Auswirkungen auf das Durchschnittsalter, mit dem die Deutschen in Rente gehen. Nach Angaben des Sozialministeriums stieg das faktische Renteneintrittsalter (viele Arbeitnehmer scheiden vor der Regelaltersgrenze aus dem Beruf aus, auch wenn damit Renteneinbu&szlig;en verbunden sind) bei M&auml;nnern zwischen 2000 und 2013 kontinuierlich von 62,2 auf 64,1 Jahre. 2014 aber, im Einf&uuml;hrungsjahr f&uuml;r die Rente mit 63, gab es einen ersten leichten R&uuml;ckgang auf 64 Jahre, 2015 einen weiteren auf 63,9 Jahre. 2016 blieb es dabei, f&uuml;r 2017 werden die Zahlen erst im Sommer ver&ouml;ffentlicht. Bei den Frauen ist die Entwicklung &auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/fruehrente-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Und dann propagiert man die Rente mit 70, weil das Arbeitsleben ja so sch&ouml;n ist, dass viele gar nicht aufh&ouml;ren wollen. So k&ouml;nnen nur jene daherreden, die von der Realit&auml;t der heutigen Arbeitswelt keine Ahnung haben &ndash; Lobbyisten der Finanzindustrie und Berufspolitiker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jens Spahn<\/strong><br>\nSpahn gr&uuml;ndete 2006 mit einem befreundeten Lobbyisten und dem Leiter seines Abgeordnetenb&uuml;ros eine GbR, der die Beratungsgesellschaft Politas geh&ouml;rte. Laut Focus beriet Politas schwerpunktm&auml;&szlig;ig Kunden aus dem Pharma- und Medizinsektor. Spahns Beteiligung an dieser Konstruktion blieb f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit undurchsichtig.<br>\nWie der Focus November 2012 berichtete, war Jens Spahn neben seiner T&auml;tigkeit als Abgeordneter an einer Lobby-Agentur beteiligt. Zusammen mit seinem Freund und B&uuml;roleiter Markus Jasper und dem befreundeten Lobbyisten Max M&uuml;ller gr&uuml;ndete Spahn im Jahre 2006 eine Gesellschaft B&uuml;rgerlichen Rechts (GbR), welche die Beratungsagentur Politas verwaltet.<br>\nVorteil einer GbR ist, dass weder Angaben &uuml;ber die Gesch&auml;ftst&auml;tigkeiten noch &uuml;ber die Gesellschafter gemacht werden m&uuml;ssen. Daher war lediglich Jasper als Eigent&uuml;mer eingetragen. Da es sich im Falle Spahns um eine Minderheitenbeteiligung von 25% handelte, war er nicht verpflichtet, seine Beteiligung dem Bundestag zu melden. Firmenbeteiligungen m&uuml;ssen erst bei &bdquo;mehr als 25 Prozent der Stimmrechte&ldquo; offengelegt werden.<br>\nLaut Informationen, die dem Focus vorliegen, erwirtschaftete Politas im Jahre 2007 32.000 Euro Gewinn. Wie &uuml;blich wurden diese anschlie&szlig;end an die drei Gesellschafter ausgesch&uuml;ttet. In den Jahren 2008 und 2009 wurden nach Spahns Angaben keine Gewinne ausgesch&uuml;ttet. Laut Focus geh&ouml;rten zu dem Kundenkreis von Politas haupts&auml;chlich Unternehmen aus der Medizin- und Pharmaindustrie. Spahn betont dagegen in einer Stellungnahme, dass seinerzeit Kunden aus unterschiedlichen Branchen in landes-, bundes- und europapolitischen Fragestellungen beraten wurden. Genauere Angaben macht er allerdings nicht.<br>\nIm August 2010 verkaufte Spahn schlie&szlig;lich seine Anteil an der GbR. Hierbei folgte Jaspers ihm und verkaufte sein Anteile an der Gesellschaft im Oktober 2010. Den Verkauf begr&uuml;ndete der CDU-Politiker damit, &bdquo;er habe den Eindruck eines m&ouml;glichen Interessenkonfliktes vermeiden wollen.