{"id":42982,"date":"2018-03-18T09:30:35","date_gmt":"2018-03-18T08:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982"},"modified":"2018-03-16T13:09:27","modified_gmt":"2018-03-16T12:09:27","slug":"hinweise-der-woche-54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h01\">Fall Skripal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h02\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h03\">UN-Bericht zu Libyen: Brutale Milizen als Partner Deutschlands?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h04\">Handel mit Gro&szlig;waffen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h05\">Die Arroganz der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h06\">The Koch Brothers Get Their Very Own Secretary of State<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h07\">Artenschutz f&uuml;r Daimler&amp;Co.?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h08\">Die Privatisierung einer Metropolenbibliothek<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h09\">Die W&uuml;rde des Menschen ist denunzierbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h10\">AfD wollte Merkel &bdquo;jagen&ldquo;, doch Bundestags-Statistik zeigt das wahre Bild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h11\">EU ruft zur Zensur auf: Soziale Netzwerke sollen &ldquo;herk&ouml;mmliche Medien&rdquo; bevorzugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982#h12\">Die Deutschen verkennen Russlands wahre Ziele<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fall Skripal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gro&szlig;britannien setzt sich &uuml;ber Chemiewaffenkonvention hinweg<\/strong><br>\nLondon hat den politischen Konflikt mit Russland eskalieren lassen. Die Chemiewaffenkonvention sieht vor, dass Zweifelsf&auml;lle zun&auml;chst bilateral ausgetragen werden m&uuml;ssen. Dagegen beschuldigt Gro&szlig;britannien Russland faktenfrei und zieht unbeteiligte Staaten in Mitleidenschaft. (&hellip;)<br>\nDie Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sieht vor, dass Staaten im Falle des Verdachts auf einen Chemiewaffeneinsatz alle Angelegenheiten zun&auml;chst im transparenten Austausch aller notwendigen Informationen kl&auml;ren sollen. Wenn eine unmittelbare Konsultation zwischen den Vertragsstaaten untereinander nicht m&ouml;glich sein sollte, m&uuml;sste in einem f&uuml;r einen der Vertragsstaaten besorgniserregenden Fall dieser eine Anfrage an einen anderen Vertragsstaat stellen. Dann hat jener zehn Tage Zeit, um seinerseits &ldquo;ausreichende Informationen&rdquo; zu liefern, besagt die Chemiewaffenkonvention im Artikel IX. (&hellip;)<br>\nNun aber hat Gro&szlig;britannien die Beziehungen zu Russland an den Rand eines vollst&auml;ndigen Bruchs gebracht. Das macht die vom Vorsitzenden der oppositionellen Labour-Partei Jeremy Corbin in derselben Debatte im britischen Parlament am Dienstag angemahnte Kooperation mit Russland bei der Kontrolle chemischer Waffen umso schwieriger. Aber darum geht es dem offiziellen London in Wirklichkeit nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/66629-skripal-vergiftung-grossbritannien-setzt-sich-ueber-chemiewaffenkonvention-hinweg\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sollte Gro&szlig;britannien sich weiterhin weigern mit der OPCW zusammenzuarbeiten, k&ouml;nnte Russland nach internationalem Recht sogar Sanktionen gegen die Briten verh&auml;ngen. Besonders absurd ist in diesem Kontext, dass vor allem deutsche Medien die v&ouml;lkerrechtliche Frage vollkommen falsch <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2018-03\/14\/may-steuert-auf-sanktionen-gegen-russland-zu-180314-99-471686\">darstellen<\/a> und umgekehrt so tun, als seien die Sanktionen, die May vielleicht gegen Russland verh&auml;ngen will, im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>The Novichok Story Is Indeed Another Iraqi WMD Scam<\/strong><br>\nIndeed the OPCW was so sceptical of the viability of &ldquo;novichoks&rdquo; that it decided &ndash; with US and UK agreement &ndash; not to add them nor their alleged precursors to its banned list. In short, the scientific community broadly accepts Mirzayanov was working on &ldquo;novichoks&rdquo; but doubts he succeeded.<br>\nGiven that the OPCW has taken the view the evidence for the existence of &ldquo;Novichoks&rdquo; is dubious, if the UK actually has a sample of one it is extremely important the UK presents that sample to the OPCW. Indeed the UK has a binding treaty obligation to present that sample to OPCW. Russa has &ndash; unreported by the corporate media &ndash; entered a demand at the OPCW that Britain submit a sample of the Salisbury material for international analysis.<br>\nYet Britain refuses to submit it to the OPCW. Why? (&hellip;)<br>\nIt is a scientific impossibility for Porton Down to have been able to test for novichoks, without possessing some to develop the tests. As Dr Black has revealed Porton Down had never seen any Russian novichok, they cannot have a test for it unless they synthesised some themselves to develop the tests. And if they can synthesise it, so can many others, not just the Russians. (&hellip;)<br>\nTo summarise:<br>\n1) Porton Down has acknowledged in publications it has never seen any Russian &ldquo;novichoks&rdquo;. the UK government has absolutely no &ldquo;fingerprint&rdquo; information that can safely attribute this substance to Russia.<br>\n2) Until now, neither Porton Down nor the world&rsquo;s experts at the Organisation for the Prevention of Chemical Weapons (OPCW) were convinced &ldquo;Novichoks&rdquo; even exist.<br>\n3) The UK is refusing to provide a sample to the OPCW.<br>\n4) &ldquo;Novichoks&rdquo; were specifically designed to be able to be manufactured from common ingredients on any scientific bench. The Americans dismantled and studied the facility that allegedly developed them. It is completely untrue only the Russians could make them, if anybody can.<br>\n5) The &ldquo;Novichok&rdquo; programme was in Uzbekistan not in Russia. Its legacy was inherited by the Americans during their alliance with Karimov, not by the Russians.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2018\/03\/the-novichok-story-is-indeed-another-iraqi-wmd-scam\/\">Craig Murray<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Danke an Craig Murray, f&uuml;r die tolle Arbeit zum &ldquo;Anschlag&rdquo; in Salisbry. Murray hat akribisch herausgearbeitet, dass die offizielle britische Story so gar nicht stimmen kann. Sein Schluss, die &ldquo;Nowitschock-Story&rdquo; sei ein Betrug vom Rang der L&uuml;ge von den Massenvernichtungswaffen im Irak kurz vor der Invasion der &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; ist belegbar und keinesfalls &uuml;bertrieben. Wenn die Massenmedien diese Argumentation nicht aufnehmen, machen sie sich mitschuldig.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch unseren Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42924\">Die Salisbury Tales &ndash; was verschweigen Medien und Politik im Falle des vergifteten russischen Doppelagenten?