{"id":42857,"date":"2018-03-09T16:39:27","date_gmt":"2018-03-09T15:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857"},"modified":"2018-03-09T16:39:27","modified_gmt":"2018-03-09T15:39:27","slug":"hinweise-des-tages-ii-336","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h01\">Kims Propaganda-Coup<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h02\">Fl&uuml;chtlinge: Offene Grenzen und Bleiberecht f&uuml;r alle? Bei der Wahrheit bleiben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h03\">Protektionisten und Nullsummenspieler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h04\">Regierung erlaubt erneut mehr Kleinwaffenexport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h05\">Bundeswehrverband warnt vor Tod und Verwundung im Irak <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h06\">&bdquo;Unterhaltss&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ausreichend&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h07\">Warum schimpft eigentlich niemand mehr &uuml;ber die (angeblich) faulen Arbeitslosen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h08\">In der Krise soll die Lebensversicherung endlich besser werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h09\">Hack auf Bundesregierung erfolgte &uuml;ber Lernplattform Ilias<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h10\">Kanzleramt: Klare Absage an Kupfer beim Breitbandausbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h11\">Konzerne zur Kasse: Stickoxidgrenzwerte sind zu hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h12\">Russischer Doppelagent wurde Opfer von seltenem Nervengift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h13\">Daten als Ware! Voll im Fokus des Springer-Konzerns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h14\">Berater knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42857#h15\">Zu guter Letzt: Raus aus der Groko und sich erneuern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kims Propaganda-Coup<\/strong><br>\nAuf Augenh&ouml;he mit dem m&auml;chtigsten Mann der Welt &ndash; so darf sich Nordkoreas Diktator Kim Jong Un bald wohl sehen: Donald Trump will sich pers&ouml;nlich mit ihm treffen. Profitieren k&ouml;nnte ausgerechnet China.<br>\nIn wenigen Wochen k&ouml;nnten historische Bilder um die Welt gehen: Ein Handschlag zwischen dem US-Pr&auml;sidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Im vergangenen Jahr hatten sie sich noch gegenseitig beschimpft und mit Milit&auml;rschl&auml;gen gedroht. Nun soll bald das erste Mal ein Mitglied der Kim-Dynastie auf einen US-Pr&auml;sidenten treffen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-und-kim-jong-un-nordkoreas-propaganda-coup-a-1197283.html%20\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nicht auszudenken, wie sehr SPON und Co. aus dem H&auml;uschen gewesen w&auml;ren, wenn Obama es geschafft h&auml;tte, die diplomatische Isolation aufzubrechen und sich zu einem Gespr&auml;ch mit Kim Jong Un getroffen h&auml;tte. Aber da Trump ja dumm und b&ouml;se ist und Kim sowieso der Feind ist, findet SPIEGEL Online nat&uuml;rlich auch keine positiven Worte zum Tauwetter in Ostasien. Da wird dann von &bdquo;Propaganda&ldquo; gesprochen und da ja &bdquo;ausgerechnet China&ldquo; vom Friedensprozess profitiert, will man das Thema offenbar ohnehin nicht ernsthaft beleuchten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge: Offene Grenzen und Bleiberecht f&uuml;r alle? Bei der Wahrheit bleiben!<\/strong><br>\nDie &bdquo;Beschlusslage der Partei&ldquo; und das &ldquo;Wahlprogramm&rdquo; vertreten die Vorsitzenden schon lange nicht mehr. Es gibt kein Interview in der letzten Zeit in der sie die wirklichkeitsfremde Forderung nach offenen Grenzen und einem Bleiberecht f&uuml;r alle wiederholt haben. Wenn alle bleiben k&ouml;nnten, w&auml;re das Asylrecht ja v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig. Vielmehr fordert Kipping jetzt ein Einwanderungsgesetz, ohne zu sagen, wie es genau aussehen soll. Wer ein Einwanderungsgesetz will, muss sagen, wer nach Deutschland kommen kann und wer nicht. Statt zuzugeben, dass die Forderung nach offenen Grenzen und einem Bleiberecht f&uuml;r alle unrealistisch und unhaltbar ist, wird von &bdquo;Weltoffenheit&ldquo; und &bdquo;Bewegungsfreiheit&ldquo; geredet. Weltoffenheit ist f&uuml;r den Soziologen Colin Crouch die zentrale Forderung des Neoliberalismus. Und was hei&szlig;t Bewegungsfreiheit? Man stelle sich vor, ein Politiker der LINKEN w&uuml;rde in der Schlange vor einer Tafel nach &bdquo;Weltoffenheit&ldquo; und &bdquo;Bewegungsfreiheit&ldquo; rufen. Das w&auml;re dann tats&auml;chlich die &bdquo;Karikatur&ldquo; einer Fl&uuml;chtlingspolitik.