{"id":4271,"date":"2009-10-19T09:57:16","date_gmt":"2009-10-19T07:57:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4271"},"modified":"2009-10-19T09:57:17","modified_gmt":"2009-10-19T07:57:17","slug":"hinweise-des-tages-1000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4271","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Mogelpackungen aus den Koalitionsverhandlungen, Steinbr&uuml;ck hilft Schwarz-Gelb beim Sparen, Sch&auml;ubles &bdquo;orientierte Freiheit&ldquo;, Schuldenbremse &ndash; eine schwere B&uuml;rde, neue Bankenskandale, zu Irren und Wirren der SPD; Zweiklassen-Impfung, zum Friedenspreis des Buchhandels, Berlusconis Gr&ouml;&szlig;enwahn und zu &uuml;berforderten Kindern. (KR\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Schwarz-gelbe W&uuml;nsche kosten 120 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Vorratsdatenspeicherung: Eine kleine Mogelpackung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Geschenke f&uuml;rs Hochprekariat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Schwarzgelbe Bildungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">4,50 Euro als Lohnuntergrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Kein Kahlschlag: Armenlobby z&auml;hlt auf Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Nackter Kaiser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Streichliste: Steinbr&uuml;ck hinterl&auml;sst Schwarz-Gelb giftiges Verm&auml;chtnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">&ldquo;Deutschland &uuml;bersteuert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Wolfgang Sch&auml;ubles &bdquo;orientierte Freiheit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die Schuldenbremse: Eine schwere B&uuml;rde f&uuml;r die Finanzpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">BayernLB: Nach der Razzia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Finanzberatung: &ldquo;Banken werden zu Dr&uuml;ckerkolonnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Rettungsaktionen helfen Wall Street Banken wieder zu gro&szlig;en Gewinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">US-Milliard&auml;r Rajaratnam: Insiderskandal ersch&uuml;ttert die Wall Street<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Totengr&auml;ber der Sozialen Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Steinmeier, die SPD und die Sache mit der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Florian Pronold: Die Linke muss sich &auml;ndern, nicht die SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Lafontaine ist an allem schuld? Peter M&uuml;ller dementiert Frank-Walter Steinmeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">K&ouml;hler r&auml;umt inhaltliche Fehler in seiner Mauerfall-Rede ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Schweinegrippe-Impfstoff:&nbsp; Extrawurst f&uuml;r Regierungsmitglieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Friedenspreistr&auml;ger Magris: Der Dritte Weltkrieg hat stattgefunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Silvio Berlusconi: Ich bin der beste Premier aller Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">&Uuml;ber das Ma&szlig; hinaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Grundschule f&uuml;r F&uuml;nfj&auml;hrige: &Uuml;berforderte Kleine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h27\">Zu guter Letzt: Banker sauer &uuml;ber sittenwidrige L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4271&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwarz-gelbe W&uuml;nsche kosten 120 Milliarden Euro<\/strong><br>\nUnion und FDP m&uuml;ssen in der Schlussrunde zu einem gemeinsamen Regierungsprogramm den Rotstift ansetzen. Die Ausgabenw&uuml;nsche der zehn Facharbeitsgruppen belaufen sich nach Angaben aus Kreisen der Koalitionsparteien auf 120 Milliarden Euro. Nur ein Bruchteil der Wohltaten sollen Steuersenkungen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article4870354\/Schwarz-gelbe-Wuensche-kosten-120-Milliarden-Euro.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Wo ist der Kommentar von wegen &ldquo;Populismus&rdquo;, &ldquo;unverantwortlich&rdquo; und &ldquo;unbezahlbar&rdquo;, der sonst bei solchen Pl&auml;nen DIE LINKE trifft?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung: Eine kleine Mogelpackung<\/strong><br>\nSch&auml;uble kann tats&auml;chlich zufrieden sein mit dem Verhandlungsergebnis. Der alte Fuchs hat bei der Inneren Sicherheit kaum Abstriche verkraften m&uuml;ssen. Mit den wenigen Zugest&auml;ndnissen, die der 67-J&auml;hrige im Laufe der Gespr&auml;che den Freien Demokraten gemacht hat, k&ouml;nnen er und seine Fraktion gut leben. Sch&auml;uble, der aller Voraussicht nach Innenminister bleiben wird, hat allein mehr Verhandlungserfahrung als alle FDP-Unterh&auml;ndler zusammen &ndash; und das zeigt sich am Tag nach dem Abschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2019072_Vorratsdatenspeicherung-Eine-kleine-Mogelpackung.