&ldquo;<br>\nDer Fall zeigt , dass die Regelungen f&uuml;r Finanzbeteiligungen von Abgeordneten verbessert werden m&uuml;ssen. Zudem wirft die Geschichte ein Schlaglicht auf die Gefahr von Interessenkonflikten auch bei den Abgeordneten-Mitarbeitern. Die Abgeordneten m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass ihre Mitarbeitenden nicht nebenbei als Lobbyisten arbeiten. Spahns Aussage, er habe nur seinem B&uuml;roleiter und Freund beim Weg in die Selbst&auml;ndigkeit helfen wollen, besch&ouml;nigt die Problematik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lobbypedia.de\/wiki\/Jens_Spahn\">Lobbypedia<\/a>\n<p><strong>dazu: Korrektur zu unserer gestrigen Meldung #1 (Jens Spahn)<\/strong><br>\nUnser Leser V.K. schreibt uns &hellip;<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Sehr geehrte Damen und Herren, <\/p>\n<p>der Leser J.A. schreibt in seinem Leserbrief wg Thema Jens Spahn, er habe sich in der Vergangenheit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42588#h01\">gegen k&uuml;nstliche H&uuml;ftgelenke bei Alten ausgesprochen<\/a>.<\/p>\n<p>Der Fairness halber, auch wenn mit Jens Spahn der absolute Vertreter f&uuml;r den medizinsch-industriellen Komplex ein Ministeramt erh&auml;lt:<\/p>\n<p>Das stimmt nicht, das war damals Philipp Mi&szlig;felder (RIP), der diese gemeine Forderung stellte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Man kennt sich<\/strong><br>\nSPD-Netzwerk widmet sich den Interessen von Konzernen. Gute Verbindungen bestehen auch zu Andrea Nahles.<br>\nAls der Bonner SPD-Sonderparteitag am 21. Januar mit 56 Prozent gr&uuml;nes Licht f&uuml;r Koalitionsverhandlungen mit der Union gab, lie&szlig; die freudige Zustimmung des Vereins Wirtschaftsforum der SPD e. V. nicht lange auf sich warten. &raquo;Eine Richtungsentscheidung, die Zuversicht erlaubt!&laquo;, lautet der Titel einer Erkl&auml;rung, die der Verein auf seiner Website spd-wirtschaftsforum.de ver&ouml;ffentlichte. &raquo;Die F&uuml;hrung der SPD hat gute Argumente vorgebracht und F&uuml;hrungsst&auml;rke gezeigt. Martin Schulz, Andrea Nahles und andere haben die Partei vor einer existentiellen Krise gerade noch bewahren k&ouml;nnen. Verantwortungsethik hat sich gegen Gesinnungsethik durchgesetzt&laquo;, so die Erkl&auml;rung im Wortlaut.<br>\nSeit seiner Gr&uuml;ndung im Jahre 2015 scheint das Forum eine wichtige Rolle bei der Durchsetzung der Interessen von Gro&szlig;konzernen, Banken und Versicherungen in der Sozialdemokratie zu spielen. In dem von Parteistrukturen unabh&auml;ngigen und mit &uuml;ppigen Finanzen ausgestatteten Verein haben sich Unternehmer und Spitzenmanager aus der Wirtschaft mit SPD-Parteibuch und besonderer N&auml;he zu den Entscheidungstr&auml;gern in der SPD zusammengeschlossen. Er z&auml;hlt dem Vernehmen nach derzeit rund 300 Mitglieder, die nach eigenen Angaben &raquo;aus allen Branchen&laquo; kommen und auch namhafte Konzerne wie Airbus, Allianz, Bosch, Evonik, Microsoft und Siemens vertreten. Als Mindestjahresbeitrag werden 2000 Euro erhoben, viele d&uuml;rften aber deutlich mehr entrichten. Das Wirtschaftsforum geh&ouml;rt neben vielen Konzernen, Banken, Versicherungen und Wirtschaftsverb&auml;nden zu den Sponsoren und Standbetreibern von SPD-Parteitagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1080609.man-kennt-sich.html?sstr=%C3%B6fir%3Fpk_campaign%3DSocialMedia\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkels Massaker<\/strong><br>\nMassaker! schreit es aus dem Kanzleramt. Und im ganze Land dr&ouml;hnt das Echo. Und wirklich liefert der syrische Krieg erneut brutale Bilder. Tod und Verderben in Ost-Ghuta erzeugen Abscheu und Mitleid zugleich: Dem Sterben will niemand l&auml;nger zuschauen. Da kommt Merkels Massaker-Schrei gerade Recht. Und wer, glaubt man Merkel und ihren Epigonen, ist Schuld am Krieg um Ost-Ghuta: Das Assad-Regime und &bdquo;ganz besonders Iran und Russland&ldquo;. Immer noch benutzt die Merkel in solchen F&auml;llen ihre Kleinm&auml;dchen-Stimme, die klingt besonders glaubhaft.