{"id":42768,"date":"2018-03-06T12:12:41","date_gmt":"2018-03-06T11:12:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42768"},"modified":"2018-03-16T13:13:36","modified_gmt":"2018-03-16T12:13:36","slug":"das-alte-europa-gibt-es-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42768","title":{"rendered":"Das alte Europa gibt es nicht mehr"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180306-altes-europa-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Italien hat gew&auml;hlt und es sieht ganz danach aus, dass es keine mehrheitsf&auml;hige Regierung geben wird und die W&auml;hler schon bald erneut an die Urnen gerufen werden. Das ist nicht neu. Neu ist jedoch, dass sich das alte Parteiensystem der Nachkriegszeit bei den Wahlen am Sonntag nun wohl endg&uuml;ltig verabschiedet hat. Die Nachfolgeparteien der Christdemokraten und Sozialdemokraten spielen nur noch als m&ouml;gliche Juniorpartner eine Rolle. Die gro&szlig;en Gewinner sind die Rechtsextremen der Lega und die tendenziell eher links einzuordnende <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42720\">Anti-Establishment-Bewegung &bdquo;5 Sterne&ldquo;<\/a>. Italien ist dabei kein Einzelfall. Egal, ob es sich um die Niederlande, um Frankreich oder auch um Deutschland handelt &ndash; w&auml;hrend die alten sozialdemokratischen Parteien sich durch ihre g&auml;nzlich unsozialdemokratische Politik selbst abschaffen, feiern Anti-Establishment-Bewegungen und Rechtsextreme ihren Siegeszug. Und wie lautet Europas Antwort? Die scheint es (noch) nicht zu geben. Derweil &uuml;bt man sich lieber in W&auml;hlerbeschimpfung und strampelt sich so munter weiter in den Treibsand. Und am Ende sind wieder alle komplett &uuml;berrascht. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_182\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-42768-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=42768-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180306_Das_alte_Europa_gibt_es_nicht_mehr_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In den Niederlanden konnten die Sozialdemokraten der PvdA bei den Parlamentswahlen im M&auml;rz 2017 nur noch 5,7% der Stimmen holen &ndash; ein Minus von fast 20% im Vergleich zu den Wahlen von 2012. Gewinner waren die linken Gr&uuml;nen von der GL und die rechtsextreme PVV von Geert Wilders. Nach langen Verhandlungen konnte sich eine Vier-Parteienkoalition aus Christdemokraten und b&uuml;rgerlichen Gr&uuml;nen bilden. <strong>Konnten Christdemokraten und Sozialdemokraten 1989 zusammen noch 66% der Stimmen auf sich vereinen, sind es heute nur noch 17%<\/strong>. Das klassische System der zwei politischen Lager gibt es in den Niederlanden nicht mehr.<\/p><p>Im Mai kam es dann in Frankreich bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen zum zweiten Erdrutsch. Die Kandidaten der Christdemokraten und der Sozialdemokraten schieden mit 20,0% bzw. 6,4% bereits im ersten Wahlgang aus, in dem neben dem neoliberalen Shootingstar Macron auch die rechtsextreme Kandidatin Le Pen (21,3%) und Jean-Luc M&eacute;lenchon (19,6%) als Kandidat einer linken Anti-Establishment-Sammlungsbewegung gro&szlig;e Erfolge erzielen konnten. Im zweiten Wahlgang konnte Macron die Wahl dann klar gewinnen. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung verfestigte sich einen Monat sp&auml;ter der Trend. Die Sozialdemokraten rutschten mit 7,4% (minus 22%) in die Bedeutungslosigkeit ab. <strong>Zusammen mit den ehemaligen Christdemokraten kommen sie nur noch auf 23,2% &ndash; weniger als ein Viertel der Stimmen<\/strong>. Zyniker werden jedoch sagen, dass es sich in Frankreich letztlich auch nur um einen Etikettentausch gehandelt hat. Ob der Vollstrecker neoliberaler Politik nun Hollande oder Macron hie&szlig;e, sei doch am Ende egal. Das ist nicht falsch und d&uuml;rfte bei den n&auml;chsten Wahlen der Anti-Establishment-Bewegung die W&auml;hler scharenweise in die Arme treiben. Stellt sich nur noch die Frage, ob dies ein Hoffnungsschimmer oder eine Katastrophe wird, also ob die W&auml;hler sich f&uuml;r M&eacute;lenchons linke Sammlungsbewegung oder f&uuml;r Le Pens rechtsextreme Nationalfront entscheiden. Leider scheint das Letztere momentan wahrscheinlicher zu sein.