{"id":4266,"date":"2009-10-16T10:03:01","date_gmt":"2009-10-16T08:03:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4266"},"modified":"2009-10-19T09:58:38","modified_gmt":"2009-10-19T07:58:38","slug":"hinweise-des-tages-999","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4266","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br>\nDieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die &Uuml;bersicht zu den verschiedenen Themen; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"?p=4266#h01\">Rentenversicherung nicht direkt von Krise betroffen&rdquo;\n<li><a href=\"?p=4266#h02\">Banken. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft\n<li><a href=\"?p=4266#h03\">Wer pumpt der FDP eine Strategie\n<li><a href=\"?p=4266#h04\">Markus Sievers: Die Gewerkschafts-Kanzlerin\n<li><a href=\"?p=4266#h05\">Die Zwei-Klassen-Gesellschaft\n<li><a href=\"?p=4266#h06\">Atomkraft: Die M&auml;r von der Renaissance\n<li><a href=\"?p=4266#h07\">Razzia bei der BayernLB\n<li><a href=\"?p=4266#h08\">Linke attackiert M&uuml;ntefering: &ldquo;Der Totengr&auml;ber der SPD&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h09\">Angst vor Jobverlust macht depressiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h10\">Hartz-IV: Miete soll direkt an Vermieter gehen&#8232;\n<li><a href=\"?p=4266#h11\">IMK Report Nr. 42 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Z&ouml;gerliche Belebung &ndash; steigende Staatsschulden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h12\">Fall Sarrazin Zivilcourage bedeutet Risiko + Sarrazin-Debatte und 20 Jahre Mauerfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h13\">&raquo;Uns geht es um Aufkl&auml;rung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h14\">Portr&auml;t: G&uuml;nter Wallraff: Million&auml;r der Missst&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h15\">Ausgekochte Klientelpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h16\">Joseph Stiglitz: Unser Wertesystem ger&auml;t aus den Fugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h17\">Umfrage: Deutsche vertrauen Pflegeversicherung nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h18\">Die Frau des &Uuml;bervaters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h19\">Gegnerbeobachtung per Fragebogen: Gr&uuml;ne spionieren Linke aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h20\">Behandlung Demenzkranker: Ruhig gestellt mit Neuroleptika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h21\">Nachkommen von Migranten: schlechtere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch bei gleichem Bildungsniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h22\">NATO zahlt Schutzgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"?p=4266#h23\">Hillary Clinton: Der Kampf ums t&auml;gliche Brot<\/a><\/li>\n<\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/a><\/li><\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4266&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Rentenversicherung nicht direkt von Krise betroffen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Deutsche Rentenversicherung und das Bundessozialministerium haben Berechnungen des Mannheimer Forschungsinstitut &Ouml;konomie und Demographischer Wandel (MEA) zur&uuml;ckgewiesen, wonach die Wirtschaftskrise die Renten k&uuml;nftiger Ruhest&auml;ndler um acht Prozent schrumpfen l&auml;sst. Die bereits vor drei Wochen ver&ouml;ffentlichten, aber erst jetzt von einer Boulevard-Zeitung gro&szlig; pr&auml;sentierten Zahlen des MEA beruhten auf &ldquo;extrem pessimistischen Annahmen&rdquo;, die offenbar nur den Zweck h&auml;tten, &ldquo;das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung zu untergraben&rdquo;, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag. Die Deutsche Rentenversicherung selbst nahm zu den Thesen des von der privaten Versicherungswirtschaft gesponserten Instituts so Stellung: &ldquo;Die Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland ist anders als private Alterssicherungssysteme nicht unmittelbar von der Finanzkrise betroffen. Da die Rentenversicherung im Umlageverfahren finanziert wird, m&uuml;ssen die eingehenden Beitr&auml;ge nicht am Kapitalmarkt angelegt werden und k&ouml;nnen demzufolge auch nicht von Wertverlusten betroffen sein. Lediglich die Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage wird am Kapitalmarkt angelegt, allerdings nur bei Kreditinstituten, die einem inl&auml;ndischen Einlagensicherungsfonds angeh&ouml;ren. Die Modellrechnungen von Professor B&ouml;rsch-Supan, die aufgrund der Krise von langfristig geringeren Renten ausgehen, sind nur dann nachvollziehbar, wenn man unterstellt, dass die Krise das Lohnniveau nicht nur kurzfristig, sondern auf l&auml;ngere Dauer absenkt. Hierf&uuml;r gibt es aber keinen &ouml;konomisch plausiblen Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rentenversicherung-nicht-direkt-von-Krise-betroffen.html?session=9e2dc4323d582b94689e4a26b7609743\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Falsch. Der Versicherungsvertreter mit Professorentitel hat immer einen plausiblen Grund. Immerhin wehrt sich die Deutsche Rentenversicherung gegen allzu dreiste Lobbyarbeit im Mantel der Wissenschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Banken. Die Zwei-Klassen-Gesellschaft<\/strong><br>\n&#8232;Paukenschlag zum Auftakt der Bilanzsaison der US-Banken: JP Morgan verdient klotzig. Gro&szlig;e Banken zahlen Rekord-Boni. Auf der Verlierer-Stra&szlig;e sind dagegen die klassischen Gesch&auml;ftsbanken.<br>\n&#8232;Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2014390&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_wirtop\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer pumpt der FDP eine Strategie<\/strong><br>\nF&uuml;r eine vermeintlich frische, neue Regierungskraft hat es schon etwas erschreckend Dreistes, wenn sich FDP-Leute wie Hermann Otto Solms jetzt hinstellen und weiszumachen versuchen, dass man ja nicht habe wissen k&ouml;nnen, wie schlimm es um die Staatsfinanzen steht. Nicht nur deshalb, weil ein FDP-Mann dem Haushaltsausschuss im Bundestag vorsitzt und es keine Zahl gibt, die nicht vor dem 27. September schon bekannt war. Es ist schon einigerma&szlig;en frech, jetzt zu behaupten, dass man wegen der vermeintlich schwierigeren Kassenlage seine Wahlversprechen nicht einl&ouml;sen kann. So ein klein wenig dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, welcher Theorie die Liberalen eigentlich folgen. Zumindest wenn FDP-Mann Solms pl&ouml;tzlich vor sich hin plappert, es d&uuml;rfe ja keine Steuersenkungen auf Pump geben. Dabei war es doch gerade das, was die FDP bislang immer vorgeschlagen hat. Da hie&szlig; es, ein Teil der Steuersenkungen werde dadurch gegenfinanziert, dass diese Entlastungen die Schwarzarbeit zur&uuml;ckdr&auml;ngen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln, was die Steuereinnahmen dann steigert. Das kann man als These so aufstellen, ein gewisser Selbstfinanzierungseffekt ist sicher anzunehmen. Nur kommen diese Effekte ja nicht zeitgleich mit der Steuersenkung, sondern logischer Weise dann erst allm&auml;hlich. Was bedeutet, dass man bei einer solchen Aktion die Steuern per Definition erstmal auf Pump senkt. Wie kann man dann so einen Unsinn reden. Ein wenig Angst kann einem da werden, wenn sich das Gef&uuml;hl aufdr&auml;ngt, dass der frischen, neuen Regierungskraft jenseits gro&szlig;er Spr&uuml;che die makro&ouml;konomische Kompetenz komplett fehlt, die in einer so heiklen weltwirtschaftlichen Lage dringend n&ouml;tig w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2163&amp;blogId=10%20\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Den Optimismus von Thomas Fricke in punkto Arbeitsmarkt, Haushaltsdefizit und Wirtschaftswachstum au&szlig;en vor lassend ergeben sich weitere Fragen. Wie kommt Fricke einleitend darauf, dass es im FDP-Programm einige gute Vorschl&auml;ge gab? Zumindest k&ouml;nnte er uns dar&uuml;ber aufkl&auml;ren. Desweiteren, wie kommt er darauf, dass die FDP bei ihren Steuersenkungsversprechen von irgendwelchen makro&ouml;konomischen Theorien geleitet wurde? Im besten Falle plappert die FDP die Selbstfinanzierungsthese von Ronald Reagan. nach. Das Wirtschaftswachstum unter Reagan konnte nie die Verluste beim Steueraufkommen auszugleichen, die unter Bush Senior mit Steuererh&ouml;hungen angegangen werden mu&szlig;ten. Nat&uuml;rlich gibt es Vorstellungen dar&uuml;ber, z.B. vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesfinanzministeriums, Clemens Fuest, dass &uuml;ber einen drastischen Abbau des Sozialstaates (Reformen) dauerhafte Steuerentlastungen zu generieren w&auml;ren. Aber selbst wenn eine makro&ouml;konomische Modellrechnung das herg&auml;be, w&uuml;rden die sozialen Kosten letztendlich in Form von Armut, sozialer Unsicherheit, steigender Kriminalit&auml;t auch monet&auml;r den Staatshaushalt &uuml;berproportional belasten. So w&auml;re nach amerikanischem Vorbild mit einer halben Million Strafgefangenen zu rechnen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Markus Sievers: Die Gewerkschafts-Kanzlerin<\/strong><br>\nSie h&auml;tte nur noch ein paar Minuten so weiterreden m&uuml;ssen. Dann w&auml;r ihr die Ehrenstecknadel f&uuml;r verdienstvolle Gewerkschafter sicher gewesen. Eine Garantie gegen soziale Einschnitte hatten sich die Gewerkschaften von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Und Merkel liefert, als sie nach Hannover kommt. Beim Kongress der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie weist sie den k&uuml;nftigen Koalitionspartner FDP erneut so klar in die Schranken, dass die letzten Zweifel an ihrer Entschlossenheit ausger&auml;umt sein d&uuml;rften. &ldquo;Ich bin der Meinung, dass wir nichts &auml;ndern werden bei der Mitbestimmung.&rdquo; Damit bekommt der frisch gew&auml;hlte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis das Bekenntnis, das er bei seiner Begr&uuml;&szlig;ung eingefordert hatte. &ldquo;Diskussionen &uuml;ber den K&uuml;ndigungsschutz sind nicht hilfreich&rdquo;, f&uuml;gt Merkel hinzu. Das hatten die Gewerkschaftsdelegierten wenige Minuten vorher von ihrem Vorsitzenden schon einmal geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2014489_Kuendigungsschutz-und-Mitbestimmung-Die-Gewerkschafts-Kanzlerin.html%20\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da kann die Kanzlerin noch so oft mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft paktieren und Ackermann zum Geburtstag ins Kanzleramt einladen &ndash; ein paar gew&uuml;nschte Spr&uuml;che beim Gewerkschaftskongress und schon wird sie hier in der &Uuml;berschrift die Gewerkschafts-Kanzlerin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Zwei-Klassen-Gesellschaft<\/strong><br>\nNew York. Jamie Dimon ist ein Gewinner. Der Vorstandschef von JP Morgan hat sich am Mittwoch als erster der gro&szlig;en US-Bankenbosse aus der Deckung getraut. Seine Botschaft an die Investoren: Das Finanzinstitut verdiente im dritten Quartal wieder pr&auml;chtig &ndash; 3,6 Milliarden Dollar allein von Juli bis September. Das ist das Siebenfache der Vorjahresperiode, als die Krise ihren H&ouml;hepunkt erlebte. JP Morgan k&ouml;nnte damit schon bald die erste Bank sein, die ihren Aktion&auml;ren wieder eine Dividende zahlt. Die Staatsknete in H&ouml;he von 25 Milliarden Dollar hat die gr&ouml;&szlig;te US-Bank bereits im Juni zur&uuml;ck gezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2014390_Banken-Die-Zwei-Klassen-Gesellschaft.html\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert von Heusinger: Die Profiteure zur Kasse bitten<\/strong><br>\nTaugen die bombastischen Gewinne der US-Bank JP Morgan als Aufreger? Eigentlich nicht. Eigentlich m&uuml;ssten sie ein Grund f&uuml;r tiefe Zufriedenheit sein. Schaut her, was Staat und Zentralbank geschafft haben. Banken k&ouml;nnen wieder satte Gewinne machen. Denn darum geht es doch seit Ausbruch der Krise. Ohne gesunde Banken keine Kredite, also kein Wachstum, keine neuen Jobs und so weiter. Deshalb haben die Notenbanken die Zinsen auf fast null Prozent gesenkt, Wertpapiere am Markt aufgekauft, Liquidit&auml;t bis zum Abwinken ins System gepumpt. (&hellip;)<\/p>\n<p>Doch das m&uuml;sste nicht sein, wenn unsere Regierenden nur mutig w&auml;ren. Warum nicht eine Sondersteuer auf alle ausgesch&uuml;tteten Gewinne und Boni der Banken erheben? Nur die Gewinne, die das Eigenkapital st&auml;rken und damit die Bank krisenresistenter machen, bleiben von der Sondersteuer verschont.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2014394_Kommentar-Sondersteuer.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Atomkraft: Die M&auml;r von der Renaissance<\/strong><br>\nAlles ist vorbereitet f&uuml;r das gro&szlig;e Comeback der Atomkraft &ndash; doch sie wird erst einmal nicht stattfinden. Weltweit stehen Atomprojekte still, nur ein Bruchteil wird realisiert werden. