{"id":42669,"date":"2018-03-01T09:25:05","date_gmt":"2018-03-01T08:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42669"},"modified":"2018-12-30T16:00:39","modified_gmt":"2018-12-30T15:00:39","slug":"mexikanisierung-oder-schleichende-diktatur-in-brasilien-das-spiel-hinter-den-kulissen-der-militaer-intervention-in-rio-de-janeiro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42669","title":{"rendered":"Mexikanisierung oder schleichende Diktatur in Brasilien? Das Spiel hinter den Kulissen der Milit\u00e4r-Intervention in Rio de Janeiro"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-brasilien-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Nach Karnevals-Umz&uuml;gen, deren Bilder bei&szlig;ender Sozialkritik und Verspottung der de-facto-Regierung Michel Temer um die Welt gingen, erwachte Rio de Janeiro Mitte Februar wie heimgesucht von einem Aschermittwochs-Kater. Panzerfahrzeuge, aus der Luft von Hubschraubern eskortiert, rollten von den Kasernen rund um die 6-Millionen-Metropole in Richtung Innenstadt; tausende schwerbewaffnete Soldaten des Heeres gingen in Stellung mit Stra&szlig;enblockaden und Haussuchungen in einschl&auml;gigen <em>Favelas<\/em>, die als Hochburgen der Drogenbanden bekannt sind. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEs ist der dreizehnte Einsatz des Milit&auml;rs in Rio de Janeiro in 25 Jahren, jedoch mit einem entscheidenden, politischen Unterschied. Verrichtete das Milit&auml;r in allen vorangegangenen Eins&auml;tzen eine Art &bdquo;Notdienst&ldquo; als Hilfspolizei, handelt es sich mit der Unterstellung von Polizei, Feuerwehr und Haftanstalten unter das Kommando des Heeres, um die erste Intervention der Bundesregierung in den Sicherheitsapparat des Bundesstaates Rio de Janeiro seit Inkrafttreten der brasilianischen Verfassung von 1988. Kommandant mit uneingeschr&auml;nkter Polizeigewalt des Eingriffs, der bis zum Jahresende 2018 in Kraft bleiben soll, ist Heeres-General Walter Souza Braga Netto.<\/p><p>Ausl&ouml;ser der Intervention, so die Regierung Temer, sei die Eskalierung der Gewalt, die die bewaffnete Konfrontation rivalisierender Drogenh&auml;ndler-Banden aus S&atilde;o Paulo und Rio de Janeiro und die generell ausufernde Kriminalit&auml;t zum Hintergrund hat. Die Regierung beruft sich bei ihrer Entscheidung auf ein Hilfe-Ersuchen des amtierenden Gouverneurs des Bundesstaates Rio de Janeiro, Luiz Fernando Pez&atilde;o, dessen Landespolizei bereits mit der Sicherung der Fu&szlig;ball-WM von 2014 und der Sommer-Olympiade 2016 &uuml;berfordert war und nun ihre Kapitulation vor der schweren Kriminalit&auml;t eingestand.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-brasilien-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Das Fiasko vorangegangener Milit&auml;r-Eins&auml;tze<\/strong><\/p><p>Der ehemalige Minister f&uuml;r Menschenrechte in der Regierung Fernando Henrique Cardoso und emeritierte Professor f&uuml;r Politikwissenschaften an der Universit&auml;t S&atilde;o Paulo, Paulo S&eacute;rgio Pinheiro, bezeichnete den Eingriff in die Sicherheitssph&auml;re Rio de Janeiros als &bdquo;wirkungsloses Desaster, das absolut nichts bringen wird&rdquo;. <\/p><p>&bdquo;Die gro&szlig;en Dealer wohnen an Copacabanas Nobel-Avenue Atl&acirc;ntica, im Snobviertel Barra da Tijuca oder in Miami. Doch die, die f&uuml;r diese Intervention zahlen werden, sind die Bewohner der armen Gemeinden, der Favelas. Es ist ein v&ouml;llig sinnloses Unternehmen. Die Streitkr&auml;fte haben keine Kompetenz, mit Verbrechern umzugehen, ganz gleich ob mit der gew&ouml;hnlichen oder der organisierten Kriminalit&auml;t. Kurzfristig wird es &uuml;berhaupt nichts bezwecken, es wird im Gegenteil die Situation nur verschlimmern &ldquo;, warnte Pinheiro in einem Interview mit R&aacute;dio Brasil Atual (Interven&ccedil;&atilde;o no Rio: moradores das favelas s&atilde;o os que mais sofrer&atilde;o &ndash; Rede Brasil Atual, 20. Februar 2018).