{"id":42936,"date":"2018-03-15T07:57:12","date_gmt":"2018-03-15T06:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936"},"modified":"2018-03-15T11:55:55","modified_gmt":"2018-03-15T10:55:55","slug":"hinweise-des-tages-3080","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h01\">Fall Skripal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h02\">Chodorkowski in den Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h03\">&ldquo;Dieses Land hat eine bessere Regierung verdient&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h04\">Die W&uuml;rde des Menschen ist denunzierbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h05\">The Perfect Storm for 2020: Weidmann at the ECB, Trump&rsquo;s trade war, Macron&rsquo;s failure, Italy&rsquo;s turmoil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h06\">Belohnung f&uuml;r Erdogan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h07\">Der Widerstand muss st&auml;rker werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h08\">&raquo;Beh&ouml;rden haben den ganzen Verlag leerger&auml;umt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h09\">Das Achte Emirat S&uuml;djemen: Brechen die Vereinigten Arabischen Emirate den Jemen in zwei Teile?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h10\">The Koch Brothers Get Their Very Own Secretary of State<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h11\">Artenschutz f&uuml;r Daimler&amp;Co.?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h12\">Gie&szlig;en: Aktivisten berichten in Georg-B&uuml;chner-Club &uuml;ber Widerspr&uuml;che in NSU-Mordfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h13\">NSU-Prozess: Gericht will zweiter Waffenspur nicht nachgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42936#h14\">Theresa May transforms into cold war colossus by not being Jeremy Corbyn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fall Skripal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gro&szlig;britannien setzt sich &uuml;ber Chemiewaffenkonvention hinweg<\/strong><br>\nLondon hat den politischen Konflikt mit Russland eskalieren lassen. Die Chemiewaffenkonvention sieht vor, dass Zweifelsf&auml;lle zun&auml;chst bilateral ausgetragen werden m&uuml;ssen. Dagegen beschuldigt Gro&szlig;britannien Russland faktenfrei und zieht unbeteiligte Staaten in Mitleidenschaft. (&hellip;)<br>\nDie Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sieht vor, dass Staaten im Falle des Verdachts auf einen Chemiewaffeneinsatz alle Angelegenheiten zun&auml;chst im transparenten Austausch aller notwendigen Informationen kl&auml;ren sollen. Wenn eine unmittelbare Konsultation zwischen den Vertragsstaaten untereinander nicht m&ouml;glich sein sollte, m&uuml;sste in einem f&uuml;r einen der Vertragsstaaten besorgniserregenden Fall dieser eine Anfrage an einen anderen Vertragsstaat stellen. Dann hat jener zehn Tage Zeit, um seinerseits &ldquo;ausreichende Informationen&rdquo; zu liefern, besagt die Chemiewaffenkonvention im Artikel IX. (&hellip;)<br>\nNun aber hat Gro&szlig;britannien die Beziehungen zu Russland an den Rand eines vollst&auml;ndigen Bruchs gebracht. Das macht die vom Vorsitzenden der oppositionellen Labour-Partei Jeremy Corbin in derselben Debatte im britischen Parlament am Dienstag angemahnte Kooperation mit Russland bei der Kontrolle chemischer Waffen umso schwieriger. Aber darum geht es dem offiziellen London in Wirklichkeit nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/66629-skripal-vergiftung-grossbritannien-setzt-sich-ueber-chemiewaffenkonvention-hinweg\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sollte Gro&szlig;britannien sich weiterhin weigern mit der OPCW zusammenzuarbeiten, k&ouml;nnte Russland nach internationalem Recht sogar Sanktionen gegen die Briten verh&auml;ngen. Besonders absurd ist in diesem Kontext, dass vor allem deutsche Medien die v&ouml;lkerrechtliche Frage vollkommen falsch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2018-03\/14\/may-steuert-auf-sanktionen-gegen-russland-zu-180314-99-471686\">darstellen<\/a> und umgekehrt so tun, als seien die Sanktionen, die May vielleicht gegen Russland verh&auml;ngen will, im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>The Novichok Story Is Indeed Another Iraqi WMD Scam<\/strong><br>\nIndeed the OPCW was so sceptical of the viability of &ldquo;novichoks&rdquo; that it decided &ndash; with US and UK agreement &ndash; not to add them nor their alleged precursors to its banned list. In short, the scientific community broadly accepts Mirzayanov was working on &ldquo;novichoks&rdquo; but doubts he succeeded.<br>\nGiven that the OPCW has taken the view the evidence for the existence of &ldquo;Novichoks&rdquo; is dubious, if the UK actually has a sample of one it is extremely important the UK presents that sample to the OPCW. Indeed the UK has a binding treaty obligation to present that sample to OPCW. Russa has &ndash; unreported by the corporate media &ndash; entered a demand at the OPCW that Britain submit a sample of the Salisbury material for international analysis.<br>\nYet Britain refuses to submit it to the OPCW. Why? (&hellip;)<br>\nIt is a scientific impossibility for Porton Down to have been able to test for novichoks, without possessing some to develop the tests. As Dr Black has revealed Porton Down had never seen any Russian novichok, they cannot have a test for it unless they synthesised some themselves to develop the tests. And if they can synthesise it, so can many others, not just the Russians. (&hellip;)<br>\nTo summarise:<br>\n1) Porton Down has acknowledged in publications it has never seen any Russian &ldquo;novichoks&rdquo;. The UK government has absolutely no &ldquo;fingerprint&rdquo; information that can safely attribute this substance to Russia.