{"id":42825,"date":"2018-03-09T08:33:31","date_gmt":"2018-03-09T07:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825"},"modified":"2018-03-09T08:33:31","modified_gmt":"2018-03-09T07:33:31","slug":"hinweise-des-tages-3076","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h01\">Esst doch Kuchen statt Brot: Vom Zustand der deutschen Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h02\">Fehlerhafte Statistiken: Wieso Hartz IV tats&auml;chlich zu wenig zum Leben ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h03\">Teilung besprochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h04\">T&uuml;rkischer Einmarsch in Nord-Syrien ist ein Angriffskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h05\">&bdquo;Keine Russen-Aggression&ldquo;: Nato-General mahnt in USA zu vorsichtigerer Wortwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h06\">Auslandseins&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h07\">Die bevorstehende Erneuerung der SPD in 20-Netzwerker-Thesen &ndash; und was diese wirklich bedeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h08\">Die dritte Spaltung der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h09\">Steueroasen florieren &ndash; schwarze Liste wird beerdigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h10\">Onlinehandel: Chinesische H&auml;ndler umgehen Umsatzsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h11\">Fabian Scheidler und Harald Schumann im Grips Theater: Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h12\">Stickstoffdioxid f&uuml;hrt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h13\">Stromverbrauch: Warum sich das Sparen nicht mehr lohnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h14\">Fukushima: Aufr&auml;umen wird noch Jahrzehnte dauern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Esst doch Kuchen statt Brot: Vom Zustand der deutschen Politik<\/strong><br>\nMit der Initiative der Bundeskanzlerin, die Vergabepraxis der Essener Tafel f&uuml;r Notd&uuml;rftige in Erwartung eines g&uuml;nstigen Moments f&uuml;r politische Zustimmung zu kritisieren, ist ein vermeintlich cleverer Schachzug nach hinten losgegangen. [&hellip;]<br>\nAngela Merkel, die sich nicht gerade durch gro&szlig;e Sprachgewandtheit und empathische Einf&uuml;hlung auszeichnet, witterte einen g&uuml;nstigen Moment und sprang auf den Zug auf, der durch die Medien raste. Sie kritisierte die Vergabepraxis der Essener Tafel und schielte auf Lob ihres Klientels. Bekommen hat sie dagegen eine strenge R&uuml;ge vom Bundesvorsitzenden der Tafeln in Deutschland Jochen R&uuml;hl. Es sei die Politik der vergangenen Jahre, es sei die Politik Merkels, durch die Tafeln notwendig geworden sind. Das l&auml;sst sich nicht von der Hand weisen. Merkel schweigt seitdem zum Thema.<br>\nDas war Merkels Marie-Antoinette-Moment. Es war nicht ihr erster, aber es war der bisher deutlichste. Im Aufeinandertreffen mit einem Azubi in der Krankenpflege oder im Kontakt mit einem von Abschiebung bedrohten Kind, immer dann, wenn Merkel mit der von ihr geschaffenen Realit&auml;t konfrontiert wird, beschenkt sie die Republik mit einem dieser Momente.<br>\nAuch dieses Mal wird sie in die Schranken gewiesen. Sie wird &ouml;ffentlich vorgef&uuml;hrt. Ihre absolute Ahnungslosigkeit hinsichtlich der weitreichenden Folgen der eigenen Politik und ihre desastr&ouml;sen Auswirkungen auf die B&uuml;rger wird f&uuml;r einen Moment deutlich sichtbar. Merkel steht v&ouml;llig nackt da &ndash; und jeder kann es sehen. Sie tr&auml;gt die Verantwortung f&uuml;r Zust&auml;nde, die sie kritisiert. Sie ist im Hinblick auf die drastischen Folgen ihrer eigenen Politik offenkundig v&ouml;llig ahnungslos. Sie ist eine dekadente Politikerin.