{"id":42634,"date":"2018-02-28T07:47:31","date_gmt":"2018-02-28T06:47:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634"},"modified":"2018-02-28T07:47:31","modified_gmt":"2018-02-28T06:47:31","slug":"hinweise-des-tages-3069","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h01\">Diesel-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h02\">Syrien-Konflikt: &ldquo;Assad wird an der Macht bleiben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h03\">Wir sollten froh sein, dass Putin an der Macht ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h04\">Beinahe-Eklat in M&uuml;nchen: Niemand wollte Irans Airbus betanken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h05\">Europas Mindestl&ouml;hne steigen &ndash; der deutsche nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h06\">Hoher Arbeitsdruck, zu wenig Personal und Defizite beim Gesundheitsschutz in rund 70 Prozent aller Betriebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h07\">&raquo;Krankenversicherung wird zum Selbstbedienungsladen der Pharmaindustrie&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h08\">Pflegereform ist &uuml;berfrachtet mit Wunschvorstellungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h09\">Von den Folgen einer Gesetzesl&uuml;cke &ndash; Landgrabbing in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h10\">Die dunklen Geister der Vergangenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h11\">Aufholjagd in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h12\">Blick in die Finsternis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h13\">Was H&auml;nschen nicht lernt &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h14\">Warum Wankas Anti-AfD-Statement zu Recht abgemahnt wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h15\">Nur Andrea Nahles will wirklich etwas gestalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h16\">Wie fundamentalistische Linke einen Rechtsruck bewirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42634#h17\">Meteorologische Unterst&uuml;tzung beim Aufbau des Feindbildes Russland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Diesel-Urteil<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Irres Politikversagen<\/strong><br>\nDas Diesel-Urteil ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die Bundesregierung &ndash; weil sie das Problem jahrelang ausgesessen und damit die Gesundheit ihrer B&uuml;rger riskiert hat. Die Bundesregierung hat versagt. Und die L&auml;nder gleich mit. Nichts anderes zeigt dieses Urteil nochmal ganz deutlich. Es ist die Quittung f&uuml;r verfehlte Politik.<br>\nDie europaweiten Grenzwerte f&uuml;r Stickoxid wurden 2008 eingef&uuml;hrt. Seitdem hat die Regierung kaum etwas getan, um sie einzuhalten. &Uuml;ber Jahre hat sie das Problem ausgesessen, ignoriert und gebetet, dass es einfach von selbst verschwindet. Und damit zugelassen, dass vor allem B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sich nur Wohnungen an Hauptverkehrsstra&szlig;en leisten k&ouml;nnen, gef&auml;hrliche Mengen von Stickoxiden einatmen m&uuml;ssen.<br>\nBei Lebensmitteln, bei Dioxin in Eiern zum Beispiel, w&auml;re solche Unt&auml;tigkeit ein Skandal. Im Stra&szlig;enverkehr ist sie normal. Warum? Weil die Regierung Angst hat vor der Wut der Diesel-Fahrer. Und wieder und wieder kapituliert vor der Macht der Autoindustrie. Was f&uuml;r ein Armutszeugnis, dass es einen nervens&auml;gigen Umweltverband und ein Urteil des h&ouml;chsten Gerichts braucht, um die Regierung daran zu erinnern, dass sie ihre B&uuml;rger vor Gesundheitsgefahren sch&uuml;tzen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/diesel-kommentar-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Urteil Bundesverwaltungsgericht: Bundesregierung muss jetzt handeln<\/strong><br>\nNach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist jetzt der Scherbenhaufen der konzept- und verantwortungslosen Politik der Bundesregierung zu besichtigen. Wenn die Bundesregierung nun nicht endlich handelt, werden Millionen von Autofahrern die Zeche f&uuml;r den Betrug der Spitzen der Autokonzerne bezahlen&ldquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts und die drohenden Fahrverbote. Wagenknecht weiter:<br>\n&bdquo;Zwei Dinge sind jetzt aus unserer Sicht unerl&auml;sslich. Erstens: Unternehmen, die ihre Kunden betr&uuml;gen, m&uuml;ssen zumindest f&uuml;r den Schaden haften. F&uuml;r die Kosten einer n&ouml;tigen Hardware-Nachr&uuml;stung von Diesel-Fahrzeugen m&uuml;ssen die Verursacher des Dieselskandals zur Kasse gebeten werden. Wir erwarten, dass die Bundesregierung die Konzerne dazu rechtsverbindlich verpflichtet.