{"id":42895,"date":"2018-03-13T08:15:15","date_gmt":"2018-03-13T07:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895"},"modified":"2018-03-13T08:15:15","modified_gmt":"2018-03-13T07:15:15","slug":"hinweise-des-tages-3078","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h01\">Die Privatisierung einer Metropolenbibliothek<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h02\">Die Menschen haben Angst vor sozialem Abstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h03\">Spahn verteidigt Essener Tafel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h04\">Schwarze Null sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h05\">Wie Gro&szlig;britannien Steueroasen sch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h06\">Gesamtbetrieb mit Billigtochter geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h07\">Ehemaliger Berliner Finanzsenator Ulrich Nu&szlig;baum wird Staatssekret&auml;r im Bundeswirtschaftsministerium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h08\">Die Arroganz der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h09\">Wenn aus Protest Partei wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h10\">Begr&uuml;&szlig;t Xi Jinping: Chinas neuen Herrscher auf Lebenszeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h11\">Regiert wird mit Rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42895#h12\">Internationaler Preis der Hayek-Stiftung &ndash; Alt-Bundespr&auml;sident Gauck in Freiburg ausgezeichnet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Privatisierung einer Metropolenbibliothek<\/strong><br>\nDie Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die gr&ouml;&szlig;te &ouml;ffentliche Bibliothek in Deutschland, soll nach den Pl&auml;nen ihrer F&uuml;hrungsspitze, neu ausgerichtet werden. Nicht zuletzt die Bibliothekare mit ihrer Kernkompetenz der Medienbeschaffung stehen dabei im Fokus. Statt der Beschaffung und Auswahl von Medien sollen sie verst&auml;rkt sogenannte &bdquo;Zukunftsaufgaben&ldquo; im Besucherservice oder bei der Durchf&uuml;hrung von Events &uuml;bernehmen. Man strebe ein &raquo;H&ouml;chstma&szlig; an wirtschaftlichem Einsatz von Fremddienstleistungen&laquo; an, so die Bibliotheksleitung.<br>\nPassend zu diesen Pl&auml;nen hat der Vorstand der ZLB im September 2017 dem Gro&szlig;buchh&auml;ndler Hugendubel den Zuschlag erteilt, in den n&auml;chsten Jahren den Gro&szlig;teil der Medienbeschaffung f&uuml;r die Bibliothek zu &uuml;bernehmen. Gleichzeitig wird die Zahl der hausinternen Bibliothekare und Fachlektoren reduziert, und ihre Kernaufgabe darauf beschr&auml;nkt, Bedarfsprofile zu erstellen. Welche Medien im Einzelnen ausgew&auml;hlt und angeschafft werden, liegt im Wesentlichen in der Hand von Hugendubel.<br>\nGegen diese Privatisierung, die erkl&auml;rterma&szlig;en Beispiel gebend f&uuml;r andere Gro&szlig;stadt-Bibliotheken sein soll und somit zum Exportmodell werden k&ouml;nnte, regt sich immer massiverer Widerstand: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert, dass damit die Auswahl der B&uuml;cher und Medien &raquo;nahezu komplett an die Privatwirtschaft &uuml;bergeben&laquo; werde. Dies stelle die Privatisierung des eigentlichen Kernbereichs der Bibliothek dar.