{"id":42665,"date":"2018-03-01T08:19:59","date_gmt":"2018-03-01T07:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665"},"modified":"2018-03-01T08:19:59","modified_gmt":"2018-03-01T07:19:59","slug":"hinweise-des-tages-3070","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h01\">Verkauf der HSH Nordbank: So teuer wie 14 Elbphilharmonien &ndash; mindestens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h02\">Bundesregierung wurde gehackt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h03\">Offizielle Arbeitslosigkeit im Februar 2018: 2.545.936<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h04\">Mindestlohn in Europa: Merkel und Nahles m&uuml;ssen vor der eigenen Haust&uuml;r kehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h05\">Der Arbeitskr&auml;ftemissbrauch durch Leiharbeit hat System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h06\">&bdquo;F&uuml;r Bed&uuml;rftigkeit ist nicht Staatsangeh&ouml;rigkeit die Richtschnur&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h07\">&bdquo;Purer Wahnsinn&ldquo;: Streit um Bundeswehr spitzt sich zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h08\">Bundesregierung verdoppelt R&uuml;stungsexporte an Entwicklungsl&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h09\">Die Schaltzentrale f&uuml;r Ostseekriege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h10\">Afrin: Basisdemokratie mit starken Frauenrechten unter NATO-Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h11\">Frieden mit den Taliban? &ldquo;Man kann und man muss mit ihnen reden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h12\">Studie zu Neonicotinoiden &ldquo;So eindeutig, dass die Politik nicht mehr entkommen kann&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h13\">Deutsche Umwelthilfe zum Diesel-Urteil: Politik muss sich aus &ldquo;W&uuml;rgegriff der Autoindustrie befreien&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h14\">CDU: Der Kampf f&uuml;r einen liberalen Konservatismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42665#h15\">Die ARD mal wieder: S&auml;mtliche Klischees &uuml;ber Russlanddeutsche in 45 Minuten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verkauf der HSH Nordbank: So teuer wie 14 Elbphilharmonien &ndash; mindestens<\/strong><br>\nDie HSH Nordbank wird an US-Finanzinvestoren verkauft &ndash; die L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein beenden damit ein Milliardendebakel. Wie konnte es dazu kommen? Und wie teurer wird es wirklich?<br>\nIst das nun ein Tag zum Strahlen oder einer zum Klagen? Da scheinen sich auch Olaf Scholz und Daniel G&uuml;nther nicht so ganz einig zu sein. W&auml;hrend Schleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther (CDU) von einem &ldquo;schweren Tag f&uuml;r unsere beiden L&auml;nder&rdquo; spricht, kann Hamburgs Erster B&uuml;rgermeister Scholz (SPD) gar nicht oft genug das &ldquo;gute Verhandlungsergebnis&rdquo; betonen, mit dem man es geschafft habe, eine &ldquo;existenzielle Krise&rdquo; der Nordl&auml;nder abzuwenden. Ja, was denn nun?<br>\nFest steht: Die L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein haben die HSH Nordbank verkauft &ndash; und damit ein d&uuml;steres Kapitel beendet. Wirksam wird der Vertrag zwar erst zum sogenannten Closing des Gesch&auml;fts in einigen Wochen oder Monaten. Und auch die beiden Landesparlamente und die EU-Kommission m&uuml;ssen noch zustimmen. Doch &ldquo;ein bisschen Erleichterung ist schon da&rdquo;, wie Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther am Ende der Pressekonferenz in Kiel zugibt. [&hellip;]<br>\nNoch ist die Schlussrechnung nicht bis ins Detail m&ouml;glich, aber wie es aussieht, wird das Debakel der HSH Nordbank die L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein am Ende zwischen 10 und 15 Milliarden Euro kosten. [&hellip;]<br>\nOb eher 10 oder eher 15 Milliarden Euro &ndash; wie hoch die Verluste f&uuml;r die L&auml;nder am Ende genau sein werden, wird sich erst sp&auml;ter zeigen. Der schleswig-holsteinische Ministerpr&auml;sident G&uuml;nther geht derzeit von 5,4 Milliarden Euro f&uuml;r sein Land aus, im schlimmsten Fall w&uuml;rden es nach seinen Worten 7 Milliarden Euro. F&uuml;r Hamburg sieht es nach Angaben von B&uuml;rgermeister Scholz &auml;hnlich aus.<br>\nRechnet man nur mit dem offiziell veranschlagten Verlust, kommt man also auf knapp 11 Milliarden Euro f&uuml;r beide L&auml;nder zusammen.