{"id":43075,"date":"2018-03-21T07:59:01","date_gmt":"2018-03-21T06:59:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075"},"modified":"2018-03-21T08:11:39","modified_gmt":"2018-03-21T07:11:39","slug":"hinweise-des-tages-3084","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h01\">On Being a Dissenting Voice in 2018<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h02\">SPD: Erneuerung mit Goldman Sachs? Handlanger der Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h03\">Undenkbares denkbar machen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h04\">Gro&szlig;e Koalition &ndash; Festhalten! Rechtskurve!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h05\">Russland wirklich weh tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h06\">&bdquo;Das V&ouml;lkerrecht und die Ukraine&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h07\">Die Marktwirtschaft, Leistungsgerechtigkeit und die Armut in einem reichen Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h08\">Der falsche Glanz des Exportweltmeisters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h09\">Reiche leben l&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h10\">Menschen ohne Krankenversicherung &ndash; Durchs Raster gefallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h11\">Berlins schlechte Gesch&auml;fte &ndash; Billig verkaufen, teuer zur&uuml;ckkaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h12\">NATO-Zentrum soll nach Ulm kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h13\">R&uuml;stungsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h14\">Assad ist noch nicht fertig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h15\">Datenraub als Entwicklungshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h16\">Bayern will die Befugnisse der Polizei massiv ausweiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43075#h17\">Saddam, Bush und Medienkampagnen: Vor 15 Jahren begann der Irakkrieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>On Being a Dissenting Voice in 2018<\/strong><br>\njust thought I might give you a little taste of what it means to your personal life to express dissent from the government line in the UK in 2018. Let me start with this combined effort from the UK&rsquo;s most popular website, Guido Fawkes, which fanatically supports the government, and the Blairite crew at &ldquo;The Guardian&rdquo;. [&hellip;]<br>\nIt is very difficult to understand what is happening in the UK today, but when the BBC on its flagship news programme holds a discussion of the Salisbury attack under a huge photo-shopped picture of the leader of the opposition in a Russian hat standing outside the Kremlin, it is plain a fundamental shift has happened in society. The Salisbury attack has perhaps taught us something massively more important than any of the stuff about chemical weapons, and that is that Britain is further along the road to becoming an authoritarian state than we had realised.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2018\/03\/on-being-a-dissenting-voice-in-2018\/\">Craig Murray<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der gesellschaftliche Wandel ist wirklich be&auml;ngstigend. Murrays Schilderungen lassen sich 1:1 auf Deutschland &uuml;bertragen. Ich wurde &uuml;brigens selbst im Netz als Antisemit beschimpft, da ich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43032\">in meinem letzten Artikel<\/a> zum Thema &bdquo;Skripal&ldquo; am Rande erw&auml;hnt habe, dass auch Israel ein aktives C-Waffen-Programm und die Chemiewaffenkonvention nicht ratifiziert hat. Die Bildmontage, die von der BBC zur Illustration eines Berichts zum Fall Skripal verwendet wurde, ist &uuml;brigens diese hier &hellip;<\/em><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180321-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180321-hdt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD: Erneuerung mit Goldman Sachs? Handlanger der Wirtschaft<\/strong><br>\nGerhard Schr&ouml;der war stolz auf seinen Titel &bdquo;Genosse der Bosse&ldquo;. Mit seiner Agenda 2010 hat er die Vorgaben der deutschen Wirtschaft erf&uuml;llt: Einkommen und Verm&ouml;gen der oberen Zehntausend nehmen Jahr f&uuml;r Jahr zu. Fast die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung wird am zunehmenden Reichtum nicht beteiligt. Viele arbeiten im Niedriglohnsektor oder in unsicheren Arbeitsverh&auml;ltnissen. Soziale Leistungen und Renten wurden gek&uuml;rzt.<br>\nZum besonderen Freund der Versicherungswirtschaft entwickelte sich Walter Riester. Er privatisierte die Rente und wird daf&uuml;r bis zum heutigen Tag von den Versicherungskonzernen mit gut dotierten Vortragsveranstaltungen belohnt.<br>\nAuch Andrea Nahles hat einen guten Ruf bei den Arbeitgeber-Verb&auml;nden, seit sie mit dem Betriebsrenten-St&auml;rkungsgesetz die Privatisierung der Rente fortsetzte, diesmal mit Zustimmung ebenso unbelehrbarer IG-Metall-Funktion&auml;re.<br>\nZum besonderen Freund der Banken und Konzerne entwickelte sich Hans Eichel. Er stellte sich Sparschweine auf den Schreibtisch und berief Heribert Zitzelsberger zum Staatssekret&auml;r, der vorher die Steuerabteilung bei Bayer geleitet hatte. Als Zitzelsberger die Steuerfreiheit der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne in Eichels Steuergesetz verankert hatte, jubelte die Wirtschaft, der Dax stieg um 4,5 Prozent.