<br>\nEs ist naheliegend, dass die Angestellten eines gewinnorientierten Konzerns, der zudem ohne bildungs- und kulturpolitischen Auftrag im Rahmen seines Partikularinteresses handelt, die Auswahl und Beschaffung der Medien nicht in vergleichbar hoher Qualit&auml;t leisten kann, wie die von der Privatwirtschaft unabh&auml;ngigen, auf das Gemeinwohl verpflichteten Bibliothekare der ZLB. Dar&uuml;ber hinaus sind die Bibliothekare, da nicht mehr in vollem Umfang mit der Auswahl und Beschaffung der Medien befasst, einem Prozess der Dequalifizierung ausgesetzt, so dass sie auch andere Aufgaben, wie etwa die Beratung von Nutzern, nicht mehr auf dem bisherigen Niveau erf&uuml;llen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/die-privatisierung-einer-metropolenbibliothek\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier zeigt sich wieder der Kern neoliberaler Politik, die zunehmende &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche. Dazu sollte man wissen, dass der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Zentral- und Landesbibliothek verantwortlich ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und: &Ouml;ffentliche Bibliotheken im Ausverkauf<\/strong><br>\nAuf der gestrigen Fachtagung &bdquo;Zukunft der &Ouml;ffentlichen Bibliotheken in Berlin&ldquo; wurde die umstrittene Neuausrichtung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) diskutiert. ZLB-Direktor Volker Heller hatte im September 2017 mit seinen Vorstandskollegen ZLB dem Gro&szlig;buchh&auml;ndler Hugendubel den Zuschlag erteilt, in den n&auml;chsten Jahren den Gro&szlig;teil der Medienbeschaffung f&uuml;r die Bibliothek zu &uuml;bernehmen. Gleichzeitig wurde die Anzahl der hausinternen Bibliothekare und Fachlektoren reduziert und ihre Kernaufgabe darauf beschr&auml;nkt, allgemeine Bedarfsprofile zur Orientierung f&uuml;r die Auswahl der Medien zu erstellen.<br>\nLothar Brendel, Personalratsvorsitzenden der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) vertrat die Sache des Gemeinguts der &Ouml;ffentlichen Bibliotheken:<br>\n&bdquo;Dieses Vorgehen der Berliner Kulturverwaltung ist ein kulturpolitischer Offenbarungseid, denn nach den Bezirksbibliotheken wird nun auch noch mit der ZLB fast der gesamte Erwerbungsetat der &ouml;ffentlichen Bibliotheken Berlins an Hugendubel und EKZ vergeben. Eine schwere Sch&auml;digung der vielen Fachbuchh&auml;ndler in der Stadt und ein Schlag gegen die Buchkultur in Berlin. Soll dieses quicklebendige geistige Biotop, in dem sich die unterschiedlichsten Interessen und Niveaus mischen, in dem jeder B&uuml;cher entdecken kann, die er nicht erwartet hat, demn&auml;chst ausgetrocknet werden und auf eine Monokultur ausschlie&szlig;lich popul&auml;rer, durch Kennzahlen ermittelte B&uuml;cher beschr&auml;nkt werden?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/oeffentliche-bibliotheken-im-ausverkauf\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So links sind die Berliner Linken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Menschen haben Angst vor sozialem Abstieg<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition f&uuml;hre &ldquo;eine Grundrente ein, die eigentlich keine Rente ist&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, im Dlf. Es sei eine Art &ldquo;Sozialhilfe plus&rdquo; f&uuml;r Menschen, die ohnehin Grundsicherung beziehen. Aktuell w&uuml;rde die geplante Grundrente nur etwa 100.000. Menschen erreichen. (&hellip;)<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Aber ein ganz zentrales Element der Arbeitsmarktpolitik der Gro&szlig;en Koalition ist ja, dass sie mehr Menschen in Arbeit bringen m&ouml;chte und insbesondere Langzeitarbeitslose wieder mehr f&ouml;rdern m&ouml;chte. Das klingt doch prima.