{"id":43324,"date":"2018-04-06T08:38:19","date_gmt":"2018-04-06T06:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324"},"modified":"2018-04-06T08:38:19","modified_gmt":"2018-04-06T06:38:19","slug":"hinweise-des-tages-3094","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h01\">Wie &ldquo;alternativlos&rdquo; ist das Russland-Szenario wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h02\">Die Richter bringen die deutsche Politik in Bedr&auml;ngnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h03\">Parit&auml;tischer kritisiert Seehofer-Entwurf zu Familiennachzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h04\">Streikbrecher an Bord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h05\">Ein-Euro-Jobs: Integrationschancen werden vom Einsatzfeld beeinflusst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h06\">Die Kindergeldl&uuml;ge und die Feigheit der gro&szlig;en Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h07\">Gro&szlig;er Wurf statt Neiddebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h08\">Das &ldquo;solidarische Grundeinkommen&rdquo; ist Etikettenschwindel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h09\">Der Heil ist ein Unheil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h10\">Forschung an den Unis: Hauptsache billig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h11\">Verraten und verkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h12\">Das dreckige Gesch&auml;ft mit Mafia-Orangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h13\">Plastik &uuml;berall: Geschichten vom M&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h14\">Warum Provider keine Verd&auml;chtigen mehr orten wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43324#h15\">Aufruf: Gegen Jens Weidmann als neuen Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie &ldquo;alternativlos&rdquo; ist das Russland-Szenario wirklich?<\/strong><br>\nMit dem Giftanschlag in Salisbury haben die westeurop&auml;isch-russischen Beziehungen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Auch Politiker, die nicht als Russland-Versteher gelten, warnen vor einem &ldquo;neuen kalten Krieg&rdquo;. Bundeskanzlerin Merkel hat sich auf die Seite von Theresa May geschlagen und unterst&uuml;tzt die These vom &ldquo;russischen Anschlag&rdquo;. Doch gibt es wirklich keine andere plausible Erkl&auml;rung? Kontraste hat nachgefragt. [&hellip;]<br>\nHeute Nachmittag hie&szlig; es auf einmal in einigen Medien, das russische Labor sei identifiziert, in dem das Gift hergestellt wurde. Doch handfeste Beweise hat bisher niemand vorgelegt. Was also stimmt, was stimmt nicht, fragt man sich. Susanne Katharina Opalka und Ursel Sieber haben nachgeforscht und einen ehemaligen deutschen BND-Chef getroffen, der Merkel und May offen widerspricht. [&hellip;]<br>\nAngeblich bekam Angela Merkel von den Briten geheime Informationen. Sie &uuml;bernimmt den Vorwurf fast w&ouml;rtlich. &ldquo;Aller Wahrscheinlichkeit darauf hinweist, dass Russland in Verbindung mit diesem Nervengasanschlag steht und dass es gar keine anderen Erkl&auml;rungen gibt.&rdquo;<br>\nDoch, es gibt andere Erkl&auml;rungen. Das meint jedenfalls der ehemalige BND-Pr&auml;sident Gerhard Schindler und stellt sich damit offen gegen die Kanzlerin. &ldquo;Ich glaube, die Sachlage ist sehr komplex und l&auml;sst viele Fragen offen und die Beweislage ist nach meiner Auffassung nicht so robust wie die getroffenen Ma&szlig;nahmen vermuten lassen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-05-04-2018\/giftgas-anschlag-skripal-wie-alternativlos-ist-russland-szenario-wirklich.html%20\">Kontraste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Zweifel an den angeblichen Beweisen, dass das Nervengift aus Russland stammt, werden inzwischen sogar in den Mainstreammedien gr&ouml;&szlig;er. Der ehemalige BND-Chef Gerhard Schindler wird mit der sch&ouml;nen Formulierung zitiert, dass die aktuelle Beweislage nicht so robust sei, wie es die getroffenen Ma&szlig;nahmen suggerieren und er verweist auch darauf, dass durchaus auch in Richtung an organisierte Kriminalit&auml;t gedacht werden kann. Eine klare Kritik an Maas.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Sollte man nicht Belege haben?&rdquo; CDU-Vize Laschet kritisiert westliches Vorgehen in Skripal-Aff&auml;re<\/strong><br>\nCDU-Vize Armin Laschet hat das westliche Vorgehen in der Skripal-Aff&auml;re kritisiert und damit auch indirekt Kanzlerin Angela Merkel. Laut der &ldquo;Times&rdquo; wissen die britischen Beh&ouml;rden, aus welchem Labor das Gift stammt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/cdu-vize-armin-laschet-kritisiert-westliches-vorgehen-in-skripal-affaere-7928152.html%20\">Stern Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Leichtes Spiel f&uuml;r Putin<\/strong><br>\nDie britische Regierung muss im Fall des vergifteten Ex-Agenten Skripal endlich Beweise vorlegen. Tut sie es nicht und leistet sich Fehler wie zuletzt, spielt sie dem Kreml in die H&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/sergei-skripal-grossbritannien-macht-es-russland-zu-einfach-a-1201419.