{"id":43166,"date":"2018-03-27T08:40:19","date_gmt":"2018-03-27T06:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43166"},"modified":"2018-03-27T12:05:12","modified_gmt":"2018-03-27T10:05:12","slug":"leserbriefe-zu-sprache-und-wirklichkeit-ein-schwieriges-verhaeltnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43166","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSprache und Wirklichkeit \u2013 ein schwieriges Verh\u00e4ltnis\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zu dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43041\">Sprache und Wirklichkeit &ndash; ein schwieriges Verh&auml;ltnis<\/a> erreichten die Nachdenkseiten einige Zuschriften, die sich teils sehr detailliert mit den Aussagen im Artikel auseinandersetzen.  Interessanterweise stie&szlig; der Artikel scheinbar auf mehr Resonanz bei M&auml;nnern als bei Frauen.  Vielleicht ist es bei dieser Leserbriefsammlung ja umgekehrt.  Ein Leser schreibt, Frauen seien in Deutschland &bdquo;l&auml;ngst gleichberechtigt&ldquo;, das wage ich zumindest zu bezweifeln, auf jeden Fall besteht bei so einer Behauptung die Gefahr, dass man sich auf d&uuml;nnem Eis ausruht.  Vielen Dank an alle, die uns geschrieben haben!  Frau Dr. Schrattenholzer war auch so freundlich, eine Antwort auf die Leserbriefe zu verfassen, die ganz am Ende des Textes zu finden ist.  Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, <\/p><p>Ich habe mir das durchgelesen, und so richtig kann ich nicht zustimmen. Sicher ist es da, wo Menschen beiderlei Geschlechts direkt angesprochen sind, h&ouml;flich und sinnvoll, etwa von &ldquo;Lehrerinnen und Lehrern&rdquo; zu sprechen, in der Anrede ganz besonders. <\/p><p>Und in der Frage der Kundin hat das oberste Gericht nun einmal entschieden, und so kr&auml;nkend finde ich das Formular auch nicht, dass da ein Grundrecht verletzt w&auml;re. <\/p><p>Der Sprache mit der Logik zu kommen erscheint mir nicht hilfreich. Sprache ist nicht logisch, sie springt von Analogiebildungen zur Sprachentwicklung und zur&uuml;ck, der menschliche Verstand ist darauf angelegt, mit Widerspr&uuml;chen umzugehen. <\/p><p>Und das Beispiel ist auch nicht gut. Lehrerin plus Lehrer gleich Lehrer, ohje, die Frauen werden unterdr&uuml;ckt. Aber der plus die gleich die und er plus sie gleich sie, unterdr&uuml;ckt da die Sprache die M&auml;nner? <\/p><p>Kurz, ich finde, man sollte auf dem Teppich bleiben und vor allem von Scheusslichkeiten wie Innen, *innen oder X Abstand nehmen. <\/p><p>Gruss, Erhard Sanio <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>Sie haben heute einen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43041\">Artikel von Elisabeth Schrattenholzer<\/a>&nbsp;ver&ouml;ffentlicht, der mich ratlos hinterl&auml;&szlig;t. Frau Schrattenholzer baut ihre gesamte Argumentation zur angeblich fehlenden Logik der Mehrzahlformen auf einer v&ouml;llig falschen Pr&auml;misse auf, so da&szlig; ihre Schlu&szlig;folgerungen keinerlei Sinn ergeben. Sie schreibt:<\/p><blockquote><p>\nEin Teilbegriff einer Menge (<em>Autos und Fahrr&auml;der<\/em>) kann und darf niemals gleichzeitig deren Oberbegriff sein.\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist soweit erstmal korrekt. Dann aber folgt diese Behauptung:<\/p><blockquote><p>\nAllerdings fordert ein Grammatikgesetz, Logik und Realit&auml;t zu umgehen, sobald es sich um weibliche und m&auml;nnliche Menschen und ihre Darstellung in Mehrzahlformen handelt. In so einem Fall darf der maskuline Teilbegriff (<em>Lehrer<\/em>) gleichzeitig Oberbegriff (<em>Lehrer<\/em>) sein. Die Frauen d&uuml;rfen sich mitgemeint f&uuml;hlen.\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist v&ouml;llig falsch. <strong>Lehrer ist nicht der &raquo;maskuline Teilbegriff&laquo;, sondern nur der Oberbegriff, der eben im Maskulinum steht<\/strong>.&nbsp;Man mu&szlig; immer wieder betonen: <strong>Genus und Sexus haben nichts miteinander zu tun<\/strong>. Man k&ouml;nnte Maskulinum und Femininum auch einfach anders nennen, sie stehen nicht f&uuml;r Mann und Frau. (Weiterf&uuml;hrendes dazu findet man vom Linguisten&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/essay-das-missbrauchte-geschlecht-1.3402438\">Peter Eisenberg in der SZ<\/a>,&nbsp;vom Autor und Sprachwissenschaftler&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.belleslettres.eu\/content\/deklination\/genus-gendersprech.php\">Daniel Scholten auf seinem Blog<\/a>&nbsp;und vom P&auml;dagogen&nbsp;<a href=\"http:\/\/bruehlmeier.info\/sprachfeminismus.htm\">Arthur Br&uuml;hlmeier<\/a>.) Die allermeisten normal&nbsp;Denkenden verstehen das auch automatisch so, es geh&ouml;rt zu den grundlegenden Prinzipien unserer Sprache. Lehrer funktioniert nur als Oberbegriff, nicht als Teilbegriff f&uuml;r die m&auml;nnlichen Lehrer. Es ist also genau umgekehrt, als Frau Schrattenholzer behauptet. Da&szlig; man Teilbegriff und Oberbegriff trennen mu&szlig;, stimmt nat&uuml;rlich, aber das ist im Deutschen l&auml;ngst der Fall, weil die angeblich m&auml;nnliche Form eben gerade nicht m&auml;nnlich ist. <strong>Es gibt bei diesem Typ von Funktionsbezeichnungen im Deutschen keine ausdr&uuml;ckliche Form f&uuml;r M&auml;nner<\/strong>, nur eine ausdr&uuml;ckliche Form f&uuml;r Frauen, n&auml;mlich die mit der angeh&auml;ngten Endung -in.<\/p><p>Man kann das an simplen Beispiels&auml;tzen demonstrieren, wie z. B.: &raquo;Die Sch&uuml;ler hatten schlechtere Noten als die Sch&uuml;lerinnen.