<br>\nSchneider: Das ist ein sch&ouml;nes Beispiel, wie ein wichtiges Thema tats&auml;chlich aufgegriffen wird, aber dann leider auch wieder halbherzig angegangen wird. Anders kann man es nicht nennen. Es ist geplant, 150.000 Langzeitarbeitslose in &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung zu bringen. Das h&ouml;rt sich gut an, ist auch gut. Aber man muss sehen: Wir haben seit Jahren rund eine Million Langzeitarbeitslose, f&uuml;r die was getan werden m&uuml;sste. Diese 150.000 Menschen sollen zudem mit einer Milliarde finanziert werden. Wir wissen aus Erfahrung, die Experten geben uns da recht, damit bekommt man h&ouml;chstens 100.000 Menschen in Arbeit. Mit anderen Worten: Auch hier zeigt sich das Grundproblem dieses Koalitionsvertrages. Die Themen sind richtig, aber sie sind nicht ausfinanziert und in den Ma&szlig;nahmen wird regelhaft zu kurz gesprungen. (&hellip;)<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Aber um Armut im Alter zu bek&auml;mpfen wird eine Grundrente eingef&uuml;hrt.<br>\nSchneider: Da haben Sie schon wieder so einen Punkt genannt, an dem man das sehr sch&ouml;n beispielhaft erkl&auml;ren kann, was da passiert. Das Problem ist benannt. Wir haben es mit einer gro&szlig;en Altersarmut zu tun, die auf uns zukommt, wenn wir nicht politisch gegensteuern. Aber was passiert? Es wird eine Grundrente eingef&uuml;hrt, die eigentlich keine Rente ist. Das bekommt n&auml;mlich lediglich der, der ohnehin Grundsicherung bezieht, sprich der gar kein Einkommen hat, bei dem auch der Partner kaum Einkommen hat, der kaum Verm&ouml;gen hat. Das ist alles andere als eine Rente. Es ist eine Sozialhilfe plus. Und sie wird gekoppelt an 35 Beitragsjahre, die man haben muss. Das hei&szlig;t im Klartext, es w&uuml;rden heute damit gerade mal etwa 100.000 alte Menschen erreicht, mehr nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/armut-in-deutschland-die-menschen-haben-angst-vor-sozialem.694.de.html?dram:article_id=412760\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Spahn verteidigt Essener Tafel<\/strong><br>\nDer k&uuml;nftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angesichts der Debatte um die Essener Tafel vor einer Geringsch&auml;tzung des deutschen Sozialsystems gewarnt. &ldquo;Niemand m&uuml;sste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht g&auml;be&rdquo;, sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Mit Hartz IV habe &ldquo;jeder das, was er zum Leben braucht&rdquo;. &ldquo;Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut&rdquo;, sagte der CDU-Politiker. &ldquo;Wir haben eines der besten Sozialsysteme der Welt.&rdquo; Die gesetzliche Grundsicherung werde genau bemessen und regelm&auml;&szlig;ig angepasst. [&hellip;]<br>\nDie Zahl der durch die Tafeln Unterst&uuml;tzten ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dies bedeute aber nicht zwangsl&auml;ufig zunehmende Not in Deutschland, sagt der Soziologe Stefan Liebig, der seit Jahresbeginn am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung das Sozio-oekonomische Panel leitet (SOEP). &ldquo;Manche m&ouml;gen auf die Tafeln angewiesen sein. Andere nutzen sie vielleicht nur, weil es das Angebot eben gibt&rdquo;, sagt Liebig. &ldquo;Sie verschaffen sich so finanziell ein wenig Luft, obwohl die Unterst&uuml;tzung, die sie vom Staat erhalten, auch f&uuml;r Lebensmittel reichen k&ouml;nnte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2018-03\/beduerftigkeit-jens-spahn-gesundheitsminister-hartz-vier-tafeln.\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das &ldquo;Nachwuchstalent&rdquo; der CDU legt vor und zeigt was von ihm zu erwarten ist. An der stramm neoliberalen Haltung Spahns sollten damit keine Zweifel mehr bestehen. Abgesehen davon l&uuml;gt Spahn, wenn er behauptet, dass mit Hartz IV jeder das habe, was er zum Leben braucht, wie diese Woche selbst auf Spiegel Online zu lesen war (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42825#h02\">Fehlerhafte Statistiken: Wieso Hartz IV tats&auml;chlich zu wenig zum Leben ist<\/a>).