<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeremy Corbyn points to Iraq WMDs mistake as he casts doubt on Russian culpability for nerve agent attack<\/strong><br>\nThe Labour leader&rsquo;s stance has sparked a row with Labour MPs who backed Theresa May&rsquo;s stance against Russia<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/jeremy-corbyn-russia-spy-nerve-agent-iraq-war-wmd-labour-theresa-may-a8256021.html\">Independent<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Unschuldsvermutung ist au&szlig;er Kraft gesetzt<\/strong><br>\nDie Regel &bdquo;Im Zweifel f&uuml;r den Angeklagten&ldquo; besagt, dass keine Verurteilung stattfinden darf, solange die Schuld eines Angeklagten nicht bewiesen ist. Im Rahmen der Berichterstattung im Mordfall des Doppelagenten Skripal wird dieser Satz nicht nur ignoriert, sondern ins Gegenteil verkehrt &ndash; und Russland wieder einmal an den Pranger gestellt. Ein Gast-Kommentar von Dr. jur. Wolfgang Bittner.<br>\nDie britische Premierministerin Theresa May kann hellsehen: &bdquo;H&ouml;chstwahrscheinlich&ldquo; sei Russland f&uuml;r das Attentat auf den russisch-britischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter in Salisbury verantwortlich. Das habe eine Analyse des verwendeten Gifts ergeben, eines Nervenkampfstoffes, der fr&uuml;her in der Sowjetunion hergestellt wurde.<br>\nUnd sofort wird Mays Unterstellung von fast allen westlichen Medien &uuml;bernommen. Es wird vermutet und angeklagt, obwohl nichts bewiesen ist. Wenn Theresa May Russland dann noch ein Ultimatum stellt, ist die T&auml;uschung perfekt und die bislang im Recht aller zivilisierten Staaten geltende Unschuldsvermutung &ndash; in dubio pro reo &ndash; wird in ihr Gegenteil verkehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cashkurs.com\/gesellschaft-und-politik\/beitrag\/die-unschuldsvermutung-ist-ausser-kraft-gesetzt\/\">Wolfgang Bittner auf Cashkurs<\/a><\/li>\n<li><strong>Tristes Spektakel<\/strong><br>\nF&uuml;r eines ist eine Gestalt wie Skripal aber immer noch gut: die n&auml;chsten &raquo;irakischen Massenvernichtungswaffen&laquo; aus dem Hut zu zaubern. Die Regierung Ihrer Majest&auml;t sei &raquo;sehr sicher&laquo;, dass Skripal Opfer eines in den Siebzigerjahren in der Sowjetunion entwickelten Nervengifts der &raquo;Nowitschok&laquo;-Gruppe geworden sei, sagte Theresa May. Russland solle innerhalb von 24 Stunden eine &raquo;glaubhafte Erkl&auml;rung&laquo; daf&uuml;r abgeben, wie dieses Gift nach Salisbury gekommen sei. &raquo;Glaubhaft&laquo; hei&szlig;t: eine, die wir glauben.<br>\nNochmal der Reihe nach. Bis zum Ende der Sowjetunion war &raquo;Nowi&shy;tschok&laquo; ein streng geh&uuml;tetes Staatsgeheimnis. Inzwischen glaubt der britische Geheimdienst laut May sagen zu k&ouml;nnen, in welchem Labor das an Skripal gefundene Gift synthetisiert worden ist. Wie ist er an dieses Wissen gekommen? Westliche Spezialisten haben die an Skripal gefundene Substanz also offenbar in der Hand bzw. im Reagenzglas gehabt. Woher hatten sie sie? Russland f&uuml;r von Giften verantwortlich zu machen, die man selbst gestohlen hat, ist mehr als dreist.<br>\nDas sollte eigentlich Anlass sein, mit Schuldzuweisungen vorsichtig zu sein. Zumal Russland f&uuml;r eine so spektakul&auml;re Racheaktion kein Motiv hat, am wenigsten zu dem Zeitpunkt, zu dem die Sache passiert ist: zwei Wochen vor den Wahlen. Wenn irgendjemand in Moskau beschlossen haben sollte, Skripal zu &raquo;liquidieren&laquo;, h&auml;tte jeder vern&uuml;nftig zynische Geheimdienstler entschieden, dass es nach acht Jahren jetzt auf ein paar Wochen auch nicht mehr ankommt. Und westliche Dienste, auf deren &ndash; angebliche &ndash; Erkenntnisse sich die Kampagne st&uuml;tzt? Die &raquo;tun so etwas nicht&laquo;. Wirklich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/328982.tristes-spektakel.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Auf dem Weg in den Weltkrieg<\/strong><br>\nMit R&uuml;ckendeckung aus Berlin hat Gro&szlig;britannien am gestrigen Mittwoch 23 russische Diplomaten des Landes verwiesen und noch weitere Ma&szlig;nahmen gegen Moskau in Aussicht gestellt. Offizieller Anlass ist der Doppelmordversuch von Salisbury; zwei Opfer eines Giftanschlags k&auml;mpfen dort weiterhin um ihr Leben. Zahlreiche Unklarheiten pr&auml;gen den Fall; dazu z&auml;hlt, dass bereits 1995 ein Mord mit dem Nervengift Nowitschok begangen wurde &ndash; nicht von staatlichen Stellen, sondern im Umfeld des russischen Oligarchenmilieus. Wie Scotland Yard erkl&auml;rt, ist eine L&ouml;sung des Falls nicht in Sicht und kann noch &ldquo;viele Wochen&rdquo; dauern. Obwohl belastbare Erkenntnisse nicht vorliegen, hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ein gemeinsames Vorgehen des Westens gegen Russland gefordert. Tats&auml;chlicher Hintergrund ist, dass Moskau, wie eine deutsche Au&szlig;enpolitik-Expertin konstatiert, &ldquo;als Akteur zur&uuml;ck auf der Weltb&uuml;hne&rdquo; ist &ndash; 2018 sei &ldquo;das Jahr, in dem sich Russland endg&uuml;ltig als globaler Player etabliert haben wird&rdquo;. Dagegen richtet sich die j&uuml;ngste westliche Aggression.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7563\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Van Aken zum Giftgas-Streit&rdquo;: Au&szlig;enpolitisches Gewinnspiel&rdquo;<\/strong><br>\nNach dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten eskaliert der Streit zwischen London und Moskau: Beide Seiten h&auml;tten Interesse an einer verbalen Eskalation, sagte der ehemalige Linken-Au&szlig;enpolitiker Jan van Aken im Dlf &ndash; Theresa May sei innenpolitisch geschw&auml;cht und Putin stehe kurz vor der Wahl. [&hellip;]<br>\nKaess: Jetzt haben wir schon &uuml;ber die Haltung Londons gesprochen. Schauen wir mal auf die Haltung in Moskau. Dort hat man dieses Ultimatum, das Gro&szlig;britannien gesetzt hatte, sich zu erkl&auml;ren, verstreichen lassen. Was kann denn Moskau tun, um seine Unschuld zu belegen, wenn es denn tats&auml;chlich unschuldig sein sollte, so wie man das ja behauptet?<br>\nvan Aken: Das erste ist, dass die Engl&auml;nder konkreter sagen m&uuml;ssen, was sie haben. Da haben die Russen nat&uuml;rlich v&ouml;llig Recht. Das muss &uuml;ber die Chemiewaffen-Konvention laufen und dann gibt es kein 24-Stunden-Ultimatum, sondern zehn Tage. Das ist festgelegt in dem Abkommen. Da sind die Engl&auml;nder und Russen auch Mitglieder in diesem Abkommen. Und ja, dann muss es Erkl&auml;rungen geben, aus Russland zum Beispiel, was ist mit den Restbest&auml;nden des Nowichok-Programms passiert. Sie m&uuml;ssen vielleicht chemische Fingerabdr&uuml;cke von ihren Proben zur Verf&uuml;gung stellen, damit das verglichen werden kann. Da gibt es M&ouml;glichkeiten der Aufkl&auml;rung. Ob die am Ende eindeutig sind, wei&szlig; ich nicht. Ich halte es mittlerweile f&uuml;r politisch so aufgeladen und auch mit einem sehr ungesunden Eigeninteresse von Theresa May, sich selbst innenpolitisch zu st&auml;rken, dass ich glaube, im Moment wird das eher verbal eskalieren. Die Frage ist, ob sich das denn wieder in ein paar Tagen verbal deeskalieren l&auml;sst. Unter Trump ist ja alles m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/van-aken-zum-giftgas-streit-aussenpolitisches-gewinnspiel.694.de.html?dram:article_id=413110\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Berlin mordet mit<\/strong><br>\nNordsyrische Stadt Afrin von feindlichen Truppen eingeschlossen. Deutsche Regierung genehmigt weiterhin Waffenexporte an t&uuml;rkischen Aggressor<br>\nSeit dem 20. Januar greift eine aus t&uuml;rkischen Soldaten und diversen dschihadistischen Milizen zusammengesetzte Streitmacht den bis dato selbstverwalteten nordsyrischen Kanton Afrin an. Die Ziele der gegen die kurdische Bev&ouml;lkerung Afrins und deren Verteidigungskr&auml;fte YPG\/YPJ gerichteten Offensive formulierte indessen der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan zum wiederholten Mal am Donnerstag im Staatssender TRT. Man habe nicht vor, die Stadt nach erfolgter Eroberung der syrischen Regierung zu &uuml;bergeben, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters den t&uuml;rkischen Autokraten. Zudem k&uuml;ndigte Erdogan nochmals an, nach der Eroberung Afrins weiter vorr&uuml;cken zu wollen, zun&auml;chst auf die syrische Gro&szlig;stadt Minbidsch. Dieses Vorgehen sei mit der Regierung in Washington abgesprochen.