{"id":4299,"date":"2009-10-29T09:23:07","date_gmt":"2009-10-29T08:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4299"},"modified":"2009-10-29T09:23:29","modified_gmt":"2009-10-29T08:23:29","slug":"hinweise-des-tages-1008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4299","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der Traum vom Wachstum durch Steuersenkung, ziemlich viel Kritik am Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb, Post und Profite, strafrechtliche (Nicht-)Aufarbeitung der Finanzmarktkrise, Deutsche Bank schluckt Oppenheim, Opel soll neu aufgerollt werden, Deutsche bangen um sozialen Zusammenhalt, Beraterfirmen &uuml;berall, Bildungsstreik in &Ouml;sterreich, Fernseh-M&uuml;ll gegen Geb&uuml;hr, ein Jahr Obama und der Al Capone von Kandahar. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Kein Wachstum durch Steuersenkung: &Ouml;konomen hinterfragen Pl&auml;ne der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Bewertungen des Koalitionsvertrages der schwarz-gelben Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Kritik von Verb&auml;nden und Aufstand der L&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Sch&auml;uble denkt jetzt schon ans Aufh&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Gute Post statt Profite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Strafrechtlichen (Nicht-)Aufarbeitung der Finanzmarktkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Betrugsvorw&uuml;rfe gegen deutschen Hedge-Fonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Das Sparbuch erlebt ein ungeahntes Comeback <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Bessere Lage der Pensionskassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Deutsche Bank zahlt eine Milliarde Euro f&uuml;r Sal. Oppenheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Jeder neunte Besch&auml;ftigte wurde arbeitslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Der Fall Opel wird neu verhandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Daimler verlangt Blutproben von Bewerbern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Pflegestudie: Geringverdiener sind am st&auml;rksten belastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Umfrage: Deutsche bangen um sozialen Zusammenhalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Beraterfirmen: Guttenberg ist kein Einzelfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Bildungsstreik in &Ouml;sterreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">&ldquo;Bachelor und Master l&ouml;sen keine Probleme, im Gegenteil: sie schaffen neue.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Wird im GoetheSpektrum zensiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Der m&uuml;&szlig;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&uuml;fungsaufgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Braunes Erbe im NRW-Landtag &ndash; &Uuml;ber 40 CDU und FDP Abgeordnete Nazis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">ProSieben und Sat.1 k&uuml;nftig nur noch gegen Geb&uuml;hr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Ein Jahr Obama &ndash; Die USA zwischen Reformpolitik und rechtem Propagandafeldzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Sondersitzung im US-Kongre&szlig;: Drei Tage f&uuml;r ein Klimagesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">CIA-Mission in Afghanistan: Der Al Capone von Kandahar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &uuml;ber Lehrer, Eltern und Schulen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4299&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kein Wachstum durch Steuersenkung: &Ouml;konomen hinterfragen Pl&auml;ne der Bundesregierung<\/strong><br>\nDie neue Bundesregierung wird der Konjunktur durch die geplanten Steuersenkungen voraussichtlich kaum zus&auml;tzliche Impulse geben k&ouml;nnen. Denn eine Reduzierung der Steuers&auml;tze, zumal auf Pump, hat in Deutschland in der Vergangenheit kaum messbare Effekte auf das Wirtschaftswachstum gebracht, wie neuere empirische Studien im Auftrag der OECD zeigen. Bestenfalls steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zun&auml;chst um den Betrag, um den die B&uuml;rger entlastet werden. Allerdings w&uuml;rde eine sp&auml;tere Gegenfinanzierung wiederum wachstumsd&auml;mpfende Effekte haben. Das jedenfalls erwartet etwa der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard. F&uuml;r Europa haben OECD-Studien ergeben, dass Steuersenkungen seit 1980 weniger Wachstumswirkung entfalten als fr&uuml;her. Die Forscher vermuten, dass durch die Globalisierung in offenen Volkswirtschaften der Versuch, die Nachfrage durch Steuersenkungen zu steigern, weniger wirksam ist<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/art271,2935367?