{"id":43357,"date":"2018-04-09T08:51:31","date_gmt":"2018-04-09T06:51:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357"},"modified":"2018-04-09T08:51:31","modified_gmt":"2018-04-09T06:51:31","slug":"hinweise-des-tages-3095","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h01\">Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h02\">Dreiste boshafte Aktivit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h03\">Krieg in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h04\">Viel Sympathie f&uuml;r Simone Lange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h05\">Nahles will keine Debatten &uuml;ber Schr&ouml;ders Agenda-Politik mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h06\">Skoda-Mitarbeiter erhalten zw&ouml;lf Prozent mehr Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h07\">TTIP und CETA: Die ISDS-Klausel soll durch einen multilateralen Investitionsgerichtshof ersetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h08\">Hartz IV: L&auml;ndervergleich der SGB-II-Quoten 2005 bis 2017 (Leistungsberechtigte: LB)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h09\">Tacheles Sachstandsanfrage an das Bundesverfassungsgericht zum Sanktionsvorlageverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h10\">Hebammenmangel in Deutschland &ndash; Fehlstart ins Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h11\">Bundesregierung erw&auml;gt Milliardenfonds f&uuml;r Diesel-Nachr&uuml;stungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h12\">Nationale R&uuml;stungsauftr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h13\">Wem geh&ouml;rt eigentlich Heckler und Koch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h14\">Allianz mit USA nicht mehr m&ouml;glich: T&uuml;rkei bevorzugt regionale Zusammenarbeit mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h15\">Der Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ist f&uuml;r mich die Nagelprobe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h16\">Fall Skripal und die Qualit&auml;tsmedien 2.0 &ndash; Heute: Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43357#h17\">Social Networks: Wie Chefs die Belegschaft aussp&auml;hen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Brasilien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Expr&auml;sident Lula in Haft: Brasilien vor der politischen Zerrei&szlig;probe<\/strong><br>\nWas f&uuml;r viele Anh&auml;nger von Brasiliens Expr&auml;sidenten Luiz In&aacute;cio Lula da Silva vor einigen Tagen noch undenkbar schien, ist Realit&auml;t geworden. Der 72-J&auml;hrige hat seine Haftstrafe angetreten. F&uuml;r Brasilien ist das eine Z&auml;sur. Das Land ist in Aufruhr. &Uuml;berall kommt es zu Protesten. Denn erstmals geht mit Lula ein Expr&auml;sident in Brasilien ins Gef&auml;ngnis. Lula selbst steht vor den Tr&uuml;mmern seines Lebenswerks.<br>\n2011 schied er mit 83 Prozent Zustimmung als popul&auml;rster Pr&auml;sident aller Zeiten aus dem Amt. Jetzt wartet eine Haftstrafe von zw&ouml;lf Jahren und einem Monat wegen Korruption auf den &Uuml;bervater der brasilianischen Linken.<br>\nLula wird vorgeworfen, als Gegenleistung f&uuml;r Auftr&auml;ge von dem Bauunternehmen OAS eine Luxuswohnung im K&uuml;stenort Guaruj&aacute; erhalten zu haben. Lula bestreitet die Vorw&uuml;rfe und sieht sich als &ldquo;politischen H&auml;ftling&rdquo;.<br>\nF&uuml;r Brasiliens Linke ist Lula Opfer eines Komplotts der konservativen Medien und einer politisch vereinnahmten Justiz. Nur gegen Lula sei ermittelt worden, Bestechungsvorw&uuml;rfe gegen Politiker der Regierungspartei PMDB w&uuml;rden nicht verfolgt, so der Vorwurf. Dabei geht es um Geldkoffer und abgeh&ouml;rte Telefonate, in die Staatspr&auml;sident Michel Temer pers&ouml;nlich verstrickt ist. Doch die Arbeiterpartei hat auf keinen Fall eine wei&szlig;e Weste. Sie steckt ebenfalls tief im Korruptionssumpf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/derstandard.at\/2000077552045\/Lula-in-Haft-Brasilien-vor-der-politischen-Zerreissprobe\">derStandard.at<\/a>\n<p><em>Lesen Sie zum Thema bitte auch die Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=lula-da-silva-luiz-inacio\">unseres S&uuml;damerika-Korrespondenten Frederico F&uuml;llgraf<\/a>, der in den letzten Wochen und Monate ausf&uuml;hrlich auf die Kampagne der Rechten gegen Lula da Silva eingegangen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ein hoher Preis, um Lula loszuwerden<\/strong><br>\nDie Bekenntnisse vieler gut situierter Brasilianer zur Korruptionsbek&auml;mpfung im Fall Lula sind ein Vorwand, damit alles beim Alten bleibt: bei der Vorherrschaft der traditionellen, wei&szlig;en Elite, kommentiert Jule Reimer. Doch der Preis daf&uuml;r k&ouml;nnte hoch ausfallen.<br>\n#lulanacadeia &ndash; Lula ins Gef&auml;ngnis! #lulaladr&atilde;o &ndash; Lula, der Gauner! Auf Twitter &uuml;berschlagen sich die Beschimpfungen, mit denen zu Protesten gegen Ex-Pr&auml;sident Lula da Silva aufgerufen wird. Es sind gut angezogene Menschen, die derzeit in Brasilien demonstrieren &ndash; oft mit der Nationalflagge um die Schultern. Viele darunter, die zuvor noch nie auf die Stra&szlig;e gegangen sind.<br>\nKorruption allerorten, und endlich wird dagegen vorgegangen! Dennoch versuchen Lulas Anw&auml;lte, den fr&uuml;heren Gewerkschaftsf&uuml;hrer vor 12 Jahren Haft zu bewahren. Soll die Kultur der Straflosigkeit unendlich weitergehen? [&hellip;]<br>\nWirklich dicke Brocken sind dagegen die Vorw&uuml;rfe der Ermittler gegen den aktuellen Pr&auml;sidenten Brasiliens, den Rechtskonservativen Michel Temer: Schweigegeldzahlungen, Schmiergelder in Millionenh&ouml;he, alles ziemlich gut belegt. Doch im Gegensatz zu Rousseff fand Temer im August 2017 ausreichend Parlamentsabgeordnete, die seine Suspendierung verhinderten. [&hellip;]<br>\nDie Bekenntnisse vieler gut situierter Brasilianer zur Korruptionsbek&auml;mpfung im Fall Lula sind deshalb in Wirklichkeit ein Vorwand, damit alles beim Alten bleibt: Bei der Vorherrschaft der traditionellen wei&szlig;en Elite. Statt zu vers&ouml;hnen, verunsichert diese gezielt das Land und nimmt daf&uuml;r in Kauf, die W&auml;hler in die H&auml;nde des rechtsextremen Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rters Jair Bolsonaro zu treiben. Bolsonaro verherrlicht die Milit&auml;rdiktatur der 60er Jahre und stilisiert sich als eine Art zweiter Donald Trump. Welch hoher Preis, nur um Lula loszuwerden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/korruptionsbekaempfung-in-brasilien-ein-hoher-preis-um-lula.720.de.html?dram:article_id=415019\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dreiste boshafte Aktivit&auml;ten<\/strong><br>\nDie USA haben Sanktionen gegen sieben russische Oligarchen aus dem Umkreis von Pr&auml;sident Wladimir Putin verh&auml;ngt. Die Gesch&auml;ftsleute geh&ouml;rten zum &ldquo;inneren Zirkel&rdquo; rund um Putin und unterst&uuml;tzten dessen Versuche, westliche Demokratien zu untergraben, erkl&auml;rten US-Regierungsvertreter.