{"id":43192,"date":"2018-03-28T08:29:24","date_gmt":"2018-03-28T06:29:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192"},"modified":"2018-03-28T08:29:24","modified_gmt":"2018-03-28T06:29:24","slug":"hinweise-des-tages-3089","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h01\">&raquo;Troika f&uuml;r alle&laquo;? EU-Kommission schl&auml;gt erneut finanzielle Belohnungen f&uuml;r Sozialabbau vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h02\">Die Eskalationsstrategie des Westens hat kaum etwas mit dem Skripal-Fall zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h03\">Ein Kriminalfall sondergleichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h04\">Osterweiterung: &ldquo;Fehler von historischem Ausma&szlig;&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h05\">Deutsche Europapolizei Katalonien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h06\">Ambulante Intensivpflege. Ein schwerkrankes Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h07\">Pflegenotstand &ndash; Krankenschwester schreibt emotionalen Brief an Gesundheitsminister Spahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h08\">Mittel gegen explodierende Grundst&uuml;ckspreise &ndash; Wie bezahlbarer Wohnraum entstehen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h09\">Futter f&uuml;r das deutsche Vieh<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h10\">Maut-Streit kostet Steuerzahler fast eine Viertelmilliarde Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h11\">&Ouml;sterreich: F&uuml;r wen die Regierung Milliarden locker macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h12\">Kriegspl&auml;ne gegen Iran und das deutsche Schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h13\">Erdogan: Irakisches Sindschar und syrisches Tall Rifaat n&auml;chste Ziele t&uuml;rkischer Milit&auml;roperationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h14\">Drei Jahre Massenmord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43192#h15\">Wie aus Falschnachrichten Fake-News werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Troika f&uuml;r alle&laquo;? EU-Kommission schl&auml;gt erneut finanzielle Belohnungen f&uuml;r Sozialabbau vor<\/strong><br>\nEU-Gelder als Belohnung f&uuml;r die Anhebung des Renteneintrittsalters, die Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte oder die Absenkung von Mindestl&ouml;hnen? Weitgehend unbemerkt von der europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit treibt die EU-Kommission genau dies voran.<br>\nW&auml;hrend der Eurokrise wurden die Mitgliedstaaten unter dem Rettungsschirm als Gegenleistung f&uuml;r die &raquo;Hilfszahlungen&laquo; zur Durchf&uuml;hrung von Strukturreformen gezwungen. Da dies insofern &raquo;erfolgreich&laquo; im Sinne der Urheber war, als Reformen wie die Anhebung des Renteneintrittsalters und die Beschneidung der Tarifsysteme gegen den teils massiven Protest der Bev&ouml;lkerung durchgef&uuml;hrt wurden, diskutierte man in den Jahren 2012\/13, dieses Instrument dauerhaft und f&uuml;r alle Mitgliedstaaten auch in Nichtkrisenzeiten einzuf&uuml;hren: Die Regierungen der Mitgliedstaaten sollten sich vertraglich auf mehrj&auml;hrige Reformprogramme verpflichten und nach Umsetzung Geld aus dem EU-Haushalt bekommen. &raquo;Troika f&uuml;r alle&laquo;, sozusagen.<br>\n(&hellip;) Nun hat jedoch die Kommission das Thema &ndash; bisher recht unbemerkt &ndash; erneut auf die Agenda gesetzt. In ihrem sogenannten Nikolauspaket zur Vertiefung der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion vom 6. Dezember 2017 hat sie einen Vorschlag gemacht, den man als Vorstufe f&uuml;r einen Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit bezeichnen k&ouml;nnte. &raquo;Versteckt&laquo; ist dies hinter dem sperrigen Titel: &raquo;Vorschlag zur Ver&auml;nderung der Verordnung mit gemeinsamen Bestimmungen f&uuml;r die europ&auml;ischen Struktur- und Investitionsfonds (Dachverordnung)&laquo;. Hierbei handelt es sich um einen konkreten Gesetzgebungsvorschlag, der nach dem Willen der Kommission bis Mitte des Jahres von Rat und Europ&auml;ischem Parlament verabschiedet werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/2191\">WiSo<\/a>\n<p><strong>dazu: Parlamentarier aufgepasst: EU-Kommission plant neuen Anschlag auf Demokratie und Arbeitnehmer<\/strong><br>\nAls g&auml;be es keine AfD, keinen Front National und keine rebellischen mittel-osteurop&auml;ischen Regierungen arbeitet die EU-Kommission weiter daran, Europa in ein demokratiefernes neoliberales Unternehmerparadies umzubauen. Der neueste Trick: F&uuml;r Sozialabbau und Entrechtung von Arbeitnehmern soll es Geld aus den EU-Strukturfonds geben.