<br>\nMerkel ist als langj&auml;hrige Regierungschefin zentral daf&uuml;r verantwortlich, dass Armut und Verteilungsk&auml;mpfe am unteren Ende der Gesellschaft in einem unglaublichen Ausma&szlig; zugenommen haben, w&auml;hrend am oberen Ende die Gewinne und Einkommen in obsz&ouml;nem Ausma&szlig; wachsen. Wer die Kritik an der Entwicklung noch als Neiddebatte abtut, verkennt die gesellschaftliche Sprengkraft, die sich hier zeigt. Um die eigenen Macht zu festigen, verlangt das System Merkels den B&uuml;rgern immer gr&ouml;&szlig;ere Zugest&auml;ndnisse und Entbehrungen ab, die sie dorthin verteilen kann, woher sich ihre Macht speist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/66270-marie-antoinette-momente-vom-zustand\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fehlerhafte Statistiken: Wieso Hartz IV tats&auml;chlich zu wenig zum Leben ist<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland nutzen Tafeln. Ein Grund sind die knappen Hartz-IV-Bez&uuml;ge, die sich am Existenzminimum ausrichten. Das aber wird &ndash; mit Wissen der Regierung &ndash; seit Jahren zu niedrig berechnet. [&hellip;]<br>\nAllerdings h&auml;tte eine Erh&ouml;hung des Regelbedarfs erhebliche Auswirkungen, selbst wenn sie auf die eigentlich unabdingbaren 60 Euro beschr&auml;nkt bliebe: Die reinen Mehrkosten l&auml;gen zwar nicht h&ouml;her als etwa bei der Erh&ouml;hung der M&uuml;tterrente im Jahr 2014, gingen aber in die Milliarden. Zudem h&auml;tten auf einen Schlag Hunderttausende Haushalte mehr einen Anspruch auf Hartz IV &ndash; was einer Bundesregierung bei n&auml;chster Gelegenheit als Beleg f&uuml;r eine angeblich gewachsene Armut vorgehalten werden k&ouml;nnte.<br>\nDer Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell weist auf zwei weitere Folgen eines h&ouml;heren Existenzminimums hin:<br>\nErstens w&auml;ren die Auswirkungen auch auf die Einkommensteuer betr&auml;chtlich &ndash; das Existenzminimum dient ja nicht nur zur Berechnung des Regelbedarfs, sondern auch zur Festlegung des Grundfreibetrags. W&uuml;rde der Freibetrag entsprechend steigen, k&auml;me das einer Steuersenkung gleich.<br>\nZweitens m&uuml;sste auch der Mindestlohn kr&auml;ftiger steigen als bisher &ndash; schlie&szlig;lich gilt das Lohnabstandsgebot, also die Vorgabe, dass Erwerbsarbeit finanziell attraktiver sein soll als der Bezug von Sozialleistungen.<br>\nEs gibt also durchaus nachvollziehbare Gr&uuml;nde, weshalb der Gesetzgeber eine Erh&ouml;hung scheut. Aber das &auml;ndert nichts an der Tatsache: Das Existenzminimum ist zu niedrig berechnet &ndash; und das trifft die &Auml;rmsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/tafel-streit-wieso-hartz-iv-tatsaechlich-zu-wenig-zum-leben-ist-a-1197012.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was ist daran nachvollziehbar, B&uuml;rgern dieses Landes selbst das Existenzminimum zu verweigern? Weil es angeblich Milliarden Mehrkosten verursachen w&uuml;rde? Nun, lieber gew&auml;hrt man den Reichen und Superreichen Milliarden an Steuerprivilegien und sieht bei der in diesen Kreisen &uuml;blichen Steuerhinterziehungen geflissentlich weg. Wenn 40 Superreiche in Deutschland zusammen so viel Verm&ouml;gen besitzen, wie eine H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, dann ist das Problem sicher nicht, dass kein Geld da ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Fast niemand bestreitet, dass das Existenzminimum zu niedrig berechnet ist; erh&ouml;ht wird es dennoch nicht.&rdquo; &ndash; Ein unhaltbarer, ungesetzlicher Zustand, und nichts &auml;ndert sich. Vielleicht ist nicht nur der Sozialstaat kaputt, sondern auch der Rechtsstaat? &ldquo;Es gibt also durchaus nachvollziehbare Gr&uuml;nde, weshalb der Gesetzgeber eine Erh&ouml;hung scheut.&rdquo; &ndash; Eine unbegreifliche Folgerung. Das Gegenteil ist richtig: erstens h&auml;tten die Hartz-IV-Betroffenen dann endlich das Existenzminimum, das ihnen das Grundgesetz garantiert. Und zweitens h&auml;tten alle anderen lohnabh&auml;ngigen Menschen brutto und netto mehr in der Tasche. Ein Staat, der seiner Aufgabe nachk&auml;me und am Wohlergehen seiner B&uuml;rger interessiert w&auml;re, also jeder normale demokratische Staat, w&uuml;rde genau aus den genannten Gr&uuml;nden die Hartz-IV-S&auml;tze erh&ouml;hen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Teilung besprochen<\/strong><br>\nUSA wollen dauerhaft in Syrien bleiben. Protokoll von Diplomatentreffen ver&ouml;ffentlicht [&hellip;]<br>\nDer Euphrat soll nach US-Pl&auml;nen innerhalb von Syrien eine neue Grenze werden, &ouml;stlich des Flusses soll das Gebiet &raquo;Osteuphrat&laquo; entstehen. Das geht aus einem Protokoll der britischen Botschaft in