{"id":4312,"date":"2009-11-04T09:03:08","date_gmt":"2009-11-04T08:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4312"},"modified":"2014-01-23T11:30:21","modified_gmt":"2014-01-23T10:30:21","slug":"zur-rede-der-kanzlerin-im-kapitol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4312","title":{"rendered":"Zur Rede der Kanzlerin im Kapitol"},"content":{"rendered":"<p>Nat&uuml;rlich ist eine <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/dokumentation-merkels-kongress-rede-im-wortlaut;2478197;0\">Rede<\/a> einer deutschen Kanzlerin vor den Senatoren und Kongressabgeordneten unter der Kuppel des Kapitols in Washington ein historisch zu nennendes Ereignis, schlie&szlig;lich ist es 52 Jahre her, dass Konrad Adenauer &ndash; allerdings nacheinander &ndash; vor beiden H&auml;usern sprechen durfte. Aber waren dieses Ereignis und diese Rede wirklich so gro&szlig;artig, dass nahezu die gesamte Medienlandschaft in einen Begeisterungstaumel fallen m&uuml;sste? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p><em>&bdquo;Bravo, Kanzlerin! Diese Rede war gr&ouml;&szlig;er als ihre bisherige Kanzlerschaft&ldquo;<\/em> schrieb etwa der Spiegel-Korrespondent <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,659088,00.html\">Gabor Steingart<\/a>, und die allermeisten der &uuml;ber tausend Artikel, die Google News gestern Abend zu diesem Ereignis anbot, &uuml;berschlugen sich geradezu vor Begeisterung.<\/p><p>Nun will ich nicht immer nur herumn&ouml;rgeln und gerne anerkennen, dass die Rede gut durchkomponiert und geschickt auf die <em>&bdquo;Seele&ldquo;<\/em> ihrer Gastgeber abgestimmt war. In dem Land, wo angeblich der Tellerw&auml;scher zum Million&auml;r aufsteigen kann, kommt eben eine auf das eigene Schicksal bezogene Geschichte gut an. Die Geschichte vom M&auml;dchen, das jenseits der Mauer und des Eisernen Vorhangs aufgewachsen war, f&uuml;r das <em>&bdquo;das Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten&ldquo; &bdquo;unerreichbar&ldquo;<\/em> schien und das es schlie&szlig;lich bis zur Kanzlerin aller Deutschen geschafft hat. Den Anwesenden schmeichelte die Begeisterung f&uuml;r den <em>&bdquo;American Dream&ldquo; <\/em>und den <em>&bdquo;Geist der Freiheit&ldquo;<\/em>. Die Dankbarkeit f&uuml;r die Luftbr&uuml;cke, f&uuml;r die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten, f&uuml;r die Besuche amerikanischer Pr&auml;sidenten an der Berliner Mauer und f&uuml;r das Geschenk der Einheit, das ist Balsam auf die Wunden der amerikanischen Seele. Man kann sich dabei huldigen lassen, dass es stets um humanit&auml;re Akte und nicht auch um handfeste Machtpolitik gegangen sei.<\/p><p>Sieben mal stehende Ovationen und zwei Minuten stehender Beifall belegen, dass Merkels Rede bei den Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rern angekommen ist. Insofern hat Angela Merkel eine gute Rede gehalten.<\/p><p>Bevor man allerdings die Kanzlerin jetzt in den Himmel hebt, sollte man ein paar irdische Tatsachen und vor allem die Inhalte der Rede nicht ganz au&szlig;er Acht lassen.<\/p><p>Da ist zun&auml;chst einmal ganz n&uuml;chtern festzustellen, dass die <em>&bdquo;beispiellose Ehre&ldquo;<\/em>, im Kapitol sprechen zu d&uuml;rfen, schon vielen anderen Staatschefs zuvor zuteil wurde &ndash; allein in j&uuml;ngster Zeit etwa Gordon Brown, Nicolas Sarkozy und sogar Silvio Berlusconi. Man sollte bei dem Beifall der Senatoren und Abgeordneten auch nicht &uuml;bersehen, dass diese Art der Aufwartung zum &uuml;blichen Ritual der US-amerikanischen Politikinszenierung geh&ouml;rt. Obama wurde unl&auml;ngst auch &uuml;berschw&auml;nglich gefeiert, doch der politische Alltag zeigt, dass man von solchen Ritualen nicht allzu viel erwarten darf.<\/p><p>Deutlich redete die Kanzlerin den US-amerikanischen Politikern bei der Klimapolitik ins Gewissen: Es gebe auch eine <em>&bdquo;Mauer zwischen Gegenwart und Zukunft&ldquo;<\/em>, und <em>&bdquo;diese Mauer versperrt den Blick auf die Bed&uuml;rfnisse kommender Generationen. Sie verhindert den dringend notwendigen Schutz unserer nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen und unseres Klimas.