{"id":43174,"date":"2018-03-27T08:28:00","date_gmt":"2018-03-27T06:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174"},"modified":"2018-03-27T08:28:00","modified_gmt":"2018-03-27T06:28:00","slug":"hinweise-des-tages-3088","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h01\">USA und 14 EU-Staaten weisen russische Diplomaten au&szlig;er Landes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h02\">Wir brauchen eine General&uuml;berholung linker Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h03\">Asyl f&uuml;r Puigdemont!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h04\">Redeverbote und Zensur &ndash; die Diskussionskultur in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h05\">Here&rsquo;s John Bolton Promising Regime Change in Iran by the End of 2018<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h06\">Spiel ohne Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h07\">Verbrechen und Strafe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h08\">Scharfe Kritik an Jobcenter-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h09\">Die amerikanische Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h10\">Fracking-Importe in die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h11\">Unser t&auml;glich Gift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h12\">Kl&ouml;tze am Bein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h13\">Probe aufs Exempel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h14\">Zuverl&auml;ssig ausgebremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43174#h15\">Auf Seiten der Antisemiten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA und 14 EU-Staaten weisen russische Diplomaten au&szlig;er Landes<\/strong><br>\nWashington und Teile der EU setzen weiter auf Konfrontation, Deutschland &ldquo;solidarisiert&rdquo; sich und weist vier russische Diplomaten aus<br>\nDie USA nutzen jetzt, vielleicht dank des neuen Sicherheitsberaters und Scharfmachers John Bolton, auch den Skripal-Fall zu einer Versch&auml;rfung des Konflikts mit Russland. US-Pr&auml;sident Donald Trump, dem man wohl keine Freundschaft mehr mit Wladimir Putin nachsagen soll, ordnete die Ausweisung von 60 russischen Diplomaten und die Schlie&szlig;ung des russischen Konsulats in Seattle an. [&hellip;]<br>\nEine Erkl&auml;rung des Pressesprechers macht klar, dass es sich um eine konzertierte Aktion mit den Nato-Verb&uuml;ndeten und Partnern&rdquo; handelt. Explizit wird nicht einmal mehr von einem Verdacht gesprochen, sondern von einem &ldquo;Einsatz Russlands einer milit&auml;rischen Chemiewaffe auf dem Gebiet Gro&szlig;britanniens als den letzten Vorfall einer andauernden Muster destabilisierender Aktivit&auml;ten auf der ganzen Welt&rdquo;. Mit dem Schritt wolle die US-Regierung es den Russen erschweren, Amerikaner auszuspionieren und verdeckte Operationen auszuf&uuml;hren. Russland werde klar gemacht, &ldquo;dass seine Aktionen Konsequenzen haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-und-14-EU-Staaten-weisen-russische-Diplomaten-ausser-Landes-4004654.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die neue Bundesregierung ist &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; ganz vorne in der Riege der Aggressoren dabei. Es ist eine einzige Schande.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Fall Skripal &ndash; Lackmustest f&uuml;r europ&auml;ischen Faktencheck<\/strong><br>\nSolidarit&auml;t innerhalb der EU ist unverzichtbar, auch und gerade, wenn in einem EU Mitgliedsland verbotene Chemiewaffen gegen Menschen gerichtet werden. Das macht den Fall Skripal zu einer europ&auml;ischen Angelegenheit. Zugleich geht es um die Frage: hat Russland ein geheimes Chemiewaffenprogramm, ja oder nein? [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich aber ist der Fall Skripal  derzeit vor allem eine Angelegenheit der politischen Propaganda. In den Medien wird ein sowjetischer ex-Spion oder Doppelagent nach dem anderen zitiert, omin&ouml;se Experten werden aufgetrieben, mindestens f&uuml;nf Versionen eines Tatvorgangs ausgebreitet. Wer vor Vorverurteilung warnt, wird sofort in die pro-russische Schublade geschoben. Corbyn, der Labourvorsitzende und seit 35 Jahren im britischen Unterhaus, wurde sofort als &bdquo;Kreml-Marionette&ldquo; verunglimpft.<br>\nDie EU-Staats- und Regierungschefs haben sich auf dem j&uuml;ngsten Gipfel entschieden, der britischen Auslegung zu folgen: &bdquo;Sehr wahrscheinlich&ldquo; stecke  Russland hinter dem Anschlag, mangels plausibler alternativer Erkl&auml;rungen. F&uuml;r das Foreign Office passt das Attentat auf die Skripals schlicht ins Bild, dass wir von Russland haben: immer f&uuml;r jede Schadtat gut.  In einer Pressekonferenz wurde bereits die Frage gestellt, ob Putin ein Serienm&ouml;rder sei.<br>\nWer behauptet, dass es (noch) keine Belege g&auml;be, dass Russland  hinter allem stecke, wurde vom &bdquo;Weekly Standard&ldquo; wie folgt belehrt:  Selbstverst&auml;ndlich g&auml;be es zwei Fakten; Beim Opfer handele es sich um einen russischen Ex-Spion und das eingesetzte Nervengift w&auml;re durch die Russen entwickelt worden. [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber einige nicht ganz unwesentliche Fakten wei&szlig; die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berhaupt nichts. Wie kann man &uuml;berhaupt einen Typ der Nowitschok-Reihe identifizieren, wenn diese angeblich nur in den H&auml;nden der Sowjetunion\/ bzw. Russlands war?  