<br>\nDie Sanktionen seien eine Antwort auf die &ldquo;andauernden und immer dreisteren boshaften Aktivit&auml;ten der russischen Regierung &uuml;berall in der Welt&rdquo;. Zudem wurden Sanktionen gegen 17 ranghohe Regierungsvertreter verh&auml;ngt. (&hellip;)<br>\nDie Oligarchen profitierten &uuml;berproportional von den Aktionen der russischen Regierung, erkl&auml;rte Finanzminister Steven Mnuchin. Zu den &ldquo;boshaften Aktivit&auml;ten&rdquo; Moskaus geh&ouml;rten demnach die anhaltende Besetzung der Krim-Halbinsel, das Anheizen des Konflikts im Osten der Ukraine, die Unterst&uuml;tzung der Regierung von Syriens Machthaber Bashar al-Assad, Cyber-Aktivit&auml;ten sowie der Versuch, westliche Demokratien zu destabilisieren. Russland habe sich f&uuml;r einen Kurs der Konfrontation entschieden, sagten die Regierungsvertreter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/sanktionen-163.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.L.:<\/strong> V&ouml;llig unkommentiert wird diese Nachricht dem Leser pr&auml;sentiert, auch im verlinkten &bdquo;Audio&ldquo; des Korrespondenten in Washington wiederholt dieser nur den absurden Sachverhalt, ohne kritisch zu hinterfragen. Besonders bedenklich ist aus meiner Sicht mal wieder, dass unbewiesene Vorw&uuml;rfe gg&uuml;. Russland als Tatsachen dargestellt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich denke, dieser Beitrag reiht sich in eine lange Liste ein&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krieg in Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ost-Ghuta: Abzug der Islamisten verl&auml;uft schleppend &ndash; und sie hinterlassen verbrannte Erde<\/strong><br>\nDie Umsetzung der vom russischen Vers&ouml;hnungszentrum vermittelten Abzugsvereinbarung zwischen Regierung und &ldquo;Armee des Islam&rdquo; ger&auml;t immer wieder ins Stocken. Auch die Aufarbeitung der von den Extremisten an Zivilisten begangenen Gr&auml;ueltaten steht erst am Anfang. (&hellip;)<br>\nEin Grund f&uuml;r die Verz&ouml;gerung k&ouml;nnte die intensive Medienpr&auml;senz sein. Nach Angaben eines Sprechers der &ldquo;Armee des Islam&rdquo; soll das Abkommen zwischen Russland und der bewaffneten Gruppe eine Berichterstattung &uuml;ber den Abzug der K&auml;mpfer ausdr&uuml;cklich ausschlie&szlig;en. Gleichwohl waren Korrespondenten vieler Medien pr&auml;sent, als die ersten Busse aus Duma abfuhren.<br>\nDie Unterzeichnung des Abkommens, zu dem vermutlich auch Saudi-Arabien die K&auml;mpfer gedr&auml;ngt hatte, ist innerhalb der F&uuml;hrungsriege der &ldquo;Armee des Islam&rdquo; umstritten. Zwei hochrangige F&uuml;hrungsmitglieder waren am Montag ermordet worden. Umstritten war bereits bei vorherigen Evakuierungen anderer Kampfgruppen die Mitnahme gro&szlig;er Gold- und Geldmengen (&ldquo;Ersparnisse&rdquo;), die von den K&auml;mpfern gehortet worden waren. (&hellip;)<br>\nWo die K&auml;mpfer dieser Gruppierung mit ihren Familien schlie&szlig;lich bleiben werden, ist unklar. Eine Gruppe wurde am Dienstag nach Al-Bab gebracht, etwa 40 Kilometer westlich von Manbidsch in der Provinz Aleppo. Al-Bab wird seit Sommer 2016 von t&uuml;rkischen Truppen und deren verb&uuml;ndeten Kampfverb&auml;nden kontrolliert. In Manbidsch befinden sich die &ldquo;Syrischen Demokratischen Kr&auml;fte&rdquo; (SDF) unter F&uuml;hrung der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG, YPJ), die von der T&uuml;rkei als &ldquo;Terroristen&rdquo; verfolgt werden. Die SDF werden von der US-gef&uuml;hrten Anti-IS-Allianz unterst&uuml;tzt. Die US-Armee unterh&auml;lt unweit von Manbidsch eine Milit&auml;rbasis, auf der auch andere NATO-Staaten Sondereinsatzkr&auml;fte stationiert haben sollen. (&hellip;)<br>\nBouthaina Schaaban, Beraterin des syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad, wies am Mittwoch im syrischen Fernsehen auf die schweren sozialen Probleme der Bewohner in der Region Ghuta hin. Frauen seien von den K&auml;mpfern gedem&uuml;tigt und entw&uuml;rdigt worden und es g&auml;be Dutzende Kinder, deren Identit&auml;t und Eltern unbekannt seien. &ldquo;Spezialistenteams arbeiten rund um die Uhr, um diesen Menschen dabei zu helfen, ihre schrecklichen Erinnerungen und Erfahrungen zu &uuml;berwinden&rdquo;, so Schaaban.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/67895-ost-ghuta-abzug-islamisten-verlaeuft-schleppend\/\">Karin Leukefeld auf RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Medien &uuml;bernehmen Giftgas-Vorw&uuml;rfe der &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo;<\/strong><br>\nIn der syrischen Stadt Ost-Ghouta sind angeblich Dutzende Menschen bei einem Angriff mit Giftgas get&ouml;tet worden. Dass die Quelle f&uuml;r die unbest&auml;tigte Meldung die umstrittenen und mutma&szlig;lich mit Dschihadisten verbundenen &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo; sind, st&ouml;rt viele Kommentatoren nicht.<br>\nEs ist eine bei westlichen Medien beliebte Kombination: &ldquo;Assads Fassbomben&rdquo; und Tote durch Giftgas, beides &ldquo;best&auml;tigt&rdquo; durch eine &ldquo;Hilfsorganisation&rdquo;, genannt &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo;: Bei angeblichen Angriffen der syrischen Armee in Ost-Ghuta sind laut der umstrittenen &ldquo;Rebellen&rdquo;-Sanit&auml;ter Dutzende Menschen durch Giftgas get&ouml;tet worden, wie Nachrichtenagenturen und Medien berichten.<br>\nNach Angaben der &ldquo;Wei&szlig;helme&rdquo; hatte demnach ein Hubschrauber am Samstagabend eine Fassbombe mit Chemikalien &uuml;ber der Stadt Duma abgeworfen. Dabei seien mindestens 150 Menschen get&ouml;tet und mehr als 1000 verletzt worden. Auf ihrem Twitter-Konto ver&ouml;ffentlichte die von westlichen Medien &ldquo;Hilfsorganisation&rdquo; genannte Gruppe schockierende Fotos der mutma&szlig;lichen Opfer. (&hellip;)<br>\nDie syrische Nachrichtenagentur Sana wies die Berichte unterdessen als unwahr zur&uuml;ck. &ldquo;Einige Medien, die f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung der Terroristen bekannt sind, haben behauptet, dass die Armee chemische Waffen in der Stadt Duma benutzt habe&rdquo;, hie&szlig; es. Derartige Berichte dienten nur dazu, das Vorr&uuml;cken der syrischen Armee zu behindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/68000-medien-ubernehmen-giftgas-vorwurfe-weisshelme\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Trump droht Damaskus und Russland wegen Chemiewaffenangriff in Douma<\/strong><br>\nWie schon vor einem Jahr spielen die Wei&szlig;en Helme mit ihren Berichten und vor allem Bildern eine entscheidende Rolle<br>\nNun hat sich auch US-Pr&auml;sident Donald Trump im Fall des angeblichen Giftgasanschlags in Doura eingeschaltet. Nur auf H&ouml;rensagen hatte bereits die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums am Samstag direkt das &ldquo;Assad-Regime und seine Unterst&uuml;tzer&rdquo; und &ldquo;letztlich&rdquo; Russland daf&uuml;r verantwortlich gemacht. Noch ist freilich nicht erwiesen, ob es sich tats&auml;chlich um einen Angriff mit Chlorgas handelt, zudem ist zu hinterfragen, ob die Berichterstatter vor Ort, vor allem die White Helmets (Wei&szlig;en Helme) bzw. Syria Civil Defence, vertrauensw&uuml;rdig sind (Die obskuren White Helmets), die behaupten, ein Hubschrauber der syrischen Armee habe eine Fassbombe mit Giftgas-Munition in der letzten von Jaish al-Islam gehaltenen Enklave abgeworfen.<br>\nDie Wei&szlig;en Helme sowie die mit diesen kooperierende Syrian American Medical Society (SAMS) berichteten zun&auml;chst, dass es 42 Tote und mehr als 500 Verletzte in Folge des Angriffs mit chemischen Waffen gegeben habe. Jetzt ist die Rede von mehr als 70 Toten. Das wiederum wird von der t&uuml;rkischen Nachrichtenagentur AA berichtet, die in engem Kontakt zu den Wei&szlig;en Helmen und wahrscheinlich auch zu den Dschihadisten steht. Die Wei&szlig;en Helme beliefern auf jeden Fall die Medien und damit die Welt&ouml;ffentlichkeit mit Bildern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-droht-Damaskus-und-Russland-wegen-Chemiewaffenangriff-in-Douma-4012962.