<br>\nDas ist f&uuml;nf Mal so viel wie das Bundesland Hamburg im vergangenen Jahr f&uuml;r Schulen ausgegeben hat. Oder gut 15 Mal so viel wie f&uuml;r Kitas oder Polizei. Auch die Kosten f&uuml;r die Elbphilharmonie betrugen mit knapp 800 Millionen Euro nur einen Bruchteil dessen, was Hamburg wegen der HSH Nordbank schultern muss. [&hellip;]<br>\nDie neuen Eigent&uuml;mer finden eine gut aufger&auml;umte Bank vor, die mit ordentlich Eigenkapital ausgestattet ist und sich fast aller Risiken entledigt hat. F&uuml;r die m&uuml;ssen nun nur noch die Steuerzahler geradestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hsh-nordbank-wird-verkauft-so-teuer-wie-14-elbphilharmonien-a-1195718.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der entscheidende Absatz steht am Schluss: &ldquo;Die neuen Eigent&uuml;mer finden eine gut aufger&auml;umte Bank vor, die mit ordentlich Eigenkapital ausgestattet ist und sich fast aller Risiken entledigt hat. F&uuml;r die m&uuml;ssen nun nur noch die Steuerzahler geradestehen.&rdquo; Genauso funktioniert der moderne Finanzkapitalismus. Es geht um die Auspl&uuml;nderung der Mehrheit der B&uuml;rger zu Gunsten der Reichen und Superreichen. Der Neoliberalismus ist die dazu konstruierte Ideologie, die dieses Treiben legitimieren soll und der kommissarische Parteivorsitzende der SPD und designierte Finanzminister einer neuen Gro&szlig;en Koalition, Scholz, findet das alles gro&szlig;artig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die NachDenkSeiten sind bereits vor einem Jahr <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36482\">am 4. Januar 2017<\/a> auf die Vorg&auml;nge rund um die HSH Nordbank eingegangen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Faule Kredite: &bdquo;Riesiger Belastungsklotz f&uuml;r die B&uuml;rger&ldquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, Werner Marnette (CDU), hat fr&uuml;hzeitig auf die Risiken der HSH Nordbank f&uuml;r die Steuerzahler aufmerksam gemacht. Er trat von seinem Amt zur&uuml;ck, weil er mit seinen Warnungen in der Kieler Landesregierung auf taube Ohren stie&szlig;. &bdquo;Der Scheinverkauf der Bank ist Betrug am B&uuml;rger&ldquo;, sagt Marnette im Gespr&auml;ch mit test.de &ndash; und erl&auml;utert, warum die Probleme auch nach dem Verkauf der Bank nicht aus der Welt sind.<br>\nDie HSH Nord&shy;bank ist verkauft. Ende gut, alles gut?<br>\nNein. Das ist kein Verkauf, sondern ein Scheinverkauf. Die HSH Nord&shy;bank ist, betriebswirtschaftlich betrachtet, unverk&auml;uflich. Denn die Bank hat Milliarden Euro an Risiken in ihren Gesch&auml;ftsb&uuml;chern. Deshalb will auch keine andere Bank die HSH Nordbank &uuml;bernehmen. Die faulen Kredite und anderen Risiken werden sicherlich nicht von den neuen Eigent&uuml;mern &uuml;bernommen, sondern bleiben als riesiger Belastungsklotz f&uuml;r die B&uuml;rger Hamburgs und Schleswig-Holsteins bestehen. Denn die beiden Bundesl&auml;nder haften daf&uuml;r auch nach dem Verkauf.<br>\nWie hoch sind die Belastungen f&uuml;r die Steuerzahler jetzt noch?<br>\nGenau kennen wir die Risiken und die damit verbundenen Belastungen f&uuml;r die Steuerzahler immer noch nicht. Sie betragen wahrscheinlich mehr als 20 Milliarden Euro. Mit Sicherheit sind mehr als 13 Milliarden Euro weg. Denn die HSH Nordbank hat sowohl die zehn Milliarden Euro aufgebraucht, die Hamburg und Schleswig-Holstein als Garantie gew&auml;hrt haben, als auch die drei Milliarden Euro, die beide L&auml;nder 2009 als Kapitalspritze zu Verf&uuml;gung stellten. Hinzu kommen noch Wertberichtigungen und Pensionsverpflichtungen der HSH Nordbank, f&uuml;r die auch die Steuerzahler gerade stehen. Das sind mit Sicherheit 1,5 Milliarden Euro. Und es gibt weitere Risiken. Die HSH Nordbank ist eine Black Box, denn was sich aus der Schiffsfinanzierung der Bank noch ergeben wird, ist v&ouml;llig offen. &Uuml;ber das, was noch auf die Steuerzahler zukommt, werden sie weiterhin im Unklaren gelassen. Nicht einmal die Abgeordneten der beiden Landesparlamente kennen die Zahlen. Sie sollen aber im April 2018 dem heute beschlossenen Verkauf zustimmen. [&hellip;]<br>\nDie Bank h&auml;tte schon vor Jahren abgewickelt werden m&uuml;ssen. Was bringt es, eine Milliarde Euro durch den Verkauf der Bank einzunehmen, wenn bei den Steuerzahlern im schlimmsten Fall mehr als 20 Milliarden Euro h&auml;ngen bleiben? Dieses Geld fehlt f&uuml;r Kinderg&auml;rten, Schulen, Universit&auml;ten und andere wichtige Aufgaben der L&auml;nder. Der Scheinverkauf der Bank ist Betrug am B&uuml;rger, weil immer noch nicht offengelegt wird, was die Bank ihn letztlich kostet. Die neuen Eigent&uuml;mer werden die Karten nicht auf den Tisch legen. Ungeheuerlich ist auch, dass allein die f&uuml;r den Verkaufsprozess angeheuerten Berater fast 200 Millionen Euro bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.test.de\/HSH-Nordbank-verkauft-Ex-Wirtschaftsminister-sieht-Betrug-am-Buerger-5291058-5291061\/\">Test.