<br>\nZum Club der Handlanger der Wirtschaft gesellt sich jetzt auch Olaf Scholz. Wie die US-Pr&auml;sidenten Clinton, Bush und Trump beruft er einen Mann von Goldman Sachs zum Staatssekret&auml;r. Der war dort f&uuml;r die Schrottpapiere zust&auml;ndig, die die Bankenpleiten erst ausgel&ouml;st hatten. Wie die Schlafwandler stolpern sie in die n&auml;chste Finanzkrise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1732627796798680\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Undenkbares denkbar machen!<\/strong><br>\nSimone Lange fordert neue Friedenspolitik.<br>\nSimone Lange k&uuml;ndigt an, sich als Parteivorsitzende eindeutig<br>\nzu einer Abr&uuml;stungs- und Entspannungspolitik zu bekennen.<br>\nSie will sich f&uuml;r einen Parteitagsbeschluss stark machen, der R&uuml;stungsexporte unter sozialdemokratischer Beteiligung in Zukunft ausschlie&szlig;t. Wie n&ouml;tig dies sei, best&auml;tigten aktuell wieder die Bilder deutscher Panzer, die im Krieg in Syrien zum Einsatz k&auml;men. Gerade die SPD sieht Simone Lange in der Pflicht, sich zu einer kompromisslosen Friedenspolitik zu bekennen: &bdquo;Willy Brandt hat uns gelehrt, dass echter Wandel nur durch Ann&auml;herung erreichbar ist. In der sozialdemokratischen Tradition stehend ist es unsere Pflicht, jede Chance darauf ergreifen und jeden Tag daf&uuml;r zu arbeiten, dass Waffen schweigen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Mit der Wiederwahl von Wladimir Putin m&uuml;sse deshalb auch ein neuer Anlauf f&uuml;r die diplomatischen Beziehungen unternommen werden.&ldquo; so Lange weiter. Sie fordert, die Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland zu &uuml;berdenken und stattdessen &uuml;ber Vertr&auml;ge zur Zusammenarbeit und gemeinsamen Abr&uuml;stung zu verhandeln. Um international eine glaubw&uuml;rdige Vertrauensbasis zu schaffen, m&uuml;sse die SPD auch entschiedener f&uuml;r den Abzug s&auml;mtlicher Atomsprengk&ouml;pfe, die auf Deutschem Boden lagern, eintreten, wie es das Grundsatzprogramm der Partei seit Jahren fordert.<br>\nDeutschland stehe in einer besonderen Verantwortung. &bdquo;Unserer wirtschaftliche St&auml;rke ist zugleich unsere Einflusskraft, mit der wir uns f&uuml;r friedliche L&ouml;sungen einsetzen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen&ldquo;, sagt Simone Lange. &bdquo;Wenn Deutschland nicht bereit ist, sich als Friedensmacht zu zeigen, wer denn dann? Wir m&uuml;ssen endlich wieder bereit sein, auch undenkbare Gespr&auml;che denkbar zu machen und alles daran setzen, jede Form der kriegerischen Auseinandersetzung zu stoppen und zu verhindern. Das sind wir den Menschen schuldig, die unschuldig Opfer solcher Auseinandersetzungen geworden sind und weiterhin werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/simone-lange.de\/undenkbares-denkbar-machen\/\">Simone Lange<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Albrecht M&uuml;ller hatte bereits vor zwei Wochen auf Simone Lange <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42791\">aufmerksam gemacht<\/a> und ihre &Auml;u&szlig;erungen begr&uuml;&szlig;t. Sie w&auml;re wohl eine echte Alternative zu Nahles &hellip; aber nat&uuml;rlich wissen auch wir, dass es so nicht kommen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Koalition &ndash; Festhalten! Rechtskurve!<\/strong><br>\nIslam, Armut, Abtreibung: Kaum im Amt, blinkt die GroKo schon nach rechts. Merkel ist nur noch Kanzlerin auf Abruf. F&uuml;r die Zeit nach ihr hat schon der gro&szlig;e Wettbewerb in Dumpfbackigkeit begonnen.<br>\n(&hellip;) Horst Seehofer und Jens Spahn haben im Kabinett Merkel IV die Rolle der konservativen Knallchargen. Innerhalb weniger Tage hat der eine den Islam aus Deutschland ausgeb&uuml;rgert und der andere erst Hartz-IV-Empf&auml;nger als Heulsusen beschimpft und dann Schwangerschaftsabbr&uuml;che gegen Tierschutz aufgewogen. Politik der Mitte geht anders. Aber wer sagt, dass diese Regierung eine Politik der Mitte machen wird?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/grosse-koalition-kaum-im-amt-blinkt-sie-schon-nach-rechts-kolumne-a-1198779.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland wirklich weh tun<\/strong><br>\n&ldquo;Jetzt reicht es aber. Verlassen Sie den Donbaz&rdquo;, herrschte der CDU-Politiker Elmar Brok seinen Diskussionspartner Dmitri Tultschinski an. Der ehemalige Leiter des russischen Senders Rossiya Segodnya in Berlin sollte mit Brok und der Direktorin des Zentrums f&uuml;r Osteuropa- und internationale Studien, Gwendolyn Sasse, im Deutschlandradio die Frage &ldquo;Steht Putins Russland zu Recht am Pranger?&rdquo; diskutieren.