{"id":43241,"date":"2018-04-02T11:15:29","date_gmt":"2018-04-02T09:15:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43241"},"modified":"2018-04-03T07:55:32","modified_gmt":"2018-04-03T05:55:32","slug":"das-kreisen-des-pazifischen-adlers-washingtons-neuer-kolonialkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43241","title":{"rendered":"Das Kreisen des Pazifischen Adlers \u2013 Washingtons neuer Kolonialkrieg"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-01_.jpg\" alt=\"Elliott Gabriel\" title=\"Elliott Gabriel\"><\/div><p>Welche antiimperialistischen Absichten der notorisch im Zickzackkurs steuernde philippinische Pr&auml;sident Rodrigo Duterte auch immer anf&auml;nglich gehabt haben mag, so hat ihn doch seine nat&uuml;rliche N&auml;he zum seelenverwandten Trump rasch in die traditionelle Symbiose mit den USA und deren Ausnutzung seines Landes als regionalen Umschlagplatz getrieben. <strong>Rainer Werning<\/strong> hat f&uuml;r die NachDenkSeiten einen sehr interessanten <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/operation-pacific-eagle-duterte-falls-in-line-with-us-plans-for-the-philippines\/237641\/\">Artikel<\/a>  des ehemaligen teleSUR-Redakteurs <strong>Elliott Gabriel<\/strong> &uuml;ber Washingtons neuen Kolonialkrieg auf den Philippinen ins Deutsche &uuml;bertragen.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Vorbemerkung zu dem folgenden Beitrag &raquo;Operation &sbquo;Pacific Eagle&rsquo;&laquo;<\/strong><\/p><p>Die gewaltsame Inbesitznahme ihrer ersten und einzigen Kolonie in Asien, der Philippinen, begr&uuml;ndeten die Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Politik einer &bdquo;benevolent assimilation&ldquo; (&bdquo;wohlwollenden Assimilierung&ldquo;). Darunter verstanden die US-Pr&auml;sidenten William McKinley (1897-1901) sowie seine beiden Nachfolger, Theodore Roosevelt (1901-1909) und William Howard Taft (1909-1913), den gnadenvollen Akt, &bdquo;die Filipinos zu erziehen, sie emporzuheben, zu zivilisieren und zu christianisieren und mit Gottes Gnade das Beste f&uuml;r sie zu tun wie f&uuml;r unsere Mitmenschen, f&uuml;r die Christus ebenso gestorben ist.&ldquo; Imperiales Sendungsbewusstsein, gepaart mit manifestem Rassismus und &Uuml;berlegenheitswahn, f&uuml;hrten dazu, dass Filipinos nach knapp 330-j&auml;hriger spanischer Kolonialherrschaft in &bdquo;kleine braune Br&uuml;der&ldquo; beziehungsweise &bdquo;brown yankees&ldquo; umerzogen und fortan im Geiste ihres gro&szlig;en transpazifischen Lehrmeisters unterrichtet wurden &ndash; mit dem amerikanischen Englisch als Amtssprache im Bildungs-, Gesch&auml;fts- und Verwaltungsbereich. Au&szlig;erdem errichteten die USA auf dem Archipel mit der Subic Naval Base und dem Clark Air Field die gr&ouml;&szlig;ten au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten gelegenen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte. Vorgeschobene Br&uuml;ckenk&ouml;pfe, die sich aufgrund der geostrategischen Lage der Philippinen dazu eigneten, sp&auml;ter f&uuml;r imperiale Feldz&uuml;ge gegen China, Korea und Vietnam genutzt zu werden.<\/p><p>Gl&uuml;hende Imperialisten in den USA interessierte nicht, dass der philippinische General und damalige Revolution&auml;r Emilio Aguinaldo bereits am 12. Juni 1898 die erste freie Republik Asiens ausgerufen hatte. Diese Unabh&auml;ngigkeit war kurzlebig, und der Spanisch-Amerikanische Krieg f&uuml;hrte geradewegs in den Amerikanisch-Philippinischen Krieg. Dieser begann Anfang Februar 1899 und endete offiziell dreieinhalb Jahre sp&auml;ter. Im S&uuml;den der Philippinen, in der Sulu-See und auf der Insel Mindanao, dauerte die amerikanische &bdquo;Befriedung&ldquo; indes bis 1916. In diesem bis dahin gr&ouml;&szlig;ten Kolonialmassaker in S&uuml;dostasien wurde die damals gut sechs Millionen Menschen z&auml;hlende Bev&ouml;lkerung buchst&auml;blich dezimiert. Im besonders &bdquo;unruhigen S&uuml;den&ldquo; des damals &uuml;berwiegend von Muslimen besiedelten Archipels gingen Gener&auml;le wie Leonard Wood und John Joseph Pershing als &bdquo;Schl&auml;chter der Moros&ldquo; in die Annalen der Geschichte ein. (Letzterer diente Ende der 1970er Jahre sogar als Namensgeber jener Raketen, die, zusammen mit Cruise Missiles, zur &bdquo;Nachr&uuml;stung&ldquo; in Westeuropa disloziert wurden, um die vermeintliche milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit der Sowjetunion zu brechen.)<\/p><p>Im &bdquo;Mutterland&ldquo; selbst war diese Haudegenpolitik h&ouml;chst umstritten. Scharfe politische Proteste gegen den Krieg in den fernen Philippinen hagelte es vor allem seitens der r&uuml;hrigen <em>Antiimperialistischen Liga der Vereinigten Staaten von Amerika<\/em>. Deren Vizepr&auml;sident war von 1901 bis zu seinem Tode 1910 kein Geringerer als Samuel Langhorne Clemens alias Mark Twain. Bis heute wird diese letzte Dekade in der Vita des ber&uuml;hmten Autors und Schrifstellers gern verschwiegen, hatte er sich doch vehement dagegen ausgesprochen, dass der &bdquo;amerikanische Adler seine Krallen auf fremdes Territorium setzt.&ldquo;<\/p><p>W&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges waren nicht weniger als 260.000 Filipinos in unterschiedlichen Guerillaorganisationen aktiv. Die vorrangig aus Sozialisten und Kommunisten gebildete <em>Antijapanische Volksarmee<\/em> (<em>Hukbalahap<\/em> oder kurz: Huk) mit ann&auml;hernd 30.000 K&auml;mpfern kontrollierte auf dem H&ouml;hepunkt der Kampfhandlungen den gr&ouml;&szlig;ten Teil der Nordinsel Luzon. Es waren ihre Verb&auml;nde, die ma&szlig;geblich Anteil an der verlustreichen R&uuml;ckeroberung Manilas im Fr&uuml;hjahr 1945 hatten und selbst zahlreiche US-Soldaten aus japanischer Gefangenschaft befreiten. Umso gr&ouml;&szlig;er war das Erstaunen, dass noch vor der Kapitulation Japans die erste Generalorder von US-General Douglas MacArthur, dem Chef der <em>United States Armed Forces in the Far East<\/em> (USAFFE), an die Huk lautete, unverz&uuml;glich die Waffen zu strecken. Andernfalls w&uuml;rden sie als &bdquo;gesetzlos&ldquo; und &bdquo;Banditen&ldquo; behandelt. