{"id":42752,"date":"2018-03-06T08:10:30","date_gmt":"2018-03-06T07:10:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752"},"modified":"2018-03-06T08:10:30","modified_gmt":"2018-03-06T07:10:30","slug":"hinweise-des-tages-3073","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h01\">Regiert euch doch selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h02\">Genossin Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h03\">SPD wird gegen entgrenzten Kapitalismus k&auml;mpfen m&uuml;ssen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h04\">Ohne Plan und Perspektive: Mehr deutsche Soldaten f&uuml;r den Irak und Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h05\">Die Rache an Renzi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h06\">Buffett dr&auml;ngt auf Berliner Immobilienmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h07\">Das System Tafel ist am Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h08\">Der Apfel f&auml;llt nicht weit vom Stamm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h09\">Tor-Netzwerk: Neue massive Zweifel an Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42752#h10\">Wie D&auml;nemark ein Land ohne Parallelgesellschaften werden will<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regiert euch doch selbst<\/strong><br>\nDie SPD h&auml;tte Nein sagen m&uuml;ssen &ndash; nicht aus Sorge um die Partei, sondern aus Sorge um Deutschland. Jetzt macht eine Regierung weiter, die es schon in der Vergangenheit nicht konnte.<br>\nDeutschland hat bald wieder eine richtige Regierung. Dank sei der SPD!<br>\nViele Menschen im In- und Ausland, auch viele Journalisten, sind sehr erleichtert. Sie glauben, es sei wichtig, dass Deutschland eine richtige Regierung habe. F&uuml;r das Land, f&uuml;r Europa, f&uuml;r die ganze Welt. Wenn man die &ldquo;Performance&rdquo; der bisherigen &ndash; und k&uuml;nftigen &ndash; Regierung betrachtet, versteht man diese Erleichterung nicht. &ldquo;Damit kann man gut regieren&rdquo;, sagte Annegret Kramp-Karrenbauer nach dem Mitgliederentscheid der SPD.<br>\nVielleicht k&ouml;nnte &ldquo;man&rdquo;. Aber diese Regierung konnte es bisher nicht. Warum sollte sie es k&uuml;nftig k&ouml;nnen?<br>\nWas bedeutet eigentlich regieren? Das Wort hat zwei Bedeutungen: herrschen und steuern. Das eine ist statisch, das andere beschreibt eine Bewegung. Wenn es um Herrschaft geht, k&ouml;nnen sich die Deutschen nicht beklagen. Angela Merkel und die SPD hatten das Land in den vergangenen Jahren fest im Griff. Wenn es um steuern geht, haben die Kanzlerin und ihre Steigb&uuml;gelhalter zu oft versagt, als dass von einer &ldquo;guten&rdquo; Regierung noch gesprochen werden k&ouml;nnte. Wer steuern will, braucht Kurs und Kompass. Beides fehlt dieser Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-die-spd-haette-nein-sagen-muessen-kolumne-a-1196507.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Genossin Kanzlerin<\/strong><br>\n[&hellip;] Statt sich einer Debatte in ihrer Partei erwehren zu m&uuml;ssen, ob sie noch die richtige Kanzlerin ist, steht Angela Merkel jetzt vor dem Aufstieg in den Olymp der CDU. Seit dem Ja der SPD-Mitglieder ist sicher, dass der Bundestag Merkel in der kommenden Woche &ndash; am 14. M&auml;rz &ndash; zum vierten Mal ins Kanzleramt w&auml;hlen wird. Das haben bisher nur Konrad Adenauer und Helmut Kohl geschafft.<br>\nMerkel ist fast so lange im Amt wie alle sechs Staats- und Regierungschefs der restlichen G-7-Staaten zusammen. Und Olaf Scholz ist der achte SPD-Vorsitzende, mit dem es die CDU-Chefin seit ihrer Wahl an die Parteispitze zu tun hat. Demn&auml;chst wird Andrea Nahles die Nummer neun sein. Ausgerechnet wegen einer Entscheidung der Sozialdemokraten findet diese lange &Auml;ra Merkel jetzt kein Ende, sondern geht in die Verl&auml;ngerung.