&laquo; Dieser Satz ist falsch und widerspricht der Logik, weil hier die Teilmenge der weiblichen Sch&uuml;ler (&raquo;die Sch&uuml;lerinnen&laquo;) mit der Gesamtmenge (&raquo;die Sch&uuml;ler&laquo;) verglichen wird. Das kann nat&uuml;rlich nicht funktionieren. Will man ausdr&uuml;cklich das m&auml;nnliche Geschlecht bezeichnen, mu&szlig; man das Adjektiv &raquo;m&auml;nnlich&laquo; voranstellen. Der Satz m&uuml;&szlig;te also richtig lauten: &raquo;Die m&auml;nnlichen Sch&uuml;ler hatten schlechtere Noten als die weiblichen.&laquo; oder &raquo;Die m&auml;nnlichen Sch&uuml;ler hatten schlechtere Noten als die Sch&uuml;lerinnen.&laquo; Jeder Deutschsprecher mit intaktem Sprachgef&uuml;hl kennt automatisch diese Zusammenh&auml;nge, er mu&szlig; dar&uuml;ber nicht nachdenken.<\/p><p>Insofern ist Frau Schrattenholzers Aussage &raquo;Die Frauen d&uuml;rfen sich mitgemeint f&uuml;hlen.&laquo; nur die halbe Wahrheit. <strong>Auch die M&auml;nner d&uuml;rfen sich bei den Lehrern nur mitgemeint f&uuml;hlen<\/strong>, aber f&uuml;r sie gibt es keine zus&auml;tzliche geschlechtsspezifische Form, wie sie f&uuml;r Frauen existiert.<\/p><p>Das Fehlen einer spezifisch m&auml;nnlichen Form ist aber &uuml;berhaupt&nbsp;kein Problem, das Geschlecht ist ohnehin in den meisten F&auml;llen nicht von Bedeutung. <strong>Erst durch die feministische Forderung nach st&auml;ndiger zus&auml;tzlicher Nennung der Frau wird eine Trennung zwischen den Geschlechtern&nbsp;konstruiert<\/strong>, die es sonst einfach nicht g&auml;be und die v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig ist. Erst durch die dauernde Zusatznennung der weiblichen Form wird die &uuml;bergreifende Form von einigen (die viele solche Texte lesen) tats&auml;chlich inzwischen als&nbsp;rein m&auml;nnlich wahrgenommen, was sie nicht ist und nie war. Diese Leute erkennen dann den o. g. Satz (&raquo;Die Sch&uuml;ler hatten schlechtere Noten als die Sch&uuml;lerinnen.&laquo;) nicht mehr als falsch. Das f&uuml;hrt zu nicht zu untersch&auml;tzenden Problemen in der Kommunikation mit denjenigen, die sich weiterhin an die Regeln der deutschen Sprache halten. <strong>Ein fataler Nebeneffekt der sexualisierten Sprache, also der Vorgehensweise, dauernd beide Geschlechter zu nennen, ist, da&szlig; man damit ohne jede Not einen Keil zwischen M&auml;nner und Frauen treibt und einen unsinnigen Geschlechterkampf anzettelt, der die Solidarit&auml;t zwischen M&auml;nnern und Frauen untergr&auml;bt.<\/strong><\/p><p>Diese abgehobene Diskussion zur angeblich geschlechtergerechten Sprache, die nur in feministisch dominierten, intellektuellen Kreisen stattfindet, ist meilenweit von der Realit&auml;t der gro&szlig;en Mehrheit entfernt. <strong>Niemand will so sprechen, auch die meisten Frauen nicht<\/strong>.&nbsp;In anderen L&auml;ndern geht man wesentlich vern&uuml;nftiger mit dem Thema um. In D&auml;nemark zum Beispiel gibt es bei Funktionsbezeichnungen ebenfalls eine weibliche Endung wie im Deutschen:&nbsp;l&aelig;rer &ndash; Lehrer, l&aelig;rerinde &ndash; Lehrerin. Solche W&ouml;rter werden auch ebenso verwendet wie im Deutschen. <strong>Die D&auml;ninnen haben aber genau den umgekehrten Weg gew&auml;hlt wie die Feministinnen in Deutschland: Sie sprechen von&nbsp;sich selbst inzwischen mit der allgemeinen Bezeichnung, die weibliche Form mit der Endung -inde verschwindet immer mehr<\/strong>. Eine Frau w&uuml;rde also von sich sagen: &raquo;Ich bin Lehrer&laquo; und nicht mehr &raquo;Ich bin Lehrerin&laquo;.<\/p><p><strong>Diese Vorgehensweise ist vern&uuml;nftig und&nbsp;logisch &ndash; das Geschlecht ist meist irrelevant, es gibt keinen Grund, es durch Verwendung der weiblichen Endung hervorzuheben.<\/strong> Au&szlig;erdem wird die Sprache dadurch noch vereinfacht. In Deutschland will&nbsp;man dagegen unbedingt und in jeder Situation das Geschlecht betonen, egal wie irrelevant es ist, und das ohne jede R&uuml;cksicht auf Verst&auml;ndlichkeit, Lesbarkeit, Logik und Sprach&ouml;konomie. So funktioniert Sprache aber nicht, sie strebt immer zur Vereinfachung &ndash; <strong>eine Verkomplizierung wird nicht akzeptiert, schon gar nicht, wenn sie von oben diktiert wird.<\/strong><\/p><p><strong>Dazu kommt, da&szlig; jeder Versuch von geschlechtergetrennten Doppelnennungen schon deshalb zum Scheitern verurteilt ist, weil die Texte unlesbar werden<\/strong> (&raquo;Der B&uuml;rgermeister oder die B&uuml;rgermeisterin oder sein oder ihr Stellvertreter oder seine oder ihre Stellvertreterin &hellip;&laquo;, abschreckende reale Beispiele findet man bei&nbsp;<a href=\"http:\/\/bruehlmeier.info\/sprachfeminismus.htm\">Arthur Br&uuml;hlmeier<\/a>). Strenggenommen ist das vorstehende Satzfragment immer noch nicht vollst&auml;ndig &raquo;gegendert&laquo;, denn eigentlich m&uuml;&szlig;te es &raquo;der B&uuml;rger- und B&uuml;rgerinnenmeister oder die B&uuml;rger- und B&uuml;rgerinnenmeisterin&laquo; hei&szlig;en. Ich denke, es ist offensichtlich, da&szlig; sowas niemals funktionieren kann. Alle Ausweichversuche mit substantivierten Partizipien (die uns&auml;glichen &raquo;Studierenden&laquo;) oder bewu&szlig;t unpers&ouml;nlichen Formulierungen, die jede konkrete Personenbezeichnung vermeiden, f&uuml;hren dann auch zu unpers&ouml;nlichen Texten und einem zwangsl&auml;ufig schlechten Schreibstil, den niemand mehr lesen will.