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-02_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Die &bdquo;Befriedung&ldquo; der Huk mit milit&auml;rischen Mitteln unter dem CIA-Agenten und Fachmann f&uuml;r &bdquo;psychologische Kriegsf&uuml;hrung&ldquo; im Rahmen der &bdquo;Counterinsurgency&ldquo;-(&bdquo;Aufstands&ldquo;- oder &bdquo;Aufruhrbek&auml;mpfungs&ldquo;-)Strategie, <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Midst-Wars-Americans-Mission-Southeast\/dp\/0823213145\">Edward G. Lansdale<\/a>, wurde flankiert von gezielter Kooptation vormals projapanischer Elemente aus Politik und dem Polizeiapparat. Deren Einbinden in die Nachkriegsordnung hatte den Vorteil, dass sie erpressbar, zumindest aber manipulierbar waren. Das von US-Pr&auml;sident Franklin D. Roosevelt noch im August 1943 bekr&auml;ftigte Versprechen, den Philippinen f&uuml;r angerichtete Kriegssch&auml;den Reparationen zu zahlen, wurde ebensowenig eingehalten wie die Zusage, allen Filipinos, die auf Seiten der USAFFE gegen Japan gek&auml;mpft hatten, Pensionen zu zahlen. Bezeichnend f&uuml;r den neokolonialen Status der 1946 von Washingtons Gnaden schlie&szlig;lich in die Unabh&auml;ngigkeit entlassenen Republik der Philippinen war, dass deren Unabh&auml;ngigkeitstag mit dem US-amerikanischen (4. Juli) zusammenfiel. Erst in den 1960er Jahren erkl&auml;rte die Regierung in Manila den 12. Juni zum gesetzlichen Unabh&auml;ngigkeitstag &ndash; jenes Datum, an dem 1898 die erste freie Republik in Asien ausgerufen worden war.<\/p><p>Der nachfolgend abgedruckte Beitrag, den dieser Autor mit Genehmigung von Elliott Gabriel und der von ihm Interviewten aus dem amerikanischen Englisch &uuml;bersetzte, ist der zweite Teil einer im Februar 2018 auf der Internetplattform <em>MintPress News<\/em> (Minnesota) ver&ouml;ffentlichten dreiteiligen Serie, der die 120-j&auml;hrige Geschichte US-amerikanischer Einflussnahme in dieser Region S&uuml;dostasiens kritisch Revue passieren l&auml;sst. Im ersten und abschlie&szlig;enden dritten Teil der Serie befasste sich Gabriel mit den Auswirkungen der US-Politik auf die s&uuml;dphilippinische Insel Mindanao beziehungsweise mit dem &bdquo;Plan Colombia&ldquo;. In Kolumbien wurden unter dem Deckmantel des &bdquo;Anti-Drogenkrieges&ldquo; zuv&ouml;rderst staatliche &bdquo;Sicherheits&ldquo;kr&auml;fte und mit ihnen liierte paramilit&auml;rische Banden in die Lage versetzt, den Krieg gegen die revolution&auml;re FARC gleichzeitig mit dem Kampf gegen Arme und Marginalisierte zu verbinden.<\/p><p>Bei alledem gilt es zu beachten, dass die Philippinen aus US-amerikanischer Sicht ein nachgerade idealtypisches Labor zur Entwicklung, Erweiterung und &bdquo;Verfeinerung&ldquo;  von <em>Counterinsurgency<\/em> bildeten. Die kruden Formen des heute ausgekl&uuml;gelten und omnipr&auml;senten &Uuml;berwachungssystems in Gestalt der <em>National Security Agency (NSA)<\/em>, wie &bdquo;whistleblower&ldquo; Edward Snowden es ans Tageslicht brachte, wurden w&auml;hrend des Amerikanisch-Philippinischen Krieges entwickelt, unter Offizieren wie Lansdale sp&auml;ter in Vietnam erweitert und heute in Komplementarit&auml;t zum milit&auml;risch-industriellen Komplex in den USA zwecks allgegenw&auml;rtiger Kontrolle, &Uuml;berwachung, Spionage und Einhegung von Dissens und Protest  &bdquo;verfeinert&ldquo;.<\/p><p><strong>Rainer Werning<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Die Operation &bdquo;Pacific Eagle&rdquo;: Der philippinische Pr&auml;sident passt sich den US-Pl&auml;nen f&uuml;r die Philippinen an<\/strong><\/p><p>Welche antiimperialistischen Absichten der notorisch im Zickzackkurs steuernde philippinische Pr&auml;sident Rodrigo Duterte auch immer anf&auml;nglich gehabt haben mag, so hat ihn doch seine nat&uuml;rliche N&auml;he zum seelenverwandten Trump rasch in die traditionelle Symbiose mit den USA und deren Ausnutzung seines Landes als regionalen Umschlagplatz getrieben.  <\/p><p><em>Von Elliott Gabriel, Manila<\/em><br>\n<em>15. Februar 2018<\/em><\/p><p>In diesem zweiten Teil einer dreiteiligen Serie untersuchen wir die j&uuml;ngste Intervention des amerikanischen Milit&auml;rs in Asien, dessen 120-j&auml;hrige imperialistische Herrschaft in den Philippinen und Pr&auml;sident Rodrigo Dutertes halbherziges Streben nach Unabh&auml;ngigkeit von Washington. Wir sprechen mit dem im Exil lebenden philippinischen Revolution&auml;r Jose Maria Sison sowie den Professoren William I. Robinson und Roland Simbulan. <\/p><p>Allem Anschein nach ist die <em>Operation Pacific Eagle<\/em> &ndash; die neue gemeinsame Notstandsoperation des mit den Streitkr&auml;ften der Philippinen (Armed Forces of the Philippines, AFP) verb&uuml;ndeten US-Milt&auml;rs zur Bek&auml;mpfung der sogenannten &bdquo;extremistischen&ldquo; Gruppen &ndash; eine nie enden sollende Mission.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Konzipiert als Erweiterung des Kampfes gegen den <em>Islamischen Staat (ISIS)<\/em> und den mit ihm in S&uuml;dostasien liierten Gruppierungen, hat die Operation Pacific Eagle laut einem Bericht der US-Regierung fortan zur Folge, dass US-gef&uuml;hrte Spezialoperationen AFP-Truppen bei allen ihren milit&auml;rischen Operationen begleiten, besonders im S&uuml;den auf der gro&szlig;en Insel Mindanao. Eine nahezu unbegrenzte Geldsumme wird der Mission zur Verf&uuml;gung gestellt, der eine &auml;hnliche Priorit&auml;t zugemessen wird wie der <em>Operation Enduring Freedom<\/em> im Irak und in Syrien.