{"id":4332,"date":"2009-11-12T09:13:55","date_gmt":"2009-11-12T08:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4332"},"modified":"2009-11-12T09:13:56","modified_gmt":"2009-11-12T08:13:56","slug":"hinweise-des-tages-1018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4332","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Zur Regierungserkl&auml;rung: Merkels Agende; Schulden: Sch&auml;uble weicht aus; Wirtschaft sponsert Bundesministerien; Jung: &bdquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo;; SPD-Krise; Opel; Karstadt; Mauerfall: Das Volk als Kulisse; EU-Mauern wegzenziert; Versch&auml;rfung des Demonstrationsrechts in D&auml;nemark vor Klimagipfel; Rentenversicherung; Daten&uuml;bertragung an die USA; Gro&szlig;banken &bdquo;too big to fail&ldquo;. (RS)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Regierungserkl&auml;rung: Merkels Agenda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Skepsis in der EU: Sch&auml;uble weicht aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wirtschaft sponsert Bundesministerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Jungs Antrittsrede im Parlament: &ldquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Wie stabil ist die SPD-Troika?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">SPD im Dauertief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Henderson in R&uuml;sselsheim: GM vertr&ouml;stet Opel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Karstadt soll leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Medienspektakel zum Mauerfall: Das Volk als Kulisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">EU-Mauern wegzensiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Staatsfeind #2 &ndash; der Klimal&uuml;mmel: D&auml;nemark versch&auml;rft Demonstrationsrecht vor Klimagipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Rentenversicherung: Grundsolide Finanzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Professor Diether D&ouml;ring: &ldquo;Alte leben nicht auf Kosten J&uuml;ngerer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Rentenversicherung bef&uuml;rchtet Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Kommission wird eingesetzt: Minister R&ouml;sler will Gesundheitspr&auml;mie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Weitere Zusatzbelastungen f&uuml;r Rentner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">EU-Minister sollen US-Schn&uuml;ffelbefehl folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Augen zu und doch nicht durch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=4332&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierungserkl&auml;rung: Merkels Agenda<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bundesb&uuml;rger auf harte Zeiten eingestimmt und offen gelassen, ob der Reformkurs tats&auml;chlich aus der Krise f&uuml;hrt. Die Frankfurter Rundschau zeigt, was die Regierungschefin da genau gesagt hat. Von unseren Korrespondenten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=2072329&amp;em_cnt_page=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Skepsis in der EU: Sch&auml;uble weicht aus<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union be&auml;ugt die Steuerpl&auml;ne der Bundesregierung mit Skepsis. Die EU-Finanzminister werden das Gef&uuml;hl nicht los, dass Berlin sich an die Quadratur des Kreises heranwagt: Es sei nicht der ideale Weg, Steuern zu senken, wenn das Haushaltsdefizit abgebaut werden soll, kritisierte etwa der niederl&auml;ndische Ressortchef Wouter Bos. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, der in Br&uuml;ssel erstmals mit seinen EU-Kollegen zusammentraf, versucht die Sorgen auch anderer Partner &uuml;ber den steuerpolitischen Kurs der schwarz-gelben Koalition in Berlin zu zerstreuen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2072467_Skepsis-in-der-EU-Schaeuble-weicht-aus.