<br>\n2) Until now, neither Porton Down nor the world&rsquo;s experts at the Organisation for the Prevention of Chemical Weapons (OPCW) were convinced &ldquo;Novichoks&rdquo; even exist.<br>\n3) The UK is refusing to provide a sample to the OPCW.<br>\n4) &ldquo;Novichoks&rdquo; were specifically designed to be able to be manufactured from common ingredients on any scientific bench. The Americans dismantled and studied the facility that allegedly developed them. It is completely untrue only the Russians could make them, if anybody can.<br>\n5) The &ldquo;Novichok&rdquo; programme was in Uzbekistan not in Russia. Its legacy was inherited by the Americans during their alliance with Karimov, not by the Russians.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2018\/03\/the-novichok-story-is-indeed-another-iraqi-wmd-scam\/%20\">Craig Murray<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Danke an Craig Murray, f&uuml;r die tolle Arbeit zum &ldquo;Anschlag&rdquo; in Salisbry. Murray hat akribisch herausgearbeitet, dass die offizielle britische Story so gar nicht stimmen kann. Sein Schluss, die &ldquo;Nowitschock-Story&rdquo; sei ein Betrug vom Rang der L&uuml;ge von den Massenvernichtungswaffen im Irak kurz vor der Invasion der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; ist belegbar und keinesfalls &uuml;bertrieben. Wenn die Massenmedien diese Argumentation nicht aufnehmen, machen sie sich mitschuldig.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch unseren Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42924\">Die Salisbury Tales &ndash; was verschweigen Medien und Politik im Falle des vergifteten russischen Doppelagenten?<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeremy Corbyn points to Iraq WMDs mistake as he casts doubt on Russian culpability for nerve agent attack<\/strong><br>\nThe Labour leader&rsquo;s stance has sparked a row with Labour MPs who backed Theresa May&rsquo;s stance against Russia<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/jeremy-corbyn-russia-spy-nerve-agent-iraq-war-wmd-labour-theresa-may-a8256021.html\">Independent<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Unschuldsvermutung ist au&szlig;er Kraft gesetzt<\/strong><br>\nDie Regel &bdquo;Im Zweifel f&uuml;r den Angeklagten&ldquo; besagt, dass keine Verurteilung stattfinden darf, solange die Schuld eines Angeklagten nicht bewiesen ist. Im Rahmen der Berichterstattung im Mordfall des Doppelagenten Skripal wird dieser Satz nicht nur ignoriert, sondern ins Gegenteil verkehrt &ndash; und Russland wieder einmal an den Pranger gestellt. Ein Gast-Kommentar von Dr. jur. Wolfgang Bittner.<br>\nDie britische Premierministerin Theresa May kann hellsehen: &bdquo;H&ouml;chstwahrscheinlich&ldquo; sei Russland f&uuml;r das Attentat auf den russisch-britischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter in Salisbury verantwortlich. Das habe eine Analyse des verwendeten Gifts ergeben, eines Nervenkampfstoffes, der fr&uuml;her in der Sowjetunion hergestellt wurde.<br>\nUnd sofort wird Mays Unterstellung von fast allen westlichen Medien &uuml;bernommen. Es wird vermutet und angeklagt, obwohl nichts bewiesen ist. Wenn Theresa May Russland dann noch ein Ultimatum stellt, ist die T&auml;uschung perfekt und die bislang im Recht aller zivilisierten Staaten geltende Unschuldsvermutung &ndash; in dubio pro reo &ndash; wird in ihr Gegenteil verkehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/die-unschuldsvermutung-ist-ausser-kraft-gesetzt\/\">Wolfgang Bittner auf Cashkurs<\/a><\/li>\n<li><strong>Tristes Spektakel<\/strong><br>\nF&uuml;r eines ist eine Gestalt wie Skripal aber immer noch gut: die n&auml;chsten &raquo;irakischen Massenvernichtungswaffen&laquo; aus dem Hut zu zaubern. Die Regierung Ihrer Majest&auml;t sei &raquo;sehr sicher&laquo;, dass Skripal Opfer eines in den Siebzigerjahren in der Sowjetunion entwickelten Nervengifts der &raquo;Nowitschok&laquo;-Gruppe geworden sei, sagte Theresa May. Russland solle innerhalb von 24 Stunden eine &raquo;glaubhafte Erkl&auml;rung&laquo; daf&uuml;r abgeben, wie dieses Gift nach Salisbury gekommen sei. &raquo;Glaubhaft&laquo; hei&szlig;t: eine, die wir glauben.<br>\nNochmal der Reihe nach. Bis zum Ende der Sowjetunion war &raquo;Nowi&shy;tschok&laquo; ein streng geh&uuml;tetes Staatsgeheimnis. Inzwischen glaubt der britische Geheimdienst laut May sagen zu k&ouml;nnen, in welchem Labor das an Skripal gefundene Gift synthetisiert worden ist. Wie ist er an dieses Wissen gekommen? Westliche Spezialisten haben die an Skripal gefundene Substanz also offenbar in der Hand bzw. im Reagenzglas gehabt. Woher hatten sie sie? Russland f&uuml;r von Giften verantwortlich zu machen, die man selbst gestohlen hat, ist mehr als dreist.<br>\nDas sollte eigentlich Anlass sein, mit Schuldzuweisungen vorsichtig zu sein. Zumal Russland f&uuml;r eine so spektakul&auml;re Racheaktion kein Motiv hat, am wenigsten zu dem Zeitpunkt, zu dem die Sache passiert ist: zwei Wochen vor den Wahlen. Wenn irgendjemand in Moskau beschlossen haben sollte, Skripal zu &raquo;liquidieren&laquo;, h&auml;tte jeder vern&uuml;nftig zynische Geheimdienstler entschieden, dass es nach acht Jahren jetzt auf ein paar Wochen auch nicht mehr ankommt. Und westliche Dienste, auf deren &ndash; angebliche &ndash; Erkenntnisse sich die Kampagne st&uuml;tzt? Die &raquo;tun so etwas nicht&laquo;. Wirklich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328982.tristes-spektakel.