Washington hervor, &uuml;ber das die libanesische Tageszeitung Al-Akhbar vor einer Woche berichtete. Internationale Redaktionen darauf blieben bisher fast vollst&auml;ndig aus. Aufgezeichnet wurde dem Zeitungsreport nach das Treffen einer &raquo;Kleinen Syriengruppe&laquo; am 11. Januar, zu dem das US-Au&szlig;enministerium Vertreter aus Gro&szlig;britannien, Frankreich, Jordanien und Saudi-Arabien nach Washington eingeladen hatte. Der US-Diplomat David Satterfield erl&auml;uterte den Teilnehmern die US-Pl&auml;ne &uuml;ber die Teilung Syriens, die eine andauernde US-Milit&auml;rpr&auml;senz &ouml;stlich des Euphrat in den von Kurden kontrollierten Gebieten vorsieht. Finanziert werden soll die Besatzung mit vier Milliarden US-Dollar j&auml;hrlich.<br>\nSollte Russland den Forderungen der USA und seiner Verb&uuml;ndeten in bezug auf Syrien nicht nachgeben, werde man vor den russischen Pr&auml;sidentschaftswahlen &raquo;die Angreifbarkeit des Herrn Putin bestens zu nutzen wissen&laquo;, wird Satterfield in dem Protokoll laut Al-Akhbar zitiert. &raquo;Wir werden die Stimmung gegen Assad unter den russischen W&auml;hlern intensiv anheizen, mehr Sitzungen im UN-Sicherheitsrat beantragen und begleitend eine Medienkampagne gegen ihn&laquo; starten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328369.teilung-besprochen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>T&uuml;rkischer Einmarsch in Nord-Syrien ist ein Angriffskrieg<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sidenten Yildirim verwies auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz auf meine Frage, wie die milit&auml;rische &ldquo;Operation Olivenzweig&rdquo; der T&uuml;rkei in Nord-Syrien v&ouml;lkerrechtlich zu rechtfertigen sei, auf das Selbstverteidigungsrecht gem&auml;&szlig; Artikel 51 der UN-Charta.<br>\nDass die T&uuml;rkei sich in Nord-Syrien selbstverteidigt, ist von Anfang an mehr als zweifelhaft gewesen. Geostrategische Ziele in einem Drittland unter Einsatz milit&auml;rischer Mittel als Selbstverteidigung zu bezeichnen und damit bei den NATO-Partnern inklusive Deutschlands keinen Widerspruch zu erfahren, verweist einmal mehr auf den fortgesetzten gef&auml;hrlichen Erosionszustand des V&ouml;lkerrechts. Der t&uuml;rkische Einmarsch in Nord-Syrien ist nichts anderes als ein Angriffskrieg und bricht damit das zwischenstaatliche Gewaltverbot.<br>\nIch bin froh, dass die Ausarbeitung [PDF] des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages im Kern diese Auffassung teilt. Ich hoffe, dass diese Ausarbeitung nun der Bundesregierung den notwendigen Ansto&szlig; geben wird, endlich diese &ldquo;Operation Olivenzweig&rdquo; als das zu bezeichnen, was sie ist: Ein Angriffskrieg. DIE LINKE wird auf jeden Fall den Druck auf die Bundesregierung aufrechterhalten.<br>\nF&uuml;r das bisherige Schweigen und Lavieren der &uuml;brigen NATO-Staaten einschlie&szlig;lich der deutschen Regierung gibt es zwei Gr&uuml;nde:<br>\nErstens f&uuml;hren die NATO oder ihre Mitglieder ihrem Selbstverst&auml;ndnis nach keine Angriffskriege, sondern nur Verteidigungskriege &ndash; weltweit. Aggressoren sind immer nur die anderen.<br>\nZweitens liefert die Bundesregierung bis j&uuml;ngst R&uuml;stungsg&uuml;ter an die T&uuml;rkei. Die GroKo, insbesondere Noch-Au&szlig;enminister Gabriel hat nur unter erheblichem &ouml;ffentlichem Druck die Nachr&uuml;stung der Leopard-Panzer auf Eis gelegt. Am liebsten normalisierte die Bundesregierung die R&uuml;stungskooperation mit der T&uuml;rkei wieder. Erkl&auml;rte die Bundesregierung nun, die T&uuml;rkei breche das UN-Gewaltverbot und somit zwingendes Recht und das mit deutschen Waffen, so w&auml;re die Bundesregierung in der unangenehmen Lage, indirekt den V&ouml;lkerrechtsbruch der T&uuml;rkei zu unterst&uuml;tzen oder unterst&uuml;tzt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/tuerkischer-einmarsch-in-nord-syrien-ist-ein-angriffskrieg\/\">Alexander Neu<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Milit&auml;roffensive in Afrin: Syrische Zivilisten fliehen vor t&uuml;rkischer Armee<\/strong><br>\nDie Milit&auml;roperation in Nord-Syrien richtet sich gegen die kurdische YPG &ndash; doch sie trifft auch viele