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesregierung wurde gehackt<\/strong><br>\nDie Attacke sei von deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden im Dezember erkannt worden, berichtet die dpa weiter. Der Angriff sei da schon &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit gelaufen, wom&ouml;glich ein ganzes Jahr. Aus Sicherheitskreisen hei&szlig;t es, es seien vermutlich Cyberspione der russischen Gruppe &ldquo;APT28&rdquo; gewesen, die das deutsche Au&szlig;en- und das Verteidigungsministerium erfolgreich angegriffen h&auml;tten. Nach Informationen der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; gab es in jedem Fall im Ausw&auml;rtigen Amt einen entsprechenden Vorfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/hackerangriff-regierungsnetz-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Lacher am Rande:<\/strong><br>\nAusl&auml;ndische Hacker sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in das bislang als sicher geltende Datennetzwerk des Bundes und der Sicherheitsbeh&ouml;rden eingedrungen.<br>\nJa, &auml;h, nee. Wer zu irgendeinem Netz annimmt, es sei schon sicher, ist inkompetent und sollte gefeuert werden. Erst Recht, wenn das Netz von einem externen Dienstleister betrieben wird, wie T-Systems in diesem Fall.<br>\nDie Angreifer sollen Sicherheitskreisen zufolge der Gruppe &ldquo;APT28&rdquo; angeh&ouml;ren, die viele Fachleute russischen Regierungsstellen zurechnen.<br>\n&Auml;h, nein. Schlangen&ouml;l-Verk&auml;ufer mit Paniksch&uuml;rmotiv verbreiten Ammenm&auml;rchen. Niemand hat da irgendwas zuordnen k&ouml;nnen. Es gibt da blo&szlig; unbelastbares H&ouml;rensagen aus nicht ernstzunehmenden Quellen mit kommerziellem Paniksch&uuml;rhintergrund.<br>\nWas f&uuml;r eine Farce mal wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/\">Fefes Blog<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Offizielle Arbeitslosigkeit im Februar 2018: 2.545.936<\/strong><br>\nMit 70,8 Prozent liegt das Armutsrisiko f&uuml;r Arbeitslose in Deutschland im Jahr 2016 nach Angaben des europ&auml;ischen Statistikamtes Eurostat am h&ouml;chsten in Europa. Derweil l&auml;sst die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesregierung im Februar wieder fast eine Million Erwerbslose aus der Statistik schummeln.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-hdt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10155440763923434\/?type=3&amp;theater\">die Linke im Bundestag via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Februar 2018<\/strong><br>\n4,570 Millionen Arbeitsuchende. Darunter 2,546 Millionen registrierte Arbeitslose &ndash; davon 927.000 bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit (Arbeitsagenturen) und 1,619 Millionen bei den Jobcentern registriert. 4,263 Millionen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte (ELB &ndash; SGB II &ndash; Hartz IV). Zum L&auml;nder- und Rechtskreisvergleich (insgesamt, SGB III und SGB II) im Februar 2018 und Februar 2017 &ndash; Arbeitsuchende (darunter registrierte Arbeitslose, differenziert nach Geschlecht) und erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte &ndash; siehe die BIAJ-Kurzmitteilung (PDF) vom 28. Februar 2018.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1046-arbeitsuchende-arbeitslose-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-laendervergleich-februar-2018.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn in Europa: Merkel und Nahles m&uuml;ssen vor der eigenen Haust&uuml;r kehren<\/strong><br>\nTrotz bester Wirtschaftslage spielt Deutschland bei der Entwicklung der Mindestl&ouml;hne nur in der europ&auml;ische Kreisklasse&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin f&uuml;r Gute Arbeit der Fraktion DIE LINKE, die Zahlen des aktuellen Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI), wonach die Mindestl&ouml;hne in 19 von 22 EU-Staaten gestiegen, in Deutschland aber real gefallen sind. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Der Abstand zwischen dem Mindestlohn und dem allgemeinen Lohnniveau in Deutschland w&auml;chst. Die gegenw&auml;rtige Preissteigerung frisst den Mindestlohn auf, und die betroffenen Besch&auml;ftigten haben dadurch immer weniger in der Tasche. Schuld daran ist die Gro&szlig;e Koalition, die ihre Verantwortung f&uuml;r die Erh&ouml;hung des Mindestlohns an Kommissionen abschiebt, statt selbst zu handeln.<br>\nIm Koalitionsvertrag findet sich zur Anhebung des Mindestlohns kein Wort. SPD und CDU sprechen nur davon, &lsquo;Lohndumping in den wirtschaftliche schw&auml;cheren L&auml;ndern in Europa&rsquo; zu bek&auml;mpfen. Merkel und Nahles sollten in Sachen Mindestlohn vor der eigenen Haust&uuml;r kehren, statt mit dem Finger auf andere L&auml;nder zu zeigen.<br>\nDIE LINKE fordert eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf zw&ouml;lf Euro sowie die Streichung diskriminierender Ausnahmeregelungen f&uuml;r Langzeiterwerbslose, jugendliche Besch&auml;ftigte und Praktikanten. Zudem muss das Mindestlohngesetz nachgebessert werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/mindestlohn-in-europa-merkel-und-nahles-muessen-vor-der-eigenen-haustuer-kehren\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Deutschland ganz unten<\/strong><br>\nZahlreiche Unternehmen umgehen Arbeitszeit und Mindestlohn. Gehaltsuntergrenze im europ&auml;ischen Vergleich auf niedrigem Niveau<br>\nMehr arbeiten, weniger Lohn: Mit dem Ausbau der Digitalisierung sollte die Entwicklung eigentlich andersherum verlaufen. Nicht so in der Bundesrepublik. Im Land der Rekord&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;r Reiche und Tafeln f&uuml;r Arme liefern sich Lohndr&uuml;cker einen Wettbewerb. Unbezahlte Mehrarbeit ist an der Tagesordnung, w&auml;hrend der Mindestlohn nicht nur h&auml;ufig umgangen wird, sondern trotz starker Wirtschaft und Anstieg der Preise stagniert.<br>\nSo stellten deutsche Arbeitsschutzbeh&ouml;rden 2016 bei mehr als jeder zweiten Kontrolle Verst&ouml;&szlig;e gegen das Arbeitszeitgesetz fest. Das besagt eine aktuelle Antwort des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann (Die Linke). Demnach deckten die Beamten bei 19.208 Inspektionen 10.110 solcher F&auml;lle auf. Das waren zwar rund 1.700 weniger als 2010. Allerdings sank die Zahl der Pr&uuml;fungen von knapp 26.000 um mehr als ein Viertel. Besonders drastisch &uuml;bte sich etwa Rheinland-Pfalz im Wegschauen. 2016 kontrollierte es nur gut 600mal seine Unternehmen, halb so oft wie sechs Jahre zuvor. Dabei stellte es mit gut 2.100 fast dreimal so viele Verst&ouml;&szlig;e fest. Konsequenzen hatte das kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328135.deutschland-ganz-unten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Arbeitskr&auml;ftemissbrauch durch Leiharbeit hat System<\/strong><br>\nDas Besch&auml;ftigungswachstum in der Leiharbeit h&auml;lt unvermindert an und erreicht Rekordh&ouml;hen. Das ist weder Zufall, noch Zeichen f&uuml;r eine blo&szlig; stellenweise missbr&auml;uchliche Nutzung der Arbeitnehmer&uuml;berlassung. Mindestens drei Anhaltspunkte sprechen f&uuml;r den systematischen Missbrauch von Besch&auml;ftigten durch Leiharbeit. (&hellip;)<br>\nDie pr&auml;sentierten Zusammenh&auml;nge sollten reichen, um Interpretationen, die vom blo&szlig;en Missbrauch einer an sich akzeptablen Besch&auml;ftigungsform sprechen, den Boden zu entziehen. Die Rede vom Missbrauch der Leiharbeit ist irref&uuml;hrend, denn sie impliziert unausgesprochen, es gebe einen gro&szlig;en gesunden Kern mit ein paar faulen Stellen im Randbereich. Und da, wo solche Reden das Problem der Ausbeutung auf ganz wenige Einzelf&auml;lle missbr&auml;uchlichen Verhaltens reduzieren wollen, gegen die man nat&uuml;rlich vorgehen m&uuml;sse, weil sie dem Ansehen der Branche schadeten, da wollen sie ganz gezielt Sand in die Augen streuen.<br>\nNein, das Problem ist nicht eines von bedauerlichen oder kritikw&uuml;rdigen Fehlanwendungen. Es ist ein systemisches, denn der Missbrauch von Arbeitskr&auml;ften selbst ist das System, ohne das die Verleiherei gar nicht derart raumgreifend funktionieren k&ouml;nnte. Es gibt keinen Missbrauch der Leiharbeit, es gibt einen Missbrauch durch Leiharbeit. Und daran wird sich in den kommenden Jahren nur dann etwas &auml;ndern, wenn sich auf Seiten der Besch&auml;ftigten (ob mit oder ohne die etablierten Gewerkschaften) mehr Widerstand regt und organisiert.