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ein uraltes M&auml;rchen, dass uns Angela Merkel da aufgetischt hat. Steuersenkungen f&uuml;hrten nicht zu weniger, sondern paradoxerweise zu mehr Steuereinnahmen. Wenn mehr Netto vom Brutto &uuml;brig bliebe, w&uuml;rden die Menschen mehr arbeiten und mehr verdienen. Und da sie dann auch mehr Steuern zahlen w&uuml;rden, w&uuml;rde sich der Haushalt von ganz allein konsolidieren. Es war im Jahr 1974 als Arthur Laffer &ndash;  Laffer selbst verneint die Originalit&auml;t seiner Argumentation und verweist auf Ibn Khaldun (14. Jahrhundert &ndash; , erstmals bei einem Abendessen im Beisein von Dick Cheney und Donald Rumsfeld die ber&uuml;hmte Lafferkurve angeblich auf eine Serviette gemalt hat, die den Zusammenhangs zwischen Steuersatz und Steuereinnahmen beschrieb. Die Reagansche Fiskalpolitik lie&szlig; sich in der Folge von der der Zauberformel, dass Steuersenkungen zu h&ouml;heren Einnahmen f&uuml;hren w&uuml;rden, leiten.<br>\nNur, sowohl wissenschaftlich als auch empirisch bekam Arthur Laffer nie Recht. Bereits Fullerton (1982) wies in &ouml;konometrischen Studien darauf hin, dass eine Senkung der Lohnsteuer zu einem beinahe so hohen R&uuml;ckgang der Steuereinnahmen f&uuml;hren m&uuml;sse. Der Nobelpreistr&auml;ger Samuelson schreibt in seiner bekannten &sbquo;Volkswirtschaftslehre&rsquo; (1998): &bdquo;Die Prognose laut Laffer-Kurve, wonach die staatlichen Steuereinnahmen durch Steuersenkungen steigen w&uuml;rden, erwies sich als falsch. Stattdessen schrumpften die Steuereinnahmen gegen&uuml;ber dem bisherigen Trend, und das Bundesbudget erreichte nach einem einigerma&szlig;en ausgeglichenen Ergebnis 1979 ein nie gekanntes Defizit.&ldquo; F&uuml;r Deutschland l&auml;sst sich &Auml;hnliches f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Steuersenkungsprogramm der Bundesrepublik nachweisen. Die Schr&ouml;derschen Steuergeschenke waren nicht nur sozial unausgewogen, sondern trugen dazu bei, dass die Schulden der &ouml;ffentlichen Haushalte von 2001 bis 2006 im Verh&auml;ltnis zum BIP um fast neun Prozentpunkte auf 67,6 Prozent anstiegen.<br>\nUnd die Investitionsquoten stiegen auch nicht an (WL).<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/091029_diagramm.jpg\" alt=\"Diagramm\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/fotostrecke\/fotostrecke-48164-3.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p>Man sieht, sowohl das M&auml;rchen von unserem Engelchen wie auch seine Widerlegung, ist ein alter Hut.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bewertungen des Koalitionsvertrages der schwarz-gelben Bundesregierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen: Kommentierungen zum Koalitionsvertrag<\/strong><br>\nUnion und FDP haben ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Selten hat es einen peinlicheren Fehlstart in eine Regierungskoalition gegeben. Die schwarz-gelbe Koalition tritt an ohne Vision, ohne Modernisierungsprojekt, ohne Zukunftsidee und ohne Orientierung. Mit diesem Regierungsprogramm stellt sich Schwarz-Gelb gegen breite Mehrheiten in der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gruene-bundestag.de\/cms\/default\/rubrik\/17\/17381.koakommentierungen.html\">B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen Bundestagsfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>LINKE: Hauptsache, erst mal regieren: Mit neuen Schulden die Macht sichern<\/strong><br>\nDie neue Regierung setzt auf die &ldquo;Selbstheilungskr&auml;fte&rdquo; der Wirtschaft und auf starkes Wachstum, nicht auf die solidarische Gesellschaft und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Die Koalition gibt keine neuen Antworten auf die aktuellen Probleme, mit denen Gesellschaft und Wirtschaft durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise konfrontiert sind. Sie setzt auf die alten Rezepte. Der Koalitionsvertrag enth&auml;lt keine Antworten auf die Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts, wof&uuml;r die nationale und globale Klima- und Energiepolitik einerseits und die Bek&auml;mpfung von Arbeitslosigkeit, sozialer Ausgrenzung und Hoffnungslosigkeit andererseits stehen. Soziale Gerechtigkeit im eigenen Land herstellen und &Uuml;bernahme von Verantwortung f&uuml;r globale Gerechtigkeit sind keine Grundlagen der angek&uuml;ndigten Regierungspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/die-linke.de\/politik\/analysen_und_positionen\/hauptsache_erst_mal_regieren_mit_neuen_schulden_die_macht_sichern\/\">DIE LINKE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gerne h&auml;tten wir Ihnen auch eine Bewertung des Koalitionsvertrages durch die SPD geliefert. Bisher habe ich nur eine kurze Stellungnahme unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.frankwaltersteinmeier.de\/aktuelles\/meldungen\/detail\/091027_fehlstart.html?pg=1\">Schwarz-gelber Fehlstart<\/a> gefunden. Diese Meldung entspricht dem, was Albrecht M&uuml;ller schon geschrieben hat: Die SPD ist durch ihre vorausgegangenes Tun jedenfalls bisher als oppositionelle Kraft <a href=\"?p=4287\">ziemlich gel&auml;hmt.