<br>\nDie Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger sollten bei den Regionalkonferenzen bei der Wahrheit bleiben und zugeben, dass sie ihre Forderung nach offenen Grenzen und Bleiberecht f&uuml;r alle nicht mehr vertreten. Die Wahrheit ist immer konkret.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1720771087984351\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Protektionisten und Nullsummenspieler<\/strong><br>\nDie Rollen scheinen klar verteilt: Dort der b&ouml;se Protektionist Trump, hier die guten Verteidiger des Freihandels. Doch so einfach ist es nicht. Die Verteidiger des Freihandels haben das Objekt ihrer Begierde nicht verstanden.<br>\nNun sind sie wieder alle unterwegs: Die deutschen Freihandelsverteidiger, die &ndash; wie die Treiber auf der Jagd &ndash; den b&ouml;sen Protektionisten Trump vor sich her treiben. Und ihr wichtigstes Argument: Trump versteht nicht, dass Handel kein Nullsummenspiel ist (hier zum Beispiel). Doch, liebe Freihandelsverteidiger, ihr liegt einfach falsch und die Gegenargumente sind gar nicht so schwer zu verstehen. All diejenigen beispielsweise, die den amerikanischen Protektionismus beklagen, ohne den deutschen Merkantilismus zu verurteilen, beweisen damit nur, dass sie das Prinzip des Freihandels nie verstanden haben. Die Reihe der deutschen Freihandelsverteidiger ist schier endlos, weswegen es sinnvoll ist, noch einmal  zu erkl&auml;ren, warum ein freier Handel, der allen L&auml;ndern dienen und nutzen soll, weitgehend saldenlos sein muss, also weder gro&szlig;e und andauernde &Uuml;bersch&uuml;sse noch entsprechende Defizite vertr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/03\/protektionisten-und-nullsummenspieler\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Regierung erlaubt erneut mehr Kleinwaffenexport<\/strong><br>\nBerlin. Die Bundesregierung hat im zweiten Jahr in Folge mehr Kleinwaffenexporte genehmigt. Wie aus vorl&auml;ufigen Zahlen des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage der Linken hervorgeht, stieg der Umfang im vergangenen Jahr von 46,9 auf 47,8 Millionen Euro, nachdem er 2015 noch 32,4 Millionen betragen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/berlin\/regierung-erlaubt-erneut-mehr-kleinwaffenexport-aid-1.7444624\">RP Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Export von Kleinwaffen generell verbieten<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung kann und will den Endverbleib der gelieferten Maschinenpistolen, Scharfsch&uuml;tzengewehre und Panzerabwehrraketen aus deutscher Produktion nicht kontrollieren. So landeten in der Vergangenheit deutsche Waffen, die an NATO-Mitglieder wie die USA, Gro&szlig;britannien oder die T&uuml;rkei exportiert wurden, auch in Kriegs- und Krisengebieten und bei islamistischen Terrorgruppen. Notwendig ist ein generelles Exportverbot von Kleinwaffen&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Ausw&auml;rtigen Ausschusses, mit Blick auf die Antwort [PDF] der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drucksache 19\/643).<br>\nDie R&uuml;stungsexpertin der Fraktion DIE LINKE weiter: &bdquo;Der im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD formulierte Exportstopp von Kleinwaffen in Drittstatten reicht nicht. Denn deutsche Kleinwaffen werden bereits jetzt &uuml;ber NATO-Mitglieder in Drittstaaten weiter exportiert. Die Bundesregierung muss verhindern, dass weiterhin alle 14 Minuten ein Mensch in dieser Welt durch eine Kleinwaffe aus der Produktion deutscher R&uuml;stungsschmieden stirbt. Der fr&uuml;here UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki Moon bezeichnet Kleinwaffen zu Recht als &sbquo;Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts&lsquo;. Wer wie die Bundesregierung vorgibt, eine werteorientierte Au&szlig;enpolitik zu f&uuml;hren, muss den Export dieser Massenvernichtungswaffen zwingend unterbinden.