Kann das stimmen, wo doch die Iraner das Zeug im Labor nachbasteln konnten? Wer noch? Wurde es nur entwickelt oder auch aktuell produziert?<br>\nTrotzdem steht f&uuml;r die Briten und die EU inzwischen politisch fest, dass Russland den Vertrag &uuml;ber das Verbot von Chemiewaffen &bdquo;sehr wahrscheinlich&ldquo; gebrochen hat. Die Untersuchungen der Haager Beh&ouml;rde laufen allerdings gerade erst an. [&hellip;]<br>\nWir werfen Russland und Putin vor, durch Desinformationen und Fake news  (unter anderem) zu versuchen, die westlichen Demokratien zu unterminieren. So gesehen ist der Fall Skripal auch ein Lackmustest, wie die EU es mit den Fakten h&auml;lt. Die bisherigen Testergebnisse beunruhigen, nicht nur die aktuelle bulgarische EU-Pr&auml;sidentschaft.<br>\n55 Jahre nach den vorbereitenden Konferenzen zur KSZE Schlussakte, die ein entscheidendes Resultat der Entspannungspolitik war, dreht sich eine Eskalationsspirale, dass es nur so kracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/opinion\/der-fall-skripal-lackmustest-fuer-europaeischen-faktencheck\/\">Petra Erler auf Euractiv<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Die Stunde der Hysteriker<\/strong><br>\nAm 4. M&auml;rz gegen 16:15 Uhr wurden in der idyllischen s&uuml;denglischen Kleinstadt Salisbury &ndash; unweit von Porton Town, wo das klandestine Chemiewaffenzentrum der britischen Regierung ans&auml;ssig ist &ndash; der ehemalige, von den Briten umgedrehte Doppelagent Sergej Skripal (in Russland 2006 rechtskr&auml;ftig zu 13 Jahren Arbeitslager verurteilt und im Jahre 2010 im Zuge eines vereinbarten Gefangenenaustausches nach Gro&szlig;britannien gelangt) zusammen mit seiner seit dem 3. M&auml;rz aus Moskau zu Besuch weilenden Tochter Julija in komat&ouml;sem Zustand aufgefunden. Beide wurden Opfer eines heimt&uuml;ckischen Giftmordversuches, mutma&szlig;lich mit einem letalen chemischen Kampfstoff.<br>\nAm 12. M&auml;rz benannte Premierministerin Theresa May vor dem britischen Unterhaus eine Substanz, die zu einer von Russland entwickelten Gruppe von Nervengasen namens Nowitschok geh&ouml;re, als eingesetzte Waffe, erkl&auml;rte Moskau zum &bdquo;highly likely&ldquo; (&auml;u&szlig;erst wahrscheinlichen &ndash; der Begriff wird gern benutzt, wenn justiziable Beweise gerade nicht zur Hand sind) Verantwortlichen, wenn nicht zum T&auml;ter, und forderte den Kreml in ultimativer Form auf, binnen 36 Stunden Klarheit zu schaffen, &bdquo;wie dieses in Russland produzierte Nervengas nach Salisbury gebracht worden sein k&ouml;nnte&ldquo;.<br>\nDie genannten Statements von May waren eindeutig Akte von Vorverurteilung, auf Mutma&szlig;ungen beruhend und ohne definitive Nachweisf&uuml;hrung. Trotzdem entwickelte sich nach dem Vorfall in Salisbury quasi in Windeseile &ndash; befeuert durch Politik und Medien &ndash; ein Orkan schnappatmender, schriller Hysterie, der seither durch den Westen tobt. &hellip;<br>\nEin von der Welt flugs zum &bdquo;f&uuml;hrenden deutschen Experten f&uuml;r Massenvernichtungswaffen&ldquo; bef&ouml;rderter Alt-Kader, Hans R&uuml;hle (im vergangenen Jahrhundert mal Planungsstabschef im BMVg) etwa wei&szlig; apodiktisch: &bdquo;Der einzige Staat, der Nowitschok hat und auch ein Motiv h&auml;tte, Sergej Skripal umzubringen, ist Russland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2018\/03\/die-stunde-der-hysteriker-43538.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir brauchen eine General&uuml;berholung linker Politik<\/strong><br>\nWenn nicht versucht wird, zu ergr&uuml;nden, woher die Wut, der Zorn und die Abkehr von Arbeitern und Teilen der Mittelschicht von den Parteien der Arbeiterbewegung kommen, dann kann die Rechtsentwicklung nicht gestoppt werden. Aber anstatt sich diesen so dr&auml;ngenden Fragen selbstkritisch zu stellen, verweilen Teile der Linken in einem moralischen Rigorismus.<br>\nBei vielen Diskussionen &ndash; auch im eigenen Umfeld &ndash; blitzt eine &Uuml;berheblichkeit gegen&uuml;ber jenen auf, die den eigenen, linken Lebenswelten kulturell nicht entsprechen. Dort &ldquo;unten&rdquo; wird &uuml;ber die falschen Witze gelacht, es wird falsch gegessen, es wird sich falsch gekleidet (und auch noch bei Primark eingekauft &ndash; warum wohl!?), falsch geredet. Viele Linke haben keinerlei Zugang mehr zu Menschen, die sich an ihren (schlecht bezahlten) Arbeitsplatz klammern, um irgendwie durchzukommen.<br>\nDer neue Faschismus muss aber als Ergebnis des neoliberalen Zeitalters begriffen werden. Der Neoliberalismus hat Menschen, besonders Arbeiter und Arbeitslose, entwurzelt und ihnen jede Sicherheit, die notwendig f&uuml;r ein planbares Leben ist, geraubt. Das hat dazu gef&uuml;hrt, dass viele Menschen Ver&auml;nderungen mittlerweile nicht mehr mit Hoffnung sondern mit Angst begegnen. Der britische Journalist Paul Mason hat es mit Blick auf die Lage der Arbeiter in Gro&szlig;britannien treffend formuliert: &ldquo;Wir wurden gebrochen.&rdquo;<br>\nDie Folgen des Neoliberalismus zeigen sich an der Privatisierung von &ouml;ffentlichen Einrichtungen oder der gigantischen Zunahme sogenannter prek&auml;rer Jobs. Genauso wichtig ist aber, zu sehen, was der Neoliberalismus konkret mit Menschen macht. Wo fr&uuml;her &ndash; wenn auch &auml;u&szlig;erst unzureichend &ndash; der Staat in Notsituationen geholfen hat, steht heute die Erfahrung: Dir hilft keiner, hilf dir selber und sieh zu, wie du klarkommst. Hinzu kommt mit unsicheren Jobs, Leiharbeit und Dauerbefristungen eine Form von Gewalt, die Menschen angetan wird und die sie nachhaltig ver&auml;ndert &ndash; meist nicht zum Guten.