<br>\nWir alle wissen: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir brauchen eine Einigung auf der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen. Wir brauchen eine Einigung auf ein Ziel: Die globale Erw&auml;rmung darf zwei Grad Celsius nicht &uuml;berschreiten.&ldquo;<\/em><\/p><p>Beim Beifall auf diese Passage muss allerdings einschr&auml;nkend darauf hingewiesen werden, dass sich auf dem rechten Fl&uuml;gel, wo die Republikaner sitzen, keine Hand r&uuml;hrte und alle trotzig sitzen blieben. <\/p><p>Die Kanzlerin w&auml;re bei ihrem Appell an die amerikanische Politik auch glaubw&uuml;rdiger gewesen, wenn sie nach dem EU-Gipfel vom letzten Freitag in Br&uuml;ssel mit Ergebnissen h&auml;tte aufwarten <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:verhandlungsspielraum-klimabremserin-merkel\/50031774.html\">k&ouml;nnen<\/a>. Pr&auml;sident Obama d&uuml;rfte es jedenfalls schwer fallen, mit Verweis auf konkrete Belege f&uuml;r eine Vorreiterrolle Europas oder gar Deutschlands seine Senatoren und Kongressabgeordneten zu einem konkreten Verhandlungsangebot f&uuml;r die Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen zu &uuml;berreden. <\/p><p>Aber Angela Merkel hat die gro&szlig;e Aufmerksamkeit f&uuml;r diese Rede genutzt, sich einmal mehr als gro&szlig;e Klima-Vork&auml;mpferin zu profilieren. Sie hat dabei klug vorgebeugt. Wenn in Kopenhagen nicht viel herauskommt, so hat sie wenigstens wieder einmal gemahnt. Gekostet &ndash; im Wortsinn &ndash; hat sie das jedenfalls nichts.<\/p><p>Bei der Rede der Kanzlerin im Kapitol dr&auml;ngte sich mir immer wieder die Frage auf, welche Gegenleistung erwarten die USA eigentlich f&uuml;r diese <em>&bdquo;Ehre&ldquo;<\/em>. Und wenn Worte etwas z&auml;hlen, so hat Angela Merkel ihre Gegenleistungen brav geliefert, vor allem bei den Themen Afghanistan, Iran und bei der st&auml;rkeren Unterst&uuml;tzung der NATO.<\/p><p>Obama denkt derzeit ja &uuml;ber eine massive Erh&ouml;hung der Truppenzahl in Afghanistan nach und will die Last nicht l&auml;nger alleine tragen m&uuml;ssen. Merkel versprach ihm: <em>&bdquo;Wir wollen das Konzept der sog. vernetzten Sicherheit zum Erfolg zu f&uuml;hren. Das besagt: Ziviles und milit&auml;risches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden&hellip; Erfolgreich werden wir sein, wenn wir wie bisher jeden weiteren Schritt im B&uuml;ndnis gemeinsam gehen. Deutschland stellt sich dieser Verantwortung.&ldquo;<\/em><br>\nDie Einforderung dieser deutschen <em>&bdquo;Verantwortung&ldquo;<\/em> wird garantiert nicht lange auf sich warten lassen.<\/p><p>Ein schlimmer Fauxpas in der Redepassage zu Afghanistan war Merkels Rekurs auf George W. Bush:<em>&bdquo;Weil wir nach den Anschl&auml;gen des 11. September mit dem damaligen Pr&auml;sidenten George W. Bush die &Uuml;berzeugung geteilt haben, dass von Afghanistan aus nie wieder die Sicherheit der Welt bedroht werden darf, steht Deutschland dort seit 2002 mit dem drittgr&ouml;&szlig;ten Truppenkontingent.&ldquo;<\/em><br>\nHaben die Redenschreiber &uuml;bersehen, dass George W. Bush f&uuml;r seinen Milit&auml;rschlag in Afghanistan <a href=\"http:\/\/www.uni-kassel.de\/fb5\/frieden\/themen\/Voelkerrecht\/gutachten.html?\">keine Erm&auml;chtigung der Vereinten Nationen hatte<\/a> Hat nicht gerade Deutschland darauf Wert gelegt, dass ein Mandat der UN f&uuml;r Eins&auml;tze der Bundeswehr vorliegt?<\/p><p>Beim Thema Uranaufbereitung im Iran st&uuml;tzt Merkel die Hardliner in den USA: Ohne auf den von der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEA) vorgelegten Kompromiss zur Urananreicherung und ohne auf das Verhandlungsangebot von Seiten des Irans einzugehen, redet Merkel von <em>&bdquo;Null Toleranz&ldquo;<\/em> und droht ohne akuten Anlass <em>&bdquo;mit harten wirtschaftlichen Sanktionen.