{"id":42761,"date":"2018-03-06T11:01:16","date_gmt":"2018-03-06T10:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42761"},"modified":"2019-01-30T09:44:40","modified_gmt":"2019-01-30T08:44:40","slug":"der-kurze-fruehling-der-anarchie-zu-simon-schaupps-tagebuch-der-bayerischen-revolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42761","title":{"rendered":"Der kurze Fr\u00fchling der Anarchie &#8211; Zu Simon Schaupps \u201eTagebuch der bayerischen Revolution\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wann immer in den letzten Wochen der Sondierungsgespr&auml;che und Koalitionsverhandlungen der bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer zu sehen war, der in der geplanten neuen &bdquo;GroKo&ldquo;-Regierung Minister f&uuml;r Inneres, Bauen und Heimat werden soll, dachte ich: &bdquo;Wei&szlig; der Seehofer &uuml;berhaupt, wem er dieses Amt verdankt und auf wessen Schultern er steht?&ldquo; Der Freistaat Bayern und das Amt seines Ministerpr&auml;sidenten sind Fr&uuml;chte der Revolution von 1918. Am 8. November vor 100 Jahren w&auml;hlte der spontan entstandene Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat Kurt Eisner zum ersten Ministerpr&auml;sidenten des Freistaats Bayern, nachdem man am Tag zuvor die 738 Jahre w&auml;hrende Wittelsbacher Dynastie gest&uuml;rzt und die Bayerische Republik proklamiert hatte. Eisner w&uuml;rde sich im Grabe rumdrehen, wenn er erf&uuml;hre, in wessen H&auml;nde sein Erbe gefallen ist. Der Umschwung zum Konservativ-Reaktion&auml;ren deutete sich allerdings schon zu seinen Lebzeiten an, als im Januar 1919 die Bayerische Volkspartei, die Vorl&auml;uferin der CSU, als st&auml;rkste Kraft aus den Landtagswahlen hervorging. Herbert Achternbusch hat das widerspr&uuml;chliche Verhalten seiner Landsleute einmal mit den Worten zu beschreiben versucht: &bdquo;Die Bayern sind Anarchisten, von denen 60 Prozent die CSU w&auml;hlen.&ldquo;<br>\nVon <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180308-schaupp-rezension.jpg\" alt=\"Simon Schaupp - Der kurze Fr&uuml;hling der R&auml;terepublik -Ein Tagebuch der bayerischen Revolution\" title=\"Simon Schaupp - Der kurze Fr&uuml;hling der R&auml;terepublik -Ein Tagebuch der bayerischen Revolution\"><\/div><p>Simon Schaupp<br>\nDer kurze Fr&uuml;hling der R&auml;terepublik<br>\nEin Tagebuch der bayerischen Revolution<br>\nISBN 978-3-89771-248-5<\/p><div style=\"clear:right;\"><!-- --><\/div><p>Als Tankred Dorst zum 50. Jahrestag der Revolution in Bayern ein Theaterst&uuml;ck schrieb und parallel dazu ein Suhrkamp-B&auml;ndchen mit dem Titel &bdquo;Die M&uuml;nchner R&auml;terepublik&ldquo; herausgab, hie&szlig; es im Nachwort des Historikers Helmut Neubauer: &bdquo;Die Geschehnisse in Bayern vom November 1918 bis zum Mai 1919 warten noch auf ihren Geschichtsschreiber.&ldquo; Zum 100. Jahrestag haben sie ihn gefunden. Im Dezember 2017 erschien im M&uuml;nsteraner Unrast-Verlag das Buch des Soziologen Simon Schaupp <em>Der Kurze Fr&uuml;hling der R&auml;terepublik<\/em>. Schaupp hat seinem Buch die Form eines Tagebuchs gegeben, das es uns erm&ouml;glicht, die Geschichte der bayerischen Revolution chronologisch und aus der Perspektive dreier Menschen zu erleben, die in das Geschehen involviert waren und es mitgestaltet und dann auch erlitten haben. Sie repr&auml;sentieren gleichzeitig die drei wichtigsten Str&ouml;mungen der revolution&auml;ren Linken in jenen Tagen: Ernst Toller steht f&uuml;r den radikalen Sozialismus der USPD, die (typischerweise) weitgehend unbekannte Hilde Kramer f&uuml;r die neu gegr&uuml;ndete