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf dem Weg in den Weltkrieg<\/strong><br>\nMit R&uuml;ckendeckung aus Berlin hat Gro&szlig;britannien am gestrigen Mittwoch 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen und noch weitere Ma&szlig;nahmen gegen Moskau in Aussicht gestellt. Offizieller Anlass ist der Doppelmordversuch von Salisbury; zwei Opfer eines Giftanschlags k&auml;mpfen dort weiterhin um ihr Leben. Zahlreiche Unklarheiten pr&auml;gen den Fall; dazu z&auml;hlt, dass bereits 1995 ein Mord mit dem Nervengift Nowitschok begangen wurde &ndash; nicht von staatlichen Stellen, sondern im Umfeld des russischen Oligarchenmilieus. Wie Scotland Yard erkl&auml;rt, ist eine L&ouml;sung des Falls nicht in Sicht und kann noch &ldquo;viele Wochen&rdquo; dauern. Obwohl belastbare Erkenntnisse nicht vorliegen, hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ein gemeinsames Vorgehen des Westens gegen Russland gefordert. Tats&auml;chlicher Hintergrund ist, dass Moskau, wie eine deutsche Au&szlig;enpolitik-Expertin konstatiert, &ldquo;als Akteur zur&uuml;ck auf der Weltb&uuml;hne&rdquo; ist &ndash; 2018 sei &ldquo;das Jahr, in dem sich Russland endg&uuml;ltig als globaler Player etabliert haben wird&rdquo;. Dagegen richtet sich die j&uuml;ngste westliche Aggression.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7563\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Chodorkowski in den Medien <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Putin d&uuml;rfte zur Wahl gar nicht mehr antreten<\/strong><br>\nDer im Exil lebende russische Ex-Unternehmer Michail Chodorkowski erwartet am Sonntag eine manipulierte Pr&auml;sidentschaftswahl. Putin werde sich mit F&auml;lschungen eine illegale neue Amtszeit verschaffen, sagte er im Dlf. Doch man m&uuml;sse sich weiter auf eine Zeit nach Putin vorbereiten &ndash; und f&uuml;r eine parlamentarische Republik k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russland-wahl-chodorkowski-putin-duerfte-zur-wahl-gar-nicht.694.de.html?dram:article_id=412930\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin-Kritiker Chodorkowski &bdquo;Es gibt keine freien Wahlen in Russland&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/politik\/putin-kritiker-chodorkowski--es-gibt-keine-freien-wahlen-in-russland--29868878\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a><\/li>\n<li><strong>Chodorkowski zu Fall Skripal &ndash; &ldquo;Putin hat das befehligt oder Lage nicht im Griff&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/chodorkowski-zu-fall-skripal-putin-hat-das-befehligt-oder-die-lage-nicht-im-griff-100.html%20\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Chodorkowski im Deutschlandfunk &ldquo;Kreml korrumpiert deutsche Politiker<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/chodorkowski-im-deutschlandfunk-kreml-korrumpiert-deutsche.1939.de.html?drn:news_id=860864%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Der Ex-Oligarch Michail Chodorkowski (Selbstcharakterisierung &ldquo;R&auml;uberbaron&rdquo;) wird von der deutschen Qualit&auml;tspresse gegen Putin in Stellung gebracht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Dieses Land hat eine bessere Regierung verdient&rdquo;<\/strong><br>\nphoenix-Interview mit Sahra Wagenknecht vom 14.03.2018 zur Regierungsbildung<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2730.dieses-land-hat-eine-bessere-regierung-verdient.html\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Meineid-Bande: Wenn eine Regierung schw&ouml;rt<\/strong><br>\nSchauen wir uns die Sache etwas genauer an. Der Rechtsau&szlig;en der Bundesregierung, Jens Spahn, hat sich schon vor seinem Schwur mit seiner dumm-dreisten Hetze gegen Menschen im Hartz IV-Bezug rasant auf die AfD zubewegt. Demn&auml;chst wird wohl noch die neue Umweltministerin die Armen loben, weil sie so engagiert die Wiederverwendung von Pfandflaschen sicherstellen. Mit Jens Spahn als Gesundheitsminister ist die Macht der Pharmaindustrie &uuml;ber das Gesundheitswesen sichergestellt. Ohne deren Einfluss zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, wird nicht das Wohl des Menschen, sondern die Mehrung von Profit Ma&szlig;stab und Ziel der Behandlung von Kranken &ndash; zum Schaden des deutschen Volkes (um es mit diesen antiquiert anmutenden Worten der Eidesformel auszudr&uuml;cken). Jens Spahn ist das personifizierte Menetekel k&uuml;nftiger politischer Konstellationen: Spahn und als Zugabe Weidel und Gauland von der AfD. Die Geier sitzen schon auf den Telegrafenmasten und warten auf ihre Beute, in Deutschland und in Europa.