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geschenke f&uuml;rs Hochprekariat<\/strong><br>\nSchon bemerkenswert, wie pl&ouml;tzlich der Schutz von kleinen Verm&ouml;gen ganz oben auf die politische Agenda aller Parteien rutschte. Dass allen voran die Freidemokraten sich f&uuml;r ein h&ouml;heres Schonverm&ouml;gen f&uuml;r die Empf&auml;nger von Arbeitslosengeld II einsetzten und jetzt mit der Union neue Freigrenzen vereinbarten, zeigt eines: Das Mildern von Absturzsorgen der Mittelschicht ist in den Fokus der Politik ger&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=tz&amp;dig=2009%2F10%2F16%2Fa0048&amp;cHash=3b7d9f219f\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwarzgelbe Bildungspolitik<\/strong><br>\nDie Bildungspolitik ist ein gutes Feld, um das Klientel auszumachen, das Union und FDP bedienen wollen.<br>\nWie der schwarz-gelbe Hase l&auml;uft, l&auml;sst sich etwa in der Bildungspolitik erkennen. Hier sollen in den n&auml;chsten vier Jahren 12 Milliarden mehr investiert werden &ndash; notwendig w&auml;re zwar ein Vielfaches -, aber es wurde auch ein nationales Stipendienprogramm vereinbart. 10 Prozent der Studenten sollen dann Stipendien in H&ouml;he von 300 Euro erhalten. Damit lassen sich dann die Studiengeb&uuml;hren bezahlen, aber leben kann man davon nicht.<br>\nDie Stipendien sollen den &ldquo;besten&rdquo; Studenten an Universit&auml;ten und Fachhochschulen zugute kommen, nat&uuml;rlich, man bedient ja die eigenen W&auml;hler, einkommensunabh&auml;ngig. Angeblich soll das Baf&ouml;g davon nicht tangiert werden. Und angeblich soll damit die Durchl&auml;ssigkeit im Bildungssystem erh&ouml;ht werden, weil an Fachhochsch&uuml;ler bislang kaum Stipendien vergeben wurden. Da diese aber nicht existenzsichernd sind und alle davon profitieren, ist dies eher ein Schmankerl f&uuml;r die besserverdienenden Eltern, die sich so mehr Geld sparen k&ouml;nnen. Hier wird denen gegeben, die es nicht brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/146360\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.W.:<\/strong> Solange Noten und Leistung die entscheidenden Vergabekriterien f&uuml;r Stipendien sind, wird immer sozial selektiert. Wie sehr vermeintliche &raquo;Leistung&laquo; als grundlegendes Kriterium der Stipendienvergabe dabei sozial determiniert ist, ergab k&uuml;rzlich eine <a href=\"http:\/\/cms.uni-konstanz.de\/fileadmin\/gso\/ag-hochschulforschung\/News1\/23-2StipendienStudierende.pdf\">Studie der AG Hochschulforschung der Universit&auml;t Konstanz [PDF &ndash; 47 KB]<\/a>: Unter den Befragten, ausschlie&szlig;lich deutsche Universit&auml;tsstudierende ab dem 5. Fachsemester, betrug der Anteil der mittels Stipendien Gef&ouml;rderten aus der Arbeiterschaft nur 2,1 Prozent. Bei Studierenden aus der h&ouml;heren Dienstklasse steigt dieser Anteil auf 3,5 Prozent. Mit Abstand vorn jedoch liegen Kommilitonen aus der Akademikerschaft: 5,2 Prozent der Befragten dieser Herkunft erhalten ein Stipendium eines der &ouml;ffentlichen F&ouml;rderungswerke.Selbst bei vermeintlich gleicher Leistung ist die Chance eines Akademikerkindes auf ein Stipendium doppelt so hoch wie die eines Arbeiterkindes. Unter der so genannten Leistungselite der Studierenden (Notenschnitt 1,0 bis 1,4) erhalten demnach nur sieben Prozent der befragten Studierenden aus Arbeiterfamilien, sehr wohl aber 14 Prozent der Studierenden mit Akademikerelternhaus ein Stipendium. Das bedeutet konkret: Innerhalb der Kohorte der Befragten erhalten selbst bei gleicher Leistung ausgerechnet die Studierenden mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit wie jene, die es n&ouml;tig h&auml;tten, ein <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-647-stipendienkritik.php\">Stipendium<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>4,50 Euro als Lohnuntergrenze<\/strong><br>\nJetzt ist einmal der saarl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Peter M&uuml;ller wagemutig vorgeprescht und hat einen Mindestlohn, pardon: ein Mindestarbeitsbedingungengesetz ins Spiel gebracht, um ja das teuflische Wort der politischen Gegner nicht in den Mund zu nehmen. Allerdings setzt M&uuml;ller sicherheitshalber schon einmal ziemlich tief an. Gegen&uuml;ber Bild am Sonntag meinte er, dass eine Lohnuntergrenze von 4,50 Euro doch ganz gut sei (der DGB fordert 7,50 Euro). Alles darunter w&auml;re dann sittenwidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/146365\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mindestlohn#Situation_in_ausgew.C3.A4hlten_Staaten\">Mindestl&ouml;hne in anderen Staaten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> M&uuml;ller besitzt tats&auml;chlich die Chuzpe, seinen Mindestlohn-Vorschlag in H&ouml;he von 4,50 Euro als sozialpolitische Wohltat zu verkaufen, da so &ldquo;Exzesse wie Stundenl&ouml;hne von 1,50 Euro vermieden&rdquo; w&uuml;rden.