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kritik von Verb&auml;nden und Aufstand der L&auml;nder<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Halbherzige Parade<\/strong><br>\nDie kommunalen Versorgungsunternehmen lehnen die Forderung der neuen Regierungskoalition nach mehr Wettbewerb bei der Wasserversorgung ab. Ein solcher w&uuml;rde nicht zu niedrigeren Preisen, sondern allenfalls zu schlechterer Wasserqualit&auml;t f&uuml;hren, sagte der Vizepr&auml;sident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Andreas Schirmer, am Mittwoch in Berlin vor Journalisten. Anlass war die Vorstellung eines Gutachtens zur Vergleichbarkeit der Trinkwasserpreise in der Bundesrepublik, das das Institut f&uuml;r Infrastruktur und Ressourcenmanagement der Universit&auml;t Leipzig im Auftrag der VKU erarbeitet hatte. Der Studie zufolge erkl&auml;ren sich die teilweise deutlichen regionalen Preisunterschiede zwischen den Versorgungsunternehmen &uuml;berwiegend aus externen Kostenfaktoren, die von den Wasserwerken nicht zu beeinflussen sind. Als solche nannte der Autor des Gutachtens, Robert Holl&auml;nder, u.a. naturr&auml;umliche Gegebenheiten (wie Verf&uuml;gbarkeit, F&ouml;rderbedingungen, Bodenverh&auml;ltnisse) und siedlungsdemographische Besonderheiten (Gr&ouml;&szlig;e und Struktur des Versorgungsgebietes, Verkehrsdichte usw.). Grunds&auml;tzlich liege der Anteil der Fixkosten f&uuml;r die Infrastruktur am Gesamtaufwand bei rund 80 Prozent.<br>\nBemerkenswert an der Studie ist, dass sie die Effekte von Privatisierungen oder Teilprivatisierungen bei kommunalen Versorgern auf die Preisentwicklung v&ouml;llig ausklammert. &raquo;Die Auswirkungen der Eigent&uuml;merstrukturen waren nicht Teil des Untersuchungsauftrages&laquo;, sagte Holl&auml;nder auf Nachfrage. Auch zum Problem der Berliner Wasserpreise, die seit der Teilprivatisierung des ehemals kommunalen Versorgers vor zehn Jahren um mehr als ein F&uuml;nftel gestiegen sind, wollten sich die VKU-Funktion&auml;re nicht &auml;u&szlig;ern. Generell sollten Verbraucher, die wissen wollten, wie sich der von ihnen gezahlte Wasserpreis zusammensetze, einfach an ihr Versorgungsunternehmen wenden, schlug Reck vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-29\/017.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man w&uuml;nscht sich trotz der f&uuml;r den Laien plausiblen&nbsp; Argumentation doch einen anderen Auftraggeber f&uuml;r solche Studien, denn der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sicher ein Interesse daran, die z.T. sehr unterschiedlichen kommunalen Preise zu rechtfertigen. Dass eine Wasserversorgung, die Profit erbringen soll, letztlich steigende Preise oder\/und schlechte Wasserqualit&auml;t generiert, braucht nicht n&auml;her erl&auml;utert zu werden. Der Traum von gr&ouml;&szlig;erer Effizienz und niedrigeren Preisen durch Privatisierung&nbsp; ist, wie gerade im Bereich Wasserversorgung viele ausl&auml;ndische Gro&szlig;privatisierungen zeigen, ausgetr&auml;umt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Kein Grund zum Feiern<\/strong><br>\nDie folgenreiche Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe im Oktober 1999. Festzuhalten bleiben die negativen Folgen der Teilprivatisierung: enorme und stetige Wasserpreissteigerungen, Arbeitsplatzabbau, Investitionsstau, Intransparenz und mangelnde demokratische Kontrolle. Zudem ist die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des gesamten Holding-Konstruktes fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/10-29\/042.php?print=1\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Biobauern kritisieren Koalitionsvertrag<\/strong><br>\nMehr Gentechnik, kostenlose Emissionsrechte f&uuml;r die Industrie, keine N&auml;hrwert-Ampel: viele Pl&auml;ne der neuen Regierung sto&szlig;en bei &Ouml;kobauern, Verbraucher- und Umweltsch&uuml;tzern auf Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/biobauern-kritisieren-koalitionsvertrag\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Bund Naturschutz: Koalitionsvertrag: Schwarz-Gelb wird Herausforderung f&uuml;r Umweltbewegung<\/strong><br>\nUnion und FDP bekennen sich im Koalitionsvertrag zum &ldquo;Prinzip der Nachhaltigkeit&rdquo;. Die neue Koalition will &ldquo;gute Lebensbedingungen f&uuml;r kommende Generationen&rdquo;. Ein hehres Ziel. Doch viele Vorhaben widersprechen diesem Ziel: mehr Wachstum als regulierendes Leitprinzip, mehr Schulden, mehr Atomm&uuml;ll, zu wenig konkrete Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klima-, Natur- und Verbraucherschutz und schlie&szlig;lich die Privatisierung zentraler gesellschaftlicher Aufgaben. F&uuml;r die Umweltbewegung wird es in den n&auml;chsten Jahren darum gehen, das Notwendige durchzusetzen und Fehlentscheidungen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/index.php?id=4326\">Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz<\/a><\/li>\n<li><strong>Greenpeace: Schwarz-Gelb versagt beim Umweltschutz <\/strong><br>\nMit dem Entwurf des Koalitionsvertrages von CDU\/CSU und FDP gibt Deutschland nach Auffassung von Greenpeace seine Vorreiterrolle im Umweltschutz auf. &laquo;Vor allem im Energiebereich, aber auch im Agrar- und Verkehrssektor stellt die k&uuml;nftige Regierung die Interessen von Konzernen eindeutig &uuml;ber den Schutz von Umwelt und Menschen&raquo;, sagte Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin, am Samstag. &laquo;Mit ihrem Koalitionsvertrag werfen Union und FDP die deutsche Umweltpolitik und die Entwicklung von Umwelttechnik um Jahre zur&uuml;ck.