<br>\nIm Oktober hatte Merkel den Sozialdemokraten noch die Regierungsf&auml;higkeit abgesprochen, nun ist es diese SPD, die Merkel bef&auml;higt, weiter zu regieren. Vom 14. M&auml;rz an wird der Satz gelten: Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer Geschichte niemanden h&auml;ufiger zum Kanzler gew&auml;hlt als Angela Merkel. Nicht Willy Brandt, nicht Helmut Schmidt und auch nicht Gerhard Schr&ouml;der.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/angela-merkel-spd-1.3891354\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das muss man sich nun wirklich auf der Zunge zergehen lassen: &bdquo;Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer Geschichte niemanden h&auml;ufiger zum Kanzler gew&auml;hlt als Angela Merkel.&ldquo; Die SPD als feste Garantie daf&uuml;r, dass sich die herrschenden Verh&auml;ltnisse nicht &auml;ndern. RIP, liebe SPD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD wird gegen entgrenzten Kapitalismus k&auml;mpfen m&uuml;ssen&rdquo;<\/strong><br>\nMit seinem Buch &ldquo;Das Elend der Sozialdemokratie&rdquo; m&ouml;chte Ex-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck die SPD ins 21. Jahrhundert katapultieren: Die Partei solle den Begriff &ldquo;Erneuerung&rdquo; praktisch umsetzen. Will Steinbr&uuml;ck damit Unruhe in der SPD stiften?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/peer-steinbrueck-ueber-das-elend-der-sozialdemokratie-spd.1008.de.html?dram:article_id=412253\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Der SPD bleibt auch nichts erspart. Jetzt teilt Peer Steinbr&uuml;ck seine Sicht zur Lage der SPD mit, unter dem Titel &ldquo;Das Elend der Sozialdemokratie&rdquo;. Dieses &ldquo;Elend&rdquo; hat der werte Schreiberling ma&szlig;geblich mitverursacht. Nach Klaus von Dohnanyi und Michael Naumann nun Peer Steinbr&uuml;ck. Diese politisch verdorbenen Altvorderen geben der SPD durch ihre besserwisserische Analyse quasi den Rest, also das n&ouml;tige politische R&uuml;stzeug f&uuml;r die GroKo.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ohne Plan und Perspektive: Mehr deutsche Soldaten f&uuml;r den Irak und Afghanistan<\/strong><br>\nDie neu-alte Bundesregierung folgt den Vorgaben aus Washington, wo man auf milit&auml;rische St&auml;rke setzt, aber keine Initiativen f&uuml;r politische L&ouml;sungen verfolgt<br>\nDie neue und alte Verteidigungsminister Ursula von der Leyen dr&auml;ngt darauf, dass die deutsche Bundeswehr bei immer mehr Auslandseins&auml;tzen mitmischt und dass bestehende Eins&auml;tze ausgebaut werden. Gegenw&auml;rtig sind 3600 Bundeswehrsoldaten in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer und am Horn von Afrika eingesetzt. Am 15. M&auml;rz soll der Bundestag schnell noch sein Ja zur Fortsetzung bzw. Aufstockung der Mandate in Afghanistan und im Irak geben, auch wenn der Zustand der Bundeswehr verheerend und ihr Material ersch&ouml;pft ist, zudem gibt es weder in Afghanistan noch im Irak eine &uuml;ber das Milit&auml;rische und die St&uuml;tzung der existierenden Regierung hinausgehende politische Strategie. [&hellip;]<br>\nEs ist diese verfahrene Situation, in die sich Deutschland mit einer Erh&ouml;hung der Bundeswehr-Pr&auml;senz hineinziehen l&auml;sst. Der Bundestag hat keine M&ouml;glichkeit, ausf&uuml;hrlicher &uuml;ber Sinn und Zweck der Missionen in Afghanistan und im Irak zu diskutieren. Die Abgeordneten werden wieder einmal zum Stimmvieh gemacht. Es geht schon gut los mit der neuen GroKo, sollte es nicht gr&ouml;&szlig;eren Einspruch oder die Weigerung geben, Hals &uuml;ber Kopf &uuml;ber gef&auml;hrliche und planlose Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr abstimmen zu m&uuml;ssen. Damit erweist sich die neue-alte Bundesregierung als Lakai von Washington, d.h. von Trump, und von einer Politik, die letztlich ohne Perspektive, aber mit hohem milit&auml;rischem Einsatz nationale Interessen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ohne-Plan-und-Perspektive-Mehr-deutsche-Soldaten-fuer-den-Irak-und-Afghanistan-3987018.