<br>\nZweitens: Wir brauchen einen fl&auml;chendeckenden kostenfreien Nahverkehr aus sozialen Gr&uuml;nden, um Mobilit&auml;t auch f&uuml;r diejenigen zu gew&auml;hrleisten, die sich kaum Fahrscheine leisten k&ouml;nnen, aber auch aus &ouml;kologischen und gesundheitlichen Gr&uuml;nden. So lie&szlig;en sich die drohenden Fahrverbote abwenden. Die Kosten von j&auml;hrlich rund 18 Milliarden Euro k&ouml;nnten &uuml;ber Steuern f&uuml;r Superreiche finanziert werden. Die Bundesregierung muss endlich in Sozialstaat und Umwelt investieren, statt die Gewinne von Konzernen und Superreichen weiter zu maximieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/urteil-bundesverwaltungsgericht-bundesregierung-muss-jetzt-handeln\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Dobrindt, die schwarze Null<\/strong><br>\nDas Bundesverwaltungsgericht stellt es Kommunen frei, Fahrverbote zu verh&auml;ngen. Millionen Autofahrer k&ouml;nnten betroffen sein. Dass es soweit kommen konnte, haben sie auch Ex-Verkehrsminister Dobrindt zu verdanken. Politiker sollen, daf&uuml;r werden sie gew&auml;hlt, die Interessen der W&auml;hler vertreten. Das ist oft kompliziert, manchmal erfordert es Entscheidungen, die dem B&uuml;rger nicht sofort einleuchten. Aber im Kern sollten sich Politiker von diesem Gedanken leiten lassen. Nicht umsonst hei&szlig;en sie Volksvertreter. Ein Politiker, der sich darum offensichtlich keinen Deut geschert hat, ist Alexander Dobrindt, Ex-Bundesverkehrsminister von der CSU.<br>\nSeit knapp zweieinhalb Jahren ist bekannt, dass Volkswagen &uuml;ber Jahre einen Gro&szlig;teil seiner Dieselflotte mit illegalen Abschalteinrichtungen an Bord durch die Zulassung f&uuml;r den Stra&szlig;enverkehr geschummelt hat. Die Fahrzeuge stie&szlig;en deshalb die meiste Zeit ein Vielfaches der Schadstoffe aus, die ihnen eigentlich gestattet war. Kurz danach wurde bekannt, dass auch fast alle anderen Hersteller &auml;hnlich verfuhren. Deren Regelungsmechanismen waren technisch gesehen zwar vermutlich nicht illegal (was auch an der wachsweichen Gesetzgebung zu diesem Thema liegen kann), dienten aber grunds&auml;tzlich demselben Zweck. Kein Wunder also, dass in vielen St&auml;dten Stickoxidwerte gemessen wurden, die weit &uuml;ber den von der EU erlaubten Grenzwerten lagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/diesel-fahrverbote-kommentar-zum-urteil-in-leipzig-a-1195664.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien-Konflikt: &ldquo;Assad wird an der Macht bleiben&rdquo;<\/strong><br>\nDer Nahost-Experte Michael L&uuml;ders glaubt, dass der Syrienkrieg zugunsten des Machthabers Baschar al-Assad entschieden ist. Die verbliebenen Dschihadisten in Ost-Ghuta w&uuml;ssten, dass sie den Krieg nicht gewinnen k&ouml;nnten und aus der Region vertrieben w&uuml;rden, sagte er im Dlf. [&hellip;]<br>\nL&uuml;ders: Die meisten Syrer versuchen, angesichts der Trag&ouml;die, die sich in ihrem Land in den letzten Jahren ereignet hat, vor allem zu &uuml;berleben. 23 Millionen Einwohner hat das Land. Davon sind die H&auml;lfte gefl&uuml;chtet. Rund f&uuml;nf Millionen sind syrische Binnenfl&uuml;chtlinge. Sie haben sich in die Gebiete gefl&uuml;chtet, die unter Assads Kontrolle stehen.<br>\nEs gibt nat&uuml;rlich nach wie vor gro&szlig;e Unzufriedenheit &uuml;ber das Assad-Regime, aber vielen Syrern erscheint die Pest dessen, was sie seit Jahren und seit Jahrzehnten kennen, doch ertr&auml;glicher als die Cholera dessen, was m&ouml;glicherweise folgen k&ouml;nnte. Es w&uuml;rde ja in Syrien nach einem Sturz des Assad-Regimes nicht Freiheit und Demokratie obsiegen, sondern andere Gruppierungen an die Macht bringen, vor allem radikale Islamisten, die ihrerseits kurzen Prozess machen w&uuml;rden mit den Widersachern, allen voran den religi&ouml;sen Minderheiten.<br>\nDas ist auch der entscheidende Grund daf&uuml;r, warum diese religi&ouml;sen Minderheiten, darunter auch die Christen, nach wie vor Assad unterst&uuml;tzen. Es ist sachlich nicht richtig zu behaupten, dass die gesamte syrische Bev&ouml;lkerung einen verzweifelten Freiheitskampf gegen das syrische Regime f&uuml;hren w&uuml;rde. Das tut vielleicht die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung. Sie lehnt dieses Regime ab. Aber der Rest steht dahinter, nach wie vor, aus Mangel an Alternativen, und eine zivile Alternative ist im Augenblick nicht in Sicht. [&hellip;]<br>\nDie Schmutzigkeit der Deals kann man daran ermessen, dass diese Dschihadisten in Idlib, aber auch in Ost-Ghuta ma&szlig;geblich von Saudi-Arabien und der T&uuml;rkei unterst&uuml;tzt werden. Aber um diese Aufst&auml;ndischen bek&auml;mpfen zu k&ouml;nnen, braucht man nat&uuml;rlich das Okay der T&uuml;rkei. Vor allem die Russen brauchen das, weil sie ja mit der T&uuml;rkei zusammenarbeiten. Der Deal l&auml;uft darauf hinaus zu sagen, okay, ihr, liebe T&uuml;rken, k&ouml;nnt in Nord-Syrien, in den Kurden-Gebieten machen, was ihr wollt, aber gebt uns freie Hand, gegen die Terroristen in Idlib oder in Ost-Ghuta vorzugehen, und die USA haben das ohnehin schon abgesegnet, dieses Vorgehen der T&uuml;rkei gegen&uuml;ber den Kurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-konflikt-assad-wird-an-der-macht-bleiben.694.de.html?dram:article_id=411785\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Ost-Ghuta: Wer verhindert das Ende der Schlacht?