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wirtschaft sponsert Bundesministerien<\/strong><br>\nAnfang November ver&ouml;ffentlichte das BMI den dritten Sponsorenbericht. Nur in wenigen Medien wurde dar&uuml;ber bisher berichtet, so etwa im Hamburger Abendblatt. Doch ein n&auml;herer Blick auf den Bericht lohnt sich. Insgesamt werden Sponsoringleistungen von knapp 78 Millionen Euro f&uuml;r die Jahre 2007 und 2008 an die Bundesverwaltung ausgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2009\/11\/wirtschaft-sponsert-bundesministerien\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Unglaublich. Automobilkonzerne, die Lufthansa und RWE sponsorn das Umweltministerium. IBM und SAP sponsorn eine Konferenz um RFID-Funkchips. Und da soll noch jemand glauben, das habe keinen Einfluss auf die politische Willensbildung. Normalerweise gehe ich sehr sparsam mit dem b&ouml;sen K-Wort um, aber das ist fast schon Bananenrepublik. Und da macht sich ja wirklich die Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserkl&auml;rung Gedanken darum, wie das Verh&auml;ltnis zwischen Politik und B&uuml;rgern\/innen verbessert werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jungs Antrittsrede im Parlament: &ldquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&rdquo;<\/strong><br>\nVerl&auml;ngerung der Kurzarbeit, mehr Besch&auml;ftigung, ein flexiblerer Arbeitsmarkt: Bundesarbeitsminister Jung k&uuml;ndigte in seiner Antrittsrede eine Reihe von Reformen an. Die Opposition &auml;tzte, der ehemalige Verteidigungsminister habe nur einen &ldquo;Restposten&rdquo; im Kabinett bekommen. SPD und Linke erkl&auml;rten, nach Jungs Definition w&auml;re auch Sklavenarbeit sozial.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,660712,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Alles wie gehabt. Nur peinlich, wie die SPD im Glashaus mit Steinenwirft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie stabil ist die SPD-Troika?<\/strong><br>\nQua Amt ist Steinmeier der Oppositionsf&uuml;hrer. Doch im Trio mit Gabriel und Nahles ist er derzeit der Schw&auml;chste. Wie stabil ist die F&uuml;hrungsspitze der SPD?<br>\nAm vergangenen Sonntag f&uuml;hrt ihre Reise zu den Mitgliedern und Funktion&auml;ren der Bayern-SPD in den Hofbr&auml;ukeller nach M&uuml;nchen. Es ist ebenjener Saal, in dem Anfang September vergangenen Jahres Franz M&uuml;ntefering mit einem umjubelten Auftritt sein Comeback in die erste Reihe der SPD startete. Ein paar Tage sp&auml;ter warf Kurt Beck als Parteichef das Handtuch. Jetzt sitzen Gabriel und Nahles nebeneinander auf dem Podium, weil sie M&uuml;nteferings Erbe unter sich aufteilen wollen.<br>\nMehr als zwei Stunden stehen sie den Genossen Rede und Antwort. Am Ende gibt es viel Beifall daf&uuml;r, dass beide einen neuen innerparteilichen Umgang versprechen &ndash; also das Ende jener Basta-Politik, mit der Gerhard Schr&ouml;der und eben auch M&uuml;ntefering regiert haben. Obendrein stellen Gabriel und Nahles Korrekturen an den SPD-Positionen zur Rente mit 67 und Hartz IV innerhalb eines Jahres in Aussicht. Ein v&ouml;llige Abkehr von den Reformen der Regierungsjahre auf dem Parteitag in Dresden soll verhindert werden. Die SPD d&uuml;rfe nicht &bdquo;alles in die Tonne treten&ldquo;, warnt Nahles. Sie d&uuml;rfe aber auch nicht alles so belassen, wie es ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/SPD-Frank-Walter-Steinmeier-Sigmar-Gabriel-Andrea-Nahles;art122,2946779http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutschland\/SPD-Frank-Walter-Steinmeier-Sigmar-Gabriel-Andrea-Nahles;art122,2946779\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Vielleicht muss man nicht alles in die Tonne treten, aber ohne einen deutlichen Bruch mit der Agenda 2010 wird sich die SPD weiterhin &uuml;berfl&uuml;ssig <\/em>machen.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>SPD im Dauertief <\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten stecken im Umfragekeller fest. Im neuen stern-RTL-Wahltrend kommen sie nur noch auf 20 Prozent. Auch das neue F&uuml;hrungsduo der Partei wird mit wenig Vorschusslorbeeren bedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-umfrage-spd-im-dauertief-1520853-print.