{"id":42779,"date":"2018-03-07T08:19:49","date_gmt":"2018-03-07T07:19:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779"},"modified":"2018-03-07T08:21:17","modified_gmt":"2018-03-07T07:21:17","slug":"hinweise-des-tages-3074","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h01\">Deutscht&uuml;rken w&auml;hlen links, Russlanddeutsche Union und Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h02\">Das Dilemma der Sozialdemokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h03\">Willy Wimmer: &bdquo;Westen antwortet auf ausgestreckte Hand Putins mit eiserner Faust&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h04\">Was packt die Groko als erstes an?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h05\">EuGH zu Schiedsklauseln in Investitionsschutzabkommen &ndash; Du sollst keine andere Gerichtsbarkeit neben mir haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h06\">Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h07\">Glash&auml;user und Steine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h08\">EU will Internetkonzerne k&uuml;nftig jeweils im Land der Nutzer besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h09\">Den Druck erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h10\">Verteilen und herrschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h11\">&ldquo;Zentrum Automobil&rdquo; &ndash; K&uuml;nftig sechs rechte Betriebsr&auml;te bei Daimler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h12\">B&uuml;ndnis fordert offensive Sozialpolitik: Armut jetzt bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h13\">Gun Rights and &lsquo;Freedom&rsquo;s&rsquo; Perversities<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h14\">Nordkorea gibt sich verhandlungs- und abr&uuml;stungsbereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h15\">In eigener Sache: Qualit&auml;t statt Quote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42779#h16\">Die Suche nach dem linken Momentum<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutscht&uuml;rken w&auml;hlen links, Russlanddeutsche Union und Linke<\/strong><br>\nEine Studie hat untersucht, wie Migranten aus der T&uuml;rkei und Russland politisch eingestellt sind<br>\nGew&auml;hlt wird in Deutschland bekanntlich geheim und das ist gut so, l&auml;dt aber auch ein zu allerlei Spekulationen und Verd&auml;chtigungen. Was zum Beispiel Migranten aus der muslimischen Welt w&auml;hlen, dar&uuml;ber meint etwa die Dresdner Pegida-Bewegung genau Bescheid zu wissen. Ihrer Ansicht droht nicht weniger als die Islamisierung des Abendlands.<br>\nAuch der franz&ouml;sische Schriftsteller Michel Houellebecq hat in seinem Roman &ldquo;Unterwerfung&rdquo; schon mal das Szenario einer islamistischen Macht&uuml;bernahme durch Wahlen durchgespielt. Wobei das freilich f&uuml;r europ&auml;ische M&auml;nner nicht schlecht enden muss, so seine Pointe, mit der er Feministinnen (nat&uuml;rlich absichtlich) vor den Kopf stie&szlig;.<br>\nAber was w&auml;hlen Migranten in Deutschland wirklich, zum Beispiel vergangenen Herbst bei der Bundestagswahl? Sind zum Beispiel alle russischen Auswanderer AfD-affin? Oder ist das nur eine Minderheit von ihnen, auf die sich aber die Medien immer st&uuml;tzen? Und was ist mit den t&uuml;rkischst&auml;mmigen Deutschen und ihrem Verh&auml;ltnis zum t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan? Unterst&uuml;tzen ihn die Deutscht&uuml;rken, wenn er die T&uuml;rkei in eine Diktatur umbaut?<br>\n&ldquo;Qualitativ hochwertigste&rdquo; Studie<br>\nEin Forschungsprojekt der Universit&auml;ten Duisburg\/Essen und K&ouml;ln hat jetzt erste Antworten dazu. In der &ldquo;Immigrant German Election Study&rdquo; wurden insgesamt 1000 Migranten befragt. Zuf&auml;llig wurden je rund 500 wahlberechtigte deutsche Staatsb&uuml;rger ausgew&auml;hlt, die entweder aus dem sowjetischen oder postsowjetischen Raum oder aber aus der T&uuml;rkei nach Deutschland eingewandert sind oder deren Eltern von dort kommen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschtuerken-waehlen-links-Russlanddeutsche-Union-und-Linke-3987180.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/323534980_Deutsche_mit_Migrationshintergrund_bei_der_Bundestagswahl_2017_Erste_Auswertungen_der_Immigrant_German_Election_Study_zu_Deutschturken_und_Russlanddeutschen\">Deutsche mit Migrationshintergrund bei der Bundestagswahl 2017: Erste Auswertungen der Immigrant German Election Study zu Deutscht&uuml;rken und Russlanddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant ist, dass die Linke bei beiden Einwanderergruppen deutlich st&auml;rker als im Bundesschnitt ist. Auch bei den Russlanddeutschen ist die Linke mit 21% klar vor der AfD mit 15%; obgleich die Medienberichterstattung stets etwas anderes suggeriert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Dilemma der Sozialdemokraten<\/strong><br>\nOb in Frankreich, in Deutschland oder in Italien, die Lage f&uuml;r sozialdemokratische Parteien ist &uuml;berall &auml;hnlich fatal: Sind sie EU-treu und verfolgen eine Wirtschaftspolitik der Vernunft, werden sie vom W&auml;hler abgestraft. Ein Kommentar.<br>\n(&hellip;) Auch das geh&ouml;rt zu den Erkl&auml;rungen f&uuml;r den gro&szlig;en Erfolg der rechten Lega und der linkspopulistischen F&uuml;nf-Sterne-Bewegung bei der Parlamentswahl am vergangenen Sonntag.