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein absurder Artikel. Der SPIEGEL stellt fest, dass die britische Regierung keinerlei Beweise f&uuml;r Russlands T&auml;terschaft pr&auml;sentiert hat. Das spielt den Russen in die H&auml;nde. H&auml;h??? Was ist das f&uuml;r eine Logik? Hat Gro&szlig;britannien Russland ohne Beweise beschuldigt, oder sind die Russen pl&ouml;tzlich die Angreifer?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Richter bringen die deutsche Politik in Bedr&auml;ngnis<\/strong><br>\nMit der Entscheidung des Oberlandesgerichts in Schleswig bricht das Vorwurfs-Konstrukt gegen den katalanischen Ex-Regierungschef zusammen. Die deutsche Politik kann sich nicht l&auml;nger hinter der Justiz verstecken. [&hellip;]<br>\nDas dem Verfolgten Puigdemont als Rebellion zur Last gelegte Verhalten &ldquo;w&auml;re in der Bundesrepublik Deutschland nach geltendem Recht nicht strafbar&rdquo; &ndash; so sagen es die Richter. Das ist ein hammerharter Satz. Das ist zwar keine Grundsatzkritik an der Rechtsstaatlichkeit Spaniens, das ist gleichwohl eine klare Aussage. Das ist ein Satz, der deutlich macht, dass die europ&auml;ischen Gepflogenheiten die deutschen Richter nicht dazu verdammen, ihre eigenen Zweifel hintan zu stellen. Eine Auslieferung darf nicht ein nur &uuml;ber den Daumen gepeilter Rechtsakt sein. Eine Auslieferung ist keine Verbeugung, die man einem anderen EU-Staat schuldet. Ein EU-Staat schuldet dem anderen Respekt und Anerkennung &ndash; aber nicht den Verzicht auf eine sorgf&auml;ltige juristische Pr&uuml;fung. Daf&uuml;r sind die Richter in Schleswig zu loben.<br>\nEs mag sein, dass die deutsche Politik nun in gewisse Schwierigkeiten kommt. Die Bundesregierung hat sich bisher hinter der Justiz versteckt. Aber die Richter sind nicht daf&uuml;r da, der deutschen Politik Schwierigkeiten zu ersparen und die Folgen von politischen Vers&auml;umnissen juristisch zu kaschieren. Der Konflikt in Spanien harrt einer politischen L&ouml;sung &ndash; dabei muss europ&auml;ische Politik, dabei muss deutsche Politik helfen. Die Richter in Schleswig waren und sind nicht daf&uuml;r da, Nothelfer der Politik zu spielen und bei diesem Spiel rechtliche Bedenken unter den Tisch zu kehren.<br>\nWenn es gut geht, wenn es ganz gut geht, dann ist der Spruch der deutschen Richter der Beginn f&uuml;r eine politische L&ouml;sung, der Einstieg in Verhandlungen. Mittels Strafrecht lassen sich die spanischen Probleme nicht l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/puigdemont-die-richter-bringen-die-deutsche-politik-in-bedraengnis-1.3933660\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Klatsche f&uuml;r Madrid und Berlin<\/strong><br>\nRajoy hoffte offenbar, die deutsche Justiz werde in seinem Sinne urteilen &ndash; schlie&szlig;lich hat sich die Politik ja bereits auf seine Seite geschlagen. Noch am Tag der Verhaftung stellte die Bundesregierung einen Blankoscheck aus. Spanien sei ein Rechtsstaat, man werde gegen eine m&ouml;gliche Auslieferung Puigdemonts kein Veto einlegen, hie&szlig; es in Berlin. Kanzlerin Merkel glaubte wohl, ihrem konservativen Partei-Freund Rajoy einen Gefallen zu tun.<br>\nDoch auch daraus wird nun nichts, im Gegenteil. In Spanien wird der Ausgang der Verfahrens in Deutschland als massive Dem&uuml;tigung empfunden. Und Merkel muss wohl ihr Rechtsstaats-Verst&auml;ndnis &uuml;berdenken. Denn was ist das f&uuml;r ein Rechtsstaat, der zweimal denselben Haftbefehl ausstellt, und zweimal scheitert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/klatsche-fuer-madrid-und-berlin\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Parit&auml;tischer kritisiert Seehofer-Entwurf zu Familiennachzug<\/strong><br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband kritisiert den vorliegenden Gesetzesentwurf des Bundesinnenministeriums zur Neuregelung des Familiennachzugs f&uuml;r subsidi&auml;r Schutzberechtigte scharf. Die Vorschl&auml;ge stellten eine massive Versch&auml;rfung des ohnehin schon restriktiven Koalitionskompromisses zwischen Union und SPD dar, klagt der Verband. Die H&uuml;rden f&uuml;r den Familiennachzug drohten so hoch gelegt zu werden, dass es faktisch einer Abschaffung gleich komme. Dar&uuml;ber hinaus werde quasi &bdquo;en passant&ldquo; der Familiennachzug f&uuml;r die Gruppe derjenigen, denen bei einer Abschiebung Gefahr f&uuml;r Leib und Leben drohen w&uuml;rde, komplett abgeschafft. Der Parit&auml;tische fordert Kabinett und Bundeskanzlerin auf, solchen Regelungen schnellstm&ouml;glich eine Absage zu erteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/8222gipfel-der-inhumanitaet8220-paritaetischer-kritisiert-seehofer-entwurf-zu-familiennachzug\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><strong>dazu: Haus Seehofer wiegelt ab<\/strong><br>\nSPD sieht in Entwurf zu Familiennachzug Versto&szlig; gegen Koalitionsvertrag<br>\nDas Bundesinnenministerium stellte den Entwurf am Donnerstag als getreue Umsetzung des Koalitionsvertrages von Union und SPD dar. Der Entwurf &auml;ndere die bestehende Gesetzeslage nicht. Tats&auml;chlich ist im neuen wie schon im alten Aufenthaltsgesetz festgehalten, dass der Familiennachzug verweigert werden kann, wenn die Bezugsperson in Deutschland Hartz-IV-Leistungen bezieht. Der extra f&uuml;r subsidi&auml;r Schutzberechtigte eingef&uuml;gte Artikel 36a im neuen Gesetz erw&auml;hnt diese Einschr&auml;nkung nicht extra. Sie solle keine Anwendung auf subsidi&auml;r Schutzberechtigte finden, hie&szlig; es aus dem Ministerium.