<\/p><p>Im September w&auml;hlte schlie&szlig;lich Deutschland und setzte dabei den europaweiten Trend fort. Die Sozialdemokraten st&uuml;rzten auf historisch schlechte 20,5% ab, die rechtsextreme Anti-Establishment-Partei AfD war mit einem Plus von acht Prozentpunkten bei einem Ergebnis von 12,6% der gro&szlig;e Gewinner. <strong>W&uuml;rde heute gew&auml;hlt, w&auml;re die AfD gar zweitst&auml;rkste Partei und CDU (33%) und SPD (15%) schaffen es erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nicht mehr, zusammen eine &bdquo;Gro&szlig;e Koalition&ldquo; zu bilden<\/strong>. Deutschlands Zeiten als Stabilit&auml;tsanker sind vorbei. Man darf davon ausgehen, dass sich vor allem wegen der Lernresistenz der SPD auch hierzulande dieser Trend versch&auml;rft und die SPD schon bald wie ihre Schwesterparteien in den Niederlanden und Frankreich in der einstelligen Bedeutungslosigkeit versinkt, w&auml;hrend die AfD die zweite gro&szlig;e Kraft im Lande wird. <\/p><p>Nun hat sich auch Italien am Sonntag in diesen Trend eingereiht. <strong>Die Nachfolgeparteien der Christdemokraten und der Sozialdemokraten kamen zusammen nur noch auf 32,8% der Stimmen<\/strong> und damit auf ganz knapp mehr Stimmen als die &bdquo;5 Sterne&ldquo; alleine. 2008 konnten Berlusconis PdL und die sozialdemokratische PD zusammen noch mehr als 70% der Stimmen holen. Die rechtsextreme Lega Nord kam damals nur auf 8,3% und die f&uuml;nf Sterne gab es noch nicht. Heute ist das &bdquo;Movimento 5 Stelle&ldquo; mit 32,6% st&auml;rkste Partei und die rechtsextreme Lega (nun ohne den Zusatz &bdquo;Nord&ldquo;) ist mit 17,4% die st&auml;rkste Partei im Mitte-Rechts-Wahlb&uuml;ndnis, das eigentlich ein Berlusconi-B&uuml;ndnis h&auml;tte sein sollen. Zusammen kommen Lega und M5S auf exakt 50,0% der Stimmen. Jeder zweite Italiener hat f&uuml;r eine Anti-Establishment-Partei gestimmt, eine Regierungskoalition ohne diese beiden Parteien ist nicht m&ouml;glich.<\/p><p>Ob es &uuml;berhaupt eine neue Regierung geben wird oder ob der Staatspr&auml;sident Neuwahlen ausrufen muss, ist momentan komplett ungewiss. Die Sozialdemokraten k&auml;men als Juniorpartner sowohl f&uuml;r die &bdquo;5 Sterne&ldquo; als auch f&uuml;r das Mitte-Rechts-B&uuml;ndnis in Frage. Theoretisch zumindest. Um die Wahrscheinlichkeit der Koalitionen zu vergleichen, lohnt sich eine &Uuml;bertragung auf deutsche Verh&auml;ltnisse. Da haben Sie &hellip;<\/p><ul>\n<li>ein Mitte-Rechts-B&uuml;ndnis von CDU\/CSU, FDP und AfD, in dem die AfD die st&auml;rkste Partei ist<\/li>\n<li>eine heterogene Anti-Establishment-Sammlungsbewegung, die man sich wohl am ehesten als Mischung aus Piraten und neuer Friedensbewegung vorstellen kann<\/li>\n<li>ein &bdquo;Mitte-Links-B&uuml;ndnis&ldquo;, in dem streng genommen keine linke Parteien vorhanden sind und die tonangebenden Sozialdemokraten sich nach herben Verlusten nun die Wunden lecken<\/li>\n<li>eine unbedeutende linke Allianz, die zusammen nur auf entt&auml;uschende 3,4% gekommen ist<\/li>\n<\/ul><p>W&uuml;rde die SPD als Juniorpartner der AfD in eine Regierungskoalition gehen? Ganz sicher nicht. W&uuml;rde die SPD einer mehrheitlich linken Anti-Establishment-Sammlungsbewegung unter einem Kanzler Ken Jebsen[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] zur Verf&uuml;gung stehen? Wohl auch nicht. Und wie sieht es mit der Rechten aus? Eine Koalition zwischen den &bdquo;5 Sternen&ldquo; und der Lega wurde bereits vor den Wahlen ausgeschlossen und es ist auch mehr als unwahrscheinlich, dass die kleine linke Allianz ausgerechnet der rechtsextremen Lega ihre Stimmen gibt. Was bleibt, ist die M&ouml;glichkeit von Parteiwechseln, schlie&szlig;lich gelten Berlusconis Forza Italia und Renzis PD nicht eben als zukunftsf&auml;hig. Oder es gibt Neuwahlen.<\/p><p><strong>Wie reagiert Europa?