<br>\nAm Pranger stand aber schnell der &ldquo;Putinversteher&rdquo; Tultschinski, dem zwei Diskussionspartner gegen&uuml;berstanden, die den sogenannten Westen vertraten, die in Russland die Gefahr sehen, die gestoppt werden muss. Dass Brok da manchmal eher wie ein General wirkte, der gegen die Russen den Krieg doch noch gewinnen will, war eine besonders unangenehme Begleiterscheinung. Die wird aber kaum noch diskutiert. Die deutschen Verbrechen an B&uuml;rgern der Sowjetunion und Russlands werden heute nicht mehr erw&auml;hnt. (&hellip;)<br>\nDoch davon ist heute wenig geblieben. Im Gegenteil man hat nicht nur bei Elmar Brok den Eindruck, dass die Deutschen &ldquo;den Russen&rdquo; Stalingrad nie verziehen haben. Das dr&uuml;ckt sich schon in der Sprache aus. Wenn der Ko-Vorsitzende der Gr&uuml;nen Robert Habeck einen Stop des Gaspipeline-Projekts Nord Stream fordert, muss er hinzusetzen: &ldquo;Das ist einer der wenigen Punkte, die Russland wirklich weh tun.&rdquo;<br>\nDass noch einige russische Menschen leben, denen Deutschland wirklich weh getan hat, wird Habeck dabei wohl ebenso wenig bedacht haben, wie die vielen anderen, die in diesen Tagen ganz kreativ dabei sind, sich weitere Sanktionen gegen Russland auszudenken. Eher humoristisch war hingegen die vom ukrainischen Au&szlig;enminister angezettelte Debatte, auch den ehemaligen SPD-Bundeskanzler und heutigen Gazprom-Lobbyisten Gerhard Schr&ouml;der mit Sanktionen zu belegen.<br>\nKeine schlechte Idee, den Erfinder der Agenda 2010, die f&uuml;r Zigtausende einkommensarme Menschen Sanktionen brachte, auch etwas zu sanktionieren. Gr&uuml;nde g&auml;be es also genug. (&hellip;)<br>\nDoch der Vorschlag aus der Ukraine macht einmal mehr die Machtverh&auml;ltnisse im &ouml;stlichen Hinterhof deutlich. Die pro-deutschen Kr&auml;fte in Kiew sind in ihre Position nur gelangt, weil sie von der anti-russischen Fraktion in Deutschland protegiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-wirklich-weh-tun-3999052.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Das V&ouml;lkerrecht und die Ukraine&rdquo;<\/strong><br>\nVor vier Jahren fand auf der Krim ein Referendum statt, was noch bis heute diplomatische Folgen hat. Bei der russischen Pr&auml;sidentenwahl am gestrigen Sonntag hat die Krim mit mehr als 90 Prozent der Stimmen eine beeindruckende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Amtsinhaber Wladimir Putin gezeigt.<br>\nWas 2014 begann, hat zu einer deutlichen Abk&uuml;hlung des Verh&auml;ltnisses zwischen der NATO und Russland  gef&uuml;hrt. Auch in Deutschland wird das Thema weiterhin kontrovers diskutiert, wobei der Aspekt des V&ouml;lkerrechts eine entscheidende Rolle spielt.<br>\n&bdquo;Die Russische F&ouml;deration und der Westen befinden sich seit Ende der 1990er Jahre in einem mehr oder minder latenten Machtkampf um Einflusszonen in Osteuropa und im post-sowjetischen Raum. W&auml;hrend der Westen mit seinen beiden ma&szlig;geblichen internationalen Regierungsorganisationen (EU und NATO) in Etappen nach Osten expandiert, ist Russland bestrebt, vor allem jene Expansionen, die den post-sowjetischen Raum ber&uuml;hren, aufzuhalten und mindestens einen sicherheitspolitischen cordon sanitaire zu etablieren. Dar&uuml;ber hinausgehende Ambitionen zielen auf eine politisch-&ouml;konomische und sicherheitspolitische Teilintegration dieses Raumes (Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft; GUS; OVKS, SCO) unter F&uuml;hrung Russlands &ndash; im Falle der SCO unter F&uuml;hrung Russlands und Chinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/kommentare\/20180319319980071-krim-voelkerrechtsfrage-mdb-neu\/\">Alexander Neu auf Sputniknews<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Marktwirtschaft, Leistungsgerechtigkeit und die Armut in einem reichen Land<\/strong><br>\nDie &bdquo;Tafeln&ldquo; sind in aller Munde. Kaum jemand fragt jedoch, warum es in einem reichen Land so viele Menschen gibt, die darauf angewiesen sind. Die Armut in Deutschland wird zum Tabu gemacht, weil man fest daran glaubt, eine gute Besch&auml;ftigungssituation sei nur mit extrem niedrigen Sozialleistungen zu erreichen.<br>\n(..) Die Tafeln verteilen mit ehrenamtlichen Helfern bundesweit kostenlos Lebensmittel, die woanders nicht mehr gebraucht werden und weggeschmissen w&uuml;rden, an sogenannte Bed&uuml;rftige. Das sind vor allem alte Menschen und die Bezieher von Hartz IV, also diejenigen, die unmittelbar von der Gesellschaft unterst&uuml;tzt werden m&uuml;ssen, weil sie keine Arbeit finden.<br>\nWarum ist das so? Warum ist es in einer unbestreitbar reichen Gesellschaft nicht m&ouml;glich, allen Menschen so viel Geld zur Verf&uuml;gung zu stellen, dass sie nicht auf solche Almosen und auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen sind? Warum hat der Bundespr&auml;sident nicht einfach gesagt: Die Politik muss daf&uuml;r Sorge tragen, dass es nicht zu Bed&uuml;rftigkeit kommt?<br>\n(&hellip;) &bdquo;Eine deutliche Anhebung der Grundsicherung w&uuml;rde bedeuten, dass die Besch&auml;ftigten mit geringen Einkommen kaum mehr zum Leben h&auml;tten als jene, die St&uuml;tze beziehen&ldquo;.<br>\nOb das wirklich sozial gerecht sei, m&uuml;sse jeder f&uuml;r sich selbst beantworten, &bdquo;leistungsgerecht&ldquo; sei das nicht.<br>\nWas ist leistungsgerecht?