<br>\nDenn wie sollte es im aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den kommenden Jahren bestehenden System Merkel auch anders sein: Von Seiten der Politik ist nichts zu erwarten. Die vermutlich n&auml;chste amtierende Regierung hat laut Koalitionsvertrag vereinbart, dass das Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz erst 2020 &ldquo;evaluiert&rdquo; werden soll. Damit haben die GroKo-Verhandler nur das aufgeschrieben, was in &sect; 20 A&Uuml;G sowieso schon fixiert ist. So geht eine Politik des &bdquo;weiter so&ldquo;, die Reformhandeln nur simuliert. Weiter so?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.miese-jobs.de\/chroniken\/2018\/28-02-18\/\">miese Jobs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und das konnten die rot-gr&uuml;nen Entscheidungstr&auml;ger bei der Ausweitung der Leiharbeit nicht erkennen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;F&uuml;r Bed&uuml;rftigkeit ist nicht Staatsangeh&ouml;rigkeit die Richtschnur&ldquo;<\/strong><br>\nAngela Merkel bef&uuml;rwortet den Runden Tisch f&uuml;r die Tafel in Essen und lobt &bdquo;eine b&uuml;rgerschaftliche Bewegung par excellence&ldquo;. Die Stadt solle sich gleichzeitig an anderen Kommunen ein Beispiel nehmen.<br>\nNach ihrer Kritik an der Essener Tafel bem&uuml;ht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) um Ausgleich. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Mittwoch in Berlin, Merkel habe sich mit dem Essener Oberb&uuml;rgermeister Thomas Kufen (CDU) in Verbindung gesetzt. Sie begr&uuml;&szlig;e den Beschluss, dass an einem Runden Tisch &uuml;ber das weitere Vorgehen beraten werden soll.<br>\nDie Kanzlerin hoffe, dass gute L&ouml;sungen gefunden w&uuml;rden, die nicht bestimmte Gruppen ausschl&ouml;ssen, sagte Seibert: &bdquo;Bed&uuml;rftigkeit ist Bed&uuml;rftigkeit. Daf&uuml;r ist nicht die Staatsangeh&ouml;rigkeit die Richtschnur.&ldquo; Alles andere seien Fragen der Organisation, sagte Seibert und erinnerte daran, dass Merkel auch von dem Druck gesprochen habe, mit dem die Tafeln umgehen m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article174046225\/Angela-Merkel-zur-Tafel-in-Essen-Fuer-Beduerftigkeit-ist-nicht-Staatsangehoerigkeit-die-Richtschnur.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einfach nur dreist. Hier &auml;u&szlig;ert sich diejenige, die diese Situation erst ma&szlig;geblich mitgeschaffen hat und in der Tat arme Ausl&auml;nder und Deutsche gleicherma&szlig;en, im wahrsten Sinne des Wortes, verhungern l&auml;sst, herablassend &uuml;ber die Arbeit von Ehrenamtlichen. Tafeln sind eine &ldquo;Erg&auml;nzung des Sozialstaats&rdquo;? Wohl kaum; sie ersetzen nur einen Teil von dem, was beim F&uuml;rsorge- und Suppenk&uuml;chenstaat fehlt. Warum greift der Staat hier nicht ein &ndash; weil &ldquo;kein Geld da&rdquo; ist? Haben wir im Gegenteil schon mal von Merkel geh&ouml;rt, f&uuml;r unglaubliche Steuergeschenke an Reiche (Erbschaftsteuer, K&ouml;rperschaftsteuer, Verm&ouml;gensteuer) sei kein Geld da? Wieso kann sich Merkel mit ihren Unversch&auml;mtheiten fast ungehindert durchmogeln, warum gibt es keinen Sturm der Entr&uuml;stung in den Zeitungen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Purer Wahnsinn&ldquo;: Streit um Bundeswehr spitzt sich zu<\/strong><br>\nHubschrauber am Boden, Panzer in der Werkstatt, Schiffe in der Werft: Ein Bericht des Verteidigungsministeriums listet schonungslos auf, wie gro&szlig; die Materialm&auml;ngel der Streitkr&auml;fte wirklich sind. Zugleich spitzt sich der Streit um die Ausrichtung der Bundeswehr zu. Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht kritisiert die Pl&auml;ne von Union und SPD als &bdquo;puren Wahnsinn.&ldquo;<br>\nWagenknecht sagte unserer Redaktion: &bdquo;Die im Koalitionsvertrag verabredete Verdoppelung des Milit&auml;rhaushalts von 37 auf &uuml;ber 70 Milliarden Euro ist purer Wahnsinn. Diese massive Erh&ouml;hung bedeutet auch den Bruch eines Wahlversprechens der SPD und geht zu Lasten der Ausgaben f&uuml;r soziale Sicherheit in unserem Land.