{"id":43224,"date":"2018-03-29T08:46:30","date_gmt":"2018-03-29T06:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224"},"modified":"2018-03-29T08:46:30","modified_gmt":"2018-03-29T06:46:30","slug":"hinweise-des-tages-3090","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h01\">Ermittler finden Giftspuren an Skripals Haust&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h02\">Eine neue Phase der russischen Aggression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h03\">Panzer sollen schneller durch Europa rollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h04\">EU-Kommission will milit&auml;risches Schengen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h05\">Puigdemont fordert Eingreifen Berlins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h06\">Was die Vollbesch&auml;ftigung aus Deutschland macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h07\">Vielleicht f&uuml;nfzehn Euro mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h08\">Die Ghaddafi-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h09\">Traditionserlass ist zu kurz gesprungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h10\">Studie zur Lebenserwartung: Wer viel verdient, lebt 7 Jahre l&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h11\">Polen kauft Patriot-Abwehraketen aus den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h12\">DIE LINKE braucht eine neue F&uuml;hrung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h13\">Eine fingierte russische Cyber-Attacke und die Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h14\">&ldquo;Migrantenschreck&rdquo;-Betreiber festgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h15\">&bdquo;Finanzwetten gegen Deutschland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43224#h16\">Die Anstalt vom 27. M&auml;rz 2018<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ermittler finden Giftspuren an Skripals Haust&uuml;r<\/strong><br>\n[&hellip;] Der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia sind wohl zu Hause mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden. Das teilte die britische Polizei mit. Demnach wurde die h&ouml;chste Konzentration des Gifts an der T&uuml;r des Wohnhauses von Sergej Skripal im englischen Salisbury gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/sergei-skripal-ist-offenbar-zu-hause-in-kontakt-mit-nervengift-gekommen-a-1200408.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Damit wird der Fall noch mysteri&ouml;ser als er ohnehin schon ist. Nach der bislang ver&ouml;ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/uk-news\/2018\/mar\/14\/police-five-key-locations-salisbury-in-skripal-attempted-case\">Zeitlinie<\/a> waren die Skripals mindestens dreieinhalb Stunden vor ihrem Zusammenbruch nicht mehr zu Hause. In der Zwischenzeiten waren sie u.a. Essen und in einem Pub, ohne dass die &Uuml;berwachungskameras etwas von gesundheitlichen Problemen bemerkten. Eine derart hoch toxische Substanz bleibt dreieinhalb Stunden unbemerkt, um dann innerhalb weniger Minuten die Opfer derart zu sch&auml;digen, dass sie ins Koma fallen? Da m&uuml;ssen sich die Spin Doctors von May aber einiges einfallen lassen, um diese Wiederspr&uuml;che aufzul&ouml;sen &hellip; obgleich das ja eigentlich gar nicht n&ouml;tig ist, da Politik und Medien sich um solche Details ohnehin nicht k&uuml;mmern und ja schon wissen, dass es &bdquo;der Russe&ldquo; war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine neue Phase der russischen Aggression<\/strong><br>\nDas &ldquo;Handout&rdquo; der britischen Regierung, mit der die Verantwortung der russischen Regierung begr&uuml;ndet wurde, ist nun von der russischen Zeitung Kommersant ver&ouml;ffentlicht worden<br>\nWir hatten bereits das omin&ouml;se Handout der britischen Regierung an die anderen Regierungen erw&auml;hnt. Die Sprecherin der russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Zakharova, hatte gestern gefordert, dass es der russischen Regierung und der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht werden soll, da hier die Beweise und Gr&uuml;nde f&uuml;r die konzertierte Aktion der westlichen Staaten unter F&uuml;hrung Gro&szlig;britanniens und der USA genannt seien.<br>\nDie Zeitung Kommersant hat das Handout nun in die H&auml;nde bekommen und ver&ouml;ffentlicht. Zakharova hat eilig auf ihrem Facebook-Account darauf verwiesen und spricht &ldquo;von der gr&ouml;&szlig;ten Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung, an der britische Beh&ouml;rden beteiligt sind&rdquo;. Und sie f&auml;hrt fort: &ldquo;Auf der Grundlage von 6 Bildern wurden Entscheidungen zur staatlichen Verantwortung bei einem chemischen Angriff getroffen.