<br>\nDagegen ist die Beschr&auml;nkung des Familiennachzugs auf die Kernfamilie &ndash; Ehegatten, Eltern, Kinder &ndash; im neuen Gesetz rigider gehandhabt. Auch wenn das Bundesinnenministerium von unver&auml;nderter Rechtslage spricht, legt der neu eingef&uuml;gte Artikel 36a nun eindeutige Beschr&auml;nkungen auf den genannten Personenkreis fest. Im noch geltenden Aufenthaltsgesetz hei&szlig;t es hingegen: &raquo;Sonstigen Familienangeh&ouml;rigen eines Ausl&auml;nders kann zum Familiennachzug eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, wenn es zur Vermeidung einer au&szlig;ergew&ouml;hnlichen H&auml;rte erforderlich ist.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1084534.haus-seehofer-wiegelt-ab.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Die Koalitionsregierung ist deutlich fragiler als die letzte&rdquo;<\/strong><br>\nIslam, Fl&uuml;chtlinge, Werbeverbot f&uuml;r Abtreibungen: In der Gro&szlig;en Koalition wird nur wenige Wochen nach dem Start viel gestritten. Besonders Jens Spahn (CDU) und Horst Seehofer (CSU) sorgen mit &Auml;u&szlig;erungen f&uuml;r Wirbel. Aber auch die SPD sorge f&uuml;r Instabilit&auml;t in der Koalition, sagte der Politologe Oskar Niedermayer im Dlf. [&hellip;]<br>\nEs ist schon immer ein gewisser Spielraum drin, weil ja im Koalitionsvertrag die gro&szlig;en Linien verabredet wurden. Und die konkrete Umsetzung mithilfe eines Gesetzes und einzelner Gesetzesbestimmungen ja im Koalitionsvertrag nicht erfolgt ist. Und da ist immer ein gewisser Spielraum da, und der wird von Seehofer momentan nat&uuml;rlich sehr stark in die Richtung ausgenutzt, die seinen eigenen Interessen dient, und die sind nat&uuml;rlich wesentlich davon bestimmt, dass im Herbst Landtagswahlen in Bayern stattfinden und dass man der CSU die absolute Mehrheit sichern will und die AfD klein halten will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-familiennachzug-die-koalitionsregierung-ist.694.de.html?dram:article_id=414828\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Streikbrecher an Bord<\/strong><br>\nDem Unternehmen sind alle Mittel recht. Die Fluglinie Ryanair setzt europaweit Besch&auml;ftigte unter Druck, damit diese als Streikbrecher in Portugal Schichten schieben. Am Flughafen Faro gingen die Angestellten des Kabinenpersonals am Mittwoch den dritten Tag in Folge in den Ausstand. Elf von 18 geplanten Fl&uuml;gen seien erfolgreich verhindert worden, erkl&auml;rte Luciana Passo von der Gewerkschaft des Kabinenpersonals SNPVAC am Mittwoch der portugiesischen Zeitung Observador. Es sind die ersten Streiks in der 34j&auml;hrigen Firmengeschichte. Erst im Dezember 2017 hatte Ryanair &uuml;berhaupt Gewerkschaften im eigenen Haus anerkannt. Die Besch&auml;ftigten streiken wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Dumpingl&ouml;hnen. Disziplinarverfahren und Drohungen des Unternehmens seien an der Tagesordnung, etwa wenn die Verkaufsziele auf einem Flug nicht erreicht w&uuml;rden.<br>\n&raquo;Besch&auml;ftigte in ganz Europa, darunter also auch unsere Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, werden von Ryanair nachweislich unter Druck gesetzt, als Streikbrecher zu agieren und die Streiks der Kabinenbesch&auml;ftigten in Portugal zu unterlaufen&laquo;, erkl&auml;rte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Die Angestellten w&uuml;rden unter Androhung von Disziplinarverfahren aufgefordert, die Fl&uuml;ge der Kolleginnen und Kollegen zu &uuml;bernehmen. &raquo;Dieses Vorgehen ist skandal&ouml;s&laquo;, so Behle. &raquo;Statt gegen die eigenen Besch&auml;ftigten vorzugehen, sollte Ryanair endlich existenzsichernde Tarifvertr&auml;ge mit den Gewerkschaften vereinbaren.&laquo;<br>\nAuf zehn Basen in Deutschland habe Ryanair die Besch&auml;ftigten &raquo;in Bereitschaft&laquo; gesetzt, erl&auml;uterte eine Sprecherin der Gewerkschaft gegen&uuml;ber jW. Die Mitarbeiter seien &raquo;gen&ouml;tigt&laquo; worden, sich nach Portugal versetzen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/330182.streikbrecher-an-bord.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein-Euro-Jobs: Integrationschancen werden vom Einsatzfeld beeinflusst<\/strong><br>\nEin-Euro-Jobs k&ouml;nnen die Eingliederungschancen der Ma&szlig;nahmeteilnehmer langfristig steigern, zeigt eine am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vergleichsweise hohe positive Wirkungen treten der IAB-Studie zufolge in Einsatzfeldern auf, deren Besch&auml;ftigung sich sehr gut entwickelt. Das gilt bei den gef&ouml;rderten Frauen f&uuml;r die Einsatzfelder Gesundheit und Pflege sowie Kinderbetreuung und Jugendhilfe. F&uuml;r M&auml;nner in Ostdeutschland liegen dagegen zum Teil negative Eingliederungseffekte vor, insbesondere f&uuml;r Ma&szlig;nahmen in den Bereichen Umweltschutz und Landschaftspflege sowie Infrastrukturverbesserung.