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Viel Sympathie f&uuml;r Simone Lange<\/strong><br>\nDas Rumoren &uuml;ber die Gro&szlig;e Koalition ist nicht verstummt an der SPD-Basis. Viele Sozialdemokraten fordern weiter Erneuerung und mehr Demokratie &ndash; wie sich am Streit um den Parteivorsitz beobachten l&auml;sst. Nahles-Herausforderin Simone Lange wird immer mehr zum Sprachrohr der Unzufriedenen in der SPD. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Was uns zus&auml;tzlich motiviert hat, war die Tatsache, dass man Simone Lange auf Bundesebene und im Parteivorstand am Anfang so ein bisschen hat links liegen lassen&rdquo;, erz&auml;hlt Claus Wichmann:<br>\n&ldquo;Eine Oberb&uuml;rgermeisterin von Flensburg, die direkt gew&auml;hlt wurde, die ein direktes Landtagsmandat hatte, die lange in der Kommunalpolitik t&auml;tig ist, ist &ndash; wenn man eine SPD erneuern will &ndash; doch zumindest eine ernstzunehmende Person. Und wenn das vom Parteivorstand zu Anfang nicht kam, da haben wir das schon f&uuml;r notwendig erachtet, dass man sie im Diskussionsprozess zumindest mal zu Wort kommen l&auml;sst.&rdquo;<br>\nKolportiert wird, dass der Bundesvorstand die Osterferien-Tour der Simone Lange &auml;u&szlig;erst kritisch be&auml;ugt. &ldquo;Schade&rdquo;, wenn es so w&auml;re&rdquo;, kommentiert die geborene Th&uuml;ringerin bei ihrem siebten bundesweiten Auftritt. Sie sp&uuml;rt &ndash; und kalkuliert ein, dass sie mehr und mehr zum Sprachrohr der vielen Unzufriedenen in der SPD wird.<br>\nDie Parteispitze redet von Erneuerung, die sportliche Ex-Polizistin verk&ouml;rpert sie. In Jeans, Turnschuhen und &auml;rmellosem Shirt stellt sich 41-J&auml;hrige mitten unter die hundert Heidelberger Genossen &ndash; froh, die Diskussion nicht vom Pult aus f&uuml;hren zu m&uuml;ssen, das liegt ihr nicht. Eine Rebellin? Das m&uuml;ssten andere beurteilen. Ihre Ansicht:<br>\n&ldquo;Wettbewerb belebt, und Wettbewerb belebt nicht nur nach au&szlig;en, sondern vor allem auch nach innen. Und genau das ist es, was die SPD jetzt braucht: Leben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-basis-viel-sympathie-fuer-simone-lange.862.de.html?dram:article_id=414863\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahles will keine Debatten &uuml;ber Schr&ouml;ders Agenda-Politik mehr<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschefin Andrea Nahles erteilt weiteren Debatten &uuml;ber die Agenda-Politik von Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) eine Absage. &ldquo;Wir sollten uns l&ouml;sen von diesen Schablonen&rdquo;, sagte Nahles den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) (Wochenendausgaben). &ldquo;Die alten Agenda-2010-Debatten wieder aufzuw&auml;rmen w&auml;re r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2018-04\/06\/deutschland-nahles-will-keine-debatten-ueber-schroeders-agenda-politik-mehr-06162003\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist typisch f&uuml;r das Lager der Anh&auml;nger der Politik der Agenda 2010: Aufarbeitung und Alternativen seien &bdquo;r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt&ldquo;. Na, dann mach doch endlich mal eine vorw&auml;rtsgewandte Politik, k&ouml;nnte Frau Nahles zugerufen werden. Zweifel bestehen jedoch, ob sie wei&szlig;, was das &uuml;berhaupt ist &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>&Uuml;brigens: Kann eine amtierende Bundestagsfraktionsvorsitzende eigentlich einer Debatte eine Absage erteilen? Kann die Diskussion nicht auch ohne Frau Nahles (partei-)&ouml;ffentlich gef&uuml;hrt werden?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Zur Diskussion um das &bdquo;solidarische Grundeinkommen&ldquo;<\/strong><br>\nInnerhalb der SPD findet nach den provozierenden &Auml;u&szlig;erungen von Gesundheitsminister Jens Spahn eine Scheindebatte &uuml;ber die Reform der Hartz IV-Gesetze statt. Eine Auseinandersetzung &uuml;ber die gesellschaftlichen Folgen und negativen Auswirkungen der Agenda 2010 w&auml;re sehr zu begr&uuml;&szlig;en, aber die derzeit gef&uuml;hrten Diskussionen zielen lediglich auf eine Umbenennung und keine positiven Ver&auml;nderungen ab.<br>\nAm 14. M&auml;rz 2003 stellte Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der seine Agenda 2010 der &Ouml;ffentlichkeit vor. Zwei Jahre sp&auml;ter, zum 01. Januar 2005, wurde die Arbeitsmarktreform wirksam. Die Agenda 2010 steht f&uuml;r einen brutalen Umbau der Gesellschaft und einen in der bundesdeutschen Geschichte bisher nie da gewesenen Sozialabbau. Hartz IV bedeutet f&uuml;r Millionen Menschen Armut und Dem&uuml;tigung per Gesetz.<br>\nIn Wuppertal leben derzeit ca. 51.110 Menschen, davon 4.480 Alleinerziehende und 15.270 Kinder unter 15 Jahren, von Sozialleistungen (Stand. 12\/2017). Im September 2016 erkl&auml;rte der Wuppertaler Sozialdezernent K&uuml;hn, dass ca. 33 % aller Kinder und Jugendliche in Wuppertal von Kinderarmut betroffen seien. Es ist anzunehmen, dass diese Zahl bis heute weiter gestiegen ist. Die Hartz-Gesetze betreffen nicht nur Erwerbst&auml;tige im Niedriglohnbereich, Arbeitslose und Alleinerziehende, sondern auch dauerhaft Erwerbsunf&auml;hige, also Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen und vom Jobcenter in die Grundsicherung geschoben wurden. In der &Ouml;ffentlichkeit diskutiert man derzeit &uuml;ber<\/p>\n<ol>\n<li>das &bdquo;solidarische Grundeinkommen&ldquo;, einem Vorschlag von Berlins B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller,<\/li>\n<li>die &bdquo;gemeinn&uuml;tzige Arbeit&ldquo;, ein Ansinnen des Arbeitsministers Hubertus Heil, indem Hartz IV-BezieherInnen neben den Jobcenterleistungen T&auml;tigkeiten in 1-Euro-Jobs erbringen m&uuml;ssen und <\/li>\n<li>das Bremerhavener Modell der &bdquo;0-Euro-Jobs&ldquo;, was bedeutet, dass Leistungsempf&auml;nger ohne jegliche Entlohnung zur Arbeit gezwungen werden k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle von den SPD Politikern ge&auml;u&szlig;erten Vorschl&auml;ge sind nichts anderes als eine Fortsetzung des bisherigen Hartz IV-Systems:<br>\nAufrechterhaltung des Sanktionsregimes, Fortsetzung der Unterdeckung der Existenz durch zu geringe Regelleistungen und Unterkunftskosten und ein neues Programm f&uuml;r die Kommunen zur Schaffung von Billigstarbeitspl&auml;tzen f&uuml;r T&auml;tigkeiten &bdquo;die vorher f&uuml;r die Kommunen nicht finanzierbar waren&ldquo;.<br>\nDas Ganze soll dann nur nicht mehr &bdquo;Hartz IV&ldquo; genannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/2340\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Skoda-Mitarbeiter erhalten zw&ouml;lf Prozent mehr Lohn<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigten der tschechischen VW-Tochter Skoda erhalten zw&ouml;lf Prozent mehr Geld. Die Gewerkschaft Kovo teilte mit, sie nehme das j&uuml;ngste Angebot der Arbeitgeber an. Damit ist ein Streik in einem der gr&ouml;&szlig;ten Fabriken des Landes abgewendet. Arbeitnehmer und Arbeitgeber hatten wochenlang um den Abschluss gerungen. Dabei hatte der Pkw-Hersteller zun&auml;chst rund acht und sp&auml;ter zehn Prozent mehr geboten. Die Gewerkschaften hatten ein Plus von 14 Prozent gefordert.