&raquo; Vor allem die Lobbyisten der Atom- und Kohlekonzerne h&auml;tten sich einmal mehr im Kanzleramt durchgesetzt.<br>\nEin &laquo;fatales Signal&raquo; sei vor allem die Aufk&uuml;ndigung des Atomaustiegs und die Zementierung der Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken. Damit behindere Schwarz-Gelb massiv den Ausbau der erneuerbaren Energien und der klimafreundlichen Kraft-W&auml;rme-Kopplung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace-magazin.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews[cat%255D=8&amp;tx_ttnews[tt_news]=64787&amp;tx_ttnews[backPid]=5231&amp;cHash=aaf9235253\">Greenpeace<\/a><\/li>\n<li><strong>Bund erpressbar: Der Aufstand der L&auml;nder<\/strong><br>\nUnion und FDP sto&szlig;en mit ihren Steuerpl&auml;nen &uuml;ber Parteigrenzen hinweg auf Widerstand in L&auml;ndern und Kommunen. Die designierte th&uuml;ringische Ministerpr&auml;sident Christine Lieberknecht (CDU) drohte mit einem Nein im Bundesrat: Sollten sich die Steuerbeschl&uuml;sse negativ auf den Landeshaushalt auswirken, &ldquo;werden wir damit nicht einverstanden sein k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Lieberknecht der Tageszeitung Die Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=2043359&amp;em_cnt_page=1\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sch&auml;uble denkt jetzt schon ans Aufh&ouml;ren<\/strong><br>\nDer neue Bundesfinanzminister kalkuliert ein pers&ouml;nliches Scheitern in seinem Amt ein. Gleichzeitig schlie&szlig;t der k&uuml;nftige Oberkassenwart Steuererh&ouml;hungen nicht aus. Da ist Streit mit der FDP vorprogrammiert.<br>\n<em>&ldquo;Wenn ich in zwei Jahren scheitern sollte, bin ich 69, und dann w&auml;re das zu verkraften&rdquo;<\/em>, sagte Wolfgang Sch&auml;uble, der am Mittwoch zum Finanzminister ernannt wird, dem Hamburger Magazin <em>&ldquo;Stern&rdquo;<\/em>(&hellip;) Die Herausforderung des Amtes sei <em>&ldquo;ungew&ouml;hnlich gro&szlig;&rdquo;<\/em>, gab Sch&auml;uble im <em>&ldquo;Stern&rdquo;<\/em> zu. Er kalkuliere deshalb f&uuml;r sich ein, auch als Finanzminister zu scheitern. <em>&ldquo;Das muss ich sogar. Wer Angst vorm Scheitern hat, ist in seinen Entscheidungen nicht frei&rdquo;<\/em>, sagte Sch&auml;uble. <em>&ldquo;Alter und nat&uuml;rlich auch Erfahrung machen unabh&auml;ngig und stark.&rdquo;<\/em> Das sei der Grund daf&uuml;r, dass die Wahl von Kanzlerin Angela Merkel auf ihn und nicht etwa auf den knapp 38-j&auml;hrigen CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg gefallen ist. <em>&ldquo;Wenn er nach zwei Jahren scheitern w&uuml;rde, dann w&auml;re er erst 40 Jahre alt, und seine politische Karriere w&auml;re kaputt.&rdquo;<\/em><br>\nDie aktuelle Situation erinnere ihn an die Verhandlungen &uuml;ber die deutsche Einheit vor 20 Jahren. &ldquo;Es gibt eine Parallele: Sie wissen von einem Tag auf den anderen nicht, was alles noch kommen wird&rdquo;, sagte Sch&auml;uble. Zugleich r&auml;umte der Finanzminister ein, dass die Koalition damit nach dem &ldquo;Prinzip Hoffnung&rdquo; verfahre. &ldquo;Hoffnung ist nicht schlecht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:steuerdebatte-schaeuble-denkt-jetzt-schon-ans-aufhoeren\/50029283.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gute Post statt Profite<\/strong>\n<ul>\n<li>Wie tief steckt die Post in der Krise?<\/li>\n<li>Privatisierung blutet Post aus<\/li>\n<li>Die Postpolitik der Gro&szlig;en Koalition<\/li>\n<li>Was erwartet uns unter Schwarz-Gelb?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/091029_gute_post_statt_profite1.pdf\">Olaf Klenke, Vertrauensleutetreffen ver.di, DIE LINKE [PDF &ndash; 436 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit einer Vielzahl interessanter Daten und Fakten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Preis der Freiheit &ndash; Die strafrechtliche (Nicht-)Aufarbeitung der Finanzmarktkrise<\/strong><br>\nKommentar zur strafrechtlichen (Nicht-)Aufarbeitung der Finanzmarktkrise im Vergleich zum sog. Sengera-Urteil des BGH (BGH HRRS 2009 Nr. 900) von Rechtsanwalt Dr. h.c. iur. Gerhard Strate, Hamburg<br>\nDie unl&auml;ngst &ndash; auch im SPIEGEL &ndash; zu lesenden Kommentare zum Jahrestag des Lehman Konkurses und der dadurch unmittelbar ausgel&ouml;sten Finanzkrise erwecken den Eindruck, als habe es sich um ein Ereignis gehandelt, dessen Zustandekommen und Vorhersehbarkeit der Verantwortung Einzelner entzogen gewesen w&auml;re. Sogar Putin wird zitiert: &ldquo;Nicht einzelne Personen haben verantwortungslos gehandelt, sondern das System selbst ist verantwortungslos&rdquo;. Der zweite Halbsatz dieser Aussage ist richtig, der erste falsch.<br>\nIm Umgang mit der Finanzkrise jedoch verlegen sich die Staatsanwaltschaften &uuml;berwiegend aufs Abwarten, geben sich halbherzig oder gar gel&auml;hmt.