KPD, deren M&uuml;nchner Ortsgruppe sich am 6. Januar 1919 konstituierte, und Erich M&uuml;hsam f&uuml;r den Anarchismus, der nur in der bayerischen Revolution eine nennenswerte Rolle spielte und phasenweise einen gro&szlig;en Einfluss aus&uuml;bte. <\/p><p>Schaupps Herangehensweise steht in der Tradition einer Geschichtsschreibung &bdquo;von unten&ldquo;. Traditionell wurde und wird Geschichte aus der Perspektive der Sieger und der Herrschenden geschrieben, Schaupp schl&auml;gt sich auf die Seite der Beherrschten und der Verlierer. Er n&auml;hert sich seinem Thema nicht mit der Neutralit&auml;t eines akademischen Historikers und mit als Objektivit&auml;t getarnter Standpunktlosigkeit. Schaupp legt die akademische Krawatte ab, wenn er denn &uuml;berhaupt &uuml;ber eine solche verf&uuml;gt, und verzichtet auf die im Wissenschaftsbetrieb &uuml;blichen Sto&szlig;d&auml;mpfer. Er ergreift Partei f&uuml;r die Anliegen der Revolution&auml;rInnen. Sein Buch liefert einen Beleg daf&uuml;r, dass sich das Wesen von emanzipatorischen Bewegungen letztlich nur dem erschlie&szlig;t, der auf die reale M&ouml;glichkeit menschlicher Emanzipation setzt. Schaupps Kaleidoskop der bayerischen Revolution st&uuml;tzt sich auf Briefe, Notizen, Texte und Tagebucheintragungen der Akteur\/innen. Schaupp l&auml;sst uns auf diese Weise teilnehmen an deren Hoffnungen, Sehns&uuml;chten, Bef&uuml;rchtungen und schlie&szlig;lich auch an ihrer Verzweiflung, die auf das Scheitern und die blutige Niederwerfung der R&auml;terepublik folgte. Schaupps Anliegen: Er m&ouml;chte verhindern, dass &bdquo;die M&ouml;glichkeit des radikal Anderen, f&uuml;r die die Bayerische R&auml;terepublik zweifellos steht&ldquo;, der Vergessenheit anheimf&auml;llt. Es mag sein, merkt der Autor bescheiden an, dass sein Buch wenig neue historische Fakten zutage f&ouml;rdert. Diese Ehre komme zum Beispiel der Studie von Michael Seligmann: &bdquo;Aufstand der R&auml;te&ldquo; zu. Schaupps gro&szlig;es Verdienst liegt in der Art und Weise, wie er den Stoff aufbereitet und pr&auml;sentiert. Das Kollage- und Tagebuchartige macht sein Buch gut lesbar und, wenn dieser Begriff in diesem Zusammenhang erlaubt ist, spannend. Darf ein Buch &uuml;ber eine Revolution nicht spannend sein? Ich w&uuml;rde so weit gehen zu behaupten: Ein Buch &uuml;ber eine Revolution, das nicht spannend ist, taugt nichts. Nicht umsonst hat ein anarchistischer Abenteurer wie Ret Marut als Presse-Kommissar am bayerischen Umsturz mitgewirkt. Ganz im Sinne seines Freundes Landauer verfasste Marut einen Aufruf, in dem es hie&szlig;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Proletarier! Die Presse ist &uuml;berreif f&uuml;r die Sozialisierung, sie muss befreit werden vom Unternehmer, der Profit machen will. Die Presse muss so frei von Unternehmergewinnen werden wie die Schule. An der T&auml;tigkeit, Wissen und Aufkl&auml;rung zu verbreiten im Volke, soll kein Kapitalist Geld verdienen. Die Presse soll ein Kulturtr&auml;ger sein und kein Gesch&auml;ft. Sie soll der Menschheit dienen und nicht der L&uuml;ge und Verhetzung. Wahrheitsk&uuml;nderin soll sie sein in den H&auml;nden ehrenhafter Geistesarbeiter. Revolution&auml;re Proletarier, schafft euch diese Presse!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In vielen Gespr&auml;chen, die ich in den letzten Wochen im Kontext der Auff&uuml;hrung des Theaterst&uuml;cks &bdquo;Hoppla, wir leben!