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie des Schweizer Prognos-Instituts. So werde die Zahl der weltweit betriebenen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2030 um fast 30 Prozent sinken. Angesichts von Finanzierungsproblemen oder politischer Instabilit&auml;t werde zugleich nur ein Drittel der geplanten Neubauten realisiert &ndash; bestenfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/517\/490889\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Razzia bei der BayernLB<\/strong><br>\nBeim Einstieg der BayernLB bei der &ouml;sterreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) k&ouml;nnte nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Der ehemalige LB-Chef Werner Schmidt ist ins Visier der Justiz geraten und wird wegen Untreue verd&auml;chtigt. Die Zentrale der zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Landesbank war am Mittwoch Schauplatz einer Gro&szlig;razzia. Der Vorwurf der Untreue stehe im Zusammenhang mit dem Einstieg der BayernLB bei der HGAA im Jahr 2007, sagte Oberstaatsanw&auml;ltin Barbara Stockinger auf Anfrage. Die Razzia sei auf Standorte der HGAA in &Ouml;sterreich und Luxemburg ausgedehnt worden. Dem Vernehmen nach wurde auch die Privatwohnung Schmidts durchsucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2014393_Untreue-Verdacht-Razzia-bei-der-BayernLB.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Kommentar AM:<\/strong> Die Verschiebung von Verm&ouml;genswerten durch &Uuml;berbewertung oder Unterbewertung von Unternehmen und Unternehmensteilen, die verkauft oder gekauft werden, steht viel zu wenig im Mittelpunkt unserer Beobachtung. Wenn Unternehmen wie die Deutsche Telekom, die Deutsche Post AG, die Deutsche Bahn AG oder auch Siemens viele Unternehmen kaufen, halten und verkaufen, dann gibt es viele M&ouml;glichkeiten das Managements, Sondergewinne zukommen zu lassen. Das ist &uuml;brigens einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die einschl&auml;gigen Kreise Verm&ouml;genstransfers so gerne m&ouml;gen und auch &ouml;ffentlich den Eindruck erwecken, damit w&uuml;rden Werte gesch&ouml;pft.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Linke attackiert M&uuml;ntefering: &ldquo;Der Totengr&auml;ber der SPD&rdquo;<\/strong><br>\nFranz M&uuml;ntefering hat Oskar Lafontaine f&uuml;r das SPD-Wahldebakel verantwortlich gemacht. Jetzt keilt die Linke zur&uuml;ck &ndash; und rechnet in scharfen Worten mit dem scheidenden SPD-Vorsitzenden ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/618\/490989\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Angst vor Jobverlust macht depressiv<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise schadet der Gesundheit: Wenn Konzerne um ihre Existenz k&auml;mpfen, leiden die Angestellten h&auml;ufiger an psychischen Krankheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/647\/491018\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz-IV: Miete soll direkt an Vermieter gehen<\/strong><br>\nDie Koalition plant die Miete f&uuml;r Hartz IV Bezieher durch die zust&auml;ndigen Tr&auml;ger direkt an die Vermieter auszuzahlen. Die Folge: Eine weitere Bevormundung f&uuml;r ALG II Bezieher\/innen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/hartz-iv-miete-soll-direkt-an-vermieter-gehen3442.php\">Gegen Hartz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>IMK Report Nr. 42 Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Z&ouml;gerliche Belebung &ndash; steigende Staatsschulden <\/strong><br>\nIm Sommer 2009 hat sich die Konjunktur in Deutschland nach dem dramatischen Einbruch im vergangenen Winter stabilisiert. Massive Interventionen der Regierungen und Notenbanken haben dazu ma&szlig;geblich beigetragen. Einem raschen Aufschwung stehen jedoch erhebliche Bremskr&auml;fte entgegen. In diesem Jahr wird sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um 5 % verringern. F&uuml;r 2010 ist nicht mit einem selbsttragenden Aufschwung zu rechnen, so dass die Konjunktur auf wirtschaftspolitische Unterst&uuml;tzung angewiesen bleibt. Das BIP steigt voraussichtlich um 1,2 %. Die Zahl der Arbeitlosen wird im Jahresdurchschnitt bei nahezu 4,1 Millionen liegen, nach 3,5 Millionen in diesem Jahr. Die Inflationsrate betr&auml;gt in diesem Jahr 0,3 % und 2010 0,6 %.