<br>\nDiejenigen, die in besonderer Weise von den neoliberalen Ver&auml;nderungen betroffen sind, sind Menschen, die sich keinen tollen Urlaub leisten k&ouml;nnen und deshalb darauf angewiesen sind, dass es ein &ouml;ffentliches, bezahlbares Schwimmbad oder einen Tierpark gibt. Es geht um Menschen, die ganz praktisch erleben, was es bedeutet, auf Busse angewiesen zu sein, die nicht mehr fahren. Menschen, die darunter leiden, dass die Bahnlinie und der kleine Bahnhof geschlossen wurden. Sie fragen: Warum &auml;ndert ihr das nicht? Warum redet ihr nicht &uuml;ber uns?<br>\nLeider gibt es Tendenzen in der Linken, diese Sorgen und diese Verheerungen des Neoliberalismus nicht mehr zu sehen. F&uuml;r mich und Teile meiner Freunde klingen Globalisierung und Europ&auml;isierung tendenziell gut, weltoffen und nach Reisefreuden. F&uuml;r viele andere klingen diese Worte nach Bedrohung. Und das muss ernst genommen und nicht selbstgerecht ignoriert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2018-03\/neoliberalimus-die-linke-jan-korte-kritik-opfer\/komplettansicht\">Jan Korte in der Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Offenbar gibt es neben Sahra Wagenknecht doch noch weitere kluge K&ouml;pfe in der Linken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Asyl f&uuml;r Puigdemont!<\/strong><br>\nDeutschland hat Carles Puigdemont festgenommen und sich damit in den Unabh&auml;ngigkeitskampf der Katalanen eingemischt. Jetzt m&uuml;ssen wir Position beziehen: Deutschland darf Spaniens politische Justiz nicht unterst&uuml;tzen.<br>\nWas geht uns Carles Puigdemont an? Bis Sonntagvormittag lautete die Antwort: nicht sehr viel. Puigdemont ist ein katalanischer Politiker, der mit viel Eifer und wenig Gl&uuml;ck f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit seiner Region von Spanien k&auml;mpft. Er wurde von seinem Volk gew&auml;hlt und von der spanischen Regierung abgesetzt und verfolgt. Es ist eine spanische Geschichte. Deutschland konnte da nur zu M&auml;&szlig;igung und Vernunft aufrufen. [&hellip;]<br>\nWas wird dem Mann vorgeworfen? Unter anderem Rebellion. Die Strafandrohung liegt bei bis zu 30 Jahren Haft. Aber Rebellion ist ein Straftatbestand, der im spanischen Recht die Anwendung von Gewalt beinhaltet &ndash; von Gewalt aber war in Katalonien nie die Rede. Jedenfalls nicht von katalanischer Seite. Es waren spanische Polizisten, die im vergangenen Herbst Katalanen angegriffen haben, als diese beim Referendum ihre Stimmen abgeben wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/katalonien-asyl-fuer-carles-puigdemont-kolumne-von-jakob-augstein-a-1199867.html\">Jakob Augstein auf SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Redeverbote und Zensur &ndash; die Diskussionskultur in Deutschland<\/strong><br>\nBisher waren es Staaten, die ihren B&uuml;rgern das Recht auf die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung untersagten. Aktuell verschiebt sich in westlichen Gesellschaften jedoch das Gef&uuml;ge. Immer h&auml;ufiger sind es private Initiativen, die den intellektuellen Austausch unterbinden.<br>\nDemokratie braucht Diskurs. Demokratie braucht die Reibung der Meinungen, denn im Widerstreit der Meinungen wird die Vielfalt der m&ouml;glichen Alternativen erst sichtbar. Vor- und Nachteile einzelner Positionen zeigen sich in der Diskussion und wirken zur&uuml;ck auf die vorgetragenen Argumente. Wer in einer Diskussion seinen Standpunkt nicht &auml;ndert, keinen Aspekt und keine Perspektive hinzugewinnt, hat nicht diskutiert, sondern behauptet.<br>\nDiskussion ist daher f&uuml;r Demokratie unabdingbar. Sie schafft die Dynamik, die Demokratie ben&ouml;tigt, damit sie wachsen und sich entwickeln kann. Demokratie ist immer schon gesellschaftliche Realit&auml;t gewordene Dialektik. Sie stellt sicher, dass eine Lebenswelt geschaffen wird, in der alle Menschen im best&auml;ndigen Abgleich und Austausch ihrer Positionen ein H&ouml;chstma&szlig; an individueller Freiheit bei sozialer Sicherheit genie&szlig;en. Soweit die Theorie.<br>\nIn der Praxis wird der freie Diskurs vielfach eingeschr&auml;nkt und reglementiert. Es ist Zeichen autorit&auml;rer Systeme gerade die Vielfalt der Meinungen und den Austausch dar&uuml;ber zu unterbinden. Bisher waren es Staaten, die ihren B&uuml;rgern das Recht auf die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung und den Diskurs untersagen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/67182-diskussionskultur-in-deutschland\/\">Gert Ewen Ungar auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Here&rsquo;s John Bolton Promising Regime Change in Iran by the End of 2018<\/strong><br>\nAMONG THOSE MOST alarmed by President Donald Trump&rsquo;s selection of John Bolton as his new national security adviser on Thursday were supporters of the Iran nuclear deal, the 2015 international agreement that curbed Iran&rsquo;s nuclear program in exchange for a partial lifting of economic sanctions.<br>\nRob Malley, who coordinated Middle East policy in the Obama administration, observed that Bolton&rsquo;s appointment, along with the nomination of Iran deal critic Mike Pompeo as secretary of state, seemed to signal that the agreement would most likely be &ldquo;dead and buried&rdquo; within months. Trita Parsi, leader of the National Iranian American Council wrote on Twitter: &ldquo;People, let this be very clear: The appointment of Bolton is essentially a declaration of war with Iran. With Pompeo and Bolton, Trump is assembling a WAR CABINET.