{"id":42841,"date":"2018-03-11T11:30:06","date_gmt":"2018-03-11T10:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42841"},"modified":"2026-01-27T11:28:05","modified_gmt":"2026-01-27T10:28:05","slug":"saemtliche-synthetischen-gifte-in-der-landwirtschaft-gehoeren-verboten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42841","title":{"rendered":"\u201eS\u00e4mtliche synthetischen Gifte in der Landwirtschaft geh\u00f6ren verboten\u201c"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180309_koch.jpg\" alt=\"Timm Koch\" title=\"Timm Koch\"><\/div><p>Rund 35.000 Tonnen Pestizide gelangen pro Jahr in Deutschland auf die &Auml;cker. Viele Insektizide sind langwirkend und t&ouml;ten Insekten auch noch nach Montaten oder gar Jahren. Darauf verweist <strong>Timm Koch<\/strong> im Interview mit den NachDenkSeiten. Koch, der sich als Imker intensiv mit Bienen auseinandersetzt, f&uuml;hrt im Interview aus, wie wichtig diese Insekten f&uuml;r Mensch und Natur sind und erz&auml;hlt von einem Treffen bei Bayer Crop Science in Monheim am Rhein.  F&uuml;r den Philosophen und Autor war die Begegnung mit Mitarbeitern des Chemiekonzerns eine &bdquo;Reise nach Absurdistan&ldquo;. Der Politik wirft Koch vor, von den &bdquo;Agrarkartellen gnadenlos gekapert&ldquo; worden zu sein. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6195\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-42841-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=42841-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"180312_Saemtliche_synthetischen_Gifte_in_der_Landwirtschaft_gehoeren_verboten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Koch, der Titel Ihres Buches hei&szlig;t &bdquo;Herr Bien und seine Feinde&ldquo;. Was meinen Sie mit &bdquo;Herr Bien&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Die Idee, das Bienenvolk mitsamt seinen Waben als Einwesen, also eine Art Superorganismus, zu betrachten, der mit Schwarmintelligenz agiert und sogar in der Lage ist, seine &bdquo;K&ouml;rpertemperatur&ldquo; zu regeln, ist nicht neu. Bereits im Jahre 1869 ver&ouml;ffentlichte der Imker und Tischler Johannes Mehring ein Buch zu dem Thema. Titel: <em>Das neue Einwesensystem als Grundlage zur Bienenzucht<\/em>. Dieses Einwesen nennt man seither den Bien. Den Zusatz <em>Herr<\/em> w&auml;hlte ich, weil der Bien sicherlich in herrschender Position auf unserem Planeten agiert. Gemeinsam mit den anderen Best&auml;uberinsekten bietet der Bien eine &bdquo;Serviceleistung&ldquo; an, auf die sich im Laufe der Jahrmillionen etwa zwei Drittel aller unserer Pflanzenarten eingelassen haben. Bei Insektenbest&auml;ubung wird, im Gegensatz zur Windbest&auml;ubung, wenig dem Zufall &uuml;berlassen. Je besser die Best&auml;ubungsleistung, desto mehr Pflanzenarten lassen sich darauf ein und desto mehr hat unter anderem unser Herr Bien am Ende zu fressen. Best&auml;uberinsekten wie die Bienen pr&auml;gen in beispielloser Weise das Leben auf der Erde.<\/p><p><strong>Sie haben eine Vorliebe f&uuml;r &bdquo;flei&szlig;ige, sanftm&uuml;tige Sexmuffel&ldquo;. So steht es zumindest in Ihrem Buch. Was um Himmels willen meinen Sie damit?