<br>\nEs ist ein Hohn, wenn die Bundesregierung einen restriktiveren Umgang bei R&uuml;stungsexporten ank&uuml;ndigt und gleichzeitig das zweite Jahr in Folge mehr Ausfuhren von Kleinwaffen genehmigt. Laut Wirtschaftsministerium ist der Umfang der Exporte 2017 von 46,89 auf 47,81 Millionen Euro gestiegen, nachdem er 2015 noch 32,43 Millionen Euro betragen hatte. Eine deutliche Steigerung von 2,55 auf 5,45 Millionen Euro machen Liefergenehmigungen an NATO-Staaten aus. Allein an die USA, die in der Vergangenheit auch islamistische Terrorgruppen in Syrien aufger&uuml;stet haben, sind im vergangenen Jahr Kleinwaffenexporte im Wert von 4,3 Millionen Euro genehmigt worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/export-von-kleinwaffen-generell-verbieten\/\">die Linke im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: F&uuml;r seine treuen Dienste: R&uuml;stungsindustrie errichtet Denkmal zu Ehren Sigmar Gabriels<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Sie haben ihm so viel zu verdanken: Nach dem Ausscheiden von Sigmar Gabriel aus dem Bundeskabinett hat die deutsche R&uuml;stungsindustrie den SPD-Politiker heute in Berlin mit einem eigenen Denkmal geehrt. Kein anderer Politiker der letzten Jahre habe sich so um deutsche Waffenexporte verdient gemacht wie der ehemalige Wirtschafts- und Au&szlig;enminister.<br>\n&ldquo;Sigmar Gabriel hat uns in seiner Zeit als Wirtschaftsminister absolute Traum-Deals erm&ouml;glicht&rdquo;, so Armin Papperger vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), vor dessen Zentrale das Denkmal eingeweiht wurde. &ldquo;7,86 Milliarden genehmigte R&uuml;stungsexporte im Jahr 2015, 6,85 Milliarden im Jahr 2016 &ndash; das waren der h&ouml;chste und der zweith&ouml;chste Wert aller Zeiten. Das hat nicht mal Schwarz-Gelb geschafft.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/03\/gabriel-monument.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundeswehrverband warnt vor Tod und Verwundung im Irak<\/strong><br>\nDie Regierung weitet die drei gr&ouml;&szlig;ten Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr aus. Die Soldatenvertretung fordert eine Strategie, bessere Ausr&uuml;stung &ndash; und warnt vor den bitteren Folgen eines &bdquo;naiven politischen Vorgehens&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung will schwache Staaten in erster Linie dadurch stabilisieren, dass sie deren Sicherheitskr&auml;fte milit&auml;risch ausbildet. Eher pflichtschuldig wird in den Mandatstexten noch erw&auml;hnt, dass deutsche Diplomaten und Entwicklungshelfer ebenfalls im Einsatz sind, um parallel zur L&ouml;sung innenstaatlicher Konflikte beizutragen und die fraglichen Staaten administrativ und wirtschaftlich voranzubringen.<br>\nDas Problem an diesem Konzept: Es hat noch nirgendwo wirklich funktioniert. Der j&uuml;ngste Lagebericht der Bundesregierung zum Stand des deutschen Engagements in Afghanistan zum Beispiel liest sich wie ein Dokument des Versagens. Kern des Problems: Seit 2001 ist es nie gelungen, die afghanische Regierung zu einer guten Regierung zu machen, die Konfliktparteien im Land an einen Tisch zu bringen und die Nachbarstaaten einzubinden. Die phasenweise durchaus erfolgreichen milit&auml;rischen Bem&uuml;hungen haben der Politik Zeit verschafft, aber sie verstrich ungenutzt.<br>\nDennoch werden vergleichbare Ans&auml;tze nun auch in Mali und Irak versucht &ndash; in Regionen, deren innere Konflikte wom&ouml;glich noch komplizierter sind. Im Irak zum Beispiel ringen Sunniten, Schiiten und Kurden um Einfluss. Die Bundeswehr k&ouml;nne dabei eine &bdquo;Br&uuml;ckenfunktion&ldquo; spielen, gab von der Leyen j&uuml;ngst bei einem Ortsbesuch zu Protokoll. Soldaten als Diplomaten in Uniform also &ndash; ein gewagter Ansatz, zumal rund um den Irak ein Weltenbrand schwelt. Russland, der Iran, T&uuml;rkei, die USA, die Golfstaaten und Israel hei&szlig;en die bestimmenden Akteure im tobenden Machtkampf.