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Henderson in R&uuml;sselsheim: GM vertr&ouml;stet Opel<\/strong><br>\nGM stellt Opel mehr Eigenst&auml;ndigkeit in Aussicht. Bei seinem Besuch in R&uuml;sselsheim legte Konzern-Chef Fritz Henderson aber noch kein detailliertes Konzept f&uuml;r die Zukunft auf den Tisch. Wann Henderson den Opel-Zukunftsplan vorlegen will, ist ungewiss. Danach will er mit den Regierungen mit Opel-Standorten &uuml;ber Staatshilfen sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2072570_Henderson-in-Ruesselsheim-GM-vertroestet-Opel.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Karstadt soll leben<\/strong><br>\nF&uuml;r Hans-Dieter Friedrich ist die Gl&auml;ubigerversammlung von Karstadt &ldquo;eine bittere Veranstaltung&rdquo;. Der Traditionskonzern, sagt der 61-J&auml;hrige aufgebracht, schuldet ihm &ldquo;unbesorgte Rentnerjahre&rdquo;. Friedrich ist einer von rund 700 Gl&auml;ubigern, denen am Dienstag in Essen der erste Sanierungsplan vorgelegt wurde. Der hagere Mann verlie&szlig; im vergangenen Dezember nach 21 Jahren freiwillig seinen Job im Archiv der Essener Hauptverwaltung. Die ausgehandelte Abfindung &uuml;ber 15000 Euro hat er bis heute nicht erhalten. &ldquo;Altgediente Mitarbeiter gehen in der Insolvenz unter&rdquo;, sagt er erregt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2072514_Sanierung-Karstadt-soll-leben.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Medienspektakel zum Mauerfall: Das Volk als Kulisse<\/strong><br>\nDass der Domino-Tag samt seiner symbolischen Kippeligkeit vor allem zur Erzeugung pittoresker Fernsehbilder abgehalten wurde, ist charakteristisch f&uuml;r die Feierlichkeiten des 9. Novembers 2009. Das Fallen der Steine wird noch f&uuml;r so manche Bilderspur in den bevorstehenden Jahresr&uuml;ckblicken sorgen. Das Volk kam diesmal als Kulisse und nicht als historischer Akteur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/20_jahre_mauerfall\/der_fall_der_mauer\/2070397_Medienspektakel-zum-Mauerfall-Das-Volk-als-Kulisse.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Mauern wegzensiert<\/strong><br>\nAm Montag feierte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) die DDR-Grenz&shy;&ouml;ffnung vor 20 Jahren beim &raquo;Fest der Freiheit&laquo;. Am Dienstag k&uuml;ndigte er im Bundestag an, da&szlig; er die &raquo;geschichtliche Aufarbeitung der SED-Diktatur&laquo; verst&auml;rken werde, wegen &raquo;leider immer mehr&laquo; Tendenzen, &raquo;das Unrecht in der DDR zu besch&ouml;nigen oder zu verharmlosen&laquo;. Zugleich lobte er seine Politik der vergangenen vier Jahre unter der Koalitions&uuml;berschrift &raquo;Leistung mu&szlig; sich wieder lohnen&laquo; und teilte mit, da&szlig; K&uuml;nstler in der Bundesrepublik im Durchschnitt 10000 bis 12000 Euro j&auml;hrlich verdienen. Am Mittwoch berichtete die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit vorab: &raquo;Staatsminister Bernd Neumann hat eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin zensieren lassen. Wie ein Sprecher des Museums gegen&uuml;ber der Zeit best&auml;tigte, war kurz vor der Er&ouml;ffnung der Ausstellung &rsaquo;Fremde? Bilder von den Anderen in Deutschland und Frankreich seit 1871&lsaquo; eine gro&szlig;e Texttafel auf Wunsch des Kulturstaatsministers ausgetauscht worden. Das Ministerium lieferte auch die neue Formulierung.&laquo;<br>\nDer vom Museum urspr&uuml;nglich vorgesehene Text hatte demnach mit den S&auml;tzen geendet: &raquo;Neue Gesetze &uuml;ber Staatsangeh&ouml;rigkeit und Zuwanderung schufen erst seit der Jahrtausendwende die neuen Rechtsgrundlagen. W&auml;hrend innerhalb Europas die Grenzen verschwinden, schottet sich die Gemeinschaft der EU zunehmend nach au&szlig;en ab. Die Festung Europa soll Fl&uuml;chtlingen verschlossen bleiben.&laquo; In der nun ausgestellten Version wurden die letzten beiden S&auml;tze gestrichen und durch folgenden Satz ersetzt: &raquo;Das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge f&ouml;rdert seitdem staatlicherseits die Integration von Zuwanderern in Deutschland.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/11-12\/058.