<br>\n&bdquo;Leistungsgerecht&ldquo; hei&szlig;t offenbar, dass diejenigen, die keine Arbeitsleistung erbringen, nun einmal nicht so viel bekommen k&ouml;nnen wie die, die arbeiten, also eine Leistung f&uuml;r die Gesellschaft erbringen. Doch viele von denen, die Hartz IV bekommen, w&uuml;rden vermutlich gerne arbeiten, sie finden aber keinen Arbeitsplatz. Ist das ihr Fehler? Sie sind leistungsbereit, aber die Gesellschaft ruft ihre Leistung nicht ab. M&uuml;ssen wir sie daf&uuml;r bestrafen oder sollten wir ihnen nicht genau so viel geben wie denen, die arbeiten, jedenfalls dann, wenn sie jeden Montagmorgen p&uuml;nktlich ihre Arbeitskraft bei der Bundesarbeitsagentur f&uuml;r Arbeit anbieten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2018\/03\/die-marktwirtschaft-leistungsgerechtigkeit-und-die-armut-in-einem-reichen-land\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der falsche Glanz des Exportweltmeisters<\/strong><br>\nDonald Trump macht ernst. Wie im Wahlkampf angek&uuml;ndigt, setzt er auf Z&ouml;lle und Handelsbeschr&auml;nkungen, um die amerikanische Wirtschaft vor &ndash; wie er meint &ndash; unfairem Wettbewerb zu sch&uuml;tzen. Wenig k&uuml;mmert es ihn, dass Handelskriege am Ende niemanden nutzen und gemeingef&auml;hrlich sind. In den drei&szlig;iger Jahren hat Protektionismus entscheidend dazu beigetragen, die Weltwirtschaftskrise zu verst&auml;rken. Eine Wiederholung kann sich niemand w&uuml;nschen.<br>\nZunehmend im Fokus der Kritik steht Deutschland. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir argumentieren, dass wir besonders hart und gr&uuml;ndlich arbeiten und unsere Produkte sehr gut sind. Tatsache ist jedoch, dass die Lohnzur&uuml;ckhaltung der vergangenen 15 Jahre und der schwache Eurokurs unsere Exporte deutlich verbilligt haben. Die Produktivit&auml;tsfortschritte, der eigentliche Ma&szlig;stab f&uuml;r die Fitness einer Wirtschaft, sind hingegen deutlich zur&uuml;ckgegangen. Hinter der Fassade des Exportweltmeisters erodiert in Wahrheit unsere Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nEin &Uuml;berschuss im Handel geht zwangsl&auml;ufig mit einem entsprechenden Export von Ersparnissen einher. Erzielen wir 2018 einen &Uuml;berschuss im Handel von 7,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie vom M&uuml;nchner Ifo-Institut prognostiziert, bedeutet dies auch, dass 7,8 Prozent unseres BIP als Kredite und Investitionen ins Ausland flie&szlig;en.<br>\nIn einer Welt, die sich immer mehr dem Zustand der &Uuml;berschuldung n&auml;hert, ist es keine gute Idee, Gl&auml;ubiger zu sein. Ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil unserer Forderungen an das Ausland ist ausfallgef&auml;hrdet. &Ouml;konomisch bedeutet dies: Wir h&auml;tten unsere Autos und Maschinen genauso gut verschenken k&ouml;nnen. So erinnert das deutsche Sparverhalten an das von Eichh&ouml;rnchen, welche zwar flei&szlig;ig vorsorgen, aber vergessen, wo sie die Ersparnisse versteckt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/exportland-exportweltmeister-deutschland-handelskrieg-usa-wirtschaft\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Reiche leben l&auml;nger<\/strong><br>\nVor dem Tod sind nicht alle gleich: M&auml;nner sterben im Schnitt fr&uuml;her als Frauen, Raucher fr&uuml;her als Nichtraucher und Sporthasser fr&uuml;her als Athleten. Dass auch die wirtschaftliche Situation eine Rolle spielt, zeigt eine Studie von Peter Haan, Daniel Kemptner und Holger L&uuml;then. Die &Ouml;konomen vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) k&ouml;nnen nachweisen, dass Reiche deutlich &auml;lter werden als Arme &ndash; und damit auch deutlich l&auml;nger Rente beziehen. Die soziale Unwucht hat &uuml;ber die Generationen zugenommen. (&hellip;)<br>\nDie Wirtschaftswissenschaftler haben sich auch mit den Konsequenzen f&uuml;r die finanzielle Verteilungsgerechtigkeit besch&auml;ftigt. Die Rentenh&ouml;he sei hierzulande zwar beitragsabh&auml;ngig, h&auml;nge also direkt vom Einkommen ab. Es gebe im Rentensystem aber durchaus progressive Elemente: Fr&uuml;hverrentungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Erwerbsunf&auml;hige oder Arbeitslose, wie es sie zumindest f&uuml;r Teile der untersuchten Jahrg&auml;nge gab, f&uuml;hren dazu, dass Einkommensschwache im Verh&auml;ltnis zu ihren Beitr&auml;gen im Schnitt eigentlich etwas mehr bekommen w&uuml;rden als die Gutverdiener &ndash; wenn sie genauso lange leben w&uuml;rden. Infolge der Unterschiede bei der Lebenserwartung ist es hingegen genau umgekehrt: Die Beitragsrendite steigt mit dem Einkommen, wenn man die Summe der Rentenzahlungen bis zum Tod zugrunde legt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112627_112638.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette, 49-seitige Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.567751.de\/dp1698.pdf\">hier<\/a> &ndash; leider lediglich in englisch &ndash; nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Menschen ohne Krankenversicherung &ndash; Durchs Raster gefallen<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen in Deutschland sind laut Sch&auml;tzungen nicht krankenversichert. Dabei gibt es eine Versicherungspflicht. Mit einer Kundgebung will der Verein &ldquo;&Auml;rzte der Welt&rdquo; darauf hinweisen.<br>\nJens Spahn, der neue Gesundheitsminister, h&auml;lt gro&szlig;e St&uuml;cke auf die deutsche Krankenversicherung: &ldquo;Wir haben ein soziales Sicherungssystem auf einem hohen Niveau, mit Zugang f&uuml;r alle 80 bis 82 Millionen Menschen, die in diesem Land leben.