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Rache an Renzi<\/strong><br>\nDie regierenden Sozialdemokraten haben bei der Wahl in Italien ein &auml;hnliches Schicksal erlitten wie die SPD. Sie kamen auf nur noch knapp 20 Prozent der Stimmen. Vor vier Jahren eroberte Matteo Renzi das Amt des Ministerpr&auml;sidenten. Der junge Florentiner trat als Reformer an. Inzwischen gibt man ihm die Schuld f&uuml;r den Stimmenverlust seiner Partito Democratico.<br>\n&ldquo;Un momento per vendicarsi&rdquo;. Einen Moment der Rache, nennt der Neapolitaner Alfonso Mottolo die Stimmabgabe, Rache an Matteo Renzi, Rache am gesamten linken Parteienspektrum f&uuml;r die andauernden internen Streitereien. Denn bis gestern w&auml;hlte der Nachtportier eines kleinen Hotels in der Altstadt links, so wie viele einkommensschwache Menschen im S&uuml;den, die sich von Links mehr soziale Gerechtigkeit erhofften &ndash; und Politiker mit Idealen. Vorbei. Alfonso Mottolo w&auml;hlte die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung, so wie viele S&uuml;ditaliener. Auch der 52-j&auml;hrige Fabrikarbeiter Salvatore Marrotta wechselte radikal die Seite. Er habe Matteo Renzi einst als jungen, dynamischen Hoffnungstr&auml;ger einer etwas antiquiert wirkenden Linken gesch&auml;tzt, sich aber dann entt&auml;uscht abgewandt. Er meint:<br>\n&ldquo;Niemand von uns traditionellen Linksw&auml;hlern hatte damit gerechnet, dass Matteo Renzi den Artikel 18 des Arbeiterstatuts abschaffen und damit den K&uuml;ndigungsschutz aush&ouml;hlen w&uuml;rde. Das war ein harter Schlag f&uuml;r uns Arbeiter. Oder nehmen wir das &ldquo;Jobs act&rdquo;-Gesetz. Wir haben darauf gehofft, dass jemand Schluss machen w&uuml;rde mit den Zeitvertr&auml;gen und all den prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen, die vor allem die junge Generation in einer fortw&auml;hrenden Ungewissheit halten, aber nein: Er hat das alles noch bef&ouml;rdert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/parlamentswahl-in-italien-die-rache-an-renzi.795.de.html?dram:article_id=412217\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch in Italien entgeht eine neoliberalisierte Sozialdemokratie ihrem Schicksal nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Buffett dr&auml;ngt auf Berliner Immobilienmarkt<\/strong><br>\nDie Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt ist angespannt. Nun steigt Starinvestor Warren Buffett ein. Seine Firma Berkshire Hathaway Home Services kooperiert mit einem Immobilienmakler der Hauptstadt.<br>\nDie Kauf- und Mietpreise f&uuml;r Immobilien gelten in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten als dr&auml;ngendste soziale Frage. In Berlin interessiert sich jetzt auch US-Starinvestor Warren Buffettf&uuml;r Immobilien.<br>\nBuffetts Firma Berkshire Hathaway Home Services (BHHS) geht nach eigenen Angaben eine Allianz mit dem Berliner Immobilienmakler Rubina Real Estate ein. Es sei der erste internationale Vertrag des Unternehmens, sagte BHHS-Chef Gino Blefari.<br>\n&ldquo;Wir werden in den kommenden Monaten weitere renommierte Immobilienagenturen in Europa, Asien, Nordamerika und dar&uuml;ber hinaus zu Franchisenehmern machen&rdquo;, sagte Blefari. Zu den finanziellen Konditionen des Franchisevertrags &auml;u&szlig;erten sich die beiden Unternehmen zun&auml;chst nicht.