<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht minder zynisch ist die Aussage des Soziologen Stefan Liebig, der Menschen, die gezwungen sind sich an einer Tafel anzustellen auf infame Weise denunziert. Liebig fiel dabei schon fr&uuml;her durch Apologetik der herrschenden Verh&auml;ltnisse auf. Zitat aus einem Artikel der FAZ vom Januar diesen Jahres: &bdquo;Ich glaube nicht, dass Verteilungsgerechtigkeit das Hauptproblem ist.&ldquo; Ist sie sicher nicht, wenn 40 Superreiche mehr Verm&ouml;gen besitzen als eine H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung in Deutschland. Nicht ohne Grund ist Liebig nun der neue Leiter des sozio-&ouml;konomische Panel (SOEP) am DIW. Die soziale Polarisierung der Gesellschaft soll nach dem Willen der herrschenden Oligarchie also einfach wegdefiniert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwarze Null sichern<\/strong><br>\nDer designierte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will auch in der k&uuml;nftigen Legislaturperiode an der &ldquo;schwarzen Null&rdquo; festhalten. &ldquo;Ja, wir wollen die &lsquo;schwarze Null&rsquo; sichern&rdquo;, sagte Scholz im tagesthemen-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/scholztt-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das l&auml;sst sich inzwischen nicht mehr angemessen kommentieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Gro&szlig;britannien Steueroasen sch&uuml;tzt<\/strong><br>\nDas Vereinigte K&ouml;nigreich hat die Britischen Jungferninseln davor bewahrt, von der Europ&auml;ischen Union auf die schwarze Liste mit Steueroasen gesetzt zu werden. Das geht aus Dokumenten der daf&uuml;r zust&auml;ndigen EU-Gremien hervor, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegen. Nach einem l&auml;ngeren Streit gelang es Gro&szlig;britannien, den Widerstand Deutschlands und Frankreichs zu brechen &ndash; und schlie&szlig;lich deren Bedenken auszur&auml;umen.<br>\nDie Inselgruppe in der Karibik geh&ouml;rt zum britischen &Uuml;berseegebiet. Laut Regierung sind dort mehr als 400 000 Briefkastenfirmen registriert. Auch die in den Panama Papers aufgeflogene Rechtsanwaltskanzlei Mossack Fonseca hatte mehr als die H&auml;lfte ihrer Offshore-Unternehmen auf den Jungferninseln angemeldet.<br>\nDie EU-Finanzminister wollen an diesem Dienstag eine neu &uuml;berarbeitete schwarze Liste verabschieden. Gem&auml;&szlig; Beschlussvorlage wird die Europ&auml;ische Union drei Staaten bescheinigen, sich in Steuerfragen &ldquo;kooperativ&rdquo; zu verhalten: Bahrain, St. Lucia und den Marshallinseln. Gleichzeitig sollen drei Gebiete als Steueroasen eingestuft werden, die bisher mit R&uuml;cksicht auf Sturmsch&auml;den in der Karibik verschont worden waren: die Bahamas, die Amerikanischen Jungferninseln sowie St. Kitts und Nevis.<br>\nDie Zusagen der Britischen Jungferninseln werden von den EU-Staaten hingegen als &ldquo;ausreichend&rdquo; eingestuft. Dieser Entscheidung war &ldquo;eine intensive Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europa-wie-grossbritannien-steueroasen-schuetzt-1.3902349\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Steuervermeidung und -hinterziehung durch reiche Privatpersonen und gro&szlig;e transnationaler Unternehmen ist eines der dr&auml;ngenden Probleme unserer Zeit. Dadurch werden der &ouml;ffentlichen Hand dringend ben&ouml;tigte Mittel etwa zum Erhalt und zum Ausbau der Infrastruktur entzogen. Im Koalitionsvertrag findet man dazu aber nur wohlfeile Phrasen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gesamtbetrieb mit Billigtochter geplant<\/strong><br>\nDie Deutsche Post plant laut einem Bericht einen gro&szlig;en Umbau: In einem neuen Gesamtbetrieb sollen Angestellte direkt mit Kollegen der Billig-Tochter Delivery zusammenarbeiten. Die Gewerkschaften sind alarmiert.