Zivilisten. Die Zahl der Verletzten steigt stetig, viele sind auf der Flucht. Nun will das kurdisch dominierte Milit&auml;rb&uuml;ndnis SDF Einheiten aus dem Osten nach Afrin abziehen, um gegen die t&uuml;rkische Armee zu k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/militaeroffensive-in-afrin-syrische-zivilisten-fliehen-vor.1773.de.html?dram:article_id=412482%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Wo bleibt der Aufschrei der Medienwelt, die doch sonst so gerne und schnell die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo; verteidigt wie z.B. im Fall Ukraine und Russland? Die T&uuml;rkei ist schlie&szlig;lich v&ouml;lkerrechtswidrig in Syrien einmarschiert, um dort in ihrem Sinne &bdquo;reinen Tisch&ldquo; zu machen! Was f&uuml;r Heuchler sitzen doch in Br&uuml;ssel, Berlin und div. Medienh&auml;usern, die diesen kriegerischen Akt einfach so durchgehen lassen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Keine Russen-Aggression&ldquo;: Nato-General mahnt in USA zu vorsichtigerer Wortwahl<\/strong><br>\nBehauptungen, Russland plane eine Aggression gegen die baltischen Republiken, haben keine Grundlage. Das hat der Vorsitzende des Nato-Milit&auml;rausschusses, der tschechische General Petr Pavel, bei seinem Amtsbesuch in Washington am Mittwoch vor der Presse erkl&auml;rt.<br>\nIn seiner Stellungnahme zum Thema erl&auml;uterte er, welche Ma&szlig;nahmen die Nato in diesem Zusammenhang ergreifen k&ouml;nnte.<br>\n&bdquo;Ich w&uuml;rde wahrscheinlich den Begriff &sbquo;Aggression&lsquo; bez&uuml;glich der baltischen Staaten mit gr&ouml;&szlig;erer Vorsicht benutzen, da wir tats&auml;chlich keine offene Aggression gegen sie sehen. Wir haben steigende Spannungen in der Region erlebt, (&hellip;) aber zur Invasion in das Territorium und den Luftraum der baltischen Staaten kam es nicht. Alles, was wir in der Region haben, ist eine verst&auml;rkte Milit&auml;rpr&auml;senz, ein h&ouml;heres Aufkommen von Milit&auml;r&uuml;bungen sowie Langstrecken-Flugmissionen und einen intensiveren Einsatz von Aufkl&auml;rungsdiensten, aber &sbquo;Aggression&lsquo; w&uuml;rde ich das nicht nennen&ldquo;, so Pavel nach Angaben russischer Medien.<br>\nDar&uuml;ber hinaus kommentierte Pavel Berichte &uuml;ber angebliche Verletzungen des baltischen Luftraumes durch die russische Luftwaffe. &bdquo;Die meisten dieser sogenannten Verletzungen werden durch einen Kommunikationsverlust oder menschliche sowie technische Fehler verursacht. Ich w&uuml;rde sagen, dass 90 Prozent dieser sogenannten Verletzungen auf technische oder menschliche Fehler zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind&ldquo;, sagte der tschechische General. Pavel stellte fest, dass auch die Nato ihre Milit&auml;rpr&auml;senz vor den russischen Grenzen verst&auml;rke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180308319848491-russland-usa-baltikum-aggression-nato\/\">Sputniknews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auslandseins&auml;tze<\/strong><br>\nDiese Sprachkosmetik funktioniert. In Deutschland regt sich kaum Widerstand gegen die &bdquo;Auslandseins&auml;tze&ldquo; in diversen aussereurop&auml;ischen L&auml;ndern mit ihren &bdquo;friedenserhaltenden&ldquo; und &bdquo;friedenssichernden&ldquo; Massnahmen. Offiziell gibt es seit 1990 &bdquo;Auslandseins&auml;tze&ldquo;. Das ist eine lange Zeit. Sie ist lang genug, um zu dem begr&uuml;ndeten Urteil zu kommen, dass diese Kriege, denn darum handelt es sich, weder friedenssichernd noch friedenserhaltend sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.journal21.ch\/auslandseinsaetze\">Journal21<\/a>\n<p><strong>dazu: Militarisierung der EU schreitet voran &ndash; Milit&auml;runion muss gestoppt werden<\/strong><br>\n&bdquo;Hinter der wohlklingenden strukturierten Zusammenarbeit steckt nichts anderes als die Milit&auml;runion und die weitere Militarisierung der EU-Au&szlig;enpolitik&rdquo;, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den aktuellen Fahrplan des Rates der Europ&auml;ischen Union zur &ldquo;St&auml;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit&rdquo; (SSZ\/PESCO). Pfl&uuml;ger weiter:<br>\n&bdquo;PESCO findet seine Grundlage bereits in den Vertr&auml;gen von Lissabon, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Bundesregierung die entsprechenden Verabredungen schnell vorantreiben m&ouml;chte. Die Milit&auml;runion unterscheidet sich nicht gro&szlig; vom Rest der Europ&auml;ischen Union. Es geht weniger um eine Zusammenarbeit als um die Vereinfachung der Durchsetzungsf&auml;higkeit der st&auml;rksten Mitgliedsstaaten. Viele Mitgliedsstaaten sind bereits jetzt an zahlreichen Milit&auml;reins&auml;tzen beteiligt. Ich gehe davon aus, dass es durch PESCO noch schneller und &ouml;fter zu EU-Milit&auml;reins&auml;tzen kommen wird.