<br>\nGewagt finden das auch die Betroffenen. &bdquo;Ohne ein politisch mit den Regional- und Gro&szlig;m&auml;chten abgestimmtes Konzept, insbesondere vor dem Hintergrund einer schwachen Regierung, ist jegliche milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung ziel- und zwecklos&ldquo;, sagte Oberstleutnant Andr&eacute; W&uuml;stner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes und damit Interessenvertreter der Soldaten, gegen&uuml;ber WELT. &bdquo;Das sollte nach den negativen Erfahrungen in Afghanistan mittlerweile auch der Letzte verstanden haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article174312705\/Bundeswehr-in-Mali-Afghanistan-Irak-Verband-fordert-bessere-Ausruestung.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Unverantwortlich&rdquo;, &ldquo;ziel- und zwecklos&rdquo;, &ldquo;naives politisches Vorgehen&rdquo;: schlimme Beschreibungen einer Politik, die die Bundesregierung trotzdem gegen jede Vernunft durchsetzen will. Und die Bundestagsmehrheit wird es &ndash; gegen jede Vernunft &ndash; abnicken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Unterhaltss&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ausreichend&ldquo;<\/strong><br>\nIm Streit &uuml;ber die Essener Tafel meldet sich NRW-Ministerpr&auml;sident Laschet zu Wort. Das Angebot richte sich &bdquo;im Zweifel nicht an Fl&uuml;chtlinge&ldquo;. Zur steigenden Zahl der Tafeln sagte er: Mit wachsender Armut habe das nichts zu tun. [&hellip;]<br>\nSeiner Ansicht nach sind einzelne junge Fl&uuml;chtlinge nicht auf die Essensausgabe an Tafeln angewiesen. Die Unterhaltss&auml;tze f&uuml;r gerade in Deutschland angekommene junge Fl&uuml;chtlinge seien ausreichend, &bdquo;sodass die Tafeln eigentlich f&uuml;r andere gedacht sind&ldquo;, sagte Laschet am Freitag in D&uuml;sseldorf. [&hellip;]<br>\nMan m&uuml;sse die Gruppen definieren, die wirklich Hilfe brauchten, sagte Laschet nun. &bdquo;Das ist im Zweifel nicht der gerade angekommene Fl&uuml;chtling, denn der kriegt Hilfe an vielen Stellen.&ldquo; Die ehrenamtlichen Tafeln seien auch keine staatlichen Stellen. &bdquo;Es gibt keinen Rechtsanspruch darauf, etwas bei einer Tafel zu bekommen.&ldquo;<br>\nDie zunehmende Zahl der Tafeln, die Lebensmittel an Bed&uuml;rftige ausgeben, ist f&uuml;r Laschet kein Signal f&uuml;r steigende Armut im Land. Es gehe bei Tafeln nicht um die &bdquo;Ern&auml;hrungssicherheit, damit niemand hungern m&uuml;sse. Diese m&uuml;sse der Staat sicherstellen. Vielmehr erm&ouml;gliche die Tafel vielen Menschen einen &bdquo;Spielraum &uuml;ber das Existenzminimum hinaus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article174384327\/Armin-Laschet-ueber-Essener-Tafel-Unterhaltssaetze-fuer-Fluechtlinge-ausreichend.html\">WELT Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn Person A etwas zum Thema B sagt, dann sagt das mehr &uuml;ber A als &uuml;ber B. Hier behauptet Laschet realit&auml;tswidrig, Hartz IV w&auml;re ausreichend und w&uuml;rde das Existenzminimum abdecken; dass die Zunahme der Anzahl der Tafeln nichts mit wachsender Armut zu tun hat. Im &Uuml;brigen bekommen Fl&uuml;chtlinge noch einmal weniger als die &ldquo;normalen&rdquo;, l&auml;nger hier lebenden Grundsicherungsbetroffenen. In diesem Sinne noch einmal der Hinweis, dass Laschet keineswegs das gute Gewissen der CDU, besonders liberal oder sozial w&auml;re, sondern ein ganz harter Neoliberaler ist, wie fast alle in dieser Partei. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Warum schimpft eigentlich niemand mehr &uuml;ber die (angeblich) faulen Arbeitslosen?<\/strong><br>\nEs erscheint nur auf den ersten Blick paradox: In Zeiten sehr hoher Arbeitslosigkeit wurden Arbeitslose h&auml;ufiger und sch&auml;rfer beschimpft als heute. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sagen mehr &uuml;ber diese Gesellschaft aus als &uuml;ber die Arbeitslosen. [&hellip;]<br>\nDie Frage, ob Arbeitslose tats&auml;chlich faul usw. sind, spielt f&uuml;r die Arbeitslosen-Beschimpfer absolut gar keine Rolle. Arbeitslose werden nicht beschimpft, weil sie faul usw. seien (wie man schon in den 2000er Jahren wusste, waren und sind sie das ja auch keineswegs.) Vielmehr erf&uuml;llt dieses Beschimpfen gesellschaftliche und politische Funktionen: Es soll ablenken vom Versagen neoliberaler Gesellschaften, Arbeit und soziale Teilhabe zu schaffen. Es soll S&uuml;ndenb&ouml;cke benennen, um nicht die herrschende Politik als falsch und unmoralisch entlarven zu m&uuml;ssen. Und es soll Sozialabbau rechtfertigen.