<br>\nDas W&auml;hlerverdikt trifft wieder und nicht zuletzt die Partei, die sich um Reformen wenigstens bem&uuml;ht hat: die Sozialdemokraten von der PD. Fast ist es eine Gesetzm&auml;&szlig;igkeit: Sind sozialdemokratische Parteien an der Regierung und versuchen sie, die Staatsfinanzen in &Uuml;bereinstimmung mit den europ&auml;ischen Vorgaben zu konsolidieren und die Wirtschaft mit Blick auf mehr Dynamik und gr&ouml;&szlig;ere Wettbewerbsf&auml;higkeit zu liberalisieren, dann trifft sie der W&auml;hlerzorn bei n&auml;chster Gelegenheit mit voller Wucht. So war es in vielen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern, in den Niederlanden, in Frankreich, zuletzt in Deutschland. Und nun bekam eben die PD die Quittung.<br>\n(&hellip;) Jedenfalls stecken gerade sozialdemokratische Parteien in einem Dilemma: Sind sie EU-treu und verfolgen eine Wirtschaftspolitik der Vernunft, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die W&auml;hler das honorieren, nicht hoch. Die Wahlen in den vergangenen Jahren best&auml;tigen das. Es ist kein Zufall, dass linke Sozialdemokraten auf dem Kontinent zunehmend nach Gro&szlig;britannien blicken. Dort erlebt Labour unter dem Altlinken Corbyn eine Art zweiten Fr&uuml;hling mit einem Programm, von dem man meinte, es werde l&auml;ngst im Parteimuseum ausgestellt, von wegen Verstaatlichung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nach-wahl-in-italien-das-dilemma-der-sozialdemokraten-15480548.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> (&hellip;) Und die FAZ wundert sich, da&szlig; formal sozialdemokratische Parteien W&auml;hler verlieren, wenn sie gegen das eigene Programm und die W&auml;hlerinteressen versto&szlig;en. (&hellip;)  Komisch, da&szlig; nicht nur sozialdemokratische, sondern auch alle anderen W&auml;hler diese Politik eben nicht &ldquo;vern&uuml;nftig&rdquo; finden. M. a. W., die FAZ beschimpft die &ldquo;dummen&rdquo; W&auml;hler und schreibt zunehmend gegen die Realit&auml;t an, die sie nicht mehr versteht. Ehrlich ist zumindest die Beschreibung des neoliberalen Diktats als &ldquo;EU-treu&rdquo;: eine *solche* EU muss radikal ge&auml;ndert oder aufgel&ouml;st werden. Eine Politik der Lohnerh&ouml;hungen und der &ldquo;Verstaatlichung&rdquo; von Daseinsvorsorge und lebensnotwendiger Infrastruktur geh&ouml;rt eben nicht ins &ldquo;Parteimuseum&rdquo;, sondern in jeden gutsortierten Staat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Frankenbergers Artikel ist grauenhaft und reiht sich 1:1 in die hochn&auml;sigen Kommentare ein, die ich bereits gestern <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42768\">massiv kritisiert habe<\/a>. So langsam muss wohl sogar davon ausgehen, dass die Leitartikler mit vollem Vorsatz einen AfD-Sieg herbei schreiben wollen. Anders sind derlei intellektuelle Minderleistungen nicht mehr zu erkl&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Willy Wimmer: &bdquo;Westen antwortet auf ausgestreckte Hand Putins mit eiserner Faust&ldquo;<\/strong><br>\nDie Rede des russischen Pr&auml;sidenten vor der F&ouml;deralen Versammlung wurde in den westlichen Medien auf die Pr&auml;sentation neuer strategischer Atom-Waffen reduziert. Der ehemalige Staatssekret&auml;r f&uuml;r Verteidigung und Ex-Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, Willy Wimmer, sieht in der Rede von Wladimir Putin noch eine andere Botschaft.<br>\nHerr Wimmer, im Westen wurde &uuml;ber die Rede des russischen Pr&auml;sidenten vergangene Woche im Prinzip nur berichtet, dass Putin eine neue Satansrakete pr&auml;sentiert hat. Ist bei Ihnen noch mehr h&auml;ngengeblieben von der Rede?<br>\n(&hellip;) Aus meiner Sicht gab es eine doppelte Botschaft. Die Darstellung in milit&auml;rischer Hinsicht, was die Waffensysteme anbetrifft, hat eines klar vermittelt: Die Russische F&ouml;deration und auch der Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration stehen f&uuml;r milit&auml;rische Stabilit&auml;t. Und die Waffensysteme, die vorgestellt wurden, sind Ausdruck dieses Bem&uuml;hens, auf allen Ebenen zwischen konventionellen und strategischen, nuklearen Streitkr&auml;ften glaubw&uuml;rdig zu sein.<br>\nAber zweitens macht das auch deutlich, wie weit wir uns von unseren Hoffnungen entfernt haben, und das muss sich in erster Linie der Westen fragen lassen. Denn bevor ich zur milit&auml;rischen Stabilit&auml;t komme, muss ich mich doch fragen, ob ich eine Stabilit&auml;t in politischer, diplomatischer, &ouml;konomischer und sozialer Hinsicht bekommen kann, und da hat man einfach aus meiner Sicht in den zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnten die ausgestreckte Hand des russischen Pr&auml;sidenten Putin schn&ouml;d zur&uuml;ckgewiesen und hat das genaue Gegenteil von politischer Stabilit&auml;t auf dem eurasischen Kontinent angestrebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180305319810170-wimmer-putin-aufruestung-westen\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was packt die Groko als erstes an?<\/strong><br>\nSie will die Truppen in Afghanistan um ein Drittel aufstocken und Soldaten in den gesamten Irak entsenden.