<br>\nDie 2013 gegr&uuml;ndete Berkshire Hathaway Home Services konzentrierte sich bislang auf die USA &ndash; und arbeitet dort nach eigenen Angaben mit mehr als 45.000 Maklern und 1400 B&uuml;ros zusammen.<br>\nAuf der Plattform der Firma k&ouml;nnen ausl&auml;ndische Investoren nach Immobilien in den USA suchen. Nun will das Unternehmen die internationale Expansion vorantreiben &ndash; und auch Berliner Immobilien vermarkten. Rubina wird ab April unter dem Namen Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate auftreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/berlin-warren-buffett-draengt-auf-berliner-immobilien-markt-a-1196601.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das System Tafel ist am Ende<\/strong><br>\nWas sind Almosen? Ein Weniger? Ein Mehr? Oder sind sie in Wirklichkeit gar nichts, null, nien&shy;te? Gar nichts, verteilt auf viele, ist gar nichts f&uuml;r alle.<br>\nSolchen Fragen m&uuml;ssen sich die Tafeln, denen beim Almosenverteilen nun die Verteilungsgerechtigkeit um die Ohren fliegt, endlich stellen. Das System Tafel baut auf der Umverteilung des Mangels auf. Aus anderer Perspektive auch auf der Umverteilung des M&uuml;lls der Wegwerfgesellschaft und der Gewissensbisse der Reichen. Almosen-arithmetisch sind das Negativposten.<br>\nHalt, nicht nur Leute von den Tafeln, sondern alle, die den Sozialstaat verteidigen wollen, sollten Almosen nicht l&auml;nger als Positivposten betrachten, der den Riss zwischen Arm und Reich kittet. Denn dass in der Ruhrgebietsstadt Essen jetzt nur noch Neubed&uuml;rftige mit deutschem Pass in den Genuss von Weggeworfenem kommen sollen, zeigt, dass die Idee von gerechter Verteilung aus dem Ruder l&auml;uft, endg&uuml;ltig. Weil es pl&ouml;tzlich Menschen geben soll, die es weniger wert sind, wenig vom Weniger zu bekommen. Diesen Umstand nun den Tafeln anzulasten kommt einigen in der Politik sehr zupass. Aber die Tafeln sind nur das Symptom, die Ursache liegt anderswo.Noch mal zum Verst&auml;ndnis: Die Tafel in Essen erkl&auml;rte, dass durch die vielen Fl&uuml;chtlinge &bdquo;der Anteil ausl&auml;ndischer Mitb&uuml;rger bei unseren Kunden auf 75 Prozent angestiegen&ldquo; sei, und verf&uuml;gte, dass nur noch &bdquo;Kunden mit deutschem Personalausweis&ldquo; neu aufgenommen werden. Das habe nichts mit Rassismus zu tun, so der Vorsitzende der Essener Tafel, J&ouml;rg Sartor (auch wenn Rechte applaudieren). Vielmehr gehe es darum, dass wieder gerecht verteilt werde, dass alleinerziehende und &auml;ltere Frauen sich nicht von jungen, fremdsprachigen M&auml;nnern abschrecken lassen.<br>\nSartor wird nun zu Unrecht beschimpft, macht er doch nur deutlich, dass etwas auch bei uns passiert, was man eigentlich aus Krisengebieten kennt: Wenn Hilfsg&uuml;ter verteilt werden, bekommen die St&auml;rksten oft mehr von den Almosen ab. Und das bedeutet doch: Deutschland ist Krisengebiet; eine gerechte Verteilung ist unm&ouml;glich und das System Tafel ist am Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Tafeln-in-Deutschland\/!5485999\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Titel ist etwas irref&uuml;hrend, denn, waren die Tafeln jemals &uuml;berhaupt das richtige Konzept oder dienten und dienen sie nur, was im Beitrag selbst dann richtig ausgef&uuml;hrt wird, seit jeher dem privaten Management der Armut, die das neoliberale System massenweise produziert? Das was einen dabei fast zur Verzweiflung treibt ist die Tatsache, dass sich in Deutschland kein ernsthafter Widerstand gegen den Neoliberalismus r&uuml;hrt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Tafel Potsdam &ndash; &ldquo;Fr&uuml;her war Chaos, jetzt ist Ordnung&rdquo;<\/strong><br>\nAuch die Potsdamer Tafel hatte Probleme, zwischen Fl&uuml;chtlingen und Deutschen gab es Konflikte. Doch ein Aufnahmestopp konnte mit einem neuen System abgewendet werden.