{"id":4282,"date":"2009-10-23T09:14:24","date_gmt":"2009-10-23T07:14:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4282"},"modified":"2009-10-23T09:14:25","modified_gmt":"2009-10-23T07:14:25","slug":"hinweise-des-tages-1004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4282","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Wie versteckt man Schulden, Umsatzsteuer auf die Daseinsvorsorge, Privatisierung der sozialen Sicherung geht weiter, schwarz-gelbe Planungen, Oberschicht sch&uuml;tzt sich vor Unterschicht, nur noch Parteien der &bdquo;Mitte&ldquo;, sch&ouml;ngerechnete Bildungsausgaben, neues aus der Anstalt. Hier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert. (MB\/WL\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Banken treiben Staatsschulden um 53 Milliarden Euro in die H&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Schattenhaushalt f&uuml;r 2009 vom Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Thomas Fricke &ndash; Anleitung zur kreativen Haushaltsf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Heribert Prantl: Das Narrenschiff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Steuerprivilegien: Als n&auml;chstes die Post <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">H&ouml;here M&uuml;llgeb&uuml;hren drohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Gesetzliche Grenze f&uuml;r sittenwidrige L&ouml;hne schafft keinen angemessenen Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Teilprivatisierung im Sozialbereich &ndash; Schwarz-gelbe Pflegepl&auml;ne bringen Versicherern Riesenmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Lohnpolitik: Wachstum aus eigener Kraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Versicherer d&uuml;rfen Risiken verstecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Praxisgeb&uuml;hr soll abgeschafft werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Unmut &uuml;ber Reformpl&auml;ne: Industrielobby kritisiert Schwarz-Gelb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Gewerkschaftsbund meldet drei Millionen Jobverluste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">K&uuml;ndigung nach Diebstahl von Kartons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Hartz IV Kinder verdienen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Unterschicht: Deutschland, deine Flaschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Gated Communities: Todsicher in der Isolation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Wie die HSH Nordbank die &Ouml;ffentlichkeit verh&ouml;hnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Leitw&auml;hrung US-Dollar: Mit der Doppelrolle &uuml;berfordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Engagement von Cerberus: Waffenhandel f&uuml;r Anleger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Unbestechliche Mediziner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Renate K&uuml;nast: Die Gr&uuml;nen wollen die Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">&Uuml;berwachung: CIA scannt soziale Netzwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Finanzminister rechnen Bildungsausgaben sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Finanzpolitik: Was gute Bildung kostet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Studie sieht geb&uuml;hrenfreie Bundesl&auml;nder als Verlierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h27\">Patt im Parlament &ndash; Berlusconi entgeht R&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h28\">Wei&szlig;es Haus contra Fox News: Krieg auf dem falschen Kanal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h29\">Otto Brenner Preis 2009 f&uuml;r Kritischen Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h30\">Zu guter Letzt: &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 20.10.2009<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4282&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Banken treiben Staatsschulden um 53 Milliarden Euro in die H&ouml;he<\/strong><br>\nDeutschlands Steuerzahler kommt die Bankenrettung bereits jetzt teuer zu stehen. Die Finanzspritzen f&uuml;r angeschlagene Geldh&auml;user haben die Staatsschulden allein im vergangenen Jahr um 53,5 Milliarden Euro in die H&ouml;he getrieben. Dazu kommen noch B&uuml;rgschaften &uuml;ber weitere 66 Milliarden Euro. Allerdings haben die Steuerzahler auch einiges f&uuml;r ihre Hilfe bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,druck-656659,00.html\">Manager-Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was die Steuerzahler f&uuml;r ihre Hilfe &bdquo;bekommen&ldquo;, wird man erst in der Endabrechnung sehen und die steht vermutlich erst in vielen Jahren aus und wie die Bilanz dann aussehen wird, steht in den Sternen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schattenhaushalt f&uuml;r 2009 vom Tisch<\/strong><br>\nUnion und FDP r&uuml;cken von ihrem Plan ab, mit einem Nachtragshaushalt in diesem Jahr einen 50 bis 70 Milliarden Euro gro&szlig;en Schattenhaushalt zu schaffen. Nach Informationen der F.A.Z. hat das Bundesinnenministerium verfassungsrechtliche Bedenken geltend gemacht. Damit wird es nicht mehr m&ouml;glich sein, Mittel, die in den Jahren 2010 bis 2013 ausgegeben werden sollen, noch in den Bundeshaushalt 2009 zu