<br>\nVon einem Brutto-Mindestlohn in H&ouml;he von 4,50 Euro verblieben nach Abzug der Sozialversicherungsabgaben (ca. 20%) netto 3,60 Euro. Bei einem Vollzeitjob (172 Stunden\/Monat) erg&auml;be sich ein Nettolohn in H&ouml;he von 619,20 Euro. Ein wahrlich gro&szlig;z&uuml;gig bemessener Monatslohn f&uuml;r einen Vollzeit-Arbeitsplatz! Dieses Lohnniveau liegt sogar unterhalb des Hartz IV-Niveaus f&uuml;r einen ledigen, kinderlosen Arbeitnehmer (ALG 2 zuz&uuml;glich Miet- und Heizkosten).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie meinte Hubert Ulrich auf den Parteitag der Gr&uuml;nen im Saarland in seinem Schlusswort. Das konservative Lager habe sich bewegt. Man wage jetzt etwas ganz Neues.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kein Kahlschlag: Armenlobby z&auml;hlt auf Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nUlrich Schneider ist Lobbyist f&uuml;r Bed&uuml;rftige. Der Chef des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes erwartet nicht nur Schlimmes von der k&uuml;nftigen Koalition aus FDP und Union. Mit Blick auf die Sozialdemokraten sagt er: &ldquo;Als die Agenda 2010 kam, f&uuml;hlten wir uns so richtig betrogen.&rdquo; Auch danach machte er keine guten Erfahrungen mit den Sozialdemokraten. &ldquo;Es war ja so, dass jede Nachbesserung gleich als Generalkritik an dem Gesamtprogramm empfunden wurde&rdquo;, erkl&auml;rt er. &ldquo;Das kommt von der eigenen Unaufger&auml;umtheit der Partei mit der Geschichte dieser Reform.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/armenlobby-zaehlt-auf-schwarz-gelb\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das ist eine unglaubliche Blamage f&uuml;r die SPD &ndash; unabh&auml;ngig davon, dass Schneider sich Illusionen dar&uuml;ber macht, welche Zumutungen die schwarzgelbe Koalition f&uuml;r seine Klientel noch bereith&auml;lt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu eine realistische Einsch&auml;tzung der Situation:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nackter Kaiser<\/strong><br>\nDer neoliberale Pfad wird weiter ausgetrampelt. Die zentralen Richtungs&auml;nderungen wurden bereits unter den Regierungen Schr&ouml;der und Merkel vorgenommen. Jetzt geht es der Nachfolgeregierung nur noch darum, den eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen.<br>\nDie gro&szlig;e Gefahr liegt nicht in der gro&szlig;en schwarz-gelben Abrissbirne. Die Gefahr liegt vielmehr in einer fortgesetzten schleichenden Zersetzung der Grundlagen des Sozialstaates. F&uuml;r die Betroffenen ist dies dennoch keine g&uuml;nstige Ausgangslage. Gegen das Nichtstun und das Drehen kleiner Schr&auml;ubchen l&auml;sst sich nur sehr schwer mobilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/157597.nackter-kaiser.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streichliste: Steinbr&uuml;ck hinterl&auml;sst Schwarz-Gelb giftiges Verm&auml;chtnis<\/strong><br>\nNoch ist unklar, wie die neue Regierung die Milliardenl&ouml;cher im Haushalt stopfen will. Doch eine Liste aus dem Finanzministerium des scheidenden Amtstr&auml;gers Steinbr&uuml;ck macht der k&uuml;nftigen Koalition Vorschl&auml;ge &ndash; vor allem betroffen: Rentner, Arbeitslose, Studenten.<br>\nEs ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Giftliste. Erarbeitet wurde sie im Finanzministerium, das noch vom SPD-Politiker Peer Steinbr&uuml;ck gef&uuml;hrt wird. Das Papier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, wurde den k&uuml;nftigen Haush&auml;ltern der schwarz-gelben Koalition &uuml;bergeben &ndash; und es enth&auml;lt brisante Vorschl&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-655600,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Hier kommt Steinbr&uuml;ck der neuen Koalition zu Hilfe, indem er, von wenigen Elementen abgesehen, Teile einer neuen Agenda 2020 vorlegt. Das ist ein wunderbares Geschenk an die Koalition und Angela Merkel. Vermutlich auch an den Fraktionsvorsitzenden Steinmeier, der auf der gleichen Linie operiert. Es ist ein weiteres widerliches St&uuml;ck zur Erosion der Aktionsm&ouml;glichkeiten der SPD und ein erneuter Schlag gegen jeden Versuch der notwendigen Kurskorrektur.<br>\nIch habe nichts vernommen, dass sich Sozialdemokraten in f&uuml;hrender Position gegen diese Intervention Steinbr&uuml;cks zulasten der SPD gewehrt h&auml;tten.<br>\nEs ist &uuml;brigens wiederum ein Schlag, der in Zusammenarbeit mit SpiegelOnline gef&uuml;hrt wird, wie auch schon die Ver&ouml;ffentlichung der Rede Steinbr&uuml;cks vor dem SPD Vorstand.<br>\nIch habe drei Jahre lang an Vorstandsitzungen der SPD teilgenommen. Damals h&auml;tte die Ver&ouml;ffentlichung einer &Auml;u&szlig;erung in diesem Gremium vermutlich zum geschlossenen Protest gef&uuml;hrt und Konsequenzen gehabt. Jetzt nimmt das Gremium einen solchen Schlag gegen sein Selbstverst&auml;ndnis hin. Die Sitten sind verlottert. Zeichen des totalen Niedergangs.