<br>\nWas f&uuml;r Sengera m&ouml;glicherweise gilt &ndash; das wird in einer neuen Hauptverhandlung zu kl&auml;ren sein -, gilt sehr viel mehr und erst recht f&uuml;r jene Banker, die ohne jedes Risikomanagement, allein im Vertrauen auf die Empfehlungen nicht zertifizierter Analysten hin, hunderte von Milliarden Euro in heute wertlose Papiere  investiert haben. Die Freiheit, so gehandelt zu haben, muss ihren Preis haben. Auch strafrechtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hrr-strafrecht.de\/hrr\/archiv\/09-10\/index.php?sz=9\">HRR-Strafrecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Betrugsvorw&uuml;rfe gegen deutschen Hedge-Fonds<\/strong><br>\nHelmut Kiener br&uuml;stete sich vor kurzem noch, als Manager des Hedge-Fonds K1 kein Geld beim Milliardenbetr&uuml;ger Bernard Madoff angelegt zu haben. Jetzt steht er selbst am Pranger: Er soll Banken betrogen haben, die Staatsanwaltschaft ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/alternativen\/:branche-mit-imageproblem-betrugsvorwuerfe-gegen-deutschen-hedge-fonds\/50029627.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Sparbuch erlebt ein ungeahntes Comeback <\/strong><br>\nMit 62 Prozent liege der lange Zeit als &uuml;berholt gebrandmarkte Klassiker zusammen mit h&ouml;her verzinslichen Anlageformen wie dem Zuwachssparen erstmals seit Jahren wieder vor Lebens- und Rentenversicherungen (jeweils 60 Prozent) sowie dem Bausparvertrag (51 Prozent) und der selbst genutzten Immobilie (50 Prozent), sagte Sparkassen-Pr&auml;sident Heinrich Haasis am Dienstag. &Uuml;ber Aktienanlagen verf&uuml;gten nur 22 Prozent der B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2043326_Kapitalanlage-Sparbuch-feiert-Comeback.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;brigens immer noch erst 31 Prozent der Befragten verf&uuml;gen &uuml;ber eine Riesterrente.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert von Heusinger: Direkt in die Realwirtschaft<\/strong><br>\nDas Sparbuch feiert ein Comeback. Es steht wieder an Platz eins der beliebtesten Anlageprodukte der Deutschen. Das ist verst&auml;ndlich und erfreulich.<br>\nSparpl&auml;ne auf die vermeintlich attraktiven Aktien bescherten Ende des dritten Quartals selbst nach 15 Jahren noch Verluste! Erst nach 20 Jahren drehen sie ins Plus und bringen im Fall europ&auml;ischer Aktienfonds 1,9 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2043169_Kommentar-Kein-Casino.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bessere Lage der Pensionskassen<\/strong><br>\nDas seit M&auml;rz anhaltende Rally an den Aktienb&ouml;rsen hat bereits zur Jahresmitte deutlich positive Auswirkungen auf die kapitalgedeckten Vorsorgewerke in den OECD-L&auml;ndern gehabt. Laut Angaben der internationalen Organisation haben die Verm&ouml;gen von Pensionsfonds und -kassen in ihren Mitgliedsl&auml;ndern im Zeitraum Januar bis Juni 2009 rund 1,5 Bio. $ auf 23,9 Bio. $ an Wert gewonnen. Allerdings waren damit zur Jahresh&auml;lfte die Einbussen aus dem Jahr 2008 l&auml;ngst nicht aufgeholt. Damals verloren die Vorsorgeeinrichtungen in den L&auml;ndern der OECD insgesamt rund 5,4 Bio. $ an Wert. Im Durchschnitt lagen die Verm&ouml;gen der kapitalgedeckten Altersvorsorgesysteme in den OECD-L&auml;ndern Ende Juni 2009 immer noch um 14% niedriger als zu Ende des Jahres 2007.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/bessere_lage_der_pensionskassen_1.3928972.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Sollte es etwa die k&uuml;nftigen Pension&auml;re beruhigen, dass mit der Hausse an den Aktienm&auml;rkten das Verm&ouml;gen der Pensionsfonds gewachsen ist. Das hei&szlig;t doch, dass mit der n&auml;chsten Baisse das gewonnene Verm&ouml;gen wieder futsch ist. Kann man da &uuml;berhaupt von Verm&ouml;gen sprechen. Wenn z.B. die Babyboomer der USA in Rente gehen werden, wird der Markt mit Aktien &uuml;berschwemmt und in der Folge werden die Kurse (Verm&ouml;gen) in den Keller fallen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Bank zahlt eine Milliarde Euro f&uuml;r Sal. Oppenheim<\/strong><br>\nEnde der Eigenst&auml;ndigkeit nach 220 Jahren: Die Deutsche Bank kauft die Privatbank Sal. Oppenheim f&uuml;r eine Milliarde Euro. Das angeschlagene Institut hatte sich unter anderem beim Handelskonzern Arcandor kr&auml;ftig verspekuliert.<br>\nDie Deutsche Bank interessiert sich nur f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit reichen Privatkunden, wo Sal. Oppenheim rund 130 Milliarden Euro verwaltet. Hier will das Frankfurter Institut mit zusammen 300 Milliarden Euro an verwalteten Geldern zur Nummer eins in der Euro-Zone aufsteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,657954,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zur Erinnerung nochmals ein Einblick in die Aktivit&auml;ten von Sal Oppenheim und ihre Gesch&auml;fte mit reichen Privatkunden in <a href=\"?p=2099%20\">&bdquo;K&ouml;ln ist Kasse&ldquo;<\/a><br>\nUnd wie hei&szlig;t es im Koalitionsvertrag: &bdquo;Wir werden ein Instrumentarium schaffen, dass es der Bankenaufsicht fr&uuml;hzeitig erm&ouml;glicht, systemrelevante Finanzinstitute im Rahmen eines geordneten Verfahrens zu restrukturieren.