<br>\n&bdquo;Ein m&ouml;glicher Grund hierf&uuml;r ist, dass diese Einsatzfelder in Ostdeutschland schon lange stark durch den Einsatz &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigung gepr&auml;gt sind und kaum zus&auml;tzliche regul&auml;re Arbeitsnachfrage entsteht&ldquo;, schreiben die IAB-Forscher Markus Kiesel und Joachim Wolff in ihrer Studie. Nach der deutschen Wiedervereinigung bis in die 2000er Jahre hinein wurden gro&szlig;e Teile der &ouml;ffentlichen Infrastruktur in Ostdeutschland modernisiert. Dabei wurden Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsma&szlig;nahmen in hohem Umfang in den Bereichen Landschaftspflege und Infrastrukturverbesserung eingesetzt. &bdquo;In sp&auml;teren Perioden wie dem Untersuchungszeitraum der IAB-Studie k&ouml;nnte deshalb die Chance auf eine ungef&ouml;rderte versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung in diesen Feldern in Ostdeutschland niedriger ausgefallen sein als in Westdeutschland&ldquo;, erkl&auml;ren die Forscher zu den West-Ost-Unterschieden in ihren Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb0818.aspx\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Kindergeldl&uuml;ge und die Feigheit der gro&szlig;en Koalition<\/strong><br>\nWie viel nationalistische Verblendung vertr&auml;gt die Politik, bevor sie g&auml;nzlich irrational wird? Wie dringend diese Frage ist, das beweisen dieser Tage die Sozialpolitiker der Gro&szlig;en Koalition.<br>\nAnlass daf&uuml;r ist eine allj&auml;hrlich wiederkehrende Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Demnach wurden im Jahr 2017 rund 343 Millionen Euro Kindergeld an Familien ausgezahlt, deren Kinder in anderen Staaten leben, w&auml;hrend ihre Eltern in Deutschland arbeiten. Das betraf insgesamt 249 473 Kinder in Polen, Rum&auml;nien, Kanada, Kroatien und einem guten Dutzend weiterer L&auml;nder.<br>\nF&uuml;r die AfD sind das Daten, mit denen sie Stimmung gegen nicht-deutsche Mitb&uuml;rger machen kann, um ihrer Klientel das Gef&uuml;hl der eigenen &Uuml;berlegenheit zu verschaffen. &bdquo;Den deutschen Steuerzahlern&ldquo; sei &bdquo;nicht vermittelbar, warum sie beispielsweise f&uuml;r bulgarische Kinder, die in Bulgarien leben, Monat f&uuml;r Monat Kindergeld &uuml;berweisen m&uuml;ssen&ldquo;, beschwerte sich einer ihrer Bundestagsabgeordneten. Die Bundesregierung lasse &bdquo;sich in dieser Frage an der Nase herumf&uuml;hren&ldquo;. Analog dazu inszenierte sich die Bild-Zeitung erneut als Leitmedium der Anti-Europ&auml;er und titelte: &bdquo;EU-Irrsinn mit unserem Kindergeld &ndash; 343 Millionen flie&szlig;en ins Ausland&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDas Best&uuml;rzende daran sind jedoch nicht die Auslassungen der etablierten Fremdenfeinde. Viel schwerer wiegt, dass beide Parteien der Gro&szlig;en Koalition sich deren Polemik unkritisch zu eigen machen. Denn die Bundesregierung will tats&auml;chlich erreichen, dass die Auszahlung des Kindergeldes EU-weit nach den Kosten f&uuml;r die Lebenshaltung in deren Wohnsitzland &bdquo;indexiert&ldquo; werden soll, best&auml;tigte der Sprecher des sozialdemokratischen Arbeitsministers Hubertus Heil. Eine sachliche Begr&uuml;ndung daf&uuml;r blieben Heil und seine Kollegen allerdings schuldig &ndash; und das mit gutem Grund. Das Vorhaben ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv.<br>\nDas beginnt schon mit der Rechtslage. EU-Ausl&auml;nder haben Anspruch auf das im Land ihrer Anstellung geltende Kindergeld, auch wenn ihre Kinder im Herkunftsland leben. Das hat der Europ&auml;ische Gerichtshof 2012 h&ouml;chstrichterlich festgestellt. Und das ist auch nur logisch. &bdquo;Wer seine Steuern zahlt, f&uuml;r den m&uuml;ssen auch die gleichen Anspr&uuml;che gelten wie f&uuml;r alle anderen Steuerzahler&ldquo;, konstatiert die zust&auml;ndige EU-Kommissarin Marianne Thyssen.<br>\nWer also hierzulande arbeitende Steuerzahler aus anderen EU-Staaten zu B&uuml;rgern zweiter Klasse machen will, der m&uuml;sste das EU-Recht &auml;ndern. Daf&uuml;r gibt es aber nie und nimmer eine ausreichende Mehrheit. Neben der Bundesregierung wollen das lediglich die Rechtsau&szlig;en-Koalitionen in &Ouml;sterreich und D&auml;nemark. Zudem m&uuml;sste die EU-Kommission einen entsprechenden Vorschlag vorlegen. Dazu k&ouml;nnte es aber fr&uuml;hstens nach Einsetzung neuer Kommissare kommen. &bdquo;Ich mache das jedenfalls nicht&ldquo;, versichert Sozialkommissarin Thyssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sozialpolitik-auf-abwegen-die-kindergeldluege-und-die-feigheit-der-grossen-koalition\/21141950.