<br>\nMerkels Stimme war damals nicht zu h&ouml;ren. Als im Januar 2012, am idyllischen Ludwigkirchplatz in Berlin-Wilmersdorf, rund 50 syrische Oppositionelle auf Einladung des Ausw&auml;rtigen Amtes zusammentrafen. Das aus deutschen Steuermitteln gef&ouml;rderte Projekt nannte sich &bdquo;The Day After&ldquo; und hatte nur ein Ziel: Das syrische Fell zu verteilen. Klar war auch, dass daf&uuml;r zuvor dringend der syrische Pr&auml;sident Baschar al-Assad erlegt werden m&uuml;sse. So forderte auch Merkel einen &bdquo;politischen &Uuml;bergang&ldquo; in Syrien, &bdquo;an dessen Ende Assad nicht mehr im Amt sein kann&ldquo;. Assad muss weg: Das war aus dem US-Pr&auml;sidial-B&uuml;ro zu h&ouml;ren, das skandierten nahezu alle Medien der westlichen Welt. Und ob er nun tot oder lebendig &bdquo;weg&ldquo; sein sollte, das hatten die Schreier nie so genau festgelegt.<br>\nBaschar al-Assad war nie das, was man zum Beispiel in der Schweiz unter einem Demokraten versteht. Aber dieses Merkmal traf und trifft nat&uuml;rlich auch auf den jeweiligen K&ouml;nig Saudi Arabiens zu. Oder auf diverse Emire im Nahen Osten. Auch kennt so mancher NATO-Verb&uuml;ndeter das Wort Demokratie nur vom Wegh&ouml;ren. Hat man im westlichen Chor je die Forderung &bdquo;Scheich Tamim bin Hamad Al Thani muss weg&ldquo; geh&ouml;rt? Der Mann ist seit 2013 Staatsoberhaupt des Emirates Katar. Das deutsche Ausw&auml;rtige Amt nennt diese Diktatur eine &bdquo;Monarchie mit Beratender Versammlung&ldquo;. Und dumm-stolz verk&uuml;ndet das Amt auf seiner Website: &bdquo;Die politischen Beziehungen Katars zur Bundesrepublik Deutschland haben sich durch eine stetige hochrangige Besuchsdiplomatie noch intensiviert&ldquo;.<br>\nWer sich die Armee der katarischen Diktatur ansieht, der findet dort jede Menge deutscher Panzer und anderes Mordger&auml;t aus der heimischen R&uuml;stungsindustrie. Und 30 Kilometer westlich der Hauptstadt findet sich dann ebenfalls die Al Udeid Air Base, der &uuml;bliche Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt der USA. Und erst im August haben die NATO-Partner T&uuml;rkei und Katar ein gemeinsames Milit&auml;rman&ouml;ver abgehalten. Wahrscheinlich musste der lupenreine Demokrat Erdogan mal seine 5000 im Golfstaat geparkten Soldaten bewegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/merkels-massaker\/\">KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das &ldquo;gelungene Sparprogramm&rdquo; in Griechenland<\/strong><br>\nWohnungen f&uuml;r Minister &ndash; R&auml;umungen f&uuml;r die B&uuml;rger<br>\n&ldquo;Athen bekommt neue Hilfsgelder&rdquo;, so oder &auml;hnlich titelten die Redaktionen am 20., 21. und 22. Januar &uuml;ber den Abschluss der dritten Inspektion der Kreditgeber f&uuml;r das dritte Kreditpaket der Troika. Es hie&szlig;, dass Griechenland die Freigabe f&uuml;r 6,7 Milliarden Euro erhalten w&uuml;rde. Zwischenzeitlich hat die Ratingagentur Moody&rsquo;s Griechenlands Kreditw&uuml;rdigkeit aufgewertet. In Griechenland nun endlich gerettet?