{"id":42844,"date":"2018-03-11T09:30:00","date_gmt":"2018-03-11T08:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844"},"modified":"2018-03-09T13:11:51","modified_gmt":"2018-03-09T12:11:51","slug":"hinweise-der-woche-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h01\">Weiter so in den Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h02\">Regiert euch doch selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h03\">Deutscht&uuml;rken w&auml;hlen links, Russlanddeutsche Union und Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h04\">Willy Wimmer: &bdquo;Westen antwortet auf ausgestreckte Hand Putins mit eiserner Faust&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h05\">Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h06\">Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h07\">Sparkassen steigern Gewinn auf 2,2 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h08\">Esst doch Kuchen statt Brot: Vom Zustand der deutschen Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h09\">Ohne Plan und Perspektive: Mehr deutsche Soldaten f&uuml;r den Irak und Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844#h10\">Syrien-Krieg: Die selektive Darstellung der Medien und der Politik in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weiter so in den Abgrund<\/strong><br>\nJetzt werden sie wieder jubeln, die Sozialdemokraten, die schon lange keine mehr sind, weil sie einen &bdquo;Sieg&ldquo; errungen haben. 66 Prozent der Mitglieder, viele wahrscheinlich aus Angst vor Neuwahlen, haben der Groko zugestimmt. Emnid meldet heute 16 Prozent f&uuml;r die SPD. Und morgen werden sie sich wieder berauschen an den Kommentaren der neoliberalen Presse, wie &bdquo;staatstragend&ldquo; und &bdquo;verantwortungsbewusst&ldquo; die Sozialdemokraten doch sind. Die Konzerne klopfen ihnen auf die Schultern und warnen gleichzeitig vor zu hohen sozialen Ausgaben. Frei nach Willy Brandt k&ouml;nnte man sagen: Es n&uuml;tzt nichts zu regieren, wenn der Preis daf&uuml;r ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.<br>\nWas ist zu erwarten? Kinder- und Altersarmut werden zunehmen und die Ungleichheit der Verm&ouml;gen und Einkommen wird weiter wachsen. Millionen Arbeitnehmer werden auch in den n&auml;chsten Jahren ungesicherte und schlecht bezahlte Arbeitspl&auml;tze haben. Waffenexporte in Spannungsgebiete und die Beteiligung an Rohstoff- und Absatzkriegen werden fortgesetzt. Es gibt keine Wiederaufnahme der Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts und keine Europapolitik der guten Nachbarschaft. Der SPD droht dasselbe Schicksal wie ihren Schwesterparteien in Europa.<br>\nUmso wichtiger ist es jetzt, dass all diejenigen zusammenarbeiten, die f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Au&szlig;enpolitik eintreten und sich mit dem &bdquo;Weiter so&ldquo; nicht abfinden wollen. Jetzt erst recht!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1715418578519602\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regiert euch doch selbst<\/strong><br>\nDie SPD h&auml;tte Nein sagen m&uuml;ssen &ndash; nicht aus Sorge um die Partei, sondern aus Sorge um Deutschland. Jetzt macht eine Regierung weiter, die es schon in der Vergangenheit nicht konnte.<br>\nDeutschland hat bald wieder eine richtige Regierung. Dank sei der SPD!<br>\nViele Menschen im In- und Ausland, auch viele Journalisten, sind sehr erleichtert. Sie glauben, es sei wichtig, dass Deutschland eine richtige Regierung habe. F&uuml;r das Land, f&uuml;r Europa, f&uuml;r die ganze Welt. Wenn man die &bdquo;Performance&ldquo; der bisherigen &ndash; und k&uuml;nftigen &ndash; Regierung betrachtet, versteht man diese Erleichterung nicht. &bdquo;Damit kann man gut regieren&ldquo;, sagte Annegret Kramp-Karrenbauer nach dem Mitgliederentscheid der SPD.