<br>\nAlle werden jetzt gemeinsam die Aufgaben anpacken&ldquo;, so der kommissarische SPD-Vorsitzende Scholz nach dem Mitgliederentscheid seiner Partei. Und was packt die GroKo als Erstes an? Sie will die Truppen in Afghanistan um ein Drittel aufstocken und Soldaten in den gesamten Irak entsenden. Schon am Mittwoch soll das Kabinett &uuml;ber die massive Ausweitung der Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr entscheiden. Ich frage mich, ob man in Berlin und Washington jemals begreifen wird, dass die Kriegseins&auml;tze in Afghanistan und im Irak kein Problem l&ouml;sen, sondern das Problem SIND. Die Regierung sollte endlich f&uuml;r bessere Renten, Bildung und Pflege sorgen statt unsere Steuergelder in Kriegseins&auml;tzen zu verschleudern!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366.71218.206307219386683\/2061085857242134\/?type=3&amp;theater\">Team Sarah<\/a>\n<p><strong>dazu auch: GroKo macht mobil: Bundeswehr in den Irak &ndash; Mehr Soldaten f&uuml;r Afghanistan<\/strong><br>\nDie Bundeswehr soll k&uuml;nftig im Irak nicht nur kurdische K&auml;mpfer, sondern auch die irakische Armee ausbilden. Zudem wird der Einsatz in Afghanistan deutlich ausgeweitet. Die Einigung zwischen CDU und SPD soll schon vor den Koalitionsgespr&auml;chen getroffen worden sein.<br>\n(&hellip;) Zudem plant Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine deutliche Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sollen sich k&uuml;nftig bis zu 1.300 deutsche Soldaten an der Ausbildungsmission der NATO beteiligen. Das sind rund ein Drittel mehr als heute. Das aktuell g&uuml;ltige Bundestagsmandat erlaubt lediglich den Einsatz von 980 Soldaten. Derzeit sind 963 Soldaten dort stationiert.<br>\n(&hellip;) Die Aufstockung der Afghanistan-Truppe war bereits vor den Koalitionsgespr&auml;chen von Verteidigungsministerin von der Leyen und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) bef&uuml;rwortet worden. Deutschland hatte wegen der unklaren politischen Situation nach der Bundestagswahl aber zun&auml;chst keine festen Zusagen gemacht. Eine richtige Planungsgrundlage f&uuml;r das Verteidigungsministerium gab es erst durch den Anfang Februar geschlossenen Koalitionsvertrag. Darin haben CDU, CSU und SPD grunds&auml;tzlich festgelegt, die Zahl der eingesetzten Soldaten zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/66141-von-leyen-und-gabriel-einig-bundeswehr-in-den-irak-mehr-soldaten-fuer-afghanistan\/\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Geheimniskr&auml;merei vor der Koalitionsvereinbarung, Eile danach. Blo&szlig; dass die Bev&ouml;lkerung nicht mitkriegt, was da passiert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EuGH zu Schiedsklauseln in Investitionsschutzabkommen &ndash; Du sollst keine andere Gerichtsbarkeit neben mir haben<\/strong><br>\nInvestoren aus EU-Staaten m&uuml;ssen k&uuml;nftig auf private Schiedsgerichte verzichten, sofern sich ihre Klage gegen einen anderen EU-Mitgliedstaat richtet. Nico Basener erl&auml;utert das aktuelle EuGH-Urteil und dessen weitreichende Konsequenzen.<br>\nIn einem mit gro&szlig;er Spannung erwarteten Urteil hat der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag eine Grundsatzentscheidung zur Vereinbarkeit von Schiedsklauseln in sogenannten Investitionsschutzabkommen mit EU-Recht getroffen (Urt. v. 06.03.2018, Az. C-284\/16).<br>\nIn der wegweisenden Entscheidung haben die Luxemburger Richter solchen Schiedsklauseln eine Absage erteilt. Sie seien unvereinbar mit der Autonomie des EU-Rechts und dem Rechtschutzsystem innerhalb der EU. Das Urteil d&uuml;rfte weitreichende Folgen f&uuml;r die aktuell anh&auml;ngigen Schiedsverfahren unter Beteiligung von EU-Staaten sowie auf die Freihandelsabkommen TTIP und CETA haben.<br>\nHintergrund: ein begehrter Klageweg f&uuml;r Investoren<br>\nOb Vattenfall gegen die Bundesrepublik Deutschland, Achmea gegen die Slowakische Republik oder RWE Innogy gegen Spanien: Die Liste der Klagen von Investoren aus EU-Staaten gegen andere EU-Staaten ist lang. Ende 2016 waren rund 150 dieser sogenannten Intra-EU-Schiedsverfahren vor diversen Schiedsgerichten anh&auml;ngig.<br>\nDie Klagen richten sich gegen staatliche Hoheitsakte und sind damit h&ouml;chst umstritten. Die Bundesrepublik muss sich beispielsweise seit dem Jahr 2012 vor einem Schiedsgericht des International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) in Washington f&uuml;r die Verk&uuml;rzung der Laufzeiten der Atommeiler nach der Atomkatastrophe in Fukushima verantworten. W&auml;hrend das Bundesverfassungsgericht das Gesetz in weiten Teilen f&uuml;r verfassungskonform erkl&auml;rte, l&auml;uft die Klage vor dem Schiedsgericht mit einem Streitwert von 4,7 Milliarden Euro weiter.<br>\nDeutschland teilt sein Schicksal unter anderem mit dem K&ouml;nigreich Spanien. Nachdem dieses beschlossen hatte, ab 2010 seine Subventionen f&uuml;r Solarstrom schrittweise zur&uuml;ckzufahren, klagten gleich mehrere Investoren in etwa 30 Verfahren auf der Grundlage der Investitionsschutzbestimmungen des Energiechartavertrages von 1994 auf Schadensersatz. Und das, obwohl auch hier das h&ouml;chste Spanische Gericht die Verringerung der Subventionen zuvor f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/eugh-c28416-investitionsschutz-eu-schiedsklauseln-schiedsgerichtsbarkeit-innerhalb-europas-untersagt\/\">Legal Tribune Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B:<\/strong> Dass das Gericht entgegen der Beurteilung des Generalanwaltes entschieden hat, mag auch dem Druck von Millionen Europ&auml;erinnen und Europ&auml;ern geschuldet sein, die sich seit Jahren massiv gegen die Schaffung sogenannter Freihandelsabkommen eingesetzt haben. Das l&auml;sst hoffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber die Bef&uuml;rworter und Nutznie&szlig;er eines Investitionsschutzes werden mit Macht Mittel und Wege suchen und finden ihre Interessen durchzusetzen. Wir brauchen endlich ein Europa, das deutlich mehr Gemeinsamkeiten als ein einheitliches Zahlungsmittel hat. Und hier sehe ich angesichts 3 1\/2 weiterer Jahre Groko dunkelschwarz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert<\/strong><br>\nDie Personalchefs vieler Unternehmen verzweifeln auf der Suche nach Mitarbeitern. Nicht weil die Anspr&uuml;che so hoch w&auml;ren &ndash; der Arbeitsmarkt ist einfach leergefegt, wie die Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit belegen.