schieben. Dies h&auml;tte das Defizit in diesem Jahr 100 Milliarden Euro und mehr getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EB65121ECD6F54DCB818B711F886E1618~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Kein neuer Schattenhaushalt in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland verzichten CDU\/CSU und FDP verzichten auf einen &laquo;Schattenhaushalt&raquo;. Damit sollten die erwarteten Defizite bei der f&uuml;r die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt zust&auml;ndigen Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und den gesetzlichen Krankenkassen in den n&auml;chsten Jahren auszugleichen. Dagegen hatte es verfassungsrechtliche Bedenken gegeben. Das deutsche Grundgesetz l&auml;sst eine solche erh&ouml;hte Schuldenaufnahme zur Abwendung eines gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichts zwar zu. Dies sei aber schwer zu begr&uuml;nden, wenn das Geld erst in den n&auml;chsten Jahren abflie&szlig;e, und nicht zur akuten Krisenbek&auml;mpfung, sagten Unterh&auml;ndler gem&auml;&szlig; Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/deutschland_schattenhaushalt_1.3908287.html?printview=true\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> K&ouml;nnte es nicht sein, dass neben den verfassungsrechtlichen Bedenken die Tatsache das Verdunklungsman&ouml;ver der gelb\/schwarzen Koalition&auml;re allzu durchsichtig war und in fast allen Medien nur mit M&uuml;he der Spott ob solcher Man&ouml;ver unterdr&uuml;ckt wurde?<\/em><\/p>\n<p><strong>Abfall- und Wasserwirtschaft: B&uuml;rgern droht milliardenschwere Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung<\/strong><br>\nSchwarz-gelb entdeckt neue Geldquellen: Die staatliche Abfall- und Abwasserwirtschaft ist bislang von der Mehrwertsteuer befreit &ndash; nach FTD-Informationen will die neue Regierung das &auml;ndern. Bezahlen m&uuml;ssten die Zeche wohl letztlich die B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:abfall-und-wasserwirtschaft-buergern-droht-milliardenschwere-gebuehrenerhoehung\/50026689.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.<\/strong> (zu einem Spiegel-Online Artikel dazu): Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die geringen Einkommen f&uuml;r Steuergeschenke an Reiche zahlen lassen, und die kommunale Daseinsvorsorge in die Privatisierung treiben &ndash; grandiose Strategie. Oskar Lafontaine hat auch das vorhergesagt: wenn die Gegenfinanzierung f&uuml;r die Steuergeschenke nicht Mehrwertsteuern sind, dann &ldquo;Geb&uuml;hren&rdquo; oder &ldquo;Maut&rdquo; oder oder oder. Der Dreisatz &ldquo;gleichzeitig Steuern senken, Haushaltskonsolidierung, mehr Geld f&uuml;r die Bildung&rdquo; geht nur in der FDP-Klippschule auf, nicht im echten Leben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die &Uuml;berlagerung von Lasten auf die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und damit die indirekte Erhebung von Steuern, Geb&uuml;hren genannt, ist eine bei den Konservativen g&auml;ngige Praxis. Viele der Privatisierungen &ouml;ffentlicher Einrichtungen, vor allem der Kommunen, haben diese Folge gehabt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Anleitung zur kreativen Haushaltsf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDie Idee eines Schattenhaushalts hat Schwarz-Gelb nach heftigem Protest aufgegeben. Dabei l&auml;sst sich der Sanierungsbedarf auch anders kleinrechnen: Hier sind noch ein paar ganz legale Schuldenbremsentricks.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-anleitung-zur-kreativen-haushaltsfuehrung\/50027041.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Dazu auch noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Milliardendefizit: Schwarz-Gelb schiebt Schattenhaushalt auf 2010<\/strong><br>\nD&auml;mpfer f&uuml;r Schwarz-Gelb: Die Koalition&auml;re m&uuml;ssen den geplanten Schattenhaushalt f&uuml;r 2009 kippen, weil er gegen das Grundgesetz versto&szlig;en w&uuml;rde. Doch ganz vom Tisch ist der Finanztrick nicht &ndash; Union und FDP wollen die Milliardenl&ouml;cher mit einem Sonderfonds 2010 stopfen.<br>\nBerlin &ndash; Selbst Politiker aus den eigenen Reihen hatten die Pl&auml;ne f&uuml;r einen Schattenhaushalt kritisiert: Um die Milliardenl&ouml;cher bei den Sozialkassen zu stopfen, sind Union und FDP bei ihren Koalitionsverhandlungen von einem Nachtragshaushalt f&uuml;r 2009 abger&uuml;ckt. Doch bereits 2010 soll ein Sonderfonds das Defizit ausgleichen.<br>\nDie Koalition werde &ldquo;im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bundeshaushaltes 2010 pr&uuml;fen&rdquo; wie mit Hilfe eines Sonderverm&ouml;gens gew&auml;hrleistet werden k&ouml;nne, die Mindereinnahmen von Arbeitslosenversicherung und gesetzlichen Krankenkassen ohne Beitragserh&ouml;hungen auszugleichen, hie&szlig; es in dem Papier von Kanzleramtsminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU), FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms und dem bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-656803,00.html\">SPON<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Jetzt kommt Schwarz-gelb mit den letzten Tricks. Auf Dauer werden die Mainstreammedien ihnen auch dieses durchgehen lassen. Man kann jedenfalls gespannt sein, ob vor den nordrhein-westf&auml;lischen Landtagswahlen im Mai n&auml;chsten Jahres an diesen Betrug erinnert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Das Narrenschiff<\/strong><br>\nFDP wollen die Folgen der Bankenkrise just mit dem Trick bew&auml;ltigen, der die Banken in die Krise gef&uuml;hrt hat.