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Wie <em>MintPress News<\/em> im <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/operation-pacific-eagle-in-the-philippines-washingtons-new-colonial-war\/237281\/\">ersten Teil<\/a> dieser Serie darlegte[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], dient die angebliche Anwesenheit sogenannter militanter &bdquo;ISIS-P&ldquo; (Islamischer Staat-Gruppe in den Philippinen) im nach wie vor unter Kriegsrecht stehenden Mindanao als Entschuldigung daf&uuml;r, dass sich das US-Milit&auml;r hier etabliert, um den AFP dabei zu helfen, &bdquo;Radikalisierung und gewaltt&auml;tigen Extremismus&ldquo; im Land Einhalt zu gebieten. Die im September letzten Jahres lancierte, wenngleich erst im Januar 2018 angek&uuml;ndigte Mission soll sicherstellen, dass die USA eine direkte Rolle bei milit&auml;rischen Operationen spielen, die darauf zielen, den nahezu ein halbes Jahrhundert w&auml;hrenden Aufstand der <em>Communist Party of the Philippines\/New People&rsquo;s Army (CPP\/NPA)<\/em> niederzuschlagen, die von Pr&auml;sident Duterte nach dem dramatischen letztj&auml;hrigen Scheitern der Friedensgespr&auml;che zwischen Manila und den Linken nunmehr als &bdquo;Terroristen&ldquo; bezeichnet werden.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><p>Die vielschichtigen bewaffneten K&auml;mpfe und Massenbewegungen der armen Mehrheit in diesem Land waren der Hauptmotor f&uuml;r das nachhaltige Streben des philippinischen Volkes nach Selbstbestimmung, genuiner Unabh&auml;ngigkeit und einer demokratisch bestimmten Wirtschaft &ndash; ein Kampf, der bis in die Zeit der spanischen theokratischen Herrschaft zur&uuml;ckreicht. Es war genau dieses Verlangen nach einem Ende des US-amerikanischen W&uuml;rgegriffs, das Duterte den Weg ebnete: Um 2016 im taktischen B&uuml;ndnis mit der antiimperialistischen Linken gew&auml;hlt zu werden, versprach er, als &bdquo;erster sozialistischer Pr&auml;sident&ldquo; der Phiilippinen einen strikt unabh&auml;ngigen Kurs in seiner Au&szlig;enpolitik zu steuern. <\/p><p>Roland Simbulan, Professor an der University of the Philippines und Verfasser zahlreicher B&uuml;cher und Artikel &uuml;ber die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten der USA in den Philippinen und Ostasien, betrachtet die Operation Pacific Eagle als eine Mission mit dem Ziel, Duterte bei der Unterdr&uuml;ckung der Opposition in Inneren zu unterst&uuml;tzen und daf&uuml;r den USA im Gegenzug zu gestatten, die Philippinen auf unbestimmte Zeit als Basis und Sprungbrett f&uuml;r eventuelle Milit&auml;raktionen gegen die Volksrepublik China zu nutzen. Auf diese Weise soll die Sicherheit eines verb&uuml;ndeten Landes gew&auml;hrleistet werden, das Trump wiederholt als &bdquo;erstklassige Immobilie&ldquo; bezeichnet hat[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. <\/p><p>&bdquo;Die Philippinen sind f&uuml;r die USA eine Art Flugzeugtr&auml;ger im westpazifischen Raum, der sich gegen jede aufstrebende imperiale Macht richtet, die [die USA] wirtschaftlich und milit&auml;risch herausfordert&ldquo;, &auml;u&szlig;erte Simbulan <em>MintPress News<\/em> gegen&uuml;ber. Er fuhr fort: &bdquo;Die USA nutzen jede M&ouml;glichkeit, Dutertes Antiterror- und Antidrogen-Kampagne zu unterst&uuml;tzen, um ihre eigene milit&auml;rstrategische Pr&auml;senz im Westpazifik zu st&auml;rken. Diese Operation zielt darauf, Einfluss und die vollumf&auml;ngliche Installierung von US-Herrschaft wiederzugewinnen, um jederzeit milit&auml;risch intervenieren zu k&ouml;nnen. Das ist nur m&ouml;glich, wenn die USA ihre Pr&auml;senz in den Philippinen und im westpazifischen Raum &ndash; eben mittels Pacific Eagle &ndash; den Gegebenheiten anpassen und diese f&uuml;r sich gewinnbringend nutzen k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p>Diese Kommentare k&ouml;nnten Leser &uuml;berraschen, die an Dutertes fr&uuml;here Versprechen denken, das Land in Richtung Russland und China umzuorientieren. Das unberechenbare Staatsoberhaupt hat es jedoch vermocht, die Einnahme des starken Opioids Fentanyl zuzugeben, dies aber dann widerrufen, w&auml;hrend er sich in seinem t&ouml;dlichen Antidrogen-Feldzug sogar mit Hitler verglich[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>], bevor er sp&auml;ter mit dem Apartheid-Staat Israel auf Schmusekurs ging.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p><strong>Dutertes sprunghafter &bdquo;Anti-Imperialismus&ldquo;<\/strong><\/p><p>Kurz nach seiner Amtseinf&uuml;hrung am 30. Juni 2016 holte Duterte gegen Manilas traditionelle Verb&uuml;ndete in Washington zum Schlag aus, besonders nach Beginn seines im Vigilantenstil durchgef&uuml;hrten Antidrogen-Kriegs, der einigen Sch&auml;tzungen zufolge bereits mehr als 13.000 angeblichen Drogenbenutzern und -h&auml;ndlern das Leben gekostet hat.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Kritik vom ehemaligen Pr&auml;sidenten Barack Obama f&uuml;hrte zu einer besonders heftigen Reaktion des launenhaften philippinischen Staatsoberhauptes. &bdquo;Fahr&rsquo; zur H&ouml;lle&ldquo;, beschied er ihm, w&auml;hrend er gleichzeitig drohte, die US-Milit&auml;rpr&auml;senz im Lande drastisch zu verringern. &bdquo;Diese wei&szlig;en Leute, solche von der Europ&auml;ischen Union, die ignoranten Amerikaner und dieser Obama&ldquo;, wetterte Duterte damals.