<br>\nDer Abschluss gilt r&uuml;ckwirkend ab dem 1. April und hat eine Laufzeit von zw&ouml;lf Monaten. Die Besch&auml;ftigten m&uuml;ssen dem Angebot noch zustimmen, was als sicher gilt. Skoda besch&auml;ftigt nach eigenen Angaben in Tschechien rund 32.000 Menschen.<br>\nDie Fahrzeuge von Skoda, dem gr&ouml;&szlig;ten Exporteur Tschechiens, sind in der knapp 30-j&auml;hrigen Zugeh&ouml;rigkeit zu Volkswagen zum Verkaufsschlager geworden. Streiks sind in Tschechien eher selten. Die Wirtschaft des Landes wird ma&szlig;geblich von der Autoindustrie angetrieben. Angesichts des seit Jahren starken Wirtschaftswachstums und des R&uuml;ckgangs der Arbeitslosigkeit auf das niedrigste Niveau seit zwei Jahrzehnten steigen die L&ouml;hne in allen Bereichen und setzen Arbeitgeber unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/skoda-mitarbeiter-in-tschechien-erhalten-zwoelf-prozent-mehr-geld-a-1201710.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 12 Prozent mehr bei einer Gewerkschaftsforderung von 14 Prozent (leider werden die jeweiligen Laufzeiten nicht genannt): das ist doch mal ein Wort. Entweder sind die tschechischen Gewerkschaften viel besser als die deutschen, oder es ist f&uuml;r Skoda wirklich schwierig, Leute zu finden. Im Vergleich mit Deutschland, den bescheidenen Gewerkschaftsforderungen und den noch mickrigeren Ergebnissen irritiert mich aber, da&szlig; die niedrige Arbeitslosigkeit in Tschechien als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die hohen Lohnzuw&auml;chse genannt wird. Laut ILO-Statistik hat Tschechien die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU (2,4 Prozent), <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/160142\/umfrage\/arbeitslosenquote-in-den-eu-laendern\/\">direkt gefolgt von Deutschland mit 3,5 Prozent<\/a>. Was l&auml;uft in Deutschland falsch, warum gibt es hier nicht Lohnsteigerungen von 8 oder 10 Prozent? Weil die Arbeitslosenstatistik Schall und Rauch ist und die Niedriglohnpolitik Staatsr&auml;son?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann gab es zuletzt eine Erh&ouml;hung in diesem oder &auml;hnlichem Ausma&szlig; in Deutschland? War das zu Zeiten der Regierung von Brandt oder Schmidt (beide SPD)? Was spricht eigentlich heute gegen Lohn- bzw. Gehaltserh&ouml;hungen in diesem Ausma&szlig;? Sagt nicht insbesondere die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, dass es Deutschland noch nie so gut ginge wie heute &ndash; und das soll sich nicht an einer Einkommenssteigerung (&uuml;brigens auch f&uuml;r die erwerbslose Arbeitnehmerschaft) sp&uuml;rbar messen lassen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>TTIP und CETA: Die ISDS-Klausel soll durch einen multilateralen Investitionsgerichtshof ersetzt werden<\/strong><br>\nAm 20. M&auml;rz 2018 hat der Ministerrat der EU Leitlinien verabschiedet, die von der Kommission bei den Verhandlungen zur Einrichtung eines multilateralen Gerichtshofs f&uuml;r Investitionen beachtet werden m&uuml;ssen. Zur Erinnerung: Die Idee f&uuml;r diesen Gerichtshof entstand im Zusammenhang mit den transatlantischen Vertr&auml;gen (TTIP und CETA), aufgrund der Tatsache, dass die ISDS-Klauseln bei der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung mehrheitlich auf Ablehnung stie&szlig;. Tats&auml;chlich wird internationalen Investoren aufgrund dieser Klauseln das Recht einger&auml;umt, Staaten vor private Gerichte zu bringen, falls sie der Ansicht sind, dass sich eine &Auml;nderung von Gesetzes- oder Verwaltungsvorschriften nachteilig auf ihre finanziellen Interessen auswirken k&ouml;nnte.<br>\nMit der nun vorgesehenen Einrichtung eines multilateralen Gerichtshofs sollen Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Entscheidungen sowie der Ethik, Unparteilichkeit, Professionalit&auml;t und Verg&uuml;tung der Richter Rechnung getragen werden und Berufungsmechanismen f&uuml;r Konfliktf&auml;lle vorgesehen werden. Gegen&uuml;ber den bisherigen ISDS-Klauseln sind dies erhebliche Unterschiede. Nicht selten waren Schiedsrichter ebenfalls Wirtschaftsanw&auml;lte, die angesichts besserer Verg&uuml;tungsaussichten ein Interesse daran hatten, solche Streitf&auml;lle vor private Gerichte zu bringen. Interessenkonflikte solcherart d&uuml;rften k&uuml;nftig seltener werden.<br>\nDeshalb: Ja, der vorliegende Vorschlag ist eine Verbesserung. Doch wird das Pferd hier nicht beim Schwanz aufgez&auml;umt? Mit anderen Worten: Unsere L&auml;nder zeichnen sich durch eine solide Rechtsprechung aus, deren Unabh&auml;ngigkeit von der Politik au&szlig;er Zweifel steht (als Beleg l&auml;sst sich anf&uuml;hren, dass die versuchte Einflussnahme von Politikern auf die Justiz zu &ouml;ffentlichen Skandalen f&uuml;hren, durch die ihr Image und ihre Chancen auf Wiederwahl nachhaltig besch&auml;digt werden). Im &Uuml;brigen handelt es sich hierbei auch um ein Kriterium f&uuml;r den Beitritt zur EU. Weshalb also verlangen wir ver&auml;rgerten Investoren nicht einfach grunds&auml;tzlich ab, ihre F&auml;lle vor nationale Gerichte zu bringen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/europa.blog\/ttip-und-ceta-die-isds-klausel-soll-durch-einen-multilateralen-investitionsgerichtshof-ersetzt-werden-de-fr\/\">europa.blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz IV: L&auml;ndervergleich der SGB-II-Quoten 2005 bis 2017 (Leistungsberechtigte: LB)<\/strong><br>\nZur Entwicklung der L&auml;nder im Positiv-Ranking der SGB-II-Quoten von 2005 bis 2017 (Anteil der SGB-II-Leistungsberechtigten &ndash; Hartz IV &ndash; an der Bev&ouml;lkerung im Alter von 0 bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze) siehe die BIAJ-Abbildung und die BIAJ-Tabelle mit den Berechnungsgrundlagen dieser SGB-II-Quoten unten. Auf Rang 1 bis 4 im Positiv-Ranking seit dem ersten Hartz-IV-Jahr 2005 immer Bayern (BY: Rang 1), Baden-W&uuml;rttemberg (BW: Rang 2), Rheinland-Pfalz (RP: Rang 3) und Hessen (HE: Rang 4). Erhebliche &Auml;nderungen auf Rang 5 bis 16. Aufsteigend im Positiv-Ranking: Die ostdeutschen L&auml;nder mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt (ST). Deutlich absteigend: Saarland (SL), Nordrhein-Westfalen (NW), Hamburg (HH) und das Land Bremen (HB). Die SGB-II-LB-Quoten (kurz: SGB-II-Quoten) reichten 2017 von 4,3 Prozent in Bayern (Rang 1) bis 18,9 Prozent im Land Bremen (erstmals Rang 16). In den L&auml;ndern Bremen, Nordrhein-Westfalen und Saarland wurden in 2017 mehr SGB-II-Leistungsberechtigte registriert als in den zw&ouml;lf Vorjahren (2005 bis 2016).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/1068-hartz-iv-laendervergleich-der-sgb-ii-quoten-2005-bis-2017-leistungsberechtigte-lb.html%20\">BAIJ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hartz IV: Gro&szlig;stadtvergleich der SGB-II-Quoten 2006 bis 2017 (Leistungsberechtigte: LB)<\/strong><br>\nVon M&uuml;nchen (Rang 1) bis Essen (Rang 15). Zur Entwicklung der 15 Gro&szlig;st&auml;dte* im Positiv-Ranking der SGB-II-Quoten von 2006 bis 2017 (Anteil der SGB-II-Leistungsberechtigten &ndash; Hartz IV &ndash; an der Bev&ouml;lkerung im Alter von 0 bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze) siehe die BIAJ-Abbildung und die BIAJ-Tabelle mit den Berechnungsgrundlagen dieser SGB-II-Quoten unten. Auf Rang 1 und 2 im Positiv-Ranking von 2006 bis 2017 immer M&uuml;nchen (M: Rang 1) und Stuttgart (S: Rang 2). Aufsteigend im Positiv-Ranking: Dresden (DD), Leipzig (L) und, nach  2015, Berlin (B: bis 2015 auf Rang 15) . Absteigend: Region Hannover (H*) und Essen (E: seit 2016 Rang 15). Die SGB-II-LB-Quoten (kurz: SGB-II-Quoten) reichten 2017 &iacute;n den 15 Gro&szlig;st&auml;dten* von 6,2 Prozent in M&uuml;nchen (M) bis 20,2 Prozent in Essen (E: Europ&auml;ische Kulturhauptstadt im Agenda-Jahr 2010). In der Region Hannover, Bremen (HB), Duisburg (DU), Essen, Dortmund (DO) und Stuttgart (S) wurden in 2017 mehr SGB-II-Leistungsberechtigte registriert als in den zw&ouml;lf Vorjahren (2005 bis 2016).