<br>\nIn Zeiten offiziell niedrigerer Arbeitslosigkeit scheint es die Notwendigkeit, herrschende Politik in dieser Weise zu st&uuml;tzen, nicht mehr in dem Ma&szlig;e zu geben. Dass tats&auml;chlich kaum Arbeit geschaffen, sondern diese vielmehr lediglich auf mehr Menschen verteilt wurde, spielt dabei offenbar ebenso keine Rolle wie der Umstand, dass man Arbeit prekarisiert und entw&uuml;rdigt hat. Stattdessen hat und braucht man nun offenbar andere S&uuml;ndenb&ouml;cke: Links-Neoliberale (sowie manche Linke) beschimpfen heute jene Arbeitslosen und prek&auml;r Besch&auml;ftigten, die (angeblich in Massen) zur AfD &uuml;bergelaufen sind, weil sie moralisch verlottert und politisch verhunzt seien. Und Rechts-Neoliberale sowie Rechte beschimpfen MigrantInnen und Fl&uuml;chtlinge, weil diese faul und kriminell seien. Der Diskurs &uuml;ber die angebliche &raquo;Unterschicht&laquo; hat sich ethnisiert.<br>\nDie Objekte der Beschimpfung m&ouml;gen gewechselt haben, die Zielrichtung ebenfalls &ndash; die Intention dahinter ist die Gleiche: Herrschende Politik zu rechtfertigen und Schuldige f&uuml;r gesellschaftliche Probleme zu finden. Unerheblich f&uuml;r die Beschimpfer ist dabei einmal mehr, ob ihre Behauptungen &uuml;berhaupt einen wahren Kern aufweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/warum-schimpft-eigentlich-niemand-mehr-ueber-die-angeblich-faulen-arbeitslosen--2150.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>In der Krise soll die Lebensversicherung endlich besser werden<\/strong><br>\nWegen der alternden Gesellschaft drohen Lebensversicherern Einnahmeausf&auml;lle in Milliardenh&ouml;he. Nun versucht die Branche, den Trend zu bek&auml;mpfen. Das Gegenrezept k&auml;me den Kunden entgegen. [&hellip;]<br>\nHintergrund sind alarmierende Zahlen, die Jahn und seine Kollegen f&uuml;r die Branche errechnet haben. Allein bis zum Jahr 2030 &ndash; also innerhalb der n&auml;chsten zw&ouml;lf Jahre &ndash; wird die Branche Pr&auml;mieneinnahmen in H&ouml;he von rund sechs Milliarden Euro verlieren, bis zum Jahr 2060 k&ouml;nnten sich die Einnahmeverluste sogar auf mehr als 16 Milliarden erh&ouml;hen.<br>\nDas w&auml;re ein R&uuml;ckgang um mehr als 30 Prozent gegen&uuml;ber dem heutigen Niveau. Statt auf knapp 54 Milliarden Euro summieren sich die laufenden Beitr&auml;ge der Kunden dann gerade noch auf etwas mehr als 37 Milliarden Euro.<br>\n&bdquo;Das Problem ist nicht der zuletzt viel diskutierte Niedrigzins, sondern schlicht die nicht geborenen Kinder&ldquo;, sagte KPMG-Mann Wadim Doulger bei der Pr&auml;sentation der Studie. Alleine die f&uuml;r Lebensversicherungen besonders relevante Altersgruppe der 25- bis 54-J&auml;hrigen verkleinert sich bis zum Jahr 2060 um 10,7 Millionen Menschen &ndash; statt 34 Millionen wird sie dann nur noch aus 23 Millionen potenziellen Beitragszahlern bestehen.<br>\nSchon bis zum Jahr 2030 schmilzt diese Gruppe auf 28 Millionen. Das sind keine Prognosen von KPMG, sondern Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2015.<br>\nDie Experten der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft haben auf Grundlage dieser Zahlen zur Bev&ouml;lkerungsentwicklung in Deutschland geschaut, was dies f&uuml;r die Beitragseinnahmen der Lebensversicherer bedeutet. Dabei wurde davon ausgegangen, dass Menschen in Zukunft nicht mehr Altersvorsorgeprodukte haben und auch der durchschnittliche Beitrag unver&auml;ndert bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article174297793\/Lebensversicherungen-Rezepte-gegen-die-demografische-Katastrophe.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie jetzt &ndash; ist uns die Kapitaldeckung mit Lebensversicherung nicht als Hilfe gegen den demographischen Wandel empfohlen worden, der angeblich die gesetzliche Umlagerente ruiniert? Und pl&ouml;tzlich stellt sich heraus, dass die Kapitaldeckung auch von der &ldquo;Demographie&rdquo; betroffen ist?