<br>\nDie Koalition&auml;re weisen darauf hin, dass die Auslagerung von Schulden nichts ganz Neues sei: nach der deutschen Einheit seien die dabei gemachten Schulden ja auch in den Erblastentilgungsfonds ausgelagert worden &ndash; im Rahmen des Solidarpakts. Dieser Hinweis ist Hybris: Ein Koalitionsvertrag ist kein Solidarpakt, und die Schulden, die man zur Finanzierung von Wahlkampfversprechen verschiebt, kann nur ein Tor mit den Schulden der Wiedervereinigung auf eine Stufe stellen. Die Wiedervereinigung war die Erf&uuml;llung des Ziels der Verfassung. Nun aber geht es lediglich um die Erf&uuml;llung der irrwitzigen Wahlversprechen. Sie sollen um jeden Preis wenigstens teilweise eingehalten werden, weil man nicht eingestehen will, dass man den Mund zu voll genommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/466\/491829\/text\/print.html\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuerprivilegien: Als n&auml;chstes die Post<\/strong><br>\nEs ist richtig, das Steuerprivileg f&uuml;r kommunale Betriebe zu kippen, um faire Wettbewerbschancen f&uuml;r private Anbieter zu schaffen. Wenn es Schwarz-Gelb dabei aber tats&auml;chlich um hehre Grunds&auml;tze geht und nicht um zus&auml;tzliche Einnahmen, muss die Koalition auch die Privilegien der Post abschaffen &ndash; selbst wenn es den Bundeshaushalt belastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:steuerprivilegien-als-naechstes-die-post\/50026655.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Umsatzsteuer f&uuml;r kommunale Betriebe der Daseinsvorsorge bedeuten nichts anderes, als dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit h&ouml;heren Geb&uuml;hren (f&uuml;r M&uuml;llentsorgung, M&uuml;llabfuhr, Wasser etc.) belastet werden. Entweder dadurch dass die &ouml;ffentlichen Betriebe die Steuerbelastung abw&auml;lzen m&uuml;ssen oder aber dass diese Betriebe von privaten Betreibern verdr&auml;ngt werden und das f&uuml;hrte nach aller Erfahrung erst Recht zu h&ouml;heren Kosten f&uuml;r die B&uuml;rger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>H&ouml;here M&uuml;llgeb&uuml;hren drohen<\/strong><br>\nDen B&uuml;rgern drohen nach den Pl&auml;nen von Union und FDP deutlich h&ouml;here Geb&uuml;hren f&uuml;r die M&uuml;ll- und Abwasserentsorgung. Die angehenden Regierungspartner wollen kommunale Unternehmen k&uuml;nftig genauso besteuern wie private Anbieter. Das geht aus einem der dpa vorliegenden Entwurf f&uuml;r den Koalitionsvertrag hervor.<br>\nKommunalunternehmen und -Verb&auml;nde warnten am Donnerstag vor einer &raquo;Abzocke&laquo; und drastischen Mehrbelastungen f&uuml;r B&uuml;rger durch die Hintert&uuml;r. Laut Mieterbund drohen pro Haushalt Mehrkosten von j&auml;hrlich 150 Euro. FDP und private Entsorger wiesen diese Bef&uuml;rchtungen als unbegr&uuml;ndet sowie sachlich falsch zur&uuml;ck und sprachen von Panikmache. Die privaten Anbieter sagten stabile Entsorgungsgeb&uuml;hren zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/157908.hoehere-muellgebuehren-drohen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gesetzliche Grenze f&uuml;r sittenwidrige L&ouml;hne schafft keinen angemessenen Mindestlohn<\/strong><br>\nIn den Koalitionsverhandlungen der schwarz-gelben Koalition werden zurzeit &Uuml;berlegungen f&uuml;r die gesetzliche Festlegung einer Grenze f&uuml;r sittenwidrige L&ouml;hne angestellt. Danach sollen m&ouml;glicherweise alle L&ouml;hne, die ein Drittel unterhalb des branchenspezifischen Durchschnitts liegen, als sittenwidrig erkl&auml;rt werden. Nach Berechnungen des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung w&auml;ren danach aber in einer Reihe von Branchen L&ouml;hne im Bereich zwischen zwei und sechs Euro nicht sittenwidrig. &ldquo;Zur Bek&auml;mpfung von sittenwidrigen L&ouml;hnen und zur Begrenzung des Niedriglohnsektors insgesamt ist ein verbindlicher Mindestlohn erforderlich, der bei Vollzeiterwerbst&auml;tigkeit eine eigenst&auml;ndige Existenzsicherung erm&ouml;glicht&rdquo;, so Reinhard Bispinck, Leiter des WSI-Tarifarchivs. Das sei mit L&ouml;hnen von zwei bis sechs Euro nicht m&ouml;glich. Ein Blick auf die westeurop&auml;ischen Nachbarl&auml;nder zeige, dass dort die gesetzlichen Mindestl&ouml;hne zurzeit zwischen acht und neun Euro pro Stunde liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_99655.html?cis_mode\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Teilprivatisierung im Sozialbereich &ndash; Schwarz-gelbe Pflegepl&auml;ne bringen Versicherern Riesenmarkt<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Koalition denkt &uuml;ber eine verpflichtende private Zusatzdeckung zur Pflegeversicherung nach. Die Assekuranz freut sich ganz verhalten &ndash; noch wurde das m&ouml;gliche Milliardengeschenk nicht geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:teilprivatisierung-im-sozialbereich-schwarz-gelbe-pflegeplaene-bringen-versicherern-riesenmarkt\/50026758.