<br>\n(&hellip;) Als die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Potsdamer Tafel 2015 beobachteten, dass immer mehr Fl&uuml;chtlinge Hilfe brauchen, haben sie reagiert. &ldquo;Es wurde einfach zu viel&rdquo;, sagt Sommer. &ldquo;Wir brauchten ein System, um die Fl&uuml;chtlinge zu integrieren.&rdquo; Und so hat die Tafel einen Aufnahmestopp wie in Essen verhindert.<br>\nGemeinsam mit der Stadt, mit Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften und Sozialarbeitern hat die Tafel berechnet, wie viele Menschen zus&auml;tzlich versorgt werden k&ouml;nnen. So, dass trotzdem noch f&uuml;r alle etwas &uuml;brig bleibt. Die Helfer entschieden sich, an 200 Fl&uuml;chtlinge pro Woche zus&auml;tzlich Essen auszugeben. Seitdem m&uuml;ssen alle Bed&uuml;rftigen Abstriche machen. Sie d&uuml;rfen nur noch einmal w&ouml;chentlich zur Tafel kommen und erhalten etwas weniger Lebensmittel. &ldquo;Nat&uuml;rlich gibt es Neider&rdquo;, sagt Sommer. Doch die habe es schon immer gegeben, sagt Sommer. Die meisten Kundinnen und Kunden h&auml;tten die Entscheidung akzeptiert.<br>\nDie 200 zus&auml;tzlichen Pl&auml;tze hat die Tafel auf die Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte der Stadt aufgeteilt. Pro Tag d&uuml;rfen 50 Bewohner der Unterk&uuml;nfte kommen. Die Zugangskarten sind nicht personalisiert. Die Mitarbeiter der Unterk&uuml;nfte entscheiden, welcher Fl&uuml;chtling gerade die Hilfe der Tafel am n&ouml;tigsten hat. Und sie erkl&auml;ren ihnen, wie die Tafel funktioniert. Durch die Kontingente kann die Tafel besser absch&auml;tzen, wie viele Menschen t&auml;glich kommen. Denn jetzt kommen die Fl&uuml;chtlinge nicht mehr alle an einem Tag, sondern &uuml;ber die Woche verteilt. &ldquo;Es ist gesittet jetzt&rdquo;, sagt Sommer. Au&szlig;erdem k&ouml;nne sie so die Lebensmittel gerechter aufteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2018-03\/tafel-potsdam-rentner-gefluechtete-organisation\/seite-2\">ZEIT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ob dies nun wirklich eine L&ouml;sung darstellt? &bdquo;Seitdem m&uuml;ssen alle Bed&uuml;rftigen Abstriche machen. Sie d&uuml;rfen nur noch einmal w&ouml;chentlich zur Tafel kommen und erhalten etwas weniger Lebensmittel.&ldquo; Letztendlich soll durch ein besseres &bdquo;Armutsmanagement&ldquo; das Wenige einfach auf mehr K&ouml;pfe verteilt werden. Die Zeit als Zentralorgan des links-liberalen Juste Milieu findet das nat&uuml;rlich gro&szlig;artig. Ausbaden d&uuml;rfen das Versagen der Politik und der links-liberalen Eliten wieder jene, die am allerwenigstens daf&uuml;r k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Apfel f&auml;llt nicht weit vom Stamm<\/strong><br>\nIn Deutschland h&auml;ngt der soziale Status einer Person ma&szlig;geblich vom sozialen Status der Vorfahren ab. So pr&auml;gen selbst Ur-Gro&szlig;eltern noch heute den gesellschaftlichen Stand ihrer Nachfahren.<br>\nDer soziale Aufstieg in Deutschland ist einer Studie zufolge schwerer als bislang angenommen und h&auml;ngt ma&szlig;geblich vom Status der Vorfahren ab. Demnach lassen etwa Bildungsgrad oder Berufsstand der Ur-Gro&szlig;eltern noch heute auf den ihrer Nachfahren in der vierten Generation schlie&szlig;en. Das geht aus einer Studie des Kieler IfW-Instituts und der Universit&auml;t Madrid hervor.