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/1069-hartz-iv-grossstadtvergleich-der-sgb-ii-quoten-2005-bis-2017-leistungsberechtigte-lb.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tacheles Sachstandsanfrage an das Bundesverfassungsgericht zum Sanktionsvorlageverfahren<\/strong><br>\nWieder mal sind drei Monate vorbei, in denen das BVerfG nicht &uuml;ber den Sanktionsvorlagebeschluss entschieden hat, daher stellen wir diesmal eine &ouml;ffentliche Sachstandsanfrage und weisen das BVerfG auf die Folgen der Sanktionen hin.<br>\nTacheles hat mit Datum vom 05.04.2018 folgendes Schreiben an das Bundesverfassungsgericht geschickt:<br>\nIn der Sache<br>\n1 BvL7\/2016<br>\nwird diesseitig, als Stellungnahme erstellender sachverst&auml;ndiger Dritter, angefragt, wann nun mit einer Entscheidung in dem Vorlageverfahren zur den Sanktionen im SGB II zu rechnen ist.<br>\nWir m&ouml;chten darauf hinweisen, dass im Jahr 2017 die Sanktionen von den Jobcentern nochmal gesteigert wurden. Aus den bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit unter Statistik ver&ouml;ffentlichen Daten wird ersichtlich, dass sich im Vergleich zur Sanktionsstatistik Nov. 2016 zu Nov. 2017 die Anzahl der Sanktionen von 935.408 Sanktionen im Jahr 2016 auf 956.544 Sanktionen im Jahr 2017 gesteigert wurden. Das ist eine Steigerung um 21.136 Sanktionen gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Es ist davon auszugehen, dass im Jahr 2017 die Grenze von einer Million Sanktionen &uuml;berschritten wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/2338\/\">Tacheles e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hebammenmangel in Deutschland &ndash; Fehlstart ins Leben<\/strong><br>\nDie Zust&auml;nde in der deutschen Geburtshilfe sind verheerend. Hier zeigt sich, woran unser Gesundheitssystem krankt. W&auml;re Minister Jens Spahn nicht st&auml;ndig anderweitig besch&auml;ftigt, k&ouml;nnte er daran etwas &auml;ndern.<br>\nIst doch eine gute Nachricht: In Deutschland werden wieder mehr Kinder geboren. So sch&ouml;n das ist, so versch&auml;rft jede weitere Geburt ein gro&szlig;es Problem, denn die Anzahl der Hebammen und die der Geburtsstationen sinkt seit Jahren &ndash; mit zum Teil katastrophalen Folgen. In dieser Woche haben meine Kollegen und Kolleginnen auf SPIEGEL ONLINE unter anderem dar&uuml;ber berichtet, dass es auf Sylt keine Geburtsstation mehr gibt.<br>\nGrauenhafte Zust&auml;nde<br>\nHochschwangere werden nun vor die Wahl gestellt, sich entweder vor der Geburt auf dem Festland kasernieren zu lassen oder sich unter Wehen in den Regionalzug zu setzen. F&uuml;r ein reiches Industrieland wie Deutschland eine untragbare und besch&auml;mende Situation.<br>\nDenn anders als unser neuer Gesundheitsminister behauptet, wei&szlig; man oft nicht, wann genau eine Geburt stattfindet und schon gar nicht, wie sie verlaufen wird. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 66.851 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren, das sind immerhin 8,6 Prozent aller Neugeborenen.<br>\nDie Insel ist kein Einzelfall, in immer mehr l&auml;ndlichen Regionen, aber auch in Metropolen wie Berlin erleben werdende Eltern Horrorgeschichten, m&uuml;ssen stundenlang von Krankenhaus zu Krankenhaus fahren, weil es nirgendwo Kapazit&auml;ten gibt &ndash; und schlie&szlig;lich wird das Kind auf einem Parkplatz geboren.<br>\nEine Geburt kann eine anstrengende, aber wundersch&ouml;ne Angelegenheit sein, wenn alles gut geht, sie kann aber auch extrem stressvoll und traumatisierend sein, wenn nicht alles nach Plan l&auml;uft &ndash; ein Umstand, der leider selten thematisiert wird. Je weniger Hebammen und Geburtsstationen es gibt, desto mehr geraten die verbliebenen Fachkr&auml;fte unter Druck &ndash; und darunter leiden dann am Ende die Geb&auml;renden, die unter Umst&auml;nden nicht mehr optimal betreut werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/hebammen-jens-spahn-muss-das-gesundheitssystem-reformieren-a-1201266.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Whow. Eine pr&auml;zise Abrechnung mit dem &ldquo;konservativen Gewissen der CDU&rdquo;, dem Schw&auml;tzer Jens Spahn, der seine Hausaufgaben nicht machen will, und der wahnsinnigen Austerit&auml;tspolitik in Deutschland. Besseres habe ich selten gelesen, jedes Wort sitzt. Krankerweise wird im Artikel nebenan &uuml;ber die sinkende Staatsverschuldung in Deutschland gejubelt &ndash; aus dem SPIEGEL werde ich nicht schlau &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Deutschlands Staatsverschuldung sinkt 2019 unter 60 Prozent<\/strong><br>\nWeniger Schulden dank guter Konjunktur: Deutschland soll 2019 nach SPIEGEL-Informationen erstmals seit Langem wieder den europ&auml;ischen Stabilit&auml;tspakt einhalten.<br>\nDie Staatsverschuldung Deutschlands sinkt schneller als bislang angenommen. Nach SPIEGEL-Informationen rechnet Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) damit, dass der Schuldenstand im Jahr 2019 auf etwas mehr als 58 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinkt. Damit l&auml;ge er erstmals seit Anfang der Nullerjahre unter der im europ&auml;ischen Stabilit&auml;tspakt vorgeschriebenen Marke von 60 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-staatsverschuldung-sinkt-2019-unter-60-prozent-a-1201557.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em>Was f&uuml;r eine irre Jubelmeldung. Da&szlig; die Infrastruktur vor die Hunde geht, die Schulen zu wenige Lehrer und kaputte Geb&auml;ude haben, der &ouml;ffentliche Dienst seit Jahren unterbezahlt ist und die Pflege total unterfinanziert: alles egal. Hier sind blanke Ideologien am Werk. Da&szlig; man die fix gesetzten 60 Prozent des Maastricht-Vertrags einhalten will, kann noch als Bruchteil einer Begr&uuml;ndung durchgehen; rational erkl&auml;rbar ist es nicht. Aber diese Leute wollen den Schuldenstand auf Gedeih und Verderb senken, koste es die Volkswirtschaft und die Gesellschaft, was es wolle: so sieht klinische Verr&uuml;cktheit aus, oder aber eine Politik, die die Gesellschaft vors&auml;tzlich zerst&ouml;ren will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung erw&auml;gt Milliardenfonds f&uuml;r Diesel-Nachr&uuml;stungen<\/strong><br>\nBerlin plant nach einem SPIEGEL-Bericht ein milliardenschweres Nachr&uuml;stprogramm f&uuml;r dreckige Dieselautos. Auch die Autokonzerne sollen zahlen. Doch nicht alle betroffenen Pkw-Besitzer k&auml;men in den Genuss.