<br>\nAuf dem Schlachtplan Ankaras steht die milit&auml;rische Eroberung des gesamten syrisch-t&uuml;rkischen Grenzgebietes, in dem vor allem die kurdische Minderheit Syriens lebt. Im Nordirak soll der Krieg gegen Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans intensiviert werden.<br>\nTrotz der umfassenden Eroberungsphantasien der t&uuml;rkischen Regierung setzen die USA, Russland und Deutschland weiterhin auf Appeasement. Der illegale Einmarsch Ankaras in Nordsyrien wird trotz Protestes aus Damaskus toleriert. Die Waffen, mit denen Erdogans Besatzungsmacht vorr&uuml;ckt, stammen zu einem gro&szlig;en Teil aus deutscher und US-Produktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/329081.berlin-mordet-mit.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Der Widerstand muss st&auml;rker werden&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Song&uuml;l Karabulut. Sie ist Mitarbeiterin des Afrin Resistance Information Center und berichtet t&auml;glich &uuml;ber die Geschehnisse in Afrin. [&hellip;]<br>\nSchamberger: Inwiefern ist die Berichterstattung der Welt einseitig?<br>\nKarabulut: Wenn man sich die internationale Berichterstattung anschaut, beziehen sie sich entweder auf t&uuml;rkische Quellen oder auf Institutionen, die nicht vor Ort sind. Zum Beispiel wird sehr viel die Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte erw&auml;hnt, die in London sitzt. Die Quellen aus der Region selbst werden jedoch fast nicht genutzt. Die internationale Presse nimmt immer nur offizielle Quellen her. Sie schauen nicht, was die Betroffenen selbst sagen, wie ihre Informationen aussehen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Presse der Zutritt zu Afrin durch das Embargo gegen Nordsyrien und durch das Assad-Regime sehr schwer gemacht wird. Wir kennen diese M&auml;ngel und begreifen uns deshalb auch als eine alternative Informationsstelle, eine Art Gegen&ouml;ffentlichkeit. Au&szlig;erdem geben wir den Betroffenen in Afrin selbst eine Stimme, indem wir kurze Videos mit ihren Aussagen machen. Das ist uns wichtig. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kerem-schamberger.de\/2018\/03\/14\/hier-hat-die-tuerkische-armee-auf-uns-geschossen-12-13-3-18\/\">Kerem Schamberger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.W.:<\/strong> Kerem Schamberger ist <a href=\"http:\/\/www.ifkw.uni-muenchen.de\/personen\/mitarbeiter\/schamberger_kerem\/index.html\">wissenschaftlicher Mitarbeiter<\/a> an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen, Institut f&uuml;r Kommunikationswissenschaft und Medienforschung. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation und h&auml;lt sich daf&uuml;r u.a. in Nordsyrien\/Rojava auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche R&uuml;stungsexporte an die T&uuml;rkei: Versprechen gebrochen<\/strong><br>\nEx-Au&szlig;enminister Gabriel versicherte, man werde keine R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r die T&uuml;rkei genehmigen. Offensichtlich war das gelogen.<br>\nIn den letzten Wochen seiner Amtszeit versicherte Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel immer wieder, dass die deutsche Bundesregierung keine R&uuml;stungsexporte an die T&uuml;rkei genehmigen w&uuml;rde &ndash; solange die t&uuml;rkische Milit&auml;roperation im kurdischen Afrin im Nordwesten Syriens andauert. Offensichtlich passiert das nun doch: Im Zeitraum vom 20. Januar bis zum 27. Februar genehmigte Deutschland R&uuml;stungsexporte im Wert von knapp 4,4 Millionen Euro an die T&uuml;rkei.<br>\nDas geht aus der Antwort von Matthias Machnig, Staatssekret&auml;r des Wirtschaftsministeriums, auf eine schriftliche Frage des Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour hervor. Welche Art von R&uuml;stungsg&uuml;tern exportiert werden sollen, dar&uuml;ber ist in der Antwort nichts zu erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutsche-Ruestungsexporte-an-die-Tuerkei\/!5491930\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Westen will Wahrheit nicht wissen&ldquo;: 24 Tonnen C-Kampfstoffe in Syrien gefunden<\/strong><br>\n&bdquo;Die westlichen L&auml;nder wollten nur beweisen, dass die syrischen Regierungstruppen chemische Waffen benutzt haben. Wir haben aber eine gro&szlig;e Produktion chemischer Stoffe entdeckt. Wir haben es mehrmals gesagt, aber der Westen will nur die Terroristen h&ouml;ren&ldquo;, sagte Mekdad.<br>\nInsgesamt seien in den von den Terroristen befreiten Gebieten in Syrien 24 Tonnen Kampfstoffe gefunden worden.<br>\n&bdquo;Die Experten der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OVCW) werden vom Westen ernannt, sie wollen die Wahrheit nicht wissen. Wenn wir sagen, dass diese Experten nicht die Wahrheit sagen, behaupten die USA, dass sie doch Experten seien und deshalb nicht l&uuml;gen k&ouml;nnten.&ldquo;<br>\nWie Mekdad ferner mitteilte, hat die syrische Seite wiederholt an die OVCW mit der Forderung appelliert, Experten nach Aleppo oder Chan Scheichun in der Provinz Idlib zu schicken. Die Organisation habe das jedoch aufgrund der &bdquo;unermesslichen Gefahr&ldquo;, sich in diesen St&auml;dten aufzuhalten, immer verweigert.<br>\n&bdquo;Wir haben gesagt, dass wir bereit sind, Schutz zu bieten, und ihnen vorgeschlagen, Saudi-Arabien oder die USA zu kontaktieren, damit sie ihre Sicherheit in den von der sogenannten Opposition kontrollierten Gebieten gew&auml;hrleisten w&uuml;rden, aber sie haben sich geweigert&ldquo;, so Mekdad.<br>\nEnde Januar hatte US-Au&szlig;enminister Rex Tillerson Damaskus den Einsatz von chemischen Waffen gegen Zivilisten in Ost-Ghuta vorgeworfen. Zudem betonte das US-Au&szlig;enministerium, Moskau tue sein Bestes, um das Regime von Baschar al-Assad zu sch&uuml;tzen, das angeblich weiter C-Waffen einsetze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180310319877308-wesen-chemische-waffen-syrien\/\">Sputnik<\/a><\/li>\n<li><strong>Programmbeschwerde: &ldquo;B&ouml;sartige Sprachschlamperei verdeckt Nachrichtenunterschlagung&rdquo;<\/strong><br>\nRT Deutsch dokumentiert im Wortlaut die Programmbeschwerde, die der ehemalige Tagesschau-Redakteur Volker Br&auml;utigam und Friedhelm Klinkhammer, der Ex-Vorsitzende des ver.di-Betriebsverbandes im NDR, gemeinsam verfasst haben: (&hellip;)<br>\ndass ARD-aktuell sogar in der Ausdrucksweise gleichf&ouml;rmig wie die restlichen etablierten Massenmedien einseitig &uuml;ber den Syrienkonflikt berichtet, ist die Konsequenz aus dem von Chefredakteur Dr. Gniffke verf&uuml;gten Ausschluss alternativer Informationsquellen. Tagesschau &amp; Co. reproduzieren nur das von den transatlantisch genormten Nachrichtenagenturen AP\/dpa, Reuters und AFP gelieferte Material. Dieses enth&auml;lt h&auml;ufig Sprachm&uuml;ll, der allerdings nicht zuf&auml;llig in die Nachrichten geriet, sondern einseitiger politischer Ausrichtung dient.<br>\nDeutlich erkennbar wurde das in der Tagesschau-Sendung am 21.2. um 20 Uhr.