<br>\nDie neue Zumutung aus Br&uuml;ssel hat bereits die Form einen konkreten Gesetzesvorschlags, der bis Mitte des Jahres von Rat und Europ&auml;ischem Parlament verabschiedet werden soll. Versteckt wurde die unpopul&auml;re Aktion in einem &bdquo;Vorschlag zur Ver&auml;nderung der Verordnung mit gemeinsamen Bestimmungen f&uuml;r die europ&auml;ischen Struktur- und Investitionsfonds (Dachverordnung)&ldquo;. Was sich dahinter genau verbirgt, hat Blickpunkt WiSo aufgebohrt:&raquo; Troika f&uuml;r alle&laquo;? EU-Kommission schl&auml;gt erneut finanzielle Belohnungen f&uuml;r Sozialabbau vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/965-eu-kommission\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Eskalationsstrategie des Westens hat kaum etwas mit dem Skripal-Fall zu tun<\/strong><br>\nIn einer konzertierten Aktion haben gestern die USA, einige EU-Mitgliedsl&auml;nder, darunter auch Deutschland, sowie Kanada, Norwegen, Albanien und die Ukraine eine Eskalation der Beziehungen mit Moskau fast zeitgleich umgesetzt. &Auml;hnlich wie Gro&szlig;britannien schon zuvor, werden russische Diplomaten ausgewiesen. Der Grund ist der mutma&szlig;liche Anschlag auf den russischen Ex-Spion und Doppelagenten Skripal und dessen Tochter mit einem Nervengift in Salisbury, f&uuml;r das Moskau verantwortlich gemacht wird, weil es, so die freischwebende Argumentation, keine plausible Alternativerkl&auml;rung gibt.<br>\nZwar sind, wie auch die deutsche Regierung einr&auml;umte, Fragen offen, es g&auml;be aber Beweise und Indizien, die auf &ldquo;Russland&rdquo; hinweisen sollen. Vorgelegt wurden sie bislang nicht. (&hellip;) Schnell wollte man &ldquo;solidarisch&rdquo; mit Gro&szlig;britannien sein, das seit einiger Zeit mit dem Finger auf Russland als Schuldigen deutet.<br>\n(&hellip;) Man muss sich allerdings fragen, was die Wiederaufnahme der symbolischen Bestrafungsspiele aus dem Kalten Krieg bewirken soll. Was klar ist und in Moskau auch schon erkl&auml;rt wurde, dass auch aus Russland Diplomaten der betreffenden L&auml;nder ausgewiesen werden, wahrscheinlich wird auch ein amerikanisches Konsulat im Tit-for-Tat geschlossen. Und dann? Dann hat sich nichts ge&auml;ndert, abgesehen davon, dass der Konflikt zwischen &ldquo;dem Westen&rdquo; und Russland weiter angeheizt wird und Gespr&auml;che zur Deeskalation weiter in Ferne r&uuml;cken. Alleine das kann schon gef&auml;hrlich sein, wenn man auf die Krisenherde Syrien und Ukraine, aber auch zum Iran schaut, wo schnell ein milit&auml;risches Konflikt ungewollt oder durch Provokation ausbrechen kann. Auch bei den vielen Provokationen an den Nato-Russland-Grenzen zwischen Nato- und russischen Flugzeugen oder Milit&auml;r&uuml;bungen kann mit weiter zunehmender Spannung schnell ein Funken z&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Eskalationsstrategie-des-Westens-hat-kaum-etwas-mit-dem-Skripal-Fall-zu-tun-4005318.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Erkl&auml;rung des Au&szlig;enministeriums Russlands<\/strong><br>\nWir bekunden entschiedenen Protest im Zusammenhang mit der durch eine Reihe von EU- und NATO-Mitgliedsl&auml;ndern getroffenen Entscheidung &uuml;ber die Ausweisung russischer Diplomaten.<br>\nWir betrachten diesen Schritt als einen unfreundlichen und nicht den Aufgaben und Interessen der Feststellung der Ursachen sowie der Suche nach den Schuldigen des Zwischenfalls, der sich am 4. M&auml;rz dieses Jahres in Salisbury ereignete, entsprechenden. Die provokante Geste der sattsam bekannten Solidarit&auml;t dieser L&auml;nder mit London, die im sogenannten &bdquo;Fall der Skripals&ldquo; am G&auml;ngelband der Beh&ouml;rden Gro&szlig;britanniens liefen und sich nicht die M&uuml;he gemacht haben, sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Umst&auml;nde des Vorgefallenen zu verschaffen, ist eine Fortsetzung der Konfrontationslinie zwecks Eskalierung der Situation.<br>\nDie Regierenden Gro&szlig;britanniens, die haltlose Anschuldigungen gegen die Russische F&ouml;deration bei einem Ausbleiben von Erkl&auml;rungen f&uuml;r das Geschehene vorbrachten und ein sachliche Zusammenwirken ablehnen, haben de facto eine voreingenommene, engagierte und heuchlerische Position eingenommen.<br>\nEs geht um einen Angriff auf das Leben russischer Staatsb&uuml;rger auf dem Territorium Gro&szlig;britanniens. Die russische Seite hat diesbez&uuml;glich ungeachtet unserer mehrfachen Appelle an London keinerlei Informationen. Keine objektiven und umfassenden Angaben haben auch die Verb&uuml;ndeten Gro&szlig;britanniens, die blind dem Prinzip der euroatlantischen Einheit zum Schaden des gesunden Menschenverstands, der Normen des zivilisierten zwischenstaatlichen Dialogs und der Prinzipien des V&ouml;lkerrechts folgen. Es versteht sich von selbst, dass dieser unfreundliche Schritt dieser Gruppe von L&auml;ndern nicht ohne Folgen bleibt, und wir werden auf ihn reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mid.ru\/en\/foreign_policy\/news\/-\/asset_publisher\/cKNonkJE02Bw\/content\/id\/3140946?p_p_id=101_INSTANCE_cKNonkJE02Bw&amp;_101_INSTANCE_cKNonkJE02Bw_languageId=de_DE\">The Ministry of Foreign Affairs of the Russian Federation<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Kriminalfall sondergleichen<\/strong><br>\n<em>Unser Leser C.S. schreibt uns:<\/em>\n<blockquote><p>\nWie ist es zu erkl&auml;ren, dass ein Mann, 66 und eine Frau 33, zur exakt selben Zeit durch ein Gift gel&auml;hmt werden, das sie mehrere Stunden zuvor durch die Haut aufgenommen haben sollen, angeblich mittels T&uuml;rgriff ihres Autos? (Die Angaben der Beh&ouml;rden zur Gift&uuml;bertragung wechseln im &Uuml;brigen ja fast t&auml;glich&hellip;)<br>\nDer Zeitpunkt muss ja derselbe gewesen sein, denn nicht die Skripals haben Hilfe gerufen, sondern Passanten. Es blieb keinem der beiden noch Zeit f&uuml;r einen Hilferuf. Die einzige Erkl&auml;rung w&auml;re, dass das angebliche Ultra-Gift an den H&auml;nden &uuml;ber die Haut erst gar nicht wirkte, erst im Restaurant beim Essen inkorporiert wurde und die Wirkung dann bei beiden exakt gleich schnell schnell einsetzte. Die mMn weit schl&uuml;ssigere Erkl&auml;rung ist, dass die Vergiftung kurz vor dem Auffinden der beiden erfolgte.