&rdquo; So gebe es das in fast keinem anderen Land der Welt, sagte Spahn am Montag in der Sendung Hart aber fair.<br>\nF&uuml;r Helmut B&ouml;hm klingen solche S&auml;tze wie Hohn. Der 64-j&auml;hrige Berliner ist einer der angesprochenen gut 82 Millionen Menschen. Er allerdings hat er keinen Zugang zum sozialen Sicherungssystem der Krankenversicherung. [&hellip;]<br>\nUnd mit diesem Schicksal steht er nicht alleine da. Sch&auml;tzungen zufolge sind zwischen 80.000 und mehreren Hunderttausend Menschen in Deutschland ohne zureichenden Krankenversicherungsschutz. Die Zahlen sind schwer zu verifizieren, die Dunkelziffer d&uuml;rfte noch viel h&ouml;her sein. Dabei gibt es seit 2007 in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht.<br>\nBetroffen sind beispielsweise zahlreiche Solo-Selbstst&auml;ndige, weil sie sich selbst in der Gesetzlichen Krankenversicherung den Beitrag nicht leisten k&ouml;nnen. Viele kommen mit ihrem Einkommen gerade so &uuml;ber die Runden, der Mindestbeitrag in der GKV von &uuml;ber 300 Euro ist da nicht mehr drin. Die Folge sind Beitragsschulden und ein nur sehr eingeschr&auml;nkter Versicherungsschutz.<br>\nEine weitere Gruppe von Betroffenen sind Menschen ohne Papiere, die keinen legalen Aufenthaltsstatus haben. Auch solche mit abgelehntem Asylbescheid fallen darunter. Die haben zwar eigentlich einen Anspruch auf einen Krankenschein. Weil sie daf&uuml;r aber zum Sozialamt m&uuml;ssten und das wiederum eine Meldepflicht gegen&uuml;ber der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde hat, gehen sie diesen Weg in der Regel nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/krankenversicherung-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Berlins schlechte Gesch&auml;fte &ndash; Billig verkaufen, teuer zur&uuml;ckkaufen<\/strong><br>\nErst billig verkaufen, dann teuer zur&uuml;ckkaufen: Das klingt nach einem denkbar schlechten Gesch&auml;ft. Doch genau so geht Berlin beim Radialsystem in Friedrichshain vor: Das Land will den Bau f&uuml;r 14,4 Millionen Euro zur&uuml;ckkaufen, nachdem ihn die landeseigenen Wasserbetriebe erst 2004 f&uuml;r 1,9 Millionen Euro verkloppt hatten. Der Kaufpreis hat sich also mehr als versiebenfacht. Ein seltsamer Deal, aber beim Land Berlin kein Einzelfall. Was steckt hinter den Gesch&auml;ften?<br>\nTod vieler Kulturst&auml;tten und Clubs<br>\nR&uuml;ckblick: Seit den 90er-Jahren folgte das Land Berlin der Maxime &bdquo;Privat vor Staat&ldquo;. &Ouml;ffentliches Eigentum zu privatisieren und zu &bdquo;sparen, bis es quietscht&ldquo; (Klaus Wowereit) entsprach dem Zeitgeist. Gerade auch der langj&auml;hrige Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) tat sich dabei hervor. Zehntausende Wohnungen wurden an Investoren verkauft, viele Baugrundst&uuml;cke billig verscherbelt. Die Wohnungsbaugesellschaft GSW wurde komplett privatisiert, der Mietmarkt sich weitgehend selbst &uuml;berlassen.<br>\nDas spielte zwar Geld in die leere Landeskasse &ndash; aber die Mietpreise am nun unregulierten Markt explodierten. Hinzu kam die steigende Wohnungsknappheit. Verzweifelt versuchte die Politik gegenzusteuern, doch die Werkzeuge daf&uuml;r hatte sie durch ihre Strategie des Ausverkaufs selbst aus der Hand gegeben. Grundst&uuml;cke, Wohnungen und freies Bauland, auf dem g&uuml;nstiger Wohnraum entstehen k&ouml;nnte, geh&ouml;rten nun profitorientierten Firmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-kurier.de\/berlin\/kiez---stadt\/berlins-schlechte-geschaefte-billig-verkaufen--teuer-zurueckkaufen--29887916\">Berliner Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> 12,5 Millionen in den Sand gesetzt! Staats-, Landes-  oder Gemeindeeigentum ist eben nicht Volkseigentum. Der Eigent&uuml;mer kann es verkaufen ohne das Volk zu fragen. Und wenn er es jetzt wieder zur&uuml;ckkauft, dann geh&ouml;rt es wieder nicht dem Volk. Das muss aber den Verlust bezahlen. Was legitimiert die Verantwortlichen eigentlich, das Volksverm&ouml;gen so zu veruntreuen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>NATO-Zentrum soll nach Ulm kommen<\/strong><br>\nDas geplante NATO-Logistikzentrum soll laut Verteidigungsministerium in Ulm angesiedelt werden: Dort habe man bereits die n&ouml;tige Erfahrung. Die endg&uuml;ltige Entscheidung treffen die NATO-Minister im Juni.<br>\nSchon l&auml;nger hat die Bundesregierung angek&uuml;ndigt, sich verst&auml;rkt in die NATO einzubringen. Jetzt werden die Pl&auml;ne konkreter: Das neue Logistikkommando des Verteidigungsb&uuml;ndnisses soll voraussichtlich in Ulm angesiedelt werden, teilte das Verteidigungsministerium mit.<br>\nKompetenz f&uuml;r Truppenverlegung fehlt<br>\nN&ouml;tig ist die neue Kommandozentrale aus NATO-Sicht deshalb, weil mit ihrer Hilfe im Krisenfall z&uuml;gig Menschen und Material quer durch den Kontinent bewegt werden sollen &ndash; eine Anforderung, der seit dem Ende des Kalten Krieges eine geringere Priorit&auml;t einger&auml;umt worden war.