<br>\nDas Duo Ursula von der Leyen (CDU) und Heiko Maas (SPD) haben sich mit dem Koalitionsvertrag verpflichtet, R&uuml;stung und Milit&auml;r nicht nur deutsch, sondern EU-europ&auml;isch zu f&ouml;rdern. Die Bundeswehr in aller Welt, inklusive Syrien und an der russischen Westgrenze, war und bleibt das Markenzeichen der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Im Wahlkampf hatte sich die SPD noch von der NATO-Vorgabe, die R&uuml;stungsausgaben auf mindestens zwei Prozent des BIP zu erh&ouml;hen, distanziert. Ohne gro&szlig;en Kampf hat sie dann im Koalitionsvertrag h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben besiegelt. Die Steuerzahler zahlen die Rechnung, die R&uuml;stungsindustrie streicht die h&ouml;heren Gewinne ein, die zus&auml;tzlich durch den R&uuml;stungsexport sprudeln. Was sich &auml;ndert, sind die Argumente f&uuml;r diesen Irrsinn: Nicht mehr nur Moskau, sondern nun auch die USA! Denn die EU, wird gesagt, m&uuml;sse Trump mit mehr Geld f&uuml;r R&uuml;stung entgegenkommen, damit er keinen Handelskrieg beginne. Wer Trump so bes&auml;nftigen will, findet sich schnell in neuen Kriegen wieder. Der Zusatz im Koalitionsvertrag, dass nur so viel Geld zus&auml;tzlich im &bdquo;Verteidigungs&ldquo;-Haushalt eingestellt werden soll, wie auch f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit aufgewendet wird, macht die Sache nur noch schlechter. Die Verkopplung dieser beiden Felder degradiert sogenannte Entwicklungspolitik zur Unterabteilung der Milit&auml;rpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wolfgang-gehrcke.de\/de\/article\/1960.die-meineid-bande.html\">Wolfgang Gehrcke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Menschen ist denunzierbar<\/strong><br>\nUnd weil st&auml;ndig neu und vor allem viel zu knapp berechnet wird, wird kaum diskutiert, dass das deutsche Sozialhilfewesen ein ineffizientes und hoch fehlerhaftes System ist. W&auml;hrend in den Jahren 2002 bis 2006 monatlich 10.000 Einw&auml;nde gegen die Bescheide gez&auml;hlt wurden, sind es mittlerweile 60.000 Einw&auml;nde. Monatlich! Das bedeutet, dass Hunderttausende von Klagen sich in einem Jahr anh&auml;ufen. Im September letzten Jahres betrug die Zahl der Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide bei deutschen Gerichten 189.340. Das ist einfach nur Wahnsinn.<br>\nBedenkt man, um welche Summen es auf der Seite der Kl&auml;ger dabei geht, dann handelt es sich mal um dreiundf&uuml;nfzig Komma Blumenkohl oder hundertzehn Komma Brokkoli. Das hei&szlig;t, dass die Leute ohne diese Betr&auml;ge verzweifeln und sich eben nicht wie Menschen mit einem &ldquo;normalen&rdquo; Einkommen leisten k&ouml;nnen, einfach abzuwinken. Wer f&uuml;r diese Geldsummen vor ein Gericht geht, der braucht wohl wirklich sprichw&ouml;rtlich jeden Euro.<br>\nDie Frage also, wie Hartz-IV-Empf&auml;nger leben, hat sich hiermit er&uuml;brigt. Es ist ein Kampf, der auf dem Amt beginnt, &uuml;ber die Kontozahlungen weitergeht und im &ouml;ffentlichen Diskurs nur dann Widerhall findet, wenn sich ein Politiker m&ouml;glichst frech und schamlos &auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-03\/hartz-iv-jens-spahn-deutschstunde\">Mely Kiyak auf Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Glas Milch bei Dunkelheit<\/strong><br>\nWas bedeutet es, in Deutschland arm zu sein? Seitdem die Essener Tafel einen Aufnahmestopp f&uuml;r Ausl&auml;nder verh&auml;ngt hat, ist diese Frage in den Fokus ger&uuml;ckt. Zuletzt l&ouml;ste der k&uuml;nftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) teils Emp&ouml;rung mit seiner Aussage aus, dass der Bezug von Hartz-IV-Leistungen nicht mit Armut gleichzusetzen sei. Und dass hier niemand hungern m&uuml;sse, auch ohne die Tafeln. Christoph Butterwegge, Armutsforscher und Kandidat der Linken bei der j&uuml;ngsten Bundespr&auml;sidentenwahl, widerspricht energisch. Froh ist er aber, dass endlich &ldquo;mal intensiv und l&auml;nger als zwei Tage&rdquo; &uuml;ber die Situation armer Menschen in einem reichen Land geredet wird. [&hellip;]<br>\nAls Armutsforscher vertreten Sie die These, dass Armut in einem wohlhabenden Land erniedrigender und dem&uuml;tigender sein kann als in einem armen Land. Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren.<br>\nArm ist nicht blo&szlig; ein Jugendlicher, der in einer afrikanischen Wellblechh&uuml;tte lebt, arm ist auch ein Jugendlicher, der hierzulande in einem Hochhaus mit Hartz IV aufw&auml;chst. Wenn er im tiefsten Winter mit Sommerkleidung und Sandalen auf dem Schulhof steht und von seinen Klassenkameradinnen ausgelacht wird, leidet er darunter vermutlich mehr als unter der K&auml;lte oder meinetwegen darunter, dass er abends ins Bett gehen muss, ohne noch etwas zu essen zu bekommen.<br>\nHat mit Hartz IV &ldquo;jeder das, was er zum Leben braucht&rdquo;, wie es Spahn gesagt hat?<br>\nNein. Die j&auml;hrlich angepassten Regelbedarfe, wie sie hei&szlig;en, liegen vielmehr deutlich unter der Armutsrisikoschwelle, die von der Europ&auml;ischen Union festgelegt wurde. Als armutsgef&auml;hrdet in Deutschland gilt demnach, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung hat. F&uuml;r einen Alleinstehenden sind das 969 Euro im Monat. Das vergleichen wir jetzt mal mit dem Hartz-IV-Regelsatz. Der besteht aus zwei Teilen: Einmal aus 416 Euro, die der Hilfebed&uuml;rftige als Geldleistung erh&auml;lt. Und aus den Miet- und Heizkosten, die ihm das Jobcenter erstattet. Nat&uuml;rlich bekommt er in M&uuml;nchen wegen der hohen Mieten erheblich mehr Geld als in einem mecklenburgischen Dorf, wo man viel preiswerter wohnt. Im Bundesdurchschnitt kommt man zusammen auf etwa 800 Euro. Wegen der Differenz zu den 969 Euro betrachtet die Europ&auml;ische Union einen Deutschen, der die Grundsicherung bezieht, als armutsgef&auml;hrdet oder einkommensarm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/armutsdebatte-ein-glas-milch-bei-dunkelheit-1.3904343\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Jens Spahn, Hartz IV und die scheinheilige