<\/strong><br>\nDie Belagerung der &ouml;stlichen Vororte von Damaskus soll aufgehoben werden, so die Resolution. W&ouml;chentliche Hilfskonvois sollen nicht nur die &ouml;stlichen Vororte, sondern auch die von der Nusra Front belagerten Ortschaften Kefraya und Fouah in Idlib sowie den vom &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; (IS) und der Nusra Front besetzten Ortsteil Yarmuk, das ehemalige Pal&auml;stinenserlager in Damaskus, versorgen. Kranke und Verletzte sollen evakuiert werden. Der Waffenstillstand gilt nicht f&uuml;r milit&auml;rische Operationen gegen den selbst ernannten IS, Al Khaida und die Nusra Front und deren Verb&uuml;ndete.<br>\nDiese Ausnahme war nur auf Dr&auml;ngen Russlands aufgenommen worden, w&auml;hrend westliche Staaten sich Tage lang geweigert hatten. Da &bdquo;ganz Syrien&ldquo; erw&auml;hnt wird, gilt die Resolution auch f&uuml;r die Region um die Kleinstadt Afrin in der Provinz Aleppo. Die kurdischen Kampfverb&auml;nde haben bereits erkl&auml;rt, die Resolution zu respektieren. Von t&uuml;rkischer Seite und den mit der T&uuml;rkei verb&uuml;ndeten islamistischen Kampfverb&auml;nden gibt es offiziell keine Stellungnahmen. [&hellip;]<br>\nBundeskanzlerin Merkel und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron dr&auml;ngten schriftlich und telefonisch unter gro&szlig;er medialer Anteilnahme den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. Er solle Druck auf die syrische Regierung aus&uuml;ben und diese dazu bringen, die Sicherheitsrats-Resolution umzusetzen. Nicht bekannt ist, ob es &auml;hnliche Appelle an die Anf&uuml;hrer der Kampfgruppen in der &ouml;stlichen Ghouta, in Idlib und deren Unterst&uuml;tzer in der T&uuml;rkei und in den Golfstaaten gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180227319728037-ost-ghuta-lage\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir sollten froh sein, dass Putin an der Macht ist<\/strong><br>\nWladimir Putin regiert seit fast 20 Jahren. Im Gespr&auml;ch erkl&auml;rt Historiker J&ouml;rg Baberowski, warum Putin berechenbarer ist als Trump. Und welche Fehler der Westen im Umgang mit Russland macht. [&hellip;]<br>\nWir sollten eigentlich froh dar&uuml;ber sein, dass Putin an der Macht ist. Politiker im Westen glauben, Russen w&auml;hlten Liberale oder Gr&uuml;ne, wenn man sie lie&szlig;e. Diese Vorstellung ist v&ouml;llig abwegig. In freien Wahlen w&uuml;rden Neo-Faschisten und Kommunisten die meisten Stimmen erhalten. Wer h&ouml;rt, was Alexei Nawalny &uuml;ber Menschen aus dem Kaukasus und Zentralasien sagt, wird sich vielleicht fragen, ob Putin nicht doch die bessere L&ouml;sung ist. [&hellip;]<br>\nPutin ist die Antwort auf das Versagen von Gorbatschow und Boris Jelzin. Die meisten Russen erinnern sich sehr gut an die Neunzigerjahre. Es war eine Zeit der Dem&uuml;tigung, der Armut, des Chaos und der Kriminalit&auml;t. Russlands Pr&auml;sident Jelzin hatte sich in den Neunzigerjahren von seinen Beratern, Wirtschaftswissenschaftlern und dem Internationalen W&auml;hrungsfonds einreden lassen, die Preise freizugeben und eine freie Marktwirtschaft einzuf&uuml;hren, die es in dieser Form im Westen niemals gegeben hatte. Denn der Markt braucht Lenkung, wenn er nicht Anarchie sein soll. Darauf waren die Russen &uuml;berhaupt nicht vorbereitet. Ich habe selbst gesehen, wie die sozialen Beziehungen zerr&uuml;ttet wurden, Russland in Chaos und Anarchie versank. Die chinesischen Reformer haben dieses Geschehen &uuml;brigens genau analysiert: Sie beschr&auml;nkten sich auf eine Reform der Wirtschaft und lie&szlig;en das Machtgef&uuml;ge intakt. China hat mit dieser Strategie mehr Erfolg gehabt als Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_83277358\/joerg-baberowski-wir-sollten-froh-sein-dass-putin-an-der-macht-ist-.html?ml-d\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Beinahe-Eklat in M&uuml;nchen: Niemand wollte Irans Airbus betanken<\/strong><br>\nOffenbar aus Angst, gegen US-Sanktionen zu versto&szlig;en, wollte kein Mineral&ouml;lkonzern den iranischen Regierungs-Airbus bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz betanken. Die Teilnahme des iranischen Au&szlig;enministers stand auf dem Spiel &ndash; schlie&szlig;lich sprang die Bundeswehr ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/sarif-sicherheitskonferenz-kerosinstreit-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die einzig richtige Konsequenz w&auml;re, den Mineral&ouml;lfirmen, die die Betankung verweigert haben, die Lizenz zum Betanken zu entziehen. Liegt M&uuml;nchen in den USA? Nein, dann m&uuml;sste hiesiges Recht gelten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europas Mindestl&ouml;hne steigen &ndash; der deutsche nicht<\/strong><br>\nWer in Deutschland zum Mindestlohn arbeitet, kann sich davon weniger leisten als vor einem Jahr &ndash; anders als in den meisten anderen EU-Staaten. Am st&auml;rksten stieg die Lohnuntergrenze in einem osteurop&auml;ischen Land.