&ldquo; von Ernst Toller am Gie&szlig;ener Stadttheater gef&uuml;hrt habe, ist mir klargeworden, dass die Ereignisse in Bayern bereits weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Geschichte der Bayerischen R&auml;terepublik ist auch vielen politisch Interessierten unbekannt und geh&ouml;rt zu den geschichtlichen Ereignissen, die aus der offiziellen Geschichte herausgeschwiegen worden sind. Sie ist ein Teil dessen, was Oskar Negt &bdquo;unterschlagene Wirklichkeit&ldquo; genannt hat. &bdquo;Erz&auml;hl uns mal etwas dar&uuml;ber&ldquo;, wurde ich aufgefordert. K&uuml;nftig werde ich die Leute auf das Buch von Simon Schaupp verweisen. <\/p><p>Schriftsteller und Intellektuelle wie M&uuml;hsam, Toller und Landauer, auf diese Feststellung legt Schaupp Wert, h&auml;tten die Revolution nicht herbeischreiben k&ouml;nnen. Die &Uuml;bersch&auml;tzung der Rolle der K&uuml;nstler, Literaten und Bohemiens ist eine Schw&auml;che des beinahe zeitgleich erschienenen Buchs von Volker Weidermann, das &bdquo;Tr&auml;umer &ndash; Als die Dichter die Macht &uuml;bernahmen&ldquo; betitelt ist. Bei ihm erscheint die R&auml;terepublik als eine karnevalesk-theatrale Inszenierung von Tagtr&auml;umern, die ihr Leben in Schwabinger Caf&eacute;s zubrachten und von H&ouml;lderlin und Whitman schw&auml;rmten. Der Hauptunterschied der auf den ersten Blick sehr &auml;hnlich angelegten B&uuml;cher: Weidermanns Zugang ist prim&auml;r ein &auml;sthetischer; er ist fasziniert von der Idee einer Machteroberung durch die Kunst und die Dichter. Schaupps Zugang ist ein politischer. Er entmystifiziert die Legende, es handele sich bei der bayerischen Revolution &bdquo;ausschlie&szlig;lich um eine Phantasie von M&uuml;nchner Kaffeehaus-Intellektuellen&ldquo; und zeigt, dass die revolution&auml;ren Intellektuellen sich auf eine Massenbasis von k&auml;mpfenden Arbeiterinnen und Arbeitern st&uuml;tzten, die sich in dem, was die Literaten sagten, wiedererkannten. Diese brachten zum Ausdruck, was die Massen f&uuml;hlten und dachten. Es geh&ouml;rt zu den Qualit&auml;ten einer revolution&auml;ren Leitfigur, imstande zu sein, auch die stummen Zeichen zu verstehen und sie sprachlich zu artikulieren. In Kurt Eisner besa&szlig; die erste Phase der bayerischen Revolution eine solche Figur. Mit seiner Ermordung durch den Jurastudenten und Pr&auml;faschisten Graf Arco zu Valley am 21. Februar 1919 endet die heroische Phase der Bayerischen Revolution. Ab jetzt geriet sie in gef&auml;hrliches Fahrwasser.   <\/p><p>Schaupp unterteilt das Geschehen in Bayern und M&uuml;nchen in f&uuml;nf Phasen, die auch das Gliederungsprinzip seines Buches abgeben. Phase eins waren die sogenannten Januarstreiks im Januar 1918, in denen sich das Kommende anbahnt. Phase zwei wurde durch die Ereignisse im November bestimmt. Es entstand eine Art von Doppelherrschaft, die an die Zeit zwischen der Februar- und der Oktoberrevolution in Russland erinnerte. Die Tr&auml;ger des revolution&auml;ren Prozesses waren die in Arbeiter-, Soldaten- und Bauernr&auml;ten organisierten Massen, die auf eine Ausrufung der R&auml;tedemokratie dr&auml;ngten. Auf der anderen Seite existierten die Institutionen einer b&uuml;rgerlich-parlamentarischen Demokratie, auf die die alten Eliten und die Mehrheitssozialdemokratie eingeschworen waren. Zwischen diesen beiden Polen der Doppelherrschaft bestand kein ruhiges Gleichgewicht und der Konflikt musste eines Tages ausgetragen werden. In Phase drei versucht eine Gruppe von anarchistischen Revolution&auml;ren um Erich M&uuml;hsam und Gustav Landauer am 7. April 1919 die Errichtung einer reinen R&auml;terepublik. Bereits eine Woche sp&auml;ter unternimmt die nach Bamberg geflohene offizielle Regierung unter F&uuml;hrung