{"id":4284,"date":"2009-10-23T17:30:16","date_gmt":"2009-10-23T15:30:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4284"},"modified":"2009-10-23T17:30:16","modified_gmt":"2009-10-23T15:30:16","slug":"hinweise-des-tages-2-113","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4284","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Schwarz-Gelbe Einigung &uuml;ber einkommensunabh&auml;ngige Beitr&auml;ge und festgeschriebenen Arbeitgeberanteil, Alt und arm, Opel-Lohnklau, Die Mafiabosse sitzen in den Banken, Joschka Fischer jetzt auch Lobbyist f&uuml;r Siemens. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Schwarz-Gelbe Einigung bei Gesundheit: einkommensunabh&auml;ngige Beitr&auml;ge und festgeschriebener Arbeitgeberanteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Alt und arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Repr&auml;sentative Umfrage: 80 Prozent wollen K&uuml;ndigungsschutz unver&auml;ndert beibehalten oder ausbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Opel-Lohnklau fast durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Aktion Hilfe f&uuml;r Quelle-Opfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Die Mafiabosse sitzen in den Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Fed fordert Banken zu Reform der Bonus-Struktur auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gefeuerter Manager will 47 Millionen Euro Schadenersatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Gesamteinnahmen der Parteien im Zeitraum von 2000 bis 2007 leicht gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Joschka Fischer jetzt auch Lobbyist f&uuml;r Siemens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Public Private Partnership (Master, Weiterbildung)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schienen-Investitionen im Europa-Vergleich: Deutschland weit abgeschlagen noch hinter Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Zum Abschied greift Ypsilanti an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">&raquo;Ich erwarte, da&szlig; Brandenburg nicht zustimmt&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4284&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schwarz-Gelbe Einigung bei Gesundheit: einkommensunabh&auml;ngige Beitr&auml;ge und festgeschriebener Arbeitgeberanteil<\/strong><br>\nCDU, CSU und FDP haben sich auf einen Umbau des deutschen Gesundheitssystems verst&auml;ndigt. Das gaben die Verhandlungsf&uuml;hrer von CDU, CSU und FDP, Frau von der Leyen, Frau Stamm und R&ouml;sler, in Berlin bekannt. Die Versicherten w&uuml;rden k&uuml;nftig einen einkommensunabh&auml;ngigen Beitrag leisten. Zudem sollen die Krankenkassen mehr Beitragsautonomie bekommen. Hier werde es auch regionale Schwerpunkte geben. Der Zusatzbeitrag bleibe auch 2010 gedeckelt. Au&szlig;erdem ist ein sozialer Ausgleich &uuml;ber das Steuersystem geplant. Bisher sei dieser ausschlie&szlig;lich von kleinen und mittleren Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze getragen worden. Der Anteil der Arbeitgeber soll k&uuml;nftig festgeschrieben und der Gesundheitsfonds zun&auml;chst bestehen bleiben, jedoch von einer Regierungskommission bis voraussichtlich 2011 in ein neues System der Finanzierung &uuml;berf&uuml;hrt werden. Auf diese Art strebe man ein robustes Gesundheitssystem an, erl&auml;uterten die drei Verhandlungsf&uuml;hrer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/200910231200\/1\">DLF (12.00 Uhr)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Einstieg in die Kopfpauschale ist damit beschlossen. Jeder zahlt unabh&auml;ngig von seinem Einkommen (ohnehin nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze) denselben Zusatzbeitrag.