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland &uuml;bersteuert&rdquo;<\/strong><br>\nAus dem Freiheitsstaat ist ein Sozialstaat geworden, ein Staat, der immer nur nimmt, um umzuverteilen. Und gerade der verschuldete Staat der Gegenwart nimmt weiter, statt zu sparen oder sich einer Renovation zu unterziehen. Selbst aufgekl&auml;rte Mittelschichtsvertreter haben nichts dagegen, dass man ihnen mittels eines raffinierten Geflechts aus Steuern und Abgaben mehr als die H&auml;lfte ihres Einkommens nimmt, denn sie glauben, alles diene dem guten Zweck, der &lsquo;Unterschicht&rsquo; zu helfen. Aber wer hilft ihnen? Dass der Staat sie missbraucht, ja, sie und ihre Bed&uuml;rfnisse verachtet, sie zu Wichten macht, auf diesen Gedanken sind sie lange nicht gekommen. Und: Dass man als B&uuml;rger ein Recht auf gesunden Egoismus und Eigennutz haben sollte, sich um die Seinen und N&auml;chsten k&uuml;mmert, bevor man an das gro&szlig;e Ganze denkt &ndash; ohne sozial kalt zu sein, auch dies ist nicht Common Sense.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/die-welt\/debatte\/article4885083\/Deutschland-uebersteuert.html\">Welt am Sonntag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einmal abgesehen, dass es eine glatte L&uuml;ge ist, dass der Staat nur nimmt, um umzuverteilen. Der Staat hat in den letzten Jahren die Umverteilung von unten nach oben massiv gef&ouml;rdert. Die reaktion&auml;ren Systemver&auml;nderer der Welt negieren bis heute unser Grundgesetz, in dem der Sozialstaat verankert ist. F&uuml;r solche verfassungswidrigen und sozialstaatsfeindlichen &Auml;u&szlig;erungen kommt man inzwischen in Deutschland ungeschoren davon.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wolfgang Sch&auml;ubles &bdquo;orientierte Freiheit&ldquo;<\/strong><br>\nOrientierte Freiheit beginnt nicht im Ungef&auml;hren, sondern mit der F&auml;higkeit, ein gewisses Ma&szlig; an Ordnung und Regeln einzuhalten. Dazu geh&ouml;ren einfache Dinge, wie jeden Morgen aufzustehen und Verabredungen einzuhalten. Hier, in Situationen des Alltags, entscheidet es sich, ob uns Miteinander gelingt oder nicht. Hier entsteht das Vertrauen in andere, ein Sinn f&uuml;r Verl&auml;sslichkeit und Gegenseitigkeit. Erst auf dieser Grundlage k&ouml;nnen sich Wertorientierungen voll entfalten. Die furchtbaren Taten in Winnenden, Solln oder Ansbach erinnern uns, wozu der Mensch f&auml;hig ist, wenn er orientierungslos Freiheit nicht ausf&uuml;llen kann.<br>\nDamit Freiheit fruchtbar wirken kann, brauchen wir Werte und Gemeinschaften, die diese Werte pflegen. Sie sind Grundlage f&uuml;r eine orientierte Freiheit, die sich selbst im Einklang mit der Gesellschaft zu bestimmen und zu begrenzen wei&szlig;.<br>\nDie Grund&uuml;berzeugungen der neuen Regierungskoalitionen sind gepr&auml;gt und durchdrungen von dem Willen, Deutschland gest&auml;rkt aus der Krise herauszuf&uuml;hren. Dies wird nur gelingen, wenn die vielen B&uuml;rger dieses Landes in sich selbst vertrauen und sich einer Gemeinschaft zugeh&ouml;rig f&uuml;hlen, die Freiheit nicht als Selbstzweck erachtet. Die neue Regierung aus Union und Liberalen wird daher gemeinsam diese orientierte Freiheit wagen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/art141,2926307\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/091019_Tagesspiegel_Schaeuble_Doktrin_von_der_orientierten_Freiheit.pdf\">Kommentar unseres Lesers Chris Stein [PDF &ndash; 72 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Ideen aus dem Arsenal der Diktatur<\/strong><br>\nDer BigBrotherAward 2009 in der Kategorie &ldquo;Lifetime&rdquo; geht an Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Die FR ver&ouml;ffentlicht die Laudatio von Rolf G&ouml;ssner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2016454&amp;em_loc=1231http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2016454&amp;em_loc=1231\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das gro&szlig;e Aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union will die &Uuml;berwachung in den einzelnen L&auml;ndern vereinheitlichen. Vor allem aber soll sie drastisch versch&auml;rft werden. Die zust&auml;ndige EU-Kommission f&uuml;r Justiz und Sicherheit will in diesem Zusammenhang eine &ldquo;Strategie der inneren Sicherheit&rdquo; entwickeln, die im &ldquo;Stockholm-Programm&rdquo; ausformuliert werden soll. Gemeint ist die Zusammenarbeit von Polizei, Milit&auml;r und Geheimdiensten, die sich am US-Modell einer Homeland Security orientiert und Bedrohungen voraussehen, zuvorkommen und abwenden will..