<br>\nDie Deutsche Post bereitet offenbar einen gro&szlig;en Umbau vor. Wie die &ldquo;Welt&rdquo; berichtet, gr&uuml;ndet der Konzern gerade einen neuen Gesamtbetrieb f&uuml;r die Zustellung von Briefen und Paketen. Demnach sollen die nach Haustarifvertrag angestellten Mitarbeiter der Deutschen Post Aktiengesellschaft k&uuml;nftig unmittelbar mit den Kollegen der vor zwei Jahren gegr&uuml;ndeten Billig-Tochterfirma Delivery zusammenarbeiten. Nach Informationen der &ldquo;Welt&rdquo; soll dies bereits zum 1. Mai umgesetzt werden.<br>\nUnter dem Dach von ein und derselben Postniederlassung sollen dann Kollegen mit unterschiedlichen Stundenl&ouml;hnen, Wochenarbeitszeiten oder auch Pausenzeiten t&auml;tig sein, wie die Zeitung berichtete. Die Gewerkschaften sehen dahinter das Ziel des Managements, L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen verschlechtern zu wollen. &ldquo;Wir bef&uuml;rchten, dass das Lohnniveau bei der Post auf Dauer abgesenkt werden soll&rdquo;, sagte die Bundesvorsitzende der Fachgewerkschaft DPVKOM, Christina Dahlhaus, der &ldquo;Welt&rdquo;. Dies sei ein &ldquo;Einstieg in die weitere Aush&ouml;hlung der Tarifvertr&auml;ge der Deutschen Post AG&rdquo;.<br>\nIm Jahr 2015 war es dem Management trotz des bislang gr&ouml;&szlig;ten Tarifstreits mit mehr als zwei Monaten Dauerstreik gelungen, die Gr&uuml;ndung einer Tochterfirma mit Namen Delivery durchzusetzen. In dieser Firma arbeiten dem Bericht zufolge mittlerweile rund 10.000 Besch&auml;ftigte, sie stellen t&auml;glich mehr als eine Million Pakete in Deutschland zu. Doch anders als ihre Kollegen in der Deutschen Post AG werden sie nicht nach dem Haustarif bezahlt, sondern nach den regional unterschiedlichen Bedingungen des Logistik- und Speditionsgewerbes. Im Durchschnitt liegen diese L&ouml;hne laut &ldquo;Welt&rdquo; um etwa ein Viertel niedriger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/deutsche-post-gesamtbetrieb-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ehemaliger Berliner Finanzsenator Ulrich Nu&szlig;baum wird Staatssekret&auml;r im Bundeswirtschaftsministerium<\/strong><br>\nUlrich Nu&szlig;baum war von 2009 bis 2014 Finanzsenator in Berlin. Nun holt ihn Peter Altmaier in sein Ministerium. Soll er dort &Ouml;PP-Projekte voranbringen?<br>\nIm Wirtschaftsministerium soll Nu&szlig;baum nun die zentralen Abteilungen f&uuml;r Wirtschafts-, Industrie- und Au&szlig;enwirtschaftspolitik &uuml;bernehmen. Das ist der Kernbereich des Ressorts, das seit 2013 von der SPD gef&uuml;hrt wurde. Staatssekret&auml;r f&uuml;r diesen Bereich war bisher der Sozialdemokrat Matthias Machnig. Immerhin hat Nu&szlig;baum den meisten beamteten Staatssekret&auml;ren im &bdquo;BMWi&ldquo; schon mal eines voraus: Er war vor seinen Ausfl&uuml;gen in die Politik Unternehmer, und zwar in der Fischbranche. Seit 1998 war er Gesellschafter der SLH Sea Life Harvesting Gruppe in Bremerhaven, eine Unternehmensgruppe, die im Gro&szlig;handel und fischereinahmen Dienstleistungen t&auml;tig ist. Zuletzt trat Nu&szlig;baum als Pr&auml;sidiumsvorsitzender des Deutschen Verkehrsforums (DVF) auf, einer Vereinigung von Bau- und Verkehrsunternehmen. Pr&auml;sidiumskollege ist dort Ronald Pofalla, Altmaiers Vorg&auml;nger als Kanzleramtschef und nunmehr beider Deutschen Bahn im Vorstand. Das DVF setzt sich nicht zuletzt f&uuml;r den Ausbau von &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaften (&Ouml;PP) beim Stra&szlig;enbau ein, ein Anliegen, das im Bundeswirtschaftsministerium auch unter Sigmar Gabriel verfolgt wurde (treibende Kraft war Machnig), aber in den Koalitionsfraktionen im Bundestag auf Kritik und Widerstand stie&szlig;, etwa im Zusammenhang mit der Gr&uuml;ndung einer Autobahngesellschaft des Bundes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/ehemaliger-berliner-finanzsenator-ulrich-nussbaum-wird-staatssekretaer-im-bundeswirtschaftsministerium\/21060824.