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die neue schwarz-rote Bundesregierung &auml;ndert auch mit neuem Personal nicht ihre offenbar ideologisch festgelegte Ansicht in dieser Sache &ndash; die NachDenkSeiten haben mehrfach darauf hingewiesen; u.a. hier mit einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37272#h10\">Anmerkung<\/a>. Dabei wollte doch vor allem die SPD mehr und nicht weniger soziale Gerechtigkeit herstellen. Oder waren das mal wieder leere Worte im Wahlkampf &ndash; &ldquo;dummes Geschw&auml;tz&rdquo; von gestern? Zumindest in dieser Angelegenheit scheint selbst die EU-Kommission sozialer eingestellt zu sein als das SPD-Spitzenpersonal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;er Wurf statt Neiddebatte<\/strong><br>\nDie SPD wird mit der gro&szlig;en Koalition die gesetzliche Altersvorsorge nicht zukunftssicher machen. Das w&auml;re aber n&ouml;tig. Der Gastbeitrag.<br>\nHubertus Heil ist Minister f&uuml;r Arbeit und Soziales und damit f&uuml;r die Rentenpolitik der Koalition zust&auml;ndig. Reduziert man die Erwartungen an ihn und die kommenden vier Jahre &sbquo;sozialdemokratischer&lsquo; Rentenpolitik auf ein Minimum, so k&ouml;nnte man sagen: Echte Verbesserungen f&uuml;r &auml;ltere Menschen durchzusetzen, die im Alltag sp&uuml;rbar w&auml;ren und damit gleichzeitig J&uuml;ngere und Mittelalte davon zu &uuml;berzeugen, dass die gesetzliche Rente leistungsf&auml;hig und zukunftssicher ist. Den Versicherten sowie Rentnerinnen und Rentnern muss die Angst vor dem Verlust des Lebensstandards und der Altersarmut genommen werden. Blickt man aber in den Fahrplan, den sich die kleine gro&szlig;e Koalition gegeben hat, so werden wohl auch diese Erwartungen entt&auml;uscht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/gastbeitraege\/rentenpolitik-grosser-wurf-statt-neiddebatte-a-1476276\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das &ldquo;solidarische Grundeinkommen&rdquo; ist Etikettenschwindel<\/strong><br>\nIn Deutschland wird zum ersten Mal seit langer Zeit wieder intensiv &uuml;ber Hartz IV und die Zukunft der sozialen Sicherung diskutiert. Das ist dringend n&ouml;tig, denn das bestehende System verst&auml;rkt verdeckte Armut, Abh&auml;ngigkeit und Scham. Der Koalitionsvertrag enth&auml;lt allerdings nichts, was einen Systemwechsel auch nur beschreibt. Die Ungleichzeitigkeit ist eine weitere Best&auml;tigung, dass diese Groko zwar alles M&ouml;gliche vereinbart, aber nicht die wesentlichen Debatten gef&uuml;hrt hat.<br>\nWir Gr&uuml;nen haben die Hartz-IV-Gesetze mit beschlossen. Und sie von Anfang an kritisch begleitet und immer wieder Korrekturen gefordert. Gerade deshalb stehen wir jetzt in der Pflicht, aus der Opposition heraus Konzepte f&uuml;r die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts vorzulegen. (&hellip;)<br>\nIn unserem Grundsatzprogramm hei&szlig;t es, dass im Mittelpunkt unserer Politik der Mensch in seiner W&uuml;rde und Freiheit steht. Ein Satz wie ein Ausrufezeichen! Der Mensch in seiner W&uuml;rde und Freiheit, nicht in seiner Funktionsf&auml;higkeit als Marktteilnehmer. Ziel ist, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, die Teilhabe garantiert. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Menschen vor Armut gesch&uuml;tzt werden und Anreize zur Arbeit haben. M&ouml;glichst wenige sollen Antr&auml;ge auf soziale Sicherung stellen m&uuml;ssen, das muss verst&auml;ndlich, unb&uuml;rokratisch und individualisiert sein.<br>\nDa beginnt aber das Problem. Hartz IV ist all das nicht, und wenn man es reformiert, verstrickt man sich in Widerspr&uuml;che. H&ouml;here Regels&auml;tze beispielsweise, die vor Armut sch&uuml;tzen, f&uuml;hren dazu, dass viel mehr Menschen, vor allem Erwerbst&auml;tige, die sehr geringe L&ouml;hne erhalten, pl&ouml;tzlich von Hartz IV abh&auml;ngig sein werden und b&uuml;rokratisch an zig Stellen nachweisen m&uuml;ssen, welchen Bedarf sie haben. Zuverdienst wird abgezogen, sodass es sich finanziell lohnen kann, nicht zu arbeiten &ndash; was f&uuml;r ein Widersinn.<br>\nMichael M&uuml;ller von der SPD hat nun den neuen Begriff eines &bdquo;solidarischen Grundeinkommens&ldquo; in die Debatte eingebracht, als angeblich gro&szlig;en Reformschritt. Es hat nur mehrere Haken: Der Vorschlag ist nicht neu und es ist kein Grundeinkommen. Eher ist es ein gef&ouml;rderter staatlicher Arbeitsmarkt, der der Wirtschaft Konkurrenz macht und nebenbei das Ehrenamt zu einem staatlich subventionierten Job macht &ndash; was absehbar jedes Ehrenamt schreddern wird. Das Hartz-IV-System soll unver&auml;ndert bestehen bleiben, wie der neue Finanzminister Olaf Scholz klargemacht hat. Das hilft weder den Rentnern, noch jenen, die f&uuml;r niedrige L&ouml;hne schuften oder in instabilen Arbeitsverh&auml;ltnissen stehen. Faktisch ist das Etikettenschwindel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/debatte-um-hartz-iv-das-solidarische-grundeinkommen-ist-etikettenschwindel\/21138010.html\">Robert Habeck im Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Naja, etwas konkreter h&auml;tte Herr Habeck schon werden k&ouml;nnen. Aber seine Eigen-Kritik ist l&ouml;blich. Allerdings ist zu