<br>\nDie EU beweist wieder ihren militaristischen Charakter. DIE LINKE wird in Deutschland und Europa die Antikriegs-Bewegung weiter unterst&uuml;tzen und den Druck gegen die Milit&auml;runion verst&auml;rken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/militarisierung-der-eu-schreitet-voran-militaerunion-muss-gestoppt-werden\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die bevorstehende Erneuerung der SPD in 20-Netzwerker-Thesen &ndash; und was diese wirklich bedeuten<\/strong><br>\nDie Netzwerker in der SPD haben in 20 Thesen aufgeschrieben, wie sie sich die Erneuerung der Partei vorstellen, damit die ehemalige Volkspartei nicht bald im Gerangel um die Pl&auml;tze drei bis f&uuml;nf der Parteienlandschaft versinkt. Die Thesen wirken nur wie eine Ansammlung von leeren Floskeln. &Uuml;bersetzt man sie in Normalsprache, wird daraus ein schockierender Abgesang auf die deutsche Sozialdemokratie.<br>\n1. Erneuerung hei&szlig;t nach vorne schauen und aus der Vergangenheit lernen.<br>\n&Uuml;bersetzung: Wir wissen alle, dass die Agenda 2010 die Partei ruiniert hat, aber wir reden nicht mehr dar&uuml;ber. Wir schauen nach vorne und tun es nicht nochmal. Ist ja auch nicht mehr n&ouml;tig. (&hellip;)<br>\n6. Erneuerung hei&szlig;t, daf&uuml;r zu sorgen, dass der Sozialstaat als Dienst von Mensch zu Mensch gelebt wird.<br>\nSozialstaat hei&szlig;t nach unseren Vorstellungen nicht staatliche Leistungen und Absicherung, sondern private Tafeln f&uuml;r Bed&uuml;rftige. Siehe auch 11.<br>\n7. Erneuerung hei&szlig;t, den digitalen Wandel f&uuml;r die Menschen zu nutzen und daf&uuml;r zu sorgen, dass aus technischem Fortschritt sozialer und &ouml;kologischer Fortschritt entsteht.<br>\nErst einmal alles umsetzen, was modern wirkt, mit 4.0 und so, und danach die Folgen lindern, wenn man uns l&auml;sst.<br>\n8. Erneuerung hei&szlig;t gute und gleiche Chancen f&uuml;r alle Generationen.<br>\nWof&uuml;r die Chiffre Chancengleichheit f&uuml;r die Generationen steht, kann man am klarsten aus der entsprechenden Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erfahren: Niedrige Renten und gedeckelte oder sinkende Sozialbeitr&auml;ge, vor allem f&uuml;r die Arbeitgeber.<br>\n9. Erneuerung hei&szlig;t, die Globalisierung zu gestalten und mehr Verantwortung zu &uuml;bernehmen in einer Welt, die immer mehr zusammenr&uuml;ckt und voneinander abh&auml;ngig ist.<br>\nF&uuml;r das &Uuml;bernehmen von (milit&auml;rischer) Verantwortung f&uuml;r die Vorw&auml;rtsverteidigung der Marktwirtschaft am Hindukusch ist zwar in der Bundesregierung Ursula von der Leyen die zust&auml;ndige Expertin. Aber wir sind dabei.<br>\n10. Erneuerung hei&szlig;t, die Demokratie fit zu machen f&uuml;r das 21. Jahrhundert, das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen neu zu begr&uuml;nden und unseren freiheitlichen Lebensstil zu pflegen.<br>\nDemokratie im traditionellen Sinne ist unmodern. Unser freiheitlicher Lebensstil (= wenig regulierte Marktwirtschaft) verlangt nach marktkonformer Demokratie. Ist jetzt zwar auch wieder CDU (Merkel), aber wir sind dabei.<br>\n11. Erneuerung hei&szlig;t ein gut funktionierender Staat, der die Menschen st&auml;rkt und zu einem eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Leben bef&auml;higt.<br>\nEin gut funktionierender Staat ist einer, der sich wenig einmischt und die B&uuml;rger darauf verweist, sich selbst zu helfen. Siehe auch 6. (&hellip;)<br>\n18. Erneuerung hei&szlig;t, dass die Gesamtpartei als Volkspartei Ort der gemeinsamen Diskussionen ist.