{"id":4313,"date":"2009-11-04T09:17:34","date_gmt":"2009-11-04T08:17:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4313"},"modified":"2009-11-04T09:20:15","modified_gmt":"2009-11-04T08:20:15","slug":"hinweise-des-tages-1012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4313","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Katholische Arbeitnehmerbewegung f&uuml;rchtet die Folgen des Koalitionsvertrags, Externe machen in Deutschland Gesetze, die FDP zeigt bei Anne Will ihr wahres Gesicht, keine Konvergenz Osteuropas (AM\/KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">KAB: Rettet die soziale Marktwirtschaft! <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Seit 2000 haben Externe an 60 Gesetzen und Verordnungen mitgewirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">TV-Kritik &ldquo;Anne Will&rdquo;: Schlimmer als asozial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">&raquo;Armutsbek&auml;mpfung steht nicht mehr im Vordergrund&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Klamme Krankenkassen bezahlen Wellness-Reisen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Bundesagentur ger&auml;t wegen Artikeldienst in Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Euro n&auml;hert sich Schmerzgrenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Niederlande kaufen Bankdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">EU prophezeit Deutschland ein Job-Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die globale Krise an der &ouml;stlichen Peripherie Europas. Platzt die Illusion der Konvergenz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Oxfam-Studie: Metro und Co. bedrohen Jobs in Indien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>KAB: Rettet die soziale Marktwirtschaft! <\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag von CDU\/CSU und FDP wird die &bdquo;Politik der Spaltung&ldquo; versch&auml;rfen. Statt mehr soziale Gerechtigkeit als Ziel des politischen Handelns der Regierung in den n&auml;chsten Jahren festzuschreiben, wartet der Koalitionsvertrag mit einem Katalog von Grausamkeiten auf, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner und vor allem Arbeitssuchende st&auml;rker belasten wird als bisher.<br>\nDen angek&uuml;ndigten Steuerentlastungen stehen etwa Mehrbelastungen gegen&uuml;ber, die die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft vertiefen und damit die Umverteilung von unten nach oben versch&auml;rfen. Die Einf&uuml;hrung eines Stufentarifs statt einer durchg&auml;ngig progressiven Besteuerung aller Einkunftsarten f&uuml;hrt selbst bei Entlastungen unterer Einkommensgruppen zu &uuml;berproportionalen Steuerersparnissen der oberen Einkommensschichten.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/091104%20hinweise_erklaerung_10_2008_koalitionsvertrag1.pdf\">Bundesausschuss der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands [PDF &ndash; 16 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Seit 2000 haben Externe an 60 Gesetzen und Verordnungen mitgewirkt<\/strong><br>\nSeit dem Jahr 2000 haben externe Kr&auml;fte wie etwa Anwaltskanzleien an insgesamt 60 verk&uuml;ndeten Gesetzen und Verordnungen mitgewirkt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/141\/1614133.pdf\">16\/14133 [PDF &ndash; 4.9 MB]<\/a>) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (<a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/140\/1614025.pdf\">16\/14025 [PDF &ndash; 48.4 KB]<\/a>) hervor. Zuvor wurde demnach eine solche Mitwirkung lediglich einmal im Jahr 1991 einmal registriert.<br>\nDabei wurden die Erhebungen r&uuml;ckwirkend bis zum Jahr 1990 begrenzt, wie die Regierung in der Vorlage erl&auml;utert. Es sei &ldquo;nicht davon auszugehen, dass vor 1990 Externe in nennenswertem Umfang an der Erarbeitung von Gesetzen und Verordnungen mitgewirkt haben, da selbst im Zeitraum von 1990 bis 1999 nur einmal eine externe Beratung&rdquo; stattgefunden habe.