<\/p><p><strong>Ohne neutrale Kollektivbezeichnungen lassen sich au&szlig;erdem viele Sachverhalte&nbsp;&uuml;berhaupt nicht mehr ausdr&uuml;cken<\/strong>. Was macht man mit S&auml;tzen wie &raquo;Der Einbrecher war eine Frau&laquo;? Solche S&auml;tze funktionieren nur mit geschlechtsunabh&auml;ngigen Bezeichnungen. &raquo;Die Einbrecherin war eine Frau&laquo; ist tautologisch. Wenn man sich aus ideologischen Gr&uuml;nden weigert anzuerkennen, da&szlig; all die Begriffe, die wir schon haben, bereits geschlechtsneutral sind, m&uuml;&szlig;te man komplett neue Begriffe erfinden, was in dem Ausma&szlig;, wie es hier n&ouml;tig w&auml;re, zum Gl&uuml;ck niemals funktionieren wird, au&szlig;er vielleicht mit Gehirnw&auml;sche in einem autorit&auml;ren, totalit&auml;ren System.<\/p><p>Das bringt mich zu dem nahezu unglaublichen Res&uuml;mee von Frau Schrattenholzer, die offenbar genau diese Gehirnw&auml;sche vorhat:<\/p><blockquote><p>\nGeben Sie dem Kind, das Sie einmal gewesen sind, recht. Zu Recht hat dieses Kind nicht verstanden, warum zwei Lehrerinnen und zwei Lehrer vier Lehrer sein sollten. Auch wenn die neu zu erdenkenden Sprachformen manchmal&nbsp;kompliziert und jedenfalls ungewohnt sind (LehrerInnen, Lehrer*innen, Lehrer_innen oder &Auml;hnliches): Es ist ein Grundgesetz der Logik, dass der Teilbegriff einer Menge nicht gleichzeitig deren Oberbegriff sein darf. Wer realit&auml;tswidrige&nbsp;Mehrzahlformen bislang f&uuml;r okay oder entschuldbar gehalten hat, sollte die Sache mit Blick auf die Logik, die ja f&uuml;r korrektes Argumentieren unabdingbar ist, noch einmal &uuml;berdenken.\n<\/p><\/blockquote><p>Da&szlig; die Pluralformen nicht realit&auml;tswidrig sind, habe ich dargelegt. <strong>Da&szlig; die genannten &raquo;neu zu erdenkenden Sprachformen&laquo; kompliziert sind, gen&uuml;gt schon, sie zur&uuml;ckzuweisen. Dazu widersprechen sie aber auch noch allen Regeln der Rechtschreibung<\/strong>; man kann nicht einfach irgendwelche Zeichen mitten in W&ouml;rter implantieren, und Binnenversalien sind ebenfalls inakzeptabel. Diese Regeln sind auch nicht willk&uuml;rlich &ndash; jedes geschriebene Wort mu&szlig; gesprochen werden k&ouml;nnen, was aber f&uuml;r keine dieser Konstruktionen gilt. Manche sprechen einen Glottisverschlu&szlig;, was wie Schluckauf klingt und keinesfalls eine L&ouml;sung ist.<\/p><blockquote><p>\nEs w&uuml;rde allerdings der Wunsch nach Einhaltung des verfassungsrechtlich verankerten Gleichheitsgrundsatzes gen&uuml;gen, die realit&auml;tswidrigen Mehrzahlformen zu &auml;chten. Denn dem Geist dieses Gesetzes gem&auml;&szlig; ist alles zu &auml;ndern, was&nbsp;der Gleichbehandlung von Menschen zuwiderl&auml;uft; daher gegebenenfalls auch Denk-, Sprach- und Grammatikgewohnheiten.\n<\/p><\/blockquote><p>Noch einmal: Die Pluralformen sind nicht realit&auml;tswidrig, das ist eine erfundene Behauptung von Frau Schrattenholzer. Wirklich erschreckend ist das, was dann kommt: Sie will elementare Bestandteile unserer Sprache &raquo;&auml;chten&laquo; und begr&uuml;ndet das auch noch mit verfassungsrechtlich verankerten Grunds&auml;tzen. <strong>Das ist eine autorit&auml;re und totalit&auml;re Gesinnung<\/strong>, die dem ebenfalls verfassungsrechtlich verankerten Freiheitsgedanken v&ouml;llig widerspricht. <strong>Da&szlig; die Pluralformen im Deutschen der Gleichbehandlung von Menschen zuwiderlaufen, ist im &uuml;brigen eine groteske Behauptung.<\/strong><\/p><blockquote><p>\nDas schwierige Verh&auml;ltnis von Sprache zu Wirklichkeit verdient unsere Aufmerksamkeit. Und es verlangt unser Differenzierungsverm&ouml;gen, damit genaue Sprache zu verl&auml;sslichen Ergebnissen f&uuml;hren kann. &bdquo;Propaganda, auch&nbsp;Manipulationen, sind dann erfolgreich, wenn die Botschaften permanent wiederholt werden&ldquo;, schreibt Albrecht M&uuml;ller in den &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo;. Falsche Mehrzahlformen sind in bet&auml;ubender Zahl wiederholt worden &ndash; und sie werden immer&nbsp;noch wiederholt. Die damit vielleicht sogar unfreiwillig transportierte Botschaft, dass Frauen in der Mehrzahl nicht der Rede wert seien, sollte zugunsten der Wirklichkeit, zugunsten der Frauen und zugunsten verl&auml;sslicher Information nicht&nbsp;mehr wiederholt werden.\n<\/p><\/blockquote><p>Niemand au&szlig;erhalb kleiner, radikalfeministischer Kreise empfindet, da&szlig; Frauen in der Mehrzahl nicht der Rede wert sind. Das ist reine Ideologie, die jeder Grundlage entbehrt. <strong>Ich kann absolut nicht nachvollziehen, was man sich von diesen wilden &Uuml;bertreibungen verspricht. Man macht sich damit bestenfalls l&auml;cherlich, schlimmstenfalls diskreditiert man die gesamte Gleichberechtigungsbewegung und erzeugt Widerst&auml;nde und Gegenbewegungen, die&nbsp;sich auch auf vern&uuml;nftige Ma&szlig;nahmen ausweiten k&ouml;nnen<\/strong>. Dieser Gendersprech, wie er in Deutschland praktiziert wird, ist somit kontraproduktiv und &auml;u&szlig;erst sch&auml;dlich.<\/p><p>Auf den Nachdenkseiten wurde in letzter Zeit viel &uuml;ber die Probleme der politischen Linken geschrieben. Es stellt sich in der Tat die Frage, warum sie offenbar so wenige anspricht, deren Interessen sie eigentlich vertreten sollte. F&uuml;r mich liegt einer der Gr&uuml;nde genau in solchen Diskussionen, wie wir sie hier sehen. Sie sind so abgehoben, da&szlig; die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung damit nichts anfangen kann. Das w&auml;re an sich noch nicht so schlimm, aber <strong>diese Diskussionen m&uuml;nden in der Regel in politischen Forderungen, die viele &ndash; in meinen Augen zu Recht &ndash; als &uuml;bergriffig empfinden. Im vorliegenden Fall ist das der autorit&auml;re Eingriff in die Sprache, den ich mir nicht gefallen lasse, und viele andere auch nicht<\/strong>. Ich habe bereits die von oben diktierte, schlecht gemachte Rechtschreibreform von 1996 (&raquo;nur&laquo; ein Eingriff in die Schreibung, nicht in die Sprache) abgelehnt und wende sie bis heute nicht an, und ich werde mich auch jeder Art von gegenderter Sprache widersetzen. <strong>Und ich verwehre mich strikt dagegen, deshalb ge&auml;chtet zu werden.