&rdquo;<br>\nEs sind allerdings nicht nur Bilder, es gibt auch Text. Aber die Beweislage ist d&uuml;rftig. Wir hatten gestern schon &Auml;hnlichkeiten mit den Berichten und Dossiers der britischen und amerikanischen Regierungen zu den Massenvernichtungswaffen erw&auml;hnt, die den Einmarsch in den Irak rechtfertigen sollten.<br>\nWie jetzt Russland warf man dem Hussein-Regime L&uuml;ge und Betrug vor (Von Wahrheit und L&uuml;ge), w&auml;hrend man dies selbst im gro&szlig;en Stil inszenierte und wahrhaft Fake News verbreitete, die selbst noch im UN-Sicherheitsrat pr&auml;sentiert wurden (Nichts als die Wahrheit oder Onkel Powells M&auml;rchenstunde?). Auch damals standen die Briten bei der Konstruktion von Berichten und Beweisen im Vordergrund (Das Theater mit den Geheimdienstinformationen &uuml;ber irakische Massenvernichtungswaffen, Das verr&auml;terische Microsoft-Dossier). Nicht vergessen sollte man, dass vor dem Beginn des Irak-Kriegs viele Medien mitspielten. Auch damals pr&auml;sentiert man Beweise jenseits allen Zweifels &hellip; seitens der britischen Regierung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Eine-neue-Phase-der-russischen-Aggression-4006924.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/docs\/2018\/UK_Briefing.pdf\">Das Briefing<\/a>\n<p><em><strong>Dazu schreibt uns unser Leser R.S.:<\/strong> Ich finde, da&szlig; dieses Elaborat weiteste Verbreitung finden mu&szlig;, denn es pr&auml;sentiert zusammengefa&szlig;t die regierungsamtliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die fortdauernde Eskalation der propagandistischen Hetze gegen Ru&szlig;land: ein Sammelsurium von L&uuml;gen, pathologischen Verschw&ouml;rungstheorien und substanzlosen Behauptungen, auf deren Grundlage zuletzt Frau v.d. Leyen den Bau von panzerf&auml;higen Schnellstra&szlig;en nach Osten verlangt. Alles in allem nichts als kreischendes Irresein.<\/em><\/p>\n<p><em>Dies zusammengestellt von einer Regierung, deren Au&szlig;enminister nach Ansicht etlicher seiner Landsleute wegen seiner L&uuml;gereien im Zusammenhang mit Brexit in den Knast geh&ouml;rt, und deren mittelm&auml;&szlig;ig begabte Premierministerin Nachfolgerin des Mannes ist, der 2003 zusammen mit G.W. Bush den Irakkrieg mit seinen L&uuml;gen vom Zaun gebrochen hat (und heute noch auf freiem Fu&szlig; ist).<\/em><\/p>\n<p><em>Ich denke, wer diesen M&uuml;ll liest, mu&szlig; eigentlich sofort immun gegen diese Kriegspropaganda sein. Man fa&szlig;t sich doch nur noch an den Kopf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Panzer sollen schneller durch Europa rollen<\/strong><br>\nPanzer, Truppen und Munition sollen im Krisenfall z&uuml;giger in Europa vorankommen. Diesen Plan hat die EU-Kommission vorgelegt. Hintergrund ist die Angst vor einem Angriff Russlands.<br>\nDie Russen, so lautete ein g&auml;ngiger Witz im Kalten Krieg, k&ouml;nnen mit ihren Panzern gar nicht in Windeseile Deutschland &uuml;berrollen: Sp&auml;testens am Kamener Kreuz st&uuml;nden sie im Stau. Inzwischen w&uuml;rde der Witz eher andersherum funktionieren: Die Nato k&ouml;nnte ihre Ostgrenze gar nicht gegen die Russen verteidigen &ndash; weil ihre Panzer in der EU an Grenzkontrollen steckenbleiben oder von Br&uuml;cken fallen w&uuml;rden.<br>\nDas zumindest war das Fazit eines geheimen Nato-Berichts, der zweifeln lie&szlig;, ob das Milit&auml;rb&uuml;ndnis schnell genug auf einen russischen &Uuml;berraschungsangriff auf das Baltikum reagieren k&ouml;nnte. Br&uuml;cken k&ouml;nnten unter der Last schwerer Kampfpanzer zusammenbrechen, Unterf&uuml;hrungen seien zu niedrig f&uuml;r schweres Ger&auml;t, hie&szlig; es. Zudem k&ouml;nnten b&uuml;rokratische H&uuml;rden den schnellen Transport von Gefahrg&uuml;tern erschweren.<br>\nDie EU-Kommission will das nun &auml;ndern. Laut einem am Mittwoch vorgestellten Aktionsplan soll so etwas wie ein milit&auml;rischer Schengen-Raum entstehen, in dem sich Truppen, schweres Ger&auml;t und Munition schneller bewegen k&ouml;nnen. Dazu sollen zun&auml;chst Tunnel, Stra&szlig;en, Br&uuml;cken und Schienen bis 2019 auf ihre Belastbarkeit gepr&uuml;ft und n&ouml;tigenfalls nachgebessert werden. Daf&uuml;r will die EU-Kommission im k&uuml;nftigen Etat ab 2020 zus&auml;tzliches Geld lockermachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-kommission-panzer-sollen-schneller-durch-europa-rollen-a-1200366.