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Deutschen f&uuml;rchten die Armut im Alter<\/strong><br>\nImmer mehr Deutsche sind entschlossen, im Alter l&auml;nger zu arbeiten. Jeder Achte will &uuml;ber die bisherige Ruhestandsgrenze hinaus seinen Beruf aus&uuml;ben. Der Anteil derjenigen, die sp&auml;ter in Rente gehen wollen, hat sich damit seit 2002 mehr als verdoppelt, ergab eine Umfrage des Instituts f&uuml;r Demoskopie Allensbach im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Gleichzeitig halbierte sich der Anteil jener, die fr&uuml;her als vorgesehen in den Ruhestand gehen m&ouml;chten. &ldquo;Ein Trend zur Akzeptanz eines l&auml;ngeren Berufslebens ist deutlich erkennbar&rdquo;, folgert Andr&eacute; Schleiter von der Bertelsmann-Stiftung. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die Sorge vor der Altersarmut w&auml;chst. Zwei von drei Deutschen sehen in der Alterung der Gesellschaft vor allem Gefahren. So erwarten 80 Prozent von ihnen mehr arme Rentner und h&ouml;here Beitr&auml;ge an die Rentenkasse. Die Ergebnisse der neuen Umfrage passen zu anderen Studien etwa des Deutschen Gewerkschaftsbunds, wonach vier von f&uuml;nf B&uuml;rgern f&uuml;rchten, im Alter nicht gen&uuml;gend Geld zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-altersarmut-altersvorsorge-1.3895981\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten fordern seit Jahren, die gesetzliche Rente zu st&auml;rken &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13963\">Die F&ouml;rderung der privaten Altersvorsorge war schon immer eine von politischer Korruption bewirkte Fehlentscheidung. Jetzt alle Mittel auf gesetzliche Rente konzentrieren.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2898\">Es ist h&ouml;chste Zeit die gesetzliche Rente wieder armutsfest zu machen.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Weshalb insbesondere die SPD sich nicht auf die St&auml;rkung der gesetzlichen Rente konzentriert, sondern stattdessen offenbar die Finanz- bzw. Versicherungsindustrie f&ouml;rdern m&ouml;chte, bleibt nebul&ouml;s.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hack auf Bundesregierung erfolgte &uuml;ber Lernplattform Ilias<\/strong><br>\nDie Bundesregierung wurde &uuml;ber die Lernplattform Ilias gehackt, die an der Hochschule des Bundes zu Weiterbildungszwecken genutzt wird. Die Einrichtung nutzte eine alte Version mit zahlreichen Sicherheitsl&uuml;cken.<br>\nUnter lernplattform-bakoev.bund.de k&ouml;nnen Mitarbeiter des Bundes Weiterbildungsangebote der Bundesakademie f&uuml;r &Ouml;ffentliche Verwaltung wahrnehmen &ndash; eigentlich. Denn die von der Hochschule des Bundes betriebene Webseite ist derzeit nicht erreichbar. Wer sie besuchen will, bekommt nur die Fehlermeldung: &ldquo;Die Lernplattform Ilias ist zurzeit nicht erreichbar. Sie wurde auf Empfehlung des BSI vorsorglich vom Netz genommen.&rdquo; &Uuml;ber diese Plattform soll der Hack auf die Bundesregierung abgelaufen sein.<br>\nDem BSI (Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik) sind nach eigener Auskunft keine Sicherheitsl&uuml;cken in der Ilias-Software bekannt, das Bundesministerium des Innern wollte auf Nachfrage keine weiteren Angaben zu dem Angriff machen. Die Fehlermeldung best&auml;tigt fr&uuml;here Medienberichte, denen zufolge ein E-Learning-Angebot der Bundesregierung Einfallstor f&uuml;r die Malware war. [&hellip;]<br>\nWie genau die Ilias-Installation angegriffen wurde, konnten wir nicht herausfinden, auch weil bislang keiner der Beteiligten f&uuml;r eine Stellungnahme erreichbar war. Doch eine Analyse der Software brachte einige Details zu Tage, die m&ouml;glicherweise Hinweise geben. Im Google-Cache war zum Zeitpunkt unserer Recherche noch die zuletzt aktive Version von Ilias unter der betroffenen Webseite abrufbar. Daraus geht hervor, dass diese mit Version 5.1.16 von Ilias betrieben wurde. Diese wurde bereits vor einem Jahr, im M&auml;rz 2017, ver&ouml;ffentlicht. Seither gab es mehrere Sicherheitsupdates, die offenbar nicht installiert wurden. [&hellip;]<br>\nBei der Analyse von Ilias ist uns ein weiterer Schwachpunkt aufgefallen. Wenn man das System neu installiert, wird ein Standardaccount mit Administratorrechten angelegt. Dieser hat den Benutzernamen &ldquo;root&rdquo; und das Passwort &ldquo;homer&rdquo;. Nirgendwo wird man dazu aufgefordert, das Passwort umgehend zu &auml;ndern. Denkbar w&auml;re es also, dass das Standardpasswort schlicht nicht ge&auml;ndert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/bundeshack-hack-auf-bundesregierung-erfolgte-ueber-lernplattform-ilias-1803-133227.