<\/strong><\/p><p>Ich ordne mich selber auf der linken Seite des politischen Spektrums ein, die f&uuml;r mich u. a. f&uuml;r einen starken Sozialstaat, eine gerechte Verteilung des Wohlstands, umfassendes Staatseigentum an der Infrastruktur (auch Bahn, Telekommunikation usw.), makro- statt mikro&ouml;konomisches Denken und Friedenspolitik steht. Bei der SPD findet man das heute nur noch bei wenigen Aufrechten, bei der Linkspartei schon eher. <strong>Was mich aber bei allen linken Parteien extrem abschreckt und sie f&uuml;r mich zunehmend unw&auml;hlbar macht, ist die Vernachl&auml;ssigung der Mehrheit und die Konzentration auf angeblich benachteiligte Kleingruppen<\/strong>. Vielleicht steht dahinter eine gute Absicht, aber de facto eint man so nicht die Gesellschaft, man spaltet sie. <strong>Durch die Spaltung in immer kleinere Gruppen tritt das Gemeinsame immer mehr in den Hintergrund, die ohnehin schon fortgeschrittene Vereinzelung wird eher gef&ouml;rdert als vermindert. Das gilt insbesondere, wenn man dabei so autorit&auml;r auftritt, wie das viel zu h&auml;ufig geschieht, und versucht, von oben herab s&auml;mtliche Werte und Gewi&szlig;heiten zu dekonstruieren und zu zerschlagen. Das erzeugt Widerstand und Ablehnung, die sich schlimmstenfalls nicht nur gegen die Partei richtet, sondern auch gegen die Gruppen, denen man eigentlich Gutes tun wollte.<\/strong><\/p><p><strong>Mit der Unterst&uuml;tzung solch uns&auml;glicher Aktionen wie der von Marlies Kr&auml;mer tut sich die politische Linke keinen Gefallen.<\/strong> Man st&ouml;&szlig;t damit nicht nur knapp die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, n&auml;mlich die M&auml;nner, vor den Kopf, sondern auch die Mehrheit der Frauen, die l&auml;ngst gleichberechtigt sind, intuitiv verstehen, wie unsere Sprache funktioniert, und mit solchen ideologischen K&auml;mpfen nichts anfangen k&ouml;nnen. <strong>So treibt man rechten Parteien die W&auml;hler zu. Wenn das nicht bald aufh&ouml;rt, ist die Linke nicht mehr zu retten.<\/strong><\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDaniel Tapken<\/p><p>PS: Ich hoffe, der Beitrag von Frau Schrattenholzer bleibt nicht unwidersprochen, und sie suchen und finden jemand mit Expertise, der eine Gegenrede verfa&szlig;t. Ich habe wirklich die Sorge, da&szlig; solche Beitr&auml;ge abschreckend wirken.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen,<\/p><p>ich kann nicht anders, aber ich muss eine Polemik zu obigem Artikel loswerden:<\/p><p>Die Sprache bestimmt das Denken, das wussten schon die (alten) Griechen, die Sprache mit &bdquo;Logos&ldquo; bezeichneten und auch das Johannesevangelium mit &bdquo;Am Anfang war das Wort&ldquo; beginnen lie&szlig;en. Aus diesem Grunde habe ich bereits als m&auml;nnlicher Heranwachsender einen starken Minderwertigkeitskomplex entwickelt, da im Deutschen so gut wie alle Mehrzahlen immer nicht von meinem Geschlecht waren, redet man doch von &bdquo;die K&auml;se&ldquo;, &bdquo;die W&uuml;rste&ldquo;, &bdquo;die Tische&ldquo;, &bdquo;die guten Schulnoten&ldquo; und sogar von &bdquo;die Jungens&ldquo; und &bdquo;die M&auml;nner&ldquo;, obwohl &ndash; zugegeben &ndash; ich durfte mich bei &bdquo;die Jungens&ldquo; und &bdquo;die M&auml;nner&ldquo; mitgemeint f&uuml;hlen ;-). Selbst in unserer Nationalhymne wird von den drei tragenden S&auml;ulen unserer Gemeinschaft als &bdquo;die Einigkeit&ldquo;, &bdquo;die Gerechtigkeit&ldquo; und &bdquo;die Freiheit&ldquo; gesprochen, alles feminin. Wie soll man aber als maskulines Wesen hiermit fertig werden und sich geistig trotzdem gesund entwickeln? Die Genderreinigung der Sprache ist ein nicht zielf&uuml;hrendes und auch kulturzerst&ouml;rendes Unterfangen (Emilia Galotti geh&ouml;rt nat&uuml;rlich verboten, vermittelt es doch heute lebenden Gymnasiasten [ich verweigere mich nicht nur hier der Sternerei] ein v&ouml;llig verqueres Frauenbild ebenso wie bestimmte Gedichte an Berliner Hochschulen, Antigone steht f&uuml;r mich auf dem Pr&uuml;fstand, immerhin eine starke Frau aber dieser Kreon setzt seine m&auml;nnlichkeitswahnsinnigen Vorstellungen letztlich durch). Ich schlage vor, wir schaffen Deutsch ab und daf&uuml;r Englisch an, das sollte in einer Generation m&ouml;glich sein und dann ist Ruhe und wie man in England leicht sehen kann, ist dann&nbsp;ja auch alles in Ordnung. Ach ja, ein Letztes noch: &bdquo;Vor dem (siebenj&auml;hrigen) Kind stehen zwei Lehrerinnen und zwei Lehrer&ldquo; &ndash; wie, bitte sch&ouml;n, kommt Frau Professor auf den Klops, dass an einer deutschen Grundschule zwei m&auml;nnliche Lehrer aufzutreiben w&auml;ren?<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig; an die Herausgeber meiner Lieblingsinformationslekt&uuml;re,<br>\nMichael Verner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>in eurem Beitrag wird von Logik gesprochen, gemeint kann aber nur (Sprach)Formale Logik sein.