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist schon Wahnsinn. Jahrzehntelang verrottet die Infrastruktur, weil die Politik der heiligen schwarzen Null huldigt und von Steuererh&ouml;hungen nicht viel h&auml;lt. Und nun soll Geld locker gemacht werden, weil man &bdquo;Angst vor einem Angriff Russlands&ldquo; hat? Unsere Politik scheint ein noch ernsthafteres mentales Problem zu haben, als wir bislang gedacht haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Kommission will milit&auml;risches Schengen<\/strong><br>\nPanzer und Truppen sollen k&uuml;nftig schneller quer durch die EU verlegt werden k&ouml;nnen. Mit Blick auf die zunehmenden Spannungen mit Russland nimmt sich die EU nun eines alten Begehrens der NATO an. [&hellip;]<br>\nHintergrund des Aktionsplans ist eine gemeinsame Erkl&auml;rung der europ&auml;ischen Mitgliedsstaaten unter &Auml;gide der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini im vergangenen November, bis M&auml;rz 2018 Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine &ldquo;Union, die sch&uuml;tzt&rdquo; vorzuschlagen. Die Erkl&auml;rung steht im Einklang mit den Bem&uuml;hungen, die Verteidigungs-Zusammenarbeit zu intensivieren. Daf&uuml;r hatten die EU-Mitgliedsstaaten die sogenannte &ldquo;St&auml;ndige Strukturierte Zusammenarbeit&rdquo; aus der Taufe gehoben, englisch abgek&uuml;rzt: PESCO.<br>\nDie EU als Verteidigungsunion &ndash; diese politische Wegmarke hatte im Zuge des Brexit neuen Schwung bekommen und war auch von Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker in seiner Grundsatzrede vergangenen Herbst als eine der Priorit&auml;ten gesetzt worden. Daran beteiligt sind alle EU-Staaten bis auf Malta, D&auml;nemark und Gro&szlig;britannien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/eu-kommission-will-milit%C3%A4risches-schengen\/a-43173571\">DW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Puigdemont fordert Eingreifen Berlins<\/strong>\n<ul>\n<li>Der deutsche Anwalt des fr&uuml;heren katalanischen Ministerpr&auml;sidenten Puigdemont Puigdemont hat die Bundesregierung aufgefordert zu erkl&auml;ren, dass Deutschland eine Auslieferung politisch keinesfalls bewilligen werde.<\/li>\n<li>Juristisch steht eine Entscheidung offenbar erst nach Ostern an.<\/li>\n<li>Der Anwalt k&uuml;ndigte an, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, falls das Oberlandesgericht seinen Mandanten nicht alsbald auf freien Fu&szlig; setze.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Auslieferung des fr&uuml;heren katalanischen Ministerpr&auml;sidenten Carles Puigdemont von Deutschland nach Spanien ger&auml;t zum polit-juristischen Krimi: Der deutsche Anwalt von Puigdemont hat die Bundesregierung aufgefordert, &ldquo;unverz&uuml;glich&rdquo; zu erkl&auml;ren, dass Deutschland eine Auslieferung politisch keinesfalls bewilligen werde.<br>\nEine solche politische Bewilligung des spanischen &ldquo;Rechtshilfeersuchens&rdquo; ist nach den Regeln des Gesetzes &uuml;ber die Internationale Rechtshilfe notwendig &ndash; unabh&auml;ngig von der juristischen Entscheidung des Gerichts.<br>\nBewilligungsbeh&ouml;rde sei angesichts der Bedeutung des Falles die Bundesregierung in Gestalt von Justizministerin Katarina Barley, sagt Puigdemonts Anwalt.<br>\nDieser ist nicht ein Irgendjemand: Es handelt sich um Wolfgang Schomburg, einen der weltweit f&uuml;hrenden Experten des internationalen Strafrechts. Schomburg war Bundesrichter in Karlsruhe; sodann wurde er von der UN-Vollversammlung als erster deutscher Strafrichter an ein internationales Strafgericht gew&auml;hlt; er war Richter am Internationalen Strafgerichtshof f&uuml;r das ehemalige Jugoslawien in Den Haag und dann f&uuml;r Ruanda in Arusha.<br>\nDer S&uuml;ddeutschen Zeitung sagte er, dem Auslieferungsverfahren m&uuml;sse &ldquo;so oder so&rdquo; ein Ende bereitet werden &ndash; &ldquo;um nicht spanische Interessenskonflikte auf deutschem Boden austragen zu lassen&rdquo;. Mit &ldquo;so oder so&rdquo; meint Schomburg, das Verfahren m&uuml;sse juristisch oder politisch, am besten &ldquo;juristisch und politisch&rdquo; beendet werden. Schomburg vertritt Puigdemont zusammen mit seinem Sohn, dem Wirtschaftsstrafrechtler S&ouml;ren Schomburg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/katalonien-konflikt-puigdemont-fordert-eingreifen-berlins-1.3924600\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Was die Vollbesch&auml;ftigung aus Deutschland macht<\/strong><br>\nIn der Kita fehlen die Erzieher, auf dem Bau geht&rsquo;s nicht voran, der Arzt spricht fast kein Deutsch: Deutschland mangelt es an Arbeitskr&auml;ften. Das &auml;ndert einiges in diesem Land.