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Arroganz der EU<\/strong><br>\nMit fast zweistelligen Milliardeneinbu&szlig;en pro Jahr w&auml;re die deutsche Wirtschaft Hauptverliererin eines &ldquo;harten Brexit&rdquo; innerhalb der verbleibenden EU. Dies ist ein Ergebnis einer Studie, die die global t&auml;tige Beratungsfirma Oliver Wyman und die internationale Anwaltskanzlei Clifford Chance am gestrigen Montag ver&ouml;ffentlicht haben. Die Untersuchung befasst sich mit der Frage, mit welchen Folgen zu rechnen w&auml;re, sollten sich Br&uuml;ssel und London nicht auf ein Handelsabkommen oder eine Zollunion f&uuml;r die Zeit nach dem britischen Austritt aus der Union einigen k&ouml;nnen. In diesem Fall g&auml;lten f&uuml;r den Handel zwischen beiden Seiten lediglich die Regeln der WTO. Der Studie zufolge m&uuml;ssten Firmen aus den EU-27 mit Einbu&szlig;en in H&ouml;he von insgesamt 35 Milliarden Euro im Jahr rechnen &ndash; mehr als Unternehmen aus Gro&szlig;britannien, deren mutma&szlig;liches Minus mit etwa 30 Milliarden Euro j&auml;hrlich beziffert wird. Unter den EU-27 w&auml;re die Bundesrepublik mit Verlusten von rund neun Milliarden Euro pro Jahr die gr&ouml;&szlig;te Verliererin. Am schwersten getroffen w&uuml;rden laut der Untersuchung die Finanzbranche und die Autoindustrie; entsprechend m&uuml;ssten mit &uuml;berdurchschnittlichen Einbu&szlig;en London (Finanz) respektive die deutschen Bundesl&auml;nder Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg und Niedersachsen (Kfz) rechnen.[1] (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich hat in der vergangenen Woche einer der prominentesten Kommentatoren der Financial Times, Gideon Rachman, vor &ldquo;gef&auml;hrlichen Folgen&rdquo; der Br&uuml;sseler Obstruktionspolitik gewarnt. Gro&szlig;britannien, schrieb Rachman, sei &ldquo;nicht irgendein Drittstaat&rdquo;: Es habe &ldquo;seit Jahrhunderten&rdquo; entscheidende Bedeutung f&uuml;r Europas Kr&auml;ftegleichgewicht gehabt &ndash; und es sei bis heute &ldquo;ein wichtiger Handelspartner und milit&auml;rischer B&uuml;ndnispartner f&uuml;r die meisten EU-L&auml;nder&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7560\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn aus Protest Partei wird<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;ndung der linken spanischen Protestpartei Podemos vor vier Jahren war eine Folgeerscheinung der Massendemonstrationen im Zuge der Finanzkrise. Mittlerweile ist Podemos zu einer bedeutenden politischen Kraft in Spanien aufgestiegen &ndash; doch die junge Partei ist weiter auf der Suche noch ihrem festen Platz im politischen System des Landes.<br>\nDer junge Professor mit dem Pferdeschwanz war der Shootingstar in der spanischen Politik: Pablo Iglesias, damals 35 Jahre alt und Sprecher der neu gegr&uuml;ndeten Protestpartei Podemos, zog vor vier Jahren von einer Talkshow zur n&auml;chsten und erkl&auml;rte den Spaniern, was sie nie zuvor von Politikern geh&ouml;rt hatten:<br>\n&ldquo;Wir wollen eine Umschuldung. Die B&uuml;rger sollen entscheiden, welchen Teil der Schulden sie bezahlen und welchen Teil vielleicht nicht. Weil ein Teil der Schulden nur entstanden ist, damit sich einige wenige daran bereichern konnten. Dann machen wir einen Schuldenschnitt und erkl&auml;ren den Gl&auml;ubigern: Wir kommen nicht aus der Krise, wenn die Leute immer &auml;rmer werden.