<\/strong><\/p><p>Interessanter ist jedoch die Frage, wie das publizistische und das politische Europa auf diese Entwicklungen reagieren. Wenn man sich die einschl&auml;gigen Reaktionen, wie beispielsweise die uns&auml;gliche <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/lega-und-cinque-stelle-die-italiener-haben-eine-schlechte-wahl-getroffen-1.3892698\">Wahlanalyse<\/a> von Stefan Ulrich in der S&uuml;ddeutschen anschaut, muss man leider subsummieren, dass das Establishment nichts, aber auch gar nichts verstanden hat. Wer gegen das Establishment w&auml;hlt, ist &bdquo;irrational&ldquo;, &bdquo;europafeindlich&ldquo; und sowieso ein &bdquo;Populist&ldquo;. Die Armut und die Hoffnungslosigkeit, die die W&auml;hler vom Establishment forttreibt, sind &bdquo;Opfer&ldquo;, die das Land braucht, um &bdquo;einen Aufschwung zu erleben&ldquo;. Doch die &bdquo;beharrliche Reformpolitik&ldquo;, die sich Ulrich auch im Namen der deutschen und europ&auml;ischen Eliten w&uuml;nscht, wollen nun einmal immer mehr W&auml;hler nicht. <strong>Die Parlamentswahlen in Italien waren vor allem die &uuml;berdeutliche Ablehnung eines deutschen Europas mit seiner Austerit&auml;t und Alternativlosigkeit und den Statthaltern vor Ort, die diese Ideologie exekutieren<\/strong>. Allen voran hat es mal wieder die Sozialdemokraten getroffen, die europaweit nicht verstehen wollen, dass ihre W&auml;hler eine echte progressive Alternative wollen.<\/p><p>Nun hat Europa zum Gl&uuml;ck erst einmal Auszeit. Gro&szlig;e Wahlen stehen in diesem Jahr nicht mehr an. Allenfalls in Schweden k&ouml;nnten die rechtsextremen &bdquo;Schwedendemokraten&ldquo; im September f&uuml;r eine negative &Uuml;berraschung sorgen &ndash; in <a href=\"https:\/\/www.metro.se\/artikel\/yougov-socialdemokraternas-tappar-stort-i-st%C3%B6d\">aktuellen Umfragen<\/a> schlie&szlig;en sie bereits Kopf an Kopf zu den Sozialdemokraten auf, die massiv an Zustimmung verlieren. In Deutschland wird sich der Siegeszug der AfD und der Absturz der SPD im Sp&auml;therbst bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen fortsetzen. Der n&auml;chste &bdquo;gro&szlig;e Schock&ldquo; steht uns erst in gut einem Jahr bei den Europawahlen bevor &ndash; wer wei&szlig;, vielleicht dann bereits mit einer einstelligen SPD und einer AfD &uuml;ber 20%? Es sage dann nur niemand, dass dies &uuml;berraschend kam. Denn &uuml;berraschend ist die Entwicklung nun wirklich nicht. Nur, dass dies weite Teile unserer &bdquo;Eliten&ldquo; immer noch nicht verstanden haben. Aber auch das ist wohl nur eine Frage der Zeit. Das alte Europa der zwei politischen Lager gibt es nicht mehr. Es wird un&uuml;bersichtlicher und da die Rechtsextremen fast &uuml;berall im Aufwind sind, kann es auch schon bald sehr unangenehm werden. Zeit f&uuml;r eine linke Sammlungsbewegung &ndash; auch in Deutschland. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] So in etwa w&auml;re es, wenn Beppe Grillo Ministerpr&auml;sident Italiens w&uuml;rde. Ein Vergleich mit linken Politikern mit politischer Erfahrung w&auml;re hier unpassend.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/c2e9c618d6a6473289bb45e8bf972435\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180306-altes-europa-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Italien hat gew&auml;hlt und es sieht ganz danach aus, dass es keine mehrheitsf&auml;hige Regierung geben wird und die W&auml;hler schon bald erneut an die Urnen gerufen werden. Das ist nicht neu. Neu ist jedoch, dass sich das alte Parteiensystem der Nachkriegszeit bei den Wahlen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42768\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,189,125,190],"tags":[1043,577,1994,2285,2066,2040,2284,2263,1378,633,1352,312,1398,460,255],"class_list":["post-42768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-parteien-und-verbaende","category-rechte-gefahr","category-wahlen","tag-frankreich","tag-italien","tag-le-pen-marine","tag-lega-parteienbuendnis","tag-macron-emmanuel","tag-melenchon-jean-luc","tag-movimento-5-stelle","tag-neuwahl","tag-niederlande","tag-politikerverdrossenheit","tag-rechtsruck","tag-reformpolitik","tag-schweden","tag-sz","tag-wahlanalyse"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42768"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42778,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42768\/revisions\/42778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}