<br>\nIm Herbst er&ouml;ffnete die Kindertagesst&auml;tte &bdquo;Am Hafen&ldquo; in Offenbach am Main. Es sollte ein Pilotprojekt werden. Die Struktur ist architektonisch modern, die Kita hat Sportplatz, Turnhalle und so genannte Funktionsr&auml;ume, in denen die Kinder malen, werkeln und basteln k&ouml;nnen. Kurz: Es ist ein innovatives p&auml;dagogisches Konzept, die Kleinen sollen sich frei entfalten. Doch die Eltern sind unzufrieden. Seit der Er&ouml;ffnung l&auml;uft der Betrieb immer noch nicht ganz fl&uuml;ssig, es sind einfach keine qualifizierten Erzieher zu finden. Abhilfe wird mit Personal aus anderen Kitas geschafft. &bdquo;Ich bringe mein Kind in die Kita und gebe es an ein unbekanntes Gesicht ab&ldquo;, sagt Stephanie Seeger, eine Elternbeir&auml;tin. Ihr dreij&auml;hriger Sohn besucht den &bdquo;Hafen&ldquo; seit letztem Jahr. Die Kita selbst bestreitet nicht, dass Personal fehlt. Mehrmals mussten die Eltern sich in der Vorweihnachtszeit frei nehmen und ihre Kinder zu Hause betreuen, weil Erzieher krank wurden oder gek&uuml;ndigt hatten. Manchmal wurde eine Erzieherin schwanger. [&hellip;]<br>\nDeutschland fehlen die Arbeitskr&auml;fte<br>\nStephanie Seeger ist eine von vielen Deutschen, die darunter leidet, dass in Deutschland Arbeitskr&auml;fte fehlen. Denn der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Die Zahl der Erwerbst&auml;tigen steigt, die Zahl der Menschen mit sozialversicherungspflichtigen Stellen, auch die Zahl der unbefristeten Arbeitsvertr&auml;ge w&auml;chst. Die Arbeitslosenquote steht auf dem Rekordtief von 5,7 Prozent. Damit haben viele Regionen Vollbesch&auml;ftigung, auch Deutschland als ganzes hat den Zustand fast erreicht &ndash; alles unter 3 Prozent Arbeitslosenquote gilt als Vollbesch&auml;ftigung; eine Quote von Null ist in der Regel nicht zu erreichen, immer ist ein kleiner Teil der Deutschen auf der Suche nach einer neuen Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/was-macht-die-vollbeschaeftigung-mit-der-deutschen-gesellschaft-15464109.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Psychosen dieser Art am lebenden Objekt zu studieren, ist faszinierend. Die Autorin meint das Geschwafel von der Vollbesch&auml;ftigung wirklich ernst &ndash; bei regierungsoffiziell 3,5 und real mindestens 4 Millionen Arbeitslosen, also etwa 8 Prozent Arbeitslosigkeit, zuz&uuml;glich Unterbezahlung, Unterbesch&auml;ftigung, prek&auml;rer und befristeter Besch&auml;ftigung und weiteren Problemen, unter denen Millionen Arbeitnehmer leiden m&uuml;ssen. &ldquo;Damit haben viele Regionen Vollbesch&auml;ftigung, auch Deutschland als ganzes hat den Zustand fast erreicht&rdquo; &ndash; faszinierend. Da&szlig; es zu wenige Erzieherinnen in der Kita gibt, liegt einzig am miserablen Lohn (beim letzten Streik gab es l&auml;cherliche zwei Prozent mehr, und die FAZ hat mit den Arbeitgebern von &ldquo;Erpressung&rdquo; geschrieben). Dito bei den &Auml;rzten, von denen Deutschland aus Kostengr&uuml;nden zu wenige ausbildet und sie dann zu schlecht bezahlt; und Baufachkr&auml;fte gibt es nach einem jahrelangem Darben und massiven Preisdruck auf dem Bau wirklich zu wenige. &ldquo;Dann m&uuml;ssen die Unternehmen eben die L&ouml;hne erh&ouml;hen, sagen viele &ndash; doch das hilft immer nur dem einen Unternehmen, der neue Unternehmer des einen Unternehmens rei&szlig;t dann eine L&uuml;cke bei einem anderen.&rdquo; &ndash; Faszinierend. Abwerben nicht m&ouml;glich. Genauso hat aber die Wirtschaft in den 1960er Jahren &ndash; sehr gut &ndash; funktioniert. Um im &Uuml;brigen verbreitet die FAZ doch immer &ndash; zu Recht! &ndash; die Message, da&szlig; die Menge an Arbeit in einer Volkswirtschaft nicht konstant ist und sich eine Wirtschaft dynamisch entwickeln mu&szlig;. Nur blo&szlig; nicht bei den L&ouml;hnen, obwohl Preise doch &ldquo;Marktsignale&rdquo; senden: werden Fachkr&auml;fte am Bau besser bezahlt, dann werden mehr Menschen eine solche Ausbildung anstreben.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\nDabei sind es l&auml;ngst nicht nur die hochqualifizierten Berufe, an denen es in Deutschland mangelt. Mancherorts finden sich nicht mal mehr Putzkr&auml;fte. Nun handelt es sich um eine besondere Berufsgruppe: Oft laufen die Gesch&auml;fte unter der Hand ab, die Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sind wenig aussagekr&auml;ftig. Putzkr&auml;fte haben ungeregelte Arbeitsbedingungen und machen nicht die beliebteste Arbeit. Die Nachfrage ist aber gro&szlig;, und momentan scheint der Markt leergefegt. Tatjana Zens ist Lehrerin in Wiesbaden und sucht seit zwei Monaten nach einer Putzhilfe f&uuml;r sich und ihre Familie. &bdquo;Ich habe &uuml;berall im Bekanntenkreis gefragt, es findet sich kaum jemand. Und wenn man jemanden findet, stellen sie sehr hohe Anforderungen&ldquo;, erz&auml;hlt Zens, &bdquo;Sie wollen mittlerweile 15 Euro die Stunde &ndash; das ist zu teuer, so viel verdiene ich ja netto nicht.&ldquo; Ihre letzte Kandidatin habe f&uuml;r dieses Gehalt zudem zu schlecht und zu langsam gearbeitet. Doch die Haushaltshilfen sind einfach nicht mehr auf Auftr&auml;ge angewiesen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Mancherorts finden sich nicht mal mehr Putzkr&auml;fte. [&hellip;] &bdquo;[Putzkr&auml;fte] wollen mittlerweile 15 Euro die Stunde &ndash; das ist zu teuer, so viel verdiene ich ja netto nicht.