<br>\nTextauszug:<br>\nMit massiven Angriffswellen verst&auml;rken Regierungstruppen in Syrien den Druck auf Ost-Ghuta. Die Enklave ist eines der letzten Gebiete im Land, die noch von Rebellen kontrolliert werden. [&hellip;] Seit Jahren (Grafik: seit 2013) belagern Truppen des Assad-Regimes die Rebellenhochburg, die von islamistischen Milizen dominiert wird. [&hellip;] 400.000 Menschen sind dort eingeschlossen.<br>\nDiese Sprache ist verr&auml;terisch. Ost-Ghuta bei Damaskus wird zur &ldquo;Enklave&rdquo; auf syrischem Staatsgebiet und damit zu einer Region erkl&auml;rt, die zu einem fremden Staat geh&ouml;rt. Vielleicht zur Hoheitszone der USA? Deren Terroristentruppen halten Ost-Ghuta schlie&szlig;lich besetzt, was ARD-aktuell allerdings nie melden w&uuml;rde. Weil es die Herrschaften in Washington sich selbst nicht eingestehen?<br>\nARD-aktuell, die vom Geb&uuml;hrenzahler finanzierte Redaktion, unterrichtet konsequent nicht dar&uuml;ber, wer und was diese &ldquo;Rebellen&rdquo; eigentlich sind, n&auml;mlich S&ouml;ldner &uuml;berwiegend nicht-syrischer Nationalit&auml;t, Terroristen aus aller Herren L&auml;nder. Die Tagesschau informiert ebenso konsequent nicht dar&uuml;ber, wer diese Banditen ausr&uuml;stet und finanziert, die eine Region mit 400.000 Bewohnern besetzt halten k&ouml;nnen. Warum nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/66211-programmbeschwerde-bosartige-sprachschlamperei-verdeckt-nachrichtenunterschlagung\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>UN-Bericht zu Libyen: Brutale Milizen als Partner Deutschlands?<\/strong><br>\nDeutschland unterst&uuml;tzt Libyens Regierung &ndash; vor allem, um Fl&uuml;chtlinge von der EU fernzuhalten. Laut Monitor erhebt ein unver&ouml;ffentlichter UN-Bericht nun schwere Vorw&uuml;rfe gegen Sicherheitskr&auml;fte in dem Land.<br>\nDie Hiebe der Peitsche sind deutlich zu h&ouml;ren. Immer wieder schl&auml;gt sie auf den Gefolterten ein. Sein R&uuml;cken ist von offenen Wunden &uuml;bers&auml;t. Er fleht: &ldquo;Bitte, bitte schickt das Geld!&rdquo; Es sind schockierende Videos, die vor einigen Wochen im Netz auftauchten. Darin zu sehen sind sudanesische Fl&uuml;chtlinge, die in Libyen blutig geschlagen und mit brennender Fl&uuml;ssigkeit &uuml;bergossen werden. Die Videos wurden an Angeh&ouml;rige geschickt, um von ihnen L&ouml;segeld zu erpressen.<br>\nRund 2500 Kilometer entfernt, in Frankreich, sitzt Abu B. und weint. In den Videos sehe man, wie zwei seiner Br&uuml;der schwer misshandelt w&uuml;rden, erz&auml;hlt er Reportern des belgischen Fernsehens. &ldquo;Sie wollen 10.000 Euro, damit sie freikommen&rdquo;, sagt er und verstummt. Und Abu B. ist kein Einzelfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/libyen-milizen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Folterknechte und Menschenh&auml;ndler: Deutschlands Partner in Libyen<\/strong><br>\nEs sind schockierende Videos aus Libyen: Migranten werden ausgepeitscht und mit brennender Fl&uuml;ssigkeit &uuml;bergossen. Die Videos werden zu Verwandten geschickt, um L&ouml;segeld zu erpressen. Die von der Bundesregierung unterst&uuml;tzte libysche Einheitsregierung behauptet, gegen solche kriminellen Banden vorzugehen. Aber ein neuer, bisher unver&ouml;ffentlichter Bericht der Vereinten Nationen zeigt jetzt: Milizen im Dienste der Einheitsregierung sind selbst tief verstrickt in Menschenhandel und schwerste Menschenrechtsverletzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/deutschlands-partner-in-libyen-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Handel mit Gro&szlig;waffen w&auml;chst<\/strong><br>\nDer weltweite Waffenhandel hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen &ndash; bei den Gro&szlig;waffen um zehn Prozent. Die deutschen Exporte waren laut SIPRI-Bericht im betrachteten Zeitraum r&uuml;ckl&auml;ufig.<br>\nWie das in Stockholm ans&auml;ssige Friedensforschungsinstitut SIPRI bekannt gab, wurden im Zeitraum 2013 bis 2017 insgesamt zehn Prozent mehr solcher Waffen verkauft als im F&uuml;nf-Jahres-Zeitraum davor.<br>\nDeutschland steht auf Platz vier der f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Exporteure, hinter den USA, Russland und Frankreich und vor China. Gr&ouml;&szlig;ter Importeur ist Indien, gefolgt von Saudi-Arabien und &Auml;gypten. 74 Prozent der Exporte zwischen 2013 und 2017 gehen dem SIPRI-Bericht zufolge auf das Konto der f&uuml;nf Haupt-Waffenexporteure.<br>\nUSA bleiben gr&ouml;&szlig;ter Exporteur<br>\nMit Abstand der gr&ouml;&szlig;te Waffenlieferant sind weiterhin die USA, die allein einen Anteil von 34 Prozent halten. Sie verzeichneten demnach einen Zuwachs um ein Viertel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/waffenverkaeufe-sipri-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Deutsche Banken investieren Milliarden in Atomwaffen-Hersteller<\/strong><br>\n&Uuml;ber zehn Milliarden Euro haben zehn deutsche Finanzinstitute seit Januar 2014 in Unternehmen gesteckt, die Atomwaffen herstellen oder warten. Ganz vorne mit dabei: die Deutsche Bank und die Commerzbank.<br>\nAuch deutsche Banken beteiligen sich am weltweiten nuklearen Wettr&uuml;sten. Die neue Studie &bdquo;Don&rsquo;t Bank on the Bomb&ldquo; der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) und der niederl&auml;ndischen Friedensorganisation PAX zeigt: Deutsche Banken unterst&uuml;tzen weiterhin kr&auml;ftig Unternehmen, die Atombomben, Atomsprengk&ouml;pfe und Atomraketen bauen bzw. mit der Wartung dieser Systeme beauftragt sind. (&hellip;) Insgesamt stellten Finanzinstitute weltweit der Atomwaffenindustrie zwischen Januar 2014 und Oktober 2017 rund 525 Milliarden Dollar zur Verf&uuml;gung.<br>\nSpitzenreiter ist mit rund 6,6 Milliarden Dollar die Deutsche Bank (beim letzten Report Ende 2016 waren es noch rund 4,8 Milliarden Euro), gefolgt von der Commerzbank mit rund 1,3 Milliarden und der Allianz mit rund einer Milliarde Dollar.<br>\nAuch Finanzinstitute, die zumindest teilweise in L&auml;nderbesitz sind, sind beteiligt: Die BayernLB, die zu 75 Prozent dem Freistaat Bayern geh&ouml;rt, hat seit Januar 2014 &uuml;ber 450 Millionen Dollar investiert. Die BayernLB ist au&szlig;erdem das Spitzeninstitut f&uuml;r die bayerischen Sparkassen.<br>\n&bdquo;Wenn Banken ethische Werte ernst nehmen, m&uuml;ssen sie Investitionen in Atomwaffen komplett ausschlie&szlig;en. Ansonsten nutzen sie das Geld ihrer Kunden, um deren potentiellen Tod zu finanzieren. Jede Unterst&uuml;tzung des atomaren Wettr&uuml;stens ist unverantwortlich&ldquo;, sagt Aino-Ritva Weyers, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland&hellip;<br>\nDie Erkenntnis, dass Branchen, Industrien und Projekte von der Finanzierung von Banken abh&auml;ngig sind, ist nicht neu. Doch der Umkehrschluss &ndash; n&auml;mlich, dass man zerst&ouml;rerischen Unternehmen durch den Entzug der Finanzierung gleichzeitig die Existenzgrundlage entziehen kann &ndash; setzt sich erst in den vergangenen Jahren durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/utopia.de\/deutsche-banken-atomwaffen-finanzierung-37782\/\">Utopia<\/a><\/p>\n<p><strong>und: F&uuml;r seine treuen Dienste: R&uuml;stungsindustrie errichtet Denkmal zu Ehren Sigmar Gabriels<\/strong><br>\nSie haben ihm so viel zu verdanken: Nach dem Ausscheiden von Sigmar Gabriel aus dem Bundeskabinett hat die deutsche R&uuml;stungsindustrie den SPD-Politiker heute in Berlin mit einem eigenen Denkmal geehrt. Kein anderer Politiker der letzten Jahre habe sich so um deutsche Waffenexporte verdient gemacht wie der ehemalige Wirtschafts- und Au&szlig;enminister.