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kanzleramt: Klare Absage an Kupfer beim Breitbandausbau<\/strong><br>\nNach Jahren der Fehlentwicklungen unter Alexander Dobrindt erteilt die neue Bundesregierung der staatlichen F&ouml;rderung von Kupfer endlich eine Absage. K&uuml;nftig werde man nur mehr echte Glasfaserleitungen f&ouml;rdern, erkl&auml;rte Kanzleramtschef Helge Braun. Das ist nur eine von mehreren Baustellen in der deutschen Infrastrukturpolitik.<br>\nDie neue Bundesregierung krempelt ihre Breitbandstrategie um und will k&uuml;nftig nur mehr echte Glasfaseranschl&uuml;sse staatlich f&ouml;rdern. Das k&uuml;ndigte der designierte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) gestern Abend an. &bdquo;Wir f&ouml;rdern in Zukunft nur noch Glasfaser&ldquo;, sagte Braun zu heute.de. &bdquo;Was die staatliche F&ouml;rderung angeht, ist es ein glasklares Nein zu Vectoring.&ldquo;<br>\nBislang setzte das Bundesministerium f&uuml;r Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unter Alexander Dobrindt (CSU) in erster Linie auf die kupferbasierte &Uuml;bergangstechnologie, um das 2013 ausgerufene Ziel einer fl&auml;chendeckenden Breitbandversorgung rechtzeitig zu erreichen. Doch bis Ende 2018 wird sich das Versprechen nicht umsetzen lassen, wie bereits seit geraumer Zeit feststeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/kanzleramt-klare-absage-an-kupfer-beim-breitbandausbau\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Konzerne zur Kasse: Stickoxidgrenzwerte sind zu hoch<\/strong><br>\nNun ist es also amtlich. Die Grenzwerte f&uuml;r die Stickoxidbelastung in der Atemluft sind zu hoch. Selbst wenn sie eingehalten werden. Der Luftschadstoff, der in den St&auml;dten zu 70 Prozent aus dem Auspuff von Diesel-Pkw stammt, ist nach wie vor ein enormes Gesundheitsproblem. 40 Mikrogramm pro Kubikmeter soll seine Konzentration in unserer Atemluft maximal betragen, hei&szlig;t es EU-weit seit 2010. Doch diese Werte werden noch immer in vielen St&auml;dten &uuml;berschritten.<br>\nDie Folgen: F&uuml;r das Jahr 2014 hat das Umweltbundesamt (UBA) den statistischen Zusammenhang zwischen 6.000 Todesf&auml;llen aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Hintergrundbelastung der Luft mit dem Schadstoff nachgewiesen. Derlei geschieht, indem Daten der Schadstoffkonzentration in der Luft in einer bestimmten Region in Verbindung mit Todesfallstatistiken gebracht werden. Vergleicht man dann verschiedene Regionen, l&auml;sst sich ein statistischer Zusammenhang zwischen den Schadstoffkonzentrationen und den Todesf&auml;llen wie auch der H&auml;ufigkeit bestimmter Erkrankungen ermitteln. Das ist nat&uuml;rlich nur bei Krankheiten sinnvoll, f&uuml;r die zuvor der medizinische Zusammenhang nachgewiesen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328689.konzerne-zur-kasse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Russischer Doppelagent wurde Opfer von seltenem Nervengift<\/strong><br>\nGenaue Angaben zum Gift machte die britische Innenministerin Rudd vorerst nicht &ndash; Diplomatischer Schlagabtausch zwischen Moskau und London<br>\nBei dem Attentat auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal in Gro&szlig;britannien ist ein sehr seltenes Nervengift verwendet worden. Das sagte die britische Innenministerin Amber Rudd am Donnerstag in einem Interview mit dem BBC-Radio. Welches Gift genau zum Einsatz kam, wollte sie nicht sagen. [&hellip;]<br>\nPremierministerin May stellte am Mittwoch wie zuvor Johnson den Besuch britischer Politiker und W&uuml;rdentr&auml;ger bei der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Russland im Sommer infrage, sollte sich herausstellen, dass Moskau hinter dem Fall steckt.