Kritik der SPD<\/strong><br>\nDie Zahlen lieferte der Parit&auml;tische Gesamtverband in einem Aufruf zum Thema: Die Zahl derer, bei denen Einkommen und Sozialleistungen nicht im Mindesten ausreichen, um Armut zu verhindern, werde zunehmend gr&ouml;&szlig;er, hei&szlig;t es dort. Dies betreffe Wohnungslose, in Altersarmut Lebende, prek&auml;r Besch&auml;ftigte, Alleinerziehende, Erwerbslose und Gefl&uuml;chtete. &ldquo;Die Regels&auml;tze in Deutschland sind zu gering bemessen, um grundlegende Bed&uuml;rfnisse abzudecken. F&uuml;r Ein-Personen-Haushalte und Alleinerziehende sieht der Hartz IV-Regelsatz t&auml;glich 4,77 Euro f&uuml;r Essen und alkoholfreie Getr&auml;nke vor. F&uuml;r Kinder im Alter unter sechs Jahren sind 2,77 Euro vorgesehen, f&uuml;r Kinder von sechs bis 14 Jahren 3,93 Euro&rdquo;, rechnet der Verband vor.<br>\nDessen Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider bezeichnete die Kritik von Koalitionspolitikern als &ldquo;zu Teilen scheinheilig&rdquo;. Spahn gebe schlie&szlig;lich nur die offizielle Meinung von Union und SPD wieder.<br>\nIn der Tat kamen &auml;hnliche Urteile wie vom Polit-Provokateur von beiden Seiten der Gro&szlig;en Koalition. Eine Auswahl:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nur weil jemand auf nur 600 Euro Altersrente kommt, muss er ja nicht arm sein.&rdquo; &ndash; Franz M&uuml;ntefehring (SPD);\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, brauchen Sie keine drei Minijobs.&rdquo; &ndash; Peter Tauber (CDU);\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die Erh&ouml;hung von Hartz IV war ein Anschub f&uuml;r die Tabak- und Spirituosenindustrie.&rdquo;- Philipp Mi&szlig;felder (CDU);\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.&rdquo; &ndash; Kurt Beck (SPD)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jens-Spahn-Hartz-IV-und-die-scheinheilige-Kritik-der-SPD-3994477.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>The Perfect Storm for 2020: Weidmann at the ECB, Trump&rsquo;s trade war, Macron&rsquo;s failure, Italy&rsquo;s turmoil<\/strong><br>\nThe financial press ridicules the American President and regards his French counterpart as a godsend. Yet, when you look at their hitherto policies, they have been rather similar: less taxation, especially for the rich and restricted immigration. If you look at the results, both economies are experiencing solid growth. Still, it is Macron who is credited for &ldquo;creating confidence among businesses for his reforms&rdquo; while Trump&rsquo;s success is framed as a fluke at best. It might as well be, but the US economic growth is stronger than France&rsquo;s and the US stock market boom (which began on the night of November 8th 2016 when it became certain that Donald Trump had defeated Hillary Clinton and the market reversed galloping all the way throughout 2017) is a driving factor globally. So, if Mr. Market&rsquo;s behaviour means anything, then Trump can partly claim credit, Macron can&rsquo;t.<br>\nThe balance of real strength between Trump and Macron couldn&rsquo;t have been made clearer. A few days ago Trump signed his tariffs on steel and aluminium into law, and when Macron called him on the matter it was to no avail.2)The latter also called on for the WTO to intervene, but the motivation adduced by Trump is &ldquo;national security&rdquo; and there is little the WTO or Macron can do about it. It&rsquo;s game, set and match for the American president.3)Even if the roles had been reversed, the mainstream press would be still praising Macron and mocking Trump. As it is, the French president&rsquo;s debacle has been rather ignored.<br>\nThe massive German trade surplus has often been named as a factor of instability on the international stage. Still, the European Commission, the IMF, former US presidents and the rest of the EU members have failed to lessen it so far. Trump is going to do what everyone else did not have the courage to: punish Germany. He will wage a trade and currency war against the Eurozone, and the above-mentioned tariffs are just the first act.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gefira.org\/en\/2018\/03\/14\/the-perfect-storm-for-2020-weidmann-at-the-ecb-trumps-trade-war-macrons-failure-italys-turmoil\/\">Gefira<\/a>\n<p><strong>dazu: Skandal-Autorin Virginie Despentes: Frankreich vor dem Abgrund<\/strong><br>\nLuerweg: Jetzt ist Emmanuel Macron Pr&auml;sident. In Deutschland und dem Rest von Europa denken viele, er sei der nette Mann von nebenan. Aber in Frankreich, wenn ich es richtig sehe, gibt es deutlich mehr Kritik an ihm. Sein Verhalten gegen&uuml;ber Fl&uuml;chtlingen ist wohl sehr hart, beispielsweise. Wie w&uuml;rden Sie die aktuelle Stimmung beschreiben?<br>\nDespentes: Meiner Meinung nach machen wir weiter wie bisher. Emmanuel Macron geh&ouml;rte der Regierung von Francois Hollande an, und ich glaube, auf dem Weg geht es weiter. Und ich geh&ouml;re einer Gruppe von Leuten an, die glauben, dass uns dies direkt in die Katastrophe f&uuml;hrt. Nicht nur wegen der Fl&uuml;chtlingsdebatte, sondern auch, weil alles zerst&ouml;rt wird, was Frankreich einst zu dem gemacht hat, was wir sch&auml;tzten. Seit Emmanuel Macron gew&auml;hlt wurde, f&auml;llt mir keine Entscheidung ein, die er getroffen hat &ndash; oder kein Gesetz, das er verabschiedet hat -, das ich positiv bewerten w&uuml;rde, oder das zu irgendetwas Gutem f&uuml;hren w&uuml;rde. Das einzig Gute an Macron ist, dass er momentan weder Rassismus noch Antisemitismus sch&uuml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/skandal-autorin-virginie-despentes-frankreich-vor-dem.807.de.html?dram:article_id=413012\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Belohnung f&uuml;r Erdogan<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei kesselt die syrische Kurden-Hochburg Afrin ein &ndash; und Sultan Erdogan bringt eine Wahlrechtsreform durch, die ihm noch mehr Macht sichert. Das l&auml;sst die EU nicht durchgehen, sollte man meinen. Weit gefehlt: Am Mittwoch will die EU-Kommission vorschlagen, weitere drei Milliarden Euro f&uuml;r das neo-osmanische Reich freizugeben. Als Belohnung f&uuml;r die Hilfe bei der Abwehr von Fl&uuml;chtlingen!