&ldquo; Kann die Deutsche Bank mit diesem Zukauf nicht ihre &bdquo;Systemrelevanz&ldquo; ausbauen? Warum findet diese Debatte angesichts dieser &Uuml;bernahme nicht statt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jeder neunte Besch&auml;ftigte wurde arbeitslos<\/strong><br>\nDas geringste Arbeitsplatzrisiko in der Krise haben die Mitarbeiter von Banken und Versicherungen &ndash; nur 0,2 Prozent verloren pro Monat ihren Job, ergab eine DGB-Studie. F&uuml;r Leiharbeiter lag das Risiko 30-mal so hoch. Insgesamt habe sich innerhalb eines Jahres jeder neunte Besch&auml;ftigte arbeitslos gemeldet. Bei weitem am st&auml;rksten betroffen waren demnach Leiharbeiter. Das geringste Arbeitsplatzrisiko tr&auml;gt der Studie zufolge ausrechnet die Branche, die die Krise verursacht hat: Mit einem Entlassungsrisiko von nur 0,2 Prozent liegen Banken und Versicherungen sogar noch besser als Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht mit jeweils 0,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/dgbstudie106.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers T.K.:<\/strong> vom Steuerzahler teuer erkaufte Sicherheit f&uuml;r Angestellte von Banken und Versicherungen(&hellip;)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Treuh&auml;nder Dirk Pfeil: Der Fall Opel wird neu verhandelt<\/strong><br>\nDurch den Regierungswechsel wird offenbar auch der Fall Opel ganz neu &uuml;berdacht. Das sagte der Vertreter der Bundesl&auml;nder im Opel-Treuhandbeirat, Dirk Pfeil, der F.A.Z. &ldquo;Die Folge k&ouml;nnte eine L&ouml;sung sein, bei der Opel vollst&auml;ndig im Konzernverbund von General Motors bleibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCE844206AD5543959580E21EDC440854\/Doc~E8B82A7C2346C432C8F69285E89EA3BC8~ATpl~Ecommon~Scontent.html?nwl_wirtschaft\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Daimler verlangt Blutproben von Bewerbern<\/strong><br>\nIn der deutschen Wirtschaft bahnt sich offenbar ein neuer Datenskandal an &ndash; diesmal bei Daimler. Der Autokonzern verlangt nach NDR-Informationen Blutproben von Stellenbewerbern. Arbeitsrechtler und Datensch&uuml;tzer sind emp&ouml;rt, das Unternehmen weist die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,657882,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pflegestudie: Geringverdiener sind am st&auml;rksten belastet<\/strong><br>\nUniversit&auml;t Hamburg und AOK ver&ouml;ffentlichen erste Ergebnisse einer Langzeitstudie zur h&auml;uslichen Pflege.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aok-bv.de\/presse\/pressemitteilungen\/2009\/index_01874.html\">AOK-Bundesverband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Umfrage: Deutsche bangen um sozialen Zusammenhalt <\/strong><br>\nIst Deutschland auf dem Weg zur Ego-Republik? Sieben von zehn B&uuml;rgern beklagen mangelnde Gerechtigkeit im Land, ergibt nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine Umfrage des Bankenverbands. Das Vertrauen in die neue Regierung ist ged&auml;mpft &ndash; 60 Prozent f&uuml;rchten das Auseinanderfallen der Gesellschaft.<br>\nDie Antworten an das Ipos-Institut sind teils widerspr&uuml;chlich. So findet zwar eine gro&szlig;e Mehrheit die Verh&auml;ltnisse im Land ungerecht &ndash; allerdings f&uuml;hlt sich nur ein Drittel pers&ouml;nlich benachteiligt. 65 Prozent denken, dass sie haben, &ldquo;was ihnen gerechterweise zusteht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-657737,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Anscheinend ist der gr&ouml;&szlig;te Teil dieser 60 Prozent bei der Wahl zu Hause geblieben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Was soll daran widerspr&uuml;chlich sein, dass auch Menschen, die sich gerecht behandelt f&uuml;hlen, die Ungerechtigkeiten gegen&uuml;ber anderen merken? Kann man nur jene Ungerechtigkeiten sehen, die einen selbst betreffen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Beraterfirmen: Guttenberg ist kein Einzelfall<\/strong><br>\n60 Mal lie&szlig;en sich Bundesministerien seit dem Jahr 2000 bei der Abfassung von Gesetzen von externen Firmen beraten, in der letzten Legislaturperiode allein 38 Mal, davon 16 F&auml;lle im laufenden Jahr 2009. Diese Zahlen gehen aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion hervor, &uuml;ber die die &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; berichtet. Absoluter Spitzenreiter war das Umweltministerium, das zuletzt Sigmar Gabriel (SPD) leitete.<br>\nAus der Zusammenstellung ergibt sich, dass die umstrittene Berater-Praxis offenbar erst mit der rot-gr&uuml;nen Regierung in Schwung kam, denn vorher gab es nur einen einzigen Fall im Jahr 1991.<br>\nInsgesamt gaben die Ministerien f&uuml;r externe Beratungsleistungen bei der Gesetzgebung laut der Aufstellung des Innenministeriums in den letzten drei Jahren 4,1 Millionen Euro an Honoraren aus. Am meisten Auftr&auml;ge erhielten &Ouml;ko-Beratungs-Institute gefolgt von Wirtschaftsanw&auml;lten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/Linke-Guttenberg-Gesetz;art27856,3076487\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Siehe dazu <a href=\"?p=2055\">&bdquo;Warum Politik sich auf ihre eigene Kraft besinnen sollte!