<\/p>\n<p>Trafen sie den T&auml;ter? Das Mobiltelefon der Skripals war von 9 am. bis 1 p.m. deaktiviert, sie wollten also nicht lokalisiert werden k&ouml;nnen. Zuletzt bewegte sich ihr Wagen stadtausw&auml;rts, Richtung Porton Down. <\/p>\n<p>Warum erf&auml;hrt man so gut wie nichts &uuml;ber die genauen Umst&auml;nde der Vergiftung und wundersamen Genesung des Polizisten?<\/p>\n<p>Stimmt es, dass Yulia Skripal bei der US-Botschaft in Moskau arbeitet? Und dass die Mutter ihres Verlobten Denis Dementyev beim russischen Geheimdienst ist?<\/p>\n<p>15:35 &ndash; They leave the restaurant<br>\n4.08pm: Figures that appear to be Sergei Skripal and daughter Yulia are seen walking down Market Walk towards the bench where they were found.<br>\n4.15pm: Police car speeds up the shopping centre at 20mph with lights flashing.<br>\n4.16pm: A hero paramedic sprints towards the victims on foot clutching a first aid bag.<br>\n4.18pm: A first responder vehicle drives up to help colleagues treat Sergei and Yulia.<\/p>\n<p>Es d&uuml;rfte klar sein, dass die Skripals in unmittelbarer N&auml;he der Parkbank vergiftet wurden, mit einem sehr schnell wirkenden Mittel. Wenige Minuten vor ihrem Auffinden sind sie noch auf einer Kamera zu sehen, wie sie strammen Schrittes und gutgelaunt die Passage durchqueren, die zur omin&ouml;sen Parkbank f&uuml;hrt.<br>\nAndererseits gibt es Spuren eines pulverigen Organophosphats an den den verschiedensten Stellen, an denen sich die Skripals zuvor aufgehalten hatten. Am Haus, Auto, Pub, Restaurant usw.<\/p>\n<p>Das bedeutet, dieses Organophosphat war nicht das Gift, das beim eigentlichen Attentat eingesetzt wurde. Oder es war derselbe Stoff, aber stark verd&uuml;nnt oder aus sonstigen Gr&uuml;nden nicht wirksam.<\/p>\n<p>Das bedeutet weiter, dieser Stoff wurde zuvor appliziert. Wobei als Grund nur in Frage kommen kann, dass jemand eine falsche F&auml;hrte legen wollte.<br>\nDas bedeutet auch, der Polizist Bailey, &uuml;ber dessen Aktivit&auml;ten am fraglichen Tag es irritierend wenig, um nicht zu sagen, keinerlei Informationen gibt, muss demnach unmittelbar nach dem Attentat vor Ort gewesen sein und sich dort eine Dosis Gift eingefangen haben.<\/p>\n<p>Was das alles f&uuml;r die britischen Beh&ouml;rden bedeutet, und im &Uuml;brigen auch f&uuml;r die Medien, auch die Medien hierzulande &uuml;brigens, die doch zu den gleichen Schlussfolgerungen kommen m&uuml;ssten, kann man sich ausmalen. <\/p>\n<p>Die ganze Sache ist so unglaublich, dass es einem die Sprache verschl&auml;gt.<\/p>\n<p>Jeder mit klarem Verstand erkennt, dass London falsch spielt. Doch die Leute glauben eher der Propaganda als ihrem eigenen Verstand. Man ist eben gern auf der sicheren Seite.<\/p>\n<p>Die beiden entspannten Personen auf dem Bild sind tats&auml;chlich die Skripals. Die auff&auml;llige rote Tasche liegt nachher neben der Parkbank. Die Vergiftung\/L&auml;hmung der Skripals fand im Park statt, vermutlich auf der Bank.<\/p>\n<p>Das Novichok ist keins. Es handelt sich um eine irgendwie &auml;hnliche Substanz, die appliziert wurde. Um eine vors&auml;tzlich gelegte, falsche F&auml;hrte.<br>\nDie Skripals waren mit dem Attent&auml;ter wom&ouml;glich im Park verabredet. Darauf deutet die Ungeduld beim Bezahlen im Restaurant hin.<\/p>\n<p>Die Rolle des &ndash; scheinbar wie zuf&auml;llig &ndash; am Tatort anwesenden und von der &Ouml;ffentlichkeit seither konsequent abgeschirmten Detective Bailey, einer zentralen Figur ist h&ouml;chst omin&ouml;s. (surreal&hellip;my life will never be the same)\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>dazu: Skripal-Fall: A234-Nervengift in USA entwickelt &ndash; russisches Verteidigungsministerium<\/strong><br>\nImmer noch ist es ungekl&auml;rt, von wem der Ex-Doppelagent Sergej Skripal vergiftet worden war. Auch der Urspung des Nervengiftes war unklar. Nun hat der Leiter des Labors f&uuml;r die chemische und analytische Kontrolle beim russischen Verteidigungsministerium, Igor Rybaltschenko, erkl&auml;rt, wo das Nervengift A-234 entwickelt wurde.<br>\nNach Angaben von Rybaltschenko wurde das Nervengas A-234 in den Vereinigten Staaten entwickelt. Dem russischen Verteidigungsministerium liege ein entsprechendes Dokument vor, aus dem dies hervorgehen w&uuml;rde.