<br>\nNicht wirklich, denn die Staatsanleihen haben immer noch Ramsch-Status. Die Zinsen f&uuml;r zehnj&auml;hrige Anleihen stiegen zuletzt wieder. Nun sind sie auf dem relativ hohen Niveau von 4,25 Prozent. Zentralbankchef Yannis Stournaras besteht darauf, dass auch f&uuml;r die Zeit nach Abschluss des dritten Kreditprogramms &ndash; nach dem August 2018 &ndash; eine Kreditlinie, sprich eine Art vierter Rettungskredit f&uuml;r den Fall des Falles bereitstehen muss.<br>\nDie Kredittranche des Januars wurde bis heute nicht ausgezahlt. Obwohl am Montag bereits die vierte Inspektion begonnen hat, weigern sich die Kreditgeber immer noch, die Gelder frei zu geben. Vorher muss eine aus Berlin diktierte Bedingung erf&uuml;llt werden. Griechenland wurde in der vergangenen Woche ein Ultimatum von zwei Wochen gestellt, die Bedingungen endlich zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-gelungene-Sparprogramm-in-Griechenland-3979240.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Menschen ernst nehmen<\/strong><br>\nIn Graz ist die Kommunistische Partei zweitst&auml;rkste politische Kraft. Zwei Tage aus dem politischen Alltag von Abgeordneten und Aktivisten.<br>\nRobert Krotzer ist Stadtrat in der zweitgr&ouml;&szlig;ten &ouml;sterreichischen Stadt, die eine politische Besonderheit aufweist. Die Kommunistische Partei, die bei den Parlamentswahlen im vergangenen Oktober gerade mal 0,78 Prozent erreichte, ist in Graz mit 20,34 Prozent die zweitgr&ouml;&szlig;te politische Kraft. Nach der j&uuml;ngsten Gemeinderatswahl im Februar vorigen Jahres haben sich die konservative Volkspartei (&Ouml;VP) und die rechten Freiheitlichen (FP&Ouml;) auf eine Koalition geeinigt. Aufgrund des Proporzsystems erhalten die st&auml;rksten Parteien aber Sitze im Stadtsenat. Die KP&Ouml; gewann im vergangenen Jahr einen Sitz dazu. Neben der langj&auml;hrigen Abgeordneten und fr&uuml;heren Vizeb&uuml;rgermeistern Elke Kahr sitzt deshalb seit Fr&uuml;hjahr 2017 auch der 30j&auml;hrige Robert Krotzer im Stadtsenat. Kahr hat das Verkehrsressort inne, Krotzer ist f&uuml;r Gesundheit und Pflege zust&auml;ndig. &hellip;<br>\nDie Auswirkung ihrer Entscheidungen auf die Menschen ist die Richtschnur der gesamten politischen Arbeit der Grazer Kommunisten. Vom Unterschriftensammeln geht es direkt zur Sitzung des Gemeinderatsklubs. Neben Krotzer und Kahr sitzen weitere zehn Mitglieder f&uuml;r die KP&Ouml; im Grazer Stadtparlament &ndash; f&uuml;nf Frauen und f&uuml;nf M&auml;nner. Klubobmann Manfred Eber er&ouml;ffnet die Sitzung mit Gl&uuml;ckw&uuml;nschen. Christian Sikora, Betriebsratsmitglied bei der Justizwache und KP&Ouml;-Gemeinderat, feierte wenige Tage zuvor Geburtstag. Ein paar freundliche Witze fliegen durch den Sitzungsraum. Danach wird es aber rasch ziemlich trocken. Drei Tage sp&auml;ter findet die monatliche Gemeinderatssitzung statt. Bereits vorliegende Antr&auml;ge m&uuml;ssen besprochen und Positionen des Klubs zu den aufgeworfenen Fragen erarbeitet werden. Es geht um Bauprojekte der Stadt, um Grundst&uuml;cksumwidmungen oder um die Finanzierung unterschiedlichster Projekte. Die Debatten im KP&Ouml;-Klub drehen sich darum, was die Beschl&uuml;sse f&uuml;r Anwohner oder Besch&auml;ftigte bedeuten. Die Kommunisten betreiben keine Fundamentalopposition, wie dies von Vertretern anderer Parteien gegen&uuml;ber Medien h&auml;ufig dargestellt wird. Sinnvollen Projekten stimmen die KP&Ouml;-Abgeordneten zu &ndash; sofern diese nachhaltig sind und von den unmittelbar Betroffenen ebenfalls begr&uuml;&szlig;t werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327625.die-menschen-ernst-nehmen.html%20\">junge welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Politikansatz, der etwa den links-urbanen Polithipstern in der Linken in Deutschland diametral entgegensteht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Danke, Bologna!