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_42_2009.pdf\">B&ouml;ckler [PDF &ndash; 5.7 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fall Sarrazin Zivilcourage bedeutet Risiko <\/strong><br>\nWas hat der Fall Brunner mit dem Fall Sarrazin zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Brunner kam Kindern zur Hilfe und wurde daf&uuml;r zu Tode gepr&uuml;gelt. Sarrazin sprach unbequeme Wahrheiten aus und wurde daf&uuml;r heftig kritisiert. Doch beide F&auml;lle haben mit Zivilcourage zu tun; beide mit einer &Ouml;ffentlichkeit, die emp&ouml;rt reagiert &ndash; einmal f&uuml;r, einmal gegen den Helden. Es lohnt sich, vor allem letzteren Aspekt zu betrachten. Er f&uuml;hrt zu der alten Frage, warum Zivilcourage in Deutschland einen so schweren Stand hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E58C4452870BA4900B453CDB3DAE352A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Sarrazin hat also unter gr&ouml;&szlig;ter Gefahr f&uuml;r Leib und Leben die t&uuml;rkischen und arabischen Mitb&uuml;rger gegen Anfeindungen verteidigt, oder so &auml;hnlich&hellip; Uns&auml;glich, unertr&auml;gliche Volksverdummung und Manipulation. Aber im FAZ-Paralleluniversum gelten ja auch die Gleichsetzungen von Realsozialismus und Nationalsozialismus oder von Hartz IV und Sozialstaat usw. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sarrazin-Debatte und 20 Jahre Mauerfall<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der aktuellen &bdquo;Sarrazin-Debatte&ldquo; und der bevorstehenden &bdquo;20 Jahre Mauerfall&ldquo; m&ouml;chten wir an die &bdquo;Kurzmitteilung aus der amtlichen Statistik&ldquo; des Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) vom 3. April 2006 erinnern. (vgl. Seite 2 des Anhangs) Die im Vergleich mit den westdeutschen L&auml;ndern extrem negative Ver&auml;nderungsrate der Zahl der ausl&auml;ndischen Auszubildenden in Berlin, insbesondere in den Jahren 1989 bis 1999 (-23,7 Prozent; Westdeutschland ohne Berlin +22,8 Prozent *), macht deutlich: Nirgendwo ist den ausl&auml;ndischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern** nach dem Mauerfall am 9. November 1989 derart klar vor Augen gef&uuml;hrt worden, wie in Berlin: Sie sind nur &bdquo;zweite oder dritte Wahl&ldquo;, (auch) wenn es um die Besetzung von Ausbildungspl&auml;tzen (und Arbeitspl&auml;tzen) geht. Konfrontiert mit einer gro&szlig;en Zahl neuer bundesdeutscher Konkurrentinnen und Konkurrenten auf dem Ausbildungsmarkt (und Arbeitsmarkt) wurden sie, insbesondere die jungen T&uuml;rkinnen und T&uuml;rken, viel st&auml;rker noch als zuvor, an den Rand gedr&auml;ngt, rausgedr&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/091016_sarrazin_mauerfall.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 132 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Uns geht es um Aufkl&auml;rung&laquo;<\/strong><br>\nDie Gruppe Arbeiterfotografie deckt auf, wie Feindbilder geschaffen werden, um Kriege zu rechtfertigen. Dagegen laufen Antideutsche Sturm. Ein Gespr&auml;ch mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-15\/003.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Portr&auml;t: G&uuml;nter Wallraff: Million&auml;r der Missst&auml;nde<\/strong><br>\n<em>Von Hans Leyendecker<\/em><br>\nG&uuml;nter Wallraff war &ldquo;Ganz unten&rdquo;, er war bei Bild, jetzt verwandelt er sich in einen Afrikaner: Die vielen Leben des Mannes, der im W&ouml;rterbuch zu finden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/716\/491087\/text\/print.html%20\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ausgekochte Klientelpolitik<\/strong><br>\nDas Schonverm&ouml;gen f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger zu erh&ouml;hen ist &uuml;berf&auml;llig. Das macht aber aus Union und FDP noch lange keine Koalition der sozialen W&auml;rme.