<\/p><p>Auf Twitter zog der weltweit renommierte Theologe und Buchautor <a href=\"https:\/\/twitter.com\/LeonardoBoff\">Leonardo Boff<\/a> Bilanz vergangener Milit&auml;reins&auml;tze:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mit den 600 Millionen (umgerechnet 150 Millionen Euro), die f&uuml;r die 14 Monate in der Mar&eacute;-Favela f&uuml;r das Milit&auml;r ausgegeben wurden, h&auml;tten H&auml;user, Schulen und Gesundheits&auml;mter f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung (130.000 Bewohner) gebaut werden k&ouml;nnen, erkl&auml;rte ein General. Und aus diesen Lektionen wird nichts gelernt&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Der Einsatz der Streitkr&auml;fte zur Bek&auml;mpfung der organisierten Kriminalit&auml;t hat sich im Vergleich zu den 1990-er Jahren mehr als verdreifacht. Er betrug im Durchschnitt 293 Tage im Jahr au&szlig;erhalb der Kasernen. Armee, Marine und Luftwaffe beteiligten sich mit je 3.717 m&auml;nnlichen und weiblichen Soldaten an insgesamt 181 sogenannten GLO-Eins&auml;tzen, ein brasilianisches Akronym f&uuml;r &bdquo;Garantie zur Aufrechterhaltung der Legalit&auml;t und der &ouml;ffentlichen Ordnung&ldquo;.<\/p><p>Landesweite Rezession, Massen-Arbeitslosigkeit, endemische Korruption mit Verhaftung des ehemaligen Gouverneurs S&eacute;rgio Cabral und der Verurteilung des amtierenden, jedoch durch Immunit&auml;t gesch&uuml;tzten Gouverneurs Pez&atilde;o &ndash; die beide den finanziellen Kollaps des Bundesstaates Rio herbeif&uuml;hrten &ndash; ferner die verantwortungslose Beschneidung der Ressourcen durch Bund und Landesregierung f&uuml;r die ohnehin schlechtbezahlte und von Drogenbanden zu gro&szlig;en Teilen korrumpierte Polizei bilden die Hintergr&uuml;nde und Brutst&auml;tten der gegenw&auml;rtigen Sicherheitskrise Rio de Janeiros.<\/p><p>In diesem Kontext ging die in S&atilde;o Paulo beheimatete und hochprofessionell operierende kriminelle Vereinigung &bdquo;Primeiro Comando da Capital \/ Erstes Kommando der Hauptstadt&ldquo; (PCC) zur landesweiten Offensive gegen rivalisierende Banden &uuml;ber. Der blutige Disput begann mit der regelrechten Abschlachtung von mehreren Dutzend Rivalen in Haftanstalten, setzte sich in Amazonien zum Zweck der Kontrolle &uuml;ber Kokain- und Waffenlieferungen aus den USA und dem benachbarten Kolumbien fort und gipfelte im anhaltenden Stadtkrieg um die Kontrolle des Drogenmarktes in Rio de Janeiro, den die PCC erfolgreich mit dem Anwerben von Verr&auml;tern der vor Ort beheimateten Bande &bdquo;Comando Vermelho \/ Rotes Kommando&ldquo; und der Installierung ihres gewinnmaximierenden Drogen-Kapitalismus f&uuml;hrt.<\/p><p>Nach Beurteilung des Anthropologen und ehemaligen Staatssekret&auml;rs Rios f&uuml;r &ouml;ffentliche Sicherheit, Luiz Eduardo Soares, ist die Situation eine intensivierte Folge langandauernder Umst&auml;nde und Fehlgriffe der &ouml;ffentlichen Hand:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist immer das gleiche Vorgehensmuster: Konfrontation mit den &acute;Drogenbanden&acute; und milit&auml;rische Einf&auml;lle in die Favelas, die Polizeibeamte, Verd&auml;chtige, vor allem aber Unschuldige t&ouml;ten. In einem Wort: die alte &acute;Politik&acute; des ber&uuml;chtigten und l&auml;ngst besiegten &acute;Krieges gegen die Drogen&acute;&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Michel Temers Isolierung und der Geheimdienst als Strippenzieher<\/strong><\/p><p>Die farblose Berichterstattung einschl&auml;giger, deutscher Medien wie der ARD-Tagesschau (<a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/brasilien-streitkraefte-kontrolle-101.html\">Kriminalit&auml;t in Rio &ndash; Brasiliens Armee soll f&uuml;r Ordnung sorgen<\/a>) und des Spiegels (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/brasilien-praesident-schickt-militaer-nach-rio-de-janeiro-a-1194012.html\">Bandenkriminalit&auml;t &ndash; Brasiliens Pr&auml;sident schickt Milit&auml;r nach Rio<\/a>) ersch&ouml;pfte sich bisher in der Banalisierung des Eingriffs. Die Oberfl&auml;chlichkeit &uuml;bersieht oder ignoriert dabei ein weitaus vielschichtigeres Szenarium hinter den Machtkulissen, das sich aus einem 4-teiligen Puzzle zusammensetzt.