<\/strong><\/p><p>Wer den Bien als Einwesen betrachtet, der kommt nicht umhin, charakterliche Unterschiede zu erkennen. Ich habe da so einen Kandidaten auf meinem Bienenstand, der sofort lossticht, wenn ich den Deckel zu seiner Behausung &ouml;ffne. Gleichzeitig ist die Honigleistung des Kerls mehr als d&uuml;rftig und er ist schwarmfreudig, verwendet also viel Energie auf das Anlegen von K&ouml;niginnenzellen. Mit anderen Worten: Da ist ein fauler, aggressiver Sexprotz am Werke, mit dem sich schwer imkern l&auml;&szlig;t. Auf den war ich letzte Saison nicht besonders gut zu sprechen. Bis ich entdeckte, dass ausgerechnet dieser Bien mit der t&ouml;dlichen Varroamilbe viel besser klarkam als seine Kollegen. Nach der Ameisens&auml;urebehandlung fanden sich bei ihm weniger als zehn tote Milben auf dem Kontrollbrett. Beim Nachbarn, der fast nie stach, wenig Schwarmtendenzen zeigte und ordentlich Honig einlagerte, beim &bdquo;flei&szlig;igen, sanftm&uuml;tigen Sexmuffel&ldquo; also, waren hunderte der Milben gefallen.<\/p><p><strong>Damit sind wir also bereits mittendrin in Ihrem Thema: Bienen. Sagen Sie unseren Leser bitte: Warum &uuml;berhaupt ein Buch &uuml;ber Bienen?<\/strong><\/p><p>Bienen sind faszinierende Lebewesen. Wer sich mit ihnen besch&auml;ftigt, lernt eine Menge &uuml;ber die Natur und damit bestenfalls auch &uuml;ber sich selbst.<\/p><p><strong>Es gibt sicherlich einige Menschen, die mit Bienen nicht sonderlich klarkommen. Immerhin stechen Bienen und sie k&ouml;nnen auch ziemlich nervig sein. Von daher l&auml;sst sich die Aussage: &bdquo;Ich mag Honig, aber ich mag keine Bienen&ldquo; sicherlich nachvollziehen, oder?<\/strong><\/p><p>Hier m&ouml;chte ich anmerken, dass viele Menschen den Unterschied zwischen Bienen und Wespen nicht wirklich kennen. Ich habe schon oft erlebt, dass das aggressive Raubinsekt Wespe als Biene bezeichnet wurde. Die Wespe ist als Hautfl&uuml;gler ein enger Verwandter der Biene. Abgesehen davon, dass beispielsweise die Feige in ihrer komplizierten Fruchtbildung komplett auf Wespen zur Best&auml;ubung angewiesen ist, k&ouml;nnen Wespen wirklich manchmal ganz sch&ouml;n nervig sein. Bienen hingegen stechen im Wesentlichen eigentlich nur, wenn es gilt, ihren Stock, also ihr Zuhause mit den darin eingelagerten Honigvorr&auml;ten, zu verteidigen. Bei Leuten, die zwar Honig, aber keine Bienen m&ouml;gen, hat man es demnach in der Regel mit Ignoranten zu tun, die auch noch v&ouml;llig die Best&auml;ubungsleistung der Bienen ausblenden.<\/p><p><strong>Was also ist es, warum wir Menschen die Bienen vielleicht in einem anderen Licht betrachten sollten?<\/strong><\/p><p>Bienen und andere Insekten best&auml;uben nicht nur zwei Drittel aller auf der Erde vorkommenden Pflanzenarten. Diese Zahl l&auml;sst sich auch problemlos auf die Pflanzen anwenden, die dem Menschen als Nahrung dienen. Von diesen circa hundert Arten werden rund siebzig von Bienen best&auml;ubt. Wir leben mit der Biene also in einer engen Symbiose, die weit &uuml;ber das Thema Honig hinausgeht. Geht es den Bienen schlecht, hat das gravierende Folgen f&uuml;r die Natur im Allgemeinen und ganz speziell auch f&uuml;r den Menschen, der ja Teil der Natur ist.<\/p><p><strong>Nun sagen Sie, der &bdquo;Herr Bien&ldquo; hat Feinde. Wer sind sie?<\/strong><\/p><p>Wenn ich von den Feinden des Biens rede, meine ich nicht seine Fressfeinde, wie etwa den B&auml;ren, den Bienenfresser oder die Hornisse. Gemeint sind vielmehr nach schnellem Profit gierende Menschen, welche die Landwirtschaft vornehmlich als Geldquelle betrachten und dabei ihren eigentlichen Zweck aus den Augen verlieren: verl&auml;sslich ausreichend Nahrung f&uuml;r Mensch und Vieh zu produzieren. Aus dieser fehlgeleiteten Motivation heraus werden riesige Monokulturen angelegt, die nur unter hohem Einsatz von allerhand Pestiziden lebensf&auml;hig sind. Diese Pflanzen m&uuml;ssen dann zu einem gewaltigen Anteil als Futter f&uuml;r die Massentierhaltung dienen oder verschwinden in absolut nicht nachhaltigen Biokraftwerken, wo sie in elektrischen Strom verwandelt werden. Bei Letzterem m&ouml;chte ich besonders auf die unr&uuml;hmliche Rolle der Gr&uuml;nen verweisen, die diesen Wahnsinn auch noch als &ouml;kologisch bezeichnen. Die moderne Landwirtschaft gilt heutzutage als weltweit eine der gr&ouml;&szlig;ten Bedrohungen unserer Artenvielfalt. Insekten wie die Bienen sind besonders betroffen.