&ldquo; &ndash; Wenn diese Einstellung typisch ist f&uuml;r die deutsche Mittelklasse, und empirisch spricht viel daf&uuml;r, dann ist die Mittelklasse genauso verroht und verr&uuml;ckt wie die Unternehmerklasse. Denn warum sollen 15 Euro (brutto) &ldquo;zu viel&rdquo; f&uuml;r eine Putzhilfe sein, zumal in Wiesbaden, einer der teuersten St&auml;dte Deutschlands? Verstehen selbst Arbeitnehmer nicht mehr, was ein Arbeitsmarkt und h&ouml;here L&ouml;hne bedeuten? Warum vergleicht die zitierte Frau Zens Brutto- mit Nettol&ouml;hnen? Sie hat Familie (also Kinder); warum beschwert sie sich nicht bei ihrem Arbeitgeber &uuml;ber den auch meiner Meinung nach mickrigen Bruttolohn von ca. 22 Euro brutto f&uuml;r eine Lehrerin (15 Euro netto in Steuerklasse III)? Davon abgesehen: was sagen solche Anekdoten wirklich &uuml;ber den Arbeitsmarkt aus?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Kann man als &ldquo;Qualit&auml;tsjournalistin&rdquo; bei derart zusammengeschusterten Bl&ouml;dsinn eigentlich noch in den Spiegel schauen? Das einleitende Beispiel der fehlenden Erzieherinnen kann d&auml;mlicher nicht sein. Es hat sich sicher bereits herumgesprochen, dass dieser Beruf nicht gerade &uuml;ppig entlohnt wird. Hier, wie in anderen Bereichen in welchen es angeblich &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; gibt, gilt das von der FAZ doch so gerne hochgehaltene marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wer ordentliche L&ouml;hne zahlt und faire und attraktive Arbeitsbedingungen anbietet wird keine Probleme haben Arbeitskr&auml;fte zu finden. Auch das Beispiel angeblich  fehlender &Auml;rzte ist manipulativ. Auch hier ist bekannt, dass die Arbeitsbedingungen an deutschen Krankenh&auml;usern teilweise katastrophal sind und junge &Auml;rzte lieber in der Schweiz oder anderen EU-L&auml;ndern arbeiten, da sie dort wesentlich bessere Konditionen vorfinden. Zudem widerspricht sich der Beitrag selbst. Wenn der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; so gro&szlig; ist, dann m&uuml;sste man als Studierender doch keine 40 Bewerbungen f&uuml;r einen Praktikumsplatz losschicken, dann m&uuml;ssten die Unternehmen doch daran interessiert sein entsprechende Fachkr&auml;fte bereits fr&uuml;hzeitig an das Unternehmen zu binden und auf die Situation von Arbeitssuchenden mit 50+ m&ouml;chte man eigentlich schon gar nicht mehr eingehen ohne das Publikum zu langweilen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vielleicht f&uuml;nfzehn Euro mehr<\/strong><br>\nF&uuml;r die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland werden die Altersbez&uuml;ge im Juli um gut drei Prozent steigen, in Ost (3,4) und West (3,2). Bei einer Bruttorente von 1.000 Euro sind das rund 33 Euro mehr im Monat. Die Rente folgt damit &ndash; wie jedes Jahr &ndash; im Kern der Entwicklung der L&ouml;hne.<br>\nTrotzdem werden die meisten Rentnerinnen und Rentner jetzt nicht jubeln, sondern genau hinschauen, was am Ende bei ihnen im Geldbeutel ankommt. Denn mit jeder Rentenerh&ouml;hung rutschen immer mehr Seniorinnen und Senioren in die Steuerpflicht. 2018 werden es schon 4,4 Millionen und damit knapp ein Viertel sein. Au&szlig;erdem erreichen wir in diesem Jahr den Punkt, an dem Renten, die unterhalb der Armutsschwelle liegen (EU-SILC: 1064 Euro netto bei Singles), besteuert werden.<br>\nUnd der Jubel wird sich auch in Grenzen halten, da die Zeit der geringen Preissteigerungen vorbei ist. Von der Rentenerh&ouml;hung bleibt bei einer Inflationsrate von 1,7 Prozent, die die Forschungsinstitute f&uuml;r 2018 und 2019 voraussagen, nur rund die H&auml;lfte im Geldbeutel &uuml;brig. Aus 33 Euro mehr werden dann schnell f&uuml;nfzehn Euro. Davon kann man keine Mieterh&ouml;hung und auch nicht die Zuzahlung f&uuml;r ein neues Medikament bezahlen, geschweige denn die kaputte Waschmaschine austauschen!<br>\nDer neue Sozialminister Hubertus Heil darf also trotz der allj&auml;hrlichen Rentenerh&ouml;hungen nicht die Augen vor wachsender Altersarmut und den allt&auml;glichen Sorgen und N&ouml;ten der heutigen und zuk&uuml;nftigen Rentnerinnen und Rentner verschlie&szlig;en. Sie sind der Ma&szlig;stab, an dem sich Politik &ndash; und vor allem sozialdemokratische Politik &ndash; messen lassen muss.<br>\nDas von der SPD gegen die Union &raquo;durchgesetzte&laquo; Einfrieren des Rentenniveaus bei 48 Prozent markiert so gesehen eine Kehrtwende nach jahrelangen K&uuml;rzungen, wird aber real keiner Rentnerin und keinem Rentner auch nur einen Euro mehr Rente bringen. Deshalb ist es an der Linken, weiter f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zu einem den Lebensstandard sichernden Rentenniveau von 53 Prozent zu streiten, wie es im Jahr 2000 galt, bevor Gerhard Schr&ouml;der und Joschka Fischer die gesetzliche Rente auf dem Altar der Maschmeyerschen Dr&uuml;ckerkolonnen verscherbelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/vielleicht-fuenfzehn-euro-mehr\/\">Matthias W. Birkwald (MdB\/Die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Ghaddafi-Falle<\/strong><br>\nDie au&szlig;ergew&ouml;hnlichen diplomatischen Aktivit&auml;ten auf der koreanischen Halbinsel nehmen Gestalt an. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete, war der Partei- und Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) Kim Jong Un seit Sonnabend zu einem viert&auml;gigen &raquo;inoffiziellen Besuch&laquo; in China. Es war die erste Auslandsreise des 34j&auml;hrigen Politikers, seit er im Dezember 2011 die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Kim Jong Il angetreten hatte. Im Zentrum standen seine Gespr&auml;che mit dem Generalsekret&auml;r der KP Chinas und Pr&auml;sidenten der Volksrepublik, Xi Jinping.<br>\nKim best&auml;tigte bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal, dass die DVRK zu einem &raquo;Dialog&laquo; mit den USA und zu einem Gipfeltreffen zwischen den F&uuml;hrern beider Staaten bereit ist. Bisher war das nur durch Aussagen s&uuml;dkoreanischer Politiker und Sicherheitsfunktion&auml;re bekannt. US-Pr&auml;sident Donald Trump hatte seine Bereitschaft zu einer direkten Begegnung mit Kim am 8. M&auml;rz w&auml;hrend eines Besuchs des s&uuml;dkoreanischen Nationalen Sicherheitsberaters Chung Eui Yong in Washington mitgeteilt. Das Treffen solle im Mai stattfinden, sagte der US-Pr&auml;sident damals. Es w&auml;re das erste Gespr&auml;ch zwischen den Staatschefs der beiden L&auml;nder. (&hellip;)<br>\nDer Neokonservative John Bolton, der am 9. April sein neues Amt als Nationaler Sicherheitsberater des US-Pr&auml;sidenten antreten soll, hat dazu sehr bestimmte Vorstellungen: Trump solle darauf bestehen, dass sein Treffen mit Kim sich ausschlie&szlig;lich auf die schnellstm&ouml;gliche Beseitigung des nordkoreanischen Atomprogramms konzentriert. Das sagte Bolton am 19. M&auml;rz im US-amerikanischen Propagandasender Radio Free Asia. Vorbild m&uuml;ssten die Diskussionen mit Muammar Al-Ghaddafi im Jahre 2003 sein. Sie endeten damit, dass alles, was mit Libyens noch sehr rudiment&auml;rem Atomprogramm zusammenhing, in die USA abtransportiert wurde. Der Fortgang dieser Geschichte ist bekannt und kann niemanden zur Nachahmung ermuntern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/329934.die-ghaddafi-falle.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Weltweites Interesse f&uuml;r Kim Jong-Uns China-Besuch<\/strong><br>\nAuf Einladung vom Generalsekret&auml;r des ZK der KP Chinas und Staatspr&auml;sidenten Xi Jinping hat Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un vom 25. bis 28. M&auml;rz China einen inoffiziellen Besuch abgestattet. Dieser wurde von der internationalen Gemeinschaft aufmerksam beobachtet. Viele internationale Stimmen meinen, dass der Besuch f&uuml;r eine weitere Entspannung der Lage auf der koreanischen Halbinsel gesorgt hat und f&uuml;r die Region von positiver Bedeutung ist.<br>\nDas russische Au&szlig;enministerium lie&szlig; in einer Erkl&auml;rung verlauten, Russland begr&uuml;&szlig;e das Treffen der Spitzenpolitiker Chinas und Nordkoreas. Moskau bekr&auml;ftige erneut die Bereitschaft, mit China eng zu kooperieren. Man wolle sich gemeinsam auf politische bzw. diplomatische Weise daf&uuml;r einsetzen, durch direkte Dialoge zwischen allen beteiligten Seiten regionale Fragen in Nordostasien beizulegen.<br>\nDas s&uuml;dkoreanische Au&szlig;enministerium kommentierte, Seoul begr&uuml;&szlig;e das Spitzentreffen von China und Nordkorea in Beijing. S&uuml;dkorea hoffe, dass dieser Besuch eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sowie eine Verwirklichung des regionalen Friedens f&ouml;rdern werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2018\/03\/29\/1s276734.htm\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Traditionserlass ist zu kurz gesprungen<\/strong><br>\nEs ist zu begr&uuml;&szlig;en, dass Ursula von der Leyen den bisherigen Traditionserlass von 1982 (!) endlich &uuml;berarbeiten lie&szlig;. Konkreter Anlass war unter anderem der Fall Franco A. Der vorliegende neue Traditionserlass ist allerdings zu kurz gesprungen&ldquo;, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heute von Ursula von der Leyen vorgestellten neuen Traditionserlass f&uuml;r die Bundeswehr. Pfl&uuml;ger weiter:<br>\n&bdquo;Die Tendenzen zu Rechtsextremismus in der Bundeswehr werden durch diesen Traditionserlass nicht gel&ouml;st. Hier ist konsequente antifaschistische und antirassistische Arbeit vonn&ouml;ten. Im neuen Traditionserlass wird zwar erfreulich klar die Institution Wehrmacht als nicht traditionsw&uuml;rdig beschrieben, doch dann hei&szlig;t es: &sbquo;Die Aufnahme einzelner Angeh&ouml;riger der Wehrmacht in das Traditionsgut der Bundeswehr ist dagegen grunds&auml;tzlich m&ouml;glich. Voraussetzung daf&uuml;r ist immer eine sorgf&auml;ltige Einzelfallbetrachtung und Abw&auml;gung&lsquo;. Hier h&auml;tte ein wirklicher Bruch vollzogen werden m&uuml;ssen. So bleibt ein enormer Spielraum, was dazu f&uuml;hrt, dass es bis heute &sbquo;Generalfeldmarschall Rommel-&lsquo; und &sbquo;Rommel-Kasernen&lsquo; gibt.