<br>\nDie Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres einen Rekordstand erreicht. Im vierten Quartal 2017 gab es bundesweit knapp 1,2 Millionen unbesetzte Arbeitspl&auml;tze, wie das zur Bundesagentur f&uuml;r Arbeit geh&ouml;rende Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in N&uuml;rnberg mitteilte.<br>\nDas waren 128.000 offene Stellen mehr als im Vorjahreszeitraum und so viele wie nie zuvor, wie der IAB-Arbeitsmarktexperte Alexander Kubis sagte. In Westdeutschland waren rund 918.000 Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 265.000. Die meisten Arbeitskr&auml;fte wurden im verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor gesucht.<br>\nMit durchschnittlich 194 Arbeitslosen je 100 offenen Stellen in Westdeutschland und 225 Erwerbslosen pro 100 offenen Stellen in Ostdeutschland wurde in beiden Landesteilen der niedrigste Wert seit 25 Jahren erreicht. Dies geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer repr&auml;sentativen Betriebsbefragung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsmarkt-zahl-der-offenen-stellen-erreicht-rekordwert-a-1196673.html\">Der Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Wieder ein Beispiel des Qualit&auml;tsjournalismus des Spiegel: ungepr&uuml;ftes und nicht hinterfragtes Nachplappern der Meinungsmache der Wirtschaftsverb&auml;nde. Die Botschaft ist klar: Die Wirtschaft sucht h&auml;nderingend nach Arbeitskr&auml;ften aber die Arbeiter sind zu faul zum arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann der Arbeitsmarkt bei offiziell 3,5 (&hellip;) und real &uuml;ber 4 Millionen Arbeitslosen &ldquo;leergefegt&rdquo; sein??? Was ist das f&uuml;r ein Bl&ouml;dsinn? (&hellip;) &Uuml;ber 8 Prozent Arbeitslosigkeit deutschlandweit ist kein &ldquo;leergefegter&rdquo; Arbeitsmarkt. (&hellip;) &ldquo;Die Personalchefs vieler Unternehmen verzweifeln auf der Suche nach Mitarbeitern.&rdquo; &ndash; Sollte es nicht hei&szlig;en, &ldquo;viele Unternehmen verzweifeln an ihren Personalchefs&rdquo;? Anscheinend sind diese Personalchefs f&uuml;r ihren Job v&ouml;llig ungeeignet, wenn sie es nicht schaffen, entweder aus dem riesigen Pool der Arbeitslosen oder beim Konkurrenzunternehmen Mitarbeiter zu holen. Wie hat so etwas eigentlich in grauer Vorzeit, in Zeiten der Vollbesch&auml;ftigung funktioniert?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; Jede dritte offene Stelle in der Leiharbeit<\/strong><br>\n32 Prozent der bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gemeldeten offenen Stellen entfielen im Jahresdurchschnitt 2017 auf die Leiharbeitsbranche. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich. In manchen Gegenden ist nahezu jedes zweite Stellenangebot ein Leiharbeitsverh&auml;ltnis.<br>\nIm Jahr 2017 waren bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) jeden Monat durchschnittlich knapp 731.000 freie Stellen gemeldet. Etwa 234.000 von ihnen &ndash; 32 Prozent &ndash; entfielen dabei auf die Arbeitnehmer&uuml;berlassung. Damit war fast jeder dritte &uuml;ber die BA zu besetzende Arbeitsplatz ein Leiharbeitsverh&auml;ltnis. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist dieser Anteil leicht gestiegen. Im Jahr 2016 entfielen 31,9 Prozent der bei der BA gemeldeten Stellen auf die Leiharbeitsbranche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/bundesagentur-fuer-arbeit-jede-dritte-offene-stelle-in-der-leiharbeit-2\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Berliner Grundsatzprogramm von 1989 hatte die SPD gefordert, dass Leiharbeit zu verbieten sei. Daran hatte sie sich sp&auml;ter &ndash; unter der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der-Fischer-Regierung &ndash; nicht gehalten und statt eines Verbots diese Arbeitsform sogar ausgeweitet. Aber vermutlich wird die derzeitige und k&uuml;nftige SPD-Spitze darin keinen Fehler erkennen, oder?<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Erzieher verzweifelt gesucht<\/strong><br>\nDer Fachkr&auml;ftemangel hat auch die Kinderg&auml;rten und Krippen erreicht. Der Kitaausbau geht voran, doch Erzieher auszubilden dauert l&auml;nger, als neue Tagesst&auml;tten zu bauen.<br>\n(&hellip;) Allein mit klassischen Stellenanzeigen jemanden zu finden, der qualifiziert ist und ins Team passt, sei extrem schwierig. Es sei ein wahrer Konkurrenzkampf zwischen Einrichtungen ausgebrochen, die Personal suchten.<br>\n&ldquo;Die Situation ist dramatisch&rdquo;, best&auml;tigt Martin K&uuml;nstler, Fachgruppenleiter Kinder und Familie bei &ldquo;Der Parit&auml;tische Nordrhein-Westfalen&rdquo;. &ldquo;Wir erleben immer wieder, dass Angebote eingeschr&auml;nkt werden m&uuml;ssen, weil den Einrichtungen Fachkr&auml;fte fehlen.