&ldquo;<\/em> Wenn man wohl gesonnen sein will, mag man darin eine Ablehnung von milit&auml;rischen Sanktionen herauslesen, aber der Zeitpunkt f&uuml;r solche Drohgeb&auml;rden ist &ndash; gelinde gesagt &ndash; undiplomatisch. Merkel st&auml;rkt damit nur die Hardliner in den USA, die schon jetzt f&uuml;r harte (auch milit&auml;rische) Sanktionen eintreten, w&auml;hrend Pr&auml;sident Obama (anders als Bush jun.) mit dem Iran <em>&bdquo;reden&ldquo;<\/em> will.<\/p><p>Merkel gibt ein uneingeschr&auml;nktes Bekenntnis zur NATO ab, ohne ein Wort dar&uuml;ber zu sagen, wie die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzeptes dieses Milit&auml;rb&uuml;ndnisses aussehen soll. Sie gibt eine Blankovollmacht, dass Europa sich milit&auml;risch noch st&auml;rker engagieren wird. Es ist schon bemerkenswert, dass sie ein heikles Thema, das im Rahmen der Diskussion &uuml;ber den EU-Verfassungsvertrag stets verschwiegen wurde, nun gerade im Ausland anspricht: n&auml;mlich dass dieser Vertrag milit&auml;rische Kampfeins&auml;tze zum integralen Bestandteil k&uuml;nftiger europ&auml;ischer Au&szlig;enpolitik macht (Art. 42 EUV). Merkel sagte unverbl&uuml;mt: <em>&bdquo;Wir Europ&auml;er k&ouml;nnen dazu (zur NATO) in Zukunft sogar noch mehr beitragen. Denn wir Europ&auml;er sind in diesen Wochen im Begriff, unserer Europ&auml;ischen Union eine neue vertragliche Grundlage zu geben.&ldquo;<\/em><br>\n(Das Verh&auml;ltnis zwischen den Vereinten Nationen und der NATO hat Merkel leider nicht angesprochen.)<\/p><p>Merkel kritisierte nicht den hegemonialen und unilateralen Anspruch der Bush-Regierung, das mag man ihr als Freundlichkeit gegen&uuml;ber dem Gastgeber noch nachsehen. Aber es ist auffallend, wie oft der Begriff <em>&bdquo;Partnerschaft&ldquo;<\/em>, ja sogar das imperiale <em>&bdquo;Partnership in Leadership&ldquo;<\/em> auftauchte. Auch wenn es auf Englisch ist, &bdquo;Leadership&ldquo; hei&szlig;t auf gut deutsch F&uuml;hrerschaft oder F&uuml;hrung. <\/p><p><em>&bdquo;Lassen Sie uns gemeinsam f&uuml;r eine Weltwirtschaftsordnung eintreten, die im Interesse Amerikas und Europas ist&ldquo;<\/em>, ruft Merkel aus. Ist der Anspruch auf weltweite F&uuml;hrung und die Schaffung einer Wirtschaftsordnung, die europ&auml;ischen und US-amerikanischen Interessen dient, besser oder anders zu beurteilen, wenn ein derartiger hegemonialer Anspruch von einer Partnerschaft zwischen Europa und den USA ausgeht? Muss man zuerst die NATO st&auml;rken und die unbedingte Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA beschw&ouml;ren, muss man sich also zuerst abgrenzen bevor man Partnerschaften mit anderen, also etwa mit Russland, China und Indien aufbaut? Und was ist eigentlich mit den Beziehungen zum islamischen Teil der Welt? Und welche Rolle spielen die &auml;rmsten L&auml;nder gegen&uuml;ber dieser Partnerschaft der gemeinsamen Interessen?<\/p><p>Nun ist das Buhlen der Europ&auml;er um die US-amerikanische Gunst verst&auml;ndlich, sind doch die faktischen (finanziellen) Abh&auml;ngigkeiten der USA von China erheblich manifester. Man denke nur an die durch das Ungleichgewicht im Handel mit den USA angeh&auml;uften Dollar-W&auml;hrungsreserven oder daran, dass Peking rund 800 Milliarden Dollar direkt in US-Staatsanleihen angelegt hat. Dennoch ist die Unterw&uuml;rfigkeit unserer Kanzlerin eher besch&auml;mend, als dass davon der Anspruch auf eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Europ&auml;ern und US-Amerikanern ausginge. <\/p><p>Man muss nicht erwarten, dass im Washingtoner Kapitol vor aller &Ouml;ffentlichkeit die Menschen- und V&ouml;lkerrechtsverletzungen der USA angesprochen werden, man muss auch nicht unbedingt das nach wie vor schreiende Unrecht in Guantanamo anprangern, aber muss man deshalb v&ouml;llig unkritisch den Mythos vom <em>&bdquo;Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten&ldquo;<\/em> hochleben lassen? Ging dieser Mythos historisch leider nicht immer auch einher mit dem Widerspruch zwischen dem Ideal und der Wirklichkeit &ndash; und das f&uuml;r jedermann sp&uuml;rbar gerade jetzt in der Wirtschaftskrise? <\/p><p>Merkel beschwor die <em>&bdquo;gemeinsame Wertebasis&ldquo;<\/em>, ja sogar die <em>&bdquo;Wertegemeinschaft der Nato<\/em>&ldquo;. Wie stand es eigentlich um diese Wertegemeinschaft in