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Staatsfeind #2 &ndash; der Klimal&uuml;mmel: D&auml;nemark versch&auml;rft Demonstrationsrecht vor Klimagipfel<\/strong><br>\nDie Taz berichtet, dass die Regelungen bei Sitzblockaden oder Menschenketten, die die Polizei behindern, bis zu 40 Tagen Haft vorsehen. Geldbu&szlig;en von &ldquo;mehreren hundert Euro&rdquo; werden angedroht, f&uuml;r den Fall, dass sich Demonstranten nach polizeilicher Aufforderung nicht entfernen, selbst wenn die Demonstration erlaubt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/146532\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rentenversicherung: Grundsolide Finanzen<\/strong><br>\nVon der weltweiten Krise an den Finanzm&auml;rkten im vergangenen Jahr war die gesetzliche Rentenversicherung nicht unmittelbar betroffen. &ldquo;Das Prinzip der gesetzlichen Rente in Deutschland, die laufenden Renten aus den laufenden Einnahmen zu finanzieren, hat sich als grundsolide erwiesen.&rdquo; Dies erkl&auml;rte Alexander Gunkel, Bundesvorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung, am Dienstag vor Journalisten in W&uuml;rzburg. Als entscheidender Vorteil f&uuml;r die Rentenversicherung habe sich w&auml;hrend der Krise das Umlageverfahren erfahren. Sollte die Wirtschaftskrise allerdings l&auml;ngerfristig auf den Arbeitsmarkt durchschlagen, mache sich dies auch f&uuml;r gesetzliche Rentenversicherung bemerkbar, sagte Gunkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rentenfinanzen-stabil.html?session=edda4afeb71cff927c9fb8df7efdb987\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Professor Diether D&ouml;ring: &ldquo;Alte leben nicht auf Kosten J&uuml;ngerer&rdquo;<\/strong><br>\nKritiker der Rentengarantie sollten vergangene K&uuml;rzungen mitbedenken, sagt Diether D&ouml;ring. Ein OECD-Vergleich zeige: Das Renten-Niveau in Deutschland ist unterdurchschnittlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/alte-leben-nicht-auf-kosten-juengerer\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rentenversicherung bef&uuml;rchtet Altersarmut<\/strong><br>\nNoch sind es wenige Senioren, die nur von der staatlichen Grundsicherung leben m&uuml;ssen. Doch die Rentenversicherung Bund glaubt: Es werden bald mehr, wenn Schwarz-Gelb nicht gegensteuert. Der Chef nennt auch eine Grenze, wann das System zusammenbricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kritik-an-koalition-rentenversicherung-befuerchtet-altersarmut\/50036123.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kommission wird eingesetzt: Minister R&ouml;sler will Gesundheitspr&auml;mie<\/strong><br>\nDer neue Gesundheitsminister Philipp R&ouml;sler (FDP) will noch im Dezember die Regierungskommission zur Reform des Gesundheitssystems einberufen. Das erfuhr unsere Redaktion aus Regierungskreisen.<br>\nDie Kommission soll aus Mitgliedern von Politik und Wissenschaft zusammengesetzt werden und &auml;hnlich wie die R&uuml;rup-Kommission bei der Rente umfassende Vorschl&auml;ge zur Reform des Gesundheitswesens formulieren.<br>\nIn der schwarz-gelben Koalition ist ein heftiger Streit um die k&uuml;nftige Finanzierung des Gesundheitswesens entbrannt, die Besetzung des Gremiums gilt daher als sensibles Thema. Erste Mitglieder stehen offenbar schon fest. So soll der Kieler Gesundheits&ouml;konom Thomas Drabinski und der M&uuml;nchner Gesundheitsexperte G&uuml;nter Neubauer in das Gremium berufen werden. Auch Bernd Raffelh&uuml;schen, liberaler &Ouml;konom und Pflege- und Rentenexperte, ist im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/Minister-Roesler-will-Gesundheitspraemie_aid_781360.html\">RP-Online.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Weitere Zusatzbelastungen f&uuml;r Rentner <\/strong><br>\nAuf die etwa 20 Millionen Rentner in Deutschland kommen voraussichtlich neue Zusatzbelastungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu. Als Grund nannte der Pr&auml;sident der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Herbert Rische, am Mittwoch in W&uuml;rzburg die Absicht der neuen Bundesregierung, den Arbeitgeberbeitrag zur GKV einzufrieren. Weil damit auch der Beitrag der Rentenkassen zur Krankenversicherung der Rentner festgeschrieben w&uuml;rde, m&uuml;ssten Ruhest&auml;ndler wie auch Besch&auml;ftigte steigende Beitr &auml;ge allein tragen, sagte Rische. Vor allem f&uuml;r Bezieher niedriger Renten w&uuml;rden die finanziellen Spielr&auml;ume enger. Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) k&uuml;ndigte an, der Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung bleibe 2010 stabil bei 19,9 Prozent. Dies sei &laquo;ein wichtiges Signal f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Unternehmen&raquo;.<br>\nDie geplante Anhebung der Minijob-Verdienstgrenze von 400 auf 600 Euro im Monat birgt nach Einsch&auml;tzung des DRV-Pr&auml;sidenten die Gefahr, dass damit immer mehr sozialversicherungspflichtige Jobs verdr&auml;ngt werden. Wenn am Ende die H&auml;lfte der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor besch&auml;ftigt sei, k&ouml;nne man &laquo;die beitragsfinanzierte Sozialversicherung in die Tonne treten&raquo;, warnte der Rentenexperte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.krankenkassen.de\/dpa\/162405.html\">Krankenkassen-Newsticker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> &bdquo;Die beitragsfinanzierte Sozialversicherung in die Tonne&ldquo; zu treten &ndash; das ist doch f&uuml;r Manche Ziel und Sinn der Sache. Man muss immer bedenken, wer davon wie profitiert. Oder ist diese Unterstellung etwa abenteuerlich und b&ouml;sartig? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>EU-Minister sollen US-Schn&uuml;ffelbefehl folgen<\/strong><br>\nName, Adresse, Bankverbindung, Zahlungsverkehr: Die Justiz- und Innenminister der EU wollen in K&uuml;rze entscheiden, ob US-Ermittler Daten der Unionsb&uuml;rger abgreifen d&uuml;rfen. Ein SPIEGEL ONLINE vorliegender Abkommensentwurf sieht genau das vor &ndash; Datensch&uuml;tzer sind alarmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,druck-660597,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Augen zu und doch nicht durch<\/strong><br>\n&laquo;Wir brauchen dringend ein globales Regelwerk zur geordneten Abwicklung grosser transnationaler Finanzinstitute.&raquo; Das sagte der designierte Schweizer Nationalbankdirektor Philipp Hildebrand am Montag an einer Konferenz der britischen Finanzaufsicht FSA in London. Allerdings droht diese dringend n&ouml;tige Reform des internationalen Finanzsystems laut Hildebrand zu versanden, weil sich die Finanzm&auml;rkte einigermassen stabilisiert h&auml;tten und die Materie komplex und umstritten sei. &laquo;Die Zeit&raquo;, warnte er, &laquo;l&auml;uft uns davon.&raquo; Im Unterschied zur Schweiz wird die Frage, wie solche &uuml;bergrossen Banken, die in zahlreichen L&auml;ndern existieren, geschrumpft werden k&ouml;nnen, in Britannien offen und kontrovers diskutiert. F&uuml;r die Schrumpfung treten neben FSA-Chef Turner beispielsweise auch Mervyn King, der Gouverneur der Bank of England, ein sowie namhafte Akademikerinnen und Publizisten. Allerdings sprach sich bisher eine Mehrheit dagegen aus. An der FSA-Konferenz &auml;usserte sich besonders Josef Ackermann mit grosser Vehemenz gegen eine Schrumpfung der Grossbanken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/print_18560.html\">Die Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nicht nur in der Schweiz, auch hierzulande wird die Diskussion &uuml;ber Banken, die zu gro&szlig; sind, und wie man sie schrumpfen k&ouml;nnte, kaum gef&uuml;hrt. Gerade, weil <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBEFA4EA6A59441D98AC2EC17C392932A\/Doc~ECA71AEB8578E4CAB99C6EB1827675D5E~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">Ackerman noch im Sommer genau das Gegenteil behauptet hat<\/a>, ist diese Debatte dringend geboten, denn die Deutsche Bank sucht durch ihre Zuk&auml;ufe offensichtlich in diese Position zu kommen: &ldquo;too big to fail&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Zur Regierungserkl&auml;rung: Merkels Agende; Schulden: Sch&auml;uble weicht aus; Wirtschaft sponsert Bundesministerien; Jung: &bdquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&ldquo;; SPD-Krise; Opel; Karstadt; Mauerfall: Das Volk als Kulisse; EU-Mauern wegzenziert; Versch&auml;rfung des Demonstrationsrechts in D&auml;nemark vor Klimagipfel; Rentenversicherung; Daten&uuml;bertragung an die USA; Gro&szlig;banken &bdquo;too big to fail&ldquo;. 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