<br>\nIn der Bundesregierung gibt es &Uuml;berlegungen, zumindest einen Teil der Dieselflotte mit sogenannten SCR-Katalysatoren nachr&uuml;sten zu lassen. Die Aktion soll zun&auml;chst jene Diesel betreffen, f&uuml;r die es bereits Nachr&uuml;st-Sets gibt. Das sind vor allem jene Modelle, die auch in die USA exportiert werden und dort viel strengere Schadstoffgrenzwerte einhalten m&uuml;ssen. Die Nachr&uuml;stung soll zudem nicht fl&auml;chendeckend kommen, sondern zun&auml;chst nur in Regionen, die besonders von Fahrverboten bedroht sind: Stuttgart, das Rhein-Main-Gebiet oder M&uuml;nchen. (&hellip;)<br>\nSeit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten tickt die Uhr f&uuml;r die Bundesregierung: Ab September diesen Jahres d&uuml;rfen Diesel mit der Schadstoffklasse Euro 4 aus besonders belasteten Stadtteilen ausgesperrt werden, vor allem aber der 1. September des kommenden Jahres droht zur Bew&auml;hrungsprobe zu werden. Dann k&ouml;nnten die Fahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 5 mit Fahrverboten belegt werden. Diese Gruppe ist mit fast sechs Millionen Fahrzeugen die gr&ouml;&szlig;te. Entsprechend gro&szlig; sind die Bef&uuml;rchtungen, dass sich der Unmut der Autofahrernation gegen die Politik in Berlin richten wird.<br>\nF&uuml;r die Umr&uuml;stung &uuml;berlegt die Bundesregierung nach SPIEGEL-Informationen, dass die Autokonzerne f&uuml;nf Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen. Auch die Regierung w&uuml;rde f&uuml;r die Hardware-Nachr&uuml;stung Geld zuschie&szlig;en. Die zust&auml;ndigen Bundesminister wollen sich gemeinsam mit der Bundeskanzlerin auf ihrer Klausurtagung kommende Woche auf Schloss Messberg &uuml;ber das weitere Vorgehen in der Dieselkrise abstimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/abgasskandal-bundesregierung-erwaegt-nachruestung-fuer-teil-der-dieselflotte-a-1201537.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;Auch die Regierung w&uuml;rde f&uuml;r die Hardware-Nachr&uuml;stung Geld zuschie&szlig;en.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Prima, wie erwartet darf die &Ouml;ffentlichkeit wieder f&uuml;r die Verfehlungen der Automobilindustrie einstehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Pakt zwischen deutscher Autoindustrie und deutscher (schwarz-roter) Bundesregierung bleibt also trotz aller auch von Experten ge&auml;u&szlig;erter Bedenken offenbar bestehen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nationale R&uuml;stungsauftr&auml;ge<\/strong><br>\nEigentlich pocht vor allem Deutschland darauf, dass R&uuml;stungsauftr&auml;ge k&uuml;nftig europaweit ausgeschrieben werden sollen &ndash; bei allen anderen wohlgemerkt. So ganz neu, wie das Handelsblatt tut, ist das aber nicht, bereits im Strategiepapier der Bundesregierung zur St&auml;rkung der Verteidigungsindustrie 2015 war davon die Rede, &bdquo;Schl&uuml;sselindustrien&ldquo; durch nationale Auftr&auml;ge zu &bdquo;sch&uuml;tzen&ldquo;: &bdquo;Die Bundesregierung plant, R&uuml;stungs-Gro&szlig;auftr&auml;ge k&uuml;nftig nur noch national zu vergeben. Die Waffen sollen so schneller bei der Bundeswehr ankommen: &bdquo;Mehr Wettbewerb bei R&uuml;stungsauftr&auml;gen: Das war einmal das erkl&auml;rte Ziel der Bundesregierung, als diese noch die Farben Schwarz-Gelb trug. Die Neuauflage der schwarz-roten Koalition vollzieht jetzt die Wende zur&uuml;ck zur Industriepolitik: Wichtige Waffensysteme sollen in Zukunft nur noch in Ausnahmef&auml;llen europaweit ausgeschrieben werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2018\/04\/06\/nationale-ruestungsauftraege\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit anderen Worten: Auch die SPD betreibt weiterhin eine Politik zugunsten von Arbeitgeber-Interessen &ndash; hier zum Vorteil der deutschen Waffenindustrie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt eigentlich Heckler und Koch?<\/strong><br>\n&ldquo;H&amp;K&rdquo; ist der bekannteste deutsche Hersteller von Handfeuerwaffen. Das schw&auml;bische Unternehmen scheut die &Ouml;ffentlichkeit. Aber in diesem Jahr k&ouml;nnten mehrere Gerichtsverfahren unerw&uuml;nschte Einblicke erm&ouml;glichen. (&hellip;)<br>\nEin Kontrollwechsel bei einer R&uuml;stungsfirma muss dem Bundeswirtschaftsministerium gemeldet werden. Die Beh&ouml;rde best&auml;tigte j&uuml;ngst, ihr sei eine &ldquo;Refinanzierungstransaktion&rdquo; gemeldet worden, die aber &ldquo;nach Kenntnis der Bundesregierung erst bei einem Kreditausfall zu konkreten Ver&auml;nderungen der Eigent&uuml;merstruktur f&uuml;hren w&uuml;rde&rdquo;.<br>\nEs habe wohl eine Art Verpf&auml;ndung der Aktien gegeben, vermutet Ex-Chef Marinelli. &ldquo;Auf dem Papier mag Herr Heeschen zwar noch Hauptaktion&auml;r sein, de facto ist er aber l&auml;ngst au&szlig;en vor.&rdquo; Eine Anfrage bei Walewskis Investmentgesellschaft Alkom bleibt unbeantwortet, Heeschen wiederum ist nicht zu erreichen.<br>\nDas muss auch Marinelli erfahren. Er habe keine gerichtlich verwertbare Adresse von ihm bekommen, um ihn laden zu lassen, sagt der Kl&auml;ger. Im Aktienregister habe Heeschen eine Schweizer Anschrift hinterlegt, da seien Briefe vom Gericht aber als unzustellbar zur&uuml;ckgekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/wem-geh%C3%B6rt-eigentlich-heckler-und-koch\/a-43261001\">DW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Allianz mit USA nicht mehr m&ouml;glich: T&uuml;rkei bevorzugt regionale Zusammenarbeit mit Russland<\/strong><br>\nDer russische Pr&auml;sident Putin hat die strategische Kooperation mit Ankara zuletzt vertieft. F&uuml;r die T&uuml;rkei ist Russland eine regionale Alternative, denn sie vertraut den USA in Syrien nicht mehr, und auf dem Balkan bahnt sich eine Konfrontation mit der EU an. (&hellip;)<br>\nDie Europ&auml;ische Union versucht derzeit, mit Unterst&uuml;tzung der USA auf dem Balkan zu expandieren, einer Region, die auch die T&uuml;rkei betrifft. Wie kritisch wird diese Entwicklung eingesch&auml;tzt, und besteht in Ankara die Bereitschaft, auf Kosten des Westens mit Russland zusammenzuarbeiten?<br>\nDie Balkanpolitik der T&uuml;rkei wird auf einer v&ouml;llig anderen Ebene umgesetzt als die Balkanpolitik der EU.<br>\nF&uuml;r die T&uuml;rkei ist es beunruhigend, dass die EU k&uuml;rzlich Druck auf die L&auml;nder der Region in der Frage der Rolle von G&uuml;lenisten machten, die laut Ankara hinter dem Putsch in der T&uuml;rkei von 2016 stehen. Die EU verteidigt die Pr&auml;senz der Putschisten und kritisiert zugleich Ankara. Wenn die EU keine kooperative Haltung in der G&uuml;lenisten-Frage mit der T&uuml;rkei zeigt, wird sich die T&uuml;rkei weit davon entfernen, in der Region noch ansatzweise mit der EU zusammenzuarbeiten.<br>\nIn wirtschaftlicher Hinsicht verbessern sich die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara deutlich. Wo kann die T&uuml;rkei neben den bekannten Energieprodukten von Russland profitieren, und was bietet die T&uuml;rkei im Gegenzug?