<\/p><p><strong>Was hat es mit dem Vorgehen von Konzernen wie Monsanto und Bayer auf sich?<\/strong><\/p><p>Die Hauptakteure des landwirtschaftlichen &Ouml;kozids sind in einem klassischen Dilemma gefangen. Einerseits ist der Gifttod ihr Gesch&auml;ftsmodell. Andererseits werden bei dieser zwar sehr effektiven, aber wahllosen Art des T&ouml;tens leider auch Organismen erledigt, die f&uuml;r den landwirtschaftlichen Erfolg unabdingbar sind. Dies wiederum bedroht ihren Profit. Gesucht werden also momentan L&ouml;sungen, bei denen s&auml;mtliche Insekten sterben d&uuml;rfen, nur die Bienen nicht. Meine tiefe &Uuml;berzeugung ist: S&auml;mtliche synthetischen Gifte in der Landwirtschaft geh&ouml;ren verboten. Tausende Biobauern machen vor, dass dies ohne Probleme bewerkstelligt werden kann. Als ersten Schritt dahin lie&szlig;e sich dar&uuml;ber nachdenken, die &bdquo;Bio&ldquo;-Siegel abzuschaffen. Mit diesem Instrument werden Verbraucher, die ungiftig produzierte Lebensmittel kaufen, regelrecht bestraft. Vielmehr sollte denjenigen eine Kennzeichnungspflicht auferlegt werden, die mit Gift und Grausamkeit zum Schaden Aller agieren. Auch Schockbilder w&auml;ren denkbar. Ich denke, viele w&uuml;rden etwa die W&uuml;rstchenpackung im K&uuml;hlregal liegenlassen, wenn darauf abgebissene Ferkelschw&auml;nzchen zu sehen w&auml;ren.<\/p><p><strong>Die Recherchen zu Ihrem Buch haben Sie auch direkt zu Bayer gef&uuml;hrt. Wie verlief die Begegnung?<\/strong><\/p><p>Der Besuch bei Bayer Crop Science, jener schwergesicherten &bdquo;Bayer-Festung&ldquo; in Monheim am Rhein, war ein Ausflug nach Absurdistan. Im Schatten der qualmenden Schlote der Giftfabriken parkte ich meinen Wagen an einer vom Bayer-Konzern angelegten Wildblumenwiese, die ein etwas &uuml;berdimensioniertes Wildbienenhotel schm&uuml;ckte. Ich habe im &Uuml;brigen an diesem Konstrukt keine Wildbienen entdecken k&ouml;nnen, was wohl mit seiner schlecht durchdachten Herstellungsart zusammenhing. Die Message indes war ganz klar: Bayer ist sich des Problems Bienensterben bewusst und liefert seinen Besuchern eine tolle Show, damit sie nicht mehr so viel an die qualmenden Giftschlote denken.<\/p><p><strong>Was war Ihr Erkenntnisgewinn aus dem Treffen mit den beiden Vertretern von Bayer?<\/strong><\/p><p>Mein pers&ouml;nlicher Eindruck war folgender: Die von Bayer ins Leben gerufene Sparte Bayer Bee Care mit ihren rund zwanzig Mitarbeitern unter der Leitung von Dr. Christian Maus ist eine reine Propagandaveranstaltung mit dem zynischen Ziel, die wahre Natur einer auf Vergiftung basierenden Agrarwirtschaft vor der &Ouml;ffentlichkeit zu verschleiern. Zudem wird hier die Katastrophe Insektensterben auf das Bienensterben verk&uuml;rzt. Den Bienen geht es gar nicht so schlecht. Sie haben ja ihre menschlichen K&uuml;mmerer, die Imker. Der wahre Skandal ist vielmehr, dass wir bis zu achtzig Prozent unserer heimischen Insektenfauna durch die Machenschaften der Konzerne und ihrer willigen Vollstrecker unter den Bauern verloren haben.