<br>\n&ldquo;Dies bedeutet, dass sich die soziale Ungleichheit in Deutschland nur sehr langsam abbaut&rdquo;, sagte IfW-Experte Sebastian Braun. &ldquo;Je geringer der soziale Status der Ur-Gro&szlig;eltern, desto geringer der Status der Ur-Enkel heute.&rdquo; Ein niedriger Status der Vorfahren wirke wie eine Last, die den Aufstieg auch vier Generationen sp&auml;ter noch bremse. Umgekehrt gelte: Je h&ouml;her der soziale Status der Ur-Gro&szlig;eltern, desto h&ouml;her der Status ihrer Nachfahren heute.<br>\nDie Forscher kommen zum Ergebnis, dass durchschnittlich 60 Prozent der f&uuml;r den sozialen Status einer Person ma&szlig;geblichen Faktoren von einer Generation zur n&auml;chsten weitergegeben werden. Dazu k&ouml;nnten Lebensumst&auml;nde wie das gesellschaftliche Netzwerk z&auml;hlen, aber auch vererbte Begabungen.<br>\nHaben die Vorfahren einen hohen sozialen Status, f&auml;rbt das entsprechend auf die Nachfahren ab.<br>\nDie Wissenschaftler untersuchten Daten, die &uuml;ber vier Generationen hinweg den sozialen Status von Familien in Deutschland im 20. Jahrhundert beschreiben. Die Studie widerspricht laut IfW fr&uuml;heren Untersuchungen, nach denen in den meisten Industriel&auml;ndern der soziale Status einer Person nur zu etwa 30 bis 40 Prozent von den Eltern gepr&auml;gt ist und soziale Ungleichheiten daher relativ schnell verschwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ur-grosseltern-status-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tor-Netzwerk: Neue massive Zweifel an Sicherheit<\/strong><br>\nDas Tor-Projekt wurde &bdquo;fast zu 100 Prozent&ldquo; aus den Mitteln von drei US-Agenturen rund um Nationale Sicherheit finanziert: der Navy, dem US-State-Department und dem Broadcasting Board of Governors (BBG), einem Spin-Off der CIA. Das geht aus den Recherchen des Journalisten und Autor Yasha Levine, der f&uuml;r sein Buch &bdquo;Surveillance Valley&ldquo; 2500 Seiten an Dokumenten dazu gelesen hat, hervor. Er hat eine Auskunft nach der &bdquo;Freedom of Information Act&ldquo; (FOIA) durchgef&uuml;hrt und sich im Anschluss durch die Dokumente, die er zur&uuml;ckbekommen hat, gew&auml;lzt.<br>\nTor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten, das auf der Idee des &bdquo;Onion-Routings&ldquo; basiert. Der Tor-Browser ist bekannt daf&uuml;r, dass man damit anonym im Netz surfen kann. Journalisten wie Glenn Greenwald oder Laura Poitras setzten bei ihren Recherchen auf den sicheren Browser.<br>\nLevine hat die Dokumente schon 2015 bekommen und jetzt &bdquo;ein paar Jahre&ldquo; gebraucht, um sie wirklich vollst&auml;ndig zu lesen. Er ist dabei den Finanzfl&uuml;ssen von Tor gefolgt und f&uuml;r ihn waren die Erkenntnisse &bdquo;eine schockierende Enth&uuml;llung&ldquo;, weil der Tor-Browser als &bdquo;NSA-sicher&ldquo; gilt. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Warum soll die US-Regierung ein Tool unterst&uuml;tzen, dass ihre Macht limitiert? Die Antwort ist: Tor hat die amerikanische Macht niemals gef&auml;hrdet, sondern sie gesteigert&ldquo;, schreibt Levine in seinem Blogeintrag.<br>\nLaut den FOIA-Dokumenten soll es auch Zweifel geben, dass Tor seine Nutzer wirklich vor Spionage durch die US-Regierung sch&uuml;tzen kann, wie &bdquo;RT Online&ldquo; berichtet. Zwar g&auml;be es keinen direkten Backdoor der NSA, aber laut Levine soll &bdquo;Tor keine Skrupel haben, offizielle Regierungsbeh&ouml;rden privat auf Sicherheitsl&uuml;cken aufmerksam zu machen, bevor die &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber informiert wird.&ldquo; Das sei ein Schritt, der den Beh&ouml;rden die M&ouml;glichkeit gibt, Sicherheitsl&uuml;cken auszun&uuml;tzen, lange bevor Tor-Nutzer dar&uuml;ber informiert werden, hei&szlig;t es.  (&hellip;)<br>\nDie Enth&uuml;llungen von Levine sind nicht die Ersten, die Tor mit der US-Regierung in Verbindung bringen. Bereits 2016 wurde ein Tor-Entwickler dabei entdeckt, Malware f&uuml;r das FBI entwickelt zu haben, mit der der Geheimdienst Nutzer des Anonymisierungsdienstes ausspionieren konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/futurezone.at\/netzpolitik\/tor-netzwerk-neue-massive-zweifel-an-sicherheit\/400005761\">Futurezone<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.Z.:<\/strong> Erg&auml;nzend anzumerken w&auml;re wohl, dass selbst Leute wie Edward Snowden und Julian Assange Tor zum Schutz gegen Online-&Uuml;berwachung empfohlen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie D&auml;nemark ein Land ohne Parallelgesellschaften werden will<\/strong><br>\n&laquo;Ein D&auml;nemark ohne Parallelgesellschaften &ndash; keine Ghettos im Jahr 2030&raquo;, so lautet der Plan. Der Regierung sind vor allem die mangelhafte Integration von nichtwestlichen Migranten und deren Isolierung ein Dorn im Auge. Anfang der 1980er Jahre lag ihr Anteil bei einem Prozent, mittlerweile betr&auml;gt er 8,5 Prozent, rund eine halbe Million Menschen. Innerhalb von nur einer Generation habe sich das Land ver&auml;ndert, sagte Rasmussen am Donnerstag. Das sei eine Herausforderung f&uuml;r den Zusammenhalt. Grundlegende Werte wie Freiheit seien unter Druck geraten. &laquo;Die Regierung ist bereit, neue Wege zu gehen&raquo;, sagte er.<br>\nUm seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, pr&auml;sentierte Rasmussen seinen Plan nicht wie sonst oft im gediegenen Parlamentsgeb&auml;ude Borgen, sondern in Mj&ouml;lnerparken in Kopenhagen, zusammen mit sieben seiner Minister. Mj&ouml;lnerparken ist eines der 22 offiziellen d&auml;nischen Ghettos &ndash; ein Ausdruck, den auch die Regierung verwendet. Die Zahl ist so genau bekannt, weil das Verkehrs-, Bau- und Wohnungsministerium seit 2010 jedes Jahr eine sogenannte Ghetto-Liste vorlegt und D&auml;nemark als wohl einziges Land der Welt klar definiert, wann ein bestimmtes Gebiet diesen wenig schmeichelhaften Stempel bekommt.<br>\nF&uuml;nf Kriterien sind daf&uuml;r entscheidend: hohe Kriminalit&auml;tsrate, hohe Arbeitslosigkeit, niedriges Ausbildungs- und Einkommensniveau und eine Mehrheit von Personen mit nichtwestlichem Hintergrund. Erf&uuml;llt ein Wohngebiet mit mindestens 1000 Personen drei Kriterien, kommt es auf die Ghetto-Liste. Diese Vorgehensweise hat in der Vergangenheit schon zu Kritik gef&uuml;hrt, etwa weil sie zur Stigmatisierung der Bewohner beitr&auml;gt und die, die es sich leisten k&ouml;nnen, noch dazu aus den Gebieten vertreibt. Fachleute bem&auml;ngeln zudem, dass es in D&auml;nemark eigentlich keine richtigen Ghettos gebe, wo Elend herrsche wie in anderen Teilen der Erde. Seit 2014 ist die Anzahl der d&auml;nischen Ghettos zudem r&uuml;ckl&auml;ufig, was vor allem an der sinkenden Kriminalit&auml;tsrate liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wie-daenemark-ein-land-ohne-parallelgesellschaft-werden-will-ld.1361635\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf vor dieser Problematik nicht die Augen verschlie&szlig;en und es sollte in einer demokratischen Gesellschaft die M&ouml;glichkeit gegeben sein dieses Thema zu diskutieren ohne sogleich die Rassismuskeule zu schwingen. Andernfalls erreicht man genau das was man eigentlich nicht will, Zulauf bei den Rechten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42752","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42752"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42753,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42752\/revisions\/42753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}