<br>\nDIE LINKE fordert einen wirklichen Bruch der Bundeswehr mit der Wehrmacht und eine Umbenennung auch von Kasernen, die bisher nach einem Wehrmachtsgeneral benannt wurden, der f&uuml;r Kriegsverbrechen verantwortlich ist.<br>\nDas Problem der mangelnden Abgrenzung der Bundeswehr zur Wehrmacht wird besonders deutlich, wenn davon die Rede ist, dass &sbquo;dienstliche Kontakte mit Nachfolgeorganisationen der ehemaligen Waffen-SS oder der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuztr&auml;ger &hellip; untersagt&lsquo; sind, bis heute aber Traditionsveranstaltungen mit Traditionsverb&auml;nden von Eliteeinheiten der Wehrmacht wie im bayrischen Mittenwald stattfinden. Insbesondere bei Fallschirmj&auml;gern und Gebirgsj&auml;gern gibt es hier weiterhin enge Bez&uuml;ge, diese Traditionsbez&uuml;ge m&uuml;ssen endlich gekappt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/traditionserlass-ist-zu-kurz-gesprungen\/\">MdB Tobias Pfl&uuml;ger (Die Linke)<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie zur Lebenserwartung: Wer viel verdient, lebt 7 Jahre l&auml;nger<\/strong><br>\nUm 7 Jahre leben Top-Verdiener im Schnitt l&auml;nger als Geringerverdiener. Und die Schere in der Lebenserwartung geht immer weiter auseinander, wie jetzt eine deutsche Studie zeigt. Sie besch&auml;ftigt sich mit der Lebenserwartung von PensionistInnen &uuml;ber 65 Jahre: Lag die Lebenserwartung von Top-Verdiener unter den Pensionisten mit Jahrgang 1928 noch 4 Jahre &uuml;ber jener von Kleinverdienern, liegt sie f&uuml;r PensionistInnen mit Geburtsjahr 1948 bereits 7 Jahre auseinander. F&uuml;r die Pensionen hei&szlig;t das: Menschen mit niedrigen Einkommen finanzieren letztlich die Pensionen f&uuml;r Menschen mit hohen Einkommen.<br>\n&Ouml;konomen vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) haben Daten der deutschen Rentenversicherung ausgewertet und kommen zu einem klaren Schluss: Das Einkommen beeinflusst deutlich, wie lange man lebt. Am l&auml;ngsten k&ouml;nnen demnach die reichsten 10 Prozent die Pension genie&szlig;en, danach nimmt die Lebensdauer parallel zum Einkommen ab &ndash; am k&uuml;rzesten lebt das &auml;rmste Zehntel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/wer-viel-verdient-lebt-7-jahre-laenger\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Polen kauft Patriot-Abwehraketen aus den USA<\/strong><br>\nEs ist der kostspielige Ausdruck eines gestiegenen Sicherheitsbed&uuml;rfnisses: Polen und die USA haben einen Deal &uuml;ber mehrere Patriot-Raketen besiegelt: Polen legt daf&uuml;r gut 3,8 Milliarden Euro auf den Tisch.E<br>\ns ist das gr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsgesch&auml;ft in der Geschichte Polens: Die Regierung in Warschau hat den Kaufvertrag f&uuml;r eine Lieferung von zwei Boden-Luft-Raketensystemen vom Typ &ldquo;Patriot&rdquo; aus den USA unterschrieben. &ldquo;Polen und die USA, Polen und die NATO-Partner best&auml;tigen damit ihre Wertegemeinschaft und ihren Willen zur gemeinsamen Verteidigung aller NATO-Mitgliedstaaten&rdquo;, sagte Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki.<br>\nPolens Pr&auml;sident Andrzej Duda bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags &uuml;ber das Patriot-System in Warschau<br>\nLaut polnischem Verteidigungsministerium erh&auml;lt Polen damit bis 2022 Waffensysteme im Wert von 4,7 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 3,8 Milliarden Euro). Insgesamt will Polen bis 2024 acht &ldquo;Patriots&rdquo; kaufen. Die Verhandlungen &uuml;ber die zweite Etappe des Deals w&uuml;rden nun aufgenommen, hie&szlig; es. Pr&auml;sident Andrzej Duda sprach bei der Vertragsunterzeichung von einem historischen Moment. Polen bekomme nun Zugang zu modernsten Waffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/polen-kauft-patriot-abwehraketen-aus-den-usa\/a-43169024\">DW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>DIE LINKE braucht eine neue F&uuml;hrung!<\/strong><br>\n&bdquo;Mit Erstaunen nehmen wir die inzwischen wiederholt &ouml;ffentlich vorgetragene Kritik unserer Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht an der Arbeit der Parteispitze wahr. Wir teilen diese Einsch&auml;tzung nicht&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung von 25 Mitgliedern der Linksfraktion im Bundestag.