<br>\nAm 26. M&auml;rz ist zudem ein Treffen mit Erdogan und f&uuml;hrenden EU-Vertretern (Juncker, Tusk) in der bulgarischen Stadt Warna geplant. Dabei soll dann &uuml;ber den Ausbau der Beziehungen geredet werden. Zu danken haben wir das &ldquo;Fl&uuml;chtlings-Kanzlerin&rdquo; Merkel und ihrem nun scheidenden Au&szlig;enminister Gabriel, der zuletzt noch f&uuml;r Entspannung im deutsch-t&uuml;rkischen Verh&auml;ltnis gesorgt hatte. Die neue, geschrumpfte GroKo kann an diese zynische Politik nahtlos ankn&uuml;pfen. In Sachen T&uuml;rkei gilt das &ldquo;Weiter so&rdquo; offenbar genau wie in der Europapolitik, wo der &ldquo;Aufbruch&rdquo; endete, noch bevor er begann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/milliarden-fuer-erdogan\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Widerstand muss st&auml;rker werden&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Song&uuml;l Karabulut. Sie ist Mitarbeiterin des Afrin Resistance Information Center und berichtet t&auml;glich &uuml;ber die Geschehnisse in Afrin. [&hellip;]<br>\nSchamberger: Inwiefern ist die Berichterstattung der Welt einseitig?<br>\nKarabulut: Wenn man sich die internationale Berichterstattung anschaut, beziehen sie sich entweder auf t&uuml;rkische Quellen oder auf Institutionen, die nicht vor Ort sind. Zum Beispiel wird sehr viel die Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte erw&auml;hnt, die in London sitzt. Die Quellen aus der Region selbst werden jedoch fast nicht genutzt. Die internationale Presse nimmt immer nur offizielle Quellen her. Sie schauen nicht, was die Betroffenen selbst sagen, wie ihre Informationen aussehen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Presse der Zutritt zu Afrin durch das Embargo gegen Nordsyrien und durch das Assad-Regime sehr schwer gemacht wird. Wir kennen diese M&auml;ngel und begreifen uns deshalb auch als eine alternative Informationsstelle, eine Art Gegen&ouml;ffentlichkeit. Au&szlig;erdem geben wir den Betroffenen in Afrin selbst eine Stimme, indem wir kurze Videos mit ihren Aussagen machen. Das ist uns wichtig. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kerem-schamberger.de\/2018\/03\/14\/hier-hat-die-tuerkische-armee-auf-uns-geschossen-12-13-3-18\/\">Kerem Schamberger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.:<\/strong> Kerem Schamberger ist <a href=\"http:\/\/www.ifkw.uni-muenchen.de\/personen\/mitarbeiter\/schamberger_kerem\/index.html\">wissenschaftlicher Mitarbeiter<\/a> an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen, Institut f&uuml;r Kommunikationswissenschaft und Medienforschung. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation und h&auml;lt sich daf&uuml;r u.a. in Nordsyrien\/Rojava auf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Beh&ouml;rden haben den ganzen Verlag leerger&auml;umt&laquo;<\/strong><br>\nAm 8. M&auml;rz st&uuml;rmte die Polizei den kurdischen Mezopotamien-Verlag und beschlagnahmte Tausende B&uuml;cher. Gespr&auml;ch mit Reimar Heider<br>\nDas Bundesinnenministerium hat die Verfolgung kurdischer Oppositioneller vergangene Woche erneut ausgeweitet: Der Mezopotamien-Verlag in Neuss wurde Ziel einer Razzia, ganze Lkw-Ladungen von B&uuml;chern wurden beschlagnahmt. Sie haben einige der Schriften Abdullah &Ouml;calans &uuml;bersetzt, die dort herausgegeben werden. Sind die, wie die Beh&ouml;rden behaupten, wirklich gef&auml;hrlich f&uuml;r den &raquo;Gedanken der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung&laquo;?<br>\nDas ist in keiner Hinsicht zutreffend. Diese Begr&uuml;ndung gibt es ja, wenn man auf die Verbote kurdischer Institutionen zur&uuml;ckblickt, schon seit langem. Seit 1993, als eine Reihe kurdischer Vereine und Verb&auml;nde verboten wurden, argumentiert die Bundesregierung so.<br>\nHeute ist deutlicher als je zuvor, wer sich gegen den Gedanken der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung wendet. Die progressiven Kurden jedenfalls nicht, sie bauen in Nordsyrien, in Rojava, ein demokratisches System unter Einbeziehung s&auml;mtlicher religi&ouml;ser und ethnischer Gruppen auf. Sie leisten damit einen gro&szlig;en Beitrag zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung. Der t&uuml;rkische Staat, der ja offensichtlich auch die Repression gegen Kurden hierzulande vorantreibt, tut alles gegen dieses Projekt. Der Angriff gegen die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung geht von Ankara aus. Und die Bundesregierung hilft mit, indem sie sich als Handlanger Erdogans bet&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328981.beh%C3%B6rden-haben-den-ganzen-verlag-leerger%C3%A4umt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Achte Emirat S&uuml;djemen: Brechen die Vereinigten Arabischen Emirate den Jemen in zwei Teile?