&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bildungsstreik in &Ouml;sterreich<\/strong><br>\nSeit Donnerstag letzter Woche halten tausende Studierende der Uni Wien das Audimax und viele weitere R&auml;ume und H&ouml;rs&auml;le besetzt. Die Proteste richten sich gegen die am gleichen Tag beschlossenen Gesetze zur Wiedereinf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren, zur Umstellung auf das Bachelor\/Mastersystem und zu h&ouml;heren Zulassungsbeschr&auml;nkungen.<br>\nDie Welle der Solidarisierungen und die Unterst&uuml;tzung aus der ganzen Welt f&uuml;r die Aktionen der Studierenden an der Uni Wien nimmt an Fahrt auf. Mittlerweile wurden auch in Graz, in Turin und an anderen Orten Hochschulen besetzt. W&auml;hrend im nicht-&ouml;sterreichischen Ausland bereits einige Mainstream-Medien berichten, zeigt sich die deutsche Presse weitestgehend und auf seltsame Art und Weise unwissend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.indymedia.org\/2009\/10\/264303.shtml\">indymedia<\/a>\n<p>Die zusammengefassten Forderungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/unibrennt.at\/\">unibrennt<\/a><\/p>\n<p>Video zu den Forderungen der Studierenden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/fs\/1256256046861\/Wir-wollen-noch-lange-hier-bleiben\">Der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Bachelor und Master l&ouml;sen keine Probleme, im Gegenteil: sie schaffen neue.&rdquo;<\/strong><br>\nFachbereich Medizin der Goethe-Universit&auml;t Frankfurt lehnt Bachelor- und Masterabschl&uuml;sse als ungeeignet f&uuml;r Medizin und Zahnmedizin ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news341228\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wird im GoetheSpektrum zensiert?<\/strong><br>\nKritischer Leserbrief &uuml;ber den Vorsitzenden des Hochschulrats wurde nicht gedruckt<br>\nIhr Leserbrief sei unsachlich und zu lang. So begr&uuml;ndete das GoetheSpektrum, warum es den Leserbrief von Kristina G&uuml;ntsch aus dem Fachbereich 3 nicht abdrucken wolle. In diesem hatte sich die Sekret&auml;rin kritisch mit einem Beitrag von Dr. Rolf-E. Breuer zur Bedeutung des von ihm geleiteten Hochschulrates f&uuml;r die Universit&auml;t im GoetheSpektrum 4\/09 auseinandergesetzt und an Aussagen aus seiner Zeit als Vorstandssprecher der Deutschen Bank erinnert. Der Vorgang wirft die Frage auf, wie viel interne Kommunikation und Streitkultur an der Stiftungsuniversit&auml;t noch erw&uuml;nscht ist. Wer sich selbst eine Meinung bilden m&ouml;chte, findet unten sowohl den Artikel des promovierten Juristen als auch den Leserbrief der Verwaltungsangestellten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uni-frankfurt.de\/org\/ltg\/grem\/gruppen\/gew\/\">GEW Goethe Universit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Der m&uuml;&szlig;ige Streit um die verbrauchten Abiturpr&uuml;fungsaufgaben<\/strong><br>\n&bdquo;Kostenfreier Zugang zu allen zentralen Pr&uuml;fungsaufgaben (mit L&ouml;sungshinweisen!) via Internet&ldquo; ist immer noch die unerf&uuml;llte Forderung f&uuml;r die gymnasiale Oberstufe genauso wie f&uuml;r den Haupt- und Realschulbereich.<br>\nDer aktuelle Streit in Hessen um die sinnvolle Verwendung von verbrauchten Abitur-Pr&uuml;fungsaufgaben zeigt sich in neuem Licht. Er hat bundespolitische Bedeutung, da bisher in keinem anderen Bundesland eine vern&uuml;nftige Gesamtregelung vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildungswirt.de\/2009\/10\/28\/verkehrte-welt-im-hessischen-landtag-oder-kultusministerium-teil-1\/\">Bildungswirt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Braunes Erbe im NRW-Landtag &ndash; &Uuml;ber 40 CDU und FDP Abgeordnete Nazis<\/strong><br>\nDer Landtagsabgeordnete R&uuml;diger Sagel (LINKE) hat die Ergebnisse einer historischen Studie &uuml;ber die NS-Vergangenheit von CDU- und FDP-Abgeordneten im Landtag nach 1945 vorgestellt.<br>\nDas Ergebnis der Studie &ldquo;60 Jahre Landtag Nordrhein-Westfalen &ndash; Das vergessene braune Erbe&rdquo; von Dr. M.C. Klepsch belegt, dass mehr als 40 Abgeordnete der b&uuml;rgerlichen Parteien in der NSDAP oder parteinahen Organisationen wie der SS oder der SA waren. Darunter nicht weniger als 8 Fraktionsvorsitzende und zwei sp&auml;tere Landesminister (Willy Weyer, FDP und Paul Mikat, CDU). Insbesondere in der FDP liegt der Anteil ehemaliger Nazis besonders hoch: So hatte in den Nachkriegsjahren mehr als jeder f&uuml;nfte FDP-Landtagsabgeordnete eine braune Vergangenheit. Zwischen 1955 und 1975 wurde die FDP-Fraktion von 6 ehemaligen Nazis, darunter 3 SS-M&auml;nnern gef&uuml;hrt.<br>\nAufgrund dieser Ergebnisse hat Sagel im Landtag NRW einen Antrag eingereicht, der die Einrichtung einer historischen Kommission fordert, welche die NS-Vergangenheit aller Parteien untersuchen soll. &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sagel.info\/meldung.php?meldung=176&amp;page=\">R&uuml;diger Sagel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>ProSieben und Sat.1 k&uuml;nftig nur noch gegen Geb&uuml;hr <\/strong><br>\nSie m&ouml;gen &ldquo;Desperate Housewives&rdquo;, Stefan Raabs &ldquo;TV Total&rdquo; oder die &ldquo;Schillerstra&szlig;e&rdquo;? Dann stellen Sie sich darauf ein, demn&auml;chst f&uuml;r diese Sendungen zu bezahlen. Der M&uuml;nchner TV-Konzern ProSieben-Sat.1 will seine Programme auf Bezahl-TV umstellen. Das Ziel: gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit vom Werbemarkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/bezahl-statt-werbefernsehen-prosieben-und-sat1-kuenftig-nur-noch-gegen-gebuehr-1517591.