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Ich best&auml;tige, dass sie genau der Formel entspricht, die von Mirzajanow (Wil Mirzajanow, sowjetischer Chemiker, der in die USA ausgewandert und der Autor eines Buches &uuml;ber das Gas A-234 war) ver&ouml;ffentlicht wurde. Der chemische Name dieser Substanz ist A-234 und wurde von Boris Johnson &ldquo;Novitschok&rdquo; genannt &mdash; eine Substanz, die im Labor von Porton Down erh&auml;ltlich ist &ldquo;, sagte Rybaltschenko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20180325320058055-skripal-nervengift-entwickelt-usa\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Osterweiterung: &ldquo;Fehler von historischem Ausma&szlig;&rdquo;<\/strong><br>\nVier Jahre Krim-Krise &ndash; vier Jahre Glaubenskrieg<br>\nWer seiner Regierung und den Medien voll und ganz vertraut hat es leicht, denn dann ist die Geschichte schnell erz&auml;hlt: Aus heiterem Himmel annektierte Wladimir Putin im M&auml;rz 2014 die Krim &ndash; und zerst&ouml;rte damit die europ&auml;ische Friedensordnung. So lautet das Narrativ, und offenbar versp&uuml;ren bis heute weder Presse noch Politik den Ehrgeiz, die Sache zu verkomplizieren.<br>\nDer damalige Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart war einer der wenigen, der sich dieser uniformen Berichterstattung nicht anschlie&szlig;en wollte. Er schrieb am 8. August 2014: &ldquo;Der deutsche Journalismus hat binnen weniger Wochen von besonnen auf erregt umgeschaltet. Das Meinungsspektrum wurde auf Schie&szlig;schartengr&ouml;&szlig;e verengt. &hellip; Westliche Politik und deutsche Medien sind eins.&rdquo;<br>\nDementsprechend reagierten viele Menschen mit Misstrauen: Gibt es f&uuml;r dieses Drama nicht doch eine Mitverantwortung des Westens? Und ist Diplomatie nicht die bessere Strategie als verbale Mobilmachung, Sanktionen, Aufr&uuml;stung? Das sind Fragen, die die B&uuml;rger seit der Eskalation in der Ukraine besch&auml;ftigen, in den Parteien und Redaktionen aber nach wie vor kaum gestellt werden.<br>\nGenau vier Jahre nach der Unterschrift Putins unter den Vertrag zur &ldquo;Wiedervereinigung mit der Krim&rdquo; (so die russische Lesart) ist der Konflikt im Osten der Ukraine das, was man einen &ldquo;frozen conflict&rdquo; nennt: Es geht nicht vor und nicht zur&uuml;ck. Und auch in der Debatte dar&uuml;ber verlaufen die Fronten genau dort, wo sie vor vier Jahren verliefen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Osterweiterung-Fehler-von-historischem-Ausmass-4002177.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Europapolizei Katalonien<\/strong><br>\nSo sehr man sich auch auf EU-Regeln beruft, die Festnahme von Carles Puigdemont ist ein politischer Vorgang. Deutschland wird damit zu einem der Konfliktbeteiligten<br>\nDie EU besitzt die seltene Gabe, h&auml;ufig genau das zu tun, was ihr selbst schadet. Und eine Politik zu betreiben, die ihren proklamierten Idealen ins Gesicht schl&auml;gt. Wurde einst bei den Kosovo-Albanern das Recht auf politische Selbstbestimmung hochgehalten, gilt das f&uuml;r die Katalanen, speziell eine sich darauf berufende Ex-Regionalregierung, eher weniger.<br>\nIn Br&uuml;ssel, aber eben auch in Berlin, h&auml;lt man dennoch eine Neutralit&auml;t und Nichteinmischung f&uuml;r geboten, die in Wirklichkeit auf eine Kapitulation vor der kompromisslosen H&auml;rte der spanischen Exekutive gegen&uuml;ber dem Souver&auml;nit&auml;tsbegehren einer Mehrheit in Katalonien hinausl&auml;uft. Schlie&szlig;lich wurden die Regionalwahlen am 21. Dezember erneut von den Unabh&auml;ngigkeitsparteien gewonnen, doch werden sie an einer Regierungsbildung gehindert. Der designierte Regionalpr&auml;sident Jordi Turull ist durch den Obersten Gerichtshof in Madrid zusammen mit 13 anderen katalanischen Politikern der Rebellion angeklagt, sitzt in Haft und muss mit einer Verurteilung rechnen, bei der eine Strafe von bis zu 30 Jahren m&ouml;glich ist.<br>\nDa passt es ins Bild, wenn nun ausgerechnet in Deutschland der ehemalige Regionalpr&auml;sident Carles Puigdemont festgenommen wird, nachdem ihm in Belgien faktisch ein Asylstatus zugestanden wurde.<br>\n(&hellip;) Die Berufung auf geltende EU-Regeln wird dagegen nicht ankommen. So wie der Konflikt in Spanien politisch zugespitzt wird, muss sich das auf die EU auswirken. Die ist inzwischen zur Beihilfe entschlossen, wenn es gilt &ldquo;Hochverr&auml;ter&rdquo; zu jagen und aus dem Verkehr zu ziehen. Als Ausweis politischer Zurechnungsf&auml;higkeit kann das nicht genommen werden, eher als Bankrotterkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/deutsche-europapolizei\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Erf&uuml;llungsgehilfen<\/strong><br>\nDas Verhalten der spanischen Regierung und Justiz &auml;hnelt einem Staatsstreich. Rajoy versteckt sich dabei hinter den Richtern &ndash; und Deutschland.