<br>\nAllein 2009 wirkten Externe den Angaben zufolge an der Erarbeitung von verk&uuml;ndeten Gesetzen und Verordnungen in 16 F&auml;llen mit, von denen neun auf das Bundesumweltministerium entfallen. Das Ressort lag laut Antwort auch insgesamt mit 36 F&auml;llen und damit mehr als der H&auml;lfte aller Fremdarbeiten an der Spitze; gefolgt vom Bundesverkehrsministerium mit zehn F&auml;llen. Beim Bundesinnenministerium wurden f&uuml;nf F&auml;lle verzeichnet und beim Bundesfinanzministerium vier F&auml;lle. Das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung registrierte drei F&auml;lle, das Bundeswirtschaftsministerium zwei F&auml;lle und das Familienministerium einen Fall.<br>\nF&uuml;r die externen Leistungen zahlte das Bundesumweltministerium der Aufstellung zufolge insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro an Honoraren und das Verkehrsministerium mehr als 2,1 Millionen Euro. Beim Bundesinnenministerium fielen insgesamt gut 485.000 Euro an, beim Bildungs- und Forschungsministerium knapp 52.000 Euro und beim Familienministerium 2.500 Euro. Die entsprechenden Angaben des Finanz- und des Wirtschaftsministeriums sind laut Antwort als &ldquo;VS-Vertraulich&rdquo; eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/141\/1614133.pdf\">Bundestag [PDF &ndash; 4.9 MB<\/a>]<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>TV-Kritik &ldquo;Anne Will&rdquo;: Schlimmer als asozial<\/strong><br>\nSchwarz-gelb macht die politische Talkshow wieder spannend! Gestern bei Anne Will gab Martin Lindner, Bundesvorstandsmitglied der FDP, der SPD-Frau Hannelore Kraft die sch&ouml;nste Steilvorlage: Von wegen soziale K&auml;lte, wie es vor der Wahl hie&szlig;, das sehe man ja jetzt, dass das Unsinn sei. &ndash; Dann warb er allen Ernstes mit einkommensunabh&auml;ngigen Beitr&auml;gen f&uuml;r die Krankenversicherung.<br>\nDie Kopfpauschale ist zur&uuml;ck, konterte Kraft, die Ausweitung der Zweiklassen-Medizin nehme Fahrt auf. (&hellip;)<br>\nDaf&uuml;r gab es den wirklich uns&auml;glichsten Beitrag aller Zeiten vom Medienwissenschaftler Norbert Bolz, der verk&uuml;ndete <em>&ldquo;zu viel Gleichheit macht unm&uuml;ndig&rdquo;<\/em>. Und <em>&ldquo;schlimmer als asozial ist zu sozial&rdquo;<\/em>.<br>\nIm Netz k&ouml;nnen Sie sich die Sendung hier anschauen.<br>\nIst ja wurst, dass die Gleichheit in Artikel 1 der Menschenrechtserkl&auml;rung festgelegt ist, Bolz glaubt, dass Gleichheit die Freiheitsrechte der Menschen beschneidet. Denn, so verk&uuml;ndet er salbungsvoll, die Gesundheit sei schlie&szlig;lich ein Markt, das d&uuml;rfe man nicht vergessen. Und das Gesundheitsproblem sei nirgends auf der Welt gel&ouml;st.<br>\nWie zynisch ist das angesichts der M&uuml;tter- und Kindersterblichkeitsraten in Krisengebieten etwa, der weltweiten Aids-Epedemie, ohne Worte. Die Milleniumsziele?<em> &ldquo;Every child matters&rdquo;<\/em>? Nicht f&uuml;r Bolz, der h&auml;lt ein gerechtes Gesundheitswesen f&uuml;r unbezahlbar und will &ndash; sehr pragmatisch &ndash; es auch gar nicht mehr anstreben. Norbert Bolz ist die Karikatur eines Intellektuellen im dreiteiligen Anzug, wie ihn der hirnloseste Marktliberalismus nur erschaffen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/kultur_und_medien\/fr_fernsehkritik\/2054301_TV-Kritik-Anne-Will-Schlimmer-als-asozial.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Ein lesenswerter FR-Kommentar &ndash; alle Achtung!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Armutsbek&auml;mpfung steht nicht mehr im Vordergrund&laquo;<\/strong><br>\nDirk Niebel (FDP) als neuer Entwicklungsminister ist Garant daf&uuml;r, dass die Exportinteressen an erster Stelle stehen. Ein Gespr&auml;ch mit Rainer Falk, Herausgeber des Informationsbriefes Weltwirtschaft &amp; Entwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/11-04\/039.