<br>\n&Auml;hnlich direkt fiel die Antwort aus Russland aus. &ldquo;Man sp&uuml;rt, dass diese Kampagne vollkommen geplant abl&auml;uft, und darin klingen auch &Auml;u&szlig;erungen offizieller Vertreter Gro&szlig;britanniens an&rdquo;, sagte Ministeriumssprecherin Sacharowa der Agentur Interfax zufolge. Am 18. M&auml;rz wird in Russland der Pr&auml;sident gew&auml;hlt, Wladimir Putin gilt als haushoher Favorit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000075670126\/Russischer-Ex-Doppelagent-wurde-wahrscheinlich-Opfer-von-Nervengift\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.L.:<\/strong> Fu&szlig;ball-Sommerm&auml;rchen 2018 in Russland. Volle Stadien, tolle Spiele, begeisterte Fans, sch&ouml;ne Bilder aus Moskau und St. Petersburg &ndash; welcher kalte Krieger m&ouml;chte so etwas sehen? Bevor der Anschlag auf den russisch-britischen Doppelagenten Skripal &uuml;berhaupt aufgekl&auml;rt ist &ndash; es k&ouml;nnte sich ja auch um einen pers&ouml;nlichen Racheakt handeln &ndash; fallen Theresa May und Boris Johnson mit der T&uuml;r ins Haus und fordern einen Boykott der Fu&szlig;ball-WM in Russland. Mindestens von Seiten der Ehreng&auml;ste, gerne auch durch das britische Team. Ist das die Logik des kalten Krieges? Und warum sollten die Russen so d&auml;mlich sein, durch einen Mordanschlag in Salisbury den Briten die Gr&uuml;nde f&uuml;r einen WM-Boykott noch auf dem Silbertablett zu liefern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Daten als Ware! Voll im Fokus des Springer-Konzerns<\/strong><br>\nDer Springer Konzern ist in Deutschland ein marktf&uuml;hrender Zeitungsverlag. Sich selbst bezeichnet das Haus inzwischen allerdings als &bdquo;digitales Unternehmen&ldquo;. Aus internationaler Perspektive betrachtet und im Vergleich mit den digitalen Weltmarktf&uuml;hrern ist Springer allerdings nur ein sehr kleiner Marktteilnehmer. Wie Google und Facebook generiert Springer mehr als zwei Drittel seiner Erl&ouml;se mit Werbung. Die journalistischen Inhalte der Online-Ausgaben von Bild, Welt und Co. liefern vor allem das &bdquo;sichere Markenumfeld&ldquo; f&uuml;r die Werbekunden. Zielgerichtetes, auf den individuellen Leser gerichtetes Einspielen von Inhalten und Werbung, wird dabei immer wichtiger. Als herausragenden Fachmann holt Springer jetzt Alexander Karp in den Aufsichtsrat, den Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Palantir; nach eigener Darstellung der &bdquo;marktf&uuml;hrenden analytischen Plattform f&uuml;r strategische, operative und taktische Anforderungen&ldquo;, die gerade dabei ist, auch bei den Sicherheitsbeh&ouml;rden in Deutschland Fu&szlig; zu fassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/daten-als-ware-voll-im-fokus-des-springer-konzerns-7339\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Berater knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft der Beratungsunternehmen boomt. Taktgeber ist die digitale Transformation. Die Einstellungsbereitschaft in der Branche ist hoch: Mitarbeiter werden h&auml;nderingend gesucht &ndash; und nicht nur Nachwuchs.<br>\nDie Leistungen der rund 140.000 Mitarbeiter starken Beraterbranche in Deutschland sind gefragt: Zum achten Mal in Folge ist ihr Umsatz hoch einstellig gewachsen. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz um 8,5 Prozent auf erstmals mehr als 30 Milliarden Euro zu, genau sind es 31,5 Milliarden Euro.<br>\nAuch f&uuml;r das laufende Jahr sind die Firmen optimistisch und erwarten Zuw&auml;chse in einer &auml;hnlichen Gr&ouml;&szlig;enordnung wie 2017. Das zeigt eine vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) durchgef&uuml;hrte Branchenumfrage, an der sich gut 500 Firmen beteiligt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/dienstleister\/mckinsey-bain-und-co-berater-knacken-die-30-milliarden-euro-marke\/21043436.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Volker Pispers: Berufe die unsere Welt nicht braucht!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1ZFXkv6Poqk\">YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Raus aus der Groko und sich erneuern<\/strong><br>\n<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6671\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180309-Stuttmann-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6671\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42857"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42859,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42857\/revisions\/42859"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}