&rdquo;<br>\nNeue Begeisterung f&uuml;r Politik<br>\nDamit wurde die neue Partei nach der Gr&uuml;ndung in den Umfragen schnell zur beliebtesten politischen Kraft der Spanier. Inzwischen ist vom Schuldenschnitt keine Rede mehr. Die von Podemos mitregierte Stadt Madrid zahlt die Schulden in einem Tempo zur&uuml;ck, wie keine andere &ouml;ffentliche Verwaltung, um eine Milliarde Euro sinken die Verbindlichkeiten jedes Jahr. Doch nicht nur das hat Podemos erreicht, meint Pablo Sim&oacute;n, spanischer Politologe vom Thintank Politikon:<br>\n&ldquo;Die traditionellen Parteien haben kein Monopol mehr auf die parlamentarische Repr&auml;sentation. Die Spanier m&uuml;ssen sich nicht mehr f&uuml;r die bessere von zwei schlechten Alternativen entscheiden. Sie haben zudem eine moralische Wende bewirkt. Heute w&uuml;rde es keiner Partei mehr einfallen, jemanden zur Wahl zu stellen, der der Korruption beschuldigt wird. Damit hat Podemos viele Menschen wieder f&uuml;r die Politik begeistert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/podemos-in-spanien-wenn-aus-protest-partei-wird.795.de.html?dram:article_id=412799\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Begr&uuml;&szlig;t Xi Jinping: Chinas neuen Herrscher auf Lebenszeit<\/strong><br>\nMit 2.959 zu 2 Stimmen lie&szlig; der chinesische Nationalkongress am Sonntag eine Beschr&auml;nkung fallen, wonach Pr&auml;sident Xi Jinping nun auf Lebenszeit an der Spitze Chinas stehen kann. Xi reiht sich damit in eine Reihe m&auml;chtiger autorit&auml;rer M&auml;nner ein, die weltweit das Rad der Zeit zur&uuml;ckdrehen wollen.<br>\nIn einer historischen Verfassungs&auml;nderung brachte der Nationale Volkskongress in China gestern eine Beschr&auml;nkung zu Fall, die die chinesische Pr&auml;sidentschaft auf zwei Amtszeiten und damit auf zehn Jahre deckelte. Pr&auml;sident Xi Jinping &ndash; der maximal bis 2023 im Amt h&auml;tte bleiben k&ouml;nnen &ndash; kann nun auf Lebenszeit das bev&ouml;lkerungsreichste Land der Welt regieren.<br>\nBereits am Sonntag vor zwei Wochen ebnete die Kommunistische Partei intern den Weg zur Abschaffung dieser Verfassungsklausel, die zentral in einem System gewisser Checks and Balances war, welches 1982 von Staatsf&uuml;hrer Deng Xiaoping mit der Absicht eingef&uuml;hrt wurde, einen derart exzessiven Personenkult wie um Staatsgr&uuml;nder Mao Zedong zu verhindern.<br>\nVon der nackten Quantit&auml;t her ist Xi der gr&ouml;&szlig;te Menschenrechtsverletzer des Planeten.<br>\nNach Zahlen von Amnesty International t&ouml;tet China jedes Jahr Tausende Menschen per Todesstrafe &ndash; ein Vielfaches der Zahl aller anderen L&auml;nder der Welt zusammenaddiert.<br>\nReporter Ohne Grenzen bezeichnet Pr&auml;sident Xi als &bdquo;f&uuml;hrenden Zensor und J&auml;ger der Pressefreiheit auf dem Planeten&ldquo;, sein Ziel sei die &bdquo;vollst&auml;ndige Hegemonie &uuml;ber die Medienberichterstattung&ldquo;, und setzt China daher auf Platz 176 des 2017 World Press Freedom Index &ndash; gefolgt nur von Syrien, Turkmenistan, Eritrea und Nordkorea.<br>\nAuch im Vorfeld der Verfassungs&auml;nderung am Sonntag ging der Staat konsequent gegen jegliche Form des Protests vor.<br>\nUnter Xi versch&auml;rfte sich der Tibet-Konflikt sowie die Repression gegen ethnische Minderheiten, etwa gegen Uiguren und Kasachen. Hinzu kommen Polizeiwillk&uuml;r, Scheinprozesse und oft unmenschliche Haftbedingungen bis hin zu Folter gegen Oppositionelle und Vertreter der Zivilgesellschaft.