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die FTD beschreibt ziemlich ungeschminkt, um was es eigentlich geht. Wie bei der Einf&uuml;hrung der privaten Zusatzversorgung bei der Rente soll nun sozusagen &bdquo;Riester&ldquo; bei der Pflege eingef&uuml;hrt werden. Diesmal aber gleich richtig: Mit einer Zwangsversicherung und ohne dass die gesetzliche Pflegeversicherung als Konkurrenz auftreten d&uuml;rfte. Der Effekt ist, die Arbeitnehmer zahlen alleine, die parit&auml;tische Finanzierung wird gedeckelt und vor allem sie zahlen mehr. Die Spenden der Finanzdienstleister und der Versicherungwirtschaft an die Unionsparteien und die Liberalen zahlen sich aus.<br>\nDie Einf&uuml;hrung eines Pauschalbeitrags bringt dann auch endlich die von der Union schon lange gew&uuml;nschte Kopfpauschale, d.h. die Putzfrau bezahl den gleichen Betrag wie der Bankvorstand.<br>\nMan erinnere sich: Die Pflegeversicherung wurde &bdquo;erkauft&ldquo;, dass ein gesetzlicher Feiertag, der Bu&szlig;- und Bettag, abgeschafft wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lohnpolitik: Wachstum aus eigener Kraft<\/strong><br>\nDie geringen Lohnzuw&auml;chse der vergangenen Jahre haben Deutschland zwar den Titel &ldquo;Exportweltmeister&rdquo; eingebracht. Eine st&auml;rkere Binnenwirtschaft h&auml;tte jedoch mehr Wachstum und Besch&auml;ftigung erm&ouml;glicht, zeigt eine Untersuchung des IMK. Insgesamt w&auml;re ein h&ouml;heres Lohnwachstum f&uuml;r Deutschland besser. Die Exporte nehmen dann zwar weniger zu, und damit auch das durch sie hervorgerufene Wachstum. Die st&auml;rkere Binnenwirtschaft gleicht das aber mehr als aus: Wachstum und Besch&auml;ftigung entwickeln sich etwas besser. Und Deutschlands Einkommensverteilung w&auml;re bei weitem nicht so ungleich, wie sie heute ist. Startpunkt der Modellsimulation bildet der Beginn der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion 1999. Davor hatten vergleichsweise niedrige Lohnzuw&auml;chse nach einiger Zeit immer wieder zu nominalen Aufwertungen der D-Mark gef&uuml;hrt, die die anf&auml;nglichen Wettbewerbsvorteile wieder zunichte machten und teilweise sogar &uuml;berkompensierten. Mit Beginn der W&auml;hrungsunion ist dieser Mechanismus au&szlig;er Kraft gesetzt: Niedrige Lohnzuw&auml;chse erh&ouml;hen dauerhaft die Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nIm Modell sieht die Entwicklung dann so aus: Die L&ouml;hne steigen ab 1999 um j&auml;hrlich rund drei Prozent. Damit liegt das Lohnniveau pro Kopf Ende 2007 real um gut elf Prozent h&ouml;her. Der private Verbrauch erh&auml;lt in diesen neun Jahren einen zus&auml;tzlichen Schub von inflationsbereinigt gut drei Prozent. Die Folge: Das Niveau des Bruttoinlandsprodukts liegt nach neun Jahren real um gut ein Prozent h&ouml;her, was einen Besch&auml;ftigungsanstieg von knapp einem Prozent bedeutet. Auch der Staat profitiert &ndash; mit positiven Wirkungen f&uuml;r die gesamte Wirtschaft. Denn ein Lohnanstieg bedeutet h&ouml;here Staatseinnahmen. Diese bieten mehr Spielraum f&uuml;r &shy;&ouml;ffentliche Investitionen. Im Lohnerh&ouml;hungsszenario k&ouml;nnen sie pro Jahr real um etwa zwei Prozent zunehmen. Am massivsten wirken sich die kr&auml;ftigen Lohnzuw&auml;chse jedoch auf die Verteilung aus: L&ouml;hne und die Transfers insgesamt liegen nach neun Jahren im Szenario um rund 18 Prozent h&ouml;her, die Bruttogewinne um 11 Prozent niedriger als nach der tats&auml;chlichen Entwicklung der letzten Jahre. Dabei w&auml;ren die Gewinne auch bei der st&auml;rkeren Lohnentwicklung gestiegen, nur eben nicht so rasant. In der Modellrechnung wachsen L&ouml;hne und Gewinne fast im Gleichschritt, die Lohnquote geht nur noch geringf&uuml;gig zur&uuml;ck.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_16_3.pdf\">B&ouml;ckler impuls [PDF &ndash; 90 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_4_2009.pdf\">IMK Studie [PDF &ndash; 155 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Versicherer d&uuml;rfen Risiken verstecken<\/strong><br>\nExklusiv Gro&szlig;er Lobbyerfolg f&uuml;r die Versicherungswirtschaft: Nach FTD-Informationen will das internationale Bilanzgremium IASB den Gesellschaften weiterhin erlauben, einen Teil ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auszulagern. Die Entscheidung hat weitreichende Folgen f&uuml;r die B&ouml;rsen &ndash; und Millionen Besitzer von Lebensversicherungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:neue-bilanzregeln-versicherer-duerfen-risiken-verstecken\/50027169.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das sind genau diejenigen, denen dann die private Pflegeversicherung,&nbsp; die private Altersvorsorge und, wenn alles klappt, die private Krankenversicherung anvertraut werden. Demn&auml;chst d&uuml;rfen sie dann auch diverse Finanzderivate halten, nat&uuml;rlich versteckt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Praxisgeb&uuml;hr soll abgeschafft werden<\/strong><br>\nDie Praxisgeb&uuml;hr von bisher zehn Euro pro Quartal soll im Jahr 2011 durch eine geringere Geb&uuml;hr pro Arztbesuch ersetzt werden. Dies berichtet der &bdquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&ldquo; unter Berufung auf Verhandlungskreise der Union und FDP. Im Entwurf zum Koalitionsvertrag haben beide Seiten einen Passus aufgenommen, demzufolge &bdquo;die Praxisgeb&uuml;hr