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] &bdquo;Sie sind so schwarz und arrogant. [Er] kanzelte mich ab. Warum kanzeln Sie mich ab? Ich bin der Pr&auml;sident eines Landes.&ldquo;<\/p><p>Wenig sp&auml;ter besuchte Duterte im Rahmen eines Staatsbesuchs in der VR China Pekings &bdquo;Gro&szlig;e Halle des Volkes&ldquo;, um dort in einer vielbeachteten Rede seine &bdquo;Trennung von den Vereinigten Staaten&ldquo; zu verk&uuml;nden und am&uuml;siert zuh&ouml;renden chinesischen Gesch&auml;ftsleuten und Amtstr&auml;gern mitzuteilen, Amerikaner seien &bdquo;laut, manchmal ungehobelt&ldquo; und nicht daran gew&ouml;hnt, sich &bdquo;angemessen h&ouml;flich auszudr&uuml;cken&ldquo;.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Er fuhr fort: &bdquo;Sowohl in milit&auml;rischer Hinsicht, vielleicht nicht in sozialer, aber doch auch in wirtschaftlicher Hinsicht hat Amerika verloren. (&hellip;) Ich habe mich im Blick auf ihre ideologische Ausrichtung neu orientiert, und vielleicht werde ich auch nach Russland reisen, um dort mit  [Pr&auml;sident Wladimir] Putin zu reden und ihm zu erkl&auml;ren, dass da drei von uns der Welt gegen&uuml;ber stehen &ndash; China, die Philippinen und Russland. Das ist der einzige Weg.&ldquo;     <\/p><p>Von all jenen, die auf eine vom US-Diktat freie und unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik dr&auml;ngen, wurden Dutertes Kommentare mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen. Er war ja schlie&szlig;lich als ehemaliger B&uuml;rgermeister von Davao City daf&uuml;r verantwortlich, amerikanischen Truppen geheime Milit&auml;roperationen in Mindanao zu untersagen sowie den st&auml;dtischen Flughafen f&uuml;r US-Milit&auml;rdrohnen zu sperren. Nach fast zwei Amtsjahren hat es Duterte vers&auml;umt, auch nur eine\/n der von Manila mit den USA abgeschlossenen einseitigen Milit&auml;rvertr&auml;ge oder -vereinbarungen zu &uuml;berdenken oder gar zu annullieren &ndash; etwa das &bdquo;Enhanced Defense Cooperation Agreement&ldquo; (EDCA).[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>&bdquo;Mit seiner gelegentlichen gegen die USA gerichteten Rhetorik reagiert er vor allem auf Kritiker der im Lande praktizierten &sbquo;au&szlig;ergerichtlichen Hinrichtungen&rsquo; aus den USA, Europa und den Vereinten Nationen, die ihre Sorge mit Blick auf die sich verschlechternde Menschenrechtssituation zum Ausdruck gebracht haben&ldquo;, bemerkte Simbulan. Dutertes j&uuml;ngste Wutausbr&uuml;che haben wenig Bedeutung, meint Jose Maria Sison, der seit Langem im Exil lebende Gr&uuml;ndungsvorsitzende der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), ein ehemaliger Collegelehrer des Pr&auml;sidenten. Im Mai vergangenen Jahres bemerkte Sison, sein fr&uuml;herer Sch&uuml;ler sei schon lange daf&uuml;r bekannt gewesen, abwechselnd &bdquo;im Stil der Linken, der Mitte und der Rechten zu reden und zu handeln &ndash; je nach dem, was ihm jeweils am meisten nutzt.&ldquo; Weniger liebensw&uuml;rdig bezeichnete Sison Duterte im Januar dieses Jahres als &bdquo;verr&uuml;cktes Drecksloch&ldquo; &ndash; wie auch &bdquo;seinen imperialistischen Dienstherrn&lsquo;&ldquo;, Donald Trump.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>Gegen&uuml;ber <em>MintPress News<\/em> erkl&auml;rte Sison: &bdquo;Wir sollten uns nicht durch Dutertes fr&uuml;here Wutanf&auml;lle verwirren lassen, die sich gegen Obama, einige f&uuml;hrende US-Kongressabgeordnete und Menschenrechtsgruppen in den USA richteten, die im Namen der Menschenrechte Druck auf Duterte aus&uuml;ben wollten, damit  er vom Massenmord an angeblichen Drogennutzern und -h&auml;ndlern Abstand n&auml;hme. Andernfalls solle die US-Milit&auml;rhilfe reduziert werden. Um seinen Wutanf&auml;llen noch mehr Nachdruck zu verleihen, schwafelte Duterte von einer unabh&auml;ngigen Au&szlig;enpolitik, wobei er entweder die USA heruntermachte und Russland sowie China hochjubelte oder die eine gegen die andere Macht zum eigenen Vorteil gegeneinander auszuspielen versuchte.&ldquo;<\/p><p>Inzwischen erm&uuml;dete Dutertes au&szlig;enpolitisches Hin und Her das milit&auml;rische Establishment im Lande, eine traditionelle Bastion proamerikanischer Geisteshaltung. Doch letztendlich ertrug man Dutertes Pendelpolitik, besonders als klar wurde, dass sein Zoff mit Obama rein pers&ouml;nlicher Natur war. Im September 2017 scherzte der philippinische Pr&auml;sident sogar, Verteidigungsminister Delfin Lorenzana &ndash; von 2002 bis 2016 Attach&eacute; in Washington &ndash; sei ein CIA-Geheimagent gewesen. Ein seltsamer Scherz, bedenkt man,  dass der Chef der Landesverteidigung von Kritikern in der Tat als jemand betrachtet wird, der in Manilas Regierung vehement US-amerikanische Interessen vertritt. &bdquo;Die ganze Zeit &uuml;ber [in der Duterte seine gegen die USA gerichteten Kommentare abgab] versicherte Lorenzana der CIA und dem Pentagon, Duterte sei unter Kontrolle und bereit, mit seinem psycho-politischen Doppelg&auml;nger Trump Ball zu spielen&ldquo;, f&uuml;gte Sison hinzu.<\/p><p>Die deutlich wieder festgezurrten US-philippinischen Beziehungen wurden im letzten November bekr&auml;ftigt. Da sang Duterte in Manila f&uuml;r Trump ein philippinisches Liebeslied &ndash; mit dem ausdr&uuml;cklichen Hinweis, dies geschehe &bdquo;auf Anordnung des Obersten Befehlshabers der Vereinigten Staaten&ldquo;. Das Lied enthielt solch innige Lyrik wie: &bdquo;Du bist das Licht in meiner Welt, eine H&auml;lfte dieses meines Herzens.