<\/strong><br>\nDas Bachelor-Master-System ist besser als sein Ruf. Viel besser! Eine Verteidigungsrede zum Semesterstart.<br>\nUnternehmen m&ouml;gen heute am liebsten Absolventen mit anerkannten Abschl&uuml;ssen, guten Noten &ndash; und jahrelanger Berufserfahrung.<br>\nBologna ist ein System, das sich am &ouml;konomischen und akademischen Zeitgeist orientiert. Am Anspruch der Wirtschaft auf konkurrenzf&auml;hige, leistungsbereite Absolventen. Aber wer will schon arbeitslose Akademiker?<br>\nAnstatt zu protestieren, zu jammern und das System zu torpedieren, sollten die Bologna-Kritiker lieber das tun, was die heutigen Studenten in ihren Augen nicht k&ouml;nnen: Verantwortung &uuml;bernehmen. Sich f&uuml;r die Ausbildung einsetzen. Sich engagieren. Und auf diese Weise vorleben, dass es auch innerhalb eines vermeintlich starren Systems M&ouml;glichkeiten gibt, es zu gestalten und es f&uuml;r sich zu nutzen. &hellip;<br>\nIch habe nach dem Bachelorstudium eine Abschlusspr&uuml;fung absolviert wie alle meine Kommilitonen. Ich habe daf&uuml;r frei genommen, mich wochenlang darauf vorbereitet, gelesen, F&auml;lle diskutiert, Post-it-Zettel in Gesetzesb&uuml;cher geklebt und eine Packung Leuchtstifte verbraucht. Bulimisch war das nicht. Richtig lernen hei&szlig;t im Bologna-System: verdauen.<br>\nDas liegt auch an den Professoren. Sie sollten nicht nur ihre Vorlesungen und Seminare interessant gestalten, sondern sich anspruchsvolle Leistungsnachweise ausdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2018\/09\/bologna-studienreform-bachelor-master-verteidigung\/seite-2\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine derart triefende Apologie der bestehenden Verh&auml;ltnisse, dass es einen sch&uuml;ttelt. Sind alle jungen, akademisch ausgebildeten Menschen heute wirklich so angepasst und stromlinienf&ouml;rmig wie die Autorin? Zudem scheint die Autorin ein grunds&auml;tzlich falsches Verst&auml;ndnis bez&uuml;glich eines Studiums zu haben. Ein Studium sollte eigentlich dazu bef&auml;higen, in Zusammenh&auml;ngen zu denken und Vorgefundenes nicht einfach hinzunehmen sondern kritisch zu hinterfragen. Das wurde mit der Bologna-Reform offensichtlich gr&uuml;ndlich erledigt. Der Text ist ein schlagender Beweis daf&uuml;r.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sprachrohre f&uuml;r die AfD-Ideologie<\/strong><br>\nSPD-Politiker Ulrich Kelber erhob auf seiner Webseite schwere Vorw&uuml;rfe gegen Axel-Springer-Medien. Vor allem Bild und Welt w&uuml;rden der &ldquo;liberalen demokratischen Grundordnung in Deutschland schweren Schaden zuf&uuml;gen&rdquo;. Die Bild sei au&szlig;erdem &ldquo;rassistisch, anti-liberal und populistisch&ldquo;. F&uuml;r diese Aussagen erntet Kelber harsche Kritik, sowohl von anderen Politikern als auch von Journalisten. F&uuml;r seine Wortwahl hat sich Kelber mittlerweile entschuldigt.