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2009%2F10%2F19%2Fa0041&amp;cHash=366e3cf716\/&amp;type=98\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Schuldenbremse: Eine schwere B&uuml;rde f&uuml;r die Finanzpolitik<\/strong><br>\nStellungnahme des IMK in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung im Rahmen der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des nordrhein-westf&auml;lischen Landtags: &bdquo;Angesichts der zu erwartenden schwerwiegenden finanzpolitischen wie makro&ouml;konomischen Konsequenzen w&auml;re es rational, zu versuchen, die Schuldenbremse noch auf juristischem Wege durch Klage vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall zu bringen. Sollte dies nicht gelingen, m&uuml;ssten die zur Konkretisierung der Schuldenbremse notwendigen technischen Verfahren so weit angepasst werden, dass gr&ouml;&szlig;erer Schaden f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte abgewendet w&uuml;rde. Hierzu m&uuml;sste die Anpassung des Potenzialpfades bei konjunkturellen Schwankungen m&ouml;glichst tr&auml;ge ausgestaltet werden und\/oder die Budgetsensitivit&auml;t m&ouml;glichst hoch angesetzt werden, um zu gew&auml;hrleisten, dass die &ouml;ffentlichen Haushalte in ausreichendem Umfang konjunkturell atmen k&ouml;nnen. Zudem w&auml;re daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass das strukturelle Defizit im Jahr 2010 nicht zu hoch ausgewiesen wird, um eine &uuml;berm&auml;&szlig;ig restriktive Finanzpolitik in der Anpassungsphase bis 2020 zu verhindern. Gleichzeitig m&uuml;ssten weitere Steuersenkungen auf Bundesebene unbedingt verhindert und im Gegenteil m&ouml;glicherweise deutliche Steuererh&ouml;hungen ins Auge gefasst werden, die durchaus auch ohne verteilungspolitisch negative Wirkungen m&ouml;glich w&auml;ren. F&uuml;r &uuml;berschuldete L&auml;nder w&auml;ren zudem weitaus gr&ouml;&szlig;ere Konsolidierungshilfen notwendig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_pb_09_2009.pdf\">IMK [PDF &ndash; 73 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BayernLB: Nach der Razzia<\/strong><br>\nDer Verwaltungsrat der BayernLB vers&auml;umte im August 2007, den Deal mit der Hypo Alpe Adria zu stornieren. Nun ger&auml;t auch die fr&uuml;here Regierung Stoiber in Bedr&auml;ngnis.<br>\nInfolge der Bankenkrise seien die Finanzm&auml;rkte im August 2007 praktisch vollst&auml;ndig zum Stillstand gekommen. Sp&auml;testens dieses Ereignis h&auml;tte Vorstandschef Schmidt veranlassen m&uuml;ssen, den f&uuml;r die Hypo Alpe Adria ausgehandelten Kaufpreis in Frage zu stellen und einen Wegfall der Gesch&auml;ftsgrundlage geltend zu machen. Darauf habe Schmidt aber bewusst verzichtet. Und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt festgestanden habe, dass der Wert der &ouml;sterreichischen Finanzgruppe allein schon durch die Vertrauenskrise auf den Finanzm&auml;rkten erheblich nach unten h&auml;tte korrigiert werden m&uuml;ssen. Durch seine Unt&auml;tigkeit habe Schmidt der Landesbank schwer geschadet. Der Kaufpreis f&uuml;r die Hypo Alpe Adria sei weit &uuml;berh&ouml;ht gewesen.<br>\nSchmidt w&auml;re verpflichtet gewesen, wie ein ordentlicher und gewissenhafter Kaufmann zu handeln, steht im Durchsuchungsbeschluss. Um den damaligen Verwaltungsrat macht die M&uuml;nchner Justiz jedoch einen gro&szlig;en Bogen, er kommt in den acht Seiten nicht vor. Kritiker monieren, das k&ouml;nnte an der prominenten Zusammensetzung des Kontrollgremiums liegen. Dem geh&ouml;rten damals neben Faltlhauser und Naser unter anderem auch der heutige CSU-Fraktionschef Schmid und St&auml;dtetagspr&auml;sident Schaidinger an; sowie G&uuml;nther Beckstein, seinerzeit Innenminister und Erwin Huber, damals Wirtschafts- und sp&auml;ter Finanzminister sowie CSU-Chef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/969\/491338\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzberatung: &ldquo;Banken werden zu Dr&uuml;ckerkolonnen&rdquo;<\/strong><br>\nVerkaufen auf Teufel komm&rsquo; raus: Banken zwingen ihre Mitarbeiter, bestimmte Produkte an den Mann zu bringen. Manchmal geht es dabei zu wie in der H&ouml;lle. Fr&uuml;her h&auml;tten Versicherungsvertreter einen miserablen Ruf gehabt, inzwischen seien die Mitarbeiter von Banken auf dem besten Weg, es ihnen gleichzutun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/967\/491336\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bailout Helps Fuel a New Era of Wall Street Wealth<\/strong><br>\nA year after the crisis struck, many of the industry&rsquo;s behemoths &mdash; those institutions deemed too big to fail &mdash; are, in fact, getting bigger, not smaller. For many of them, it is business as usual. Over the last decade the financial sector was the fastest-growing part of the economy, with two-thirds of growth in gross domestic product attributable to incomes of workers in finance.<br>\nNow, the industry has new tools at its disposal, courtesy of the government.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/10\/17\/business\/economy\/17wall.html?_r=1&amp;hp\">New YorK Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung R.S.:<\/strong> Die New York Times berichtet, wie die Rettungsaktionen von Staat Wall Street Banken wieder zu gro&szlig;en Gewinnen verholfen haben. Jetzt zocken sie mehr denn je.<br>\n&ldquo;With interest rates so low, banks can borrow money cheaply and put those funds to work in lucrative ways, whether using the money to make loans to companies at higher rates, or to speculate in the markets.