<br>\nEin europ&auml;ischer Haftbefehl und ein damit verbundener Auslieferungsantrag &ndash; das sieht ganz nach Routine aus. Der fragliche Gefangene, der von Madrid abgesetzte katalanische Ministerpr&auml;sident Carles Puigdemont, soll mit der von der konservativen spanischen Regierung von Mariano Rajoy untersagten Volksabstimmung &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit am 1. Oktober &bdquo;Rebellion&ldquo; begangen haben. Dies ist ein schweres Delikt, das so mit &bdquo;Hochverrat&ldquo; in &auml;hnlicher Form auch im deutschen Strafrecht vorkommt.<br>\nDoch was auf den ersten Blick so klar aussieht, ist es nicht. Denn ohne Gewalt liegt keine &bdquo;Rebellion&ldquo; vor und damit auch kein &bdquo;Hochverrat&ldquo;, so wollen es das spanische und auch das deutsche Recht. Wir alle haben die Bilder vom 1. Oktober gesehen. Da ging es tats&auml;chlich alles andere als friedlich zu. Nur: Die Gewalt ging von den spanischen Polizisten aus, die Madrid zu Tausenden nach Katalonien entsandt hatte. &Uuml;ber 900 Verletzte hinterlie&szlig;en sie, w&auml;hrend das Wahlvolk, wenn &uuml;berhaupt, gewaltfreien Widerstand leistete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Katalonien\/!5493774\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die taz zeigt, dass sie nicht nur opportunistische Schreibtischt&auml;ter vom Schlage eines <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43085\">Dominic Johnson<\/a> in ihren Reihen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ambulante Intensivpflege. Ein schwerkrankes Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nIn der ambulanten Intensivpflege werden Hochrisikopatienten betreut, meist rund um die Uhr. H&auml;ufig aber wollen Pflegedienste mit ihnen vor allem Kasse machen. Pfleger sind schlecht<br>\nausgebildet, die Kontrolle funktioniert nicht. Ein Milliardengesch&auml;ft auf Kosten von Schwerkranken.<br>\nEtwa 20.000 Intensivpatienten werden in Deutschland nicht station&auml;r, sondern zu Hause gepflegt. Sie sind auf eine qualifizierte 24-Stunden-Betreuung angewiesen. Ohne diese k&ouml;nnten sie nicht &uuml;berleben. Doch das System hat viele M&auml;ngel, wie Recherchen des BR zeigen.<br>\n(&hellip;) Hilfskr&auml;fte eingesetzt &ndash; Fachkr&auml;fte abgerechnet<br>\nDie ambulante Intensivpflege ist ein Riesengesch&auml;ft. Allein die gesetzlichen Krankenkassen zahlen daf&uuml;r vier Milliarden Euro im Jahr. Das hat das Deutsche Institut f&uuml;r angewandte Pflegewissenschaften in K&ouml;ln berechnet. Daran wollen viele verdienen. Nach Informationen des BR setzen Pflegedienste h&auml;ufig unqualifiziertes Personal ein, rechnen aber Intensivfachkr&auml;fte ab, f&uuml;r die sie von den Kassen viel mehr Geld erhalten.<br>\n(&hellip;) L&uuml;ckenhafte Kontrollen<br>\nF&uuml;r die Kontrolle der Intensivpflegedienste ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen zust&auml;ndig. Aber der MDK meldet sich in der Regel 24 Stunden vorher an. Das nutzen Dienste, um Papiere zu sch&ouml;nen oder Hilfskr&auml;fte gegen Fachkr&auml;fte auszutauschen.<br>\n(&hellip;) Systematische T&auml;uschung<br>\nIntensivpfleger berichten, dass einige Dienste den MDK systematisch t&auml;uschen. Dem BR liegen Belege vor, wonach Pflegedienste mehrere Dienstpl&auml;ne f&uuml;hrten. Einen f&uuml;r den MDK, einen f&uuml;r die Gewerbeaufsicht, die die Arbeitszeit kontrolliert, und dann noch den tats&auml;chlichen Dienstplan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ambulante-intensivpflege-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pflegenotstand &ndash; Krankenschwester schreibt emotionalen Brief an Gesundheitsminister Spahn<\/strong><br>\nAls Krankenschwester erlebt Jana Langer t&auml;glich Probleme im Gesundheitswesen. Dass Jens Spahn sie l&ouml;st, bezweifelt sie &ndash; und spricht in einem Brief an den Gesundheitsminister von einem &ldquo;menschenunw&uuml;rdigen System&rdquo;.<br>\nDebatten &uuml;ber Zweiklassenmedizin und Wartezeiten beim Arzt &ndash; oder &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber Hartz-IV-Empf&auml;nger: Jens Spahn ist noch keine zwei Wochen im Amt, doch der neue Gesundheitsminister steht bereits heftig in der Kritik. Jetzt bekommt der CDU-Politiker auch Gegenwind von einer Krankenschwester, die sich in einem offenen Brief an Spahn wandte &ndash; und stellvertretend f&uuml;r ihren Berufsstand sprechen will<br>\n&ldquo;Bevor mir der Kragen platzt, bekommt erst mal Herr Spahn einen Brief&rdquo;, beginnt Jana Langers emotionales Schreiben, das in den sozialen Medien bereits fast 25.000 Mal geteilt wurde. Ihr Thema: Die Situation in der Pflege.<br>\nLanger schreibt von einem &ldquo;menschenunw&uuml;rdigen System&rdquo; und spricht Spahn direkt an: &ldquo;Nach Ihren Aussagen der letzten Wochen, denke ich, k&ouml;nnen Sie sich nicht hineinversetzen, was es bedeutet, qualifizierte pflegerische Leistungen zu erbringen, vor allem nicht zu den derzeitigen Bedingungen!