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klamme Krankenkassen bezahlen Wellness-Reisen <\/strong><br>\nDas Gesetz schreibt den gesetzlichen Krankenkassen vor, Geld f&uuml;r Pr&auml;vention auszugeben. Gerade &auml;rmeren Menschen soll so geholfen werden, vorbeugend etwas f&uuml;r ihre Gesundheit zu tun. Allerdings flie&szlig;t das Geld oft nicht sehr zielgerichtet. Die Kassen zahlen auch Wellness-Reisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5060726\/Klamme-Krankenkassen-bezahlen-Wellness-Reisen.html?print=yes#reqdrucken\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Irgendwie kommt es einem schon so vor, als ob hier die alte &bdquo;Morgens-Fango-abends-Tango-Rethorik&ldquo; wieder ausgegraben wird. Dabei sollten doch Krankenkassen attraktive Zusatzangebote machen, um den Wettbewerb zu f&ouml;rdern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesagentur ger&auml;t wegen Artikeldienst in Kritik<\/strong><br>\nWegen eines neu eingef&uuml;hrten Artikeldienstes f&uuml;r Zeitungen und Zeitschriften ist die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ins Visier des Deutschen Journalisten-Verbandes geraten (DJV). Die Bundesbeh&ouml;rde versuche auf diese Weise, Medien in ihrem Sinne zu beeinflussen, kritisierte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in einer Mitteilung vom Dienstag. Zu kritischem Journalismus geh&ouml;re eigene Recherche unabdingbar dazu. Journalisten sollten daher die BA-Themendienste &laquo;links liegen lassen&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/arbeitsrecht\/ticker\/ticker.php?ID=1228603393&amp;script=\/arbeitsrecht\/ticker\/wScripts\/nachricht_anzeigen.ws&amp;navid=1\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Euro n&auml;hert sich Schmerzgrenze<\/strong><br>\nSchattenseite des starken Euro: Der steigende Kurs der Gemeinschaftsw&auml;hrung droht die deutsche Exportwirtschaft in massive Schwierigkeiten zu st&uuml;rzen. Die St&auml;rke des Euro ist vor allem eine Schw&auml;che des Dollar: Infolge der Finanzkrise und ausufernder Schulden h&auml;lt die US-Notenbank Fed die Zinsen auf dem historisch niedrigen Niveau von knapp &uuml;ber null Prozent. In der Euro-Zone liegt der Leitzins dagegen bei einem Prozent. Das macht die europ&auml;ische W&auml;hrung f&uuml;r Investoren attraktiver, und der Euro-Kurs steigt. In seiner Studie hat Ansgar Belke gemeinsam mit dem Gie&szlig;ener &Ouml;konom Matthias G&ouml;cke den Einfluss des Euro-Dollar-Wechselkurses auf die deutschen Exporte im Zeitraum zwischen dem ersten Quartal 1995 und dem vierten Quartal 2008 untersucht. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die Schmerzgrenze f&uuml;r deutsche Exporteure bei ungef&auml;hr 1,55 $ pro Euro liegen d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:drohender-exporteinbruch-euro-naehert-sich-schmerzgrenze\/50029170.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niederlande kaufen Bankdaten<\/strong><br>\nDer niederl&auml;ndische Staat hat von einem ungenannten Informanten eine Liste mit Daten &uuml;ber &laquo;einige hundert&raquo; Niederl&auml;nder erhalten, die &uuml;ber Bankkonten im Ausland mutmasslich Steuern hinterzogen haben sollen. Dies ist einem Brief des Finanzstaatssekret&auml;rs Jan Kees de Jager ans Parlament und einem Communiqu&eacute; des Finanzministeriums zu entnehmen. Es gehe um Konten bei Banken &laquo;in mindestens zwei europ&auml;ischen Staaten&raquo;, heisst es im erw&auml;hnten Brief. Laut einer ersten Analyse seien im Durchschnitt einige hunderttausend Euro pro Konto dem Zugriff des Fiskus vorenthalten worden. In einigen F&auml;llen seien es einige zehn Millionen Euro. Es gehe um eine Gruppe von Steuerzahlern, die wissentlich und absichtlich w&auml;hrend Jahren grosse Summen der Besteuerung entzogen h&auml;tten, gab de Jager zu Protokoll. Die Informationen erm&ouml;glichten einen &laquo;grossen Schlag&raquo; gegen die &laquo;Schwarzsparer&raquo;. Konkretere Angaben machte das Ministerium nicht, doch ist in Den Haag zu h&ouml;ren, dass vor allem Konten in Luxemburg, der Schweiz und Liechtenstein betroffen sein sollen. Der niederl&auml;ndische Fiskus hat begonnen, die auf der Liste erfassten Steuerpflichtigen anzuschreiben und eine Klarstellung einzufordern. &Uuml;berf&uuml;hrten Steuers&uuml;ndern droht in den Niederlanden eine Steuernachforderung f&uuml;r die letzten 12 Jahre zuz&uuml;glich einer Busse von bis zu 300% der Steuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/niederlande_steuerflucht_1.3961997.