auf ihre Steuerungswirkung hin &uuml;berpr&uuml;ft und gegebenenfalls ersetzt&ldquo; werden solle. An anderer Stelle hei&szlig;t es, &bdquo;Anreize f&uuml;r kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten&ldquo; seien notwendig. Dem Vernehmen nach verbirgt sich hinter diesen Formulierungen die Absicht, mit einer Geb&uuml;hr im einstelligen Eurobereich pro Praxisbesuch die Anzahl der Arztkontakte und somit die Kosten zu vermindern. Die Neuerung, die von der designierten Bundesgesundheitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bef&uuml;rwortet werde, solle im Rahmen einer im kommenden Jahr auszuarbeitenden Gesundheitsreform eingef&uuml;hrt werden. Die reform k&ouml;nne dann Anfang 2011 in Kraft treten, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1256136929879.shtml\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Daf&uuml;r hat man ja das Instrument der Zusatzgeb&uuml;hr, das ist viel unauff&auml;lliger und bringt auch mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unmut &uuml;ber Reformpl&auml;ne: Industrielobby kritisiert Schwarz-Gelb<\/strong><br>\nDer oberste Lobbyist der deutschen Industrie geht auf Distanz zur neuen Regierung. BDI-Pr&auml;sident Keitel sieht keine Priorit&auml;t f&uuml;r Steuersenkungen, lehnt weiteren Sozialabbau ab &ndash; und warnt Union und FDP davor, ihre &ldquo;historische Chance&rdquo; f&uuml;r echte Reformen zu vergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-656661,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Keitels Ausf&uuml;hrungen (im Wesentlichen: Einsparungen im Sozialetat) kann man wahrlich auch nicht unterschreiben &ndash; aber wenn ein Unternehmenslobbyist auch nur einen Tick links von der Regierung steht, m&uuml;ssen doch alle Alarmglocken schrillen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gewerkschaftsbund meldet drei Millionen Jobverluste<\/strong><br>\nD&uuml;stere Bilanz f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt: Seit Herbst 2008 haben laut Deutschem Gewerkschaftsbund rund 3,2 Millionen Menschen ihren Job verloren &ndash; deutlich mehr als in fr&uuml;heren Zeiten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-656636,00.html\">Spiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2009\/10\/adamy_fluktuation.pdf\/\">DGB [PDF &ndash; 39 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>K&uuml;ndigung nach Diebstahl von Kartons<\/strong><br>\nWieder ein Fall von K&uuml;ndigung nach einem vermeintlichen Bagatelldelikt: Ein Unternehmen hat einen Mitarbeiter entlassen, nachdem er mehrere gebrauchte Kartons seiner Firma mit nach Hause genommen hatte. Das Arbeitsgericht befand nun, die K&uuml;ndigung sei rechtens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/bw\/-\/id=1622\/nid=1622\/did=5521118\/1itb3s3\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hartz IV Kinder verdienen mehr<\/strong><br>\nDie geltende Regelung zu Hartz-IV-S&auml;tzen f&uuml;r Kinder ist willk&uuml;rlich und unangemessen. Um Kinderarmut zu bek&auml;mpfen muss die Regierung aber noch anderes tun, als nur die Berechnungsformel &auml;ndern.<br>\nAnders sieht es bei den Bez&uuml;gen f&uuml;r Kinder von Hartz-IV-Empf&auml;ngern aus. Hier ist Kritik an der geltenden Regelung absolut berechtigt: Wenn sich der Satz f&uuml;r Kinder einfach aus dem Finanzbedarf eines Erwachsenen ableitet, ist das nicht nur realit&auml;tsfern, sondern auch willk&uuml;rlich. F&uuml;r S&auml;uglinge werden rechnerisch 11,90 Euro pro Monat f&uuml;r Tabak und Alkohol angesetzt, aber nichts f&uuml;r Windeln. Hinzu kommt, dass auch die H&ouml;he der S&auml;tze f&uuml;r Kinder eine verfassungsrechtliche Pr&uuml;fung verdient. 215 Euro, die f&uuml;r Kinder bis f&uuml;nf Jahre gezahlt werden, sind nicht viel, wenn auch noch das Kindergeld abgezogen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:hartz-iv-kinder-verdienen-mehr\/50026156.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Weiter der wirtschaftsliberal-zynische Tenor &ldquo;Bildungsferne&rdquo; und &ldquo;die Eltern geben das zus&auml;tzliche Geld eh f&uuml;r Alkohol und Zigaretten aus&rdquo; &ndash; aber wenn sogar eine Wirtschaftszeitung den Hartz-IV-Satz f&uuml;r Kinder zu niedrig findet, dann ist die Regierung wirklich unter Druck.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unterschicht: Deutschland, deine Flaschen<\/strong><br>\nGesammelte Ratschl&auml;ge und Erkenntnisse zum Problem<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2009\/ausgabe_10\/lebe\/leb\/seite-17\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gated Communities: Todsicher in der Isolation<\/strong><br>\nIn Deutschland etabliert sich eine neue Wohnform f&uuml;r Wohlhabende &ndash; Gated Communities und abgeschottete Stadth&auml;user. Sie bieten ihren verm&ouml;genden Einwohnern das Gef&uuml;hl von Sicherheit: &ldquo;Alles, was die Polizei empfiehlt, haben wir schon.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,druck-656192,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie die HSH Nordbank die &Ouml;ffentlichkeit verh&ouml;hnt<\/strong><br>\nEs war der Moment auf den Journalisten monatelang gewartet haben. Die Manager der HSH Nordbank stellen sich der Presse. Nach ewigem Schweigen der Manager hatten sich so viele Fragen bei den Journalisten angeh&auml;uft. Vor allem an den Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher. Aber beantwortet wurde keine. Statt Statements gab es Schnittchen, statt Antworten Apfelsaft. So unversch&auml;mt geht man mit dem berechtigten Interesse der &Ouml;ffentlichkeit um.