<\/p><p>Zum einen als Notbremse zur Rettung des durch Korruption, bei gleichzeitiger Verschuldung und Mittelverknappung, kollabierten Bundesstaats Rio de Janeiro. Zum zweiten als demagogischer Schachzug Temers, der sich mit einem weiteren Schwenk nach rechts verzweifelt aus seinem langandauernden Popularit&auml;ts-Tief von 7 Prozent an den eigenen Haaren hochzuziehen versucht. Zum dritten als politisches Man&ouml;ver des rechtsradikalen Geheimdienstchefs General S&eacute;rgio Westphalen Etchegoyen, der den krankheitsgeschw&auml;chten Heereskommandanten, General Eduardo Villas B&ocirc;as, zu verdr&auml;ngen versucht und viertens den parlamentarischen Putsch gegen Dilma Rousseff in eine schleichende Milit&auml;rdiktatur oder vorl&auml;ufig in die Arme des faschistischen Hauptmanns a.D., Abgeordneten und Pr&auml;sidentschaftskandidaten Jair Bolsonaro spielen will, der mit rund 17 Prozent an zweiter Stelle hinter Altpr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva als W&auml;hler-Favorit rangiert. Bolsonaro ist unter anderem f&uuml;r Ausrottungs-Parolen wie &bdquo;ein guter Verbrecher ist ein toter Verbrecher!&ldquo; bekannt.<\/p><p>Obwohl sich Michel Temers und Etchegoyens Pl&auml;ne taktisch erg&auml;nzen, verfolgen beide unterschiedliche Ziele. Temer muss mit mehreren Problemen gleichzeitig k&auml;mpfen, zum Bespiel damit, dass der Verabschiedung seiner unpopul&auml;ren Rentenreform im unberechenbaren Parlament pl&ouml;tzlich die Stimmen-Mehrheit fehlt. Mit seinem Rechtsschwenk fantasiert der von 94 Prozent der Brasilianer abgelehnte, illegitime Staatschef seiner Traumstunde entgegen und gab die &uuml;berst&uuml;rzte Installierung eines neuen Ministeriums f&uuml;r &ouml;ffentliche Sicherheit bekannt, dessen Zust&auml;ndigkeiten ja ohnehin vom bestehenden Justizministerium wahrgenommen werden, das offenbar der Bedeutungslosigkeit preisgegeben werden soll.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-brasilien-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>In den wenigen kritischen Medien Brasiliens werden Temers Schachz&uuml;ge von st&uuml;mperhaft bis chaotisch bezeichnet. &bdquo;W&auml;hrend die Unzufriedenheit der Bev&ouml;lkerung mit seiner Regierung lauter wird, dient der Schrei nach den Streitkr&auml;ften offenbar zwei Zielen. Einerseits der Wiederbelebung des B&uuml;ndnisses mit den konservativeren Randgruppen der Mittelschicht und ihrem Schlachtruf nach &acute;Recht und Ordnung&acute;. Andererseits zur gegenteiligen Einsch&uuml;chterung jener Gesellschaftsgruppen, die zur Beteiligung am organisierten Widerstand bereit sind&rdquo;, kommentierte der Politikwissenschaftler an der Universit&auml;t Bras&iacute;lia, Luis Felipe Miguel (O que quer Temer? Jornal GGN, 17. Februar 2018).<\/p><p>Der Geheimdienstchef und Scharfmacher, General Etchegoyen, dessen Vater einer der von der Wahrheitskommission angeklagten Milit&auml;rs ist, verfolgt weitreichendere Ziele.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Seine Strategie ist, die Intervention voranzutreiben, mehr Willk&uuml;rakte zu wagen und den Widerstand der nationalen Institutionen zu testen&ldquo;, mahnte Luis Nassif, Herausgeber des einflussreichen oppositionellen Internet-Journals GGN in S&atilde;o Paulo, und unterstellt, Etchegoyen sei der eigentliche Machthaber hinter den Kulissen: &bdquo;Gibt es keinen nennenswerten Widerstand, wird er die Verfassung wie eine Melone mit dem Stiefel zertreten. Und die &acute;Flaschen&acute; in Zivil vom Obersten Gerichtshof, der Staatsanwaltschaft und dem Kongress sollen sich blo&szlig; nicht hinterher beschweren&ldquo; (Xadrez de S&eacute;rgio Etchegoyen, o comandante de fato do governo Temer &ndash; GGN, 19. Februar 2018).