<br>\nIn 22 Staaten der EU gibt es einen gesetzlichen Mindestlohn &ndash; doch nur in drei von ihnen ist er im vergangenen Jahr nicht erh&ouml;ht worden: Deutschland, Luxemburg und Griechenland. Weil die Verbraucherpreise aber durchaus gestiegen sind, k&ouml;nnen sich Mindestlohn-Bezieher in diesen L&auml;ndern weniger leisten als noch vor einem Jahr, das geht aus dem Mindestlohnbericht der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hervor.<br>\nIm Mittel legten die Mindestl&ouml;hne in der EU dennoch um 4,4 Prozent zu. Ein &auml;hnlicher Wert wie ein Jahr zuvor, damals lag der mittlere Anstieg der EU-Mindestl&ouml;hne bei f&uuml;nf Prozent.<br>\nF&uuml;r die Betroffenen ist allerdings weniger wichtig, wie hoch der Mindestlohn in absoluten Betr&auml;gen ist, sondern, was sie sich davon leisten k&ouml;nnen. Das wird in einer eigenen Einheit, dem Kaufkraftstandard, deutlich. In der untenstehenden Grafik sehen Sie die Kaufkraftstandards der Mindestl&ouml;hne in den jeweiligen L&auml;ndern. Die nominalen Mindestl&ouml;hne k&ouml;nnen Sie sich zum Vergleich ebenfalls anzeigen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-steigt-in-fast-allen-eu-laendern-in-deutschland-nicht-a-1195650.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hoher Arbeitsdruck, zu wenig Personal und Defizite beim Gesundheitsschutz in rund 70 Prozent aller Betriebe<\/strong><br>\nF&uuml;r die Herausforderungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels sind viele Unternehmen in Deutschland schlecht ger&uuml;stet. In jeweils rund 70 Prozent der gr&ouml;&szlig;eren Betriebe werden gro&szlig;er Arbeitsdruck, damit verbundene psychische Belastungen und Defizite bei der Weiterqualifizierung als Probleme wahrgenommen, die Gesundheit und Zukunftsperspektiven der Besch&auml;ftigten gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Es hapert vor allem an einer ausreichenden Personalst&auml;rke, bei flexiblen Arbeitszeitmodellen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterst&uuml;tzen, und im Gesundheitsschutz. 76 Prozent der Betriebe f&uuml;hren die gesetzlich vorgeschriebenen Gef&auml;hrdungsabsch&auml;tzungen nicht wie vorgesehen durch. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Basis ist eine Umfrage unter mehr als 2000 Betriebsr&auml;ten.<br>\nUm einen Betrieb fit f&uuml;r die &bdquo;Arbeit 4.0&ldquo; zu machen, m&uuml;ssen die Arbeitsbedingungen stimmen. Schlie&szlig;lich sind Motivation und Eigenverantwortung immer wichtiger, wenn die Arbeitsaufgaben komplexer werden. Und gesunde Besch&auml;ftigte sind doppelt wichtig, wenn das Fachkr&auml;fteangebot schrumpft. Doch gro&szlig;e Teile der deutschen Wirtschaft sind in dieser Hinsicht noch nicht auf der H&ouml;he der Zeit, zeigt die WSI-Betriebsr&auml;tebefragung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/14_112951.htm%20\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Krankenversicherung wird zum Selbstbedienungsladen der Pharmaindustrie&laquo;<\/strong><br>\nDie Preise besonders f&uuml;r neue Arzneimittel sind nach Auskunft der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren stark angestiegen. Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung und damit der Beitragszahler stiegen von 2007 bis 2016 um 33,7 Prozent. Das geht aus der Antwort [PDF] der Bundesregierung auf eine Anfrage von Sylvia Gabelmann hervor. Demnach stiegen die Durchschnittspreise f&uuml;r neue patentgesch&uuml;tzte Medikamente von 2008 bis 2017 um mehr als das Vierfache von 981,54 Euro auf 4457,63 Euro.<br>\n&ldquo;Die alte und die neue GroKo haben keine Antworten darauf, dass die Krankenversicherung immer mehr zum Selbstbedienungsladen der Pharmaindustrie wird. Die Gesetze zur Preisbegrenzung sind so l&ouml;chrig, dass sie am Ende viel zu wenig bringen. Der Preis f&uuml;r Arzneimittel, deren Zusatznutzen belegt ist, sollte sich haupts&auml;chlich an Produktions- und Entwicklungskosten orientieren. Wenigstens sollte der therapeutische Nutzen sichergestellt sein. Wenn aber der therapeutische Fortschritt sich insgesamt in Grenzen h&auml;lt, und die Preise neuer Medikamente trotzdem explodieren, funktioniert das System nicht. Die Bundesregierung verschlie&szlig;t davor die Augen&rdquo;, kommentiert Sylvia Gabelmann die Antwort aus dem Gesundheitsministerium.