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/zapp\/archiv\/medien_wirtschaft\/hshnordbank360.html\">NDR Zapp (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/flash\/zapp\/interactivePlayer.html?xml=zappsendung144-interactiveBroadcasts.xml&amp;sr=zapp&amp;bid=nonnenmacher146\">NDR Zapp (Video)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Leitw&auml;hrung US-Dollar: Mit der Doppelrolle &uuml;berfordert<\/strong><br>\nDie Weltw&auml;hrungsordnung leidet an einem Konstruktionsfehler: Der US-Dollar ist zugleich Weltw&auml;hrung und nationale W&auml;hrung der Vereinigten Staaten. Damit sind Interessenkonflikte programmiert. So entschieden sich in der Vergangenheit die USA oft f&uuml;r eine Geldpolitik, die dem eigenen Land n&uuml;tzte, der globalen Wirtschaft insgesamt aber schadete. Zu diesem Ergebnis kommt der &Ouml;konom Stephan Schulmeister vom &ouml;sterreichischen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (WIFO). Er pl&auml;diert daher &ndash; ebenso wie die Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) sowie die von der UNO eingesetzte Stiglitz-Kommission &ndash; f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer neuen Weltw&auml;hrung. Sie k&ouml;nnte sich neben dem Dollar auf Euro, chinesischen Renminbi und japanischen Yen st&uuml;tzen.<br>\nDer &ldquo;fundamentale Konstruktionsfehler&rdquo; des Weltw&auml;hrungssystems hat auch zur aktuellen Wirtschaftskrise beigetragen, sagt der Forscher. Da der Dollar die globale Leitw&auml;hrung darstellt, sind die USA als einziges Land in der Lage, ihre enormen Leistungsbilanzdefizite durch Verschuldung in eigener W&auml;hrung zu finanzieren: Jeder einzelne Exporteur in anderen L&auml;ndern akzeptiert die Bezahlung in Dollar. Au&szlig;erhalb der USA sammeln sich so immer mehr Dollars an &ndash; die aber nicht genutzt werden, um US-Produkte zu kaufen, sondern in den USA angelegt werden. In Staatsanleihen &ndash; oder auch riskanteren Wertpapieren. Das Dilemma der Exportstars. Wenn das Leitw&auml;hrungsland die Welt mit seiner eigenen W&auml;hrung &uuml;berschwemmt, droht ihm lediglich eine Abwertung seiner W&auml;hrung. Doch auch dies kann im Sinne des Leitw&auml;hrungslandes sein: Ein sinkender Wechselkurs verbessert die Absatzchancen seiner Exportindustrie und entwertet die Forderungen, die sich die &ldquo;flei&szlig;igen Gl&auml;ubigerl&auml;nder&rdquo; gegen&uuml;ber dem Leitw&auml;hrungsland erarbeitet haben. Die Gl&auml;ubiger der USA, vor allem China, Japan und Deutschland, st&uuml;nden nun vor einem Dilemma: Sind sie nicht mehr bereit, weiter Dollars zu sammeln, f&auml;llt der Kurs der US-W&auml;hrung weiter, die eigenen Produkte werden auf dem Weltmarkt teurer und Exportr&uuml;ckschl&auml;ge bremsen das Wachstum. Machen sie aber weiter wie bisher, &ldquo;dann wird die stetig steigende Auslandsverschuldung der USA letztlich eine umso st&auml;rkere Dollarabwertung nach sich ziehen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2009_16_6-7.pdf\">B&ouml;ckler impuls [PDF &ndash; 228 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Engagement von Cerberus: Waffenhandel f&uuml;r Anleger<\/strong><br>\nAm Autogesch&auml;ft hatte Finanzinvestor Cerberus zuletzt wenig Freude. Ein in aller Stille aufgebautes Waffenimperium l&auml;uft dagegen besser denn je.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/alternativen\/:engagement-von-cerberus-waffenhandel-fuer-anleger\/50026286.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Lobbyist f&uuml;r Cerberus ist Bundesverteidigungsminister a.D. Rudolf Scharping.<\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"?p=2356\">NachDenkSeiten vom 22.05.2007<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Unbestechliche Mediziner<\/strong><br>\n2007 gr&uuml;ndeten elf Mediziner\/innen die Initiative MEZIS &ndash; &bdquo;Mein Essen zahle ich selbst &ndash; Initiative unbestechlicher &Auml;rztinnen und &Auml;rzte&rdquo;. Die<br>\nmittlerweile 159 Mitglieder der Vereinigung lassen sich von der Pharmaindustrie nicht bestechen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/2009\/ausgabe_10\/gesell\/gesell\/seite-9\/A0\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Renate K&uuml;nast: Die Gr&uuml;nen wollen die Mitte<\/strong><br>\nWir haben ihnen mit unserem neuen gr&uuml;nen Gesellschaftsvertrag ein programmatisches Angebot vorgelegt. Die Menschen erwarten, dass wir diesen Gesellschaftsvertrag mit ihnen einl&ouml;sen, ihn zu allt&auml;glicher Politik werden lassen. Diese Menschen erwarten politische Kreativit&auml;t und wir sollten den Mut haben, diese zu geben, der K&uuml;nstlerin, dem Studenten, der Angestellten, der Schichtleiterin, dem Facharbeiter, der Selbstst&auml;ndigen, dem Landwirt, der Beamtin, den Menschen in vielf&auml;ltigen Lebensentw&uuml;rfen. Die soziale Basis des &ldquo;gr&uuml;nen Lagers&rdquo; ist genau dieser Teil der Mittelschicht, der im Lebensalltag Verantwortung &uuml;bernimmt und sich verantwortlich f&uuml;r das Gemeinwesen f&uuml;hlt. Diese &ldquo;Verantwortungs-Mittelschicht&rdquo; gruppiert sich allerdings nicht einfach nach Einkommensgruppen, sondern teilt den Willen zum gemeinwohlorientierten Handeln f&uuml;r das Heute und f&uuml;r die Zukunft. Diese Mitte wei&szlig;, dass Gr&uuml;ne nie zu den Propheten des Marktes geh&ouml;rt haben, ebenso wenig reihen wir uns ein in eine neue Staatsgl&auml;ubigkeit&hellip;<br>\nEin Alleinvertretungsmerkmal erw&auml;chst den Gr&uuml;nen aus immens hoher Glaubw&uuml;rdigkeit und aus der bewiesenen handwerklichen F&auml;higkeit zum Umbau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2030758&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_poltop\">Frankfurter Rundschau<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"?p=4264\">Vom R&uuml;ckfall in ein primitives W&auml;hlermarktmodell: &bdquo;In die Mitte r&uuml;cken&ldquo;<\/a>. Der Streit um die &bdquo;Mitte&ldquo; erinnert an den Streit unter en Klerikern des fr&uuml;hen Mittelalters um die Frage, wie viele Engel auf eine Nadelspitze passen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung: CIA scannt soziale Netzwerke<\/strong><br>\nIn-Q-Tel, ein Beteiligungsunternehmen der CIA, hat in die Firma Visible Technologies investiert. Visible Technologies ist auf die Auswertung von Social-Media-Inhalten spezialisiert und soll nun im Auftrag der US-Regierung arbeiten. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Visible Technologies wertet &ouml;ffentliche Informationen auf unterschiedlichen Web-2.0-Plattformen wie beispielsweise Flickr, YouTube oder Twitter aus, untersucht aber auch Blogeintr&auml;ge und die jeweiligen Kommentare zu den Artikeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.chip.de\/news\/ueberwachung-CIA-scannt-soziale-Netzwerke_38552449.html\">Chip<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Finanzminister rechnen Bildungsausgaben sch&ouml;n<\/strong><br>\nSchwarz-Gelb preist Bildung als zentrales deutsches Zukunftsthema und will daf&uuml;r mehr Geld ausgeben. In die Verhandlungen platzen die L&auml;nder-Finanzminister: Mit k&uuml;hner Zahlenakrobatik definieren sie die Ausgaben neu &ndash; und mogeln sich so aus der Verantwortung. Bildungspolitiker sind fassungslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/wissen\/0,1518,druck-656664,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Finanzpolitik: Was gute Bildung kostet<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder wollen bis 2015 sieben Prozent der Wirtschaftskraft f&uuml;r Bildung ausgeben. Selbst wenn dies gel&auml;nge &ndash; f&uuml;r ein gutes Bildungswesen w&auml;re es immer noch zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_99664.html\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Studie sieht geb&uuml;hrenfreie Bundesl&auml;nder als Verlierer<\/strong><br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hat dieser Tage eine Studie zu Studiengeb&uuml;hren ver&ouml;ffentlicht. Untersucht wurden lediglich Studierende der Medizin anhand der Daten der ZVS. In der zugeh&ouml;rigen Pressemitteilung des DIW wird daraus fast reine Propaganda. Denn es wird (ohne jede Einschr&auml;nkung zu nennen) behauptet, &ldquo;Studienanf&auml;nger mit sehr guten Abiturnoten schrecken die Studiengeb&uuml;hren [&hellip;] kaum ab&rdquo; und der Schluss gezogen, dass L&auml;nder ohne Geb&uuml;hren doppelt verlieren: Das Geld durch Studiengeb&uuml;hren und die &ldquo;guten&rdquo; Studierenden.<br>\nDie (von der Abitur-Note her) &ldquo;schlechten&rdquo; Studierenden w&uuml;rden eher auch in anderes Bundesland wechseln. Was die Studie nicht erw&auml;hnt: Ihnen bleibt durch das Zulassungsverfahren oft keine andere Wahl. Wer mit einer nicht &uuml;beraus guten Note oder &uuml;ber die Wartezeit an einen Medizin-Studienplatz gelangen will, wird das eher gelingen, wenn er oder sie mit jedem Platz zufrieden ist. Mehr Pl&auml;tze gibt es zur Zeit eher in Ostdeutschland (alle Bundesl&auml;nder ohne allgemeine Studiengeb&uuml;hren) &ndash; kein Wunder also, dass so der Eindruck entsteht, die &ldquo;schlechten&rdquo; Studierenden w&uuml;rden eher den Geb&uuml;hren ausweichen.<br>\nSowohl das ZVS-Verfahren f&uuml;hrt hier also zu einem Studiengeb&uuml;hren-unabh&auml;ngigen Effekt, aber auch die soziale Zusammensetzung von Medizinstudierenden ist nicht geeignet, aus ihrem Verhalten auf alle Studierenden und deren Verhalten in Bezug auf Studiengeb&uuml;hren zu schlie&szlig;en.<br>\nDie Presseerkl&auml;rung des DIW kann man also mal wieder der Rubrik &ldquo;Propaganda&rdquo; zuordnen. Die durchaus Erfolg hat. Sucht man das Thema bei einer Suchmaschinen, so findet man Artikel mit dem Titel &ldquo;Studenten fl&uuml;chten nicht vor Geb&uuml;hren&rdquo; (und Untertitel &ldquo;Kein Vorteil durch Geb&uuml;hrenverzicht&rdquo;) oder &ldquo;Freie L&auml;nder verlieren&rdquo;. Jeweils ohne jede Erw&auml;hnung der Einschr&auml;nkungen der Studie.