&rdquo;<br>\nDem Pflegepersonal fehle es an ausreichendem Gehalt und Anerkennung &ndash; und vor allem an Zeit f&uuml;r die Patienten. Kaum jemand w&uuml;rde sich noch freiwillig f&uuml;r diesen Beruf entscheiden. F&uuml;r eine menschliche Daseinsf&uuml;rsorge sei mehr n&ouml;tig, &ldquo;als Ihre ignoranten und diffamierenden Worte gegen&uuml;ber den Menschen, die unsere sozialen Absicherungen dringend ben&ouml;tigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/bild-1200012-1268275.html\">Spiegel online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mittel gegen explodierende Grundst&uuml;ckspreise &ndash; Wie bezahlbarer Wohnraum entstehen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nBoden war noch nie so teuer in Deutschland wie heute. Die Folge: Die Mietpreisspirale dreht sich bedrohlich weiter. H&ouml;chste Zeit, die Verh&auml;ltnisse zu &auml;ndern, sagen die Bef&uuml;rworter einer Bodenwende und fordern eine gerechtere Besteuerung und ein anderes Eigentumsrecht.<br>\n(&hellip;) Boden so teuer wie nie in Deutschland<br>\nDas Bundesinstitut f&uuml;r Bau-, Stadt- und Raumforschung ermittelte im September vergangenen Jahres, dass die Baulandpreise zwischen 2011 und 2016 um satte 27 Prozent gestiegen sind&hellip;.Die Mietpreisbremse, die von Union und SPD mit viel Pomp eingef&uuml;hrt wurde, hat daran bislang nichts ge&auml;ndert. So geht bei &auml;rmeren Haushalten vielfach 40 Prozent und mehr ihres Einkommens f&uuml;r die Miete drauf.<br>\nGewinne machen andere &ndash; insbesondere im Luxussegment. Beispiel Berlin. Premium-Apartments in Top-Lagen bescheren ihren Investoren derzeit einen Wertzuwachs von zehn Prozent und mehr &ndash; im Jahr, sagen Immobilienverwalter.<br>\nBodenwertsteigerung und Verteilungsgerechtigkeit<br>\nH&ouml;chste Zeit also, ein paar grunds&auml;tzliche Fragen &uuml;ber uns und unseren Umgang mit Boden zu stellen. Besonders heikel,die Frage: Gibt es ein Recht darauf, mit dem Kauf und Verkauf von Boden Gewinne zu erzielen? Ein Blick in die bayerische Landesverfassung k&ouml;nnte uns nachdenklich stimmen. In Artikel 161 hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigent&uuml;mers entstehen, sind f&uuml;r die Allgemeinheit nutzbar zu machen.&rdquo;<br>\nLeistungslose Renditen f&uuml;r Bodenbesitzer.<br>\n&ldquo;Kein Eigent&uuml;mer hat den Wert seines Bodens geschaffen. Den hat immer die Allgemeinheit gemacht. Anders als das draufstehende Geb&auml;ude. Diesen Wert hat der Eigent&uuml;mer geschaffen und das darf man eben nicht vermischen.&rdquo;<br>\nBesitz von Boden und Geb&auml;uden entkoppeln<br>\n(&hellip;) Das unterbreche die Preisspirale, die beim Kauf und Verkauf von Immobilien zuletzt zu immer h&ouml;heren Bodenrenditen f&uuml;r die Besitzer &ndash; und zu immer h&ouml;heren Mieten f&uuml;r die Nicht-Besitzer gef&uuml;hrt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/mittel-gegen-explodierende-grundstueckspreise-wie.976.de.html?dram:article_id=414075\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Futter f&uuml;r das deutsche Vieh<\/strong><br>\nDeutsche Rinder fressen S&uuml;damerikas W&auml;lder Auf diese knappe Formel lassen sich die Ergebnisse des Berichts &bdquo;Die vermeidbare Krise &ndash; die Umweltkatastrophe der deutschen Fleischindustrie&ldquo; bringen, den die US-Umweltorganisation Mighty Earth vorgestellt hat. Logisch, dass die darin aufgezeigte Kausalkette l&auml;nger ist als &bdquo;Rind frisst Wald&ldquo;.<br>\n&bdquo;Mit seinen fast 82 Millionen Verbrauchern ist Deutschland der gr&ouml;&szlig;te Nahrungsmittelmarkt in Europa, dieser Industriezweig ist der drittgr&ouml;&szlig;te Deutschlands&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Gerade die deutschen VerbraucherInnen h&auml;tten ein gesch&auml;rftes Bewusstsein in Sachen Bio, Nachhaltigkeit und lokaler Erzeugung, lobt die US-Organisation. &bdquo;Supermarktketten wie Edeka, Lidl, Kaufland, Aldi, Rewe und Metro, die 70 Prozent des Einzelhandelsmarktes kontrollieren&ldquo;, w&uuml;rden deshalb ihr Wurst- und Fleischangebot auch als nachhaltig und aus heimischer Produktion stammend anbieten. Allerdings: &bdquo;Das Etikett &sbquo;Aus Deutschland&lsquo; ist nur die halbe Wahrheit&ldquo;, so Mighty Earth.<br>\nDenn: Bei den damit gekennzeichneten Angeboten werde ausgeblendet, dass die Futtermittel f&uuml;r die Schweine-, Rinder und Gefl&uuml;gelmast nicht nur Tausende von Kilometern vom vermeintlich heimischen Hof entfernt erzeugt wurden, sondern dort auch nachhaltige Sch&auml;den anrichten. Drei Viertel der weltweit angebauten Sojabohnen werden zu Tierfutter verarbeitet. 2016 importierte die EU 46,8 Millionen Tonnen Soja und Sojamehl, die H&auml;lfte davon aus Lateinamerika. Unter die Lupe genommen hat Mighty Earth den Chaco, ein ausgedehntes Trockenwaldgebiet, das sich &uuml;ber Argentinien, Bolivien und Paraguay erstreckt. Hier gehen die Abholzungen weit schneller voran als im Regenwald des Amazonas. &bdquo;&Uuml;ber acht Millionen Hektar des Chaco wurden in nur zw&ouml;lf Jahren gerodet&ldquo;, hei&szlig;t in dem Bericht. Das ist gr&ouml;&szlig;er als das Bundesland Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Regenwaldrodung-in-Suedamerika\/!5494271\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Maut-Streit kostet Steuerzahler fast eine Viertelmilliarde Euro<\/strong><br>\nSeit Jahren gilt der Fall als brisantes Staatsgeheimnis. Die Bundesregierung und das Maut-Konsortium Toll Collect streiten sich nun schon