<br>\n&ldquo;Sigmar Gabriel hat uns in seiner Zeit als Wirtschaftsminister absolute Traum-Deals erm&ouml;glicht&rdquo;, so Armin Papperger vom Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), vor dessen Zentrale das Denkmal eingeweiht wurde. &ldquo;7,86 Milliarden genehmigte R&uuml;stungsexporte im Jahr 2015, 6,85 Milliarden im Jahr 2016 &ndash; das waren der h&ouml;chste und der zweith&ouml;chste Wert aller Zeiten. Das hat nicht mal Schwarz-Gelb geschafft.&rdquo;<br>\nWeiterhin hob der BDSV-Pr&auml;sident in seiner Laudatio lobend hervor, dass Gabriel selbst in seiner Zeit als Au&szlig;enminister der R&uuml;stungsindustrie treu geblieben sei. So waren etwa die Genehmigungen f&uuml;r Waffenexporte in die T&uuml;rkei kurz vor der von Gabriel ausgehandelten Freilassung Deniz Y&uuml;cels pl&ouml;tzlich sprunghaft angestiegen.<br>\nGabriels Verdienste seien besonders hoch anzurechnen, weil die SPD auf eine lange friedenspolitische Tradition zur&uuml;ckblicken kann. &ldquo;Die Sozialdemokraten standen bis vor nicht allzu langer Zeit f&uuml;r Abr&uuml;stung und Entspannungspolitik&hellip; entschuldigen Sie bitte, ich kriege immer noch Tr&auml;nen der R&uuml;hrung in den Augen, wenn ich daran denke, gegen welche Widerst&auml;nde er das m&ouml;glich gemacht&hellip; Jedenfalls: Sigmar, wir stehen tief in deiner Schuld!&rdquo;<br>\nNach der bewegenden Rede wurde die f&uuml;nf Tonnen schwere, aus Panzerstahl gefertigte Statue unter gro&szlig;em Applaus und Salutsch&uuml;ssen enth&uuml;llt. Die Kosten f&uuml;r das &uuml;berlebensgro&szlig;e Denkmal werden zu gleichen Teilen von Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Heckler&amp;Koch sowie Diehl Defence getragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2018\/03\/gabriel-monument.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Arroganz der EU<\/strong><br>\nMit beinahe zweistelligen Milliardenverlusten w&auml;re die deutsche Wirtschaft die Hauptverliererin eines &ldquo;harten Brexit&rdquo; in der verbleibenden EU. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung zum bevorstehenden britischen EU-Austritt hervor. Demnach st&uuml;nden der EU-27 gr&ouml;&szlig;ere Einbu&szlig;en bevor als Gro&szlig;britannien, sollte auf die Trennung kein umfassendes Handels- oder Zollabkommen folgen. Deutsche Unternehmen m&uuml;ssten mit Verlusten in H&ouml;he von rund neun Milliarden Euro pro Jahr rechnen; wohl am st&auml;rksten betroffen w&auml;re die Autoindustrie. Zurzeit l&auml;sst die Weigerung Br&uuml;ssels, in ein Post-Brexit-Handelsabkommen mit Gro&szlig;britannien nicht nur den Schutz von EU-Interessen, sondern auch eine &Ouml;ffnung f&uuml;r die britische Finanzbranche einzubeziehen, einen &ldquo;harten Brexit&rdquo; wahrscheinlicher werden. Zudem wendet sich die Stimmung in Gro&szlig;britannien angesichts der EU-Obstruktionspolitik immer mehr gegen Br&uuml;ssel. Sogar britische Brexit-Gegner beklagen die &ldquo;Arroganz der EU&rdquo; und warnen, ein Gro&szlig;britannien, das sich &ldquo;von der EU gedem&uuml;tigt f&uuml;hlt, k&ouml;nnte ein unbequemer Nachbar sein&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Von Milliardeneinbu&szlig;en bedroht, dringt die deutsche Wirtschaft energisch darauf, einen &ldquo;harten Brexit&rdquo; zu vermeiden. Man fordere weiterhin eine Zollunion zwischen Gro&szlig;britannien und der EU-27, bekr&auml;ftigt Joachim Lang, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).[2] Die Chancen, eine Zollunion durchsetzen zu k&ouml;nnen, gelten zur Zeit als gering: Lie&szlig;e sich London auf sie ein, d&uuml;rfte es nach seinem Austritt aus der EU keinerlei eigenst&auml;ndige Handelsabkommen mit Drittstaaten schlie&szlig;en.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Der Brexit wird nie ein Erfolg werden.&rdquo;[4] Hintergrund ist der Berliner Plan, den britischen Austritt zu einem abschreckenden Beispiel werden zu lassen, um EU-kritische Kr&auml;fte in s&auml;mtlichen anderen Mitgliedstaaten einzusch&uuml;chtern. Entsprechend hat Br&uuml;ssel in der vergangenen Woche auf Londons Vorschlag reagiert, unter Wahrung aller wichtigen Interessen beider Seiten ein umfassendes Wirtschaftsabkommen zu schlie&szlig;en, das die Sicherung von Lieferketten wie etwa denjenigen der deutschen Autoindustrie ebenso umfasst wie den Zugang der britischen Finanzbranche zur EU-27.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7560\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Da wird es wieder einmal deutlich: Es geht bei dem ganzen Brexit- Gefeilsche ausschlie&szlig;lich darum, wessen Wirtschaft mehr Profit daraus zieht. Von den Interessen der arbeitenden Menschen in den einzelnen L&auml;ndern geht keine Rede. Und da soll sich noch einer f&uuml;r die EU begeistern. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>The Koch Brothers Get Their Very Own Secretary of State<\/strong><br>\nTrump&rsquo;s pick to replace Rex Tillerson is an errand boy for billionaires.<br>\nIn the Republican wave election of 2010, when Charles and David Koch emerged as defining figures in American politics, the greatest beneficiary of Koch Industries largesse was a political newcomer named Mike Pompeo. After his election to the House eight years ago, Pompeo was referred to as the &ldquo;Koch Brothers&rsquo; Congressman&rdquo; and &ldquo;the congressman from Koch.&rdquo; Now Pompeo is positioned to become a Koch brothers&ndash;influenced secretary of state.<br>\nAfter serving for a little more than a year as Donald Trump&rsquo;s top yes-man at the Central Intelligence Agency, Pompeo is Trump&rsquo;s pick to replace Rex Tillerson, the administration&rsquo;s listless placeholder at the Department of State. [&hellip;]<br>\nPompeo&rsquo;s pattern of deference to his political benefactors is likely to make him a better fit with a self-absorbed president. He will also bring to the position an edge that Tillerson lacked. Pompeo is a foreign-policy hawk who fiercely opposed the Iran nuclear deal, stoked fears about Muslims in the United States and abroad, opposed closing the Guant&aacute;namo Bay detention camp, and defended the National Security Agency&rsquo;s unconstitutional surveillance programs as &ldquo;good and important work.&rdquo; He has even gone so far as to say that NSA whistle-blower Edward Snowden &ldquo;should be brought back from Russia and given due process, and I think the proper outcome would be that he would be given a death sentence.&rdquo;<br>\nPompeo&rsquo;s open disregard for privacy rights in particular and civil liberties in general, as well as his penchant for extreme language and more extreme policies, are anything but diplomatic. That&rsquo;s likely to make him an even more troublesome Secretary of State than Tillerson, who was relentlessly corporate in his worldview but not generally inclined to pick fights&mdash;even when it came to standing up for a State Department that decayed on his watch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/the-koch-brothers-get-their-very-own-secretary-of-state\/\">The Nation<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Artenschutz f&uuml;r Daimler&amp;Co.?<\/strong><br>\nAllerdings ist die erneute Umstrukturierung bei den deutschen Oligopolen ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass man noch immer versucht, mit dem Folgen des technologischen Umbruchs klar zu kommen. Berauscht von den Rekordgewinnen Zum Ende des letzten Jahrzehnts, hatte man die Zeichen der Zeit nicht erkannt.