der &Auml;ra George W. Bush? Ist mit dem falschen Etikett <em>&bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo;<\/em> nicht die neoliberale Politik im Inneren und die milit&auml;rische Intervention au&szlig;erhalb betrieben worden? Und vor allem, wo bleibt dabei die europ&auml;ische Wertetrias Libert&eacute;, Egalit&eacute;, Fraternit&eacute;? <\/p><p>Kaum ein Wort benutzt Merkel h&auml;ufiger als die <em>&bdquo;Freiheit&ldquo;<\/em>, aber sie spricht dabei vor allem das (wirtschafts-)liberale angels&auml;chsische Freiheitsverst&auml;ndnis an: <em>&bdquo;Freiheit ist das Lebensgesetz unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft.&ldquo;<\/em> Von der <em>&bdquo;sozialen Marktwirtschaft&ldquo;<\/em>, die sie ja angeblich <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article3123123\/Merkel-Soziale-Marktwirtschaft-weltweit-einfuehren.html\">weltweit einf&uuml;hren wollte<\/a>, hat sie keine Silbe geredet. Sie sprach im Zusammenhang mit der Finanzkrise lieber &uuml;ber <em>&bdquo;eine Freiheit in und zur Verantwortung&ldquo;<\/em>. Daf&uuml;r bed&uuml;rfe es einer Ordnung. Der Beinahe-Zusammenbruch der internationalen Finanzm&auml;rkte habe gezeigt, was passiere, wenn es diese Ordnung nicht gebe. Sie forderte einen Ordnungsrahmen, der den <em>&bdquo;Missbrauch von Freiheit&ldquo;<\/em> eingrenzt. Von einem ordnungspolitischen Rahmen, der auch f&uuml;r einen sozialen Ausgleich sorgen soll, sprach sie anders als hier im Lande nicht. <\/p><p>Der wirtschaftsliberale <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,659088,00.html\">Gabor Steingart<\/a> meint das zwar als Lob, aber er hat mit seinem Urteil Recht: <em>&bdquo;Zu Hause arbeitet sich Merkel haupts&auml;chlich am Begriff der &ldquo;sozialen Gerechtigkeit&rdquo; ab, was im Alltagsgesch&auml;ft vor allem Klientelpolitik bedeutet. In Washington drang sie zum Wesentlichen vor: Dem Begriff der Freiheit.<br>\nDass so mancher daheim dies als anbiedernd empfinden wird, st&ouml;rte sie nicht. Merkel war in Bekennerlaune.&ldquo;<\/em><\/p><p>Und die FAZ macht sich schon Hoffnung: <em>&ldquo;Wer vor dem Kongress in Washington eine solche Ode an die Freiheit vortr&auml;gt, wird wissen, dass er dem Bundestag und der deutschen &Ouml;ffentlichkeit nicht <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1\/Doc~EE30243144BFD49C8ACF858966626C825~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">viel weniger bieten kann.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><p>Ob Merkels Bekenntnis zur Freiheit nach liberalem, angels&auml;chsischen Verst&auml;ndnis nun eine Verbeugung vor dem amerikanischen Publikum oder Ausdruck ihres wahren, politischen Weltbildes war, das werden wir in der politischen Praxis der schwarz-gelben Koalition hierzulande ziemlich bald und deutlich erfahren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nat&uuml;rlich ist eine <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/dokumentation-merkels-kongress-rede-im-wortlaut;2478197;0\">Rede<\/a> einer deutschen Kanzlerin vor den Senatoren und Kongressabgeordneten unter der Kuppel des Kapitols in Washington ein historisch zu nennendes Ereignis, schlie&szlig;lich ist es 52 Jahre her, dass Konrad Adenauer &ndash; allerdings nacheinander &ndash; vor beiden H&auml;usern sprechen durfte. Aber waren dieses Ereignis und diese Rede wirklich so gro&szlig;artig, dass nahezu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4312\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[172,1,41,176],"tags":[368,315,420,419],"class_list":["post-4312","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufruestung","category-das-kritische-tagebuch","category-medienanalyse","category-umweltpolitik","tag-bush-george-w","tag-merkel-angela","tag-spiegel","tag-steingart-gabor"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4312"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4312\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20121,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4312\/revisions\/20121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}