<br>\nObwohl die Verordnungszahlen bei patentgesch&uuml;tzten Arzneimitteln um 16,4 Prozent zur&uuml;ckgegangen sind, ist der Umsatz um 29,3 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung gab es, obwohl der Anteil der neuen Pr&auml;parate mit deutlichem therapeutischem Fortschritt eher mager ist. Die Antwort der Bundesregierung macht auch deutlich, dass die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, dass der Nutzen den Preis bestimmen soll, weder beh&ouml;rdlich noch gerichtlich &uuml;berpr&uuml;ft wird. Die Kosten der Hersteller f&uuml;r Forschung und Entwicklung f&uuml;r die neuen Pr&auml;parate spielen dagegen von vornherein keine Rolle. In Deutschland d&uuml;rfen die Hersteller die Preise im ersten Vermarktungsjahr frei festlegen. Nur in D&auml;nemark und Gro&szlig;britannien gibt es keine Preisregulation &ndash; dort daf&uuml;r aber einen Gewinndeckel. Deutschland bleibt damit nach wie vor ein pharmafreundliches Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/krankenversicherung-wird-zum-selbstbedienungsladen-der-pharmaindustrie\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pflegereform ist &uuml;berfrachtet mit Wunschvorstellungen<\/strong><br>\nDer CDU-Experte Jens Spahn warnt vor &uuml;berzogenen Wunschvorstellungen an den neuen Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff. Zum Beispiel k&ouml;nnte es dadurch f&uuml;r manchen Pflegebed&uuml;rftigen weniger Geld geben als bisher.<br>\nPflegebed&uuml;rftige, so hat die Regierung versprochen, w&uuml;rden demn&auml;chst deutlich besser versorgt. Jetzt stellt sich heraus, dass es durch die geplante Umstellung auf f&uuml;nf Pflegegrade f&uuml;r leichtere F&auml;lle deutlich weniger Geld geben soll als bisher. (&hellip;)<br>\nFrage: Was bringt denn der neue Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff &ndash; und wer profitiert davon?<br>\nSpahn: Erst mal handelt es sich nur um eine neue Begutachtungssystematik. Es wird geschaut, welchen Bedarf an Unterst&uuml;tzung ein pflegebed&uuml;rftiger Mensch in seinem Alltag tats&auml;chlich hat. Zudem haben wir die Leistungen f&uuml;r Menschen mit Demenz in den letzten Jahren schon so verbessert, dass auch Pflegeexperten sagen, dass die entscheidenden Schritte hier schon gegangen wurden.<br>\nFrage: Bef&uuml;rchten Sie nun, nach all den Ank&uuml;ndigungen, die Menschen mit Ihrer Pflegereform zu entt&auml;uschen?<br>\nSpahn: Der neue Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriff wird zur L&ouml;sung aller Probleme verkl&auml;rt, er wird von allen m&ouml;glichen Seiten mit v&ouml;llig &uuml;berzogenen Wunschvorstellungen &uuml;berfrachtet. Es werden Erwartungen geweckt, die kein Mensch erf&uuml;llen kann. Da hilft der n&uuml;chterne Blick: Ein zielgenaueres Begutachtungssystem, das statt drei Pflegestufen f&uuml;nf Pflegegrade vorsieht, ist wichtig und sinnvoll. Es f&uuml;hrt aber nicht automatisch zu mehr Personal und besseren Leistungen. So ehrlich muss man sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.tagesspiegel.de\/politik\/jens-spahn-warnt-vor-zu-hohen-erwartungen-pflegereform-ist-ueberfrachtet-mit-wunschvorstellungen\/11798692.html?__twitter_impression=true\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Spahn ist noch nicht Minister und die Tinte unter den Koalitionsvertrag noch nicht getrocknet, schon warnt Spahn vor &bdquo;Wunschvorstellungen&ldquo;.  Das kann ja heiter werden wenn er mal das Sagen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von den Folgen einer Gesetzesl&uuml;cke &ndash; Landgrabbing in Deutschland?<\/strong><br>\nDer globale Trend, Ackerland als Spekulationsobjekt zu erwerben, hat Deutschland l&auml;ngst erreicht. Internationale Konzerne und Kapitalfonds d&uuml;rfen &ndash; als Nicht-Landwirte &ndash; zwar kein Ackerland erwerben. Aber sie kaufen Bauern in Ostdeutschland deren Anteile an landwirtschaftlichen Genossenschaften ab und setzen sie als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ein.<br>\nDas ist f&uuml;r die Bauern lukrativ &ndash; zumal die Fl&auml;chenpreise steigen, wenn das Land knapper wird.<br>\nDamit steigen aber auch die Pachtpreise, die unabh&auml;ngige kleine Landwirte zahlen m&uuml;ssen. Die Folge sind Betriebspleiten &ndash; was weitere Investoren anlockt. Sie besitzen vor allem in den neuen Bundesl&auml;ndern je nach Region heute schon zwischen 20 und 50 Prozent der &Auml;cker und Wiesen.<br>\nDie Investoren entscheiden, was angebaut wird. Energiepflanzen &ndash; Mais, Raps, Zuckerr&uuml;ben &ndash; bringen die h&ouml;chsten Renditen. Sie wachsen in Monokulturen von durchschnittlich 30.000 Hektar Fl&auml;che und werden mit riesigen Maschinen bearbeitet. Weitere Arbeitspl&auml;tze gehen verloren. EU-Subventionen werden pro Hektar, nicht pro Arbeitsplatz bezahlt. Bei den aktuellen Besitzverh&auml;ltnissen ist eine von der Bundesregierung eigentlich angestrebte Bio-Agrarwende kaum noch durchf&uuml;hrbar.<br>\nUnd das Gesetz? Landesrecht und Bundesrecht blockieren sich gegenseitig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/von-den-folgen-einer-gesetzesluecke-landgrabbing-in.1247.de.html?dram:article_id=407468\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die dunklen Geister der Vergangenheit<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi darf kein politisches Amt bekleiden, dennoch hat er bei der Parlamentswahl Chancen. Sein Konkurrent Salvini will ganz Italien regieren, obwohl er gegen S&uuml;ditaliener hetzte. Jahrelang hat die fremdenfeindliche &ldquo;Lega Nord&rdquo; f&uuml;r die Abspaltung des Nordens von Italien gek&auml;mpft. Die Fremden waren auch die S&uuml;ditaliener.