<br>\nKein Wunder, dass die Versicherungswirtschaft alles macht, um diesen Markt stabil zu halten. Die Angst wegen Hartz IV seine Lebensversicherung aufl&ouml;sen zu m&uuml;ssen, f&ouml;rdert nicht gerade den Absatz solcher Policen. Die FDP, die wo es geht versucht die private Versicherungswirtschaft zu st&auml;rken, hilft da offenbar gerne. Sie hat sich im Gegensatz zur Union schon im Wahlprogramm sehr konkrete Gedanken &uuml;ber das Schonverm&ouml;gen gemacht. Und so kann Schwarz-Gelb vordergr&uuml;ndig mit einer Regelung punkten, von der kaum einer etwas hat, die kaum etwas kostet, die aber alle gut finden und vor allem der Wirtschaft hilft. Nur eines sollte man wissen: Das soziale Herz mag schlagen wo es will. Bei Union und FDP jedenfalls pocht es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/746\/491116\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein erstaunlicher Text f&uuml;r die S&uuml;ddeutsche Zeitung !<\/em><\/p>\n<p><em>Passend dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>&raquo;Das belebt die Gesch&auml;fte der Versicherungen&laquo;<\/strong><br>\nVon der Erh&ouml;hung des &raquo;Schonverm&ouml;gens&laquo; Arbeitsloser profitieren die Hauptspender der FDP. Ein Gespr&auml;ch mit Christoph Butterwegge. Christoph Butterwegge ist Professor f&uuml;r Politikwissenschaft an der Universit&auml;t K&ouml;ln und Verfasser des Buches&laquo;Armut in einem reichen Land&laquo;<\/p>\n<p>Es geht dabei nur um das Schonverm&ouml;gen zur Altersvorsorge, beispielsweise Kapitallebensversicherungen &ndash; nicht etwa darum, seinen Besitz allgemein vor dem staatlichen Zugriff zu sch&uuml;tzen. In Ostdeutschland besitzt die H&auml;lfte aller Betroffenen ohnehin kein Verm&ouml;gen. Verdreifacht man den Betrag, den man f&uuml;r das Alter ansparen darf, kommt das vor allem Menschen im Westen zugute, die sich eine private Altersvorsorge leisten konnten, als sie noch Arbeit hatten &ndash; aber gerade die &auml;rmsten Schlucker haben nichts davon. Die eigentlichen Profiteure der Ma&szlig;nahme sind Versicherungen und Banken &ndash; &uuml;brigens die Hauptspender der FDP. Gleichzeitig ist die neue Regelung kaum mehr als ein Trostpflaster f&uuml;r Hartz-IV-Betroffene, es soll K&uuml;rzungen an anderer Stelle lindern und Menschen beruhigen, die Union und FDP als Parteien der sozialen K&auml;lte erleben. Denen will man suggerieren, der Sozialstaat werde nicht abgebaut, sondern nachgebessert. Hartz IV kann man aber nicht weiterentwickeln, man mu&szlig; das Gesetz &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-16\/037.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz: Unser Wertesystem ger&auml;t aus den Fugen<\/strong><br>\nWelche Art von Leistung wird heutzutage eigentlich belohnt? Wie verzerrt unser Wertesystem ist, zeigt eine Gegen&uuml;berstellung des Erfinders der gr&uuml;nen Revolution mit der Wall Street.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:nobelpreistraeger-unter-sich-unser-wertesystem-geraet-aus-den-fugen\/50022140.html?mode=print%20\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Nachdenkseiten-Lesers:<\/strong> Als Angestellter im Banksektor (Vertrieb) kann ich Ihren Argumenten bez&uuml;glich der &ldquo;Heiligsprechung&rdquo; der privaten AV nur beipflichten. Wir werden t&auml;glich mit vermeintlichen &ldquo;Studien&rdquo; bombardiert, die die &Uuml;berlegenheit der Kapitalm&auml;rkte gegen&uuml;ber der &ldquo;unsicheren&rdquo; staatlichen Rente beweisen. Dumm nur, dass t&auml;glich Kunden kommen, die sich wegen der gesunkenen &Uuml;bersch&uuml;sse Ihrer Versicherungen &auml;rgern, oder sich wundern, wo in den letzten 10 Jahren die durchschnittlichen 8% Rendite Ihrer Aktienfonds geblieben ist (&hellip;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Umfrage: Deutsche vertrauen Pflegeversicherung nicht<\/strong><br>\nDie Angst vor Altersarmut ist gro&szlig;: Drei Viertel der Deutschen bef&uuml;rchten, dass sie im Pflegefall trotz Leistungen aus der Pflegeversicherung nicht ausreichend versorgt sind. Das geht aus einer Umfrage des Allensbach-Instituts hervor. Doch nur gut jeder Zehnte sorgt privat vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,655346,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eine Allensbach-Umfrage im Auftrag eines privaten Klinikbetreibers (der Alten- und Pflegeheime betreibt und zwar als Aktiengesellschaft &ndash; ist das nicht pervers ?!?). Toll. Und dass die Allensbach-Chefin Aufsichtsr&auml;tin bei der Allianz-Versicherung und Werbemaskottchen beim Finanzdienstleister MLP ist, hat nat&uuml;rlich gar nichts damit zu tun.