<br>\nVielleicht k&ouml;nnte &bdquo;man&ldquo;. Aber diese Regierung konnte es bisher nicht. Warum sollte sie es k&uuml;nftig k&ouml;nnen?<br>\nWas bedeutet eigentlich regieren? Das Wort hat zwei Bedeutungen: herrschen und steuern. Das eine ist statisch, das andere beschreibt eine Bewegung. Wenn es um Herrschaft geht, k&ouml;nnen sich die Deutschen nicht beklagen. Angela Merkel und die SPD hatten das Land in den vergangenen Jahren fest im Griff. Wenn es um steuern geht, haben die Kanzlerin und ihre Steigb&uuml;gelhalter zu oft versagt, als dass von einer &bdquo;guten&ldquo; Regierung noch gesprochen werden k&ouml;nnte. Wer steuern will, braucht Kurs und Kompass. Beides fehlt dieser Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-die-spd-haette-nein-sagen-muessen-kolumne-a-1196507.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutscht&uuml;rken w&auml;hlen links, Russlanddeutsche Union und Linke<\/strong><br>\nEine Studie hat untersucht, wie Migranten aus der T&uuml;rkei und Russland politisch eingestellt sind<br>\nGew&auml;hlt wird in Deutschland bekanntlich geheim und das ist gut so, l&auml;dt aber auch ein zu allerlei Spekulationen und Verd&auml;chtigungen. Was zum Beispiel Migranten aus der muslimischen Welt w&auml;hlen, dar&uuml;ber meint etwa die Dresdner Pegida-Bewegung genau Bescheid zu wissen. Ihrer Ansicht droht nicht weniger als die Islamisierung des Abendlands.<br>\nAuch der franz&ouml;sische Schriftsteller Michel Houellebecq hat in seinem Roman &ldquo;Unterwerfung&rdquo; schon mal das Szenario einer islamistischen Macht&uuml;bernahme durch Wahlen durchgespielt. Wobei das freilich f&uuml;r europ&auml;ische M&auml;nner nicht schlecht enden muss, so seine Pointe, mit der er Feministinnen (nat&uuml;rlich absichtlich) vor den Kopf stie&szlig;.<br>\nAber was w&auml;hlen Migranten in Deutschland wirklich, zum Beispiel vergangenen Herbst bei der Bundestagswahl? Sind zum Beispiel alle russischen Auswanderer AfD-affin? Oder ist das nur eine Minderheit von ihnen, auf die sich aber die Medien immer st&uuml;tzen? Und was ist mit den t&uuml;rkischst&auml;mmigen Deutschen und ihrem Verh&auml;ltnis zum t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan? Unterst&uuml;tzen ihn die Deutscht&uuml;rken, wenn er die T&uuml;rkei in eine Diktatur umbaut?<br>\n&ldquo;Qualitativ hochwertigste&rdquo; Studie<br>\nEin Forschungsprojekt der Universit&auml;ten Duisburg\/Essen und K&ouml;ln hat jetzt erste Antworten dazu. In der &ldquo;Immigrant German Election Study&rdquo; wurden insgesamt 1000 Migranten befragt. Zuf&auml;llig wurden je rund 500 wahlberechtigte deutsche Staatsb&uuml;rger ausgew&auml;hlt, die entweder aus dem sowjetischen oder postsowjetischen Raum oder aber aus der T&uuml;rkei nach Deutschland eingewandert sind oder deren Eltern von dort kommen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschtuerken-waehlen-links-Russlanddeutsche-Union-und-Linke-3987180.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/323534980_Deutsche_mit_Migrationshintergrund_bei_der_Bundestagswahl_2017_Erste_Auswertungen_der_Immigrant_German_Election_Study_zu_Deutschturken_und_Russlanddeutschen%20\">Deutsche mit Migrationshintergrund bei der Bundestagswahl 2017: Erste Auswertungen der Immigrant German Election Study zu Deutscht&uuml;rken und Russlanddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant ist, dass die Linke bei beiden Einwanderergruppen deutlich st&auml;rker als im Bundesschnitt ist. Auch bei den Russlanddeutschen ist die Linke mit 21% klar vor der AfD mit 15%; obgleich die Medienberichterstattung stets etwas anderes suggeriert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Willy Wimmer: &bdquo;Westen antwortet auf ausgestreckte Hand Putins mit eiserner Faust&ldquo;<\/strong><br>\nDie Rede des russischen Pr&auml;sidenten vor der F&ouml;deralen Versammlung wurde in den westlichen Medien auf die Pr&auml;sentation neuer strategischer Atom-Waffen reduziert. Der ehemalige Staatssekret&auml;r f&uuml;r Verteidigung und Ex-Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, Willy Wimmer, sieht in der Rede von Wladimir Putin noch eine andere Botschaft.