&rdquo;<br>\nTheir alarm was understandable. Bolton, who made his name as a belligerent member of George W. Bush&rsquo;s State Department and a Fox News contributor, has not only demanded that the Trump administration withdraw from the nuclear deal, he also previously advocated bombing Iran instead. Bolton has spent the better part of a decade calling for the United States to help overthrow the theocratic government in Tehran and hand power to a cult-like group of Iranian exiles with no real support inside the country.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2018\/03\/23\/heres-john-bolton-promising-regime-change-iran-end-2018\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spiel ohne Grenzen<\/strong><br>\nWie unfair kann freier Handel sein? Die Dokumentation &ldquo;Spiel ohne Grenzen: Die L&uuml;ge vom freien Handel&rdquo; zeigt, wie im Welthandel getrickst, get&auml;uscht und gedroht wird. Und nicht nur vom amerikanischen Pr&auml;sidenten oder dem m&auml;chtigen China, sondern auch von der Europ&auml;ischen Union. Nur: Es bleibt weitestgehend verborgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/spiel-ohne-grenzen-118.html\">Das Erste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Vor allem Funktion&auml;re der Gr&uuml;nen sollten einschalten, entdecken sie doch momentan <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43158\">ihre Liebe zum Freihandel<\/a>, um b&ouml;sen Populisten ein Schnippchen zu schlagen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verbrechen und Strafe<\/strong><br>\nMan soll dem Jens Spahn ruhig dankbar daf&uuml;r sein, da&szlig; er unserem liberalen Spitzenjournalismus Gelegenheit zu Emp&ouml;rung und kritischem Nachhaken verschafft hat, denn Hartz IV ist ja wirklich keine sch&ouml;ne Sache; auch wenn eins nicht unbedacht dran drehen soll:<br>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich lie&szlig;e sich mehr Teilhabe erkaufen mit h&ouml;heren Hartz-IV-S&auml;tzen. Gerecht aber w&auml;re auch das nicht. Weder gegen&uuml;ber denen, die in der Grundsicherung feststecken, noch gegen&uuml;ber denen, die gerade so noch ohne sie zurechtkommen. Ziel staatlicher F&uuml;rsorge sollte eigentlich sein, sich &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen. Besser als Hartz IV ist nicht mehr Hartz IV, sondern kein Hartz IV mehr zu brauchen. Die Welt der Regelbedarfe sollte f&uuml;r niemanden ein Zuhause werden, in dem er dann vergessen werden kann. Sie sollte nur eine Station auf der Durchreise sein. Das aber ist allzu oft nicht der Fall. Sechs Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger, darunter etwa eine Million Langzeitarbeitslose &ndash; das ist der eigentliche Skandal.&ldquo;<br>\nSo der eigentliche Skandal nicht ist, da&szlig; eine Henrike Rossbach (SZ) mit derlei bigottem Gew&auml;sch an die &Ouml;ffentlichkeit darf, ist der eigentliche Skandal Hartz IV als solches, diese &bdquo;staatliche Abwicklung des pers&ouml;nlichen Ruins&ldquo; (Thomas Steinfeld). Hartz IV ist keine Station auf der Durchreise, Hartz IV ist Endstation, drum braucht&rsquo;s auch keine Teilhabe, die braucht&rsquo;s im Pflegeheim ja auch nicht. Das hat mit Fairne&szlig; &ndash; Fairne&szlig;! &ndash; nichts zu tun, aber damit, da&szlig; Hartz IV als Angstmaschine funktionieren soll: F&uuml;g dich, spure, lerne, sonst droht dir das. Bei Foucault l&auml;&szlig;t sich nachlesen, wie das 17. und 18. Jahrhundert die Verr&uuml;ckten, Randst&auml;ndigen, Armen, sofern sie nicht &ouml;ffentlich ausgepeitscht oder mit Brandmalen versehen wurden, als gottlos Nichtsnutzige in workhouses oder Asylen zusammenkehrten, und es ist heute nicht etwa ein Vers&auml;umnis, da&szlig; Hartz IV noch immer Hartz IV hei&szlig;t und nicht vielleicht &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; oder &auml;hnlich freundlich, wo doch sonst alles freundlich angemalt wird. Hartz IV hei&szlig;t so nackt und grimm wie eine Ma&szlig;nahme, die F&uuml;rsorge vorgaukelt, aber Strafe meint; die soziale Todesstrafe, die noch jeden scheinselbst&auml;ndigen Paketausfahrer hinterm Lenkrad und jede Nachtputzfrau am Wischmop h&auml;lt, es aber auch der Journalistin nahelegt, das Lohnabstandsgebot zu feiern und sich &uuml;ber die Zusammensetzung der Henkersmahlzeit zu verbreiten, als m&uuml;&szlig;te es nicht darum gehen, die Todesstrafe abzuschaffen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/news\/gaertners-kritisches-sonntagsfruehstueck-verbrechen-und-strafe-9558\/\">titanic<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine &auml;u&szlig;erst treffende Beschreibung des Hartz IV Regimes und weshalb alle Politiker von Gr&uuml;nen bis zur CDU daran festhalten wollen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Hartz IV ist ein Massenph&auml;nomen<\/strong><br>\nIn den vergangenen zehn Jahren haben insgesamt 18,2 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen bezogen. Es waren 9,33 Millionen M&auml;nner und 8,97 Millionen Frauen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht. Unter 15 Jahre alt waren 5,47 Millionen.<br>\nGez&auml;hlt sind dabei die Menschen, die zwischen Januar 2007 und November 2017 mindestens kurzfristig einmal Hartz IV bekommen haben. Dabei haben auch viele in einer pers&ouml;nlichen &Uuml;bergangszeit vor&uuml;bergehend Grundsicherung bezogen, etwa weil sie keine Anspr&uuml;che aus der Arbeitslosenversicherung hatten.