&rdquo; In einzelnen Einrichtungen k&ouml;nnte deshalb auch schon mal eine Gruppe gar nicht er&ouml;ffnet werden.<br>\n(&hellip;) Ein weiterer Grund f&uuml;r den Notstand: Der Beruf Erzieher stellt hohe Anforderungen und ist anstrengend &ndash; Streit schlichten, Kinder tr&ouml;sten, sie wickeln. Die Verdienstm&ouml;glichkeiten aber sind vielen zu gering. Erzieher im &ouml;ffentlichen Dienst werden nach Tarif bezahlt, das Einstiegsgehalt liegt bei rund 2.580 Euro brutto. Die L&ouml;hne bei anderen Tr&auml;gern wie der Kirche, der Diakonie oder Arbeiterwohlfahrt sind meist daran angelehnt. &ldquo;Doch die Bezahlung f&uuml;r Erzieher f&uuml;hrt in eine Sackgasse&rdquo;, erkl&auml;rt Ilse Wehrmann. &ldquo;Es gibt kaum Aufstiegschancen und nur selten Leistungszulagen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/erziehermangel-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Das ZDF haut in die gleiche Kerbe. Trotz vieler Angebote finden sich keine Erzieher. Immerhin, der Grund wird hier ausnahmsweise mal gleich mitgeliefert: Hohe Arbeitsbelastung und niedriger Lohn. Ob das Verdienst im Vergleich zu den Arbeitsbedingungen generell ein Problem in Deutschland ist, diese Frage stellt sich niemand. Lieber jammert man &uuml;ber Fach- und Arbeitskr&auml;ftemangel und sucht sein Heil in der Anwerbung von Immigranten. Zu Dumpingl&ouml;hnen nat&uuml;rlich. Und dann jammert man gleichzeitig &uuml;ber einen schlechten Binnenmarkt, also letztendlich dar&uuml;ber, dass die Leute wegen Geldmangel nichts kaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Glash&auml;user und Steine<\/strong><br>\nIn der Debatte um Gegenma&szlig;nahmen gegen die angek&uuml;ndigten US-Strafz&ouml;lle auf Stahl- und Aluminiumlieferungen raten Wirtschaftsexperten zu Vorsicht. Die EU m&uuml;sse ber&uuml;cksichtigen, dass sie selbst diverse Strafz&ouml;lle und sonstige Importbeschr&auml;nkungen verh&auml;ngt habe, nicht zuletzt gegen US-Autokonzerne, erkl&auml;rt ein fr&uuml;herer f&uuml;hrender Mitarbeiter des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW). Hinzu komme, dass es nicht einfach sei, geeignete Branchen f&uuml;r Restriktionen zu finden &ndash; es gebe &ldquo;kaum noch Industrieg&uuml;ter, die Europa aus den Vereinigten Staaten importiert&rdquo;. Die angek&uuml;ndigten Strafz&ouml;lle auf Bourbon-Whisky und Motorr&auml;der seien allenfalls kleine politische Nadelstiche. Au&szlig;erdem sei damit zu rechnen, dass Washington auf etwaige Gegenma&szlig;nahmen der EU mit neuen Strafz&ouml;llen reagiere, warnen Beobachter; die von Donald Trump angedrohten Strafz&ouml;lle auf Autoimporte tr&auml;fen die deutsche Industrie um ein Vielfaches h&auml;rter als die Stahlrestriktionen, nicht zuletzt wegen des deutschen Export&uuml;berschusses. Ein weiterer IfW-Mitarbeiter empfiehlt: &ldquo;Lieber aussitzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7552\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU will Internetkonzerne k&uuml;nftig jeweils im Land der Nutzer besteuern<\/strong><br>\nDiensteanbieter wie Facebook sollen auch f&uuml;r Datenstr&ouml;me auf der Nutzerseite Steuern abf&uuml;hren &ndash; unabh&auml;ngig davon, wo das Unternehmen seinen Sitz hat<br>\nBislang werden auch Internetkonzerne in dem Land besteuert, in dem die Unternehmen ihren Sitz haben. Die Umsatzsteuer muss jedoch schon heute, wenn man die landespezifische Lieferschwelle &uuml;berschritten hat, in dem Land abgef&uuml;hrt werden, in welchem die jeweiligen Kunden ihren Sitz haben. Die Lieferschwelle wird auf der Basis der Nettobetr&auml;ge zuz&uuml;glich der Versandkosten berechnet. Die Lieferschwelle ist vom jeweiligen Zielland der Lieferung abh&auml;ngig.<br>\n&Uuml;berschreitet der H&auml;ndler die Lieferschwelle eines Landes, so werden alle folgenden Lieferungen in dieses Land dort steuerpflichtig. Dies gilt f&uuml;r das laufende sowie das folgende Kalenderjahr. Liegen die Lieferungen im folgenden Kalenderjahr unterhalb der Lieferschwelle, so kann die Umsatzsteuer im auf das Folgejahr nachfolgenden Jahr wieder beim Finanzamt des H&auml;ndlers abgef&uuml;hrt werden.<br>\nDa im Falle eines H&auml;ndlers Waren- und Geld-Str&ouml;me flie&szlig;en, lassen sich die zu bezahlenden Steuern vergleichsweise einfach berechnen. Ganz offensichtlich hat man in Br&uuml;ssel inzwischen erkannt, dass beispielsweise Facebook von den Aktivit&auml;ten seiner Nutzer lebt, ohne dass diese mit Geld daf&uuml;r bezahlen. Und daher sollen diese Aktivit&auml;ten k&uuml;nftig besteuert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-will-Internetkonzerne-kuenftig-jeweils-im-Land-der-Nutzer-besteuern-3986079.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Den Druck erh&ouml;hen<\/strong><br>\nAngesichts der aktuell zum Teil sehr heftig gef&uuml;hrten Diskussion um die Arbeit der Tafeln ist es Zeit, den Kern des Problems ins Zentrum zu r&uuml;cken: Die Ursache f&uuml;r die &Uuml;berlastung der Tafeln ist die wachsende Armut in diesem reichen Land. Die Leistungen in der Alterssicherung, bei Hartz IV oder im Asylbewerberleistungsgesetz sind ganz einfach zu gering bemessen, um auch nur halbwegs &uuml;ber den Monat zu kommen. Bereits vor 2015 stieg die Anzahl der Tafeln und derjenigen, die ihre Dienste in Anspruch nehmen mussten, rasant. Armutspolitische Probleme, von der Wohnungsversorgung &uuml;ber den Arbeitsmarkt bis zu unzureichenden Sozialleistungen, gab es schon, bevor viele Menschen zu uns fl&uuml;chteten. Diese brachten die bestehenden Defizite in der Armutsbek&auml;mpfung allerdings endlich auf die Agenda. Dass Menschen, egal welcher Herkunft, &uuml;berhaupt die Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen m&uuml;ssen, ist Ausdruck politischen Versagens. Es kann aber nicht sein, dass jetzt arme Menschen gegeneinander ausgespielt werden.