<br>\nHerr Wimmer, im Westen wurde &uuml;ber die Rede des russischen Pr&auml;sidenten vergangene Woche im Prinzip nur berichtet, dass Putin eine neue Satansrakete pr&auml;sentiert hat. Ist bei Ihnen noch mehr h&auml;ngengeblieben von der Rede?<br>\n(&hellip;) Aus meiner Sicht gab es eine doppelte Botschaft. Die Darstellung in milit&auml;rischer Hinsicht, was die Waffensysteme anbetrifft, hat eines klar vermittelt: Die Russische F&ouml;deration und auch der Pr&auml;sident der Russischen F&ouml;deration stehen f&uuml;r milit&auml;rische Stabilit&auml;t. Und die Waffensysteme, die vorgestellt wurden, sind Ausdruck dieses Bem&uuml;hens, auf allen Ebenen zwischen konventionellen und strategischen, nuklearen Streitkr&auml;ften glaubw&uuml;rdig zu sein.<br>\nAber zweitens macht das auch deutlich, wie weit wir uns von unseren Hoffnungen entfernt haben, und das muss sich in erster Linie der Westen fragen lassen. Denn bevor ich zur milit&auml;rischen Stabilit&auml;t komme, muss ich mich doch fragen, ob ich eine Stabilit&auml;t in politischer, diplomatischer, &ouml;konomischer und sozialer Hinsicht bekommen kann, und da hat man einfach aus meiner Sicht in den zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnten die ausgestreckte Hand des russischen Pr&auml;sidenten Putin schn&ouml;d zur&uuml;ckgewiesen und hat das genaue Gegenteil von politischer Stabilit&auml;t auf dem eurasischen Kontinent angestrebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180305319810170-wimmer-putin-aufruestung-westen\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zahl offener Stellen erreicht Rekordwert<\/strong><br>\nDie Personalchefs vieler Unternehmen verzweifeln auf der Suche nach Mitarbeitern. Nicht weil die Anspr&uuml;che so hoch w&auml;ren &ndash; der Arbeitsmarkt ist einfach leergefegt, wie die Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit belegen.<br>\nDie Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres einen Rekordstand erreicht. Im vierten Quartal 2017 gab es bundesweit knapp 1,2 Millionen unbesetzte Arbeitspl&auml;tze, wie das zur Bundesagentur f&uuml;r Arbeit geh&ouml;rende Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in N&uuml;rnberg mitteilte.<br>\nDas waren 128.000 offene Stellen mehr als im Vorjahreszeitraum und so viele wie nie zuvor, wie der IAB-Arbeitsmarktexperte Alexander Kubis sagte. In Westdeutschland waren rund 918.000 Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland rund 265.000. Die meisten Arbeitskr&auml;fte wurden im verarbeitenden Gewerbe und im Bausektor gesucht.<br>\nMit durchschnittlich 194 Arbeitslosen je 100 offenen Stellen in Westdeutschland und 225 Erwerbslosen pro 100 offenen Stellen in Ostdeutschland wurde in beiden Landesteilen der niedrigste Wert seit 25 Jahren erreicht. Dies geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer repr&auml;sentativen Betriebsbefragung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsmarkt-zahl-der-offenen-stellen-erreicht-rekordwert-a-1196673.html\">Der Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Wieder ein Beispiel des Qualit&auml;tsjournalismus des Spiegel: ungepr&uuml;ftes und nicht