<br>\nIm Februar bekamen laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit 5,95 Millionen Menschen Hartz IV. Davon waren 4,26 Millionen erwerbsf&auml;hig. Rund zwei Drittel hiervon bekamen Hartz IV, ohne arbeitslos zu sein, etwa weil sie einem Minijob oder einer Ma&szlig;nahme zur R&uuml;ckkehr auf den Arbeitsmarkt nachgingen, Schule oder Hochschule besuchten oder weil sie wegen Krankheit arbeitsunf&auml;hig waren. Unterm Strich bekommt demnach fast jeder zehnte Haushalt in Deutschland Hartz IV. Im Schnitt machen die Leistungen der Grundsicherung dabei 954 Euro f&uuml;r eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft aus. F&uuml;r Alleinstehende Hartz-IV-Bezieher gilt der Regelsatz von 416 Euro pro Monat. &hellip;<br>\nEingef&uuml;hrt worden war Hartz IV mit der im Herbst 2003 auf den Weg gebrachten Agenda 2010 des damaligen SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schr&ouml;der &ndash; in diesem Herbst wird die Agenda 15 Jahre alt. &ldquo;Die Leistungen sch&uuml;tzen nicht vor Armut und gew&auml;hrleisten keine angemessene Teilhabe an der Gesellschaft&rdquo;, sagte Zimmermann. &ldquo;F&uuml;r die Besch&auml;ftigten, die aufstocken m&uuml;ssen, ist es entw&uuml;rdigend, dass sie trotz Arbeit zum Sozialfall werden und sich dem Repressionssystem Hartz IV unterwerfen m&uuml;ssen, um zu &uuml;berleben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Hartz-IV-ist-ein-Massenphaenomen-article20353497.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Scharfe Kritik an Jobcenter-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof hat sich die Bildungskurse f&uuml;r Arbeitslose genauer angesehen. Das vernichtende Urteil: das Jobcenter verteilt zu einem erheblichen Teil planlos Kurse, die weder zielgerichtet sind noch R&uuml;cksicht auf die Belange der Leistungsberechtigten nehmen.<br>\nDas System ist einfach und hinter vorgehaltenen Hand klagen nicht wenige Mitarbeiter der Jobcenter schon lange. Statt sich tats&auml;chlich um eine konkrete Jobvermittlung zu bem&uuml;hen, was in Hochkonjunktur-Zeiten und dem hohen Bedarf an Fachkr&auml;ften eigentlichen notwendig w&auml;re, scheint es f&uuml;r die Jobcenter offenbar deutlich lukrativer zu sein, die Arbeitssuchenden in Schulungsma&szlig;nahmen, sogenannte Ma&szlig;nahmen zur Aktivierung, MAT, zu stecken. Das gilt zumindest f&uuml;r Langzeitarbeitslose, die allgemein schwerer zu vermitteln sind.<br>\nDabei hat dieses Vorgehen gleich mehrere Vorteile. Zum einen gelingt die Vermittlung schnell, weil es auf diesem Markt viele private Anbieter gibt, die ein gro&szlig;es Interesse an der Fortsetzung der von ihnen angebotenen Schulungsma&szlig;nahmen haben. Zum anderen sch&ouml;nen diese Ma&szlig;nahmen die Statistik des jeweiligen Jobcenters. Denn die so vermittelnden Arbeitssuchenden tauchen f&uuml;r die Dauer der Schulung nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf.<br>\nUnd es gibt dar&uuml;ber hinaus noch einen Motivationsdruck, der nicht zu untersch&auml;tzen ist. Viele Mitarbeiter in den Jobcentern haben befristete Vertr&auml;ge. Ihre berufliche Zukunft h&auml;ngt also in gewisser Hinsicht vom Vermittlungserfolg ab. Verst&auml;rkt wird dieser Druck noch durch Boni-Zahlungen an die Vorgesetzten, sobald eine bestimmte Quote bei den Vermittlungen erreicht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bildungskurse-fuer-arbeitslose-scharfe-kritik-an-jobcenter.769.de.html?dram:article_id=414046\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Surprise, surprise. Nach 13 Jahren SGB II ist es amtlich: Wer von falschen Pr&auml;missen ausgeht (&ldquo;alle Arbeitslosen sind faul!&rdquo;) und darauf aufbauend unsinnige Zielvorgaben s&auml;t, wird unsinnige Mittel und Wege zur Zielerreichung ernten. Opfer sind dabei sowohl ALG II-Empf&auml;nger, als auch Steuerzahler und prek&auml;r besch&auml;ftigte Jobcentermitarbeiter.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die amerikanische Revolution<\/strong><br>\n&bdquo;Genug ist genug!&ldquo;: Hunderttausende protestieren beim &bdquo;March for our Lives&ldquo; auf beeindruckende Weise f&uuml;r sch&auml;rfere Waffengesetze. Auf der ganzen Welt solidarisieren sich die Menschen. Doch die Waffenlobby winkt ab &ndash; und der Pr&auml;sident fl&uuml;chtet.<br>\nIn Washington stand die achtzehnj&auml;hrige Emma Gonzalez vor hunderttausenden von Menschen und nannte die Namen der Sch&uuml;ler und Erwachsenen, die bei dem Massaker an der Stoneman Douglas High School in Parkland get&ouml;tet worden waren. Dann schwieg sie, mehr als vier Minuten. Tr&auml;nen liefen Gonzalez &uuml;ber das Gesicht, aber sie hielt die Minuten durch, auch, als einige Zuschauer unruhig wurden und Sprechch&ouml;re anstimmten. Schlie&szlig;lich ging ihr Alarm an und sie sagte: &bdquo;K&auml;mpft f&uuml;r euer Leben, bevor es andere f&uuml;r euch tun m&uuml;ssen!