<\/strong><br>\nDie Vereinigten Arabischen Emirate wollen zur globalen Energiesupermacht aufsteigen. Daf&uuml;r nutzen sie den brutalen Krieg im Jemen, machen sich milit&auml;risch im S&uuml;den des Landes breit und unterst&uuml;tzen die dortigen Separatisten mit dem Ziel der Errichtung eines Vasallenstaats am strategisch so wichtigen Golf von Aden: des &bdquo;Achten Emirats S&uuml;djemen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2018-03-14\/das-achte-emirat-suedjemen\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The Koch Brothers Get Their Very Own Secretary of State<\/strong><br>\nTrump&rsquo;s pick to replace Rex Tillerson is an errand boy for billionaires.<br>\nIn the Republican wave election of 2010, when Charles and David Koch emerged as defining figures in American politics, the greatest beneficiary of Koch Industries largesse was a political newcomer named Mike Pompeo. After his election to the House eight years ago, Pompeo was referred to as the &ldquo;Koch Brothers&rsquo; Congressman&rdquo; and &ldquo;the congressman from Koch.&rdquo; Now Pompeo is positioned to become a Koch brothers&ndash;influenced secretary of state.<br>\nAfter serving for a little more than a year as Donald Trump&rsquo;s top yes-man at the Central Intelligence Agency, Pompeo is Trump&rsquo;s pick to replace Rex Tillerson, the administration&rsquo;s listless placeholder at the Department of State. [&hellip;]<br>\nPompeo&rsquo;s pattern of deference to his political benefactors is likely to make him a better fit with a self-absorbed president. He will also bring to the position an edge that Tillerson lacked. Pompeo is a foreign-policy hawk who fiercely opposed the Iran nuclear deal, stoked fears about Muslims in the United States and abroad, opposed closing the Guant&aacute;namo Bay detention camp, and defended the National Security Agency&rsquo;s unconstitutional surveillance programs as &ldquo;good and important work.&rdquo; He has even gone so far as to say that NSA whistle-blower Edward Snowden &ldquo;should be brought back from Russia and given due process, and I think the proper outcome would be that he would be given a death sentence.&rdquo;<br>\nPompeo&rsquo;s open disregard for privacy rights in particular and civil liberties in general, as well as his penchant for extreme language and more extreme policies, are anything but diplomatic. That&rsquo;s likely to make him an even more troublesome Secretary of State than Tillerson, who was relentlessly corporate in his worldview but not generally inclined to pick fights&mdash;even when it came to standing up for a State Department that decayed on his watch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/the-koch-brothers-get-their-very-own-secretary-of-state\/\">The Nation<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Artenschutz f&uuml;r Daimler&amp;Co.?<\/strong><br>\nAllerdings ist die erneute Umstrukturierung bei den deutschen Oligopolen ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass man noch immer versucht, mit dem Folgen des technologischen Umbruchs klar zu kommen. Berauscht von den Rekordgewinnen Zum Ende des letzten Jahrzehnts, hatte man die Zeichen der Zeit nicht erkannt.<br>\nZum einen hatten RWE und E.on zu lange darauf vertraut, Unionsparteien und Liberale w&uuml;rden den Ausstieg aus der Atomwirtschaft kassieren und die alten Meiler l&auml;nger laufen lassen, was auch fast geklappt h&auml;tte. Zum anderen wurden weiter flei&szlig;ige Stein- und Braunkohlekraftwerke gebaut, obwohl seit den ersten Klimaschutzvertr&auml;gen, also ab Anfang der 1990er h&auml;tte klar sein k&ouml;nnen, dass diese eigentlich unter keinen Umst&auml;nden mehr die &uuml;blichen rund 40 Jahre w&uuml;rden laufen k&ouml;nnen.<br>\nAber derlei Strukturkonservatismus ist offensichtlich nicht allein das Problem der Energiekonzerne, wie sich in der Dieselaff&auml;re zeigt. Diese scheint sich derzeit zu einem Schwanengesang auf die hiesige Automobilindustrie auszuwachsen. Zwar f&auml;hrt diese noch immer Rekordgewinne ein, wie zuletzt VW, doch das war, wie gesagt, bei E.on und RWE ganz &auml;hnlich, bevor es dort im Geb&auml;lk zu krachen begann.<br>\nUnd wie einst die Vorst&auml;nde der Energiekonzerne scheint man auch in der Chefetage von VW jeden Realit&auml;tskontakt verloren zu haben. Der VW-Vorstand genehmigt sich &uuml;ber 50 Millionen Euro Bez&uuml;ge und zugleich wird an die Aktion&auml;re mehr als elf Milliarden Euro verteilt. Das st&ouml;&szlig;t wahrscheinlich nicht nur bei der Linkspartei &uuml;bel auf. Aus deren Bundestagsfraktion hei&szlig;t es, die VW-Rekordums&auml;tze sollten die Bundesregierung &ldquo;aus ihrem politischen Dornr&ouml;schenschlaf rei&szlig;en. Autokonzerne, die bewusst manipuliert und betrogen haben, m&uuml;ssen endlich zur Verantwortung gezogen werden, statt die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Zeche zahlen zu lassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Artenschutz-fuer-Daimler-Co-3994910.