<br>\nDoch nun will Parteichef Matteo Salvini ganz Italien erobern. Ausgerechnet auf der Insel Lampedusa am s&uuml;dlichsten Punkt Italiens hat er einen Fan: Angela Maraventano verbringt die Wintermonate in Anzio, s&uuml;dlich von Rom. Da gehe es zivilisierter zu, sagt sie und: die Lega Nord w&uuml;rde Italien gut tun, auch ihrer Insel Lampedusa:<br>\n&ldquo;Ich war stolz, dass sie den Norden befreien wollten, denn ich habe an das Projekt geglaubt. Ich habe gesagt: &lsquo;Wenn sie es schaffen, den Norden zu befreien, dann kann auch ich meine Insel befreien.&rsquo; Ich habe kein Vertrauen in die Sizilianer, denn sie wollen sich nicht weiterentwickeln.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/italien-parlamentswahl-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aufholjagd in Afrika<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht Einflussverluste in Afrika wettzumachen und dringt anl&auml;sslich des heutigen Berlin-Besuchs des Staatspr&auml;sidenten Ghanas auf eine rasche Ausweitung der Gesch&auml;fte mit dessen Land. Hintergrund ist die immer st&auml;rkere Stellung Chinas auf dem afrikanischen Kontinent, das mittlerweile zum gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner der Staaten s&uuml;dlich der Sahara aufgestiegen ist und in absehbarer Zeit dort wohl auch gr&ouml;&szlig;ter Investor sein wird. Ghana z&auml;hlt lediglich zur zweiten Riege der deutschen Wirtschaftspartner in Afrika, gilt aber als ein Land, das gute Einstiegsm&ouml;glichkeiten in den afrikanischen Markt bietet. Berlin hat im Rahmen des G20-&ldquo;Compact with Africa&rdquo; eine &ldquo;Reformpartnerschaft&rdquo; mit Accra geschlossen, die es interessierten deutschen Unternehmern erleichtern soll, in Ghana zu investieren. Als vorteilhaft gilt, dass der ghanaische Staatspr&auml;sident Nana Akufo-Addo zur Realisierung von Wahlversprechen auf ausl&auml;ndische Investoren angewiesen ist. Zur Einflusssicherung intensiviert die Bundesregierung auch die milit&auml;rischen Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7548\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Blick in die Finsternis<\/strong><br>\nDer Autor Fabian Schindler sieht die Menschheit nach f&uuml;nf Jahrhunderten des Kolonialismus und der Pl&uuml;nderung unseres Planeten an einem Wendepunkt.<br>\nEin starker Satz: &bdquo;Am 25.Januar 2017, wenige Tage nach der Amtseinf&uuml;hrung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, geschahen zwei Dinge: Der Dow Jones Index der New Yorker B&ouml;rse erreichte unter dem Jubel der Anleger erstmals die Schwelle von 20&acute;000 Punkten. Zugleich zeigten die Zeiger der &bdquo;Weltuntergangsuhr&ldquo; (&bdquo;Doomsday Clock&ldquo;) auf zweieinhalb Minuten vor zw&ouml;lf &ndash; und damit so nah an Mitternacht heran, wie seit dem Z&uuml;nden der ersten US-Wasserstoffbombe 1953 nicht mehr.&ldquo;<br>\nFabian Scheidler, freischaffenden Autor, beginnt sein Buch &bdquo;Chaos &ndash; Das neue Zeitalter der Revolutionen&ldquo; mit einem Paukenschlag. &bdquo;Freudentaumel der Anleger&ldquo;, schreibt Scheidler, und &bdquo;nahende Mitternacht f&uuml;r die Menschheit&ldquo; &ndash; deutlicher lasse sich nicht beschreiben, dass sich unser Wirtschaftssystem &bdquo;auf Crashkurs mit dem Planeten und seinen Bewohnern&ldquo; befinde.<br>\nVorab: Alles, was Fabian Scheidler auf seinen 331 Seiten beschreibt, ist eigentlich bekannt. Verschwendung der Ressourcen, Wettr&uuml;sten, Klimakatastrophe, zunehmende Migration, Entfesselung der Finanzm&auml;rkte. Aber in dieser Kompaktheit der Darstellung, in einem solchen verdichteten Zusammenhang, welchen der Autor bietet, ist die Bedrohung der Menschheit selten zu lesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.journal21.ch\/blick-in-die-finsternis\">Journal21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was H&auml;nschen nicht lernt &hellip;<\/strong><br>\nWarum haben gerade im Osten Deutschlands neonationalistische und rechtspopulistische Parteien Erfolg?<br>\n&bdquo;Die vielgescholtenen Sachsen sind nicht rechts, sondern sie wollen, dass Pirna nicht zum Problembezirk mit Parallelgesellschaften wird wie etwa Berlin-Neuk&ouml;lln&ldquo;, so war es unl&auml;ngst in der NZZ zu lesen. Warum der Verfasser gerade Pirna, jene s&auml;chsische Kleinstadt, die in j&uuml;ngster Vergangenheit durch einige &uuml;ble Attacken gegen Ausl&auml;nder in den Blickpunkt geriet, als Referenz ausw&auml;hlt, bleibt im Dunkeln. Auch erkl&auml;rt er nicht, warum gerade in Ostdeutschland der Neonationalismus so viel Anklang findet, warum die Menschen dort ganz offensichtlich so grosse Probleme im Umgang mit Fremden haben.