&ldquo; 120 Jahre lang waren die USA unentwegt bestrebt, die multiethnische und strategisch bedeutsame philippinische Nation zu beherrschen. Dieser entscheidende Aspekt der Geschichte ist der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, warum der jeweils Hauptverantwortliche der Regierung der Republik der Philippinen nicht in der Lage beziehungsweise nicht willens war, sich aus Washingtons Umklammerung zu l&ouml;sen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-04_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>In US-Geschichtsb&uuml;chern selten beachtet, bildete der r&uuml;cksichtslose Krieg gegen die Philippinen nachgerade den Wendepunkt bei der Formierung des &uuml;berseeischen Imperiums der Vereinigten Staaten. Als ein ersch&ouml;pftes und geschlagenes spanisches Empire die Philippinen 1898 f&uuml;r 20 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten verkaufte, befand sich das Land noch immer in der schmerzlichen Phase der philippinischen Revolution. Im Verlauf der Inbesitznahme des Landes entwickelten die eindringenden US-Truppen auch Aufstandsbek&auml;mpfungsmethoden, die unter den spanischen Kolonisatoren erfolglos geblieben waren.<\/p><p>Die USA waren besessen von der pseudoreligi&ouml;sen Ideologie des &bdquo;Manifest Destiny&ldquo; und nach der aggressiven Eroberung von halb Mexiko, dem Erwerb Alaskas und dem Sturz des unabh&auml;ngigen K&ouml;nigreichs Hawaii au&szlig;erstande, sich daheim ein weiteres Grenzgebiet einzuverleiben. Nun aber entdeckte man in den philippinischen Nationalisten das perfekte Ziel f&uuml;r eine neuerliche V&ouml;lkermordkampagne, &auml;hnlich jener, die gegen die sogenannten &bdquo;wilden roth&auml;utigen&ldquo; eingeborenen St&auml;mme ver&uuml;bt wurde, die zuvor Nordamerika bev&ouml;lkert hatten.<\/p><p>Zwei Jahrzehnte lang f&uuml;hrte das US-Milit&auml;r einen erbitterten Vernichtungskrieg. Von Pr&auml;sident Theodore Roosevelt als &bdquo;R&auml;uberbanden&ldquo; und &bdquo;Diebe&ldquo; gebrandmarkte Aufst&auml;ndische wurden gefoltert, etwa durch &bdquo;waterboarding&ldquo;  und brutale Schl&auml;ge, und massenhaft von US-Truppen umgebracht, die unter dem Befehl von gefeierten Kriegshelden wie den Gener&auml;len John J. Pershing und Arthur MacArthur Jr. standen, dem Vater von General Douglas MacArthur. (Dieser war im Zweiten Weltkrieg Oberkommandierender der Alliierten Streitkr&auml;fte im Fernen Osten und Pazifik. Im Fr&uuml;hjahr 1951 musste er vorzeitig seinen Dienst quittieren, weil er zur Abk&uuml;rzung des Koreakriegs die atomare Vernichtung grenznaher St&auml;dte der jungen Volksrepublik China erwogen hatte &ndash; <em>Anm.: RW<\/em>).    <\/p><p>Der ber&uuml;hmte britische Dichter und Autor Rudyard Kipling pries die US-Intervention in seinem Gedicht &bdquo;The White Man&rsquo;s Burden&ldquo;, das von der <em>New York Times<\/em> als das &bdquo;st&auml;rkste jemals ver&ouml;ffentlichte Argument zugunsten von Expansion&ldquo; begr&uuml;&szlig;t wurde.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] Das Gedicht &ndash; eine leidenschaftliche Lobpreisung von Kolonialismus und Eroberungssucht gegen&uuml;ber &bdquo;halb-teuflischen und halb-kindlichen&ldquo; V&ouml;lkern wie etwa den k&auml;mpferischen Filipinos &ndash; sprach gef&uuml;hlsm&auml;&szlig;ig genau den &uuml;berheblichen Ethnozentrismus an, der amerikanische F&uuml;hrungsgestalten gepackt hatte.<\/p><p>2003 verglich John Bellamy Foster, ein Soziologe und Herausgeber der Zeitschrift <em>The Monthly Review<\/em>[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>], die amerikanische Kolonisierung der Philippinen mit den noch jungen US-Besatzungsaktionen in Afghanistan und im Irak und analysierte in diesem Kontext den Einfluss von Kiplings Gedicht: &bdquo;Heutige Imperialisten betrachten Kiplings Gedicht haupts&auml;chlich als einen Versuch, das R&uuml;ckgrat der seinerzeit in den USA herrschenden Klasse zu st&auml;rken &ndash; in Vorbereitung auf die von ihm sogenannten &sbquo;wilden Kriege des Friedens&lsquo;. Und genauso weist man heute auf die &sbquo;Last des wei&szlig;en Mannes&lsquo; im 21. Jahrhunderts hin. So fragt das (in London erscheinende &ndash; <em>RW<\/em>) Magazin <em>Economist<\/em> ganz einfach nur, ob die Vereinigten Staaten darauf gefasst sind, die Last des wei&szlig;en Mannes im Mittleren Osten zu tragen.&ldquo;<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-05_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Fast 1,5 von sechs Millionen Filipinos &ndash; vor allem Moros (die muslimische Bev&ouml;lkerung &ndash; <em>RW<\/em>) auf der Insel Mindanao im S&uuml;den des Archipels &ndash; wurden damals in blutigen Schlachten, die folgten, ausgel&ouml;scht.[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] Und zwar mit Aufstandsbek&auml;mpfungs-Methoden, die Grausamkeiten wie das My-Lai-Massaker w&auml;hrend des Vietnamkriegs vorwegnahmen. In einem Bericht f&uuml;r das <em>Fairfield Journal<\/em> im US-Bundesstaat Maine schilderte der US-Marine-Sergeant Howard McFarland im Jahre 1899 die Kampfmethoden seiner Truppen im ungeschminkten Sprachstil eines wei&szlig;rassistischen Terrorismus:     <\/p><p>&bdquo;Da lagen 1008 tote N*gger herum, dazu viele Verwundete. Wir brannten alle ihre H&auml;user nieder. Ich wei&szlig; nicht, wie viele M&auml;nner, Frauen und Kinder die Tennessee-Jungs t&ouml;teten. Sie wollten keine Gefangenen machen &hellip; Im besten Fall ist das ein sehr reiches Land, und wir wollen es haben. Ich w&uuml;rde dazu ein Regiment ins Gefecht schicken und jeden N*gger in einen N*gger-Himmel schicken. Am Donnerstag, den 29. M&auml;rz, t&ouml;teten 18 M&auml;nner meiner Kompanie 75 bolo (Haumesser &ndash; <em>RW<\/em>) schwingende N*gger und zehn N*gger-Sch&uuml;tzen. Wenn wir einen finden, der nicht tot ist, haben wir unsere Bajonette.