&ldquo;<br>\nWagenknecht forderte, die Bundeswehr m&uuml;sse sich wieder auf den grundgesetzlichen Auftrag der Landesverteidigung konzentrieren. &bdquo;Daf&uuml;r muss sie ordentlich ausger&uuml;stet sein, aber allein daf&uuml;r&ldquo;, sagte die Fraktionschefin auf Fragen nach dem Bundesswehrbericht, der an diesem Mittwoch dem Verteidigungsausschuss des Bundestages vorgelegt wird. Sie verlangte, die kostspieligen und abenteuerlichen Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr m&uuml;ssten beendet werden. &bdquo;Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik nach dem Vorbild Willy Brandts, statt horrende Mehrausgaben f&uuml;r die Stationierung von deutschen Soldaten an der russischen Grenze.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/1026875\/purer-wahnsinn-streit-um-bundeswehr-spitzt-sich-zu#gallery&amp;0&amp;3&amp;1026875\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung verdoppelt R&uuml;stungsexporte an Entwicklungsl&auml;nder<\/strong><br>\nDeutsche R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Entwicklungsl&auml;ndern haben im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht. Bei den Einzelausfuhrgenehmigungen hat die schwarz-rote Bundesregierung erstmals seit 2008 die Milliardengrenze &uuml;berschritten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (PDF) auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen hervor (Bundestagsdrucksache 19\/516).<br>\n&bdquo;Die Verdoppelung von R&uuml;stungsexporten in Entwicklungsl&auml;nder sind ein politischer Offenbarungseid. Es ist zudem eine moralische Bankrotterkl&auml;rung, in Entwicklungsl&auml;nder, die von Armut, Unterern&auml;hrung, Hunger, mangelhafter Gesundheitsversorgung, einer hohen Kindersterblichkeitsrate, hoher Arbeitslosigkeit und mangelhaften Bildungsm&ouml;glichkeiten gepr&auml;gt sind, Waffen zu liefern&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. &bdquo;Das letzte, was Entwicklungsl&auml;nder brauchen, sind noch mehr Waffen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/bundesregierung-verdoppelt-ruestungsexporte-an-entwicklungslaender\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Schaltzentrale f&uuml;r Ostseekriege<\/strong><br>\nDie Deutsche Marine baut in Rostock ein NATO-Hauptquartier auf und sichert sich damit die taktische F&uuml;hrung in einem etwaigen Seekrieg gegen Russland. Wie Marineexperten best&auml;tigen, wird das neue Hauptquartier auf Waffeng&auml;nge in Randmeeren wie etwa der Ostsee spezialisiert sein. Dabei kann es auch au&szlig;erhalb des NATO-Rahmens genutzt werden. Parallel verlegt die Deutsche Marine ein zweites F&uuml;hrungszentrum, ihr Maritime Operations Centre (MOC), ebenfalls nach Rostock; die Einrichtung f&uuml;hrt Flotte und Seeluftstreitkrafte weltweit auch in &Uuml;bungen sowie im Ausbildungseinsatz. Das MOC umfasst unter anderem eine deutsch-polnische F&uuml;hrungszelle f&uuml;r U-Boot-Operationen, das laut Angaben der Marine &ldquo;die binationale operative Kontrolle sowohl &uuml;ber deutsche als auch polnische U-Boote&rdquo; aus&uuml;bt; dabei k&ouml;nnten, so hei&szlig;t es, die polnischen Seestreitkr&auml;fte ihre U-Boote &ldquo;an deutsche F&uuml;hrungssysteme ankoppeln&rdquo;. Berlin macht sich die enge Marinekooperation zunutze, um Warschau zum Kauf deutscher anstelle franz&ouml;sischer U-Boote zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7549\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Afrin: Basisdemokratie mit starken Frauenrechten unter NATO-Beschuss<\/strong><br>\nDer Angriff der T&uuml;rkei auf die syrische Region Afrin ist auch ein Angriff auf ein politisches Experiment einer regionalen Selbstverwaltung, die in vielfacher Hinsicht ein Gegenmodell zu Erdogans T&uuml;rkei darstellt. W&auml;hrend man in Ankara immer immer autorit&auml;rer herrscht, bauen die syrischen KurdInnen an einem s&auml;kularen und demokratischen Gegenmodell. [&hellip;]<br>\nBemerkenswert am politischen System der Region ist, dass versucht wird den Frauenanteil in allen Gremien auf die H&auml;lfte zu heben, sondern auch jeder Ratsvorsitz unter einer Doppelf&uuml;hrung einer Frau und eines Mannes steht. Damit wird versucht, den in allen Schwesterorganisationen der PKK verbreiteten feministischen Anspruch auf Geschlechtergerechtigkeit umzusetzen. Solche Schritte ver&auml;ndern selbstverst&auml;ndlich nicht sofort eine patriarchal gepr&auml;gte Gesellschaft, spielen aber auf einer politisch-symbolischen Ebene eine wichtige Rolle.