<br>\nMir als Logiker, f&auml;llt immer wieder auf, da&szlig; vor allem Geisteswissenschaftler eine seltsame Auslegung von Logik betreiben. <\/p><p>Logik ist die Kunst des Folgerns. Eine Sprache ist nicht aus sich heraus logisch. Das gilt auch f&uuml;r die Sprache Mathematik. Aus einer Formalie ergibt sich weder Inhalt, noch Bedeutung oder gar einen Sinn. <\/p><p>Ein Sachverhalt &auml;ndert sich nicht, indem ich ihn anders benenne. Immer wenn ich Identit&auml;tspolitik lese, frage ich mich, ob der Universalienstreit jemals beendet wurde. Ich habe bereits beim Vortrag von Rainer Mausfeld darauf hingewiesen, da&szlig; Sprache seit nunmehr 40-50 Jahren immer st&auml;rker formalisiert wird. Hier nun der Nachweis, da&szlig; dies eben keine akademische Diskussion ist. <\/p><p>Sprache ist grunds&auml;tzlich nicht in der Lage die Wirklichkeit zu beschreiben. Sprache ist der Mittler eines Sachverhaltes und nicht dieser selbst. Dem Sachverhalt ist es egal, wie er benannt wird. Es existiert keine eindeutige Sprache. Daraus folgt: Kein Mensch denkt in Sprache. <\/p><p>Zum Thema <\/p><p>Die Behauptung, da stehen vier Lehrer, ist richtig, denn Lehrer bezieht sich auf den Menschen, der lehrt und nicht auf ein biologisches Geschlecht. In diesen ganzen Diskussionen verschwindet nicht der konkrete Mann oder die konkrete Frau, es verschwindet das Abstrakte, der Mensch! Es geht um den ausge&uuml;bten Beruf des Lehrers mit der ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit des Lehrens. Es gibt keinen Beruf namens Lehrerin, sowenig wie die T&auml;tigkeit des Lehrerinnens. Wer einen Mann als Lehrer beschreiben will, mu&szlig; diesen korrekterweise einen m&auml;nnlichen Lehrer nennen. Nun gibt es die Sonderform Lehrerin, f&uuml;r einen weiblichen Lehrer. Das Problem ist sehr einfach zu l&ouml;sen, indem die Sonderform aufgegeben wird. Der Beruf leitet sich aus der T&auml;tigkeit ab. _Der_Mensch_ &uuml;bt eine T&auml;tigkeit aus, nicht der Mann. Der Mensch ist von Beruf. Der Mensch folgt dem Ruf. Bei einer Amme ist dies anders, da die T&auml;tigkeit des Stillens nur von Menschen mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen ausge&uuml;bt werden kann und nicht von allen Menschen. <\/p><p>Das Kind ist nicht mit zwei Wirklichkeiten konfrontiert, nur der Konstruktivist ist dies. Abstraktes Denken geht der Sprache voraus und nicht umgekehrt. Das ist einer der Gr&uuml;nde, weshalb der Konstruktivist scheitert, denn diesem liegt ein grunds&auml;tzlicher Denkfehler zugrunde, ein Zirkelschlu&szlig;. Wenn alles ein Konstrukt ist, ist auch alles, was der Konstruktivist konstruiert nur ein Konstrukt, er hat keinerlei Bezug zur Wirklichkeit. Er kann nicht zwischen Wirklichkeit und Konstrukt unterscheiden. Hier findet die Doppelbindungstheorie ihre Anwendung. Der Konstruktivismus ist seiner Aussage nach postfaktisch, da er keine Fakten anerkennt. <\/p><p>Es wird von vier Menschen, die Lehren, gesprochen und das Kind sieht auch genau diese vier Menschen. Da ist kein Widerspruch, auch nicht ansatzweise in der Formalie. Die Ignoranz der Tatsachen liegt beim konstruktivierenden Formalienreiter, der ernsthaft glaubt, Begriffe h&auml;tten eine Entsprechung in der Wirklichkeit. Nein, hier wird nur eines erreicht, da&szlig; Menschen sich nicht um die tats&auml;chlichen Probleme k&uuml;mmern, sie sollen sich mit formalen Sprachspielen, Sprechblasen, abspeisen lassen.<br>\nSemmelweis ist ja geradezu ein Paradebeispiel, um die Frau Doktor (Doktor ist ein Titel&hellip;) zu widerlegen, denn ihm ging es um den Sachverhalt und nicht um die Benennung. Statistik ist auch keine Hypothese, Zahlen alleine sagen gar nichts aus. <\/p><p>Oder aber ich gehe davon aus, da&szlig; es Menschen und Menschinnen gibt. Genau hier verbirgt sich auch der Rassismus und Sexismus, der allseits von bekannter Seite angemahnt wird. Sie reproduzieren diesen selbst mit ihrer stereotypen Wiederholung! <\/p><p>Das Ganze sprachliche Babylon hat mit dem Feminismus der Gr&uuml;nen und der SPD begonnen, diese Trennung des Menschen in Geschlechter in den Formalien zu transportieren, das &auml;ndert nichts daran, da&szlig; dieser Ansatz bereits falsch war, denn diese erzeugen eine Scheinrealit&auml;t:<br>\nDie Vorstellungen des Menschen bestimmen, wie er Sprache wahrnimmt und nicht umgekehrt! <\/p><p>Die Irritation l&auml;&szlig;t sich auch anhand der Ansprache in den Nachdenkseiten nachweisen, denn erst die Ansprache als Liebe Leser und Leserinnen f&uuml;hrt zur Irritation, denn Liebe Leser leitet sich aus der T&auml;tigkeit lesen ab. Der Leser ist der Mensch, der liest. Die Verbindung zum biologischen Geschlecht wird erst durch die zus&auml;tzliche Verwendung von Leserinnen erzwungen. Wird wirklich das biologische Geschlecht Geschlecht gemeint, ist der m&auml;nnliche und weibliche Leser zu unterscheiden. Nur f&uuml;r die _biologisch_ weibliche Form gibt es die Extrawurst Leserin. Der Mensch ist nicht gleich der Mann. Wenn es st&ouml;rt, benennt eben den Begriff Maskulinum in Humanum um. <\/p><p>Habt ihr euch noch nie gefragt, wie die Ansprache an Menschen lauten soll, wenn der Leser f&uuml;r den Mann steht? <\/p><p>Genau hier beginnt eine sprachliche Apartheidspolitik, die vielleicht durchaus gut gemeint war, aber erst selbst die Probleme erzeugt, die sie beseitigen will. <\/p><ul>\n<li>Ich werde als Frau bezeichnet, aber ich kann keine Frau sein!<\/li>\n<li>Ich werde als Mann bezeichnet, aber ich kann kein Mann sein!<\/li>\n<li>Ich werde als Mensch bezeichnet, aber ich kann kein Mensch sein!<\/li>\n<li>Es gibt keinen Arche-Typ, keinen Ur-Typ!<\/li>\n<\/ul><p>Sprache ist der Informationstr&auml;ger und nicht die Information selbst! <\/p><p>Identit&auml;ts- bzw. Klientelpolitik ist f&uuml;r mich ganz klar rechte Politik, denn diese Politik ist immer mit einem &lsquo;Wir gegen Die&rsquo; verbunden. Wer sich dieser Identit&auml;tspolitik nicht unterwirft, wird ausgegrenzt.