&ldquo;<br>\n&ldquo;A big reason for Goldman Sachs&rsquo;s blowout profits this year has been the willingness of its traders to take big risks &mdash; they have put more money on the line while other banks that suffered last year have reined in such moves.&rdquo;<br>\nDas Casino ist gerettet worden und ist jetzt wieder im Betrieb.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>US-Milliard&auml;r Rajaratnam: Insiderskandal ersch&uuml;ttert die Wall Street<\/strong><br>\nEs ist ein Wall-Street-Thriller, wie es ihn seit den achtziger Jahren nicht gab: Mit der Hilfe hochrangiger Freunde soll der US-Milliard&auml;r Raj Rajaratnam mehr als 20 Millionen Dollar erschlichen haben. Sein Insider-Netzwerk umfasste laut Anklage Komplizen bei IBM, Intel und McKinsey.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-655828,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das Casino l&auml;uft weiter. Mit allen seinen Attributen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Totengr&auml;ber der Sozialen Marktwirtschaft<\/strong><br>\nWer wie BMW-Vorstand Reithofer 260.000 Euro Gewinn erzielen will mit einer Million Einsatz, f&uuml;r den sind Mitarbeiter keine Mit-Arbeiter mehr, sondern nur noch Erfolgsfaktoren, warnt der Schweizer Wirtschaftsethiker Thielemann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2018644&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Steinmeier, die SPD und die Sache mit der Wahrheit<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier n&ouml;rgelt, dass die schwarz-gelbe Koalition erst nach der NRW-Landtagswahl ihr wahres Programm offenbaren wird. Der SPD-Fraktionschef wei&szlig;, wovon er spricht: Im letzten rot-gr&uuml;nen Koalitionsvertrag stand nichts von der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; &ndash; der Beginn des Niedergangs der Sozialdemokraten.<br>\nAngela Merkel hat nicht vergessen, dass sie seit 2005 regiert, weil die SPD sich so verhalten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article4871677\/Steinmeier-die-SPD-und-die-Sache-mit-der-Wahrheit.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die Warnung am Schluss vor einem Linkskurs der SPD bitte ignorieren &ndash; geschenkt; so ist sie halt, die WELT.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Florian Pronold: Die Linke muss sich &auml;ndern, nicht die SPD<\/strong><br>\nDer 36 Jahre alte Vorsitzende der Bayern-SPD wird Fraktionsvize im Bundestag. Dabei wollte er einmal die Agenda 2010 per Mitgliederbegehren zu Fall bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/SPD;art141,2925531?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ganz sch&ouml;n ern&uuml;chternd zu sehen, wie derselbe Florian Pronold, der 2003 ein Mitgliederbegehren gegen die Agenda-Politik von Gerhard Schr&ouml;der initiierte, beim Erklimmen seiner Karriereleiter die karrierehemmende Agendakritik abst&ouml;&szlig;t und heute meint, die SPD m&uuml;sse sich nicht ver&auml;ndern. Gute Nacht SPD.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Lafontaine ist an allem schuld?<\/strong><br>\nPeter M&uuml;ller dementiert Frank-Walter Steinmeier<br>\nSteinmeier in der FR: Oskar Lafontaine kann jedenfalls einen h&ouml;chst zweifelhaften Erfolg feiern. Er hat jetzt zum dritten Mal dazu beigetragen, dass Peter M&uuml;ller Ministerpr&auml;sident wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2016710&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p>BamS: Haben Sie sich eigentlich schon bei Oskar Lafontaine bedankt?<br>\nM&uuml;ller: Daf&uuml;r sehe ich keine Veranlassung.<br>\nBamS: Ohne Lafontaines &uuml;berraschende R&uuml;ckkehr ins Saarland h&auml;tten die Gr&uuml;nen vielleicht der SPD und den Linken zur Mehrheit verholfen&nbsp;&hellip;<br>\nM&uuml;ller: Auch ohne die Volte, die Lafontaine gedreht hat, h&auml;tte nach Aussage von Hubert Ulrich (Vorsitzender der Gr&uuml;nen im Saarland, Anm. d.&nbsp;Red.) der Parteitag der Saar-Gr&uuml;nen f&uuml;r Jamaika gestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2009\/10\/18\/peter-mueller-saarland\/erster-ministerpraesident-einer-jamaika-koalition.html\">Bild am Sonntag<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>K&ouml;hler r&auml;umt inhaltliche Fehler in seiner Mauerfall-Rede ein<\/strong><br>\nBei der Rede zum 20. Jahrestag der Leipziger Montagsdemonstration hatte K&ouml;hler am Freitag voriger Woche ge&auml;u&szlig;ert, am 9. Oktober 1989 seien von der DDR-Staatsmacht &ldquo;Blutplasma und Leichens&auml;cke bereitgelegt&rdquo; worden. Diese Darstellung der historischen Ereignisse wurde von Zeitzeugen als falsch zur&uuml;ckgewiesen. Auch Panzer h&auml;tten nicht wie von K&ouml;hler erw&auml;hnt vor der Stadt gestanden.<br>\nAuf der Internetseite des Bundespr&auml;sidenten wurde die Passage nun mit einem Sternchen-Vermerk versehen. Darin wird einger&auml;umt, dass man sich auf das Buch eines Historikers verlassen habe, der f&uuml;r die von K&ouml;hler &uuml;bernommenen Angaben wohl keine ausreichenden Belege habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:unbewiesene-darstellung-koehler-raeumt-inhaltliche-fehler-in-seiner-mauerfall-rede-ein\/50024690.