<br>\nLokale und regionale Gremien und Partei-Str&ouml;mungen: Maul halten! Die Linie legt die Parteif&uuml;hrung fest. (Siehe auch 16.) Wieder das Wort Volkspartei untergebracht. Geht doch! (&hellip;)<br>\n20. Erneuerung hei&szlig;t: Sei Du selbst die Erneuerung, die Du Dir w&uuml;nschst!<br>\nWenn Du unbedingt Erneuerung willst, erneuere Dich doch selber. Erwarte keine echte Erneuerung von der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/960-spd-netzwerker\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die dritte Spaltung der SPD<\/strong><br>\nHaben die Sozialdemokraten noch eine Chance sich gegen die politische Konkurrenten zu profilieren? Durchaus. Sie m&uuml;ssen sozialpolitisch weiter nach links, innenpolitisch nach rechts r&uuml;cken. Das klingt plakativ &ndash; und das muss es auch sein.<br>\nWann die Sozialdemokratie eigentlich zuletzt gl&uuml;cklich mit sich selbst?<br>\nMan muss daf&uuml;r weit zur&uuml;ckblicken, bis in die fr&uuml;hen 1970er-Jahre. Die SPD forcierte mit der Bildungsreform ein gleicherma&szlig;en egalit&auml;res wie meritokratisches Projekt und mit der Entspannungspolitik einen identit&auml;tsstiftenden Entwurf, der realpolitisch und vision&auml;r war. Zudem gab es ein umfassendes politisches Konzept: Die Sozialdemokraten glaubten an das Modell Deutschland. Das war der Versuch, dauerhaft einen sozialdemokratisch gef&auml;rbten, ordentlich geplanten Staatskapitalismus zu etablieren. Der SPD fiel in diesem System die Rolle zu, eine effektive Sozialpartnerschaft zu gew&auml;hrleisten und die Bed&uuml;rfnisse des Marktes via energischer Planung mit denen der Gesellschaft zu synchronisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/++co++df2350f2-21f4-11e8-b6ad-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wieder ein Beispiel daf&uuml;r, dass wichtige Medien der Gewerkschaften inzwischen von einer Mischung aus Taz und Gr&uuml;nen gepr&auml;gt wird. Die Analyse des Niedergangs der SPD ist voller Schw&auml;chen. Die Machtergreifung der Seeheimer kommt nicht vor, der Bruch mit der friedenspolitischen Vergangenheit durch die Mitwirkung am Jugoslawien Krieg nicht, alles geschlabbert. Den Niedergang in den siebziger Jahren auf die Staatsschulden zu schieben, statt zu analysieren, welche Wirkung die Aufgabe einer aktiven auf Vollbesch&auml;ftigung dringenden Besch&auml;ftigungspolitik hatte, ist absolut fehlgeleitet und oberfl&auml;chlich. <\/em><\/p>\n<p><em>Die Gewerkschafter unter den Nachdenkseiten-Lesern sollten sich bitte mal um die hier sichtbare Entwicklung bei wichtigen Gewerkschaftsmedien k&uuml;mmern. Am Ende kommt der Autor immerhin auf die Idee, Corbyn als eine Art Leitperson zu begreifen. H&ouml;chste Zeit. Kurz zuvor wurde uns noch Otto Schily als leuchtendes Vorbild empfohlen. Der Autor hat aus gutem Grund darauf verzichtet, einen Beleg f&uuml;r diese Empfehlung zu nennen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steueroasen florieren &ndash; schwarze Liste wird beerdigt<\/strong><br>\n&bdquo;Die schwarze Liste der Steueroasen entpuppt sich als diplomatisches Desaster. Die Streichung weiterer L&auml;nder aufgrund unverbindlicher Zusagen ist nur noch peinlich. Die Zahlen der EU-Kommission belegen erneut das Ausma&szlig; der Steuerhinterziehung und -vermeidung, aber Steueroasen in- und au&szlig;erhalb der EU haben nichts zu bef&uuml;rchten&ldquo;, kommentiert Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender sowie Steuer- und Finanzexperte der Fraktion DIE LINKE, die bevorstehende Streichung von Bahrain, den Marshallinseln und St. Lucia von der schwarzen Steueroasen-Liste sowie die heutige Vorstellung einer Studie der EU-Kommission zu &uuml;ber EU-Steueroasen abgewickelten Lizenzzahlungen. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Die Kriterien der Liste wurden so geschliffen, dass sowohl die USA, die den weltweiten Informationsaustausch blockieren, als auch die britischen &Uuml;berseegebiete nichts mehr zu bef&uuml;rchten hatten. Bald wird die Liste leer sein.