<br>\nVon Energie bis Tourismus, von Handel bis zum Bausektor sind beide L&auml;nder wirtschaftlich voneinander abh&auml;ngig. Mit dem Projekt Akkuyu in der T&uuml;rkei wird die Investition von mehr als 20 Milliarden US-Dollar zu einer neuen &Auml;ra der Wirtschaftsbeziehungen f&uuml;hren. Die Zusammenarbeit zwischen der T&uuml;rkei und Russland in der Verteidigungsindustrie hat auch in den Wirtschaftsbeziehungen einen neuen Sektor zwischen den beiden L&auml;ndern ge&ouml;ffnet. Gleichzeitig werden die Visa-Liberalisierung und Steuerbefreiungen im Tourismus- und Bausektor die gegenseitigen Investitionen erh&ouml;hen. All diese Entwicklungen werden sich weiterhin positiv auf die langfristigen Wirtschaftsbeziehungen von Moskau und Ankara auswirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/67941-kooperation-mit-usa-nicht-effektiv-tuerkei-zusammenarbeit-russland\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die EU &ndash; aber auch Deuschland &ndash; auch in dieser Angelegenheit strategische Fehler begehen und viel zu viel R&uuml;cksicht auf die USA nehmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ist f&uuml;r mich die Nagelprobe<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Zurheide: Im baden-w&uuml;rttembergischen Schwetzingen treffen sich heute CDU-Politiker, denen die eigene Partei ein St&uuml;ck weit fremd geworden ist. Wir wollen das nicht &uuml;bersch&auml;tzen, was dort passiert, aber dort wird eine Art konservatives Manifest verabschiedet, und hinter den Kulissen, das erleben wir in diesen Tagen, wird heftig gerungen: Was ist die CDU &ndash; konservativ, liberal, sozial, alles gemeinsam, das eine mehr, das andere weniger. Wir wollen das versuchen, in den langen Linien zu debattieren, und freuen uns deshalb, dass Norbert Bl&uuml;m jetzt am Telefon ist, langj&auml;hriger Sozialminister der Regierung Kohl und CDA-Vorsitzender. Guten Morgen, Herr Bl&uuml;m!<br>\nNorbert Bl&uuml;m: Guten Morgen, Herr Zurheide!<br>\nZurheide: Herr Bl&uuml;m, k&ouml;nnen Sie eigentlich mit diesen Begrifflichkeiten etwas anfangen, CDU zu wenig konservativ? (&hellip;)<br>\nBl&uuml;m: Nein, da kann ich wenig anfangen. Wir sind nach eigenem Selbstverst&auml;ndnis eine christliche Partei. Das hei&szlig;t nicht, dass wir christliche Politik f&uuml;r uns monopolisieren, sondern dass wir aus dieser Motivation Politik machen. Dazu geh&ouml;rt sozial, n&auml;mlich f&uuml;r die Schwachen da zu sein, dazu geh&ouml;rt liberal, n&auml;mlich die W&uuml;rde des Einzelnen, seine Integrit&auml;t zu verteidigen. Und da geh&ouml;rt dazu, die Welt zu erhalten, zu konservieren, gegen&uuml;ber einer besinnungslosen Wachstumspolitik Grenzen aufzuzeigen, und dazu geh&ouml;rt &ndash; deshalb viele Gr&uuml;&szlig;e nach Schwetzingen &ndash;, zu meinem Verst&auml;ndnis von konservativ geh&ouml;rt, die Familie zu sch&uuml;tzen, und zwar nicht programmatisch prinzipiell nur, sondern praktisch. Und dieser konservative Ansatz, den ich uneingeschr&auml;nkt teile, steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass wir den Familiennachzug f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge absperren wollen. Das ist eine S&uuml;nde wider den Geist der Konservativen, denn Schutz der Familie hei&szlig;t ja nicht Schutz der deutschen Familie, sondern wenn das eine elementare Institution unserer Gesellschaft ist, dann gilt es f&uuml;r In- und Ausl&auml;nder. Und es ist ja auch so, Mann und Frau geh&ouml;ren zusammen, und die Kinder geh&ouml;ren zu ihren Eltern. Das ist der elementare Grundsatz, und den kann man nicht dadurch infrage stellen oder abschaffen, dass er nicht f&uuml;r Ausl&auml;nder gilt. Das ist die Nagelprobe f&uuml;r mich, ob der Konservatismus eine Ausrede ist oder ob er zu seinen Grunds&auml;tzen steht. F&uuml;r Sonntagspredigten brauchen wir die Konservativen nicht, wir brauchen sie an der Front zur Verteidigung der Familie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/norbert-bluem-zum-konservativismus-in-der-union-der.694.de.html?dram:article_id=414990%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Man muss nicht alle Ansichten von Herrn Bl&uuml;m teilen. Aber er f&auml;llt mal wieder wohlwollend auf. Wissen die &bdquo;neuen Konservativen&ldquo; in und um die CDU herum eigentlich, wof&uuml;r das &bdquo;C&ldquo; im Parteinamen steht? Vielleicht sollten sie mal die Bergpredigt in der Bibel nachlesen. Und sollte sich der neue Bundesinnenminister nicht vielmehr auf seine wesentlichen Aufgaben k&uuml;mmern und der personellen Unterbesetzung im &Ouml;ffentlichen Dienst &ndash; z.B. bei der Polizei &ndash; entgegentreten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Mit Menschenleben macht man keinen Wahlkampf in Bayern&rdquo;<\/strong><br>\nArmbr&uuml;ster: Frau Mattheis, wo genau liegt bei diesem Gesetzentwurf jetzt das Problem?<br>\nMattheis: Wir haben uns ja schon sehr schwer getan, insbesondere wir Linke in der SPD, mit den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, und es war uns ja sehr wichtig, da insbesondere auch dieses Thema H&auml;rtefallregelungen mit einzubeziehen. Und nach den Informationen, die ja auch durch die Medien im Moment in der &Ouml;ffentlichkeit diskutiert werden, sind das insbesondere, auch was den Familiennachzug anbelangt, die Geschwisterkinder, die ausgeschlossen werden sollen, und vor allen Dingen auch alle Menschen, die in irgendeiner Weise Sozialleistungen bekommen, dass die ebenfalls ausgenommen werden. Aber Integration ist nat&uuml;rlich genau der Punkt, dass wir sagen, Integration muss fu&szlig;en auch auf der M&ouml;glichkeit, Familiennachzug nachkommen zu lassen, um einfach die Integration auch in diesem Land zu bef&ouml;rdern. Und wir wissen, dass Menschen, die hier bei uns Schutz gesucht haben und Angst um ihre Familien haben weiterhin, dass die nat&uuml;rlich da nicht vollumf&auml;nglich im Prinzip bef&auml;higt sind, diese Integration zu leisten.<br>\nArmbr&uuml;ster: Frau Mattheis, wenn ich Sie da ganz kurz unterbrechen darf &ndash; das Innenministerium sagt jetzt, dieser Gesetzentwurf ist sozusagen deckungsgleich mit dem, was Sie, was die SPD mit der Union in den Koalitionsvereinbarungen vereinbart hat.<br>\nMattheis: Na, da haben wir eine andere Lesart dieses Koalitionsvertrags. Und vielleicht meinen diejenigen, die das im Moment so &auml;u&szlig;ern, dass sie das Papier der Sondierungsgespr&auml;che meinen. Und in Nachverhandlungen haben wir genau an diesem Punkt hart verhandelt, und es wurde hart verhandelt bez&uuml;glich dieser H&auml;rtefallregelung. Dass das jetzt vom Innenministerium und insbesondere der CSU wieder zur&uuml;ckgefahren werden soll, ist, glaube ich, auch dem Wahlkampf in Bayern geschuldet. Aber mit Menschenleben macht man keinen Wahlkampf in Bayern. Und von daher glaube ich, dass es ein wichtiger Punkt ist, jetzt hier zu sagen, der Koalitionsvertrag sagt etwas anderes. haben wir immer gesagt, es geht um die Kernfamilie, und so steht es auch im Koalitionsvertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/seehofers-plaene-zum-familiennachzug-mit-menschenleben.694.de.html?dram:article_id=414778\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu hoffen ist, dass die SPD-Vertreterschaft bei den Koalitionsverhandlungen nicht schlicht und einfach (mal wieder) offenbar zu naiv gegen&uuml;ber den verhandelnden Personen aus den Unionskreisen war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fall Skripal und die Qualit&auml;tsmedien 2.0 &ndash; Heute: Spiegel Online<\/strong><br>\nWas von ZEIT-Online in dieser Hinsicht zu halten ist, haben wir bereits analysiert. Schauen wir uns heute an, was Konkurrent Spiegel-Online auf Lager hat. Am Mittwoch den 4. April ver&ouml;ffentlichte Moskaukorrespondentin Christina Hebel im Qualit&auml;tsmedium einen Artikel mit dem durchaus zutreffenden Titel: &ldquo;Giftanschlag auf Ex-Agent Skripal: Viel Wirbel, wenig Wissen.&rdquo; Auch der Teaser war noch korrekt:<br>\n&bdquo;Vor einem Monat wurde der Ex-Agent Skripal vergiftet &ndash; London wirft Moskau vor, verantwortlich zu sein. Die Belege sind d&uuml;nn. Beide L&auml;nder geraten immer heftiger aneinander.