hinterfragtes Nachplappern der Meinungsmache der Wirtschaftsverb&auml;nde. Die Botschaft ist klar: Die Wirtschaft sucht h&auml;nderingend nach Arbeitskr&auml;ften aber die Arbeiter sind zu faul zum arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann der Arbeitsmarkt bei offiziell 3,5 (&hellip;) und real &uuml;ber 4 Millionen Arbeitslosen &ldquo;leergefegt&rdquo; sein??? Was ist das f&uuml;r ein Bl&ouml;dsinn? (&hellip;) &Uuml;ber 8 Prozent Arbeitslosigkeit deutschlandweit ist kein &ldquo;leergefegter&rdquo; Arbeitsmarkt. (&hellip;) &ldquo;Die Personalchefs vieler Unternehmen verzweifeln auf der Suche nach Mitarbeitern.&rdquo; &ndash; Sollte es nicht hei&szlig;en, &ldquo;viele Unternehmen verzweifeln an ihren Personalchefs&rdquo;? Anscheinend sind diese Personalchefs f&uuml;r ihren Job v&ouml;llig ungeeignet, wenn sie es nicht schaffen, entweder aus dem riesigen Pool der Arbeitslosen oder beim Konkurrenzunternehmen Mitarbeiter zu holen. Wie hat so etwas eigentlich in grauer Vorzeit, in Zeiten der Vollbesch&auml;ftigung funktioniert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Italien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aufwachen #276: Habemus Groko + F&uuml;nf-Sterne-Wahl in Italien (mit Petra Reski)<\/strong><br>\nBei Trump wurde noch gewitzelt, in Italien wurde nun tats&auml;chlich eine Facebook-Kommentarspalte st&auml;rkste Kraft der Parlamentswahlen. Keine Partei, sondern Bewegung will sie sein. Dar&uuml;ber h&ouml;rt man in Deutschland nichts. Dagegen viele Fake News &uuml;ber Rechtspopulismus und Europafeindlichkeit und was man der &ldquo;F&uuml;nf-Sterne-Bewegung&rdquo; unter Journalisten so andichtet, um nichts erkl&auml;ren zu m&uuml;ssen. Wir reden mit Petra Reski aus Venedig dar&uuml;ber. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qovK4EYY30Y&amp;feature=youtu.be\">Tilo Jung via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Gespr&auml;ch mit Petra Reski (ab ca. Minute 28) ist hoch interessant und m.E. so ziemlich das Beste, was es in den deutschen Medien zu den Wahlen in Italien gab. Den Zeit-Artikel zum Referendum, um den es im Gespr&auml;ch am Rande geht, finden Sie &uuml;brigens hier und hier finden Sie einen hoch interessanten Artikel zu Matteo Renzi auf dem privaten Blog von Petra Reski.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wahlsieg ohne Wirkung<\/strong><br>\nNach den Wahlen in Italien d&uuml;rfte erstmals die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung einen Regierungsauftrag erhalten. Nur weil ihnen ein Partner fehlt, scheint dies kaum m&ouml;glich. Es bleibt kompliziert. Schuld sind aber nicht die W&auml;hler<br>\nUnd wieder haben die unbelehrbaren Italiener nicht auf die guten Ratschl&auml;ge der deutschen Korrespondenten geh&ouml;rt. Obwohl die Welt vor dem &bdquo;italienischen Klamauk&ldquo; warnte und wusste, dass die Mehrheit der Italiener &bdquo;einen schwierigen Aufbruch&ldquo; gar nicht wollte, Spiegel Online das Schreckgespenst der &bdquo;Clowns an der Macht&ldquo; beschwor, angef&uuml;hrt von Chef-Clown Beppe Grillo (&bdquo;langhaarig, faltig, b&auml;rtig, meist vors&auml;tzlich schlecht gelaunt und bekannt f&uuml;r unfl&auml;tige, meist schreiend vorgetragene Reden, Parteigr&uuml;nder und oberster Chef im Hause&ldquo;) und beschied, dass die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung nicht regieren k&ouml;nne. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung die Gefahren beschwor, die vom &bdquo;todernsten Geifer-Clown&ldquo; ausgehen und sich im SZ-Podcast einen Sieg von Renzis Partito Democratico (PD) w&uuml;nschte. All das konnte nicht verhindern, dass es zum Triumph der F&uuml;nf-Sterne kam: Hochrechnungen zufolge wurde die F&uuml;nf-Sterne-Partei mit mehr als 32 Prozent zur st&auml;rksten Partei &ndash; und erreichte in S&uuml;ditalien sogar mehr als 40 Prozent der Stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/fuenf-sterne-bewegung-wahlausgang-italien-lega-silvio-berlusconi-renzi\">Petra Reski im Cicero<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten den Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42768\">Das alte Europa gibt es nicht mehr<\/a>&ldquo;, der versucht, die Wahlen in Italien im europ&auml;ischen Kontext darzustellen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sparkassen steigern Gewinn auf 2,2 Milliarden Euro<\/strong><br>\nH&ouml;here Preise f&uuml;r Girokonten und steigende Nachfrage nach Aktien hilft Sparkassen-Ergebnis auf die Spr&uuml;nge. Kreditvergabe f&uuml;r Eigenheime schw&auml;chelt. [&hellip;]<br>\nDie 386 deutschen Sparkassen haben im vergangenen Jahr nach Steuern 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet &ndash; 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. &bdquo;Die geldpolitischen bedingten Einbu&szlig;en im Zins&uuml;berschuss konnten durch ein besseres Provisionsergebnis kompensiert werden&ldquo;, sagte Schleweis. Dazu haben unter anderem h&ouml;here Preise f&uuml;r Girokonten und steigende Nachfrage nach Wertpapieren beigetragen.<br>\nDer Nettoabsatz bei Aktien, Wertpapieren und Investmentfonds stieg im Jahresvergleich von 9,6 auf 10,8 Milliarden Euro und lag damit so hoch wie zuletzt vor 15 Jahren. Das hat dem Provisions&uuml;berschuss deutlichen Auftrieb gegeben. Er legte um gut acht Prozent auf 7,8 Milliarden Euro zu. Der Zins&uuml;berschuss &ndash; weiterhin die wichtigste Einnahmequelle der Institute &ndash; schrumpfte dagegen um drei Prozent auf 21,5 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/jahresbilanz-sparkassen-steigern-gewinn-auf-2-2-milliarden-euro\/21043342.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da haben sich die saftigen Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen im letzten und vorletzten Jahr ja bezahlt gemacht. Die Sparkassen verdienen weiterhin pr&auml;chtig. Vor allem Klein- und Normalsparer, die mittlerweile f&uuml;r jede Bankdienstleistung zur Kasse gebeten werden, haben damit den Gewinn ganz oben erm&ouml;glicht. Wieso wird da eigentlich keine R&uuml;ckerstattung der Geb&uuml;hren in Betracht gezogen, verbunden mit der Entschuldigung, deutlich &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen zu sein? Stattdessen k&uuml;ndigt der neue Sparkassenpr&auml;sident Schleweis g&ouml;nnerhaft an, dass die Preise &ndash; etwa f&uuml;r Girokonten und Kreditkarten &ndash; nicht mehr im gleichen Tempo wie 2017 steigen w&uuml;rden. &bdquo;Ich glaube, dass diese deutliche Erh&ouml;hung nicht jedes Jahr zu erzielen sein wird.&ldquo; Da sollen die Geschr&ouml;pften also noch dankbar f&uuml;r eine skandal&ouml;se Umverteilung sein, die die Sparkassenf&uuml;hrung mit dem Pr&auml;dikat &bdquo;erwirtschaftet&ldquo; adelt. Dass die Banken ihre Branchenprobleme vornehmlich auf die Kleinen abw&auml;lzen, darauf haben die NachDenkSeiten bereits im letzten Jahr hingewiesen (unter anderem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37425\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40239\">hier<\/a>).