&ldquo;<\/p><p>In einer ironischen &Auml;u&szlig;erung &uuml;ber den nackten Imperialismus der Gro&szlig;m&auml;chte der Welt, die im &bdquo;Frieden&ldquo; zu &bdquo;abwechselndem Morden und Brandstiften&ldquo; in kolonisierten L&auml;ndern geeint sind, bemerkte die in Polen geborene, deutsche Revolution&auml;rin Rosa Luxemburg: &bdquo;An der asiatischen K&uuml;ste liegen, umspielt von den Wogen des Ozeans, die heiteren Philippinen [&hellip;] Wir sahen dort die wohlt&auml;tigen Yankees und den Washingtoner Senat bei der Arbeit. Nicht Feuer speiende Berge &ndash; dort m&auml;hten amerikanische Gewehre Menschenleben zu hohen Stapeln nieder.&ldquo;[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Nach Befriedung der rebellischen Filipinos durch eine Verbindung von roher Gewalt und Mobilisierung lokaler G&uuml;nstlinge ersetzten die US-milit&auml;rischen Autorit&auml;ten den spanischen Feudalismus durch ein neokoloniales, sp&auml;ter &bdquo;Cacique-Democracy&ldquo; genanntes Verwaltungsmodell.[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] Das nach dem spanischen Wort f&uuml;r indigene, kooptierte und mit feudalem Herrenstatus versehene F&uuml;hrer benannte &bdquo;Cacique-Modell&ldquo; beinhaltete die von den Amerikanern betriebene Ausgliederung lokaler Herrschaft an willf&auml;hrige Landlord-Clans, lokale Eliten und korrupte b&uuml;rokratische Kapitalisten. Die sich selbst bereicherten und lokale Unruhen unterdr&uuml;ckten, w&auml;hrend sie gleichzeitig Verm&ouml;gen an das imperiale Zentrum in den Vereinigten Staaten transferierten.<\/p><p>Um der Armut zu entkommen, spielten weit &uuml;ber 100.000 philippinische Migranten eine entscheidende Rolle in der industriellen Entwicklung des pazifischen Empires der Vereinigten Staaten &ndash; praktisch als Sklaven auf den Feldern des Agrobusiness in Hawaii und an der Westk&uuml;ste, als Arbeiter in Alaskas Fischfabriken oder als Schiffskellner bei der US-Marine. Viele philippinische Arbeiter erlebten in den Vereinigten Staaten Misshandlung und heftigen antiasiatischen Rassismus. Das brachte sie dazu, ihren Widerstand mittels multiethnischer und linker Vereinigungen Seite an Seite mit ihren chinesischen, japanischen und koreanischen Arbeitskollegen zu kanalisieren.<\/p><p>Als die US-Regierung und Agroindustrie-Konzerne 1935 den philippinischen Commonwealth gem&auml;&szlig; cacique-kompradorenhafter Ausrichtung schufen, wurden gleichzeitig auch die Streitkr&auml;fte der Philippinen (<em>Armed Forces of the Philippines, AFP<\/em>) als flankierende milit&auml;rische Schutzma&szlig;nahme geschaffen. Wie der Historiker Epifanio San Juan jr. in seinem kritischen Werk <em>Imperialism and Revolution in the Philippines<\/em> schrieb, wurde das Land &bdquo;ein Modell eines befriedeten Ausgangspunkts und Sprungbretts f&uuml;r Marineoperationen und Vorst&ouml;&szlig;e auf den chinesischen Markt. Dies waren tats&auml;chlich die urspr&uuml;nglichen Gr&uuml;nde f&uuml;r das philippinische Abenteuer.&ldquo; <\/p><p>1942 erlebte der philippinische Commonwealth eine brutale Besetzung durch die japanische Armee, der die sozialistischen und kommunistischen Guerilleros der <em>Antijapanischen Volksarmee<\/em> (<em>Hukbalahap<\/em> oder kurz <em>Huk<\/em>) mit heftigem Widerstand begegneten. Demoralisiert ver&uuml;bten die Japaner angesichts der von den USA und deren Alliierten herbeigef&uuml;hrten Niederlage grauenvolle Verbrechen an der Zivilbev&ouml;lkerung: allein in Manila wurden im Februar 1945, in der Endphase der japanischen Okkupation, etwa 100.000 M&auml;nner, Frauen, Kinder und S&auml;uglinge gefoltert, verst&uuml;mmelt, vergewaltigt, ermordet.[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>] Das Land war nach dem Krieg ruiniert &ndash; 80 Prozent der Wirtschaft waren schlicht zerst&ouml;rt. Nachdem die siegreichen USA den Philippinen Unabh&auml;ngigkeit zusicherten, blieben die wohlhabenden &bdquo;Caciquen&ldquo; und Eliten loyal gegen&uuml;ber Washington, entwickelten eine enge Beziehung zum Nachkriegs-Japan und setzten den Krieg zur Unterdr&uuml;ckung der Huk, die sich sp&auml;ter in <em>Volksbefreiungsarmee<\/em> umbenannte, im ersten Jahrzehnt nach Gr&uuml;ndung der Republik der Philippinen am 4. Juli 1946 gnadenlos fort. <\/p><p><strong>Dutertes &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&rdquo;: Chronik eines angek&uuml;ndigten Scheiterns<\/strong><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-06_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>&bdquo;Das Land war der vorrangige Br&uuml;ckenpfeiler und wichtigster St&uuml;tzpunkt der USA in ihrem Krieg gegen Korea und sp&auml;ter gegen Vietnam&ldquo;, erkl&auml;rte William I. Robinson, namhafter Autor und Professor an der Universit&auml;t von Kalifornien in Santa Barbara, im Interview mit <em>MintPress News<\/em>: &bdquo;Die Vereinigten Staaten etablierten letztlich eine Kette von rund 300 Milit&auml;rbasen in sieben asiatisch-pazifischen L&auml;ndern. Ihre milit&auml;rische Pr&auml;senz in den Philippinen befand sich im Zentrum dieses Netzwerks. Diese Pr&auml;senz war auch das Scharnier, um das herum in den 1970er und 1980er Jahren die Aufstandsbek&auml;mpfung gegen die <em>New People&lsquo;s Army<\/em> organisiert wurde.&ldquo;<\/p><p>1991 sahen sich jedoch die philippinische Pr&auml;sidentin Corazon C. Aquino und US-Pr&auml;sident George H. W. Bush gezwungen, Forderungen militanter Massenbewegungen und nationalistischer F&uuml;hrungskr&auml;fte nachzugeben, die US-Kontrolle des von ihren Milit&auml;rbasen genutzten Territoriums solle wieder der Regierung des Republik der Philippinen (GRP) &uuml;bertragen werden &ndash; Basen, die einst &auml;u&szlig;erst wichtig f&uuml;r die milit&auml;rischen Interventionen der USA in China, Korea, Indonesien, dem Mittleren Osten und in Vietnam gewesen waren.