<br>\nUnd zumindest in der Theorie werden in der Demokratischen F&ouml;deration Nordsyrien auch Menschen- und B&uuml;rgerrechte garantiert, wurde die Todesstrafe abgeschafft und die Gleichheit aller vor dem Gesetz im so genannten &bdquo;Gesellschaftsvertrag&ldquo; &ndash; einer Art Verfassung der Region &ndash; festgeschrieben. Nicht alle diese Vors&auml;tze wurden bislang auch umgesetzt. Immerhin gibt es aber keine Todesurteile mehr und auf Kritik von Menschenrechtsorganisationen wurde bislang auch nicht nur mit Abwehr und Gegenvorw&uuml;rfen reagiert, sondern mit dem Eingest&auml;ndnis, noch weiter an den selbstgesteckten Zielen arbeiten zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/syrien-basisdemokratie-unter-nato-beschuss\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Frieden mit den Taliban? &ldquo;Man kann und man muss mit ihnen reden&rdquo;<\/strong><br>\nSeit 17 Jahren wird in Afghanistan Krieg gef&uuml;hrt. Jetzt hat der afghanische Pr&auml;sident Ghani der radikalislamischen Taliban Gespr&auml;che angeboten. Asienwissenschaftler Thomas Ruttig arbeitet in Kabul und bewertet das Angebot positiv.<br>\nIn der afghanischen Hauptstadt Kabul hat Pr&auml;sident Aschraf Ghani auf einer internationalen Friedenskonferenz den radikalislamischen Taliban eine Waffenruhe und andere weitreichende Zugest&auml;ndnisse angeboten. Thomas Ruttig arbeitet in Kabul am Rechercheinstitut Afghanistan Analysts Network und sieht Chancen f&uuml;r m&ouml;gliche Gespr&auml;che zwischen Regierung und den Taliban.<br>\n&ldquo;Es gibt Ansagen von afghanischen Nichtregierungsorganisationen, dass ein ganz gro&szlig;er Teil der afghanischen Bev&ouml;lkerung f&uuml;r Gespr&auml;che mit den Taliban ist. Sie wollen einfach diese 17 Jahre Krieg jetzt, und auch davor gab es ja schon Jahrzehnte von Konflikten und Krieg, endlich vorbei gehen. Hier in Kabul ist die Lage nat&uuml;rlich etwas gespalten, weil gerade Ende Januar die Taliban und auch der hiesige Ableger des Islamischen Staates eine ganze Reihe von schweren Terroranschl&auml;gen ver&uuml;bt haben.<br>\nDa ist nat&uuml;rlich dann die Stimmung nicht so pro Gespr&auml;che. Aber letztendlich ist den meisten klar, dass man mit den Leuten reden muss. Au&szlig;erdem muss man nat&uuml;rlich auch sehen, dass die Taliban vor allem in einigen l&auml;ndlichen Gebieten, doch auch &uuml;ber eine gewisse, ich sage jetzt mal, W&auml;hlerschaft verf&uuml;gen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/frieden-mit-den-taliban-man-kann-und-man-muss-mit-ihnen.1008.de.html?dram:article_id=411903\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Studie zu Neonicotinoiden &ldquo;So eindeutig, dass die Politik nicht mehr entkommen kann&rdquo;<\/strong><br>\nNach einer Studie der europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit ist klar: von Neonicotinoiden geht ein Risiko f&uuml;r Insekten aus. &ldquo;Die Klarheit war im Prinzip schon vorher gegeben, aber sie ist jetzt auf den neuesten Stand gebracht&rdquo;, sagte Randolf Menzel vom Institut f&uuml;r Biologie der FU Berlin im Dlf. &ldquo;Der Gesetzgeber muss das jetzt verbieten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-zu-neonicotinoiden-so-eindeutig-dass-die-politik.676.de.html?dram:article_id=411902\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Umwelthilfe zum Diesel-Urteil: Politik muss sich aus &ldquo;W&uuml;rgegriff der Autoindustrie befreien&rdquo;<\/strong><br>\nDer Chef der Deutschen Umwelthilfe, J&uuml;rgen Resch, sieht derzeit keinen politischen Willen in Deutschland, die Autoindustrie beim Thema Feinstaubbelastung in die Pflicht zu nehmen. Es sei &ldquo;eine irre Situation&rdquo;, dass ein Umweltverband den Staat vor Gericht zwingen m&uuml;sse, damit der die eigenen Gesetze einhalte, sagte Resch im Dlf. [&hellip;]<br>\nSie sehen ja, wie m&auml;chtig die Autoindustrie in Deutschland ist. Die Franzosen haben gegen&uuml;ber Peugeot, Renault und FCA, Fiat Chrysler, 18,3 Milliarden Euro Strafe verf&uuml;gt &uuml;ber die Anti-Betrugs-Beh&ouml;rde. In Deutschland null Euro Strafe. &ndash; Wir haben ein Vertragsverletzungsverfahren am Hals seit 14 Monaten, weil Deutschland von der Autoindustrie keine Strafe fordert. W&uuml;rden wir die von der EU vorgeschriebenen Strafzahlungen einfordern, k&auml;men ungef&auml;hr 20 bis 25 Milliarden Euro zusammen, die man einsetzen k&ouml;nnte, um die Verkehrsinfrastruktur-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Verkehrswende auch zu finanzieren.