<br>\nDer Anteil der Arbeitgeber (sog. &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo;) wird festgeschrieben. Die zus&auml;tzlichen Lasten liegen also ausschlie&szlig;lich bei den Arbeitnehmern. Damit wird der Umstieg auf private Krankenversicherungen gef&ouml;rdert.<br>\nHinzu kommt noch die alle verpflichtende Kopfgeldzusatzversicherung bei der Pflege. Der weitere Abbau des Solidarprinzips und des Sozialstaats schreitet kr&auml;ftig voran.<br>\n&Uuml;brigens: Entgegen unserer gestrigen Meldung aus dem K&ouml;lner Stadt-Anzeiger soll die Praxisgeb&uuml;hr nicht abgeschafft werden: Statt einmalig 10.-&euro; im Quartal also bei jedem Arztbesuch etwa als Beispiel 5.-&euro;, das trifft dann vor allem chronisch Kranke.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Alt und arm<\/strong><br>\nArmut im Alter ist pass&eacute;; ein Restposten, der ausl&auml;uft und sich vernachl&auml;ssigen l&auml;sst. So lautet eine g&auml;ngige Annahme, die leider nicht zutrifft. Gewiss, die Armut im Alter hat sich in der Schweiz seit der Einf&uuml;hrung der AHV und der Erg&auml;nzungsleistungen erheblich entsch&auml;rft. Die beiden Begriffe alt und arm lassen sich l&auml;ngst nicht mehr gleich setzen. Das ist erfreulich. Allerdings gibt es auch gegenl&auml;ufige Entwicklungen. So sind die Verm&ouml;gen und Einkommen bei den &auml;lteren Menschen ungleicher verteilt als bei den &uuml;brigen Altersgruppen. Vielen Haushalten fehlen finanzielle Reserven. Nominell steigen die durchschnittlichen Einkommen zwar. Aber die verf&uuml;gbaren Einkommen sind in etlichen Altershaushalten gesunken. Die Ausgaben f&uuml;r Steuern, Versicherungen und das Wohnen fallen bei kleinen Budgets besonders ins Gewicht. Davon zeugt, dass die Verschuldung im Alter wieder zugenommen hat. Das ist alarmierend. Die reiche Schweiz muss diese R&uuml;ckschritte angehen. Ein erster Schritt besteht darin, die Armut im Alter wieder st&auml;rker wahr zu nehmen. Das f&ouml;rdert auch die Akzeptanz notwendiger Unterst&uuml;tzung. In finanzieller Hinsicht sind die Erg&auml;nzungsleistungen zu erh&ouml;hen, unb&uuml;rokratischer zu gew&auml;hren und auf alle Haushalte auszuweiten, die zu wenig Einkommen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/blogs\/nzz_votum\/soziale_kluft\/alt_und_arm_1.3912200.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat die Schweiz aber noch einen dornigen Weg vor sich. In Deutschland haben wir nicht damit zu k&auml;mpfen, die Armut im Alter wieder st&auml;rker wahr zu nehmen. Wir sind schon l&auml;ngst in der zweiten Phase, in der mit Spr&uuml;chen, wie, &ldquo;wir haben die reichste Rentnergeneration&nbsp; seit&nbsp; Bestehen der Republik&rdquo;, ein Generationenkonflikt gesch&uuml;rt wird und die betr&auml;chtliche Altersarmut an den Rand gedr&auml;ngt wird. Auf der anderen Seite werden Meldungen wie,&nbsp; &bdquo;Jedem 2. droht Altersarmut&ldquo; (Bild 6.8.2009),&nbsp; zu Propagandafeldz&uuml;gen der Versicherungswirtschaft genutzt um mit Unterst&uuml;tzung von Herrn&nbsp; Raffelh&uuml;schen u.a&nbsp; f&uuml;r die private Altersvorsorge zu&nbsp; werben und die Umlagefinanzierung zu denunzieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Repr&auml;sentative Umfrage: 80 Prozent wollen K&uuml;ndigungsschutz unver&auml;ndert beibehalten oder ausbauen<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Menschen in Deutschland h&auml;lt den K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r unverzichtbar: Insgesamt 51 Prozent m&ouml;chten die Schutzregelungen unver&auml;ndert behalten, weitere 29 Prozent wollen sie st&auml;rken. Lediglich 13 Prozent finden es richtig, den K&uuml;ndigungsschutz einzuschr&auml;nken oder abzuschaffen. Eine deutliche mehrheitliche Zustimmung zeigt sich in allen Berufsgruppen und auch bei Anh&auml;ngern von Union und FDP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2009_10_22_kuendigungsschutz.