<br>\nZum einen hatten RWE und E.on zu lange darauf vertraut, Unionsparteien und Liberale w&uuml;rden den Ausstieg aus der Atomwirtschaft kassieren und die alten Meiler l&auml;nger laufen lassen, was auch fast geklappt h&auml;tte. Zum anderen wurden weiter flei&szlig;ige Stein- und Braunkohlekraftwerke gebaut, obwohl seit den ersten Klimaschutzvertr&auml;gen, also ab Anfang der 1990er h&auml;tte klar sein k&ouml;nnen, dass diese eigentlich unter keinen Umst&auml;nden mehr die &uuml;blichen rund 40 Jahre w&uuml;rden laufen k&ouml;nnen.<br>\nAber derlei Strukturkonservatismus ist offensichtlich nicht allein das Problem der Energiekonzerne, wie sich in der Dieselaff&auml;re zeigt. Diese scheint sich derzeit zu einem Schwanengesang auf die hiesige Automobilindustrie auszuwachsen. Zwar f&auml;hrt diese noch immer Rekordgewinne ein, wie zuletzt VW, doch das war, wie gesagt, bei E.on und RWE ganz &auml;hnlich, bevor es dort im Geb&auml;lk zu krachen begann.<br>\nUnd wie einst die Vorst&auml;nde der Energiekonzerne scheint man auch in der Chefetage von VW jeden Realit&auml;tskontakt verloren zu haben. Der VW-Vorstand genehmigt sich &uuml;ber 50 Millionen Euro Bez&uuml;ge und zugleich wird an die Aktion&auml;re mehr als elf Milliarden Euro verteilt. Das st&ouml;&szlig;t wahrscheinlich nicht nur bei der Linkspartei &uuml;bel auf. Aus deren Bundestagsfraktion hei&szlig;t es, die VW-Rekordums&auml;tze sollten die Bundesregierung &ldquo;aus ihrem politischen Dornr&ouml;schenschlaf rei&szlig;en. Autokonzerne, die bewusst manipuliert und betrogen haben, m&uuml;ssen endlich zur Verantwortung gezogen werden, statt die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Zeche zahlen zu lassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Artenschutz-fuer-Daimler-Co-3994910.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Deutschland entgehen Steuer-Milliarden<\/strong><br>\nEurop&auml;ischen Staaten sind Kfz-Steuern in Milliardenh&ouml;he entgangen, weil Abgaswerte h&auml;ufig zu niedrig angegeben wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Gr&uuml;nen-Fraktion im EU-Parlament. Allein Deutschland sollen dem Fiskus im Jahr 2016 1,2 Milliarden Euro entgangen sein.<br>\nInsgesamt beziffert das Ergebnis der Studie den Verlust f&uuml;r elf EU-Staaten auf knapp 11,3 Milliarden Euro. Zwischen den Jahren 2010 und 2016 beliefen sich die Steuerausf&auml;lle sogar auf insgesamt gut 46 Milliarden Euro, vier Milliarden Euro entfielen auf Deutschland. Die Studie untersuchte Steuereinnahmen in Deutschland, &Ouml;sterreich, Belgien, D&auml;nemark, Finnland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Gro&szlig;britannien. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Der Abgasskandal entpuppt sich als veritabler Steuersumpf&rdquo;, sagte der finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen-Fraktion im Europaparlament, Sven Giegold. Der Betrug der Autohersteller schade nicht nur Gesundheit und Umwelt, sondern auch den &ouml;ffentlichen Finanzen. Die Rechnung f&uuml;r den Steuerschaden zahlten B&uuml;rger, die verbrauchsarme oder gar keine Autos fahren. Fahrer von Fahrzeugen mit hohem Kraftstoffverbrauch hingegen profitierten besonders von der falschen Besteuerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/steuerverlust-abgaswerte-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Privatisierung einer Metropolenbibliothek<\/strong><br>\nDie Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die gr&ouml;&szlig;te &ouml;ffentliche Bibliothek in Deutschland, soll nach den Pl&auml;nen ihrer F&uuml;hrungsspitze, neu ausgerichtet werden. Nicht zuletzt die Bibliothekare mit ihrer Kernkompetenz der Medienbeschaffung stehen dabei im Fokus. Statt der Beschaffung und Auswahl von Medien sollen sie verst&auml;rkt sogenannte &bdquo;Zukunftsaufgaben&ldquo; im Besucherservice oder bei der Durchf&uuml;hrung von Events &uuml;bernehmen. Man strebe ein &raquo;H&ouml;chstma&szlig; an wirtschaftlichem Einsatz von Fremddienstleistungen&laquo; an, so die Bibliotheksleitung.<br>\nPassend zu diesen Pl&auml;nen hat der Vorstand der ZLB im September 2017 dem Gro&szlig;buchh&auml;ndler Hugendubel den Zuschlag erteilt, in den n&auml;chsten Jahren den Gro&szlig;teil der Medienbeschaffung f&uuml;r die Bibliothek zu &uuml;bernehmen. Gleichzeitig wird die Zahl der hausinternen Bibliothekare und Fachlektoren reduziert, und ihre Kernaufgabe darauf beschr&auml;nkt, Bedarfsprofile zu erstellen. Welche Medien im Einzelnen ausgew&auml;hlt und angeschafft werden, liegt im Wesentlichen in der Hand von Hugendubel.<br>\nGegen diese Privatisierung, die erkl&auml;rterma&szlig;en Beispiel gebend f&uuml;r andere Gro&szlig;stadt-Bibliotheken sein soll und somit zum Exportmodell werden k&ouml;nnte, regt sich immer massiverer Widerstand: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert, dass damit die Auswahl der B&uuml;cher und Medien &raquo;nahezu komplett an die Privatwirtschaft &uuml;bergeben&laquo; werde. Dies stelle die Privatisierung des eigentlichen Kernbereichs der Bibliothek dar.<br>\nEs ist naheliegend, dass die Angestellten eines gewinnorientierten Konzerns, der zudem ohne bildungs- und kulturpolitischen Auftrag im Rahmen seines Partikularinteresses handelt, die Auswahl und Beschaffung der Medien nicht in vergleichbar hoher Qualit&auml;t leisten kann, wie die von der Privatwirtschaft unabh&auml;ngigen, auf das Gemeinwohl verpflichteten Bibliothekare der ZLB. Dar&uuml;ber hinaus sind die Bibliothekare, da nicht mehr in vollem Umfang mit der Auswahl und Beschaffung der Medien befasst, einem Prozess der Dequalifizierung ausgesetzt, so dass sie auch andere Aufgaben, wie etwa die Beratung von Nutzern, nicht mehr auf dem bisherigen Niveau erf&uuml;llen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/die-privatisierung-einer-metropolenbibliothek\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier zeigt sich wieder der Kern neoliberaler Politik, die zunehmende &Ouml;konomisierung aller Lebensbereiche. Dazu sollte man wissen, dass der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Zentral- und Landesbibliothek verantwortlich ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die W&uuml;rde des Menschen ist denunzierbar<\/strong><br>\nUnd weil st&auml;ndig neu und vor allem viel zu knapp berechnet wird, wird kaum diskutiert, dass das deutsche Sozialhilfewesen ein ineffizientes und hoch fehlerhaftes System ist. W&auml;hrend in den Jahren 2002 bis 2006 monatlich 10.000 Einw&auml;nde gegen die Bescheide gez&auml;hlt wurden, sind es mittlerweile 60.000 Einw&auml;nde. Monatlich! Das bedeutet, dass Hunderttausende von Klagen sich in einem Jahr anh&auml;ufen. Im September letzten Jahres betrug die Zahl der Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide bei deutschen Gerichten 189.340. Das ist einfach nur Wahnsinn.<br>\nBedenkt man, um welche Summen es auf der Seite der Kl&auml;ger dabei geht, dann handelt es sich mal um dreiundf&uuml;nfzig Komma Blumenkohl oder hundertzehn Komma Brokkoli. Das hei&szlig;t, dass die Leute ohne diese Betr&auml;ge verzweifeln und sich eben nicht wie Menschen mit einem &ldquo;normalen&rdquo; Einkommen leisten k&ouml;nnen, einfach abzuwinken. Wer f&uuml;r diese Geldsummen vor ein Gericht geht, der braucht wohl wirklich sprichw&ouml;rtlich jeden Euro.