hoffen, dass sein letzter Satz nicht haften bleibt: Das neue System sollte nicht lediglich einen neuen Namen, sondern vor allem einen anderen Inhalt zugunsten der betroffenen Personen hierzulande bekommen: der erwerbslosen und -t&auml;tigen Arbeitnehmerschaft. Wenn nur die SPD-Spitze auch schon so weit w&auml;re &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Heil ist ein Unheil<\/strong><br>\nEin bisschen lakonisch ausgedr&uuml;ckt: Da ist mal einer zum Minister in dem Ressort geworden, von dem er pers&ouml;nlich Ahnung hat. Dort, wo man Menschen stets vorwirft, sie w&uuml;rden von Staatsknete leben. Und dieser Bundesminister wei&szlig; mal, was gemeint ist, weil er selber nur von Staatsknete lebte. Mag schon sein, dass seine Vita nicht dem gleicht, was reaktion&auml;re Arbeitsmarktexperten gerne zynisch als &raquo;Arbeitslosenkarriere&laquo; titulieren. Aber &auml;hnlich ist sein Werdegang ja schon: Er stand nie auf eigenen F&uuml;&szlig;en.<br>\nDas kann man freilich so nicht stehen lassen. Nat&uuml;rlich ist es keine Sternstunde, wenn man einen Menschen zum Chef eines Ressorts macht, der gar nicht wei&szlig;, wie man sich auf dem freien Arbeitsmarkt bewegt und verdingen muss. Ihm geht jegliche Erfahrung in dieser Beziehung ab, sein berufliches Fortkommen innerhalb der Politik basiert ja nicht darauf, dass er sich bewerben, sich fortbilden musste. Der politische Stellenmarkt funktioniert ganz anders. Da geht es um die Zugeh&ouml;rigkeit zum Betrieb, um Sitzfleisch und im Zweifelsfall schafft man Posten, die es vorher noch nicht gab. Am regul&auml;ren Arbeitsmarkt hingegen muss man sich behaupten, am Stellenmarkt der Politik reicht es verf&uuml;gbar zu sein. [&hellip;]<br>\nHeute haben wir es mit Politikern zu tun, die weder Biografie noch Lebenslauf haben: Sie verf&uuml;gen &uuml;ber eine Dokumentation eines Karriereplans, der rein in einer Parallelgesellschaft umgesetzt wurde.<br>\nEin Arbeitsminister, der nie in der Lage war, sich am Arbeitsmarkt verdingen zu m&uuml;ssen, ist kein Heil &ndash; mag er auch so hei&szlig;en. Er ist ein Unheil f&uuml;r Arbeitslose und f&uuml;r die demokratische Kultur im Lande. Er ist einer der mannigfachen Gr&uuml;nde, weshalb Menschen sich abgeh&auml;ngt und ver&auml;ppelt f&uuml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1084325.der-heppenheimer-hiob-der-heil-ist-ein-unheil.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forschung an den Unis: Hauptsache billig<\/strong><br>\nDer Staat gibt stetig mehr f&uuml;r Forschung und Lehre aus. Doch das Geld erreicht immer seltener die Hochschulen. Ein gewaltiges Problem.<br>\nDie Ausgaben f&uuml;r Forschung und Lehre in Deutschland sind in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen &ndash; das ist die gute Nachricht. 1995 lagen die Sach- und Personalausgaben f&uuml;r Universit&auml;ten und au&szlig;eruniversit&auml;re Forschungseinrichtungen noch bei 24,6 Milliarden Euro, 2015 waren es schon 49,3 Milliarden Euro &ndash; eine Verdoppelung.<br>\nDoch das zus&auml;tzliche Geld im System wird h&ouml;chst ungleich verteilt: Die au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtungen konnten sich h&auml;ufiger &uuml;ber mehr Geld von Bund und L&auml;ndern freuen als die Universit&auml;ten. Die mussten ihre Haushalte immer &ouml;fter &uuml;ber zeitlich befristete Drittmittel sichern. Damit hat sich die Finanzierungssituation &ldquo;zugunsten der Forschungsmittel und zulasten der Mittel f&uuml;r Lehre und Studium ver&auml;ndert&rdquo;, hei&szlig;t es in einer neuen Studie. [&hellip;]<br>\nDemnach hat die Zahl der Uni-Mitarbeiter mit den gestiegenen Studentenzahlen nicht mitgehalten. 1995 waren 1,85 Millionen Studierende eingeschrieben, 20 Jahre sp&auml;ter waren es 2,75 Millionen. W&auml;hrend die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter im gleichen Zeitraum immerhin leicht anstieg, gab es beim nichtwissenschaftlichen Personal an den Unis im Jahr 2015 sogar weniger Besch&auml;ftigte als 20 Jahre zuvor. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Universit&auml;ten bedeutet das vor allem: Sie m&uuml;ssen sich st&auml;rker und in k&uuml;rzeren Zyklen um Projektf&ouml;rdergelder bem&uuml;hen &ndash; mit sp&uuml;rbaren Folgen f&uuml;r den Alltag. Denn dadurch, analysieren die Fibs-Forscher, flie&szlig;t viel Zeit und Arbeit in Antr&auml;ge und Wettbewerbe statt in Forschung und Lehre.<br>\nHinzu kommt: Die Einstellungspraxis bei den wissenschaftlichen Kr&auml;ften hat sich massiv ver&auml;ndert. Erfahrene und langfristig besch&auml;ftigte Forscher w&uuml;rden &ldquo;durch &uuml;berwiegend j&uuml;ngere, beruflich unerfahrenere, aber kosteng&uuml;nstigere Personen ersetzt&rdquo;. Hauptsache, billig, scheint die Devise &ndash; dazu passt auch die Umstellung von der fr&uuml;heren C- auf die aktuelle W-Besoldung bei den Professoren: Das habe den &ldquo;intendierten Effekt entfaltet und die Personalkosten gedr&uuml;ckt bzw. deren Anstieg abgeschw&auml;cht&rdquo;, analysieren die Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/deutschland-mehr-geld-fuer-forschung-hochschulen-im-nachteil-a-1201019.