<br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte dem B&uuml;ndnis bereits im Februar angeboten, Deutschland k&ouml;nne wegen seiner &ldquo;Lage im Herzen Europas&rdquo; das Kommando beherbergen. K&auml;me es zu einer massiven Truppenverlegung Richtung Osten, w&auml;re Deutschland als zentral gelegenes Land mit mehreren H&auml;fen ohnehin von entscheidender Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nato-kommandozentralen-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&uuml;stungsbericht<\/strong><br>\nDer f&uuml;r Herbst geplante, aufgrund von Wahlen und Regierungsbildung aber lange verz&ouml;gerte 7. Bericht zu R&uuml;stungsangelegenheiten wurde nun ver&ouml;ffentlicht. Er zeichnet ein deutlich unaufgeregteres &ndash; und wohl auch realistischeres &ndash; Bild als die teils hysterischen Medienberichte &uuml;ber die Bundeswehr-Beschaffungsprojekte. Der Bericht deckt 2\/3 aller Beschaffungsprojekte im Gesamtumfang von etwa 85 Mrd. Euro ab. Er weist eine durschnittliche zeitliche Projektverz&ouml;gerung um 54 Monate bei Kostensteigerungen von insgesamt 11,7 Mrd. Euro aus. Die Zahlen haben sich &ndash; zumindest aus Sicht des Verteidigungsministeriums &ndash; gegen&uuml;ber dem ersten Bericht 2015 insofern verbessert, dass das Gros der Projekte seither nicht weiter aus dem Ruder gelaufen ist. Dort wurden bei deulich weniger Projekten (Gesamtumfang 58 Mrd. Euro) eine Verz&ouml;gerung von 51 Monaten bei Kostensteigerungen von 12,9 Mrd. Euro angegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/03\/20\/ruestungsbericht-2\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: R&uuml;stung ohne Schwermetall<\/strong><br>\nDie ITEC und der milit&auml;risch-forschungsindustrielle Komplex im &bdquo;L&auml;ndle&ldquo;<br>\nVon 15. bis 17. Mai 2018 wird neben dem Stuttgarter Flughafen die High-Tech-R&uuml;stungsmesse ITEC stattfinden. Obgleich Rheinmetall als &bdquo;Platin-Sponsor&ldquo; noch eher mit den Panzern Marder, Boxer und Leopard assoziiert wird,[1] liegt der Schwerpunkt der Messe nicht auf schwerem Metall und Ger&auml;t, sondern explizit auf milit&auml;rischen Trainings- und Simulationsumgebungen wie beispielsweise Flugsimulatoren. In den vergangenen Jahren haben solche Technologien auch f&uuml;r das Heer und insbesondere Spezialkr&auml;fte an Relevanz gewonnen, die ihre Eins&auml;tze teilweise in ma&szlig;stabsgetreuen Nachbauten der Einsatzorte, zunehmend aber auch in virtuellen Abbildern der betreffenden Geb&auml;ude oder auch Stadtviertel vorbereiten. Auch jenseits detailliert vorbereiteter Zugriffe hat die virtuelle Realit&auml;t an Bedeutung f&uuml;r Ausbildung und Training zugenommen. So wirkt das Gefechts&uuml;bungszentrum des Heeres (G&Uuml;Z) in der Colbitz-Letzlinger Heide auf den ersten Blick wie ein normaler, wenn auch mit seiner &Uuml;bungsstadt &bdquo;Schn&ouml;ggersburg&ldquo; aufw&auml;ndig ausgestatteter &Uuml;bungsplatz. Zu einem der &bdquo;weltweit modernsten milit&auml;rischen &Uuml;bungszentren&ldquo; wird es durch Systemtechnik des Gesch&auml;ftsbereichs Simulation und Training[2] von Rheinmetall: &bdquo;Gro&szlig;e Teile der &Uuml;bungsgefechte werden per Lasertechnik simuliert. Truppenbewegungen, Sch&uuml;sse und Treffer werden per EDV kontrolliert und ausgewertet&ldquo;.[3]<br>\nDar&uuml;ber hinaus verschwimmen Trainingsumgebung und realer Einsatz zunehmend im Zuge der aktuellen High-Tech-Kriegf&uuml;hrung. Am Beispiel der Steuerung unbemannter Flugzeuge l&auml;sst sich z.B. veranschaulichen, dass der\/die Pilot*in objektiv gar nicht unterscheiden k&ouml;nnte, ob es sich um einen virtuellen &Uuml;bungseinsatz oder eine tats&auml;chliche Mission mit wom&ouml;glich t&ouml;dlichen Folgen handelt. Die &bdquo;erweiterte Realit&auml;t&ldquo;, in der die tats&auml;chliche Umwelt mit visualisierten Informationen aus Datenbanken usw. angereichert wird, ist f&uuml;r viele Nutzer*innen von Smartphones bereits Alltag, hat ihren Ursprung aber oft in milit&auml;rischen F&uuml;hrungs- und Informationssystemen. So geh&ouml;rt es zu den grundlegenden Funktionen milit&auml;rischer Lagezentren, aktuelle Informationen aus dem Gefechtsfeld z.B. auf Karten zu visualisieren und mit Kontextinformationen zu verkn&uuml;pfen. Systeme wie der &bdquo;Infanterist der Zukunft&ldquo; der Bundeswehr &ndash; erprobt nat&uuml;rlich zun&auml;chst von Spezialkr&auml;ften &ndash; streben nun danach, auch die Kr&auml;fte im Feld in einer &bdquo;erweiterten Realit&auml;t&ldquo; agieren zu lassen, die z.B. auf Karten eigene und mutma&szlig;liche feindliche Stellungen mitsamt der verf&uuml;gbaren Waffensysteme, ihrer Reichweite und Reaktionszeit darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/03\/20\/ruestung-ohne-schwermetall\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Assad ist noch nicht fertig<\/strong><br>\nZynisch feiert sich der syrische Diktator in Ostghuta als Sieger und treibt die Ausl&ouml;schung seiner Gegner kaltschn&auml;uzig voran. Niemand wird ihn mehr aufhalten.<br>\nEin Kommentar von Andrea Backhaus<br>\n(&hellip;) Nun wei&szlig; die ganze Welt mittlerweile, wer f&uuml;r Assad die Terroristen sind, n&auml;mlich prinzipiell jeder, der gegen ihn ist. In diesem Falle sind das nicht nur die Islamisten, die Ostghuta, einen Vorortg&uuml;rtel von Damaskus, seit 2013 kontrollieren. Sondern auch die knapp 400.000 Zivilisten, die in der Provinz seit vielen Jahren vom Regime eingeschlossen sind &ndash; und die Assad als Verr&auml;ter sieht, die es ausnahmslos auszul&ouml;schen gilt.