<br>\nSo weit, so gut. Allerdings konnte man es sich nicht verkneifen, die sachlichen &Uuml;berschriften direkt im Anschluss mit dem Foto eines offensichtlich (hinter)listig dreinblickenden russischen Pr&auml;sidenten zu illustrieren &ndash; ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt! Die subkutane Message: &ldquo;Und Putin lacht sich eins ins F&auml;ustchen!&rdquo; Aber das hat das Qualit&auml;tsmedium selbstverst&auml;ndlich nicht geschrieben.<br>\nAuch wenn es im folgenden Text, abgesehen von der obligatorischen, Kausalit&auml;t suggerierenden Auflistung des (tats&auml;chlichen oder vermeintlichen) russischen S&uuml;ndenregisters streckenweise wieder sachlicher zugeht: Die Weichen f&uuml;r die Wahrnehmung sind l&auml;ngst gestellt. Da helfen weder die klare Aussage, dass es bislang keine Beweise f&uuml;r die T&auml;terschaft Russlands gebe, noch der Verweis auf das &uuml;berhastet wirkende Handeln der britischen Regierung. Schlie&szlig;lich lugt Putin immer noch perfide im Hintergrund! (&hellip;)<br>\nDas hektische Bedauern, Putin immer noch nicht in flagranti ertappt zu haben, ist mit H&auml;nden zu greifen. Schade eigentlich, dass wir immer noch in einem Rechtsstaat leben! Dann m&uuml;sste man sich allerdings konsequenterweise in Politik und Presse mit vorschnellen Schuldzuweisungen und erst recht mit massiven Konsequenzen auf der Handlungsebene zur&uuml;ckhalten, denn nach wie vor gilt &ndash; oder sollte gelten &ndash; der Grundsatz: &ldquo;In dubio pro reo!&rdquo; (&ldquo;Im Zweifel f&uuml;r den Angeklagten&rdquo;). (&hellip;)<br>\nStatt Fakten regieren Suggestionen. Und wo Kritik an forschen Schuldzuweisungen und fahrl&auml;ssig eskalierenden Handlungskonsequenzen auf Basis unbewiesener Vorw&uuml;rfe angebracht w&auml;re, wo angedeutet werden m&uuml;sste, dass im Falle einer Falsifizierung der Vorw&uuml;rfe zumindest eine Entschuldigung gegen&uuml;ber der anderen Seite angebracht w&auml;re, kommt Frau Hebel zum Schluss ihres Kommentars zu der Folgerung:<br>\n&bdquo;L&auml;ngst geht es nicht mehr nur um den Anschlag auf Skripal. Es geht um die grunds&auml;tzliche Frage, wie der Westen einem Land gegen&uuml;bertritt, das mit Desinformationskampagnen wie bei der Krim-Annexion, dem Krieg in der Ostukraine oder dem Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 weiszumachen versucht, es gebe keine belastbaren Tatsachen mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/67900-fall-skripal-und-qualitatsmedien-heute-spiegel-online\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Social Networks: Wie Chefs die Belegschaft aussp&auml;hen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nWer kann mit wem, bei wem laufen die F&auml;den zusammen? Und wer steht im Betrieb eher abseits? Mit jeder Mail, jedem Tweet und jedem Like fallen Kommunikationsdaten an, mit denen Arbeitgeber die sozialen Beziehungen der Angestellten analysieren k&ouml;nnen. Eine neue Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat untersucht, wozu das f&uuml;hren kann &ndash; und wie man sich dagegen wehrt. (&hellip;)<br>\nDurch elektronische Kommunikation fallen in Unternehmen immer mehr Daten an, die die Interaktionen unter Besch&auml;ftigten dokumentieren. Wer sie analysiert, erf&auml;hrt eine Menge &uuml;ber die sozialen Strukturen im Betrieb, &uuml;ber Kooperation, Konflikte und Motivation unter den Besch&auml;ftigten: Bei wem laufen die F&auml;den zusammen? Wer ist ein gefragter Ansprechpartner und Ratgeber? Wer steht eher am Rande und bekommt selten Antworten auf seine Mails oder Beitr&auml;ge im firmeninternen Social Network? Mit jeder Mail, jedem Chat und jedem Like wird der &ldquo;soziale Graph&rdquo; um eine Beziehung zwischen Kollegen und Kolleginnen erg&auml;nzt. (&hellip;)<br>\nNoch haben Arbeitgeber keinen Einblick in diese Daten &ndash; doch technisch ist es bereits m&ouml;glich, solche Beziehungsgeflechte zu konstruieren und f&uuml;r Personalentscheidungen zu nutzen. Das zeigt eine von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie. Die Forscher weisen darauf hin, dass bereits erste Softwareprodukte auf dem Markt sind, die pers&ouml;nliche Stellungen und soziale Beziehungen der Belegschaft analysieren k&ouml;nnen. Systeme wie &bdquo;Workplace Analytics&ldquo; von Microsoft oder &bdquo;Organisational Analytics&ldquo; von IBM etwa h&auml;tten dieses Potenzial.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++569fe6be-3973-11e8-ad56-52540088cada%20\">DGB<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wer nicht vernetzt ist, fliegt<\/strong><br>\nBei wem laufen die F&auml;den zusammen? Wer ist ein gefragter Ansprechpartner und Ratgeber? Wer steht eher am Rande und bekommt selten Antworten auf seine Mails oder Beitr&auml;ge im firmeninternen Social Network? In kleinen Betrieben wei&szlig; das jeder. In Gro&szlig;unternehmen hat das Management aber keinen Einblick in die sozialen Detailstrukturen. Doch das ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit. Denn schon heute wird der &bdquo;soziale Graph&ldquo; unentwegt gef&uuml;ttert. Mit jeder E-Mail, mit jedem Chat, mit jedem Tweet und jedem Like wird der Graph um eine Beziehung zwischen Kollegen erg&auml;nzt. Und erste Softwareprodukte kommen auf den Markt, um pers&ouml;nliche Stellungen und soziale Beziehungen in diesem Graphen zu analysieren. Darauf weisen der Informatiker Heinz-Peter H&ouml;ller und der Jurist Peter Wedde hin. Die Professoren von der Hochschule Schmalkalden beziehungsweise der Frankfurt University of Applied Sciences warnen: Solche Methoden k&ouml;nnten vom Management k&uuml;nftig verst&auml;rkt genutzt werden, &bdquo;um in die Belegschaft hineinzuhorchen&ldquo;.<br>\nIn einem fiktiven, aber unter rein technischen Gesichtspunkten realistischen Szenario, stellen sie die M&ouml;glichkeit in den Raum, dass Arbeitgeber, die Entlassungen planen, sich an den Ergebnissen solcher Analysen orientieren: Wer nicht hinreichend vernetzt ist, riskiert berufliche Nachteile oder sogar eine K&uuml;ndigung. Damit es nicht so weit kommt, seien die Betriebsr&auml;te gefordert, Arbeitgebern genau auf die Finger zu sehen, wenn es um das Sammeln und Auswerten von Daten mit &bdquo;sozialen Graphen&ldquo; geht. Rechtlich sind derartigen Formen der Vorratsdatenspeicherung zwar relativ enge Grenzen gezogen. Das geltende Recht m&uuml;sse aber auch durchgesetzt werden, so H&ouml;ller und Wedde. Notwendig sei dar&uuml;ber hinaus die Schaffung eines neuen Mitbestimmungsrechts zum Datenschutz, da die vorhandenen Bestimmungen dieses Thema bisher nicht direkt behandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/112779_112796.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Den vollst&auml;ndigen, 38-seitigen Report k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_mbf_praxis_2018_010.pdf\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-43357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43357"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43357\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43360,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/43357\/revisions\/43360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=43357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=43357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}