<br>\nDas ist auch der Grund, weshalb linke Politik, im Sinne Aufkl&auml;rung, immer mehr zersplittert und zerfasert, w&auml;hrenddessen sich &lsquo;Rechts&rsquo; unter der Identit&auml;t &lsquo;Deutsch&rsquo;, &lsquo;wei&szlig;&rsquo; oder &lsquo;Markt&rsquo; versammelt. Ein Schelm, der sich B&ouml;ses dabei denkt. <\/p><p>Zu Galileo Galilei empfehle ich dringend, sich auch mit den Tatsachen zu befassen<br>\nClaus-Peter Ortlieb<br>\n&bdquo;<a href=\"https:\/\/www.math.uni-hamburg.de\/home\/ortlieb\/ortlieb-mathewahn-Internet.pdf\">Wesen der Wirklichkeit&ldquo; oder &bdquo;Mathematikwahn<\/a>&ldquo;? <\/p><p>Alexandre Koyre<br>\nGalilei. Die Anf&auml;nge der neuzeitlichen Wissenschaft <\/p><p>Ein Sprach-Gesetz ben&ouml;tigt im &uuml;brigen gerade keine Logik, denn eine willk&uuml;rliche Setzung braucht keine.<br>\nEin Formalienreiter ist kein Logiker. <\/p><p>Mein Res&uuml;mee <\/p><p>Diese willk&uuml;rlichen Ansichten finden in der Beliebigkeit der Gender-Ideologie ihren Niederschlag. Ein Arzt ist eine Berufsbezeichnung des Menschen, das sich in der T&auml;tigkeit des verarztens wiederfindet, kein Mensch k&auml;me auf den Gedanken, dazu verarzten und ver&auml;rztin zu sagen. Anstatt auf die Problematik des Geldwesens und was dies &uuml;berhaupt ist, wird heute auf die Bezeichnung Kunde losgegangen. Das ist Absurdit&auml;t in Reinform, denn &lsquo;Der Kunde&rsquo; bezeichnet den Menschen, erkennbar, am Begriff der Kundschaft, die eben nicht Kundenschaft und Kundinnenschaft genannt wird. <\/p><p>Gender ist nach meiner Auffasssung der Grund f&uuml;r die Wiederkehr des Rassimus, denn Gender selbst ist eine rassistische Ideologie, die den Menschen auf sein Geschlecht reduziert, da ist nichts anders als bei der Hautfarbe. Die Behauptung es existiert der Mensch und die Menschin ist nichts anderes als Wei&szlig; und Schwarz, die Menschen arbeiten sich nur an Formalien ab, statt wirkliche Probleme anzugehen. <\/p><p>Sprache erzeugt nur f&uuml;r den Gl&auml;ubigen eine geschaffene Realit&auml;t, eine Illusion, wohingegen der, der einen Glauben nicht teilt, f&uuml;r den ist dies auch keine Wirklichkeit. Die Postmoderne ist wie der Poststrukturalismus, der Dekonstruktivismus, ein Irrweg, der nur den falschen Heiligen weiterhilft. Statt die Folgen von sprachlichen Aussagen zu pr&uuml;fen, wird nurmehr auf die Formalien geachtet. Dann wird es pl&ouml;tzlich gerecht, wenn nun auch Frauen arm und reich sein k&ouml;nnen, statt die tats&auml;chlichen Folgen f&uuml;r _alle_ Menschen in Armut anzugehen. Das ist die wirkliche Perversit&auml;t. <\/p><p>Deutsch ist im &uuml;brigen sowenig eine Eigenschaft des Menschseins, wie j&uuml;disch, katholisch, buddhistisch, franz&ouml;sisch, sozialdemokratisch, bayrisch, christdemokratisch, &hellip; <\/p><p>Ich habe vielmehr den Eindruck, da&szlig; einige Menschen ihre, durch formale Sprach-Konstrukte, geschaffenen Realit&auml;ten, nicht von der Wirklichkeit unterscheiden k&ouml;nnen und\/oder wollen. <\/p><p>An diesem Verh&auml;ltnis, Sprache &ndash; Wirklichkeit, ist nichts schwieriges. Auch wenn es einen Begriff gibt, das _Nichts_ kann sich kein Mensch das Nichts vorstellen oder sich anschauen. Das gilt auch f&uuml;r jedes Ideal, das eben nicht vorstellbar und nicht anschaubar ist. <\/p><p>Sprache hat nicht ansatzweise die M&auml;chtigkeit, die ihr immer wieder zugeschrieben wird, denn die Wirklichkeit ist nur erlebbar, nicht sprachlich konstruierbar. Es existiert kein Abbild der Wirklichkeit. <\/p><p>Gerecht w&auml;re ansonsten, wenn jeder seine eigene Sprache sprechen w&uuml;rde, nur mit der Verst&auml;ndigung wird es halt schwierig. <\/p><p>Ich hatte versucht den Jens Berger auf die Problematik der Schaffung von Polarit&auml;ten durch Identit&auml;ten hinzuweisen, aber&hellip; <\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFranz Maria Arwee <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Frau Prof. Dr. Schrattenholzer bringt mich mit Ihrer Meinung sehr zum Stauen. Das geht schon mit folgender Bemerkung los &ldquo;Ein Teilbegriff einer Menge &hellip; kann und darf niemals gleichzeitig deren Oberbegriff sein.&rdquo; Aha, kann nicht. Seit Jahrhunderten war die Bezeichnung Katze, Reh, Maus sowohl die Bezeichnung f&uuml;r das weibliche Tier als auch der Oberbegriff f&uuml;r beide Geschlechter. &Uuml;brigens gibt es sogar eine sehr gro&szlig;e Zahl von Substantiven mit mehreren Bedeutungen und darunter wieder eine nicht unerhebliche Anzahl, die sowohl einen engeren als auch einen weiteren Umfang haben: Erde (im Gegensatz zu Wasser und als der ganze Planet), Staat (als Organ und im Sinne von Land), usw. usf. Aber nach Frau Prof. Dr. Schrattenholzer kann das nicht sein. Wohl getreu nach Christian Morgenstern: Und sie schlussfolgert messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.<\/p><p>Ein weiteres: Da im deutschen jedes Substantiv ein Genus besitzt, wird man nicht umhinkommen, dass bei der Bildung von Genera stets entweder ein generischeres Maskulinum oder ein generisches Femininum oder aber ein generisches Neutrum herauskommt. Und zwar unabh&auml;ngig davon, ob der Name auch schon f&uuml;r einen spezifischeren Begriff verwendet wurde oder nicht. Hier die Beispiele f&uuml;r Oberbegriffe, die auch Teilbegriffe sind: Der B&auml;r, die Maus, das Reh. Und hier die Beispiele f&uuml;r gesonderte Oberbegriffe: der Mensch, die Fliege, das Pferd.<\/p><p>Auch Frau Prof. Dr. Schrattenholzer bildet, wenn sie Lehrer und Lehrerin zur Lehrkraft zusammenfasst, ein generisches Femininum. Es erschlie&szlig;t sich mir nun &uuml;berhaupt nicht, warum ein generisches Femininum zu bef&uuml;rworten, ein generisches Maskulinum aber der Teufel sei.