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Esst doch Kuchen statt Brot: Vom Zustand der deutschen Politik<\/strong><br>\nMit der Initiative der Bundeskanzlerin, die Vergabepraxis der Essener Tafel f&uuml;r Notd&uuml;rftige in Erwartung eines g&uuml;nstigen Moments f&uuml;r politische Zustimmung zu kritisieren, ist ein vermeintlich cleverer Schachzug nach hinten losgegangen. [&hellip;]<br>\nAngela Merkel, die sich nicht gerade durch gro&szlig;e Sprachgewandtheit und empathische Einf&uuml;hlung auszeichnet, witterte einen g&uuml;nstigen Moment und sprang auf den Zug auf, der durch die Medien raste. Sie kritisierte die Vergabepraxis der Essener Tafel und schielte auf Lob ihres Klientels. Bekommen hat sie dagegen eine strenge R&uuml;ge vom Bundesvorsitzenden der Tafeln in Deutschland Jochen R&uuml;hl. Es sei die Politik der vergangenen Jahre, es sei die Politik Merkels, durch die Tafeln notwendig geworden sind. Das l&auml;sst sich nicht von der Hand weisen. Merkel schweigt seitdem zum Thema.<br>\nDas war Merkels Marie-Antoinette-Moment. Es war nicht ihr erster, aber es war der bisher deutlichste. Im Aufeinandertreffen mit einem Azubi in der Krankenpflege oder im Kontakt mit einem von Abschiebung bedrohten Kind, immer dann, wenn Merkel mit der von ihr geschaffenen Realit&auml;t konfrontiert wird, beschenkt sie die Republik mit einem dieser Momente.<br>\nAuch dieses Mal wird sie in die Schranken gewiesen. Sie wird &ouml;ffentlich vorgef&uuml;hrt. Ihre absolute Ahnungslosigkeit hinsichtlich der weitreichenden Folgen der eigenen Politik und ihre desastr&ouml;sen Auswirkungen auf die B&uuml;rger wird f&uuml;r einen Moment deutlich sichtbar. Merkel steht v&ouml;llig nackt da &ndash; und jeder kann es sehen. Sie tr&auml;gt die Verantwortung f&uuml;r Zust&auml;nde, die sie kritisiert. Sie ist im Hinblick auf die drastischen Folgen ihrer eigenen Politik offenkundig v&ouml;llig ahnungslos. Sie ist eine dekadente Politikerin.<br>\nMerkel ist als langj&auml;hrige Regierungschefin zentral daf&uuml;r verantwortlich, dass Armut und Verteilungsk&auml;mpfe am unteren Ende der Gesellschaft in einem unglaublichen Ausma&szlig; zugenommen haben, w&auml;hrend am oberen Ende die Gewinne und Einkommen in obsz&ouml;nem Ausma&szlig; wachsen. Wer die Kritik an der Entwicklung noch als Neiddebatte abtut, verkennt die gesellschaftliche Sprengkraft, die sich hier zeigt. Um die eigenen Macht zu festigen, verlangt das System Merkels den B&uuml;rgern immer gr&ouml;&szlig;ere Zugest&auml;ndnisse und Entbehrungen ab, die sie dorthin verteilen kann, woher sich ihre Macht speist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/66270-marie-antoinette-momente-vom-zustand\/\">Gerd Ewen Unger auf RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ohne Plan und Perspektive: Mehr deutsche Soldaten f&uuml;r den Irak und Afghanistan<\/strong><br>\nDie neu-alte Bundesregierung folgt den Vorgaben aus Washington, wo man auf milit&auml;rische St&auml;rke setzt, aber keine Initiativen f&uuml;r politische L&ouml;sungen verfolgt<br>\nDie neue und alte Verteidigungsminister Ursula von der Leyen dr&auml;ngt darauf, dass die deutsche Bundeswehr bei immer mehr Auslandseins&auml;tzen mitmischt und dass bestehende Eins&auml;tze ausgebaut werden. Gegenw&auml;rtig sind 3600 Bundeswehrsoldaten in Europa, Asien und Afrika sowie im Mittelmeer und am Horn von Afrika eingesetzt. Am 15. M&auml;rz soll der Bundestag schnell noch sein Ja zur Fortsetzung bzw. Aufstockung der Mandate in Afghanistan und im Irak geben, auch wenn der Zustand der Bundeswehr verheerend und ihr Material ersch&ouml;pft ist, zudem gibt es weder in Afghanistan noch im Irak eine &uuml;ber das Milit&auml;rische und die St&uuml;tzung der existierenden Regierung hinausgehende politische Strategie. [&hellip;]<br>\nEs ist diese verfahrene Situation, in die sich Deutschland mit einer Erh&ouml;hung der Bundeswehr-Pr&auml;senz hineinziehen l&auml;sst. Der Bundestag hat keine M&ouml;glichkeit, ausf&uuml;hrlicher &uuml;ber Sinn und Zweck der Missionen in Afghanistan und im Irak zu diskutieren. Die Abgeordneten