<\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie unseren Lesern anhand von Zahlen verdeutlichen, womit wir es zu tun haben, wenn wir &uuml;ber den &bdquo;Giftkrieg gegen die Insekten&ldquo; reden?<\/strong><\/p><p>Im Jahr gelangen in Deutschland rund 35.000 Tonnen Pestizide auf unsere &Auml;cker. Diese Zahl bezieht sich wohlgemerkt nur auf die Wirkstoffe, die vor dem Ausbringen ja noch mit Wasser verd&uuml;nnt werden. So reichen beispielsweise bereits 50 Gramm des bienengef&auml;hrlichen Bayer-Insektizids Deltamethrin aus, um auf einem Hektar Land s&auml;mtliches Insektenleben auszul&ouml;schen. Das Problem bei den synthetischen Giftstoffen ist ihre Stabilit&auml;t. W&auml;hrend etwa nat&uuml;rliches Pyrethrum, was ohne Frage ein sehr gef&auml;hrliches Gift ist, bereits nach zwei bis drei Tagen unter UV-Einstrahlung zerf&auml;llt, sind seine Verwandten aus dem Labor &auml;u&szlig;erst stabil und t&ouml;ten noch Monate oder gar Jahre nach ihrer Ausbringung weiter. Von den 766 in Deutschland zugelassenen Mitteln gef&auml;hrden 533 bekannterma&szlig;en die Gesundheit und 570 die Gew&auml;sser. 22 zugelassene Pestizide sind offiziell als &bdquo;vermutlich krebserregend&ldquo; eingestuft.<\/p><p><strong>Welche Rolle spielt die Politik bei alldem?<\/strong><\/p><p>Die Politik wurde von den Agrarkartellen gnadenlos gekapert. Unvergessen ist nat&uuml;rlich der Einsatz von CSU-Mann und Noch-Agrarminister Christian Schmidt f&uuml;r den Wildkrautvernichter Glyphosat. Aber auch Angela Merkel gibt sich offen als Fan f&uuml;r dieses Mittel aus, von dem uns Glauben gemacht werden soll, es sei bereits &bdquo;too big to fail&ldquo;. Meine Entt&auml;uschung &uuml;ber die GR&Uuml;NEN ist besonders gro&szlig;. Sie lassen sich von &ouml;kologisch orientierten Menschen w&auml;hlen. Sobald sie an der Macht sind, sorgen sie eher f&uuml;r eine Verschlimmerung der Lage als f&uuml;r eine Verbesserung. Bei SPD und Linken sehe ich auch keine &uuml;berzeugenden Konzepte f&uuml;r eine insektenfreundliche Neuausrichtung unserer Landwirtschaft, obwohl dort sicherlich eine Menge Arbeitspl&auml;tze entstehen k&ouml;nnten. Wer am Ende denkt, die neuen Nazis aus der AfD h&auml;tten gute Ideen zu dem Thema, wird diese wohl vergeblich suchen.<\/p><p><em>Lesetipp: Koch, Timm: Herr Bien und seine Feinde &ndash; Vom Leben und Sterben der Bienen. Westend Verlag. Frankfurt, M&auml;rz 2018<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180309_koch.jpg\" alt=\"Timm Koch\" title=\"Timm Koch\"\/><\/div>\n<p>Rund 35.000 Tonnen Pestizide gelangen pro Jahr in Deutschland auf die &Auml;cker. Viele Insektizide sind langwirkend und t&ouml;ten Insekten auch noch nach Montaten oder gar Jahren. Darauf verweist <strong>Timm Koch<\/strong> im Interview mit den NachDenkSeiten. Koch, der sich als Imker intensiv mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42841\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,209,127,179,176],"tags":[1692,2242,1160,1914,2658,583,849,1693],"class_list":["post-42841","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-interviews","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-schadstoffe","category-umweltpolitik","tag-agrarwirtschaft","tag-artenvielfalt","tag-bayer","tag-glyphosat","tag-koch-timm","tag-monsanto","tag-nahrungsmittel","tag-pestizide"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42841"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87944,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42841\/revisions\/87944"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}