<br>\nDie Leistungen der Tafeln helfen, das Existenzminimum abzusichern und Ern&auml;hrung sicherzustellen. Die Sicherung des Existenzminimums ist allerdings Aufgabe des Staates. Sie kann und darf nicht auf die Zivilgesellschaft abgew&auml;lzt werden. Darauf hat bereits 2010 das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil ausdr&uuml;cklich hingewiesen. Zivilgesellschaftliches Engagement zur Bek&auml;mpfung von Armut ist wertvoll und unverzichtbar. Aber: Was die Sicherstellung und die Garantie des s&auml;chlichen Existenzminimums anbelangt, darf es keine systematische Rolle spielen. In einem Sozialstaat darf niemand auf Lebensmittelspenden angewiesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328557.den-druck-erh%C3%B6hen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verteilen und herrschen<\/strong><br>\nEin B&uuml;ndnis aus mehr als 30 Initiativen, Wohlfahrtsverb&auml;nden und Gewerkschaften hat am Dienstag in Berlin das Versagen des hiesigen Sozialstaats kritisiert. Die BRD komme ihrer Verpflichtung, den Menschen ein Existenzminimum zu garantieren, immer weniger nach &ndash; und mache damit Hunderttausende von ehrenamtlichen Initiativen abh&auml;ngig. Mit einer erneuten Regierung aus Union und SPD drohe die Fortf&uuml;hrung dieser Politik.<br>\n&raquo;Sozialpolitische Reformen der vergangenen Jahre hatten immer das Ziel, Mittel einzusparen&laquo;, erkl&auml;rte Barbara Eschen, Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz. Reichen seien Steuergeschenke gemacht worden, gleichzeitig habe man die Leistungen f&uuml;r Bed&uuml;rftige zusammengek&uuml;rzt. In der Folge sei die Konkurrenz der Menschen um die Mittel versch&auml;rft worden. &raquo;Und heute beklagt die Politik, die den Sozialabbau herbeigef&uuml;hrt hat, die Entsolidarisierung der Gesellschaft.&laquo; F&uuml;r Eschen ist das schlicht eine &raquo;verkehrte Welt&laquo;. (&hellip;)<br>\nNicht nur die Hartz-IV-Leistungen seien zu gering bemessen, so Schneider. Auch die Mittel f&uuml;r Kinder reichten nicht aus, ebensowenig die Grundsicherung f&uuml;r &auml;ltere Menschen oder das wenige Geld, das Schutzsuchenden zugestanden wird. Teils um 30 Prozent m&uuml;ssten die Leistungen angehoben werden.<br>\nDoch unter einer erneuten &raquo;gro&szlig;en Koalition&laquo; wird auch dieses Minimum erk&auml;mpft werden m&uuml;ssen &ndash; oder es bleibt aus. Das wissen die mehr als 30 Organisationen, die sich nun f&uuml;r Verbesserungen einsetzen wollen. Am Dienstag betonten ihre Vertreter, dass im Koalitionsvertrag von Union und SPD keine Trendwende in der Sozialpolitik zu erkennen sei. &Uuml;ber Hartz-IV finde sich im Dokument nicht einmal ein einziger Satz. Worum es in den kommenden Monaten und Jahren also gehen muss, fasste Schneider so zusammen: &raquo;Der neuen Groko m&uuml;ssen wir deutlich machen: Dieser Koalitionsvertrag kann nicht das letzte Wort sein.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328521.verteilen-und-herrschen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Zentrum Automobil&rdquo; &ndash; K&uuml;nftig sechs rechte Betriebsr&auml;te bei Daimler<\/strong><br>\nBei den Betriebsratswahlen bei Daimler kommt die rechte Gruppierung &ldquo;Zentrum Automobil&rdquo; auf 13,2 Prozent. Auch in einer anderen Firma sollen sich demn&auml;chst &ldquo;Zentrum&rdquo;-nahe Kandidaten zur Wahl stellen. Arbeitnehmervertreter warnen vor einer Unterwanderung von rechts.<br>\nGewonnen hat diese Betriebsratswahl im Werk Untert&uuml;rkheim eindeutig die IG Metall. Von 47 Betriebsr&auml;ten werden k&uuml;nftig 37 IG-Metaller sein, drei Mandate mehr als bei der Wahl 2014.<br>\nAuch die rechte Gruppierung &ldquo;Zentrum Automobil&rdquo; kann heute feiern. Die Liste Zentrum kommt bei dieser Wahl auf 13,2 Prozent der Stimmen und ist k&uuml;nftig mit sechs Betriebsr&auml;ten im Untert&uuml;rkheimer Gremium vertreten. Bislang stellte das Zentrum dort vier Betriebsr&auml;te.<br>\n(&hellip;) Auch in den Daimler-Werken Sindelfingen und Rastatt werden k&uuml;nftig jeweils zwei Betriebsr&auml;te des Zentrums vertreten sein.<br>\nDas Zentrum Automobil sieht sich nach eigenen Angaben als &ldquo;Korrekturfaktor gegen das Monopol der gro&szlig;en Gewerkschaften&rdquo;. Mit Blick auf die, wie es hei&szlig;t &ldquo;um sich greifende Globalisierung&rdquo; will man neue Strategien entwickeln. Welche bleibt dabei offen.