<br>\nDie Frage also, wie Hartz-IV-Empf&auml;nger leben, hat sich hiermit er&uuml;brigt. Es ist ein Kampf, der auf dem Amt beginnt, &uuml;ber die Kontozahlungen weitergeht und im &ouml;ffentlichen Diskurs nur dann Widerhall findet, wenn sich ein Politiker m&ouml;glichst frech und schamlos &auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2018-03\/hartz-iv-jens-spahn-deutschstunde\">Mely Kiyak auf Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Glas Milch bei Dunkelheit<\/strong><br>\nWas bedeutet es, in Deutschland arm zu sein? Seitdem die Essener Tafel einen Aufnahmestopp f&uuml;r Ausl&auml;nder verh&auml;ngt hat, ist diese Frage in den Fokus ger&uuml;ckt. Zuletzt l&ouml;ste der k&uuml;nftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) teils Emp&ouml;rung mit seiner Aussage aus, dass der Bezug von Hartz-IV-Leistungen nicht mit Armut gleichzusetzen sei. Und dass hier niemand hungern m&uuml;sse, auch ohne die Tafeln. Christoph Butterwegge, Armutsforscher und Kandidat der Linken bei der j&uuml;ngsten Bundespr&auml;sidentenwahl, widerspricht energisch. Froh ist er aber, dass endlich &ldquo;mal intensiv und l&auml;nger als zwei Tage&rdquo; &uuml;ber die Situation armer Menschen in einem reichen Land geredet wird. [&hellip;]<br>\nAls Armutsforscher vertreten Sie die These, dass Armut in einem wohlhabenden Land erniedrigender und dem&uuml;tigender sein kann als in einem armen Land. Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren.<br>\nArm ist nicht blo&szlig; ein Jugendlicher, der in einer afrikanischen Wellblechh&uuml;tte lebt, arm ist auch ein Jugendlicher, der hierzulande in einem Hochhaus mit Hartz IV aufw&auml;chst. Wenn er im tiefsten Winter mit Sommerkleidung und Sandalen auf dem Schulhof steht und von seinen Klassenkameradinnen ausgelacht wird, leidet er darunter vermutlich mehr als unter der K&auml;lte oder meinetwegen darunter, dass er abends ins Bett gehen muss, ohne noch etwas zu essen zu bekommen.<br>\nHat mit Hartz IV &ldquo;jeder das, was er zum Leben braucht&rdquo;, wie es Spahn gesagt hat?<br>\nNein. Die j&auml;hrlich angepassten Regelbedarfe, wie sie hei&szlig;en, liegen vielmehr deutlich unter der Armutsrisikoschwelle, die von der Europ&auml;ischen Union festgelegt wurde. Als armutsgef&auml;hrdet in Deutschland gilt demnach, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung hat. F&uuml;r einen Alleinstehenden sind das 969 Euro im Monat. Das vergleichen wir jetzt mal mit dem Hartz-IV-Regelsatz. Der besteht aus zwei Teilen: Einmal aus 416 Euro, die der Hilfebed&uuml;rftige als Geldleistung erh&auml;lt. Und aus den Miet- und Heizkosten, die ihm das Jobcenter erstattet. Nat&uuml;rlich bekommt er in M&uuml;nchen wegen der hohen Mieten erheblich mehr Geld als in einem mecklenburgischen Dorf, wo man viel preiswerter wohnt. Im Bundesdurchschnitt kommt man zusammen auf etwa 800 Euro. Wegen der Differenz zu den 969 Euro betrachtet die Europ&auml;ische Union einen Deutschen, der die Grundsicherung bezieht, als armutsgef&auml;hrdet oder einkommensarm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/armutsdebatte-ein-glas-milch-bei-dunkelheit-1.3904343\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Jens Spahn, Hartz IV und die scheinheilige Kritik der SPD<\/strong><br>\nDie Zahlen lieferte der Parit&auml;tische Gesamtverband in einem Aufruf zum Thema: Die Zahl derer, bei denen Einkommen und Sozialleistungen nicht im Mindesten ausreichen, um Armut zu verhindern, werde zunehmend gr&ouml;&szlig;er, hei&szlig;t es dort. Dies betreffe Wohnungslose, in Altersarmut Lebende, prek&auml;r Besch&auml;ftigte, Alleinerziehende, Erwerbslose und Gefl&uuml;chtete. &ldquo;Die Regels&auml;tze in Deutschland sind zu gering bemessen, um grundlegende Bed&uuml;rfnisse abzudecken. F&uuml;r Ein-Personen-Haushalte und Alleinerziehende sieht der Hartz IV-Regelsatz t&auml;glich 4,77 Euro f&uuml;r Essen und alkoholfreie Getr&auml;nke vor. F&uuml;r Kinder im Alter unter sechs Jahren sind 2,77 Euro vorgesehen, f&uuml;r Kinder von sechs bis 14 Jahren 3,93 Euro&rdquo;, rechnet der Verband vor.<br>\nDessen Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider bezeichnete die Kritik von Koalitionspolitikern als &ldquo;zu Teilen scheinheilig&rdquo;. Spahn gebe schlie&szlig;lich nur die offizielle Meinung von Union und SPD wieder.<br>\nIn der Tat kamen &auml;hnliche Urteile wie vom Polit-Provokateur von beiden Seiten der Gro&szlig;en Koalition. Eine Auswahl:<\/p>\n<ul>\n<li>&ldquo;Nur weil jemand auf nur 600 Euro Altersrente kommt, muss er ja nicht arm sein.&rdquo; &ndash; Franz M&uuml;ntefehring (SPD); <\/li>\n<li>&ldquo;Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, brauchen Sie keine drei Minijobs.&rdquo; &ndash; Peter Tauber (CDU); <\/li>\n<li>&ldquo;Die Erh&ouml;hung von Hartz IV war ein Anschub f&uuml;r die Tabak- und Spirituosenindustrie.&rdquo;- Philipp Mi&szlig;felder (CDU); <\/li>\n<li>&ldquo;Wenn Sie sich waschen und rasieren, haben Sie in drei Wochen einen Job.&rdquo; &ndash; Kurt Beck (SPD) <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jens-Spahn-Hartz-IV-und-die-scheinheilige-Kritik-der-SPD-3994477.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AfD wollte Merkel &bdquo;jagen&ldquo;, doch Bundestags-Statistik zeigt das wahre Bild<\/strong><br>\nEs war ein historisches Datum in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Am 24. September 2017 wurde mit der AfD erstmals seit Jahrzehnten wieder eine rechte Partei in den Bundestag gew&auml;hlt.<br>\nMit viel Gepolter und vollmundigen Ank&uuml;ndigungen zogen die Rechtspopulisten ins Parlament ein. Man wolle &bdquo;Frau Merkel jagen&ldquo;, die &bdquo;Regierung vor uns hertreiben&ldquo;, wie Parteichef Alexander Gauland noch am Wahlabend verk&uuml;ndete. Doch eine aktuelle Datenanalyse des Bundestages auf Anfrage von FOCUS Online zeigt: Die AfD ist bei weitem nicht die aktivste Oppositionspartei und liegt beim Vergleich der Kontrollt&auml;tigkeit teilweise sogar auf dem letzten Platz.<br>\nEines der wichtigsten Mittel der Opposition im Bundestag sind die Antr&auml;ge. Auf der Homepage des Parlaments hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Die Abgeordneten k&ouml;nnen auf Gesetzgebung und Politik des Bundes vor allem durch Antr&auml;ge einwirken.&ldquo; Auf diese Weise k&ouml;nnen die Parlamentarier die Bundesregierung etwa dazu auffordern, dem Bundestag zu einem Thema Bericht zu erstatten oder gar einen Gesetzentwurf vorzulegen. &bdquo;Damit kann man am ehesten Einfluss auf konkrete Politik nehmen&ldquo;, sagt der Politikwissenschaftler und Parlaments-Experte Hans-Joachim Veen zu FOCUS Online.<br>\nMan k&ouml;nnte also meinen, dass die AfD dieses &bdquo;sehr starke Instrument&ldquo; (Veen) nutzt, um die &bdquo;klare Opposition&ldquo; zu sein, als die Gauland seine Partei noch im September angek&uuml;ndigt hat. Weit gefehlt. Seit Beginn der laufenden Legislaturperiode hat die AfD laut Bundestagsstatistik 13 selbst&auml;ndige Antr&auml;ge eingebracht. Unter den Oppositionsparteien belegt die Partei damit zusammen mit der FDP den letzten Platz. Spitzenreiter in dieser Rangliste ist die Links-Partei. Sie brachte rund viermal so viel Antr&auml;ge ein, bis heute 54. Platz zwei belegen die Gr&uuml;nen mit 29.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/fehlende-professionalitaet-und-sachverstand-afd-wollte-regierung-jagen-doch-bundestags-statistik-zeigt-das-wahre-bild_id_8600840.html\">FOCUS Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.Z.:<\/strong> Hier ein interessanter Artikel, der beschreibt, wie die AfD entgegen ihrem gro&szlig;spurigen Auftreten, tats&auml;chlich nach verschiedenen Ma&szlig;st&auml;ben eine quantitativ recht d&uuml;rftige Oppositionsarbeit betreibt. Leider auf FOCUS Online inklusive gruselig rei&szlig;erisch formulierter &Uuml;berschrift.