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 223 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Opel-Lohnklau fast durch<\/strong><br>\nDie Einkommensk&uuml;rzungen bei dem angeschlagenen Autobauer Opel sind von den Besch&auml;ftigtenvertretungen gr&ouml;&szlig;tenteils bereits abgesegnet worden. Lediglich die Belegschaften in Spanien und Bochum haben dem &raquo;Memorandum of Understanding&laquo; (MoU) zwischen Opel, General Motors (GM), Magna, Betriebsr&auml;ten und Gewerkschaften nach jW-Informationen bislang nicht zugestimmt. Das MoU schreibt fest, da&szlig; bei den L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern in Deutschland j&auml;hrlich 176,8 Millionen, europaweit 265 Millionen Euro eingespart werden. Es gilt als Voraussetzung f&uuml;r den Verkauf der Mehrheitsanteile der neuen Opel-Gesellschaft an ein Konsortium aus dem kanadisch-&ouml;sterreichischen Zulieferer Magna und der russischen Sberbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-22\/056.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aktion Hilfe f&uuml;r Quelle-Opfer<\/strong><br>\nNach den letzten Informationen des Insolvenzverwalters d&uuml;rften insgesamt bis zu 7000 der urspr&uuml;nglich 10500 inl&auml;ndischen Primondo-Besch&auml;ftigten ihren Job verlieren, das Schicksal der ausl&auml;ndischen T&ouml;chter und ihrer Belegschaften (rund 5000 Leute) ist dagegen noch offen.<br>\nEtwa 3000 Frauen und M&auml;nnern ist bereits vor einiger Zeit gek&uuml;ndigt worden. Anfang November ist mit einem Ansturm von etwa 4000 Betroffenen auf einen Schlag zu rechnen, sch&auml;tzt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Rainer Bomba.<br>\nEinen Teil der demn&auml;chst Jobsuchenden k&ouml;nne man wohl rasch vermitteln, weil es in der Region N&uuml;rnberg-F&uuml;rth etwa 10000 offene Stellen gibt, sagt Bomba. Vielen anderen drohe aber die Arbeitslosigkeit, denn ein zweites Versandhaus, das derartige Massen Arbeitsuchender aufnehmen k&ouml;nne, gebe es nicht. &ldquo;Bei einigen wird der Weg sehr lang werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2030770_Fragen-und-Antworten-Aktion-Hilfe-fuer-Quelle-Opfer.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Mafiabosse sitzen in den Banken<\/strong><br>\nDie organisierte Kriminalit&auml;t handelt mit Emissionszertifikaten und versucht, mit gef&auml;lschten Medikamenten die Pharmaindustrie zu infiltrieren.<br>\nAuf welche Bereiche sich die organisierte Kriminalit&auml;t k&uuml;nftig konzentrieren wird, beschreibt auch der neue Europol-Lagebericht. Gro&szlig; im Kommen ist zum Beispiel Mehrwertsteuerbetrug und hier vor allem der l&auml;nder&uuml;bergreifende Handel mit Emissionszertifikaten. &ldquo;Jemand registriert sich national als Trader, erwirbt in einem anderen Land steuerfrei die in der Industrie hei&szlig;begehrten Zertifikate, geht damit woanders an die B&ouml;rse und kassiert dann die Mehrwertsteuer&rdquo;, umriss Europol-Sprecher Gerald Hesztera die einfach anmutende Methode. Pro Jahr entstehe dadurch bereits ein Schaden von 100 Milliarden Euro.