<br>\nSowohl die chinesische Menschenrechtsorganisation Civil Rights and Livelihood Watch als auch Human Rights Watch sprechen von der &bdquo;schlimmsten Menschenrechtslage seit dem Tian&rsquo;anmen-Massaker 1989&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-03-12\/begruesst-xi-jinping-chinas-neuen-herrscher-auf-lebenszeit\/\">JusticeNow<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Regiert wird mit Rechts<\/strong><br>\nHeute ist der Koalitionsvertrag unterschrieben worden, der in etwa genauso viele Seiten hat, wie es bisher Tage ohne eine neue Regierung in Deutschland gibt. Nun kommen CDU, CSU und SPD auch offiziell zueinander. Regiert wird aber eindeutig mit Rechts. (&hellip;)<br>\nDas halbe Jahr Regierungsbildungszeit hat vor allem gezeigt, dass sich die herrschende Politik nicht nur nicht &auml;ndern, sondern noch einmal deutlich versch&auml;rfen wird, jetzt wo auch die theoretisch m&ouml;gliche linke Mehrheit im Parlament verschwunden ist. W&auml;hrend die SPD dennoch weiterhin erz&auml;hlt, mit ihren &bdquo;Verhandlungserfolgen&ldquo; und gewonnenen Schl&uuml;sselressorts das Leben der Menschen schon irgendwie verbessern und sozial gerechter machen zu k&ouml;nnen, setzen die Rechten bereits vor dem offiziellen Start der Zusammenarbeit offenbar zu ihrer angek&uuml;ndigten &bdquo;konservativen Revolution&ldquo; an.<br>\nSo will der k&uuml;nftige Direktor des Heimatmuseums, Horst Seehofer, umgehend einen Masterplan f&uuml;r schnellere Abschiebungen durchsetzen und Jens Spahn &uuml;bernimmt als neuer Gesundheitsminister vorab die Rolle des Armutsbeauftragten in der Regierung gleich mit. Kanzlerin Merkel legte in der Bundespressekonferenz (BPK) heute bereits Priorit&auml;ten fest. Ordnung und die Steuerung der Zuwanderung seien wichtige Themen. Von der SPD h&ouml;rt man dazu relativ wenig. Na ja nicht ganz. Olaf Scholz liest vom Blatt ab, was man ihm aufgeschrieben hat und der unvermeidliche Ralf Stegner mahnt, die Sozialdemokraten d&uuml;rften kein &bdquo;braver Juniorpartner&ldquo; sein, sondern m&uuml;ssten von Beginn an ein klares Gegengewicht zur Union bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/180312regiert-wird-mit-rechts\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Internationaler Preis der Hayek-Stiftung &ndash; Alt-Bundespr&auml;sident Gauck in Freiburg ausgezeichnet<\/strong><br>\nEin Jahr nach seinem Amts-Abschied ist Alt-Bundespr&auml;sident Gauck (parteilos) am Sonntag mit dem internationalen Preis der Hayek-Stiftung ausgezeichnet worden.<br>\nGauck hat den Preis am Sonntag in Freiburg entgegengenommen. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es: Gauck habe sich um die Freiheit und Grundrechte der Menschen verdient gemacht. Der Preis w&uuml;rdige zudem sein Bekenntnis zu Demokratie und Marktwirtschaft. Die Laudatio hielt Gaucks Amtsvorg&auml;nger Horst K&ouml;hler (CDU).<br>\nIn seiner Dankesrede appellierte Gauck, sich aktiv f&uuml;r die Freiheit einzusetzen, sie zu hinterfragen, damit die Demokratie nicht erschlaffe, sondern bl&uuml;he und gedeihe. Gleichzeitig warnte er auch vor den Gefahren, die die Freiheit einschr&auml;nken und nannte in diesem Zusammenhang private Internetkonzerne und populistische Gruppen.<br>\nDie undotierten Hayek-Preise werden seit 2001 alle zwei Jahre vergeben. Neben dem internationalen Preis vergibt die Stiftung auch noch einen Publizistik-Preis. Sie sind nach dem Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreistr&auml;ger Friedrich August von Hayek benannt, der als Wirtschaftswissenschaftler lange in Freiburg t&auml;tig war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/bw\/alt-bundespraesident-gauck-ausgezeichnet\/-\/id=1622\/did=21317454\/nid=1622\/8hqo6i\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Falls jemand noch nicht wu&szlig;te, wie weit rechts au&szlig;en Gauck steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42895","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42895"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42898,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42895\/revisions\/42898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}