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Deutschen Finanzbeamten, die solchen Einsatz zeigen, droht, von ihrem Arbeitgeber f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt zu werden, siehe Hinweis 6 vom 11.5.2009: <a href=\"?p=3931\">&bdquo;Whistleblower-Preis: Steuerfahnder f&uuml;r gute Arbeit geschasst&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU prophezeit Deutschland ein Job-Desaster<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission sagt Deutschland einen dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit ab 2010 voraus. In ihrer Konjunkturprognose wird ein Anstieg der Arbeitslosenquote von derzeit 7,7 Prozent auf 9,2 Prozent prophezeit. Der neue Arbeitsminister will nun die Kurzarbeit verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article5073046\/EU-prophezeit-Deutschland-ein-Job-Desaster.html\">welt.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die globale Krise an der &ouml;stlichen Peripherie Europas. Platzt die Illusion der Konvergenz?<\/strong><br>\nDas Projekt der Integration der &ouml;stlichen und s&uuml;d&ouml;stlichen Peripherie Europas basiert auf der Erwartung der Angleichung der materiellen Lebensverh&auml;ltnisse. Durch die internationale Finanzkrise wird eine solche Konvergenz jedoch immer unwahrscheinlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/ipg\/ipg-2009-3\/05_a_ehrke_d.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung&nbsp;[PDF &ndash; 159 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Oxfam-Studie: Metro und Co. bedrohen Jobs in Indien<\/strong><br>\nSupermarktriesen wie Metro und Wal-Mart erobern den indischen Markt. Einzelhandel und Landwirtschaft auf dem Subkontinent wird das v&ouml;llig umkrempeln &ndash; so eine Studie von Oxfam. Der Eintritt der Handelsketten, zu denen neben dem US-Giganten Wal-Mart und der deutschen Metro auch Carrefour aus Frankreich und die britische Tesco z&auml;hlen, werde deshalb weitreichende soziale Folgen haben. Bevorzugte Vertragspartner der Ketten seien mittlere und gr&ouml;&szlig;ere landwirtschaftliche Betriebe. Der Direktor des regierungsunabh&auml;ngigen Verbandes India FDI Watch, Dharmendra Kumar, bef&uuml;rchtet, dass Einzelhandel und Landwirtschaft als die beiden besch&auml;ftigungsintensivsten Sektoren in Indien durch die Expansion der Supermarkt-Ketten &ldquo;v&ouml;llig umgekrempelt&rdquo; werden. &ldquo;B&auml;uerinnen und Arbeiter, Verk&auml;ufer und Ladenbesitzerinnen, genossenschaftliche L&auml;den und Verarbeiter, sie alle w&auml;ren unmittelbar negativ betroffen&rdquo;, sagte Kumar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2057777&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig fragt man sich, warum diese Kritik an den Supermarkt-Ketten so sehr an den L&auml;ndern der Dritten Welt&nbsp; festgemacht wird. Ist es denn nicht so, dass Einzelhandel und Landwirtschaft auch hierzulande durch die Existenz der Supermarkt-Ketten &ldquo;v&ouml;llig umgekrempelt&rdquo; worden sind und noch werden, auch mit entsprechenden Arbeitsplatzverlusten und manchem mehr, wie z.B dem Auseinanderfallen von Wohnen und Einkaufen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Katholische Arbeitnehmerbewegung f&uuml;rchtet die Folgen des Koalitionsvertrags, Externe machen in Deutschland Gesetze, die FDP zeigt bei Anne Will ihr wahres Gesicht, keine Konvergenz Osteuropas (AM\/KR)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-4313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4313\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}