<br>\n(&hellip;) Assad l&auml;sst das Leid von Menschen, die er nicht als Syrer ansieht, weil sie ihn nicht unterst&uuml;tzen, bekanntlich unbeeindruckt.<br>\n(&hellip;) Nichts davon ist &uuml;berraschend: nicht die Brutalit&auml;t, mit der das Regime mithilfe Russlands und des Iran auf die eigene Bev&ouml;lkerung vorr&uuml;ckt, nicht das gezielte Ausl&ouml;schen von Frauen, Kindern, Kranken und Alten, nicht die Kaltschn&auml;uzigkeit, mit der sich das Regime bilderreich als Sieger feiern l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2018-03\/syrien-baschar-al-assad-ostghuta-vertreibung-flucht\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.W.:<\/strong> Der gesamte Artikel befindet sich auf diesem Niveau:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;&hellip; das gezielte Ausl&ouml;schen von Frauen, Kindern, Kranken und Alten&hellip;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzuf&uuml;gen. Ein unertr&auml;glicher Artikel.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu, gleich unertr&auml;glich: Stoppt diese H&ouml;lle auf Erden<\/strong><br>\nSeit sieben Jahren ist Syrien die H&ouml;lle auf Erden.<br>\nWie Pr&auml;sident Assad sein eigenes Volk vernichtet ist schauderhaft und klinisch: Er umzingelt, damit die Zivilisten nicht fliehen k&ouml;nnen, schneidet den Zugang zu Nahrungsmitteln und Medikamenten ab und greift verzweifelte Familien mit Bomben und sogar Chemiewaffen an. 400.000 sind gestorben &mdash; und jetzt hat er mit Ost-Ghouta ein neues Ziel im Visier.<br>\nEs gibt einen Grund, warum Assad diese Zerst&ouml;rung durchziehen konnte: Russland. Aber jetzt gibt es eine Sache, die Russland noch wichtiger sein k&ouml;nnte als Syrien: Die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft zu retten, die es dieses Jahr ausrichtet.<br>\nDie britische Premierministerin hat gerade angek&uuml;ndigt, dass keine Minister anreisen werden. Und in Deutschland wird heftig &uuml;ber einen Boykott debattiert. Das ist enorm! ! Wenn noch mehr Regierungen und Spieler sich unter dem Motto #cupofshame gegen diese WM-Schande stellen, k&ouml;nnte Russland sich gezwungen sehen, die Bombenangriffe zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/secure.avaaz.org\/campaign\/de\/alt_world_cup_loc\/\">Avaaz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Avaaz startet eine Petition, in der gefordert wird, die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Russland zu boykottieren<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Datenraub als Entwicklungshilfe<\/strong><br>\nDer neue Modebegriff in der Afrika-Hilfe hei&szlig;t &bdquo;Data 4 Development&ldquo; &ndash; eine gro&szlig;e Datensammlung f&uuml;r bessere Hilfe. Doch die Ziele und Methoden sind fragw&uuml;rdig. In Krisenregionen sollen anhand von Big-Data-Projekten Hilfsma&szlig;nahmen besser koordiniert werden, Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me besser &uuml;berwacht und kanalisiert werden. Alles soll von &uuml;berall zentral steuerbar sein, vom Silicon Valley, aus London, aus New York, nur nicht aus Afrika.<br>\n(&hellip;) &Ouml;ffentlich-Private-Partnerschaft<br>\nDie Vereinten Nationen haben in einer &ouml;ffentlich-privaten Partnerschaft die Initiative Global Pulse gegr&uuml;ndet. Unterst&uuml;tzer sind unter anderem Microsoft und Amazon, sowie das Weltwirtschaftsforum, dem wiederum die gr&ouml;&szlig;ten Internet- und Telekom-Konzerne angeh&ouml;ren, bei denen die interessantesten Daten anfallen. Global Pulse hat direkten Zugang zu Social-Media-Daten von Firmen wie Facebook und Twitter und nutzt diese, um in Indonesien Schwankungen von Nahrungsmittelpreisen besser zu verstehen, in Uganda Bev&ouml;lkerungswanderungen zu verfolgen oder die &ouml;ffentliche Meinung zu UN-Entwicklungszielen zu eruieren.<br>\n(&hellip;) Die Grundlage f&uuml;r all diese Anwendungen ist das, was neudeutsch Datenphilanthropie hei&szlig;t, also die Freigabe privater Daten f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Zwecke. Allerdings gehen die Datenstr&ouml;me vorallem auch auch in die andere Richtung. Regierungen werden aufgefordert, daf&uuml;r zu sorgen, dass von ihren B&uuml;rgern m&ouml;glichst viele Daten produziert werden und diese Unternehmen, Forschern und Hilfsorganisationen zur Verf&uuml;gung zu stellen. &hellip; &ldquo;Open data&rdquo; ist das Schlagwort daf&uuml;r.<br>\n(&hellip;) Ganz ohne Kritiker bleibt diese Strategie bei aller Effizienz nicht. Datenrechtler wie Linnet Taylor von der Universit&auml;t Tilburg kritisieren, dass es sehr oft selbst an rudiment&auml;ren Schutzbestimmungen f&uuml;r die Privatsph&auml;re fehle. &hellip; In den in Afrika nicht selten vorzufindenden autorit&auml;ren Regimen setzte es Oppositionelle, Fl&uuml;chtlinge und andere Gruppen einem betr&auml;chtlichen Risiko aus, wenn derart freiz&uuml;gig mit ihren Daten umgegangen werde, kritisiert Laura Mann von der London School of Economics.<br>\n(&hellip;) Die gro&szlig;en internationalen Daten-Konzerne bek&auml;men Zugang zu einem Datenschatz, mit dem sie ihr Gesch&auml;ft ausweiten und sich zu unentbehrlichen Partnern machen k&ouml;nnten.