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> M&uuml;ll kann man nicht verkaufen.<\/em><br>\n<em><strong>Widerspruch WL:<\/strong> Ich f&uuml;rchte da irrt Roger Strassburg: M&uuml;ll k&ouml;nnte zu einer Goldader werden &ndash; siehe auf dem Print-Markt die Bild-Zeitung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Ein Jahr Obama &ndash; Die USA zwischen Reformpolitik und rechtem Propagandafeldzug<\/strong><br>\nAls Barack Obama vor einem Jahr, nach einem von den Begriffen &bdquo;Hoffnung&ldquo; und &bdquo;Wechsel&ldquo; gepr&auml;gten Wahlkampf, die Pr&auml;sidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten gewann, kannte der Jubel keine Grenzen. Bereits der Umstand, dass erstmalig ein Afroamerikaner ins Pr&auml;sidentenamt gew&auml;hlt wurde, bedeutete eine tiefe Z&auml;sur in der US-amerikanischen Geschichte. Der im Januar erfolgte Einzug Obamas ins Wei&szlig;e Haus machte vielen Menschen im In- und Ausland Hoffnung auf eine politische Neuausrichtung des m&auml;chtigsten Landes der Welt.<br>\nSollte Obama ein Waterloo am Hindukusch vermeiden k&ouml;nnen, und sollte es ihm gelingen, bis Ende des Jahres doch noch eine Gesundheitsreform durchzubringen, die diesen Namen auch verdient, w&uuml;rde er gest&auml;rkt aus der ersten gro&szlig;en Krise seiner Administration hervorgehen. Und das w&auml;re, bei aller gebotenen Kritik an Obamas Amtsf&uuml;hrung, immer noch das Beste, was dem Land unter den gegebenen Bedingungen widerfahren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/artikel.php?pr=3209\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Sondersitzung im US-Kongre&szlig;: Drei Tage f&uuml;r ein Klimagesetz<\/strong><br>\nMit einer Sondersitzung im Kongress will die US-Regierung noch rechtzeitig vor dem Kopenhagener Umweltgipfel im Dezember ein neues Klimagesetz auf den Weg bringen. Der Gesetzentwurf der Demokraten sieht einen Handel mit Emissionsrechten vor, durch den die Industrie innerhalb der n&auml;chsten 40 Jahre zu einer deutlichen Senkung ihres klimasch&auml;dlichen Kohlendioxidaussto&szlig;es bewegt werden soll. Sollte bis Dezember kein US-Klimagesetz unter Dach und Fach sein, w&uuml;rde dies die Verhandlungsposition des Pr&auml;sidenten in Kopenhagen schw&auml;chen und damit auch die Chancen auf ein neues Klima-Abkommen generell verringern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2043832_Sondersitzung-im-US-Kongress-Drei-Tage-fuer-ein-Klimagesetz.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>CIA-Mission in Afghanistan: Der Al Capone von Kandahar<\/strong><br>\nPr&auml;sidentenbruder Wali Karzai, einer der mutma&szlig;lich m&auml;chtigsten Drogenh&auml;ndler Afghanistans, soll Zutr&auml;ger des US-Geheimdienstes CIA sein. F&uuml;r die Amerikaner kommt die peinliche Enth&uuml;llung zur Unzeit, sie versch&auml;rft die Debatte um die richtige Milit&auml;rstrategie am Hindukusch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-657878,00.html\">Spiegel Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2009\/10\/28\/world\/asia\/28intel.html?_r=2&amp;hp=&amp;pagewanted=print\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass Wali Karzai erst durch seine Zusammenarbeit mit dem CIA in die Schlagzeilen ger&auml;t, ist schon etwas seltsam. Es m&uuml;sste uns wie auch die Amerikaner eigentlich viel mehr interessieren, dass der Bruder des afghanischen Pr&auml;sidenten einer der wichtigen Drogenbosse Afghanistans ist. Wie will Afghanistan auch nur im Ansatz rechtsstaatliche Institutionen aufbauen, wenn der Pr&auml;sident selbst in den Drogenhandel, und wenn auch nur durch seinen Bruder, in den Opiumh&auml;ndler involviert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/10\/05\/world\/asia\/05afghan.html?pagewanted=print\">New York Times<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Zu guter Letzt:<\/strong><br>\nVolker Pispers &uuml;ber Lehrer, Eltern und Schulen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch_popup?v=Y7ww9p2MQVg\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der Traum vom Wachstum durch Steuersenkung, ziemlich viel Kritik am Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb, Post und Profite, strafrechtliche (Nicht-)Aufarbeitung der Finanzmarktkrise, Deutsche Bank schluckt Oppenheim, Opel soll neu aufgerollt werden, Deutsche bangen um sozialen Zusammenhalt, Beraterfirmen &uuml;berall, Bildungsstreik in &Ouml;sterreich, Fernseh-M&uuml;ll gegen Geb&uuml;hr, ein Jahr Obama und der Al Capone<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4299\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4299\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}