<br>\n<\/em>Quelle 2: <a href=\"?p=4159#h17\">Nachdenkseiten, Hinweise des Tages vom 31.08.2009<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Frau des &Uuml;bervaters<\/strong><br>\nNach jahrelangem Hintenanstehen dr&auml;ngt sie jetzt nach vorne: Liz Mohn regiert nun &uuml;ber Europas gr&ouml;ssten Medienkonzern Bertelsmann.<br>\nKann sie das?, fragen sich deutsche Kommentatoren in diesen Tagen mit bangem Unterton. Liz Mohn (68) &uuml;bernimmt nach dem Tod Reinhard Mohns die nahezu uneingeschr&auml;nkte Hoheit &uuml;ber den Bertelsmann-Konzern mit Sitz in G&uuml;tersloh. Zur Bertelsmann-Gruppe mit einem Umsatz von 16 Milliarden Euro geh&ouml;ren unter anderem die Senderkette RTL, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr und der Buchverlag Randome House. Kann sie das?, fragen sich die Beobachter, weil der Leistungsausweis von Liz Mohn &ndash; zumindest von aussen betrachtet &ndash; eigentlich nur darin besteht, dass sie mit Reinhard Mohn verheiratet war. Sie war blond, 17 Jahre alt und Lehrtochter in der Telefonzentrale, als der m&auml;chtige Chef sie an einem Fest 1958 zum Tanzen aufforderte. Die kleine Blonde wurde seine Geliebte. Es h&auml;tte eine Episode im Leben von Reinhard Mohn bleiben k&ouml;nnen. Er betrog seine Gattin Magdalena regelm&auml;ssig mit sch&ouml;nen B&uuml;rofr&auml;uleins aus seinem Unternehmen. In diesem Fall war es anders. Mohn blieb an der 20 Jahre j&uuml;ngeren Elisabeth Beckmann h&auml;ngen. Es sollten allerdings noch viele Jahre verstreichen, bis aus der kleinen Blonden Liz Mohn die Gattin des Patriarchen wurde. Der Weg dorthin f&uuml;hrte durch Abgr&uuml;nde menschlichen Verhaltens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/panorama\/leute\/Die-Frau-des-Bigamisten\/story\/16959446\/print.html\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Gegnerbeobachtung per Fragebogen: Gr&uuml;ne spionieren Linke aus<\/strong><br>\nGr&uuml;ne erfassen Informationen &uuml;ber die Linkspartei in den L&auml;ndern &ndash; mit fragw&uuml;rdigen Methoden. Man fragt unter anderem nach &ldquo;Besonderheiten&rdquo; und &ldquo;personellen Zwistigkeiten&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die Gr&uuml;nen wenden hier Methoden an, die sie regelm&auml;&szlig;ig anderen sch&auml;rfstens vorwerfen&rdquo;, sagte Gregor Gysi der taz. &ldquo;Es gibt halt verschiedene Wege, auf denen man politisch und menschlich verkommen kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/gruene-sonstige-auffaelligkeiten\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Behandlung Demenzkranker: Ruhig gestellt mit Neuroleptika<\/strong><br>\nImmer mehr Demenzkranke m&uuml;ssen Neuroleptika schlucken, obwohl sie gravierende Nebenwirkungen haben k&ouml;nnen: erh&ouml;hte Schlaganfallgefahr, Diabetes und Kreislaufprobleme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/ruhig-gestellt-mit-neuroleptika\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MR:<\/strong> Das ist ein &ldquo;super Beispiel&rdquo;, wie mit Menschen umgegangen wird &ndash; und da soll mensch noch zu irgendjemandem Vertrauen haben? Oder einem Arzt vertrauen? Das passiert alles unter &auml;rztlicher Anweisung. Wenn man dann noch &uuml;berlegt, dass derzeit die Bezahlung des &ldquo;Gesundheitssystems&rdquo; nach der Schwere der Erkrankung erfolgt und nicht mehr nach dem tats&auml;chlichen Aufwand, dann kommt einem das kalte Grausen. Kann ich tats&auml;chlich noch einem Arzt glauben, wenn er eine schwere oder schwerst Krankheit diagnostiziert. Oder sollte ich erst einmal in der 80seitigen Liste nachschauen, welche die Grundlage f&uuml;r die Entlohnung darstellt &ndash; je kr&auml;nker, desto besser bzw. lukrativer (&hellip;) Unglaublich &ndash; nein nur Lebensrealit&auml;t und derzeitige Gesetzeslage. Wie sagte MP Koch vor wenigen Jahren &ldquo;Ich will, dass es der Pharmaindustrie gut geht!&rdquo; Und der Mitarbeiter einer Pharmafirma eine wenig angeduselt bei einer Nachfeier einer Messe &ldquo;Wo k&auml;men wir denn volkswirtschaftlich hin, wenn alle gesund w&auml;ren!&rdquo; (Aus ein SWR-Doku) Keine Rede ist von Einsparungen im System indem Vorsorge getrieben wird. Es will niemand Geld sparen &ndash; die Menschen sollen krank sein &ndash; alle sollen verdienen auf der Anbieterseite &ndash; und wir sollen es eigenverantwortlich bezahlen. Die Gesundheitsindustrie w&uuml;rde zusammenbrechen, w&uuml;rde f&uuml;r mehr Volksgesundheit gesorgt werden. Das ist nicht gewollt. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Der Pflegefachmann Claus Fussek kritisiert schon seit Jahren, dass Betreiber von Altenpflegeheimen besser verdienen je h&ouml;her die Pflegestufe ist &ndash; also je kranker die Patientin bzw. der Patient. Da steckt dann auch auf dieser Seite ein finanzielles Interesse an m&ouml;glichst kranken Patientinnen und Patienten. Es ist eigentlich nichts anderes als gesetzlich legitimierte K&ouml;rperverletzung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Nachkommen von Migranten: Schlechtere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch bei gleichem Bildungsniveau<\/strong><br>\nNachkommen von Einwanderern haben in Deutschland und &Ouml;sterreich deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als junge Menschen mit zumindest einem im Inland geborenen Elternteil. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/documentprint\/0,3455,de_34968570_35008930_43880255_1_1_1_1,00.html\">OECD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>NATO zahlt Schutzgeld<\/strong><br>\nDer italienische Geheimdienst soll afghanischen Aufst&auml;ndischen mehrere zehntausend Dollar Schutzgeld gezahlt haben, um sie von Angriffen auf italienische Truppen abzuhalten. Das behauptete die britische Times am Donnerstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte NATO-Insider. Nach Angaben des Blattes sei dies auch der Hintergrund einer der schwersten Niederlagen der internationalen Interventionstruppen. Am 18. August 2008 war eine franz&ouml;sische Einheit in der N&auml;he ihres St&uuml;tzpunktes Surobi in der Provinz Kabul in einen Hinterhalt geraten, wobei zehn Soldaten von den Angreifern get&ouml;tet wurden. Die Franzosen hatten Surobi wenige Wochen zuvor von den Italienern &uuml;bernommen, die sie &ndash; laut Times &ndash; nicht &uuml;ber ihre Abmachungen mit den Aufst&auml;ndischen informiert h&auml;tten. Die Franzosen h&auml;tten im Vertrauen darauf, da&szlig; die Italiener zuvor kaum angegriffen worden waren, angenommen, da&szlig; die Gegend sicher sei und sich unvorsichtig verhalten. Tats&auml;chlich war laut damaligen Berichten die &uuml;berfallene franz&ouml;sische Einheit viel zu schwach ausger&uuml;stet gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-16\/033.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Hillary Clinton: Der Kampf ums t&auml;gliche Brot<\/strong><br>\nDer Sieg &uuml;ber den Hunger auf der Welt ist der Schl&uuml;ssel zur Nahrungsmittelsicherheit &ndash; zu gew&auml;hrleisten, dass Landwirte reichlich Pflanzen auss&auml;en und ernten k&ouml;nnen, sich effektiv um ihre Nutztiere k&uuml;mmern und Fische fangen k&ouml;nnen, um dann sicherzustellen, dass die von ihnen produzierten Lebensmittel auch die Menschen erreichen, die sie brauchen. Beim Thema der Nahrungsmittelsicherheit treffen einige Themenkomplexe aufeinander: vom Klimawandel verursachte D&uuml;rren und &Uuml;berschwemmungen, Fluktuationen in der Weltwirtschaft, die sich auf die Lebensmittelpreise auswirken, und hohe &Ouml;lpreise, die zu einem Anstieg bei den Transportkosten f&uuml;hren. Daher geht es bei der Nahrungsmittelsicherheit nicht nur um Nahrungsmittel, sondern in erster Linie um Sicherheit. Chronische Unterern&auml;hrung stellt eine Bedrohung f&uuml;r Einzelpersonen, Regierungen, Gesellschaften und internationale Grenzen dar. Menschen, die hungern oder unterern&auml;hrt sind, sind nicht in der Lage, ihre Familien zu versorgen. Sie werden mit einem Gef&uuml;hl der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung allein gelassen, das zu Spannungen, Konflikten und sogar Gewalt f&uuml;hren kann. Seit 2007 ist es in mehr als 60 L&auml;ndern zu Ausschreitungen um Lebensmittel gekommen. Das Versagen der Landwirtschaft in vielen Teilen der Welt hat auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Landwirtschaft ist f&uuml;r mehr als drei Viertel der armen Menschen auf der Welt die einzige oder wichtigste Einnahmequelle. Wenn so viele Menschen hart arbeiten, aber dennoch nicht vorankommen, wird die ganze Welt zur&uuml;ckgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/Welternaehrung;art141,2924638?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/AM)<br \/> Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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