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU ruft zur Zensur auf: Soziale Netzwerke sollen &ldquo;herk&ouml;mmliche Medien&rdquo; bevorzugen<\/strong><br>\nEine EU-Kommission empfiehlt im Kampf gegen Fake News einen Prinzipien-Kodex f&uuml;r soziale Netzwerke. Diese sollen sich verpflichten, &ldquo;vertrauensw&uuml;rdige Informationen herk&ouml;mmlicher Medien&rdquo; zu bevorzugen. Fake News bei &ldquo;herk&ouml;mmlichen Medien&rdquo; sieht die EU nicht.<br>\nIm Kampf gegen Falschmeldungen empfiehlt eine EU-Expertenkommission einen Kodex mit zehn Prinzipien f&uuml;r soziale Netzwerke. Diese sollen sich unter anderem verpflichten, &ldquo;vertrauensw&uuml;rdige&rdquo; Informationen &ldquo;herk&ouml;mmlicher&rdquo; Medien sichtbarer und f&uuml;r Nutzer leichter zug&auml;nglich zu machen &ndash; also sie gegen&uuml;ber alternativen Medien zu bevorzugen. Das kommt fast schon einem Aufruf zur Zensur &ldquo;nicht-herk&ouml;mmlicher&rdquo; Medien gleich &ndash; auch wenn sich die Kommission allgemein &ldquo;gegen Zensur&rdquo; ausspricht.<br>\nMit Fake News gegen Fake News<br>\nGegen die Masse an mutma&szlig;licher Kriegspropaganda, die der sogenannte Mainstream ausst&ouml;&szlig;t, schrumpft das (nicht zu leugnende) Problem unseri&ouml;ser Alternativ-Medien fast schon zu einer Lappalie. Ein Konzept gegen Fake News, das die Fake-News-Flie&szlig;bandproduzenten der gro&szlig;en Medien nicht thematisiert, ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist.<br>\nFairerweise muss man sagen, dass die EU-Kommission die &ldquo;Mainstream&rdquo;-Medien sehr wohl thematisiert: Sie dringt darauf, die &ldquo;Vielfalt&rdquo; von &ldquo;herk&ouml;mmlichen&rdquo; Nachrichtenmedien in Europa langfristig zu erhalten &ndash; als Mittel gegen Fake News.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/66505-eu-ruft-zur-zensur-auf\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Deutschen verkennen Russlands wahre Ziele<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Irrt&uuml;mern der Deutschen in diesem noch jungen Jahrhundert, Russland f&uuml;r ein europ&auml;isches Land zu halten, das seit Untergang des Sowjetimperiums nur einen Wunsch hege: endlich ins europ&auml;ische Haus einzuziehen und dort nach der g&auml;ngigen Ordnung in tiefer Freundschaft mit den Nachbarn zu leben.<br>\n(&hellip;) Stand in Sowjetzeiten hinter dieser Strategie letztlich der Wunsch, die Weltrevolution anzufachen und die rote Fahne m&ouml;glichst in allen europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten wehen zu sehen, geht es Moskau heute darum, erneut zur Weltmacht zu werden. Der junge wie der &auml;ltere Putin hatten nie etwas anderes im Sinn. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article174415028\/Wladimir-Putin-Die-Deutschen-verkennen-Russlands-wahre-Ziele.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Eine hoffnungslos provinzielle Analyse auf Stammtischniveau, gespickt mit Vorurteilen, Verdrehungen, falschen Behauptungen und abenteuerlichen Spekulationen: Die Nato-Osterweiterung geht in Ordnung, weil es keine schriftlichen Beweise daf&uuml;r gibt, dass einmal mit Gorbatschow das Gegenteil abgemacht worden war. &Uuml;ber die Aufl&ouml;sung des Warschauer Paktes hingegen kein Wort. Und auch die westliche Demokratie wollen die Russen nicht als Vorbild nehmen. Wo ist denn die Demokratie im Westen? m&ouml;chte ich da mal fragen. Der b&ouml;se Putin will es nicht genauso machen wie &ldquo;wir&rdquo;. Warum sollte er auch, man sieht doch, dass Anspruch und Wirklichkeit in Europa weit auseinanderklappen. Ein Europa des Finanzkapitalismus wollen auch die Arbeiter Europas nicht. &bdquo;Russland ist kein Teil Europas&ldquo; (sic), schon mal eine Weltkarte gesehen, Herr Schuster? und Russland &ldquo;mag Europa nicht&rdquo;. Nun, da ist Russland wahrscheinlich nicht ganz allein unter den V&ouml;lkern dieser Erde, angesichts der Ausbeutung Europas ganzer Erdteile und der Kriege, die es daf&uuml;r an der Seite der USA und der NATO f&uuml;hrt. Schuster &uuml;bersieht weiter geflissentlich, dass Putin dem Westen jahrelang die Hand gereicht hat, (siehe Putins Rede im Bundestag und seine Reden vor der UN Vollversammlung sowie seien unz&auml;hligen Interviews), der Westen die hingehaltene Hand aber verschm&auml;ht und sich lieber von den USA hat aufhetzen lassen. Stattdessen behauptet er, Schuster, der Kreml wolle Europa mit allen Mitteln verunglimpfen. Jetzt, wo Europa in der Krise ist, sieht der Kreml laut Schuster die Chance, erneut zur Weltmacht zu werden. Als ob Russland nicht schon immer eine Weltmacht gewesen w&auml;re! Daf&uuml;r spielt er, Putin, der gerissenen KGB Agent, die einzelnen europ&auml;ischen Akteure geschickt gegeneinander aus. Und die sind so bl&ouml;de und merken das noch nicht einmal, nein, sie helfen ihm auch noch dabei! &ldquo;Nicht einmal auf Gro&szlig;britannien ist heute noch Verlass.&rdquo; Und: Putin&rsquo;s vorerst gr&ouml;&szlig;ter Sieg ist laut Schuster das italienische Wahlergebnis. Ei der Daus! Da hat Putin bestimmt diesmal Italien ferngesteuert und das Wahlergebnis vorbestimmt. Und wenn man ihm das nicht nachweisen kann, dann nur, weil er wieder einmal so gerissen vorgegangen ist. Schuster, bleib bei Deinem Leisten kann ich da nur sagen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Putins <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Russland?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Russland<\/a><br>&ndash; hackt unsere Regierungen<br>&ndash; vergiftet Staatsfeinde bei uns<br>&ndash; &uuml;berschwemmt uns mit L&uuml;gen<br>&ndash; unterst&uuml;tz &sbquo;unsere&lsquo; Extremisten<br>&ndash; droht uns mit atomarer Vernichtung<br>&ndash; schlachtet syrische Kinder ab<br>&ndash; besetzt Teile seiner Nachbarl&auml;nder<br>Kein Partner, sondern ein <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Feind?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Feind<\/a>. <a href=\"https:\/\/t.co\/st6P8obeg3\">pic.twitter.com\/st6P8obeg3<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Julian R&ouml;pcke (@JulianRoepcke) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JulianRoepcke\/status\/973301376011956225?ref_src=twsrc%5Etfw\">12. M&auml;rz 2018<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JulianRoepcke\/status\/973301376011956225\">Julian R&ouml;pcke via Twitter<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Mann ist &uuml;brigens &ldquo;Journalist&rdquo; bei BILD. Und wer immer noch meint, wir h&auml;tten kein sehr ernstes Problem mit den Medien, der kann sich ja mal den <a href=\"https:\/\/twitter.com\/JulianRoepcke\">Twitter-Account dieses Musterexemplars des Totalversagen der Medien<\/a> anschauen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42982\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-42982","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42982","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42982"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42982\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42984,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42982\/revisions\/42984"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42982"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42982"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42982"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}