<br>\nDabei sind die Gr&uuml;nde daf&uuml;r bekannt. Auf die Euphorie &uuml;ber den Zusammenbruch ihrer &uuml;ber Jahrzehnte als allm&auml;chtig erfahrenen Staatsmacht und dem Glauben an die versprochenen &bdquo;bl&uuml;henden Landschaften&ldquo; folgte f&uuml;r sehr viele Menschen der Absturz in eine bisher nicht gekannte soziale Unsicherheit. Unter oft schwierigen Umst&auml;nden erbrachte Lebensleistungen wurden urpl&ouml;tzlich zur Makulatur erkl&auml;rt. Inzwischen geht es wirtschaftlich zwar vielerorts besser, aber die Furcht vor einem R&uuml;ckfall sitzt tief. Fremde werden deshalb zuerst einmal als Konkurrenz empfunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.journal21.ch\/was-haenschen-nicht-lernt-0\">Journal21<\/a>\n<p><strong>dazu: AfD wurde bei der Bundestagswahl h&auml;ufiger in l&auml;ndlichen und &uuml;beralterten Wahlkreisen gew&auml;hlt<\/strong><br>\n&bdquo;Im Westen ist die AfD in Wahlkreisen stark, in denen das verf&uuml;gbare Haushaltseinkommen unter dem Bundesdurchschnitt liegt und der Anteil an Besch&auml;ftigten im verarbeitenden Gewerbe &uuml;berproportional hoch ist. Im Osten schneidet die AfD in Regionen mit einem &uuml;berdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen &uuml;ber 60 Jahren sowie in Regionen mit einer hohen Dichte an Handwerksbetrieben gut ab&ldquo;, fasst Alexander Kritikos die Hauptergebnisse zusammen. Die Dichte der Handwerksbetriebe gibt Hinweise auf die Wirtschaftsstruktur eines Wahlkreises sowie auf seine Besiedlung: Landstriche mit anteilig &uuml;berproportional vielen Handwerksbetrieben sind tendenziell d&uuml;nner besiedelt. Demnach f&auml;hrt die AfD besonders gute Ergebnisse in d&uuml;nn besiedelten und &uuml;beralterten Wahlkreisen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.578521.de\/themen_nachrichten\/afd_wurde_bei_der_bundestagswahl_haeufiger_in_laendlichen_und_ueberalterten_wahlkreisen_gewaehlt.html\">DIW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum Wankas Anti-AfD-Statement zu Recht abgemahnt wurde<\/strong><br>\nBildungsministerin Johanna Wanka hat der so dringend n&ouml;tigen Auseinandersetzung mit der AfD einen B&auml;rendienst erwiesen. Dabei h&auml;tte sie andere M&ouml;glichkeiten gehabt, kommentiert Birgit Schmeitzner.<br>\nDie Verfassungsrichter r&uuml;ffeln die scheidende Bundesbildungsministerin Johanna Wanka &ndash; und das ganz zu Recht. Nicht, weil das, was Wanka gesagt beziehungsweise geschrieben hat, in der politischen Auseinandersetzung prinzipiell unzul&auml;ssig gewesen w&auml;re. Nein. Sie hat aber die falsche Form und den falschen Weg gew&auml;hlt. Sie hat als Ministerin und damit als Teil eines Staatsorganes die gebotene Neutralit&auml;t verletzt. Sie hat indirekt zum Boykott einer AfD-Demonstration aufgerufen, und das &uuml;ber die Homepage ihres Ministeriums, h&ouml;chst offiziell, mit Dienstwappen versehen. Sie hat damit einen Weg gew&auml;hlt, der dem politischen Wettbewerber, also der AfD, nicht zur Verf&uuml;gung steht. Und das geht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.ard-hauptstadtstudio.de\/warum-wankas-anti-afd-statement-zu-recht-abgemahnt-wurde\/\">Blog ARD Hauptstadtstudio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nur Andrea Nahles will wirklich etwas gestalten<\/strong><br>\nVideokolumne von Marc Beise<br>\nSie ist vor allem f&uuml;r ihre Sozialpolitik bekannt &ndash; aber viele Wirtschaftsvertreter sch&auml;tzen sie trotzdem. Wenn jemand die gro&szlig;e Koalition voranbringen kann, dann ist es die k&uuml;nftige SPD-Chefin.<br>\nBeise: &bdquo;&hellip; Mit der Frau kann man Gesch&auml;fte machen&hellip;&ldquo;  und weiter, man h&ouml;re und staune:<br>\n&bdquo; .. und es ist gar nicht so wichtig, welche Position man in der Politik hat, sondern&hellip; dass man &uuml;berhaupt eine Position hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/summa-summarum-mehr-andrea-nahles-waere-eine-gute-sache-1.3861628\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch ein unversch&auml;mtes Beispiel, wie die Medien die GroKo hypen. Wenn Neoliberale wie Beise die Nahles loben und die GroKo bef&uuml;rworteten, kann wieder einmal nur gelten: Sage mir wer dich lobt und ich sage dir was du falsch gemacht hast.<\/em><\/p>\n<p><em>So kann man die GroKo eigentlich nur noch ablehnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie fundamentalistische Linke einen Rechtsruck bewirken<\/strong><br>\nWas ist die Gemeinsamkeit von Jutta Ditfurth und Klaus Ernst? Richtig: Beide geh&ouml;ren dem politischen Spektrum der Linken an. Was unterscheidet sie? Eigentlich alles. Das ist das Problem, denn ein bisschen linken Zeitgeist gibt es schon &ndash; die linken Fundis ersticken ihn aber<br>\nDie Konservativen bem&auml;ngelten ja &uuml;ber einen langen Zeitraum, dass der Zeitgeist leider immer noch links ticke. Zuletzt salbaderte Alexander Dobrindt von einer &ldquo;linken Revolution&rdquo;, deren Ende er aber quasi schon sp&uuml;ren k&ouml;nne. N&auml;here Erkl&auml;rungen gab er nicht ab, bei Marietta Slomka druckste er herum, wie ein Grundsch&uuml;ler, dem gerade dann die Blase dr&uuml;ckt, wenn ihn die Frau Lehrerin ins Verh&ouml;r nimmt.