<br>\nAnstatt dass die Regierungen in den Stand versetzt w&uuml;rden, sich selbst zu helfen, gerieten sie immer mehr in Abh&auml;ngigkeit. &bdquo;Das gegenw&auml;rtige Rahmenwerk stellt eine Art Industriepolitik dar, bei der afrikanische Regierungen und Hilfsorganisationen das Lernen und die Innovation von privaten Unternehmen in anderen L&auml;ndern bef&ouml;rdern&ldquo;, analysiert die Forscherin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/961-d4d\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WM:<\/strong> Die Ausbeutung der dritten Welt l&auml;uft auf allen Schienen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bayern will die Befugnisse der Polizei massiv ausweiten<\/strong><br>\nBei &ldquo;drohender Gefahr&rdquo; soll die bayerische Polizei k&uuml;nftig leichter Telefone abh&ouml;ren und Briefe &ouml;ffnen d&uuml;rfen.<br>\nAus Sicht der Staatsregierung reicht es aus, wenn die Wahrscheinlichkeit begr&uuml;ndet ist, dass in &uuml;berschaubarer Zukunft eine Straftat begangen wird.<br>\n(&hellip;) Markus L&ouml;ffelmann, Richter am Landgericht M&uuml;nchen, verbindet mit der Einf&uuml;hrung der Kategorie der &ldquo;drohenden Gefahr&rdquo; eine &ldquo;nicht mehr akzeptable Herabsetzung der polizeilichen Eingriffsschwelle&rdquo;. So steht es in seiner Stellungnahme. Markus M&ouml;stl, der den Lehrstuhl f&uuml;r &ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t Bayreuth innehat, meint dagegen, die Staatsregierung bewege sich auf &ldquo;verfassungsrechtlich sicherem Boden&rdquo;.<br>\nGr&uuml;ne und SPD sehen in einer Polizei, die immer mehr im Verborgenen agiert, eine gro&szlig;e Gefahr&hellip;<br>\n(&hellip;) Sensible Daten aufzunehmen, obwohl noch nicht einmal ein Gefahrenverdacht besteht, nennt der Sachverst&auml;ndige Kurt Grauling, ehemaliger Richter am Bundesverwaltungsgericht, &ldquo;nicht nachvollziehbar&rdquo;.<br>\n&Auml;hnlich besorgt zeigt sich Petri bei dem geplanten Einsatz von intelligenter Video&uuml;berwachung wie sie vor kurzem bei einem Pilotversuch am Berliner Hauptbahnhof getestet wurde. Unter dem Vorbehalt der &ldquo;drohenden Gefahr&rdquo; d&uuml;rfte dann ein Gesichtserkennungssystem eingesetzt werden, um etwa m&ouml;gliche Terroristen aus der Menschenmenge herauszufiltern<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/kriminalitaet-bayern-will-die-befugnisse-der-polizei-massiv-ausweiten-1.3912091\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Saddam, Bush und Medienkampagnen: Vor 15 Jahren begann der Irakkrieg<\/strong><br>\nAm 20. M&auml;rz 2003 begann der Irakkrieg. Der v&ouml;lkerrechtswidrige Angriff wurde mit massiven Bombardierungen eingeleitet, Pr&auml;sident Saddam Hussein wurde drei Jahre sp&auml;ter hingerichtet. Vorbereitet wurde der Krieg mit einer intensiven Desinformations-Kampagne.<br>\nVor 15 Jahren, am 20. M&auml;rz 2003, begann der Irakkrieg. Der auf keinerlei erkennbarer v&ouml;lkerrechtlicher Grundlage erfolgende Angriff auf das Land im Nahen Osten wurde mit einer massiven Bombardierung der Hauptstadt Bagdad eingeleitet, wenig sp&auml;ter konnte die &ldquo;Koalition der Willigen&rdquo; die Metropole einnehmen. Sie konnte den irakischen Pr&auml;sidenten Saddam Hussein st&uuml;rzen, drei Jahre sp&auml;ter wurde dieser hingerichtet.<br>\nVorangegangen war der Invasion eine intensive Desinformations-Kampagne, im Zuge derer westliche Politiker und Medien dem Irak den Besitz von &ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; vorwarfen. Wie man heute wei&szlig;, gab es f&uuml;r diesen offiziellen Kriegsgrund keine faktische Grundlage, die Vorw&uuml;rfe wurden auch schon vor dem Krieg massiv angezweifelt &ndash; etwa vom britischen Waffenexperten David Kelly: Der war die Quelle eines Berichts des britischen Senders BBC, welcher der Regierung vorwarf, die Angaben &uuml;ber die &ldquo;Massenvernichtungswaffen&rdquo; des Irak &ldquo;aufgebauscht&rdquo; zu haben. Kurz darauf wurde Kelly tot aufgefunden, offiziell hei&szlig;t es, er habe Suizid begangen.<br>\nDie UNO hatte den Irak auf Druck der USA bereits seit dem Golfkrieg von 1991 mit harschen Sanktionen unter Druck zu setzen versucht. W&auml;hrend jedoch das politische System Iraks von diesen von zahlreichen Beobachtern als unmenschlich bezeichneten Ma&szlig;nahmen weitgehend unber&uuml;hrt blieb, trafen sie die Bev&ouml;lkerung mit voller Wucht. 1996 wurde die Ex-US-Au&szlig;enministerin Madeleine Albright von einer Journalistin gefragt, ob die Sanktionen &ldquo;den Preis wert gewesen&rdquo; seien. Der &ldquo;Preis&rdquo;, den sie meinte, sind die laut Menschenrechts-Initiativen 500.000 wegen der Sanktionen gestorbenen irakischen Kinder. Albright musste nicht lange &uuml;berlegen: &ldquo;Es ist diesen Preis wert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/67022-vor-15-jahren-begann-irakkrieg\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(MW\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43075","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43075"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43075\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43082,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43075\/revisions\/43082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}