<\/p><p>Nun begr&uuml;ndet Frau Prof. Dr. Schrattenholzer ihre Darlegung mit der Forderung nach Genauigkeit der Sprache. Was aber geh&ouml;rt zur Genauigkeit der Sprache? Jede einzelne Besonderheit zu ber&uuml;cksichtigen wohl nicht. Denn das w&uuml;rde Sprache unm&ouml;glich machen. Da es in der Realit&auml;t nun mal keine zwei genau identischen Objekte geben kann (mindestens ihre r&auml;umliche Position ist nach den Regeln der Physik verschieden), k&ouml;nnte es dann auch keine zwei gleich benannten Objekte geben. Sprache muss also eine gewisse Unsch&auml;rfe besitzen, um Verst&auml;ndigung zu erm&ouml;glichen. Die Frage ist nun: wo sind daf&uuml;r die Grenzen. Und die Antwort sehr einfach: Sprache muss auf das Wesentliche abstrahieren, um sinnvoll zu sein. Und darum waren die Abstrakta der Nazis, wie &ldquo;der Russe&rdquo;, &ldquo;der Slawe&rdquo; usw. falsch und demagogisch, weil man diese Worte bewusst negativ affektiv einf&auml;rbte und dazu Eigenschaften anh&auml;ngten, die meist nicht einmal existent waren.<\/p><p>Die Lehrerinnen und die Lehrer zu den Lehrern zusammenzufassen ist aber korrekt, weil beim Beruf des Lehrers die Beschaffenheit der Genitalien eigentlich unwesentlich sein sollte. Wer aber auf die Integration unwesentlicher Merkmale besteht, also die Beurteilung der Genitalien bei Lehrern fordert, der spielt das b&ouml;se Spiel des divide et impera. Denn es ist ja ganz klar, dass es einem schlechten Direktor viel leichter f&auml;llt, eine in Lehrer und Lehrerinnen gespaltene Lehrerschaft in den Griff zu bekommen &ndash; besonders, wenn dann besondere Klugheit absondernde Leute dar&uuml;ber noch diskutieren. Ganz anders, wenn ihm die Lehrer geschlossen mit ihren Forderungen gegen&uuml;bertreten. Viele vom Gender-Mainstream meinen ja in arger Verk&uuml;rzung des realen Zusammenhanges, Sprache schaffe Wirklichkeit. Folgt man dem auch nur in Ans&auml;tzen, so muss man aber auch zugeben: &uuml;ber das Wesentliche hinaus gehende Differenzierung spaltet die Menschen und erm&ouml;glicht der Gegenseite leichtes Spiel.<\/p><p>Drei Dinge abschlie&szlig;end.<\/p><p>Erstens: Die drei Ebenen, die Frau Prof. Dr. Schrattenholzer anf&uuml;hrt, scheinen mir irgendwie mit dem Subjekt (W2), Objekt (W1) und Pr&auml;dikat (W3) der sprachlichen &Auml;u&szlig;erung zu korrelieren. Offensichtlich liebt Frau Prof. Dr. Schrattenholzer die Neubenamsung alt bekannter Dinge.<\/p><p>Zweitens t&auml;te es gut, einen Blick &uuml;ber den deutschen Tellerrand zu werfen. Russen und Tschechen zum Beispiel, die die deutsche Kultur nicht kennen, w&uuml;rden sich sehr wundern, warum Frau Prof. Dr. Schrattenholzer nicht Frau Prof. Dr. Schrattenholzerowa genannt wird. Auf diesem Auge des offensichtlichen Patriarchats ist sie aber blind und l&auml;sst es sang und klang los &uuml;ber sich ergehen. <\/p><p>Auch die D&auml;nen w&uuml;rden sich &uuml;ber ihre Lehrerbegrifflichkeiten arg wundern, den sie sehen im Lehrer eine T&auml;tigkeitbeschreibung und abstrahieren selbstverst&auml;ndlich von der k&ouml;rperlichen Konstruktion. Auch der Begriff des Krankenpflegers und der Krankenschwester sind in D&auml;nemark gleich. M&auml;nnlein wie Weiblein werden Krankenschwester (eigentlich Krankenpflegerin) gerufen. Sygeplejerske Ole ist also nicht ungew&ouml;hnlich und niemand denkt sich was Schlechtes dabei. &Uuml;brigens hat die d&auml;nische Sprache &uuml;berhaupt nur zwei Geschlechter und zwar Neutrum und Utrum und damit ist die Verwechslung von Sexus und Genus schon mal unm&ouml;glich. Ein Streifzug durch die verschiedenen Sprachen k&ouml;nnte auch lehren, dass Genus und Sexus sehr verschiedene Dinge sind und das kulturell verursachte patriarchale Sprache und Patriarchat im Leben sehr verschiedene Dinge sind, die nicht korrelieren m&uuml;ssen.<\/p><p>Letztens: Frau Prof. Dr. Schrattenholzer wendet sich zu Recht gegen die verschiedenen Richtungen der sogenannten Identit&auml;tspolitik, unterschl&auml;gt aber kurzer Hand, dass ihre &Uuml;berbetonung der Geschlechterrolle in Bereich hinein, in denen diese Rollen zum Gl&uuml;ck kaum noch bedeutsam sind, auch dazu geh&ouml;rt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Andreas Sch&ouml;bel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Nachdenkseiten absolut top, vielfach empfohlen, bitte machen Sie unbedingt weiter so.<\/p><p>Bei der Lekt&uuml;re des obigen Artikels ist mir wieder der beigef&uuml;gte und extrem lesenswerte Beitrag aus dem MERKUR vor Jahren eingefallen, auf welchen ich nur eben hinweisen m&ouml;chte.<\/p><p>Es ist wichtig, dass diese Debatte gef&uuml;hrt wird, aber ich finde die Meinung von Herrn Scholten hat auch einiges f&uuml;r sich.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nFranz Josef Leipfinger<\/p><p><em>(Der oben erw&auml;hnte Artikel <a href=\"https:\/\/www.klettcotta.de\/autor\/Daniel_Scholten\/42821\">l&auml;sst sich hier finden, muss aber gekauft werden<\/a>.  Anm.:MM)<\/em><\/p><p><strong>Elisabeth Schrattenholzer<\/strong><\/p><p><strong>Antwort auf die Reaktionen zum Beitrag &bdquo;Sprache und Wirklichkeit &ndash; ein schwieriges Verh&auml;ltnis&ldquo;<\/strong><br>\n<strong>2018-03-26<\/strong><\/p><p>Was mich an den Reaktionen besonders freut, ist die Tatsache, dass (wenn ich recht sehe: bis auf eine Ausnahme) offenbar sowohl die Methode des &bdquo;Bebilderns&ldquo; als auch das &bdquo;Drei-Bereiche-Modell&ldquo; trotz der erforderlichen K&uuml;rze der Darstellung &uuml;berzeugend waren. Beides sind Instrumente, die eine friedliche und sachbezogene Diskussion erheblich f&ouml;rdern k&ouml;nnen.