&ldquo; Nach 6 Minuten und 20 Sekunden verlie&szlig; Gonzalez die B&uuml;hne &ndash; so lange soll Nikolas Cruz in der Schule um sich geschossen haben. &hellip;<br>\nPolitischere Botschaften gab es auch: &bdquo;Wir sind die W&auml;hler von Morgen&ldquo; rief eine Sch&uuml;lergruppe immer wieder. &bdquo;Polizeigewalt und Waffengewalt sind zwei Seiten derselben Medaille&ldquo;, stand auf einem Plakat, &bdquo;Mein Uterus ist sch&auml;rfer reguliert als Deine Waffen&ldquo; auf einem anderen. Paul McCartney wurde in der Masse gesichtet, &bdquo;einer meiner besten Freunde&ldquo; sei einst hier in der Ecke erschossen worden, nicht weit von wo er stehe, sagte er in die Kameras. &hellip;<br>\nDie Waffenlobby NRA (National Rifle Association), die sich in Sprechch&ouml;ren und auf Plakaten mit der Wut der Demonstranten konfrontiert sah, gab erst einmal kein offizielles Statement ab. Einer ihrer Propagandisten, Colion Noir, war sich aber nicht zu schade, die Jugendlichen von Parkland zu verunglimpfen. Niemand &bdquo;w&uuml;rde ihre Namen kennen&ldquo; &auml;tzte Noir, wenn jemand den Attent&auml;ter an ihrer Schule gestoppt h&auml;tte. &bdquo;Der einzige Grund, warum wir jemals von ihnen geh&ouml;rt haben, ist, dass die Waffen nicht fr&uuml;h genug kamen&ldquo;, sagte der Moderator des Waffenfreunde-Videokanals NRATV.<br>\nW&uuml;tend, traurig, hoffnungsvoll &ndash; 800.000 Menschen sorgen mit ihrem Widerstand gegen Waffengewalt in Washington f&uuml;r historische Momente. Die Protestbewegung wird mit der des Vietnamkriegs verglichen. Ihre Botschaft ist deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/march-for-our-lives-kinder-protestieren-gegen-waffen-15511823.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Protestbewegung gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich Menschen doch zu einem bestimmten Zeitpunkt gegen die herrschenden Verh&auml;ltnisse zu wehren beginnen. Auch in Frankreich scheint sich breiter Widerstand &uuml;ber die ideologischen Grenzen innerhalb der Linken hinweg gegen die neoliberale Agenda des Oligarchenz&ouml;glings Macron anzubahnen. Leider ist Deutschland wieder einmal die Ausnahme, obwohl allein die Meldungen der vergangenen Woche zeigten, wie verrottet das politische System in Deutschland inzwischen ist. Der neue Finanzminister Scholz (SPD) beruft den Deutschlandchef der Investmentbank Goldmann Sachs zum neuen Finanzstaatssekret&auml;r und dies wird in den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; als kluger Schachzug bejubelt &ndash; von kritischer Reflexion keine Spur. Der ehemalige Bahnchef Grube ber&auml;t nun den Tunnelbauer Martin Herrenknecht, der im Auftrag der Bahn zwei Tunnel f&uuml;r den neuen Gro&szlig;bahnhof Stuttgart 21 bohrt und nahm nach seinem Ausscheiden noch eine Abfindung von 2,3 Millionen Euro mit. Auch hier bestenfalls Schulterzucken. Die Bez&uuml;ge der sogenannten Spitzenmanager der gro&szlig;en deutschen Konzerne erreichen inzwischen absurde, durch nichts mehr zu rechtfertigende H&ouml;hen. Die Reaktion h&ouml;chstens ein G&auml;hnen. Die Mehrheitseigner der BMW AG, die Geschwister Quandt\/Klatten, bereits die reichsten Deutschen, erhalten eine Dividendenaussch&uuml;ttung von einer Milliarde (!) Euro, ohne dass vor dem Hintergrund der zynischen Diskussionen ob Hartz IV Armut bedeute oder nicht und der zunehmenden sozialen Polarisierung in Deutschland in der &Ouml;ffentlichkeit und der Politik &uuml;berhaupt irgendeine Reaktion erfolgt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Das sind die Top-Verdiener unter den Dax-Vorst&auml;nden<\/strong><br>\nViele Dax-Unternehmen haben im vergangenen Jahr kr&auml;ftige Gewinne erzielt. Davon profitieren auch die Vorstandschefs. Absoluter Spitzenverdiener war SAP-Chef Bill McDermott.<br>\nIm vergangenen Jahr haben die Chefs der Dax-Konzerne so viel verdient wie nie zuvor. Die Gesamtverg&uuml;tung f&uuml;r Konzernchefs stieg gegen&uuml;ber dem Vorjahr im Schnitt um 3,5 Prozent auf einen Wert von durchschnittlich 7,4 Millionen Euro. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens hkp-Group hervor.<br>\n&ldquo;Insbesondere bei den Jahresboni ist aufgrund des au&szlig;erordentlich guten Gesch&auml;ftsjahres 2017 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen&rdquo;, sagte hkp-Partner Michael Kramarsch. Im Vergleich zu dem durchschnittlichen Anstieg des Nettogewinns der Konzerne von 36 Prozent sei der Zuwachs der Gesamtverg&uuml;tung aber moderat.<br>\nTop-Verdiener im Dax war der Auswertung zufolge erneut SAP-Chef Bill McDermott mit einer Gesamtverg&uuml;tung von 21,15 Millionen Euro &ndash; ein historischer Spitzenwert. Nach aktuellem Stand liege er damit auch in Europa ganz vorn.<br>\nDie Marke von zehn Millionen Euro durchbrachen den Angaben zufolge auch Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche (13,04 Mio), BASF-Chef Kurt Bock (10,96 Mio), Siemens-Lenker Joe Kaeser (10,84 Mio) sowie VW-Chef Matthias M&uuml;ller (10,27 Mio). Am unteren Ende lag RWE-Chef Rolf Martin Schmitz, der 2,82 Millionen Euro bekam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/dax-vorstaende-das-sind-die-topverdiener-a-1199617.html\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fracking-Importe in die EU<\/strong><br>\nEs ist nur die aktuellste Studie in einer langen Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die nachweisen, wie gef&auml;hrlich Fracking ist: Anfang Februar ver&ouml;ffentlichte Susan Nagel von der medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t in Missouri die Befunde eines Experiments, mit dem die Ursachen f&uuml;r Brustkrebs aufgesp&uuml;rt werden sollen. Ihr Ergebnis: Der beim Fracking eingesetzte Chemikalien-Mix kann Brustkrebs verursachen.<br>\nMit ihrem Forschungsteam hatte die Medizinerin zahlreichen M&auml;usen eine Mischung aus 23 Substanzen in unterschiedlich hohen Dosen verabreicht. Die eingesetzten Chemikalien finden sich in dem Cocktail, mit dem die &Ouml;l- und Gasindustrie das Hydraulic Fracturing betreibt. Dabei werden tiefe Erdschichten aufgebrochen, indem Millionen Liter Wasser mit besonderen Chemikalien versetzt werden. Bei ihrem Experiment verwendeten die Wissenschaftler unterschiedlich hohe Dosierungen, einige enthielten die Konzentration, welche sich im Trinkwasser nahe Fracking-Bohrungen findet, andere entsprachen dem Anteil in Bohrabw&auml;ssern.