<br>\nEU-Steueroasen wie die Niederlande, Malta, Luxemburg und Irland waren von der Liste ohnehin aus Prinzip ausgenommen, obwohl sie zu den sch&auml;dlichsten ihrer Art auf der Welt z&auml;hlen. Das belegen die heute von der Kommission vorgelegten Zahlen auf eindr&uuml;ckliche Weise, nach denen z.B. durch Irland Lizenzzahlungen multinationaler Konzerne &ndash; die meist der Gewinnverschiebung dienen &ndash; in H&ouml;he von 23 Prozent der Wirtschaftsleistung flie&szlig;en. Um ihr Gesch&auml;ftsmodell abzusichern, blockieren die gleichen Staaten nachweisbar seit sieben Jahren eine Reform der Zins- und Lizenzrichtlinie, die aktuell Steuervermeidung absichert anstatt Doppelbesteuerung zu verhindern.<br>\nEchte Sanktionen gegen L&auml;nder auf der Liste sind ohnehin nicht vorgesehen. Die Bundesregierung muss endlich auf nationaler Ebene bzw. gemeinsam mit EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich Quellensteuern auf Finanzfl&uuml;sse in Steueroasen erheben &ndash; auch innerhalb der EU.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/steueroasen-florieren-schwarze-liste-wird-beerdigt\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Onlinehandel: Chinesische H&auml;ndler umgehen Umsatzsteuer<\/strong><br>\n&Uuml;ber Amazon und Co. bieten auch viele H&auml;ndler aus China ihre Ware an. Daf&uuml;r m&uuml;ssten sie bei Versand aus Deutschland an die deutschen Beh&ouml;rden Umsatzsteuer zahlen &ndash; tun das aber h&auml;ufig nicht. Die Markplatzbetreiber weisen die Verantwortung von sich. Und dem Fiskus entgeht ein hoher dreistelliger Millionenbetrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/onlinehandel-chinesische-haendler-umgehen-umsatzsteuer.724.de.html?dram:article_id=412441\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Einzelh&auml;ndler vor Ort gehen Pleite, da gegen&uuml;ber diesen Gesch&auml;ftspraktiken nicht mehr konkurrenzf&auml;hig. Wo sind die Politiker in Berlin und bei der EU, die dieser Verzerrung und Ungerechtigkeit ein Ende bereiten?! Ich sehe sie z.Zt. jedenfalls nicht, da man sich ja zuerst mit einer neuerlichen Di&auml;tenerh&ouml;hung und mit Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr im Eilverfahren besch&auml;ftigt. Die Politik- und EU-Verdrossenheit wird doch durch ein solches Verhalten nur noch gen&auml;hrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fabian Scheidler und Harald Schumann im Grips Theater: Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen<\/strong><br>\nFabian Scheidler und Harald Schumann diskutieren &uuml;ber die globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft: die Krise des Lebens auf der Erde, die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich, die Ursachen von Flucht und das geopolitische Chaos, das mit dem Niedergang der US-Hegemonie und dem Aufstieg Chinas verbunden ist.<br>\nWelche Perspektiven gibt es f&uuml;r den Aufbau zukunftsf&auml;higer &Ouml;konomien und Gesellschaften im sich zuspitzenden globalen Chaos? Eine besondere Rolle spielt dabei das, was Fabian Scheidler &ldquo;Tribut&ouml;konomie&rdquo; nennt: Reichtum und Privilegien werden zunehmend nicht durch Markterfolge gesichert, sondern durch staatliche Subventionen, etwa im Bankensektor (Bankenrettungen) oder in der Auto- und Flugzeugbranche. Die &ouml;kologisch destruktivsten Branchen werden mit Billionen von Dollar und Euro gef&ouml;rdert. Hinzu kommen leistungslose Einkommen aus Eigentumsrechten, etwa im Immobiliensektor, aber auch im Bereich geistiger Eigentumsrechte, wie etwa Software. Eine Durchbrechung der Tribut&ouml;konomie und der Verquickung von Staat und Gro&szlig;kapital erweist sich daher als eine entscheidende Voraussetzung f&uuml;r eine sozial-&ouml;kologische Transformation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/de\/blog\/fabian-scheidler-und-harald-schumann-im-grips-theater-chaos-das-neue-zeitalter-der-revolutionen\">Kontext TV<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stickstoffdioxid f&uuml;hrt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen<\/strong><br>\nUBA-Studie ordnet Gesundheitsbelastung durch Stickstoffdioxid in Deutschland ein<br>\nDie NO2-Konzentrationen in der Au&szlig;enluft in Deutschland f&uuml;hren zu erheblichen Gesundheitsbelastungen. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). Demnach lassen sich f&uuml;r das Jahr 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesf&auml;lle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung im l&auml;ndlichen und st&auml;dtischen Raum zur&uuml;ckf&uuml;hren. Die Studie zeigt au&szlig;erdem: Die Belastung mit Stickstoffdioxid steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. UBA-Pr&auml;sidentin Maria Krautzberger: &bdquo;Die Studie zeigt, wie sehr Stickstoffdioxid der Gesundheit in Deutschland schadet. Wir sollten alles unternehmen, damit unsere Luft sauber und gesund ist. Gerade in den verkehrsreichen St&auml;dten besteht Handlungsbedarf. Das hat das Bundesverwaltungsgericht best&auml;tigt. Selbst Fahrverbote sind als letztes Mittel demnach m&ouml;glich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/no2-krankheitslasten\">Umweltbundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stromverbrauch: Warum sich das Sparen nicht mehr lohnt<\/strong><br>\nDie Netzentgelte sind ein wesentlicher Teil der Stromkosten. Sie machen bei den meisten Haushalten etwa ein Viertel des Strompreises aus. Die Strom-Netzbetreiber stellen die Netzentgelte den Stromversorgern in Rechnung. Die arbeiten diese Netzentgelte dann ihrerseits in die Stromtarife f&uuml;r die Verbraucher ein. Viele Netzbetreiber erh&ouml;hten in den vergangenen Jahren ihre fixen Grundpreise pro Anschluss deutlich st&auml;rker als die verbrauchsabh&auml;ngigen Arbeitspreise.<br>\nDiese Entwicklung bei Netzentgelten l&auml;sst sich in ganz Deutschland beobachten: Der Preis, der abh&auml;ngig vom Verbrauch verlangt wird, der sogenannte Arbeitspreis, stieg seit 2012 bis heute um 8 Prozent an, der fixe Grundpreis samt sogenannter Messkosten dagegen im selben Zeitraum um sage und schreibe 66 Prozent. Das macht sich letztlich in den Strompreisen bemerkbar. Bei diesen ist laut Bundesnetzagentur die Spreizung bereits enorm. 2017 zahlten Geringverbraucher (1000 kWh\/Jahr) im Grundversorgungstarif durchschnittlich 45,5 Cent\/kWh; Haushaltskunden mit wesentlich h&ouml;herer Abnahmemenge (zwischen 2500 und 5000 kWh\/Jahr) zahlten dagegen nur 30,9 Cent\/kWh.<br>\nDas Ergebnis ist paradox: Wer wenig Strom verbraucht, wird umgelegt auf die verbrauchte Kilowattstunde &ndash; st&auml;rker belastet, als der, der viel in Anspruch nimmt. Da lohnt es sich f&uuml;r Geringverbraucher kaum noch, Strom zu sparen. Vielverbraucher werden dagegen bevorzugt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/stromverbrauch-kosten-sparen100.html\">plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fukushima: Aufr&auml;umen wird noch Jahrzehnte dauern<\/strong><br>\nAm Sonntag, dem 11.3., j&auml;hrt sich zum siebenten Male die dreifache Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Ein schweres Seebeben der St&auml;rke 9 auf der Richterskala und ein nachfolgender Tsunami verw&uuml;steten die K&uuml;stenregion n&ouml;rdlich von Tokio und zerst&ouml;rten drei der vier Reaktoren im AKW Fukushima Daiichi. In drei Reaktoren kam es seinerzeit aufgrund des Ausfalls der Notk&uuml;hlung zur Schmelze des Reaktorkerns.<br>\nEs gibt Anzeichen daf&uuml;r, dass zumindest ein Teil der Reaktoren bereits durch das Erdbeben schwer gesch&auml;digt wurde. Der Hauptschaden scheint aber durch den Tsunami verursacht worden zu sein.<br>\nLetzteres h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen, wenn das AKW-Gel&auml;nde nicht vor dem Bau abgetragen worden w&auml;re. Das war geschehen, um die Energie zum Hochpumpen des aus dem Meer gewonnenen K&uuml;hlwassers zu sparen. Alternativ h&auml;tte die Anlage auch mit einer Schutzmauer gegen die verheerenden Flutwellen gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnen, die in Japan immer wieder auftreten. Doch auf die Mauer war offensichtlich bewusst verzichtet worden, wie vergangenen Monat ein ehemaliger Mitarbeiter der Betreibergesellschaft Tepco vor Gericht aussagte.<br>\nDas Tohoko-Beben, das den Tsunami ausl&ouml;ste, war weltweit das viertst&auml;rkste seit 1900 und in Japan das st&auml;rkste Beben seit dem Beginn moderner Aufzeichnungen vor 130 Jahren. Allerdings war bekannt, dass im Land der aufgehenden Sonne derartige seltene und starke Beben zu erwarten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fukushima-Aufraeumen-wird-noch-Jahrzehnte-dauern-3988170.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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