<\/p><p>Ende 1992 h&auml;ndigten die USA sozusagen die Schl&uuml;ssel aus und zogen ihre Truppen aus der U.S. Naval Base Subic Bay ab[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>], ihrer bis dahin gr&ouml;&szlig;ten &uuml;berseeischen milit&auml;rischen Einrichtung &ndash; ein Schritt, der von hochrangigen US-Politikern und -Milit&auml;rstrategen mit Blick auf die &Auml;ra nach dem Ende des Kalten Kriegs als &bdquo;irreversibel&ldquo; angesehen, aber auch als Zeichen des US-Niedergangs in Asien kritisiert wurde. Diese Siege zugunsten einer genuinen Unabh&auml;ngigkeit erwiesen sich allerdings als kurzlebig: 1999 unterzeichneten die USA und die GRP das <em>Visiting Forces Agreement<\/em>, ebneten damit den Weg f&uuml;r die allj&auml;hrlich stattfindenden US-AFP-<em>Balikatan<\/em>(&bdquo;Schulter an Schulter&ldquo;- <em>RW<\/em>)-Mili&auml;r&uuml;bungen und garantierten US-Truppen de facto extraterritoriale Immunit&auml;t f&uuml;r auf philippinischem Boden ver&uuml;bte Verbrechen wie Vergewaltigung und Mord. Einmal mehr stand die Souver&auml;nit&auml;t des Landes auf dem Pr&uuml;fstand.<\/p><p>&bdquo;Die  Ereignisse des 11. September 2001 und der absurde &sbquo;Krieg gegen den Terror&rsquo; f&uuml;hrten zu [einer verst&auml;rkten] R&uuml;ckkehr von US-Milit&auml;rs&ldquo;, sagte Robinson. Nach dem 11. September verpflichteten sich die USA erneut zur umfassenden Intervention im Kampf gegen die <em>Moro Islamic Liberation Front<\/em> und die <em>New People&rsquo;s Army<\/em> &ndash; nicht weil diese Gruppen irgend etwas mit den Attacken auf das <em>World Trade Center<\/em> zu tun gehabt h&auml;tten, sondern weil sie gegen die US-kontrollierten &bdquo;Marionetten&ldquo; in der Regierung in Manila heftig opponierten und in ihren Guerillafronten betr&auml;chtliche Unterst&uuml;tzung von der Zivilbev&ouml;lkerung in D&ouml;rfern und St&auml;dten der an Ressourcen &uuml;beraus reichen Insel Mindanao erhielten.    <\/p><p>Der US-Imperialismus k&auml;mpfte auch mittels seiner &bdquo;Soft Power&ldquo;-Mechanismen um die Herzen und Hirne der Filipinos: mit Krediten, NGOs, Hollywood-Filmen, Philanthropie, Einfluss in der akademischen Welt und mit Entwicklungshilfe seitens der USAID (der sogenannten Entwicklungsbeh&ouml;rde in Gestalt der U.S. Agency for International Development &ndash; <em>RW<\/em>). Gleichzeitig nutzten die nationale Polizei des Landes und die AFP die beachtlichen Waffenarsenale und vom Pentagon erm&ouml;glichte Trainingsprogramme, um Unruhen durch die Nutzung von Kriegsrecht, Verhaftungen ohne richterlichen Beschluss, Verschwindenlassen, Vergewaltigung, au&szlig;ergerichtliches Morden sowie kollektive Bestrafungsmethoden wie etwa Lebensmittelblockaden niederzuschlagen.[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>] Das war &bdquo;Cacique-Demokratie&ldquo; im Zeitalter der Moderne.<\/p><p>Als die Trump-Duterte-Beziehung in den letzten Monaten inniger wurde, hat sich dieser Trend noch verschlimmert, wobei Polizei und Soldaten jeden ins Visier nehmen &ndash; vom konservativen Kirchenmann bis zu Menschenrechtsaktivisten und Mitgliedern indigener Gemeinschaften &ndash;, die als Sympathisanten der kommunistischen NPA-Guerilla betrachtet werden. Angesichts von Manilas symbiotischer Beziehung zu Washington war Dutertes angebliche Bem&uuml;hung, das Land aus dem Griff seiner US-Oberherren zu l&ouml;sen, die Chronik eines angek&uuml;ndigten Scheiterns, um den kolumbianischen Autor Gabriel Garcia M&aacute;rquez zu paraphrasieren. &bdquo;F&uuml;r Trump steht au&szlig;er Frage, dass Dutertes Regierung ganz sicher eine Marionette des US-Imperialismus ist&ldquo;, bemerkte Jose Maria Sison <em>MintPress News<\/em> gegen&uuml;ber und erkl&auml;rte: &bdquo;S&auml;mtliche bedeutsamen Vertr&auml;ge, Vereinbarungen und Abkommen, welche die Philippinen &ouml;konomisch, politisch, kulturell und milit&auml;risch an die USA binden, bleiben intakt. Trumps Kommentar spiegelt lediglich die Tatsache wider, dass die USA die Philippinen als h&ouml;chstgesch&auml;tzten Immobilienbesitz in S&uuml;dostasien betrachten und das Land als ihren bedeutsamen vorgeschobenen Br&uuml;ckenkopf in der ostasiatisch-pazifischen Region beherrschen.&ldquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Elliott Gabriel<\/strong> arbeitete einst f&uuml;r den Sender <em>teleSUR English<\/em> (Venezuela) und ist heute ein regelm&auml;&szlig;iger Kommentator und Autor von <em>MintPress News<\/em> mit Sitz in Quito, Ekuador. Er hat sich seit Jahren als Sozialaktivist intensiv f&uuml;r die Belange von Arbeiterorganisationen und Migranten sowie gegen polizeiliche &Uuml;bergriffe gegen sie in S&uuml;dkalifornien und dessen Central Coast engagiert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] defense.gov &ndash; <a href=\"https:\/\/media.defense.gov\/2018\/Feb\/02\/2001872555\/-1\/-1\/1\/FY2018_LIG_OCO_OIR_Q1_12222017_2.PDF\">LEAD INSPECTOR GENERAL &ndash; REPORT TO THE UNITED STATES CONGRESS<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] usnews.com &ndash; <a href=\"https:\/\/www.usnews.com\/opinion\/economic-intelligence\/articles\/2017-06-20\/the-overseas-contingency-operations-account-is-just-a-pentagon-slush-fund\">Off-Budget, Not Out of Mind<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] mintpressnews.com &ndash; <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/operation-pacific-eagle-in-the-philippines-washingtons-new-colonial-war\/237281\/\">Operation Pacific Eagle in the Philippines: Washington&rsquo;s New Colonial War<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] telesurtv.net &ndash; <a