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gie&szlig;en: Aktivisten berichten in Georg-B&uuml;chner-Club &uuml;ber Widerspr&uuml;che in NSU-Mordfall<\/strong><br>\nVor einem Jahr hat sich in Kassel die Initiative &ldquo;Nachgefragt&rdquo; gegr&uuml;ndet, um das &ldquo;Schweigekartell&rdquo; um die Verwicklungen des Verfassungsschutzes in den Mord an dem Kasseler Internetcaf&eacute;-Betreiber Halit Yozgat aufzubrechen. Unter anderem wollte die Initiative herausfinden, &ldquo;wer eigentlich die Hand &uuml;ber den Verfassungssch&uuml;tzer Temme h&auml;lt&rdquo;, der zur Tatzeit am Tatort war. Am Samstag ab 15 Uhr werden Elisabeth Gessner und Horst Paul Kuhley von &ldquo;Nachgefragt&rdquo; im Georg-B&uuml;chner-Club in den R&auml;umen der Evangelischen Studierenden-Gemeinde Gie&szlig;en (ESG), Henselstra&szlig;e 7, &uuml;ber die aktuellen Ergebnisse ihrer Recherchen referieren. Der Anzeiger sprach vorab mit Horst Paul Kuhley &uuml;ber einen Mordfall, in dem der hessische NSU-Untersuchungsausschuss jetzt dem hessischen Ministerpr&auml;sidenten und den Ermittlungsbeh&ouml;rden &ldquo;betr&auml;chtliche Vers&auml;umnisse und Fehler&rdquo; attestierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/lokales\/stadt-giessen\/nachrichten-giessen\/giessen-aktivisten-berichten-in-georg-buechner-club-ueber-widersprueche-in-nsu-mordfall_18588176.htm\">Gie&szlig;ener Anzeiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NSU-Prozess: Gericht will zweiter Waffenspur nicht nachgehen<\/strong><br>\nAntr&auml;ge der Verteidigung des Angeklagten Wohlleben abgelehnt &ndash; Pl&auml;doyers verz&ouml;gern sich erneut<br>\nEigentlich sah der Fahrplan des Gerichtes vor, dass am 13. M&auml;rz die Verteidigung der Hauptangeklagten Beate Zsch&auml;pe mit ihren Pl&auml;doyers beginnt. Daraus wurde zun&auml;chst nichts. Stattdessen besch&auml;ftigte die Hauptverhandlung vor dem Oberlandesgericht (OLG) M&uuml;nchen erneut die Waffenfrage des NSU-Trios, beeinflusst auch durch die j&uuml;ngste Sitzung des Untersuchungsausschusses von Baden-W&uuml;rttemberg. Doch der Staatsschutzsenat unter Vorsitz Manfred G&ouml;tzls machte deutlich, dass er f&uuml;r gekl&auml;rt h&auml;lt, auf welchem Wege die Mordwaffe Ceska 83 in die H&auml;nde der mutma&szlig;lichen T&auml;ter Uwe B&ouml;hnhardt und Uwe Mundlos gelangte. Alles andere ist f&uuml;r das Gericht ohne Relevanz. Es demonstrierte, dass es entschlossen zur Anklage der Bundesanwaltschaft steht.<br>\nDie Wohlleben-Verteidigung k&uuml;ndigte daraufhin an, am Mittwoch den gesamten Senat ablehnen zu wollen. Die Sitzung wurde unterbrochen. Die Pl&auml;doyers der Zsch&auml;pe-Verteidigung werden fr&uuml;hestens kommende Woche beginnen.<br>\nSo einfach, wie es sich das Gericht mit der Verwerfung der zweiten Waffenspur macht, ist es m&ouml;glicherweise nicht. Schwachpunkt ist vor allem die ungekl&auml;rte Herkunft von insgesamt 17 der 20 beim NSU-Trio aufgefundenen Schusswaffen. Das k&ouml;nnte die exklusive Drei-T&auml;ter-Theorie der Bundesanwaltschaft ersch&uuml;ttern und erkl&auml;ren, warum die Waffenfrage eben nicht abschlie&szlig;end ermittelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/NSU-Prozess-Gericht-will-zweiter-Waffenspur-nicht-nachgehen-3993925.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Theresa May transforms into cold war colossus by not being Jeremy Corbyn<\/strong><br>\n[&hellip;] Call it having the courage of your convictions. Or call it vanity. But when push came to shove, Corbyn just couldn&rsquo;t bring himself to do it. He could manage to condemn the attack. He could even manage to bite his tongue and forget the grubby donations. What he couldn&rsquo;t do was blame the Russians. As far as Corbyn was concerned, there was still too much room for doubt. The British intelligence services were jumping to too many conclusions and it was still possible that some rogue agent had managed to nick some Russian nerve agent to conduct his own freelance wet job. [&hellip;]<br>\nTheresa May couldn&rsquo;t believe her luck. Just half an hour previously, at prime minister&rsquo;s questions, she had yet again looked out of her depth. A woman at war with both herself and language as she was wrong-footed by predictable questions about the NHS. Now she was looking and sounding like a colossus. A serious global player. Not for anything in particular she had said, but for simply not being Corbyn.<br>\nNot even everyone on the Labour front bench could face this second embarrassment. Most made a dash for the exit as soon as indecently possible and within minutes Corbyn was only left with the shadow foreign secretary and a couple of others for company. Meanwhile, behind him his backbenchers queued up to distance themselves from their leader. They believe Corbyn is so blinkered over Russia that he would still manage to find an innocent explanation even if there was video evidence of Putin strangling the Skripals with his bare hands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2018\/mar\/14\/theresa-may-transforms-into-cold-war-colossus-by-not-being-jeremy-corbyn?CMP=twt_gu%20\">Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Glenn Greenwald, der ja fr&uuml;her selbst mal beim Guardian war, hat dazu folgendes getwittert &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"450px\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180315-hdt-1.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>&hellip; und damit nat&uuml;rlich vollkommen Recht. Es ist erb&auml;rmlich, dass ausgerechnet das &bdquo;links-liberale Leitmedium Nummer Eins&ldquo; derart massiv Druck auf Corbyn in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Fragen aus&uuml;bt. In Sachen Bellizismus unterscheidet sich der &bdquo;gute&ldquo; Guardian kein Jota mehr von der &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Sun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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