\n<\/p><\/blockquote><p>Etchegoyen ist der &bdquo;Export&rdquo; der Intervention in andere brasilianische Bundesstaaten zuzutrauen, von denen 9 h&ouml;here Kriminalit&auml;ts- und Gewalt-Statistiken als Rio de Janeiro vorzuweisen haben. Doch l&auml;ngst spekuliert der rechtsradikale General mit der Kriminalisierung sozialer Bewegungen wie den Landlosen (MST); ein Doppelziel, womit Etchegoyen Brasilien unwiederbringlich in die blutige &bdquo;Mexikanisierung&rdquo;, n&auml;mlich die komplette, jedoch verfassungswidrige &Uuml;bernahme der inneren Sicherheit durch das Milit&auml;r st&uuml;rzen w&uuml;rde.<\/p><p><strong>General fordert Freibrief f&uuml;r geplante &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die scharfe und differenzierte Kritik an der Intervention in der brasilianischen &Ouml;ffentlichkeit bleibt in deutschen Medien unerw&auml;hnt. Im Zentrum der Debatte steht die Hinterfragung der tats&auml;chlichen Erfolgsaussichten des Milit&auml;reinsatzes.<\/p><p>Doch f&uuml;r Alarm sorgte eine Drohung von General Villas B&ocirc;as. W&auml;hrend einer Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates am 19. Februar erkl&auml;rte der Heereskommandant, er sei besorgt &uuml;ber die Aufstellung einer &bdquo;neuen Wahrheitskommission&rdquo; nach Ende des Milit&auml;reingriffs in Rio. Der Satz weckte sofort Erinnerungen an finstere Zeiten und war im Handumdrehen beherrschendes Thema in Medien und sozialen Netzwerken.<\/p><p>Wogegen st&auml;nkerte der General? Villas B&ocirc;as meinte die Nationale Kommission der Wahrheit (CNV), die dank der Initiative von Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff (2010-2016) die von der 21 Jahre lang herrschenden Milit&auml;rdiktatur (1964-1985) begangenen, schweren Verbrechen gegen die Menschenrechte untersuchte. In ihrem Abschlussbericht aus dem Jahr 2014 benannte die Kommission 377 Milit&auml;rs und Polizisten als Schuldige der Gewalt-Verbrechen und f&uuml;r das Verschwinden von mindestens 450 politischen Gefangenen. Ein von den Milit&auml;rs Anfang der 1980-er Jahre erlassenes Gesetz der Eigen-Amnestierung verhinderte bisher, dass die Folterer und M&ouml;rder vor Gericht gestellt werden konnten. Vor diesem Hintergrund interpretieren Kritiker der Milit&auml;r-Intervention Villas B&ocirc;as&acute; respektlose Provokation als Freibrief f&uuml;r Kollateralsch&auml;den, man lese: die straffreie Misshandlung der Bev&ouml;lkerung in Rios Elendsvierteln.<\/p><p>Juristen und Staatsanw&auml;lte aus der Strafrechts- und Menschenrechts-Szene schlugen Alarm. Die Erkl&auml;rung des Generals sei vor allem deshalb &bdquo;schlimm, weil sie die &Uuml;bergriffe der Diktatur legitimiert &ndash; eine Diktatur, die gefoltert, get&ouml;tet und zensiert hat&ldquo;, warnte Pedro Abramovay, ehemaliger Staatssekret&auml;r im Justizministerium der Regierung Lula.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180301-brasilien-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Nach Karnevals-Umz&uuml;gen, deren Bilder bei&szlig;ender Sozialkritik und Verspottung der de-facto-Regierung Michel Temer um die Welt gingen, erwachte Rio de Janeiro Mitte Februar wie heimgesucht von einem Aschermittwochs-Kater. Panzerfahrzeuge, aus der Luft von Hubschraubern eskortiert, rollten von den Kasernen rund um die 6-Millionen-Metropole in Richtung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42669\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[60,20,125],"tags":[2280,1613,1092,1760,305,2177,421,1352,1976],"class_list":["post-42669","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","category-rechte-gefahr","tag-amnestie","tag-brasilien","tag-drogen","tag-kriminalitaet","tag-menschenrechte","tag-militaerdiktatur","tag-polizei","tag-rechtsruck","tag-temer-michel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42669"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42669\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48097,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42669\/revisions\/48097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}