seit 2004 vor einem Schiedsgericht um Milliardensummen. Der Grund: Der verpatzte Start der Lkw-Maut vor mehr als einer Dekade. Schlie&szlig;lich sollte die Abgabe eigentlich bereits 2003 erhoben werden. Doch das Konsortium brachte die Maut erst Anfang 2005 auf die Stra&szlig;e. Wor&uuml;ber genau vor Gericht gerungen wird, ist Verschlusssache &ndash; die Verhandlungen finden hinter verschlossenen T&uuml;ren statt. Doch nun sickert durch: Die Kosten des Streits explodieren. Bislang haben die beiden Verfahren f&uuml;r den Bund bereits Kosten von knapp einer viertel Milliarde Euro verursacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lkw-maut-maut-streit-kostet-steuerzahler-fast-eine-viertelmilliarde-euro-1.3923056\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: F&uuml;r wen die Regierung Milliarden locker macht<\/strong><br>\nDie schwarzblaue Regierung k&uuml;rzt bei Sch&uuml;lern, Lehrlingen, Jobsuchenden und bei der Justiz. Dabei ist die Konjunktur gut. Das Nulldefizit stellt sich laut WIFO auch ohne K&uuml;rzungen 2019 ein. Wof&uuml;r macht die Regierung also Geld frei?\n<ul>\n<li>2,3 Milliarden f&uuml;r Unternehmen<\/li>\n<li>1,8 Milliarden f&uuml;r Familien mit gutem Einkommen<\/li>\n<li>120 Millionen f&uuml;r Hoteliers<\/li>\n<li>56 Millionen zus&auml;tzlich f&uuml;r Regierung-PR, Inserate, &hellip;<\/li>\n<li>46,5 Millionen f&uuml;r &Ouml;VP-Freundschaftsdeal mit Nieder&ouml;sterreich<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/klientelpolitik-fuer-wen-die-regierung-milliarden-locker-macht\/\">Kontrast. At<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kriegspl&auml;ne gegen Iran und das deutsche Schweigen<\/strong><br>\nUS Pr&auml;sident Trump hat John Bolton zum Nationalen Sicherheitsberater ernannt. Prinz Muhammad Bin Salman ist auf PR Reise in England und den USA. Er sondiert die Bereitschaft der Angelsachsen und Israelis, Saudi Arabien Atomkraftwerke und Atomwaffen zu gestatten. Die Regierungen von Amerika, Israel und Saudi-Arabien bilden als Alliierte gegen Syrien, den Iran und Russland eine gemeinsame Front. Bolton will seit 2003 den Krieg mit dem Iran.<br>\nF&uuml;r den Nahen Osten und die Welt stehen damit die Zeichen auf Sturm. Neue Kriege k&uuml;ndigen sich an.<br>\n(&hellip;) Der Deutschlandfunk fl&ouml;tet in einem Beitrag, der es direkt aus der PR Maschinerie in den Sender schaffte: &bdquo;In Saudi-Arabien ist der Islam Staatsreligion &ndash; und zwar eine konservative Auslegung. Noch. Denn Kronprinz Mohammed bin Salman will Reformen, die auch die Religion betreffen und vor allem die Situation der Frauen verbessern sollen. Im US-Fernsehen sagte er jetzt &bdquo;Extremisten&ldquo; den Kampf an.&ldquo;<br>\nBin Salman braucht diese PR Unterst&uuml;tzung. Er hat als saudischer Verteidigungsminister den Krieg im Jemen begonnen, angeblich um Al Kaida zu bek&auml;mpfen. Ein Krieg, der beweisen sollte, dass Saudi Arabien seine dubiosen Verbindungen zu Al Kaida unter Bin Salman neu regeln w&uuml;rde. Bis dahin hatte sich Bin Salman nicht als Feind des Terrorismus hervorgetan. Er hatte die Mujaheddin in Afghanistan unterst&uuml;tzt, zu denen auch Osama bin Laden geh&ouml;rte. Saudi Arabien unterhielt auch im Bosnienkrieg direkte und h&ouml;chst problematische Beziehungen zu Al Kaida.<br>\nDer Wahnsinn ist noch steigerungsf&auml;hig. Mohammad bin Salman will Nuklearwaffen f&uuml;r Saudi Arabien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/tagesdosis-27-3-2018-kriegsplaene-gegen-iran-und-das-deutsche-schweigen\/\">Dirk Pohlmann bei Ken FM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erdogan: Irakisches Sindschar und syrisches Tall Rifaat n&auml;chste Ziele t&uuml;rkischer Milit&auml;roperationen<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hat die Einleitung einer neuen Milit&auml;roperation gegen kurdische K&auml;mpfer im irakischen Sindschar angek&uuml;ndigt. Er versprach auch, die YPG-kontrollierte syrische Stadt Tall Rifaat im Norden von Aleppo zu &uuml;bernehmen.<br>\n&ldquo;Wir haben 3.747 Terroristen in Syriens Afrin eliminiert&rdquo;, sagte der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag und f&uuml;gte hinzu, dass Ankara mittlerweile auch eine Operation gegen die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) in der Gebirgsregion Sindschar im Norden des Iraks begonnen hat.<br>\nVergesst nicht, ich habe gesagt, dass wir sie kriegen. Sie werden fliehen, wir werden sie jagen; die Arbeit wird nicht mit Afrin enden. Die PKK ging nach Sindschar &ndash; Wir werden auch dorthin gehen, sagte ich. Der Betrieb hat dort begonnen&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident.<br>\nDer irakische Generalstab dementierte hingegen eine t&uuml;rkische Offensive im Sindschar und teilte mit:<br>\nDie Situation in Ninive, Sindschar und den Grenzgebieten ist unter der Kontrolle der irakischen Sicherheitskr&auml;fte und es gibt keinen Grund f&uuml;r Truppen, die irakische Grenze in diese Gebiete zu &uuml;berqueren.