des Mehrheitssozialdemokraten Hoffmann  einen Putschversuch, den die bewaffneten Arbeiter binnen weniger Stunden niederschlagen k&ouml;nnen. Das nehmen die Kommunisten, die die Mitarbeit an der R&auml;terepublik zun&auml;chst abgelehnt hatten, zum Anlass, die in ihren Augen unf&auml;higen &bdquo;Phantasten und Tr&auml;umer&ldquo; abzul&ouml;sen und eine R&auml;terepublik unter F&uuml;hrung der KPD auszurufen. Diese vierte Phase dauert bis Ende April. Am 1. Mai r&uuml;cken die von Reichswehrminister Noske in Gang gesetzten konterrevolution&auml;ren Truppen in M&uuml;nchen ein und ertr&auml;nken das Projekt einer R&auml;terepublik in Str&ouml;men von Blut. Der &bdquo;Wei&szlig;e Terror&ldquo; markiert die f&uuml;nfte Phase in Schaupps Einteilung. Bayern wurde in der folgenden Zeit eine Hochburg konservativer und nationalistischer Kr&auml;fte und galt als &bdquo;Ordnungszelle des Reiches&ldquo;. Daran hat sich bis heute nicht viel ge&auml;ndert. <\/p><p>Erich M&uuml;hsam verfolgte den &bdquo;Wei&szlig;en Terror&ldquo; aus seiner Zelle im Zuchthaus Ebrach heraus und notierte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Man blickt im Geiste um sich: lauter Tote, lauter Ermordete &ndash; es ist grauenhaft. &hellip; Das ist die Revolution, der ich entgegengejauchzt habe. Nach einem halben Jahr ein Blutt&uuml;mpel: mir graut.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Erich M&uuml;hsam blieben noch 15 Jahre, ehe die Nazis ihn im KZ Oranienburg in einem Abort strangulierten. <\/p><p>Eingangs seines Buches stellt Simon Schaupp die Frage: Wie kommt es, dass M&uuml;nchen (und Bayern) 1918\/19 die einzige zumindest tempor&auml;r erfolgreiche Revolution hervorbringt und wenige Jahre sp&auml;ter zum Geburtsort der Nazi-Bewegung und zur &bdquo;Hauptstadt der Bewegung&ldquo; wird? Schaupp beschreibt, wie das geschehen ist, das Warum bleibt weitgehend ungekl&auml;rt und vage. Das ist kein Vorwurf an das Buch, das ich gar nicht genug loben kann, sondern eine Aufforderung an uns, dieser Frage &uuml;ber das Ende des Buches hinaus nachzugehen. Was kann man Besseres &uuml;ber ein Buch sagen, als dass es seine Leser\/innen zum weiteren Nachdenken anregt? Schaupps Buch ist bestens daf&uuml;r geeignet, in den Unterricht an Schulen und Universit&auml;ten Eingang zu finden. Alle Landes- und Bundeszentralen f&uuml;r politische Bildung sollten es schleunigst ins Programm nehmen und f&uuml;r seine Verbreitung sorgen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann immer in den letzten Wochen der Sondierungsgespr&auml;che und Koalitionsverhandlungen der bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer zu sehen war, der in der geplanten neuen &bdquo;GroKo&ldquo;-Regierung Minister f&uuml;r Inneres, Bauen und Heimat werden soll, dachte ich: &bdquo;Wei&szlig; der Seehofer &uuml;berhaupt, wem er dieses Amt verdankt und auf wessen Schultern er steht?&ldquo; Der Freistaat Bayern und das Amt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42761\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[124,212,208],"tags":[1941,803,416,1415,2283],"class_list":["post-42761","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-demokratie","category-gedenktagejahrestage","category-rezensionen","tag-anarchismus","tag-bayern","tag-nationalsozialismus","tag-pressefreiheit","tag-revolution"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42761"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48804,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42761\/revisions\/48804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}