<br>\nWegen der Wichtigkeit der Sache hier kurz zu dem Einwand des einen Lesers. Der Leser schreibt: &bdquo;Die drei Ebenen, die Frau Prof. Dr. Schrattenholzer anf&uuml;hrt, scheinen mir irgendwie mit dem Subjekt (W2), Objekt (W1) und Pr&auml;dikat (W3) der sprachlichen &Auml;u&szlig;erung zu korrelieren. Offensichtlich liebt Frau Prof. Dr. Schrattenholzer die Neubenamsung alt bekannter Dinge.&ldquo; Diese Umdeutung ist falsch. So steht das nicht im Beitrag &ndash; bei weitem nicht. Und was die angebliche &bdquo;Neubenamsung&ldquo; betrifft: Der Philosoph, Jesuit, Psychotherapeut und Unternehmensberater Rupert Lay er&ouml;rtert, [s. Rupert Lay: Dialektik f&uuml;r Manager. Methoden des erfolgreichen Angriffs und der Abwehr; erschienen 1983. Seite 47 f.]  ausgehend von Ludwig Wittgenstein &bdquo;Fragen der linguistischen Relativit&auml;t.&ldquo; Der Autor verwendet die Bezeichnungen W1, W2, W3, was ich &ndash; adaptiert &ndash; &uuml;bernommen habe. Die einzige &bdquo;Neubenamsung&ldquo; meinerseits in diesem Zusammenhang ist der Begriff &bdquo;Drei-Bereiche-Modell&ldquo;, den ich f&uuml;r weitaus zug&auml;nglicher halte als die Bezeichnung &bdquo;linguistisches Relativit&auml;tsprinzip&ldquo;. Und da es sich, wie gesagt, um eine extrem wichtige Methode zur F&ouml;rderung von Unterscheidungsf&auml;higkeit handelt, sehe ich diese Umbenennung als berechtigt an.<\/p><p>Zu anderen angesprochenen Punkten der Reaktionen:<\/p><p>Logik:<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich ist weder die Entstehung von Sprache noch ihre Struktur oder ihr Aufbau der Logik verpflichtet. Diejenigen Aussagen &uuml;ber die Wirklichkeit jedoch, die allgemeine Zustimmung einfordern, sollen den Gesetzen der Logik entsprechen. Alles andere w&auml;re Willk&uuml;r.<\/p><p>Auch ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass es eine geschmeidige Bezeichnung f&uuml;r &bdquo;menschliches Lebewesen&ldquo; g&auml;be, auf die mit &uuml;bergeordnetem Personalpronomen Bezug genommen werden k&ouml;nnte. Das gibt es aber nicht. <\/p><p>Sprache als &bdquo;Landkarte der Wirklichkeit&ldquo;:<\/p><p>Wer den Anspruch stellt, sich in dieser Au&szlig;enwelt zu orientieren, braucht eine Sprache mit derselben Verl&auml;sslichkeit wie eine gut gezeichnete Landkarte. Niemand w&uuml;rde mit einer wei&szlig; gefleckten Landkarte unterwegs sein wollen, auf der zu allem &Uuml;berdruss auch noch Autobahnen und Fl&uuml;sse gleicherma&szlig;en rot eingezeichnet sind.<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich ist die Landkarte nicht das Land. Aber sie hilft zur Orientierung in einem Land. Immer exaktere Sprachlandkarten n&auml;hren die Aussicht, dass sich die unbewussten Steuerungssysteme der Gesellschaften allm&auml;hlich &ndash; und hoffentlich rasch genug &ndash; auf den Erhalt von menschlichem Leben auf dem Planeten Erde ausrichten lassen. <\/p><p>Die Forschungsergebnisse der Psycholinguistik zeigen, dass S&auml;tze mit dem generischen Maskulinum genau so gelesen werden, wie sie dastehen, n&auml;mlich in erster Linie auf M&auml;nner bezogen. In der Schweiz wurde den Frauen der Zugang zu den Universit&auml;ten urspr&uuml;nglich unter anderem deshalb verwehrt, weil doch im Gesetz ausschlie&szlig;lich von &bdquo;B&uuml;rgern&ldquo; die Rede sei, die sich das Recht zu studieren erwerben k&ouml;nnten.<\/p><p>Der Psychiater, Neurobiologe und Buchautor Joachim Bauer schreibt in seinem Buch &bdquo;Selbststeuerung&ldquo;: &bdquo;Da unser Gehirn Kommunikation in Biologie verwandelt, k&ouml;nnen Worte &ndash; dies l&auml;sst sich wissenschaftlich einwandfrei nachweisen &ndash; auf die gleichen biologischen Rezeptoren einwirken wie Medikamente.&ldquo;<\/p><p>Die Sprachwissenschaftlerin Maria Pober belegt, dass nicht nur durch das generische Maskulinum und die realit&auml;tswidrigen Mehrzahlformen, sondern auch in &uuml;ber tausend Begriffen Frauen in der deutschen Sprache diskriminiert werden. So war beispielsweise das erste angeblich allgemeine Wahlrecht ein Wahlrecht f&uuml;r M&auml;nner, die mit dieser Bezeichnung als &bdquo;Allgemeinheit&ldquo; pr&auml;sentiert werden.<\/p><p>Medienpr&auml;senz ist wichtig. Sprache ist eines der wichtigsten Medien. Frauen auszuschlie&szlig;en ist da eindeutig unfair. Wer sich um Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie bem&uuml;ht, ist gut beraten, das auch mittels Sprache zu tun. Allf&auml;llige Holprigkeiten in der Umsetzung beweisen nicht, dass das Bem&uuml;hen &uuml;berfl&uuml;ssig w&auml;re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43041\">Sprache und Wirklichkeit &ndash; ein schwieriges Verh&auml;ltnis<\/a> erreichten die Nachdenkseiten einige Zuschriften, die sich teils sehr detailliert mit den Aussagen im Artikel auseinandersetzen. Interessanterweise stie&szlig; der Artikel scheinbar auf mehr Resonanz bei M&auml;nnern als bei Frauen. Vielleicht ist es bei dieser Leserbriefsammlung ja umgekehrt. Ein Leser schreibt, Frauen seien in Deutschland<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43166\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[168,103,11,161],"tags":[2190,2299],"class_list":["post-43166","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gleichstellung","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache","category-wertedebatte","tag-genderpolitik","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43166"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43169,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43166\/revisions\/43169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}