<br>\nAls Alarmzeichen wertet Europol auch das erstmalige Auftauchen von gef&auml;lschten Medikamenten im normalen Handel. Ein Apotheker aus Gro&szlig;britannien fiel aus allen Wolken, als die staatliche Kontrollagentur in seinen Regalen ein gef&auml;lschtes und v&ouml;llig unwirksames Krebsmedikament fand. &ldquo;Das bedeutet, dass es den F&auml;lschern gelungen ist, sich in die legale Distribution einzuklinken&rdquo;, so Hesztera.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/fs\/1254312208356\/Die-Mafiabosse-sitzen-in-den-Banken\">Standard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fed fordert Banken zu Reform der Bonus-Struktur auf<\/strong><br>\nErwartet werde von den Banken &laquo;eine unverz&uuml;gliche &Uuml;berpr&uuml;fung ihrer Bonus-Arrangements um sicherzustellen, dass diese keine exzessiven Risikogesch&auml;fte beg&uuml;nstigten&raquo;, hiess es in einer am Donnerstag in Washington ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung der Fed.<br>\nKorrekturen an Anreizsystemen.&nbsp; Die Fed rief die Banken zu &laquo;Korrekturen&raquo; an ihren Anreizsystemen auf, sollten sich diese als zu riskant erweisen. Die bisherige Praxis habe zu &laquo;fehlgesteuerten Anreizen und exzessiven Risikogesch&auml;ften gef&uuml;hrt, die zu Bankverlusten und finanzieller Instabilit&auml;t beitrugen&raquo;, erkl&auml;rte Fed-Chef Ben Bernanke.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/fed_fordert_banken_zu_reform_der_bonus-struktur_auf_1.3909014.html?printview=true\">NZZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.federalreserve.gov\/newsevents\/press\/bcreg\/20091022a.htm\">FED<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/manager_von_us-firmen_mit_staatshilfe_werden_kurz_gehalten_1.3905093.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass die Fed anscheinend das bisherige Bonus-System als Hochrisiko f&uuml;r das Finanzsystem einstuft, ganz im Gegensatz zum Verhalten der US-Regierung auf dem G-20- Gipfel. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn dies sozusagen die letzte Warnung w&auml;re, um dann Taten folgen zu lassen &ndash; auch in der Vorbildfunktion f&uuml;r den britischen Finanzplatz und Kontinentaleuropa.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gefeuerter Manager will 47 Millionen Euro Schadenersatz<\/strong><br>\nNeuer &Auml;rger f&uuml;r die HSH Nordbank: Der vor kurzem gefeuerte New Yorker Filialleiter wehrt sich mit einer Klage und fordert 47,5 Millionen Euro Schadenersatz. Darin behauptet der ehemalige Mitarbeiter der Bank, seine Entlassung sei ein politisches Man&ouml;ver im Zusammenhang mit der schleswig-holsteinischen Landtagswahl. Damit habe Bankchef Dirk Jens Nonnenmacher von eigenen und von Problemen der Bank ablenken wollen.<br>\nDer ehemalige Filialleiter war entlassen worden, nachdem ehemalige Mitarbeiter der New Yorker Niederlassung gegen ihren Chef Sex- und Mobbing-Vorw&uuml;rfe erhoben und das Kreditinstitut auf Schadenersatz verklagt hatten. Der Beschuldigte weist diese Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck und verweist auf seine erfolgreiche Arbeit f&uuml;r die New Yorker Niederlassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,656874,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesamteinnahmen der Parteien im Zeitraum von 2000 bis 2007 leicht gestiegen<\/strong><br>\nDie Gesamteinnahmen der Parteien sind in den Jahren 2000 bis 2007 leicht gestiegen. Das geht aus dem Bericht &uuml;ber die Rechenschaftsberichte der Parteien f&uuml;r diesen Zeitraum sowie &uuml;ber die Entwicklung der Parteienfinanzen hervor (16\/14140), den Bundestagespr&auml;sident Norbert Lammert (CDU) heute ver&ouml;ffentlicht hat. Die h&ouml;chsten Gesamteinnahmen verzeichnete demnach im Jahr 2007 die SPD mit 156,982 Millionen Euro, gefolgt von der CDU mit 142,452 Millionen Euro. Die CSU nahm im selben Jahr 43,459 Millionen Euro und die FDP 31,665 Millionen Euro ein. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen konnten 2007 26,138 Millionen Euro und Die Linke 22,434 Millionen Euro verbuchen.<br>\nAls wichtigste Einnahmequellen der Parteien nennt der Bericht Mitglieds- und Mandatstr&auml;gerbeitr&auml;ge, Spenden sowie staatliche Mittel aus der Teilfinanzierung nach dem Parteiengesetz. Bei den Einnahmen durch Mitgliedsbeitr&auml;ge zeigt sich bei den Parteien keine einheitliche Tendenz: W&auml;hrend CDU, SPD, Die Linke und CSU in diesem Bereich Einbu&szlig;en verzeichneten, konnten FDP und Gr&uuml;ne Anstiege vermerken. Zudem mussten die Parteien mit Ausnahme der CSU im Hinblick auf die aus Spenden herr&uuml;hrenden Einnahmen eine insgesamt r&uuml;ckl&auml;ufige Entwicklung hinnehmen. Lediglich in den Bundestagswahljahren 2002 und 2005 erhielten die Parteien zum Teil deutlich mehr Spenden.<br>\nAngestiegen sind hingegen die staatlichen Zuwendungen. Mit Ausnahme der SPD bekamen alle Parteien 2007 mehr Gelder als im Jahr 2000. Dabei liegt der Anteil der staatlichen Mittel an den Gesamteinnahmen der jeweiligen Parteien bei SPD und CSU im Jahr 2007 mit rund 28 Prozent und 25 Prozent relativ niedrig. Dagegen liegt er bei den Gr&uuml;nen und der Partei Die Linke mit jeweils 39 Prozent deutlich h&ouml;her, w&auml;hrend sich CDU und FDP mit je etwa 31 Prozent im Mittelfeld bewegen.<br>\nQuelle 1: Heute im Bundestag Nr. 262 (bisher nur im Abonnement und noch nicht allgemein zug&auml;nglich)<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/141\/1614140.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 2 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Woher die privaten Spenden kamen wurde nicht aufgeschl&uuml;sselt. Auff&auml;llig ist, dass in den Wahljahren 2002 und 2005 die Spendeneinnahmen vor allem der CDU, der CSU und der FDP einen deutlich h&ouml;heren Anteil der Einnahmen ausmachten als im Durchschnitt.<br>\nDie CDU hat einen Spendenanteil von 13,4%, die SPD von 6,7%, die Gr&uuml;nen von 12,3%, die FDP von 22,3%, DIE LINKE von 6,9% und die CSU von 24,6% (!) an den Gesamteinnahmen (S46 der Bundestagsdrucksache).<br>\nInteressant ist auch, dass die SPD im Jahre 2003 (Agenda-Jahr) mit -6,21% und 2004 mit -6,91% und nochmals im Jahr 2006 mit -4,95% besonders hohe Mitgliederschwunde hinnehmen musste, deutlich h&ouml;here als die CDU. Den h&ouml;chsten Mitgliederanstieg verzeichnete DIE LINKE im Jahre 2007 mit einem Plus von 18,85% auf 71.711 Mitglieder.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Joschka Fischer jetzt auch Lobbyist f&uuml;r Siemens<\/strong><br>\nNeben seinem Engagement f&uuml;r BMW und die Nabucco-Pipeline-Gesellschaft wird der Gr&uuml;nen-&Uuml;bervater Joschka Fischer f&uuml;r Siemens arbeiten. Gemeinsam mit seiner fr&uuml;heren US-Kollegin Madeleine Albright ber&auml;t er den Konzern &bdquo;in au&szlig;enpolitischen und unternehmensstrategischen Fragen&rdquo;. Siemens baut unter anderem Atomkraftwerke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article4950020\/Joschka-Fischer-jetzt-auch-Lobbyist-fuer-Siemens.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Public Private Partnership (Master, Weiterbildung)<\/strong><br>\nDieser Studiengang ist ab Sommersemester 2010 geplant.