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-969-studiengebuehren-propaganda.php\">studis online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.342286.de\/09-43-1.pdf\">DIW Studie [PDF &ndash; 271 KB]<\/a>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Simple Erkenntnisse: Mediziner sind immun gegen Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,656519,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Patt im Parlament &ndash; Berlusconi entgeht R&uuml;ge<\/strong><br>\nEin Abstimmungspatt hat dem italienischen Ministerpr&auml;sidenten Silvio Berlusconi eine peinliche R&uuml;ge des EU-Parlaments wegen mangelnder Pressefreiheit in seinem Land erspart. Die in Stra&szlig;burg anwesenden Abgeordneten wiesen am Mittwoch insgesamt acht Antr&auml;ge mit 338 zu 338 Stimmen ab. Der konservativen Europ&auml;ischen Volkspartei war es gelungen, gen&uuml;gend Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Berlusconi zu mobilisieren. Gleichwohl werteten es die unterlegenen Sozialisten, Liberalen, Gr&uuml;nen und Linken als Erfolg, das Thema publik gemacht zu haben. Bedauert wurde die offensichtliche Spaltung des Europ&auml;ischen Parlaments, wie der italienische Liberale Niccolo Rinaldi hervorhob. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem &laquo;historischen Votum&raquo;. Konservative Abgeordnete sahen in den Antr&auml;gen indes ein Komplott der Linken und eine Hexenjagd gegen Berlusconi. Reporter ohne Grenzen siedelt das Land in der &laquo;Rangliste der Pressefreiheit 2009&raquo; nur auf Platz 49 an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/servlets\/page?section=784&amp;item=1498499\">Netzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dabei ist der Versto&szlig; gegen die Pressefreiheit nur ein Aspekt des Gesamtskandals Berlusconi. Dass Europa es nicht nicht schafft, sich von einem Politiker zu distanzieren, der sich u.a. in die Politik begeben hat, um sich durch ma&szlig;geschneiderte Gesetze einer Strafverfolgung zu entziehen, spricht weder f&uuml;r den europ&auml;ischen Rechtsstaat noch f&uuml;r die europ&auml;ischen Demokratien. Sollen wir daraus schlie&szlig;en, dass die konservative Europ&auml;ische Volkspartei in ihren L&auml;ndern, also hier die CDU\/CSU, die Methoden eines Berlusconis guthei&szlig;en w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Wei&szlig;es Haus contra Fox News: Krieg auf dem falschen Kanal<\/strong><br>\nDas Wei&szlig;e Haus bek&auml;mpft offen den erzkonservativen Kabelkanal Fox News. Dahinter steckt eine Top-Strategin Barack Obamas, die bisher im Hintergrund agierte und sich nun im Krieg mit dem Sender w&auml;hnt &ndash; prompt schie&szlig;en dessen Quoten in die H&ouml;he. Die Sache droht nach hinten loszugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,druck-656388,00.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Interessant. Obama und seine Zuarbeiter haben offenbar verstanden, dass man bei einer aggressiven Gegnerschaft in den Medien nur die Wahl zwischen zwei mehr oder weniger schlechten L&ouml;sungen hat. Entweder man duckt sich, dann wird man nach aller Erfahrung fertig gemacht. Oder man wehrt sich und thematisiert die Medienbarriere beziehungsweise die Aggression und Feindseligkeit dieser Medien. Dann hat man zwar auch keine Garantie f&uuml;r den Sieg, auch dann kann man niedergemacht werden. Aber man hat eine Chance zum &ndash; wenigstens partiellen &ndash; Sieg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h29\"><\/a><strong>Otto Brenner Preis 2009 f&uuml;r Kritischen Journalismus<\/strong><br>\nDen 1. Preis erh&auml;lt Marc Th&ouml;rner f&uuml;r seine H&ouml;rfunk-Reportage &bdquo;Wir respektieren die Kultur &ndash; Im deutsch kontrollierten Norden Afghanistans&ldquo;.<br>\nDer 2. Preis geht an die ZDF-Autoren Ulrike Br&ouml;dermann und Michael Strompen f&uuml;r ihre Dokumentation &bdquo;Der gl&auml;serne Deutsche &ndash; wie wir B&uuml;rger<br>\nausgesp&auml;ht werden&ldquo;.<br>\nMit dem 3. Preis wird Simone S&auml;lzer von der Passauer Neuen Presse ausgezeichnet. Die Autorin stellt in einer 14-teiligen Serie &bdquo;Leben in W&uuml;rde&ldquo; Einzelschicksale aus Deggendorf vor, die mit Problemen der gesellschaftlichen Isolation k&auml;mpfen.<br>\nDen Preis in der Kategorie &bdquo;Spezial&ldquo; erh&auml;lt der Essayist und Kommentator Christian Semler (freier Autor, taz).<br>\nDer Medienprojektpreis geht an die Macher des &bdquo;ZEIT&ldquo;-Plagiats vom 1. Mai 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-preis.de\/presse\/pressemitteilungen\/otto-brenner-preis-2009-fuer-kritischen-journalismus-geht-an-marc-thoerner-vom-deutschlandfunk-fuer-ein-erstklassiges-hoerfunkfeature.html\">Otto Brenner Preis 2009<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h30\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 20.10.2009<\/strong><br>\nDie komplette Sendung in voller L&auml;nge und Sch&ouml;nheit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/866272?inPopup=true\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Wie versteckt man Schulden, Umsatzsteuer auf die Daseinsvorsorge, Privatisierung der sozialen Sicherung geht weiter, schwarz-gelbe Planungen, Oberschicht sch&uuml;tzt sich vor Unterschicht, nur noch Parteien der &bdquo;Mitte&ldquo;, sch&ouml;ngerechnete Bildungsausgaben, neues aus der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4282\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4282","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4282","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4282"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4282\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}