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Forschung, mehr Mitarbeiter in der universit&auml;ren Lehre mit der halbseidenen Begr&uuml;ndung, dass die Studentenzahlen massiv gestiegen sind? Unn&uuml;tzer Tand. Wichtig ist einzig und allein, dass die &ouml;ffentliche Hand Geld spart. Dann geht es Deutschland gut. Dass viele Menschen das wirklich so sehen, ist zum Verr&uuml;cktwerden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verraten und verkauft<\/strong><br>\nDrei Jahre ist es her, dass die Welt im syrischen Koban&ecirc; Zeuge einer Schlacht wurde, wie sie dem Kampf des Guten gegen das B&ouml;se nicht n&auml;her h&auml;tte kommen k&ouml;nnen: ein bunter Haufen von K&auml;mpferinnen und K&auml;mpfern, meist gerade einmal mit Kalaschnikows bewaffnet, auf der einen Seite. Mit Panzern und Artillerie hochger&uuml;stete Islamisten auf der anderen. Die Verteidiger entschlossen, ihr revolution&auml;res, feministisches und demokratisches Experiment zu verteidigen. Die Angreifer davon beseelt, ihre Feinde gerade wegen dieses Experiments zu vernichten. Als jener bunte Haufen Koban&ecirc; und damit die Region Rojava verteidigt hatte, war der Jubel in aller Welt gro&szlig;.<br>\nHeute geschieht genau dasselbe. Nur dass die Weltm&auml;chte nun glasklar auf der Seite der Angreifer stehen.<br>\nJetzt tobt die Schlacht weiter westlich, in Afrin, bis dahin eine Insel des Friedens und der Vernunft im syrischen B&uuml;rgerkrieg. Afrins Bev&ouml;lkerung hat sich im Laufe des Krieges fast verdoppelt, weil Hunderttausende meist arabische Fl&uuml;chtlinge an der Seite der dort urspr&uuml;nglichen, &uuml;berwiegend kurdischen Bev&ouml;lkerung Zuflucht gesucht haben.<br>\nFrieden und Stabilit&auml;t, wie es sie derzeit nirgendwo sonst in Syrien gibt, haben die Bewohnerinnen und Bewohner der dortigen Region Rojava genutzt, um einen Modus lokaler Entscheidungsfindung zu installieren &ndash; Nachbarschaftsversammlungen, an denen jede und jeder partizipieren kann und die Delegierte in kommunale R&auml;te entsenden. W&auml;hrend in anderen Teilen Rojavas eine strikte Genderparit&auml;t gilt, bei der jedes Amt eine weibliche Inhaberin und einen m&auml;nnlichen Inhaber hat, halten in Afrin Frauen zwei Drittel der &Auml;mter. Weltweit ist das wohl einzigartig. Dieses demokratische Experiment ist die Zielscheibe eines Angriffs, dem keinerlei Provokation vorausging &ndash; gef&uuml;hrt von islamistischen Milizen, unter ihnen IS- und Al-Qaida-Veteranen, faschistische t&uuml;rkische Todesschwadronen wie die Grauen W&ouml;lfe &ndash;, mit der t&uuml;rkischen Armee und deutschen Leopard-Panzern,F-16-Kampflugzeugen und -helikoptern im R&uuml;cken. Unumwunden hat der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan sein Ziel formuliert: Afrin zu erobern, um die ethnische S&auml;uberung der Region von ihren kurdischen Bewohnern durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/verraten-und-verkauft\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das dreckige Gesch&auml;ft mit Mafia-Orangen<\/strong><br>\nIn Italien verdient die Mafia in der Landwirtschaft ordentlich mit. Migranten werden in einer Art Sklavensystem gehalten. Auch in deutschen Superm&auml;rkten kommt das Obst und Gem&uuml;se an &ndash; und keiner kontrolliert es. [&hellip;]<br>\nIn der Gegend um den Ort Rosarno leben sie zu Tausenden in Slums, unter Plastikplanen ohne Strom und flie&szlig;end Wasser, quasi in ihren eigenen Exkrementen. Das Getto San Ferdinando z&auml;hlt zu den gr&ouml;&szlig;ten in ganz Italien. Niemand will die Migranten hier haben, und doch sind sie f&uuml;r die Landwirtschaft unabk&ouml;mmlich: Um immer billigere Produkte herstellen zu k&ouml;nnen, die dann f&uuml;r immer weniger Geld in Superm&auml;rkten verkauft werden k&ouml;nnen. Sie arbeiten f&uuml;r einen Hungerlohn und sind rund um die Uhr, das ganze Jahr, einsatzbereit. Manchmal stirbt einer aus Ersch&ouml;pfung. Danach geht es weiter wie vorher.<br>\nIm Hintergrund zieht auch die Mafia die Strippen, kontrolliert den Transport, den Verkauf oder die Organisation der ausgebeuteten Arbeiter. &bdquo;Die Aktivit&auml;t der Mafia betrifft die gesamte Produktionskette, von der Herstellung &uuml;ber den Transport, den Vertrieb und den Verkauf&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Bericht des Bauernverbandes Coldiretti. Das System hat in Italien l&auml;ngst einen eigenen Namen: Agromafia.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article175101038\/Italien-Das-dreckige-Geschaeft-mit-Mafia-Orangen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Plastik &uuml;berall: Geschichten vom M&uuml;ll<\/strong><br>\nPlastik ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich. Einerseits ist Plastik vielf&auml;ltig einsetzbar und preisg&uuml;nstig, andererseits verantwortlich f&uuml;r ein globales Umweltproblem. Denn Plastik ist &uuml;berall: als M&uuml;llstrudel im Meer und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Da stellt sich die Frage: Warum haben die Menschen das Problem noch nicht in den Griff bekommen?