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern<\/strong><br>\nMillionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Vielen k&ouml;nnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neu erfundenen Spezial-Salbe behandeln w&uuml;rde. Das haben Wissenschaftler und &Auml;rzte festgestellt. Doch die gro&szlig;en Pharmakonzerne weigern sich, die Erfindung auf den Markt zu bringen. Warum nur?<br>\nDie Salbe ist wohl &bdquo;zu&rdquo; gut: Weil das Mittel gleicherma&szlig;en wirkungsvoll wie preiswert ist, f&uuml;rchtet die Pharmaindustrie offenbar die Konkurrenz zu den eigenen, viel teureren Mitteln. Einige Konzerne wollen die Patentrechte des Medikaments sogar kaufen, um dessen Vermarktung komplett zu verhindern. Das &bdquo;Aspirin f&uuml;r die Haut&rdquo; soll auf keinen Fall in den Handel kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/3134360?moduleId=3134352&amp;pageId=487890\">ARD, Montag, 19. Oktober 2009, 21:00 Uhr, in der ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Schweinegrippe-Impfstoff:&nbsp; Extrawurst f&uuml;r Regierungsmitglieder<\/strong><br>\nDie Kanzlerin, die Kabinettsmitglieder sowie Beamte der Ministerien und nachgeordneten Beh&ouml;rden sollen mit einem anderen Impfstoff vor der Schweinegrippe gesch&uuml;tzt werden als die deutsche Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2022317&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Konnte man bei der Bundeswehr noch annehmen, dass diese einfach cleverer war, bekommt die Sonderbehandlung der Regierung und der Beamten ein Geschm&auml;ckle. Man m&ouml;chte jetzt schon erfahren, wie das bei Gesundheitsbeh&ouml;rden bzw. dem f&uuml;r Impfstoffzulassung zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich-Institut entschieden wurde, welche Rolle die Pharmakonzerne dabei spielten und wie die Preise sind. &ndash; Im &Uuml;brigen warte ich immer noch auf die schreckliche, zweite globale Welle der Grippe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Friedenspreistr&auml;ger Magris: Der Dritte Weltkrieg hat stattgefunden<\/strong><br>\nZugleich aber gilt es, die zeitgen&ouml;ssischen Formen der Kriege zu erkennen und beim Klarnamen zu nennen. Der italienische Germanist und Schriftsteller erinnerte an die Millionen Opfer nach 1945: &bdquo;Der Dritte Weltkrieg hat stattgefunden.&ldquo; Und heute ist an die Stelle des Eisernen Vorhangs f&uuml;r Magris eine Mauer zwischen Nord und S&uuml;d getreten. Jede Grenze, die nicht als Durchgang, sondern als Bollwerk erlebt werde, &bdquo;bildet ein latentes Kriegspotential&ldquo;. Der Historiker Karl Schl&ouml;gel hatte zuvor auf seine unnachahmliche Weise Magris&rsquo; Heimatstadt Triest als Ort charakterisiert, in dem die Phantomschmerzen durch die abschn&uuml;renden Grenzziehungen des vergangenen Jahrhunderts besonders heftig klopften. Triest, einst viertgr&ouml;&szlig;te Stadt der Donaumonarchie, sei, vergleichbar dem geteilten Berlin, ein &bdquo;auf Dauer gestelltes Provisorium zwischen den Welten&ldquo; gewesen und habe diesen Charakter eigentlich erst nach dem EU-Beitritt Sloweniens 2004 vollst&auml;ndig verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubE26455A3251A4E72A8D13804A90F40BF\/Doc~EDC79168BC4A84BDBAAFAF71F9FE8CF99~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und seit dem 11. September 2001 findet ein &bdquo;asymmetrischer&ldquo; Weltkrieg im Inneren wie rund um den Globus statt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Silvio Berlusconi: Ich bin der beste Premier aller Zeiten<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi will Italien weiterregieren und l&auml;sst ein neues Gesetz ausarbeiten, das ihn juristisch sch&uuml;tzen soll<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/156\/490532\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung  Orlando Pascheit:<\/strong> Der Cavaliere geht auf ganz sicher. Hatte Berlusconi noch vor kurzem siegesgewiss get&ouml;nt, er werde seine Gegner vor Gericht der L&auml;cherlichkeit preisgeben: &bdquo;Ich werde pers&ouml;nlich vor Gericht erscheinen und allen zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und aus welchem Holz ich geschnitzt bin&ldquo;, vertraut er jetzt eher dem biegsame Holz einer Gesetzgebung &agrave; la Berlusconi. Nachdem Berlusconi bereits die Strafen f&uuml;r Bilanzf&auml;lschung stark gelockert hatte (Ordnungswidrigkeit), per Gesetz die &Uuml;berstellung von Gerichtsakten innerhalb Europas erschwert hatte oder die M&ouml;glichkeiten, Richter f&uuml;r befangen zu erkl&auml;ren und die &ouml;rtliche Verlagerung von Strafprozessen zu erreichen, erweitert hat, setzt er wieder einmal auf das bew&auml;hrte Mittel der Verj&auml;hrung. Nicht wenige andere angeklagte &bdquo;Gesch&auml;ftsleute&ldquo; werden es ihm danken. Gegen&uuml;ber seinen Anh&auml;ngern hatte er bereits Ende klar gestellt: &bdquo;So lang wir regieren &ndash; und wir werden es f&uuml;r immer tun &ndash; wird es in Italien keinen Polizeistaat