<br>\nUnd das andere: Nat&uuml;rlich muss die Automobilindustrie die Kosten &uuml;bernehmen. Aber hier bedarf es einer Politik, die sich aus dem W&uuml;rgegriff der Autoindustrie befreit und einfach mal selbstst&auml;ndig handelt. Das sehe ich nicht. Und in der Tat: Ich bef&uuml;rchte, dass wir an vielen Stellen weiterhin mit Klagen Bundesl&auml;nder oder auch Unternehmen zwingen m&uuml;ssen, Recht und Gesetz zu beachten. Darum haben wir den Erfolg gehabt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/deutsche-umwelthilfe-zum-diesel-urteil-politik-muss-sich.694.de.html?dram:article_id=411842\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CDU: Der Kampf f&uuml;r einen liberalen Konservatismus<\/strong><br>\nAngela Merkel hat mit ihrer Personalentscheidung, die gegenw&auml;rtige Ministerpr&auml;sidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, zur Generalsekret&auml;rin der CDU zu berufen, ein klares Ausrufzeichen gesetzt. Kramp-Karrenbauer regiert seit 2011 im Saarland. Sie gilt als Vertraute Merkels und ihre m&ouml;gliche Nachfolgerin.<br>\nDiese Rolle d&uuml;rfte sich durch ihre Berufung zur Generalsekret&auml;rin noch verst&auml;rken. Einen Rechtsruck, wie ihn konservative Kreise in der Partei, angef&uuml;hrt von Jens Spahn, fordern, wird es mit Merkel und Kramp-Karrenbauer nicht geben. Die FAZ orakelt: &raquo;Schwenkt &rsaquo;AKK&lsaquo; wie Laschet die Regenbogenfahne?&laquo; und sieht Kramp-Karrenbauer aber als ein Bindeglied gegen&uuml;ber den Konservativen: &raquo;Die Katholikin aus dem Saarland hat zweifellos mehr Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Anliegen und das Seelenleben der Wertkonservativen unter den Mitgliedern und Anh&auml;ngern der CDU als die Pfarrerstochter aus einem eher linken Elternhaus. Doch der unpr&auml;tenti&ouml;se Pragmatismus, mit dem Kramp-Karrenbauer sich politischen Fragen n&auml;hert, &auml;hnelt dem Politikverst&auml;ndnis und dem Politikstil der Kanzlerin sehr.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/cdu-der-kampf-fuer-einen-liberalen-konservatismus\/%20\">Sozialismus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie sieht eigentlich ein &ldquo;liberaler Konservatismus&rdquo; aus: etwa so, dass man den Hartz-IV-Betroffenen und den verarmten Rentnern nicht mehr ihre sch&auml;bige Kleidung vorwirft? Merkel, die fr&uuml;her u. a. gegen Ausl&auml;nder polemisiert und Fl&uuml;chtlinge zum Gehen gedr&auml;ngt, zuletzt das Asylrecht radikal versch&auml;rft hat und nach Afghanistan abschieben l&auml;sst; Merkel, die u. a. auf dem Leipziger Parteitag von 2003 f&uuml;r die Schleifung der Reste des Sozialstaats eingetreten ist, kurz: eine neoliberale Hardcore-Konservative, geht aus diesem Text als linksliberale Lichtgestalt hervor. Dito der stramm neoliberale Laschet, der sich l&auml;cherlicherweise auf das Christentum beruft, und die hart konservative Kramp-Karrenbauer. &ldquo;Sozialismus&rdquo; war mal eine Zeitschrift aus dem linkssozialdemokratischen Spektrum; wo der alte Wirt abstirbt, schmiegt sie sich anscheinend an einen neuen an, der noch weiter rechts steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die ARD mal wieder: S&auml;mtliche Klischees &uuml;ber Russlanddeutsche in 45 Minuten<\/strong><br>\nDas Erste hat eine neue Reportage &uuml;ber Russlanddeutsche ausgestrahlt. Darin werden alle g&auml;ngigen Klischees bem&uuml;ht, um nachzuweisen, dass Russlanddeutsche besonders konservativ sind und nur AfD w&auml;hlen. Nicht zu vergessen ihr Hang zur Putin-Verehrung. Wer genauer hinsieht und hinh&ouml;rt, wird indes bemerken, dass die Autoren selbst ein Problem haben.<br>\nReportagen haben &ndash; ebenso wie Kommentare &ndash; einen gravierenden Nachteil. Sie k&ouml;nnen immer nur ausschnittsweise Realit&auml;ten widerspiegeln. Umso wichtiger ist daher, dass die Autoren keine Vorurteile haben, oder vorgefasste Meinungen, die transportiert werden sollen, denen die Auswahl von Gespr&auml;chspartnern, Fakten und Argumenten untergeordnet werden &ndash; wobei alles ausgeblendet wird, was die vorgefasste Meinung st&ouml;rt.<br>\nLeider ist die Reportage &bdquo;Deutschland &ndash; Heimat &ndash; Fremdes Land&ldquo; genau nach diesem Muster gestrickt. Entsprechend bizarr verlaufen die rund 45 Minuten. Und entsprechend vorhersagbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/kommentare\/20180227319735118-ard-russlanddeutsche-einwanderung-afd\/\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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