<br>\n2009 wurde Zentrum Automobil von Oliver Hilburger gegr&uuml;ndet. Der heute 48-J&auml;hrige war einst Gitarrist der aufgel&ouml;sten Rechtsrockband Noie Werte; seine politische Ausrichtung war zuletzt vor gr&ouml;&szlig;erem Publikum auf einer Pegida-Kundgebung in Dresden zu h&ouml;ren:<br>\n&ldquo;Nachdem die AfD in fast allen Parlamenten ist, werden bald auch wir in vielen Betriebsratsgremien einziehen. Genau davor haben sie Angst und deswegen hassen sie uns&hellip;&rdquo;<br>\nNoch sei das Thema &ldquo;rechte Betriebsr&auml;te&rdquo; vor allem auf Daimler begrenzt, sagt Sell, und doch sollte man die Entwicklung verfolgen. Die Betriebsr&auml;te der IG Metall etwa m&uuml;ssten sich mit den Kolleginnen und Kollegen auseinandersetzen:<br>\n&ldquo;Vielleicht ist da ein St&uuml;ck Frustration bei den Kolleginnen und Kollegen dabei. Und die muss man aufarbeiten. Da hilft nur Transparenz, an die Mannschaft ran, ja das aufzuarbeiten, um denen nicht weiter N&auml;hrboden zu geben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zentrum-automobil-kuenftig-sechs-rechte-betriebsraete-bei.769.de.html?dram:article_id=412358\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> &ldquo;Nachdem die AfD in fast allen Parlamenten ist, werden bald auch wir in vielen Betriebsratsgremien einziehen. Genau davor haben sie Angst und deswegen hassen sie uns&hellip;&rdquo;. Das sagt eigentlich schon Alles &uuml;ber die Absichten und die Gesinnung dieser &bdquo;Kollegen&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>B&uuml;ndnis fordert offensive Sozialpolitik: Armut jetzt bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nEntschlossene Ma&szlig;nahmen zur Armutsbek&auml;mpfung und eine sofortige Anhebung der Regels&auml;tze in der Grundsicherung f&uuml;r alle hier lebenden bed&uuml;rftigen Menschen fordern &uuml;ber 30 bundesweit aktive Organisationen von der neuen Bundesregierung heute in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung anl&auml;sslich der aktuellen Debatte um die Tafeln. Dass Menschen, egal welcher Herkunft, &uuml;berhaupt Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen m&uuml;ssten, sei Ausdruck politischen und sozialstaatlichen Versagens in diesem reichen Land, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung, die u.a. vom DGB, der Nationalen Armutskonferenz, dem Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband, dem Sozialverband VdK Deutschland, dem Verband alleinerziehender M&uuml;tter und V&auml;ter, dem Deutschen Kinderschutzbund, der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe und PRO ASYL unterzeichnet wurde.<br>\nKonkret gefordert wird die Anhebung der Regels&auml;tze in Hartz IV, der Sozialhilfe und der Leistungen f&uuml;r Asylbewerber auf ein bedarfsgerechtes und existenzsicherndes Niveau. &bdquo;Die Leistungen in der Altersgrundsicherung, bei Hartz IV oder im Asylbewerberleistungsgesetz sind ganz einfach zu gering bemessen und sch&uuml;tzen nicht vor Armut. Die Regels&auml;tze m&uuml;ssen sich am tats&auml;chlichen Bedarf orientieren und ein Mindestma&szlig; an sozialer Teilhabe garantieren.<br>\nEs sei ein Skandal, dass die politisch Verantwortlichen das seit Jahren bestehende gravierende Armutsproblem verharmlosen und keine Ma&szlig;nahmen zur L&ouml;sung einleiten, hei&szlig;t es in der gemeinsamen Erkl&auml;rung. (&hellip;) Gemeinsam positionieren sich die Organisationen ganz klar f&uuml;r Integration und eine offensive Sozialpolitik f&uuml;r alle hier lebenden Menschen.<br>\n(&hellip;) Die Erkl&auml;rung wird getragen von &uuml;ber 30 bundesweit aktiven Organisationen. Weitere interessierte Organisationen und Initiativen, auch lokal und regional aktive, sind eingeladen, den Aufruf mit zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/buendnis-fordert-offensive-sozialpolitik-armut-jetzt-bekaempfen\/\">Der parit&auml;tische Gesamtverband<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gun Rights and &lsquo;Freedom&rsquo;s&rsquo; Perversities<\/strong><br>\nThe concept of personal freedoms is relatively new to human history but has often, ironically, been exploited by people in power to achieve or maintain a sociopolitical goal, posits Lawrence Davidson in this analysis.<br>\nBy Lawrence Davidson<br>\nGun Rights &ndash; A Perversion of Freedom<br>\nPerhaps the most perverse American definition of freedom is the one that promotes largely unrestricted gun rights. The champion of this definition is the National Rifle Association (NRA). We are not just talking about guns used to shoot at targets or for hunting game. One can actually make an argument for ownership of the latter weapons along the same line as bows and arrows, slingshots and fishing rods. However, according to Wayne LaPierre, the NRA&rsquo;s executive vice president, freedom demands more. His stand is that citizens have a fundamental right to own almost any firearm, including military-style assault weapons. His position is that this right is the sine qua non of American freedom. And only by exercising it can you really ensure individual freedom.<br>\n(&hellip;) So here is a case where a definition of a freedom or a right has been customized to meet the demands of a politically powerful subgroup of society, and it has had predictably disastrous results. The largely open-ended access of U.S. citizens to military-style weapons has resulted in a prolonged bloodbath.<br>\nLaPierre&rsquo;s answer to the bloodbaths caused by guns is to have more guns. &ldquo;The only way to stop a bad guy with a gun is with a good guy with a gun.&rdquo;<br>\nBy the way, President Trump initially agreed with LaPierre. He too called for arming teachers, suggesting that if 20 percent of teachers were armed and &ldquo;adept with the firearm, they could end the attack very quickly.&rdquo; Assuming Trump meant giving teachers a sidearm while the usual assailants continue to use military-style automatic weapons, one can only call such a suggestion naive. He also praised the NRA leadership and specifically LaPierre, saying that &ldquo;they are great people and great American patriots who will do the right thing.