<br>\nDer linke Zeitgeist, der im konservativen Milieu moniert wurde, war stets mehr so eine Bauchsache, ein dumpfer Gef&uuml;hlsschwall, nichts was man ad hoc einfach so erkl&auml;ren konnte. Zur Diskreditierung linker Positionen war dieses unkonkrete Etwas aber schon gut, denn mit dem Gejammer &uuml;ber diesen vermeintlich linken Zeitgeist, schwang ja auch immer Verachtung mit, die Erkenntnis, dass die Gesellschaft immer noch so r&uuml;ckst&auml;ndig nach links schiele.<br>\nHatten denn die Leute noch immer nicht begriffen, dass die Sechziger und Siebziger vorbei waren, die geistig-moralische Wende alles ins Gegenteil verkehrt hat? Klar, die gesellschaftlichen Liberalisierungen, da will man unter Neocons nun wirklich nicht so kleinlich sein, die waren ja ordentlich. Es gibt ja auch schwule Konservative, die Parteisekret&auml;re sein d&uuml;rfen und sich selbst schon als Kanzler der Zukunft feilbieten. Und der Kanzler der Stunde ist eine Kanzlerin &ndash; aus der sowjetischen Besatzungszone zumal! Ohne Brandt h&auml;tte es die vielleicht auch nie gegeben.<br>\nInsofern: Das kann man ja als gelungen stehenlassen. Aber diese Erwartungshaltung der Leute, dieses Sicherheitsdenken und Sozialstaatsbezogene: Diesen linken Zeitgeist meinen sie, wenn das Lamentieren wieder mal anf&auml;ngt. Dass die soziale Frage immer noch hie und da gestellt wird, das ist der linke Geist, den sie ablehnen &ndash; denn der gef&auml;hrdet Profite. Ganz anders als gesellschaftliche Liberalisierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-fundamentalistische-Linke-einen-Rechtsruck-bewirken-3979892.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der Kapitalismus geh&ouml;rt nicht abgeschafft &ndash; er geh&ouml;rt reguliert!<\/strong><br>\nDie Linke sollte sich vom Antikapitalismus verabschieden. Wenn man schon von den Lehren des letzten Weltkrieges spricht, dann sollte man auch die der Nachkriegszeit nicht vergessen: kapitalistische Dynamiken k&ouml;nnen von einem starken Staat gemeinwohlf&ouml;rdernd genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/02\/kapitalismus-gehoert-nicht-abgeschafft-er-gehoert-reguliert\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine Rezension des Buches &bdquo;Rechts gewinnt, weil Links versagt&ldquo; ist auch bei uns in Arbeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Meteorologische Unterst&uuml;tzung beim Aufbau des Feindbildes Russland<\/strong><br>\nUnser Leser W.K. schreibt: Ich bin Jahrgang 1963 und kann behaupten, in meinem Leben schon so manchen Meteorologen und Wetterbericht im TV und anderen Medien geh&ouml;rt und gesehen zu haben. In den letzten Tagen jedoch h&ouml;re ich die Wetterberichte nur noch mit Verwunderung, ist doch darin neuerdings von einer &ldquo;Russenpeitsche&rdquo; die Rede. Gemeint ist damit die winterliche K&auml;ltewelle, die zur Zeit aus nord&ouml;stlicher Richtung kommend &uuml;ber Deutschland zieht.<br>\nIn meinem ganzen bisherigen Leben und Medienkonsum habe ich diesen Begriff noch nie geh&ouml;rt, aber die &ldquo;Wetterfr&ouml;sche&rdquo; in Funk und Fernsehen tun so, als g&auml;be es diesen Begriff schon ewig.<br>\nIch glaube nicht, dass ich diesen Begriff bisher stets &uuml;berh&ouml;rt habe, wenn er genannt wurde, und auch in meinem gesamten Bekanntenkreis erhalte ich bei der Frage danach nur seltsame Gesichtsausdr&uuml;cke, gepaart mit einem &ldquo;H&auml;&auml;&auml;?&rdquo; oder einem &ldquo;Watt f&uuml;rn Ding?&rdquo;, als Antwort. Ich glaube daher, dass es sich hier um ein weiteres Teil im Puzzle handelt, welches zusammengesetzt das Feindbild Russland ergeben soll: ein negativ besetzte Begriff (die Peitsche) wird mit Russland assoziiert, und das unangenehme Ergebnis (die klirrende K&auml;lte) m&ouml;chte doch eigentlich niemand haben. Russland ist Schuld daran, dass wir frieren, und somit ist klar: Russland muss weg!<br>\nIrre ich mich etwa? Gab es den Begriff wirklich schon l&auml;nger? Oder ist es einfach nur ein erb&auml;rmlicher Versuch, auch an der meteorologischen Front Stimmung gegen Russland zu machen?\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist in der Tat ein absurder Begriff f&uuml;r eine Wetterlage, die nun f&uuml;r die Jahreszeit absolut nicht ungew&ouml;hnlich und unterm Strich mit den vielen Sonnenstunden zwischendrin sogar recht freundlich ist. Aber wenn das schon eine Russenpeitsche sein soll, was sind dann wohl die St&uuml;rme, die regelm&auml;&szlig;ig aus Westen kommend &uuml;ber das Land fegen? Ach ja, diese Wettereignisse fallen den Medien meist erst dann auf, wenn sie schon vorbei und Menschen, die man viel fr&uuml;her h&auml;tte warnen k&ouml;nnen, zu Schaden gekommen sind. Statt die verbale Russenpeitsche zu schwingen, k&ouml;nnte man im Winter auch einmal konkret dar&uuml;ber nachdenken, wie man den Menschen besser hilft, die in diesen Tagen kein Dach &uuml;ber dem Kopf haben und die die niedrigen Temperaturen in der Tat <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/327934.wohnungslos-im-winter.html\">kaum aushalten k&ouml;nnen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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