href=\"https:\/\/www.telesurtv.net\/english\/news\/Double-Barrel-Duterte-Officially-Dubs-Communists-Terrorist-Amid-Drug-War-Relaunch-20171205-0037.html\">Duterte Declares Communists &amp; NPA&rsquo;Terrorist&rsquo; as Police Drug-War is Relaunched<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] newsweek.com &ndash; <a href=\"http:\/\/www.newsweek.com\/prime-piece-real-estate-trumps-verdict-philippines-711040\">&lsquo;Prime Piece of Real Estate:&rsquo; Trump&rsquo;s Verdict on the Philippines<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] reuters.com &ndash; <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-philippines-duterte-hitler\/philippines-duterte-likens-himself-to-hitler-wants-to-kill-millions-of-drug-users-idUSKCN1200B9\">Philippines&rsquo; Duterte likens himself to Hitler, wants to kill millions of drug users<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] hamodia.com &ndash; <a href=\"http:\/\/hamodia.com\/2017\/12\/06\/duterte-wants-move-phillipines-embassy-yerushalayim\/\">Duterte Wants to Move Phillipines&rsquo; Embassy to Yerushalayim<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] sagupasb.wordpress.com &ndash; <a href=\"https:\/\/sagupasb.wordpress.com\/2017\/09\/03\/why-is-dutertes-war-on-drugs-anti-farmers\/\">Why is Duterte&rsquo;s War on Drugs anti-farmers?<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] beta.philstar.com &ndash; <a href=\"https:\/\/beta.philstar.com\/headlines\/2017\/11\/10\/1757615\/resuming-rebuke-obama-duterte-calls-him-black-arrogant\">Resuming rebuke of Obama, Duterte calls him &lsquo;black, arrogant&rsquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] voanews.com &ndash; <a href=\"https:\/\/www.voanews.com\/a\/duterte-declares-philippine-separation-from-us\/3559129.html\">Duterte Announces Philippine &lsquo;Separation&rsquo; from US<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] natoreyes.wordpress.com &ndash; <a href=\"https:\/\/natoreyes.wordpress.com\/2014\/04\/30\/10-things-you-should-know-about-the-edca-that-government-is-not-telling-you\/\">10 things you should know about the EDCA that government is not telling you<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] josemariasison.org &ndash; <a href=\"https:\/\/josemariasison.org\/press-statement-on-duterte-and-his-parrot-roque\/\">Press Statement: On Duterte and His Parrot Roque<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] nytimes.com &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/1999\/02\/04\/opinion\/1899kiplings-plea-in-our-pages100-75-and-50-years-ago.html\">1899:Kipling&rsquo;s Plea : IN OUR PAGES:100, 75 AND 50 YEARS AGO<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] monthlyreview.org &ndash; <a href=\"https:\/\/monthlyreview.org\/2003\/11\/01\/kipling-the-white-mans-burden-and-u-s-imperialism\/\">Kipling, the &lsquo;White Man&rsquo;s Burden,&rsquo; and U.S. Imperialism<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] bulatlat.com &ndash; <a href=\"http:\/\/www.bulatlat.com\/news\/5-3\/5-3-forbidden_printer.html\">Uncovering the Forbidden Truth<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] marxists.org &ndash; <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/archive\/luxemburg\/1902\/05\/15.htm\">Rosa Luxemburg &ndash; Martinique<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] newleftreview.org &ndash; <a href=\"https:\/\/newleftreview.org\/I\/169\/benedict-anderson-cacique-democracy-and-the-philippines-origins-and-dreams\">Cacique Democracy in the Philippines: Origins and Dreams<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] globalnation.inquirer.net &ndash; <a href=\"http:\/\/globalnation.inquirer.net\/99054\/february-1945-the-rape-of-manila\">February 1945: The Rape of Manila<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] nytimes.com &ndash; <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/1991\/12\/28\/world\/philippines-orders-us-to-leave-strategic-navy-base-at-subic-bay.html?pagewanted=all\">Philippines Orders U.S. to Leave Strategic Navy Base at Subic Bay<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] telesurtv.net &ndash; <a href=\"https:\/\/www.telesurtv.net\/english\/analysis\/Phillippines-Anti-Communist-War-1500-Indigenous-Face-Displacement-Food-Blockade-20171203-0022.html%20%20#\">Phillippines &lsquo;Anti-Communist&rsquo; War: 1,500+ Indigenous Face Displacement, &lsquo;Food Blockade&rsquo;<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/180402-Pacific-Eagle-01_.jpg\" alt=\"Elliott Gabriel\" title=\"Elliott Gabriel\"\/><\/div>\n<p>Welche antiimperialistischen Absichten der notorisch im Zickzackkurs steuernde philippinische Pr&auml;sident Rodrigo Duterte auch immer anf&auml;nglich gehabt haben mag, so hat ihn doch seine nat&uuml;rliche N&auml;he zum seelenverwandten Trump rasch in die traditionelle Symbiose mit den USA und deren Ausnutzung seines Landes als<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43241\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,126,20,171],"tags":[339,1092,2183,2102,1426,1202,1792,1564,305,2069,1971,1800,1556,966],"class_list":["post-43241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-chauvinismus","tag-drogen","tag-duterte-rodrigo","tag-geostrategie","tag-hegemonie","tag-isis","tag-kolonialismus","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-menschenrechte","tag-militaerstuetzpunkte","tag-philippinen","tag-trump-donald","tag-usa","tag-weltkrieg"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43241"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43264,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43241\/revisions\/43264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}