im Steuerbereich geben, wie es die Linke will&ldquo;. Ob nun Berlusconi die ihm nachgesagten engen Kontakte zur Mafia hatte oder nicht, so ist er doch verantwortlich f&uuml;r Entstehen einer neuen mafi&ouml;sen Kultur, die &uuml;ber den in Italien herrschenden Familiarismus weit hinaus geht. Leoluca Orlando, Ex-B&uuml;rgermeister von Palermo, Sprecher und Abgeordneter der Anti-Korruptionspartei Italia dei Valori f&uuml;hrt dazu aus: &bdquo;Wir m&uuml;ssen aufh&ouml;ren, uns den Mafioso als einen vorzustellen, der mit der Knarre am Stra&szlig;enrand steht. Das organisierte Verbrechen will heute vor allem Gesch&auml;fte machen, und zwar ganz ohne Einschr&auml;nkungen. Mit Gesetzen, die auf diese neue Mafia zugeschneidert sind. Das Problem Italiens ist nicht, dass wir eine rechtsgerichtete Regierung haben &ndash; ich wollte, das w&auml;re so, dann k&ouml;nnte man von links eine ordentliche Opposition machen. Das Problem ist, dass wir eine entfesselte Regierung haben, eine, die sich willk&uuml;rlich neue Gesetze schafft und der die Republik letztlich gleichg&uuml;ltig ist.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>&Uuml;ber das Ma&szlig; hinaus<\/strong><br>\nIm Kampf gegen den Terror wollen die USA nicht nur internationale Kontobewegungen kontrollieren. Offenbar wollen die US-Dienste nicht nur den Zugriff auf Swift-Daten &uuml;ber internationale Transaktionen, sondern auch auf weitere Finanzdienstleister wie Online-Banken oder Kreditkartenunternehmen. &bdquo;Das Bankengeheimnis und der Datenschutz sind dadurch in Gefahr. Rein nationale Daten, Gehaltszahlungen, Miet&uuml;berweisungen gehen die US-Beh&ouml;rden nichts an&ldquo;, meint der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro. Er wei&szlig; von einem Rechtsgutachten des EU-Ministerrats, das zu einem klaren Schluss kommt: F&uuml;r ein Abkommen der EU &uuml;ber die Datenlieferung in die USA gebe es keine Rechtsgrundlage. Die Liberalen im Stra&szlig;burger Parlament drohen deshalb mit einer Klage vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/art771,2926944?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Grundschule f&uuml;r F&uuml;nfj&auml;hrige: &Uuml;berforderte Kleine<\/strong><br>\nDie Einschulung mit f&uuml;nf wird vielfach propagiert.<br>\nEine englische Studie n&auml;hrt Zweifel daran, ob Kinder schon mit f&uuml;nf Jahren eingeschult werden sollten. P&auml;dagogen und Politiker in Deutschland sehen sich darin best&auml;tigt, dass man das Einschulungsalter nicht immer weiter nach vorne verlegen d&uuml;rfe. Die Expertise kritisiert, dass Kinder in England, anders als in Europa &uuml;blich, schon mit f&uuml;nf Jahren in die Schule gehen. Dies sei &ldquo;p&auml;dagogisch kontraproduktiv&rdquo;, hei&szlig;t es im &ldquo;Cambridge Primary Review&rdquo;, einer gro&szlig; angelegten Studie unter Federf&uuml;hrung des Bildungsforschers Robin Alexander von der Universit&auml;t Cambridge&hellip; Kinder k&ouml;nnten leicht &uuml;berfordert werden. Die Experten empfehlen, die Schulpflicht in England erst mit sechs statt mit f&uuml;nf Jahren beginnen zu lassen. F&uuml;r F&uuml;nfj&auml;hrige sei das spielerische Curriculum der Vorschule besser geeignet als die strengeren Anforderungen der Grundschule mit ihrem formalen F&auml;cherunterricht.<br>\nZu fr&uuml;h eingeschulte Kinder haben nach einer Studie des Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW) auch geringere Aussichten, nach der vierten Klasse auf ein Gymnasium zu wechseln. Die Wahrscheinlichkeit sei um etwa ein Drittel geringer, errechneten die Autoren. &Auml;ltere Mitsch&uuml;ler seien den J&uuml;ngeren nicht nur in den Leistungen &uuml;berlegen. Die J&uuml;ngeren w&uuml;rden auch h&auml;ufiger Opfer von Gewalt und Mobbing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/953\/491322\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Banker sauer &uuml;ber sittenwidrige L&ouml;hne<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20091016_Sittenwidrig2.gif\" alt=\"Banker sauer &uuml;ber sittenwidrige L&ouml;hne\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikatur.php\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Mogelpackungen aus den Koalitionsverhandlungen, Steinbr&uuml;ck hilft Schwarz-Gelb beim Sparen, Sch&auml;ubles &bdquo;orientierte Freiheit&ldquo;, Schuldenbremse &ndash; eine schwere B&uuml;rde, neue Bankenskandale, zu Irren und Wirren der SPD; Zweiklassen-Impfung, zum Friedenspreis des Buchhandels, Berlusconis Gr&ouml;&szlig;enwahn und zu &uuml;berforderten Kindern. (KR\/WL\/AM)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4271","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4271","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4271"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4271\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4271"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4271"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4271"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}