<br>\nEs ist Wunderwerk und Teufelszeug zugleich: Plastik. Einerseits ist es auf vielf&auml;ltige Weise einsetzbar, preisg&uuml;nstig und unglaublich haltbar. Andererseits ist Plastik verantwortlich f&uuml;r ein globales Umweltproblem, denn jeden Tag landet mehr Plastikm&uuml;ll in der Natur, in Fl&uuml;ssen und Ozeanen. Mittlerweile ist der einst gefeierte Kunststoff &uuml;berall auf dem Planeten zu finden: als riesiger M&uuml;llstrudel in den Meeren und als Mikroplastik in der Nahrungskette. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Verpackungen machen den Gro&szlig;teil des M&uuml;lls aus. Mit 220 Kilogramm Verpackungsm&uuml;ll pro Kopf waren die Deutschen 2014 sogar Europameister. Wiederverwertung von Plastik funktioniert allen politischen Bem&uuml;hungen zum Trotz mangelhaft. Umweltaktivisten wie Merijn Tinga haben dem Plastikm&uuml;ll den Kampf angesagt. Der niederl&auml;ndische Biologe verfolgt mit einem Surfboard aus alten Plastikflaschen die Reise des Kunststoffs von den Fl&uuml;ssen bis ins Meer. Mit seinen Aktionen will er auf die gef&auml;hrliche Langzeitwirkung von Plastikm&uuml;ll f&uuml;r Mensch und Tier aufmerksam machen. Es stellt sich die Frage, warum es keine effektive L&ouml;sung gibt, um den stetig steigenden Plastikberg abzutragen. Die Dokumentation begleitet Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker und geht der Frage nach, welche Gr&uuml;nde es gibt, dass man das Problem noch nicht in den Griff bekommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/077392-000-A\/plastik-ueberall\/\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Warum Provider keine Verd&auml;chtigen mehr orten wollen<\/strong><br>\nDie Ortung von Verd&auml;chtigen durch die Provider geh&ouml;rt zum Standardrepertoire vieler Fernsehkrimis. Doch in der Praxis gibt es nun &Auml;rger, weil die Deutsche Telekom und Vodafone keine Standortdaten mehr herausgeben wollen.<br>\nM&uuml;ssen Telekomprovider den Strafverfolgern noch bei der Ortung von Verd&auml;chtigen helfen? Nach der faktischen Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung durch die Bundesnetzagentur gibt es Streit zwischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und Telekommunikationsprovidern &uuml;ber die Herausgabe von Standortdaten. W&auml;hrend Staatsanw&auml;lte schon mit Anzeigen gegen verantwortliche Manager drohen, verteidigen die Deutsche Telekom und Vodafone ihr Vorgehen und bezeichnen die Vorw&uuml;rfe als &ldquo;starker Tobak&rdquo;.<br>\nDer Hintergrund: Die Bundesnetzagentur hatte im Juni 2017 die anlasslose Speicherung von Standort- und Verbindungsdaten faktisch ausgesetzt. Zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) mit Sitz in M&uuml;nster entschieden, dass die deutsche Vorratsdatenspeicherung gegen europ&auml;isches Recht verst&ouml;&szlig;t. Anschlie&szlig;end hatte die Telekom nach eigenen Angaben erfolgreich versucht, per Klage einen rechtssicheren Status f&uuml;r Telekommunikationsprovider zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/vorratsdatenspeicherung-warum-provider-keine-verdaechtigen-mehr-orten-wollen-1804-133648.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aufruf: Gegen Jens Weidmann als neuen Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank!<\/strong><br>\nUnion und SPD wollen nach Presseberichten den Bundesbankpr&auml;sidenten Jens Weidmann zum neuen Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank machen. Damit w&uuml;rde ein neoliberaler Hardliner zum m&auml;chtigsten Geldpolitiker des Kontinents. Wir dokumentieren einen Aufruf gegen die Ernennung Weidmanns &ndash; mit M&ouml;glichkeit zum Unterschreiben. [&hellip;]<br>\nSollte Deutschland, ausgerechnet mit Hilfe der SPD, Jens Weidmann in den Sessel des EZB-Pr&auml;sidenten heben, markiert das f&uuml;r die gerade der Krise entronnenen Mitgliedsl&auml;nder einen schweren R&uuml;ckschlag. Die geldpolitische Ausrichtung von Jens Weidmann steht f&uuml;r ein r&uuml;ckw&auml;rtsgewandtes Europa der Austerit&auml;t. Mit ihm an der Spitze der EZB w&uuml;rden die Spielr&auml;ume f&uuml;r fortschrittliche Reformen und von EU und W&auml;hrungsunion und f&uuml;r fortschrittliche Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik in den Mitgliedstaaten beeintr&auml;chtigt und eingeengt.<br>\nWir streiten f&uuml;r ein europ&auml;isches Deutschland und ein soziales Europa, und in diesem Sinne f&uuml;r eine Geldpolitik, die Auf- und Ausbau von Besch&auml;ftigung f&ouml;rdert. Wir unterst&uuml;tzen den von Thomas Piketty und anderen prominenten &Ouml;konomen lancierten Appell, die Personalentscheidungen der EZB nach transparenten Kriterien, mit Beteiligung des Europ&auml;ischen Parlaments und der &Ouml;ffentlichkeit und nicht im Gekl&uuml;ngel der Regierungschefs zu treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/aufruf-gegen-jens-weidmann-als-neuen-praesidenten-der-europaeischen-zentralbank--2185.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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