<br>\n(&hellip;) Damaskus hat die t&uuml;rkische Operation in Afrin als Verletzung der syrischen Souver&auml;nit&auml;t verurteilt und Ankara der &ldquo;Aggression&rdquo; beschuldigt. Auch der Irak hat seine Besorgnis &uuml;ber die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten Ankaras an seinen Grenzen zum Ausdruck gebracht, wo t&uuml;rkische Truppen wiederholt Positionen der PKK beschossen und bombardiert hatten. Immer wieder f&uuml;hren t&uuml;rkische Kommando-Einheiten auch grenz&uuml;berschreitende Milit&auml;roperationen gegen die Miliz in den nordirakischen Grenzregionen Avaschin und Hakurk am Fu&szlig;e des Kandil-Gebirges durch. Teilweise reichen die Operationen 15 Kilometer tief in den Irak hinein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/67359-erdogan-iraks-sindschar-und-tel-rifaat-syrien-pkk-operation\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Drei Jahre Massenmord<\/strong><br>\nIm Jemen ist kein Ende des Krieges in Sicht. UNO spricht von &raquo;gr&ouml;&szlig;ter humanit&auml;rer Katastrophe unserer Zeit&laquo;<br>\nHeute vor drei Jahren, am 26. M&auml;rz 2015, begann eine Milit&auml;rkoalition unter F&uuml;hrung Saudi-Arabiens eine Intervention im Jemen. Sie folgte dabei einer Bitte des jemenitischen &raquo;Pr&auml;sidenten&laquo; Abed Rabbo Mansur Hadi. Dieser war nach dem Sturz seines Vorg&auml;ngers Ali Abdullah Saleh im Februar 2012 f&uuml;r eine zweij&auml;hrige &Uuml;bergangsfrist zum Staatschef gew&auml;hlt worden, weigerte sich nun aber, abzutreten.<br>\nNach drei Jahren Milit&auml;rinvasion ist die Lage verheerend. Die Vereinten Nationen sprechen in bezug auf den Jemen von der &raquo;gr&ouml;&szlig;ten humanit&auml;ren Katastrophe unserer Zeit&laquo;. Nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam sind inzwischen drei Viertel der Bev&ouml;lkerung, die bereits vor dem Krieg als &auml;rmste in der arabischen Welt galt, auf humanit&auml;re Hilfe angewiesen. Sieben Millionen Menschen sind von einer akuten Hungersnot bedroht, 17,8 Millionen gelten als &raquo;ern&auml;hrungsunsicher&laquo;. Bereits vor dem Krieg musste der Jemen 90 Prozent der ben&ouml;tigten Nahrungsmittel importieren, seither ist der Preis f&uuml;r Mehl um 55 Prozent, der f&uuml;r Treibstoff gar um 560 Prozent gestiegen. Das Gesundheitssystem und die Wasserversorgung stehen vor dem Kollaps &ndash; 16 Millionen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Wasser. Die von den Ansarollah kontrollierten Gebiete werden von Saudi-Arabien und seinen Verb&uuml;ndeten systematisch und ohne R&uuml;cksicht auf die leidende Zivilbev&ouml;lkerung ausgehungert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/329682.drei-jahre-massenmord.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie aus Falschnachrichten Fake-News werden<\/strong><br>\nHinter den im vergangenen Jahr in Deutschland verbreiteten Fake-News haben nur in seltenen F&auml;llen v&ouml;llig erfundene Nachrichten gesteckt. Das geht aus einer am Montag in Berlin vorgestellten Studie der Stiftung Neue Verantwortung hervor. Demnach wurden solche &ldquo;falschen und irref&uuml;hrenden Informationen&rdquo; zwar vor allem von Rechten, Rechtspopulisten und Rechtsextremen gezielt verbreitet. Jedoch seien auch redaktionelle Medien stark daran beteiligt, weil sie Nachrichten falsch interpretiert oder selbst bewusst falsch dargestellt h&auml;tten. &ldquo;In allen von uns dokumentierten F&auml;llen nutzen rechtspopulistische Akteure diese Ungenauigkeiten und instrumentalisieren diese f&uuml;r ihre ideologische Kampagne als Teil ihrer Kommunikationsstrategie&rdquo;, hei&szlig;t in der 103-seitigen Studie (PDF).<br>\n(&hellip;) Unsauberes Arbeiten bei Medien<br>\nDie Studie spricht jedoch nicht von Fake-News, wenn es sich lediglich um nicht beabsichtigte Falschinformationen aufgrund journalistischer Fehler oder journalistische &Uuml;berspitzungen (Clickbaiting) handelt. &ldquo;Manche Medien dagegen machen sich auffallend oft zum Verbreiter falscher Informationen, wie Bild.de oder Welt.de. Sei es aus &ouml;konomischen Gr&uuml;nden, weil sich bestimmte Nachrichten besser verkaufen oder aufgrund extrem ungenauer journalistischer Arbeit, kann von au&szlig;en nicht beurteilt werden.<br>\n(&hellip;) Eine wichtige Rolle spielten Medien jedoch nicht nur bei der Verbreitung, sondern auch bei der Aufkl&auml;rung von Falschnachrichten. Das Problem: Die Richtigstellungen erreichten in der Regel deutlich weniger Menschen, zudem nicht unbedingt diejenigen, die auf die Fake-News reagiert h&auml;tten.<br>\n(&hellip;) Akteure wie die rechtspopulistische AfD haben nach eigenen Angaben kein Problem damit, solche zweifelhaften Berichte oder Mitteilungen aufzugreifen. &ldquo;Wenn die Message stimmt, ist uns eigentlich egal, woher das Ganze kommt oder wie es erstellt wurde. Dann ist es auch nicht so tragisch, dass es Fake ist&rdquo;, sagte Afd-Pressesprecher Christian L&uuml;th dem Faktenfinder der ARD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/studie-veroeffentlicht-wie-aus-falschnachrichten-fake-news-werden-1803-133533.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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