werden wieder einmal zum Stimmvieh gemacht. Es geht schon gut los mit der neuen GroKo, sollte es nicht gr&ouml;&szlig;eren Einspruch oder die Weigerung geben, Hals &uuml;ber Kopf &uuml;ber gef&auml;hrliche und planlose Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr abstimmen zu m&uuml;ssen. Damit erweist sich die neue-alte Bundesregierung als Lakai von Washington, d.h. von Trump, und von einer Politik, die letztlich ohne Perspektive, aber mit hohem milit&auml;rischem Einsatz nationale Interessen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ohne-Plan-und-Perspektive-Mehr-deutsche-Soldaten-fuer-den-Irak-und-Afghanistan-3987018.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Syrien-Krieg: Die selektive Darstellung der Medien und der Politik in Deutschland<\/strong><br>\nEs ist schon lange kein Geheimnis mehr: Die Berichterstattung der Lage in Syrien ist von Einseitigkeit und Interessen gepr&auml;gt. Das verhindert Aufkl&auml;rung und vermittelt lediglich Teilansichten eines komplexen Konflikts. Ein Kommentar von Karin Leukefeld.<br>\nBei einem Vortrag &uuml;ber Syrien berichtete ich einmal &uuml;ber die Arbeit der Vers&ouml;hnungskomitees. Von Anfang an hatte die syrische Gesellschaft in eigener Initiative versucht, die Gewalteskalation im Land zu stoppen. Viele Pers&ouml;nlichkeiten, die sich f&uuml;r die Vers&ouml;hnung zwischen Armee und bewaffneten Gruppen in Syrien eingesetzt hatten, bezahlten ihr Engagement mit dem Leben. Andere &uuml;bernahmen die Arbeit der Get&ouml;teten. Es entstand ein Ministerium f&uuml;r die nationale Vers&ouml;hnung und 2015 griff Russland die Initiative auf und unterst&uuml;tzte die Suche nach Frieden und Vers&ouml;hnung mit einem &bdquo;Russischen Zentrum f&uuml;r die Vers&ouml;hnung der verfeindeten Seiten in Syrien&ldquo; &ndash; mit gro&szlig;em Erfolg.<br>\nW&auml;hrend ich bei der besagten Veranstaltung Beispiele der Vers&ouml;hnungsarbeit in Syrien erl&auml;uterte, sprang ein Zuh&ouml;rer auf und rief laut in den Saal: &bdquo;Sie l&uuml;gen! Sie haben sich das ausgedacht! Ich habe noch nie irgendwo in den Medien dar&uuml;ber geh&ouml;rt!&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich ist &uuml;ber die Vers&ouml;hnungsarbeit in Syrien in deutschen Mainstreammedien kaum berichtet worden. Auch Angriffe der so genannten Rebellen auf die zivile Infrastruktur wie die Strom- und Wasserversorgung wurden kaum erw&auml;hnt. Es gab keine Schlagzeilen dar&uuml;ber, dass 2014\/15 die &bdquo;moderaten Rebellen&ldquo; im Osten von Aleppo die Wasserversorgung Dutzende Male stoppten.<br>\nUnd als die Fijeh-Quelle bei Damaskus kurz vor Weihnachten 2016 von bewaffneten Gruppen besetzt wurde, um die syrische Regierung dazu zu erpressen, sich den Forderungen der Kampfgruppen in den &ouml;stlichen Vororten von Damaskus (Ghuta) zu f&uuml;gen, schoben deutsche Medien mindestens indirekt die Schuld daf&uuml;r dem &bdquo;Assad-Regime&ldquo; zu. Wollte man alles auflisten, was in den vergangenen sieben Jahren &uuml;ber den Krieg in Syrien nicht oder einseitig dargestellt wurde, w&auml;re die Liste lang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/66212-wie-ausgewaehlte-darstellung-in-medien-und-politik-das-bild-von-syrien-in-deutschland-praegt\/\">Karin Leukefeld auf RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42844\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42844","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42844"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42844\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42846,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42844\/revisions\/42846"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}