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2018\/03\/06\/gun-rights-and-freedoms-perversities\/\">Consortiumnews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nordkorea gibt sich verhandlungs- und abr&uuml;stungsbereit<\/strong><br>\nKim Jong-un spielt den Ball auf die Seite von Trump, der aber mit dem deeskalierenden Spielzug &uuml;berfordert zu sein scheint<br>\nDie USA haben neue Sanktionen gegen Nordkorea wegen des angeblichen Gebrauchs von chemischen Waffen verh&auml;ngt. Gemeint ist der t&ouml;dliche Anschlag im Februar des letzten Jahres mit einem Nervengift auf Jong-Nam, den Halbbruder von Kim Jong-un. Die Sanktionen sind eher symbolisch, sollen aber wohl deutlich machen, dass das Wei&szlig;e Haus den Druck auf Nordkorea weiter erh&ouml;ht.<br>\nIn den USA berichten die Mitarbeiter von 38 North, die aus der Ferne die Vorg&auml;nge in Nordkorea beobachten und immer mal wieder verd&auml;chtige Aktivit&auml;ten im Hinblick auf das Atomwaffenprogramm melden, sie h&auml;tten auf Satellitendaten im Februar Aktivit&auml;ten in einem 5-MW-Reaktor in Yongbyon entdeckt. Auf den Bildern sei &uuml;ber einige Tage hinweg eine Wasserdampfwolke zu sehen gewesen, wie sie normalerweise bei einem Betrieb des Reaktors entsteht. Allerdings konnte kein Ablassen von K&uuml;hlwasser in den nahegelegenen Fluss entdeckt werden.<br>\nDas, so sinnieren die Autoren, k&ouml;nne darauf hinweisen, dass die Wolke nichts mit dem Reaktor zu tun hat &ndash; oder dass, was wahrscheinlicher sei, die Abwasserrohre verl&auml;ngert worden seien. Darauf deute die Eisschmelze auf den Fluss hin: &ldquo;Wenn der Reaktor wieder in Betrieb ist, was die Hinweise nahelegen, dann bedeutet das, dass Nordkorea die Produktion von Plutonium wahrscheinlich f&uuml;r sein Atomwaffenprogramm wieder aufgenommen hat.&rdquo; &Uuml;berdies sei dort ein neues milit&auml;risches Zeltlager eingerichtet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nordkorea-gibt-sich-verhandlungs-und-abruestungsbereit-3987907.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>In eigener Sache: Qualit&auml;t statt Quote<\/strong><br>\nWie der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk die Vielfalt des Journalismus f&ouml;rdern kann<br>\n&ldquo;Die Frage, die aktuell ernsthaft diskutiert werden muss, ist: Welche Rolle sollen die Medien und insbesondere der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk in Zukunft in unserer Gesellschaft spielen? Was macht ihre Akzeptanz, ihre Glaubw&uuml;rdigkeit aus? Hier sind konkrete Reformvorschl&auml;ge und keine blo&szlig;e Verteidigungshaltung gefragt. Denn alle Medien stehen vor dem grundlegenden Problem, das sich vordergr&uuml;ndig auf den Begriff der Medienkonvergenz verk&uuml;rzen l&auml;sst, also auf die Frage, wie Medien und &ouml;ffentlich-rechtlicher Rundfunk auf die An- und Herausforderungen des digitalen Zeitalters reagieren k&ouml;nnen<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/publikation\/id\/38498\/qualitaet-statt-quote\/\">rosalux.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Online-Publikation\/2-18_Online-Publ_Medien.pdf\">Link zur Publikation<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Suche nach dem linken Momentum<\/strong><br>\nNun ist es also soweit: die SPD-Basis hat wider die politische Vernunft und unter Missachtung auch noch des leisesten parteitaktischen Selbsterhaltungstriebes einer weiteren gro&szlig;en Koalition mit der Merkel-Union zugestimmt.<br>\nDer schnelle Verfall der Zustimmungswerte in der Bev&ouml;lkerung, seit Martin Schulz mit seinem Umfaller die eigene Koalitionsabsage vom Wahlabend in einen absto&szlig;enden P&ouml;stchenreigen verwandelt hat, spricht B&auml;nde. Sollte diese Koalition eine ganze Legislatur durchhalten, wird die SPD bei den n&auml;chsten Bundestagswahlen m&ouml;glicherweise im einstelligen Bereich landen; ob ihr die f&uuml;nf Prozent H&uuml;rde gef&auml;hrlich werden wird, stellt sich auf dem Weg dorthin noch heraus.<br>\nObsolet ist also nicht die Sozialdemokratie, sondern der erschreckend r&uuml;ckgratlose neoliberale Quark, den die Dreht&uuml;rkarrieristen der SPD nach wie vor erfolglos als &bdquo;Sozialdemokratie&ldquo; zu vermarkten versuchen. Gibt es also von der Kernmarke &bdquo;Sozialdemokratie&ldquo; ohne den politisch ausgebeinten, programmatisch aufgekauften Rest der P&ouml;stchen-Partei noch was zu retten?<br>\n(&hellip;) In ihrem reflexhaften Populismusvorwurf sind sich Union und SPD-Spitze erschreckend einig, &auml;hnlich wie in der obstinat vors&auml;tzlichen Blindheit die katastrophalen Folgen ihrer gemeinsamen Politik in Deutschland und Europa betreffend. Ob man die deutsche und die europ&auml;ische gesellschaftliche Krisenlandschaft dabei postdemokratisch, postindustriell, globalisiert, digitalisiert, austerit&auml;r, autorit&auml;r, legalit&auml;r oder einfach nur neoliberal tauft, ist dabei f&uuml;r deren Leidtragende unterhalb der Gewinnlerkaste &uuml;berall gleicherma&szlig;en stets vollkommen egal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/03\/die-suche-nach-dem-linken-momentum\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42779"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42782,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42779\/revisions\/42782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}