<br>\nBei neu geborenen Tieren ver&auml;nderten sich ab einem bestimmten Alter die Dr&uuml;sen, auch Krebsvorstufen entstanden. Die Mediziner und Umweltbiologen fanden ein verdichtetes Brustgewebe, in den Milchg&auml;ngen tauchten ver&auml;nderte Zellen auf und die Organstrukturen vergr&ouml;&szlig;erten sich. Diese eindeutigen Effekte lie&szlig;en sich nachweisen, obwohl das Team nur einen Bruchteil der &uuml;ber Tausend beim Fracking verwendeten Substanzen testete. Aus der wirklichen Zusammensetzung der Cocktails macht die &Ouml;l- und Gasindustrie ein gro&szlig;es Geheimnis.<br>\n&ldquo;Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Brustdr&uuml;se empfindlich auf die beim Fracking verwendeten Chemikalien reagiert, und zwar bei Dosen, die in der Umwelt vorhanden sind&rdquo;, hei&szlig;t es in der Bewertung.<br>\nF&uuml;r das Team waren diese Ergebnisse weder neu noch &uuml;berraschend. Seit Jahren besch&auml;ftigen sich Wissenschaftler in den USA mit den Folgen der neuen, zerst&ouml;rerischen F&ouml;rdertechnik, die das Land an die weltweite Spitze der &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderer zur&uuml;ckkatapultierte. Nagel selbst hatte bei fr&uuml;heren Versuchen bereits vergr&ouml;&szlig;erte innere Dr&uuml;sen und Organe sowie eine verringerte Spermienzahl bei M&auml;nnchen vorgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fracking-Importe-in-die-EU-4003834.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Unser t&auml;glich Gift<\/strong><br>\nOb beim Obstanbau oder in der Fischzucht, in Hotels, der Bahn, auf dem Kinderspielplatz oder dem Balkon &ndash; Pestizide werden &uuml;berall eingesetzt. Ihnen zu entkommen, ist unm&ouml;glich. In seinem Buch &ldquo;Unser t&auml;glich Gift&rdquo; f&uuml;hrt uns Johann G. Zaller eindringlich vor Augen, welche Gefahren von den Mitteln ausgehen.<br>\nIn seinen 24 Wochen am Baum wird ein Apfel durchschnittlich 31 Mal gespritzt &ndash; und zwar meist mit hochmodernen Pestiziden. Die Folge:<br>\n&ldquo;Der elterliche Rat an Kinder, Obst vor dem Essen abzuwaschen, ist leider nicht mehr g&uuml;ltig, da es sich bei vielen Pestiziden um systemisch wirkende Substanzen handelt, die nicht nur au&szlig;en an den Pflanzen anhaften, sondern in der gesamten Pflanze bis in die Fr&uuml;chte verteilt werden.&rdquo;<br>\nIronisch f&uuml;hrt Autor Johann G. Zaller dann aus: In den Fachb&uuml;chern stehe ja gl&uuml;cklicherweise, dass die modernen Pestizide zu den am besten getesteten chemischen Substanzen &uuml;berhaupt z&auml;hlten &ndash; nur vergleichbar mit Arzneimitteln. Fest steht jedenfalls, dass f&uuml;r Firmen die Pestizidentwicklung zeitaufwendig und bis zu 200 Millionen Euro teuer ist. Etwa 70 Aktenordner pro neuem Pestizid legen die Hersteller der Zulassungsbeh&ouml;rde vor: Wirksamkeit, Giftigkeit, das Verhalten des Stoffs in der Umwelt, all&rsquo; das m&uuml;ssen sie nachweisen. Der Haken:<br>\n&ldquo;Das meiste an Forschung wird von den Herstellern selbst gemacht. Und das geht dann auch soweit &ndash; man glaubt es fast gar nicht &ndash; , dass die Forschung zu den Pestiziden, die der Hersteller auf den Markt bringen will, bei den Registrierungsbeh&ouml;rden von den Herstellern selbst eingereicht wird und die Registrierungsbeh&ouml;rden sich auf diese hausgemachte Forschung verlassen.&rdquo;<br>\nDer Wiener &Ouml;kologe f&uuml;hlt sich an die Zeit erinnert, als die Forschungen zur Sch&auml;dlichkeit des Rauchens von der Tabakindustrie gesponsert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/johann-g-zaller-unser-taeglich-gift.1310.de.html?dram:article_id=413830\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kl&ouml;tze am Bein<\/strong><br>\nNoch spielt der FC Bayern ja nicht wirklich in einer eigenen Liga, aber es w&auml;chst der Graben zwischen dem Meistermonopolisten und der Deutschen Fu&szlig;ball-Liga e.&thinsp;V. (DFL), dem Zusammenschluss der 36 Erst- und Zweitligisten. Er habe sich &raquo;am vergangenen Donnerstag geistig ein St&uuml;ck von der DFL verabschiedet&laquo;, erkl&auml;rte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge im Kicker vom Montag. Bezogen war das auf die DFL-Mitgliederversammlung am Flughafen Frankfurt\/Main. Dort hatte Andreas Rettig, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des FC St. Pauli (und vormals von 2013 bis 2015 der DFL), handstreichartig eine Kampfabstimmung &uuml;ber die Beibehaltung der 50+1-Regel durchgesetzt. Die schreibt eine Stimmenmehrheit des Stammvereins auch in ausgegliederten Profiabteilungen (Kapitalgesellschaften) vor. Der deutsche Fu&szlig;ball hat diese Regel exklusiv. Rummenigge ist sie im globalisierten Business ein Klotz am Bein. Wie die Versammlung in Frankfurt gekapert wurde, wird der gro&szlig;e Ausverk&auml;ufer so bald nicht verknusen.<br>\n&raquo;Es befremdet mich, dass ein Zweitligist, der nach meinem Kenntnisstand noch nie in einem europ&auml;ischen Wettbewerb mitgespielt hat, auf einmal nicht nur eine so prominente, sondern auch dominierende Rolle einnimmt&laquo;, diktierte Rummenigge dem Kicker, schimpfte &uuml;ber &raquo;ein emotionales und populistisches Spektakel von Rettig&laquo; und eine &raquo;bedenkliche&laquo; Gesamtentwicklung der DFL (&raquo;Da fehlt mir F&uuml;hrung&laquo;).