<br>\n&bdquo;Springers Angriff auf die liberale Demokratie&ldquo;, titelte Ulrich Kelber am Freitag in einem &bdquo;Infobrief auf seiner Webseite. Darin kn&ouml;pft er sich die publizistische Arbeit der Springer-Zeitungen Bild und Welt vor und gei&szlig;elt vor allem deren Politik-Berichterstattung. Kelber spricht von einem &bdquo;Dauerkrieg von Bild und Welt gegen den Mitgliederbescheid der SPD&ldquo;. Wichtige Themen und Auseinandersetzungen &uuml;ber beispielsweise Wohnungspolitik oder Bildung w&uuml;rden &bdquo;durch regelrecht v&ouml;lkische Themenwahl&ldquo; verdr&auml;ngt werden, so der SPD-Politiker.<br>\nDie Bild sei schon immer rassistisch, anti-liberal und populistisch gewesen, schreibt Kelber. Und weiter: &bdquo;Man hat dem Blatt viel nachgesehen, weil es sich immer klar gegen Antisemitismus positioniert hatte. Aber jetzt sind &ndash; bei aller Kritik an f&uuml;hrenden AfD-Politikern selbst in den beiden Bl&auml;ttern &ndash; die Springer-Publikationen Bild und Welt die Sprachrohre f&uuml;r die AfD-Ideologie geworden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2018\/02\/26\/sprachrohre-fuer-die-afd-ideologie-spd-politiker-ulrich-kelber-attackiert-bild-zeitung-und-die-welt\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie hei&szlig;t es, getroffene Hunde bellen. Die Aufregung ist bezeichnend. Hinsichtlich der Springer-Medien m&uuml;sste Ulrich Kelber nichts zur&uuml;cknehmen. Es war schon immer die Aufgabe von Springer jeden Ansatz progressiver Politik in Deutschland zu diffamieren und zu denunzieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.ulrich-kelber.de\/service\/infobrief\/artikel\/index.html?id=3086\">Springers Angriff auf die liberale Demokratie<\/a> <\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger &auml;u&szlig;erst sich zu unserer Kritik &hellip;<\/strong><br>\nUnser Leser Silvio Siefke hatte gestern den Verlegerband BDZV via Twitter nach einem Statement <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42600\">zu unserem Artikel<\/a> zur Senkung der Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r Zeitungsaustr&auml;ger gebeten. Die Antwort war ebenso arrogant wie inhaltlich unbefriedigend. Erschreckend, in welchem Tonfall der Bundesverband auf Kritik reagiert.  &hellip;\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Zu einer inhaltlichen Antwort wollte der BDZV sich lieber nicht herablassen &hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-02-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Das ist aber wahrscheinlich auch besser f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeitsarbeiter des Verlegerverbandes. Der Versuch, unserem Leser eine begr&uuml;ndete Antwort zu geben, ging n&auml;mlich m&auml;chtig in die Hose &hellip;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180227-hdt-03-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>&bdquo;Lesen hilft&ldquo; &hellip; ein Ratschlag, den man auch im Twitter-Team der Verlegerlobby mal beherzigen sollte. Aber offenbar sind die Verleger genau so unf&auml;hig, Kritik zu reflektieren, wie viele ihrer leitenden Mitarbeiter in den Zeitungen.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Zur&uuml;ck aus der Winterpause &ndash; live und bissig, wie eh und je!<\/strong><br>\nMax Uthoff und Claus von Wagner treffen ihre Kollegen Anny Hartmann, Hennes Bender und Alfons. &ldquo;Die Anstalt&rdquo; &ndash; Dienstag, 27. Februar, 22:15 Uhr im ZDF!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/trailer-februar-die-anstalt-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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