[1]<br>\nDie Erkl&auml;rung ist eine Reaktion auf das am 21. M&auml;rz 2018 in der Zeitung Neues Deutschland (ND) unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Emp&ouml;rung darf Argumente nicht ersetzen&ldquo; ver&ouml;ffentlichtes Interview mit Sahra Wagenknecht. Darin hatte sie u.a. auch die F&uuml;hrung der Linkspartei kritisiert: &bdquo;Eine Partei, in der es st&auml;ndig Streit und interne Reibereien gibt, wird nicht gut gef&uuml;hrt. Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass die Parteispitze sich auf ihre Aufgabe konzentriert, n&auml;mlich die St&auml;rkung der LINKEN &ndash; aktuell w&auml;re da vor allem im Osten viel zu tun &ndash; statt immer wieder gegen die Fraktionsspitze zu arbeiten.&ldquo;[2]<br>\nDas sehen die 25 Abgeordneten anders: &bdquo;Im Gegenteil&ldquo;, hei&szlig;t es dort, &bdquo;finden wir, dass sich die Partei seit dem G&ouml;ttinger Parteitag von den davor liegenden Auseinandersetzungen gut erholt hat und sich weiterhin gut entwickelt: das starke Wachstum der Partei und die vielen Neueintritte, gerade auch von jungen Menschen, best&auml;tigen uns in dieser Einsch&auml;tzung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.andreas-wehr.eu\/die-linke-braucht-eine-neue-fuehrung.html\">Andreas Wehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine fingierte russische Cyber-Attacke und die Folgen<\/strong><br>\nSchon ein Verdacht in einem doch recht unbedeutenden Fallsorgt f&uuml;r harte diplomatische Schritte, was w&uuml;rde in der weitaus gravierenderen Situation eines vermeintlichen Cyber-Angriffs geschehen?<br>\nDas folgende Szenarium ist fiktiv, bei der gegenw&auml;rtigen hysterischen Anti-Russland-Stimmung aber dennoch nicht unwahrscheinlich. Als Beispiel sei mit dem im Bau befindlichen LNG-Terminal in Litauen ein Zielobjekt angenommen, das nicht einmal einer fragw&uuml;rdigen Motivkonstruktion wie im Fall der Vergiftung des Ex-Spions Sergei Skripal bedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Eine-fingierte-russische-Cyber-Attacke-und-die-Folgen-4007179.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Migrantenschreck&rdquo;-Betreiber festgenommen<\/strong><br>\nDer Betreiber des Internetshops &ldquo;Migrantenschreck&rdquo; ist nach Informationen von ARD, &ldquo;SZ&rdquo; und &ldquo;Motherboard&rdquo; in Budapest festgenommen worden. Er soll illegal Waffen an Kunden in Deutschland verkauft haben. [&hellip;]<br>\nMit dem, was die Ermittler in R.s Computer und in seinen Unterlagen finden, k&ouml;nnten in Deutschland die Ermittlungen ausgeweitet und eine Anklage vorbereitet werden. Denn nach gemeinsamen Recherchen von ARD, &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; und &ldquo;Vice Motherboard&rdquo; gibt es Hinweise und den Verdacht, dass Mario R. auch hinter zwei weit verbreiteten, rechtsextremen Hetzseiten steckt: hinter &ldquo;Anonymus.Kollektiv&rdquo; und dem Nachfolgeportal &ldquo;Anonymousnews.ru&rdquo;, &uuml;ber das Verschw&ouml;rungstheorien, rassistisch gef&auml;rbte Falschnachrichten und gegen den Islam gerichtete sowie antisemitische Inhalte verbreitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/roensch-haftbefehl-festnahme-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer einen Zusammenhang mit meiner <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43148#h17\">Klage gegen R&ouml;nsch<\/a> sieht, t&auml;uscht sich. So einflussreich sind die NachDenkSeiten &bdquo;leider&ldquo; auch nicht ;-)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Finanzwetten gegen Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180329-hdt.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: SPON\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es l&auml;sst tief blicken, dass der SPIEGEL &bdquo;den Dax&ldquo; und &bdquo;Deutschland&ldquo; offenbar gleichsetzt. Nein. Die &bdquo;Zocker&ldquo; wetteten gegen andere &bdquo;Zocker&ldquo;, die auf einen steigenden Dax &bdquo;zocken&ldquo;. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit &bdquo;Deutschland&ldquo; hat das nichts zu tun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Anstalt vom 27. M&auml;rz 2018<\/strong><br>\nGemeinsam mit ihren G&auml;sten Lisa Eckhart, Ulan &amp; Bator und Till Reiners wollen sie &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-vom-27-maerz-2018-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider haben wir gestern vergessen, auf die aktuelle Sendung hinzuweisen. Das tut uns nat&uuml;rlich leid. Die aktuelle Sendung, in der es um Waffenexporte geht, ist es nat&uuml;rlich wert, gesehen zu werden. Hiermit holen wir den Hinweis nach.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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