<br>\nPublic Private Partnerships gewinnen als M&ouml;glichkeit zur Beschaffung und Bereitstellung von Leistungen zunehmend an Bedeutung. PPP&lsquo;s sind inzwischen eine anerkannte Beschaffungsvariante zur Bereitstellung staatlicher Infrastruktur. Projekte werden derzeit im Bereich von Schulen, Verwaltungsgeb&auml;uden, Gef&auml;ngnissen, des Stra&szlig;enbaues, der Stadtbeleuchtung und IT Dienstleistungen umgesetzt.<br>\n&Ouml;ffentlich Private Partnerschaften f&uuml;hren aufgrund des Lebenszyklusansatzes sowie einer sinnvollen Risikostruktur und der Nutzung von Anreizmechanismen bei geeigneten Projekten zu erheblichen Einsparungen. Der Master of Laws (PPP) richtet sich vorrangig an Absolventen von rechtswissenschaftlichen, verwaltungswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studieng&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fh-mainz.de\/wirtschaft\/studienangebot\/public-private-partnership-master-weiterbildung\/index.html\">Fachhochschule Mainz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun kann also die Privatisierung und die Auspl&uuml;nderung der &ouml;ffentlichen Kassen durch private Investoren auch noch &bdquo;studiert&ldquo; werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schienen-Investitionen im Europa-Vergleich: Deutschland weit abgeschlagen noch hinter Italien<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en Industriel&auml;nder Europas investieren hohe Summen in ihre Eisenbahnnetze. Nach einer Untersuchung von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr geht Deutschland einen nationalen Sonderweg und droht, den internationalen Anschluss zu verpassen. Die Schweiz investierte 284 Euro pro B&uuml;rger, &Ouml;sterreich folgt mit 205 Euro pro Kopf. Aber auch andere Europ&auml;er ert&uuml;chtigen zur Zeit mit Hochdruck ihr Schienennetz: Gro&szlig;britannien steckt 136 Euro pro Kopf in sein Netz, die Niederlande (105 Euro), Schweden (104 Euro), Spanien (84 Euro) und Frankreich (80 Euro) setzen ebenfalls klare Signale f&uuml;r die Zukunft ihrer Eisenbahnen. Deutschland rangiert mit Investitionen von 47 Euro pro Kopf weit abgeschlagen noch hinter Italien (60 Euro pro B&uuml;rger).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/deutsch\/Schienen-Investitionen-im-Europa-Vergleich.html\">Allianz pro Schiene e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zum Abschied greift Ypsilanti an<\/strong><br>\nAndrea Ypsilanti zieht sich weiter zur&uuml;ck. Die einstige Hoffnungstr&auml;gerin der hessischen SPD scheidet nach vier Jahren aus dem Bundesvorstand ihrer Partei aus. Zum Abschied griff sie ihre innerparteilichen Widersacher scharf an.<br>\nW&auml;hrend sie selbst &ldquo;Verantwortung &uuml;bernommen und meine F&uuml;hrungs&auml;mter niedergelegt&rdquo; habe, blieben andere im Amt oder strebten &ldquo;nahtlos&rdquo; ein neues an, beklagt sie in einem Brief an die SPD-Vorstandsmitglieder in Hessen und im Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/2033308_Fruehere-hessische-SPD-Chefin-Zum-Abschied-greift-Ypsilanti-an.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Ich erwarte, da&szlig; Brandenburg nicht zustimmt&laquo;<\/strong><br>\nDie m&auml;rkische Linke will ihre Wahlversprechen zur Energiepolitik brechen. Ein Gespr&auml;ch mit Dagmar Enkelmann, Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Linksfraktion im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-23\/006.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Schwarz-Gelbe Einigung &uuml;ber einkommensunabh&auml;ngige Beitr&auml;ge und festgeschriebenen Arbeitgeberanteil, Alt und arm, Opel-Lohnklau, Die Mafiabosse sitzen in den Banken, Joschka Fischer jetzt auch Lobbyist f&uuml;r Siemens. 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