<br>\nWas der FC St. Pauli zur Abstimmung gestellt hatte, war ein &raquo;Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere &Uuml;berlegungen hinsichtlich ge&auml;nderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel&laquo;. Dieser Prozess wird nun eingeleitet. 18 Vereine waren daf&uuml;r, 14 enthielten sich. Dagegen stimmten der FC Bayern, RB Leipzig sowie die Zweitligisten 1. FC Heidenheim und SpVgg Greuther F&uuml;rth.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/329830.kl%C3%B6tze-am-bein.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Pauli 1:0 Bayern &hellip; gut so! Damit wurde zumindest der letzte Damm beibehalten, der eine komplette &Uuml;bernahme des deutschen Profi-Fu&szlig;balls durch Gro&szlig;konzerne, Scheichs, Oligarchen und Fonds-Manager verhindert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Probe aufs Exempel<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Personalrochaden in der Trump-Administration setzen die Iranpolitik Deutschlands und der EU weiter unter Druck. Berlin und Br&uuml;ssel wollen das Atomabkommen mit Teheran aufrechterhalten; von ihm h&auml;ngt ma&szlig;geblich ihre Mittelostpolitik ab, die darauf abzielt, eine Art instabiles Gleichgewicht zwischen Iran und Saudi-Arabien herzustellen: auch, um mit allen Staaten der Region maximal Gesch&auml;fte machen zu k&ouml;nnen. US-Pr&auml;sident Donald Trump hat angek&uuml;ndigt, das Abkommen aufzuk&uuml;ndigen, wenn sich eine Versch&auml;rfung der Bedingungen f&uuml;r Iran nicht durchsetzen l&auml;sst; die iranische Regierung ist zu solchen &Auml;nderungen nicht bereit. Der designierte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo sowie der designierte Nationale Sicherheitsberater John Bolton fordern sogar einen Umsturz in Teheran; Bolton hat mehrfach Israel zu milit&auml;rischen Angriffen auf iranische Anlagen aufgefordert, bislang ohne Erfolg. Berlin zieht nun in Betracht, neue Sanktionen gegen Iran zu verh&auml;ngen, um Trump zufriedenzustellen und das f&uuml;r Deutschland vorteilhafte Atomabkommen zu retten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7574\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zuverl&auml;ssig ausgebremst<\/strong><br>\nFundamentale Interessendifferenzen zwischen Deutschland und Frankreich sind auf dem j&uuml;ngsten Br&uuml;sseler EU-Gipfel trotz demonstrativ zur Schau gestellter Gemeinsamkeiten in der Au&szlig;enpolitik klar zutage getreten. Die Bundesregierung ist weiterhin nicht bereit, sich den franz&ouml;sischen Reformvorschl&auml;gen f&uuml;r die Eurozone anzuschlie&szlig;en, und &uuml;bt sich in einer Verz&ouml;gerungstaktik; zudem nutzt sie bekannte Vorbehalte anderer EU-Staaten gegen&uuml;ber der franz&ouml;sischen &ldquo;Transferunion&rdquo;, um sich in eine taktisch vorteilhafte Vermittlerrolle zu versetzen. Dabei hat die deutsche Zur&uuml;ckweisung franz&ouml;sischer Reformvorschl&auml;ge, die seit dem Ausbruch der Eurokrise die Folgen der einseitigen Exportfixierung Berlins f&uuml;r weite Teile der EU mindern sollen, eine bis 2008 zur&uuml;ckreichende Tradition. Derweil ger&auml;t der franz&ouml;sische Pr&auml;sident, der auf Druck der Bundesregierung seine europapolitischen Vorst&ouml;&szlig;e mit neoliberalen Reformen koppeln musste, im eigenen Land durch zunehmende Proteste vermehrt unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7573\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auf Seiten der Antisemiten<\/strong><br>\nJ&uuml;dische Verb&auml;nde werfen Gro&szlig;britanniens Labour-Chef Corbyn vor, sich nicht genug von antisemitischen Tendenzen in der Partei zu distanzieren. Der Politiker entschuldigt sich und will das Gespr&auml;ch suchen.<br>\nDie Anf&uuml;hrer der j&uuml;dischen Gemeinde in Gro&szlig;britannien haben Labour-Chef Jeremy Corbyn ein Versagen beim Vorgehen gegen Antisemitismus innerhalb seiner Partei vorgeworfen. In einem Brief der wichtigsten j&uuml;dischen Vereinigungen im Vereinigten K&ouml;nigreich beklagten sie, dass der Oppositionsf&uuml;hrer &ldquo;immer wieder auf Seiten der Antisemiten und nicht der Juden gestanden&rdquo; habe. Corbyn gebe sich mit Menschen ab, &ldquo;die offen antisemitische Ansichten&rdquo; &auml;u&szlig;erten.<br>\n&ldquo;Genug ist genug&rdquo;, schrieben die Organisation Board of Deputies of British Jews und der Jewish Leadership Council. Corbyn sei in einer linksradikalen Weltsicht gefangen, die den moderaten j&uuml;dischen Gemeinden gegen&uuml;ber &ldquo;instinktiv feindlich&rdquo; gesinnt sei, hei&szlig;t es weiter.<br>\nHintergrund: Im Jahr 2012 entspann sich in Gro&szlig;britannien eine Debatte &uuml;ber ein Wandbild in London. Das Bild zeigt Banker, die auf dem R&uuml;cken von Armen Monopoly spielen. Als das als antisemitisch kritisierte Werk entfernt werden sollte, stellte sich Corbyn auf die Seite des Stra&szlig;enk&uuml;nstlers. Dies geht aus einem k&uuml;rzlich aufgetauchten Facebook-Kommentar des heutigen Labour-Chefs hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/labour-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es &uuml;berrascht nicht, dass gegen Corbyn wieder einmal das beliebteste aller Totschlagargumente angewendet wird. Offenbar hat die herrschende Oligarchie keine anderen Argumente gegen Corbyn. Auch in Deutschland wird etwa Kritik an der Finanzindustrie durch Pseudolinke gern als &bdquo;antisemitisch&ldquo; desavouiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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